1885 / 54 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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E

Lesung zum Theil erst heute zugegangen, und nah 8. 20 der Geschäftsordnung könne erst am zweiten Tage nach der Ver- theilung an die Mitglieder die dritte Berathung stattfinden. Aus diesen Gründen widersprehe er dem Vorschlage. i

Der Präsident entgegnete, er halte es für nothwendig, daß der Etat, der dur eine besondere Verkettung der Um- stände {on länger als vorauszusehen gewesen sei, aufgehalten jei, jeßt erledigt werde. Er wolle einen Schwerinstag un- mittelbar nach der Erledigung des Etats vorschlagen und dann den Antrag Richter zur Zolltarifnovelle als besonders dring- lich, ferner aber auch die vom Vorredner erwähnten Anträge auf die Tagesordnung scßen. Das Haus habe seit Weih- nachten mehr Schwerinstage abgehalten, als geshäftsordnungs- mäßig nothwendig seien, während einer Woche hätten einmal 3 S@&werinstage stattgesunden. Der auf die Geschäftsordnung gestüßte Wideripruch des Abg. Kayser sei insofern unhaltbar, als nah der Praxis des Hauses der Tag der Zustellung der Zusammenstellung in den beiden Tagen mitgerechnet werde.

Der Abg. Kayser erklärte, wenn er seinen Widerspru zurüdziehen wolle, so könnten ja nah Erledigung des Etats wieder z. B. die Nationalliberalen vor den Anträgen seiner Partei doch noch die Dampfersubventionsvorlage berathen sehen wollen, 4

Der Abg. von Helldorff bat den Abg Kayser, den Widerfpruch fallen zu lassen; auch ‘wenn morgen Schwerin®- tag wäre, würde der sozialdemokratishe Antrag noch nit an der Reihe sein, indem ein Antrag von Kardorff und ein Antrag Adckermann demselben voranständen.

Der Abg. von Kardorff räumte für den Fall, daß der Abg. Kayser seinen Widerspruch fallen lasse, dem fozial- demokratishen Antrag die Priorität der Reihenfolge vor seinem eigenen ein.

Der Abg. Dr. Windhorst bat, umsomehr morgen den den Etat zu erledigen, als mit Rücksicht hierauf das Abgeord- netenhaus morgen keine Sißung halte. Z

Der Abg. Kayser zog nunmehr nach der Erklärung des Abg. von Kardorff seinen Widerspruch zurü. ;

Auch der Abg. Richter (Hagen) erklärte sich mit dem Vor- schlage des Präsidenten einverstanden, welcher vom Hause an- genommen wurde. i

Hierauf verragle sich das Haus um 5 Uhr auf Mittwoch 11 Uhr.

Jm weiteren Verlauf der gestrigen (32.) Sißung des Hauses der Abgeordneten beantragte bei Berathung des Geseßentwurfs über die Abstellung von Berech- tigungen zum Hauen oder Stechen von Plaggen, Haide U. s. w., für die Provinz Hannover der Abg. BVBödiker, dem $. 9 als zweiten Absaß hinzuzufügen : /

Beruht das Recht zum Fruchtbau auf einem Vertrage, in welchem ein Net zum ersten oder einmaligen Hackenschlag (Hau) eingeräumt ist, ohne daß eine feste, nah Jahren bestimmte Zeit- grenze für die Beendigung der Ausübung dieses Rechts oder eine Befugniß zur Kündigung desselben vereinbart ist, so_gilt dieses “ip zum Fruchtbau als ein Dienstbarkeitsrecht im Sinne dieses

[414:14:8

Der Abg. Bödiker trat für den Gesegentwurf, der einem dringenden Bedürfniß entsprehe und den er dur seinen An- trag noch verbessern wolle, ein. ; /

Vom Regierungstische wurde mitgetheilt, daß der Antrag Bödiker verschiedene Rechtsverhältnisse betreffe, über welche die Regierung wegen mangelnden Materials nicht genügend orientirt sei. Sie könne deshalb augenblidcklih noch nicht zu dem Antrage Stellung nehmen. |

Der Abg. Dr. Windthorst empfahl die Ueberweisung der Vorlage an die um 7 Mitglieder verstärkte Agrarkommission,

Der Abg. von Rauchhaupt erklärte sich damit einver- standen. |

Der Staats-Minister Dr. Lucius bemerkte, die Vorlage sei die Fruht langer Erwägungen. Der Antrag Bödiker heine ihm ein Superfluum zu sein. Er zpünsche übrigens nicht, daß das Gesez durh die Kommissionsberathung, gegen die er nichts haben fönne, hingezogen werde.

Der Abg. Bödiker bestritt, daß der Ausdruck Superfluum zutreffend sei. :

Der Geseßentwurf wurde dem Antrage Windthorst gemäß an die um 7 Mitglieder verstärkte Agrarkommission ver- wiesen.

Hierauf vertagte sich das Haus nach 11/5 Uhr auf Don- nerstag 10 Uhr.

Archiv für Post und Telegraphie. Nr. 2. Inhalt: Aktenstücke und Aufsäße: Geschentwurf, betreffend die Einrichtung von Reichs-Postsparkassen. Mittheilungen über Grdstrombeobach- tungen. Die Nordsee - Jusel Langeoog. Kleine Mitthei- lungen: Der Nicaragua: Kanal. Cisenbahn-Schiffsbrücken. Eigenartige Telegraphie in Kamerun. Der Kronftadt-St. Peters- burger Schiffahrtskaänal, -— Das Verhältniß der gewerbtreibenden Bevölkerung in Deutshland und Frankreich. Vergleicende Ueber- sit über den Postpäckereiverkehr während der Weihnacltszeit in den Jahren 1884 und 1883, Zeitschriftenüberschau.

Nr. 3. Inhalt: Aktenstücke und Aufsäße: Der Neujahrs- Briefverkehr bei den Berliner Bestell-Postanstalten. Die franzÿ- sische Posftsparkasse im zweiten Geschäftsjahre 1883. Das belgische Post- und Telegraphenwesen im Jahre 1883. Die Entdeckungsreise des russishen Oberst Prschewalski in Tibet und am oberen Lauf des Gelben Flusses 1879—1880. Kleine Mittheilungen: Aenderungen im s{chwedischen Julands-Portotarif. Die Erweiterung des Suez- fanals. Telegraphenwefen in China. Bogenlicht mit Refleïtoren zur Straßenbeleuhtung. Das Eisenbahnwesen Japans, Literatur des Verkehréwesens: I. Lehrbuch der Telephonie und Mikrophonie. Mit besonderer Berücksibtigung der Fernspreceinrihtungen der deutschen Reicbs-Post- und Telegraphenverwaltung. Von C. Grawinkel, Kaiser- lihem Postrath. Zweite erweiterte Auflage. Mit 122 in den Text gedruckten Holzschnitten. Berlin. Verlag von Julius Springer. 1884. 809, 286 Seiten, II. La Poste des Califes et la Poste du Shah, par Panl Hngounet, Paris 1884, Union générale de la librairie, Ch, Bayle & Cie., éditeurs, 8%, Seitschriften- Uceberschau.

Post - Dampfschiffverbindungen nach außereuro- päischen Ländern. Zusammengestellt Mitte Februar 1885.

Statiftishe Nachrichten.

und Mobiliarbhrände in Preußen 1882. Von den 53} Mill. Mark Werth, welche der Bevölkerung des preußishen Staates im Jahre 1882 dur Feuer verloren gegangen sind, kommen 3% Mill, auf solwe Brände. die entweder nur Immobilien oder nur beweglihe Gegenftände zerstörten. Bei dem nahen Zusammenhange beider erscheint dieser Betrag von

Gebäude- (Stat. Corr.)

vorn herein Ho; erfährt man aber, daß unter je fünf Bränten reihlid zwei über die eine oder andere Hauptgruppe zerftörbarer Gegenstände nit binausgegriffen baben, während diese Gefahr do schr nabe lag, so tritt die Erfahrung in ein desto helleres Licht, daß dem Feuer dur unmittelbares Eingreifen der Betheiligten und ihrer Nacbbaren oder, was ebenso erfreulih, dur die Löschbereitschaft der Feuerwehren in so vielen Fällen ein \{nelles Ende gemacht worden ist. Bedenkt man im Vereine mit der früben Entdeckung die ver- bâltnißmäßig geringere Zerstörung bei bloßen Mobiliarbränden einerseits, und muß man anderseits die bloßen Immobiliarbrände großentkeils auf Efsenfeuer bezw. auf die nactheilige Einwirkung des Trocknens bei Neubauten zurückführen, so fällt für mindestens drei Achtel aller Brände schon der Verdacht absitliher Brandlegung fort. Bei der no ret dunklen Bemessung des Antheiles der einzelnen Brandursachen ift deshalb Nücksiht auf den Gesammtantheil der in Rede ftehenden beshränkten Brände in den einzelnen Landestheilen zu nehmen. Fügen wir den drei so zu sagen natürlichen Gruppen von Bränden noch zwei zur mitileren Gruppe gehörige Reihen binzu, nämli einmal diejeaigen „vollen“, d. h. zuglei für Immobilien und Mobilien ver- derblih gewordenen Brände. welche entweder im Entstehungsgeböfte oder bei ihrer Ausbreitung über benachbarte Besißungen in einer oder mebreren der leßteren nur Immobilien (besonders wohl Dachstühle) beschädigten, sodann die als „voDe* bezeichneten Brände, die unter gleiden Umständen nur Mobilien (namentlich wobl Umzäunungen und Holzstöße) beschädigten, so ergiebt sich folgende Uebersiht. Es kamen

1882 vor:

Brände, welche erfaßten Lene Deäube:

ie anderswo

HKULC Immo- nur : L

in den Provinzen Immce- bilien u. Mobilien ¡ugleich ese

bilien Mobilien Immob. Mobil Direnlen -. ¿ .% 134 813 54 A 1 Westpreußen A 697 87 8 1 Stadt Berlin 167 243 1026 1 Brandenburg . 170 656 213 T 1 L A 68 336 127 16 Ï E a v Li 184 753 102 30 Be eh 301 1 076 327 18 —— Sawsen .…. .... 180 412 294 | 23 1 Schleswig-Holstein . 61 476 109 8 MANUODEE es 158 692 124 Zu 1 MBeitialen «e ¿. 174 580 99 10 —- Hessen-Nassau . 120 301 102 15 1 Dea 412 1 076 432 58 1 Hohenzollern . J 17 P ili Staale /. I209 8128 3 087 257 8

Innerhalb der drei Gruppen von Kommunaleinhciten waren

1882 in gleicher Weise zu unterscheiden:

in in in i Brände, welche beschädigten den Stadt- den Lant- den Guts- | Fen gemeinden gemeinden bezirken aus{bließlich Immobilien . 890 1495 167 2252 Proze c. l. A 17,5 16,9 18,1 16,7 Immobilien und Mobilien. 1857 5683 588 8128 Deo A 36,6 76,1 64,1 | 60,4 auéschließlich Mobilien... 2328 596 163 3 087 Det L L 45,9 7,9 17,8 22,9 Immob. und Mo- bilien, in einer | Immob. . 111 145 1 257 od. mehreren Be- figungen außer- [Mobilien 3 5 8. dem nur

Tritt man den brandbeschädigten Besißungen näher, so darf man von vorn herein annehmen, daß ein Brand, der auss{ließlich ent- weder Immobilien oder Mobilièn betroffen hat, nur in den seltensten und ‘darum außer Acht zu lafsenden ten nach: einer zweiten Be- sißung übergesprungen ist; die ganze Differenz zwischen der Zahl der Besißungen und der Zahl der Brände darf also auf Recnung der „vollen“ Brände in dem hier gebrauhten Sinne gestelt werden, wodur sich deren Ausbreitungsziffer allerdings höher berechnet, als die der beobachteten Brände überhaupt. Es wurden 1882 im preußi- schen Staate Besitzungen beschädigt : l

dem Gegenstande nah N Stadt- in Land- in Guis-

gemeinden gemeinden bezirken zusammen

nur an Immobilien. . 1 094 1469 171 2734 D 18,5 15,5 18,3 | 16,7 zuglei an Immobilien und Mo 2 482 7.412 0991-10493 D, O 780 8421 649 nur an Deobiten 2 334 617 163. 3114 P 39,5 6,5 170 ‘| 19,1 Besißungen überhaupt . . 5910 9 498 933 16 341 1 000 volle Brände ergriffen 1335 1304 1019 1291

Auffällig ist die nahe Uebereinstimmung des Antheils der reinen Immobiliarbrände in allen drei Kategor!en von Kommunaleinbeiten. Daß an Mobilien entstandene Brände in Landgemeinden bei Weitem häufiger auf Immobilien übertragen werden als in Städten, ift leicht zu begreifen ; für die niedrige Antheilziffer der dortigen reinen Mobiliar- brände brauht man also die sonst naheliegende Ünvollftändigkeit der Meldungen nicht einmal heranzuziehen. Trenut man \{licßlich den Werth des Feuerschadens nach denselben drei Gruppen, so ergiebt sich, daß verloren gingen: Mark

dur Brände, welhe in Stadte | in Land- | in Guts- usammen ergriffen gemeinden | gemeinden | bezirken F

nur Immobilien: Immobil. 500 164| 1 028 313| 196 9069| 1 725 379

Immobilien und \ ¿ 6 046 670/18 926 878/3 870 098|28 843 646

Mobilien . .] Mobilien. 6 575 098/11 548 731|3 562 401/21 686 230

nur Mobilien : z 904 5972| 467 517| 458 044] 1 480 133

zusammen . . 13 676 504/51 971 4398 087 445153 735 388

Diese absoluten Zahlen empfangen aber erst ihre rechte Be- deutung, wenn man sie auf einzelne Besißungen reduzirt. Im Durch- \cnitte betrug nämlich der Schaden einer Besizung (eines Grund- stückes, Gehöftes): Mark

in Stadt-[inLaznd-|in Guts-

über-

an bei gem. | gem. | bezirken | haupt e O 457 | 700 | 1151/4] 631 mobi- liar [vollen Bränden . …..,, 2436 25531/96461 19749 L | ; E 2649 [1558 | 5947 [2067 0- | biliar (bloßen Mobiliarbränden . 2371/2| T5T1 2810 475 zusammen bei vollen Bränden . 5 0851/24 111/212 408 14 8151/2,

Volle Brände haben folglih im allgemeinen Dur(schniite fast achtmal so starken Verlust wie reine Immobiliarbrände und über ¿chnmal so starken wie reine Mobiliarbrände herbeigeführt. Diese aus einem Großstaate gewonnenen und déshalb mit geringen Modi- filationen wenigstens für ganz Deutschland passenden Verhältnißzahlen, denen übrigens ein Analogon aus der Versicherungsftatistik bisher nit zur Seite steht, regen den Gedanken zu einer Reform der Feuerversiberung an. Wenn der gute Wille der Bevölkerung und die Vorzüglichkeit der Löscheinrichtungen, die beide fich in der Fern- haltung des Verlustes bei den beshränkten Bränden aussprechben, eine Rettungéprämie verdienen, hier ist ein sonst oft {wer zu findender Maßstab für die Beurtheilung der Prämiirungswürdigkeit gegeben. Handelt es \sich bei den Gebäudebränden, gleichviel, ob sie Mobiliar ergreifen oder nicht, doc fas immer, bei den Mobiliarbränden zum großen Theile um dieselben Versicherten, und wie vieles kommt auf deren guten Willen „an! Die Versicherungsgesellschaften sind \chon deshalb in erster Linie interessirt; fie sollten es daher an Prämien und an Ausseßung solcher nicht fehlen lassen.

S

Literarishe Neuigkeiten und periodishe Schriften.

Unteroffizier-Zeitung. Nr. 8. Inhalt: Betrach- iungen über die Scießinstruktionen für die Infanterie vom Jahre 1884 und 1877. (Fortseßung) Von unserm Büchertis. Zwei Besuche Friedribs des Großen am Herzoglichen Hofe zu Gotha wähs- rend des siebenjährigen Krieges. Die Grenadiere des alten Frit.

Verhandlungen des Vereins zur Beförderung des Gewerbfleißes. 1885. II. Heft. Inhalt: I. Angelegenheiten des Vereins: Der technis{e Aus\{uß. Il. Abhandlungen : B. Bes richte über die wirtbs{haftlicbe Lage der deutshen Industrie. Die wirtb\schaftlide Lage der deutsben Eisenindustrie mit Bezug auf die Kolonialpolitik. Von Dr. Hermann Wedding, Geh. Bergrath. Hierzu der Sitzungsberiht vom 2. Februar 1885. Inhalt: Verein s- nachnihten. Der Feinmeßapparat von Reinecker in Ckemniß, mit Vorweisung des Apparates. Die Theer- und Ammoniak-Gewin=« nung aus Koksöfen. Ueber den Farbstoff „Kongo“.

Deutsche Kolonitialzeitung. Oraan des Deutschen Kolontal- vereins in Frankfurt a. M. 4. Heft. Inhalt: Deutscher Kolonial- verein. Aufhifsung der Deutschen Flagge am Dubreka. Zweig- verein Meiniugen. Sektion Trier. Zweigverein Magdeburg, Generalversammlung am 19. Januar. Mittelbadisher Zweig- verein, konstituirende Generalversammlung in Karlsruhe. Abs theilung Brewen. Der 13. Deutsche Handelstag in Berlin. Die Kolonialpolitik im Reichêtage. Deutsche Interessen in der Südsee. Von Ricard Oberländer. Mit Karte. Die Kämpfe am: Kamerun. 1. Die Franzosen in Madagaskar. Von Karl Blind. Briefe aus Transvaal. 1. Aus Lüderitzland, 2. Statistik der deutschen Auswandererbeförderung im Jahre 1884. Literatur. Uebersichten der Weltwirthshaft von Neumann-Spallart. „Die Entdeckungsreisen in alter und neuer Zeit von Gerh. Stein.“ „Le mouvement géographique.“ „Weltpoft.*“ Sprehsaal.

Büchertisch. h :

5, Heft. Inhalt : Deutscher Kolonialverein. Abtheilung Dreéden. Ortsgruppe Bonn. Abtheilung Berlin: Vorträge der Herren C. F. E. Schulte - BGodeburg und Dr. Fischer. Vortrag des Hrn. Prof. Dr. A. Kirche} zu Halle a. S..

weigverein Braunschweig. Zweigverein Eisenberg. Oberbadischer

weigverein. Konstituirung der Sektion Straßburg i. E. Resfo- lutionen dcs Deutschen Landwirthschaftsraths. Das crste Deutsche «Blaubuch“. 3. Die Kämpfe am Kamerun. 2. Was haben wir von Lüderißland zu erwarten? Von Waldem. Belck. Mit Karte, Deutsbe S@ußherrschaft der Gebiete von Rehoboth und Bethanien. Die Ackerwirthschaft auf den südbrasilianishen Ko- lonien. 1. Von Julius Jenke. Die Zuckerfabrikation in Tucuman. 1. Von W. Spielbergs. Literatur. „Bilder aus Brasilien von C, von Koseritz,“ „Das Kaiserreih Brasilien von A. W. S Redaktionelle Correspondenz. Aus Formosa.

„Selbstverwaltung“. Nr. 8. Inhalt: Betreffend die- neue Kreisordnung für die Provinz Hessen-Nafsau. Unterschied zwischen den Hausoffizianten und dem gemcinen Gesinde von K. Parey. I. Entscheidungen des Ober-Verwaltungsgerichtes: Entziehung einer Scankkonzession; Anfehtungsklage gegen Beschlüsse der Beschluß- behörden; Wirkungen polizeiliher Verfügungen, welhe im Auftrage des Landrathes erlassen werden; Steuermäßigungen der Beamten ; Belästigungen durch Rau aus Fabrik- und anderen Scornsteinen ;. wie man dur eigene Scbuld kostspielige Prozesse verlieren kann. II. Entscheidungen anderer Gerichte: Handwerker und kaufmännischer Handelsbetrieb; der Vorsi bei gerihtlihen Verwaltungsbehörden + Folge der Abgabe von Willenserklärungen im Zustande der Trunkenheit : gegenseitige Alimentationspfliht unter Geschwistern ; Verweigerung des ehrliden Begräbnisses; Untersubung verdorbenen Fleishes; Schadens- ansprüche an die Polizei; Zufständigkeiten der Hinterlegungéstellen. 1II. Bekanntmachungen der Zentralbehörden: das Hufbeschlaggewerbe ; Kommunal - Einkommensteuer des Vaters von dem Vermögen der Kinder. / IY. Bekanntmachungen der Provinzial- und Lokalbebörden : gemeingefährliwer Gebrauch von Sprengstoffen ; Aenderung gewerb- licher Anlagen; Literarisbes; reibháltiger Briefkasten über verschiedene: Fragen aus dem Gebiete tes öffentlichen Nechtes.

Friedreihs Blätter für gerichtliche Medizin und Sanitätspolizei. Heft I. Inhalt: Ueber die gerichtli- medizinishe Bedeutung verschiedener Knochenbrucformen. Auszug aus cinem Vortrage, gehalten im ärztlihen Vereine in München von Dr. Otto Messerer, Privatdozent an der Königlichen Universität in; München. Zur Reformbewegung der Apotheker in Bayern, von Dr. JIgn. Mair, Königl. Bezirksarzt in Ingolstadt. Ein Mh von Selbstbeschuldigung bei Shwachsinn und Melancholie otivirtes Obergutachten über den Geisteszustand der Anna Helene Br. von Biberach. Von Dr. v. Monakow in St. Pirminsberg (Scweiz). (Fortseßung und Schluß aus Heft T. 1885) Wiederholte Arsen- Ray mit tôdtlihem Ausgange, vom Kreis-Physikus Dr.

ornfeld.

Prof. Dr. G. Jägers Monatsblatt, Nr. 2. Inhalt: Nationaltraht. Stoff und Kraft. Ein praktischer Schritt. Vereinsnacbriht, Kleinere Mittheilungen: Die Weißwollwäsche. Das Helischen im magnetischen Slaf. Kaspar Hausers Geruchs- finn. Zum vorjährigen Neujahrspräsent. Grippe. Der Aderlaß bei Blcicbsucht. WolUkrise. Fragekasten. Geschäftliche Mittheilung.

Der Feuverwehrmann. Nr. 9, Inhalt: Regierungs-- seitige Unterstüßung der Bestrebungen der freiwilligen Feuerwehr- verbände. Rettungsapparat von K, Scherer in Karlsruhe. Vorträge über das Samariterwesen. Aus dem Rheinish-Westfäli- schen Verbande, Feuerwehr-Festlied. Brandfälle 2c. Feuilleton.

Der Fortschritt. Zeitung für landwicthschaftli%ßes Ge-- nossenschaftêwesen und Volkswirthschaft. Nr. 2. Inhalt : Haupt- blatt: e Die deutshe Molkerei-Ausstellung in München... (Forts.) Handelsdünger für Zuckterrüben. (Scbluß.) Odbstver- werthung. Vom Waarenmarkt. Genossenschaftszeitung. An-- zeigen, Beiblatt : Bekanntmacungen. Briefkasten. Vereins- bilanzen. Versammlungs-Anzeiger. Anzeigen.

Gesundheit. Zeitschrift für öffentlibe und private Hygieine.. Nr. 2, Inhalt: Gesundheitsgesezgebung in England. Gerade. oder schiefe Swrift in Schulen? Langsame Nicotinvergiftuna. Widels neuer Ofen. Zuschriften und Mittheilungen: Aus Nizza. Von Dr. Henry Lippert. Bespre{hungen neuer Swriften : ÁAnnuaire du bureau des longitudes. Madeira. Von Miiter- maier und Golds{midt. Die Blutarmuth und Bleichsucht. - Von Dr. Hermann Peters. Feuilleton: Der Zimmt. (Schluß.) WVer- \hiedenes. Anzeigen. :

Mittheilungen für die öffentlichen Feuerversiche- rungs-Anstalten. Nr. 3. Inhalt: Die Denkschrift der Feuerversicherungsbank für Deutschland in Gotha, betreffend den öffentlihen und Privatbetrieb in der Feuerversiherung. Gefähr-- lihkeit der Brände in den einzelnen Monaten. Verwaltungs-Er-- gebnisse der Brandassekuxanz-Anstalt des Kantons Thurgau pro 1. Juli 1882 bis 30, Septembéck 1883 und pro 1. Oktober 1883 bis 1. Juli 1884; der Landes-Brandversicherungs- Anstalt des Großherzogthums Sach|en-Weimar pro 1883; der Westfälischen Provinzial-Feuersozietät- pro 1. Juli 1883/84, —- Geschäftêumfang und Ergebnisse der eng-- lishen Lebensversicherungs-Gefellscaften in den Jahren 1871—1883.

Illustrirte Berliner Wochenschrift „Der Bär“. Nr. 21. Inhalt: Ephraim und Goßtkowsky, historischer Roman in drei Bänden von W. Weyergang (Fortseßung). Der Postbote- im Spreewalde (Illustration). Die Memoiren eines Kaisers von Madagaskar, herausgegeben von Oskar Schwebel (Fortseßung). Ein Ausflug in Berlins Umgegend. Die CGinführung des “a ri rid in Sorau in d. L. Der Weiße Saal im Swlofse zu:

erlin (mit Abbildung). Pferdebahn „Zoologischer Garten-Teltow“_ Krolls Etablissements. Koukurrenz für die Bebauung der: Kaiser Wilhelm-Straße. Brief- und Fragekasten. Inserate.

ellin.“

Inserate für den Deutschen Reichs- und Königl.

Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handel

register nimmt an: die Königliche Erpedition

des Deutschen Reihs-Anzeigers uud Königlich Preußischen Staats-Anzeigers : Berlin 8W., Wilhelm-Straße Nr. 32.

gs

1, Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen. I

2. Subhast»tionen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.

3. Verkänfe, Verpachtungen, Submissionen ete.

4. Verloosung, Ámortisation, Zinszahlung

M

Subhastationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl. [70842] __ Aufgebot. * Dem Amtsgericht ist glaubhaft angezeigt, daß die folgenden Urkonden : 1) der dem Fürsten Camillo von Starhemberg zu Wien am 19. August 1873 von der Deutschen Lebensversicherungs-Gesellsbaft in Lübeck über die Deponirung von 4 Obligationen der 5pro- zentigen österreichishen Silber - Anleibe vom 20. Juni 1868, jede zu 1000 Fl. Oe. W., mit Coupons vom 1. Oktober 1874 bis 1. Oktober 1879 und Talons, ausgestellte Depositaischein ;

2) die von der Deutscen Lebensverficherung?-Ges sellschaft in Lübeck über das Leben des Kürsch- ners und Mütenfabrikanten Johann Heinrich Guftav Krcbs in Halle am 26. April 1867 ausgestellte, auf Inhaber lautende Police Nr. 41339 groß 250 Thlr. Pr. Ct.;

3) die von der Deutschen Levensversicherungs-Ge- sellschaft in Lübeck über das L-ben des Rentamts- dieners Johann Thomas Huther in Culm- bach am 26 Juni 1868 ausgestellte, auf Fnhaber lautende Police Nr. 45153 groß 359 Gulden in 523 Guldenfuß,

abhanden gekommen sind.

In solcer Veranlassung werden auf Antrag

1) des Dr. Anton Ritter v. Schmerling, k. k. wirkl geh. Raths und Präsidenten des k, k. obersten Gerichtshofes in Wien, als bestellten Kurators des genannten Fürsten Camillo Heinrih von Starhemberg daselbt,

2) des Posamentiers Ed. Klein, zu Döbeln in Sawsen, angebli letzten Besißers der zu 2 be- zeihneten Police,

3) des Rentanitsdieners Johann Thomas Huther

zu Culmbach, sämmtlich vertreten durh den Nethtsanwalt Dr. Febling hieselbst, —-

Alle, welche an die bezei{hneten Urkunden Ansprüche zu haben vermeinen, aufgefordert, solche Ansprüche spätestens in dem auf

Freitag, den 27. November 1885, Vormittags i1 Uhr, angeseßten Aufgebotstermine bei dem unterzeichneten Amtsgerichte anzumelden und die Urkunten vorzu- legen unter dem Rechtsnacbtheile, daß die gedachten Urkunden für kraftlos erklärt werden sollen.

Lübeck, den 25. Februar 1885.

Das Amtsgericht, Abtbeilung AXA. As1cenfeldt Dr, Veröffentlicht: Fi,

Gericht6\chreiber.

[70905] (

Durch Urtheilé vom 26. Februar 1885 sind:

1) Hypothekenurkunde über Post Abth. IIT. Nr. 3 Band 1 Bl. 1 Laar über 1119 Thlr. 16 Ggr. 1 Pf. Abdikat der Minor. Laker,

2) Hypothekenurkunde über Poft Abth. II1. Nr. 2 Bd. 4 Bl. 525 Glverdissen über 34 Thlr. 28 Sgr. 10 Pf. Abdikat des G. F. Bensiek

für kraftlos erklärt;

3) die Gläubiger der für Anne Marie Ilsabein Spredelmann und Caspar Heinrih Spreckelmann Fewirkten Sub-Intabulate zu der Post, worüber die Urkunde zu 1 fi verhält, ausges{lof}sen.

Herford, 27. Februar 1885,

wordèn.

u. 8. w. von öffentlichen Papieren.

A

kammer d richts zu Franfk- furt a. M. auf den 21. Mai 1885, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderuna, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Aawalt zu bestellen. Zum Zwecke dex öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Frankfurt a. M,., den 26. Februar 1835, Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[70914] Oeffentliche Zustellung.

Der Zimmermann Xaver Malinski zu Jnowrazlaw, vertreten durch den Rechsanwalt Karpinski- zu Gnesen, klaat gegen die Joseph und Valeria, geb. Kamassa, Kuliberda’shen Cheleute, früher zu Gem- biß Stadt, jet unbekannten Aufenthalts, wegen einer auf den den Beklagten früher gehöria gewe- senen Grundstücken Gembig Nr. 84 und Nr. 154 unter Nr. 7 resp. 4 für den Kläger eingetragen ge- wesenen Forderung von 570 A, nebst 6% Zinscu seit dem 1. April 1881, welche bei der Subhastation diefer Grundstücke ausgefallen ist, mit dem Antrage auf Zahlung von 570 M, nebst 6% Zinsen feit dem 1. April 1881, und auf Erklärung des Uctels für vorläufig vollstreckbar, und ladet die Beklagten zur mündlien Verhandlung des Rechtsftreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Gnesen Zimmer Nr. 10 auf

den 19. Mai 1885, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelafsenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Güthe, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts,

[70922] Oeffentliche Zustellung,

1) Wilhelmine Auguste Noßberg, geb. Hachmeifter, in Leipzia, und

2) Liddy Camilla Riedrih, geb. Kühnel, in Grimma,

beide vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Sill in Leipzig, klagen gegen ihre Ehemänner: zu 1 den Glaser Friedrich Franz Moßberg aus Brandis, zuleßt in Leipzig, und zu 2 den Comtoiristen Franz Otto Riedrich aus Ganzig, zuleßt in Wurzen, beide unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung auf Ekescheidung, und laden die Beklagten zur mündlihen Verhandlung der Rechtsstreite vor die erfte Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf

den 15. Mai 1885, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, je cinen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwedcke der öffentlichen ZusteUung wird dieser Auszug der Klagen bekannt gemacht.

Leipzig, den 2. März 1885.

Dölling, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[70880]

Der Nechtsanwalt Herr Carl Julius Carus Gretshel in Leußsch is als verstorben in der Anwaltsliste des unterzeichneten Landgerichts gelöscht

Leipzig, den 28. Februar 1885. Königliches Landgericht. churig.

Königliches Amtsgericßt.

Im ‘Namen des Königs !

Verkündet am 21. Februar 1885,

Klause, Gerichtéschreiber.

In der v. Gersdorff’s{en Aufgebotssace V. 38/84 erkennt das Königlide Amtsgeriht zu Wongrowiß durch den Amtsrichter Senff

y für Recht:

Die Hypothekenurkunde über dic in Abtheilung T1. Nr. 21 des dem Rittergutsbesißer Richard v. Gers- dorf gehörigen d A Popowo koëcielne für den Rittergutsbesißer Willibald Kundler eingetragene demnäbst an die Frau Rittergutsbesißerin Helene von Gersdorf zu Popowo koëcielne abgetretenen rückständigen Kaufgelder von 5866 Thlc. 20 Sgr. = 17 600 Æ wird für kraftlos erkiärt.

Die Kosten des Verfahrens trägt die Antrag- stellerin.

Wongrowigt, den 24, Februar 1885, Königliches Amtsgericht.

[70921] Se entia Zustellung.

Die Chefrau Sophie Anna Christine Davids, geb. Steinfeldt, zu Ottensen, vertreten dur Justizrath Barlach in Altona, klagt gegen ihren Ehemann, den Schuhmacer Friedrih Wilhelm Davids, früher in Altona, jeßt unbekannt abwesend, wegen Sävitien und bôsliher Verlassung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu trennen und ladét den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 11. Civilkammer des König» lichen Landgerichts zu Altona

auf den 30, Mai 1885, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Altona, den 25. Februar 1885.

C. Stahl, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts,

[70927] Oeffentliche Zustellung.

Die Chefrau Johanna Salzmann, geb. Pauly, zu Frankfurt a. M., vertreten cus Rechtsanwalt Dr, Epstein daselbst, klagt gegen thren Chemann, den Flaschenbierhändler Wilhelm Bernhard Salz- mann, früher zu Frankfurt a. M, jeßt mit un- bekanntem Aufenthaltsorte abwesend, wegen böslicher Verlassung auf Ehescheidung, mit dem Antrage, Königl. Landgericht wolle die zwischen den Streit- theilen bestehende Ebe dem Bande na trennen und den Beklagten für den allein s{uldigen Theil er- klären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsftreits vor die zweite Civil-

[70911]

[70890]

97 Uhr ab, werden im Teuber’shen Gasthause zu Groß-Leubusch bei Brieg

der nach Bahnhof Brieg resp. zur Oder führenden Chaussee Eichen (Kraut-Ciche) eignen fich besonders zu feinem Schnittmaterial.

1, Mârz 1885.

[70892]

10 Uhr beginnend, kommen Herrn Kirwer zu Dipperz (Poststation), 9 Kilom. von Bahnhof Fulda entfernt, nahstehende Nußhölzer [ unter den üblichen Bedingungen aus den Dipperz nahe liegenden Staatswalddistrikten Eckhardsberg, Haunstrauch und Wadberg 2c. zur öffentlichen Ver- steigerung, und zwar:

Verkáufe, Verpachtungen, Submissionen 2c.

Bekanntmachung. Am Mittwoch, deu. 11. d. M,, von früh

circa 187 Stück Eichen Nußhölzer mit 233,73 sm aus Jagen 41, 43, 44, 45, 62, 65, - 201 Stü Eichen Nußzhölzer mit 102,05 fm aus Jagen 71, 15 rm Cichen Nuzßholz, 2009 « Sceitholz,

218 Stück Erlen Nußholz mit 109,76 fm aus Jagen d2, 116, 155, 174, 175, 176, 183,

« 26 rm Grlen Shicßtnußholz,

» 300 Stück Kiefern Bauholz,

etwa 12 km von Brieg entfernt- Die

Rogélwiy bei Mangshühy, Kreis Brieg, den

Der Königliche Oberförster. Kirchner.

Nuzholz- Versteigerung. Oberförsterei Thiergarten. Freitag, den 13. März cr., Vormittags bei dem Gastwirth

32 Stük Cichen Stämme 111. Kl. mit 42 fm,

f S v V e m O: ie 0E ú v O n n AE L 41 rm Nußscheite und Knüppel in d

ollen für Wagner, 9 » Hainbuchen Nußscheite in Rollen, 9 Birken und Erlen Stämme mit 1,6 fia, 474 Stück Fichten Mime L, V, V. Kl, In, 356 5 b Stangen L bis V M | Thiergarten, Host Hosb eber, den 1. März 1885. Der Ans che Oberförster: chilling.

Defsfentlichexr Anzeiger.

liegen

5, Industrielle Etablissements, Fabriken und Grosshandel.

6. Verschiedene Bekanntmachungen.

7. Literarische Anzeigen.

8. Theater-Anzeigen.

Inserate nehmen an: die Annoncen-Expeditionen des

„Juvalideundank“, Rudolf Mosse, Haasenstein

& Vogler, G. L. Daube & Co., E. Schlotte,

BVüttuer & Winter, sowie alle übrigen größeren Anuoncen - Bureaux.

6

] In der Börsen- beilage.

9. Familien-Nachrichten.

[70888] Fiten-Nuvholzverkauf

Kreis Einbeck) Scbußbezirk Torfhaus , Moosberg, Diftr. 156a. und 159a. 1685 Stü Fichten mit 821,28 fm und zwar 15,55 fm I1. Kl

V. Kl, Ferner: 212 Ficbten-Stangen I. Kl., 14 Stüd II. Kl. u. 71 Stück IIl. K[,

Wiitenberg nachstehende Gegenstände meistbieten gegen gleih baare Bezahlung verkauft werden :

Lederabfälle,

gemacht. Artillerie-Depot Torgau.

[70638] Oeffentliche Ausschreibung. Die Lieferung von: 1) 4 Personenwagen, 2) 10 Gepäckwagen, 3) 20 bededten Güterwagen,

s) 144 Wagenlagerkasten und 6) 144 Tragfedern und 170 Spiralfcdern,

werden.

4, 5 und 6 von daher bezogen werden.

Anerbieten sind bis zum Montag, 16. März, Abends, mit der Aufschrift : auf Wagen bezw. Wagentheile* portofrei mas{inentehnischcs Bureau, einzureichen.

Die Eröffnung derselben erfolgt am 17. März Vormittags 11 Uhr, in dem genannten Bureau.

Cöln, den 23, Februar 1885.

Königliche Eisenbahn-Direction (rechtérheiuis{e).

[70633] Submission.

messingenen Feuerröhren 2c. sicher gestellt werden Geschlossene Offerten mit der Aufschrift Vüreau anstehenden Termine einzureichèn.

Bebörde aus und sind für M 0,75 zu beziehen. Kiel, den 28. Februar 1885.

[69724] Eisenbahn-Direktionsbezirk Elberfels.

strecke Altenhundem—Karls8hütte der

Zeichnungen, in unserm

Die Auswahl unter den

Elberfeld, den 20. Februar 1885. Königliche Eisenbahn: Direïtiou.

& O ichten v 2095 im Wege der Lizitation unter den gewöhnlichen Be- | [69920] Bekanntmachung. dingungen verkauft. Die Hölzer liegen meistens nahe Die Lieferung des Bedarfs an Jrden-,

Fayence- und Glasgeschirrstücken pro 1885/86 für die Garnison-Verwaltungen im Bereiche des 11]. Armee-Corps und zwar 4416 Eßnäpfe von Steingut, glafirt, 1388 Trinkgläser 2c. soll im Wege der öffentliben Submission verdungen werden.

Die Bedingungen und Probestücke sind in unserem

Geschäftslokal Stresow - Kaserne Nr. 2, einzusehen und Offerten bis zum

Dienstag, den 10. März cr., Vormittags 11 Uhr,

daselbst einzureichen.

Spandau, den 25. Februar 1885. Königliche Garnison-Verwaltung.

70635]

Eisenbahn-Direktionsbezirk Magdeburg. Die Lieferung von 160 Tausend zur Verblendung

gecigneten Ziegelsteinen und 11 Tausend Klinkern zum Bau des Magazin-Gebäudes mit Wasserthurm auf Bahnhof Buckau soll durch öffentliches Aus- gebot vergeben werden.

Offerten - Formulare und Bedingungen sind dur en Büreauvorsteher des unterzeihneten Betriehs8«

amts gegen Einsendung von 50 Pfennig zu beziehen.

Die Angebote sind vers{lofsen und mit ent-

sprechender Aufschrift versehen, bis Montag, den 16, März cr., Vormittags 11 Uhr, | einzusenden.

Magdeburg, den 24. Februar 1885.

Königliches Eisenbahu-Betriebsamt (Wittenberge-Leipzig).

E RES

am Montag, den 20. März 1885 in der Königl. Oberförsterei Neuhaus (Landdrostei P fayencenen Geschirren Forstort

206,70 fm III. KRL., 306,23 fm IV. KRL. u. 292,80 fm

! Anfang Mor- gens 10 Uhr beim Gastwirth Diekmann in Neuhaus.

[70631] Auction. Mittwoch, den 25. März cr., Vormittags3 10 Uhr, sollen im Hofe des Bastion Dobschüt i

100 kg Gisenblech, 17,3 kg Kautschuck, 157 kg 189 kg Tau- und Strickwerk,

433 kg alte Pappe und 2 eiserne Drehbänke 2c. Verkaufëbedingungen werden im Termine bekannt

4) 72 Wagenabsen mit Rädern und Reifen,

sol im Wege des öffcntlichen Verdinges vergeben

Die Bedingungen und Zeichnungen liegen auf dem maschinentechnishen Bureau hierselbst aus, können aub zu je 2 M ad 1, 2 und 3 und zu je 1 M ad

den „Verding an unser Domhof 48, hierselbst,

C,

Für die Werft soll die Lieferung des im Laufe des Etatsjahres 1885/86 eintretenden Bedarfs an

„Sub- mission auf Messingröhren“ sind zu dem ‘am 14. März 1885, Mittags 12 Uhx, im Pagen

edin gungen liegen in der Registratur der unterzeichneten

Kaiserl ihe Werft, Verwaltuugs-Abtheilung.

Die Aus)ührung der Erdarbeiten und Brücken- bauten zur Herstellung der 4,5 km langen Anfangs- Nebenbahn Altenhundem—Scchmallenberg die Bewegung von rot. 36000 cbm Boden und die Ausführung von rot, 1200 cbmn Mauerwerk umfassend soll unge- theilt, im Wege des Verdings, vergeben werden. Berechnungen und Bedingnißheft hiesigen Central-Verwaltungs- Gebäude, Zimmer Nr. 76, zur Einsichtnahmz aus. Abvrücke des Letzteren sind gegen Einzahlung von 2 M von dem Vorsteher unserer Central-Kanzlei, Eiseababn-Sekretär Pely Hierseltst, zu beziehen. Angebote sind versiegelt unter der Aufschrift : „Abtheilung IIL. N. Angebot auf Ausführung von Erdarbeiten und Brückenbauten zur Herstellung der Nebenbahn Altenhundem—Schmallenberg“ bis zum 10, März 1885, an welchem Tage, Vormittags 11 , Rowhbüchen-Nutholz mit 7,00 fm, | 11 Uhr, die Eröffnung derselben erfolgen wird, post- 1 frei bei uns einzureichen. 3 Mindestfordernden bleibt vorbehalten.

———

[70882] Die Lieferung des Bedarfs an irdenen, aläsernen, irren für die Garnifon-Anstalten, Lazarethe und Militär-Inftitute in Berlin, Lichter- d | felde, Cummeréêdorf, Char!ottenburg und Potsdam | pro 1885/86, soll an den Mindestfordernden in öffentlicher Submission verdungen werden, wozu ein 5 | Termin zum 11. März cr., Bormittags 11 Uhr, im Geschäftszimmer, Michaelkirhplatz Nr. 17, woselbft die Lieferungsbedingungen zur Cinsicht offen liegen, und wohin s{riftliche Offerten franco einzusenden find, anberaumt ist.

Berlin, den 2. März 1885. n Königliche Garnison-Verwaltung.

d | [69737] Bekanntmachung,

Die Lieferung des Bedarfs an: 14625 kg Petroleum, 585 m Dochtband, 35500 Kg gebr. Kalk, 1775 , 1009%6 Karbolsäure, 1820 Chlormagnesium soll für die hiesigen Garnifon-Anstalten im Wege der ôöffentlihen Submission verdungen werden und ift hierzu auf Donnerstag, den 12. März cr., Vormittags 11 Uhr, im Bureau der unterzeich- neten Garnijon-Verwaltung cin Termin anberaumt worden. :

Die be¿ügl. Bedingungen können vorber in dem gedacwten Bureau eingesehen, bezw. gegen Entrich- tung von Kopialien bezogen werden.

Potsdam, den 24. Februar 1885,

Königlihe Garnison-Verwaltung,

[70885]

Die ‘Lieferung des Bedarfs an Uniformfstücken pro 1885 soll vergeben werden. Die Röcke und Hosen sollen nach Maß gerarbeitet werden. Bedingungen find in «dem Zimmer Nr. 34 des hiesigen Polizei- Cla POBEE (Clesernhof) einzusehen, Offerten ind mit der Aufschrift: „Offerten auf Lieferung von Uniformsfstücken für die Königliche Schußmannschaft zu Frankfurt a. M.” unter Beifügung betreffender Stoffproben bis 1, April einzureichen.

Franffurt a. M., den 2, Februar 1885. d

Der Polizei-Präfideut, j von Hergenhahn. M,

[70884]

Der Bedarf an Papier, Schreib- und Zeichen- maiterialien pro 1885/86 soll in öffentliher Sub- mission am Donnerstag,

im Geschäftslokale unserer Drudcksachen-Verwaitung hierselbst, Schmidtstedterstraße 39, vergeben werden.

Bedarfsnachweisung und Bedingungen liegen da- selbst zur Einsit aus und können auch von dort 4 gegen Einsendung des Betrages von 50 3 bezogen d werden. M

Die Dfferten sind mit der Aufschrift : ¡M

„Offerte «uf Lieferung von Papier und N Schreib- 2c. Materialien“ h bis zur vorbezeichneten Terminstunde an unser Ges neral-Bureau hierselbst, Am Bahnhofe 23, versiegelt und portofrei einzusenden. Erfurt, den 28. Februar 1885. Königliche Eisenbahn-Direktion.

Gee Submission.

Zum Neubau eines Garnison-Lazareths in Nu- dolstadt sollen Montag, den 16. März cr., Vor- mittags 10 Uhr, im Bauburcau hier Haus Nr. 593a (Kurhaus) folgende Arbeiten und Lieferungen in öffentliGer Submission verdungen

iele tim zte ra É E R E E E R E

werden : h 1) Maurer-Arbeiten, veranschlagt zu 10 342,66 4, h 2) Steinmeß - Arbeiten (Sandstein) j

m Vel N 639,29 f 3) Steinmeß - Arbeiten (Granit) }

incl, Mater R - p 4) Zimmer-Arbeiten incl. Material 9 997,30 , f 5) Schmiede-Arbeiten incl. Material 454,15 ,

6) Lieferung von 352 mille Klinker und Hinter- mauerungssteinen, 7) desgl. von 152 cbm gelöshtem Mauerkalk, 8) desgl. von 383 cbm Mauersand, 9) desgl. von 4793 kg eisernen Trägern, 10) desgl. von 3970 kg gußeisernen Platten. Die Bedingungen und Zeichnungen sind im Bureau des unterzeichneten Lazareths einzu- sehen; auch können Kopien gegen Erstattung der Selbstkosten abgegeben werden. Die Offerten sind postmäßig versiegelt und frankirt mit entsprechender Aufschrift an unter- et Behörde bis zu obigem Termine cinzu- reien. Rudolstadt, den 1. März 1885. Königliches Garnison-Lazarcth, Der Chefarzt. Dr, Dettmer.

a | [70883] Submission H auf Ausführung: der Erd- und Böschungsarbeiten, U der kleineren Brückenbauten und der Wege-Befesti- | gungsarbeiten zum Bau der Eisenbahn von Osna- | brück nach Brackwede. Gesammtbetrag der zu be- 1 wegenden Bodenmassen = 423 330 ebm, Böschungs- ‘1 MR flähen = 359788 qm, Bruch- und Ziegelstein- 4 \

H

Mauerwerk = 7218,9 ebm, eingetheilt in 7 Loose. Termin Mittwoch, den 25. März 1885, Vormittags 11 Uhr, im Bureau des Abtheilungs-Baumeisters Multhaupt zu Halle in Westfalen. Offerten mit der Aufschrift : „Submission auf Ausführung von Erd- und Böschungsarbeiten 2c.“ sind dem Abtheilungs-Bau- meister Multhaupt einzureihen. Bedingungen 2c. können von demselben gegen Einsendung von 3 M bezogen werden. Auch sind bei demselben die Zeich- c iy und Berechnungen 2. zur Einsicht aus- geleat. Hannover, den 24. Februar 1885. Königliche Eisenbahn-Direktion,