1860 / 218 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

1742

Bergbaukunde, Salinenkunde, Allgemeine Hüttenkunde, Eisenhüttenkunde, Mechanik, Maschinenlehre, Markscheide- und Meßkunst, Zeichnen und Constvuiren, mit Vorträgen über Projections- Methoden und Schatten-Constructionen, 9) RNepetitorien und Colloquien über Mineralogie und Geognofie, 10) Repetitoxien und Colloquien über mathematishe Disciplinen. Nach Vollendung des akademischen Laboratoriums wird 11) Unterricht in dex praktischen und theoretischen Probirkunst und Maß- Analyfe ertbeilt werden. Oas spezielle Verzeichniß der Lectionen wird halbjährlich bekannt gemacht.

Aufnabme in die Akademie.

16. 9.

Oie Aufnabme der Studirenden erfolgt dur< Jhnscription auf hor gängige schriftliche mit den nöthigen Attesten begleitete Anmeldung bei dem Direktor vom 1. bis 15, Oktober jedes Jahres,

Oie geschehene Juscription wird auf dem Anmeldebogen vermerkt, wel@en dex Studirende bei dem Registratur - Beamten der Akademie per uli in Empfang zu nebmen hat.

$. 10. Jeder Juskribirte erbält zugleich cine von dem Direktor unterzeic)

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nete. für die Dauer des Lebrganges gültige Erkennungskarte, Verechtigung zux Jnscription,

H 11 Zur Juscription sind berechtigt:

1) Diejenigen Exspektanten, welche sich dem preußischen Staatsdienste widmen wollen, insofern sie bereits Universitäts - Vorlesungen über Mineralogie, Geognosie, Experimental - Chemie und Physik, Diffe- rential- und Jutegral-Rechnung gebört haben.

2) Inländer, welebe das Zeugniß der Reife von einem Gymnasium oder einer Realschule (exster odex zweiter Ordnung) besißen, min- destens ein Jahr bei der praktischen Bergarbeit beschäftigt gewesen

ind und genügende Kenntnisse in den ad 1 genannten tissenschaft

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Sea Gegenständen natvoeisen.

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A - Þ A A E T A R A cvcreSrerd&- TCCTIYE TYC T4 LVTT WITUTUHTICG «UVr Pes > Kars p Ly S S via o He E Es d ä E, A Mufnabine binreichende tbeoret{e und praktische Vorbildung nacbtwveisen naa B D. ita D - + f a Qy-& ° a 2 : wm die Verg-Akademic mit Erfolg besuchen zu können.

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3 bestimmten Honörars zu arfiatten. dae Sväther Hvspitanten rrbalten an iaubunitiWem, in wel@bem die malt werdrn.

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S Anmeld rgegenstände namhaft ‘ge-

a D s M5 * A und dkn Doctnten.

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4 D l periónlawen Meldungen der anten bei dea Doten- ta gesceben unter Vorlegung des Anmeldebogens, bezieheñtlich des Er- iaubnißSeines, halbjuhrlih innerbalb längftens vicr Wochen nah Be- aim des Semesters. i : 2 L d. 15. Keim Docent ift befugt, bie Meldung eines anzunehmen vder den VesuS der Vorträge und des Unterrichts zuzulaffen, bevor nicht dos Houvrar gezahlt und darüber von der Kasse auf dem Anmeldebogen autttr:, beziehungsweise die Stundung nagewiesen ift. e G

g. 16.

13 S T 5 NoR F Coi z . 1 k » i ' tj Á E an e des auf sein Gesuch entlassenen bisherigen Vice-Konsuls JZs\aak Preston zum Vice: Konsul daselbst bestellt worden,

Stündun g.

D 19,

Jn Fällen großer durch glaubhafte Atteste öffentlicher Behörden nachzutweisender Bedürftigkeit kann der Minister für Handel, Gewerbe und dffentliche Arbeiten, auf Vorschlag des Direktors, inskribirten Fn- ländern Stundung der Hälfte des Honorars für den ordentlichen Unter- richt bewilligen,

Eine Stundung der Honorare füx außerordentliche Lehrvorträge findet nicht statt, C. L.

Die Betoilligung der Stundung wird von dem Direktor auf den Anmeldebogen bescheinigt.

Durch einen schriftlichen Nevers übernimmt dexr Studirende alsdann. die Verpflichtung , die gestundeten Beträge spätestens in se<s Jahren na< dem Abgange von der Akademie an deren Kasse zu zahlen.

Nückexrstattung des Honorars.

i G: 41,

Nü>zählung des Honokars erfolgt nur bei außerordentlichen Vor- lesungen, wenn dieselben nicht zu Stande gekommen oder innerhalb der exsten drei Monate des Semesters abgebrochen oder auf cine andere als die angekündigte Zeit verlegt worden sind. Die Beträge müssen jedo in den ersten bier Monaten des laufenden Semesters bei der Kasse abge- hoben werden, widrigenfalls dex Anspruch auf Nükerstattung erlischt.

Zeugnisse.

C: 22 Die Testate Werden am Schlusse jedes Semesters dur< Eintragun@e in die dafür bestimmte Columne des Anmeldebogens ertheilt. Auf Verlangen werden den Studirenden Zeugnisse über den Besuch der Berg- Akademie dur< den Direktor gegen Rückgabe des Anmelde- bogens ausgestellt,

Entfernung vvn der Akademie,

Y. 40,

Ueber die Entfernung derjenigen Studirenden, welche sih durch ihr Verhalten innerhalb vder außerhalb der Akademie einer ferneren Beibe- hältung unwürdig zeigen, entscheidet dex Minister für Handel, Gewerbe und “dffentliche Arbeiten auf den Antrag des Direktors.

Diejenigen, welche si< für den Staatsdienst ausbilden, gehen mit dex Entfernung von der Akademie zugleih der Qualität als Exspektantenw verlustig.

d. 24, Abänderungen diefer Vorschriften bleiben vorbehalten,

Ministerium der auswärtigen Augelegenheiten.

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Ver Kaufmann Edw, Herb. Luth, Preston in Varmouth

s S j T U p _—— - ) Sat tlteriune fur Fandel, Gewerbe und Öffentliche

ÆWArbeiten.

Bekanntmachung der Allerhöchsten Bestätigung des Statuts einer unter der Benennung , Actien- Gesellschaft für Gasbeleuchtung in Hamm“ mit dem Domizil zu Hamm errichteten Actien- Gesellschaft.

1743

Ministerium der landwirthschaftlichen Angelegenheiten.

Cirkular-Verfügung vom 1, September 1860 in Betreff der realen Subrepartition der Gesammt- pláne bei dem Auseinanderseyungs-Verfahren.

Der Königlichen General-Kommission wird auf Jhren Bericht vom 8. Juli e, nach erfolgtem Einvernehmen mit dem Herrn Justiz - Minister, eröffnet, daß die in dem Rescripte vom 95, November 1837 (von Kamph Annalen Band 21. Seite 949) gestattete ideelle Subrepartition der, bei der Zusammen- Lng mehrerer mit ungleichartigen Reallasten und Schul- den behafteter Grundstücke des nämlichen Eigenthümers aus- gewiesenen Gesammtp!äne als eine interimistishe Maßregel zu he- trachten is, durch welche das Auseinandersehzungs-Verfahren nicht definitiv beendet wird. Es ergiebt si< daraus, daß die reale Re- partition der Gesammtpläue, sobald ein praktishes Bedürfniß dazu eintritt, im Znteresse der Landeskultur und der Rechte dritter Personen von der Königlichen General-Kommission nachgeholt werden muß und daß deren Kompetenz dazu nach $. 12 der Verordnung vom 30ften Juni 1834 in Verbindung mit $. 196 der Verordnung vom 20ften Zuni 1817 weder durch die Bestätigung des Rezesses oder die dar- auf gestühte Berichtigung des Hypothekenbuchs ausgeschlossen wird, no< davon abhängig ist, ob das Bedlirfniß der realen Sub- Repartition s<on ror der Mezeß - Bestätigung oder erst später entstanden ist. Die Königlihe General - Kommis- fion wird’ deshalb veranlaßt, bei einer jeden erfolgenden Zerstüfelung eines Gesammtplanes, welcher bisher nur ideell fub- repartirt worden ist, si<h der Regulirung des Geschäfts zu unter- ziehen und dasselbe dur< einen zu bestätigenden Nachtragsrezeß zum Abschluß zu bringen, indem es erst auf diese Weise eine un- umstößlihe Gültigkeit erlangt.

Für die Zuständigkeit der Auseinandersezungsbehörde ist auch der Umstand gleichgültig, ob die von dem Eigenthümer beabsichtigte Theilung eines Gesammtplanes der ideellen Subrepartition ent- spricht, oder oh dies nicht der Fall ist ; denn unter der lezten Vor- aussezung wird die neue Eintheilung des Gesammtplanes als ein hei Gelegenheit der Gemeinheitstheilung zw ordnendes Neben- geschäft zu behandeln sein. Desgleichen wird dabei der Königlichen General-Kommisfion zufolge Y. 8 des Gesehes vom 3. Januar 1845 die Regulirung der öffentlihen Lasten und Mga obliegen.

Wegen der Kosten des gedachten Nachtragsverfahrens find |

diejenigen Grundsäße zur Anwendung zu bringen, welche wegen der Kosten einer nachträglichen Regulirung des Verwendungs-

punktes maßgebend sind. Berlin, den 1, September 1860,

Der Minifter für die landwirthshaftlihen Angelegenheiten.

An : die Königliche General-Kommission zu N.

Abschrift vorstehender Verfügung erhält die Königliche Gene- ral-Kommission (Regierung) zur Kenntnißnahme und Nachachtung. Berlin, den 1. September 1860.

Der Minister für die landwirthschaftklihen Angelegenheiten. Graf von Püd>ler.,

An i sämmtliche’ übrige General-Kommissionen und land- wirthschaftliche Regierungs- Abtheilungen,

| ift gestern Abend in Laeken angefommen. de | von dem Herzog und der Herzogin von Brabant und dem Grafen

und die Landhaafe eine Höhe von 65 Fuß Rheinl. über dem Meeresspiegel, eret

Sämmtliche drei Baaken sind weiß angestrichen,

Die ad 1 und 2 bezeichneten Linien laufen demnach parallel und beträgt die Distance zwischen denselben 14 Seeméile 60 auf 1 Grad), mithin

8851,32 Fuß Rheinl,

Der zu steuernde Cours ist Nord 36" West und umgekehrt Süd 36° Oft mißweisend.

Berlín, den 13, September 1860.

Die Admiralität, Marine-Verwalkung.

Angekommen: Dex General-Major, Abtheilungs - Chef im Kriégs8-Ministerium, von Sommerfeld, von Tepliß,

Abgereist: Se, Excellenz der Staats - und Minifter für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten, von der Heydt, nah Elberfeld,

Berlín, 13. September. Se. Königliche Hoheit der Prinz- Regent haben, im Namen Sr. Majestät des Königs, Allergnädigst geruht: Dem außerordentlihen Gesandten und bevollmächtigten Minister in Stockholm, Grafen von Oriolla, die Erlaubniß zur Anlegung des von des Königs von Schweden und Norwegen Ma- jestät ihm verliehenen Großkreuzes vom norwegischen Orden des heiligen Olaf zu ertheilen.

N ichtamt liches.

/ 42 $ Ls Ta; Fs E E cat Wre liche “Hof hat in diesem Jahre ungewöhnlich frühzeitig die Sommer- residenz Wilhelmsthal verlassen und das Hoflager hierher und auf die Wartburg verlegt. Vorerst hat aber der Großherzog einen Ausflug nah Franken und die Frau Großherzogin eine Reise na den Niederlanden angetreten, Die Prinzessinnen haben das hiesige Sch!oß bezogen. (L. Ztg.)

Hefsterreich. Wien, 13, Sevtember. Se. Königliche Hoheit der Graf herzog von Hessen trat heute Morgen die Rü>reise an, Se. Majestät der Kaiser kam zum Abschied Sr. Königlichen Hoheit auf den Bahnhof.

¡ ff 2. S Dér König Leopold Velgien. Brüffel, 12. September. Dér König Leop

s Am Bahnhof wurde er von Flandern empfangen. Der König und die Königliche Familie reisen ná<sten Sonnabend nah Wesflandern ab.

roßbritannien und Irland. London, 12, Seps-

E Die Gräfin v. Neuilly hat s< mut den Kindern des

Herzogs von Nemours von Claremont nah der Villa des Admi-

rals Sir Clifford in Ryde hegehen. Der Graf vou Paris und der Herzog von Chartres find dori mit ihr zusammengetroffen.

Die Blätter berichten den Tod des James Wils 91, ZFinang-

ministers des Jndishen Rathes in Kalfuita. Er haite seit jeiner - Ankunft iu Judien gelitten und ist am 14, Auguft an der Cholera Seine Königliche Hoheit der Prinz - Regent hab N gestorben. Êr war dem Rathe der: Aerzte, vis hm pan peignacien. e K onIgui<he Do er Priaz - Regent haben im Namen . 5 : alität gefigrben: Ex, a E e E MIPIUN: L Cm: E Seiner Majestät des Königs mittelst Allerhöchsten Erlasses vom f Admiralität. Auiubeit m Sebirs ennen. E E D i

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ux ore 17. August d. J. die Errichtung einer Actien-Gesellshaft unter dem f so ein Opfer seines Diensteifers geworden.

Namen „Actien-Gesellschaft für Gasbel in H “. mi

| S Namen [ellschaft für Gasbeleuhtung in Hamm“ mit dem is ul Va

E &A Z- L. d Domi “e d è is 19 Su er. Vorgestern zatren

n E L t mizil zu Hamm in Regierungsbezirk Arnsberg zu genehmigen Yb F Sa e p r: E Vacht Ihre Laje 9 Ÿ i, f 7 T

Vom 8, September 1860,

E unterlóßt die Honorare innerbail des 1m $. besttmmten ZeTTTaUM® gu enitbten, bat die Beitreibung derselben und na Befinden Der Timfionde bie AussSließung von dem Unterrichte an der Bero - Afkg- | Dem? unD die Lune in der InscriptionEffte zu arwêrtigen s :

Bekanntmachung,

um Awe> der Prüfung der Leistungsfähigkeit Sr. Majestät

aria aßticnge ant am Strande der Offtfee zwischen Zoppot und Brösfen bei Danzig nachbezeichnete Baaken aufgestellt worden: | 1) unterhalb der Villa Hochwaffer die nördliche Strandbaake, in der Richtung Süd 54° West mißweifend, in einer Linie

mit der Spiße des Thurmes der Villa Hochwasser. Die Höhe dieser Baake ist 80 Fuß Rheinl. über dem Meeres-

E lèmterrefiot überbaup: 30 Thaler balbjährlid. rage Statuten zu bestätigen geruht, was hierdur< nah Vor- g aua zufes lr tine cinzelne Vorlewng Halbisbrli< auf jede | S es $. 9 des Gesezes über die Actien - Gesellschaften vom E M fe 4 N 2 O E t s a v M : I j | O s 2 / 2 5 m Ee D runde 15 Zhaler also Geispielóweise bei einem wöcent- | “- tovember 1843 mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß

Z f Ä. Pr TT Gs i Hls y T7 T? «6M N 4 É T H ) ) p F La 4 A h

F werg p 5 Zhaler. Fúr den Zeihnen - Unterri<ht gebracht wird, daß der Allerhöchste Erlaß nebst dem Statute dur<

>- 0% 9) P > Zholer halbj#rli> zu entrichten. | das Amtsblatt der Königlichen Negierung zu Arnsberg bek Den Wetrac Det Gonorare Sor otCommhentl: L 1: gd g g rnsberg bekannt

E dka Zut a beé Honorari úr außerorbentlie Vorträge sehen die | gemacht werden wird,

L WW: Mir sianbntt wt vem Kuratorium fest, worüber der Kasse | Berlin deu 8 Sev i

Kath zu geben #0 Hierbei fol um Aligemeinen der für Hospitanten | erun, den 8, September 1860.

Der Genen Lebrvortrüge angenommene Eap nicht lbers<ritten |

Atale“ eine Fahrt uach La Ciotat gemacht, um dort das Ire,

für N wtE ifire= Fahrt bestimmie Ar E vam Stapel laufen zu: sehen. Zu dem Hande anmer = - hie waren 250 Persouen, die Notabein des Hane Enn deE fs E Spißen der Departemental-Behörden, eingeladen, E N uf ‘htl degaben fich Jhre Majestäten an Bord des Mgi, i C ad gestern Morgens 5 Uhr die Anter lichtete- und U « E los mittags auf der Rhede von Toulon, van dem, Aus ) Uhr: erfolgie: Kriegsschiffe und der Forts begrüßt, eintraf. Um indie Der: die Landung, der Maire überreicote die Schlüssel dex 4. Q

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2) Uta Rothhof die südliche Strandbaake, t der Richtung

Süd 54° West mißweifend, in einer Linie mit der, auf dem Dünenrü>en bei Rothdhof errichteten Landhaake.

Die südliche Strandbaake hat eine Höhe von 56 Fuß Rheinl.

c 4 | Der Minister des Junern,

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Der Minister. für Handel, Gewerbe und óôffentli<he Arbeiten.

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