1858 / 298 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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dex giuireuen Siände entsprecdende Ander ung des $ G dieser Etatuten |

eintreten lassen. 6) “DotationsKuschuß für die Akademie zu Münster.

Oie in Folge der Petition der getreuen Stände bom 21, Oftoder 1856 wegen unverkütrzter Ucderweiqung des der Alademie zu Münster de- willigten Dotations- Zuschusses von 300 Thalern aus allgemeinen Staats- Fonds wieder aufgenomanenen Verdandlungen find no< nicht beendigt, Oas Resultat derselden wird den getreuen Etänden zu sciner Zeit mit-

etdeult werder | ; Y 7) HersteV ung einer katholischen Universität zu Münster.

Ein Bedür fnäh der von den getreuen Ständen in der Petition vom 2. Oktober 16 deantkragken Begründung elner 1.cuen Universität fann nidt ancrfannt werden; dagegen wird die Fürsorge der Staats-Ne- gierung wie bdigder o au< ferner darauf gerichtet fein, die theologiiche und philosophische Akademie zu Münster immer mehr in den Stand zu seyen, ihrer Aufgabe in vollem Moße zu entsprechen

K) Staatäwshuß zur Förderung der Landeskultur.

Auf die von den getreuen Ständen in der Petition bom 25 ( 1856 beantregte Erddhung des icuther zur didcrung dex Landesoiuili in dortiger Provinz gewährten Etaatäzuushulses fanu zur Zeit medi gegangen werden. i E E Ÿ) Anlage ciner Eisenbadn don Emmeri über Münfter nah Paderborn actreuen Etönden in der Petition vom 29. Oftoder

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ur eit nicht als ciu Bedürfniß ecracdtet weiden 0) Wün fter-Emmericher Straße zwiscden Cocsfcld uud Werd 5 Auf die Petition vom 4. t die no>< niet ort >16 nich i, die in Ausficht f

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Münßer - Emmericher Straße aus Staaismitiein zu acbdt 4 getreuen Ständen eiwmacacten werden muß, na ndercn Vrovinzen zur Förderung des Cha ; robinzial- odex Bezirls Fonts in AUlwsgung außer der Staaitprómie sür nolyweny.

oder GPcermcindc Chaufiecdaulen zu

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Münter dermaici!

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u Aufna Hil te ( nd dieser Unserer anddigticn Bescheid en Landtaat- Al ichicd dch ficigendändig k ctreuen Ständen in Gnaden gewogen ben Berlin. deu ¿8 November 188.

Wilhelm , Prin; don Preußen, Regent

Fürst zu Hohenzollern - Sigmaringen Flotiwell don Auerswald. don der Heyd!i, Simons. von S<hleintiß von Bonin. don Patow. don Bethmann-Holiweg

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Ministertum für Handel, Gewerbe und offentliche Arbeiten.

itkular-Erlaß vom 9 November 1858 betrefs- fend die Range Verhältnisse der Nreis-, Land-,

Wasser- und Eifendahn-Baumeister.

Die Königlide Regierung benatrichtige ih, daß mittelst Aller-

lene Eiscnbabn von Emmerich üder Münster nah Paderdorn

>77 Oliober 1536 um Gewäbrung einer Ly ausachantc Etrcde der Münster - Qumne- | des Kreises Borlcnu crôfsuen gesiciüte

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d dchfien Erlasses an das N ônlglide Staatäminisierium dom 25sten

Oltoder e. den Kreis-, Land-, Wasscr- und EisendaßsneBamneistern

der Rang zwischen den Beamten der V. Rang -Mlasse und den

Subaltetnen der Provinzal-Behörden zugewiesen worden t. Serlin, den 9, November 1858

Der Minister für Handel, Gewerde und dffentlihe Arbeiten von dex Heydt

An mmtliche Königliche Regierungen, die Nöônig- lie Ministerial-Gau-Kommisflon und an das

Königliche Polizci - Práfidium dier

era C E O DE R T E E E O TT N MOE

Das 55e Stud der Geseß - Sammlung, welches heute aus. gegehen wird, enthält unter Nr. 4988. den Allerdöhften Erlaß vom 6 Novemder 1858, de, treffend die Genehmigung zur Erdbedung eines erdôdten Pregelmündungüägeldes zur beilwcisen Deelung der Kosten für die Vertiefung des Fahrwassers von Uillau na Königsderg, unter das Privilegium wegen Audgabe auf den Jnhahder lautender Nönigdderger Hafendau - Cbligakionen im Betrage von 200,000 Thir. Vom G Novemder 1808 - unter 2490. die BVesätigungs - Urkunde, betreffend einen Nacbtraa

zum Statut der Oderltlelisehen Eisendabn-Vesellschast.

Deremder 15558, und unier

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b oem 1 Berlin, den 22. QOebits-Comtoir der Gesehe Cammiung.

PBéinisterium der geißtiteven, linterriyts - un d Medizinal - Augelegenheiten.

diy if zum Kreis

Der pralkishe Ant Dry Beyer zu E trau

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Ministerium des Junern.

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er acwissen Bedingung lau y Da aber zu diesen Gegend! der Ebpirilus vo! 1 Alkodolgehalt von i d achórt, so werden die Apotheker dur die 1u enthalte „f i K et {A ränk

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auf den Handderfauf in der dur die früdere, nunme? d. Z, geschehen il. emzufolze dedarf es máchtigung nicht, weide den Besi einer Konzesfion zum Nlei den Kleiuhandel mi Spiritus vou nabmómweise geitallet, Berlin, den 2. November 1858 Der Minister für Handel, Der Minifler für geistliche, | Gewerbe und öffentliche rihts- und Medizinal! Arbeiten. Angelegenheiten von der Heydt von Raumer Der Minister des “Zunern. Im Allerhösten Auftrage : Flottwell,

eden fo weng

An Königlihe Regierung zu N.

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Erlaß vom 12. November 1858 betreffend die gewerblihen Verhälknisse der Musiker,

Die in dem Berichte vom 2. September e., detrefsend dié wieder deigehende Beschwerde des Musilers N. hierseldst, wegen Versagung des von ibm na&Hgesucbten Gewerbe « Anmeldungs- Attestes, ausgesprochene Ansicht, daß das Musilmachen lediglich ald cine freie Nunst und nit als ein Gewerbe zu betrachten, daß hierauf die Allgemeine Sewerbe - Ordnung vom 17. Januar 1845 nit anzuwenden und Mufikern, welche in ihrem LWodnorte Musik machen wollen, daher auch feine Gewerbde-Anmelde- Altefte zu ertheilen seien, kann, wle i< dem Königlichen Polizei « Práfidium nach des ‘fallsiger Communication mit dem Nöniglichen Finanz - Ministerium eréfsne, in dieser Allgemeinheit nicht als zutreffend anerkannt wer den, Es muß vielmehr unterschieden werden, ob es fich dei dem Musilsmachen um eine wirkli künstlerische Leifiung oder um ge- werbämäßkige Ausüdung ciner erlangten Nunfifertigfeit handeit. Soweit es fi nicht um eigentlich luünßflerishe Leiflungen handelt, F das Musikmachen unzwelfelhafk als ein Goewerdedetrieb anzu- eden und deshald die Allgemeine Gewerbe-Ordnung vom 17. Za- nuar 1845 darauf anzuwenden, welche für alle Arten von (Ve- werbcbetrieh maßhgedend ifi, ohne Rücksicht darauf, ob dieselben gewrerdeñecuerpflichtig find oder nik.

Das Edikt üder Einfüdrung einer Allgemeinen Gewerbdeßeuer vom 2. November 1810 (Ges -ESamml. 1810 S, 79 f.) unterwarf die „, Musikanten* allgemein der Eewerbdesteuer, dedandelte fie also allgemein als Gewerdetreidende. Das Gewerde-Steuer-Gesey vom 30 Veai 1420 hob die Besteuerung der Musifer vom stehenden Gewerbebetriebe wie die Etcuer mancher anderen Gewerde auf, be- bielt die Gewerdesteuer der Musiker ader na< Beilage B, zu L. fàr den Gewerdedetrich im Umderzichen dei, mit Vorbehalt der Befteiung von der Gewerbeßeuer in denjenigen zZäállen, wo ein döôderes Nunfinteresse bei den Leiftungen umderziebender Wufifer Îattfiadet. Hiermit if also die Unterscheidung zwischen Mufikern, die als Künsiler zu dehandeln, und solen, die als Gewerdtret- dende anzusehen, geseßlich begründet. Die nädere Bezeiutnung der Maß zaden dafur findet fih in dem Ÿ. 18 des Regulativs für den Gewerbebetrich im Umhdertieden vom 28, April 1824 Aucd die Allerbôñe Nabinets-Ordre vom 14. Oftober 1833 (Ges «Samml G. 126) detrefsend das gewerdefleuerfreie Mufiziren im zweimeil1- gen Umkreise des Wohnorts, spricht von dem „Gewerde“ der Musiker Demacmäß if all WMusfilmacven gegen Entgelt, dei welchem nicht ein höheres Nunsunteresse odwaltet, stets als Gewerdebetried zu bedandein,

Hierna<h wird dad 2c. veranlaßt, dem N, das erbetene Gewerde« Anmelde-Attest zu ertdeilen.

Berlin, den 12. Novemder 1858

Der Minifter des ZJunern. Flottwell.

An das Königliche Polizei-Präfidium zu N

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Vescheid vom 16. November 1858, detreffend das Austreibden der Gemeinde-Heerden an Sonntagen.

Der 1c. wird auf den Bericht vom durch erôffuet, daß, wenn die Gemei! daß idr auf Veraualassung des Landraths zu N. di ihrer Gemeindedeerde an i und Fesilagen vor zeit untersagt worden, dieses Berdot uichl aufre<t erhalten werden fann. Denn abdgesehen dadon, daß, wie die 2c. sclbîi uüd n (oles Verbot nur im Kreise N, erlassen worden if, in den anderen Nachbarkreisen nicht desteht, lo derselben sur dies Verdot angeführten anzuerfennen, da in det Thatsache au lich, Weidepläßeu weidet, eine Stôrung det tags feier nicht füglih gefunden werde1 ader andererseits fich erboten hat, C welche es móglih gema! wird, des Golteédienlles nit zu

Berlia, den 16. Novemdei

Der Minister des Z

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Angekommen: Der General-Major und Commandeur der 14. Divifion, von Noon, von Dísseldorf,

Abgereift: Der Fürst don Púüd>ler- Muslau, nah Bramih. :

Se. Excellenz der Wirkliche Geheime Rath Graf von Re- nard, na< Groß-Strehlig.

Befkfanntma<{bung

Für die nächsljährige Heeres-Ersaß-Aushebung wird denjenigen, wel>te in dem Zeitraum vom k, Januar 1835 dis zum 31. Dezember 1439 geboren find, und dierfeldft idren Wohnsiy haden, oder als Gehilfen, Gcsellen, Lehrdursthen 1c. sl< dier aufhalten, in Erinne- rung gebracht, daß so weit dieselden mik Taufscteinen oder sonstigen Beweiämitteln über die Zeit und den Ort ihrer Geburt no< nicht veiseden find, fie f<{ zur Abwendung son| unausbleidliher Nach theile dergleicden Bescheinigungen bald beschaffen mögen.

Die für diesen Zwe> aus den Kirhenbdüchern ¡u ertheilen- den Vesteinigungen werden stempel- und loffenfrei ausgefertigt

Der Zeitpunkt zur Anmeldung Behufs Eintragung in die Polízei- Aufnadbme- Liste wird dinnen Kurzem bekannt gema<t werden

Berlin, den 13, Dezember 1858.

Königlihe Militair-Kommisston.

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Summarifche Uedersiht der immatrikulirten Stku- direnden auf der Friedri - Wilheims - Univer- sität zu Berlin von Michaelis 1858 bis Oftern 1959

Con Oftern bis Michaelis 1858 find gewesen

Davon find abgegangen

Es find demnach ageblieden

Dazu find in diesem Semester angekommen

Die Gesammtzahl der immatrifulirten Studirend daber

Die theolfvgtf>{e Fakultät zählt

uri de Fakultät 1 : : jurynGe 9 zahlt M ualänder 103

u y nlönde 226 medizinische jpafultät zadii | E. an Die philosophische Fakultät zählt a) Jnländer mit dem Zeugni$ der Nelfe b) Jnlände1 mit dem Jeugnißh der Nicht reife nah Ÿ. 35 des Prúfung® » Regle ments vom 4. Juni 15834 c) JFuländer ohne Zerugnih der Neiffe nach Y. 36 des Reglements vom 4. Zuni 1834 d) Ausländer

Uußer diesen iunmatrilulirien Studirende Univerfitái alé zum Hdren der BVarlesungea der 1) nit immatrikfultrte Phar : 2) nidt immatrifulirte, der Jahnhecilkunde Befllfsene 3) Eleven des Friedrih-Wilhelms-Znftituts s 1) Eleven der mediitnis<-<irurgishen Ulademie für das Militau und bei derselben atitachirte Unterärzte von der Armee 5) Eleven der Bauakademie t) Berg-Eleven 7) RNemunerirte Schier $8) Von dem Hrn. Mell Die Gesammtzahl der Es haben folglich Ganzen

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Nichtamtliches.

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