1905 / 105 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Troppau, 4. Mai. (W. T. B) Die Gesamtzahl der Fälle von Geni>starre, die Ende April in Oesterreihis<-Schlesien in Behandlung standen, betrug 35. Neuerkrankungen sind nur ver- einzelt aufgetreten.

Verkehrsanftalten.

_ Die französischen Lokal- und Trambahnen haben nah Mitteilungen des „Journ. d. transp.* in den leßten Jahren beträcht- liche Fortschritte gema<ht. Während die jährlihe Zunahme des fran- zösishen Lokalbahnnezes, mit Einshluß der ländlihen Tram- bahnen, in den Jahren 1886 bis 1896 dur&schnittlih nit über 350 km betrug, belief sie sih von 1896 bis 1900 auf über 400 km und von 1900 bis 1903 auf 850 km jährli. Die durschnittliche Betriebslänge ist während des Jahres 1903 von 8750 auf 9500 km angewachsen. Der Grund dieses Aufshwunges liegt hauptsächli< in dem Einflusse, den die gleihlaufende Entwi>klung des Hauptbahnnetzes ausgeübt hat. Bei den ftädtishen Trambahnen tritt der Fortschritt no<h mehr in die Ersheinung. In den letzten fünf Jahren sind diese in dem Departement Seine um 60 v. H., in allen anderen Departe- ments zusammen um 50 v. H. angewachsen; diese Erweiterung ist Tediglih auf die allgemeine Einführung des elektrishen Betriebs zurü>zuführen. Die dur<\<nittlihe Länge des städtishen Trambahn- neßes betrug 1899: 1317 km und war 1903 auf 2016 km gestiegen.

Ein Vergleih des städtischen Trambahnverkehrs in England, Frankreich und Deutschland ergibt nah der „Ztg. d. Ver. deuts<. Eisenb.-Verw.* folgende Zahlen: Die Betriebslänge der Trambahnen betrug in England im Jahre 1902: 2400 km, in Frankreih in 1903: 2000 km, in Deutschland in 1902/03: 3100 km. Das dafür aufgewandte Kapital bezifferte sih in England (1902) auf 797 000 0C0 Fr., in Frankreich (1903) auf 642 000 000 Fr., in Deutschland (1902/03) auf 230 (00 000 Fr. Die Reineinahmen betrugen in denselben Jahren in England 47 000 000, A 23 000 000 und in Deutschland 54000000 Fr. Im Finanzergebnisse steht Deutschland mit seinen Trambahnen am günstigsten da, denn der Vebershuß der Einnahmen über die Ausgaben machte dort 34,2 v. H. aus gegen 27,5 v. H. in England und 23 v. H. in Frankreich; die deutschen Trambahnen haken also den niedrigsten Betriebskoeffizienten.

Vorteile der Eisbrecher. Ueber die Verwendung von Eis- bre<ern schreibt die „Allgem. Schiffahrtsztg.* gibt es nur wenig genaue Angaben, namentli ist es ni<ht mögli, ih cin voll- ständiges Bild über den wirtschaftlihen Nußen zu maten, der mit Bie dieser Dampfer erreiht wird. Jn den preußishen Hafenstädten nd die Eisbreher alljährli<h so lange als tunlih tätig, aber au hier feblt es an einem Nachweis des dur< die Eisbrehdampfer ermöglihten Schiffsverkehrs. Fast no< ungünstiger steht es mit dem Nachweis des Eisbrecherdienstes auf den Binnengewässern. Bedenkt man, wie oft von den Gegnern des Wasserverkehrs mit besonderer Vorliebe auf die Verfehrésto>ungen bei plöt- Iihem Frost hingewiesen wird, so leuchtet es ein, daß ein ziffern- mäßiger Nachweis über den Nutzen und die wirtschaftlihen und Ver- kehrévorteile eines leistungéfähigen Eisbrecherdienstes von großer Bedeutung sein müßte. Leider finden i derartige Mitteilungen nur vereinzelt und unvollkommen in Handelskammerberihten und ähn- lichen Veröffentlihnngen, fodaß aub eine sorgfältige Zusammen- tellung dieser Angaben kein vollständiges Bild geben könnte. Ginen beactenswerten Beitrag zu diefer Frage bietet der letzte Jahresbericht des deuts<hen Konsuls in Reval, der besonders auf den hervorragenden Nußten hinweist, den die beiden Eitbrehdampfer „Stadt Reval“ und „Jerma>*", wie {hon in den fcüheren Jahren, so au in dem legten Berichtsjahre zur Aufrechterhaltung der Schiffahrt während der Wintermonate geleistet haben. Dabei is zu beachten, daß der Hafen von Reval zu denjenigen gehört, deren Verkehrs- bebinderung infolge Frostes der Zeit nit greß ist; sie er- stre>te sh im vorigen Jahre auf 39 Tage, und während dieser Zeit haben die beiden Eisbreher hinreihend Gelegenheit ehabt, ihre Tätigkeit in ersprießliher Weise zu entfalten, indem sie m ganzen 103 Schiffen, 47 eingehenden und 56 auslaufenden, den Weg bahnten. Davon entfielen in der Zeit vom 6. Januar bis 13. Februar auf den Eisbreher „Stadt Reval“ 45 Dampfer, auf den „Jerma>k*, der vom 21. Januar bis 10. Februar in Tätigkeit war, 37 Dampfer, während beide zuglei<h 21 Dampfern behilflih fein mußten, um dur< das vielfah zusammengeshobene Eis freie Fahrt zu gewinnen. Die steigende Schiffsfrequenz im Hafen von Reval wird wohl ni<ht mit Unrecht näht dem frühen Freiwerden des Hafens vom Eise der Tätigkeit der Eis-

Fahrzeugen der einzelnen Nationalitäten zu ute gekommen sind, wie diese am Gesamtverkehr im Revaler Hafen beteiligt waren; von dem Gesamtverkehr von 2389 Schiffen mit 595 000 t kamen auf Rußland 1936 mit 276 000 t und sodann als nästbeteiligt auf Großbritannien

147 Swiffe mit 132000 t und auf Deutschland 142 Schiffe mit 76 000 {.

Washington, 3. Mai (W. T. B.) 500 Teilnehmer des internationalen Eisenbahnkongresses trafen heute aus New Vork und Philadelphia hier ein. Es ist ein Empfang der Kongreß- Le! dur den Präsitenten Roosevelt am 13, Mai in Vor-

ereitung.

Der Präsident der amerikanischen Abteilung des inter- nationalen Eisenbahnkongresses Fish wies in einer An- sprache darauf hin, daß auf dem Kongreß zum ersten Male Deutsch- land und Cuba dur< Delegierte vertreten seien. George Westing- house hob hervor, daß ein neues Zeitalter für die Eisenbahnen bevor- stehe infolge g des Dampfes dur die Elektrizität.

Der Marinesekretär Morton, der früher Vizepräsident der Atchifon-Topeka-Santa Fé-Eisenbahn war, hat heute die Ausstellung von Eisenbahnmaterialien eröffnet, die gelegentlih des inter- nationalen Eisenbahnkongresses stattfindet. Morton gab in einer Ansprache seiner Befriedigung darüber Ausdru>, daß so viele hervor- ragende fremde Fachleute ershienen seien, und \pra< die Hoff- nung aus, daß diee internationalen Zusammenkünfte reiche Früchte tragen und eine billigere, siherere und bessere Be- förderung der Reisenden und der Frahtstü>e in der ganzen Welt herbeiführen würden. Er betonte, daß die Frachtsäße in Amerika im Durchschnitt etwa 40 9/9 niedriger, die Löhne dagegen 500%/ böber als in anderen Ländern seien, obgleih die Preise des Materials die anderer Länder überschritten, und bezeichnete dies als einen Triumph des Verkehrswesens.

Theater und Musik.

Konzerte.

Leo Scrattenholz führte am Sonntagmittag im Theatersaal der Königlichen Hohshule für Musik eine Reihe eigener Kompositionen. unter Mitwirkung bewährter Instrumertal- und Gesangsfräfte auf. Daß von den Tondichtungen dieses allseitig ge- hätten Musikers siets eine lebhafte Anregung ausging, lieferte den besten Beweis für die Lebensfähigkeit seiner kompositorishen Be- gabung. Des Künstlers Talert gibt sh freili< niht immer stark und groß; aber es weiß den Weg der Alltäglihkeit glü>lih zu ver- meiden, verfügt über kluge Gedanken und liebenswürdige Einfälle, und vermag vor allem lyris<e und heitere Stimmungen carakteristis{< auszumalen. Von kräftiger Wirkung zeigte sih das einleitende Trio in G-Moll für Pianoforte, Violine und Violoncell, das von dem Komronisten selbst, von Gabriele Wietrowet und von Professor Robert Haus8inann edel im Ausdru> und klangs<ön zu Gehör gebra<t wurde. Hier bot die melodishe Erfindung fo viele freundliche Gedanken und die Harmonisierung so viel Feinheit und Anmut, daß weit mehr als nur ein gefälliger Eindru> erzielt wurde. Im Scherzo kam eine frôöhlihe Laune fogar mit zwingender Echtheit zum Durchbruch, und der dritte Saß (Thema mit Variationen) reizte dur< überraschend fesselnde Klangwirkungen und rhythmishe Eigenart. Eine Reihe von Gesängen für Bariton wurde von Herrn Hans Törsleff vorgetragen. Das kräftige, aber etwas rauh klingende Organ des Sängers vermochte weiheren Stimmungen ni{<t immer die erforderlißhe Empfindungstiefe zu verleihen; so sprachen diese geshi>t gebildeten, ernsten Tondichtungen niht so rüû>- haltlos an wie die folgenden toscanishen Volkslieder, die unter dem Titel „Aus der Volksseele"“ zusammengefaßt waren. Sie wurden dur< Fräulein Anna Kuznißky mit ibrem taufrishen Mezzosopran und ihrer lebendigen Empfindung überaus plastis< wiedergegeben. Der Komponist entfaltete hier für den volkfstümlihen Ausdru> behaglicher Laune und fris<en Humors eine besonders glü>lihe Gestaltungékraft; in diesen fangreihen und do< musikalis< dur<haus nit einfachen Liedern wurde mit Erfolg eine Sthlichtheit der m-lodischen por angestrebt, deren Eindru>sfähig- keit dur< eine carafteristishe rbythmishe Bewegung no< ge- hoben wurde. So riefen diese Gesänge zum Teil \türmishe An- erkennung hervor, die eine Wiederholung verschiedener Lieder veranlaßte. Zu derselben Zeit hatte der Weinreisshe Gefangverein für gemischten Chor (Dirigent: Musikdirektor Heinri h Weinreis) im Saal Bechstein ein Konzert veranstaltet unter Mitwirkung von Fräulein Elsa Sant (Sopran), Frau G. Hedtke (Alt), Frau Klosse>-Müller (Alt), Herrn Albert Jungblut (Tenor) und

breher zugeschrieben; so ist namentli< die Zahl der den Auglands- verkehr vermittelnden Fahrzeuge von mehr als 20 t Rauminhalt erheblih größer gewesen als in den beiden Vorjahren. Auch in diesem Konsulateberichte fehlen Angaben über Ladung und Nationalität der dur< das Eis beförderten Schiffe; immerhin wird man annehmen können, daß die Vorteile der Winterschiffahrt in demselben Maße den

Herrn Harzen-Müller (Baß). Der erste Teil des Programms brachte ein mclodiôses Chorwerk des Dirigenten, „Frühlingsgesang*, für Solostimmen, Chor und Pianoforte, das si der lebhaften Gunst des Auditoriums zu erfreuen hatte. Auch je drei Lieder für Tenor und Bariton von Weinreis, dur die Herren A. Jungblut und Harzen- Müller mit feinsinnigem Vortrage gesungen, hatten berehtigten Er-

folg. Den zweiten Teil des Programms füllte Schuman poesievole Schöpfung: „Der Rose Pilgerfahrt“, bei N die mitwirkenden Solisten trefli< zur Geltung kamen. Sant (Rose) entledigte sich ihrer Aufgabe in mustcr2ültiger Weise wie au< Frau Klofse>-Müller, in gewohnter Meisterschaft, mit ibrer voluminösen Altstimme einen nachbaltigen Eindru> hinterließ. Die Partie des Erzählers lag dem strablenden Tenor des Herrn Jung, blut ganz besonders gut und au der Totengräber des Herrn Harzen- Müller wurde den Anforderungen des Werkes bestens gere<t. Veber die Leistungen des Chores [läßt sih nur günstiges berihten; in erafter und s{wungvoller Wahrung wurden die 1hythmis< durhaus nit en, Gipre e Gebör & racht. be be A Chorwet

ianoforte und Harmonium) war rern O. Flemming u Fräulein Fischer bestens aufgehoben. u In ter Neuen Kir e veranstaltete am Dienstag der Organist Hermann De>ert ein Konzert, dessen Ertrag für den allgemeinen stimmt war. Der Konzertgeber entfaltete in älteren und neueren oft bewährte und anerfannte Meistershaft im Orgelvortrag. Aus ein Schüler Hermann De>erts Ernst Frank bot in ciner kleineren Einzelnummer und im Zusammenspiel mit seinem Lehrer ret anerfennenéwerte Leistungen. Einen großen Genuß gewährten die Violoncellvorträge des Professors Nobert Hausmann, dessen Jy, strument in dem weiten, hoben Raum einen wundervollen großen Ton entfaltete. Außerdem wirkte no< die Sängerin Elisabeth Ohl, hoff mit, deren frischer, heller Sopran in einer Arie von Händel und

in einer Komposition von Martini \{öne Klangwirkungen erzielte.

Im Königlihen Opernhause findet morgen, Freitag. als zweite Vorstellung im Sonderabonnewent des Richard Wagner: Zyklus eine Aufführung der Oper „Der fliegende Holländer“ unter der Leitung des Kapellmeisters Dr. Strauß statt. De Damen Destinn (Senta), Goeße (Mary) die Herren Babmann (Holländer', Witte- kopf (Daland), Jörn (Erik), Hauptrollen beschäftigt.

„Prinz Friedri< von Homburg“ in der bekannten Besetzung auf- geführt.

Mannigfaltiges.

Berlin, den 4. Mai 1905.

_ Die Sthillerfeier der Königlichen Universität, die am Dienstag, Vormittags 11 Uhr, im Königlichen Opernhause stattfindet, wird durh Max Bru&s Chorwerk ,Dithyrambe“ (Op. 39) eingeleitet, ausgeführt vom Königlichen Opernhor und der König- lihen Kapelle unter Leitung des Hofkapellmeisters Dr. Karl Mud: darauf folgt die von dem Geheimen Regierungsrat, Profesor Dr. Erich Schmidt gehaltene Festrede, den C bildet das „Reiterlied", gesungen von einem aus Studierenden gebildeten Chor unter Leitung von Professor Dr. Max Friedländer.

Die städtischen Kollegien zu Kiel e:klärten si< damit einver- standen, daß ein von der Stadt beim Ausbau der Prinz- Heinrichstraße erworbenes altes Bauernbaus auf die Krusenkoppel verseßt werde, um auf diese Weise den Typ eines holsteinishen Bauern- hauses dauernd zu erhalten.

Crefeld, 3. Mai. (W. T. B.) Hier erfolgte heute nahmittag in der <hemishen Fabrik von Leitholf aus unbekannten Ursachen eine Dampfkesselerplosion, bei der zwei Arbeiter getötet wurden und ein anderer {were Verletzungen erlitt.

__ Budapest, 4. Mai. (W. T. B.) Hier veranstaltete gestern die Kisfaludy-Gesellshaft eine zahlreih besuhte Schiller - feier; bei dec der Unterrichtsminister von Berzeviczy und der Universitätsprofessor Beoetby, Mitglied des Herrenhauses, den Vorsig führten. Nach einer Eröffnungeansprahe des Professors Beoetby hielten Professor, Hofrat Gu s av Heinrich und Professor Stephan Hegedues Vorträge über Schiller. Den Schluß der Feier bildete der Vortrag einer Ueberseßzung von Schillers „Lied von der Glo>e“ e von Goethes Epilog dazu in der Uebersezung von Ludwtg oczi.

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

Königliche Schauspiele. haus. 117. Abonnementsvorstellung. 2. Vorstellung im Sonderabonnemzent des Richard Wagner- Zyklus. Dienst- und Freipläße sind aufgehoben. Der fliegende Holländer. omantis<he Oper in 3 Akten von Nichard Wagner. Musikalische Leitung : Herr Kapellmeister Dr. Strauß, Regie: Herr Re- | in 3 gifseur Braunschweig. Anfang 7F Uhr.

Schauspielhaus. 41. Abonnementsvorstellung. Prinz Friedrich von Homburg. Schauspiel in 5 Auf- zügen von Heinrih von Kleist. Regie: Herr Re- gisseur Herßer. Anfang 7F Uhr.

Neues Operntheater. Jung-Heidelberg. Operette in 3 Akten von L. Krenn und C. Lindau. Musik von Karl Millö>ker. Anfang 7F Uhr.

Sonnabend: Opernhaus. 118. Abonnements- vorstellurg. Die lustigen Weiber vou Windsor. Komisch-phantastishe Oper in 4 Akten nah William Shakespeares „ggiflpnamigen: Lustspiel von H. S. Mosenthal. Musik von Otto Nicolai. (Junker Spärlich: Herr Henke, vom Königlichen Hoftheater in Wiesbaden, als Gast.) Anfang 74 Uhr.

Schauspielhaus. 42. Abonnementsvorstellung. Wie

Freitag: Opern-

Hartleben.

Cessingtheater. Freitag: Elga. Anfang 8 Uhr.

Sonnabend : Elga.

Sonntag, Nachmittags 24 Ubr: Die versunkene Glocke. Abends 8 Uhr: Elga.

Schillertheaier. 0. Freitag, Abends 8 Uhr: Augen re<ts! Komödie Akten von Jon Lehmann. fittli<he Forderung.

« Sonnabend, Abcnds 8 Uhr: Maria Stuart. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Maria Stuart. Abends 8 Uhr: Kabale und Liebe.

M. (Friedri<Wilhelmstädtis<hes Theater.) Freitag, Abends 8 Uhr: Maria Stuart. spiel in 5 Aufzügen von Friedrih von Stiller.

Sonnabend, Abends 8 Uhr: Wallensteins Lager. Die Piccolomini.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr : Wallenfteins Tod. Kevdeau, Abends 8 Uhr:

Theater des Westens. (Kantstraße 12. Bahn-

Sonnabend: Die Favoritin.

Anfang 8 Ubr. als Gast.)

na<tstrauuyz (Wallnertheater.)

Hierauf: Die

Plauderei von Otto Erich | Lustspielhaus. (Friedcichstraße

Trauer-

Crevette.

Wallenfteins Tod. acobson. Sonnabend

Crevette.

und folgende

(Charlotte Wijns,

Neues Theater. Freitag: Ein Sommer-

Sonnabend: Ein Sommernachtstcaum.

tag, Abends 8 Uhr: Der Familientag. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Der Familientag.

Residenztheater. (Direktion : RitardAlexander.)

Freitag, Abends 8 Uhr: Zum 25. Male: Herzogin (La Duchesse des Folies-Bergère.) Schwank in 1 Vorspiel und 3 Akten von Georges in deutsher Bearbeitung von Benno

Tage :

Trianontheater. (Georgenstraße, zwishen

Friedrih- uad Universitätsstraße.) Freitag und 4 ial Tage: Jhr zweiter Maun. Anfang T

SNCRRESZ D R S T G OS I S M T M N S

Familiennachrichten.

Verlobt: Frl. Else von Aspe mit Hrn. Berg- referendar Noman Joerchel (Breslau).

Verehelicht: Hr. Amtsrichter Ridbard Wolff mit Frl. Ina Scb'aefer (Rosenberg O -S.). He. Oberleutnant Leopold von Befser mit Frl. Käthe Döring (Wakhlstatt-Langfuhr). Hr. Oberleutnant Hans Ma>ensen von Astfeld mit Frl. Margarete von Dippe (Althaldensleben).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Regierungsaffefsor Dr. Frit von Kesseler-Pattern (Montjoie, z. Zt. Breslau).

Gestorben : Hr. Wirklicher Oberkonsistorialrat D. Dr. Bruno Brü>nér (Berlin). Hr. Regierungs- präsident a. D. Traugott Graf Baudissin (Ebers- walde). Hr. Geheimer Kir&enrat und Super- intendent a. D. Julius Knipfer (Rudolstadt).

236.) Frei-

Herzogin

Fräuleh

evangelis<-protestantishen Missionêverein für Japan und China be, È Orgelwerken von Bach, Immanuel galt und A. G. Ritter s\cine

Philipp (Steuermann) sind in den Im Königlichen Schauspielhause wird morgen Kleifts |

die Alten sungen. Lustspiel in 4 Aufzügen von Karl Niemann. Anfang 74 Uhr.

Neues Operntheater. Jung-Heidelberg. Operette in 3 Akten von L. Krenn und C. Lindau. Musik

von Karl Millö>er. Anfang 7{ Uhr.

Deutsches Theater. Freitag, Abends 73 Uhr: Der Ma iogent, Sonnabend, Abends 74 Uhr: Der Privatdozent. Sonntag, Abends 74 Uhr: Der Privatdozent. Anzeugruber-Zyklus vom 13. bis 31. Mai.

Berliner Theater. berg. onnabend: Vorftellung Schillerfeier 1905. Sonntag: Die eiserne Krone,

Freitag: Alt-Heidel-

der Berliner

bof Zoologischer Garten.) Freitag (27. Vorstellung im Abonnement): Lettes Gastspiel von Charlotte Wiehé. L’enslant prodigue. (Der verlorene A Hierauf: Souper d’Adieu. (Abschieds- ouver.

Sonnabend, Nachmittags 2} Uhr: Schillerfeier. Ouverture. Prolog. Die Glo>e. Wallenfteins Lager. Lebende Bilder. Orchefter des Theaters des Westens. Abends 74 Uhr: Die neugierigen Frauen.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Alessandro waw gus Abends 7 Uhr: Die ueugierigen

rauen.

Mittwo<h, den 10. Mai: Schüleropern- U ESLURS des Eichelbergschen Kouserva- oriums.

Nationaltheater. (Direktion: Hugo Beer. Weinbergsweg 128—13 b.) Freitag: Undine.

Thaliaiheater. (Dresdener Straße 72/73) Gastspiel der Wolzogen-Oper. Freitag und folgende Tage: Das Urteil des Midas. Die Väder von Lucca.

Bentraltheater. Gaftspiel des Theaters

des Westeus. Freitag: Undine. Sonnabend: Der Bettelftudent.

Bellealliancetheater. (Bellealliancestraße 7/8. Direktion: Kren u. S<{önfeld.) Freitag und folgende Tage, Abends 8 Uhr: Novität! Liebes- mauöver. Lustspiel in 3 Akten von Kurt Kraay und Freiherrn von Schlicht.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Sthillerfeier. Maria Stuart.

Hr. Professor Dr. Lic. theol. Reinhold Röhricht (Berlin). Hr. Landgerichtsrat Rudolf Weißer (Potédam). Hr. Geheimer Kommissionsrat Hugo Söderström (Grünberg, Shl.). Fr. Arwide von Klinkowström, geb. Maanus (Potsdam). Fr Ida Marximiliane von Oppell (Dresden). Frl. Emmi von Tauenztzien (Rom).

Verantwortlicher Redakteur Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

Dru> der Norddeutshen Buchdru>kerei und Verlags» Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32,

Acht Beilagen (einf<ließli< Börsen-Beilage).

Erste Beilage i zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußishen Staalsanzeiger.

Berlin, Donnerstag, den 4. Mai

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Gerfte.

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13,50 14,80 14,50 14,60

13 95 13,90 15,29 15,50 14,00 15,30 13,33 15,60 13,20 16,60 14,80 15,90 14,70

14,60

14,20 14,00 15,49 15,90 14,00 15,80 13,67 15,70 14,20 16,80 15,00 15,90 14,70

rt volle Mark abgerundet mitgeteilt. Bis niht vorgekommen ift, ein Pun

1375 240 453 960 206

2 228 415

724

13,50

15,67 15,38 18,40 17,73

14,00 14,00 15,80 15,94

14,00 14,50

13,40 13,61 12,00 13,17 12,98 12,87 14,50 13,34

13,75

13,33 15,63 13,71 16,45 14,56 15,58

14,52

17,50

16,80 16,48

14,22 14,38 13,46 14,40

14,00 13,70

14,40 13,80 | 14,20

14,40

13,50 15,50

17,51

13,60 | 13,70 | 15,80

15,67 |

14,00 | 14/57

13,60 | 13,69 12,00 13,19 12,40 | 13,08 14,73 | 13,24 |

13,75 |

13,33 16,00 13,67 15,96 | 14,51 | 15,43 |

1449 |

26. 4.

26. 4. 19. 4.

2. 5. 26. 4. 26. 4. 26. 4.

95. 4.

Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen bere<net.

ft (.) in den legten sechs Spalten, daß entsprehender Bericht fehlt.