1858 / 164 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Angekommen: Militair-Oekonomie-Departements, Hering, von Posen.

Berlin , 16, Juli. : gnädigst gerubt: Dem Kommerzien-Rath A. W. Hayn zu Berlin

die Erlaubniß zur Anlegung des ihm verliehenen Verdienst-Kreuzes vom Herzoglich sacbsen-ernestinishen Haus-Orden zu ertheilen.

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Nichtamtliches.

Mecklenburg. S<{werin, 15. Juli.

Der General - Major und Direktor des |

habe cs in Folge der An eige des S<hapkanzlers, daß die Regierung in nächster Session cine die Kirchensteuern betreffende Bill ere ge- denke, aufgegeben, seinen auf denselben Gegenstand bezüglichen Geseßent- wurf vor das Parlament zu bringen. Doch sei er bereit, dem Premier

| Minister die Grundzüge seines Planes mitzutheilen. Der Earl von Derby

Seine Majestät der König haben Aller- |

| jedoch andererseits eine Bill (die

Se, Königliche |

Gobeit der Großherzog it gestern Abend na<h Pyrmont von |

bier abgereist.

Hôchstderselbe wird am Montag Morgen hierher |

zurü>kehren und dann in Ludwigslust die dort eintreffenden Prin- |

Königliche Hoheiten, empfangen. (Me>l. Bl.)

zen von Orleans, | 14. Juli. Die „Kass. Ztg.-

Hessen. Kassel,

theilt die |

Thronrede mit, mit welcher gestern Mittag die Ständeversamms- |

lung vom Kurfürsten eröffnet wurde. Sie lautet :

„Meine Lieben und Getreuen, die Stände des Kurfürstenthums. Cs

gereicht Mir zur Befriedigung, Sie wiederum um Meinen Thron versam

melt zu sehen und Jhnen die dermaligen Zustände des Landes als rubige |

und geordnete bezeihnen zu fönnen. Menn \<on die vorjährige Krisis

in der Handelswelt und der 1m laufenden Jahre, na Gottes Schi>ung, |

nit obne bemerkbare Folgen geblieben für die Zukunft Raum geben púnktliden Eingang der Einfluß bisber nicht füblen ZJhnen ein der baldigen

gesteigerte Regenmangel find und Befürchtungen so haben fie doch auf den Einnabmen einen nachtheiligen

Auf Meinen Befehl wird gung bedürfender Gegenftand ge vorgelegt werden; und sollen, nach einer angemessen erscheinenden Unter- bre<ung Jhrer Thätigkeit, diejenigen Vorlagen über den Voranschlag der Staatseinnahmen und Ausgaben und über andere Gegenstände von Wichtigkeit sih anreiben, die Zhrer verfassungsmäßigen Mitwirkung entgegensehen. Schon jeßt kann Z< Zhnen Gleichgewicht zwischen den regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben des Staates, selbst bei der Unabweisbarkeit von erböhten Ausgaben , na< zehnjährigen ungewöhnlichen Ereignissen und Schwierigkeiten, der Wie- derberftellung fi< nahet, obne eine weitere Belastung Meiner ge- liebten Unterthanen in Ausficht nehmen zu müssen. JZndem Jch Jhnen no< zur Kenntniß bringe, daß Jch befohlen habe, Meine Entschließungen

Staats lassen. Erledi

auf die, mit dem vorigen Landtage gepflogenen, Verhandlungen und dessen |

| Staaten erhosten: Baden | {weig G

Erflärungen über die Vorlagen bezüglich der Verfassungs - Ungelegendeit,

im Einklange mit. deo U a bie “deut\{e Bundesversammlung gelan- | mark, beide Sicilien

gen zu lassen, halte Jh Mich Zhres treuen und einsichtsvollen Beistandes verfichert und erbitte Gottes gnädigen Segen für Jhre Wirksamkeit.“ Die Zweite Kammer hielt heute Morgen eine vertrauliche

Sizung, in welcher, dem Vernehmen nach, die Wahl der verscbiede- |

nen Ausscbüsse, so wie die Vorlage einer Propofition, „die Be- fteurung des Rübenzu>ers betreffend“, erfolgte.

IVúürttemberg. Stuttgart, 14. Zuli. der Standesherren hat gestern ihre erfte Sißung Vertagung gehalten die Zweite Kammer gegangenen Geseßentwurf, einige Abänderungen des Volkäschulgeseßzes betreffend, beschäftigt.

Baiern. Tegernsee, 14, Juli. Endlich ist seit geftern bessere Witterung hier eingetreten und die Sonne fäugt so nah

Die Kammer nach der

und nach an, wieder ihre erwärmende Kraft auf die bisher rauhe |

Luft auszuüben.

Se. Majestät der König von Preußen machen denn auch wieder weitere Fußpromenaden und Nachmittags entferntere Ausflüge zu Wagen.

Gestern nah dem Diner fubren Zhre Majestäten der König und die Königin, so wie Jhre Königliche Hoheit die Prinzesfin Alexandrine, nebst näbstem Gefolge na< dem Dorfe Egern, besucbten dort den bekannten Pfarrer, so wie den sogenannten „Hofbaur“ und kehr- ten sichtlih heiter Abends wieder zurü> nah S<loßþ Tegernsee.

Gestern traf der Geheime Ober-Baurath Stüler hier ein und begleitete S e. Majestät bei der heutigen Morgenpromenade.

München, 13. Juli. Zu der am 28sten d. im Sc<bloß zu Possenhofen stattfindenden feierlidben Vermählung Zhrer Königlichen Hoheit der Prinzessin Helene werden si vom öfterreihisben Kaiser- hause einer der Brüder des Kaisers , und von unserer Königlichen Familie Prinz Luitpold, Prinz und Prinzessin Adalbert einfinden. Die sämmtlichen Glieder der Lürstlich taxis'shen Familie werden der Vermäblungsfeier beiwohnen. (N. M. Ztg.)

___ Velgien. D TRTITL, 19. L

ihre Arbeiten wieder aufgenommen und bis auf Weiteres beendet

Die Vertagung wird bis zum 26. d. dauern,

auf Antrag des Kabinets die Berathung des antwerpner Projektes

und der si daran s<ließenden Bauten ihren Anfang nehmen wird. i (Cóln. Ztg.)

Großbritannien und Jrland. London, 4 Fur, In der gestrigen Oberhaus-Sizung erklärte Lord Portman, er

und fi< vorzugsweise mit dem schon durch |

Die Kammer hat heute | j; De Ly G b | dffentlichen, die mir später zukommen fönnten.

an wel<hem Tage |

fönnen, |

der Zollvereins - Geseßgebung zunäc|t |

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erdffnen, daß das |

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drüdte die Hoffuung aus, daß Lord Portman sih durch die erwähnte Er- flärung der Regierung nicht davon abbalten lafsen werde, seine Bill vorzu legen. Die auf Actien-Banken bezügliche Bul wurde zum zweiten Male verlesen; ebenso die auf die \{ottishen Universitäten bezügliche Bill.

In der Unterhaus-Sipung hob Lord J. Rusfell mit Bezug auf die Zulassung der Juden den eigenthümlichen Umstand hervor, daß das Oberbaus bei seinen Amendements zu der Eides-Bill verbarrt sei, Zuden- Bill Lord Lucan's) ange- nommen babe, dur welcde diese so s<hwierige Frage cine praktische Lôjung erbalte. Er beantrage daber die zweite Lesung der Bill Lord Lucan's für näábslen Freitag. Der Schapkanzler erflärte sich mit dem Antrage einverstanden. Cowper beantragte, ZJhre Majestät in einer Adresse zu ersucben, daß sie die im ersten Zahre ibrer Regierung erlassene Proclama- tion, kraft welcher für bestimmte Tage, nämli 5. November, 30. Jauuar und 29. Mai, bestimmte Liturgieen angeordnet sind, im Hinbli> auf die Udschaffung dieser Liturgieen in Erwägung ziehen mdge. Er hob bervor, wie es überbaupt nicht weise sei, fi besonderer um Andenken an de- stimmte gescicbtliche Ereignisse verfaßter Gebetsäformeln nah Verlauf einer langen Zeit zu bedienen. Der Antrag wurde genebmigt Z

Die Regierung hat gestern den Beschluß gefaßt, daß eine au sebnlihe Flotte die Königin na Cherbourg geleite. Sie wird qus 6 Linienschiffen, 6 Fregatten und 8 Yacbts destehen, wel<e leßtere theils für den Hof, theils für den Admiralitätädienf be- immt sind. Das Kommando über dieses Geschwader übernmummt Admiral Lord Lyons an Bord seines bisherigen Flaggenschiffes „Royal Albert“, mit dem ex gestern bereits in Portsmouth ange- langt ist. Der zweite im Kommando ift Contre-Admiral Sir C. H Fremantle, der künftige Commandeur der Kanalflotte.

Frankreich. Paris, 14. Zuli, :VEe „Moniteur“ ver dffentlicbt folgenden Bericht Walewskli's an den Kaiser :

Sire! Ew. Majestät wird Sich erinnern, daß die Mächte, welche die Erflärung vom 16. April 1856 unterzeichneten, sich verpflichteten, Schritte zu thun, um deren Annabme allgemein zu machen. Jh habe mich dader beeilt, diese Erflärung allen Regierungen mitzutbeilen, die im pariser Non-

| aresse nicht vertreten waren, um fie zum Anschlusse einzuladen, und i<

habe jeßt dem Kaiser von der günstigen Aufnahme dieser Mittheilung Be

| ri<t abzustatten.

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| die Bevollmächtigten von Oesterreich, Frankreich, Großbritannien, Rußland,

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Die Erklärung vom 16. April war angenommen und bestätigt durch

Sardinien und der Türkei, und hat die völlige Zustimmung folgender Mayor, Velgien, Bucmien, Brafilien, Wraun- bili, die argentinishe Confdderation, der deutshe Bund, Dáne

Guatemala, Hayti, Hamburg, Hannover, beide Hessen, Lübe>, Med>len

burg-Streliß, Me>lenburg - Schwerin, Nassau, Oldenburg, Parma, Nieder-

lande, Peru, Portugal, Sachsen, Sachsen - Altenburg, Sachsen : Coburg

Gotha, Sachsen-Meiningen, Sachsen-Weimar, Echweden, Schweiz, Toscana,

Württemberg.

Diese Staaten erkennen also wie Frankreich und die übrigen Mächte, welhe den Vertrag von Paris unterzeichneten, folgende Geseße an:

1) daß die Kaperei abgeschafft ist und bleibt, ;

2) daß die neutrale Flagge die feindliche Waare de>t, mit Au8Lnahme der Kriegs-Contrebande,;

3) daß neutrale Waare, mit Ausnahme von Kriegs unter fremder Flagge niht weggenommen werden fann;

4) daß die Blokaden, um verbindlich zu sein, wirksam sein müssen, d. 9. unterstüyt dur< eine binlänglihe Macht, um wirklih den Zugang zur feindlihen Küste zu verbindern. Ee # Die Regierung von Uruguay bat eben so ibre vdllige Zustimmung zu diesen neuen Grundsäßen ausgedrü>t, mit Vorbehalt der Genehmigung durch die gesezgebende Gewalt.

Spanien ift wegen des ersten Punktes, welcher die Kaperei betrifft, der Erklärung vom 16. April nicht beigetreten, hat aber geantwortet, daß es die drei anderen annebme. Mexiko hat dieselbe Antwort ertheilt. Oie Vereinigten Staaten würden ihrerseits bereit sein, sih anzuschließen,

Contrebande,

| wenn der Erklärung der Abschaffung der Kaperei binzugefügt würde, daß

aus früherer Zeit Allerhöchstdenselden no< |

|

das Privat - Eigenthum der Unterthanen oder Mitbürger der kriegfühbren- ten Rationen auf dem Meere nicht von der feindlichen Kriegs - Marine weggenommen werden köune.

Mit diesen Uusnabmen sind alle Kabinette obne Vorbehalt den vier

| Grundsätzen beigetreten, welche die Erflärung des Kongresses von Paris

|

ausmachen, und so findet sich in dem internationalen Nechte faft aller Staaten Europa's und Amerika's ein Fortschritt festgeftellt, zu welchem

Î . e -. a a a + | die Negierung Ew. Majestät sich Glü> wünschen fann, beigetragen zu | haben, indem fie die ebrenvollsten Ueberlieferungen der französischen Po-

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| ment Ferdinand VI1, aus zwei Compagnieen

litik fortsezte.

Um diese Beitritts-Erklärungen zu konstatiren, {lug i< dem Kaiser vor, im „Bulletin de Lois“ die amtliche Note veröffentlichen zu lassen, in welchem fie aufgezeichnet sind, und wenn Ew. Majestät den Vorschlag ge- nehmigt, werde ih auf dieselbe Weise die zustimmenden Erklärungen ver-

Der Kaiser hat diesen Bericht-am 12, Juni gebilligt.

Spanien. Der „Jberia“ zufolge besteht die spanische Ex- pedition, welhe na< Cochinchina abgehen soll, um dort mit den französishen Streitkräften zu operiren, aus dem Jnfanterie - Regi-

Jäger und der euro- páischen Artillerie-Brigade; im Ganzen 1400 Mann.

Nepublik von Ecouador, Kirchenstaat, Griechenland,

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Jtalien. Aus Marseille, 13. Juli, wird telegraphirt : „Die Güter des zu zwanzigjähriger Gefängnißftrafe verurtheilten Marchese Campana sollen verkauft werden, um die 3 Millionen u de>den, welche er veruntreute. Herr Mirès wurde vom Papste fehr woblwollend aufgenommen, Der franzöfishe Financier ver- sprach, die Eisenbahn von Civita-Vecchia gegen den Monat Oftober zu beenden.“

Turin, 14. Juli. Nah dem eben veröffentlihten Gesehe trifft die Militair - Aushebung für 1858 ‘die im Jahre 1837 Ge- bornen. Das Kontingent beträgt 9000 Mann.

Aus Neapel wird vom *. Juli gemeldet : Monfignor Gia- nelli, an Stelle des na< Lissabon versehten Monfignor Ferrieri um päpsilien Nuntius am neapolitanis<hen Hofe neu ernannt, dat dem Könige seine Beglaubigungsschreiben übergeben. Man bofft, daß die rômischen und neapolitanischen Eisenbahnen in zwei Jahren vollendet sein dürften.

Türkei. Die Levantepost ist in Triest mit Nachrichten aus Konstantinopel vom 1Vten d. eingetroffen. Nach denselben befindet fih der Sultan unwohl, Der englishe Gesandte Sir Henry Bulwer war daselbst angekommen. Sami Pascha ist nach der Znsel Candia abgegangen. Aus Canea war vom 5ten d. gemel- det worden, daß wegen der Ermordung eines Türken durch einen Griecben neuerdings Unruhen stattgefunden haben, in Folge deren sih die Christen bewaffnet versammelten. Auch in Retimo, eben- falls an der Nordküste von Candia, war es unruhig.

Jn Konstantinopel wollte man wissen, daß der Emir Naib den tcerkesfishen Sklavenhandel verboten habe.

Ulexandria, 7. Zuli. Herr v. L esseps ist am 1. Juli angekommen. Er versiderte, daß das Unternehmen des SuUez- Kanals noc in diesem Jabre beginnen werde.

Amerika. New- Vork, 3. Juli. Die Nacbridten aus Utab reiben bis zum 12. Juni. Wie zuversichtlih behauptet wird, wollte das Heer der Vereinigten Staaten am folgenden Tage na< der Mormonenstadt Deseret am Salzsee abmarschiren, Jn Washington ist Secretair Thompson mit Bildung einer Kommission beschäftigt, wel<e die Grenzen zwishen Texas und Neu-Mexiko abfste>en soll. Diese Kommission wird eine mühselige Arbeit haben, da es in jenen Grenzbezirken große Landstriche giebt, denen es ganz an Wasser und beinahe auch ganz an Vegetation fehlt.

Auf der mexikanischen Gesandtschaft in Washington ist die Nachricht eingelaufen, daß fich die Heere der beiden feindlichen Par- teien in Mexiko in beinahe gleiher Stärke 4- bis 5000 Mann

kampfbereit gegenüber standen. Die RNegierungs-Truppen wur- den von Miramon , die Truppen der constitutionellen Partei von Degollado geführt. Man glaubte, daß es in der Nähe von Gua- najuato zu einer entscheidenden Schlacht kommen werde.

Asien. telegraphische Depesche der Ueberlandpofst, nah welcher aus Bombay vom 19. v. M. gemeldet wird, daß zahlreiche Feinde Lu>n ow umringen und die Verbindung mit Cawnpur abgeschnitten haben, Das Mah- rattenland, von den getroffenen Maßregeln einges{üchtert, verhält fih ruhig.

Kalkutta, 5. Juni. Die Ernennung des Brigadiers Wal- pole zum Kommandanten in Rohilcund hat Unzufriedenheit erregt. Der General-Gouverneur empfahl neuerdings milde Behandlung der Rebellen ; derselbe soll Willens sein, den Neft der heißen Jahreszeit in Allahabad zuzubringen. Nena Sahib hat von ritte: bei Bareilly eine Proclamation zur Werbung von Rekruten erlassen.

Frankfurt a. M,, Freitag, 16. Juli, Vormittags. (Wolff's Tel. Bur.) Jn der gestrigen Sißung des Bundestages hat der Gesandte Dänemarks, von Bülow, die dänishe Rü>antwort vorgelegt, Dieselbe wurde dem betreffenden Ausschusse zugewiesen.

London, Donnerstag, 15. Juli, Nachts. (Wolff's Tel. Bur.) |

Jn der so eben ftattgehabten Sißung des Oberhauses pasfirte die indishe Bill die zweite Lesung.

Jm Unterhause wurde eine Bill Millionen behufs der Reinigung der Themse aufzunehmen und außerdem die Bewohner Londons mit 3 Pence pro Pfo. St. zu besteuern, zugelassen.

Paris, Donnerstag, 15. Juli. (Wolff's Tel. Bur.) Die indirekten Steuern des Jahres 1858 haben fih gegen die im glei- chen Zeitraume des Jahres 1857 um 14 Millionen Francs vermehrt.

Paris, Freitag, 16. Juli, Morgens.

gemeinschaftli< Maßregeln ergreifen werden, um wegen des bar- barishen Akts zu Jeddah glänzende Genugthuung zu erlangen. Die türkische Regierung hat fich beeilt, einen General zur exempla- rischen Bestrafung der Schuldigen abzusenden.

Die am 15. Juli erschienene Times enthält eine |

Disraeli's, drei |

(Wolff's Tel. Bur.) ; Der heutige „Moniteur“ meldet, daß Frankrei und England |

| Zproz. eröffnete zu 6830, stieg auf 68.35 und schloss träge und un-

; Marktpreise. Berlin, den 15. Juli.

Zu Lande: Roggen 2 Thlr. 2 Sgr. 6 Pf., auch 2 Thile. 1 Sgr- 3 Pf. Grosse Gerste 1 Thlr, 25 Sgr., auch 1 Thlr. 23 Sgr. 9 Pf. Hafer 1 Thlr. 17 Sgr. 6 Pf., auch 1 Thlr. 10 Sgr.

Zu Wasser: Weizen 3 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf., aueh 2 Thlr. 15 Sgr. Roggen 2 Thlr. 1 Sgr. 3 Pf., auch 1 Thlr. 26 Sgr. 3 Pf. Grosse Gerste 1 Thlr. 26 Sgr. 3 Pf, auch 1 Thlr. 20 Sgr. Hafer 1 Thlr, 16 Sgr. 3 Pf., auch 1 Thlr. 10 Sgr.

Mittwoch, 14. Juli.

Das Sebock Strob 11 Thir., anch 9 Thlr. 1 Thlr. 15 Sgr., geringere Sorte auch 1 Thlr. 7 toffelu, der Scheffel 1 Sgr. 9 Pf.

Der Centner Heu i G Sgr. 6 Pf. Kar- 1 Thlr., auch 25 Sgr., metzenweis 2 Sgr., auch

Die Marktpreise des Kartoffel - Spiritus, per 10,800 pro Cont nach Tralles, frei bier ins Haus geliefert, waren auf hiesigem Platze am L es 2 10. 205 Thlr. 12. 19% u. 202 Thlr. 1A. A i «e 19K u. e A Be, 14. E L 1 D r Hs E E S ils 0 u 07 Ihn. Berlin, den 15. Juli 1858.

Die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin

ohne Fass.

Leipzig, 15. Juli. Leipzig-Dresdener 265, Br Löban-Zittauer Liti. A. 58 Br.; do. Litt. B. 83! G. Magdeburger-Leipziger I. Emiss10n 244! G; do. IL. Emiss. —. Berlin - Anhalter Berlin - Stettiner 110 G. Cöln-Mind. Thüringische 1164 G. Friedrich-Wilhelms- Nordbahn —. Altona - Kieler Anhalt-Dessauer Landesbank- Actien 86 Br. Braunschweiger Bank - Actien 105 G Weimarische Bank - Actien 96 G. Oesterreichisehe proz. Metalliques 807 G. 1854r Loose —. 1854er National - Anleibe 817 U Prenssische Prämien-Anleihe —. :

Stettin, 16. Juli, 1 Uhr 24 Minuten Nachmittags. (Tel. Dep. des Staats-Anzeigers.) Weizen 70 bez., September-Oktober T1bez-, Früh- jahr 74—73; bez. Roggen 44 Br., Juli-Angust 44 bez. u. Br., Ang.- September 44{— bez., September-Oktober - 1—45—44% bez., 45 Br., Frübjabr 47 bez. Rüböl 15% Br., September - Okto-ber 15% bez. Spi- ritus 18! pCt. bez.. Juli-August 18% pCt. bez. u. G., August - Septem- ber 184 pCt. Br. u. G., September-Oktober 15% pCt. bez.

Hamburg. 15. Juli, Nachmittags 2 Ubr 55 Minuteo. Nur etwas Umsatz in Kredit-Actien,

Sechluss - Course: Stieglitz de 1855 102% k 1proz. Spanier 26. National - Anleibe 81, G. Mexikaner —. 9proz. Russen —. Oesterreichische Eisenbahn-A ctien - Disconto

i Ia: ehe loeo schwach preishaltend, ab auswärts ohne Kauflust. oggen loco sehr flau bei geringer Kauflust, Oktober 31, stille. N Eee fest und stille. E 4 A

Frankfurt a. YL., 15. Juli, Nachmittags / Ubr 20 Minuten. In Folge der wiener Notirungen etwas niedriger bei belebtem Umsatz.

Schluss - Course: Neucste preussische Anleibe 1157. Preussische Kassenscheine 105. Friedrich-Wilhelms-Nordbahn —. Ludwigshafen- Bexbach 144‘. Berliner Wechsel 1051. Hamburger Wechsel 877. Lond. Wechsel 1171. Pariser Wechsel 93! Wiener Wechsel 1137. Darmstädtcr Bank - Acticn 234. Meininger Kredit-Actien 802. 3proz. Spanier 38‘. proz. Spanier 27. Kurbessische Loose 405. Badische Loose 53. S5proz. Metalliques 784. 414proz. Metalliques 687. 1854er Loose 1035. Saeiepaickiaodian Natienel- Andehen 79%. Oesterreichiscb- französische Staats-Eisenbahn-Aectien 292. Oesterrciehische Bauk-An- theile 1098. Rhein-Nahe-Bahn 995.

s Amusterdaza, 15, Juli, Nachmittags 4 Uhr. ur.)

Der Cours der 3proz. Rente aus Paris von Mittags 1 Uhr war 68.25, der des Credit mobilier 630, der Oesterreichischen Staats-Eisen- bahn 620 gemeldet.

Schluss-Course : 5proz. österreichische National-Anle1be 76 X. dproz. Metalliques Lit. B. #67. Sproz. Metalliques 79. Z24proz. Metalliques 387. 1proz. Spanier 274. 3proz. Spanier 38 5 Dproz. Russen Stieglitz

3proz. Spanier 265.

(Wolfs Tel.

—. proz. Russen Stieglitz de 1855 101!. Holländische Integrale 647. Mexikaner 194. Londoner Wechsel, kurz 11.727. Wiener Wechsel, kurz 334. Hamburger Wechsel, kurz 39 Petersburger Wechsel 1.73. London, 15. Juli, Nachmittags 3 Uhr. (Wolfs Tel. Bur.) Silber 617. Consols 95%, 1proz. Spanier 277. Mexikaner 193. Sardinier 83%. 5proz. Russen 112. 44proz. Russen 995. Liverpool, 1°. Juli, Mittags 12 Uhr. (Wolffs Tel. Bur.) Baumwolle: 7000 Ballen Umsatz, fest, aber Preise wie am vergan- genen Freitag nicht zu erhalten. E Wien, 15, Juli, Mittags 12 Ubr 45 Minuten. (Wolffs Tel. Bur.) Silber-Anleibe —. Neue Loose 1034. 5proz. Metalliques 827. 4zproz. Metalliques T2; Bankactien 968. Nordbahn 165. 185er Loose 1097. Raienai-Anlihen «33 Staats-Eisenbahn-A etien-Certifi- kate 258. London 10.14. Hamburg M r Gold T7. Silber 4.

Pari. 15. Juli, Nachmittags 3 Uhr. (Wolffs Tel Bur.) Die

belebt zur Notiz. Consols vou alitiags 12 Ubr waren 994, von Mittags 1 Ubr 95! eingetroffen.

Schluss-Course: 3proz. Rente 68.30. Spanier 37%. 1proz. Spanier —. Staats-Eisenbahn-Actien 622.

4;proz. Rente 49.25. Iproz. Silberznleihe 92. Oesterreichische