1906 / 226 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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ring. Nur wenige Ladungen gingen nach Marseille und Jtalien. Die Preise \{chwankten für den Doppelzentner zwishen 17 und 17,50 Fr. frei Bord.

__ An Gerste wurden aus Gaza, dem wichtigsten Erporthafen für diefen Artikel, 7500 t nach England verfrahtet. Beirut erportierte 1200 t nach England und 450 t nah Antwerpen. Die Preise waren 13—13,25 Fr. für den Doppelzentner franko Bord.

Stand der Kulturen und Ernte in der Ostshwe iz.

Die nun beendigte Emdernte konnte nah dem Bericht der „Schweizerischen Landwirtschaftlichen E bei heißer, trockener Witterung leiht und {nell durchgeführt werden, ergab aber stellen- weise etwas geringe Erträge. Besonders in den spät gemähten Wiesen und in den höheren Lagen und sandigen Böden blieb das Er-

ebnis wegen der längere Zeit anhaltenden Trockenperiode bedeutend binter einem Mittelertrag zurück, während in den tieferen Lagen die Erträge vielfah befriedigend waren. Die Qualität des Emdes ist dagegen sehr gut. Wo frühzeitig geemdet wurde und die Trocken- beit keinen ungünstigen Einfluß ausübte, konnte vielerorts in den Tal- \haften noch ein ergiebiger dritter Schnitt gesammelt werden. Auf den gutgepflegten Wiesen ist der Bestand an Grünfutter gut, der fürilih ergiebig gefallene Regen befördert das Wachstum des jungen Grases. Die Alpweiden haben in leßter Zeit vielfah an Wasfser- mangel gelitten; das Wachstum der Alpengräser stand infolgedefsen still. Die Alpentladung hat somit vielerorts {hon stattgefunden;

egenwärtig dürfte das meiste Alpvieh sich {hon wieder in den Tal- {Waften befinden. Aus den Alpengegenden wurde gemeldet, daß der Ge- sundheit8zustand des Sömmerungsviehes, zumal derjenige der jüngeren Tiere, in manchen Weiden zu wünschen übrig lasse; besonders war es die Nuhr, die häufiger auftrat. Im übrigen foll der Nährstand des Alpviehes im allgemeinen befriedigend sein. Man hat heuer vielfah die Beobachtung gemacht, daß die Kunstwiesen durhschnittlih böbere Erträge geliefert haben als die Naturwiesen; leßtere zeigten außerordenilich viele Wiesenunkräuter und litten an Trockenheit. Die Ernte der Niedstreue hat begonnen; sie ist sehr ertragreih und kann bei dieser {ônen Herbstwitterung mit wenig Mühe vollzogen werden. Die Hackfrüchte stellen nur einen mittleren Ertrag in Aussicht; die gefährlihe Kartoffelkrankheit hat die Kulturen geschädigt; die Stauden ftanden frühzeitig ab, wodurch die Knollen im Wachstum beeinträhtigt wurden. n Aeckern mit lehmigem und \{werem Untergrund werden viele faule Kartoffeln angetroffen. Die mit Bordeauxbrühe bespritten Kartoffeln stehen viel besser als die niht- bespritten, vorausgeseßt, daß die Besprizung rehtzeitig und vorschrifts- mäßig ausgeführt wurde. Die Gemüsepflanzen zeigen durh- \schnittlich einen {ônen Stand, insbesondere die Bohnen liefern sehr reihlihe Ernten. Die Bienenzucht hat ein arges Fehljahr hinter sich; die Honigernte ift gleich Null. Viele Bienenvölker müssen jeßt \chon gefüttert werden, damit fie durch den Winter kommen.

Verkehr8anfstalten.

Laut Telegramm aus Go ch vom 23. September hat die heute (S 24.) fällige englische Poft infolge von Zugverspätung den An- chluß verfehlt.

Anfang Oktober erscheint eine neue Nummer des Postblatts, das eine Beilage zum „Neichs8anzetiger“ bildei, aber auch für sich bezogen werden fann. Im Postblatt, das im Neihspostamt zusammen- für D: wird, sind die wichtigsten Versendungsbedingungen und Tarife

ür Postsendungen aller Art sowie für Telegramme enthalten. Auf ie seit dem Erscheinen der vorangegangenen Nummer (Anfang Juli) eingetretenen Aenderungen wird in der neuen Nummer durch besonderen Druck (Schrägschrift) hingewiesen. Das Postblatt kann au neben anderen, umfangreiheren Hilfsmitteln für den Verkehr mit der Post und Telegraphie (Postbücher, Post- und Telegraphen- nachrichten für das Publikum usw.) mit Vorteil benußt werden, weil es diese bis auf die neueste Zeit ergänzt. Der Bezugspreis des Postblatts beträgt für das ganze Jahr 40 4, für die einzelne Nummer 10 4. Bestellungen werden von den Postanstalten entgegengenommen.

Theater und Musik.

Lortzingtheater.

Auch „Der Waffenschmied“, den das Lorßingtheater am Sonnabend zum ersten Male aufführte, konnte stch sehen und hören lassen. Das Beste war wiederum die musikalishe Leitung des Kapell- meisters Lindemann, die Präzision, mit der Chor und Orchester und Sänger in den mehrstimmigen Sätzen ihre Aufgaben löften. Die Einzelleistungen bewegten sich nicht alle auf gleicher up In der Titelrolle hatte Herr Hieber Gelegenheit, eine {ône Baßstimme voll zur Geltung zu bringen ; sein Gesang hat freilich noch etwas Schulmäßiges und auch in der Darstellung ver- leugnet sich der Anfänger nicht. Ein auf der Bühne hbeimischer Sänger ist dagegen Herr Görger, der den Conrad gab. Sein Bariton ist ausgiebig und umfangreich, nur müßte er bestrebt sein, dem Ton etwas mehr Wärme zu verleihen. Fräulein Zemann war als Marie

weit besser als neulich in der Partie der Agathe. Sie erweckt aber zunächst den Eindruck, als ob sie unter starker Befangenheit zu leiden und thre an sich hübsche Stimme darum nit völlig in der Gewalt hätte. Im Laufe des Abends \chien sie an Sicherheit zu gewinnen. Den Georg spielte und sang Adalbert Lieban mit wohltuender Frische. In der Höhe mußte er freilich durch Kunst erseßen, was seiner Stimme von der Natur versagt ist. Gesanglich unzureihend war nur Anna Helmert als Irmentraut. Die von Herrn Greder der selbst den \{chwäbishen Ritter mit Humor gab bhübsch in Szene geseßte Aufführung fand reihen Beifall.

Im Königlichen Opernhause wird morgen, Dienstag, statt des ursprünglih angekündigten Balletts „Die Puppenfee“, ein- geirelenas Hindernisse wegen, das Ballett „Phantasien im Bremer

atskeller* aufgeführt. Voran geht das Märchenspiel „Hänsel und Gretel“, Musik von Humperdink, mit den Damen Dietrich, Rothauser (Gretel und Hänsel), von Scheele: Müller (Mutter) Lindemann (Thaumännchen) und Herrn Bachmann (Vater) besegt. Die Knusperhexe singt erstmalig Frau Lieban-Globig, ebenso das Sand- männchen Fräulein Barthold. Die an der Theaterkasse für die 190. Abonnementsvorstelluna („Hänsel und Gretel“ und „Die Puppenfee“) gekauften Billette haben - Gültigkeit für die Borstellung „Hänsel und Gretel“ und „Phantasien im Bremer NRats- feller“, Töônnen aber auch morgen an der Vormittags- und Abendkasse bis zum Beginn der Vorstellung gegen Erstattung auch des Aufgeldes iur dgegelen werden. Eine spätere Zurücknahme der Billette findet ni att.

Im Königlihen Schauspielhause wird morgen „Klein Dorrit“ von Franz von Schönthan wiederholt. Am Sonnabend wird Shakespeares „Hamlet“ in vollkommen neuer Einstudierung und Ausstattung, mit Herrn Matkowsky in der Titelrolle, zum ersten Male aufgeführt. Den König spielt Dr. Pobl, den Polonius Herr Vollmer, den Geist Herr Kraußneck; alle übrigen größeren Rollen sind mit den ersten Kräften des Königlihen Schauspielhauses beseßt.

4 e Der Intendant Prafc, dessen Gesundheit seit längerer Zeit er- shüttert ist, hat sich zur Wiederherstellung seiner Gesundheit genötigt gesehen, fch vorläufig von jeder Tätigkeit zurückzuziehen. Er hat des- halb die Pachtung des Theaters des Westens an ein Mitglied seiner Bühne, Herrn Arthur Below (früher Regisseur des Stadt- theaters in Erfurt) unter Zustimmung des Besizers des Theaters, Baumeisters Sebring, abgegeben. Die Vorstellungen erleiden keinerlei Unterbrehung, Gutscheine 2c. behalten ihre Gültigkeit.

_ Das Lortingtheater bereitet zur Lorßingfeier am 21, Oktober eine Aufführung von „Hans Sachs" vor. Die Oper wird vom Direktor Garrifon in Szene gesetzt.

Der berühmte Sänger und Gesanglehrer Professor Julius Stock- hausen ift, wie ,W. T. B.“ meldet, am 22. d. M. in Frankfurt a. M gestorben. Stockhausen, der am 22. Juli 1826 zu Paris geboren war, war ein Schüler von Garcia und begründete 1848 in der italienischen Oper zu London seinen großen Ruf als Baritonist. Als Oratorien- wie als Liedersänger hatte er seinerzeit kaum seinesgleihen. 1869 wurde er Direktor für den Gesangsunterriht bei der Königlichen Akademie der Künste und 1873 Dirigent des Sternschen Gesangs vereins in Berlin, 1879 Lehrer am Hochshen Konservatorium in Gui C M. Im Jahre 1884 begründete er daselbst eine eigene

esangschule.

Mannigfaltiges. Berlin, den 24. September 1906.

Nach amtlicher Meldung hat das deutsche Flußkanonenboot „Tsingtau“ durch den Taifun keine Verluste erlitten, weder an Personal noch an Material.

Die zehn Haushaltungs\{ulen des ZweigvereinsBerlin des Vaterländischen Frauenvereins, in denen einerseits \{chulentlafsene junge Mädchen im Kochen für den einfahen Haushalt und in Hausarbeit unterwiesen werden und andererseits Frauen und Mädchen, die im Erwerbsleben stehen, einen kräftigen und billigen Mittagstish finden, erfreuen fich eines folhen Zuspruhs, daß der Vereinsvorstand beschlossen hat, vom Oktober d. J. an im Betrieb der Anstalten eine oi ende Veränderung eintreten zu lassen. Während bisher die Schülerinnen neben threr eigenen Aus- bildung noch bei der Herstellung des Essens für die Kostgänge- rinnen zu helfen hatten, werden erstere von jeßt ab in eigens für die ganz schulgemäße Ausbildung eingerihteten Küchen von einer geprüften Haushaltungslehrerin unterrichtet, während in der Küche für den Großbetrieb mehrere tüchtige wirtshaftlihe Kräfte die Mahlzeiten für die Kostgärgerinnen herstellen. Zunächst werden Schule 1 (Frobenstraße 1), Schule VI (Wilhelmstraße 30/31) und Schule VIII (Alexanderstraße 15) in der oben geschilderten Weise eingerichtet, während die anderen Schulen : Schule 11 (Bandelstraße 17), Schule II11 (Simeonstraße 27), Schule 1V (Meter Straße 38), Schule V

(Bethanienufer 5), Schule VII (Fehrbelliner Straße 38 (Lynarstraße 5—6) und Schule X Sor ade 3 »Fdule IX nah und nah ebenso umgestaltet werden. In allen S] 4) Ausnahme von Schule T und VI können noch Schülerinnen n mit die Schule verlassen, aufgenomimen werden. H trägt 3 , das wöchentliche Lehrgeld 1 #4 bei freiem Mittagez Auch sind noh einige Freistellen zu vergeben. Anmeldun en sind täglich von 10—12 Uhr in den Schulen zu bewirken. Tücpti werk, a eadaste Schülerinnen erhalten am S{hlufse des valbjahres pa rämie. t t

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Eine vom sozialen Standpunkte qus begrüßenswerte rihtung wird in der Provinz Ostpreußen geplant, nämli Gründung einer Lungenheilstätte für Frauen. Az für die Anftalt ist Allenstein gewählt worden, in dessen nes (Hohenstein, Ostpr.) bereits eine ähnlihe Anstalt für ; Kranke besteht. Der dortige Verein für Erbauung Lungenheilstätten, dessen et au der Landeshauptmann dz Provinz von Brandt ist, wendet fich zum Zwecke der Gewinn 7 bon Mitteln gegenwärtig an die Oeffentlichkeit, insbesondere e F Frauenwelt. Am 22. Oktober wird in allen Orten Ostpreußenz f die Anstalt gesammelt, und die Geistlichen aller Konfessionen neben viele, La None find bestrebt, das Werk zu fördern und zu unters d

uch diejenigen Ostpreußen, die ihrer Heimatprovinz den Rüd, gekehrt haben, N am Werke interessiert und werden gewiß a ihrerseits der Idee Förderung zuteil werden lassen. Ueberall 9 deutsœen Vaterlande sind ostpreußishe Landsleute ansässig, wandern doch jäbrlih über 150 000 Personen aus der Provinz Ostpreußen tis Jeder Ostpreuße, der da draußen wohnt, und dem es einigermaßen wohlgeht, wird aber für seine alte Heimatprovinz etwas übrig babe und gern ein Scherflein zum Bau der gemeinnügigen Anstalt h, tragen wollen. Gaben auch die kleinsten sind willkommen nimmt Bankdirektor Kiashußki in Königsberg (Ostbank für Handel und Industrie) entgegen. A

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Danzig, 22. September. (W. T. B.) Heute mittag fand di Namengebung des Kreuzerneubaues O in Gegenwart der Spiten der Behörden und zahlreicher geladener Gäste statt; als V, treter des Reih8marineamts war der Vizeadmiral von Ahlefez ershienen. Der Oberbürgermeister Gauß- Stuttgart taufte dz d U A Ee Seiner Majestät des Kaisers auf den Name Ï UTTOATT

Hannover, 22. September. (W. T. B.) Amtlih wird g meldet: Heute vormittag 10 Uhr 53 Minuten wurden auf dem Halte, punkt Dedensen zwei Reservisten überfahren und \ofort getötet. Sie sind bet geschlofsener Schranke auf den Bahnköryer gelangt und von einem aus der Richtung von Wunstorf kommenden Zuge erfaßt worden.

Bremen, 22. September. (W. T. B.) In der O elfabri! Großgerau-Bremen brahch heute früh Pfner aus, das di: sämtlichen dem Holzhafen gegenüberliegenden Gebäude zerstört hat. Die dahinter gelegenen Lagershuppen und Ver waltungsgebäude sowie die benahbarten Holzshuppen, ebenso wi: mehrere andere in der Nähe befindliche Schuppen konnten gerettet werden. Das Feuer wütet besonders tn den Kellerräumen noth fort, die Feuerwehr hat jedoch die Gewalt darüber gewonnen.

Gent, 22. September. (W. T. B.) Das Fnstitut für internationales Recht (vgl. Nr. 224 d. Bl.) nahm heute einen Beschlußantrag an, nah dem den Kriegführenden das Betreten und die Benußung neutralen Gebiets zu Kriegszwecken untersagt ist.

Taschkent, 23. September. (W. T. B.) Gestern nachmittaz 34 Uhr wurden hier mehrere Erdfstsße verspürt.

Atlanta (Georgia), 23. September. (W. T. B.) Zahlreide Vergewaltigungen weißer Frauen durch Neger haben die hiesige weiße Bevölkerung aufs höchste erregt. Gestern begann ein allgemeiner Angriff gegen die Neger. Ein Pöbelhaufe zog nah dem Neger viertel, mißhandelte die Neger und Negerinnen mit Stöcken und war nah ihnen mit Steinen. Miliz wurde beordert, es dauerte abe sehr lange, ehe sie zur Stelle war. Nach polizeilichen Feststellungen sind bei den Ausschreitungen gegen die Neger aht Neger und eint Negerin getôtet worden.

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

É E E T N S E M E DIE I T I Se E S R P E I E I E T: P C E E I E D S E I E I (P I E AA T E I T E E E P D E E I E E E E E T E E E It I E E E E V: t I

Theater.

Königliche Vchauspiele. Dienstag: Opern- e 190. Abonnementsvorstellung. Hänsel und retel. Märchenspiel in 3 Bildern von Engelbert Humperdinck. Text von Adelheid Wette. Musika- lische Leitung: Herr Kapellmeister von Strauß. Regte: Herr Oberregisseur Droescher. Phantasien im Bremer RNatskeller. Phantastishes Tanzbild, ee nach W. Hauff, von E. Graeb. Musik von

. Steinmann. Anfang 73 Uhr.

Schauspielhaus. 198. Abonnementsvorstellung. Klein Dorrit. Lustspiel in 3 Akten (nach Diens) von Franz von Schönthan. Regie: Herr Regisseur Keßler. Anfang 7 Uhr.

ittwoh: Opernhaus. 191. Abonnementsvorstellung. Carmen. Oper in 4 Akten* von Georges Bizet. Tert von Henry Meilhac und Ludovic Halsvy, nah a 6 Novelle des Prosper Merimée. Anfang L

Schauspielhaus. 199. Abonnementsvorstellung. Ein Kaisertag zu Nürnberg. Schauspiel in 1 Aufzug von Victor Hahn. Zum 75. Male: Der Schwur der Treue. Lustspiel in 3 Aufzügen von Oskar Blumenthal. Anfang 7} Uhr.

Deutsches Theater. Dienstag: Das Winter- märchen. Anfang 7F Uhr.

Mittwoh: Das Wintermärchen.

Donnerstag: Das Wintermärchen.

Freitag: Ein Sommernachtstraum.

Sonnabend: Der Kaufmann von Venedig.

Cessingtheater. Dienstag, Abends 8 Uhr:

Hedda Gabler. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Fuhrmann Henschel. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Hedda Gabler.

Schillertheater. 0. Dienstag, Abends 8 Uhr: Jugendliebe.

{ Wallnertheater.) Lustspiel

von Adolf Wilbrandt. Hierauf: Die Dienstboten. Lustspiel von Roderich Benedix.

Mittwoch, Abends 8 Uhr: Frau Juger von Oesftrot.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Zum ersten Male : Douna Diana.

N.(FriedrichWilbelmstädtische2Thbeater.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Hasemauns Töchter. Volks\tück in 4 Akten von Adolph L'Arronge.

Mittwoh, Abends 8 Uhr: Zum ersten Male: Hoffnung auf Segen.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Segen.

Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Kantstraße 12.) Dienstag: Die Fleder- maus. Anfang 74 Uhr.

Mittwoch: Der Zigeunerbarou. Anfang 74 Uhr. (Gutscheinhefte ungültig.)

1 E 0: Zar uud Zimmermann. L.

Komische Oper. Dienstag: Zum ersten Male: Carmen.

Mittwoch: Hoffmanns Erzählungen.

Donnerstag: Carmen.

Freitag: Hoffmanuns Erzählungen.

Sonnabend: Carmen.

Hoffuung auf

Anfang

Lustspielhaus. (Friedrihstraße 236.) Diens- tag, Abends 8 Uhr: Das Friedensdorf. Mittrooch und folgende Tage: Das Friedensdorf.

Residenztheater. (Direktion: RichardAlexander.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Triplepatte. Schwank in 5 Akten von Tristan Bernard und André Godfernaux. (Vicomte Nobert de Hudan: Richard Alexander.)

ittwoch und folgende Tage: Triplevatte.

Lorßingtheater (Beliealliancestraße Nr. 7/8). Direktion Max Garrison. Dienstag: Der Trou- badour.

Mittwoch: Der Waffenschmied.

Donnerstag: Zar uud Zimmermann.

Freitag: Fra Diavolo.

Sonnabend, Nahmittags 3 Uhr: Schüler-Klassiker- vorstellung bei sehr kleinen Preisen: Kabale und

Liebe. Abends 7} Uhr: Der Barbier von Sevilla.

Thaliatheater. (Dresdener Straße 72/73. Di- rektion: Kren und S{hönfeld.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Wenn die Bombe plazt! Schwank mit Gesang in 3 Akten von Jean Kren und Arthur Lipp\chiß, Gesangstexte von Alfred Schönfeld. Mußk von Paul Linke.

v und folgende Tage: Weun die Bombe

Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Maria Stuart.

Sonntag, Nachmittags 33 Uhr: Charleys Taute.

Bentraltheater. Dienstag, Abends 8 Uhr:

Tausend und eine Naht. Operette in 3 Akten von Stein und Lindau. Musik von Iohann Strauß.

Mittwoch und folgende Tage: Tausend und eine Nacht. G N :

Trianontheater (Georgenstraße, nahe Bahnhof

Friedrihslraße). Dienstag, bs ü ; Gau tenstag, Abends 8 Uhr: Der

Mittwoch und folgende Tage: Der Hausfreund. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Loulou.

Konzerte.

Beecthoven-Baal. Dienstag, Abends 8 Uhr: Kouzert von Elsa vou Roggenbucke-Mailberg.

Saal Bechstein. Dienstag, Abends 74 Uhr:

Klavierabend von Gregor Beklemischoff.

BPirkus Albert Schumann. Dienstag, Abend präzise 74 Uhr: Rieseuprogramm. U. a.: Eine nel Sensation: Die fliegeuden Menschen: Les Rixfords. Siguor Luigi NRosfi mit seinen musikalischen Wunderpferd Emir. Auf der Pußta, vorgeführt von Direktor Albert Schw mann, Mr. Heunricksen mit seiner größten Tigergruppe. Wilde Dressur. 10 Prachteremplat“ worunter Tammany, der wilde, kämpfende Riesentigtt

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Familiennachrichten.

Verlobt: Frl. Annie Beck mit Hrn. Oberleutnan! Horst Kublwein von Rathenow (Nieder-Falker hain, Bez. Liegni j, Zt. Posen). Frl. Olgs von Kries mit Hrn. Direktor Alexander v0 Burgsdorfff (Trankwiß, Post Budish, W.-Pr-— Rottweil a. Neckar). Frl. Ella Kuhn mit Ht Stan Georg Matschke (Königsberg i, Pr.

rotoshin). :

Vereheliht: Hr. Ernst Frhr. von Wrangel m! Frl. Hildegard Rihnow (Berlin). ;

Geboren: Ein ohn: Hrn. aupm Walter Bronfart von Schellendorff (Neustrells) Hrn. Rittmeister von der Wense (Dresden

Gestorben: Hr. Justizrat Eugen Zengvßll (Berlin Fr. Lucie von S(lichting, geb. Bellste (Berlin). Fr. Natalie von Pape, geb. Cont (Breslau).

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Verantwortlicher Redakteur: J. V.: Weber in Berlin. Verlag der Expedition (I. V.: Heidri h) in Berlin

Druck der Norddeutshen Buchdruckerei und Verlag Anstalt Berlin SW,, Wilhelmstraße Nr. 2

Acht Beilagen

(einschließlich Börsen-Beilage). (1999)

Erste Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger.

Berlin, Montag, den 24. September

Berichte von deuts Zusammengestellt im Kaiserlichen Statistishen Amt.

en Fruchtmärkten.

1906.

T t AÓR Go T L s E —. Qualität Durésénitts- Am vorigen Ausertens „Hucden 1906 gering | mittel gut Verkaufte Verkaufs- preis Markttage Spalte I 3 für é nah überschläglicher E us Get tiee Hees Ls S Sees E E shnitts- vem | Sdbébung verkauft elzentner a niedrigster | höchster | niedrigster | höchster | niedrigster | höchster preis | (Preis mnbetauß M. M. M. t. M. M. Doppelzentner M. M. M. L Weizen. : e A ; 16,00 | | 16,50 17,00 {17,00 17,50 621 10 399 16,75 1675 | 15,9 P ut i ; H E | E tas 17,50 17,50 5 88 17,50 1760 |- 19.0 e E: P randenburg a. H. « !. o E j j; 4 rankfurt a. 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