1905 / 102 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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18,00 17,40

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12.00 12,80 13,30 13,30 12,90 14,40 13,60

13,70 13,80 14 30 12 20

15,00 14 50 15,00 13,60 14 50

15,00 16/00 14,50

14,60 17,10 14,00

14 60

15,80 16,00 16 60

14,80 14 00 14 20

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Bemerkungen. Die verkaufte Menge wird

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15,70 16,00 15,00 14,50 13,C0 16,00 13,00 19,00 16,52

13,00

15,20

16,10 16,00 15,00 14,50 14 50 16,00 13,60 19,00 17,04

14,00 16 70

18,00

18,00 18.00 17,80

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12,80 13,30 13,70 13,40 14,40 13,80

13,70 13,80 14,80 12,40

15,10 14 50 15,00 13,60 15,00

15,C0 16,09 14,50

15,80 17,15 15,60

14,80

15,89 16,00 16,60

15,00 14,00 14,40

14,70 14,30 16,00

15,33

16,10 16,50 16,00 14,89 14,50 17,00 13 59 19,79 18,08 18,00

16,70 17,20 18,80 17,60

18,00 16,50

13,39 12,70 13,40 14,60

15,509

Noch: 15,47 16,60 16,50 16,00 14,80 16.00 17,03 13,50 19,79 18,24 18,20

17,00 17,20 18,80 17,60

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14,00

12,70 1340 14,60

15,50 15,09 15,00

13,69 12,00 13,20 12,70

13,20 14,00 13,00 13 80 14,20 13 90 14,60 14 20 14,90

14,09 14,39 15,30 12,83

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15,25 14,75 15,90 14,00 15,30

15,25 16 25 15,00 17,20 18 40 16,40 14,40 15,00 14,00

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15,50 16 50 15,50 13,20 18,69 18 86 17,00 14,59 15,00 15,00 15,40 16,30 17,00 17,00 16,00 15,30 16,09 15,20 16,00

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14,70 17,60

15,73 15,20 17,10 17,00 17,00 15,00 18,00 18,00 14,00 20,00 18,40

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19,20 17,50 15,10 17,20 18,00

14,65 13,60 12,90 14,00 15,00 15 80 16,29 15,50 15,20 14 50 14,60 13,90 13,60 14,00 12,40 13,60 13,50 13,40

12,60 13,60 14,30 14,80 14 50 14 70 14,60 15,00 14,40 14,30 14,80 15,80 13,20 13,60 15,40 15 50 16,C0 14,50 15,80 16 00 15,59 16,50 15,50 14,20 18,60 19,31 18 00 15,00 15,20 15,00 15,60 16,40 17,00 17,00 16,40 15,50 16,09 15,60 16,00 13,75

14.70 18,00

auf volle Doppelzentn-r und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt.

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14,91

19,79 18,19 18,11

17,73 18,62

18,83 18,84 18,48 18,69 18,38 15,20

19,00

18,80 17,60 18,79 18,60 18,00 18,28

15,09 18,00

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13,34 13,60

14,70

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13,64 13,60

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13,18 13,00 13,50 12 63 12,66 13,80

13,19 13,20 13,50 12,40 13,08 13,80

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14,80 15,00 14,38

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15,88 16,25 14,08 16,72 17.67 16 24

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15,30 | 16,27 | 16,50

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15,47 16,23 16,80 16,91 15,80 15,18 15,47 15,00

13,75

17,05 92. 4.

Der Dur@hschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berehnet.

Ein liegendec Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß dec betreffende Preis niht vorgekommen ist, ein Punkt (. ) in den leßten sechs Spalten, daß entiprehender Bericht fehlt.

Schulwesen,

Fortbildungs\chulen in den Neichslanden. Die Statt Straßburg i. E. hat vor einiger Zeit an die meinden der Reichslande eine Umfraçe gerihtet, wie

s haben si 26 Gemeinden, unter denen sih alle größeren die meisten mittleren befinden, dafür ausgesprcchen , daß der Landeëverttretung die aligemeine Durchführung des obl torischen Besud es Fortbildungéshule zu erbitten sei. der Gemeinden sind gegangen, indem sie Maätchen auf mindesten fleinere Gemeinden ge gesprohen. Infolgedessen hat

Der 2 erne dirette Sculverpflihtung auh für 1s 2 Iabre fordern Dagegen haben fsich n

4

durch Ortsstatut „0 : übergehend kteshäfligten Kr ben und Mädchen nach der Entlassung

der Volfs\hule, soweit sie nicht eine höhere Schule besuchen, zum Besuche de eingerihteten Fortbildungs\chule bis spätestens

einer von der Gemein zur Vollendung des 18. Lehbenéjahres zu verpflichten". Durch Ortéstatut sollen die Dauer und der Umfang (Stundenzabl) der

bildurgssc{ulpflicht festgesehizt werden. Frage tes Schulgeldes dadur geregelt schen, daß

den Gewerbetreibenden, die die betreffenden Schulpflichtigen

schäftigen, oder dem gesetzlichen Vertreter der Schüler die Verpflichtung

E lande j l _sih diese ur Einfübrurg der Fortbildungsschulpfliht durch Landesgeset ftellen.

Zwei

sogar über den Straßburger Anirag hinaus-

die allgemeine Fortbildungs\{ul pfl ich t aus- U hat der Bürgermeister der Stadt Straßburg, der zugleich Äbgcordneter ist, beim Landesauêëschusse den Erlaß eines Gesetes beantragt, dur) das den Gemeinden das Recht gegeben wird, „alle in ihrem Bezinke wohnhaften oder nit bloß vor-

î Der Äntrag will auch die Pre „in dem Ortsftatut

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und von 1ga-

die 86

aus

das ort-

be-

zur Entrick&tung dieser Beträge auferlegt werden fann“. Für die Reichslande würde die Annahme dieser Änträge einen sehr grofen Forischritt bedeuten.

Ein Wettbewerb um Entwürfe für Bauernhäuser und einfache Bürgerhäuser im Regierungsbezirk Minden und im Fürstentum Schaumburg-Lippe wird mit Frist bis zum 1. Ofk- Es werden fünf Preise von 600, 500, Der Ankauf einzelner

nah

tober d. J. ausgeschrieben. 400, 300 und 209 #6 ausgeworfen. rocbektalten. Entreürfe

nungen Teilnehmer j niedersächsisch@cs Bauernhaus mit Dicle und ein- oder angebauten

Wirtshaftsräumen, 2) ein freistehentes Bauernhaus mit getrennt

bleibt

Bauwesen.

zu

liegenden Wirtschaftsgebäuten,

Größe.

Das

te Preisausschreiben angesihts der Schäden, diz in Stadt und Land den heimatlihen Bildern dur großstädtisch aufgepußte, mäßige Bauten bereits erwachsen öffentlihung der mit Preisen bedahten und angekauften Arbeiten, die in das freie E‘gentum der Königlichen Regierung in Minden über-

Es find liefern

für

n \ Z 3) ein einfahes freistehendes Ein- familienhaus für Kaufleute, Beamte oder Arbeiter und Bergleute, 4) ein eingebautcs Wohnhaus, 5) ein ländlibes Gasthaus mittlerer Di? Entwü:f? werden im Maßstabe 1 : 100 verlangt, sie so zu gestalten, daß der Einheitspreis für 1 cbm umbauten Raumes bei den Wohngebäuden von 19 bis 15 M. und bei Stallgebäuden von 10 X niht überschritten wird. } danker8werte

1)

freier Auswakll der

ein

Massivbauten werden bevorzugt. verdient

kostspielige sind. Durch die geplante Ver-

bobe

uud

Zeich-

freistehendes

find

Beachtung

unzweck-

gehen, werden den Baubedürftigen sicherlich gute Unterlagen zur Ver- fügung gestellt werden können. Wünschenswernt wäre es nur, wenn auch die Urheber der Entwürfe bei deren Ausführung oder Weiter- bearbeitung beteiligt würden, um zu vermeiden, daß fie in unbefähigten Händen mißverftanden werden und so viclleiht das Gegenteil von dem, was beabsichtigt wird, erreicht würde.

Ein Wettbewerb um Modelle und Entwürfe für Gegenstände zur Erinüerung an Stadt und Land Salz- burg wird vom Landesaués{chuß ‘es Herzogtums Salzburg mit Frist bis zum 31. Oktober d. J. ausgeschrieben. 3000 Kronen sind aus- gefeßt, die in eirem Preise von 600 Kronen, zwei Preisen zu je 400, drei zu je 200, fünf zu j: 100 und zchn zu_ je 50 Kronen ver- teilt werden sollen. Ferner find je ein Ghbrenpreis von der Landeshauptstadt Salzburg und der Handels- und Gewerbekammer Salzburg in Aussicht gestellt. Die Gegenstände, die niht für die fabrikmäßige Herstellung, sondern für das Gewerbe und Kunstgewerbe und für die. Belebung. des Hausgewerbes gedaht sind, sollen im wesentlihen aus einheimishen Stoffen ausgeführt werden und in Form und Avsftattung an Salzburg erinnern. Das Preisgericht besteht u. a. aus vi:r Vertretern der bildenden Künste, und zwar zwei Malecn, einem Architekten und einem Bildhauer; ferner einem Kunftgewerbetreibenden und drei Kaufleuten. Den Wort- laut des au für Architektenfreise beahtenswerten Preisausschreibens enthält das 13. Heft, Jahrg. 1, der im Verlag , Hohe Warte“, Leipzig und Wien, erscheinenden Hzlbmonats\hrift Hohe Warte.

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Ä demokratischer Seite dêr

zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger.

102.

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Literatur.

Neue Literatur über die Reichsfinanzreform.

Angesih1s der au in der Denkschrift zum Reichshaushaltsetat Ür 1909 der betonten Schäden der bisherigen Reichsfinanzwirt- (haft für die Einzelstaaten und namentlich für das Reich, das

seincn Einnahmen seine steigenden Bedürfnisse

nicht bestreiten fann’*, erlangt die Frage einer Reform der Finanz- wirtshaft des Reiches eine immer größere Bedeutung für die Volks- emeinshaft. Daß die Schaffung neuer Einnahméequellen für das Reich eine Notwendigkeit ist, wird denn auch allgemein anerkannt. Welche Quellen aber dafür zu eröffnen seien, wie durch Veränderung oder Ergänzung des geltenden Verfassungs- oder sonst gesezmäßigen inanzrechts dem als unbefriedigend erfannten Zustande der häuslichen

Biciiwast des Reiches und auch der \{ädlihen Rückwirkung dieses rehtlihen und wint\hastlihen Zustandes auf seine Gliedstaaten ab- zuhelfen sci, darüber gehen die Ansichten weit auseinander. :

Ein bedeutender Vertreter des Neformgedankens, der frühere Unterstaaté sekretär in Se Professor Dr. Georg von Mayr kämpft literarisch \chon feit &Fahren für die Verbesserung der Reichsfinanzen In seiner Schrift „Zur Reichsfinanzreform“ schlägt er vor, das System der Matrikularbeiträge und Ueberweisungen wegen der einer Beseitigung desselben entgegenstehenden parlamentarischen Schwierigkeiten aufrecht zu balten, aber beide so zu limitieren, daß das Moment der Unsicherheit aus den Staatenbudgets verschwände. Dieser Gedanke wurde auch bei der sogenannten kleinen Finanzreform von 1904 in einer Richtung, nämli durch die Einschränkung der zu überweisenden Stcuergattungen fruchtbar, aber nach einer anderen nit, indem die vorgeschlagene Regel, daß die Gliedstaaten niht mehr Matrifularbeiträge zahlen sollten, als sie in 5 Jahren rückwärts durh- \{chnittlich empfingen, den Reichstag in die rechtlihe Notwendigkeit verseßt hätte, für Deckung etwaiger Defizits zu forgen, und er ih mit dieser Pflicht nicht belasten lassen wollte. Im übrigen geht die Grundtendenz des von Mayrschen Programms dahin, die nôtigen Mehreinnahmen dur indirekte Reichssteuern zu s{affen. Denn auf einem der beiden großen Steuergebiete müsse den Gliedsiaaten eine freie Verfügung bleiben. Diefe erste orau Bos einer klaren Scheidung von Neichs- und Landeétfinanz sei nur erfüllbar, indem man ihnen die direkte Besteuerung überlasse, da das Gros aller indirekten Steuern, die Verkehrs- und Verbrauchssteuern fast sämtlih hon dem Neichè: über- wiesen seien. Doch spricht von Mayr den Gedanken aus, den andere mit Verallgemeinerungen vertreten: für den Fall der äußersten Not, also friegerisher Verwicklungen solle eine organische Einrichtung zum voraus bestehen, welhe die Erhebung von Einkommensteuerzus{lägen für das Reich möglih mache, uad es sei daher au ein berechtigtes Ziel, die partikulare Einkommensteuergeseßgebung der einzelnen deutschen Staaten gleihartiger zu gestalten, sodaß sie zu einem folhen Notzweck von Aufpfropfungen zu Gunsten des Reichs tauglih werde. Dem NVorwurf, man kônne bei den in- direkten Steuern niht genügend Sozialpolitik treiben, d. h. die Neicheren stärker belasten, begegnet er, indem cer sagt: das Mittel der Progressivbesteuerung, also der bewußten Mehrerfassung böberer Einkommen, sei die Begleiterin der direkten Steuern und werde ja. dort neuerdings immer mehr geübt ; allein auch bei den in- direkten Steuern sei es nach der Beschaffenheit des Objekts, z. B. durch Staffelung nah dem Werte, möglich, ihnen eine sozialpolitische Ausgestaltung zu geben. ; 7 S z

Im Rahmen der leßteren Idee bewegt siH au ein Vorschlag Scchäffles in seiner Abhanblung „Allgemeine Luxusbesteuerung“ (Deutsche Kern- und Zeitfragen) und in dem furz vor seinem Tode erschienenen zweibändigen Werke „Die Steuern“ (Verlag von C. L. Hirsch- feld, Leipzig), durch eine allgemeine Luxusbesteuerung dem Reich eine neue Cinkommentquelle zu ersließen. Praktisch ist die Idee beim Schaumwein verwirklicht worden, aber ohne bedeutenden finanziellen Erfolg. Der Luxus fann nie viel Steuern ab- werfen; denn er wird sofort weniger getrieben, wenn er erheblich besleuert wird, und die Steuer hat dann den Erfolg, daß bei dieser Zurückhaltung weniger Geld unter die Leute gebraht wird. Merkwürdigerweise wurde anderseits von sozial-

Ausspruch getan, auch der SYHaumtivein sei na unseren Verhältnissen ein Volïsgetränk.

Von einer anderen Seite erfassen S z in seiner Abhandlung „Der Reichshaushalt und das Finanzwesen der Einzelstaaten“ (Finanz- archiv, Band X111) und Preuß in seiner Schrift „Reichs- und Landeëfinanzen® das Veoblem, indem ersterer die Stempel- und Zuerabgaben, levterer im Prinzip alle Zölle, Verbrauhs- und Vetr- febroabcäbtn beweglih mahen will, fodaß sie nah dem jährlichen De&Eungsbedarf bei der geseßlichen Feststellung des einzelnen Etats bemessen werden könnten. Zugleih baut der letztgenannte Verfasser den Gedanken aus, daß die Einkommensteuern sahlich uniformiert werden sollten, um darauf gestüßt das System der Matrikular- beiträge und Ueberweifungen weiter erhalten zu können. Mit anderen Worten: das Reich hätte dann die Wahl, wieweit es zur Deckung alljährlih das eine oder das andere Mittel, die eigenen Reichs8abgaben oder die Matrikularauflage, jeweils anwenden wolle. Hinsichtlih der Beweglichkeit war, nur nicht so grundstürzend, {on der Reformvorshlag des Ministers von Miquel vorangegangen; er wollte Zuschläge bei den Verbrauchsabgaben möglich machen.

Die Idee der Zuschläge hat dur Dr. Hans Köppe in seiner Strift „Die Reichsfinanzreform“ (Verlag bon C. L. Hirschfeld, Leipzig) eine weitere Vertretung und Modifikation gefunden. Er be- zieht sie gleichzeitig sowohl auf die Stempelabgaben also was Spielkarten, Wechsel, Börsengeschäfte, Lose tragen müssen —, als au auf die Objekte der Verbrauchsbesteuerung und -verzollung, z. B. Tabak, Zucker und Getränke, und zwar auch auf diejenigen Zölle, die nicht zur Protektion der inländiscken Erzeugung, fondern nur des Geldertrags halber auferlegt sind. Von diesen Finanzzöllen sind die Hebungen auf Petroleum und Kaffee von größerer Ergiebigs keit, andere höchst vernachlässigt; fo ergab der Teezoll im ganzen Reiche im Jahre 1901 nur 3 Millionen Mark netto. Das Neue an der Idee Köppes geht dahin, daß die Durc(hschnittserträge der ge- nannten Einnahme quellen gewissermaßen in ein genossenschaftliches Verhältnis unter \ih treten follen und der Minder- oder Mehrbedarf eines Reichsetats sich in einen prozentualen Ab- oder Zuschlag der Zoll- und Steuersäße, auf allen diesen Artikeln zuglei, jeweils umwandeln solle, und zwar nah geseßlicher Vorausébestimmung, die ein- für allemal ge» geben wäre, sodaß keinerlei Gelegenheitspolitik und Zank darum ent- stehen könne.

Während die bisher genannten Autoren, nach neuen Einnahmen suchend, dem Schwerpunkt ihrer Arbeiten nah, fich mit dem ôfo- nomischen Gebiet befassen, hat Professor Dr. Nehm in Straßburg in seiner Schrift „Die Reichsfinanzreform“ (I. Schweitzers Verlag, München) hauptfächlich in dem staatsrechtlihen Fundament die Fehler der heutigen Zustände gefunden. Wohl durchstreift auch er pürshend die Gefilde des Zoll- und Steuerwesens; aber der Nachdruck seiner Strift liegt in dem Rufe: Weg mit den Matrifkularbeiträgen, weg mit den Ueberweisungen! Möchten selbst die Gliedstaaten die Matrikularlast in einem mäßigen stabilisierten Betrage leisten können, so heishe doch das Interesse des Reichs die Beseitigung des Systems. Er kommt zu demjenigen Grundsaß, den der verstorbene badische Finanzminister Dr. Buchenberger in seinem 1902 erschienenen Werke „Finanzpolitik und Staatshaushalt im Großherzogtum Baden zuglei ein Beitrag zur deutschen Finanz-

„ohne Besserung in

Zweite Beilage

Berlin, Montag, den 1. Mai

politik“ (Karl Winters Universitätsbuhhandlung, Heidelberg) alfo formuliert bat, daß „jede Finanzwirtschaft in ih selbst die finanz- ökonomische Grundlage der Existenz zu suchen habe“.

Vorwiegend auf die \staatsrechtlihen Seiten und die politische Entwicklung der Sache beschränkt sih_ auch eine dem Gedächtnis Buchenbergers gewidmete Studie „Zur e Blitalbere von dem ordentlichen Honorarprofessor an der Universität Heidelberg, früheren badishen Gesandten in Berlin Dr. Eugen von Jagemann vid Winters Universitätsbuhhandlung, Heidelberg). Während im istorishen Teil von ihm nachgewiesen wird, daß das Finanzrecht des Neichs ih ganz im Widerspruch mit dem Ziel der erfassung, das auf finanzielle Selbständigkeit des Reichs gerichtet gewesen sei, ent- widelt habe, zeigen die folgenden Abschnitte zunächst, daß die heutige Verquickung von Keihs- und Landeshaushalten neben Ueber- anspannung, Rückgang und Unsicherheit der gliedstaatlichen Finanzen für das Reih felbst die größeren Schäden geschaffen habe: Unzulänglichkeit der Einnahme, Ündurch(führbarkeit zureiender effeftiver Matrifularerhebungen, zu leichte Aus abebewilligung, un- richtige Abscheidung zwischen ordentlihem und außerordentlichem Auf- wand, großer Anwus ‘der Schulden und Zinsen, Mangel der Tilgung und bisher vergeblihes Ringen um neue Cinnahmen. Auf die Be- seitigung jener Verquickung, sodaß die Matrikularbeiträge aus einer Reguläreinnahme zu einer sub diâren für äußerste Notfälle würden, wird dann von Iagemann ein Hauptgewicht gelegt und die Frage, ob die neu zu ershließcnden Einnaßmequellen dem System der indirekten oder dem der direkten Steuern zu entnehmen seien, zunächst theoretisch und ohne abscließende Stellungnahme zu einer einzelnen Steuerart dahin beantwortet: die vom Fürsten Bismarck geshaffene Grundlage, ersteres dem Reich, leßteres den Einzelstaaten zu überlassen, sei und bleibe weise auch gegenüber dem heutigen, zum Teil einseitigen Andrängen gegen Konsum- und Verkehrsabgaben, die ja auc eine sozialpolitische Gestaltung zuließen. Staats-, Kommunal- und Kirchenfinanz seien auf progressive Vermögens- und Einkommensteuern gebaut, deren Ertragsfkraft durch Schütteln zweier an einem aume nit stärker werde, und wer eine Fortentwoicklung der Kulturinteressen wünshe, dürfe nicht die finanzielle Selb- ständigkeit und die Reserven der Landes\teuerkraft weg- nebmen. Die von der führenden Partei im . Reichstag 1894 ausgesprochene Erwartung: eße man mit der Reform vorgehe, müßten die direkten Steuern der Einzelstaaten im gleichen Verhältnisse aus- gebildet werden, wie die indirekten im Reich es seien oder noh werden sollten, sei längst erfüllt, und das Hindrängen auf direkte Reichs- steuern stehe niht im Einklang damit. Doch sei mit den neueren realpolitishen Strömungen zu rechnen und bestehe bezüglich eines Ein- bruds des Reichs in das System der direkten Steuern ein großer Gradunterschied, ob es fch um {hon genußte oder um noch un- geshöpfte (z. B. Deszendentensteuer) handle. Die Wahl überhaupt betreffe weniger das Können als das Wollen, und die Reform werde am ehesten gelingen, je großzügiger sie angelegt sei, neben dem nächsten Ziel übermächtigen Anschauungen bei Fragen von finanzieller Bedeutung in den Grenzen des Erträglichen entgegen- fommend. Sowohl realpolitisch als auh aus inneren Gründen tritt von Jagemann dafür ein, dem eiyotag an neuen Steuern ein Ein- nahmebewilligungsrecht zu gewähren. Man möge ganze Arbeit, selbst bei s\tufenweisem Vorgehen machen, um dem Reichskörper volle finanzielle Kraft zu geben, und nicht glauben, mit Autstopfung der Geldlüde allein set die Frage gelöst. Vielmehr sei zuglei ein neuer staatsrechtliher Boden nötig, auf dem fo mißlihe Früchte, wie die erwasenen, niht wieder si bilden können.

Sehr dankenswert find in einer Zeit, in der die Reichsfinanz- reform im Vordergrunde des politischen Interesses steht, die Unter- suchungen, die Dr. Max von Henkel, o. ô. Professor an der Universität zu Münster i. W.,, über „die Fortschritte der direkten Besteuerung in den deutshen Staaten“ besonders in dem Zeitraum 1880—1905 angestellt und deren Ergebnisse er unter diesem Titel in einer 296 Seiten umfassenden Schrift ver- öfentliht hat (Verlag von C. L. Hirschfeld, Leipzig). Die Unter- suchungen des Verfassers, der die staatsrechtlihe und die finanzwissen- [Gaftliie Literatur vor einigen Jahren {hon dur ein glei verdienst- volles Werk über „Budget und Budgetreht“ bereichert hat, weisen

19058.

Aktien der Gesellschaft zum Besten der Beamten und Arbeiter der Firma gestiftet hat, au in diesem Fahre dieselbe Anzahl Aktien zum gleichen guten Zwecke zur Verfügung gestellt. Die Anstalt verteilt wie im Vorjahre 15 9/9 Dividende.

Die Norddeutsche Kreditanstalt inKönigsberg i. Pr. hat, laut Meldung des „W. T. B.*, das in Posen seit 1861 be- stehende Bankhaus Sigmund Wolff u. Co. mit allen Aktiven und Kan übernommen, um dasselbe als Filiale der Norddeutschen

reditanstalt in Posen weiter zu führen. Das Geschäft geht bereits n f Sanuar d. I. ab für Rechnung der „Norddeutschen Kredit- anstalt.

Sn der vorgestrigen Generalversammlung der Aktiengesellschaft Eisenhütte Silesia wurde, laut Meldung des W. T. B., die Ausgabe einer Teilschuldvershreibüngéanleihe von 34 Millionen Mark, mit 43 °/9 verzinslih und zum Nennwerte rückzahlbar, beschlossen. Die Geschäftsaué sichten für das laufende Jahr wurden als ret gas bezeichnet, da wesentliche Betriebsfortschritte und eine be-

riedigende Beschäftigung in sämtlihen Abteilungen des Unternehmens zu verzeichnen seten. ;

Nach der „Kölnischen Zeitung“ ist in einer vorgestern ab- gehaltenen Sißung des Aussichtsrats des A. Schaaffhausen schen Bankvereins ein von dem Vorstande des lehteren mit der Verwaltung der NRheinishen Bank in Mülheim a. Ruhr getroffences Abkommen genehmigt worden. Durch dasselbe soll eine wesentlich größere Ausgestaltung der Rheinishen Bank, an der die Dresdner Bank \schon seit längerer Zeit dur Alktienbesiß interessiert ist, unter gleich- zeitiger Herstellung dauernder enger Beziehungen zwischen der Rheinischen Bank und der Interessengemeinschaft A. Schaaffhausenscher Bankverein Dresdner Bank herbeigeführt werden. Zu diesem Zwecke wird die Rheinishe Bank ihr jeßt 10 Millionen Mark detragendes Aktienkapital um 11 Millionen auf 21 Millionen Mark erhöhen und ihren Hauptsig von Mülheim a. Nuhr nach Essen ver- legen. Von den neu auszugebenden, ab 1. Juli 1905 dividendens berechtiaten Aktien der Rheinishen Bank wird der A. Schaaff hausensche Bankverein 6 Millionen Mark auf den Namen [lautende Aktien zum Nennwerte als dauernden Besiß übernehmen und dagegen die Geschäfte seiner Zweigniederlassung in Essen ab 1. Juli 1905 auf die Rheinishe Bank übergehen laffen. Die weiterhin mit derselben Dividendenberehtigung ausgegebenen 5 Millionen Mark Aktien der Nheinishen Bank übernimmt eine aus Mitgliedern des Aufs sihtsrats der Rheinishen Bank und aus der Interessen- gemeinshaft A. Schaaffhausenscher Bankverein Dresdener Bank bestehende Gruppe zum Kurse von 108 9% zuzüglih Stempel mit der Maßgabe, daß davon 9x Millionen Mark Aktien zum Kurse von 112# 0/9 den bisherigen Aktionären der Rheinischen Bank zum Bezuge angeboten werden sollen. Die zum Zwecke der Beschlußfassung über die in Ausficht genommene Kapitalserhöhung und die geforderten Aenderungen der Saßung notwendige außerordent- lihe Hauptversammlnng der Rheinischen Bank ist auf den 29. Mai einberufen worden.

Laut Meldung des „W. T. Anatolishen Eisenbahnen 171 435 Fr. (+ 88 783 Fr.), seit 1. Januar 1905 : (4+ 588 136 Fr.).

New Vork, 29. April. (W. T. B.) In der vergangenen Woche wurden 446 000 Dollars Gold und 39 0900 Dollars Silber eingeführt; ausgeführt wurden 389 C00 Dollars Gold, davon nach Cuba 45 000 Dollars, und 424 000 Dollars Silber. /

New York, 29. April. . T. B.) Der Wert der in der vergangenen Woche eingeführten Waren betrug 13 130 000 Doll. gegen 14 670 000 Doll. în der Vorwoche, davon für Stoffe 2120 000

Doll. gegen 2 850 009 Doll. in der Vorwoche.

B.* betrugen die Einnahmen der vom 9. vis 15. April 1905: 2 236 084 Fr.

Die Preisnotierungen vom Berliner Produktenmarkt fowie die vom Königlichen Polizeipräsidium ermittelten Marktpreise in Berlin befinden sich in der Bösörsenbeilage.

B erliu, 29. April. Bericht uber Speisefette von Gebr.

den genetishen Prozeß déx modernen direkten an der typishen Entwicklung der deutshen Steuergeseß- gebung des 19, Jahrhunderts nah und zeigen, in welcher b°rpor- ragenden Weise die einzelnen deutsheu Staaten während Ler leßten 95 Fahre am Äusbau ihrer Steuergeseßgebung gearbeitet haben, wie es ihnen gelang, unter großen Schwierigkeiten die relativ besten Erwerbssteuersysteme bei sh einzuführen, Charakteristisch sind für diese Reformepoche der Zug zur und der Sieg der Personalbesteuerung und eine nunmehr erreichte gewisse nationale Einheitlihkeit der Subjektbesteuerung in ihrem organishen Aufbau. Nur eine kleine Zahl deutscher Einzelstaaten steht noch abseits dieses Besteuerungs- \ystems (Bayern, Meklenburg, Elfaß- Lothringen), doch sind bereits Anzeichen eines baldigen Uebergangs au dieser Länder zum gleichen Steuerprinzip in Sicht.

Handel und Gewerbe.

Konkurse im Auslande. Galizien.

Konkurs ist eröffnet über das Vermögen des Swhnittwaren- händlers Aron Fränkel in Krakau, Grodzkagasse Nr. 51, wohn- haft in Podgórée, Kalvariengasse 20, mittels Beschlusses des K, N. Landesgerichts, Abteilung VI, in Krakau vom 23. April 1905 No. cz. 8 3/5. Provisorisher Konkursmasseverwalter : Advokat Dr. Ladislaus Lisowtki in Krakau. Wahltagfahrt (Termin zur Wahl des definitiven Konkursmasseverwalters) 5. Mai 1905, Vormittags 10 Uhr. Die Forderungen sind bis zum 31. Mai 1905 bei dem genannten Gericht anzumelden; in der Anmeldung ist ein in Krakau wohnhafter Zu eung evo Yale namhaft zu machen. Liguidierungstagfahrt Es zur Feststellung der Ansprüche) 26. Juni 1905, Bormittags

T

Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien. An der Ruhr sind am 29. v. M. gestellt 19 737, nicht recht- ¡eitig gestellt keine Wagen. In Oberschlesien sind am 28. v. M. gestellt 5886, nicht recht- zeitig gestellt keine Wagen.

Ueber Winke für den Export nach Montenegro gibt das Nerkehrsbureau der Korporation der Kaufmannschaft von Berlin, Neue Friedrichstraße 54 I, weitere Auskunft. Das Handels- und Zolldepartement des Auftra- lishen Bundes hat betreffs vershiedener Waren eine Anzahl I E e ergehen unn Näheres darüber ist im

erkehrsbureau der Korporation der aufmannshaft von Berlin, Neue Friedrichstraße 54 I, zu erfahren. Der Begründer und jeßige Aufsichtsratsvorsißende der

Optischen Anstalt C. P. Goerz A.-G., Friedenau, Herr Kommerzienrat Goer z, hat, nachdem er bereits im Vorjahre 100 Stück

Besteuerung |

Sause. Butter: Auch zu den am Mittwoch ermäßigten Preisen konnten die großen Zufuhren feinster Buiter nicht geräumt werden, und die Preise gingen weiter zurück. In feinster russisher Molkerei- butter waren die Zufuhren nit sehr groß; die Preise konnten sh darin behaupten. Die heutigen Notierungen find: Hof- und Genossen- shaftsbutter Ia Qualität 108 bis 111 &, ITa Qualität 105 big 110 A Schmalz: Die bevorstehenden Maiandienungen verur- sahten einen matten Verlauf der anierifanishen Vrovisionämärktei, wobei die Preise langsam zurückgingen. In Deutschland ist der Konsum gut, sodaß Nachfrage für die in Hamburg eingetroffenen Partien be- \tcht, die bei festen Preisen {nell geräumt werden. Die heutigen Notierungen sind: Choice Western Steam 43} bis 445 #, amerika- nishes Tafelschmalz (Borussia) 455 4, Berliner Stadtschmalz (Krone) 46 MÆ, Berliner Bratenschmalz (Kornblume) 48 H, in Tierces bis 52 M Syedck: Guter Absatz bei festen Preifen.

Ausweis über den Verkehr S@lahtvichmarkt vom 29. April 1905. Zum Verkauf standen 4587 Rinder, 1313 Kälber, 9017 Schafe, 10 022 Schweine. Mar? t- preise nach den Ermittelungen der Preisfesisezungskommissfion, Bezahlt wurden für 100 Pfund oder 50 kg Stlathtgewiht in Bark

(bezw. für 1 Pfund in_Pfg.): | 7 :

Für Rinder: Men: 1) vollfleishig, aus8gemästet, höchsten Shlachtwerts, höchstens 7 Jahre alt, 71 bis 74 M; 2) junge fleischige, niht ausgemästete und ältere ausgemästete 66 bis 70 M; 3) mäßig genährte junge und gut genährte ältere 63 bis 65 M; 4) gering genährte jeden Alters 59 bis 62 A Bullen: 1) voll- fleischige, Höchsten Schlachtwerts 65 bis 68 4; 2) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 63 bis 64 4; 3) gering genährte 57 bis 62 A Färsen und Kühe: 1) a. vollfleishige, ausgemästete Färsen höchsten Schlahhtwerts bis H; b. vollfleishige, aus- gemästete Kühe höchsten Slachtwerts, höchstens 7 Jahre alt, 60 bis 63 M; 2) ältere ausgemästete Kühe und weniger gut entwidelte jüngere Kühe und Färsen 57 bis 60 A; 3) mäß genährte Färsen und Kühe 52 bis 56 4; 4) gering genährte Kaärsen und Kühe 46 bis 50 M

Kälber: 1) feinste Mastkälber (VoUmilchmast) und befte Saug- fälber 83 bis 88 A; 2) mittlere Mastkälber und gute Saugkälber 72 bis 78 M; 3) geringe iy 57 bis 66 M; 4) ältere gering genährte Kälber (Frese 54 bis 60 2 .

Schafe: 1 astlámmer und jüngere Masthammel 67 bis 70 M 2) ältere Masthammel 58 bis 64 4; 3) mäßig genährte Hammel und Schafe (Merzschafe) 52 bis 56 4; 4) Holsteiner Niederungs- shafe bis #, auc pro 100 Pfund Lebendgewiht bis

Schweine: Man zahlte für 100 Pfund lebend (oder 50 kg) mit 2009/6 Taraabzug: 1) vollfleischige, ernige Schweine feinerer Rassen und deren Kreuzungen, höchstens 14 Jahr alt: a. im ewiht von 220 bis 280 Pfund 67 bis #6; þ. über 280 Pfund lebend (Käser) bis 4; 2) fleishige S weine 65 bis 66 #4; gering entwidelte 62 bis 64 ; Sauen und Gber 63 bis M

auf dem Berliner