1906 / 25 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

den österreichish-ungarishen Jmport mit der gleichen Maßregel vorgehen, jedoh erst nah Ablauf des Vertrages.

Dem „Dnevni-List“ zufolge ernannte die serbif he Re- gierung zwei Delegierte, die in Sofia Verhandlungen über eine serbish-bulgarishe Eisenbahnkonvention ein- leiten sollen, wonach Serbien auf den bulgarischen Bahnen die niedrigsten Tarife eingeräumt werden.

Norwegen. Das Entlassungsgesuch des Kultusministers

Knudsen ist, „W. T. B.“ zufolge, genehmigt worden. Zu seinem Nachfolger is der Dr. theol. Jenjen ernannt worden.

Amerika.

Nach einer Meldung des „Reutershen Bureaus“ aus Caracas haben die Mitglieder des diplomatischen Korps vorgestern Venezuela eine formelle gemetin- Ie Note zugehen lassen, in der fie erklären, daß sie

en von Venezuela eingenommenen Standpunkt mcht teilen könnten, daß Taigny zur Zeit seiner erzwungenen Abreise seines offiziellen Charakters als französischer Geschäftsträger entkleidet gewesen sei und nur als französischer Bürger habe elten können. Die Mitglieder des diplomatischen Korps haben ben Text der Note ihren Regierungen übermittelt. Einem französishen Dampfer, der vorgestern in La Guaira eintraf, wurden die gewöhnlichen Rechte beim Verkehr mit dem Lande gewährt.

Asien.

Nach dem Bericht, der dem japanischen Landtage von der Finanzverwaltung vorgelegt ist, belaufen nh die Kriegsausgaben von- Beginn des Krieges bis September 1905 auf 1170 Millionen Yen.

Das Haus der Pairs hat, wie ,W. T. B. aus Tokio meldet, vorgestern einstimmig ein Geseß angenommen, durch welhes das Kapital der Kogyobank, die das Hauptorgan zur Vermittlung fremder Kapitalsanlagen in Japan ist, auf 17 500 000 Yen vermehrt wird. Es wird als sicher vorausgeseßt, daß das Geseß auch im Abgeordneten- hause angenommen werden wird.

Nach einer Meldung des „Reuterschen Bureaus“ ist be- {losen worden, die japanische Gesandtschaft in Rom in eine Botschaft umzuwandeln.

Afrika.

In der Umgegend von Tanger ist es zu neuen Streitig- keiten zwishen Raisuli und dem Angerastamm ge- fommen. Die Angeraleute brannten am Freitag v. W. drei Dörfer im Osten von Tanger nieder. Sie sollen sfich, nah einer Meldung der „Agence Havas“, vorbereiten, Raîsuli in großer Zahl anzugreifen. Der Transportdampfer „Turki“ ist vorgestern nah Adjeraud abgegangen und wird dort einige Artilleristen und Geschüße, die für Udjda bestimmt sind, aus-

schiffen.

Parlamentarische Nachrichter.

Die heutige (30.) Sißung des Reichstags, welcher der Staatsminister, Staatssekretär des Jnnern Dr. Graf von Posadowsky-Wehner beiwohnte, wurde vom Prä- sidenten Grafen von Ballestrem um 1 Uhr 20 Minuten mit der Mitteilung eröffnet, daß Seine Majestät der Kaiser die Glückwünsche des Reichstags zu Allerhöhstseinem Geburts- tage huldvollst entgegengenommen hat.

Die Vorlage wegen Abänderung mehrerer hessisher und badisher Reihstagswahlkreise wurde in zweiter Lesung ohne Debatte unverändert genehmigt.

Darauf seßte das Haus die Generaldiskussion des Geseß- entwurfs wegen Aenderung des Geseßes über den Unterstüßungswohnsiß fort.

Abg. Dr. Herzfeld (Soz.): Die Vorlage hat den Vorzug der Offenheit; ohne Verhüllung sagt die Begründung, daß die Novelle den

Grundbesiß entlasten soll. Es ist kennzeihnend für die politische Situation, daß gleih nah den Steuervorlagen, die wieder die Massen belasten und wieder Tausende neuer Unterstüßungsbedürftiger schaffen werden, diese Novelle kommt, die ausge prochenermaßen

| nur eine Novelle zur Unterstüßung der Gutsbesißer is, und es"

ist kennzeichnent, das das Zentrum der Vorlage lediglih zustimmt und die freisinnige Vereinigung sowie die Nationalliberalen nur ganz \{üdhtern den agrarishen Charakter der Novelle, aber niht ihre eigenen Forderungen darlegen, die fie an ein solches Geseß zu stellen haben. 1892/93 nahm die erste Beratung der Novelle zum Unter- füPungewoßnsigaeleB, die den ersten {üchternen Schritt in agrari- {er Richtung tat, . volle 3 Tage in Anspru, und die bürger- lichen Parteien wehrten sich entschieden dagegen. Heute wird die Beratung etwa in einer halben Sizung abgetan sein. Die Negie- rung begründet die Spulage mit der Entvölkerung in Ostpreußen, Posen, Mecklenburg-Shwerin, Pommern und Westpreußen, das zeigt, daß gerade die ostelbischen Junker diese Vorlage wollen. Die Be- gründung sagt, daß infolge der Abwanderung aus diesen Provinzen auf dem Lande die Zahl der Arbeitsfähigen unverhältnismäßig ering sei im “gh ada zu den Ortsanwesenden und folgert daraus für diese Bezirke unverhältnismäßige Armenlasten. Mit der Statistik läßt sih diese Behauptung aber niht belegen. Die Statistik zeigt im Gegenteil, daß die Zahl der Unterstüßten und der Betrag der Unterstüßungen in Berlin prozentual höher ist als z. B. in Ostpreußen, und daß für die Jahre von 1884 bis 1893, über die wir eine Statistik haben, fortgesezt die Berliner Armenlasten bedeutend höher waren als in Ostpreußen. Diese Vorlage wird wieder die Städte und die Arbeiterschaft höher belasten als die ländlichen und die Gutsbezirke. Die Zahl der Unterstüßungsbedürftigen hängt in erster Linie von der wirtshaftlihen Konjunktur ab; zur Zeit wirtschaftlicher Krisen \{willt fie in Stadi und Land an, eine Nolle spielt dabei auch die Entwicklung der Arbeiterorganisationen. Je stärker diese sind, desto geringer die Unterstüßungsnotwendigkeit. Wenn die Guts- besitzer die Zahl der Unterstüßungsbedürftigen verringern wollen, müssen fie vor allem den ländlihen Arbeitern das Koalitionsrecht geben fowie demokratishe Einrichtungen, vor allem das all- gemeine gleite Wahblreht in Preußen. Damit würden wir die Einnahmen des preußishen Staats so zu Gunsten der breiten Massen verwenden können, daß die Zahl der Unterstüungsbedürftigen in ungeahntem Maße abnähme. Aber die Herren werden sih hüten, denn gegen die Forderung der politishen Gleichberehtigung der Arbeiter wird die preußishe Armee mobilisiert. Den preußischen Funkern wäre es angenehmer, ein Blutbad unter den Arbeitermafsen anzurihten. (Zurufe rechts.) Die Herren wären am 21. Januar vor einem Blutbade nicht zurückgeshreckt, gegen das die Bartho- lomäuênacht ein Nichts gewesen wäre. Aus der Vorlage folgere ih, daß wir mehr Landarme haben werden, aber nicht weniger Unterstüßungsbedürftige, und daß die Güter diese Landarmen nicht zu unterstüßen haben, sondern die größeren Verbände. Die Arbeiter, von denen der Graf von Posadowsky spra, die per Rad in die Stadt fahren, sind selbstverständlich krankenversichert, sie haben bereits eine sech8monatlihe Unterstüßung. Die heute ter Stadt zur Last fallen, sind nicht versichert, z. B. die Heimarbeiter in Berlin. Warum legt denn die Regierung kein Geseg voc zur Ver- sicherung der Heimarbeiter? Der Graf von Posadowsky sprach von Leuten, die ihre Güter verkaufen und als behäbige Rentiers in Städten wie Berlin leben, weil sie dort weniger Steuern bezahlen. Für diese Leute wird also das Geseß gemacht. Wer die Verhältnisse auf dem Lande kennt, der weiß, woher die Leutenot kommt. In einem Prozeß in Mecklenburg stellte sch heraus, daß mecklenburgishe Arbeiter genug vorhanden waren, man nahm aber russishe Arbeiter, weil die mecklenburgishen doppelt soviel forderten. Es werden {hon Arbeiter genug vorhanden sein, wenn man den ländlichen Arbeitern nur eine mershenwürdige Existenz gibt. Man beginne endli, den ländlihen Arbeitern auch den Schuß des Deutschen Reichs zuteil werden zu lassen; man \{chüße sie vor der Profitgier der ländlichen Unternehmer. Durch den Geseßentwurf wird niemand mehr auf dem Lande geaen werden; ih glaube im Gegenteil, daß die jungen Leute, die Arbeiterschaft überhaupt, bierdurch früher und stärker mobilisiert werden. In der Beziehung haben wir gegen den Gesegzentwurf nichts einzuwenden, die jungen Leute werden um fo früher in den Klafsenkampf hineingezogen, und sie werden um fo früher, zu uns kommen. Eine Besserung der Unterstüßzungsbedürftigen wird aber durch diesen Gesetzentwurf niht erzeugt. Wir stehen ja vor dem 1. März, wo nach den Worten des Reichskanzlers die Zeit der Ernte für die Gutsbesitzer beginnt. Für die Unterstüßungsbedürftigen wird es keine Zeit der Ernte sein.

(Schluß des Blattes.)

Nr. 7 des „Eisenbahn-Verordnungsblatts", heraus- gegeben im Ministerium der öffentlihen Arbeiten, vom. 27. anuar

enthält einen Erlaß des Ministers der öffentlichen Arbeiten vom

27. Januar d. I, betreffend Dienstkleidung der Staatsbeamten.

Kunst und Wissenschaft. 0

Die Deutsche Jahrhundertausstellung in der König- h lihen National-Galerie is wohentäglih von 10 bis 4, am *

Sonntag von 12—4 geöffnet. Der Eintritt beträgt 1 46, am Dienstag

5 M Dauerkarten, die auch für Dienstag gelten, kosten 20 A Der q Reinertrag der Ausstellung wird einem künstlerishen Zweck von all, *

gemeinem Nutzen zugeführt.

Theater und Musik.

__Im Königlihen Opernhause beginnt morgen, Dienstag, eine Gesamtaufführung des Bühnenfestspiels „Der Ning des Nibelungen“ von R. Wagner mit dem Vorabend: „Das WYhein- old“. Es sind in den Hauptrollen beschäftigt die Damen

einl (Frida an Stelle der erkrankten Frau P e), Hiedler (Freia), Parbs (Erda), Dietrich, Nothauser, von Scheele-Müller, (Rheintöchter) sowie die Herren Bachmann (Wotan), Grüning (Loge), Lieban (Mime), Knüpfer und Griswold (Fasolt und Fafner), Berger (Donner), Philipp (Froh). Dirigent des Gesamtzyklus ist der Kapell- meister Dr. Muck.

Im KöniglihenSchauspiel hause wird morgen Shakespeares „Julius Câäsar* in folgender Beseßung aufgeführt: Marcus Antonius: Herr Matkowsky; Brutus: Herr Kraußneck; Cäsar: Herr Nesper; Cassius: Herr Ludwig; Octavius: Herr Staegemann; Casca: Herr Pohl; Portia : Frau Poppe: Calpurnia : Fräulein von Arnauld.

Mannigfaltiges. Berlin, den 29. Januar 1906.

Am Donnerstag, den 1. Februar d. J., finden in den Morgenstunden internationale wissenschaftliche Ballonaufstiege stati. Es steigen Drachen, bemannte oder unbemannte Ballons in den meisten Hauptstädten Europas auf. Der Finder eines jeden unbe- mannten Ballon s erhält eine Belohnung, wenn er der jedem Ballon beigegebenen Instruktion gemäß den Ballon und die Instrumente sorgfältig birgt und an die angegebene Adresse sofort telegraphisch Nachricht sendet.

Bremen, 28. Januar. (W. T. B.) Das Schulschiff des Deutschen Schulschiffvereins „Großherzogin Elisabeth“ traf am 27. d. M. wohlbehalten in Galveston ein und wird yor- auésihtlich am 2. Februar nah Havana weitersegeln.

London, 27. Januar. (W. T. B.) Nach einer Lloydmeldung aus Dover ist der englishe Dampfer „Rapallo“, - von Philadelphia nach Hamburg bestimmt, mit beschädigtem Bug dort eingetroffen und hat die von ihm gerettete Mannschaft des deutshen Dampfers „Thyra*, von New Castle nah Las Palmas bestimmt, an Land gesetzt. Er war mit der „Thyra“ in Kollision geraten, wobei letztere gesunken ist. Wie die Ueberlebenden berihten, ereignete fh der Zusammenstoß zwiscen der „NRapallo“ und der ¿Thyra“ um 2 Uhr Nachts bei klarem Wetter ¿wischen Dungeneß und Dover. Die „Thyra“ sank innerhalb 5 Minuten und die Mannschaft hatte gerade noh soviel Zeit, um sich an Bord der „Rapallo“ zu retten.

Paris, 28. Januar. (W. T. B.) In Missiessy bei Toulon bra unter den Soldaten des 8. Kolonialinfanterie- regiments eine Meuterei aus. Eie Anzahl mit Arrest bestrafter Leute verbarrikadierte sch in den Zellen und erwiderte die Er- mahnungen des Obersten mit Beshimpfungen. Der Oberst ließ die Türen sprengen und die Meuterer gefesselt nah den Kasematten der benachbarten Forts bringen.

(Fortseßung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

Verichte von deutschen Fruchtmärkten.

Erste Beilage

Berlin, Montag, den 29. Januar

Qualität

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zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußishen Staatsanzeiger.

Außerdem wurden am Ma e (Spalte 1 nach überschlägliher Schäßung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)

Theater.

Königliche Schauspiele. Dienstag: Opern- haus. 28. Abonnementsvorstellung. Der Ring des Nibelungen. Bühnenfestspiel von Richard Wagner. Vorabend: Das Rheingold. Musikalische Leitung: Herr Kapellmeister Dr. Muck. Regie: Herr Oberregisseur Droesher. Anfang 74 Uhr.

Schausvielhaus. 30. Abonnementsvorstellung.

ulius Caesar. Trauerspiel in 5 Aufzügen von

illiam Shakespeare. Ueberseßt von August Wil- “ura von Schlegel. Regie: Herr Regisseur Hergzer. nfang 74 Uhr.

Mittwoch : Opernhaus. 29. Abonnementsvorstellung. Der Ring des Nibelungen. Bühnenfestspiel von Richard Wagner. Erster Tag: Die Walküre. Fn 3 Akten. Anfang 7 Uhr.

Schauspielhaus. 31. Abonnementsvorstellung. Wil-. Sei Tell. Schauspiel in 5 Aufzügen von

riedrih von Schiller. Anfang 7# Uhr.

Deutsches Theater. Dienstag: Der Kauf- mann von Venedig.

Mittwoch: Der Kaufmaun von Venedig.

Donnersïíag: Eine florentinische Tragödie. Der heilige Bruunen. Der Herr Kommisfsär.

Freitag: Zum ersten Male: Oedipus und die Svhinx.- Anfang 7 Uhr.

Sonnabend: Der Kaufmann von Venedig.

Berliner Theater. Dienstag: Der Wider-

speustigen Zähmung. Mittwoch: Der Widerspeustigen Zähmung.

Abends 8 Uhr:

Lessingtheater. Dienstag, Uud Pippa tanzt. 74 Uhr:

Mittwoch, Abends Neueinstudiert : Donnerstag, Abends 8 Uhr: Und Pippa tanzt.

Rosmersholm.

Schillertheater. O0. (Wallnertheater.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Königsglaube. Ein biblishes Drama in 5 Aufzügen von Hermann Stodte.

Dienstag, Abends 8 Uhr: Wanjuschins Kinder.

Drama in 4 Akten von S. A. Naidjonow. Deutsche

Bearbeitung von Hans Kaufmann und Marx Lie.

(1 O Abends 8 Uhr: Ueber unsere Kraft. . Qell.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Cyprieune.

Theater des Westêns. (Station Zoologischer Garten. Kantstraße 12.) Dienstag (bei aufgehobenem Abonnement): Gastspiel von Jsadora Duncan. Anfang 8 Uhr.

Mittwoch: Gasparoue. Anfang 7F Uhr.

Donnerstag: Schütenliesel. (Friy Werner, als Gast.) Anfang 7F Uhr.

Freitag (bei aufgehobenem Abonnement): Schützen- liesel. (Fciß Werner, als Gast.)

Sonnabend, Nachmiitags 3 Uhr: Bei kleinen Preisen: Der Sohn der Wildnuis. Abends 7x Uhr: Schügtzeuliesel. (Friß Werner, als Gast.)

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei halben Preisen : Die Zauberflöte. Abends 74 Uhr: Schügen- liesel. (Friß Werner, als Gast.)

Komische Oper. Dienstag: Die Bohème. Mittwoch : Hoffmanns Erzählungen. Donnerstag: Der Corregidor. Freitag: Zum 50. Male: Hoffmanus Er- zählunugen. Sonnabend: Der Corregidor.

Neues Theater. Dienstag: Liebesleute.

(Amants.) Anfang 7# Uhr. Mittwoch: Ein Sommernachtstraum. Donnerstag: Ein Sommernachtstraum. Ss: Eiu Sommeruachtstraum. onnabend: Salome.

Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Diens-

tag, Abends 8 Uhr: Der Weg zur Hölle. Mittwoch bis Sonnabend : Dec Weg zur Hölle.

Residenztheater.(Direktion: Richard Alexander.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Der Prinzgemahl.

Mittwoch und folgende Tage: Der Prinzgemahl.

Satirisher Shwank in 3 Akten von Leon Xanrof

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die Höhle des Löwen.

Thaliatheater. (Dresdener Straße 72/73.) Direktion: Kren und Schönfeld. Dienstag, Abends 8 Uhr: Vis früh um Fünfe! Schwank mit Gesang in 3 Akten von Jean Kren und Arthur Lipvschiß. Musik von Paul Line. n Gi und folgende Tage: Vis früh um nfe! Sonntag, Nachmittags 35 Uhr: Charleys Tante. (Guido Thielscher in der Titelrolle.)

Bentraltheater. Dienstag, Abends 8 Uhr: Die Puppe. Operette in 3 Akten von Audran. (Mit Mia Werber und Karl Schulz.)

Mittwoh: Bei halben Preisen: Das süße Mädel. (Mit Mia Werber und Karl Schulz.)

Donnerstag: Der Vogelhäudler.

Drs Orpheus in der Unterwelt.

onnabend, Nachmittags 4 Uhr: Schneeweif;chen und Rosenrot. -—— Abends 8 Uhr: Das süfe Mädel.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Der Bettel-

ftudent. Abends 7} Uhr: Der Vogelhändler.

Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Friedrichstraße.) Dienstag: Zum ersten Male: Loulou. Anfang 8 Uhr.

Konzerte.

Singakademie. Dienstag, Abends 8 Uhr: Konzert von Alfred Wittenberg.

Philharmonie, Oberlichtsaal. Dienstag, Abends 8 Uhr: Klavierabend von Michaël von Zadora.

Saal Bechstein. Dienstag, Abends 74 Uhr: Liederabend von Annie Ritter.

Mittwoch, Abends s Vbr: Cyprienne. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Königsglaube.

und Jules Chancel. Deutsch von Wilhelm Thal.

Pirkus Albert Schumann. Dienstag, Abends präzise 74 Uhr: Extragalavorstelluung. Das große internationale Programm und Miß Alice Mitchell und ihre 20 farbigen Stu- deuten, einschließlich Topsy, Heury Williams, BVilly Yeger, die ausgezeichneten Saudtänzer. Ferner: Die phänomenale Mirza Golem-Truppe und die großartigen neucu Spezialitäten. Zum Stluß: Die diesjährige große Ausstattungspantomime : Sens? das ueue Frauenreich. Sieben wunder- are Akte und die feenhafte Schlußapotheose.

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Familiennachrichten.

Vereheliht: Hr. Raimar Edler von Paepke- Prieshendorf mit Wanda Gräfin Eckbrecht von Dürkheim - Montmartin (Hannover). Hr. Leutnant Hans Eschenburg mit Frl. Nuth Kundler (Bartschin). er Leutnant Walter Surén mit Frl. Margarete Hübner (Berlin-Schöneberg).

Geboren: Ein Sohn: Le Hauptmann Ernst von Buttlar (Berlin). Eine Tochter: Hrn. Landrat Arnold Wahnschaffe (Stegliß). Hrn. Amtsrichter Max Püschel (Oberglogau). Hrn. Regierungsreferendar Ludwig von Kusserow (Char- lottenburg).

Gestorben: Hr. Generalleutnant z. D. Alexander von Massow (Bug Hr. Oberstleutnant z. D. Hermann von Schleicher (Kalau). Hr. Nrofeflor Dr. Franz Krause (Bres

erw. ‘i Justizrat Klara Kaehne, geb. May (Glogau).

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Verantwortlicher Redakteur : Dr. Tyrol in Charlottenburg.

Verlag der Expedition (I. V.: Heidrich) in Berl in.

Druck der Norddeutshen Buchdruckerei und Verlag8- Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 832.

Neun Beilagen

(einschließliß Börsen-Beilage). (2234)

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