1886 / 147 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

[13879] Aufgebot.

Das Sparkassenbu< der Sparkasse der Stadt Spremberg Nr. 6386 über 472,42 Æ, ausgefertigt für die verehelihte Tuchmachergeselle Wolff, Wil- 1 Seemann, zu Spremberg, ift an- eblih beim Brande des Hauses Heiligegeiststraße ( ntrag der A. Wolff zum Zwe>e einer neuen Ausfertigung amor-

helmine, geborene Nr. 1 verloren gegangen und \foll auf

tisirt werden.

Der Inhaber des Sparkassenbu<hs wird aufge-

fordert, spätestens in dem auf

den 17. Dezember 1886, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 4, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu- melden und das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigen-

falls tie Kraftloserklärung desselben erfolgen wird. Spremberg, den 7. Juni 1886. _Murawski, als Gerichts\hreiber des Königlichen Amtsgerichts.

(90%) Aufgebot.

Der Tischler Johann Steffens aus Bargstedt hat das Aufgebot des vor etwa 14 Jahren auf seinen Namen ausgestellten Quittungsbuhs der Sparkasse in Harsefeld, Nr. 2623 über 300 4, welches er am 2. November 1885 in Horneburg auf der Straße verloren hat, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf

Mittwoch, den 8. Dezember 1886, Vormittags 10 Uhr,

vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf-

gebotstermine seine Rechte anzumelden und die

Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserkli- rung der Urkunde erfolgen wird.

Buxtehude, den 23. Februar 1886.

Königliches Amtsgericht, 11. von Weyhe. [58855] Aufgebot. Auf den Antrag des Kaufmanns Gustav Jacoby in Königsberg wird der Inhaber des angeblich ver- loren gegangenen Wechsels d. 4. Schnittken, den 15. Januar 1886, über 5900 #4, zahlbar drei Mo- nate a dato bei der Reichsbank-Hauptstelle in Kö- nigsberg, ausgestellt von dem Oberamtmann Bleyer in Schn ttken an die Ordre des Herrn Gustav Ja- coby in Königsberg, acceptirt von H. Bleyer Praw- dowen, hierdur< aufgefordert, seine Rechte auf den Wechsel spätestens im Aufgebotstermin den 16. September 1886, Vormittags 12 Uhr, bei dem unterzeihneten Gerichte (Zimmer 62) anzu- melden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird. Königsberg, den 16. Februar 1886. Königliches Amtsgericht. VIIT. Wandersleben.

[16309] _Aufgebot.

- Nr. 15717. Kaufmann August Geiß in Frank- furt a. M.-Sachsenhausen, vertreten dur Rechts- anwalt Dr. Binz hier, hat das Aufgebot der bad. 4% Prämienobligation vom Jahr 1867 Serie 1637 Nr. $1844, deren Besitz und Verlust glaubhaft ge- macht wurde, beantragt. Der Jnhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 15. Februar 1888, Vormittags 10 Uhr, vor Gr. Amtsgericht hier, Akademiestr. 2 1. Sto>k Zimmer Nr. 1 anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, Las die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird.

Karlsruhe, den 22. Juni 1886. Gerichts\{reiberei Großherzoglichen Amtsgerichts.

(L. S.) Braun.

[16304] Aufgebot.

Die Wittwe Friederike Marie Amalie v. Schön- berg, geborene von Schoenberg, in Altenburg hat das Aufgebot der für das Fräulein Charlotte Henriette von en ausgestellten, auf 6000 M nebst 49% jährlichen Zinsen, fällig am 1. Februar jeden Jahres lautenden, auf dem Folio des Hof- besißers W. Andersen zu Sönderskaugaard proto- kollirten Obligation vom 31. Juli 1883, beautragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, \pä- testens in dem auf

Sonnabend, den 11. Dezember 1886, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf- gebotstermine seine Nehte anzumelden und die Ur- kunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. ;

Hadersleben, den 18. Juni 1886,

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 111. < wart.

[ 16306] Aufgebot.

Das über die auf Saalfeld Viertelerbe Nr. 142 und Saalfeld Hauêëmorgen Nr. 180 Abthl. 111. Nr. 1 resp. Nr. 3 für_ die unverehelihte Amalie Witt auf Grund der Schuldurkunde vom 13. Juli 1846 eingetragene Darlehnsforderung von 100 M gebildete Dokument ist angebli verloren gegangen und dessen Aufgebot beantragt.

Es werden deshalb die unbekannten Juhaber des fraglichen Dokuments, deren Cessionarien, oder \on- stige Rechtsnachfolger aufgefordert, ihre Ansprüche auf das qu. Dokument spätestens in dem auf

_ den 27. Oktober cr., 10 Uhr, auf hiesiger Gerichtsftélle anberaumten Termin gel- tend zu machen, widrigenfalls sie mit denselben zurü>gewiesen und vas Dokument für kraftlos erklärt werden tvird.

Saalfeld, den 14. Juni 1886.

Königliches Amtsgericht.

[16297]

Die Erben des Altsißers Ludwig Huth zu Steesow haben das Aufgebot des angeblih 1884 gestohlenen, auf den Namen des Ludwig Zut ausgestelltea Quittungébuches der Städtischen Sparkasse zu Lenzen Nr. 3445 über 365 M4 93 Gutbaben zum Zwe>k

der Kraftloserklärung beantragt.

Jeder, der an diesem Buche irgend ein Anrecht zu haben vermeint, wird aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin am

11. Fannar 1887, Vormittags 9 Uhr, an fi iger Gerichtsstelle si< zu melden und fein Recht näher nachzuweisen, widrigenfalls das Buch für erlos<hen erflärt und ten Verlierern ein neues an dessen Stelle ausgefertigt werden wird.

Lenzen, den 18. Juni 1886.

[163071 Aufgebot. Es ist das Aufgebot : 1) der Spar-Obligation

burg Nr. 325 über 50 Æ, burg-Magdeburg ;

burg vom 3 selben von

paplere,

beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden auf- gefordert, spätestens in dem auf

den 18. Januar 1887, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerihte, Domplat Nr. 9, vas Nr. 1, anberaumten Ausgevolbterutine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden

erfolgen wird. Mage irg, den 18. Juni 1886. es Amtsgericht. Abtheilung 6.

Königli [15031] Aufgebot. Auf Antrag des Adam Eberle und Konsorten in Birkenau wird den in Amerika Abwesenden: 1) Katharina, geb. Schuch, Ehefrau des Jo- hannes Dik,

2) Johannes Schuch und

3) Adam Eberle

eröffnet, daß Peter Eberle (Großvater der ad 1 u. 2 Benannten und Vater des ad 3 Bezeichneten) mit Zurücklassung eines Ver- mögens von 14408 M 50 „Z und Hinterlassung eines Testaments verstorben ist, inhaltlih des Leßteren der Sohn Il. Ehe des Verstorbenen Adam Eberle die sämmtli<en Mobilien mit Ausnahme des Geldes und der Ausftände erblih erhalten solle. Es wird besagten Personen aufgegeben, im Termin Mittwoch, den 22. September l. F., O Vormittags 9 Uhr, sih über das Testament und den Erbschaftsantritt zu erklären, sowie die ihnen nah Maßgabe der Erb- theilung zukommenden Erbtheile in Empfang zu nehmen oder sih durch geeignete Bevollmächtigte ver- treten zu lafsey, widrigenfalls auf Antrag der hiesigen Interessenten das Testament als anerkannt angenom- men und vollstre>t werden und der auf die Ab- wesenden fallende Erbtheil auf ihre Kosten kuratorisch verwaltet werden wird. Fürth, am 8. Juni 1886. Großherzogliches Amtsgeriht Fürth. Krauß. [16329] Oeffentliche Bekanntmachung. (Ausfertigung.) : Aufgebot. Die am 7. Februar 1816 unehelih der Taglöhners- tohter Kunigunde Kümmerl, na<mals verehelichten Koenig von Wolframshof, geborne ledige Theres Koenig, zuleßt wohnhaft in Sau von welcher seit circa 40 Jahren keine Nachricht mehr vorhanden ist, ob selbe no< lebt oder ni<ht, soll nunznehr auf obervormundschaftli<h genehmigten Antrag des Ab- wesenheitspflegers Johann Spiter, « Webers von Fortschau, als todt erklärt werden.

Es ergeht deshalb die Aufforderung :

1) an die Verschollene, spätestens im Auf- gebotstermine vom

Donnerstag, deu 31. März 1887, O Vorm. 9 Uhr, persönli<h oder \<{riftli< bei unterfertigtem Gerichte sih anzumelden, widrigenfalls sie für todt erïflärt werde,

2) an die Erbbetheiligten, ihre Interessen im Aufgebotsverfahren wahrzunehmen,

3) an alle Diejenigen, welche über das Leben der Verschollenen Kunde geben können, Mitthei- lung hierüber bei Gericht zu machen.

Kemuath, den 12. Juni 1886. K. B. Amtsgericht Kemnath. (L. S.) gez. Hinterwimmer, K. Amtsrichter. Zur Beglaubigung: Gerichtsschreiberei des K. Bayr. Amtsgerichts Kemnath. (L. S.) Strobl, K. Sekr. [16303]

Das Königliche Amtsgericht uen II. hat unterm 12. d. M. nachstehendes Aufgebot erlafsen : Üeber Leben und Aufenthalt des Hafnergesellen Jacob Schmidbauer von Aurolzmünster, zuleßt in Ismanning, geboren am 27. Mai 1791, sind seit ca. 30 Jahren keine Nachrichten vorhanden. Bezüglich seines Vermögens besteht hiergerichts Curatel. Auf Antrag des gerichtlih bestellten Curators Georg Kraus, Schuhmacher in Jsmanning, ergeht sonach die öffentliche Aufforderung : 1) an den verschollenen Jacob Schmidbauer im Aufgebotstermine am Freitag, den 10. Juni 1887, Vorm. 9 Uhr, persönlich oder \{riftli< bei hiesigem Gerichte, Sigungszimmer Nr. 2/0, si< anzumelden, widrigen- falls er für todt erflärt werde; 2) an tie Erbbetheiligten, ihre Interessen im Auf- gebotsvcrfahren wahrzunehmen ; 3) an alle Jene, welche über das Leben des Ver- schollenen Kunde geben können, Mittheilung hierüber bei Gericht zu machen. München, am 17. Juni 1886.

Der geschäftsleitende Kgl. Gerichtsschreiber :

(L. 8.) Rid. i

[16320] Bekanntmachung. Das für den Rentier J. Wiesenthal zu Berlin unter dem 12. Mai 1865 ausgefertigte Zweigdoku- ment über das auf dem hierselbst in der Schöne- bergerstraße Nr. 9 belegenen, im Grundbuche von den Umgebungen Band 37 Nr. 2227 verzeichneten Grundstücke in der 11]. Abtheilung unter Nr. 3 aus dem Kaufvertrage vom 6. Oktober 1855 und 1. Ok- tober 1856 und der notariellen Verhandlung vom 12. Mai 1865 haftende Theilkapital von 1000 Tha- lern glei<h 3000 4, ist durch Urtheil des Königlichen AriG I. hier vom heutigen Tage für kraftlos erklärt. Berlin, den 19, Juni 1886. …_Trzebiatows fi, Gerichtsfchreiber Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 48.

Königliches Amtsgericht.

Spar des Neuen Consum- Vereins, eingetragene Genossenshaft in Magde-

von der Wittwe des Dachde>kers Christian Scho>, Wilhelmine, geb. Müdtesch, zu Suden-

2) des Depositalsheins Nr. 727 des vormaligen Königl. Preußischen Bank-Comptoirs zu Magde- ovember 1873 über ein bei dem- | _ Dies fe: List zu Kalbe a. M. nieder-

gelegtes versiegeltes Pa>ket, enthaltend Werth-

von dem Rentièr Friedri List zu Tübingen,

[16313]

Oeffentlihe Bekanntmachung.

In dem Testamente, wel<es der Kaufmann Jo- hann Adolph Ehrhardt (verstorben zu Berlin am 31. Oktober 1872) mit seiner Ehefrau Dorothee Sophie Juliane, geb. Boelke (verstorben zu Berlin am 26. März 1880) bei dem hiesigen vormaligen Königlichen Hausvoigtei-Gerichte errihtet hat, sind deren Kinder zu Miterben berufen. wird auf Grund der Ekhrhardt'schen Testaments-Akten E. 87 31 im Interesse der Ln ihrem Aufenthalte na< unbekannten Erb-Jnteressenten hiermit öffentlich bekannt gemacht.

Verliu, den 3. April 1886.

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 61. [16315] Oeffentliche Bekanutmachung.

In dem von den Oekonomic-JInspektor Carl Friedri<h Wilhelm Rohloff’shen Eheleuten am 20. April 1838 und am 10. Juni 1886 publizirten Testamente haben s\si<h die Eheleute gegenseitig zu Erben eingeseßt.

Leben und Aufenthalt des Ehemannes i} un- bekannt.

Dies wird auf Grund der Robloff’\{hen Testa- ments-Akten R. 297 1838 hiermit öffentlih bekannt gemacht.

Berlin, den 11. Juni 1886.

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 61. [16317] Oeffentliche Vekanntmachuug.

In dem von den Kutscher Christian Friedrich Reichart’schen Eheleuten am 25. August 1837 er- richteten und am 10. Juni 1886 publizirten Testa- mente haben si< die Cheleute gegenseitig zu Erben eingesetzt.

Leben und Aufenthalt derselben ist unbekannt.

Dies wird hiermit auf Grund der Reichart'’schen Testamentsakten R. 284 —.37 hiermit öffent- lih bekannt gemacht.

Berlin, den 12. Juni 1886,

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 61.

[16316] Oeffentliche Bekanntmachung. In dem von dem Kupferstecher Karl August Eduard Steglich und dessen Ehefrau Henriette Emilie, geb. Harnisc), am 14. Dezember 1838 errichteten und am 19. Juni 1886 publizirten Testamente haben sich die Eheleute gegenseitig und die verwittwete Steglich, Friederike, geb. Kalit, als Erben eingesetzt. Da beide Testatoren verstorben, Leben und Aufent- halt der Wittwe Steglih, Friederike, geb. Kalig, unbekannt ift, so wird dies hiermit öffentlich bekannt gemacht. Verlin, den 19. Juni 1886.

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 61.

[16314

] Oeffentlihe Bekanntmachung. In dem am 19. Februar 1866 errichteten und am 29. Mai 1886 publizirten we<selseitigen Testa- mente des Rentiers Simon Behrendt und dessen Ehefrau Bertha Behrendt, geb. Samulon, ist ein Legat von 1000 Thlr. (Eintausend Thalern) ausge- seßt, und zwar: 900 Thlx. (Fünfhundert Thaler) zur Ausstattung für eine weiblihe Person aus der Familie des Ehe- manns und 500 Thlr, (Fünfhundert Thaler) zur Ausstattung für eine weiblihe Persor. aué der Familie der Ehefrau j Dies wird auf Grund der Behrendt'schen Testa- mentsakten B. 4530 ausw. hiermit öffentli be- kannt gemacht. Berlin, den 22. Juni 1886,

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 61.

[16318] Vekanntmachung. In der Schallnat’schen Aufgebotssache V. F. 1/86 hat das Königliche Amtsgeriht zu Tilsit am 16. Juni 1886 durch den Gerichts-Assessor Jacobson erkannt: Die Rechtsnachfolger der verstorbenen Ge- schwister David und Mari>ke Wittshus werden mit ihren Ansprüchen auf die Hypothekenpost von 9 Thaler 67 Groschen und 15 Thaler 9 Groschen Vatererbtheil, eingetragen für die Geschwister David und Mari>ke Wittschus in Abtheilung 111. Nr. 1 des Grundbuchs des dem Besißer Johann Schallnat gehörigen Grund- tü>ks Tilsit-Preußen Nr. 50 ausgeschlossen. Jacobson.

[16321] Durch Aus\<{lußurtheil des unterzeichneten Ge- ri<ts vom 16. Juni d. I. ist das Hypotheken- instrument vom 29. September 1822, lautend über die auf dem Grundstü> 35 Bobrownik Abth. 111. Nr. 2 für die verehel. Fleisher Heye Besah und deren Kinder Hirschel, Jacob und Lea no< einge- tragenen und auf das Grundstück 164 Bobrownik übertragenen 225 4, sowie das Hypothekeninstrument vom 17. Juli 1867, lautend über die auf dem Grundstü> Nr. 7 Lassowiß und den davon abge- «zweigten Grundstü>ken 107 und 116 e Abth. TIT. Nr. 3 resp. 2 für die verwittw. Förster Thoma ein- getragenen 240 4, für fraftlos erflärt worden. Tarnowitz, den 16. Juni 1886. Königliches Amtsgericht.

(163 Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 21, Juni 1886 ist die zu Gunsten des Johannes Maus in ODberweimar errichtete Schuldurkunde vom 20. April 1886 über 800 Thlr. Darlehen für kraft- los erklärt worden. Marburg, den 22. Juni 1886.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung T.

[16333] Auf Grund des auf Antrag des Fuhrmanns Georg Erbe> hier erlassenen Auss<lußurtheils vom 17. Juni 1886 wird die Schuld- und Pfandverschreibung vom 6. April 1813, ausgestellt über 328 Thlr. Darlehn zu: 9% an den Biiiermeister Georg Friedrich Kümmel hier, eingetragen in Art. 2260 des Grund- buchs von Kassel in ‘Abtheilung 111. Nr. 1, für kraftlos erklärt. Kassel, den 17. Juni 1886.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung I.

/ gez. Theobald. Wird veröffentlicht. Der Verieimtaber: Dee.

Ÿ auf Unteag ded P

[16305] Bekanntmachung.

Der behufs Todeserklärung der nah Amerikz aus: gewanderten Landwirthe Johann Georg Karl Modtert und Christoph Mo>ert, früber in Seubtendorf auf Sonuabend, deu 9. Oktober 1886, anberaumt Aufgebotstermin wird, nahdem die Antragsteller s Antrag auf Todeserklärung zurü>gezogen haben. hiermit aufgehoben. x

Hirschberg a. S., den 17. Juni 1886.

Fürstliches Amtsgericht. G.-Aff. Jahn.

[16324]

In Sachen, die Subhastation des dem weiland Streichholzfabrikanten Heinrih Kreuß zu Tanne ge- hörigen, daselbst auf cinem Areal von 115,99 qm errichteten Gebäudes, wird hierdur< in Gemäßheit des $. 92 Schlußfay der Subhastations-Ordnung öffentlih bekannt gemacht, daß die auf das sub. hastirte Grundstü>k an zweiter Stelle ingetragene aus der Obligation vom 18 Mai 1876 originirend: und nah dem annektirten Cessions-Dokumente vom 20. Oktober 1881 dem Kaufmann Robert Bote- müller hieselbst zustehende Hypothek von 300 4 ét- loschen ift.

Hasselfelde, den 21. Juni 1886.

Herzoglihes Amtsgericht. (Unterschrift.)

[16323] Bekanntmachung. Im Namen des Königs!

Auf den Antrag des Büdners Gottfried Liefeld zu Christindorf , vertreten dur< den Rechtsanwalt Dr. S tue E N

erkennt das Königliche Amtsgericht 11. zu Berli

durch den Amtsgerichts-Rath Klamroth es

L __für Recht:

Die in Abtheilung 111. des im Grundbuth von Christindorf Nr. 28 verzeihneten, dem Büdner Gott- fried Liefeld gehörigen Grundstü>s eingetragenen nachstehenden Forderungen :

1) 57 Thlr. 1 Sgr. und ein lebenslängliches freies

Altentheil für Joachim Liesegang, 2) a. 65 Thlr. für den Büdner Gottlieb Siebe>e c. 20 Thlr. für Christian Korge zu Guben, d, 20 Thlr. für die Gensdarmfrau Tesner zu Gnesen, ad a—d mit 4 9/ verzinsli< und als Erbquoten auf Grund der Verhandlung vom 14, März 1829 ex decreto vom 15. Februar 1830 eingetragen,

werden für kraftlos erflärt.

[16326] Im Namen des Köuigs!

E Verkündet am 19. Juni 1886. Bielewicz, Referendar, als Gerichts\chreiber. In der Kersten’shen Aufgebotsfahe YI.

F. 26/85 ertennt das Königliche Amtsgericht zu

Bromberg durch E a von Mroziúski «

ür Recht: 5 0847:287

I. Der Gastwirth Michaelis Scheyc, früber zu Louisenhof . jeßt unbekannten Aufenthaltsorts, bezw. dessen unbekannte Rechtsnachfolger werden mit ihren Ansprüchen auf die Hypothekenpost von 33 Thlr, = 99 M, cingetragen für den genannten Michaelis Scheye in Abth. 11T. Nr. 10 des Grundbuchs des den Eigenthümer August und Mathilde, geb. Kersten, Kersten’shen Eheleuten gehörigen Grundstü>s Klein- Bartelsee Nr. 133 aus der Urkunde vom 14. März 1859, ausgeschlossen, und I]. werden die Kosten des Aufgebotsverfahrens den Eigenthümer August und Mathilde, geb. Kersten, Kersten hen Eheleuten zu Klein-Bartelsee auferlegt.

[16327] Im Namen des Königs! Verkündet am 16. Juni 1886. Referendar C. Haarmann, Gerichtsschreiber. Auf den Antrag der unverehelihten Adolphine Hecke in Göttingen erkennt das Königliche Amts- geriht zu Reinhausen 11. dur< den Gerichts-Assessor Hapke E A. t

für Recht: Das auf den Namen der Adolphine He>e aus Bremke ausgestellte Sparkassen-Quittungsbuch Nr. 3933 der Sparkasse des ehemaligen Amts Rein- hausen über Einlagen nebst Zinsen im Gesammt- betrage von 1939 4. 4 „\ wird für kraftlos erklärt. _ Die Kosten des Verfahrens fallen der Antrag- stellerin zur Last. H

gez. Hapke. Ausgefertigt : y

Reinhausen, den 16. Juni 1886.

(L. 8.) Hotop, Sekretär,

Gerichtsschreiber Königlichen Amtsgerichts.

Im Nameu des Königs!

Verkündet am 18. Juni 1886.

__ Michniok, Gerichtsschreiber.

In Sachen, betreffend das Aufgebot verloren ge- gangener Hypotheken - Instrumente und bezahlter Hypothekenposten zum Zwecke der Löschung,

erkennt das Königlihe Amtsgeriht zu Ober- Glogau durch den Amtsrichter Herrmann

für Recht : L d ; 2 yein er 1) das Hypothekeninstrument vom R

E | [86g über die auf der Gärtuerstelle Blatt 82 des

Grundbuchs von Roßnochau welche früher den Carl und Margaretha Michaleß's<hen Eheleuten ge- hôrig gewesen und jeßt Eigenthum des Antragstellers Johann Kischka und dessen Ehefrau Pauline, ge borene Michaleß, ist Abtheilung 111. Nr. 1 für den Kreischmer Theodor Chrzaszcz eingetragenen zwei Darlehnsposten von je 150 Thalern, zusammen 300 Thalern,

2) der Hypothekenbrief vom 2, April 1380 über die auf dem Grundstü> Blatt Nr. 159 des Grund- budl;8 von Kerpen, Abtheilung 111. Nr. 1 für die Einwohner Josef Kipka’shen Erben zu Weingasse auf Grund der Urkunde vom 28, Dezember 1877 eing tragene Darlehnsforderung von 1200 4, wovon der Antheil der Sramzisfa Kipka an die Wittwe Rosalie Kipka, geborene Kossubek, abgetreten worden ist und was im Grundbuche und a dem Hypothekenbriefe vermerkt worden iît, s 3) das Hypothekeninstrument no< gültig über 500 M über die auf den Grundstü>ken Blatt 20 des Grundbuchs von Neuhof, Parzelle Blatt 112 und Blatt 81 des Grundbuhs von Kerpen welche

[16322

früher dem Josef Larish gehörig gewesen und jeßt Eigenthum des Antragstellers Kretschmers Franz Larysch

sind Abtheilung II1. Nr. 3 resp. 1 eingetragenen 9311 Thaler rückständige Kauf- resp. Erbegelrer und ¡war 511 Thaler für die Geschwister Marianna Styra, 1300 Thaler für die Hedwig Sobek, 200 Thaler für Constantin Larysh, 200 Thaler für Agnes Larysh, jezt verehelichte Halbbauer Franz Smuda zu Kör- niß, und 100 Thaler für Franz Larysh, wovon die 511 Thaler der Geschwister Marianna Styra und die 1300 Thaler der Hedwig Sobek im Grundbuche gelöscht sind; das Instrument besteht aus einer unterm 27. August 1862 von der Königlichen Kreis- erihts-Kommission Ober-Glogau erfolgten Aus- ertigung des Erbrezesses vom 30. Oktober 1860, der Verhandlung vom 7. Januar 1861, der Verhand- sung vom 28. Januar 1862 und der Verhandlung vom 10. März 1862 versehen mit der Jngrosfations- registratur vom 28. Oktober 1862 und Löschungs- registratur vom 28. April 1868 fowie aus den von derselben Behörde unterm 23. Oktober 1862 efertigten Auszügen aus den Hypothekenbüchern von Neuhof Band I. Fol. 20 und von Kerpen (Parzelle) Band 1II. Fol. 112 und Band I. Fol. 81

wird für kraftlos erklärt ;

4) die etwaigen Berechtigten der auf der Häusler- stelle Blatt 23 des Grundbu<s von Stiebendorf, welche früher den Joseph und Candida Czeczior'\chen Eheleuten gehörig gewesen und jeßt Eigenthum des Antragstellers Gabriel Krabes ist Abtheilung 1I. Nr. 1 für Bregitta Bialek, Jacob Bialek und Andreas Bialek auf Grund des Crbrezesses vom 14. Juni 1815 eingetragenen Kauf- und resp. väter- lihen Erbegelder von je 3 Thalern 29 Silber- groschen 8/7 Pfennige, zusammen 11 Thaler 29 Silber- groshen und 15/7 Pfennige, ;

5) die etwaigen Berechtigten derjenigen 12 Thaler 5 Silbergroshen 6 Pfennige oder 36,55 M, welche von den auf der Häuslerstelle Blatt 23 des Grund- buchs von Hinterdorf die dem Antragsteller Bern- hard Jano<ha und dessen Ehefrau Marianna ge- hörig ist, Abtheilung 111. Nr. 1 für Thomas Kuzia aus dem Vertrage vom 7. August 1868 eingetragenen 400 Thaler rü>ständigen Kaufgeldern dem Rechts- anwalt Mier zu Neustadt O-S. auf Grund des Ueberweisung8attestes vom 1. Juni 1872 mit den Nirkungen einer Cession zum Eigenthum überwiesen worden sind, E A !

werden mit ihren Ansprüchen auf die bezeichneten Posten au8geschlossen.

Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden den Antragstellern zur Last gelegt.

Over-Glogau, den 21. Juni 1886.

Königliches Amtsgericht.

[16325] Jm Namen des Königs! Verkündet am 18. Juni 1886. Referendar Weißermel, als Gerichtsschreiber. Auf den Antrag des Kaufmanns Moriß Abraham Koppel zu Bishofswerder, vertreten dur<h den Rechts- anwalt Hein in Dt, Eylau, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Dt. S für Recht : : Der Kaufmann N. S. Jacobi aus Graudenz, jeßt unbekannten Aufenthalts, und dessen Rechtênachfolger werden mit ihren Ansprüchen und Rechten auf die im Grundbuche von Bischofswerder Band V, Blatt 172 Abtheilung 11]. Nr. 1 eingetragene Solidarhaft für die auf Bischofswerder I. Nr. 4 Rubr. 11II. Nr. 3 eingetragenen 1886 Thlr. 20 Sgr. rückständige Kaufgelder nebst 5 %/o Hi M | 4, Oktober Zinsen aus dem Vertrage vom 38. Dezember 1853 und zwar: E a. 926 Thlr. 20 Sgr. für tie 3 Geschwister Emilie, Amalie und Julie Goll zu Ohra, b. 200 Thlr. für die minorenne Auguste Schmidt zu Soldau, i c. 760 Thlr. für den Gerbermeister Ferdinand Schmidt zu Soldau, neben welher in Spalte Veränderungen auf Grund des Kausgelderbelegungs-Protokolls vom 24. April 1868 zufolge Verfügung vom 25. Mai 1869 eingetragen ist, daß bei Belegung und Vertheilung der Kaufgelder in der Subhasta- tions\ache von Bischofswerder Nr. 4 die gegen- überstehende Post von no< 1886 Thlr. 20 Sgr. nebst Zinsen zur Hebung gelangt, jedo< der Kaufmann N. S. Jacobît in Graudenz mit der Rubr. 1II. Nr. 6 für ihn ingrossirt gewesenen Post von 850 Thlr. nebst 6 %/o Zinsen feit dem 26. März 1867 int vil Wechselforderung aus dem Wechsel vom 26. September 1866 und dem Erkenntniß vom 26. April 1867, 6 Thlr. 15 Sgr. Exekutionskosten und 5 Thlr. 27 Sgr. Cintragungsfosten Piat eda ilt, ausges<lossen. [16334] Bekanntmachung. Jm Namen des Königs! ; _In Sachen, betreffend das Aufgebot des über dic im Grundbu<h von Gelnhausen Band 1. Art. 54 Abth. 111. unter Nr. 7 zu Gunsten des Gerberei- arbeiters Georg Ley eingetragene Post von 857,14 4. unter dem 15, Mai 1879 Caen Hypotheken- briefes, erkennt das Königliche Amtsgericht Geln- usen dur<h den Gerichts-Assessor Westrum für Recht :

I, wird in Gemäßheit der $8. 829, 839 bis 842, 846 bis 848 der C. Pr. O. in Verbindung mit den S8. 20 und % des Auteungzace es zur C. P. D, der über die im Grundbuche von Gelnhausen Band I. Art, 54 Abth. 111. unter Nr. 7 zu Gunsten des Gerbereiarbeiters Georg Ley zu Gelnhausen ein- getragene Post von 857,14 4 unter dem 15. Mai 1879 ausgefertigte Hypothekenbrief für kraftlos er- art. Die Kosten des Verfahrens hat der Antrag- steller Gerbereiarbeiter Georg Ley in Gelnhausen zu

tragen. Westrum.

[16343] Oeffentliche Zustellung und Ladung. Der Königlihe Rechtsanwalt Wiedenhofer in Amberg hat Namens der Gastwirthsehefrau Fany raf dahier gegen den vormaligen Gastwirth Johann raf in Amberg, der Zeit unbekannten Aufenthaltes, wegen Ehescheidung am 29. Mai praes. 10. Juni 1886 beim Königlichen Landgericht Amberg Klage erhoben. Zur mündlichen POLan es über diese Klage ladet dieselbe den Beklagten Johann Graf unter der Aufforderung, einen beim Königlichen ndgerihte Amberg zugelassenen Rehtsanwalt auf-

Mittwoch, den 29. Dezember 1886, L Vormittags 9 Uhr, bestimmten Tit zu bine In dieser wird beantragt werden: Königliches Landgericht wolle erkennen:

„Die zwischen den Streitstheilen bestehende Ehe wird dem Bande nah aufgelöst, der Be- klagte als der allein s<uldige Theil erklärt und in die Kosten des Prozesses verurtheilt.“

Dieser Auszug wird gemäß $. 187 der R. C. P. O.

auf Grund des die öffentliche Zustellung bewilligen-

den Beschlusses der hiesigen landgeri<tli<en Civil-

fammer hiemit befannt gegeben.

Amberg, 18. Juni 1886.

Der Obersekretär des Königlichen Landgerichts. Bergler.

[15338] Oeffentliche Zustellung. Die minderjährige Josephine Clara Hedwig Quast zu Potsdam, Lindenstraße Nr. 42 1I1., bei ihrer Mutter, der geshiedenen Frau Wärter Quast, wieder verchelihten Frau Schneidermeister Po, vertreten dur den gerihtli< bestellten Pfleger, Rechtsanwalt und Notar Lüders zu Berlin, Wallstraße 25, klagt gegen ihren Vater, den Wärter Carl Friedrih Quast, zuleßt in Berlin wohnhaft, jeßt ohne bekannten Wohnsitz, wegen Zllegitimität, mit dem Antrage, auézusprehen, daß Klägerin, Josephine Clara Hed- wig Quast, geboren zu Berlin am 29. Mai 1578, niht das Kind des Beklagten ist, dem Beklagten auch die Kosten des Prozesses zur Last zu legen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsftreits vor die vierte Civilkammer des Königlichen Landgerichts I. zu Berlin auf den 19. Oktober 1886, Vormittags 12 Uhr, Iüdenstraße 59, Zimmer 75, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. j; Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Funke,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.,

Civilkammer 13b.

[163á6] Oeffeutliche NAOnS.

Die Frau Anna Marie Peters, geb. Porst, hier, vertreten durh den Justizrath Leonhard hier, klagt gegen ihren Chemann, den Kürschner Carl Friedrich Johann Christoph Martin Peters, zuleßt in Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böëliher Ver- lajsung, Versagung des Unterhalts, Trunksucht und Arbeits\cheu, mit dem Antrage auf Chescheidung :

das zwischen den Parteien bestehende Band der Che zu trennen und den Beklagten für den allein huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten ¿zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 13. Civilkammer des Königlichen Landgerichts I. zu Berlin auf den 23. November 1886, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der össeuntlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Verlin, den 17. Juni 13386.

Buchwald, :

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts T.,

ivilkammer 13.

[16347] Oeffentliche Zustellung. :

Die Frau Heinriette Kühnte, geb. Kranich, zu Linden- hoff bei Neumark W.-Pr., vertreten dur<h den Rechts- anwalt Oterski in Berlin, klagt gegen ihren Ehemann, den Tischler Gustav Ernft O Kühnke, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Ehescheidung :

das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen, den Beklagten für den allein huldigen Theil zu erklären, demselben auch die Kosten des Prozesses aufzulegen, ' und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die 13. Civilkammer des Königlichen Landgerichts I. zu Berlin auf

den 18. November 1886, Vormittags 11 Uhr,

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestell.

Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bckannt gemacht.

Berlin, den 19. Juni 1886.

Buchwald, / Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Civilkammer 13.

16376 Oeffentliche Zustellung. i [ Die utt Gebrüder Rosenthal zu Bahnhof Wetlar, vertreten dur< den Re<tsanwalt Aldefeld zu Weßlar, klagt gegen die Eheleute, Landwirth Jacob Löw und Anna Margarethe, geb. Klein, von Bonbaden, die Ehefrau in Bonbaden wohnhaft, der Ehemann jeßt unbekannt wo abwesend, wegen der versprohenen 6°/oigen Zinsen für die Zeit vom 10. Mai 1885 bis 10. Mai 1886 von 3800 #. aus dem Kaufvertrage vom 3. Mai 1885 resp. der Obli- gation vom 22. Juli 1885 mit dem Antrage auf Verurtheilung der Beklagten unter solidarischer Ver- bindlichkeit an die Klägerin den Betrag von 228 zu zahlen und das Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu erklären, und ladet den mitbeklagten Ehemann zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Braunfels auf den 23. September 1886, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auézug der Klage bekannt gemacht.

Friedrich, | Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

Oeffentliche Zustellung. Handlung Meier SSwarischild zu Frank- Main, vertreten dur< Rechtsanwalt Dr. A

[16342

Die furt a. heim daselbst, mann. früher in

flagt gegen den Kaufmann L, Eisen- Amsterdam, jeßt unbekannten Auf- enthaltes, aus Wechsel über #4 255. 25 9, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von M. 255. % F nebst 69/0 Zinsen seit 30. Juni 1885 verurtheilen, das Urtheil au<h für vorläufig voll- stre>bar zu erklären und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I. 1. zu Frankfurt a. M. auf den 16. September 1886, Vormittags 9 Uhr.

Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Frankfurt a. M., den 11. Juni 1886.

[16345] Oeffentliche Zustellung. Die verebelihte Gärtner Schmidt, Louise, geb. Wünsche, zu Rudelsdorf bei Seidenberg, vertreten dur< den Rechtsanwalt Bödner in Görliß, klagt gegen ibren Ehemann, den Gärtner Ernst Schmidt, isher in Rudelsdorf, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung mit dem Antrage: die Che der Parteien zu trennen, den Beklagten für den sHuldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten zur Lasi zu legun, und ladet den Beklagten zur mündlicen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die zweite Civilkammecr des Königlichen Landgerichts zu Görliß auf den 12. November 1886, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem geda<hten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Görlitz, den 22. Juni 1886. Faustmann, ; Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts. [16339] Oeffentliche Zuftellung. n Wilhelmine Sophie geschied. Oertel, geb. Käse- hagen, zu Leipzig, vertreten dur< Rechtsanwalt Justiz-Rath Dr. Schill daselbft, klagt gegen den Restaurateur August Hugo Oertel, zuleßt in Leipzig, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen 2 üderstattung ihres Einbringens, bestehend in 5100 #4 baaren Geldes und in einer Anzahl Mobilien im Taxwerthe von 1237 M. 70 6 mit dem Antrage: Beklagten zur Bezahlung von 5100 4 P sammt Zinsen . zu 5 % jährlih vom Tage der erhobenen Klage ab, fowie zur Herausgabe der in der Klaganlage A. verzeihneten Mobilien, und, falls dieselben nicht zu erlangen sein sollten, zur Gewährung von Schadenersaß in der vom Gericht zu bestimmenden Höhe zu verurtheilen. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Civil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestele

Zum Zwece der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage mit dem Bemerken bekannt ge- mat, daf: sih an der Gerichtstafel eine beglaubigte Abschrift der eben erwähnten Klaganlage A. mit an- geheftet befindet.

Leipzig, den 21 Juni 1886.

Wunderlich, ; Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[16336] Oeffentliche Zuftellung. : Die unverehelichte Karoline Birne und ihr außer- ehelihes Kind, Namens Gustav Paul Birne, Lebß- teres vertreten tur< den Cisenbahnschaffner Julius Birne, sämmtlih zu Reppen, vertreten durch den Rechtsanwalt Schiff zu Trebnitz, klagen gegen den Wirthschafts - In|pektor Peter Nelles, zuleßt in Simédorf, Kreis Trebniß, jeßt unbekannten Aufent- halts, wegen Schwängerung, mit dem Antrage auf Verurtheilung gemäß der dem Beklagten bereits zu- gestellten Klage vom 27. August 1885, und laden den Beklagten zur weiteren mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Trebnitz auf den 7 Oktober i886, Vormittags 9? Uhr. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. e Trebnitz in Schlesien, den 12. Juni 1886. Koe ble <ke,

[16340] K. W. Amtsgericht Waldsee. i Oeffentliche Zustellung. _ i:

Die Eisenbahnkondukteurs-Wittwe Rosine Hof- mann von Ulm und die Pflegschaft der Anna Hof- mann daselbst, Pfleger Eisenbahnexpetient Gustav Nille in Ulm, vertreten dur<h Rechtsanwalt Mög- ling daselbst lagen gegen den mit unbekanntem Auf- enthalt abwesenden Shneider Xaver Feßler von Aulendorf, wegen Alimentenersay bezw. Ansprüche aus unchel. Schwängerung mit dem Antrage, ein vorläufig vollstre>bares Urtheil dahin zu erlassen:

Der Beklagte ist huldig, als Vater des am 92. Jan. 1881 zu Ulm geborenen Kindes Anna Hof- mann: /

1) der Klägerin Rosine Hofmann als Ersaß für aufgewendete Alimente 300 M, :

2) der Pflegshaft des Kindes Anna Hofmann so- lange, bis sich ee selbst ernähren fann, jeden- falls bis zu zurü gelegten 14. Lebensjahre in jähr- li<h voraus8zahlbaren Raten je 100 (A vom Tag der Klagzustellung ab gerechnet zu zahlen und die Prozeßkosten zu tragen. S

Die Kläger laden je den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das K. Amts- geriht Waldsee auf

Samstag, den 2. Oktober 1886, Vormittags 8: Uhr. : :

Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Den 21. Juni 1886.

Gerichtsschreiber: Baumann.

[16350] Oeffentliche Zustellung.

Die Eheleute Georg Frany und V ailike, geb. Denyer, zu Insmingen, vertreten dur<h Rechtsanwalt Wündish, klagen gegen den Tagelöhner Nicolaus Bach, ohne bekannten Wohnort, wegen Nichtzahlung des stipulirten Kaufpreises, mit dem Antrage, den am 22, Januar 1883 zwischen den Parteien abge- \<lossenen Kaufvertrag für aufgelöst zu erklären und die Kläger zu ermächtigen, die geleisteten Abschlags- zahlungen als Schadensersat zu verre<hnen, aud) dem Beklagten die Kosten des Prozesses aufzulegen, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Civilkaminer des Kaiserlichen Landgerichts zu Zaberu auf den $8. November 1886, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gema<ht.

Hörk ens, Landg.-Sekretär, Gerichts\chreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

16349 Oeffentliche Zustellung. *22WY [ Der \ otar Aloys Adam zu Schlettstadt, vertreten

zustellen und in der vom Vorsitzenden der hiesigen wilkammer auf

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts L E

den 13. November 1886, Vormittags 9 Uhr, |

bekannten Wohnort, mit dem Antrage, zu erkennen, daß Kläger berechtigt ift, in dem beim Kaiserlichen Amtsgerichte zu Lüßelstein gegen die Ebeleute Scheuer anhängigen Vertheilungêverfahren Anweisung für Zinsen seiner Forderung dn 16. März 1885 bis zum Tage der Zahlung bezw. ebeeweisung eines Steigpreises mit den daraus na< dem Abschlusse * des Planes laufenden Zinsen zu verlangen, ent- sprehende Abänderung des T ONS zu ver- ordnen und den Beklagten die Kosten zur Last zu legen, und ladet die Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die Civilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Zaveru auf den 9. November 1886, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gema<t. _

Hörkens, Landg.-Sekretär, Gerichts\chreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[16348] Oeffentliche Zustellung. j Die Eheleute Johann Felder und Catharine, geb. JIardiné, zu Natweiler, vertreten dur<h Re<tsanwalt Wündisch, klagt gegen den Joseph Jardiné und den Gregor Jardiné, Beide ohne bekannten Wobnort, mit dem Antrage auf Inventur, Theilung und Liqui- dation des Nacblasses der Cheleute Joseph Jardiné und Marie, geb. Diem, Versteigerung der vorhan- denen Mobilien, soweit folhe nicht in Natur theil- bar sind, und der Immobilien auf dur< Sachver- ständige festzusezende Anschlagépreise, Ernennung des Notars Glesser in Schirme> zur Theilung und Ver- steigerung und des Notars Gley in Saales zur Ver- tretung der Abwesenden, und laden die Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Civilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Zabern auf / den 16. November 1886, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. i E Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht. . Hörkens, Landgerichts-Sekretär, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[16351] QERERELIMA, Die Ebefrau Ludwig Rihn, Therese, yeb. Arm- bruster, zu Innenheim, vertreten dur Rechtsanwalt Traut, Élagt gegen ihren Ehemann, den Aerer Ludwig Rihn zu Innenheim, mit dem Antrage auf Gütertrennung. : Zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits ist die Sitzung der Civilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Zabern-vom 27. Oktober 1886, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. E örkens, Landg.-Sekretär, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[16352] Vekanutmachung. S

Dur<h Beschluß der Abtheilung IL. der Cipil- fammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Kolmar i. E. vom 19. Juni dieses Jahres wurde- die zwishen den Eheleuten Jgnaz Wahler, Schuster, und Maria Rosa Geschwindenhammer, Beide in Ebersmünster wohnhaft, bestehende chelihe Güter- gemeinschaft für aufgelöft erklärt.

Der Landgerichts-Sekretär : Kaspar.

[15718] Veschluß. _ : In der Strafsache gegen den Sclotfegerlehrling Franz Magnus Heffmanu aus Königsee, zur Zeit unbekannten Aufeutvalts, wird, 2 da gegen denselben die öffentlihe Klage wegen widernatürliher Unzuht und wegen Sach- beschädigung (Vergehen gegen $8: 175, 303 Str.- Ges.-Bhs.) erhoben worden ist und Verdachts- gründe gegen ihn vorhanden sind, welche die Erlassung eines Hastbefehls rehtfertigen, / in Gemäßheit des $. 332 Str.-Proz.-Ordn. das im Deutschen Reiche befindlihe Vermögen des 2c. Hoff- mann mit Beschlag belegt. Rudolstadt, den 5. Juni 1886. Die Strafkammer des A, (gez.) Dr. Trinks. Schaefer. „Bernhardt. Beglaubigt : (L. 8.) Höfling, j Gerichtsschreiber des Landgerichts. Veröffentlicht : Rudolstadt, den 10. Juni 1886. Das Sekretariat der Staatsanwaltschaft. Hartmann.

[16354] Oeffentliche Ladung. Im Theilungsverfahren, betreffend:

1) die Abstellung der der Domäne Westerhof, den Realgemeinden Westerhof , S und Imshausen , und dem Gute Imbshau}en zustehenden Weide- und Mastre<hte und

2) die Austaushung der den Realgemeinden Lagershausen, Imbshausen und Denkershausen gehörigen Enklaven im Uetenhai

in der Mandelbe>er Klosterforft, Kreises Northeim, , steht zur förmlien Eröffnung des Theilungsplans bezw. Planrezesses Termin an auf Freitag, deu 13. Angust d. J., Morgeus 10 Uhr, im Heidelbergshen Gasthause zu Lagershausen, und werden na< Vorschrift der S5: 110 und 113 des Verfahrenêgeseßes vom 30. Juni 1842 f des 8. 166 der Ablösungs8ordnung vom 23. Juli 1833 die etwa unbekannt gebliebenen Pfandgläubiger und diejenigen dritten Personen, welhen als j Dienst-, Erbenzins- und Lehnsherren, als Lehns- und L oder aus sonstigem Grunde eine inwirkung in Beziehung auf Ausführung der obigen Auseinanderseßzung zusteht, bei Strafe des Aus- O mit den im Termine nicht angemeldeten echten, unter Freistellung einer vorgängigen Einsicht oder abschriftlihen Mittheilung des lans, zum Erscheinen in diesem Termine, und unter dem Ver- warnen, daß Jeder, welcher seine Re<te und eiae. Ansprüche an die zu zahlenden Ablösungs niht anmeldet, es ih beizumessen Sicherstellung unterbleibt, bierdur gefordert. Northeim, den 23. Juni 1886. Der he nag Eta, Rabius.

wenn deren ffentlih auf-

dur< Recht8anwalt Wündisch, klagt gegen die Che- leute Carl Scheuer und Christine, geb. Berber, ohne