1859 / 79 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

580;

Berlín, 31. März. Se. Königliche Hoheit der Pri Nach d i

ry Mgr 7 s Ange er Abstimmm flá : «Mini k

e: Tag im sid Sr. Majestät des Königs, Allergnädigst | Wahdorf, die a A E MES

gee G En e De Sekt Les un dat R END A die Modalität der T agderiibtis dutük Iugehen E ei es ] lassen. Daß nach diesen neuen l die ‘Entscädi

t E Ife des Her E San S E | allein voni Staate E een lbie Wi S2 ASt0Ri8,

O cbeus- 4 «theilen, zogitd en - Ernestinishen Haus- | Minister bereits im Laufe der Debatte an. (L. Z.) : :

j in dieses Blait aufgenouuuen if), “Prinz F r j » i ; L vid : i r i edri<vou W s F Bekanntmachung. E sci vcnaken Lei betheiligten di dti A B eter U r j v ; , : . Urmcecorps ge t wor ; 8 i F N : 1840 ( L A uE i E vis E t A N Stelle überhaupt nit aat) ‘Wabl E N e fiat Mee öffentlichen Kenntniß gebracht, daß mit Genehmigung des Fa Udas ege eg Baden und Großherzogthum Hessen s M Bee Ä R ada bierselb E ri S R vere igt n E t s ed Sie f Hesse A M

i + LV. | gegebene „Berliner Jn- E T E, essen der er- ligen Biatie van 1 Apel L, J. 08 ju achen Pablenons, | ied Beers ce brigens noch feine E-nennung

Ur aue, und weitern Polizeibezirk betreffende S Lee G Z Darin. pt Verordnungen und Bekanntmachungen des iel f T e R von Württemberg aus Nizza G f verbindliher Kraft für das Publikum beftimmt | Belgien Brüssel 29, Márz, Die Kammer hat ; “A REREE el, J. Die: Kammer hc

Die Bekanntmachung vom 11. Dezember 1857, durch w t das Kriezs- Budget mit 56 gegen 8 Stimmen A s das bei dem Buchhändler und Buchdru>ereibesi W. M elbe | Haus ging alsdann zur Weitcrberathung des Sk afgesetb scienene, am 1. April d. J. aber bi éhéibe Y i oeser er: | über, Der General Fleury soll Aussichten Ca A E Berliner Jutelligenzblatt* zum Publications Brgcn L und | als Kriegs - Minister zu ersißen. Wie eine offi fe N S Präsidiums erklärt Wétbin if, wird vem i April d. e Polizei- „Independance“ anzeigt, ift die Demisfion des terer Ad E is aufgehoben. | j + J. ab hiermil | no< nicht vom Könige genehmigt worden, was auch wohl amilich

nicht vor der Ernennung eines Nachfolgers geshehen wird,

Berlin, den 30. März 1859.

Königliches Polizei - Präsidium Großbritannien und Jrland., London 29, ‘Mär

E E a qn der pestigen Oberhaus -Sibirng ridfele oond C larenton qu da

Jch frage den Sat bliGetaix des Aa En: A E Lci

2 o é E t ? | L as

Im lauer Bt V dem Bo e Bi ta Uto 1nd U N ichtamt lich es. die bis der t Lord Cowley's And len inb der |

/ urhaus nicht, daß mein edler Fre iraend ci tet Preußen. Verlin, 31, März, Se. Königliche Hoheit welche der Sache dés Friedens 4 api Pg eine Mittheilung mache, dee Prinz-Regent J. ' s Hein metite H , die uns gerzen liegt, schaden könnte. : 3 g nahmen heute die Vorträge der Staats- ein meinem edlen Freunde wird die im Lande h [ i F

Minifter von Bonin, von Schleiniß, von Auerswald und von schende große Besorgniß nicht entgangen sein M 6 Rer Bra ge E

Bethmann, so wie ‘des General - Mäjors von Manteuffel enlgegen n in der Tagespresse fortwährend verbreiteten Gerüchte erhöht it, Seit bei:

und empfingen den Ober-Regierungs-Rath Grafen von Poni fi nahe 3 Monaten sind in Folge der Zwistigkeiten zwischen Frankreich und Oester- Das A : i von Poninski. | reich große Verluste erlitten, H delsgeschäfte S H

a (29ften) N gus genehmigte in seiner geftri- | trauen auf dem E N n, L

ten) Sihung die ¡nnahme - Etats der Bergamts- Zütten- | wel i tändig zerstört worden. Es gibt Leute,

und Saligen-Berwaltung, in Betrage. von 13,926,386 Thlr, Aliens 1 He Gbnienden R E G bc RMAGbID rodirdet El

S a oft-LDampThi i Beiser“ Vat Bo sset á 4 H TO ) en. wÜr e cine citle

Stettin heute Vormittag M h O inacttoffn. abs 4 Biica; Minde eoRiEn. E l E O

: ; | i | Q 0E : Bin / eitlere Voraus Cöôln, 30. Márz. Gestern Abends ‘passirte der Herzog würde es sein, wenn man wähnen wollte, daß, e O Mies

von Montebello, von Paris kommend, unsere Stadt. Der- N Ee Aden, S L Ls fabrungen der Vergangenheit widersprechen , venn die N ( ç i its R ah-

selbe begiebt fih auf seinen GesandtschaftSp T aftêposten nah Petersburg. N E (Köln. Ztg.) | < Pe burg Me im Falle eines Krieges zwishen Frankreih und Hannover, 30. März. Jn dem Königli@en Schreib | eich sich friedfertig oder gleichgültig verhielten. Segen einen gestrigen Tage, die Vertaau d 9 S(Yreiden vom | solhen Krieg oder, wie i< lieber sagen möchte : 7 sammlung betreffend beißt E s Geo Gta A AO Éuopnis m europäische Konvulsion hat sih die E einung ; / : A Euröpa's mit einer Einmüthigkeit auSge|pr E E A N A C Ausdauer bei der Prüfung und Berathung der ür die unermüdliche rzugsiveije friedlich in jener Politik, in innigem und freunds{aftlichem ( ( ten Vorlagen wäh- Bündniß mit Frankreich und Oesterrei i ti rend der ganzen Dauer der Versammlun “aus nee D e dis | eseelt, 0M i j erreich, und von dem ernstlichen Wunsche kräftige Unterstüßung, die fie Unserer Neat zusprechen, als auc für die seelt, a e praktischen Mittel anzuwenden, um dem obwaltenden Zustand j ; gierung bei allen, fast ohne Aus- der Dinge abzuhelfen, war in der L i; ; Li f nahme geleistet; denn nur dur< ein williges inträchti Parteien Di ‘evtvei er Lage, während dieser ‘Krisis allen wirkèn der Stände mit Unserer Regier V einträhtiges Mit- | Mai en Dienste zu erweisen, und i< will gern glauben daß Jh L h tät Regierung diese Dienste : D Gib E das Wohl und das immer div: ‘Aufblû D L TE Marian freue Regierung diese Dienste nah Kräften geleistet hat Fo Vaterlandes gerichteten landesväterlichen ht ühen Unseres theueren | [e mi, als i< von der Sendung Lord Cowley'’s na< Wien ; / ten, unter dem S hôrte, weil ih die Ueb : i des Allmächtigen, vollständi fl si Z em Degen ; : eberzeugung hegte, daß er b f gen, g verwirkliht werden. G b Majestät Regieru i ; : bon Jhrer aber haben die Beweise der Gefinnu Ler Treue | anz besonders | gierung niht dorthin gesandt worden sein und daß U Q As unk Unser Kkaiglith ages er Treue und der Anhänglich- | X die Sendung nicht unternommen haben würde, wenn nicht günsti fachen Gelegenheiten dar | gliches Haus , wel<he Stände bei mannig- rfolg vorhanden gewesen wären. Auch i i L gelegt, Unserem Herzen wahrhaft wohl Ueberzeugung, daß L ; hegte ih die | Indem Wir Uns der Zuversicht hingeb ) ohlgethan. Ueberzeugung , daß ord Cowley Alles leisten werde, was si< dur Unseres Königreichs auch bei ihrer | fiteren Wis daß die getreuen Stände Scharffinn, Takl und Einsicht leisten läßt, J< will nicht behaupten daß Geiste Uns in der Ausübun U Pureren Wiederbversammlung in gleichem ih in Bezug auf die Sendung Lord Cowleh's besser unterrichtet bin, als stügen und die stets drivnbrre erer Regierungspflichten kräftig unter- G Leute, Gleich allen Anderen ater, welche die Zeitungen lesen aues Seeviderbaus, fg wie dié e und Anhänglichkeit an das ange- | i au nicht sagen, daß ih ni<ts davon wisse. Zn «llen Welttheilen, hen und et delttsGen? Gisifnun o erfreulich bewiesenen e<t hannover- wo wichtige Geschäfte gemacht werden, lässen -gescheite Mens / i gen unverändert'avieder bethäti fich angelegen sein, mi f ; enschen es den, b 4 i j ethätigen wer- G elegen sein, mit rastlosem Fle T (ließ S arder as n heutigen Tage und L aen gegen (A V M E Sachsen. Weimar, 29. März. ‘veus ; d ih . érsehen, daß Lord Cowley keine Vollmachten halte des End! , 29. März. Jn der heutigen Sitzun er ni<t mit Verhandlungen betraut war , so1 j on M es Landtags kam der Bericht des Ausschusses für den Geseb- ganz dieselbe Sprache wie in Paris führen cartie A Ge sfindig ,

entwurf wegen. der Jagdentschädigun / : E: , «0E g zur Ve | zu machen, was in Wahrheit d roi u den beiden präjudiziellen Nrd des ege n E Oesterreich seien , und fd le weit Dis moglich A erin (0 R und

| zunächst | der Regiezung Jhrer Majestät diese Zwistigkeiten in ‘befriedigender

der Minoritäts-Antrag, wel<her empfiehlt j : ' , gegen Entschädi : i i

Neuberechtigten aus Staatsmitteln die n E E is De zu s<li<ten. * Wenn diese Vermuthung richtig ist, so glaube i, M AROR und Boden wiederherzustellen, diese aber für -ablösbar i R e ne E ea genügend -Wanens ce Jl ren, zur Abstimmung. Derselbe wurde mit g weise handelte, indem fie sich nicht dur< einen | Fität: abgelebut, Hievauf fol | : mit großer Majo- bestimmten Vorschlag band, wodur< fie ihren heilsamen Einfluß beei :

tere gte die Abstimmung über ‘den Antra trächtigt haben würde. Der freundschaftli n E der Majorität des Aus\{usses, dahin gehend, die Bestimmung in N it g 1 drbliin: ivotben Mie, ans IdA glaub,

dem Gesehentwurf, nah welcher die Ei Î i | i Ô e Eigenthü i daß er wichtige und be i wesener Grundbftü>e die Entschädigung Tre, E Zee Loiher Ur Oeerreic) hat n i ‘alabe "Dai bsi E is L gedrü>t, zu einem reundschaftlichen Verftändniß mit Frankreich

Dieser Antr i : j 2 A z A eian mre iu angenommen und hier- | zu gelangen, Er hat si< bereit erklärt, die öfterreichishen Trup- . pen zu gleicher Zeit mit den französischen aus dem päpstlichen Ge:

IVürttemberg. Stuttgart, 29, E i D i gart, 29, Márz. Jhre Mitihei- F lung, {wird der „Fr. P. Ztg.“ geschrieben, aus der dicselbe L F

581

biete zurü>zuziehen. Er hat erklärt , daß er niht* die Absicht habe , no< ; wo es ndthig wktde, dié Grundl | 12 je gehabt habe, einen Einfall in Piemont zu machen; und er hat wägung zu ziehen. Die Reform - Akte der Vifasfing wo ms tion

rci<, sondern in Verbindung mit den“ eúrópäischen Mächten , Nom Vor-

ferner erklärt, daß er berèit sei, nï<k nur in Verbindung mit Frank- | Umschwun bewirkt, indem fie der Aristokratie die Macht entzogen dies

ittelklässen in die Hände gegeben und eine Coinbinatión bon

stellungen zu machen, welche geeignet seten, zu einem besseren Regierungs» * Vexmögen und Kopfzahl erstrebt hi ab ifuitti System im Kirchenstaate zu führen: Wenn nun Lord Cowley im Stande Nevolution e inea n: elegen S ibtllei E ere tion war, diese La zu machen, so’ helte ih e& für wichtig, daß mein- | dur<aus abgeneigt und“ werde: für Lord John Rússéell's Resolution stiri-

edler Freund die That

ache béstätige, weit es unmöglich ‘ist, daß der Kaiser | -mén: Racdem Sir. J, Pakington für die Bill gesprochen, wurde die

der - Franzosen einer solchen Versicherung nit in entspre<endem Geiste Débatte auf Antrág Gladstone’ s vertagt.

entgegengekommen sein sollte. Die Vernunft und Menschlichkeit des

Franfreih. Paris, 29. März. Der Staatsräth hat

Kaisers und seine Rücsihtnahme auf die unverfkénnbare Mei- | dert ge E :

N 7 j egebend j b; f

nung und den einmüthigen Wins ren Schlusse zu gelange. | Be desebgebenben per ant en (er Fabrcistün- und Mt 0 L ( : ScblufsE zu gelangen. “DSONT A8 He

Menn Oesterreich in einen ' Kongreß gewilligt hat, so dürfen wir daraus aa D n U E E

? , zugeshidt. Be dre in: Frank-

den Schluß ziehen, daß es bercit is , der dffentlihen Meinung Europas gewisse Zugeständnisse zu machen, Bei seiner gegenwärtigen Lagek, bei seinen: ungeheuren Feiegsrüstungen und im Vertrauen auf den Müúüth und die Vaterlandsliebè Deutschlands kann es dies re<t gut thun, ohñe

rei jeßt bestehenden Zündhütchen- abriken: sollen, di zufolge, exprepriirt werden. 8 sollen, diesem Entwurfe

Auf Einladung der französischen Regierung tritt der Tele-

daß der geringstè- Makel auf seine Ehre fällt odér seine” Juteressen im graphen-Köngreß, der im vorigen Fahre in Bérn versammelt war A E f 5 F

Geringsten gefährdet werden. _Zch glaube daher, wir dürfen zuverfichtlih | i auf! die' Erhaltung des europäischen Friedens bauen, weil jeder Schatten

n diesem Sommer in Paris zusammen, Die Wahl eines Abgeordneten zum gescbgebenden Körper für

zum Vorwande eines Krieges beseitigt ist. Jch: hoffe, daß mein edler | dgs Ober-Rhein-Departement fand zu Colmar statt Die Zahl Y - ï . a

;

Freund dem Hause über Cowley's Sendung so weit Auskunft ertheilen : / 0 wird, wie er es mit seiner Pflicht verträglich hält. Der Earl Malmes- der Abstimmenden betrug 34,920. Hiervon gaben ihr Botum Herrn Keller-Haas: 18,550, Herrn Migeon 10,863.

bury: Ew. Herrlichkeiten werden sih erinnern, daß Lord Cowley Ende vorigen Monats na< Wien ging. Bevor ex Paris verließ; erhielt er von Seiten der französischen Negierung die vollständige Zustimmung, zu

Amerika. New-York, 15. März. Aus Washington:

wird vom 14. gemeldet, daß das Kabinet am folgenden:Tage über

feiner Mission und die Gutheißung derselben. Als er von Paris: fortging die Frage wegen Einberüfüng des Kongresses iner Si Cp E t N orIgg, | ( (Q u einer - war! er vollständig in alle Ansichten der französischen Regierung mit Bezug | Sesston berathen werde. or. PVräfident Ee reine D it ial

auf: die sogenannte italienishe Frage eingeweiht, Er kam na London, | 1

eigt sein, von einer sol<hen außerordentlichen Maßregel zu ab-

erhtelt aber durchaus: keiné offiziellen Instructionen. Er kam in London ; its É : n 1s y ci und evbtelt von Jhrer Majestät Regierung, wie mein edler Freund ganz A Gaup Bes zu derselben würde bekanntlich richtig annahm, kéine Instructionen von amtlichem Charakter. Ex solite | \otint i L H f R R udget. des Post: Departements nit blos bei der österreichischen Règierung in Erfahrung. bringen, welche dit g eq E E Ar E S ES Tran

te; wen d u ege: nichtherbeischassen Fonnte,

Punkte sie in demselben! Lichte ansehe, wie die franzöfische, und: auf wels <em Wege er duxch, die guten Dienste seines Landes dazu beitragen fönne, die leider gestörten freundschaftlichen Beziehungen zwischen: Frank-

man glaubt indeß, daß die Regierung si: eventuel durdy Aus- fielung von Schuldscheinen än ète Beamten und Lieferanten helfen

rei@ und: Oesterreich wtederherzustellen. Lörd Cowleh ward von der dôster- | und auf diese Weise den‘ Postbiensk bis zum Dezemb reichischen Regierung mit der größten Freimütbigkeit und Herzlichkeit | wo die ordentliche Session a Kúngresses In E ballen

empfangen, und" die Freimüthigkeit und Herzlichkeit <arafterisirte während | würde

del: ganzen Zeit seines Aufenthaltes in Wien seinen Verkehr mit der

Ein dem Kriegs - Secretair er statteter Bericht einer Militair-

österreichischen Negierung. Er brachte daselbst in Erfahrung, daß es Kommission empfiehlt, die meisten inneren Forts längs bee An / 1 -

Punkte gebe, hinsichtlich déren si< mit Hülfe der guten Dienste Englands eine Vereinbarung zwischen Oesterreich: und Frankreich erzielen lasse, und daß es andere Punkte gebe, hinsichtlich deren Graf Buol sich bereit erkläre, mit Jhrer Nü>sprache zu nehmen im Hinbli> darauf, die Gefahren zu beseitigen,

fiedelungen im Westen der Union aufzugeben,

Von Savanah wird! vom 14ten gemeldet, daß. der Gouverneur

Majestät Regierung und mit. der französischen | von Kwunsas, Medary, eine Proclamation erlassen hat, derzufolge gemäß dem Beschlusse der lehten gesehgebenden Versammlung am

welche Italien und Europa- bedrohten, und. die Gewißheit. des Friedene vierten Montag int Ÿ io V Finricb j ib-

wiederherzustellen. Als Lord” Corlêy am 16: März wieder. in Paris ein- v ingSbebörben vou Mátz, die Wah en H nions tatt e tiftbón

traf, fand ex, daß während seiner Abwesenheit die französishe und rus- | sollen. Ein dreimonatlices Domizil im Staate qualifizirt

sische Negierung sich mit einander in Einvernehmen geseht hatten, und Sai mibarocatiginta die brigenb d q zirt Zur

daß Nußland mit Einwilligung und- Gutheißung Frankreichs die Absicht | (Fxklär ochtigung, die Übrigens au Fremden zusteht, wele die

kundgegeben habe, den fünf Großmächten die Beschi>ung eints Fongréss: 8 T en abgegeben haben, fich als Bürger in Kansas giederlassen d .

zur Schlichtung der streitigen Fragen zu empfehlen. Am 48. d. M. erhielt die englische Regierung bon dem russischen Botschafter die anitli<e Ans zeige, daß dies die Absicht Rußlands sei, und am folgenden Tage zeigte Jhrer Majestät Regierung der russishen Regierung ihre Bereitwilligkeit an, ein solches Anerbieten unter gewissen Bedingungen anzunehmen. Sie an- tizlpitte daher den seitdem: von der russischen Regierung gemachten amtlichen Vörschlag: Am 23. besuchte mich Herr von Brunnow, ummir anzuzeigen, daßdie russische Regierung nicht nux jenen Vorschlag in Betreff des. Kongresses derfünf Mächte gemacht habe, sondern auch auf die bon England gestellten Bes dingungen cingehe. Seitdem hat jede der fünf Großmächte in den Kons- greß gewilligt. Ueber die Detail - Fragen und über die Zusammenseßung des Köngresses sind sie noch nicht einig. Auf Grund dessen, was ih bis jeßt weiß, bezweifle ich jedoch nicht, daß mán binnen Kurzem zu einer voll- kommenen Verständigung über die Sache gelangen wird. Jch nehme keinen Aùstand, zu erklären, daß der Ansicht von Jhrer Majestät Regierung nach, die Fragen, um wélbe es si handelt, im innigsten Zusammenhange mit dem politischen und \oziálen Wohl des italicnishen Volkes stehen, sämmtlichen Staaten Jtaliens die Gelegenheit zu bieten ist, in einer oder der anderen Weise ihre Anficht über den zu besprechenden Gegenstand aus- zudrü>èñ. Unser Streben wird natürlich dahin gehen, statt den italienischen Staaten und dem italienis<en Bolke in Bezug auf Reformen oder andere Punkte irgend welche Bedingungen aufzuerlegen, das anzuempfeblen, was wir füx thr eigenes Wohl: und für die Sicherheit Europas am ersprieß- listen ächten. Obgleich die Entwaffnung, welche ih gern als sofortige Voxläuferin des Kongresses erbli>en möchte, no< nicht beschlossen ist, #9 gereicht es mir do< zur Befriedigung, “mittheilen zu können, daß sowohl Oesterreich wie Piemont die förmliche Erklärung abgegeben haben, daß fie einander nicht angreifen und daß fie sih der Feindseligkeiten enthalten wollem, Wir dürfen uns mithin, wofern uns nicht irgend eïn ungelegener und beinahe unmöaglicher Zufall in die Quere kommt, der Hoffnung hin- geben, daß der Friede fortdauern und daß der Köngreß, wel&er si muth- maßlich Ende nächsten Monats versammelt, jene Ergebnisse erzielen wird, wel{Ge Ew. Herrlichkeiten -und ganz Europa wünschen. (Beifall.)

Jn ‘derx Unterhaus- Sihung zeigte O. Stanley an, er werde in Anbetracht der am Freitag bon dem Attorney General für Jrland abgtgebèenen unumwundènen Eëklärung die Annahme der die Reform-Bill hetréffenden Rüussellschen Nesolution als einem Tadels - Votum gleichkom- úiend betrachten ünd- ziehe deshalb den von ihm angekündigten Untrag zurü. Die Debatte über die Neform - Bill wird hierauf wieder aufge- | nbinnmièn. Móntkon Milañes erklärte, ér werde für die Resolution stim- inèn, vbgleich èr es vorgezögen haben ‘würde, dieselbe im Comité gu exe detfetn. J. Gaham benitérxkte, er wünséhe nicht den Täg zu erleben,

Nachrichten aus Vera Cruz vom 9. März, welche mit dem Tenessee“ in New-- Orleans angekommen sind, melden, daß ein Gefcht beï Cordova stattgefunden halte, in welhem der linke Flügel des Co1ps. von Miramon total ges<lagen worden war. General Degollado rüflete sid zum Mars gegen die Hauptftadt mit 10000 Mann. Die Liberalen hatten Guanajuato und Aguas- calientes genommeu.

Nach Berichten: aus Tampico, welche bis zum 26. Februar reien, rüsteten fich die Liberalen in den nördlichen Staaten von Mexiko lebhaft zur Fortscgung des Vürgerkrieges, und General Garza hatte beschlossen, persönlich ins Feld zu ziehen.

Dem Kommissionsbevicht des Abgeordnetenhauses über den Etat der Mtlitairverwaltung ift die nachfolgende Nachricht, betreffend die Erweitecung der fatholischen Militaie-Seelsorge, beigegeben :

Jm Jahre 1841 waren nur 4 katholische Militair-Geistliche in Ko- blenz, Oüùsseldoxf Trier und Luxemburg angestellt. Unterm 12. Februar 1841 erging durch Allexhöchste Kabinets-Ordre der Befehl, die Militair- KRirchenoxdnung vom 12. Februar 1832 einer Revision zu untexwerfen, dabei insbesondere die katholische Konfession zu berü>fichtigen und in dies ser Beziehung, so wie namentli<h wegen Anstellung katholischer Militair« Geistlicher geeignete Vorschläge zu machen.

Von dex in Folge dessen zusammengctrétenen Kommission wurde es für nothwendig erachtet , noch in denjenigen Garnisonorten fatholische Militair Geistliche anzustellen, wo fich eine zahlreichere katholische Militair- Gemeinde vorfand und zwar mit der Norm , daß bei einer Seelenzahl von 1500 Seelen no< ein Geistlicher für die Seelsorge ausreicht,

Als Orte, wo hiernach die Anstellung noch einzutreien habe, wurden bezeichnet : Côln, Berlin, Neisse, Breslau, Münster, Danzig, Wesel,

_Potsèam.

Auch Mainz wurde namhaft gemacht , jedo zuglei auf die Schwierigkeit wegen Beschaffung einer Kirce hingewiesen und auf den Umstand, daß die fatholishe Militair - Seelsorge daselbst von einem der dortigen Civil-Geistlichen wahrgenommen werde. (Diesem Civil-Geistlichen ist zur Zeit ein preußischex Militair-Kaplan beigegeben.) Später erklärte dic Kommission sich auch für Anstellung eines katholischen Feldprobstes. Auf die dieserh {b exstatteten Berichte erfolgte Aller ödchste Bestim- mung dahin, daß mit der Anstellun katholischer Militair-Geistlichen bor- geschritten werde, wo ein Bedürfciß dazu fi geltend mache, so wie, daß