1859 / 80 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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maringen, 26. Márz.“ Der bisherige Regierungs- Prásident, Herr Fon Sydow, nimmt im „H, Wochenbl,“ von den Angehörigen der hohenzollernshen Lande Abschied. Am 24sten ward ihm. zu Ehren ein festlihes Mittagsmahl gehalten, au dem- selben das Diplom als Ehrenbürger der Stadt Sigmaringen über-

(Schw. M. geben ies. Y Osnabrü>, 30. März. Daß Hannover es

mit der Küstenbefeftigung meint , zeigt der gestern einge- erne Befehl, von dem hier garnisonirenden 7. Jufanterie-Regiment am 10.- April 200 Mann nah Petkum mit der Eisenbahn abziehen zu lassen, um dort - heim Bau der Strandbatterie thätig zu sein. Petkum liegt am reten Ufer der Ems, in kurzer Entfernung vom Dollart. Um obige Mannschaft abschi>en zu fönnen , werden fo viel Beurlaubte einberufen. (Wes. Ztg)

Oldeuburg, 29. März. Wann die vertagte Landes- synode wird wieder einberufen werden, is zwar noch nicht be- stimmt, vermuthli< wird es aber gleich nah Ostern geschehen. Noch sehr wichtige Fragen sind in der vorigen Versammlung unerledigt geblieben, Dahin gehört zunächst die bom Kirchen- regimente im Interesse der Hebung des firhli<hen Sinnes und der Uebung der geistlichen Seelsorge im Wege der Gesehgebung bean- tragte Errichtung mehrerer neuer Pfarreien. Ein weiteier Gegen- ftand isst die Erlassung eines Pensionsgeseßes für Geistliche, Die Staatsfasse hat die Verpflihtung, für emeritirte Geistliche die Pension zu bestreiten, bisher von fih abgelehnt, und geistliche Fonds für solchen Zwe> existiren nicht. Da handelt es si denn um die schwierige ¿Frage wegen Herbeischaffung der erforderlichen Mittel, Der s<wierigste no< rü>ständige Gegenstand ist die in Anregung gebrachte Aenderung der Art und Weise, wie die e1le- digten Pfarrstellen beseßt werden sollen. Das Kirchenregiment hat nur geringe Modificationen des Wahlrehts der Gemeinden vorgeschlagen, welches indeß na< den darüber laut gewordenen Anfichten ein Theil der Synodalen unverkümmert beibehalten, während ein anderer es viel weiter beschränkt wissen will, _(Wes. Z.)

Hamburg, 31. März. Es ift ein Mandat des Senats ers schienen, in wel<em es heißt, der Senat sei in Folge des Ergeb- nisses des leyten Bürger-Konvents damit beschäftigt, die die Ver- fassungs - Angelegenheit betreffenden Vorlagen mit den Kollegien vorzubereiten. Demgemäß verbietet das Mandat mit Bezug auf das Vereinsgesey und den betreffenden Bundestagsbeschluß jede D s a S L E über - Ver- assungs - Angelegenheiten zum Zwece hal. : L Sachsen. I r eadien, 31. Márz. Das so eben erschienene „Dresdener Journal“ meldet, daß über das aufzustellende Präli-

minar - Programm bei dem bevorstehenden Kongresse das Einver- nanonp vek Juus @lrovgmauge Jr uto—ergtett vetruchict werbe

dürfe. Der Tag des Zusammentritts des Kongresses werde wahr- \heinli< der 30, April sein, Der Versammlungso1t sei noch un-

een. Kassel, 31. März. Jn der heutigen Sißung der Sli Kammer, welche der Hr. Präsident mit einer pa- triotishen Ansprache eröffnete, wurde der Auss{uß-Antrag, bezüg- li< der Landstandschaft des gewesenen Bürgermeisters Hehde zu Ronshausen, nahdem der Hr. Landtags-Kommissar dessen Begrün- dung in ausführlicher Auseinandersehung entgegengetreten war, von der Versammlung mit Majorität angenommen, Der Ausschuß trug darauf an: dem Abgeordneten von Heyde zu eröffnen, daß us ferneren | Theilnahme an den Verhandlungen nihts im

ege ftehe. Württemberg. Stuttgart,-29. März. Der Tag der

Ankunft des Königs is nun beftimmt auf den 2. April festgeseßt und dies den bürgerlichen Kollegien der Refidenzstadt auf Befragen amtlich mitgetheilt worden.

Baiern. München, 29, März. Jn der zur Feier des 4100jährigen Jubiliäums der königl. Akademie der Wissen- schaften heute ftattgehabten zweiten Feftsibung wurde von den Sefretären der mathematish-phyfikalischen und der hiftorisben Klasse, den Herren Geheimen Rath v, Martius und Reichsarchiv- Direktor Dr, v. Rudhart, Vorträge über die Leistungen dieser beiden Klassen im Verlaufe des ersten Jahrhunderts gehalten. Auf heute Nach- mittag find sämmtliche hiesige und auswärtige Mitglieder der Akademie, über 100 an der Zahl, von Sr. Majestät dem König zur Tafel geladen. Morgen Abend giebt der Magistrat den Akademi-

kern ein großes Feft-auf dem Rathhause. (N. C.)

Großbritannien und Jrland. London, 30. ‘März.

n der gestrigen Oberhaus-Sißung gab der Earl von Malmes- ury aldenbe Erklärung ab: „J erlaube mir eine kurze Bemerkung Betreffs des in einigen Zeitungen über meine Aeußerungen hinfichtlich des vorgesblagenen Kongresses enthaltenen Berichtes. Es kommt sehr selten-vor, daß Ew. Herrlichkeiten Sich über irgend einen die in diesem Hause gehaltenen Reden wiedergebenden E Se ei zu beklagen haben, da diese Berichte fih stets dux< au erordentliche Genauigkeit aus- hnen. Jch soll IeteO gestern Abends gesagt haben , der russische Ge- lndte habe mi< am 18. besuht und mir mitgetheilt , daß die rusfische Regierung den Zusammentritt eines Kongresses zu beantragen beabsichtige.

Was i< in Wirklichkeit sagte, war , daß der franzöfische Botschafter mir am d. M. angezeigt habe, die russishe Regierung beabsichtige einen Kongreß vorzuschlagen. Auf diese Anzeige hin anticipirte ich die russische Absicht und sandte Vorschläge an Rußland, auf deren Grund die rusfische

Vorlage -entworfen wurde.“ 2 i În der Unterhaus-Sißung wurde die vertagte Debatte über die

orm - Bill wieder aufgenommen. Gladstone hob hervor, daß fich im Eer O a E diesen Gegenstand auf beiden Seiten des Hauses nur eine geringe Meinungsverschiedenheit kundgegeben habe, die fich auf den Widerstreit der politischen Parteien zurü>führen lasse. Es sei zu bedauern, fährt er fort, daß bei einer solchen Einmüthigkeit der Ansichten Männer, die nicht dur gewissenhafte wesentliche Meinungs- Verschiedenheiten getrennt seien, si< in der Debatte als Feinde gegen- überständen. Was das Amendement angehe, so sei dies das erste Mal, wo gelegentli<h der zweiten Lesung einer Bill eine Resolution beantragt werde, die si<h auf gewisse Theile des Geseßentwurfes beziehe, welche re<t gut im Comité erdriert werdén fönnten. Es sei dies eine unzwe>- mäßige Neuerung, und er fönne die Resolution nicht unterstüßen. Es händle si< darum, ob es, Alles in Allem genommen , besser sei, daß die Comité - Berathung stattfinde, oder daß dies nicht geschehe. Manche Bestimmungen der Bill hielt Gladstone für zwe>mäßig und weise, Von einer vollständigen Ausrottung der kleinen städtischen Wähler- haften will er nichts wissen. Moncreiff erbli>t in der Bill einen Rüefschritt und hält das Prinzip der Gleichftellung des Census in städti- schen und ländlichen Bezirken für ein durchaus verkchrtes. Noóert Palmer spricht gegen die Resolution , in welcher er ein Partet - Manöver erblidt. Major Edwards ist der Ansicht, daß das Gute in der Bill das Mangel- hafte überwiege, und erklärt, er werde für die zweite Lesung slimmen. Mellor verdammt das Benehmen der Regierung, insofern fie eine Bill einbringe, welche fie niht zu vertheidigen vermag. Das Einzige, was sie sage, sei: „Konstituirt eu< als Comité und nebmt alle Veränderungen damit vor, welche eu< belieben, und wenn das Haus seinen Entscheid über dieselben gefällt hat, so wollen wir sehen, ob wir- uns mit ihnen einverstanden erklären können.“ Unter so bewandten Umständen könne er nicht für die zweite Lesung der Bill stimmen. Nachdem Hardy fúr und J. Fibgerald gegen die Bill gesprochen hat, wurde die Debatte auf Antrag Ou Cane?'s wiederum vertagt. ; /

Frankreich. Paris, 30. März. Die „France Centrale vom 29. März meldet: „Sämmtliche Eisenbahnen befördern gegen- wärtig cine große Anzahl Militairs, die auf Urlaub waren und zu den Fahnen einberufen worden find. Seit mehreren Lagen find die Babnzüge voll davon. Die Bahn von Orleans befördert auch eine beträcztlihe Anzahl von Pferden, die nah allen Kavallerie- Garnisonen gehen. Seit langer Zeit waren die Pferde-Transporte auf den Eiseabahnen nicht so bedeutend.“ j :

An der bevorstehenden Sonntags-Revue weiden nicht blos die Regimenter der pariser Armee im engeren Sinne, sondern auch sämmtliche übrige im Bereiche der ersten Militair-Division stehenden O S Hcrrn von Chancourtois ist Herr Delarbre zum Büreau - Chef im Ministerium für Algerien ernannt worden, Herr von Chancourtois ift Kabinets - Secretair beim Prinzen Napoleon.

Der „Courrier de Marseille“ meldet: „Das Zte und dte Ne- giment, die für Afrika bestimmt sind, weroen mit der Eisenbahn erwartet. Man hat Grund, zu vermuthen, daß die Scbiffe, welche die genannten beiden Regimenter von Toulon, und die, welche das 12te und 24fte Regiment von Porte-Vendres nach Algerien schaffen sollen, von dorther Truppen herüberbringen werden, die eine neue Division bei Lyon bilden sollen. Diese soll nah gewissen Gerüch- ten aus dem 45ften und dem 65ften Linien-Regimente, der Frem- den - Legion und einem Regiment eingeborener Tirailleurs bestehen, und General Bourbaki würde das Kommando übernehmen.

31. Márz. Graf Cavour if geftern Abend na< Turin abgereist. Es wird versichert, der Kongreß werde am 30. April eröffnet werden. |

Spanien. Madrid, 26. März. Den Novedades“ zu- folge entschied der Staatsrath einstimmig gegen das Gesuch der baskischen Provinzen, daß die für ganz Spanien verfügte Civil Desamortisation auf fie keine Anwendung finde. Die „Gaz. Milit.“ meldet, es sei beschlossene Sache, taß Ferrol und Cartha- gena die beiden Haupt - Kriegshäfen Spaniens werden und die Festungswerke sehr vergrößert werden sollen n

Ftalien. Turin, 28. März. Das Minifterium blieb in einer Finanzfrage im Senate mit 20 Stimmen gegen 35 in der Minorität, Die Nachricht von dem bevorstehenden Kongreß hat auf die hiesige Börse günstig eingewirkt, Die Cuneo-Bahn geht in die Hände der Staatsverwaltung über, :

Túárkei. Aus Konstantinopel, 23. März, sind in Marseille am 30, März Briefe eingetroffen, welche den Abmarsch von 12 Bataillonen Jufanterie, einem ‘Kavallerie - Corps und 80 Stúü> Geschüß nah Sofia und Schumla melden. Eine zweike Division wird gebildet, die gleihfalls. nah Sofia abgehen soll, Der Be- fehlshaber dieser Armee, Jsmail Pascha, sollte in Kurzem folgen. Hussein Pascha hat eine Mission na der Herzegowina ange- treten. Graf Lallemand, franzöfisher Geschäftsträger, bit über diese Truppenbewegung, welhe die Donau-Fürstenthümer bedrohe, Aufschluß verlangt, bis jeßt jedo<h nur ausweicbende Ant-

worten erhalten, Graf Lallemand hat den moldauishen und

ps

“if ausgeblieben.

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walachishen Deputirten, die in Konstantinopel anwesend find, um die Jnvestitur Kusa's zu verlangen, ein großes Festessen gegeben, während die Pforte fih fortwährend weigert, diese zwei Deputa- tionen vorzulassen. Truppenbewegungen Beschwerde bei den Schußzmäcten erhoben. Der Großvezir is {wer krank und wird wahrscheinli<h abdanken ; Fuad Pascha versieht provisoris<h Ali Pascha's Poften.. Die Arbeiter der Civilliste, welche seit geraumer Zeit keine Zahlung erhielten, haben eine Kundgebung unter den Fenstern des Sultans gemacht; es waren ihrer an 1000 Mann. Dieselben wurden durch Infanterie und Reiterei mit Kolbenftößen und flahen Säbelhiecben auseinander gejagt. Die Kurden weigern die Stellung von Rekruten; Jskender Bey is gegen sie im Anmarsche.

Amerika, Die „Europa“ bringt New-Yorker Nachrich- ten vom 16. d. M,, welche eines offiziósen Artikels der „Washing- ton Union“ von demselben Tage erwähnen, der wie folgt lautet: „Nah Allem, was bekannt geworden, liegt nicht der mindeste Grund vor, zu glauben, daß die französische oder englishe Regie- rung irgend wel<e Einmischung in die politisben Angelegenheiten von Mexiko beabsichtigt; auch ist es bekannt, daß Capitain Turner, der fommandirende amerikanishe Offizier, mit den fran- zöfischen und englischen Befehlshabern eine Uebereinkunft getroffen hat, der zufolge die See- Offiziere der drei Nationen zusammen landen sollen, falls es nothwendig werden sollte, ibren respeftiven Bür- gern Schuß zu gewähren. Es ergiebt fih ferner, daß ihre Regie- rungen die Sache nicht so auffassen, als untersage die Monroe- Doctrin es irgend einer europäishen Nation, mit Mexiko Krieg zu führen. Die Bedeutung derselben unter allen Umttänden ift, daß die spanisch-amerikanishen Staaten niht wieder europäischer Herrschaft unterworfen werden sollen, aber fie lehrt ni<h, daß diese Staaten sich jedes beliebige Unrecht gegen europäische Mächte gestatten dürfen , ohne diesen Mächten für ihre unredlichen Hand- lungen verantwortlich zu sein. Spanien hat erklärt , daß es nicht die entfernteste Jdee hege, die Wiederunterjohung Mexikos zu ver- suhen. Die Vereinigten Staaten haben nichts dagegen, wenn in Central - Amerika ein Kanal oder zwanzig Kanäle angelegt werden. Darüber besteht keine Frage. Gemäß der Monroe- Doctrin wollen fie nur geltend machen , daß die bereits mit ihren Bürgern abgeschlossenen und bestehenden Verträge nicht verleßt werden und daß solche Kanäle, wenn angelegt, für alle Nationen frei und offen, und nicht einer einzigen Mat, zumal nicht irgend einer europäishen Macht, untergeben sein sollen. Unsere Regie- rung hat binreihende Gewähr dafür, daß England in Nicaragua eine hinterlistige oder unehrliche Politik nicht befolgt. Die britische Regierung erklärt, daß sie offen zu Werke gehe und es steht der unserigen nicht frei, an ihrer Ehre zu zw-ifeln, Von den Verträ- gen, welche sie mit Nicaragua abzuschließen beabsichtigt, betrifft der eine die Regulirung der Transit: Straße, der andere die Aufgebung des Mosquito-Protektorats, und die allgemeinen Grundsäße beider sind der Regierung der Vereinigten Staaten vorgelegt und von derselben gebilligt worden.“

Die Grand Jury in Washington hat die Anklage gegen Si>les für begründet erklärt.

Nach Berichten aus Hayti vom 26. Februar hat si<h Gene- ral Delice Lesperance, der Gouverneur von Jeremie, gegen Geffrard erhoben und am 10. Februar das Fort der Stadt beseßt, fich aber, na<hdem sein Unternehmen vereitelt worden war, unter den Schuß des französishen Konsuls begeben und if später mit zwei Genossen nah Port au Priñnce gebracht worden, wo ihm der Prozeß gemacht werden soll.

Telegraphische Depeschen,

Côln, 31. März, 6 Uhr Abends, Die Post -aus England Gründe unbekannt.

London, Freitag, 1. April, Morgens. (Wolff's Tel. Bur.) In der so eben beendigten Sißung des Unterhauses hielt der Schatkanzler Disraeli die Schlußrede gegen Russell's Reso- lution und sagte in derselben, daß das Auftreten Russell’s die Bemühungen der Regierung für die Erhaltung des Friedens ernst-

lih ershwere, Bei der endlichen Abstimmung wurde die Regierung wit 330 gegen 291 Stimmen geshlagen. Das Amendement Wylds, welches das Ballot befürwortete, wurde mit 320 gegen 98 Stimmen verworfen.)

London, Freitag, 1. April, Vormittags. (Wolff's Tel. Bur.) Die Minister werden kommenden Montag dem Parla- mente über ihre weifere Entschließung Erklärung ertheilen. Lord Derby beabfichtigt die Creirung von drei Peers. Der Quar- talau8weis der Revenüen ist ziemlih befriedigend. t

Auch Fürst Kusa hat gegen die türkischen

d, Staats-Ánzeigersa.)

____— Ju. diesen Tagen - ist. in Berlin bei Hayn der „Adre - Kalender für die Melidne akbie Berlin und Potsdam ¿E tas Jahr 189: erschie- nen. Derselbe enthält ein nah amtlichen Nachrichten zusammengestelltes Verzeichniß sämmtlicher Staats- und Kommunalbehörden, au der Kirchen, Unterrichts-Ansftalten, Stiftungen , Jnsftitute, Vereine 2c. in diesen beiden Städten mit den entsprechenden historishen Notizen über Nessort , Wirk- samkeit und Zwe> der Behörden und Apftalten, so wie unter Angabe der Namen , Wohnungen , Orden 2c. ihrer Mitglieder und Beamten. Das Buch hat hiermit seit seiner ersten, dur< die Akademie der Wissenschaften erfolgten Begründung den 145ften Jahrgang erlebt. Es is ein Fremden- führer für Berlin und Potsdam und zur Kenntniß der Ressortverhältnisse und Personalien schr empfehlenswerth für das Jn- und Ausland.

Marktpreise,

Z L zboo-4 Mr den 31, März. | u Lande à Scheffel : eizen 2 Thlr. 20 Sgr. K 1 Thlr. 26 Sgr. 3 Pf, auch 1 Thlr. 25 Sgr. Grosse Grat 1 Thlr. 178 B q Se A Thle, 11 Sgr. 11 Pf. Hafer 1 Thlr. 10 Sgr., auch 1 Tbir. Zu Wasser à Scheffel: Weizen 3 Thlr. 6 Sgr. 3 Pf b E ROSErn 4 Thlr. A8 Fro auch 1 Thlr. % Sgr. ins

rate 1 Thlr. 2 T., auc Thlr. 10 Sge. 1. 5

U A 4 6 7 Sar 6 De gr. Hafer i Thir. 11 Sgr. Den 30. März. Das: Schock Stroh 12 Thile, 20 Sgr., aueh 14 Thlr. Der at L E 10 ers prrTers Sarte auch 1 Thlr, arioffeia, der Scheñeli 17 Sgr. 6 Pf., h 1 ; - weis i Sgr. 3 Pf., auch 1 Sgr. A Ae R Sa AOOE

Die Marktpreise des Kartoffel - Spiritus, per 10,800 pro Cent nach Tralles, frei hier ins Haus geliefert, waren auf hiesigem Platze am 29. März 1859 .…..... ......7194 u. 19 Thlr. 5 195 Thlr. 20 eat T4495 Tre, A 19/7 u. 19 Thlr. M 19 u. 18% Thle. E 19 Thlr. Berlin, den 31, März 1859. Die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin.

Der Uenzi-

ohne Fass.

_ Leipzig, 31. März. Leipzig - Dresdener 222 Br. Löbau- Litiauer Litt, A. 53 Br; do. Litt. B. —. Magdeburg-Leipziger 225 G. Berlin - Anhalter —. Berlin - Stettiner —. Cöln- Mindener —. Thü- ringische 1055 Br, Friedrich - Wilhelme-Nordbahn —. Aitona-Kieler 122 G. Anhalt-Dessauer Landesbank- Actien 754 G. Braunschw. Bank- Actien —. Weimarische Bank-Actien 915 G. Oesterreichische Öproz.

êetalliques —, 1854er Loose —. 1854er National- Anleihe 72 G. Preussische Prämien- Anleihe —.

Wrealan, 1. April, 1 Ubr 30 Minuten Nachmittags. (Tel. Dep. i : Vesterreichische Banknoten 964; Br. Freiburger Stamam-Actien 86% G.; do. drttter Emiseion —. Obersehlesische Actien Litt. Á. 1265 Br. ; do. Litt. B. —; do. Litt. C. 1265 Br. Oberschlezi- gche Prioritäts-Obligationez Litt. D, 85 Br.; do. Litt. K. 75% Br. Kosel- Oderberger Stamm-Actien 46 G. Kosel-Oderberger Prioritäts-Obligatio- nen —. Neisse-Brieger Actien 547 Br. d Spiritus pro „mer Lo 60 S 80 pCt. Tralles 8% Thlr. G. eizen, WEeISSCr r. gelber 55 —90 Ser. Roggen 44-—-53 Sgr, Gerate 34- 49 Sgr. Hafer 25-43 Sgr. 5 E E id

Die Börse war fest und Course bei geringem Geschäft ohne wesent- liche Veränderung.

StTEtTtim, 1. April, 1 Ukr 28 Minuten Nachmittags. d. Stúats - Anzeigers.) Weizen, Frühjahr 59 da. Frühjahr 39, Juni - Juli 405 bez, September - Oktober 125. bezahlt,

Eier, 31. März, Nachmittags 2 Uhr 28 Minuteu. mung matt, Geschäft unerheblich.

Schluss - Course : Oesterreichische Kredit-Actien 88. 1855 1004. 3proz. Spanier 388 1proz. Spanier 285. Vereinsbank 98. Norddeutsche Bank 804. National - Anleihe 70%. Biexikaner —. 5broz. Russen —. OVesterreichische Eisenbahn - Actien —. Friedrich- Wilhelms - Nordbahn 53 G. Mecklenvurger —. Magdeburg - Witten- berger —. Disconto —,

Getreidemarkt unverändert stille, Oel, pro Mai 24%, pro Okto- ber 23%. Kaffee zwei Ladungen Laguira von 6000 Sack zu 5% a 6 verkauft; 2000 Sack loco. Zink 1000 Ctr. loco 145, 1000 Ctr. schwim- mend 145 G. etwas williger.

Fratmlifstart a Mi, 31. März, Nachmittags 2 Uhr 52 Minuten, Auf auswärtige ungünstige Notirungen Börse in rückgängiger Bewe- gung. Liquidation leicht.

Sehluss - Course : Neueste preussische Anleibe 1157. Preussische Kassensecheine 104%. Friedrich-Wilkelms-Nordbahn —. Ludwigshafen- Bexbach 140%. Berliner Wechsel 1045. Hamburger Wechsel 883. Londoner Wechsel 1164. Parizer Wechsel 93. Wiener Wechsel 1067. Darmst. Bank - Actien 204 Darmstädter Zettelbank 224. Meininger Kredit - Actien 78, Luxemburger Kreditbank 725, 3proz. Spanier 40. proz. Spanier 304, Spanische Kreditbank von Pereira 499. Spanische Kreditbank von Rothschild 425. Kurhessiseche Loose 41%. Badische Loose 514, proz. Metalliques 66. 4jproz. Metalliques 57%. 1854er Loose 110. Oesterreichizches National - Anlehen 69. Oester- reichisch - französische Staats-Eisenbahn-Actien 250. Oesterreichische Bank-Antheile 938, Oesterreichische Kredit-Actien 2074. Oesterreichi- sche Elisabeth-Bahn —. Rhein - Nahe - Bahn 50%. Mainz-Ludwigs-

(Tel. Dep. Roggen 40 4i, Rüböl 13 da, April-Mai 122, Spiritus 19, Frühjahr 18, Juni - Juli 185

Stim- Stieglitz de

hafen Lit. A. —, do. Lit. C. —.