1858 / 175 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Sklaven gezahlt, im Jahre 1856 nur für 19, im Jahre 1855 für feinen und 1854 für 62.

Jn der gestrigen Oberbaus-Sizung fragte Lord Lyndhurst den Staatssecretair des Auswärtigen, ob er bereit \ei, dem Hause die das Vifitationsreht betreffende Korrespondenz mit der amerikanischen Negie rung vorzulegen. Er that des Umstandes Erwäbnung, daß in gewissen Kreisen die Vorstellung berrsche, als babe England ein höôchft werthvolles und wichtiges Recht aufgegeben. Dem sei aber nicht so. Blos einen durchaus hbaltlosen Anspruch babe man aufgegeben, und daran babe man gerecht, klug und weise gehandelt. Das sogenannte Vifitationsrecht babe nie in loyaler Weise bestanden, wie si<h das durch die gewichtigsten Autoritäten beweisen lasse. Der Earl von Malmesbury erw! derte, die Negierung habe nichts dagegen, die betreffende Korrespon- denz dem Hause vorzulegen. Sie habe das Gutachten der Kronjuristen eingeholt, ehe fie eine Antwort auf die Note des Henerals Caß abgesandt babe. Dieses Gutachten stimme mit den von Lord Lyndburst ausgesproche- nen Ansichten überein. Wie die Frage jeßt liege, habe die englische Ne- gierung das Durchsuchungs- und Visitationsreht aufgegeben, und die amerikanishe Negierung babe sich dazu verstanden, bereitwillig auf Vor- schläge einzugehen, die geeignet seien, dem Mißbrauche der amerikanischen ¡Flagge vorzubeugen. Auch mit der französischen Regierung habe die eng lische Nü>ksprache über diesen Gegenstand genommen und erstere habe guten Willen, ja, sogar Eifer an den Tag gelegt, England zur Erreichung seines Zwed>es zu belfen. Auf Antrag des Earl von Carnarbvon wird der die Kolonie Neu-Caledonien betreffende Geseßentwurf zum zweiten Male verlesen.

Jn der geftrigen Abendsizung des Unterhauses erklärte General Peel auf eine betreffende Jnterpellation von Mr. Lygon, es sei die Ab sicht der Regierung, die Gehalte der Armeeärzte zu vermehren. Auf eine Jnterpellation von Mr. Kinnard erwiderte Lord Stanley: der Jahr gehalt von Sir Jobn Lawrence werde von 7500 Pfd. auf 10,000 Pfd. erböbt werden, und die Regierung behalte es sih vor, dessen Dienste noch

in anderer Weise zu belohnen. Mr. Hankey fragte, ob die englischen Regimenter von den westindishen Stationen entfernt werden sollen, wor- auf der Schatkanzler verneinend antwortete. Mr. Wilson lenkte

die Aufmerksamkeit des Hauses auf einen, die Zufluchtshäfen des Landes betreffenden Ausschußbericht, und beantragte, die Niedersezung einer Kom misfion, welche die vom Ausschuß gemachten Vorschläge näher untersuchen soll. Gestüßt auf statistishe Angaden, weiset der Nedner nach, daß die Zabl der Unglüsfälle zur See sih von Jahr zu Jahr mehre und er- \chre>lih anwachsen müsse, wofern nicht für die Anlage neuer Rettungs bäfen Sorge getragen werde. Bedenkt man, daß in jedem Jahre an 800 Menschen und Eigenthum im Werthe von 15 Millionen Pfund zu Grunde gehen, so fônne eine Auslage von 2 Millionen Pfund kaum in Betracht kfommen. Sir John Pafkington erklärte sih im Namen der Regierung bereit, die gewünschte Kommission niederzusezen, und da Niemand Ein- sprache erhob, wurde der Antrag schließliÞ ohne Abstimmung ange- nommen,

Frankreih. Paris, 27. Juli. Am Bord des fran- zöóstshen Admiral-Schiffes „Bretagne“ werden große Vorbereitungen gemacht, um die Königin von Großbritannien würdig zu empfangen. Am 5. August wird an Bord desselben ein großes Bankett gegeben werden. Aber an's Land wird die Königin nicht steigen.

Herr von Montalembert ift seit einigen Tagen in Paris und wird bis nach der Verheirathung seiner Tochter mit Herrn Vicomte de Meuw hier bleiben. Der Graf beendigt so eben ein Werk über den Protestantismus in England, wel<hes im Monat Oktober erscheinen soll. Die Subscription des „Univers“ für die vertriebenen s{wedisben Katholiken hat {on an 32,000 Fr. eingebracht.

Türkei. Man schreibt der „Pr. C.“ aus Galaßt unter beni 10, V, 10, x Weine omgt Doe Der. V L1 Aldre<t bon PBréeuken ll auf seiner RNüclrele gus der Krim über Odessa am 17, d. dort eingetroffen. Höchst- derselbe, welcher zur Bereisung der wichtigsten Punkte jener Halbinsel no< nit volle vierzehn Tage gebraucht hat, ist überall von der russishen Bevölkerung mit großer Herzlichkeit bewillflommnet und von den russishen Behörden auf Befehl des Kai- sers offiziel empfangen worden. Am 19. in der Frühe seßte Höchstderselbe seine Reise nach Brailow fort und wurde unterwegs dur< die Aufftelung von einigen funfzig Kolonisten, darunter 15 Lipporanern (preußischen Unterthanen aus der Gegend von Sensburg), überrascht, welbe den Prinzen mit lautem Hurrah be grüßten und zu Pferde dem Reisewagen Sr. königl. Hoheit vor- auseilten bis zur Kolonie Jacobsonthal, deren Bewohner Se. köô- igl. Hoheit mit Jubel empfingen. Hier besichtigte derselbe die von den Kolonisten erbaute Kirche und ließ sich dur< den Konsu- latsvertreter Blücber die von Sr. Majestät dem Könige geschenkten Kirchengeräthe zeigen. Se. k. Hoheit seßte darauf se:ne Reise nach Busfko in Begleitung eines Dragomans des Konsulats fort. Ver Prinz gedenkt am 1. August in Dresden einzutreffen.

A Schweden und Norwegen. Sto>holm, 23, Zuli. Der Kronprinz-Regent hat beute seine Reise nah Norrland ange- treten, nabdem er seinen Bruder, den Prinzen Oscar, zum Vor- sitzenden und die Staatsräthe Freiherr de Geer (Zufiizminister) Ebnemarfk (Marineminister) und Wallensteen zu Mitgliedern der

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für die fünfwöchentlide Dauer seiner Abwesenheit ei interimistishen Kommisfion ernannt hatte. senhelt eingesehten

Amerika. Die „Arabia“, welhe Boston am 14. Zuli ver- pes ns bringt (via Halifar) New-Vorfker Nathricdten vom D. Ful.

Ein Telegramm aus Washington meldet, daß die Regie- rung den amerikfanis<hen Gesandten in Mexiko, Herr Forsyth, in seinem Widerstande gegen die Erbebung der Zwangsanleibe von den Fremden nacdrü>li<s unterstüßen werde, da der General-An, walt Bla> sein Gutachten dahin abgegeben hat, daß das merika. nische Dekret ein Versucb der Gelderpressung sei, welcher den Ver; trägen mit England direkt entgegengetreten und, da die Vereinigten Staaten vertragsmäßig in Meriko auf dem Fuße der meißbe, günftigten Nationen zu behandeln, gleihermaßen auch die Ver- einigten Staaten verlche. BefkanntliÞd hat der englishe Ge- sandte in Mexiko die Zahlung der Zwangsanleibe nur unter Protest zugelassen.

London, Mittwoc, 28. Juli, Morgens. (Wolff's Tel. Bur, Die Königin wird nächsten Mittwoch Nachmittags nach Cherbourg abgehen und außer von den bereits erwähnten Vachten nur von den Linienschiffen „Royal Albert“ und „Renown“ begleitet sein.

London, Mittwoch, 28. Juli, Abends. (Wolff's Tel, Bur. Nachrichten aus Bombay vom 3. d. melden, daß der Maharadschah Scindia am 19. v, M, in seine Hauptstadt Gwalior wieder in- ftallirt worden sei. Die Flüchtlinge wurden na< allen Seiten bin verfolgt. Brigadier Hope hat bei Nawabgunge einen glän

zenden Sieg über die Rebellen erfohten, Jn Oude war es fort-

dauernd sehr unrudbig. Der General-Gouverneur, Lord Canning, bat eine allgemeine Amnestie proklamirt, von welher nur Mörder ausgeschlossen sind.

Paris, Mittwoh, 28. Zuli. (Wolff's Tel. Bur.) Der heutige „Moniteur“ meldet die gestern Abend 7 Uhr erfolgte An funft des Kaisers in St. Cloud.

Statiftishe Mittheilungen.

: Ueber den Zuftand der Sparkassen in der Provinz Schle sien im Jabre 1857 stellt die „Pr. C.“ nach amtlichen Berichten folgende Uebersicht zusammen. Am Schlusse des Jahres 1856 war in sämmtlichen Spar kassen der Provinz ein Bestand von 5,288,272 Thlrn. 26 Sgr. 1 Pf. vorhanden. Während des Jahres 1857 find hinzugetreteu: a) durch neue Einlagen 2,142,969 Tblr. 10 Pf., b) dur< Zuschreibung von Zinsen 129,435 Tblr. 1 Sgr. 11 Pf. Die Ausgaben der Sparkassen für zurü> genommene Einlagen betrugen in demselben Jahre 1,426,121 Thlr. 29 Sgr. 10 Pf., und es verblieb daber am Schlusse des Jahres 1857 ein Tiiidge « Desand bon 60.134004 hin. 2 Gar so daj sich der Beftand gegen den Abschluß des vorhergegangenen Jah res um 846/282 Thlr. 2 Sgr. 11 Pf. vermehrt bat. Der Be stand eines Separat- oder Sparfonds belief sib auf 1664 Thlr. 21 Sar und der Beftand der Reservefonds auf 399,557 Thlr. 10 Sgr. 2 Pf. Von dem Vermögen der Sparkassen find zinsbar angelegt: auf Hypothek 1,633,953 Tblr. 25 Sgr. auf städtishe und 816,754 Tblr. 1 Sgr. 9 Pf. auf ländliche Grundstü>de; 2,057,098 Thlr. 29 Sgr. 3 Pf. in auf den Jn- baber lautenden Papieren, 49,438 Thlr. auf Schuldscheine gegen Bürg! schaft, 1,043,648 Tblr. 18 Sgr. gegen Faustpfand und 738,953 Thlr. 9 Sgr. 11 Pf. bei öffentlichen Jnstituten und Corporationen, zusammen 6,339,846 Thlr. 23 Sgr. 11 Pf. Die Zahl der im Umlauf befindlichen Sparkassen Quittungsbücher betrug: a) bis zur Einlage von 20 Thlrn. = 36,213

Stü, b) von 20 bis 50 Thlrn. = 23,237 Stü>, c) von 50 bis 100 Thlrn = 19,2093 Stüd, d) bon 100 bis 200 Tblr. = 13,032 Stüd>, e) bon 200 Thlrn. und darüber = 6802 Stü>, in Summa = 108,537 Stü>. Nach

den Negterungsbezirken vertheilt befinden fih im Negierungébezirk Bres lau 28 Sparkassen, und zwar in Breslau, Bernstadt, Brieg, Franken stein, Glaß, Habelshwerdt, Münsterberg, Namslau, Nimptsch, Neurode Oblau, Oels, Prausnitz, Neichenbach, Reinerz, Reichenstein, Schweidniß Streblen, Striegau, Trachenberg, Trebniß, Waldenburg, Wartenberg, Woblau und für die Kreise Huhrau, Neumarkt, Schweidniß und Steinau; un Negierungsbezirk Liegniß 20, und zwar in Beuthen a. O.,, Bunzlau, Freistadt, Glogáu, Görliy, Goldberg, Greiffenberg, Grünberg, Haynau Hirschberg, Jauer, Landeshut, Liegniß, Löwenberg, Lüben, Morts<hüß (Kreis Liegniß), Neusalz a. O., Sagan, Schônau und Sprottau; im gierungsbezirk Oppeln 17, und zwar in den Städten Creuzburg Grottkau, Leobshüß, Neisse, Neustadt, Pley, Oppeln, Patschkau und Natibor, in dem Dorfe Kattowiß im Kreise Beuthen, und für die Kreise Creuzburg, Grottkau, Leobshüß, Lubliniß, Neustadt, Nosenberg, und Groß Strebliß. Außerdem besteht no<h für die Oberlausiy die Hauptkasse der oberlaufißer Provinzial-Sparkassen- Anstalt in Görliß mit den 11 Neben fassen in Görliß und Neichenbach, görliter Kreises; in Lauban, Marklihsa,

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Schönberg, laubaner Kreises, in Muskau, Niesky und Es Eo treises; und in Hoyerswerda und Ruhland, erôwerdaer Kreises. Jm Zahre 1857 find die Kreis - Sparkassen in De Lubliniß, Neustadt, Rosenberg und Groß-Etrebliß neu begründet worden ‘bei der zu Neustadt find indeß Einzahlungen no<< nicht erfolgt. Die @reis-Sparkasse in Grottfau wird erst in diesem Jahre ins Leben treten. __ Die neuere Verkehrsentwi>elung des Hafens bon Marseille (lt sich in den Zablen für den Eingang und Ausgang der Scbiffe M beträchtlich dar. Eingegangen find in den fünf Jahren 1850 als E 40,748 Schiffe von 4,992,754 Tonnen, ausgegangen 40,046 E Lia 4 904,400 Tonnen, d. i. 5076 Schiffe und 1,004,520 Tonnen eye M LKOES waren unter jener Gesammtzahl mit 11,287 Schiffen bei a Eingang, mit 11,202 bei dem Ausgang betbeiligt; vorwiegend die

farbe Sicilien. Die große und fklcine Küstenfahrt zusam- E id 18,268 Fahrzeuge eingebend, 16,904 ausgehend. Jn den Da its lagerten an Gütern 2,127,550,636 metrische Zentner zu einem Tarwerth von 1,195,737,999 Frs. , eine Ziffer , welche dem marfseiller Entrepot den Vorrang bor denen zu Havre und Bordeaux anweist. Die Zolleinnabme derselben Zeit belief sih auf 159,980,997 Frs. Die Nhe- derei des Hafens umfaßte zu Anfang 1855 4 Schiffe bon 800 Tonnen, 31 von 400 bis 800, 175 bon 200 bis 400, 207 von 100 bis 200, 102 von 60 bis 100, 329 unter 60, zusammen 851 Segel- und Dampfschiffe von 110,150 Tonnen, mit welcher Zahl Marseille wiederum unter allen

franzöfishen Häfen voransteht.

andwirt! Maft.

Man \<reibt der „Pr. C.“ aus dem Elsaß vonEnde Juli in Be- tref der Ernten: „Oas Einbringen des Getreides geht unter günstiger Witterung von statten, und der Ertrag wird, was Weizen betrifft, bôllig befriedigend ausfallen. Minder günstig gestalten sih die Aussichten für Gerste und Hafer; do läßt auch hier dle Qualität des Kornes nichts zu wünschen übrig, nur das Stroh ift in Folge der Dürre und großen Hige im Wachsthum zurü>geblieben. Jn wischen zeigt sih der eingetretene Witterungswechsel außerordentlih günstig für alle no< auf dem ¡Felde ftehenden Pflanzen, namentlich Had>früchte und Futterkräuter, welche beiden leßteren Erzeugnisse den Landwirth für den sehr mittelmäßigen Ausfall der Heuernte entschädigen müssen. Doch wird zweifelsohne die dermalige Witterung auch auf den Wiesenwachs no< hinreihend wirken, um Man- gel an Futterung nicht entstehen zu lassen. Ganz ausgezeichnet gestalten sih dagegen durchgehends die Aussichten für die Weinernte, welche nach Allem, was man bört, in diesem Jahre noch zweimal reichlicher als im verflossenen ausfallen wird. Am Rhein, an der Mosel und Saar find die Weinstô>e mit Trauben förmlich belastet, welche hin und wieder bereits fih zu färben beginnen, während doch die gewöhnliche Zeit der Lese noch weit hinausliegt. Es gehört daher ein Mißglü>en der leßteren zu den äußersten Unwabrscheinlichkeiten.

_ Leipzia, 28. Juli. Leipzig-Dresdener 2614 Br. Löbau-Zittauer Litt. A. 57% Br.; do. Litt. B.84 G. Magdeburger-Leipziger I. Emission 440 G; do. I. Eniss. —. Berlin - Anhalter —. Berlin - Stettiner —. Cöln - Mindener —. Thüringische 114 Br. Friedrich-Wilhelms- Nordbahn —, Altona - Kieler _ Anhalt-Dessauer Landesbank- Action 81 6. Braunschweiger Bank-Actien 105; Br. Weimarische Bank - Actien 99 Br. Oesterreichisehe Von: Metalliques 80% Br.

1854r Loose —., 18! : : A Moe Prämien-Anleihe —. Mer National - Anleibe #14 G Preussische

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Breslau, 29. Juli, 1 Ubr 2 Minuten Nachmittags des Staata-Anrzeigersa.) Oesterreichische Banknoten 97; Br. Stamm-Áctien 91% Br. do. dritter Emission <0 Br. Obersechblesische Zetion Lat A 1002 Dey do: Tit D. 1284:Do.4 do. Lit. C. 1384 Br. Obersehlesische Prioritäts - Obligationen Lit: D, : 882 Br.: de. Lit. E. lT% Br. fi Kosel - Oderberger Stamm - Actien —. Kosel - Oderkerger T T D REIE —. Neisse-Brieger Stamm-Aectien 65! Br.

A piritus pro Visnar zu 60 Quart bei 80 pCt. Tralles 8! ‘Thlr. G, ezen, welsser (¿— Sgr., gelber 68—86 Sgr. Roggen 54—59 Sgr. Gerate 40—48 Sgr. Dafer 39—44 Sgr E M 1 l

Die Börse war flau und j

Geschäft, __ Stettin, 29. Juli, 1 Uhr 25 Minuten Nachmittags. (Tel. Dep. des Staats-Anzeigers.) Weizen T0 bez, August-Se E. ing n ber-Oktober (25 bez., Frühjahr 76 bez. u, Br. Roggen 45 bez., duli- August 45% bez., August-September 46 bez., September-Oktober 11

Tel. Dep.

reiburger

die Course rückgängig bei geringem

bis 47464 bez. u, Br, 465 G., Frühjahr 50—493 bez. Rüböl 15%

G., September - Oktober 15%, bez., 152 Br. Juli-August 17% pCt. bez., August - September 17:

y h - 1 : R fa Ct. bez., Septem- ber - Oktober 177 pCt. bez., Frühjahr 172 pCt. P ( eptem

Wi Jen, 29. Juli, Miitags 12 Uhr 45 Minut Wolffs Tel n U I L T D 2 ¿ V olfl I’el. Bur.) Silber - Anleibe —, Neue} Loose 103. ib, inaleianes 825,

jeitraum der nächst vorhergegangenen fünf Jahre. Die |

spanische, englische, griechis<he und tosfanische Flagge, #0 |

Spiritus 17% pCt, bez,,

4;pro1z. s 725. Bankactien 967. Nordbahn 1643, 1548er Loose 109%. National-Anleben #35. Staats-Eisenbahn-A ctien-Certifi-

kate 256. London 10.14. Hamburg 774. Paris 123. Gold 7. Silber 4%. s Hamburgs, 28. Juli, Nachwittags 2 Uhr 30 Minuteo. Sebr stille, Schluss - Course: Stieglitz de 1855 1027. 3proz. Spanier 36. 1proz. Spanier 26. National - Anleibe $1. Mexikaner —. IProz. Russen —. Oesterreichische Eisenbahn-Actien 625 G. Disconto

Getreidemarkt: Weizen loce und ab auswärts sehr fest, aber ruhig. Roggen loco stiller, ab Königsberg 125 Pfund, Juli- August 75—T6 bezahlt. Oel pro Oktober 30°, Kaffee fest, aber stille.

Frankfurt a. NM., 28. Juli, Nachmittags 2 Ubr 15 Minuten. Etwas festere Stimmung, Geschäft unbelebt,

Schluss - Course: Neueste prenssische Anleihe 115%, Prenssische Kassenscheine 105. Friedrich-Wilhelms-Nordbaha —. Ludwigshafen- Bexbach 1447. Berliner Wechsel 105. Hamburger Wechsel X71. Lond, Wechsel 117. Pariser Wechsel 937. Wiener Wechsel 1134. Darmstädtcr Bank - Actien 235. Meininger Kredit-Actien K. 3proz. Spanier 38. 1proz. Spanier 277. Kurbessische Loose 40. Badische Loose 537. 5proz. Metalliques T8. 44proz. Metalliques 68}. 1854er Loose 104. Oesterreichisches National - Anlehen 79%. Oezsterreichisch- französische Staats-Eisenbahn-Aectien 291%. Oesterreichische Bank-An-

theile 1093. Rhein-Nahe-Bahn 57!

Amaterdanm, 28. Juli, Nachmittage 4 Ubr. (Wolffs Tel. Bur.) Stilles Geschäft.

Der Cours der 3proz. Rente aus Paris von Mittags 1 Uhr war 68.15, der des Credit mobilier 610, der Vesterreichischen Staats-Eisen- bahn 620 gemeldet.

Sechluss-Course: Oproz. österreichische National-Anleihe 7677. 5proz. Metalliques Lit. B. 874. S5proz. Metalliques (54. Z2/proz. Metalliques 38. proz. Spanier 274. 3proz. Spanier 384. d5proz. Russen Stieglitz de 1855 102, Hoilländische Integrale 64.

Getreidemarkt. Weizen S Fl. höher, gutes Geschäft. Roggen 4 Fl. höher, lebhaft. Raps, pro September 85, pro Oktober 895-

Rüböl, pro Herbst 473.

London, 28. Juli, Nachmittags 3 Uhr. (Wels Tel. Bur.) Silber 61%.

Consols 955. 1proz. Spanier 274. Mexikaner 19%. Sardinier 903. 5proz. Russen 113. 45proz. Russen 100. : |

Der Dampfer »Anglo Saxons ist von New-York eingetroffen.

B eteoitemarht Englischer Weizen zu Montagspreisen ver- kauft, fremder geschäftslos, etwas böber. Das Wetter ist schön

Liverpool, 28. Juli, Mittags 12 Uhr. (Wolffs Tel. Bur.) Baumwolle: 6000 Ballen Umsatz. Preise gegen gestern unverändert.

Parts, 28. Juli, Nachmittags $3 Ubr. (Wolffs Tel Bur.) Die 3proz. eröffnete zu 68.15, hob sich auf 68.20 und schloss träge und unbelebt zur Notiz. Die Haltung der Eisenbahn - Actien war ziemlich gut. Consols von Mittags 12 Ubr und von Mittags 1 Uhr waren gleicb- lautend 95% eingetroffen. f 6

Schluss-Course: 3proz. Rente 68.15. 44proz. Rente 96. 3proz. Spanier —. ‘proz. Spanier —, Silberanleihe 91. Oesterreichische

Staats-Eisenbahn-Actien 623.

Königliche Schauspiele.

Jm Opernhause. (132fte Vorstellung.)

Freitag, 30. Juli. B H (Großes Zauber - Ballet in

Aladin, oder: Die Wunderlampe. Da feu 3 Akten, von Hoguet. Mujik von Gährih. Anfang 7 Uhr

Mittel-Preise.

Sonnabend, 31, Juli, sind die Königlichen Theater ges<lo}sen Sonntag, 1. August. Jm Opernhause. (133fte Vorstel- lung.) Die Weiberkur. Pantomimishes Ballet in 4 Ukten, von de Leuven und Mazilier. Für die Königliche Bühne bearbeitet und in Scene gejeßt vom Königlichen Balletmeister P. Taglioni. Musik

von Adam. Anfang 7 Uhr. Mittel-Preise.

e h 5 ) , Der Billet-Verkauf hierzu beginnt Sonnabend, den DL,. U.

DC ) von Tho »P »( A M Montag, <4. Augu}l, sind die Königlichen Theater geschlossen