1906 / 35 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

das aber eine auffallende Aehnlichkeit mit dem berühmten Quartett bildet den Kern des Werks, welches anstatt der die das Programmbuch Variationen über das Haupt- Der Komponist versteht sih wohl, wie so mancher weiß aber nichts zu sagen. dem hier die größere ufgabe zufiel, folgte willig den Intentionen des Dirigenten, der

in ganzes Feuer für das Werk einsetzte. Der Chor sang seine wenicçen Dennoch blieb die erhoffte Wirkung aus. t ekanntshaft mit Oskar Frieos „Trunkziem Lied“, als dec großzügigen Schöpfung eines außer- < zwar no< von dem aber gewiß no<) Erfreuliches zu erwarten ist. Sein Gestaltungs8vermdgen scheint ihn auf die Bühne \ ihm demnächst

aus „Rigol tto" aufw. ist, bil großen farbigen, tonmalcrischen Bilder, [Pee nur mehr oder minder reizvolle hema brachte.

heutzutage, auf die Behandlung des Orchesters,

Das Philharmonische Orchester,

e e ausgezeichnet.

Vergnügen erneuerte man dagegen die

ordentli begabten moderaen Musikers, der Stürmer und Drandes gibt, wünsdhen, daß Text und der mit

hiazuweisen, und man möchte einmal ein geeigneter dramatischer

Die Zwiesprahe zwischen dem Chor ersten Teil seines „Trunknen Liedes" Kontrasten und m2<htvollen

musikalishen Aufbaus nicht in dem Maße eigen ist. des Werks konnte man si niht besser wünschen. teiligten si reichisdhe Hofopernsängerin B Destinn) Fräulein eifall rief zum Schluß den } Fricd und die Mitwirkenden immer wieder auf tas Die Berliner Karamermusikvereinigung gab Saal Bechstein ihr drittes Male ein Ser in E-Dur (Op. 5) von H. Pog quartett, Klarinette und Horn. Besonders erfreuli das Werk zu hören. Die Mittelsäße enthalten einige danken, aber die Verarbeitung des tkematishen

außer etlichen gewagten harmonishen Wendungen wenig bemnertkens-

Der ganze erste Say ist s{<wa<, und besonders auf, daß der Klang des verhinderten Herrn Rembt wurde) gar nicht mit dem der“übrigen Das Finale seßt nah einer kurzen mit einer Fuge ein, ventionelle Phrasen, erfrishend wirkte nah D-Moll (Op. 74) füc Oboe und Horn. wenig originell und wenig gewählt ist, warmes

wurde unter der anfeuernden

wertes.

von Herrn

Leben,

Maurina sehr s{hwungvoll vorgetragen. Anfänger der gewiegle Musiker das Wort, o überließ es dieser zuleßt dem begnadeten Genius : Schuberts herrliches, langes" Olktett, Opus 166, bildete den S&luß. Abend die Geigerin mit freundlihem Erfolge hören. Ihre Leistungen zeichneten sh durch eine glatte Technik und eine angenehme Empfindung tief gehende Wirkungen erzielt, es

ließ < aber auh an der Kunst der Gegerin nichts auevet Die welche ebenfalls am Montag in

der Singakademie auftrat, hinterließ etnen vortcilbaften Gindrud> Stets stand ein

warmes mußlkalishes Gefühl im Vordergrunde ihrer Leistungen, wo- durxh mancherlei Mängel der technishen Durbildung etwas aus- des Anschlags müßte no<h B. LUszts Ungarische

räuiein Vera o na< einem begabten

aber au „göttlih Im Beethoven- Renóe Chemet

Saal ließ sih an demselben

aus. So wurden zwar nicht gerade

junge Pianistin Luise Gerlach,

dur das Streben nah Beseelung des Vortrags.

gegli<en wurden. Auch die Kraft gewinnen, um solhe Stúüde, wie zj.

Nhapsodie wiklih efffektvoll zu GSebör zu

Daus Konzert des Berliner Lehrerinnen-Gesangverein3 am Hochschule für Musik, „Waldeinsamkeit* von Ludwig Chuille und „Hel ist die Ludwig Heß sind in der Literatur des Frauen-

H, d. M. im Saale der interessante. S1ätte der Ruh“ von <hors als wertvolle Max Werner sorgfältiger ausarbeiten müssen.

(Violine) und Agnes Leydeh>er (Alt) sowie

das Konzert. : Fródóric Lamond gab am Die stein einen zweiten Klavierabend, an dem er nur

ntag im

D-Dur (Oy, 10 Nr. 3) und in Nariationen in F-Dur (Op. 34) und fe<s

und die thn zu einem Bee1hovenshen Mußk mat. Sentimentale des Vortraçcs, die manher vielleicht

Königliche Zchauspicle. Sonnabend: Opern- haus. 39. Abonnementsvorstellung. Die luftigen Weiber von Windsor. Komisch - phantaîtiiche Opzr in 4 Aften nah William Shakespeares glei, namizem Lustspiel von H. S. Mosenthal. usik von Otto Nicolai. Musikalische Leitung : Herr Kapell- meister Dr. Strauß. Regie: Herr Oberregisseur Droescher. Ballett: Herr Ballettmeister Graeb. Anfanz 75 Uhr.

Schauspielhaus. 41. Abonnementsvorstellung. Der Dameukrieg. Lustspiel in 3 Akten von Scribe, bearbeitet von Olfers. Regie: Herr Regisseur Keßler. Die Dienstboten. Genrebild in 1 Aufzug von Roderi<h Benedix. Regie: Herr Regisseur Herber. Anfang 74 Uhr.

Sonntag: Opernhaus. 40. Abonnementsvorstellung. Nobert der Teufel. Romantische Oper in 5 Alten von G. Meyerbeer. Nah dem Französishen von Scribe und Delavigne, übertragen von Th. Hell. Anfang 7 Uhr.

Schauspielhaus. Mittags 12 Uhr: Wohltätig- fFeitêmatinee des Berliner Krippenvereins. Abends 74 Uhr: 42. Abonnementsvorstellung. Wil- hel Tell. Schauspiel in 9 Aufzügen von Friedrih von Schiller.

Deutsches Theater. Sonnabend: Der Kauf-

manu von Venedig. Anfang 74 Uhr. Sonntag: Oedipus und die Sphinx. Montag: Der Kaufmaun vou Veuedig.

Kerliner Theater. Sonnabend: Der Wider-

spcnstigen Zähmung. Sonarag : Die Jüdin von Toledo.

Lessingtheater. Sonnabend, Abends 8 Uhr:

Uno Vivpa tauzt. Die Webér.

Sountag, Navnittags 3 Uhr: Abe-de 75 Ubr: Rosmersholm. Moatag, Abents $8 Uhr: lud Pippa taugzt.

Schillertheaicxr. 0. (Wallnertheater.)

in die H

Baßstimme ihren Steigerungen bat etwas Hinreißentes, das dem mindec gut erfundenen zweiten Teil troß aller Kunst des Die Aufführung t Als Solisten be- daran der Königliche Sänger Herr Knüpfer, die östec- Ba Kittel und (an Stelle von

ertrud Bischoff. Lang andauernder Komponisten und Leiter des Werks Oskar Podium zurü>.

Konzert und brachte darin zum ersten e für Streich-

des Hornes (das an Stelle Viek JInsirumente vers<melzen wollte. Ginleitung sehr verheißungsvoll dana folgen ziemli< unavermittelt einige kon und der Schluß ist unbefrie»igend, diesem Werk- das Hummelshe Septett in Klavier, Bratshe, Cello, Kontrabaß, Flôte, Hier pulsiert, wenn auch das Thema der Bartationea

Führung der ausgezeichneten Ptanistin

Bereicherung zu begrüßen, nur hätlie

\ Klara Erler Max Salzwedel Violine) unte#tüßten durch solistish: Mitwirkung sehr vorteilbhaft

Beetbovensche Kom- positionen spielte, nämlih die Sonaten in B-Dur (Op. 106), in Es-Dur (Op. 81a), ferner die Bagatellen aus Op. 119. Was Larmond besonders auszeihnet, das ift neben der pianistischen Vollendung die Treue, die ex dem Autor gegenüber bewahrt der berufensten Interpreten gerade der Auss{hmü>ungen interessant

ann gar nit genug ges{äygt und yer- das war ein Meisterstück.

den berufenen

ihre Stücke alles,

fe

vor;

wertige Kunstleistungen geboten. als 1 | wenig ausfiel. Für jedes ernste, \<önen, ergreifenden Zur Mitwirkung an dem berg herangezogen worden, stürmische Begeisterung hervorrief. tragsabend des 3 Ausgezeichnetes. Leider wurde Professor Kwast das

Hand käme. im lebendigen

zu Geßör kamen.

lieben8würdige, feinsinnig

nicht gespielte

gleichzeitig im | des Saßbaues. denen reicher Beifall zuteil wurde. war e5 ni<t, Im Saal Bechstein gab ganz gute Ges aterials bietet re<tigten Erfolg.

hier fiel es

geblasen

keit und ver Gruft musikalis<hen Wesens hervortreten. Begabung sowohl für den glei<h anfangs bei dem nit und der Arie „Crudels? ah no m entfaltete ibre ganze Bravour

Recht

und das Werk Hatte

Nichard Straußschen: Empfindung und eter

der Königliche Meise dur<hführte, Coenraad V. & Dank verpflichtet ift. am Schluß no<

bringen.

bot manches | sänger zu hören.

ausfüllten, vermc<ten von i

se der Dirigent | sation aber gesu<ht und bizarr. N

gewidmet war.

Saal Bech- eine Wiederholung von D. Weiber yon Windfor“ ftatt.

Herzog, N linger, Jörn,

und pikant

ndet, sind seine Sache v und gerade diefe Ehrlichkeit des Künstlers

gigantishe B-Dur-Sonate spielte, so ganz

Myrtle Elvyn trat um dies Stunde im Beethoven-Saal als Klaviersptelerin auf; Künstlerinnen zählt sie Mit mattem Anschlag und vers<hwommenem Ausdru> tru

ersien an dem Spiel der jungen Dame der Singakademie wurden dagegen, Sn am Dienstag, voll- e

baum wußte ihre \{<öne, sauber geshulte Altstimme fo ges<ma>voll zu verwenden, daß die Sprödigkeit der hoben Lage verhältnismäßig tiefgebende Gefühl fand fie einen Augdru> und erzielte damit große Konzert war außerdem Alfred Witten- dessen vollendete Geigenkunst wieder Der fünfte diesjährige Vor - erliner Tonkünstlervereins versprach aber dur<h die Erkrankung von Frau Programm derart nur iwei Violinsonaten, von Theodore Erstere, das Manuskriptwerk eines jungen eng- lishen Komponisten, t\t von jener leihtflüssigen Art, die dur<h ihre harmonisierte in das Verständnis der Hörer einfpielt. anns Biolinsonate gab keine nennenéwerten Rätsel auf. ist ein überaus {önes Werk von thematisher Prägnanz und Klarheit | beigefügten Beite Sonaten wurden von den Halir und Georg Shumann in vollendeter

am Mittwoch Fräulein Luise part zum ersten Male einen Liederabend und Neußerst selten trifft man auf neue Erscheinungen im Konzertsaal, die so viel natürliche Begabung außer den einer edel kflingenden und ausgiebigen, besonders in Lage kräftigen Sopranslimme mitbringen. Atemtehnik und Aussprache ist kaum no< etwas zu wünschen; vor allem ist der Gesang frei von Unmanieren. in ibrer Laufbahn stets yon dem DurŸschnitt der {heiden wird, das ist hauptsählih thr des Empfindené, E lieferte Proben einer starken e .‘ leiten Vortrage des Nezitativs io bene“ aus , der : den S&luß des Konzerts bildenden Walzer aus „Romeo und Julie“ von Gounod. Von den Liedern ihres mit Geshma> zusammengestellten Programms gelangen thr und gefielen wohl auch am besten die beiden „¿Wiegenlied“ und TBärme erfüllt waren ; das erstgenannte mußte auf Wuns dec Zuhörer wiederholt werden. die Sängerin für das Abwechslung bietende auf dem Felsen“, dessen <arakteristis{ Kammervirtuose Oskar wie sie ihrecseits ihrem Be,leiter am Klavier Bos für die feinfühlige, wirksame Unterstügung zu Reicher Beifall veranlaßte die Konzertzeberin, ein Lied als Zugabe zu am MVéittwo<h führte si< in der Direktor des Rosto>ker Stadttheaters, als Sänger wie als Kcmponist hier cin. Herr Wallnöfer verfügt über eine au8giebige, gut geshulte und ausgeglichene Tenorstimme, und seine Art zu Rugen legte den Wunsch nahe, Seine eigenen Lieder, die das überlange Programm rer Daseinsberechtigung nicht zu überzeugen ; lih geschrieben, ix der Harmoni- t ohne fomischen Beigeshma> war die gewissenhafte Aufzeihnung der Personen,

fie sind erfindung8arm und ung

Im Königlihen Opernhause findet morgen, Sonnabend, Nicolais komisher Oper „Die lustigen Fn den Hauptrollen sind die Damen RNRothauser, Dietrich, die Herren Knüpfer, Bachmann, Lieban und Krasa bes<äftigt. Im Königlichen Schauspielhause werden morgen „Der Damenkrieg“ und „Die Dienstboten“ wiederhoit.

anerkannt werden. te er die aus Beethovenschem Geist, eve In der zunächst der

[b aber f t. | über drei Entwür

bis jegt no< ni au< die verwishte Technik,

no unfertig. Im Saale speziellen Entwür

Neubau einer G (nördlich der Nin der Versammlung

ngerin Paula Wein-

Wirkungen. | bestehen im lau

ges<mälert, haß im ganzen

Holland und Georg Schumann, | die

Melodik si< schnell Au Schumanns hier B g

bahnhofs Schönh

bahngesells<aft“

Professorcn Karl

Vorausfezun Weise vorgetragen, Bunge

cine notarielle Vorlage

erzielte damit einen

orzügen der hohen und mittleren

35 0C0 bewilli bezug auf Tonbildung, N E

In

Bremerha

W138 aber Fräulein Hardy auf Ni>mer #8

Sängerinnen unter- Vortragstalent, die Jnnerlich- die als Geundzug hres wie für den Ziergesang Tiefgang. London, 9

Zun und aus Hongkong

in dem

Don Koloraturtechnik

gebäude find n

“Ständchen“, die von schöner | kamen. Die B

Besondern Dank verdient Scuberische Lied „Der Hirt

{ne Klarinettenbegleitung Schubert in künstlerischer

übung des 1il1 wurden verhaftet. siagen. Gleichfalls

Singakademie der jehige Adolf Wallnöfer, sowohl

ereignete sich eine umgekommen

Litthauer Stra i

nasiums in. der Bochumer Straße und

Bertragtentwürfe

beigegebenen Entrourfe si eine längere Debatte, an der si< außer Kirschner mehrere Stadtverordnete beteiligten. Scließlih wurde die Vorlage einem Auss<uß von 25 Mitgliedern zur Vorberatung über, wiesen. Für eine bessere Beleuchtung der Markthallen wurden

Toulon, 8. Februar.

von BAntimilitaristen gröblih bes<impft.

Maunigfaltiges.

Berlin, den 9, Februar 1906. gesttigen Sitzung der Stadtverordneten a

ty. E9mann namens des vorberatenden Auge gte

fe zu Neubauten von Gemeindedoppel {ul usses E>ertstraße und Bochumer Straße, eron e e zu den Neubauten des A Mrderschen Gyne en Vor : emeindevoppelscule in der Greifenhagener Gt gbahn). Die Fatrage des N A wurden n

angenommen. Eine längere Debaite knüpfte

an die vom Magistrat vorgelegte Uebersiht über die Frequen Gemeindeshulen nah dem Stande am 1. Nonber Ode 1g 1 fenden Winterhalbjahre 280 Gemeindeschulea mit 4570 Slasens einschließli< 125 Nebenklassen. Von den vorhanden 4923 Klassenräumen sind 70 unbejeßt, es da räume in Benugung. im verflossenen Halbjahre). 4326 Klassenräume befinden sich Schulhäusern der Stadt und 527 in gemieteten Schulhäusern. Versammlung nahm von der Vorlage umfangreiche führung der eleftrishen Pia über den Spittelmarkt und Alexanderplaß bis jenseits des Ring!

nd demnach 4853

fliegende Klassen Klassen,

(gegen 14 tn eigenen

Dazu treten noch 1

d Kenntnis. Magistratävorlage, betreffend o<- und Untergrundbahn vom Potsdamer

auser Allee. Die Versammlung soll si

nah dem

Méagistrataantrage mit dem Abschluß von Verträgen mit der „How,

nah Maßgabe der - dieser Magistrats cinvzrstanden erklären i Vertreter der Gesellschaft vorher abgeben, die dem gleichfalls de entspriht. Hierüber entspann

dem Oberbürgermeister

daß die Erklärung

gt.

ven, 8. Februar. (W. T. B.) Heute vormittag i MWerft das für eigene Rechnung der Firma Rig

erbaute Schiff „R. C. Ri>mers8“, das größte Segelshiff der Welt, glü>li<h von Stapel gelaufen. i 134,10 m lang, 16,40 m breit, hat 8000 t Tragfähigkeit und 8,23 m

Das Schif is

, Februar. (W. T. B.) Der „Standard“ meldt unter dem 8. Februar: Die englische Pres,

byterianer-Mission in Tshang-Pu wurde von ein überfallen. Die Kirche, das Krankenhaus und die Mi sstone

ieder

gebrannt worden, die Missionare ent ande,

die vermutlih aus Revolutionären besteht, if

in der Richtung nah Tschang-Tscheu weitergezogen.

) _(W. T. B.) Während der Schieß, . Snfantérieregiments wurden mehrere Offiziere n ] | Viele der leßteren E3 find dies polizeibelannte Anarchisten, di:

au die antimilitariftisden Aufrufe unterzeichnet hatten.

Hinton (West-Virginia), 8. Februar. Perell-Kohlengruben bei Dak Hill in der Grafschaft Fayett

(W. T. B.) In den

a durch die gegen vierzig Menschen nd.

ihn einmal als Balladens Nach S

denen jedes einzelne Licd unter denm 7.

Jelis Schuscha—Jew versorgt und

M Nationalitäten

St. Petersburg, 9. Februar. Petersburger L Woronzow Daschkow meldet

<luß der Redaktion eingegangene Depeschen.

(Meldung der „St. Der Statthalter Li i dem Kaiser telegraphis Februar aus Tiflis: Die Einwohner von

dea haben aufs neue Treue geshworen. Eine na awetpol entsandte Truppenabteilung hat die Straße

lah freigemaht, Schuscha mit Lebensmitteln anscheinend eine Versöhnung der fämpfenden erzielt. Zu gleihem Zwe> 1st eine Kolonne in

den Kreis Sangessur entsandt worden.

(For:sezung des Nichtamtlichen in der Ersten, Zweiten ur

Dritten Beilage.)

in 3 Aufzügen von Victorien Sardou und E. de

Ae: onntag, Nachmittags 3 Uhr: Nora. Abend3

8 Uhr: Hosguuf, Montag, Abends 8 Uhr: Königsglaube.

N. ( riedri WilbelmstädtishesTheater.) Sonnabend, Abends 8 Uhr: Zwei glückliche Tage. Schwank in 4 Akten von Franz von Schönthan und Gustav Kadelburg.

Sonntag, Nacbmittags 3 br: Dou Carlos. Abends 8 Uhr: Zapfeustreich.

Montag, Abends 8 Uhr: Cypricnue.

Theater des Westens. (Station Zoologisher Garten. Kantstraße 12.) Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Bei kleinen Preisen: König Lear. See ay Uhr: Schütenliesel. (Friy Werner, a ast.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr : Bei halben Preisen : Der Troubadour. Abends 74 Uhr: Sczütenu- liefel. (Friß Werner, als Gast.)

Montag: Undiue. Anfang 74 Uhr.

Komische Oper. Erzähluugenu.

Sonnabend: Hoffmanus

Neues Theater. Sonnabend: Salome. An- sg 8 Uhr. ri c fuad: Eiu Sommernachtêtcaum. Anfang r. Montag: Ein Sommerna<htstraum.

Kuftspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Sonn- abend, Abends 8 Uhr: Der Weg zur Hölle.

Residenztheater.(Direktion: Richard Alexander.) Sonnabend, Abends 8 Ubr: Der Prinzgemahl. Satirxischer Shwank in ' 3 Akten von Leon Xanrof und Jules Chancel. Deutsh von Wilhelm Thal.

Sonntag und folgende Tage: Der Prinzgemahl.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die Höhle des

Thaliatheater. (Dresdener Stcaße 72/73.) Direktion: Kren und S<hönfeld. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Bis früh um Fünfc! Schwank mit Gesang in 3 Akten von Jean Kren und Arthur

Lippshiz. Musik von Paul Linke. Sonntag und folgende Tage: Bis früh um Der Sochtourist.

Fünfe! Sonntag, Nachmittags Uhr: (Guido Thielscher in der Titelrolle.)

Pentraltheater. Sonnabend, Nachmittags 4 Uhr: Bei balben Preisen: Prinzefß;chen Goldtraut. Qs y Uhr: Der Vogelhändler. (Mit Mia

erber.

Montag: Bei balben Preisen: Orpheus in der Unterwelt.

Trianontheater. (Georgenstraße, nabe Bahnhof Friedrichstraße.) Sonnabend, Abends 8 Uhr: Loulou.

Konzerte.

Singakademie. Sonnabend, Abends 8 Uhr: IUL. (lehter) Liederabend von Anton Sifter- maus unter Mitwirkung der Pianistin Fräulein

Créard Troupe, ilarisde Spiele auf [ebenden Ea Die beliebte jugendlihe Sculreitetit

räulein Dora Schumann. Miß Alice Mitcel mit ihren 20 farbigen Studenten. Fernt! Sämtliche Spezialitäten. Zum Schluß: D diesjährige große Ausstattungspantomime: Femit das neue Fraueureich.

Sonntag: Zwei Galavorstellungen: mittags 34 Uhr (ein Kind frei) und Abends 74 Uhr Fn beiden Vorstellungen, Nachmittags und Aben? Sämtliche oben angegebeuen Nummern. Adent!: Femiua.

S

Familiennachrichten.

Verlobt: Frl. Elisabet von Bredow mit Leutnant Kurt von Rabenau (Schwanebed- LOO Erika Freiin von Diepenbroi

rüter mit Hrn. Hauplinagn Gerhard Fs von Meerscheidt-Hüllessem (Westend—Charlol® burg). Frl. Martha Güttler mit v: ® e its Ls Rudolf Seifert (Berlin), rl. Mathilde von Neumann mit Hra. ob leutnant Thilo von Trotha-Gaensefurth (Bey Vereheliht: Hr. Obèérleutnant Kerber mit

Lina Mayer.

Saal Bechstein. Sonnabend, Abends 74 Uhr. Kammermusikabend von Bruuo Hinze-Reinhold (Klavier) und Otto Ura, Königlicher Kammers musiker (Violorcell).

Beethoven-Saal. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Konzert von Wanda de Zarembska (Klavier) mit dem Philharmonischen Orchefter unter Leitung von Herrn Professor Xaver Scharwenka,

Pirkus Albert Schumann. Sonnabend, Abends yräzise 74 Uhr: XXI. Grando Soirée High-Lise. Das ueue Seusatioaëprogramm. U. a. : Neu: Margaretha Fehim Pascha. The great Morgana Family. The Ergotti

Sourabend, Abends 8 Ubr: Cypriecnne. Luftspiel

Löweu.

und King Louis Troupe. The great

Lore Po>randt (Rendsburg). q Geboren: Gine Tochter: Hrn. Alfred 6 | Bötow (Schwusen, Kr. Glogau). n Gestorben: Hr. Eduard von Wietersheim-S#? ine (Breslau). Hr. Generalmajot iedler (Naumburg). Br. Professor Dr. (2 öhmer (Lchtenthal bei Baden-Baden). * Marie von Wulffen (Potstam).

Verantwortlicher Redakteur : Dr. Tyrol in Charlottenbur9s-

Verlag der Expedition (I. V.: Heidrich) in Bell!

ODru> der Norddeutschen Buchdru>erei und DON Anstalt, Berlin SW., LN lbolmftraße Nr. 2

Neun Beilagen (einshließli< Börs en-Beilage)-

Erste Beilage

zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

M 35.

C —————————————————————————————

Berlin, Freitag, den 9. Februar

Berichte von deutschen Fruchtmärkten.

1906.

Qualität E

memen

1906

gering

j mittel gut

Februar Marktort

niedrigster M

Tag

Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

bödster bödster | niedrigster M. h. M.

Menge bödster A

niedrigster M.

Verkaufte

Doppelzentner

Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nah übers{lägliher C verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)

Am vorigen Markttage

Durch- shniit8s | preis

i.

Durchschnitts- preis

für 1 Doppel- zentner

M.

Verkaufs-

wert dem

M.

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Striegau irshberg i. Schl. . G O

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16,50 15,50 15,90 15,90

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17,10 17,80 16,70 16,40 18,75 16,80 16,00

eizen. 17,00 16,90 16,50 17,10 17,40 16,50 17,30 17,80 17,70 16,50

17,00 17,00 17,00 17,00

17,60 17,00 17,30 17,30 17,90 16,69 17,30 18,10 17,70 16,50

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Nichtamtliches.

Prenßen. Berlin, N Februar.]? 3 Gabenliste Nr: 23; :

A Bei der Hauptsammelstelle der freiwilligen rankenpflege zu Hambur für das südwestafrika- D he Expeditionskorps sind bis zum 15, Januar 1906 n\ließli<h die nachstehend aufgeführten Geldspenden und onstigen Gaben eingegangen:

Deutsches Reich.

Königreich Preußen. Provinz Brandenburg.

1406) Zentralkomitee der Deutschen Vereine vom Roten .Kreu

Berlin, 6 Kisten alkoholfreie Getränke. N 1 8) A. Warmuth, Berlin, 1 Ballen Dru>ksachen.

s 12) Oberkommando der Schußtruppen, Berlin, 4 Kisten Liebes-

1413) v. Tippelskir< u. Co., Berlin, 2 Kisten Bücher.

zu 1429 Geschäftsstelle der Täglihen Rundschau, Berlin, 1 Pa> n Alldeutsher Verband, Berlin, 6 Kisten Liebesgaben. E Oberstleutnant Ribo, Schöneberg, 1 Kiste Bücher. Laa A. Warmuth, Berlin, 1 Ballen Dru>ksachen.

Berli 38) Zentralkomitee der deutshen Vereine vom Roten Kreuz, rin, 2 Kisten Uebeëgaben. - '

Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark t i (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, f auf volle Mark abgerundet mitgeteilt

2 17,00 1 000 18,20 ; (enthülster Spelz, Dinkel, Feseu). 18,80 19,00 19,00 18,80 18,80 19,00

Roggen. 15,50 15,30

15,50 14,80

14,90 15,10 15,20 15,50 15,70 15,70

15,90

E 15,00 16,70 15,80

17,20 15,10

15,80 16,10

15,90

16,00

18,00 Kernen

18,80 18,50

212 73

15,50 15,50 15,00 15,80 15,90 16,40 15,30 17,20 16,10 16,10 16,00

15,70 15,50 15,80 16,00

15,30 14,70 14,90 15,30 15,50

16,70 15,50 15,10 15,80 16,00 16,00

As 15,60 15,50

15,50 | 16,00 |

16,00 f 416,00 / 4140

1 “6M 6,00 14,50

16,00 16,50 15,00 16,00 14,30 17,50 18,20

17,00 15,50 16,00 16,50

15,50 15,00

13,20 15,50 14,00 15,50 15,00

14,50 14,00 . 16,90 18 00 17,50 15,50

12,80 13,60 15,30 14,50

14,50 13,70 16.00 17,80 17,50 15,50

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16,00 16,50

Sa _ 15,50 16,00 14,20 15,40 15,00 15,00 14,80 16,90 15,50 15,20 15,20

16,00 16,50

15,60 14,00 14,80 14,60

15,60 13,90 14,40 14,40

13,80 14,30 14,20 14,80 25 16,10 15,00 14,70 15,00 17,25 15,40 15,50

16,20

16,10 14 50 14,70 14,70 17,25 15,40 15,50

16,00

14,50 14,60

15,00 15,00

60 70

2 1100 100

15,20 15,10

15,80 16,50

Shreibpapier.

1446) Johanniter-Orden, Berlin, 6000 4

1449) Handels- u. Industriegesellshaft m. b. H., Berlin, Liebesgaben.

1453) Zentralkomitee der deutshen Vereine vom Roten: Kreuz, Berlin, 2 Kisten Strümpfe.

1458) v. Tippelskirh u. Co., Berlin, 7 Kisten Liebesgaben.

1474) Auswärtige Amt, Kolonialabteilung, Berlin, 1 Kiste Liebes-

gaben.

1475) Nahrungs- u. Genußmittel Industrie G. m. b. H., Berlin, 43 Kisten alkoholfreie Getränke.

1476) A. Warmuth, Berlin, 1 Ballen Dru>ksachen.

1491) Verein ehemaliger Mitglieder der deuts<hen Armee, Fürstenwalde, Spree, 1 Paket Zigarren.

1492) Aug. Scherl, G. m. b. H,, Berlin, 2 Pakete Webesgaben.

Rheinprovinz.

1407) Heinri Dittmann, Forst b. Aachen, 1 Kiste Liebesgaben.

1427) Rotes Kreuz, Honnef, 1 Kiste Bücher und Schriften.

1429) O. Küllenberg, Essen, Ruhr, 5 Kisten Konserven, 1 Kiste Tabak und h arren.

1432) eutsher Verband, Koblenz, 1 Kiste Wein.

Les Alldeutsher Verband, Bonn, 3 Kisten Liebesgaben.

1447) Gesammelt dur< die Geschäftsstelle der Nie errheinischen Vokszeitungen, Crefeld, 42,97 M.

1450) Bezirkskommando 11, Trier, 1 Kiste Tabak.

Ln O. Küllenberg, Essen, Ruhr, 1 Kiste Tabak und Zigarren.

1457) Große Allgemeine Karnevalsgesellshaft, Cöln, 2 Kisten Zigarren und Schokolade.

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92

140 92 119

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48 4 695 3 100

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11 200

14,75 14,00 18,04 17,50 16,00 15,50

16,50

14,75 14,50 17,89

17,60 15,50

8 555 420 848

70

6 400

4 650

1650

16,50

158 15,80 15,88

37l 3 942

900 1050 3H

17 370 1650

14,62 14,70

15,67 15/00

17,00 15/90

16,50

14,83 14,60

15,20 15,00

17,25 15,79

16,50

30 15 5

2 200

1.2, 7. 2, 1.2. 1. 2, 1.2.

1439) v. Tippelskir< u. Co., Berlin, 1 Kiste Strümpfe, 1 Kiste

1 Kiste

D Db itüdrela with aus ben iu i ; daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist, ein Punkt (. ) in zGsMuitigreie wirb aus den unebgerandeten Ballen deres nel

eßten se<s Spalten, daß entsprehender Ber iht fehlt.

1422) Otto Helbe>, Elberfeld, 1 Kiste Liebesgaben. 1462) Carl Shmidt u. Sohn, Solingen, 1 Paket Messer. 1470) Alldeutsher Verband, Mülheim, Ruhr, 1 Kiste Liebesgaben.

I E Quesgen, g mit M N t

unbekann ur e peditions u. Lagerhaus-Aktien-

Gesellschaft, Cöln, 1 Kiste Zeitungen. es

1484) Chemische Fabrik Troisdorf, Dr. Hülsberg u. Seiler, Troisdorf, 1 Kiste pharm. Präparate.

1490) Rotes Kreuz, Honnef, 1 Kiste Zeitungen 2c.

1495) Sammlung der Redaktion des Generalanzeigers Crefeld,

é

1482) A. F. Emde, Düsseldorf, 1 Kiste Tabak und Zigarren.

1486) Alldeutsher Verband, Cöln, 2 Kisten Liebesga E n Provinz Sachsen.

1441) Zweite Sammlung vom Gutsbezirk Uchtspringe dur Landratsamt des Kreises Gardelegen, 16,20 P. as 1444) Shügenverein in Räßlingen dur Landratsamt des Kreises Gardelegen, 20 M 1466) Expedition der „Boder-Zeitung", Walter Eichels, Oschers-

leben, 3,95 M Landwehr - Unterstüßungs - Verein YJäveniy - Hottendorf,

1494) 61,95 M Provinz Ostpreußen. 1463) Frauenverein Gellingen-Bartenstein, 50 4

Provinz Westfalen.

Gandgerimiares dent Müller, Bielefeld, 25 4 G. Wor, Schalke, 1 Kiste Naturalien und Bekleidungs-

7,30

1464 1467 üde.