1858 / 159 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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gezogen, deren Nummern dur< unfete in Nr, 153 dieses" Blattes veröffentlichte Bekanntmahung vom 1. d. Mks. atgtzeäigt und den Besigern gekündigt worden find. Wir wiederholen hiermit, daß

der Kapitalbetkag der Stamm- Actien zuglei mit den Zinsen für

das 2. Semester d. J. vom 15. Dezember d. J. ad, der Kapitalbetrag der Prioritäts - Obligationen ader vom 5, As annar T J. at

gegen Quittung und Rü>gabe der Actien und Obligationen und |

der dazu gehörigen, niht mehr zahlbaren Zinscoupons bei der Haupt-Kasse der Niedersclesis< - Märkischen Eisen- dabn dierselb| in den gewöhnlichen Gesthäftsftunden zu er- debden ift. |

Der Betrag der etwa fehlenden Zinscoupons wird vom Ka- pital gekürzt.

Vom 1. Januar k. J. und Obligationen auf.

Zugleich werden die bereits früher ausgelooften, aber noch rückständigen, auf der Anlage der vorgedachten VBefanntk- machung mitverzeihneten Actien und Obligationen wiederholt und mit dem Bemerken aufgerufen, daß ihre Verzinsung bereits mit dem 31. Dezember des Jahres der Verloosung aufgehört hat.

Uebrigens föônnen wir uns mit den JZnhabern der gekündigten Effekten in einen Schriftwecbsel wegen der Kapitalzablung nit ein- lassen und werden daher dergleichen Gesuche den Bittstellern unde- rü>fitigt und portopflibtig zurü>gesandt werden.

Berlin, den 8. Zuli 1858.

Haupt-Verwaltung der Staatsschulden.

ab bhôrt die Verzinsung dieser Actien

Gamet. Guenthbher.

Natan. Nobiling.

Angekommen: Se. Durchlaucht der Erbprinz Leopold zu Salm-Salm, von Anholt.

Ad gerei st: Se. Durchlaucht der Prinz Hugo zu Schwarz- burg-Sondershausen, nah Danzig.

Se. Excellenz der General - Lieutenant, General - Inspecteur der Festungen und Chef des Jugenieur - Corps, von Breses- Winiary, und

Se. Excellenz der General - Lieutenant, General - Adjutant Sr. Majestät des Königs und Commandeur der Gten Division, von Willisen, na den Provinzen Scblesien und Preußen.

Se. Excellenz der General - Lieutenant und Direktor der All- gemeinen Kriegss<ule, Schmidt, nah Dobberan.

R R mr

Personal - Veränderungen in der Armee.

T TRRATEET, Portepee- Fähnriche 2c. Ernennungen, Beförderungen und Verseßungen.

Den 20. JAuL

Frhr. Schoulpy v. Asheraden, Sec. Lt. vom 2ten, in das 40fte Inf. Regt., Gr, v. Bruges, Ülan. Regt. verseßt.

Den 29) Juni.

v. Alvensleben, Oberst-Lt. vom Generalstabe des V1. Armee- Corps, zum Chef des Generalstabes des I. Armee-Corps ernannt. Bar. v. Puttfamer, Major und persönlicher Adjutant des Prinzen KRarl von Preußen Königl. Hoheit, ein Patent seiner Charge berlichen.

Den 1, Null,

Weigelt, Hauptm. à la suite des 3. Art. Regts. unb Comp. Chef in der fomb. ¡Festungs- Art. Abtbeil., unter Versezung in das Negt., als Adjut. zur 2. Urt. Znusp. kommandirt. Moering, Hauptm. und Comp. Cbef im 3. Art. Regt., unter Führung à la suite des Negts., zur komb. Festungs - Art. Abtheil. verseßt. Minameyer, Hauptm. vom 3. Art. Negt., zum Comp. resp. Battr. Chef ernannt. Pilet, Pr. Lt. von dems. Regt., zum Hauptm., Burbach, Sec. Lt. von dems. Regt., zum Pr. Lt. befördert. Große, Sec. Lt. à la suite des 3. Art. Negts., von der komb. Festungs - Art. Abtheil. in das Regt., Meined>e, Sec.-Lt. vom 3. Art. Régt., untér Führung à la suite dess, zur komb. Festungs-Art. Abtheil,

Bennin, Mazor und Vorstand des Art. Depoté zu Berlin, in das Ate |

Art, Regt. verseßt. Rapmund, Hauptm. und Art. Offiz. vom Play in Dantig, zum überzähl. Major befördert. Troschel, Hauptm. u. Batir. Chef vom 4. Art. Regt., zum Vorstand des Art. Depots in Berlin er- nannt. Borkenbagen, Hauptm. vom 4. Art. Regt., zum Comp. resp. Baitr. Chef ernannt. Hu>e, Pr. Lt, von dems. Negt., zum Hauptm. v. Schlotheim, Sec. Lt. von dems. Regt., zum Pr. Lt. befördert. Hein- ri, Hauptm. im 5. Art. Regt., zum Comp. resp. Battr. Chef ernannt. v. d. Burg, Pr. Lt. von dems. Regt., zum Hauptm., v. Treuenfels, Sec. Lt. von dems. Regt., zum Pr. Lt., B ußky, Port. Fähnr. vom 6, Art. Regt., zum außeretatêm. Sec. Lt. befördert. v. Wedell, Oberst- Lt. vom Kriegs8ministerium, in das 1. Art. Neat. versekt. Teisler, Major à la suite des Garde-Art, Regts. und Adjut. bei der Gen. Insp. der Art., in das Kriegsministerium verseßt.

Sec. Lt. vom L. Huf. Regt, in das T7te |

| men aus. | zu überweisen, sprach der Attorney-General dagegen. Troßdem wird

Vei der Landwehr: Den 4. Juli. d. d. Mosel, Sec. Lt. don der Art. 1. Aufg. des 1. Bats. 26. Regi # zum Pr. Lit. befördert. Abschiedöbewilligungen 2c. Den 29. Zuni. b. Porembsky, Major a. D,., zuleßt Rittm. und Escadr. Chef im

| 8. Ulan. Regt., mit der Armee-Uniform und seiner Penfion zur Dispofi-

tion geftellt. Den 1. Jul Trost, Major vom 1, Axt: Negt., als Obersb-Lieut. mit der Regts, Uniform und Penfion der Abschied bewilligt. v. Uttenboven, außer- etatám. Sec. Lieut. vom 6. Art. Negt., untek dem geseßlihen Vorbehalt

| entlassen.

Nicbtamtliches.

Hannover, 8. Juli. Die Zweite Kammer hat einstim-

| mig beschlossen, die Regierung zu ersuchen, in ná<hster General-

Zoll-Konferenz auf baldmöglihste Beseitigung der ershwerenden Ourcbgangszöôlle hinzuwirken.

Sacbsen. Weimar, 9. Zuli, Der Großherzogliche Hof hat beute die Sommerresidenz Wilhelmsthal bezogen.

Hessen. Kassel, 8. Juli. Zu den dem gegenwärtigen Landtage vorzulegenden Gegenftänden von befonderer Bedeu- tung gehören außer dem Staats:Etat für die zehnte Finanz-

| periode die Propositionen wegen Erhöhung der Gehalte, wegen Er-

bauung der Rhônbahn, in Betreff der von dem vorigen Landtag über die Verfassung abgegebenen Erklärung, wegen anderweitiger Organisation der Strafrectspflege, Jn wieweit die von den Bundes- Kommissarien an die nacfolgende Zustimmung der 1852 zusammen- getretenen Kammern geknüpften provisorishen Geseßze den Land- itänden endli vorgelegt werden dürften, if zur Zeit unbekannt; jedo werden diesmal die Kammern die Vorlage der‘elden wieder- holt verlangen.

Vaiern.

Tegernsee, 8 Juli. Fortgeseßt und regelmäßig

| machen Se. Majestät der König von Preußen fkäglih in | Begleitung des Ober - Shloßhauptmanns von Meyetin>k und des diensthabenden Flügel - Adjutanten Morgens und Abends Fuß-

promenaden und na< dem Diner weitere Ausflüge zu Wagen. Diensiag (den Gten) in der Mittagsstunde maten JZhre

Majestäten der König und die Königin und Jhre

Königliche Hoheit die Prinzeß Alexandrine in Begleitung des

| Ober- Schloßhauptmanns von Meyerin> und des dienfsihabenden

¿Flügel - Adjutanten eine Spazierfahrt auf dem See und dbesucdteu Nachmittags die Schweizerci zum sogenannten Vauer auf der Aue“, Gestern regnete es hier wieder den ganzen Tag, troydem aber mactén Se. Majestät die üblihen Fußpromenaden und fubren na dem Diner mit Jhrer Majestät der Königin und Zhrer Königlichen Hoheit der Prinzeß Alexaudrine, nebfk nähftem Géfolge na dem Märmorbrucd.

Gestern war der Geburtstag Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen Karl von Baiern. Höchstderselbe hatte Sich jedoch alle ceremoniellen Gratulation&E-Feierlihkeiten dringend verbeten.

Heute Vormittag haben Jhre Majestät die Königin und Se. Königliche Hobeit der Prinz Karl von Baiern Aller- bóchsisih nah Holzlirhen begeben, um dém Vernehmen nah dort mit Jhrer Königlichen Hoheit der Herzogin Max von

| Baiern (Schwester Jhrer Majestät der Königin) zusammen-

zutreffen,

_ Großbritannien und Jrland. London, d. Zuli, Der Hof traf gestern gegen Abend in Osborne auf der Jusel Wight éin, wo er vermuthlich bis etwa zum 10. August verweilen wird. „Es heißt,“ sagt die „Times“, „daß-rin Besuch in Cherbourg und eine Zusammenkunft mit dem Kaiser und der Kaiserin der Fran- zosen beschlossen worden ist. Außerdem wird ein Ausflug nah dem

| Rheine gemacht werden.

Jn einer General - Versammlung der ostindishen Gesellschaft, welche gestern im East Jndia House Statt fand, wurden die früber angenommenen Nesolitionen , kraft deren dem Gentral Eir Colin Campbell cin Jahrgeld von 2000 Pfd., und dem General Sir J. Outram ein Jahrgeld von 1000 Pfd. ausgeseßt wird, bestätigt. Außerdem ward beschlossen, dic 1000 Pfd. nad dem Tode Sir J. Outram's auf dessen ältesten Sohn übergehen zu lassen. :

In der gestrigen Unterhaus-Sißung beantragte M'Mahon die zweite Lesung seiner die Reform der Kriminal - Prozedur betreffenden Bill. Für die zweite Lesung sprechen sih 145, gegen dieselbe 91 Stim- Als bierauf der Antrag gcstellt wird, die Bill dem Comité

die Ueberweisung an das Comité mit 129 gegen 112 Stimmen beschlossen und die Comité « Berathung auf heute (7.) über drei Wochen anberaumt. Sheridan beantragte die zweite Lesung der Jnsurance and UAssurance Institutions Bill. S. Estcourt stellte das Amendement, die zweite Le- sung bis über se<s Monate zu vertagen. Das Amendement wurde ohne Abstimmung angenommen. Die Bill ist mithin verloren.

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rankrei. ‘Paris, 8. Zuli, Da man jezt bestimmt ea die spanischen Cortes zum 15. September aufgelöst,

am 1. Oktober erfolgen foll, so wird Marquis Turgot ‘bis dahin wieder auf seinem “Posten in “Madrid sein.

Die Reise Persigny's nah London hat zum oftensibeln

Zwed>e, daß dersclbe der Königin Victoria das Programm der | | dungen find

<erbourger Festlichkeiten vorzulegen beauftragt wurde.

Túrkei. Nach Briefen aus Alexandria vom 29. Zuni hat |

der Vice-König eine strenge Untersuhung wegen des Unfalles auf der Eisenbahn angeordnet, der den Tod des Erbprinzen zur Foige gehabt hat. Man glaubt vielfach, daß ein Verbrechen zu

runde liegt, i Nußland und Polen. Stk. Petersburg, 2. Juli. Der Kaiser ift na< seiner Abreise von hier am ¿5sten Morgens in Tichwin eingetroffen und bat daselbst die Kirche besucht, dem

wunderthätigen Muttergottesbilde seine Huldigung dargebracht und |

ist am 27sten in Wologda angekommen. Nach Empfang der Be-

Adel3-Kasino gegebenen Ball und seyke um Mitternacht seine Reise ua< Archangel fort. E Warschau, 6. Juli. Das Königreich Polen stand seit der Scilderhebung 1830 unter militairisher polizeilich politisher Auf- sicht, welche von den Kriegs-Chefs (Wojenny Naczelnik) ausgeübt wurde. ‘Es gab deren in jedem der fünf Gouvernements und dem Kreise Kalish, umgeben von ziemli zahlreichem Personal der Kanzlei. Naisers erlassen, hat so eben diese exceptionelle Oberaufsihtsbehörde gufychobeu, wodurch nit allein der permanenl! gewordenen außer-

Ein Tagesbefehl des Kriegsministers, auf Anordnung des |

ordentlicben Ueberwachung ein Eude gemacht ift, sondern guch cine |

erbeblie Ausgabe dem Schay erspart wird.

dem der Etappendienst, Verpflegung und Beförderung von Viilitair- Transporten, Rekruten - Abtheilungen u. st. w. übertragen if,

D i Me : :

Amerika. Der Dampfer „Arago“ ift mik Nachrichten aus berihtet wird, eingetroffen. Wie es bieß, war Rooseveld als Gesandter in London designirt. Mormonen waren wieder zweifelhaft geworden.

Ausfstralien.

die Ankunft des „European“ mit der aufiralis<en Poft.

Die Daten sind: 16, Mai. burst war für 3,357,000 Pfd. in Kontrakt übernommen, die Tele-

graphen - Linie zwishen Melbourne und Adelaide vollendet. Der | Ertrag der Gold-Minen war im Wachsen, er überstieg (bis zum |

An Stelle dieser | Rriegs«Chefs trelen einface Etadt-Kommandanten, welchen außer- | | und 3650 Tblr. auf ländlihe Grundftüde, 101,200 Thlr. in auf den

| 4) Haupt-Studienfonds

| Pensionsfonds ; | unvorhbergesehenen Ausgaben.

| des Fonds fálli dem Haupt - Studienfauds (Nr. 4) zu. 3) Den

dem münftershen Studienfonds inkorporirten Vikarien steht

sofort die Neuwahlen an eordnet werden -und die Wiedereröffnung | eine Einnahme vou 529 Thlrn. zu, und zwar: 340 Thkr. von Grundeigen-

thum, 170 Tblr. von Berechtigungen. Von der Einnahme nehmen die Lierwaltungsfosten 10 Thlr, 23 Sgr. und- Abgaben und Lasten 454 Thlr 28 Sgr. binwea. Den Ueberschuß erhält der NOuN : Studienfonds, ¡u Münster mit 30,621 Thlrn. Einnahinae. Die Verwaltung des Fonds erfordert 2654 Tblr. Die übrigen Verwen- 12117 Thlr. für die Akademie zu Münster; 10,842 Thlr. für das fatholishe Gymnafium zu Münster ; 2318 Thlr. für das katholische Gymnafium zu Coesfeld; 1362 Thlr. zu Pensionen und zur Bildung eines 3716 Thlr. zur De>ung von CEinnabhme- Ausfällen und zu 5) Ktombinirter be>um-ablens<her Fonds mit 3147 Thlrn., wovon 1875 Thlr. von Grundeigenthum und 1272 Thlr. an Zinsen. Der Fonds wird verausgabt : 2 5 Thr. 215 Sgr für die Verwaltung, 611 Thlr. 26 Sgr. zu sächlihen Zwe>en; 800 Thlr. für die Emeriten - Anstalt zu Münster; 1480 Thlr. für das katholische Sc<ullebrer-Seminar zu Langenhorst ; 50 Tblr, zur stiftungsmäßigen Ver wendung. (Pr. C) Ueber den Sparkasse in

Zustand der Glogau,

hörden, Znspection der Truppen und öffentlihen Jnsfstitute besuchte | im Regierungsbezirke Liegni, geben folgende, aus amtlichen Berichten

Se. Majestät mit dem Kronprinzen von Württemberg den 1m |

entnommene Mittheilungen näheren Aufschluß. Die Sparkasse wurde im August 1832 errichtet. Das Minimum der Eiulagen is 15 Sgr., das Maximum 100 Thlr. An Zinsen gewährt die Sparkasse den Einzahlern 345 Prozent und erhält von den ausgeliebenen Kapi talien durhschnittli< 4 Prozent. Am Schlufse des Jahres 1856 war ein Bestand von 107,057 Tblrn. 20 Sgr. 9 Pf. vorhanden. Während des Jahres 1857 find binzugetreten: a) dur< neue Einlagen 49611 Thlr. 29 Sgr. 6 Pf., b) dur< Zuschreibung von Zinsen 2099) Thir. 16 Sgr. 3 Pf. Jm Jahre 1857 betrugen die Ausgaben der Spar- fasse für zurücgenommene Einlagen 34,299 Thlr. 9. Bar. 41 Vf, Und verblieb am Schlusse des Jahres 1857 an Einlagen cin Bestand von 124,965 Tblrn. 26 Sgr. 7 Pf., so daß fich der Bestand gegen den Abschluß des Jadres 1856 um 17,908 Thlr. 5 Sgr. 10 Pf. vermehrt hat. Ein Sepa- rat- oder Sparfonds ist ni<ht vorhanden; der Bestand des Reservefonds beträgt 14,051. Thlr. 3 Sgr. 2 Pf. Von diesem Vermögen der Spar- fasse sind zinsbar angelegt: auf Hypothek 29,024 Thlr. auf städtische

| Jnhaber lautenden Papieren, und 4851 Thlr. 3 Sgr. 2 Pf. bei öffent

lihen Instituten und Corporationen, zusammen 138,725 Thlr. 3 Sgr.

| 2 Pf, Die Zahl der im Umlaufe befindlichen Sparkassen-Quittungsbücher | betrug: a) bis zur Einlage von 20) Thlrn. = 833 Stü>; b) von 20 bis

N Nor 1s 9%. v. M., wie aus London vom 9. Juli | Je E : E A ew Yorlk bis zum 20. v M e NEE J | 50 Thlrn. = 733 Stúüd>;, c) von 50 bis 100 Thlrn. = 9958 Stü>,; d)

| von 100 bis 200 Thlrn. == 225 Stüd;, e) von 200 Thlrn. und darüber

Die friedlicben Dispositionen der |

Ein am Tten d. M. in Pondon eingetroffenes | Telegramm mit Nachrichten aus Alexandria vom 2. Zuni meldet |

Sydney, den 11, Melbourne, den | Der Bau der Eisenbahn von Melbourne na< Sands |

Abgang der Po) den des vorigen Jahres während derselben Zeit |

um ungefähr 25,000 Unzen.

Eine Vill wegen Vermehrung der Mitglieder des Unterhauses n 6 gt fe | Bestand gegen den Abschluß des Jahres 1856. um 15,933 Thlr. 22 Sgr.

des Parlamentes von New South Wales von 60 auf 93 war am

96. April im Unterhause durchgegangen und lag nun dem Ober- |

hause vor

Hamburg, Sonnabend, 10. Juli, Vormittags. Tel. Bur.)

Ministerium vorläufig keine weitere Veränderung stattfinden wird. Der Minister des Jnnern, Krieger, bat interimiftis< das Porte- feuille der Finanzen übornommen.

Paris, Freitag, 9. Juli. (Wolff's Tel. Bur.) wird abermals eine Konferenz-Sißung statthaben.

Morgen

Statiftishe Mittheilungen.

Jin Regierungs-Departement Münster besteben reiche Fonds | Dieselben find: | 1) Studienfonds der Rentei Münster mit 29 248 Tblr. Einnahme, | worunter 14,624 Thlr. von Grundeigenthum, und 14,162 Thlr. an Zinsen |

und Stiftungen für Kultus- und Unterrichtszwe>e.

keine; in Summa = 2749 Stûü>. (Pr. C.)

Ueber den Zustand der Sparkasse des Kreises Neumarkt, im Regierungsbezirke Breslau, geben folgende aus amtlichen Berichten entnommene Mittheilungen näheren Aufschluß. Die Sparkasse wurde am 1. Januar 1852 errihtet. Das Minimum der Einlagen ist 5 Sagr., das Maximum 100 Thlr. An Zinsen gewährt die Sparkasse den Einzahlern 34 pCt. und erbält von den ausgeliehenen Kapttälien durhs<nittli< 5% pCt. Am Schlusse des Jahres 1856 war ein Vestand von 53,773 Tblrn. 13 Sgr. 8 Pf. vorhanden. Während des Jahres 1857 find binzugetreten : a) dur<h neue Einlagen 38,613 Tblr. 24 Sgr. 1 Pf., b) dur< Zuschreibung von Zinsen 1193 Thlr. 27 Sgr. Jm Zabre 1857 betrugen die Aus- gaben der Sparkasse für zurü>genommene Einlagen 23,873 Tblr. 29 Sgr 1 Pf., und es verblieb am Schlusse des Jahres 1857 an Ein-

lagen ein Beftand don 69,707 Thlr. 9 Sgr. 8 Pf., so daß fih der

vermehrt hat. Ein Separat- oder Sparfonds ist nicht vorhanden, da- gegen beträgt der Bestand des Reservefonds 3549. Thlr. 27 Sgr. 4 Pf. Von diesem Vermögen der Sparkasse sind zinsbar angelegt: auf Hypothek

| 3800 Tblr. auf stádtishe und 17,040 Thlr. auf ländliche Grundftü>e ;

(Wolff's | Die heutigen „Hamburger Nachrichten“ enthalten eine | Depesche aus Kopenhagen vom ten d. M,, na< welcher im

| 200 Thlr. == 103 Stü; e) von 200 Tblrn | Stud: in Summa = 1306, Stü.

22,200 Iblr. in auf den Jnhaber lautenden Papieren; 602 Thlr. auf Schuldscbeine gegen Bürgschaft und 23,793 Thlr. gegen Faustpfand, zu- sammen 67,435 Thlr. Die Zahl der am Jahresschlusse un Umlaufe M findliven Sparfkfassen-Quittungsbücher betrug: a) bis zur Einlage bon 20 Tblrn. = 579 Stúd>; b) von 20 Tblrn. bis 50 Thlr. = 354 Stü>, e) von 50 Thlrn. bis 100 Thlr. = 203 Stü>; d) von 100 Tblrn. bis und darüber = 61 (Pr. C.)

‘Die ‘Anzahl konzessionirter Jrren- Anstalten in Eng-

| land und Wales belief fi< zu Anfaug dieses Jahres aur La, Jn | den Jrren : Anstalten der Hauptstadt betrug die Zabl der Kranken 2623,

darunter 1306 zablungsfähige, 1317 arme. Zu der ersteren Kahl haben

| beide Geschlechter qleihmäßig beigetragen, unter den lezteren find doppelt

ich am Ls

von Kapitalien. Von dieser Einnabme kommen zunächst 1916 Thlx. für |

die Verwaltung des Fonds, 1662 Thlr. für Baukosten, 1422 Thlr. Tür |

Avgaben und Lasten, 1017 Thlr. für die Liebfraueukirhe zu Münster, 316 Thlr. für den Kultus der Gymnasialkirche daselbst, 21 Thlr. an Zinsen für Schulden, 392 Thlr. für unvorhergesehene Ausgaben zur Verwendung.

so viel Frauen als Männer. Jn den Provinzial - Anstalten befanden Zanuar d. J. 2645 Kranke, darunter 1497 Pensionaire, 1150 Arme.

Die Ausfubr Portugals nah Schweden betrug 1m Jahre 1854 an 461,000 Rirxdaler Beo., 1859 deren 320,000, 1856 deren 472 000. Der legztere Werthbetrag vertheilte fich mit 395,000 dlr. auf 51 Schiffe \<wedischer Flagge, mit 4000 Rdlr. auf 4 Schiffe norwegischer, mit 97,000 Jèdlr. auf 1 rusfiscber, 1 dänischer, 1 englischer, 3 bolländischer Flagge Die Einfubr Portugals aus Schweden betrug 1854 1,392,000 Rdlr., 1859 26 000 Ndlr., 1856 940,000 Rdlr., welcher leßtere Betrag sich mit 904,000 Ndlr. auf 54 schwedische, mit 30,000 Rdlr. auf 3 norwegische mit 6000 Ndlr. auf verschiedene Flaggen vertheilte. Die Ausfubr des Jahres 1856

| nah Schweden bestand namentlich 1n 62655 Barrils Salz und 447,378

Der Ueberschuß fließt dem Haupt-Studienfonds zu Münster (f. Nr. i): qu. |

-— 2) Studienfonds der Rentei Geist mit 10,048 Thlr, wovon 7038 Thlr. von Grundeigenthum und 2964 Thlr. an Zinsen. Die Ver- waltung des Fonds fostet 642 Thlr. Die Ausgaben desselben an Bau- kosten betragen 139 Thlr., an Abgaben und Lasten 1449 Thlr. Für un- vorhergesehene Ausgaben werden 87 Thlr. reservirt. Der Uebers{uß

Vipen Wein, die Einfuhr von Shweden in 21,238 Pfd. Stabeisen 2592 Pfd. Stahl, 1456 Pfd. Bandeisen, ferner in Holz. Ueberhaupt unter

| schwedischer Flagge find aus portugiefishen Häfen 1856 ausgelaufen I8 | von 9341 Tonnen gegen 122 von 12,741 im Vorjabre; der Tonnengehalt

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der unter portugiefischer aus schwedischen Häfen ausgelaufenen Fahrzeuge betrug 6042 Tonnen gegen 3676 im Vorjahre.