1886 / 147 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

Vierte Beilage

Berlin, Freitag, den 25. Juni

1886.

Der Jnhalt dieser Beilage, in welcher au<

vom 11. Januar 1876, und die im Patentgesc8, vom 25. Mai 1877, vorzceshriebenen

Central-Handels-Register für das

Das Central - Handels - Register für das Deutshe Reih kann dur< alle

Berlin au< dur die Anzeigers, $8W. Wilhelmstraße 32, bezogen werden.

Vom „Central - Handels- Register für das Deutsche Reich

In Hinbli> auf $. 20 des Markens<ut- gesetzes vom 30. November 1874 hat der 111. Straf- jenat des Reichsgerichts am 29, März d. Is. ausgesprochen, daß die Schußberehtigung der aus- ländischen Werke, unabhängig von der Eintragung im Zeichenregister, einer selbständigen Prüfung unterworfen ist, und daß bei der Prüfung die materiellen Vorausfeßungen des Firmen- und Marken- re<ts na< dem Rechte des bezüglichen ausländischen Staates zu beurtheilen sei.

Der Thatbestand war folgender: Der Angeklagte hat im Juni 1885 nah dem Muster einer c<ten Etikette der Champagnerfabrikanten M. u. Ch. 1000 Stü> in Hamburg nachbilden lassen und die- selben größtentheils dazu verwendet, Flaschen mit Champagner der Firma D., welchen er führte, unter Beseitigung der D'schen Ctikette mit jenen zu be- kleben, worauf er die fo bezeichneten Flaschen an die Gäste verkaufte. Die in der gedachten Etikette re- präsentirte Handelsmarke der Firma M. u. Ch. zu Gpernay war im Jahre 1875 in das Register des Handelsgerichts zu Leipzig eingetragen worden. Im Fabre 1882 hat dann die Firma Ch. u. Comp., successeurs de M. et Ch., die Beibehaltung der bisher der Firma M. u. Ch. zuständig gewesenen Waarenzeichen angemeldet, und es ist vom Königl. Amtsgericht zu Leipzig die Umschreibung des Waaren- zeichens erfolgt. Die Firma Ch. u. Comp. hat gegen den Angeklagten Strafantrag erhoben, sich dem Strafverfahren als Nebenklägerin angeschlossen und Zuerkennung einer Buße beantragt. Gegen das den Angeklagten freisprehende Urtheil des Land- gerihts Hamburg wurde Revision eingelegt, und hat das Reichsgericht bei Prüfung derselben Folgendes erwogen: „Mit Recht hat der Erstrichter die Frage, ob die hier in Rede stehende Marke des beanspruchten Schußes theilhaftig sei, unabhängig von der Cin- tragung im Zeichenregister, einer selbständigen Prü- fung unterworfen. Denn jene Eintragung für si würde das Schußreht nicht begründen, wenn die Marke -na< dem eins<lägigen Nechte niht \{<ußh- fähig wäre. Zutreffend hat ferner der erste Richter vom Standpunkte des deutshen Markenre<ts an- genommen, daß Vorbedingung- des Marken{hußz- re<htes sei: der Gebrau der Marke feiteys eines Gewerbetreibenden, dessen Firma km Handelsregister cingetragen ist (vgl. $8. 1, 2, 4, 5, 6 Ziff. 2, 8, 12 des Markenschußzgeseßes). Die Marke erscheint hier- na< als Annex der eingetragenen Firma und theilt deren Schi>sal, insbesondere erlisht mit dem Recht der Firma auch das Schutrecht für die Marke, und ist die Loslösung der Marke von der Firma un- statthaft (vgl. $S. 5, 12). Nach Art. 23 H.-G.-B. ist die Veräußerung einer Firma als folcer, ab- gesondert von dem Handelsgeschäfte, für welches sie bisher geführt wurde, nicht zulässig. Erfolgt die Auflösung einer Handelsgesellschaft im Wege der Liquidation, so wird der Uebergang des Geschäftes auf einen dritten sowohl als auf einen der Gesell- schafter ausgeshlo}sen fein, wenn, was die Regel bildet, Zershlagung und Versilberung des Gesell- {chaftsvermögens und damit der Untergang des Handelsgeschäftes_ eintritt. Erlisht in folhem Falle die Firma, so fällt die Voraus- seßung für den Schuß der Marke hinweg. :

Indessen ist gegebenenfalls die materielle Seite des Firmen- und des Markenrehts nicht nah deutschen Rechtsnormen, sondern nah dem Rechte des bezüg» lihen ausländishen Staates (hier rankreihs8) bestimmt. Hierfür zunächst maßgebend ist $. 20 des Markenshutgeseßes. Nach der Fassung diefes 8, 20 unterliegt es keinem Zweifel, daß derselbe auf Waarenzeihen von Gewerbetreibenden, welche im Inlande cine Handelsniederlassung nicht besißen, Anwendung findet, ohne Nücksicht darauf, ob in dem ausländishen Staate, welcher hierbei in Betracht fommt, Firmenzwang besteht oder nicht, Daher entfallen für die Anwendung des S. 20 prinzipiell alle jene Bestimmungen, nah welchen das Marken- \chußre<t dur< den Eintrag der betreffenden Firma im Handelsregister bedingt und dessen, Fortbestand von dem Schiksale der Firma abhängig gestellt ist. Es würden sonst alle. diejenigen auswärtigen Ge- werbetreibenden, nach deren Landesrecht über den Ge- brauch der Firma keine oder prinzipiell andere Be- stimmungen bestehen, als jene des deutschen Handels- gesezbuhes von vornherein vom Scbuyt des $. 20

ausgenommen fein, was der Sinn des esezes nicht ift und nicht sein kann.

Materielle Voraussehun fremden Waarenzeichens na | daß der Anmeldende im Auslande einen S für das Zeichen beanspruchen kann, ($. 20_Zi , 2.) Hieraus und aus der R in Ziff. 3 das, daß die Anmeldung ein Reht auf das Gee nur insofern und insolange. begründe, als in dem fremden Staate der Anmeldende in der Benußung des Zeichens geshügt sei, folgt, daß das Markenschuyret des Ausländers in Deutschland immer die Gegen- seitigkeit vorausgeseßt prinzipiell ein Annex des Markenshußre<htes ist, welches „der Ausländer im Auslande und zwar im Lande feines Niederlassungs- ortes genießt, und daß diejenigen Beschränkungen, welche das deutsche Firmenreht für das Markenschuß- re<t im Gefolge hat, nur insoweit Beachtung finden können, als dieselben au<h im Rechte des \remden

Staates statuirt sind. Zu gleichem Resultate gelangt

man, wenn man neben $. 20 a. a. O. - auf den Handels- und Schifffahrtsvertrag zwi hen den freien

und Hansestädten einerseits und Frankreihs anderer- seits vom 21. Juni 1865 Art. 24 zu Grunde legt,

des Schutzes eines 8. 20 ist die Thatsache,

öniglihe Expedition des Deutshen Neichs- und Königlich

die im $. 6 des Gesezes über

oft - Anstalten, für reußishen Staats-

Fabrik- und Waarenzeichen vom 8. Oktober 1873 wieder in Kraft getreten ist. Nach diesem Art. 24 sollen während der Dauer des Vertrages das Eigenthum der Fabrik- und Handelsmarken, unter wel<her Form und wel<hem Namen es au< sei, sowie die Etiketten 2c. aller Art, wel<he den Unterthanen und Bürgern eines der kontrahirenden Theile angehören, gegenseitig ge- hüßt fein. Hieraus folgt, daß die Marken, woferne sie in dem auswärtigen Staate Schuß genießen, au im inländischen Vertragsstaate ges<üßt sein follen, daß also für den Schuß im Inlande materiell nur die Vorauéseßungen maßgebend sind, unter welchen die Marke im CusTändischen Vertragsstaate Schuß genießt. Denn das Eigenthum der Marken, unter wel<her Form und welhem Namen cs aach sci, ist Gegen]tand des vertrag8mäßigen Schutzes. Die Frage des Eigenthums aber ift nach dem Rechte des Staates zu beurtheilen, in welchem dasselbe zur Existenz gelangt ist, Hieran ändert der Umstand nichts, daß das Markenreht nach der neueren Theorie niht Ausfluß eigentlihen Eigenthums ist. Denn der Vertrag vom 21. Juni 1865 ist offenbar noch von der früheren CEigenthumstheorie beeinflußt, welhe zudem no< heutzutage in Frankreich dic herrschende ist. Anders wäre die Sache gelagert, wenn den Normen des Markenshußgeseßes $S. 1 bis 19, soweit sie die Marke als Anner der Firma be- handeln, der Charakter von Prohibitivnormen zukommen würde. Allcin dics kann, selbst wenn man die Motive zu $. 8 ins Auge faßt, \{<on um deß- willen ni<t angenommen werden, weil denselben ledigli die Grundsäße des deutshen Firmeurc<ts zu Grunde liegen, und dic Fassung des L: 20 keinen Zweifel daran läßt, daß der Geseßgeber bewußter- weise das Recht des Schußes ausländischer Waarenzeichen vom deutschen Firmen- rehte unabhängig gestellt hat. (Nechtspr. Bd. 8 S. 226.)

Der focben exshienene Bericht über den >andel und die Industrie von Berlin im Jahre 1885, erstattet von den Aeltesten der Kauf- mannschaft von Berlin, sagt in seiner Einleitung über die allgemeine Charakteristik des Wirthschafts- jahres 1885:

Fluth und Ebbe sind ni<ht nur physikalische, fon- dern au wirth\<astli<he Erscheinungen, und bei dem immer lebhafter werdenden Kontakt aller Erdtheile erstre>en sie jeßt ihre Wirkungen fast Fe OIRbA auf alle gewerbfleißigen Länder. Die aufsteigende Be- wegung, deren si<h Handel und Industrie seit Mitte 1879 erfreuten, ging von den Vereinigten Staaten Nordamcrikas aus und hat mehrere Jahre angehalten ; ein Nachlassen derselben machte sich bereits im Jahre 1884 fühlbar, stärker wurde dasselbe im Jahre 1585 empfunden. Nicht daß die Produktion in den euro- päischen Lndern sih vermindert hätte, im Gegentheil, sie machte die äußersten Anstrengungen, sich auf der gewohnten Höhe zu erhalten; aber die Konkurrenz ward stärker, die Absatzgelegenheit minderte sich, die Preise fielen, die Lager und Vorräthe vermehrten sich, der Unternehmer- und Geschäftsgewinn ward ges<mä- lert. Noch hat keine Zeit einen gleichen Kraftauf- wand gesehen, wie die unserige, in Vervollkommnung und Vermehrung der ma\cinellen Einrichtungen, in Perbesserung der Betriebsanlagen, um möglichst billig zu arbeiten, um troß des Preisrückganges einen mäßigen Verdienst zu erzielen; aber alle diese

Umstände haben no< auf Steigerung der Produktion, welcher der Verbrauch nicht folgen konnte, und auf Reduktion der Preise hingewirkt. Ausgegangen ist auch die jeßige Wendung der wirthschaftlihen Dinge im Jahre 1584 und vollends im Jahre 1885 haupt- sächlich von den Vereinigten Staaten Amerikas, ein Beweis, eine wie große Bedeutung dieses Land für den Weltverkehr gewonnen und daß es der Handels- stellung, welhe bisher Großbritannien einnahm, merklichen Abbruch gethan hat. In den Vereinigten Staaten seßte sih 1825 die bereits üm Jahre 1884 eingetretene Stockung des Unternehmungsgeiste8s, der sih in den vorangegangenen vier Sahren mehr oder weniger übernommen hatte, in höherem Maße fort, die Cisenbahnbauten ruhten fast ganz, die Geschäfte nahmen einen - unsicheren und trägen Gang, un- zählige Arbeiter A in herabgeseßten Löhnen und in langen Arbeitspausen die Mißstände einer {weren Krisis, welhe dur den Rückgang der nordamerifanischen Getreideausfuhr no< ver- \{ärft wurde. Im Herbst regten ih in Amerika und in Europa Hoffnungen, daß diese Krisis bald überwunden fein werde, do< haben „sich bis zum Jahres\{luß diese Aussichten nicht erfüllt.

Diejenigen europäischen Länder, in deren aus- wegen Verkehrs- und Gewerbfleiß die nord- amexikanishe Geshäftssto>ung am leb vaftesten fühl- bar wird, sind Großbritannien, Deutschland und Frankrei; am stärksten wurde wegen des Umfangs der gegenseitigen Beziehungen Großbritannien be- troffen, demnächst Frankreich, aim wenigsten Deutsch- land, do< aber auch dieses immer no< fühlbar genug, besonders in der Ausfuhr der mit unges{hwäd)ter Regsamkeit betriebenen Textilindustrie. A

Bedeutende Erntevorräthe aus 1884 und eine im Ganzen reihlihe 1885 er Ernte in den meisten Ländern Europas erhielten während des ganzen Jahres die Getreidepreise auf cinem ziemli stabilen niedrigen Standpunkt; Konjunkturen waren selten und vorüber- gehend. Unter den auswärtigen Bezugsöländern kam neben Nordamerika diesmal Ostindien nah Weiter-

wel<e Bestimmung nah der Deklaration zwischen Deutschland und Frankrei über den Schuß der

[103001 Aplerbe>er Actien - Verein für Vergbau [16209] Actien - Zuckerfabrik Eilsleben. (Zeche Margaretha). Debet. Gewinn- und Verlust-Conto. ______Credit, Activa. : ¿ij ¿2 __Bilanz vom 31. Dezember 1885. Pasúiva. J n [4 E brik-Anlage-Conto , Abschreibungen | Y Gewinn aus Campagne 1884/85 . 93 L k [S « [5 A [3e 242 i 43 1)' GifsäConto . 1675/15] 1) Actien-Capital- Cto. ¿ddo A R E E 1 820 2092 5 Se A C 2 Nesernefonda- Conto 240 000/— Fabrikations-Unkosten-Conto ercl. des i f ebitoren. . . reibung für Ver- i j ien-Rü | 4) Banquier-Conto lust von Born i 64 905/74] 175 094/26 cities w: tttaig raa M San Wilh. von Born . | 161643/15) 3) Dividenden-Contv…“ 2 368|— E Aan | —_ Abschreibung aus Ge, 4) Löhne u. Gehälter | 31 971/10 S T1 3 1000s Sa. | 1 823 796/69 - un ust- i î i E 6 TSTA é) Gteditóren S 54 638/61 | Activa. Bilanz-Conto. Passiva. Abschrei lust-Conto 132 790/86 « f 4 [4 A |4 ic Abschrei- Grundstü>-Conto . . | 632106 Stammcapital-Conto . 802 500 < Reserve ungen . M 36 053.45 75 fonds-Cto.,.64905.74 | 161643/15 gens : Bau-Conto . . . . | 729 345/12 Hypotheken - Conto am ae \chrei- Maschinen - Utensilien- 1. April 1885. 180 000|— 8 Effecten-Conto 3 400|— 3 400 bungen Conto 481 761/54 Abzahlung 30 000|— 6 Fiegelei-Conto 683 von Born , 96 737.41| 132 790/86 n —} 1274 317/26 / 150 9 aterialien-Conto . 16 573 Materialien 130 118/10} Reservefonds-Conto 72 ia 8) Grundbesiß-Conto . 75 305/16 Melasse-Conto 11 534|—|| Accepten - Conto (rüd>- A t [reibung |___380/16) 74929 >er-Conto . 517 622/65] ständige Rübensteuer) 295 648 9) Gruben-Cönto …. . [T0689 251/36 i assa-Conto . . 4 731/23} Diverse Creditor 2 028/92 i ] oren . 412 028/92 Abschreibung 5H 351/36} 1 063 900 Diverse Debitoren . 199 914/15} Saldo wie nachstehend 10) Bau-Conto . . 829 571/41 vertheilt : ä _Absthreibung 4171/41] 825 400 Reservefonds-Conto 11) Arseits r Wohnun- BStebsf A CRO) 8 122/77 gen-Conto …_.… . | 109751/31 ¿Sonto : Abschreibung 551/311 109 200 T 3. los d. Statut.) 8 378 29 12) Eisenbahn-Conto . 38 236/80 T ARA s Wi) 2 542/90 l : 321 000 Ctr. Actien- Abschreibung 191/801 838045 Rüben à 85 972 850|— 13) Maschinen-Conto 249 002/14 Extra-Abs\creéi ‘auf x jj S dit F 12 452/14 236 550 E 08 M 114 039/42 | obilien- u. Uten- eime 40H 933/04 filien-Conto . . . | 168 301/46 213893739 > | E Abschreibung | 10 601/46] 157 700 S 1 1 2138 237/39 Sa. 2 138 237139 15) Separations-Anlage- R Eadrallhzdadieu air Eilsleben, den 1. Mai 1886. Ius 1 u g 39 6918 Bs Mora der E B U, 220 ‘f r. Oesterreich. immermann. . Zimmermann. E S 1906/80} 30785 Vorstehendes Bilanz-Conto, sowie Gewinn- und Verlust-Conto stimmen "mit den von mi; 6) Pferde-Conto. . 12 000|— revidirten, ordnungsmäßig geführten Geschäftsbüchern überein. nh fart ats 1 000|— L C. Korn, gerichtl. vereid. Bücher-Revisor. agazin-Bestände . i S 9/664 071 2 664 071/97 | [16276] i Aplerbe>er Actien - Verein für Bergbau Bilanz der Pyrißer Bank, Commanditgesellshaft auf Actien, a. | Zeche Margaretha). C T A1 S A: Debet. Geivinn= und Verlust-Conto per 31. Dezember 1885. reite A L. 241 529/—|}| Actien-Capital . . . 100 0002 T 2 7 Gonio Satren TeNbomie, i f 2008 E Em Eus, Creditores . 88 252/40 as i / assa-Bestand am 31. März Ö) o E 26 An Dividenden-Conto 108 000/—}} Per Gewinn-Vortrag von 1884 . 108 254/07 | Effecten 5 304 Reservefonds - 7 916 50 Tañtième, nachverre<net pro M 916/— | Einrichtung . 912/50} Reingewinn . 14 229/80 E N 73501 j verfallen. . 378|— | Mobiliar . 900 t L R 1456/7600 , Miethe ... 9 988|— | Hypotheken ; 9 700 w Fulanbsevung von Wohnungen . 26 30} , D N A 3 024/77 : 466 989 |— 766 989|— " stellung tür Ünfall’- Ver: —}| Kohlen-Bau-Conto . ——— = ate ier Gewinn- und Verlust-Conto stellt sih wie folgt : A A E A 2 000|— : - s á \hreibungn 36 053/45} « Per Betriebs-Uebers<uß . . 96 73741 K M A Tantième für den Aufsichtsrath 4500 —|| Entnahme aus dem Reservefonds | 6490574 | Depositen-Zinsen . 17 960/80|| Uebertrag von 1884/85 E N | g / 156 Betriebs-Uebers<uwß . . . 96 73741 Unkosten und Gehälter 6 169/50}| Interessen. . 93 982/30 953 471/42 Provision. . 6 060 Conto Dubiöse 161 613/15 E en sen : : 268 20 Gs j és Effecten-Gewinn . 3 693/60 161 Je 2 161 643/15 __}} Liquid. Quote, I1. Rate . 4 200 ie Direction: 24 130/30 38 360/10 Wir bringen hierdur< ug Ünlemeinen genntnäsnahme, daß nas der in heutiger General- | s E n S versammlung erfolgten. Sre der Aufsichtsrath unserer Gesellschaft aus folgenden Mitgliedern besteht : Pyritz, den 31. März 1886 E Ss err Gutsbesißer E. von der Leyen zu Burg Miel, Präsident, f S z : R. Ei Conrad -Spóvhn zu Remagen, Vice-Präsident, önlih b ted ; Adolf von Rappard zu Dortmund, persönlich haftender Gesellschafter. ¿ Dl L r. von E zu Naumburg a. d. Saale, [16283] G « Heinri Reuleaux zu Remagen. Î al e, l B E Deutsche Faß-Fabrik, A. G., Bremen. Aplerbe>er Actien-Verein für Bergbau. Activa. Netto-Vilanz am 31. Dezember 1885. Passiva. e Direction: f E Fr. Meese. J. Best. H M d Cafsa-Bestand 1 152/80} Actien-Capital-Conto 80 000/— 16248 . 2 ° Debitoren. . .. 5 388/90} Credit S i i 372 47 [16248] Actien-Zuckerfabrik Scehnude. iliale Teichhütte . 71 224 43 Filiale Teighütie Diverse Vorträge | 376/75 Activa. Bilanz pro 31. März 1886. Tianiiea. t Hamburg 20 205/09 Go bite Sin V N 15 ortrag für laufende Zinsen 19 M S M A «1 4 117 734/37 117 734/37 Grundstü>-Conto . 2] 19 117/50}| Actien-Capital-Conto . ad inin- J G Gebäude-Conto . . . | 497574/51 Anleibe-Conto e R O Et: Gewin i, Dreu-Souto. einne. Abschreib. pro1885/86 24 4295 49) Sat : 255 000|— M. H M. | p 473 149/02 ypotheken-Gonto . 275 000|— | Filiale Teichhütte . : 703! Aua 6 555|68Ì 479 704 70 BEAE Creditoren . 3 459/65 | Filiale pte 9943 R MANUOE, Ml, nene HUGRORA,. A E Maschinen- und Appa- E Haupt-Steuer-Amt Hil- abrikations-Conto 215 | j rate-Conto. . . . | 47759362 desheim insen-Conto. 104 | Abschreib. pro1885/86 |__23 098/58 ma ju zahlende nkosten-Conto . / 1843 | e 454 495 04 | Amorti ations-Conto ira uf 19 703 19 703 1 -Conto. \. . : i is incl. 4 197 488/81 evidirt und! rihtig-befunden. 4 i Abschreib. pro1885/86 | 1022/26) 920037 ‘im’ Jahre 1885. | 28 351 90| 225 840/71 | Die Nevisions-Commission des Aufsichtsraths. Dent E WeeNand. ad Elutionsbäu-Conto . , | 123 949/38 “N Reserve-Fonds-Conto . l 02020 Fr. A. Ruete. L. Engelhardt. Herm. Heine. VeE pto1885/86 2 121 470/39] Gewinn- und Verlust- ventur-Eöntò: onto 15591 : ° ó Werth des Lagers laut Rein-Gewinn . T Kirchheimer Eisenbahn-Gesellschaft. | E Ó ui me: is dul Einunahm-n. Gewinn- und Verlust-Rechnuug pro 31. Dezember 1885. Ausgaben. u>er- P e K [S ¿C A i S M d Sp genfolléi Cont 10 139 25| I. Betriebs-Eiunahmen einsSliehli® Betriebs-Ausgaben. . 39 5144 MelasaGonto 97 475 | des Vortrags aus der Re<hnung Bahumiethe für Mitbenußung der f i 4), jus og 80|— es Jahres 1884 .. . . .| 10151551) Staatsbahnstre>e Unterboihingen— Kalkstein-Conto . 300|— onstige Einnahmen (Zinsen und E a 100000 Steinkohlen- 1 , „Pachtgelde) . . .. 6 095/73} Für Amortisation... 6 000/— nkohlen-Conto 264 Erl i Rükstände-Conto 15 575|— rlös für-- ausrangirtes-Material : em-Erneuerungs- und--Reservefonds 12 529/09 ens : zu Gunsten des Erneuerungs- Passivzinse A 2 550/45 Materiälien-Conto 10 040|75] Ünkosten-Conto . . |___8093/83| 371267 L di ad ia 1 a 74 122/46 Haupt-Steuer-Amt Hil- Reingewinn . 34 01788 UOOR, Garantie- 108 140/33 108 140133 emt de Br |—]} 200000 Activa. Vilauz pro 31. Dezember 1885. Passiva. li L 1 M S e ns E es G N Werth der Bahn . 764 0925|} Aktien-Kapital u6f 285/00 Ac « Einzahlungs- Caution, bestehend in Effecten. . S080 R 66 875/40 tee eig D E 9'540) Caffe und Guthaben bei Bankhäusern 34 017/88} Aufwendungen aus Béetriebsübershüssen Diverse Debitoren . “|— 660 a D nung der Bahn. . 144 7082 j da y 1 1 309 739! ais mo rr. R S g »Sehüde, ben 14° April 1886. 1809 739/96 rreugairs Reingewinn . j E S F H. B M En tels Kirchheim u./Te>, 18. Juni 1886. Die Richtigkeit und O ERARL L oe éñdér'Conten mit dem Hauptbuche bescheinigen Ma ane Die Nevifións-Commisfion. E. Fader C. Goltermann. A. Lüders. H. Osterwald. W. Schwarß. E

entwi>elung seines Cisenbahnneßes mehr als früher in Betraht. Großbritannien bezog stärkere Weizen-

den Markeuschut, vom 30. November 1874, sowie i Bekanntmachungen veröffentlicht werden, ecscheint au<h in einem

as - Handels - Register für das D Abonnement ne Ür

Insertionspreis

posten als im vorangegangenen Jahre. Reiche Kartoffelernten zweier aufeinanderfolgender Jahre steigerten die Spiritusproduktion Dan und ließen bei zunchmendem Mangel an Absatz in das Ausland die Preise ungewöhnlich tief sinken. Einer dur< Bermehrung der Fabriken und des Rübenbaues drohenden Krisis entging die mitteleuropäishe Zu>er- industrie nur dur starke Einschränkungen des NRüben- baues seit 18895. Ó

Die Klagen über mangelnde Rentabilität der Landwirthschaft haben den Regierungen und Volks- vertretungen in Deutschland und Frankreih Ver- anlassung gegeben, Abhülfe in höheren Cingangs-

zöllen auf Getreide, Vieh u. f. w. zu suchen. Oesterreich-Ungarn will na<hfolgen. Deutschland schritt au< zur Erhöhung der Holzzölle.

Ueberhaupt hat sich die shußzzöllnerishe Strömung in allen europäischen Kontinentalstaaten 1885 be- deutend verstärkt, sowohl im Interesse der Staats- finanzen und ihrer fortwährend wachsenden Bedürfnisse, als, weil man in weiteren Zollerhöhungen ein Mittel gefunden zu haben glaubt, A>erbau, VBieh- zu<ht und Gewerbe zu festigen und zu ftärken.

Indessen das gleichzeitige Weitergehen Deutsch- lands, Oesterreichs, Italiens, Rußlands, der Palfanstaaten und der nordishen Länder auf

dieser bedenklihen Bahn stellt uns cine Zukunft vor Augen, welche den wehselscitigen Aus- taush der Erzeugnisse der wichtigsten Kulturvölker enorm erschweren, den Absaß der Produktion ver- mindern und hierdurh die Rü>kehr zu gegenseitigen Erleichterungen zur Nothwendigkeit machen wird. Es gehört zur Charakteristik des Jahres 1835, daß die Hemmungen, . welche fich mehrere europäische Kulturländer dur< zunnehmende Zollabschließung einander bereitet haben, dazu- beitrugen, in mehreren wihtigen Industriezweigen Entmuthigung und Stockung herbeizuführen.

In allen Ündern sind im Laufe des Jahres 1885, und besonders in der zweiten Hälfte desselben, die Grträge der Eisenbahnen zurü>gegangen. Diese Thatsache liegt in Frankreihß und England, wie in Oesterreilh-Ungarn und in Deutschland vor.

Von dem Mangel an Untérnehmungslust in Fölge der geringeren Rentabilität der Gefchäfte zeugt weiter die Ansammlung müßiger Kapitalien bei den großen Bankinstituten, zeugt das Sinken des Zinsfußes für Leihkapitalien, und die Bevorzugung der Renten- papiere von Seiten der Kapitalinhaber. In Deutsch- land hat die Vorliebe für Anlagen in ausländiscßen Rentenpapieren in den leßten Jahren sehr zu- genommen, ist au< im verflossenen Jahre no< stärker als sonst aufgetreten, obglei cs nicht an politishen Beunruhigungen und zeitweise an tief- greifenden Verlusten in den Kreisen der Spekulanten fehlte. Indessen mit seltener Nuhe und KFKalt- blütigleit hat die deutshe Kapitalkraft im Jahre 1885 die kritischen Momente eines befürhteten Zusammen- stoßes zwishen England und Rußland (in den Mo- naten Februar bis Mai), sowie der unruhigen Be- wegungen in den Balkanländern (seit September) überstanden.

Gleichzeitig hat si in den leßten Jahren, vor- züglih aber 1885, ein Trieb nah Erxpansion, und zwar wesentlih aus wirthschaftlihen Motiven, in mehreren ändern Europas kundgegeben. Ging do die eben erwähnte Besorgniß eines Zusammenstoßes zwishen England und Rußland hervor aus der merklichen Vorwärtêbewegung Rußlands im turk- menishen Gebiete, so weit es die Afghanen als ihr Eigenthum in Anspruch nehmen, und alarmirte dur den Konflikt S (30. März 1885) in ganz ungewöhnliher Weise das gngli[@onindiGe Reich, so daß dieses zu ernstlichen Kriegs8vorbereitungen \<hritt, und no<h bis ‘heute ist die Grenzfrage un- gelöst ! Die wirthschaftlihen Motive Rußlands aber sind erkennbar aus dem mit großem Eifer betriebenen Bau der transkaëpis<en Bahn vom Michailowsk- Busen am Ostufer des Kaëtpishen Meeres über Askabad nah Merw und bis an den Amu-Darjah; um Mitte Dezember 1885 war die Bahn bis Askabad hereits Ea gestellt; auch ist der russische Handel in E egenden bereits ein erheblicher Faktor ge- worden.

Großbritannien seinerseits ist bemüht, mit allen Mitteln seine Herrschaft über die Meere und scinen Kolonialbesiy zu vertheidigeu und zu erweitern dur zähes Festhalten seiner Machtstellung in Egypten, dur Unterwerfung des Restes von Birmah u. |. w.

Die französische Republik verfolgt in Ostasien weitangelegte wirthschaftlibe Pläne und verlo>ende Aussichten für den französischen Handel; sie lassen si aus dem Friedensvertrag erkennen, der am 9. Juni v. I. in Tientsin mit China verabredet wurde; indessen der große Aufwand von Geld und Truppen, welchen bei unvorhergeschenen Schwierig- keiten die Ausführung begegnete, haben Frankreich jüngst von der kräftigen Verfolgung dieser Ziele zurücktreten lassen.

Spanien hütet mit Eifersucht seine aus früheren Jahrhunderten stammenden Besißre<hte auf ferne Inseln, au< wenn sie niemals in Wirksamkeit ge- draht wurden und Portugal hat fih bemüht, das Königreich Dabomey unter seine Protektion zu bringen.

Auch das Deutsche Reich, nenes Hansestädte von jeher unternchmend in den Welthandel eingegriffen, hat es scit Kurzem für seine Pflicht erachtet, den

rwerbungen seiner unternehmenden Kaufleute in fernen Zonen einen fkräftigeren Schuy zu leihen. Thatsächlih folgen wir au<h in diesem Streben cinem allgemeinen verbreiteten wirthschaftlichen Zuge

T die in dem Gesetz, betreffend das Urheberre<ht an Musteru und Modelleu, besonderen Blatt unter dem T

Deutsche

1 4 50 4 für das Viertelj den Raum einer Druczeile 30 4.

« werden heut die Nrn. 147 A. und 147 B. ausgegeben.

itel Nei. (x. 1474)

Reich erscheint in der Regel tägli. Das 4 r. Einzelne Nummern kosten 20 H.

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In Rio de Janeiro war ua< dem „Deut- | \<hen Handelsarchiv“ im Jahre 1885 Kaffee der Hauptauéfuhrartikel. Die Landwirthschaft be- shäftigte ih in den Provinzen Brasiliens, Rio de Janeiro und Minas Gerans, fast aus\c{ließli<h mit ! der Kaffeekultur, welche ungefähr 700 000 ha ein- nimmt. Außec dem Kaffcebau wird namentlich. im Distrikt Campos der Provinz Rio de Janeiro Zu>er- rohr fkultivirt. Auf den Kaffce-Plantagen sind, wie der Bericht ausführt, eine Viertelmillion Sklaven beschäftigt. Ob dieselben na< der Emanzipation auf den Gütern verbleiben und arbeiten werden, ist fraglih. Ein Grsaß für die ctwa ausfallende Sklavenarbeit ist no< nicht gefunden. Die Einnahmen aus den Einfuhrzöllen betrugen im Jahre 1885 33 130 283 Milreis gegen 33 336 358 Milreis im Jahre 1884. Es ift also cine Abnahme der Einfuhr eingetreten. Was den Handel mit Deutschland betrifft, betrug der Werth der Einfuhr ; in dem Finanzjahr 1884/85 9009121 Milreis. “D Eingeführt wurden aus Deutschland hauptsächlich P folgende Gegenstände: Baumwollene Waaren für j © 202 090 Milreis, wollene Waaren für 1 621 606 j Milreis, Papier für 439 840 Milreis, Fleis< und f ise für 396 350 Milreis, Chemikalien für 376 181

ilreis, Fruchtsäfte, alkoholishe Getränke für 347 262 Milreis, Leinewand für 321642 Milreis, Gemüse, Cerealien für 259 993 Milreis, Pflanzen, Samen für 951 196 Milreis, Stahl und at für 187 468 Milreis 2c. Der Werth der Ausfuhr aus dem Hafen von Rio de Janeiro na< dem Auslande betrug im Sahre 1885 103 356 517 Milreis gegen 100 208 000 Milreis im Jahre 1884. Diese Zunahme ist cine Folge der vermchrten Kaffce-Ausfuhr. Der Werth des im Jahre 1885 ausgeführten Kaffces betrug é 98 980 271 Milreis. Die Monge des ausgeführten Kaffees «betrug im Jahre 1885 4 206 911 Sâ>e zu 60 kg. Davon gingen nah Deutschland 24 388 047 kg. Deuts<land nimmt im Ausfuhrhandel von Rio de Janeiro den zweiten Play ein, hinter den Ver- einigten Staaten von Amerika. Es wurde im Finanzjahr 1884/85 nah Deutschland für 10 359 054 Milreis ausgeführt. Außer Kaffee, der den ersten Ba einnahm, wurden in geringen Mengen Taba,

örner, Hâute, Branntwein, Gold und Silber exportirt. ;

Die Schiffsbewegung im Hafen von Rio de Janeiro weist, wie der Bericht sagt, in den lebten zchn Jahren wenig Veränderungen auf. Im Jahre 1885 ift der Verkehr etwas geringer gewesen als im Jahre 1884. Die deutsche Flagge jedo zeigte, was dic nan der Schiffe und den Tonnengehalt betraf, cine unahme und nahm den zweiten Plaß nah der britischen - ein. Es liefen im Jahre 1885 im Ganzen 192 deutsche Schiffe von 214 100 t Tragfähigkeit (132 Dampfer von 209940 t und ‘60 Segelschiffe von 13 160 t) ein, gegen 171 Schiffe von 188 000 t (108 Dampser von 168 400 t und 63 Segelschiffe von 19 640 t) im Jahre 18584.

Einem Artikel des „Deutschen Handels- ar<ivs* über die Faroer-Inseln entnehmen wir Folgendes : Die SInselgruppe umfaßt 25 Inseln, wovon die 17 größeren bewohnt sind. Es sind in den Faroer-Inseln vorzäglihe, natürliche Häfen, welche selbs bei den s{hwersten Minterstürmen cine sichere Zufluchts\tätte für Schiffe bieten, besonders der Westmanhavn, der an der Westseite der Insel Strömoe liegt und leichten Zugang sowohl von der Nord- wie von der Südseite der Inseln hat. Nach dem Bericht ist Thorshavn, der Hauptort der ganzen Anselarupps der von allen Schiffen besuchteste Hafen, obwohl er nur eine offene Rhede bietet.

Seit 1856 ist der Handel in den Händen dänischer Kaufleute. In deutschen Händen befindet sich etwa der sechste Theil des ganzen Umsaßzes. Aus Deursch- land wurden vorzugweise Industrieartikel eingeführt. é Salz, Holz und Brotstoffe bildeten übrigens die be- : 0 deutendsten und nothwendigsten Cinfuhrartikel. E

Von Kornarten gedeiht nah dem Bericht auf den M Faroer-Inseln nur die Gerste einigermaßen ; _WIR dieselbe wird indessen felten A reif, fo daß die Aechren in der Regel künstlih getro>net werden müssen. Kartoffeln und andere Knollengewächse, wie verschiedene Arten Rüben, gedeihen re<t gut, wenn ihnen eine forgfältige Kultur geboten wird. Die Weide is sowohl für Schafe wie bas Kühe re<t ¿ i

ut, die ersteren weiden das ganze Jahr hindurch im 4 O

reien; um indessen die Kühe die Wintermonate hin- i dur im Stalle zu füttern, mangelt es re{<t oft an dem nur O geernteten Heu, so daß nicht sclten die wohlfeilsten Kornsorten aus elfen müssen. Die Schafzucht ist ziemlih bedeutend, könnte indessen bei besserer Pflege der Thiere viel höheren Nuyen ab- werfen. Der Hauptausfuhr-Artikel der Faroer-Inseln S sind Fischereiprodukte. Im Jahre 1885 verkehrten in s Thorshavn 4 deutsche Schiffe, von denen 3 von Ham- ; burg® mit Brotstoffen, Holz und Stü>kgütern und 1 S von Liverpool mit Salz kamen. Alle Schiffe nahmen u Fischereiprodukte, darunter 1 für Hamburg, in Ladung. i

Die Einfuhr deuts<her Waaren in Rom konnte nah dem „Deutshen Handelsarhiv®“ wäh- rend des Jahres 1885 als befriedigend bezeichnet

werden, und für cine große Menge Gegenstände ist egen bie früheren Jahre ein nit unerbebliher ort\<ritt eingetreten. i ist, wie der Veriht

ausführt, bezüglih der nachstehend angegebenen Ein- pre dat

uhrmengen vorweg da E fäblich fh im Dur(hschnitt L ber stellten, weil viele deutshe Waaren in Folge iber feln, s | |

der Zeit. ì

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emde eugrre t wurden. olgende Gegenstände aus Deutf