1858 / 298 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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aus Schwerin an die Landtagdversammlung, worin dieser vorschlug,

daß Ritter- und Landschaft untersuhen möchten, ob der auf Prund-

lage der in Adschrift üdergedenen Akte gestiftete Verein des | eingeborenen Adels dem Landeswohle nachtheilig sei. Nach |

einer länger fortgesepten s{<arfen Debatte gab der voriyende Land- rath die Erklärung des Direktoriums Namens desselden dahin ad:

Die Eingade und der Antrag des Herrn Maned>e- Duggen- fodpel, à d 14. Dezemder d. I. bezwe>t die Annullirung cines Theils des RNeceptionsrechts des eingeborenen und recipirten At «ls, weldes mit anderen Rechten desselden landeshdertlich in den Reskripten à 23. November 1843 und 14 November 1844 wiederholt aner fannt iq. Ein Besluß üder di se Rechte don Underechtigten if nicht zuläsfig, und dezieht fich das 2 irekltorium au< dier auf seine Erklärung vom 5. Dezemder 1856.

Frankfurt, 18. Dezemder. Zu der Bundestagssipung vom 16. d. lfamen Nachweise üder den Bestand der Cifendahnen eines Bundeslandes und deren Verwendbarkeit für militairische Iwe>e und die Standesauêweise eines Bundeskontingents zut Vorlage, sodann die dezüglid det Baupreistanise für die Gundes fesung Landau ia {Folge Bundesdeshlusses vem 18, Novemtcr von der königlich daieriscden Regierung getroffenen Verfügungen

i v4 64 ¡ur Anzeige. - Die lönigli baiecus<he MNegietung lich, von der Anficht ausgehend, daß dem i immer dringender da

émsse eines gemeinsamen Handelsgesezdu<s mog-

¡u {afen sei, und daß der aus zwc!-

maliger Lesung in der Handelüägesepgedungs - Kommijsnon dei dorgegangene Entwurf der vier ersien Bücher des _Handels- gesepduches das eigentliche Handelsre<ht vollftändig enthalte unk ein adaeshlossenecs VBanzes dilde, derselde au allgemein ais ein agtlungenes Werk detradtet werde den Antrag fiellen: es woüe die Bundesversammlung 1) die sámmtlihen dôchsten und hoden Buntetregierungen einladen, darüber erllären zu wollen, ob fie den aus der ¡weiten Lesung bervorgegangeneu Entwurf! dei ersten vier Búcher des allgemeinen deuts@en Handelsgesepducdes sofort so wie derselde liegt, oder unler wel>@cn Wodificationen einzuführen arneiat seien, und 2) gleihzeilig für deu Fall, daß die Einfüdrung- dieser dier Vücher, so wie fie legen, eine allge- meine Gencigtheit nicht finden sollte, die desfallsigen hôchilen und boden Regierungen ersuchen, ihre speziellen Bedeulen gegen den tefgeñellten Entwurf mit solher Beschleunigung abgeden zu wcllen , daß die so weit möglich aus den früheren Mitgliedern de- stedende Kommission dis zu Oflern 1899 unter dann eintreten- der Auäsekuna der Seere(hts - Konferenzen in Nürnderg zur definitiven Feststellung der ersten vier Bücher in ciner auf dic Prüfung der geltend gemacdten speziellen Bedenken destränkten dritten kurzen Lesung zusammentreten lannu, Die Berathung über diesen Antrag wurde auf die nácdfie S1ißung anberaunit. L Herzoglicde Regierung von Anhalt-Berndurg ließ die Bereitwwillig leit fund geden, den von der Handelsgesepgedungs-Kommission in Bezua auf einige Beflimmungen der allgemeinen Wecbselordnung gestellten Anträgen beizutreten. Nach Antrag des Aus!<usses für daá Kassen- und Rechnungswesen deshioß die Versammlung ¡u Dotation der Matrilularkafse cine Umlage von M0 Fl. zu erdeden, und auf Vortrag der Reclamations - Kommisfion crlannie dieselbe eine wegen vermeintliter Juftizverweigerung erdodene Be:

(b s<@werde für nit degründet. (Fr. Z.) L

Bayern. München, 19, Dezember Per Staatsminitter der Finanzen, lr. von Aschendrenner, ift sciner Krankheit er- legen. Er ftarb deute Viorgens 7: de. (D. D 200)

Schweiz. Bern, 17. Dezember. Zm Beiner großen Rath wurde heute ein neues Besoldungs - ese für die Primar - Schul- lehrer berathen. Aus dem Sericdt des ÉErziehungs-Direliors Lehe mann gedt dervor, daß die Gemeinden im ganzen Kanton jádrlid 1,516,549 res. auf die Primarshulen verwenden, die ordentliche # taats» Zulage von 265,651 Fr. und die außerordentliche Zulag von 5000 Fr. if dabei nicht inbegriffen. An Vebrer- Besoldungen für ámmtlice 1276 Schulen wurden bisher vom Staat und den Gc meinden jährli< 661,717 Fr. verwende! lleber 00 Lehrer de» gieden weniger als 600 Fr. jährli. Daé néuc Geseß sett das Minimum eincs definitiv angestellten Lehrers auf 50 Fr., und eines provisorischen Lehrers auf 380, die Eemeinden múfsen nun 101,324 Fr., der Staat 40000 Fr. mehr geben. Außerdem erbält jeder Lehrer na< dem neuen Gesez eine Wohnung mit Garten, 2 Mlafter Tannenbolz und 4 Jucdart gutes Pflanzenland. Diese Beßimmungen wurden alle angenommen, au den Ecmeinden das Net eingeráumt, ein Schulgeld zu erheben, das in der Negel im Jahr 1 Fr., und bei mehreren Kindern einer Familie jährli 2 Fr. detragen (oll (Fr. J: e),)

Großbritannien und Jrland. London, 19, Dezember, Der „Observer“ bespricht deute in einem Leitartikel die Frage der parlamentarischen Reform. Er meint, es scien allerdings in ge- wissem Erade feine Abstufungen, Schattirungen oder Nuancen unker den verschiedenen Parteien vorhanden. Eigentlih sid s<hnurstrads feindlid entgegenstehende Parteien ader gede es nit; denn das unterliege keinem Zweifel, daß heut zu Tage Jedermann in Ne:

formfreund sei, Die Stärke der Unhänger Lord Derby's, d, h. des jeßigen Ministeriums, im Unterdause shäzt der „Observer“ auf 250, die der Mitglieder der verschiedenen anderen „liberalen“ Fractionen: Peeliten, Freunde Lord Palmerslon's, Radikale und Mitglieder der Manthester - Schule, in runder Zahl auf etwa 400. Sammt und sonders dáâtten dieselden si verbindliÞ gemacht, für weitere Reformen zu wülen, die Einen in höôderem, die Anderen in geringerem Grade. Der „Observer“ ist der Anficht, daß die Reform-Bill Lord Derdy's denn eine solche werde er jedenfalls eindiingen die heftig: sten Angriffe von Seiten der Radikalen, oder wie das Blatt fich ausdrüdt, von Seiten seiner Andänger auf den radikalen Bänken (Bright 2c.) zu fürhten habe. Des Vortheils erfreue fic das Min1sterium, dak ‘câ keine destimmte Maßregel verheißen, sondern fic freie Hand vorbehalten hade. So weit is das Vinifierium allerdings in seinen Verdeißungen gegangen, dah es überhaupt eine Reform-Bill versprochen hat. Die Zahl der Vertreter der Whig Paitei im Hause der Gemeinen veransblagt der „Observer“ auf 300 Die ahl der „Lideralen“, wel<he mit Milner Gibson flimm- ten, um Lord Palmerston zu flürzen, delief si delannitiib auf etwa A ¿0, Dezemder. Die Königin ift von Osdorne nach Windsor zurü>gekehrt,

Frankreich. Paris, 19. Dezember, Der A>erbau- Minifter datte zur Prüfung der von dem Piofefsor der Chemie in Lille, Hetrn Kublmann, vorgeslagenen mancderlei Verwendungen des LWasserglases zu Fadrifswe>en am 27. Oltoder d«s dorigen Zadhres einen Aus&s<uß ernannk; dieser Ausschuß hat jet einen ausführlichen Bericht erstattet, den der „Monteur“ iür demerkengs- werth genug dált, um ihn in seinem ganzen Umfange zu veröffent- lichen Die dem Aussctusse vorgcleaten Erderimente find sür die Wissenschaften, Künste und Gewerde glei wichtig. Die geologische Gedeutung setner Beodachtungen hat Kuhlmann in zwei Denfk- riften, die der Akademie am 9. und 16. Novemder 1857 vorge- legt wurden, weiter entwi>elt.

Jm Januar erscheint ein neuer Band von Thiers üder den Untergang ded ersien Kaiserreiches, und der zweite Band von Guizot's Memoiren; auv bon Villemain wird ein neues Buch „Ueder die Begeisterung des Volkes“, angeflindigt.

Der Graf von Paris, der scine dereuts früder angelündigke Reise von England aus nah Spanien angetreten, wird von S pa- nien aus fi nad Jtalien degeden or sciner Abreise dat der Prinz einen sehr s{meitelhaften GErief an den Vrafen Montalem- dert gerichtet; der Graf don Chambord dat s<on früder, unmittel dar na< tem Ausgange des Prozesses, ein áduliches Beglúe- rwünscungss<hreiden Herrn Beirtyer, Vertheidiger des deruhmten Akademifers, zugeden laffen

A Dezember Der Großfürfß Nonfilantin ifl in Paris cingetroffen und im russischen Gesandks(haftä-Hotel abdgefli

Laut in Paris eingetroffenen Nat$richten aus C wáren in Anam innere Unruden ausgedrotden, in Folg < cin Mitglied der Kaiserlichen Familie an die Spiße der Au! rüdrerishen geftellt und alle Christen um fl versammelt dâttfe

Nußland und Polen. Nav Nacrichlen aus Tiflid zufolge ift (wie den , Hamdurger Naniedten“ telegrapdish gemci- det wird) der drilishe Gesandte in Perfici Murray, am 27. Nodembder daseldt in Begleitung des Gesandtschafts - Sekretairs 8aßell und cines Arztes Dixon von Teheran hier eingetroffen.

Amerika. Aus New-York it der Dampfer „Afrika“ mit Nachrichten bis zum 8. Dezember eingetroffen

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Aus Washington wird derichtet, der Marine - Minifter hade vom Kongresse eine Verfiärkung der Flotte verlangt, der Kommissionä- Bericht, welcher die Aufdedung des Clahton-Bulwer- Vertrages beantrage, sei cinem allgemeinen Auss<usse zugewiesen worden: der Finanz-Minißfler hade eine Berehnung vorgelegt, wo0- ne< sid fúr das Jahr 1860 ein Defizit von 7,914,516 Dollard ergede, und Erdöhung der Tarife deankragtk

Asien. Bombay, 24. Novemder. Die dier eingetroffenen Berichte aus dem Hauptquartier Lord Clhde's in Audd reien bis zum 12, d. M, Die Begum (Fürstin von Audhb) nedfî 1drem Sohne und ihrem Favoriten Mummuß war no< immer in Budmrih. Sie hatte cine bedeutende Truppenmacht dei si<, sol si aber in so betráängten Umsiänden befinden, daß fie si gern der Regierung unterwerfen würde, wenn andere Häuptlinge fe nidt dur< die Warnung zurüd>hielten, daß idre Vergehungen ¡u weit getrieben worden seien, um Verzeihung zu finden. Von Nena Sahbid bôrt man nichts, als daß er sid in Tschurda, ¿9 Miles nordosiwárts von La>nau, befinde, Sein Bruder Bala Nao entwidelt größere Thätigkeit; derselbe echt bei Byrätsch, der agarökte Theil seiner 12000 Mann betragenden Streitmacht dagegen bei Burgodda Ghat am Gogro, ungefähr zwöl| Miles nördli von Durriabad. Der Oberbefehlshaber, Lord Clyde, soll den Zwe> haden, den Landstrich Basiwara, der jeyt von Ven! Mabho Singh beherrs<t wird, zu säáudern, und so allmálig in der Richtung des Gogra vorzudringen, während die im Norden von

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Ladnau poslirten Kolonnen fic südwärts nah demselden Ziele de-

wegen. Mittlerweile werden die Uedergänge über den Ganges durch cinzelne Kolonnen dewacht werden, die ftarf genug sind, um wenigstens Streifbanden den Uebergang zu wehren Eine der ersten Früchte der königlihen Amnestie if die Unterwerfung des mácdtigen Rebellenhauptes Lall Madho Singh, der Nadscha im óftlihen Audh gewesen, welhe am llten d, M. slatt- fand, na<dem das ihm gehöite starfe Fort Amethie, wels ungefähr 70 Miles südöfili< von La>nau liegt, von dem Ober- Befchlödaber mit seinen eigenen und den Truppen des Generals Grant und des Brigadiers Wetherall {hon am Ren eng um- (@lossen worden war

Jn cinem Schreiden aus dem Lager Lord Clyde s wird die Rermuthung ausgesprochen, daß derselbe i: seines Oecneralstab8.Chefs, Eir M, Mant>field, nah England zuru>kehren werde, woraus man vielleicht sLOliehei M au hi daldige Beendigung des Feldzuges re<hne!, Anlaß dazu s{einen die günstigen Ausfichten auf den b4ilsamen Erfolg der Köntglichen Proclamation zu geden, in Betreff deren unter Underem das „Hurfaru“ sagt! „Es mat uns die größte Freude, unsern Lesern mittheilen zu lönnen, daß die Amnestie in Audd gute Wirkung ausübt: die Häuptlinge fangen dereits an, ißre Waffen einzu- senden Unter ter sriedl en Bevölkerung medren fi edenfalls die Zeichen , daß die Proclámation der Königin überall gute Auf- nadme gefunden hat, So ist am 20, d, V. eine don ungefähr 1500 Eingedornen unterzeictnete Loyalitäts - Udresse aus Punx (Gomday) der Königin üderfsandt worden

Mittlerweile treffen no< immer Trupbden-Versärkungen ein; so die „Victoria“ mit 190 Artillerissen und 320 Mann von der

d 5 - « Î A Ei “o i « H «È >y A 4 00 15 dritis@deutshen Legion vom Cap der guten Hoffnung

Unter den mannigfaltigen Gaben, weldde der Buchdandel als Weibnacdtssperden für die dödderen Kreise der Gesellscha?t darbietet, ge- bübrt cin undestrittener Ehrenpl: þ einem großartigen Werke, weldes bor ciniger Zeit in dollendeter Gestalt aus dem Verlage der Königlichen Ve- deimen Ober - Kofbuchdru>erei (M De>er) hervorgegangen if! Wir meinen die im Zahre 1846 auf Allerböchsten Befehl durch eine Kommi! fion der Könlall den Alademie der Wissenschaften unternommene neue Aus- gade der „Oeuvres de Frédéric le Grand“ in M) Bänden mit Vlônen und ciner allgemeinen <ronologischen Tadelle. Der innere Werth des dier gebotenen Werkes in seiner literarischen, geschichtlichen und dbatriotisden Bedeutung licgt zu Tage: es bringt den doden GBeist des aroßen Nöniga in seiner ganzen vielseitigen Echdpfungsfraft und in allen Lagen cincs unendlid reichen und we<seldollen Vedens zur flaren und umfassenden Anschauung, und darf somit als das derr- licdste Denkmal gelten, weledes die Pietät unseres Königlichen Herrn (cinem erdabenen Liorfadren geseht hat. Die anfmerksame Theilnadme, welche der dode Auftraggeber dem Werke dicliähriger, sorgsamer Ardeit unak lásfig zuwendete, in Verdindung mit der Sachkenntniß und der Gewissen daftigkeit der zur Ausführung des Unternehmens derufenen autgezei<- neten Gelebrien. zntbält {on für si allein ausreichende Bürg!chaft für die Vollständigkeit und die Sichtung des kofitaren Materials, während die Verlagsdandlung ihrerseits destrett war, die

dem n entsprechend, als

Thdoaraphie u agcftalten Den

diftorishen Werkc in 7 Bänden en i

au einzclu zum Preise von 7 . 15 Sar. | werden, den wei- ten die philosopdischen Werke in 2 iden, den dritten die poetnscden Werke in G Bänden, den vierten die in 12 Bänden (don den 4469 bier mitgetbeilten Briefen find 089 don Friedrich selbst), den fünften unk lezten endlih die mili airiíden Werke in 3 Bänden Dad gane Wer? umfaßt 700 Bogen im Imperial - Oftad und koftet 55 Thlir., ein Preis welher mit Nü>ficht auf die glänzende Ausftattung alé sebr mig de ¡dne! werden muß. (Pr. C.)

trt m ne ne ira erin

Von den beiden poetischen Gedenkbüchern für die Báder Karlsbad und Marienbad, hberausgegeden don Elfriede Müblenfels, ist nun auch das weite, der Nödnigin Elijadetd Preußen gewidmete, erschienen. Die Verfasserin dat bekanntlich den Erlds aus beiden Gedenfkbüchern für die Gründung cines Fonds zur Unterstügung sol@der dülfädedürftigen Kurgäste in den genannten KZdern bettimmt, welde in den Hospitälern keine Aufnahme finden können Der peielle Iwe> des dorliegenden „Mariendader Gedenkbuchsa* ift die Er- ridtung eines erfien preußischen Krankenbeits im Ho!\pitale zu Marien- dad. Das rei ausgestattete Büchlein enthält in 3 Adtdeuungen 172 Beiträae. darunter 460 Originalsachen und 23 Beiträge aus fuürstliden Federn. Die erste Abtheilung wird dur< die Worte eingeführt, mit welchen Jhre Majestäten der König und die Kömgin „Nadepyky's E franz“ \<müdien. Darauf folgt cin dom Kdnig Johann von Sa aus Dante's Paradies üder!eßter gesäang an die frau. Von desonderem ZJuteresse je Musik - Geilagen am ide der ersen Abtheilung: näamlid, cinc vedisde Romanze +1 Rosendolt- (der Roscnduft), komponirt von Er. üidniglichen oheit dem Prinzen Td

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Gustad don Ecdweden, ein deutsches Wiegenlied, komponirt don Zd Durcblaucdt der Prinzessin zu Echleswig - Holst in - Glü>sburg, und franzdfsisde Gedicht -Pelite Etoile«, fomvoniri von dem Prinzen Richard F U

don Metternich ie Einleitung des Buchs, das mit ses auf Manicu dad Bezug habenden Lithograpdiecen ges<mü>1 ist, entbält die Topcaraphie

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und die kurze Gesdichte don Marienbad, dessen Quellen bereits unter Kaiser Ferdinand l. bekannt waren und {hon unter Rudolf 11 mediuints< benußt wurden, obglei es erst im Zahre 148 sein erstes Badehaus und damit seinen jeßigen Namen erhielt, Das Widmungsgedicht feiert unsere Königin „ls die erfte Spenderin zu dem unternommenen Barmherzigkeits- werke, Das Bucd ift dur@ die Buchdandlung bon Ch. G. Ernft am Ende in Dresden, wel@e den Kommissions - Debit übernommen hat, und in Berlin namentlich dur die Nikolaische Buchhandlung zu be- ziehen. Es keftet im Subscriptionspreise broschirt 1; Tblr, elegant ge- bunden 2 Tblr Für se<s auf einmal bezogene Exemplare wird gegen unfranfkitie Einsendung des Betrages derselben Privatsammlern ein Frel- Exemplar genährt. (Pr. C.)

iQe Mittdetiungen.

Die Lifte der Veranglü>ungen deim Bergwerlsbetric welche im Laufe dieses Jabres nmen fi ift nad amtlichen Uedericht in dem Feitra bom 1. Jun | um 44 Nummern dermeßh o daß î zufcnte Nummer die Zadl 149 erreicht da! Bon den 43 Verunglü>ten wurden dereindredendes Gettein | Echacht gefallene Gegenstände, zdrderschaalen odrer u. [n dom jdrderwagen erdrü>t 3

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deim Einfadren ton Lôlen L Le d alten Etred>e traten, erfliei. Sontt fam Wetter 8 beim Schießen 2. Wie in d rigen Statistik macheu allo aud diesmal

sturz des Hangenden die Mehrzahl ai

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leat. Dieselde knüp eine Kommission bon Herrn Rogier m des Poftwesens bezüglichen Fragen

form trat unter dem Kabinet vom Jahre

Leten, daß cin Gesey vom Dezember

bob die Briefmarken einführte untd

time herabseßte, bis endli |

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würde Die Einnabmen haden von 1847 bis 18 um 7 pCt, augenom-

men. die Ausgaben um 52 Oie Vesammt- Einnabme belgiscben

Vosfiten im Jahre 1858 beträgt 4,3 i

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¿209454 ihrcs di udgabe 2,774 658 Fres, so daß aud dier der Ertrag fich nur au? 1, | Fres. bere<cbnet Man muß ader die für dringende Verbefßerungen in verschiedenen Dienst- itveiagen unentdebrlide Eumme auf 353,172 Fres. veran jen, wädrend ein fernerer Betrag von t) (0) s zur Verbesserung der Webälter sud- alterner Poftdedienten aufgewrendet n n muß s würden nah Be- rüdidtigunag dieser Ausgaden also nur 1,200,029 zzres. ails Netto-Srtrag anzusehen sein. Mag man aljo den Ertrag des Briefportos oder den Er- trag aus dem gesammten AUoftwesen zu Grunde iegen, 10 zeig ), daß die frúder in Ausficht genommene Einnahme, also die geieziuche V ung für Einführung des firirten Peortosaßzes, noch nicht erreicht ift Lea un-

dieser Einfüdrung für die Staatskasse ber-

linifter auf 921 250 Frcs. für inländiscde, au?

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mitteldaren BVerlut!t weiler mi! nüpft sein würde, \<äpt der V s 375 Fres. für ausländische Briefe, cin Verluft don mehr als 1 Million, welcden die Vermehrun es Griefverkebhrsä nicht sofort ausagleicden könnte. Die mittlere mnabme des Briefverkebrs von 1549 dis 18 détrug 1,147,129 Briefe ährlich bestand aber s><on vor der damaligen RMe- form cine jâèrliche nabme von 400000 während die seitdem dur< passende Maßregeln gänzlich unterdrü>te beunliche Briefbefdrderung galeicd- falls auf 400 000 Briefe jährli zu veransdlagen war. Es kann also uf Recdnung d Neform nur eine Vermehrung des Briefverkebr8 um jährli 347,000 Briefe geseyt werden, während eine Zunahßme um 16 Millionen Briefe erforderlicd wäre, wenn die Einfüdrung des reduz Portosapes feinen Autfall für die Staatskasse bderdeifüdhren ftollt minitterielle Ocnfschrift ertirt 1s die dereate Einführung für gemáß und sucht scließlih dur eine deraleichende $1 (] [ C1 dak der ießt

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