1906 / 39 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Bemerkungen.

Ein liegender Strich (—) in den Sp

Hagen i. W. L L Pfu E Schwerin î. Me>lb. . Saargemünd . . ,

Schneidemühl S i; Braugerste e Neustadt O.-S.

Hagen i. W.

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Pfullendorf A ilbausen i. G. .

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S&$wa2bmünten E Waldsee i. Wrttbg. . Pfullendorf . .

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Mülhausen i. E. .

D, Die verkaufte Men

15,35 16,00 |

12,

13,50 15.00 14/80

13,00 15,00 14,30 14,50 13,20 15,50

14,00

17,30 16/30

15,60

3

90

13,60 14,20

14,60 15,00 13,90 14,20 12,90 15,10 14,00 16,00

15,50

16,50 16,00

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1500 | 16,00

15,8% 16,50

16,40 16,50 14,80 15,50 15,40 16,40

13,95 13,30 14,00 15,20 15,00 15,00 13,60 15,30 14,80 15 00 15,00 16,00 16,60 16,00

14,30 14.50 14,40 12,00 14,80 15,20 14,40 14,50 13,40 15,20 14,40 17,00 14,40 16,00 _— 15,00

17,50 16,60 15,50 15,90

16,40

en für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende

No: Roggen. 16,40 16,60 17,00 17,00 14,80 15,80 16,20 _— 15,40 15,80

16,70

16,40 Gerste.

15,00 13,80 15,00 15,40 15,20 15,60 14,10 15,60 15,30 15,50

17,60 16,90 16,50 17,00 t 16,00 e

Hafer. 15,00 | 15,00 14,69 13,25 15,00 15,40 14,90 14,89 13,90 15,40 14,80 18,00 16.00 16,50 15,50 17,40 17,70 16,74

16,00 17,00

13,95 13,60 14,00 15,20 15,20 15,50 14,00 15,50 15,30 15,10 16 00

14,30 14,70 14,40 13,00 14,80 15,20 14,80 14,70 13,90 15,20 14,60 17,50 15,90 16,50 15,00

17,50 16,60 16,20 15,90 16,00 16,40

15,00 15,20 14,60 14,09 15,00 15,40 15,40 15,20 14,40 15,40 15,00 18,50 16,50 17,00 15,50 17,60 17,70

16,74 16,00

17,00

45 60 250 90 68

132 a3

L 500

e wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Der DurSschnitt8preis wird aus den un Preis nicht vorgekommen ist, cin Punkt (. ) in den leßten ses Spalten, daß entsprechender Beritt fehlt.

a

15,15 | 14.60 |

16 | 15,00 | 17,20

16,63 | 16,03

15,24 14. 60

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876 4 000 1370 1190 2191 1467

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17,50 16.60 15,77

6. 2. 6. 2

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zerundeten Zahlen berehnet.

15,57 16,88

Grof:handelspreise von Getreide au deutschen und fremden Börseuplätzeun

für die Woche vom 5. bis 10. Februar 1906 nebsi entsprehenden Angaben für die Vorwoche.

Zusaramengestellt im Kaiserlichen Statistis<hen Amt.

(Preise für greifbare Ware, soweit niht etwas andercs bemerkt.)

1000 kg in Mark.

Berlin. Roggen, guter, gesunder, mindestens 712 g das 1 , Weizen, t s

Hafer,

Mannheim. \{er, bulgarischer, mittel . .

Been,

fälzer, rus Psiler rus afer, ba

Roggen, Fesier Boden Weizen, b if: afer, ungari]<er T erste, slovakische Mais, ungarischer

her, am er, württembergisther, U ¿6% erste, badis<he, Pfälzer, mittel

. 75% g das 1 . 40g das1 .

erik., rumän., mittel

Wien.

Woche 9./10. Februar 1906

164,50 179,67 160,58

174,50 196,63 172,50 175,25

125,17 162,64 137,94 153,27 127,73

113,76 144.22 131,98 123,04 117,08

woche

Da- egen or-

166,33 179,17 161,00

175,00 196,63 172,50 175,25

125,19 163,51 137,96 153,29 127,74

114,80 147,22 131,49 123,48 119,10

Roggen, 71 bis Weljen, 75

Mogoen lieferbare Ware des lautenden Monats \

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109,62. 127,03!

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196,53

138,01 141,43 148,99 150,37 150,37 158,50 154,43

Ln 150,24

132/69 140,73 147,77 165,36 103,86 112,31

143,89 141,09

135/61 136,27 142,50

153,33 148,63 149,68 149,596 151/92 162,73

111,88 127,58

125,32 31,87

128,36 196,66

138,24 142,31 149,47 151,09 150,85 158,57 156,54 148 £1

132,76 140,81 147,85 165,45 102,61 111,19

143,26 139,35 135,54 136,21 141,49

153,25 148,55 15007 149,96 152,78 163,59

Chîcago. [ Mai

Weizen, ArerunzAware

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Buenos Aires. Weizen | Dur&srititwar- Mos j j

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Bemerkungen 1 Imperial Quarter fi für die Weizennotiz dubtentirie =— 504 Pfund engl s

42. Sizung non

[2 Feírwar 1906, Nahmittags 1 Uhr.

-

(Deriät um Wolfs Telegraphis<h-m Bureau.)

Tagesorèmung-

-

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(ee, betreffend

Junern.

Ueber den Beginn ter Verhandlungen ist in der gestrigen Nummer des Blattes Abg. Kul erski (Dole)-

das bekannte Wort

jedenfalls beweist es einen Zenit: oi für das soziale Elend ter bezîtzm Massen. Am \{<hlimmfsten eht es in der Heimindustrie aus. Die Wohnungen der Heimarbeiter find tatsählih weiter nichts als Filialzz der

nehmer. Unsere Fo für weibliche

Sinne entschieden.

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Zueite Beratun S na y #ttelrma des

ridiet morben.

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Arbeiter können wir nur wiederholen. preußischen Eisenbahnwerkstätten ist die Sa: ja eigentlich in diesem Woher sollen denn \<{lieflih die gesunden Mütter und die gesunden Kinder kommen, wenn vie Arbeitezzit länger dauert ? Die Zusammenlegung der einzelnen Vorschriften der Versicherungs- zweige wird ja eine Niesenarbeit werden. Dabei müßten auch die einzelnen

des Entwurfs cines Ge- eihshaushaltsetats 206, Spezialetat: Reichsamt des

Man weiß nit, von wel<her Seite Kompotts<hüssel“ gefaben ift ; und einen Mange

: abriken der Unter- des zebnstüatigen Marimalarbeitstages In den

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Gier usw. zu weta

glaube ih an {old wenn er seinedeilE b

Die Sehweinesiäle

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z ioden fb in diejen Voriiriflen Die Altersgrenze ver Altersversherung müßte von dem 79. auf das 60. Lebensjahr Herabgeiegt werdan. dabei kein Hinder bilden. f [ Versicherung der Paternebwmer, 6 bente dabei namentl | auf vie Sbesrau ausgedehat werden. Die Löhne sind tatlücli@© gar zucht in pem Viaße geftiegen, wie man immer behauptet, wen anan die Sulwertung des Seltes in Setratht L L s aft B Die ände T ehr wenig Nuyeo, van fe Hund tatiählid gendtiat, vie Milch, l 4 Da aven. eun por Tosjervatiper ; os, Nogalla von Blebersiein pelguplet Hat, baß, weun cinem Lcheter bie Kuh krepiere, va Besizer hun Pas Geld zu iger ncu20 e, io j l ilt ja Tele dds, er pie Viebrzabl Aut & da oes Dautig alé Palidle ay-

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nur die Zahl der Erkrankungen vermindern, sondern auß no<h manchen sogenannten äußeren Vorteil bieten würde. Aber die Er- ahrungen geben dem niht re<t. Berlin hat 5000 kontrollierte Prosltaierte die zu kasernieren, ist do< eine Unmöglichkeit.

nn der Staat gewissermaßen eine Garantie dafür übernimmt, daß die betreffenden Mädchen gesund sind, so übernimmt er damit eine Verantwortung, die er nit tragen kann. Mit der Wiedereinführung der Bordelle würden wir auch etwas begünstigen, was wir seit langem entschieden Fac nämli den Mädchenhandel ; denn ohne beständige Lieferung von frischem uen e könnten die Bordelle niht be- stehen. Man sollte lieber aufklärend wirken und in den Lehrplan der obligatorischen Fortbildungsshulen einen hygienishen Kursus fue nehmen. Der Weg zur S phet über den Alkohol; da müßte zunächst eine zuverlässige Statistik über die CTodesursachhen aufge- nommen werden, wie sie die Schweiz veranstaltet hat. Die Be- B des Alkohols, wie sie dur< den Eisenbahnminister in Preußen in ‘die Wege geleitet ist, kann ih persönli nur als eine sehr zwe>mäßige Maßnahme anerkennen. :

Abg. Horn - Sachsen (Soz.) tritt ebenfalls denjenigen entgegen, die der Sozialdemokratie Terrorismus vnd Intoleranz vorwerfen, ist aber bei seinem {wachen Organ niht durhweg verständliß. Er wendet sih speziell gegen den Abg. Hagemann, der wohl zu denjenigen Richtern gehöre, die Sozialdemokraten, wenn es zu einer Anklage komme, zu Zuchthaus verurteilen. (Der Präsident Graf von Ballestrem ruft den Redner wegen dieser unzulässigen Charakteri- Pernag zur Ordnung) Die ganze Taktik der herrschenden, der esigenden Klassen bestehe ja aus Terrorismus, man [uFe den Arbeitern jeden Tag, ja jede Stunde ihre politischen Rechte zu \{hmälern oder sie dieser ganz zu berauben. Pole nit der Abg. Brubn, der antisemitishe Vertreter der Mittel- tandspolitik, ganz ungeniert ein neues Ausnahmegeseß gegen die Arbeiter verlangt? Die antisemitis(e Partei sinke ja immer mebr in fh zusammen und werde nur no< von den Konservativen aller Fär- bungen von Stö>er bis Areadt mehr oder weniger vershämt unter- stüßt. Der Redner kommt dann auf scin Spezialthema, die Lage der Arbeiter in der Glasindustrie, zu \sprehen. Jn einer vom Reichstage am 25. März 1905 angenowmenen, vom Zentrum eingebrachten Resolution sei der sanitâre Marximalarbeitêtag und das Verbot der Sonntagsarbeit in den Glashütten gefordert worden. Es seien Er- bebungen verfügt und au< Bundetratsverordnungen entworfen worden, die in der Richtung der Resolution liegen; wenn aber der Abg. Erzberger der Reichsinstarz {hon dafür seinen be- sonderen Dank ausgesprochen habz, so müsse do< zunächst ab- ewartet werden, was ges{Gehen werde, um den Beschwerden der Glagarbeiter abzuhelfen. Man höre do< nur von der Absicht, die Sonntagsarbeit zu verbieten, aber ni<ts von dem sanitären Marimal- arbeitêtag. Die Arbeiter fcien in den Glashütten denselben Schädi- gungen der Gesundheit ausgeseßt, wie die Metallarbeiter. Der Redner gibt eine Anzabl ftatistishe Daten über die Dauer der Arbeitszeit in den Glashütten. Wenn man bier den Mund voll nehme über die für jedermann gegebznen Rethtsgarantien, so vergefse man, daß diese nur für die Unternehmer, aber nit für das Volk vorbanden seien; wieder seien zablreihe, nihitcutshe Glasarbeiter als lästige Ausländer aus- gewiejen worden. Als sie fh nah dem Grunde erkundigten, babe es geheißen: Ihr scid do Mitglieder des Glasarbeiterverbandes? Das fiad ja Sozialdemokraten und davon haben wir in Deutschland genug, die brauden wir nit vom Auslande, da machen wir kurzen Prozeß! Das sei cin direkter Eingriff in das Koalitionsret der Arbeiter. Wolle man dies ReXt rit gelten laffen, so möge man €s den Arbeitern doch rubig sagen. Be1hwerden übrtr die Aus8weisungen seien obne Erfclz geblicben. Das brutale Verfahren der Polizei erinnere an die s{limmsten Zeiten des Sozialiftengesetzes.

Abg. Trimborn (Zentr): Der Abg. Sa&se hat am Donnerstag gesagt, auf der Braunkoblengrube „Fortuna“ bei Cöln sei ein Streik aus- gebroden. Diese Grube s>cine der Familie Trimborn ju gehören, die fh um das Wohi ihrer Arbeiter wenig bekümmere. Jch habe mit der Braunkohlengrube meinerseits gar ni<tis zu tun. Einer meiner Brüder h habe sehr viele Brüder iff mit einer awifea Arzahl von Kupen daran beteiligt. Da man aa mih nit berarfann, jo spridt man von der Familie Trimborn. Für cin sol Verfahren fehlt mir der parlamentarishe Ausdru>. Der Abg. Sahse it mir niht so viel wert, daß ih mich seinetwegen cinem Ordnungkruf auêseßzean möhte. Es werden gegen mi Flugblätter außerhalb des Hauses verbreitet in einex Weise, die die ganze verlogene, bäßlihe Methode meiner Gegner zeigt. Œ® mir vorgeworfen, daß mein Broder Akcien geerbt bat. Wer kann dafür, daß er Aktien erbt? Diefe Aktien find solche ciner Zudlerfabrik, und nun heißt e: in der Fabrik der Familie Trimborn wird auSzebeutet. Sie sollten fih ciner solen häßlichen Methode s{ämen, ih meine außerhalb des Hauses.

Abg. Merten (fr. Volksp.): Es ift son neulih auf die inter- nationale Vogel\hußbewegung hingewiesen worden. Leider bat \ih gerade der wihhtigîte Staat, Jtalien, dec Konvention niht an- azs&lcfen. Seitdem hat fi auh das italienishe Parlament für ein wirtsamæ Vogelshußgesch ausgesproben. Man follte auf die îtasiczishe Regierung cinen Dru> ausüben. Die italienische Neogirrang fönnte es nit verantworten, in dieser Beziehung binter untultèiväerten Läntern zurüdzustehen. Nun vom Vogelschuß zum Kinder- sus. Ohne Beseitigung der Heimmnbeit au< kein wirksamer Kindern. Die Heimanéstellung hat gezeigt, wie viel Kindershweiß und Kindertränen an d-m Kindezrspielzeug fleben, das in die Hände alödädhmer Kinder gelangt. Kinder von 6 bis 8 Jahren fißen Stunde für Stade an der Arbeit. W-nn man daran denkt, dann begreift man &, daß mein Kollege Agabd das sähsis>e Erz- gebirgz cin Sébmerzgebirge genannt hat. Die Kinder werden geradezu dor diese Orimarbeït zum Stumpfsion erzogen. Um s{<nöden

ines r alie man S E P vet diese N

Z 1D ODOLL el _ en au dem Papiere ftcht. Noch diesem Geseß dürfen eee von S Uhr Abends bis $8 Uhr Morgens nicht beshäftigt werden, id mus cine Mitiagtpause von zwei Stunden gegeben werden; die AoSfieDrnz zeigt, doß die Kinder wöhentli< 60 Stunden arbeïtm. Das fann toh zur auf Koften der Sonntagsruße und der SHulzrit möclih sein. Solange der Unterschied zwischen eigenen u fremden Kêéndern ams dem Ses nit entfernt wird, kann es iht beffer weten. Die Aw#führungsbestimmungen des Bundes- rats erthalim Arfnahmea, die mannes Bedenkliche aufweisen. Gs ging durS die Presse die Mítteilung von einer weiteren Vrrslahürrnng des Kixntershehes. Erfreulicherweise haben dücse Müttzilum iét b:ftätigt. Œ3 dürfen weder eigene n sende Karder in Motorwerfftätten arbeiten, und das if jeden- falle cir Forishritt, der hoffentli< aufre<t erhalten bleiben wid. Hessen felt inm tieser Beziehung in erfter Reihe Ï ) wird Prorfew mahfommen. Dagegen beklage ih tür Auéäna5 cen, die die Sar ter Arbeittjeit ge- füattem Das ifff besonders s&limm in der Metallindustrie. Die Gesmah:ït d-r Kuder, vor allea ihre Augen, leiden unter dieser verlängerten DesSöftigung, De wirtschaftliche Lage der Eltern wird tur Kürtwrzebeit müht gehoben, sondern vershle<htert, Die l « díe diese grausamfsle aller Statiftiken Beleg dase, daß der Lohn wm Arbeiter dur< die Kinderarbeit herunter- Ein mbetdiugler Rüelchritt ift es, dah der Kreis fti 1 erweitert ift und neve Betrieb2arten hin- fgzanammen fün. Tf tente babei namentli an die Blumen- achen wm der jdhsis>den Amtéhauplmannschaft Marienberg. Stutt dis tiammungen hätte ld gan andere Ent» fdlirfunga tes Sue eorvartet, cine Ermtiterung ber Branchen, :r tie Besckärtág 4 won P vers E 6 f ape aper Ga eridptet, e Dare tabsreldje frintec vor 6 bis 14 Zrieer wit Flehten von Stuklsigen beschäftigen läßt uwd das diese Kuder zuw großen Teil a vie Nacht hindur aoficitem müsen. Das litt po erlennen, val es mit dex Kontrolle dur dür Pulieibefórtes det sehr mangeiheit bellellt ift as foll œuS tiefen Ruder, wee qué hrem lunterridt werden? Die

wtrd A“.

a E pen der äftigung mos e ere von ; F

E | Farsorge für tas e orde Gelbe darf der Nerhbötag n

ahmen, (fe. Vaa.): Die Abgg. Rogalla von

Abg, vou Gerla ; haben es veranlaßt, daß i leïder zum B ebersbin und von De }- von Oldenburg er-

weiten Male das Wort muß. Der

blie, daf auf seinem alte Frau gestorben sci, die 500 Taler in ihrem Unterro> E N und bat mi, wenn ih eine Fabrikarbeiterfrau wüßte, bei der dasselbe zuträfe, ihr cinen Gruß zu bestellen. J halte die Fabrikarbeiterinaen für zu vernünftig, als daß ih glaube, sie würden ihre Ersparnisse, statt ste anzulegen, in den Unterro> einn s außerdem ist diese Tatsadhe ur mich kein ere shütternder Beweis von der Höhe der Löbne in der Landwirtshaft. Der Abg. von Oldenburg hat sih auch gegen die Sbafung größerer Armen- verbände auf dem Lande ausgespro>en. Tatsächlid find doch die Zustände namentlich in den armen Gemeinden bezügli der Armen- versorgung vielfah fast s<hauerli<h. Der Abg. Rogalla von Bieber- stein \œ&eint sich fehr geärgert zu haben über das Telegramm an den Reichskanzler aus Ostpreußen. In dem Telearamm hieß es bekanntlich: Ostpreußen in Preußen voran. Cs gab eine Zeit, wo man das sagen konnte : die Zeit Jung-Litauens ; jegt aber ist Oftyreußen ledigli voran in der Befürwortung der hôchsten Zölle auf Lebensmittel. Der Abg. von Bieberstein kann sh aus tem Stenogramm meiner Rede überzeugen, daß ih die Naturallöhne sehr wohl mit berü>sihtigt habe. Der betreffende Schäfer hatte einen Jahreslohn von 103 4, dazu einiges an Tantieme für verkaufte Schafe, dann ein Devutat: îm ganzen berehne ih sein Einkommen auf böchstens 600 , und davon muß er n Zuschüsse an die Scharwerker zahlen. Was die sonstige Fürsorge betrifft, die der Abg. von Rogalla so rühmte, so mag das hie und da so gehandhabt werden, wie er uns mitteilte, aber der Vertrag mit dem Schäfer läßt davon nihts erkennen, ist sogar außerordentli< rigoros. Im Krank- beitsfalle hat er zwar freien Arzt, muß aber die Medizin bezahlen; seinen Umzug muß er auf seine Kosten bewirken : in den ganzen 3 Jahren, auf die der Vertrag lautet, hat er keinen einzigen Tag frei. Er kann sofort entlaffen werden, wenn er si< Verfehlungen zu |{hulden kommen läßt, die fh mit einer so verantwortungsreihen Stellung nit vertragen. Irgend eine äquivalente Bestimmung über die Verpflißtung des Besißers, guten Roggen zu liefern usw., fehlt in dem Vertrag. Die Löhne in Ostpreußen sollen kolosfal gestiegen sein. Das mag stellenweise zutreffen; jedenfalls gibt es in meinem Heimats- kreise in Niederschlesien Löhne, die no<h niedriger sind, so erbält cin Arbeiter dort tägli 55 „3. Aber au ein Lohn von 360 Æ ist no< ein jammervoller und man kann nit sagen, daß die Arbeiter bei folher Lohnhöhe keine Veranlassung hätten, von ihrem Posten weg- zugeben. Bekanntlich darf ein erwachsener Arbeiter niht einmal das Recht in Anspru< nehmen, seinen Posten zu verlassen, wenn ihm Prügel, wenn ihm Peitshenhiebe angedroht werden. Die mittelalter- liche Gesindeordnung, diese grauenvolle Einriltuna, muß aufgehoben werden. Sie haben gut lachen, Herr Rogalla, Sie stehen nit unter der Gefindeordnung. Der Vertreter der polnishen Fraktion hat sih erfreuliherweise für die Verleihung des Kaolitionére{ts an die Landarbeiter ausgesprochen; hoffentli< wird es der Abg. Gieéberts, ein starker Vorkämpfer des Koalitionsre<ts der Arbeiter, au< nächstens für diese reklamieren.

Abg. von Massow (shwer verständlich): Der Abg. von Gerlach hat neulih gesagt, ih hätte ihn persönli verdältigt und verletzt. Es ift mir gar nit ertlärlih, wie er sol&cn Vorwurf mir machen konnte. Wer mich kennt, kann nicht glauben, daß ih einen Kollegen verdächtige. Die Art und Weise, wie der Abg. von Gerlach kämpft, ist verbiiternd und verleßzend. Er sagte früher, in meinem Kreise würden Hungerlöhne gezahlt, und dieser Kreis werde von dem echt konser- vativen Agrarier von Massow vertreten. Die Verbindung der Agrarier mit Hungerlöhnen ist kennzeihnend für den Abg. von Gerlah. Der Auédru> Agrarier wirkt auf gewisse Leute wie das rote Tuch auf den Stier. Die Worte des 6 von Gerlaw waren eine Pro- vokation. Das fagte cin junger Mann, der no< nicht geboren war, als ih s{on den Feldzug mitgemacht hatte, und der damals no< mit dem Pert aus den Hosen herumlief. Jm übrigen nehme ih keinen

on zurü> von dem, was ih gelagt habe. Der Abg. von Gerlach berief fih auf seine landwirtshaftlihen Kenntnisse, daß er die Zeit seiner Jugend auf dem Lande verbra<ht habe. Er hat auch einen Kontrakt vorgelesen, aber einiges ausgelassen und entstellt. Wenn er auf die geringen Löhne hingewiesen hat, so hat er nit hinzugefügt, daß es sih dabei um die Löhne für Kinder handelt. Was nun den Kontrakt mit dem Schäfer anbetrifft, so steht darin, daß er einen Scharwerker zu stellen hat, nur wenn er feinen Scarwerker bringt, muß seine Frau mitarbeiten. Der Abg. von Gerlach irrt sehr oft. Er spra von schriftlichen Kontrakten. Jch konstatiere im Einverständnis mit meinen sämtlichen Bekannten, daß kein Mensch bei uns mit den Leuten einen s{riftlien Kontrakt macht, sondern der Mann kommt zu einem, man fagt ibm, ih gebe dir das und das, und der Mann ift engagiert. ¡Jn diesem Falle hatte si< Herr von Stutterbeim an einen Agenten ge- wandt, und so ist der schriftliße Kontrakt zustande gekommen. Der Abg. von Gerlach hat das Einkommen des Schäfers auf 600 Æ be- rehnet, andere haben es bis auf 1700 A bere<hnet. Davon 420 allein für Getreide. Herr von Gerlach irrt, wenn er denkt. Es ist ein Unterschied zwishen denken und s<waßen. I< will mi< mit ihm nit weiter augeinandersezen. Er ift bloß einer von einer Partei. Die „Kösliner Zeitung“ sagte von ihm, er if politis< nit ernst zu nebmen, denn er hat seine politishe Gesinnung öôfter gewe<selt, wie das Chamäâleon seine Farben. Er hat aufgebeßt und aufgewiegelt . (Präsident Graf von Ballestrem: Sie dürfen von einem Ab- geordneten nit sagen . . .) Es ftebt in der Zeitung . . . (Präsident Graf von Ballestrem: Dann dürfen Sie es erst re<t nit sager, das verstößt gegen die Ordnung des Reichstages.) Jh will diesen Fall nicht weiter verfolgen. Es ist ja bekannt, wie der Abg. von Gerlah von einer Partei zur anderen gegangen ift und dann sene früheren Gencssen bekämpft bat. Die „Leipziger Volkszeitung® nennt ihn einen „politishen Leihenfledderer“. (Präsident Graf von Ballestrem: Jh bitte Siz, damit aufzubören, das geht nicht, sonst muß id Sie zur Ordnung rufen) Der Abg. von Gerlach hat einmal seine Rede geschlossen: „Die im Irrtum beharren, das sind die Narren.“ Damit bat er feinen Widerspruch gefunden.

Abg. S<öpflin (Soz) weist auf die Gefährlichkeit der Arbeit in der Braunkohleninduïstrie, besoaders in den Brikettfabriken bin, die no< gefährliher sei, als diz in der Steinkoblenindustrie, wie die ftatiftishen Zahlen der tödliden Unfälle in diesen Industrien innerhalb des Königreichs Sachsen bewiesen. Diese Zahlen seien von Jahr zu Jahr gestiegen. Der Staattsekretär sollte diesem Gebiete einmal seine Aufmerksamkeit ¡uwenden. Die bygienishen Zustände seien überaus traurige und die Sewer t fungiere in einer Art, daß man jagen myß: „Nit gebauen und nicht gestochen“. Der Redner wendet S dann gegen tie von dem Abg. Hagemann vorgelesene Leporelloliste von Bestrafungen sozialdemokratisher Angeftellter. Daß in einer so großen Partei a2uŸ solhe Verfehlungen vorkommen, sei do<h nur natuürlih, Die Scrii atie fönnte mit no< viel längeren Leporelloliflen der Svißbuben aufwarten, bie den staats- erhaltenden Parteien angehören, namentli<h mit sehr vielen geachteten Ae Dem Abg. Hazemann er so etwas eigentlich rit zugetraut, L

Abg. Förster (Soz) kommt auf die Vorgänge beim Texlil- artbeiteritreif in Gera zurü, wie fie der Abg. Lehmann dargestellt hat. Diese Darstellung sei eine ganz einseitige und unrichtige ge- wesen, und der Abg. Lehmann bobe avßerdem sogar seine eventuellen Auf- traggeber, die Fabrifanten, j: übertrumpfen verflanden; er habe si vorwiegend in allgemeinen Ketondarten t, aber nit das mindeste bewiesen. Er habe blos verst, zu en, daß die Beschwerden der Abeitershaft wngerechtiert1,1 waren, indem er auf die Lohnblücher der Fabritanten Bezng nahm, die er eingeseten habe. Das besage do<h gar nis. Aus den offiziellen Einkommensteuer: liflen von Greiz sei zu Tonstatizzen, daß tatsählih Einkommen bis

zu 300 dort zu finden find; und diese Leute mit dem Einkommen bis zu 400 Æ hatten no< dazu eine Kommunalsteuer von 1 bis 4 Æ, die mit dem Einkommen von 400 bis 600 M eine solhe von 4 bis 7 Æ zu entri<ten! Gerade die Textilarbeiter würden am s{Gle<testen entlohnt und hätten daktei die längfte Arbeits zeit. Sie hâtten 10 09/% Lohnerhöhung und einen zehnstündigen Arbeitstag verlangt. Wie müsse die Humanität derer beschaffen sein, die diese Forderung unbesheiden nennen ? Unter \i< hätten die Industriellen über die Unmöglichkeit, den Arbeitern no< weiter entgegenzukommen, ganz andere Anschauungen geäußert: ciner derselben habe eine Lohnerhöhung für das Früh- jabr direkt als notwendig erklärt, da der atandard of lifs ber Arbeiterschaft das fordere. Sie hätten aber niht unterhandeln wollen. Die Löhne bätten sie allein bestimmen wollen, so habe es auch in ihrer Denkschrift geheißen. Die Textilindustriellen hätten ihren Ner- band und dieser sollte selbstverständlich das Net haben, den Tarif aufzustellen, aber von der (et Iennuns des Arbeiterverbandes habe man nihts wissen wollen. Auch hier sei wieder viel von Terrotlsmyos der Arbeiter, von den sozialdemokratishen Hetern zu hören geweien. Tatsächlich habe der Landrat über die friedliche Haltung ver Ärbeitze- {aft ausdrü>lih seine Anerkennung ausgesprohen. Da sei bie Zattif geändert worden ; die Fabrikanten öffneten ihre Fabriken, um ie Arb-tts- willigen wieder aufzunehmen, aber nur sehr wenige hätten sih eingeiuttes Ste mußten die. Fabrik wieder s{hließen und entschlossen sh 218, t Arbeitswilligen zu unterstüizen, und zwar mit Beträgen, bie tmirt-texs so hoh waren wie die, welche die Textilarbeiter selbst als etten Lohn gefordert hatten! Die Industriellen ¡ea einen Tercoribanus s{@on darin, wenn die Arbeiter für ihren Verband Proyaganbs mater Die Unzufriedenheit der Arbeiter beseitige man nur, intem maun u ibre Forderungen eingehe; wenn die soztalpolitiihe Writhrit u Regierung wirksam sein solle, müsse shon eine ret frittige Lys davon verabreiht werden. / Damit {ließt die allgemeine Besprechung,

Persönlich bemerkt

Abg. von Gerlach: Der Abg. von Mofiow ui ner Saß gesprohen, der eine unbestreitbare Wahrhett enthlls, nämli, daß er mir an Jahren überlegen iff. Seine Keve lan sogar wie die eines weit über seine Jahre alten Mannes. (Prüstvert Graf von Ballestrem: Das ist kleine persönliche Be, merkung.) Der Abg. von Massow hat erklärt, id Hütte hn früher mal angegriffen, ohne irgend wie wprovoziert zu sein, und i< hâtte mi< zu Vare<t darüber beshwert, R. er mi< verdächtigt hätte. Seine vorjährige Rebe in bezug auf den Wohnsiy läßt aber gar keinen Zwetf-l. darüber, baß er nitz vorwerfen wollte, ih hätte mic den Ort und die ganze Seschi(hte aus den Fingern gesogen. Wenn er das nit sagen wollte, bann ‘be- fit er ni<ht die Fähigkeit, feine Gedanker mit setnen Worten in Einklang zu bringen. Heute bat er wieder versucht, mih zu vex- dächtigen, indem er sagte, ih bätte den Vertrag vorgelejen, iber wissentlih.nur das, was mir in den Kram paßte. Der Abg. von Maffow hat aber selbst einen ganz anderen Kontraft hier vorgelesen. Als er mit seinem eigenen Geist zu Ende war, was ziemli) rai< der Fall gewesen ist (Präsident Graf von Ballestrem: Das if keine persönlihe Bemerkung), ging er dazu über, eine Zeitung aus be:

sche zu zieben und sie so lange vorzulesen, als es ihm gestattet wurbe. Durch diese Verlesung mußte er den Eindru> hervorrufen, cils wenr er si< den Inhalt eines s<hmutzigen Pamphlets, das von einem ehe maligen Ahlwardt-Jünger herrührt, zu eigen mate. Er hat wenigstens mit keinem Wort versu&t, diesen S<hmuz, den er yotlat von si< abzushütteln. Er ging dann dazu über, Franz Mehrin; als Kronzeugen zu benußen. Ih muß bei dieser Gelegenheit etro flarstellen. Die Tatsaße meines Auts(lufes aus ‘vem Veretr deutsher Studenten ist allerdings rihtig. Der Abg. von Massow hat aber niht die Gründe angegeben hätte -er es getan, dann würde er niht den mündesten Einvruë ge macht haben. Zu diesen Gründen gehört unter anderm, ‘vaî ih es gewagt habe, für ftudentishe Ehrengerihte einzutreten um zu einer Verminderung der Duelle in Stuventenfchaf: beizutragen. Der Abg. v. Massow hat dann rinr kleine Mukeibe be einem Zitat gema&t, das ih früher angeführt hdäbe. S {lter demgemäß meine Bemerkung, indem ih ven Wahblfyru@ ‘ver Familt: Massow zitiere. Er lautet: „Massow...“ (Prästdent Graf 01 Ballestrem : Das ift keine persönlihe Bemerkun; wenn Ste ‘ve: Familie Massow angehörten, dann könnten Sie e tun.) Dann hoff ih es bei einer jpäâteren Gelegenheit nabholen zu Fönnen. F tann nur erklären: die Kampfesweise, die der Abg. von Massow Hier einge- schlagen hat, ist allerdings durhaus würdig des Pamphlets, das er vedrien hat.

hte Lehmann (nl.) stellt eine Bemerkung des Abg. Förster richtig.

Das Gehalt des Staatssekretärs wird bewilligt und die Resolution der Sozialdemokraten auf Anstellung eingehende: Erhebungen über die Arbeitsverhältnisse der Arbeiter in de: Großeisenindustrie mit den Stimmen der Sozialdemokraten und des Zentrums angenommen.

Darauf wird Vertagung beschlossen.

Schluß gegen 6 Uhr. Nächste Sizung Mittwoh 1 Uhr A: Fortseßung der ersten Sas des von den Sozialdemokraten eingebrachten Geseßentwurfs wegen Schaffung einer Volksvertretung in jedem Bundesstaat : erleihterter Gewährung der Veteranenbeihilfen.)

M d e

Äntrag wegen

Preußzischer Landtag. Haus der Abgeordneten.

21. Sigung vom 13. Februar 1906, Nathmittags 1 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegraphisbem Bureau.)

Ueber den Beginn der Sißung is in der Nummer d. Bl. berichtet worden.

Das Haus seyt die zweite Lesung des Staatshaus haltsetats für das Etatsjahr 1906 bei dem Etat der Berg-, Hütten- und Salinenverwaltung fort.

ZU den Einnahmen aus den Vergwerken 173943 250 M, das sind 13641520 mehr als im Vor zahre bemerkt

Abg. Dr. von Wo y na (freikons.): Die Milteilungen bei den Eîn- nahmen und Ausgaben der Salzwerke im Etat haben Anlaß zur Bp forgnis gegeben. Es wird ausgeführt, daß sowohl die Einnabmen wie die Ausgaben niedriger anzuseßen seten wegen der etgentümli@èn Ver. bâltnisse im Kalisyndikat. Eine große Erregung hat die ZFentTie Meinung erfaßt wegen des iFsals des Kalistndifgts. Nun hat si auch der Deutsche Landwirtshaftsrat damit KotbüFtinat und zwei wichtige Beschlüsse gefaßt, die jedenfalls eine pentte Prüfung der in Frage kommenden Verhältnisse bedingen. Dor erfte Beschluß tritt dafür ein, daß der Staat seinen Anteil an Dor Förderung der Kalifälze in eigener Verwaltung so eit zun daß er jederzeit die Preisbildung dieses wichtigen Nationa Se in R Weise beeinflußt. Infolge dér Nonarürditas vieler Werke war der Einfluß des Fiökus sehr gerêng mden Inzwischen haben ja die Verhandlungen belrefs Sövebdine dos Kaliweike3 „Heicyntà" guten Fortgang genommen : ade de dik damit die Stellung des Fiskus no< keineswegs genigend fart mi , io man wird zweifellos erwägen müssen, ob man nit roh diee Diks no< weitèr vorgehen wo Per Deutshe Landra thrnt a nächst davon àus, ob man nit in allerecter Wale ies staâtlihung des Kalibergbaues in gan Doi Wed Jol: G er hat die Frag verneint. Vie Entw der Berdöftoiste | N Wag vinz Hannover fließt elne Gefämthertds ia: Ves Var avs, Jm vorigen Jahre hat die Mata Gt Erregung auf dem Kalimarkts Locdp i itts

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