1906 / 154 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Am 2. März 1896 wurde keinerlei Anspruch auf

1898 an wirk- onär Thomas n entfallende uen Bibliothek

zur Verhandlung. die Regierung

Gerihtshof sofort A terlafsenshaft aber erst

dahin entschieden, die Stanfordsche Hin Universität lih gesichert, um f Welton Stanford, Erbteil aus der Hinterlafsenshaft zum ndete und au

malten Bilder P. Bayers, bei denen besonders die grünen Reflexe

auf dem Fleisch draußen im Stimmung ift die mattgraue,

manns.

Stuttgart steht diesmal tro Kalckreuths Bild Großartigkeit nicht abspre n seiner gewissen Leere w ift gewö hal das Figürliche.

Freien herausf\pri farblose Landschaft H. von V

der geringen Zahl besonders ern kann man troß mancher Härten hen. Das rein Landschaftliche

Pferd“ erscheint z , aber in sein vom Abendschein, erscheint rau mit Kuh“ if düfter und ob die weite Natur keine Freude find die ausdrucksvollen

heitere Spiel lebhafter Farben Stuttgarter B.

erheben Ffönn

r als au der australische Milli ein Bruder des Stifters, Bau einer ne versprach, sein eigenes Vermögen, llars belaufen È ozesses wurden die

Graf L. von das auf ih dem auch n bis drei Millionen Do

. Nah Erledigung des Pr rif genommen.

das Erdbeben hat all des Stifters ät die Hörer zu einem

Erteilung der G Selbst die Diplome waren ganz Pergamentstücken gedru

daß die Hörer auch

t von 1200 Studenten mehr erweitert werden. er Zutritt unter den

500. Die ; r ein Drittel der oder teilweise selbst, während die Hälfte schaft die Ferien dazu benuß Weise zu erwerben.

Anstalt etwas auszuseßen gefunden : Coeducation erstaunli

eniger gelungen,

doch klar und schar in der Färbung. eine Farbenpraht. Auch Wenn wir das müssen wir uns an den anderen

Bisher nur im Kunstgewerbe bek seinen Bildern eine freudige, die e den deutshen der Sezesfio

der Unterricht plihen und praktishen r mit keinerlei Zere-

Nah dem der Stanford-Un Leben befähigen. D monien verbunden. stattet und au gegen wurde ern Amages [ernte or

Figuren das Bes: genicßen wollen, auf ok wenden. ünstler uns mit Ueberrashung i beiden Selbsibildnifse erinnern in ihrer Bildchen auf der I el des Lichtes im Raume und au ff erscheint er dagegen a ih felbst mit Frau un llen eignen Leuchtkraft tr Freude an der lichten, beiden Landschaften. diesen Wiesen und ihre warmen Strablen versenkt, \{mutigen graublauen Färbung od das naturalistishe Weisheit in Landschaften, wie sie das folher Farbenfreude zet wird. Das Motiv ist find nicht gün blauen Himme r geshaffenes Frauenporträt dahinter if etwas bunt un von Modersohn. Unter den Skulp „Galeerensklaven“ von ih ein Künstler, bermens{chli%e Darstellung. obne Kleinlihkeit, das Stoffli Der Auédruck des müden in ih imme iedrih fonkurriert L. Tuaillon mit \ aiser Friedrich-Denkmals in aub auf ein seltenes Beispiel, itellungen vertreten if j Neues. Das abgebrauchte Motiv trocken obne lebendige Grfindung, minutiôs fein in der Radierer geziemt. einer an R Porträtbüfte L. Corints. H wie G. Kolbe in Bronze. öbnlich aber find Mailbol und die abfihtlih F. F. Willumsfen. daß: das A

f kleinen viereckigen stlich darauf geseben,

dem Erdbeben wurde die Universitä fie bald auf 2000 und von Anfang an

er Satzungen ihre Ueberzabl

inzige ungetrübte bereitet. Seine \{lihten Art unwillkürlich an

Wasmanns ähnli ahrhundertausftellu

dem feinen Spi Ganz als farbenfundiger Kolorit „Familienbild“, wo er wo Klare Farben in i

find dann die

besuht, doch sollte Den Frauen wurde gleihen Bedi \chränkt ein armen Studenten waren in Hörer erhielt fich ganz der gesamten Fahresunterhal man nur in einem Punkte P es waren dort nämli dur die zustande gekommen. den ih noch seine hervorrag fast 4000 ha Universität war Singvögel sind wurde viel son Leibesübungen

Dollars aus, al8 das ganze Wie stolz die Kalifornier au sie es bei den [eß der Universitätelie wurde. Wahrlich, kein

Und jeßt ift die ganze He {on wird Geld gesammelt neuen und die noch vorhandenen

ih ein lihtes, gelb-

Baumfkronen, endlih einmal nichts von der dem s{hauderhaften Blaugrün, Séatten entdeckt hat. Das fin Laienauge au \ Reiniger, der leider | immer das gleiche Eine bunte

te, um ihren

Studenten Bisher hatte

t in verschiedenster

viele Eben

o Altos gesellte ebäude dehnten sh Umkreise der ild, die Wald- und fums empfoblen. Dagegen d großes Eewicht auf nüßliche

chte ohnebin {on rund 30Mill ögen der Frau Stanford dazu f Palo Alto waren, ten Wablen durchgeseßt hatten, ns{aften vom Steuerzablen befreit erlust für den Fisfus!

keit in Trümmer gelegt. ckF3 ihrer Wiederaufrihtung. l werden bierzu hoffentlih

rigen Vorzügen ende Lage. Rings um die unbebauten Lan die Isk verboten O

uße U er Sport getrieben un

bt. Nichts von immer \{mußiger i rpsweder Künstler Landschaft mit unangenehmem fein im Ton und Auédruck sens die Landschaft ohne Bedeutung

stig vertreten. l des Hans am Ende, ein Friy Maden ; d ein „Moorhüttenbild“

turen ift vor allem die prahtvo Nikolaus Friedrich bervorzuhe m kleinen Format affe Durchbildung ift sorgfältig, des weihen Fleisches gut getroffen. Zusammenfinkens ausgezeichnet. Mit Bronzeverkleinerung des das übrigens. in Original- Großen Kunstausstellung findet

lebender Künftler auf beiden Aus r diesmal bringt, ift nihts adenden ziemlich nüchtern und ch in der Zeihnung und wie es ih für den forgsamen Fr. Klimsch erscheint mit einem tanzenden odin erinnernden Phanta . Kaufmann und

[le Gruppe

ben. Hier gebt {hon daraus

der bisher nur i

alten Mitie

e Akademie der Wissenschaften wählte, aus Paris telegraphiert wird, den Direktor des zu Potsdam, Geheimen D zu ihrem Korrespondierenden

t. Was Klin ranzösis W. T. B. r Astrophysikalishen Observatoriums regierungsrat, Pro M itglied.

Gesundheitswesen, Tierkraunkheiten und Absperrung®8- maßregeln.

und Kurpfuscherei schienenen Juli-Heft der von R. Fleischer Revue“ (Stuttgart, Deutsche Verlags- atistisher Angaben, och in unsrer Z

aber vorzügli

Durchführung, fessor Dr. Vogel

fie und der guten A. Krause ebenso Stüdcke teils in Marmor, teils ewöhnlihes ift nih dann die antikifierenden

bringen gute t darunter. e Stüde des Franzosen

roben Sfulpturen des Dänen bl einer intimeren Beschäftigung, d das Originelle uns Manier ift \{ließ- Immer schon ieser oder jener Art ier reiner Aus- Neuiakeitésuht Beschauer mit fich reißen. der absonderlich auftritt und eine unbek &t erwarten, daß man ihn soglei vérnieye.

Etwas Außerg

Ueber Kurpfuscher veröffentliht

Dr. E. Roth in dem soeben er berautgegebenen anstalt) eine hi die erkennen lassen, i Aoriert und sogar fortwährend weite Graadck 1904 ber

sen Gesetzen und und die Auëübung der Ein Vortrag von Zabl der erm Nuénabhme von Berlin, _ aber die gefundenen Ziffern no 1887 zäh von 41 % gleihkommt; Kurpfuscher 24 fam bereits auf 11 Aerzte ein tand 1879 ein Kurpfuscher

Rerhältnis 1: 5. Dabei hatte man medi;inalpersonen mitgezählt, bere(tigterweise dem A find au die Kreise, nah den Ermittlungen l die das Gewerbe als Heilkünstler angeme Handwerker, 20 9/9 Arbeiter, 46 °/6 aus den Verkehr, und nur bri 24°; Dbertertia vorauSgesegt werden. langt, so waren ©98 °/o 10 9%/ Arbeiterinnen, © Fabre 1903 zählte man 10 000 Kur entfielen 1168 auf Bayern, Während in den legten zwanzi Reich8hauptftadt ungefähr um vfushertum daselbft auf folgznde Zahlen

Es bedarf wo bsonderlihe der Manier zurücktrete un en Bannkreis hbineinziehe. : Mert eines Kunstwerkes niht abhängig. des Künstlers, das aus d fortreißt. Solange die Man ist und nicht wird fie \chließlich den

Deutschen t Studie mit ciner Reibe s

wie sehr das Kurpfushertum n

lung von deuts{en und ausländi- ie Bekämpfung der Kurpfufcherei zäblt 152 Druckseiten. (Berkin 1903) belehrt uns,

269 betrug, ch hinter den wirklihen zurüdck- ts 389, was einer Steigerung 1898 ergab 1200. Im Jahre 1876 Jahre 1878 nur 21, und In der Reidbshauptstadt 34 Aerzten gegenüber, 1897 war das niemals die sogenannten Hilfs- idt seltenea Fällen un- Charaftzristis{

ift es das Temperament guillt und uns mit \ih druck des Temperaments entstanden ift,

/ egebene Samm etwa nur in ordnungen, eilfunde betreffend, Karl Beerwald

Sprate redet, darf ni ittelten Karpfuscher

e und Institutionen können beweist die Stanford- die reiste Univerfität San Francisco vernichtet i mit ibrer tragishen

Nicht nur Menschen, au Gebäud te Vergangenheit haben. Dies Kalifornien, welhe als

Aerzten gegenüber, im

eine beweg i Kurpfuscher.

Universität in der Welt galt, aber bei dem Erdbeben von worden ist, und die es wobl verdient, daß man Goldfieber erfaßt, b Leland Stanford, Charles Croder, ington nach Kalifornien. wie fie ia Amerika genannt werden gelangten zu einem Riesenver- land Stanford ¡um Andenken g entrifsenen einzigen Sohn zu Palo Alto in Kalifornien. a Landes ab im Werte von br rob vierzehn Millionen tanfo:d 1893 starb, zählte nete Universität bereits an 709 Studenten Man hielt fie

für die beftdotierte

die in gar n ns Handwerk pfuschen. ch das Kurpfushertum in Beerwalds zusammensegzt. Von 124 Märnern, [det batten, waren 10 9/6 Gewerben für

bessere Schulbildung bis Mas die weiblihen Pfuscher an- 24 9/9 Konfektioneusen, obne Beruf. Im

beschäftigt. Jahre 1849 vier junge Leute Mark Hopkins O Diese „Vier Großen“ n die Union-Pacifi Non diesen Bieren ftiftete Le bm durch den Tod frübzeiti die „Leland Stanford junior Univerfity“ Er trat ihr drei Farmen von 35 000 h ies Millionen Dollars und schenkte i Dollars in Wertpapieren. die zwei Jahre vorher eröff sowie beinahe 100 Profefsoren und andere im ganzen Universität in der Welt. Da traf eine

tillionen-Doll der Pacific-Eisenbahnbe}igzer. des gesamten deren Spige der Präsident David verdanten, daß das Schicksal der A daß fie vielmehr als Siegerin Das gesamte Vermögen egt, die Einnahmen ftockten.

verhüten, wurden die Gehälter der und eine Gebühr von zehn Dollars für Studenten eingeholt, obgleich es in der Sagzung rit unentgeltli sei. Bersuhungen und verließ, troß der verlo Dank dem energishen Ei and, fam der „Fall Stanford

aus denen 1

cbahn und

an seinen i o fonnte eine frühere Dienstmädchen, 9/6 Krankenwärterinnen, 2 °/o ptfusher in Deutschland; f Sacsen und 602 auf Berlin. die Einwohnershäft unserer ann das Kur-

Als Leland S

61% gewachsen ift, f Steigerung von 1600 9/6 blicken. Auch s Streifliht auf diz Kur- ie ohne medizinische Vor- ig betreiben, fiad nicht agnus wächst diese Ziffer Dabei verfügte

in Kalifornien,

ein charafieristishe l den Heilbeflifsenen, d Kranfenbebandlung gewerbsmä rbestraft, ja nah

irfen Berlins bis zu 334 °/o! 3 über 38 Zeitschriften, während die zielles Organ der Deutschen G erít 1994 einsegten,

s in Palo Alto die Kunde ein, daß die Ne- inen Fünfzehn- be wegen der alten Sthr[den Opfermut der reihen Frau Lehrföcpers der jungen Universität, an Starr Jordan stand, war es zu nstalt damals nit befiegelt wurde, Kämpfen bervor-

die Stanfordihe Hinterlafsenschaft e r-Prozeß angestrengt ha bildung die

weniger wie 16,6 °/o vo in einigen Kreisarztbez die Kurpfuscherei bereits 190 „Hygienischen Blätter“ als offi zur Bekämpfung des Kurpfuschertums

aus allen schweren au einige Borgänger hatten.

ver Anstalt wurde mit Beschlag be-

der Univerfität zu edeutend herabgeseßt jedes Semester voa jedem beißt, daß der iderstand tapfer allen endfien Anträge, das finkerde nshreiten des Präfidenten der * vor dem Oberften

Um die Sperrun Professoren

von Bengalen vom s. Juni in Djeddah n dem Hafen von Orissa gegen die den Schiffe getroffen worden.

Einer Mitteilung der Regierun . zufolge find wegen Quarantänemaßregel von Djedbdah ankommen

Der gesamte Lehrk E AuSoTU

Schiff nicht. Republik, Clevel

Theater und Musik.

Lusispielbaus.

„Unsere Käte“, cin englisches Lustspiel von H. H. Davies (deutsch von B. Pogson), cin harmlofes Unterhaltungsftülein, bei dem man von der e Sjene an den Ausgang mühelos errät, fand bei seiner gestrigen Erstaufführung den vollen Beifall der sommeclih gutgelaunten shauer. Was dem Lustspiel an Spannung ab- geht, wird dur einen geschick und bäufi nicht ohne Wiß geführten Dialog sowie durch einen sicheren Instinkt für Szenenstimmung erseßt. Minder gut ist es um die Charafkterisierungskunst des Vers fassers bestellt, der niht nah dem Leben, sondern nah der Theaters \hablone jeihnet, niht Men en von Fleisch und Blut, sondern nur gute Rollen saft, von denen die der etwas reifen, aber mit allem Bühnenzauber ausgestatteten Käte, die den reten Mann noch nicht gefunden, und diejenige des unwidersteblihen Malers Frank Desmord, der diese Käte auf der Reise zu seiner eigenen Hochzeit kennen und [ieben lernt, die besten find. Nach diesem räludium weiß man, daß Frank nit die kleine Annie, Kätes Nichte, sondern Käte selbft beiraten und os ihrerseits Annie, die si in der Abwesenheit ibres Bräutigams gleich- falls besonnen hat, einem Vikar, der i schon im erften Akt auffallend um sie bemüht, die d reihen wird. Gespielt wurde flott und siher. Frau Gertrud Arnold (Käte) und Herr Albert Paul (Fran widmeten si ihren dankbaren Aufgaben mit voller Hingebung un ließen auch den Humor niht zu kurz kommen. Fräulein SGernod (Annie) und Herr Bach (Vikar) spielten mit ebensogutem Erfolge das andere Liebespaar, und der Rolle einer sentimentalen, etwas konfusen Schwiegermutter blieb Frau Asta Hiller nichts Sa, Mit An- erkennung ist auch der junge Kurt Lehnert als halbwüdhsiger, sehr selbstbewußter Bruder Annies zu nennen. Das Lafstspiel war von dem mitwirkenden Herrn Bah mit Geshmack in Szene geseßt.

Morgen, Mittwoh, Abends 74#—8i Uhr, veranstaltet der König- lihe Musikdirektor Bernhard Irrgang in der St. Mariens- kfirhe das leite Orgelkonzert vor den Ferien. Mitwkkende sind: das Sologuartett der Damen Charl. Kimpel, Julia Michaëls, der Herren Ludwig Schubert und Hans Gerndt, ferner Herr Ludwig Wagner (Violine). Der Musikdirektor Irrgang spielt u. a. die Sonate in F-Dur von Bach und eine Phantasie und Fuge von Liszt über Ba. Der Eintritt ist frei.

Mannigfaltiges. Berlin, den 3. Juli 1906.

Travemünde, 2. Juli. (W. T. B.) Der Deuts@he Schulschisfverein hielt beute unter dem Vorsite Seiner König- lihen Hobeit des Großherzogs von Olden burg seine dies« f jährige Hauptversammlung in Travemünde ab. Vertreten | waren das Reich8marineamt, das Reichspostamt, der Senat von | Lübeck und der Senat von Hamburg, die ndelskammern von Hams

burg und Lübeck, der Magistrat von lsfleth, der Norddeutsche Uovd, die Hamburg-Amerika-Linie sowie zabhlreihe andere Reedereten. Den Jahresbericht erstattete der Ges&ästsführer, Vorsitzender Pro- fessor Schilling-Bremen. Na diesem war die Besaßungsftärke des Schulshiffs noch nie #o stark als im Berichtsjahre, sie belief fich auf 220 Köpfe. Der Gesundheitszustand der Besaßung war im ganzen Jahre sehr zufriedenstellend. Unter den neueingetretenen Mitgliedern befinden sich Seine Königlihe Hoheit der Prinz Eitel - Friedri von Preußen, die Firma Friedri Krupp und sechs Reedereien. Der Verein erhielt im Berta ire eine Scenkung von 100000 « An die Berichterstattung Sloß Ab eine Fahrt des Shulshiffs „Großherzogin Elisabeth“ in See, bei der alle wichtigen Segelmanöver zu vollster Zu-

friedenheit ausgeführt wurden.

Heidelberg, 2. Juli. (W. T. B.) Der Stadirat hat mit Rücksicht auf die allgemeine Besorgnis der Bevölkerung an Seine Königliche Hoheit den Großherzoy ein Immediatgesuh ge- rihtet, um einen Auf\chub der Entscheidung in der Heidel- berger Schloßfrage und eine abermalige Prüfung dieser zu er- halten. Es wird in dem Gesuch vorges{lagen, ein dffentlihes Pre isaus\chreiben für die Erhaltung des Otto Heinrich- Baues in seinem jetzigen Zustand zu vzranstalten.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Warschau, 3. Juli. (W. T. B.) Gestern sind hier sechs Mordanschläge gegen Polizisten unternommen worden. Zwei von den Angegriffenen wurden getötet, drei verwundet und einer blieb unversehrt. Zwei V rene ¡ras Personen wurden von Kugeln getroffen und getötet. ie Be- | hörde hat die R N der Polizeiposten von den Straßen angeordnet. er Sicherheitsdienst wird von Patrouillen versehen.

Charkow, 3. Juli. (Meldung der „St. Petersburger Telegraphenagentur“.) Jn der Nähe von Veisslowska be- raubten gestern unbekannte Verbrecher den Kassierer G olu- bowsfo von der Boguduhow—Berestow-Bergbaugesellschaft, | der 22000 Rbl. mit sh führte. Der Kassierer sprang den Räubern, die sofort aus dem Zuge sprangen, nah; er wurde später auf dem Bahngleis ermordet aufgesunden.

(Fortsegung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

E E E C

assessor Giébert von | Hr. Leutnant Ottomar von Beaulieu (Celle).

Nerebeliht: Hr. Regierungs

Komische Oper. Vittwoh: Soffmauns Be- Ellerts mit Nora Gräfin von

Theater.

riola (Uegnitz). Stiftsdawe Marie Freitn von Frydag (Darer

. Gustav von Brancoui mit Frl. Ella Hoh bei Vechta, Großh. Oldenburg). Hr. Wolf von Arnim mit e

zählungen. Donnerêtag und folgende Tage: Hoffmauus Er- zählungeu.

Sastipiel des Neuen Operetien- Mittwoch und Tage: Die lustige Witwe. Anfang § Uhr.

Cessingtheater.

theaters aus

(Liessow i. Mel L. Carry von gierungsrat Dr.

dorf (Störmthal), Hr. aul Boenish mit Frl. Henny (Berlin Osnabrück). Hr. Amts-

Verantwortlicher Redakteur:

önermark mit Frl. Helena Klose (Fried- Dr. Tyrol in Charlottenburg.

cn, Frhra. von Cramm Verlag der Expedition (I. V.: Koye) in Berlin:

Eine Tochter: | Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagb ierungérat W, Niemöller (Magdebura). | Anstalt Berlin A Wilhelmstraße Nr. 32-

(Wallnertheater.) | Custspielyaus. (Friedrichstraße 236.) Mittwoch,

benbds § Uhr: Der Große romantishe

Schillertheater. Morwit-Oper. Mittwoch, A Rattenfänger vou Hamelx. en von Viktor Neßler.

Abends § Ubr: Die Afrikaueriu, Freitag, Abends 8 Uhr: Undine.

land O.-S.). Geboren: Ein Sohn: (Nahrftedt, Kr. Sterda

| Abends § Uhr: Unsere Käte. Donnerstag und folgende Tage, Abends 8 Uhr: Unsere Käte.

Oper in 4 Akt

Donnerstag, ammerherra und Major a. D. Friedrich

von Borr-Fallois (Sienno). Hr. Generalleu

Neun Beilagen

tnant z. D. Oéwald (cinschließlich Börsen-Beilage),

Gestorben: von Bünting (Berlin) ungsrat Erwin

ti schesTheatex.) Das Glü im Akten von Hermann

N.(FriebrichWilhelmstäd Mittwo, Abends Swhauspiel

Hr. Geheimer Ober-

Nax Konstantin von Hausen | sowie die Juhaltsangabe di Nr. 6 des öffen! e e

Hr. Rei - Hr. Br chie

Maria von

Verlobt: von Levegow (Berlin).

levtnant Magnus heodor Blätterbauer | Nr. 2 verö

Sudermann. Donnerstag, Abends § Uhr: Das Glü im

rihtórat Dr, Jaedckel | lichen Anseger! eius

his der eutlichten

unt auntmachunges) ftics

Hr. Rittmeister a. D. Paul yon betrefens Kommauditgesellshafteu auf

(Liegniß). anthier (Stanowiß, r, Striegau), Hr, G

Neronika von Schliefsen mit Hrn. Dr. , Ge- imer Kommerzienrat Heinri Doms (Ratibor),

inri von Zihzewit-Zigewiß (Soltikow,

, Abends §8 Uhr: Das Glück im Winkel, j lawe—Zihew1ÿ)-

rien tägli: Großes Militärkouzert,

ftiengesellshaften, für die Woche vos 25, bis 30, Juni 1906,

E Erfte Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußishen Staatsanzeiger. Berlin, Dienstag, den 3. Juli

„A2 154. 1906.

Berichte von deutschen Fruchtmärkten. Zusammengestellt im Kaiserlichen Statistishen Amt.

Außerdem wurden Spalte 1) berschlägliSer

Doppelzentner (Preis unbekannt)

Am vorigen Markttage

Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

Weizen.

Strehlen i. Sl. . Löwenberg i. Schl. .

Ms s 4 Aalen i. Wrttbg. .

ez L 9

Babenhausen . « (euthülster Spelz, Dinkel, Fefen). Aalen i. Wrttbg. . . Geislingen .

bs

oggen.

Strehlen i. Sh Grünberg i. Sl Löwenberg

euß. . \. Aalen i. Wrt Riedlingen i.

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Gérfie. . Braugerste Strehlen i. Sl. è S Aalen i. Wrt Riedlingen i.

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Strehlen i. S Grünberg i. S enera i. Schl

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Aalen i. Wrttbg.. . . Riedlingen i. Wrttbg. . . Bemerkungen. Die verkaufte Men

wird auf volle Doppelzentner und der Ein liegender Stri (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis niht vorgekommen ift,

Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Der Dur(hshnittspreis wird aus den unabgerun . d t Punkt (. ) in den leyten sechs Spalten, daß S oed i f:

t iht pt.

Preußischer Landtag. Herrenhaus.

22. Sigung vom 2. Juli 1906, 1 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegraphishem Bureau.)

Am Ministertisch: Dr. Studt, Freiherr von Rheinbaben.

Präsident Fürst zu Inn- il Mitteilung, der Schulenburg - Heßler neu uen n in das Haus / O N em verstorbenen B - direktor Neißig folgenden Nachruf, den die Mitglieder stehend

: aus kummervollem L daß wir einen sehr {weren Verluft erlitten daß am 20. Juni der Bureaudirektor Er hat zuerst fungiert im rúdte dann

aus derselben dienste aus von Scharn

behufs Rücktritts

Königl. Sächs. Athanasescu, t

im Feldart. Regt. orst (1. Hannov.) Nr. 10, aus der N e wieder d, „, zuleßt beim Stabe des Olden- der ihm bei seiner Verab-

Personalveränderungen.

Königlich Preußishe Armee.

Offiziere, Fähnriche usw. Versetzungen.

“Fame

v. Koenig, Major a. burg. Drag. Regts. Nr. 19, an S \chiedung bewilligten Uniform des genannten Regts. die Erlaubnis zum Tragen der Uniform des 1. Brandenburg. Drag. Negts. Nr. 2

Im Beurlaubtenstande. Kiel, an Bord des Dampfers Graf Goetzen (2. Schles.) Nr. 6 A ge L A E Abschied bewilligt S F Ren

m Sanitätskorps. Kiel, an Bord des Dampfers „Ham- Prof. Dr. Uhlenhuth, Stabsarzt L] Reat. Prinz Moriß von Anhalt-Defsau (5. Pomm.) Nr. 42, vom 1. Juli 1906 ab, unter Enthebung von der Stellung als Bats. Arzt er t S t. enbahnbat. der t ü westafrika, s{eidet mit dem 30. Juni 1906 aus Ae dite aus und wird mit dem 1. Juli 1906 als Bats. Arzt des 3. B Int Surais, Prinz Moriz von Anhalt-Defsau (5. Pomm.) Nr. 42

Königlich Sächfische Armee.

Offiztere, Fähnri . G - rungen E GerseBungen. 2 rnennungen, Beförde ammer u. en, carakteris. Fähnr. im 1. (Leib- Ô Regt. Nr. 100, v. Shwake, carakteriî. Fähnr. im T S Sie Nr. 12, Weihmann, Kob, LVizewahtm. fin 6. Feldart. Regt. Unteroff. im 7. Inf. Regt. König Georg

Ernennungen, Beförde- Im aktiven ! i;

cungen und 22, Juni. v.

Bord des Dampfers Westfäl. Drag. Regt.

Í I E Lng, im er, Lt. im Ulan. Negt. Ma E E T U Aba i U im Fuhatie Negt, ven Hindersin (Pomm.) Nr. 2, {heiden aus dem Heere am 27. Juni d. J. aus und werden mit dem 28. Juni d. I. abteil. der Schu tee A data igt aen age, ord de mpfers , Dberstlt. und Kommandeur des ( E D nach Württemberg behufs Verwendung als Es. E E T Ses abe de ein. Trainbats. Nr. 8, zum Kommand ° Herzogl. Hess. Trainbats. Nr. 18 Stra Pen L T Abteil. Kommandeur im 2. Ostpreuß. Feldart. Regt. Nr. 52, zum verseßt. Nordsieck, Südwestafrika,

„Hamburg“, 28. J und Knyphausen

in der Feldsignal- k enfton der

eingetreten ist. Sodann widmet er

roßherzogl. Hefs. Trainbàts. Nr. 18, ommandeur des Württem-

v. Obeimb, Major beim

burg“, 28. Juni. „Meine Herren! Ihnen Ln abe gehört, Reißig das Zeitliche des Herrenhauses als Kalkulator, den Tod des Dr. Ne frei gewordene 8 Bi Sie werden alle mit mir empfund haben, daß mit diesem Mann einer der eifrigften, tühtigften dea dahingegangen ift, der an dieser Stelle wohl überhaupt je vor- fommen ift, denn er war uns allen, wie ich wobl sagen darf, reund und Berater in allen geshäftlihen Angelegenbeiten, und ih elbst muß sagen, daß ih ibn mit s{werem Kummer aus dem Dienît habe scheiden sehen, denn ein geshäftstüchtigeres, humaneres, für alle Beamten fsorgendes Mitglied ist mir bisher niht vorgekommen. ì werden alle sein Abscheiden tief beklagen. Durch seinen Tod wird betroffen eine Witwe mit fünf Söhnen, für deren Zukunft aber ge- Sie baben ihr Beileid durch Aufstehen von den Sitten zu l ch babe mir auf Grund des § eibeit genommen, den erledigten Posten des Bureau- ) den Rehnungsrat Davids zu besetzen.“ Jn zweiter Abstimmung wird der vom Hause am 29. Mai in erstmaliger Abstimmung angenommene Geseßentwurf (Lex-Schiffer des Abgeordnetenhauses), betreffend die A b- änderung des Artikels 20 und die Aufhebung des Artikels 112 der Verfassungsurkunde vom 31. Januar 1850 endgültig angenommen. Darauf geht das Haus über entwurfes, betreffend die Unterha

des 3. Bats., ein Stabs- und Bats.

ech83monati Dr. Glaßgzel,

Brand, Major und 1895 ein in die dur

Trainbats. N Stellung eines Bureaudirektors.

am 30. J i 190€ (Es Sch . Jun aus der genannten ußtruppe aus und wird mit dem 1. Juli 1906 als Abteil. Kommandeur im 2. Ostpreuß. Feldart. v. Brandenstein, Hauptm. und Komp. in den Generalstab Verwendung

des Rhein.

Regt. Nr. 52 angestellt. Cbef im Gardefüs. Regt., unter Verseßzun Württemberg Generalstabe der 26. Div. (1. Königl. Württemberg.) kommandiert. auptm. und Komp. Chef im 1. Großberzogl. Hef. A ea L O g ur Wahrnehmung utant de p

pre ves E N Be deo ea C A Fa

jutanten Seiner Durch{laucht des Fürsten zu Waldeck

ernannt. Weiß, Oberlt. im Gl sien qu Nr. l, R L I. ab, unter Enthebung von dem Kommando zur D Auswärtigen Amt, auf ein Jahr zur Dienstleistung bei der Landes- bause in Bensberg, in 4 T Thir “s eo M 96, EciET, . . n s [s . T. 1 r

Oberlt. im 4. Schles. Inf. Regt. Nr. 157, als Erzieher ¿um Sikietion:

1 ieden und in der Marine angestellt : Suhu, Lt. im 1. Naffau. Feldart. Regt. Nr. 27 Oranien, Gr. von oedern (Max-Erdmann), Lt. im 1. Gardefeldart. Regt., kommandiert zur Dienstleistung bei der Marinefeldbattr. des 3. See- bats., in der genannten Marinefeldbattr. Abschiedsbewilligungen. an Bord des Dampfers „Ha im Gren. Regt. Graf Kleist von Nollendorff (1. Westpreuß.) Nr. 6, 8 Hus. Regt. König Humbert von I . Kurbefs.) Nr. 13, diesem mit der geseßlihen Pension, Störig, Nr. 34, der Abschied bewilligt. t. König Friedrih 111. (2. Schlef.) zl Us Ne 44, c egiment Nr. 51, Haase (Ernst), Lt. im Fußart. Regt. von Hinderfin (Pomm) n der Abschied bewilligt. Wolff, mit der geseßlih

Im aktiven Heere. 21. Juni.

rhr. v. Graß,

Nr. 68, Schröter, Nr. 106, zu Fähnrichen ernannt. _ Abschiedsbewilligungen. Ritter v. Steinle, Lt. im 14.

zum Major, zum Flügel-

erkennen gegeben. D E R ordnung die 7 der Geschäfts

direktors dur

N Len Heere AEAE | 1 n\. 4 ú Y 5 - triuts in Königl. Preuß. Militärdienfte ee Abschied P ilen v. Bremer, Fähnr. im 14. Inf. Regt. Nr. 179, zur Ref. beurlau

Kaiserliche Marine.

Kiel, an Bord des Dampfers „Hamburg“, 28. Juni. v. Koester Großadmiral, Gen. Inspekteur der Marine E une der chere Séhlachtflotte, ein Patent seines Dienstgrades vom Tage der Er- nennung erbalten. Ingenobl, Kapitän zur See, Kommandant S. M. Jacht, zur Zeit an Bord des Dampfers „Hamburg“, unter er Stellung zum Flügeladjutanten Seiner Majeftät nigs ernannt.

Kaiserliche Shußtruppen.

Schußttruppe für Südwestafrika.

Reichskanzlers 13. Juni.

vom 9. Juli d. enstleistung beim

aufnabme kommandiert.

Hause in Bensberg, versetzt

Aus der Armee E ur Beratung des. §- : altung der offentlichen Die 14. Kommission hat über ihre handlungen durch Herrn v. Dziembowski einen umfang- reichen jchriftlihen Bericht erstattet. Spezialdiskussion des S 1 des ersten Abshnittes „Träger der Schullast“ eingetreten.

Staatsminister und Minister der geiftlihen, Unterri und Medizinalangelegenheiten f Stud E s dias Meine Herren! Nath § 62 der Geschäftsordnung dieses hohen Hauses ift vor der zweiten Abstimmung über cine Verfafsungsänderung, wie sie in Artikel 107 der Verfassung vorgesehen ift, eine Diskusfion nit zuläsfig. Durch die von Ihnen soeben einstimmig vorgenommene Abstimmung ift nunmehr eine Uebereinstimmung mit dem Beschluß des Abgeordnetenhauses dahin erzielt, daß die in dem fogenannten

Belassung in di

des Kaisers und Volksschulen.

Im aktiven Heere. Kiel,

v. Kleist, Oberlt. Es wird sofort in die

mburg“, 28. Juni. Durch Verfügung kommando der Schußtruppen). \heidet mit dem 31. Juli d. J. bebufs Wieder- reuß. Heeresverwalt. (Vorstand ußtruppe aus.

v. Frißsche, Oberlt. im

Feldintend. R

im Pomm. Füs. Regt. stell im aniieuung

b. Schack, Lt. im Drag. R Nr. 8, Sitaubesanb, L : Eversmann,

ereiche der Königl.

der P der T a pet e bee S . Juni. Kerinnis, Garn. Verwalt. Insp., mit dem 30.

d. I. behufs Wiederanstellung im Bereiche ber Kbuicl, Aa

verwalt. (als Vorstand der Garn. Verwalt. zu

Swchutßztruppe ausgeschieden.

2. Oberelsäf. Nr. 2, mit der I. Preuß. Heere8- Peafion Let Abjb aus dem aftiven Heere be l ted a ven Heere bewilligt; zuglei ist d Tbe bei den Res. Offizieren des Bats. angestellt. D, Loeben, Lt.

gt. der bisherigen Ostasiat. Besazungsbrig.,

êm 1. Ostasiat. Inf,