1885 / 27 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

zu dem Ta E s GEE M “w e en, am 2. Januar und am 1. , von heute an geren

mit vier Prozent jährli verzinst. Die Auszahlung der ae B des Kapitals erfolgt gegen

inssheine beziehungsweise dieses Anlei Marienburg, und zwar auch in der nah dem Eintritte des i Zeit, Mit dem zur Empfangnahme des

itals eingereihten Anleihescheine sind auch die dazu gehörigen ins\heine der späteren Fälligkeitstermine zurückzuliefern. Für die hlenden Zinsscheine wird der Betrag vom Kapital abgezogen. Die gekündigten Kapitalbeträge, welhe innerhalb dreißig Jahren nah dem Rüdckzablungstermine nicht erhoben werden, sowie die innerhalb vier Fahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in welchem fie fällig ge- insen verjähren zu Gunsten der Stadt Das Aufgebot und die Kraftloserklärung verlorener oder verniteter Anleiheseine erfolgt nah Vorschrift der $8. 838 ff der Civilprozeßordnung für das Deutsche : j nuar 1877 (Reibs-Ges.-Bl. S. 83) beziehungsweise nach $8. 20 des

o folcher- { Blankenese, der

in Anclam, der or Schade bei dem Am

L or Henry Meyer Amtsgeriht in Kaukehmen, der Gerichts-Assesor Zil s bei dem Amtsgericht in Niederlahnstein, der Gerichts-Affe Ds p d po: E O, e „BRD Ee v

ei dem Landgeri n Cöln, der Gerichts- | 80 Millionen durch dieses Geseß erwachs aen Assessor Stroh bei dem Landgericht in Elbing, der Gerichts- | gi i i i tag c M Asessor Lewin bei ven t Dg Gaericht in M D er en ge erung sei nah einer sorgfältigen Berehnung nur zu einer Be- Dem Anton L N Me Ver Gecie e Groß bei

l n Schönlanke, der Gerichts-Assessor Wah: | und Frhr. von Malßahn-Gülg wurde di

Ls f bei dem Amtsgeriht in Ruhrort, der Gerichts-Assessor | und der L LLIO an Si p rwer Bange des lossen Dr: ax Ho ffmann bei dem Landgericht. T in Berlin, und | gliedern verwiesen. Nit: er Gerichts:Assessor Paul Krüger bei dem Amtsgericht in

E a gat

bloße Rückgabe der fällig gewordenen

esheins bei der Kämmerei- igkeitstermins folgenden

worden, nit erhobenen Marienburg.

Reih vom ist gestorben.

Ausführungsges

rit Der Abg. Dr. Buhl suchte einzelne A dem | Abg. Schröder zu ede s usftellungen deg

Der Bundeskommissar, Direktor im Reichamt des Inn or | rechnung, daß der Landwirthshaft eine Belastung

astang von nur 2 800 000 M gelangt.

Sozialdemokratie getroffenen Anordnungen.

eßes zur Deutschen Civi E n. ch vilprozeßordnung vom 24. März

Zinsscheine können weder aufgeboten, noch für kraftl ae E len cet, euDer Ben Verluft Lea Siadt rjährigen Verjährungs ä - Mans Ret u m ftattgehabten Le BIUEAAS uts orzeigung des Anleihescheins oder sont in glaubhafter W - E, E aue Me En der tes i G 0 gezablt werden, ¿ A mmenen Zinsscheine gegen Quittung aus- esem Anleihescheine find . . . . halbjährige Zins\chei zum Sw(lufse des Jahres . . . . ausgegeben ; die wte eben werden für fünfjährige Zeiträume ausgegeben werden. ciner neuen Reihe von Zinsscheinen erfolgt bei der Kämmereikasse l z aen Ie bet- e der Anw ushändigung der neuen Zins\cheinreihe an den Fnbaber d Weite: scheins, sofern dessen Vorzeigung rechtzeitig geschehen ist. ur Sicherheit der hierdurch eín ie Stadt Marienburg mit ihrem g nes Ea Lo S ihrer Steuerkraft. effsen zur Urkunde ha wir di Unte Blecilt en wir diese Ausfertigung unter unserer Marienburg, den . . ten Der Mente as agistrats-Dirigenten - anderen Magistrats-Mitgliedes unter Beifügung eie At E

1879 (Ges.-S.

Die Nummer 3 der Geseßz-Sammlung, welhe vo i ab zur Ausgabe gelangt, enthält unter s s L efiß der Zinsscheine durch

Die Ausgabe

in Marienburg

egen Ablieferun edruckten Anwe

egangenen Verpflichtung haftet ejammten gegenwärtigen und zu-

Nichtamlliches. Deutsches Reich.

: Berlin, 31. Januar. Se. Majestät Kaiser und König ertheilten gestern Na@mittag 2 Uhr dem Afrika-Reisenden Dr. Flegel, in Gegenwart des Ünter- Staatssekretärs Dr. Busch, eine Audienz und hörten sodann den Vortrag des Reichskanzlers Fürsten von Bismarck. _ Heute Vormittag empfingen Se. Majestät der Kaiser den Fürsten von Hohenlohe: Dehringen , Herzog von Ujest, und nahmen darauf die Meldungen des General-Majors de Claer Aa A ats N aeuTg, sowie des als Militär- adrid tommandirten Hauptma i vom Guaes 15 B E entgegen. E egen r hatte der Chef des Militärkabi General-Lieutenant von Albedyll, bei Sr. Majestät Vortra

Se. Kaiserliche und Königliche Hoheit d

Kronprinz nahm gestern Vormittag 11 ubE llitrité Meldungen entgegen und empfing um 12 Uhr den Oberst- Lieutenant und Landstallmeister a. D. von Koßte. Jm Laufe des Nachmittags machten ZJhre Kaiserlichen und Königlichen Hoheiten der Kronprinz und die En ay I per l us Ara ee Hoheit der Prinzessin

n hre ó

rateo B ld n Besuch, welcher von Höchstderselben Abends wohnten die Kron Vorstellung im Opernhause bei.

Preußen.

(Eigenhändige Unterschrift des

Provinz Westpreußen. Regierungsbezirk Danzig.

Erster (bis .…. ,) Zinsschein (... te) Reihe

d Anleiheschein der Stadt Marienb E O A R . Mark Reihs8währun vi Ziasen über . Mark E Pf, N Der Inhaber dieses Zinsscheines empfängt gegen dessen Rück abe am .. ten und späterhin die Zi g en Hud- nleihesheines für das Halbjahr n Dit aiv e vorbenannten

f. bei der Kämmereikosse f Marienburg. O

Der Magistrat. Dieser Zinsschein if ungültig, wenn d innerhalb vier Jahren nach der Fälligkeit, a T a ai treffenden Kalenderjahres an gerechnet, erhoben wird.

Provinz Westpreußen.

L UIOEE 20 Marienburg, den .

Regierungsbezirk Anweisung y i VAUBG zum Anleiheschein der Stadt 4 1E MUSgabe, DUMNabe .. 2 Nr... b Mark Reichswährung.

Der Inhaber dieser Anweisung ä ü abe iu n. y obigen Anleihes@eine O eite vas Ande für die fünf Jahre Ote 18... Det D ä i zu Marienburg, sofern nit rechtzeitig von dem cls solcher F qule

L Sees des Anleihescheines dagegen Widerspru er-

Marienburg, den .

Márienburg, prinzlichen ¿herrschaften der r

._te Reihe von Zins- Der Bundesrath trat heute zu einer Sißung zu-

_— Der Bericht über die gestrige Sißung des Reichstages und der Schlußbericht über t e faini

Sizung des Hauses der Abgeo : : in der Ersten Beilage. geordneten befinden si

Jn der heutigen (39) Sißung des Reichs- tages, welcher der Vize-Präsident des Sa ala Staats-Minisier von Puttkamer, der Staats - Minister von Boettiher sowie mehrere andere Bevollmächtigte zum Bun- desrath nebst Kommissarien desselben beiwohnten, wurde die erste Berathung des Entwurfs eines Gesetzes, betreffend die Unfallversiherung der in land- und forstwirth-

beshäftigten Personen,

Helldorff wandte gegen das Gesetz ei daß der Betrieb der Landwirthschast nicht so gefährlich sei u, der der Industrie ; au sei das Geseg gefährlich jei wie

i, i Der Magistrat. Die Anweisung ift zum Unterschiede auf der ganzen Blattbreite

unter den beiden leßten Zinsschei ; in nachstehender Ari budeutia E nt davon abwei@enden Ben

. „ter Zinsschein. . . ter Zinsschein.

Anweisung.

schaftlichen Betrieben fortgeseßt.

Der Abg. von

Staats-Ministerium.

__ Der Staatsarchivar Dr. phil. Bernhard End m von Weßlar nah Posen verseßt; der Archiv-Sekretär h E DU bes LindTA on Düsseldorf nach t 1 er kommissarishen Verwalt in Weßglar beauftragt worden. E

Weylar verseßt i s Staatsarchives Beiriebe in G Betriebe unter fünf Hektar auszuschließen. es, die Grundzüge des Geseßes festzustellen, die Ausführung im Einzelnen aber den Einzelstaaten, vielleiht gar den Provinzen in gperen aaen gu überlassen. erStaats-Minister von Boetticher trat der Behauptu - gegen, daß für die jeßige Vorlage die Dringlichkeit nicht Gai iean. Er glaube, die Landwirthschaft selbst habe ein Jnteresse daran daß auch ihre rbeter D E. nsa loersihezungsgefes ein: er Zuzug der Arbeiter zu der i noh größerer l e

Ministerium der geistlichen, Unterricht U Vestott wäre s 8- Mal Ana lec eten R

Am Real-Progymnasium zu Pillau is} der

Lehrer Meißner zum Oberlehrer befördert E

Justiz-Ministerium.

Dem Landgerichts-Direktor Martins i ist di nahgesuhte Dienstentlassung mit GT ek eite E bers U e AUdAA Da Dapper in Bens-

l er Meye - gericht in Düsseldorf, der Landeis L a a E das Landgericht in Danzig, Arys an das Amtsgericht in Heilige

Der Landrichter Dr. Hoffmann in Frankfurt a. M. hter Vierhaus in Berlin sind in Folge

gierungs-Räthen und ständigen Hülfs- Justizamt aus dem preußischen ZJustiz-

mann Metzmach er in Dortmund is zum für Handelssachen daselbst und hard von Wallenberg-Pahhaly llvertretenden Handelsrihter bei der

bezogen würden. U Me E eh, auf die Erfahrungen des früheren Gesezes hinzuwei Man habe weiter A Ta Betrieb weniger ee G as E e Me Ard en, daß, während auf die Fndustrie in ei 1985 Unglüdsfälle gekommen seien, die Zahl bettelben e ee Ta vie S E habe. c Minister die Befürchtung zurück, als ob mit di ite abe a e a E der Uinfgilversiberung dia / e gelegt würde, daß der Staat | E werden würde, e as e aiuah der Abg, Schröder wies auf die Veränderung hin, di sih seit dem vorigen Zahre vollzogen habe. Damals e M geheißen, daß die Ausdehnung der Unfallversicherunz ein ganz nothwendiger Schritt sei; jeyt aber seien troß aller sym- pathischen Versicherungen E s{wersten Bedenken gegen das 43: j edner wendete sih alsd f Ca n S it Vorredner n, stellte die Be: [ , daß der Landwirthschaft d i eine Last von 80 bis 100 Milton R aufgebürdet werden würde.

als bisher,

niht nôthig. landwirthschaftliche

chter Rath in Graudenz an | der industrielle,

Amtsrichter Matthee in Die Unfallstatistik

und der Landri A | ihrer Ernennung i vit diesem arbeitern im Reichs- Nen ge)Gedon, Handelsrichter bei der Kammer der Kaufmann Gott in Breslau zum se Kammer für Handelssachen daselbst ernannt. Der Ober-Staatsanwalt z. D e E getrete Derjeßl sind: der Erste Staatsanwalt Martins i Danzig an das Landgericht in Posen, der E anwalt E p rste Staatsanwalt

. Stute aus Posen is mit | Gese erhoben worden.

Müller in P Staatsanwalt Dr, in ed n die Lifte der Rechtsanwälte sind ein ; i] getragen: de lt Güli aus Pinneberg bei dem Amtsgericht in

cht in Dan

Wehner in Graudenz an da Auch seine Partei würde mit

Freuden in die Berathung dieses Gesehes eintret

unter der Vorausfeßzung, daß eine Farioeae für ‘alle: a wirthschastlihen Arbeiter und niht wieder nur für einen Theil derselben herbeigesührt werde.

Nr. 9030 die Verfügung des Justiz-Ministers, bet selbe um 1/4 Uhr mit ge]äftlihen Mittheil die Anlegung des Grundbuchs für iten Sei ‘der Bal : des 1d besestigi Grunde u gate CEE De Lüchow, Morin- ß t am e Ö 4’ canuar 1886. nberge, Otterndorf und Sögel, Vom Berlin, den 31. Januar 1885. Königliches A tak

neu einberufen worden.

den Grafen zur Lippe zum Stellvertreter bestimmt.

von 15 Mitgliedern zu verweisen.

wurde an die verstärkte Kommunalkommission überwiesen.

berathung des

Diskussion bei. Hiermit war die Tagesordnung erledigt.

der Präsident besonders einladen.

und somit einen Schaden nicht erlitten habe.

graphenverwaltung 124 537 608 6, (+ 6 045 389 . ichs- eisenbahn-Verwaltung 35 503 600 e (+ 279 007 a. N

_ Die zur Reichskasse gelangte Fst|- Einnahme, ab- züglich der Ausfuhr-Vergütungen und Verwaltungskosten, be-

1884 : Zölle 144 555 720 /\( (+ 8141795 M), Taback- steuer 7 429 670 M (4 367 229 M4), ten ea A feuer 16 372 640 M (— 8 957 392 6), Salzsteuer 26 960 571 M (-+ 541 528 A6), Branntweinsteuer und Uebergangsabgabe von Branntwein 29 861 469 4 (+ 2390 395 M), Brausteuer

Summe 237 973 839 M6 (+ 3 151 420 ¿ ; 698 654 M (+ 19 171 ( 6). Á). Spielkartenstempel.

Der Bevollmächtigte zum Bundesrath, Großherzog- lih oldenburgishe Geheime O O ets [h eime Staatsrath Selkmann ist hier

Der Gesandte der Republik Uruguay am hiesi Allerhöchsten Hofe, Dr. Gregorio Y hiesigen. Berlin mit Urlaub verlassen. y Perez Gomar, hat

Oesterreich-Ungarn. Wien, 29. Januar. (Wn. Abd Das Abgeordnetenhaus beéchäâftigte sich Lan in e Lesung mit mehreren Fnitiativ-Anträgen, worunter zwei die Besteuerung der Erwerbvs- und “Wirthschaftsgenossenschasten betreffen. Sodann genehmigte das Haus den Nachtragskredit für die bishöflihe Residenz in Stanislau und ferner die Regierungsvorlage, betreffend die Gebührenbefreiung der über die Karst-Aufforstung zu errihtenden Verträge. Î Pes, 29, Januar. (Pr.) Der Finanzaus\chuß des lbgeordnetenhauses berieth heute die Vorlage betreffs Vermehrung der Richter des Finanz-Verwaltungsgerihtshofes A L mit einer geringen Modifikation. Der l och in der heutigen Si = See M1 heutigen Sißung dem Hause unter-

Bundesrath hat vorgestern einen, in einer \chweizerischen Stadt aufgegebenen Brief erhalten, in welchem ihm ange- zeigt wird, daß ‘der Bundespalast demnächst in die Luft gesprengt werden solle. Jn Folge dessen find die umfassendsten Maßregeln getroffen.

or | Bosse, bat den Abg. Schröder um die Grundlage für die Be

Na einigen weiteren Bemerkungen der Abgg. Sthröder Kammer und Senat haben die Vorlage, betreffend die

Verlängerung der Gültigkeit des Ausländer-G eseßes, angenommen.

leg n Q des E begann die Berathung der Dar- L: i S gung über die von der Königlich preußi 5 Der Rechtsanwalt Schindling in Limburg a. d. Lahn | burgischen Regierung auf Grund L es “desen

gegen die gemeingefährlihen Bestrebungen e

(Allg. Corr.) Den bis jeßt getroffenen Anordnungen zufolge wird sih die Königin gegen Ende März sür einen dreîi- wöchentlichen Aufenthalt nach dem Kontinent begeben, dann aber ry rate E rieg um 9 er Dee Das Herrenhaus hielt heute seine ; kehr des Herzogs und der Herzogin von Connaught aus „Fndien Sitzung, welcher der Justiz-Minister Dr. S riehtes ie zugegen zu sein.

Der Präsident, Herzog von Ratibor, eröffnete die:

ist, in Folge der Präsentation des alten und befestigte besißes der Niederlausiß, der Oberst a. D. is Bitters besißer von Langen auf Kittliß, Kreis Kalau, in das Haus

ais die Wiederherstellung von Grattans Parlament befriedigen würde. Am Montag that er den ersten Spatenstih zu einer neuen Eisenbahn in der Grafschaft Clare und hielt dabei eine Rede, in welcher er die Agitation der Landliga verherrlichte und gegen Gutsherren-Tyrannei und englishe Mißwirthschaft „eiferte“. Die Dynamst-Attentate in London, die ihm Gelegenheit hätten geben sollen, seine Mißbilligung über diese Verbrechen auszudrücken , würdigte er mit keinem Worte.

Die Geschäftsordnungskommission hat si konstitui Herrn von Bernuth zum Vorsißenden, Bon E arde zum Stellvertreter gewählt. Ebenso hat die Justizkommission ih konstituirt und Herrn von Bernuth zum Vorsißenden und

Fn die Tagesordnung eintretend beschloß das Haus s9- dann nach kurzer Geschästgordnungsdebatte. an E die Herren von Woyrsh, Freiherr von Tettau, Fürft Haßfeldt Struckmann, Graf zur Lippe und Andere betheiligten, auf Antrag des Präsidenten, den Entwurf einer Kreis- ordnung für die Provinz Hessen-Nassau, sowie den Entwurf eines Geseßes über die Einführung der Provinzial-Ordnung vom 29. Juni 1875 in der Provinz Hessen-Nassau an eine besondere Kommission

die „Times“ wie folgt:

900 Mann gehalten; während das zwei Meilen nördlich gelegene Metammeh noch immer von dem Feinde beseßt ist, der 2000 Mann zählen mag und über drei Kanonen verfügt, aber augensceinlih durch die zwei hintereinanderfolgenden Niederlagen entmuthiat ist. Zwei von General Gordons Dampfern liegen wahrscbeinlich auf der Höhe von Metammeh, und die beiden anderen dürften heute oder morgen von Khartum zurückerwartet werden. Die Heeresabtheilung in Abu Klea ist ‘icher und wahrscheinli nicht angegriffen worden. Auch die Wüste zwischen Abu Klea und Gakdul scheint nit unsicher zu sein. Das Regiment „Royal Frish“ wird heute von Korti nach der Front abgehen und in Kurzem das Regiment „West Kent“ ihm folgen. Diese beiden Regimenter würden die Truppen in Gubat um ca. 1000 Mann verstärken, und Metammeh könnte dann ohne Schwierigkeit eingenommen werden, falls es nit vorher geräumt worden ist. Bei der Kolonne des Generals Stewart befanden sih wahrscheinlich mehr als 3000 Kameele, und Lord Wolseley hat vielleicht 1000 in Korti und Gafdul zur Verfügung. Es dürfte daher nöthig werden, die Truppen über die Wüite marschiren zu lassen und die Kameele nur als Lastthiere für Wasser und Lebensmittel zu benußen. Ein der- artiger Marsch würde etwa 14 Tage in Anspruch nehmen : aber anderer» seits werden, sobald si die Lage an der Front ein wenig klärt, un- verzüglich Anstrengungen gemacht werden, eine große Anzahl von Kameelen nach Gakdul zurückzusenden. Es darf jebt als sicher an- genommen werden, daß Lord Woslseley einen vo i

tärischen Halt über die Korti-Gubat- Route erlangt hat, und daß die Schwierigkeit der Verbindungen längs derselben nur dem Mangel an Transportmitteln zuzuschreiben fein. würde. Fast noch wichtiger ist indeß die Anwesenheit der Dampfer auf bem Nl Qie. Bord Wolseley General Gordons unvergleiwlichen Errungenschaften verdankt. Jeder dieser Dampfer ift groß genug, um etwa 200 Mann aufzunehmen, und Lord Wol- feley wird im Stande sein, von Metammeh in zwei Tagen Berber zu erreichen, die Flußufer vom Feinde zu säubern, mit den Booten unter General Garle zusammenzutreffen, wenn dieselben den fünften Kataraft überwunden haben, und bieselben, falls es nothwendig werden sollte, im Schlepptau nah Chartum zu bringen. In dieser Weise wird die Arbeitskraft der Dampfer alle künftigen Operationen des Feld- zuges erleichtern. Harte Arbeit und vielleicht blutige Kämpfe stehen noch immer der Entsay - Expedition bevor; aber die Krisis der Campagne is vorüber, und mit dem Festiseßen der britischen Streit- kraft in Gubat und der Eröffnung der PBerbindung mit Khartum treten die Operationen in eine neue Phase ein.“

Der Entwurf eines Kommunalsteuer-Nothgesetßes

Demnächst trat das Haus in die einmalige S{hluß- N NRNechenschaftsberihts über Ÿ d weitere Ausführung des Geseßes vom 19. Dezem- bec 1869, betreffend die Konsolidation preußischer Staatsanleihen. Der Referent, Graf von der Schulenburg- Angern, empfahl, den Bericht durch Kenntnißnahme für er- ledigt zu erklären, und das Haus trat diesem Antrage ohne

Schluß der Sißung 13/4 Uhr. Zur nächsten Sißung wird

Einem Hypothekengläubiger, welcher bei d

Subhastation des ihm verpfändeten Gundiiitts daselbe erstanden hat, dabei aber mit seiner Forderung ganz oder theilweise ausgefallen war und nunmehr den Ausfall vom Subhastaten oder einer dritten, für den ihm dadur erwachsenen Schaden haftbaren Person einfordert, kann, nah einem Urtheil des Reichsgerichts, IV. Civilsenats, vom 18. Dezember v. J., nicht der Einwand entgegengeseßt werden, daß er das Grundstück unter bessen wirklihem Werth erstanden

An Zöllen und gemeinschaftlihen - brauchssteuern sowie anderen Binden, fino, im Ke ich für die Zeit vom 1. April 1884 bis zum S{hlusse des Mo- nats Dezember 1884 einschließlih der kreditirten Beträge (und verglihen mit der Einnahme in demselben Zeitraum des Vorjahres) zur Anschreibung gelangt : Zölle 168 073 399 (+- 12 809 911 6), Tabadsteuer 5 275 528 M6 (+ 1 059 207 4) Rübenzuckersteuer 13 222 210 /6 (— 3 352 374 4), Salz- steuer 29 677 037 / (+4 543 942 M6), Branntweinsteuer 26 335 134 Æ (4+ 276210 6), Uebergangsabgaben von Branntwein 95387 # (—+ 14121 #), Brausteuer 13 791 742 A6 (-+ 627 653 M6), Uebergangsabgaben von Bier 1 308,801 (+ 162 905 46); Summe 231 334818 M4 ( +12 141 575,46). Spielfartenstempel 78552246 (4-35 432,46) Wechsel stempelsteuer 5 086 217 M (— 17 951 6), Stempel- abgabe für Werthpapiere, Sclußnoten, Rehnungen und Lotterieloose 9908 116 M (+4 594290 M), Post- und Tele-

zufolge ist der Verwaltung des Britischen Museums die Benachrichtigung zugegangen , daß gegen dasselbe ein Dy- namit-Attentat geplant sei. Die an dem Gebäude stationirten Polizeimannschaften seien in Folge dessen verstärkt und auch andere Vorsichtsmaßregeln getroffen worden.

heutigen Kabinetsrath theilte der Finanz-Minister Tirard mit, daß das Budget für 1886 beinahe vollständig vorbereitet sei und in den nächsien Tagen werde vorgelegt werden. Es sei ihm gilungen, das Gleichgewicht herzustellen, ohne zu einer Anleihe oder neuen Steuern seine Zuflucht zu nehmen. Die Grundlage des neuen Budgets bilde das bereits von dec Kammer, aber noch niht vom Senat ange- nommene Budget für 1885.

trägt bei den nahbezeihneten Einnahmen bis Ende Dezember wird wahrscheinlich am Montag den Geseßentwurf, betresfend

und Uebergangsabgabe von Bier 12 793 769 /6 (+ 667 865 46) :.

Schweiz. Bern, 30. Januar. (W. T. B.) Der

Belgien. Brüssel, 30. Januar. (W. T: D)

Großbritannien und Irland. London, 29. Januar.

Parnell seßt seine agitatorishe Propaganda in rland fort. Jn einec jüngsten Ansprache an den „Jung- rland“‘-Verein in Cork erklärte er, daß Jrland nichts anderes

Die gegenwärtige Situation im Sudan schildert

„Die Position in Gubat, ganz nahe am Nil, wird von etwa

ständigen mili-

30. Januar. (W. T. B.) Dem „Reutershen Bureau“

Frankreich. Paris, 29. Januar. (Köln. Ztg.) Jm

30. Januar. (W. T. B.) Die Deputirtenkammer

die Erhöhung der. Eingangszölle auf Cerealien und Schlachtvieh, berathen.

Dem Marine-Minister is keine Meldung zuge- gangen, welche das Gerücht vom einem Kampf französischer Schiffe mit chinesischen bestätigte. Aus den neuesten Mel- dungen geht aber hervor, daß der Admiral Courbet in allernähster Zeit zur Aktion übergehen wird.

Griechenland. Athen, 31. Januar. (W. T. B.) Die Kammer ging heute über die Jnterpellation, be- treffend den Zwischenfall mit der englishenGesandt- schaft, mit 113 gegen 19 Stimmen zur einfahen Tages- ordnung über. Viele Mitglieder der Opposition enthielten sich der Abstimmung.

Numänien. Bukarest, 31. Januar. (W. T. B.) Das Entlassungsgesuch des rumänishen Gesandten in Paris, Balatchano, ist genehmigt worden. Der ru- mänische Gesandte in Konstantinopel, Mavrogheni, ist in gleicher Eigenschaft nah Wien verseht worden.

Nußland und Polen. St. Petersburg, 30. Januar. (W. T. B.) Das Geseyblatt veröffentliht vom Kaiser sanktionirte Beschlüsse des Reichsraths, betreffend 1) die Bewilligung der Mittel zum Unterhalt der Geistlihkeit für fünf in der Eparchie von Riga neu zu erbauende orthodoxe Kirchen; 2) die Stundung der durch die Handelsfirma „Gagarine“ übernommenen Fertigstellung der Dampfschifffahrt Odessa-Listowo bis zum Ende des Jahres 1885. Sollte die Eröffnung der leßteren im Laufe dieses Jahres nicht stattfinden, so soll die betreffende Firma

des öffentlihen Unterrichts für angezeigt erachtet, für die katholishen Geistlihen, welhe an den Lehr- anstalten der nordwesilihen und südwestlichen Gouverne- ments Religionsunterricht in russischer Sprache ertheilen, die gleichen dienstlihen Rechte, wie sie die übrigen Lehrer dieser Anstalten besißen, zu erwirken.

In der Repräsentantenkammer theilte heute der Staat s- sekretär der auswärtigen Angelegenheiten, Frelinghuysen, in Betreff der Theilnahme der Vereinigten Staaten

dieselbe auf die Einladung der deutshen Reichsregierung erfolgt sei. Die Einladung sei von Seiten der Unioné- Regierung angenommen worden, da diese vorher die Flagge der Internationalen Afrikanischen Gesellshaft anerkannt habe. Fragen territorialer Jurisdiktion seien von den Berathungen der Konferenz ausgeschlossen.

Antrag angemeldet, welcher dahingeht, den Vertrag mit Nicaragua nohmals in Erwägung zu ziehen.

meldet dem Kriegs-Ministerium aus Korti, unter dem 28. d. M.: General Earle telegraphirt heute vom Katarakt von Kaldelabd, der etwa 22 Meilen unterhalb Birti, nahe dem Play liegt, der auf unseren Karten als Katarakt von Bahak angegeben ist. Birti ist noch immer von Feinden be- seßt. Es ist ungewiß, ob er sih auf einen Kampf einlassen oder nah Berber zurückziehen wird. Die wenigen regulären Soldaten, welche von Berber kamen, sagen, daß sie die Absicht haben, zu uns überzugehen. i l

unserer Truppen, welche den Fluß aufwärts marschiren, kehrt

in ihre Dörfer zurü.

Der „Neuen Zeit“ zufolge hätte es das Ministerium

Amerika. Washington, 30. Januar. (W. T. B.)

n der Berliner Afrikanischen Conferenz mit, daß

Dem Vernehmen nah hat Edmunds im Senat einen

Afrika. Egypten. (Allg. Corr.) Lord Wolseley

Die Bevölkerung im Rüden

* Jn der (Wiener) „Presse“ lesen wir:

ihrer gesetßzgeberishen und praktischen Verwirklichung nähert, desto mehr gerathen au die Erörterungen, welche von Freunden und Gegnern an dieses Thema gekaüpft werden, în eine, scheinbare Ver- wirrung. Materielle Interessen, Parteitaktik, berechtigte Vorsicht und reine Begeisterung erheben ihre Stimmen, und die Parteitaktik benüßzt als Anhänger der Regierungspläne die nationale Begeisterung, wie sie als Gegner des Kanzlers die : Vorsicht übertreibt und mißbraubt, um auf solche scheinbar loyale Manier zwar nicht der Kolonialpolitik als solcher, so do den gegen- wärtig in Verhaydlung stehenden Maßnahmen zu dieser Hindernisse aller Art entgegenzustellen. Diese gleicbzeitige Vorbringung technischer, wirtbscaftlider und politisher Argumente kann nur zu leiht die öffentliche Meinung verwirren. Sie erzeugt auf der einen Seite über- große Hoffnungen, welce im Falle des Fehlshlagens zur Ent- täuschung, zum Mißtrauen führen können. Sie erzeugt auf der andern Seite ungeretfertigte Bedenklichkeiten, durch welce die Energie und Kraft des deutschen Vorstoßes auf dem Gebiete des Welthandels ter Gefahr einer bedenklichen Abschwächung ausgeseßt werden. Wir baben in Oesterreih nicht blos das ideele Interesse der internationalen Freundschaft mit Deutschland an der gedeihlichen

alle diesbezüglihen am 8. November 1883 eingeräumten Prärogativen verlieren.

Zeitungsstimmen.

Fe mehr fi die kolonial politisce Aktion des Deutschen Reichs

Argumente der berechtigten

Entwickelung der kolonial politischen Arbeiten des Fürsten Biêmar, unscr Handel und unsere Industrie sind auch zu sehr materiell an den neu zu \chaffenden Weltwegen und Erwerbéquellen interessirt, als daß eine aufklärende Darlegung über diefes Thema nicht am Plate wäre.

Zu diesem Behufe will unterschieden werden zwischen den ma- teriellen und den politischen Interessenten der deutschen Kolonial- politik einerseits und der direkt no unbetheiligten Masse der Bevölkerung. Nach dieser Richtung hat das Gewitter der Reichstagsdebatte vom 15. Dezember v. J. überaus reinigend auf die öffentliche Meinung gewirkt. Es kann beute troß der Remonstrationen, die in den letzten Tagen so Centrums- leute wie Dentschfreisinnige vorbrachten, mit Fug und Recht behauptet werden, daß ein Sturm tiefgehender Entrüstung durch alle Kreise und Gaue der deutschen Nation brauste, als an diesem Tage die vereinig- ten Fraktionen Windthorst und Richter dem deutschen Reichskanzler die geforderte Arbeitskraft für das Auswärtige Amt wverweiger- ten. Mächtig und zwingend kam nicht blos in den Tausen- den von Adressen, welce seit dem 15. Dezember an den Fürsten Bismarck gerichiet wurden, sondern durch alle gedruckckten, ge- \prochenen und ges{riebenen Organe der öffentlichen Meinung die Thatsache des unerschütterlihen und festgegründeten Vertrauens zum Ausdrucke, turch welches das deutsche Volk mit dem Minister des Auéwärtigen, Fürsten Bismarck, si verbunden erachtet. Hoch Über die Meinungsvers@&icdenheiten in den Fragen der inneren und der wirth\chafilihen Politik steht dieses Vertrauen, und es bleibt in den Herzen des deutshen Volkes unberührt durch konfessionelle Empfind- lichkeiten, von denen das Centrum, durch politische Empfindlichkeiten, von denen die Fortschrittler ihre Parteiexistenz ableiten. In den Reihen der Gesinnungsgenossen Eugen ichters hat der nationale Entrüstungssturm, welber am 15. Dezember v. I, geweckt wurde, arg genug gewüthet. Mag immerhin einer oder der andere Redner der Partei gegen die „gemachten Adressen“ und gegen die „böswillige Verhetßung des Publikums“ polemisiren, ut aliquid fecisse videatur die Aufmerksamkeit und das nationale Gewissen der Wähler sind in jenen Tagen wabgerüttelt worden und alle diese \{öónen Reden beweijen nur, daß die Zeit der faktiösen Thaten der Koterie Windthorst-Richter, daß der so sieges8gewiß begonnene Majoritäts-Feldzug zu Ende ist und daß den Deutschliberalen niht mehr gestattet ist, über der Parteitaktik ihrer nationalen Pflichten zu vergessen. . Cine große Zahl Deutsch- liberaler bringt den kolonialpolitischen Entwürfen des Kanzlers auf- richtige Sympathien entgegen, und Dank der taktischen Vorsicht, welche für den Rest der Oppositionsmänner zur Pflicht wurde, ist Hr. Windthorst mit seinem Centrum isolirt und somit matt gefeßt. .… Damit aber ist das wichtigste moralische Postulat für eine erfolgreiche deutsche Kolo- nialpolitik gerettet! Die nationale Begeisterung folgt dem Fürsten Bismarck auf seinen neuen Wegen. Diese Begeisterung giebt den Männern aber, welche zum direkten Handeln berufen sind, den Muth der Pflichterfüllung, die Hoffnung des Erfolges und die Autorität, jede Üeberhastung mit allen gefährlichen Enttäuschungen abzuwehren. Diese Begeisterung nähert das Sinnen und Trachten der Massen wie der Einzelnen den Kreisen der direktcn Interessenten, sie schafft die materiellen und moralischen Hülfsquellen für die Arbeiten der Gegen- wart und sie bereitet aus der Saat von heute die Vorausseßungen für cine künftige Ernte.

Nöllig anders steht es um die Behandlung der deutsen Kolonial- politik in jenen Kreisen, welhe heute \{on direkt an Kolonialunter- nehmungen und an dem ganzen Apparat, welcher zu diesem Zwecke bereit gestellt werden soll, betheiligt find. ier wird gerechnet, er- wogen und noch einmal gerechnet. Das Gewicht und die Macht der bereits in den Bereich der Kolonialpolitik gezogenen Jnteressen darf keineswegs übersehen werden /

Hier ist mit Reden, mit Abstimmungen und allen den parla- mentarishen Behelfen nihts gethan. Das ift Sace der Ausführung dur die Behörden und die Interessenten. Auf diesem Boden aber finden Centrumsleute uyd Fortschrittler die Waffen für ihre „vor- sitige Oppositionstaktik“, Da die Herren im Großen nichts ver- richten können, so machen sie sih ans Kleine, halten sih an Details und geben sich als die Fürspreher Jener, die Schädigung oder uu- genügende Berücksichtigung befürchten. So wird in die prinzipielle legislative Berathung das administrative Detail getragen und

öffentlichen Meinung er ktionen erlaubt, unter dem ij {bre Geschäfte der Chikane Diskussion über die deutsche d in Deutschland si in den an dem Vectrauen zu dem die Gegenwart als eine bis die berufenen und ihren Handel,

jene Verwirrung der werden, welche den verneinenden Fra wande der Gründlichkeit, der Sachlichke Solcberart ist heute die 2 Kolonialpolitik zu verstehen, und man w11 bequemen müssen, er und seinen Leuten festzuhalten, betraten und zu warten, Kolonisirungsarbcit die Nation, zur Grnte berufen.

itung“ schreibt : uch er erfährt an ihr unweigerli

damit soll

zu verrichten. Ausführung

Zeit der Ausfaat zu erprobten Führer der irungs ihre Industrie und ihre Arbeitskräfte

Die „Weimarische Ze Armer deutscher Handeléêtag! liberale Opposition nur duldet, was Wie ift nicht der deutshe Handelétag wegen finnung gefeiert worden,

ch, daß unsere gehorsam ift. seiner manahaften Ge- die Regierung Stellung

des Getreide- den Todten Mangel an

so lange er gegen ras schreckli%e Unrecht hat die Frage

für die Kolonialpolitik auszusprechen, i bt, flugs wird er zu

einer Tagesordnung abgese d mit den bekannten Fußtritten regalirt : ( d wie die Schlagworte alle heißen, mit denen e in folhen Fällen ihren politischen Anstand Kreisen des deutschen Handels viele sind, die bissenen Gegnern der Getreidezölle gehören, cer Seite nicht gelten lassen.

zolls von f geworfen un Muth, Egoismus un die demokratishe Prefs Daß in den durchaus nicht zu den verb das will man auf gegnerif

Land- und Forstwirthschaft.

Preußens landwirthshaftliche Verwaltung

in den Jahren 188—1883. andwirthschaft, Domänen und seines Ressorts in den letz 1) die Lage der preußischen 2) die einzelnen Zweige 3) die Domänenverwaltung;

Der Bericht des Ministers der L orsten über die Verwaltung seine ahren zerfällt in vier Hauptabschnitte: Landwirthsckaft in den der landwirthshaftlichen Verwaltung; 4) die Forstverwaltung.

I. Die Lage der preußischen Landwirthschaft in den drei Berichtsjahren. „Seit einer längeren Reihe von wird der erste Abschnitt eingeleitet haft mit mancher Ungunst äußerer Auch der Zeitraum der leßten drei Jahre zum Theil ganz abnormen Witterungs8einflüssen, unerfüllten Hoffnungen. ere ländliben Wirthschaften bei so mangel- unverhältnißmäßig niedrigen Getreides den Ergebnifsen bedauerlichhen Rückgang Fortschritt erkennbar, den weniger Jahrzehnte gemacht sivere Kultur und gehobene Tecnif von der lten minder abhängig geworden if, und t ihrer Betriebs8zweige, dur Ausbildung ch die Verbindung mit technishen Ge- Einflüssen gegenüber eine ausgleichende

drei Berichtéjahren ;

Fahren“ mit diesen Worten

„hat die preußische Landwirth- Verhältnisse zu kämpfen gehabt. hre ist reich an schädlichen, reich an ungünstigen

Konjunkturen und an Noch vor wenigen

Jahrzehnten hätten uns haften Ernten und l absoluten Abhängigkeit des Getreidebaues aller Voraussidt na einen nehmen müssen. Darin aber ist der große Landwirthschaft hat, daß sie durch inten Ungunst elementarer Gewa daß sie dur die Vielseitigkei der Viehwirthshaft und dur werben den vielfach \törenden Macht geschaffen hat.“ Nach dieser kurzen a näcbst der dieser Berichtsper statistishen Erhebungen. zum größten Theil bekannt, Schlüsse, die doch nicht gan Nach der Anbaustat Gartenland einen Umfang von mehr als 17 500000 ha, als die Hälfte der Gesammtfläche des preu atte es fih um reihlich 60 ih um 42 205

Ugemeinen Uebersicht gedenkt der Bericht zu- iode angehörigen landwirthschaftlich- Die Ergebnisse derselben sind zwar ber der Bericht zieht aus denselben bergangen werden dürfen. istik hat im Jahre 1883 das Acker- und etwas mehr Fischen Staats, gehabt.

Gegen 1878 h 000 ha erweitert.

Wiesenfläche (3 292 297 ha) hatte fi Weiden, Hutungen, Au- loren, während die Forsten Vergleicht man den ergiebt sih für Getreide und Anbaufläche von 115 678 ha, 991 068 ha, dagege genannten Handelsgewä 16 580 ba. W izen gewann an Kartoffeln 106 444 ha, e Anbaufläche für Roggen um 47 348 ha,

Raps und Rübsen um 37490 ha, 106 477 ha, für Flahs um 16 059 ha. von 5 Jahren sind diese Veränderung ganz un wird kaum fehlgreifen, w durhgreifendeu Einfluß,

lien Nebengewerbe, die Spiritus- unsere ländliden Anbauverhältnisse gewon darauf zurückführt, daß jene Gewerbe, Bearbeitung und reichliheren anlassung gaben, zuglei in ter Lage waren, Futtermittel zurückzugeben. dürften wiederholte Mikßerntc bei jener rashen Aenderung unse haken. Was insbesondere die hervor / besonders aber in den öftlihen Provinzen,

nahme der Anbaufläche für Klee betrifft, so 1, daß die Dauer aber au die mangelhaften E hren dabei mitgewirkt haben. Fahre 1878 auf 1 551 581 ha, ste verlor dem- Diese Thatsache is für die rthschaftlichen Verhältnisse, namentli în besonderer Bedeutung, weil sie eine ferung des landwirthschaftlichen

ha vermindert, und Unland (3 908 606 ba) 42 772 ha ver- (8146 160 ha) 21639 ha gewonnen Anbau der cinzelnen Hauptfrüchte, so Hülsenfrüchte cine Vergrößerung d für Hackfrüchte und Gemüse sogar von Anbaufläche für die so- chse um 52411 ha und der Futterpflanzen um Fläche 73 066 ha Gerste 62313 ha, Zuckerrüben 136 437 ha, dagegen verminderte für Hafer um

für Klee um Für den kurzen Zeitraum gewöhnlich groß. Man eren Theile auf den den die beiten wichtigsten landwirthschaft- und die Rübenzuckerindustrie, auf nen haben, und insbesondere indem sie zur intenfiveren ßer Bodenflächen Ver- der Landwirthschaft aus- fleineren Theile n und ungünstige Preiskonjunkturen rer Anbauverhältnisse mitgewirkt tretende und fast in allen Landes- erkennbare erheb- wird diese Er- der Kleeschläge

n cine Verminderung der

sie zum größ

scheinung vorzugsweise darauf beruher beschränkt wurde; immerhin mögen träge des Kleebaues in den leßten Ja Die Gesammtfläche der Brache wurde im im Jahre 1883 dagegen auf 1 18 nah innerhalb 5 Jahren Beurtheilung unserer |andwi den öftlichen Provinzen, von ganz durchgreifende Veränderung und Verbe Betriebes erkennbar macht.

Die Viechzählung von 1883, hiere verbunden war,

Biehstandes im Laufe hat; diese Thatsache

5 244 ha berenet; 366 337 ha.

mit der auch eine S{äßung läßt außer Zweifsel, zchn Jahre rde sih {on aus der Abnahme des Schaf- ein fast gleichartige Zunahme des wenn auch geringe, Vermehrung der Ziegen gegenüber. Die gewaltigen leßten zehn Jahren auf dem Ge- en, würden, wenn es möglich bringen, {on allein überrei- Abnahme des Schafbestandes ent-

des Verkaufswerthes der T daß der Werth unseres sich erheblich gesteigert Stückzahl der Vieb tände ergeben, bestandes steht eine für si Schweinebestandes und eine, Pferde, des Rindviehs und der r, welche si in den tehzucht vollzogen hab wäre, sie ziffermäßig zum Ausdruck lih genügen, um den dur die standenen Ausfall zu decken. Die Subhastations i wirthschaftlichen Verwaltung seit de insofern vervollkommnet, als früher nur ewordenen Zwangsver l, and und ohne alle weitere Auswei]e mehr neben den Gesammtzahlen steuer-Nutzungswerth, der für die Land- und Forfstwir werden. Im Jahre 1881 betrug die er davon betroffene Flächeninhalt 106 957 ha, 7902346 M,

Fortschritte abe biete der Rindv

statistik ist auf Anregung der land- m Jahre 1881 gegen früher die Zahl der jährli anhängig Sonderung von S

steigerungen, ohne verzeichnet wurde,

während nun- Flächeninhalt, der Gebäude- Reinertrag und die Zahl der thschaft bestimmten Grundstüde angegeben Gesammtzahl der Subhastationen der Gebäude- der Grundfteuer-Reinertrag hre 1882 die Zahl der Subhastationen 16 194 M Gebäudesteuer-Nußungs- Reinertrag ; läheninhalt, 5 321 768 2 4 Grundsteuer-Reinertrag. dienen hauptsäcblih

Grundsteuer-

\teuer-Nußungswerth 913 676 M; im Ja mit 86278 ha Flächeninhalt, 6 162672 werth und 707588 #4 Grundsteuer- Subhastationen 13 573 mit 82898 ka F Gebäudesteuer-Nußzungswerth und 681 astirten Liegenschaften

Von den subh haft 1881 9855, 1882 8583, 1883 7162,

und Forfstwirthf