1858 / 300 p. 4 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Rbtelegraphirung. i Bei der Abtelegräpdicrung wird unter Berü>lichtigong der Nichtung,

Depelcde in N go dea fisendado- Yetriedediens dd eigen d U Mde. in wel <er die Depeichen zu desördern find, die Neidenfge berovachti in der Beförderung aben ander welcder fie bei der Station aufgeliefert werden oder telegraphisch zu der- folge wie nedeustedend, dezcichnet selden gelangen. Jedoch daden Staats: Depeschen, und unter diesen wieder ie Depeschen der, Staatsoderbäupter , der Minilterien und der GVesandt- schaften ven Vorrang Lierauf folgen die Privat+ Depeschen, welche in der Regel nur dringenden Tien Depeschen nachge! werden $. 42 Gerfadhrea dei derhinderter Adtelegraphirung. Wenn sich bei oder nah Ausgabe einer Depesche ergiebt, daß deren A+‘telegraphirung nicht obne erhedlichen Aufenthalt möglich ill so wird der Absender hiervon so weit als thunlich în Nenuntniß gelept und idm überlassen, die Depesche unter Rüu>taahme der Gedühren urü>- zuziehen G. 23 Zurü>ziehung und Unterdrü>ung bon Depeschen Vor begonnenét Abltlegropdirung kann jede Depesche zurü>gefordert werden, wenn die tü>fotdernde Person flh als der Absender odér dessen Beduftragier legitimit und die etwaige Entfangbdes{hcnigung der Gtarien turü giebt Die Gedüdbrén werden in foféhem Falle noth W19g bon (6 Sgr. oder don 18 Xe. diterr. oder von ¿1 Xe. dd. oder don 35 Cent nieder

Wie nedenstedend

Cie nebeustedend

erstattet Oafselde briti lattelondere anb dann etn wenn der Ableuder auf der Depesche cine destimmtie Zeit, bis zu welder dieselde adpukle tavbiren lci, angegeden dat unt Hi cingedallen Adtelegrapdirung einer au!achailcn un lat werden infofern bierzu Gei jctem derartige! UAdsender oder defien Beau Fár die Aufdallun indlicder Depeschen wit e belout cabiten Getüdren diciden dagegen der!allen Las V

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ie erleateu Gebüdbren wird. werden utt ertlallei 4 ¿4 l > y CGCerfahren bei der A? daß die Weiter- (K. 18 dur en Stationen des Etaats dem Lte thunlichfter Beschleu- weiche die der Etatie Î IICT i 6 & I 4 A f #4 V e na anderen Orten desltunmten deten werden, 4e nad

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nedenftchend

una dur Eña‘etten Auswechiclung don cpeie wien ifenbabn- Telegraphen di mi

# - vüy Ï H schriftliche Ausfertigungen in dienstmäßig versiegelten Cou- UT O ri L d L C vir L L L L R T Ì L i 4 2444S F \

derts acacn Empfangsbeschcinigung mi! Zeutangade. In aleicder Weise erfoigen gegenseitige Müuthcilungen üder clwaige S

Unbettelldarkeit von Depeschen

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ie dut ci Loi ais preidri« dur Etialetle oder dur exprefle Voten lenden fund it mdalidtler Belcdieungung den iendabn- Belt graphen üdergeden oder der Weiterdesdiderung in der lcpterwähuten zugeführt.

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Bestellung dur<@ Tclega

Wie ncbenftehend

nigung eingetrag lm Boten Zur Be cine bes: unde erfugung stud der detrefsenden Bedôrde ode ircier oder: der diesem im Amte 10

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d, kn i 4 650 A L 6746 d L

Sri Adwesendeit fein l

gende âltleste Beamte als dere<htigt an-

gesehen werden Privat- Depeschen kdnnen, wenn der Adrefsat don dem

Boten vicht zu Pause augetrdfen wird, entwéder an fin erwachsenrd D!

alied sciner Familie oder an dessen Geschäftägedhülsen, Dienerschast, Vaf-

oder Hauswirthde adgegeden werden, insofern derselde nit für derartige Fâlle cinen desonderen Empfänger der Station \<riftli< namhaft

mad! bat

Ja allen Fällen, wo der Bote den Adressaten nicht selbß antriffi und

die Oepesche cinem Andern ausdändigt, hat der Leytere in der Emptangs- A

Bescheinigung seiner eigenen Namens - Unterschrift das Wort „für ua den Namen des Adressaten beizufügen

O Unubdestellbare Depeschen , Uen der Unbestelldarkeit einer Depesche und den Gründen der Unbe- ftellbarkeit wird der Aufgzade - Station behufs Mittheilung an den Auf-

Cte nedensichent

geber tclegrapsy Meldung gemach! Us cine Depesche undettcUbar, weil der Adressat nicht hat ufge

den werd n fdnnenu, ird dieselbe bei der Adreß - Station audachäng! \at sid iunerdalb ses Wocden der Adressat zur Empfangnahme der

Depesche nicht gemeldet, so wird solche vernichtet i Ueder nacddträgliche Empfangn1ihme wird eine dienstliche Mittheilung

an die Adgangs-St1ation nicht erlasscu.

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2447 Ç. 27. Garantie.

Auf idunlicdst richtige und schleunige Besödrderung don Depeschen dur die dazu cingeritteten Cisendahn - Telegraphen ($. 1) soll Seitens der betreffenden Eisenbahn-Verwaltuugen zwar gebalien werden, cine We- wäbdrleistung dafür wird don denselten jedo ni<ht übernommen; au werden in ällen des Verlustes der Verstummelungz oder der Verspätung die gezahlien Gebühren nicht zurü>erstaättet

Vei Depeschen, welche fire>ecuweise auf den Staats. und auf den Eisendabn-Telegrapden red. der Vot! befördert werden, finden für die Be idrderung per Voß unt auf dem Staats - Telegraphen ktie nebenstebenden Bestimmungen Anwendung, wobei dicjerige Zeit und F. ssung mäßgeb. nd find, zu und in welcher die Auewechselung zwischen den deiderscitigen Jelegraphen-Stalioneu stattgefunden hot. (4. 24.)

5

Die Telegraphen-Berwaltungen leisten für die richtige Ueberkunft der Depeschen, oder deren Ucberfunft und Zustellung innerhalb bestimmter rift keinerlei Garantie, und haben Nachthäile, welche dur< Vexrlust, Verstummelung oder Verspätung der Depeschen entstehen, nicht zu ver- ircten

Fúr Depeschen, welehe verloren geheu oder in einex Art verstümmelt werden, daß fle erweislih ihren Zwe> nicht erfüllen können, oder welche spâter in die Hände der Adrefsaten gelangen, als dies die gleiche Adresfirung vorausgeleyt dur< Vermittelung der Poft hâtte der Fall scin müssen, werden die gezablten Gebühren erstattet, sofern deren Necla- mation muerhaldb G6 Monate dom Tage der Aufgabe der Depesche ab erfolg!

Die Erstattung der Gebühren für beriorene, veruümmelte oder her- ipâtete Depeschen kaun versagt werden, wenn der Lerluit, die Peritümme- lung oder die Verspätung dur den Cilenbabn-Betriebs-Telegraphen oder auf nicht vercinsgländischen Linien vorgekommen ist, Die betreffende Vereins& Verwaltung wird fich jedo auch im lehteren Fälle dei der aus wärtigen Verwaltung für Nüderstattung der Gebühren verwenden.

Verzdgerungen, welche bei Weiterbeförderungen mittelst Post, Eftafette oder Exprefboten eingetreten find, degrlünden keinen Anspruch auf Nü>- erstattung der Gebühren

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Kachzahlung und Nüderstattung von Gebühren

Wie nedensitct end

GBeblihren, welede für befdrderte Depeschen irrthümlich zu wenig er“ boben worden sind dat der Absender auf Verlangen nachzuzablen

\rrthuümli< zu biel erhobene Gebühren werden demelben nahträg- lich erstattet.

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$. 29.

Gebühren Antheile der Eisendahuen.

Die fur die Benußung der Cisendahn - Telegraphen zur Beförderung don Dedeleden erhobencu Gebühren (L 14) fallen den betreffenden Bah- nen vnges@mälert zu, sofern nicht auf den Beförderungäwegen (C. 5) Etgats-Telcaravben-S lalionen liegen, dur deren Mitwirkung eme stieden- weise Beldederung der Depeschen bätte erfolgen können. Zu diesen Fällcy, welSe der Regel na nur ca Velôrderung von LTepeschen unnerhald cines und tesiclden Badngediets dorlommen kdnnen, uk die Zältte der Gebüdbx welede tür die Besörderung dex ditreflenden Oipcschen auf diesen Etaats- Telegraphenstreefen tarvmädig zu erbedeu gewesen seiu Würde, der Etauts-Telegaratben-GBerwwailung zu üdeiiveiien.

Cen GSabnterwaltungen berdbleiden aud

die Beträge, welche in jollen zzâllen cindehalten find, wo- dei einer E sentahn- Telegraphen: Etation aufgcgebene Depeschen bor der Abtele- arapbirungq irieder zurv>gc(ordert wurden; (h. 243

ferner der Betrag don ® resp. H Lar. für ¡cde Depesche, welch don ciner Eiscntabn- Telegrapden-Station der Post zur Waiterbesörde- rung in cinem fsranfirten und reflommandiricn Buiese übergebeu ijt, (Ÿ. 15

ferner der Betrag don 214 1elp. 15 Egr. für die Weiterbesör de- rung der Depescden durch Exprehtoten; 1Y 18,

ferner die Vertieilfäitigungegel übr von je G Eagr. (ür TDepecscden, weiche auf ciner Ersendahu-Sclegraphea Station an mehrere Atuchaten auduterligin ind;

eblich die Abduûge bon b Egr. ton urvelveilangien Hie>antwerts acblbren nebfi den berfallenen Udet Üübren dicier Ait. (Ÿ. Qk)

An denjenigen âllen, no dei Besdrderung ciner Lipelcze lheus mi dem Etaats- Tclcuraphen, 1drils | tin: Telegrapben tue Ticlenra- dden don mebr als rinem Bab ngcbilet (ur Leun sung lemmen, wud Tie dafur crdobene Gel übr bon 10 Egr. (ÿ. 11 2, a.) an die detrefseuden Bahnen, obne Nü>sicdt auf bie derscdied. ne Länge der darauf zurüdgelcg ten Etre&en, zu gleichen Tbeilen deriheihs

- U) dicse'z Neglements bleidea torbchalten. 10, Dezember 185K, fc Handel, Gewerbe und dffcutlliche Arbeiten. (44) von der Hehydi.

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i} unter dem iember 1858 ein Patkent auf et M asc ium Sk.indodi

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