1859 / 112 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

Pf A strfehén, ind zur bequemen Aufnahme ‘bon mehr als 100 äfsagiéten, Wit zur Beförderung einer bedeutenden Güter- ladung eingerihteiy werden auch in diejem Jahre eine regelmäßige wöchentliche Verbindung zwischen Stettin und Kronstadt (St. Petersburg) unterhalten. :

Die Eröffnung deë Fahrten findet am S®dnnabend, den 14. Mai nkuen S t y1s, statt, an wol Tage der „Preußische Adler“ üm stei Malt vdù Stettin, und ‘der „Wladimir“ zum

Krönstädt abgéfrtigt #erdên wivd. Bis zum S{luüsse der Schi fahrt geht dan regelmäßig aus Stettin jn Sonnabend Mittags, nach Ankunft des von Berlin des Morgens abgehenden Eisenbahnzuges , und aus Kronstadt jeden Sonnabend Abends eines dieser Schiffe ab.

Bei günstiger Witterung wird die Ueberfahrt in 65 bis 70 Stunden zurüdckgelegt. Zwischen Kronstadt und St. Petersburg erfolgt die Beförderung der Passagiere Und der Güter 2c, dutch hesondere Fluß-Dampfschiffe für Rechnung der Pofst-Verwaltung.

Das Passagegeld für die Reise von Stettin oder Swinemünde his St.- Petersburg beträgt: für eine Person auf dem ersten Playe „…... 62 Thaler Pr. Crt.

zweiten jy 0 ¿i u p u pw riften F 9 23% y v ,

Jn diesen Beträgen find die Kosten für die Beköstigung, mik Ausknähme des Weines, einbegriffen.

Kinder unter-12 Jahteñ zählen die Hälfte des Passagegeldes. Jeder Passagier auf dèm ersten Playe kann 16 Kubikfuß, auf dem Weren Plate 12 Kubikfuß, und auf dem dritten Plaze 6 Kubikfuß

heinl, ün Gepäd frei mit fich führen. Kinder, -wel{he die Hälfte des Passagegeldes zahlen, haben nur die Hälfte dieses Gepäckmaßes frei, Für das Üébermäß sind 12 Sgr. pro Kubikfuß zu enttichten. Das Gepäck der Passagiére darf nüt aus Reise - Effekten bestehen. Waren ‘müssen bésonders bérpadt und ‘als Frathtgut ‘aufgegeben wetden.

Das Einschreiben der Passagiere erfolgt in Stettin bei der dortigen Königlichen - Poft -- Dampfschiss - Expedition und in Swinèmünde bei dér Orts-Post- Anstalt. Vorausbeftellungen auf Pläye zur Reise nah St. Petersburg find an die Königlithe Poft- Dampfschiffs-Expedition in Stettin zu tihtèn, Die Pässe der nah Rüßländ reisenden Personen ‘müssen das Visa der in dém Vater- {tat Oef Vet: Bes aagiens beseht] H nien diese Pússe, ehe die Annäbme zur Mitréise in Stettin erfolgen diirf, dem dortigen Kaiserlich rusfishèn Konsul vorgezeigt wérden. Die in Swinemünde zutretenden Reisenden haben ihre Pässe vor Lôsung des Pässagierbillets dem dortigen Kaiserlich rusfischen Vice - Konsul vórzuzeigen.

Güter- Und Contanten-Sendungen, so wie Wagen und Pferde werden gegen billige Fracht befördert. Die spezièéllen Frathttarife können bei éinèr jeden preußischen Post-Anstalt eingesehen werden. _Die Expedition der nah St. PeterSburg zu versendenden GÜ- tèr wird dur die Königliche Post - Dampfschiffs - Expedition in le alle hierauf ‘bezüglichen Anfragen zu

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Stettin besorgt, an wée richten sind, Fn St. Petersburg werden die Scndungen glei

ert. Berlin, den 13. April 1859.

General - Poft - Amt. Schmückert.

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Das 13te Stück der GesezSammlun , welches heut Ge gegeben wird, entháli unter ' 9 ches heute aus-

Nr. 5048. den Allerhöchsten Erlaß vom 4. April 1859, betreffend die Verleihung der fiskalischen Vorrechte ‘für die 'von der Stadt Neu-Ruppin ausgebaute ‘Chausseestrecke von

N Ruthen Länge auf dem Wege na Fehrbellin,

- 5049. E S die Ausführung der Landes- ermessung in dem Fürstenthum Hohenzollern - Hechin- gen, Vom 11. April 1859; ite E E

5050. das Statut für die Genossenschaft zur Melioration der

Pakósé-Labischiner Nehwiesen. Vom 11. April 1859: und unter j

5051. das Geset, betreffend die Erhöhung der Krondotati * - Vom, 30, April 1869. L E Berlin, den 12, Mai 1859.

Debits-Comtoir der Geseß-Sammlung.

lef ihrer Ankunft zollamtlih behandelt und auSge- |

845

: | 844 i 1 | mi e 4 S jedes d a ù di did Wenn Auszahlungen der in Rede stehenden Art Personen | möchten, wird bierdurch auf das Strengste untersagt, die Zahlung an

Ministerium dex geistlichen , Unterrichts - und den sollen, wel: ‘Gt te-Ei L N | : t sli dertragen werden en, he nitht ‘die Eigenschaft Königlicher andere Personen, als die Liquidanten selbst odex ‘dexép Bev Medizinal- Angelegenheiten. Feamten haben, so find zuvor Conventionalstrafen für den welche aber niemals Maus oder sonstige Bauguffeher E e : O n al der Uebertretung dos obigen Verbots zu vereinbaven. Dies n S Zuwäderhandeln wixd die unnachfichtlihe Festsezung D R e A e E E in Had gu ist uf F woShefomter! a E E Ms hin a Be Ma i Bl e ROO Geldbuße zur Folge habgn. rei8-Physifus de eises Groß-Strehlig ernannk; Meapfangsstellen zu beachlen, da iesélben zwar in Beziehung auf die i Mi ; y i : Dein Dr. Jlberg, ordentlihem Lehrer am Páädagogium (f t M seegélberhebung, so wie auf die Feststellung von Chaussee- Dor Mi o L Es E Der Finanz-Minifter. Klosters Unsfer-Lieben-Frauen in Magdeburg das Prädikat „Q - zoliget-Contraventionen als dôffentlide Beamte angesehen und wver- | r H Den: so wié, ard idet werden, A in S E diese Eigenschaft nicht | : m Gymnasium zu @&olberg de Ansstellumg des wisseuish{haben. Damit nicht in den einzelnen Fällen, in welchen derartige 5 Hülfslehrers Dr. Reinhard SWulhye als rol : N blungen n Mau et T zu O find, mit ihnen v Haupt-Verwaltung der Staatsschulden. ehrer ; und ondere Nereinbarungin über die b.rge achten Conventionalstrgfen A » : Die Berufung des Scbulamts - Kandidaten Luchterh,/E getroffen zu werden brauchen, ist fortan ‘bei der Verpachtung der | Ä 7 ntmachung vou 15. April 1859 betreffend zuin ordentlichen Lehrer am Gymnasium in Sorau genehmigt wo Chausseecgeld - Hebestellen in die beionderen Bedingungen folgende | die 10. Verloosungvon Niederschlesisch-Märkischen A use emen. dem $. 13 der allgemeinen Kontrakis8bedin- | Eisenbahn-Prioritäts- Actien Ser. l, und 11. +gungen aufzunehmen. 75) | Maghlungen von Arxbeitslöhnen und anderen Kosten in Anges- | C ; * œEontTi ; Bekanntmachung. ; (A enheiten der Chausseeverwaltung, welthe der Pächter in Ge- Bride ends Heute es E ele E Eisenbahn 1) R Qs Museen sind für den Besuch des Publ me it N R G: Muskkn) ia Ew IMAbanten | (0D ie io Put R A, A init geofnel : i sbsst oder ‘deren Bevollmächtigte, als welche aber niemals d GeT d a éselden wetden L Sonn abends und Montags Chausssee- oder andere Bau- Aufseher zuzulassen sind, | ne tet E E t E L in den 6 Wintermonaten von 10 bis 3 Uhr, geleistet werden. Durch jedes Zuwiterbandeln verwirkt Der | baren Zinscoupons Ser. Il. Nr d s 8 Bn u "J (Îa6 F 4 in den 6 Sommenmonatenzep 8 L Ubr, Pâdchter ae gan L bis zu f n deren Fest: | in den gewöhnlichen Geschäftsflunden vei der Bco D Ger O0. Lo UOT, Ï sezung dem rovinzial-Steuer- ireftor zusteht | Ni è Tot Marti G tro. Jedem aufländig “Gefleideten ist ‘an diesen Tagen wh F Mit den zur Zeit vorhandenen Chausseegeldpächtern i eins | P Gle S L e e Dinge h N A. roghi 164 patt rgl G lag anat Es 2 un tretenden Falles eine besondere ‘Vereinbarung der vorgedachten Url | pitale gefürzt / : Y N Sun nota dne aupt-Einganz rderen Museums von der großen ir-ffen. | V ‘Fuli art ‘di i o ih O aus ohne Weiteres gestattet. Doch werden E n den 31. März 1859. | E a E M Et ar O d unter 10 Jahren gar nicht, Unerwachsene aber nur i / | i ; ci ; ¿ j ¿ gleitung Ae ghafomdä zugelassen. i Der FiuanzsMinister. | t E L S und Ra rúds M i E A n N | | Nändîigen, in dem gleihfalls nachsleyenden erzeichnifse aufge- M btw s Dee e ausspheblih deni G ei a ändigen in dem eile deth. wiederholt und mit dem Ve- Eindeimischen und Fremden vorbchalten welee N sämmtliche Provinzial-Stcuer-Dirfktoren uid merken aufgérufen , ‘daß die Verzinsung derselben bereits mit *dem e R E V . die Königlichen Regierungen zu Potsdam 1. Juli des Jahres ihrer Verloósung ‘aufgehört hat. H diesem Zweck der Zutritt zu denselben während der une und Frankfurt 2c. Pir M ft uUS mit den Jnhabern der gekündigten «Uctien in angegebenen Stunden gegen Vorzeigung der {F ü H nan D aue nicht Ee ace Karten oder voxgängige Eintragun in das am Einz ] | A ¿n Engaten S ir N dra: d ausgelegte Buch gefiattet. Der Eingang findet an (F Cirtulaz - Verfügung vom 34. Mrg 1859 dem | b N 8 Fagan ars M Os des neuen Museums unta | námlihen Gegen stand betre ffemD. | i a i ebergangS$bau fall, _ i jeder Woch ie i r l | , i Am Dienstag jeder U ot, so att 44 den Fir us I agt ist, sich mit der Auszahlung [von Axbeitslöhnen und gan Feiertagen, nämlich an beiden Fesitagen des A Ñ ¿n Angelegeuhei Ct Verwal Gde | fgr - Und Wethnachtsfestes, am Neusahrstage, Tiefen Mer fue e e tele ase n R E L A E Himmelfahrtstage find die Könj immer entsprochen ‘wird, sondern mehrfath Uniexschleife voxrfom- V er ¿4 Q. h 5) d E hen. E j " quen, welthe nur durxh die Ueberivetung des -Leptenen möglich sind. (Es | ay : 5. :A 4859 5) Den Galerie - Dienern, Portiers 2c. ift untersagt, u « £5 vdtbig erachtet worden, auch den mit Chausseebau -Nendan- | der in der 10ten Verloosung aan +45. ¿April (899 gezogenen , durch die ; | ersagt, b 4st daher für nöthig evaht j au] k der Königl $ t-Verwalt der Staats-Schulden Ausübung ihrer Dieustpflicot irgead ein Geschenk anzunti F quren beauftragten ‘Beamten, jenem Verbote entsprechend , zur Pflicht zu | Be anntmaQung 25 V: N Eins N 1A G 1859 di G Berlin, den 1. April 1859. j mathen, dáß fie, bei Vermeidung unnacsihtlich festzusegender Geldstrafe, vom 26. März 1099 Zür Lane M Vors Bl f pl 5 tisa isen en Der Genevâl-Di S Zahlungen niemals an andere Personen , als die Liquidanten selbst oder | Prioritäts-Ackien Ser. 1. und gee igdegsd efi è h en isenbahn. er General-Direktor der Königlichen Museen, devon Bevollmächtigte welche aber niemals Vaugufseher sein dürfen, Ahzuliéfern mit Zins-Coupons Sekr. L. r. is 8. von Olfers. leisten. Die Königliche Magen g exhält E (b) die dis SEae | : N u-m me x;n Cirkularverfügung vom heutigen Lage mit der Weisung, sür Dze ents | n F } sprechende Pblication derselben d sorgen und innerhalb der Grenzen | ; Iss dex Schuldverschreibungen hres Ressorts auf deren genaue Ausführung gzu halten. An die : Î Tag f F Bäibbeita es Me} E E ; : Looses. : g ‘Königlichen Provinzial=Steuer-Directionen césp, an die Abtheilungen der | / von

Ungeachtet ‘den Chaussee - Aufséhevn auf das nachdrücklichsie unter- R L Oi L E N Rai

ohiling. Guenther.

Summa.

D S O S E T L E E R.

bis Stûck. |" Fhir.

Finauz- Ministerium. betreffenden Regierungen für die Verwaltung ‘der indixefkten Steuern ist | er 1712 T: 428 L A ; : i Behufs gleichmäßiger Beachtung die in Abschrift beifolgende Verfügung | , 100 Thl 1,730 1,742 P Cirkular-Verfügung vom 31. März 1859 T des „mitunterzeichneten Finanz-Ministers vom heungen, M Tage E hir. | 6'617 6.646 Auszahlung. von Arbeitslöhnen u if Es versteht fich von jelbst, „daß die etwa verwirkten Geldstrafen nux | J, U 150 N da i Le 3 L A nen und andern Kos! von der Disziplinarbeébörde dés "betreffenden Beamten festgeseßt werden | i De 0 i gelegenheiten der Cha ussee- Verwaltung fönnen, daher “dies ‘in Ansehung der dem Réssort ‘der Steuerverwältung | 13.918 13,933 treffen d. angébdrigen Beamten von der Provinzialbéhörde detselben auf «den An- | 99,349 52378 trag ‘der Königlithen ‘Regierung inch E Jn A pad ry | 93/204 23,229 i L . 7 e : L wo die Ehausfeebau ¿Rendantur Königlichen Beamten “Übertragen vird, 3,937 93,23 Gesey ‘vom 21. Juli 1852 (Staats-Anzeiger Nr. 177, S, (06) welche micht rdem Ressort “der unterzeichneten Ministerien «angehören, hat | 23'867 23881 ‘die:Königliche *Negierung vor ¿der Uebertragung der Rendantur mit der | 23:883 23,886 “Ungeachtet es den Chaussec-Aufsehern auf das Natbdri denselben vorgesehten :Disziplinarbebdrde Berie áhnliher Strafandroum T0 60s 10,006 untersagt ist, si mit der R von Arbeitslöhnen und atl gen zu fommunigziren und bei derselben eintretenden Falls die YBerhángung | : 10.699 10.727

Kosten in Angel i r C ¿f Î der Strafe zu betreiben. : | : l i gelegenheiten ber ChaueeWerwgleng 12 befassen! Jn den Fällen ‘dagegen , wo Auszahlungen der in "Rede stehenden | Ar 10,742

doch die Erfahrung, daß diesem Verbote nit immer entsprochen? den \ icht ‘Königli 3 L ç i / E Urt Personen übertragen werden sollen , -welhe nicht Königliche! Beamte | N MORA R l vorkommen, welche nur | ! find, sind ‘zuvor Conventiondälsirafen fürdie Uebertretung des obigen Ver- | 10708 en C ORE 2 M B Mog sind. Es ist daher für 10 j bots zu vereinbaren. Wegen der etwa mit ‘solchen Zahlungen zu aur E 0E E WOVVeN en “mit Chausseebau - Rendankuren beauftti tragenden Chausseegeldpächter wird auf die dben abschriftlich mite 18 724 18 755 Beamten , jenem Verbote entspr. chend, zur Pflicht zu mawe!, F getheilte Verfügung an die Provinzial - Steuerdirectionen 2c. Bezug ge* | 18751 18 162 sie, bei Vermeidung unnahsichtlich feftzuseßender Gelb ‘nommen. | 2% pr En i achsichtlich festzusegender “(i R ei -A, Ma! 0860 18,764 | 18,768 Zahlungen niemals an andere Personen, als die Liquidante D evlin, “den 31. Marz L | L A ins 90 390 90395 oder deren Bevollmächtigte wélche aber niemals E N U E S Ge P Na A E A 20,397 20,400 | seher sein dúrfen leisten. Ew. N, erhalten beifolgend (\ F e E 2 | 20402 | 20404 |_157 |_98124 dieserhalb heute an die Königlichen: Regie ungen erlassene Verfü U 4 | | ¿Sumjna 30,2: mit der Aufforderung , in Gemäßheit derselben und des Vor! sämmtliche! Königliche ‘Regterungen den die betreffenden Behörden und Beamten Jhres Geschäft i | (b. ces mit Anweisung zu versehen und auf Ausführung des M A : ordneten zu halten. ; j Cirfu la r - Verfügung. E N e st 6 L i st c ' i Die dur Uebertretung des ausgesprochenen Verbots v Den !' dem Réssort ider unterzeichneten Ministerien : angthdrigen?Beam- | der ausgeloosten und bis ieh nicht eingegangenen Nummern L, Priorîs ten Geldstrafen ‘sind von ‘der, in Gemäßheit des g. 19 des G "ten, welchen!die Auszahlungen ‘von Atbeitslöhnen und anderen Lasten in |t&ts-Actien Ser. 1, und I. der/Königlih Niederschlesisch- Märkischen vom 21. Juli 1852, hctreffend die Diensftvergehen der nicht 1 al Angelegenheiten 1der Chaaîssee - Verwaltung übertragen : sind oder werben | Eisenbahn.

lichen Beamten, dazu kompetenten “Dienstbehörde festzuseßen.