1859 / 6 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

waren zwei Nessalahs (jeder zu 500 Mann) von Holkar's Reiterei, die zu Park's Brigade gehörten, zu ihm übergegangen. Mit diesen, seinen Schähßen, Weibern und Bagage, zog er rasch in der Richtung von Burwannih ab, wurde aber von einer Abtheilung des 71. und 92. Regiments Hochschotten, die mit Kameelen be- ritten gemacht waren, und einer Abtheilung des 4. Schüten - Re- giments von Bombay verfolgt. Das Kameel-Corps erreichte die Arrier-Garde Tantia Topih’s am 25. und erlitt Verluste; er selbst zog indeß sein Hauptcorps zusammen und nahm eine feste Stellung ein, wo er, von den Hochländern mit dem Major Sutherland an der Spihe angegriffen, nah einigem Widerftande geworfen und dem Nerbudda zugetrieben wurde, über welchen si seine Haufen in der größten Vecwirrung flüchteten , die Richtung na< Baroda einshlagend. Major Sutherland mußte wegen mangelnder Lebensmittel die Verfolgung aufgeben und kehrte nach Mhan zurú>., Statt seiner- brach Brigadier Park von Tochanwa, sobald er Nachricht von der Richtung der Flucht Tantia Topih's erhalten hatte, auf, marschirte mit seiner aus leihten Geschüßen, einer Kavallerie: Abtheilung und 100 Hochländern auf Kameelen bestehende Kolonne in 9 Tagen 241 Miles, ging Über den Ner- budda und überraschte Tantia Topih am 1. Dezember bei der Stadt Tochota Uhdepur, wo er eine von Gehölz ges<hühte Stel- lung eingenommen hatte. Der Feind war ungefähr 3500 Mann ftark, wurde aber, nachdem er vergeblich versucht hatte, die Eng- länder erst re<ts, dann linfs zu umgehen, geschlagen und zog in der Richtung von Radschputana ab, wobei ihm der von Partisa- nen durchstreifte und unwegsame obere Theil des Guzerat um so bessere Dienste leiften wird, als die dort befindliche britishe Trup- penmacht nur s<wa< ift, Nach den letzten bis zum 5, d. Mts. reichenden Berichten hatte Tantia Topih Dohud pasfirt und war in Limrih.

Die neuesten Berichte aus Audh, welche in den Bomhbay- Blättern enthalten find, reichen bis zum 1. Dezember. Beni Madhu, dem es gelungen war, mit seinem Haufen unbeachtet aus dem Fort Schunkerpur abzuziehen, hatte mit mehr als 7000 Mann in dichten Dschengels am Gogra bei Dundia Kira, beinahe Fittihgur gegen- über, Stellnng genommen. Lord Clyde bes<loß, ihn dort anzu- greifen. Der Angriff erfolgte, nachdem die Engländer einen Marsch von {0 Miles in 61 Stunoen gemacht hatten, mit sol<hem Nach- dru>, daß der Feind in einer halben Stunde aus den Dschengels vertrieben war und etwa 500 Mann verloren hatte, worauf er nachher no< meilenweit von Kavallerie und reitender Artillerie verfolgt wurde. Die Engländer verloren 10 Todte und 18 Ver- wundete. Von den Rebellen find viele im Ganges ertrunken. Die Mehrzahl der Todten waren Sipahis, Beni Madhu und noch ein anderer Führer, Umras Singh, entkamen nach verschiede- nen Richtungen. Das Ereigniß ist von nicht geringer Bedeutung, da Jeßt der einzige no<h südli<h vom Gogra befindli<h gewesene Rebellenhaufen zersprengt und der Ganges von seiner Quelle bis zu seinen Mündungen gesäubert ist, Vier Tage nach dem Gefechte, am 28, November, zog Lord Clyde wieder in La>nau ein, wo er vermuthlih einige Zeit bleiben wird, um die Operationen gegen die Rebellen in dem Bezirke von Beiraitsh und Cheirabad, nördlich vom Gogra , einzuleiten, wo die Rebellen, darunter aucb die Begum von Audh, in verschiedenen Haufen noch eine Gesammistärke von 142 Geschüßen, 24,270 Mann Reiterei und 116,100 Mann Jnfanterie haben sollen,

Paris, Freitag, 7. Januar, Morgens. (Wolff’s Tel. Bur.) Der heutige „Moniteur“ enthält folgende Note: „Seit einigen Tagen ift die ôffentlihe Meinung durch allarmirende Gerüchte in Aufregung verseßt worden. Die Regierung hält fi< für ver- pflichtet, diesen Gerüchten ein Ziel zu seßen, indem sie erklärt, daß nichts in unseren diplomatischen Beziehungen zu den Befürchtungen, welche diese Gerüchte zu erregen bezwe>en, berechtige.

Statiftishe Mittheilungen.

Bremen , im Januar. Die bremishe Nheder ei bestand zu Ende 1858 aus 279 Seeschiffen mit 90,602 Last Gehalt. Die Zahl ai Schiffe ift dieselbe geblieben, wie Anfangs des Jahres; es kamen 16 neu an der Weser gebaute Schiffe mit 4125 Last, 9 auswärts neugebaute Schiffe mit 9246 Last, 4 früher unter fremder Flagge fahrende Schiffe mit 1182 Last hinzu. Dagegen sind dur< Strandung oder anderweitig verloren 9 Schiffe, dur< Verkauf nah auswärts 20 Schiffe, zusammen mit 7335 Last abgegangen. Der Lastengehalt ist von 83,083 auf 90,602 Last ge- stiegen. Unter oldenburger Flagge fahren von der Weser 210 Schiffe mit 27,934 Laft, gegen 204 Schiffe mit 27,456 Last zu Anfang 1858. Die han- noversche Rhederei an der Weser besteht aus 31 Schiffen mit 4515 Last eine Zunahme von 2 Schiffen mit 338 Laft gegen den 1. Januar 1858.

Tharand, Die hiesige Königliche Akademie für Forst- und Land-

wirthschaft zählt in diesem Winter-Semester 85 Studirende, bon denen 47

44

der Forft- und 38 der Landwirthschaft angehören. Von den E

14 Inländer und 33 Ausländer, von den Leßteren 7 Inländer eid Ausländer. l Siebenbürgen, 2 aus Galizien, 1 aus der Walachei, 3 aus Spanien, 1 aus Schweden, 3 aus Norwegen, 5 aus Rußland, 6 aus Finnland, 1 aus d.r Schweiz, 1 aus Nordamerika, während die übrigen den deuts Bundesstaaten angehören. (L. Z) - F

Jn Brüssel, das jeßt 160,000 Einwohner hat, wu ; Jahre 1858 5968 Kinder geboren, gestorben sind 5091 Personen, E ungewöhnlich viel Kinder; die Geburten übertrafen um 477 die Sterbe: fälle; Verheirathungen erfolgten 1572, Ehescheidungen 16. Die Bevölke, rung von Brüssel hat fi<h, mit Hinzure<hnung des 1853 einverleibten Quartier-Leopold mit 3212 Einwohnern, von 1849 bis 1858 um 29,000 Seelen vermehrt, obgleih 1849 an der Cholera 931, im Jahre 1854 an dieser Krankheit 281 und im Jahre 1855 an derselben 209 Personen starben. Die Anzahl der unehelichen Geburten s{wankte in dieser Periode jährlich zwischen 1500—1800.

___St. Petersburg, Ende Dezember. Die rusfische Regierung hat einen Bericht über die Ergebnisse des russishen Handels vom Jahre 1857 veröffentlicht, welcher eine ansehnlihe Vermehrung gegen 1856 zeigt Die Ausfuhr nah der europäischen Grenze betrug 1857 141,363,189 P gegen 136,492,398 im Jahre 1856; nach der asiatischen Grenze 11,945,598 R. 1857 gegen 10,593,882 R. 1856. Jnfklusive Finnland und Polen war die Totalausfuhr 1857 169,688,134 N., gegen 160,247,872 R. 1856; die

Totalcinfuhr 1857 151,686,799 R., gegen 122,562,442 R. 1856. “Die,

Ausfuhr hatte um über 9, die Einfuhr um über 29 Millionen zugenom- men. Eingeführt wurden 8,775,727 R. in Gold- und Silbermünzen ; aus- geführt 23,670,076 R. in Gold- und Silberbarren. Die Kornausfuhr hat um 9,000,000 N. abgenommen in Folge der guten Ecnten der anderen Länder. Die Zölle trugen 1857 in Nußland 33,522,431 R. oder 5,059,998 mehr als 1856. f

Gewerbe- und HandelsSnachrichten.

_Verlin, 6. Januar. 1858 wurden :

Ju der Zeit vom 16, bis 31. Dezember

Steinkohlen, Braunkohlen und Coaks.

Tonnen.

9688 86 27,344 8

Transport- Torf

Brennholz weise

1) hier ein-

geführt : Klaftern.

14904 502

zu Wasser pr. Eisenbahn

Unter den Ausländern befinden si< 2 aus Ungarn, 1 aus

zusammen 51,032 94 1541

zu Wasser pr. Eisenbahn

2) von bier ausgeführt:

zusammen 1085

1085 |

FMaciatpre!Ses,

den 6. Januar.

_ Zu Lande à Scheffel: Roggen 2 Thlr. 3 Sgr. 2 Pf., auch 2 Thlr. Grosse Gerste 1 Thle. 21 Sgr. 3 Pf, auch 1 Thlr, 11 Sgr. 11 Fs Meine Gerate 1 Thlr. 17 Sgr. O0 PL, auch 1 Thlr. 19 Ser: 9 E Hater 1 Ie 14 Sar O Fr, auch 29 Sgr 5 P Mes

4 Tr. T7 Sgr. 6 PE

Zu Wasser à Scheffel: Weizen 3 Thlr. 6 Sgr. 3 Pf., auch 2 Thlr. Roggen 2 Thlr. 3 Sgr. 2 Pf., auch 1 Thlr. 28 Sgr. 9 Pf. Grosse Gerste 1 Thlr. 21 Sgr. 3 Pf., auch 1 Thlr. 10 Sgr. Hafer 1 Thir. 11 Sgr. 3 Pf., auch 1 Thlr. 5 Sge. Erbsen 3 Thlr. 6 Sgr. 3 Pf., auck 2 Thlr. 10 Sgr.

Den 5. Januar,

Das Schock Stroh 12 Thlr. 10 Sgr., aueh 10 Thlr. 15 Sgr. Der Centner Heu 1 Thlr. 10 Sgr., geringere Sorte auch 1 Thlr. 5 Sgr.

Kartoffeln, der Secheffei 17 Sgr. 6 Pf., auch 12 Sgr, 6 Pf., metzen- weis 1 Sgr. 3 Pf., aneh 1 Sgr.

Berlin;

Die Marktpreise des Kartoffel - Spiritus, per 10,800 pro Cent nach Tralles, frei hier ins Haus geliefert, waren auf hiesigem Platze am 31. Dez, 1858 ohne Geschäft, 3. Jan. 1859 p l ¿ + .) ohne Fags. V 0 Berlin, den 6, Januar 1899.

Die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin.

“gchlesische

48 da.

7 thekenschein und Bedingungen in der Registratur

S6 S e

Russen —.

45

(Tel. Frei- drttter Emission A N ith etien Litt: Ai 41314 Bri;!do. Litt. B. —; do. d G. i Piechl46dè Prioritäts-Obligationen Litt. D. 86% Br.; do. Litt. E. 764 Br. K osel-Oderberger Stamm-Acticn_ 51 G. Kosel-Oder- berger Prioritäts-Obligationen Neisse-Brieger Stamm-Áctien —. Spiritus pro Eimer zu 60 Quart bei 80 pCt. Pralles 8 Thir. G. Weizen, weisser 50- 98 Sgr., gelber 50-92 Sgr. Roggen 52- 60 Sgr. Gerste 32—54 Sgr. Hafer 28--45 Sgr. i Die Börse verkehrte in günstiger Stimmung, die Course stellten sich «etwas höher, das Geschäft war indess auch heut nur unbedeutend, Stettin, 7. Januar, 1 Ukr 17 Min. Nachmittags. (Tel. Dep. d. Staats - Anzeigers.) Weizen 56—b63, Frühjahr 64 bez. Roggen 42 bis 45 gefordert, Januar 44 G., Frühjahr 455, Maî- Juni 454 bez. Rüböl 142, April- Mai 145 .da, Spiritus 20% bez., Frühjahr 197, Juni - Juli

Mee uen d. Staats-Anzeigers. Stamm - Actien 905 G.; do.

7, Januar, 1 Uhr 15 Minuten Baehitags; F.

Dep. Oesterreichische Banknoten 1035

burger

1314 Br.

Nachmittags 2 Uhr 38 Minutea. Die

Hamburg « 6. Januar, N ) Börse stark zurück, besonders Kredit-

Course gingen im Verlaufe der

Actien.

Ä . d miar: NOL Sechluss - Course : 3proz. Spanier 39%

Stieglitz Lene “6s O s

i Spanier 293. National - Anleihe 805. Mexikaner —. 9Pproz. 0 fla Ad Eisenbabn- Actien 609. Friedrich - Wilhelms- Mecklenburger —. Magdeburger 40 G. Disconto —. Weizen loco fest, ab auswärts sehr einzeln Roggen loco und ab auswärts unverändert. ro Oktober 28. Kaffee sehr fest, e in

Nordbahn 959.

Getreidemarkt: letzte Preise zu bedingen. Oel loeo 292, pro Mai 295, P ober ( Sehr Sack Umsatz, darunter Ladung t 000 Sack Rio schwimmend. sehr stille.

Joy aua fran t a, Vi, 6. Januar, Nachmittags ¿ Uhr 31 Minuten. Ungünstige Nachrichten wirkten auf die meisten Fonds und A ctien sehr 1 Schluss fester, 4 j

Neueste preussische Ánleihe 1175. Prenssische Friedrich-Wilhelms-Nordbahn —. Ludwigshafen- Hamburger Wechsel 885. Wiener Wechsel 1147. ZPproz.

nachtheilig.

Schluss - Course : Kassenscheine 1047. Bexbach 1473 ex div, Berliner Wechsel 1048. Î N L N Ls L I Londoner Wechsel 117%. Pariser Wechsel 33%. | i Darmst. Bank - Actien 2322. Meininger Kredit - Actien O1. Spanier 42%. {1prez. Spanier 303. Kurhessische Loose 427. Badische Loose 544. Sproz. Metalliques T8%. 4#proz. Metalliques 07. 1854er Loose 1072, Oesterreichisches National-Anlehen T9. Oeaterreichisech- Französische Staats-Eisenbahn-Actien 279, HQOesterreichizche Bank-An- theile 1091. Rhein - Nahe - Bahn 585. Mainz-Ludwigshafen Lit. A. 100; dó. Lit C. 915.

Wien, 6. Januar, Abends 7 Uhr 45 Minuten, (Wolfs Del. Bur.) An heutiger Abendbörse wurden in Folge beruhigender Nach- richten aus Paris, bei starken Umsätzen Nordbahn zu 175.80, Franzö-

Außer den, dem Königlich Preußischen Staats

sisch - Oesterreichische Staatsbahn zu 248 und Kreditactien zu 235.80 -

gehandelt. : 7. Januar, Mittags 12 Uhr 45 Minuten. (Wolffs Tel, Bur.) 5proz. Metalliques 82.75. 4¿proz. Metal-

Schwaches Geschäft.

Neue Loose 100. liques 74.50. Bank - Actien 978. Nordbahn 174.80. 1854er Loose 114.00. National - Anlehen 83.70. Staats - Eisenbahn - Actien - Certi- fikate 247.80. London 102,00. Hamburg 76.50. Paris 40.60. Gold 1017.

Anmaterdaa, 6. Januar, Nachmittags 4 Ubr. (Wolfs Tel. Bur.) Lebhaft.

Schluss-Course: 5proz. ögsterreichische National-Anleihe (6 95proz. Metalliques Lit. B. 843. 5proz. Metalliques 75. 2{proz. Metalliques 384. 1proz. Spanier 30%. 3proz. Spanier 41 # 5proz. Russen Stieglitz 98. 5proz. Russen Stieglitz de 1855 1017. Mexikaner 19%. Londoner Wechsel, kurz 11.75. Wiener Wechsel, kurz 113. Ham- burger Wechsel, kurz 354, Petersburger Wechsel 1.76. Holländische Integrale 64,

Lomden, 6. Januar, Nacnmittags 3 Uhr. (WolÆs Tel. Bur.) Silber 615.

Consols 96. f{proz. Spanier 304. Mexikaner 20. Sardinier 90. 5proz. Bussen 1137. 44proz. Kussen {005.

arts, 6. Januar, Nachmittags $8 Uhr, (Wolff’s Tel. Bur.) Die 3proz. eröffnete zu 71,25, fiel auf 70.75, hob sich, als man an der Börse bestimmt wissen wollte, dass der »Moniteur« morgen eine beruhigende Note bringen würde, ‘auf 71,50 und sechloss sehr belebt und fest zur Notiz. Consola von Mittags 12 Uhr und von Mittags 1 Uhr waren gleichlautend 965 eingetroffen.

Schluss-Course: 3proz. Kente 71,45, 45 Spanier 42. 1proz. Spanier ——. Silberanleihe —. Staats-FEiseubahn- Actien 615 coup. det.

i{proz. Rente 26.50. 3proz. Oesterreichische

Dönigliche Schaufßspieie.

Sonnahend, 8. Januar. Jm Schauspielhause. (8te Abonne- ments - Vorstellung). Die Auna - Lise. Schauspiel in 5 Akten von Hermann Hersch.

Kleine Preise.

Im Opernhause. Keine Vorstellung.

Sountag , 9. Januar. Jm Opernhause. Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg. mantische Oper in 3 Akten, von R. Wagner.

Mittel-Preise.

Im Schauspielhause. (9te Abonnements-Vorstellung.) Demetrius., Tragödie in 5 Akten, nah Schiller's Entwurf, von F. Gustav Nithna:: K lone P reise.

(7te Vorstellung.) Große r0o-

- Anzeiger kostenfrei beigefügten halbjährlichen <ronologishen Uecberfichten wird

no< im Laufe dieses Monats ein Sachregister zu den im Staats-Anzeiger vom 1. Januar bis Ende Dezember 1S5%S enthaltenen Geseßen, Verordnungen und Bekanntmachungen herausgegeben werden.

Der Preis desselben ift, wie bisher, auf 5 Sgr. festgestell

t.

Bestellungen auf dieses Sachregister sowohl als auf die der früheren Jahrgänge nehmen für Berlin die Expedition des Staats- Anzeigers, Wilhelmsstraße Nr. 51, außerhalb jedo< nur die Postämter (ohne Preiserhöhung) enigegen.

S R E E K Ec E P I (N D E L E S R E 208 I c E A T

Deffentl(l

S M E L ad

icher Nnzeiîiger.

[1 E E E E E E L R E I L E A S As F L V E P E I

eeres 0 A A E E E00 a arat n mre

49

l Die dem Louis Göldner gehörigen Grundstü>e Bobau Nr. 24 und 25 des Hypothekenbuchs, welche zusammen Ein Grundstü bilden, abge- {äßt laut der nebst Hypothekenschein in unse- rem Bureau II[. einzuschenden gerichtlichen Taxe auf 5643 Thlr. 10 Sgr., sollen

am 5, September 1859, Vormittags

12 Wr, dur den Herrn Kreisrichter Strehlke subhastirt werden.

Die Gläubiger, welche wegen einer aus dem [ Hypothekenbuche nicht ersichtlichen Realforderung aus den Kaufgeldern Befriedigung suchen, haben fih mit ihrem Anspruche bei dem unterzeichneten Gerichte zu melden. i

Dieihrem Aufenthalte nah unbekanntenGrodzki- hen Eheleute und der Besizer Louis Göldner werden hierdur< zu dem Termine vorgeladen.

Pr. Stargardt, den 27. Dezember 1858.

Königliches Kreisgericht. I, Abtheilung.

Gläubiger, welche

anzumelden.

94]

[2200] Nothwendiger Verkauf. Königliche Kreisgerichts - Deputation zu Stuhm. Das den Kaufleuten Michaelis Senger und Mentheim Mendelssohn gehörige, sub No. 15 der Hypotheken-Bezeichnung im Dorfe Schwein» grube gelegene Grundstü, abgeschäßt auf 5429 Thlr. 21 Sgr. 9 Pf., zufolge der nebst Hypo-

den wird.

einzusehenden Taxe, soll am 1. Februar 1859, Vormittags 11 Uhr, an ordentlicher Ge- richtsstelle subhastirt werden.

wegen Hypothekenbuche nicht ersichtlichen Realforderung aus den Kaufgeldern Befriedigung suchen, haben ihre Ansprüche bei dem Subhastations - Gerichte

Oeffentliche Aufforderung. Es is bei uns auf Amortisation des angeblich bei der Versendung bon Bradford na< Berlin verloren gegangenen , von O. J. Heyn auf E. F. Steidel hierselbst gezogenen und von leßterem angenommenen Wechsels de dato Bradford, den 15. September 1858, über 969 Thlr. 11 Sgr. 6 Pf. preuß. Courant, welcher von D. J. Hehn auf die Herren Düsterberg & Rosenthal gerirt worden is, angetragen worden. | Der unbekannte Inhaber dieses Wechsels wird hierdur> aufgefordert, uns denselben binnen fünf Monaten, spätestens aber in den auf den 18. Juni 1859, Vormittags 117 Uhr, . im Stadtgerichts - Gebäude, Jüdenstraße Nr. 98 Zimmer Rr. 11, angeseßten Termine borzulegen, widrigenfalls derselbe für kraftlos erklärt wer-

Berlin, den 16, Dezember 1898. Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Civilsachen,

| [2292] Oeffentlihe Vorladung.

Die unbekannten Erben und Erbeserben oder nächsten Verwandten der am 11. November 1855 hierselbst verstorbenen unverehelihten Henriette Friederike Wilhelmine Scholz, einzigen Tochter des verstorbenen hiesigen Kaufmanns Carl Gott- fried Benjamin Scholz, werden hierdur< vorge- laden, fich sofort bei dem unterzeichneten Gerichte, spätestens aber in dem

am 30. Mai 1859, Vormittags 11

Uhr, vor dem Stadtgerichts-Rath

Schmiedel im 1. Sto> des Gericht8gebäudes anstebenden Termine als Erben oder Erbeserben der oben- genannten 2c. Scholz zu melden, zu legitimiren und ihre Ansprüche auf den Nachlaß derselben geltend zu machen. Bei ihrem Ausbleiben im Termine oder bei unterlassener Meldung vor demselben werden dieselben ihrer Erbansprüche für verlustig erklärt, und wird die betreffende Nachlaßmasse im Betrage bon 75,000 bis 100,000 Thlr. dem Königlichen Fiskus oder der an dessen Stelle tretenden öffentlichen Kasse zugesprochen werden.

Die nach erfolgter Ausschließung fih etwa meldenden näheren oder gleih nahen Erben find weder Rechnungslegung, noch Ersaß der gehode- nen Nußungen zu fordern berechtigt, fondern ledigli<h verbunden, mit dem, was alsdann no< von der Erbschaft vorhanden sein wird, fich zu begnügen.

Breslau, den 12. August 1858.

Königliches Stadtgericht. Abtheilung L.

einex aus dem