1905 / 124 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Zu Beschwerde 4: Der Beschwerdeführer Eberhard bestraft war. Jch erinnere mich des Tages, wann ih diesen Ferner wurde die Nahweisung der wegen Unreinheit ge-

Schneider war zum heutigen Termine nicht erschienen. Anschlag vorfand, nicht mehr, wel} aber bestimmt, daß ih am | strihenen Wagen Kohlen im Monat Dezember 1904 vorgelegt

Die Belegschaftsvertreter erklärten über den Tatbestand | Tage vorher, nah Beendigung der Frühschiht, mir die | aus der hervorgeht, daß der anecadidali des Beschwerde-

der vorliegenden Beschwerde nit derartig unterrihtet zu | Tafel, auf welcher die gestrihcnen Wagen notiert werden, führers am 12. und 13. Dezember je ein Wagen und am |

sein, daß sie den Beschwerdeführer bei Untersuchung der Be- | angesehen habe und auf derselben kein ermerk stand, daß | 14. Dezember zwei Wagen gestrichen worden sind. B Î Ï

\hwerde vertreten könnten. mir ein Wagen Kohlen wegen Unreinheit gestrichen war. Der Direktor Oberschuir erklärt zu vorliegender Beschwerde iw É Ï Î É E 11 Q E Die Kommission konnte unter diesen Umständen in die | Wegen der ungerehten Bestrafung habe ih keine Beschwerde | wie folgt:

Untersuchung der vorliegenden Beschwerde nicht eintreten. beim Betriebsführer eingelegt, weil ih mir hiervon keinen Der Beschwerdeführer ist wegen Mrden sehr unreiner : i 6 L 7 2 +2 L L (S L. L Zu Beschwerde 5: Der Beschwerdeführer Julius Goronzy Erfolg versprach. Kohle mit 1 s. bestraft worden ; die für die Besirafurig maß- zum éu cin 2 ct ganzeiger und onig i Preußischen Sltaalsanzeiger. (A M R De E e H Sd II. O E E 1904 Me O A ees ae S | s h E genau i j / : j; Bd a i ( s Rd | ie Lehrhauer verdienten au er eche on- | Schwager in Dortmund bejucht. Bon meiner Reise kehrte i ermitteln. ie Bestrafung des Beshwerdeführers ist aber (2 : S ( ; solidation, Schaht I1/VII, längere Zeit hindur<h ge- | am Dienstag nah Weihnachten früh morgens zurü>, um zur | erfolgt auf Grund der Arbeitsordnung und zweifellos au< A2 124. Berlin, Freitag, den 26. Mai 1905. P Ea ge a 4 Zeitdauer A ay nicht R E anzu M U E s ist Zehe zu 4 N As N t S E E E E A L MEHR A A Au machen 50 bis 1 A weniger als ¡ie Vollhauer. Die | erhielt ih zwar no< die Shichtmarke, onnte aber ni<t mehr | eingelegt haben würde un ie Bestrafung zu 2 A ist na a : e Ns , A e L, ; ; Lehrhauer sind mit dieser Mindereinnahme nicht zufrieden, | anfahren, da die Seilfahrt unterdessen beendigt war. Vorschrift der Arbeitsordnung erfolgt und besteht deshalb A (Séhluß aus der Erften Beilage.) O Fahrhauer Wilhelm Mr , 53 Jahre alt, seit | Streb zu stürzen. Eine Doppelschicht YaNe ih am 22. Juni leisten infolge dessen wegen des geringeren Jnteresses weniger Nach Becndigung der Frühshiht war ih wiederum auf | Recht. Ob die Bestrafung des Wnendt bei Einlegung einer J Die Legitimation der Vertreter der Zeche ist amtlich 187 „auf der Zeche Consolidation eshäf igl, jag [0lgenpes Us: A J. nicht verfahren. Während der Nachmittagschicht des als sie könnten und schädigen hierdurh au die Vollhauer. der Zeche, um mich bei meinem Reviersteiger Rupieper und dem | Beshwerde in Berücksichtigung der persönlichen Verhältnisse bekannt. Der Hauer Nasfrent h ren) des Monats Juni a Juni v. J. war als Bremjer h der Abteilung, wo ich o & c Nachmittagssteiger Schulte zu entschuldigen. Leßterer nahm | des Beschwerdeführers rü>gängig gemacht worden wäre, lasse : Der Vorsißzende der Kommission erläuterte zunächst die A für A SrA Suihs B e Auch 1 eshâftigt war, Peter Dejerno tauig. Julius Goronz diese Entschuldigung au<h an. Trozdem fand ih am anderen | ih dahingestellt. | Rechte der Parteivertreter. Er wies darauf hin, daß es | ahe t P D A eigen il Ö eblich V i: O er tam v ôy. Tage auf der Zeche einen Anschlag vor, nah welchem ih v. g. U. denselben zustehe, durh dén Vorsißenden an die Zeugen Ae Sonis amit ags À issen R E is T Seitens des Direktors Obershuir wird ausgeführt, wie wegen willkürlihen Feierns am 27. Dezember mit 2 M 2e J. Oberschuir. | fiellen zu lassen. Ueber die Zulässigkeit der einzelnen Fragen Beerdigung hatte tere s S N E ens des Direktors Obershuir wird ausg / straft war. Jch bin der Ansicht, daß diese Bestrafung zu G : entscheide die Kommission, Ferner wurde bekannt gegeben, | ¡g Tut Akord “s 3 Reviersteigers einen s / 1A Seitens der Vertreter der Zehe wurden das Marken- E ie Q ; l sep’ ver Unrecht erfolgt ist, da ih während der vorhergehenden fünf Der Jnhaber des 3. Lohnbuches, der Hauer Joseph Dahm, | haß auch der Antrag gestellt werden dürfe, einen Zeugen unter | F L f s A v de 0A S bonNasf epper, dessen | fontrollbu<h und der Schichtenzettel für den Monat Juni 1904 Die jungen Leute, welche niht mehr als Stlepper ver- | Monate keine einzige Schicht gefeiert habe und die Ver- | war nicht erschienen, es konnte deshalb au<h nicht festgestellt | Ausschluß der Parteivertreter zu vernehmen, falls begründeter L ES ) nich mehr weiß, zu E 4 onNaskfrent gehauenen vorgelegt und aus beiden Büchern seitens der Untersuchungs- wendet werden, erhalten während des eriten Jahres ihrer Be- | säumnis der vorliegenden Schicht nah Lage der Verhältnisse | werden, in bezug auf welche Beschwerdepunkte das vorliegende eise angenommen werden müßte, daß der Zeuge in Gegen- fu vis E schleppen und Nas Schicht eitig den Auftrag zU | kommission festgestellt, daß der Schlepper Gottlieb Ernst am schäftigung bei der Kohlengewinnung einen nah Prozenten | wohl entshuldbar gewesen wäre. Eine Beschwerde habe ih Lohnbuch als Beweismaterial dienen E ) part derselben mit der Wahrheit zurückhalten werde. U E n, in E frag S E ohlen u E 22. Juni v. J. in der Namittagsschicht nicht beschäftigt ge- bere<hneten niedrigeren Lohn als die Vollhauer. Dieser | auch dieserhalb nicht eingelegt. Au die Belegschaftsvertreter erklärten, nicht in der Lage F Nach Vernehmung eines jeden Zeugen würde sodann den Le Pal iraf 1 E s x BaE neGma $ am E - | wesen ist, er hat an genanntem Tage vielmehr Morgens seine Minderlohn kommt E Le S en gute. b: Q L zu sein, den Beschwerdeführer vertreten zu konnen. i Parteivertretern Gelegenheit gegeben werden, Fragen zur Ver- ci h cia rius “hre raus ) S he gesagt pee Schicht verfahren. g ( E der ersten 6 2 N erhalten Ds edingeschlepper, Johann Wnendt v. g. u. | nehmung zu stellen und sich über die Aussage zu äuyern. den Schl Va omn (8 ¿u Naskrent gesci>t ¿A Un Ï Zu Beschwerde 2: Der Tatbestand der Beschwerde bezieht als 10e eron die jungen Leute während bes O s : Julius G X S Ob : Zur Untersuchung ständen jedoch nur Beschwerden, welche | 7, S Sue n dit was 125 befohle R n ie sih auf das Jahr 1899, wie der Beschwerdeführer heute selbst geführt, 20 Prozent und während der lchten 6 Monate Seitens des Vertreters d he, Direktors Oberschui S n Schwarz. J. Oberschuir. für die Zeit nah dem 1. Januar 1901 erhoben werden könntez I, O a L nds die A E Pra, | zugegeben hat. Lehterem wurde deshalb mitgeteilt, daß seine 10 Prozent weniger als die Vollhauer. Nach Beendiaung Des i el E Q EN S er 3e L De E O uir, E. Nüttermann. | und zunächst nur die, welhe von der Siebener Kommission L E 61/9 G7 y hr ¡#1 iehr Ed ie e E 0A Bes werde nicht untersucht werden könnte, weil zum Gegen- ersten Jahres werden die Gedingeshlepper bei guter Führung | wird zunächst dle State (u U E, N Sonenbi v. w. o. | hei dem Königlichen Oberbergamt Dortmund geltend gemacht frent befuhr, war leßierer m O dre ich habe aber | Fand der Untersuhung nur solche Beschwerden gemacht würden, Lehrhauer und erhalten dann den vollen Lohn ihrer Kamerad- gelegt, aus der hervorgeht, daß der Beschwerdeführer Wnendt E Bs seien. festgestellt, daß eine besondere Gefahr info ge druhaften Neben- die si auf die Zeit vom 1. Januar 1901 an bezögen schaft. Die Zeche hat dur<h diese Einrichtung selbst keinen a N oen Lieferns E E A “E S6 r A t E | Sache der Kommission sei es, darüber zu entscheiden, ob e Seftel ven A n h: es 66s Laa (A as Zu Beschwerde 3: Die în der Nr. 9 der Zeitung „Der Vorteil, ijt aber „Der Ueberzeugung, _daß bei der Schwierigkeit | m 27 “Deze Bee d h t O a N ichen Feiern Mi B A is f D a e | twa auc andere Anträge, die alsbaldige Erledigung im Ver- Stre>e E Fe; E ed i aa Aa A An Bergarbeiter“ vom 2. Mai 1903 abgedru>te Beschwerde über der Gebirgsverhältnihe, welche auf der Zeche F Ag io am 27. Dezember mit 2 s bestraft worden ist. Wiegand, Bergrevierbureauassistent, als Protoko führer. | fahren finden könnten, zugelassen werden sollten, und ob die S Ie Acheitestelt M Aokrent E R Ah \hle<hte Behandlung des Lehrhauers F. Grzegorczifk seitens des vorliegt, ane dra L Made im Jatoresle der lehteren eung aug af alder Vesswerbepurfié auögebehni | Le" r duteren E roe vor Beghni dee Mitngieht mation | 15 þ ih, gur ennints arat, Wee legize hee bse 2 L L ‘2 L 9 < l V nie L E E E e E YA A C 2 2: denntnis M Bie b \ selbst liegt. Bejondere Beschwerden wegen der etroffenen Beschwerden der auf der Zehe Consolidation, Shacht 11/VII im Bergrevier Gelsenkirchen | meren e en LE O Obi bezw, sirofreclich A e den Vorfall gemeldet, und is alsdann Nasfrent E fie d S A T E S s e oder R M Die Vas trage polizeilichen a v g ul Angelegenheit am heutigen Tage ‘untersuht werden sollte. vorden. O , i E T | Charakter und sei keine öffentliche. é: y M Grzegorczik ist aber troßdem zum heutigen Termine nicht er- a gade | geri G den E E ues E Ansibt ves A Der Kommission stehe aber das Ret zu, au andere Wilhelm Rethmeierz schienen und Lrklärten die Vertreter der Belegschaft ir as J. Oberschuir. | | î | g g Personen, welche nicht zu den Vertretern der Zeche oder Beleg- daß sie über den Sachverhalt der Beschwerde nicht genügend [haft gehörten, zuzula)jen, wenn dieselben berechtigte Jntere)jen Der Obersteiger Diedrih Ko>el, 59 Jahre alt, 32 Zahre | unterrichtet wären, um Grzegorczik bei der Untersuchung seiner

: g. U. Gottlieb Ernst.

Die Beschwerde zu 6 wurde von dem Beschwerdeführer Consoli- [Mißachtende Aeußerung eines| Beschwerdeführer Jakob Vernehmung des Ein-| Bei dem Widerspruche der Ausfagen ist die Be- hierfür nachweisen könnten. i auf Zeche Consolidatton beschäftigt, jagt folgendes aus: Beschwerde zu vertreten. In eine Untersuchung der Beschwerde Julius Goronzy zurü>genommen. | füh dation, | Grubenbeamten über einen Grzesiek. | fahrers und des Ab,| schwerde nicht als aufgeklärt zu bezeichnen. j Der Vorsißende machte sodann den Zechenvertretern die Dch gebe zu, daß dem Hauer ‘Naskrent Mitte Juli v. J. | wurde nach dieser Erklärung nicht eingetreten.

Neuer Termin wird angeseßt auf Dienstag, den 11. April Ran Königlichen Einfahrer. |

1905, Vormittag 9/4 Uhr, im Amtshause zu Gelsenkirchen- Be- Schalke. {werde 1.

teilungS|teigers. | Beschwerdepunkte im einzelnen bekannt mit dem Bemerken, | die Arbeit gekündigt werden sollte, weil seine vorgeseßten Der Untersuhungskommission liegen noh drei Lohnbücher | | daß es der Verwaltung anheimgestellt werde, Gegenbeweise | Beamten vielfach mit ihm_ unzufrieden waren. Auch | vor, deren Jnhaber die Bergleute Gutav Marquardt, Wilhelm | | zu stellen. J _ : gebe ih zu, wohl zu Naskrent gesagt zu haben, daß | Dudek und Friedrich Serafin sind. Diese Lohnbücher sind Weiter verhandelt im Amtshause zu Gelsenkirhen-Schalke Be. [Unberechtigter Abzug für ver-| Beshwerdeführer Ioseph! | Die Beschwerde hat dur< berggewerbegerictliche _ Die Gesamtstärke der Belegschaft der Zeche Consolidation, | es der Zeche angenehm wäre, wenn er. kündigte, | den Belegschaftsvertretern ebenfalls übergeben gewejen, um am 11. Aoril 1905. Anwesend dieselben Personen wie im | {werde 2.| loren gegangenes Gczähe. | Plaschke. | | Entscheidung ihre Erledigung gefunden. Schacht TIT/IV, betrug am 1. Januar 1905 1770 Mann, | oder au<h, daß ihm _gekündigt werden würde, weil | dur Rücksprache mit vorgenannten Bergleuten festzustellen, für Termine am 7. April 1905. Be- |l. Verhângurg einer Geld- Beschwerdeführer Jul. Einsichtnahme der Straf-| Es _ ist festgestellt, daß der Beshwerdeführer wegen davon 1442 Mann unter Tage. : : Nasfrent fortgeseßt unzufrieden mit seiner Lage war. Jh iele Beschwerdepunkte die einzelnen Cohnbücher den Beweis Zu Beschwerde 7: Der Beschwerdeführer Wilhelm Kopat, schwerde 3.| strafe wegen Förderns un-| Bubliy unter Be-, liste. | Förderns sehr unreiner Kohlen mit 1,50 4 be- Sodann wurde in die Untersuchung der Beschwerden ein- | bestreite aber, daß lediglih die Bestrafung des Naskfrent im | erbringen sollten. Wie die Belegschaftsvertreter aussagen, ist 32 Jahre alt, bis Ende Dezember v. J. auf der Zeche Con- | reiner Kohlen. nennung von Zeugen. | N a dh fi beim Strei e : getreten. : E : e Monat Juni 1904 wegen Nichtbefolgung eines gegebenen | der Bergmann Marquardt nicht aufzunnden gewe]en, während solidation 17 Monate lang als Bergmann beschäftigt der | | | E fasung, n den Qn i Zu Beschwerde 1: Ler Beschwerdeführer Stanislaus | Befehls die Veranlassung zu der Absicht, ihn zu kündigen, | den beiden anderen gesagt ist, day 1hre Angelegenheit heute Austritt aus der Arbeit erfolge nah vorheriger 14 tägiger | | Miederbolungsfalle A S Een Une, Nasfrent, 37 Jahre alt, jeit dem 1. März 189 bis 31. Juli | gewesen ijt. Auch mir gegenüber hat sich der Beschwerdeführer untersucht werden würde; dieselben sind aber zum heutigen Kündigung sagt aus: | | | ständen "Förderwagen nit vorschriftsmäßig voll 1904 auf Zeche Consolidation beschäftigt der Austritt aus vereinzelt Ausdrü>e bedient, welche sih nicht gehoren. Termine nicht erschienen, und erflärten alsdann die Beleg- Die vorliegende Beschwerde, welche mit Johann Kopaß | | oder unrein gefördert werden. der Arbeit erfolgte nah vorheriger Kündigung —, sagt / g. U. schaftisvertreter, day hie nicht genügend unterrichtet waren, um unterschrieben ist, während ih den Vornamen Wilhelm führe, | | | Eine Aufklärung darüber, was im vorliegenden Falle folgendes aus: i - : t Died. Koel die Beschwerdeangelegenheit Dudek und Serafin vertreten zu mache 1< zu der meinigen. Wegen der in der Beschwerde an- | E die Bestrafung des Beschwerdeführers maß- I. Am 22. Juni V. E während _der Nachmittagsschicht ted. oder. können. S S i l e en ist, war beim Fehlen der betreffenden war ih in der Strebe 5 Osten des Flôzes 151/, II1. Abteilung Die Untersuchungskommission konnte unter diesen Um-

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acführten und seitens des Steigers Möller gemachten Abzüge | | gebend gewes E Î l Ñ l À A S z f l . à geführte s des C gemach zug | Listen aus dem Frühjahr 1902 ni<t mehr zu er- der 5. Sohle mit einem Schlepper, dessen Namen ih nicht Seitens der Vertreter der Zeche wurde die Bestrafung des | ständen ebenfalls keine Untersuchung vornehmen.

von Ls S E ae R E T | langen i beschäftigt. Da es otig auf der Bergetransport Beschwerdeführers am 24 Juni 1904 mit 2 wegen Nicht- Neuer Termin wird anberaumt auf Dienstag den 25. April aewerbegeri<hts Gelsenfirhen angerufen und bin von dicser | a x ; Zam Di F3 i E a AE , cenne, belangt. a es nog war 4 -anSPport- : Î L dfe WEGEIl Arr __ Neuer L n wird ander Dienstag, den 259. 2 Na N abgewiesen zes | IL Ma Rg D lMwerdeft rer Ml Gibbinahme der Sti Dee isl, he: s der Bergen strefe meines Strebs dem Orie 6 Osten wegen des | befolgung eines gegebenen Befehls am 22. Juni 1904 zugegeben. | 1905, Vormittags 9/4 Uhr, im Amtshause zu Gelsenkirchen- ) n, haule E i ublißz is: Be- enzettel. Sqichtenzettel ergeben hat, durhaus unberc<tg!. dru>haften Nebengesteins neu zu verbauen, da anderenfalls zu Neuer Termin wird anberaumt auf den 20. April 1905, | Schalke. Ó M u. Ms une, Vaecäbtigter| nennung bon Zeugen. | befürchten stand, daß die Stre>e zu Bruch gehen und hier- | Vormittags 9/4 Uhr, im Amtshause zu Gelsenkirhen-Schalke. Weiter verhandelt im Amtshause zu Gelsenkirhen-Schalke Wilhelm Kopaß. | Abzug für dur die Wetterführung gestört würde, so konnte ih in vor- Weiter verhandelt im Amtshauj}e zu Gelsenkirhen-Schalke | am 25. April 1905.

Abzug für Sprengsteffe. „IDUL : E - a : S n, : e , : L Bes- Unzuläsfige E d Bes<werdeführer Gber- Die Beschwerde konnte nicht untersucht werden, weil genannter Schiht mich zunächst nicht mit _Kohlenhauen be- | am 20. April 1905. i: i Anwesend: Dieselben Personen wie im Termine am Der Untersuhungskommission liegen auch drei Lohnbücher | {werde 4.| ungerechte Bestrafung. hard Schneider. | der Beschwerdeführer niht ershienen war und die schäftigen, mußte vielmehr die auf Ort 6 Diten erforderlichen Anwesend: Dieselben Perjonen wie 1m Termin am | 18. April 1908.

r, deren Jnhaber die Berg:eute : | Belegschaftsvertreter erklärten, ihn nicht vertreten Ausbauarbeiten zunächst ausführen. Der mir zugewiesene | 18. April 1905. E Zu Beschwerde 1: Dem Beschwerdeführer Naskrent, welcher Lehrhauer Viktor Jabkowsky, | zu können. Sghlepper fonnte während dieser Arbeit nicht beschäftigt werden. Der Schlepper Gottlieb Ernt, 19 Zahre alt und seit | im Termine vom 920. d. M. behauptete, einen Zeugen dafür

Sevingeshlepper Johann Wnendt und _ Be- [Minderloÿn Fer Lehrbauer, Die Beschwerde ils! nicht bere<tigt, weil die Fe- Vor meiner Arbeits\telle war eine andere Kameradschaft nicht | 18 Monaten auf der Zehe Consolidation, Schacht I[l/IV, | beibringen zu können, daß die Verhältnisse auf dem Orte 6 Hauer Joseph Dahm | D) Ne Der ersten Zeit segung des Arbeitsvertrages Sache der Parteien Il. beschäftigt; meine Arbeitsstelle wurde während der Nach- | beschäftigt, sagt folgendes aus. : : im Flöôze 151/24 am 22. Juni v. J. derartige gewesen wären, : ihrer S E (Ge- mittags\hi<t regelmäßig von dem Fahrhauer Nethmeier be- Am 22, 23, Und 24. Juni v. L HAUe ih Nachmittags- | daß die hier erforderlichen Ausbauarbeiten zunächst hätten Jn dem Lohnbuhe des Jaßkowsky steht folgender Ver- S Unfreundlihes “Benehmen Die Beschwerde ist zurü>genommen. fahren. Während der Nachmittagsschiht des 22, Juni v. J. hit. Am 22. Juni, Nachmittags gegen 5 Uhr, fam der ausgeführt werden müssen, war von der Untersuhungs- Der Mann sigt seit dem 31. Dezember 1904 im | s{ rde 6.| eines Kassenbeamten den | i ist der Fahrhauer Rethmeier bei_mir selbst nicht gewesen ; mein Fahrhauer Rethmeier zu mir, zum Stapel auf der 4. Sohle, kommission aufgegeben worden, diesen Zeugen zum heutigen und ist mit 8,50 M wegen Feierns bestraft“. Aus Arbeitern gegenüber Schlepper rief mir aber gegen 5 Uhr Nachmittags von Ort 5 | wo ih mi< vom Beginn der Nachmittagsschicht aufgehalten | Termine zu gejtellen. Weder Naskrent noch sein Zeuge waren

hnbuch geht hervor, daß Jaßkowsky 1m Dezember 1904 | _ De- Nichtanrehnung von 1s Beschwerdeführer Johann Die Beschwerde hat durch berggewerbegerichtlihe aus zu: „Rethmeier habe gesagt, ich solle Kohlen hauen!“ Hierauf | hatte, weil i feine Beschäftigung hatte, und sagte, ih solle | heute erschienen. ¿ Schichten an 17 Arbeitstagen verfahren hat und während | |MVerve Schichten. Hopay, Einsichtnab E Entscheidung, B E, n gab ih dem Schlepper zur Antwort, er solle dem Fahrhauer Reth- | nah dem Orte © des Flôzes 19!/z gehen nnd von dort Kohlen Da weitere Beschwerden zur Untersuhung nicht vorlagen, vorgenannten Monats mit 850 # bestraft worden ist. „ohn- S eitrasangen. Lohnbuch. Bas E L A L vee Albetis paA Mässia “B Aedfun e meier sagen, „ich fönne feine Kohlen hauen, da ih zunächst auf \hleppen und dem daselbst beshâstigten Hauer sagen, | wurde die Verhandlung hiermit geschlossen. Durch Einsichtnahme der Strafliste wurde festgestellt, daß | 1) des Jay- t ar Ga fe AereGifertigi, Lab aisagessen find, ließ i, da der Ort 6 verbauen müßte“. Zwanzig Minuten später rief mein | went feine Kohlen hauen wolle, jolle e nach | E der Lehrhauer Jagkowsky bestraft worden ift: ows Lohnstatistik. Beswerdeführer niht vertreten war, nicht fest Shlepper nah Ort 6 herauf, „ih solle ausfahren, wenn ih | Hause Gehen, Raven i eye Bejtellung an den E 1) am 14. Dezember 1904 wegen Lieferns sehr unreiner : stellen. feine Kohlen machen wollte“. Mit den auf Ort 6 Osten er- Hauer Naskrent überbracht hatte, zog dieser eine Da e Oberschuir_ V. Giese. A Koenen. Kohle mit 1 A, 9) des \|Bestrafungen. Lolnbuch. Einsichtnahme der Straf-| Die Bestrafungen sind na< den vorgelegten Nach- forderlichen Ausbauarbeiten wäre ih in der ganzen Schicht an und ging zum Schacht. Z<Y ging alsdann auf Urt 9 des Peter Oswald. B. Klo>enbu)<. 9) am 28. Dezember 1904 wegen willkürlihen Feierns nendt. liste und der Liste der weisungen im Einklang mit der Ärbeitsordnung beschäftigt gewesen, ih konnte deshalb ans Kohlenhauen nicht Flôzes 15/9 zum Stapel und rief dem oben am Stapel be- d E am 27. Dezember 1904 mit 2,50 F, | | genullten Wagen. erfolgt. Ob _ ihre Aufhebung angemessen gewe|en mehr fommen. Der Aufforderung des Fahrhauers Rethmeier findlichen Fahrhauer zu, welche Arbeit ih ausführen solle, da Althüser Klose, Rilke, 3) am 29. Dezember 1904 wegen wiederholten willkürlihen wäre, aßt si heute nit mehr, wie pt bei [D enisprehend, bin ih alsdann um 6 Uhr ausgefahren. Am Nasfrent ausfahren wollte. Jch erhielt alsdann vom Fahr: Oberbergrat Bürgermeister. Bergmeister. Feierns am 28. Dezember 1904 mit 5 s fortiger SWegung einer Beschwerde mögli ge- 94, Juni v. J. fand ich bei der Anfahrt zur Frühschicht einen | hauer Rethmeter den Auftrag, auf dem Ort ( des FFl0zeS Q D Bea Aa als Vi Seitens der Vertreter der Zehe wurde zu vorgenannten Segensland der BeschwerdeLohnbuh dai a Anschlag vor, welher vom Obersteiger Ko>el unterschrieben Berge zu shleppen und in dem unterhalb Ort 7 befindlichen Wiegand, Bergrevierbureaua| tent, as Strafen folgendes ausgeführt: E iét si< nit e war und nah welchem ih wegen Nichtausführung eines ge- T y Die Bestrafung des Jahkowsky am 14. Dezember v. J. | weil Beschwerdeführer nit | gebenen Befehls mit 2 H bestraft worden war. Jch halte Beschwerden der auf der Zeche Consfolidation, Shaht 111/1V, im Bergrevier Gelsenkirchen mit L M außer dec erfolgten Streihung des gelieferten vertreten war. | diese Bestrafung als zu Unrecht erfolgt, weil ih im vor- e Bélalento, Wagens ist erfolgt, weil Jagkowsky wiederholt unreine Kohlen Gelsenkirhen, den 13. April 1905. liegenden Falle nur der Aufforderung des Fahrhauers Reth- | - A E E ias geförcert hat. Dur die vorliegende Liste der im Monat Die Untersuhungskommission. meier entsprochen habe. Da der Betriebsführer Gieje 1m L: Gegenstand Angegebene | Beweiserhebung ist | Ansicht der Untersuhungskommission Dezember 1904 genullten Wagen wurde festgestellt, daß der _Althüfer, Machens, Wilke, Bade war und vom Obersteiger Kokel vertreten, wurde, habe Zeche der Beschwerden Beweismittel | erfolgt dur | über das Beweisergebnis Gameradshaft des Jaßkowsky au<h am 59. Dezember ein Oberbergrat. Oberbürgermeister. Bergmeister. ih wegen der vorliegenden Bestrafung mich nicht beschwert, | 1 weil ih mir keinen Erfolg davon versprah. Eine Beschwerde Bes 1. Ungerehte Bestrafung. Beschwerdeführer : | Nach der Verhandlung und auf Grund des Eindru>s,

: Zes welchen der von dem Beschwerdeführer gestellte angefertigten Lohnstatijtik geht hervor, daß die Kohlenhauer, war, daß dieses nach der Arbeitsordnung zulässig war. Jch | Zeuge mate, hat die Kommission die Ueber- zu denen au<h die Lehrhauer zu re<nen sind, während des S ; j L E N 2 ; bin ausgefahren, weil ih der Ansicht war, daß ich bei weiterer zeugung gewonnen, daß der Beschwerteführer wegen Monts November v. J. einen durhsnittlichen Tagesverdienst Verhandlung über die Untersuchung der Beschwerden Im Amtshause zu Gelsenkirhen-Schalke begann heute die Arbeit die Schicht nicht bezahlt bekommen haben würde; für Nichtbefelgung eines gegebenen Befehls nad der von mehr als 5 H verdient haben. der Bergarbeiter auf der Zeche Consolidation, obengenannte, von den Herren Ministern für Handel und meine Leistung habe ih 1/2 Schicht bezahlt befommen. Mir Arheittordnung o Bg I De u Cn O

Die Bestrafung des Jagkowsky erfolgte auf Grund der Schacht I11/IV. Gewerbe und des Innern berufene Kommission die Br ist es sonst noh nicht passiert, daß ih aus ähnlicher Veran- | La 0 ‘nicht genügend aufgeklärt bezeichnet << 92, 23 und 24 der für die Zeche Consolidation bestehenden Verhandelt den 18. April 1905 zu Gelsenkirhen-Schalke. suchung der auf der Zeche Consolidation, Schacht TII/IV an lassung eine Schicht niht ausbezahlt bekommen hätte, auch | | A ; :

M i G 4 , n *} o | l E E L E 4 Me S ib vra Dezember 1892. geblih vorhandenen Mißstände. vermag ih andere Fälle, wo eine derartige Praxis von der 11. Beschwerde über die Auf- | | Die Beschwerde ist nicht gere<htfertigt. Der Inhaber des 2. : |

Lohnbuches Gedingeshlepper Joh. e Anwesend: n Als Vertreter der HeGenverwataing, und der Belegsha!! Zechenverwaliung geübt worden wäre, nicht anzuführen. 1E N dea Arbeits- Wnendt, D Zahre alt, seit 11. Februar 1902 auf der Zeche 1) Die Mitglieder der Untersuhungskommishon: waren Die „Ohenbezeticneren Personen erschienen. Die V IT. Jh bin der Ueberzeugung, daß mir die Mrde an | pertrages. | | i: R : A Consfolidation II/VII beschäftigt, sagt aus, wie folgt: Oberbergrat Althüser ais Vorsitzender, treter der Belegschaft gaben an, daß sie in der Belegschafts- 15, Juli v. J. wegen meiner 1m Juni erfolgten Bestrafung Be. [Ungenügente Unterstüßung |Beschwerdeführer : Der Tatbestand der Beschwerde N s f Ie \_ Mir sind, wie aus dem eingereichten Lohnbuch hervvr- Bergmeister Wilke, versammlung 6 Februar 1905 gewählt seien. gekündigt worden wäre, wenn 9 tel e bret mich am | {werde 2.| un Unfallverleßten t Friedrich Kattane>. | L beide alb für die geht, für den Monat Dezember 1904 an Strafen 3 H ab- Bürgermeister Klose. Sie jeten, und zwar e ; / 15. Juli Morgens vor der Anfahrt ven Obersteiger zu | Wiederaufnahme der Arbeit.) | | x3 una der Beschwerde konnte nicht gehalten meines Erachtens zu Unrecht. Jch habe 92) Seitens der Zehenverwaltung.: a. 42 Jahre alt und eit 27 Jahren auf der Zeche melden, nachgekommen wäre. Jh schließe dieses aus verz Be- |Swlechte Behandlung eines Bs aus Nummer 9 B i Let ba de e Gema nicht E während des Monats Dezember 1904 auf dem Orte Nr. 5 Direktor Oberschuir, beschäftigt, S A che schiedenen Aeußerungen, welche der Ober}teiger Kodel mir und | {werde 4 anns durch N L S Mat 1008 A | {ienen war und die Belegschaftsvertreter erklärten, des Flózes 21 als Gedingeschlepper gearbeitet. Unsere Arbeits- Betriebsführer Giese. h, 29 Jahre alt und seit 12 Jahren auf der Ze au<h anderen Bergleuten gegenüber nach dieser Richtung hin | ger. La des Gewerk-| | die Vertretung nicht übernehmen zu können. tell auf drei Drittel belegt. Jch habe an feinem 3) Als Belegschaftsverireter : beschâftigk, a N 2eche gemacht hat. Um nicht gekündigt zu werden, habe ich alsdann | | vereins ter Deutschen! | aae unreine Kohlen gefördert, habe au<h vor De- | a. Bergmann Albert Koenen, G Q alt und seit’ 4 Jahren auf der Ze< meine Kündigung gegen 8 S am 16. Juli v. J. | Bergarbeiter. H.-D. | ne Ordnunagsstrafen zu bezahlen gehabt. Troß- b, Bergmann Peter Oswald, ejastigt. beim Betricbsführer Giese selbst eingelegt. g lsenki 95, April 190: E D ; _ | “git 25 E Dia S Hf is Noi I Abe: : G D Ser ; f nkirchen, den 2ó. April 1909. i: N » während des Monats Dezember v. J. eines c. Bergmann Bernhard Klockenbusch. Die Beleaschaftsvertreter sind Neichsangehörige. Jch berichtige meine PoT ee S o dahin, daß M Gelsenkirchen, Die Untersuhungskommission: as nsclag im Portierhaus vor, aus dem hervor- ) Als Protokollführer: i ps i Shhlepper nicht ständig bei mir be) äftigt war, sondern nUu Althüser , _Kloje,_ _ Wilke, „eaen Föôrderns sehr unreiner Kohlen mit 1 H | Bergrevierbureauassijtent Wiegand. (Sluß in der Zweiten Beilage.) dann Kohlen oder Berge zu s{leppen hatte, wenn dieses nah Oterbergrat. Ult Bergmeister. Lage der Verhältni)je R A Bergrevierbureauasfistent als Protokollführer.

Stanislaus Naskrent.,

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K( y Magen Kohlen genullt worden ist. Wiegand, :

A A E E . Mv 2 E J E j ¿ N ¿ 2 - 2 Ä 2 é ; Í 4 . . Bs ;

Aus der von der Zeche für die cinzelnen Rae Bergçrevierbureauassistent, als Protokollführer. beim Direktor habe ih mt eingelegt, weil mir nicht bekaunt | 5 x verde 1. Stanislaus Naskrent.