1886 / 162 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Barmer Bade-Anstalt.

[19724 s l Frankfurter Gasgesellschast. Soll. Vilanz vom 1. Juli 1885 bis 31. März 1886. Haben. : i E Ld An Immobilien-Conto : E 2 2 o o 1,542,857/14 Buchwerth des Grund- Conto der 5°%/gen Schuldverschreibungen 1,080,000 stü>s und der Bauten 986,737|660 Reservefond-Conto .... . . 122,857/14 An Fabrik-Einrichtung: L obene Dividende-Conto _209|— Retortenöfen, Appa- Z y as 5,966 |— rate, Röhrenleitung, Unterstüßungs- und Pensions-Conto . 46,890/59 Gasmefsser, Laternen, « Amortisationsfond-Conto . 165,872/65 Gasbehälter, Mobilien] 1,375,196/49f „, Dispositionsfond-Conto . E 77,27251 An Cassa:-Conto. «„ Special-Reservefond-Conto . . . . 71,016/55 An Vorrâthe an Roh- « Conto für elektrische Beleuchtungs-Versuche 26,000|— iateria « - Dividende-Conto, Saldo aus 1884/85 . . _ 656/62 An Vorräthe an verkäuf- Gewinn- und Verlust-Conto aus 1885/86 . 195,596/49 lichen Nebenprodukten An Effecten - Cautions- Conti, sowieGuthaben | beim Bankhaus . 922,551 47 6 3,935,194/69 3,335,194/69

Soll.

Gewinn- und Verlufi-Conto pro 1885/86.

Haben.

An Conto der Stadt Frankfurt a. Main: vertragsmäßige Zahlung an dieselbe

Unkosten-Conto:

Ausgaben für Löhne, Salaire 2c. 2. .

« Reparatur-Conto:

Ausgaben für Unterhaltung des Werks sämmtlicher Einrichtungen

Interessen-Conto :

Zinsen der Schuldverschreibungen abzgl. ver- cinnahmter Conto-eCorrent-Zinsen Sc<hlehte Schulden-Conto :

arische Abschreibungen . « Mang aus 1885 B E e,

Belle s. 9 Creditoren, statutarif

Frankfurt a. Main, im Juni 1886.

[19729]

Activa.

Grundstück, ein\Gl.Ae>er u. Wiesen .

ci 3 9% Abschreibung Maschinen u. Geräthe 5 9/0 Abschreibung Inventur-Vorräthe .

Im Voraus bezahlte Feuerversichherung . . Caution in Effecten für Bahnfrachten . ; Mehrere Debitoren . . Guthaben bei der Bank Wechsel im Portefeuille

Caffa-Bestand

Rükcn .

Sa E Fabrikationéunkosten Gewinn pro 1885/6

Broistedt, den 9. Juli 188

Vorstehende Bilanz und Gewinn- und V

übereinstimmend gefunden.

Broistedt, den 19, Mai 1886. fsichtsrath der Actien-Zuckerfabrik Broistedt. C. Oppermann.

Der Anu Im Auftrage: [19731] Homburger Farben Soll,

Per Gas-Conto .

Einnahmen aus ver- | kauften Neben

162,824 55 Ï

. |__195 596/49 649,062 /99

Der Vorstand. Simon Schiele.

—————————.—

C. Kohn.

Actien-Zuckerfabrik Broistedt.

Bilanz am 31. Mai 1886. Passíva.

A 594,057 44

55,005 55

649,062 99

2.

Actien-Capital Reservefonds . E 10%/% vom diesjährigen

Extra-Reservefonds / 9 9/0 vom diesjährigen

[5

Haupt-Steueramt ¿ Mehrere Creditoren

co Sl

diesjähriger Gewinn ab: Abschreibungen . Reingewinn . ab: Verlust aus vori- ger Inventur

es l

S

M. 412 500

8 260/10

cen D n Cr J D

151 480|— 36 680|— 24 775/47

34 538/94

719 490/23 winn- und Verlust-Rechnung.

719 490/23

307 051 42 258 152 |—

105 809/93 860 647/56 Actien-Zuckerfabrik Broistedt.

W. Lambrecht. erlust-Re<hnung mit den Büchern der Gesellschaft

Diverse Einnahmen

(gez.) A. Klages. C. Spandau.

- & Chemische Fabrik Actien

Vilanz per 31. Dezember 1885.

ges E chaft.

845 369 9 000 6 278/21

M A

860 647 56

aben.

Casfsa-Bestand . Wechsel-Bestand

Vorhandenecs Betriebsmaterial

Sabrifgrundstü>e u. Gebäude . bisherige Abschreibungen Maschinen u. innere Einrichtungen . bisherige Abschreibung

Inventar u. Utensilien —— Abschreibung

Pferde, Wagen, Fuhrwerke x. . Grundstücke

Uuswärts belegene eb E C Abschreibung Bergwerksbesißzungen . Conto-Corrent-Debitoren

Vorrath an rohen, halbfertigen und

fertigen Waaren. .. Gewinn- u. Verlust-Cont

Soll.

Actien-Capital-Conto . Anleihe-Conto: Zur ersten Stelle hypo-

100 Obligationen à M. 1000,—

1. Januar 1886 fällig Versicherungs-Conto : Uns für Neu-

A - Ref ervefonds -

Rückstellung für etwaige Verluste an Debitoren Conto - Corrent - Credi-

Gewinn- und Verlust-Conto. Saben.

A 500 000

100 000|— 3 000|—

20 233/42

14 476/84 61 243/04

698 953/30

Diverse Creditoren

Betriebs- und Handlungskosten

S e

Abschreibungen für dubiose Forde-

rungen .

Abf Hreibungen auf auswärtige Grund-

E E e 4 Abschreibungen auf Inventar u.

Utensilien .

Rückstellung für : etwaige ‘Verluste an

Debitoren . .

Homburg v. d. Höhe, im Juni 1886. Die Nevifions-Commisfion.

Der Vorftand.

Diverse Debitoren . . Erträgniß des Berg- werks-Conto . . , Erträgniß des Fabri- kations-Conto .

Der Aufsichtsrath.

M.

155/62 |

821/65

29 376 42 26 194/71

96 548/40

Vierte ordentlihe Generalversammlung am Frcitag, den 30. Juli cr., Aben5s8 5 Uhr, im Nathhausfaal,

E 1) Vorlage der Bilanz und der Ge en, nachfolgenden Berichten. tung des Vorstandes. estseßung der Dividende pro 1885/86. euwahl von zwei Auffichtsräthen. S 9) Wabl der RNevisions-Kommission pro 1886/87. s Zu dieser Generalversammlung ladet die Aktionäre hierdur< cin Varmen, den 29, Juni 1886, Der Auffichtsrath.

Prospect. Deutsche Grundschuld-Vauk.

Berlin W., Behrenstraße Nr. 55. as am 16. April 1886 notariell beurkundete Statut cin

esordnung : und Verlust-Re<hnung pro 1885/86, nebst den day

Unter der obigen Firma wurde dur d Actien-Gesellschaft errihtet mit einem

Actien-Capital von 3,000,000 #,

eingetheilt in 3000 Actien à 1000 6 Gegenstand der Gesellschaft ist na< $. Zwe>e ist sie berechtigt, ZTEN j 5 1) auf städtischen und ländli<hen Grundbesiß Darlehen in Form von Grund deren Rückzahlung in ungetrennter Summe, bedungen werden kann; Grundschulden zu beleihen, zu erwerben und zu verkaufen ; die Einziehung und bezw. Bezah Vermittlerin zu übernehmen ; - Immobilien zu kaufen, darauf Grundschulden zu errichten und wieder stehenden und im Eigenthum der Gesell\< schulden „Real-Obligationen““ auszustellen und in Umlau zur Nußbarmachung disponibler Kassenbestände Werthyap Wechsel zu discontiren, Incassi zu besorgen und Commissionen an der B gegeben ist, auszuführen. - Speculationsge\<äf sind ausges<lossen. j Die Vank gewährt auf ländliche und städtishe, einen nach Darlehen in Form von Grundschulden, und zwar bei ländlichen bis von der Bank ermittelten Werthes. / Ausgeschlossen von der Beleihung sind insbesondere Berg Weinberge, Wälder und andere Liegenschaften, insoweit der Werth durch diese Anpflanzungen bedin nur dann beliehen werden, wenn sie Theile cin Für die Ermittelung des Werthes sind in der Neg Halle vorliegenden besonderen Verhältnisse unv axen, der Durchschnitt der leßten Erwerbspreise, die Feuerversicherungssumme maßgebend. Die Grundfschuld-Darlehen werden in der Negel Stelle nur dann, wenn : 1) entweder die vorstehende Hyp bezahlt wird, und 2) wenn der Inhaber der vorstchenden Hyvothe verbindlihe Erklärung abgiebt, daß er Bank erworben wird, das Kommt durch spätere Rückzahlung der er aus anderer Veranlassung die eine oder andere der v 4 in Wegfall, fo wird die Grundschuld ohne vorausgehende Kündigung zur vom Tage des Wegfalles der besagten Voraus die Bedingungen ad 1 und 2? wieder erfüllt Die Ermittelun insbesondere auf Grundlage des Ertrages, nach speziellen Werthserhebungen dur<h B werden von der Direction geprüft und wird über die Bewilligung jedes Mitgliedern des Auffichtsraths zu den S eneiuheit bewilligt werden. Der Schuldner ist bere<tigt, das Darlehen, sci es nah oder in Naten oder mittelst Amortisation rü>zah Kündigung ganz oder theilweise zurückzu rü>zahlbar ist also au< im Verkaufsfalle zu verlangen, Löschung bewilligt und der verbleibende periode behandelt werde. - : Die von der Bank als unkündbare Grunds<uld gegebenen D weise und abgesehen von der geseßlih eintretenden Fälligkeit a, wenn der Schuldner die vereinbarten Be b, wenn der Werth des Pfandobjectes sich Sicherheit des Darlehens niht mehr gegeben ist . wenn verfallene Zinsen oder Annuitäte ohne daß die Bank Stundung ausdrüc Die RNeal-Obligationen (bei den und sind durch Blanco-Giro übertragbarz sie sind von der Direction gefertigt und von einem Pf die nöthigen Grundschuld-Forderungen v Den Besitzern der Neal-Obligationen wird an den v Faustpfaudreht im Sinne des 1) der Gewahrsam der von Real-Obligationen daß ohne ihn über die 2) auf jede Grundschuld Das Faustpfandrecht an Obligationen ohne Rücksiht auf die

Der Aufsichtsrath (8, 43) hat den V Verwaltung zu überwachen, und zu dem Zwee / Er kann jederzeit über dieselben dur< einzelne von ihm zu bestimmende Mitgli sowie den Bestand der Gesellschaftskasse und die Bestände a1 Jahresrehnungen, die Bilanzen und die Vorschläge zur G Generalversammlung der Actionaire Bericht zu erstatten. Der nach der Vilanz sih ergebende Reingewinn wird, wie 1) Zunächst werden 5 Procent des Reingewinns dem all wiesen, bis dieser auf 25 Procent des Actiencapitals a 2) Von den restigen 95 Procent erhalten : a. bis zu 4 Procent auf das einbezahlte Actienca b. 5 Procent als Tantième der Aufsichtsrath, c. 9 Procent als Tantième die D st wird der Generalversammlung zur V vidende erfolgt nah Fest 1 oder an de

2 des Statuts die Förderung des Real-Credits. Zu den

{ulden zu gebey

1 J t+t+5 E oder in Raten, oder mittels Amortisatig!

lung der Grundschuldzinsen und der Grundschulden felbst alz

zu verkaufen; C aft befindlich f zu seßen (8. 22 und ff.) hen und zu kaufe, örse, wenn Sicherheit

te für cigene oder fremde Rehnung und Annahme von Depos

Höhe der jeweils be

haltigen Ertrag \ihernde Besi zu 8/5, bei städtishen bis zu

werke und Steinbrüche.

, deren Ertrag auf Anpflanzungen beruht, dür zt ist, nur bis zu einem Drittel ihres Werthes es größeren zur Verpfändung el und unter Berücksi erdâchtige Erwerbsdokumente,

genden Besitthums sind, tigung der im einzelnen rbst „landschaftliche oder der glaubwürdig nahgewiesene Ertrag und b

zur ersten Stelle gegeben, zur nafolgenden othek oder die aufzunehmende Grundshuld in Annuitäten zurüd- k für ih und seine Rechts

j , im Falle das Grundstück sub Capital je na< Wah

nachfolger die redhté 1 hastirt und von der C l der Bank fernerhin stehen läßt.

sten Hypothek und Neuaufnahme ‘einer solchen oder orstehend unter Nr. 1 und 2 genannten Voraussetzungen 1g zur Rüclzahlung binnen vier Wochen, seßung an gerechnet, fällig, sofern nit innerhalb dieser Frist g der Veleihungszgrenze erfolgt na<h bewähr der Feuerversiherung, des eamte oder Sachverständige der Bank.

ten, soliden Grundsäßen, und außerdem Die Darlehensanträge Gesuchs von derselben unter Mit: Acten Beschluß gefaßt.

dem Vertrage in ungetrennter Summe lbar, jederzeit wah vorausgegangener dreimonatlider

die Grundschuld dur< Amortisation daß für die amortisirte Summe die tal mit neu beginnender Amortisationé-

Kaufpreises u. \. w.

wirkung von mindestens zwei Darlehen können nur mit Stimm

auch, sofern Capitalsrest als neues Capi

darlehne sind Seitens der Bank | ,„ mit dreimonatlicher Frist kündbar: dingungen nicht erfüllt oder zu erfüllen aufhört; ermindcrt, daß die fernere statutenmäßige

n länger als einen Monat im Ausstande bleiben, tlih gewährt hat.

anken „Pfandbriefe“ genannt) lauten auf Nantet mit halbjährigen Zinsabschnitten versehen, werden andhalter zur Bestätigung, daß für die orhanden find, mitunters<hrieben.

Hypotheken-B Real-Obligationen

on der Bank erw S. 40 der Concursordnung dadurch eingeräumt über die Grundschuld lautenden Urkunde ci (Pfandhalter) in Gemeinschaft mit dcr Bank de Urkunde thatsähli< nicht verfügt w -Urkunde ein Blanco-Indossament gese pfändeten Grundschuld-Forder Zeit, zu welcher die ersteren e

orbenen Grundschulden ein

ertreter der Besißer rart übertragen wird, erden kann u.d daß

ungen erstre>t sich auf alle Real- ntstanden und die letzteren emittirt

orstand bei seiner Geschäftsführung in allen Zweigen der si< von dem Gange der Angelegenheiten der Gesellschaft Berichterstattung von dent Vorstande verlangen und selbst riften und Bücher der Gesellschaft einschen, 1 Effecten u. \. w. untersuchen. ewinnvertheilung zu prüfen und darüber der

zu unterrichten. eder die S

S vervollf folgt, verwendet : L O

gemeinen Reservefonds so lange übcr- 1gewachsen ist.

pital die Actionaire,

3) Der verbleibende Re i Die Auszahlung der Di bei der Gesellschaftscasse in Berli1 _ Die Errichtung der Gesellschaft erfo schaft trägt nur

Verfügung gehalten.

tellung derselben dur die Generalversammluns machten fonstigen Stellen. Gründergewinn. dung und Stempel; die sämmtlichen anderen

n bekannt ge 1 lgte frei v t die Kosten der notariellen Statutenbeurkun Spesen trägt das Gründungsconsortium. Das Acticncapital von 3,900,000 6 wurde übernommen und baar eingezal lt. wurden nit gemacht und keine besonderen Vorthe Die Bank hat den Betrieb ihres Gesch 31. Dezember 1886, von da ab Zu Mitgliedern des ersten Aufsi Herr J. von Treskow, Freiherr von Buddenbro Nobbe, Oekonomierath, Der Aufsichtsrath wird in der wahlen auf die \statutenmäßi Verlin, den 29.

on jedem Die Gesell-

von den Mitgliedern des Gründungsconsortiums dwel<he andere Einlagen als dur< Baarzahlung e Gunsten einzelner Actionaire bedungen.

äftes am 28. Juni cr. eröffnet. Das eht das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 3 tsrathes wurden gewählt :

gutsbesißer auf Grocholin;

ig, Rittergutsbesißer; eichstages, in Niedertopfstedt.

[i einberufenen Generalversammlung dur< Neu* dern gebracht werden.

e Grundschuld-Vank.

Schmidt.

erste Geschäftsjahr

namentli 1, Dezember. Ÿ

ie Lage der Eisengießereien blieb in Folge L

E onstruktionen war allerdings sehr starke Nachfrage,

>-Klein-Köl er die Preise wichen fast andauernd. Die Loko-

Mitglied des auf. den 1. Ju be Zahl von 9 Mitglie

Emma n S P

Dritte

Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Dienstag, den 13. Juli

Lé.

M 162.

Der Inhalt dieser Beilage, in welcher au

Anzeigers, $W. Wilhelmstraße 32, bezogen werden.

die im 8$. 6 des Gesetzes über den Markens<hnt, com 39, November 1874, rom 11. Januar 1876, und die im Patentgesetz, vom 25. Mat 1877, vorgeschriebenen Bekanntmachungen veröffentliht werden, ers

Central-Handelz3-Register

Das Central - Handels - Register für das Deutshe Reih kann dur alle Post - Anstalten, für Berlin au< dur die Königliche Expedition des Deutshen Reihs- und Königlih Preufit\<hen Staats-

sowie die in dem Geseh, betreffend das Urheberre<t an Mufteru und Modellen, <eint au< in einem besonderen Blatt unter dem Titel

r das Deutsche Reih. n. 1624)

Das Central - Handels - Register für das Deutsche Reich erscheint in der Regel tägli. Dat Äbonnement beträgt L A 50 4 für das Vierteljahr. Einzelne Nummern kosten 20 $4. Insertionspreis für den Raum einer Druczeile 30 4.

o

E Vom „Central - Handels - Register für das Deutsche Reich“ werden heut die Nrn. 1624. und 162B. ausgegeben.

Aus dem Bericht über den Handel und N rusvia von Berlin im Jahre 1884, erstattet von den Aeltesten der Kaufmannschaft (Fort- egung). Der Verlauf des Berliner Kohlen- geichäfts läßt im Gegensaß hierzu eine befriedigende Entwickelung erkennen; es betrug die Zufuhr an Koblen und Koks:

1885 1884 hl 98 110 734 797

Oberschlesishe Steinkohle . 7 - 34 Niederschlesi|che h j 148 361 132 789 Westfälische ï Ï 75 039 74 625 Sächsische / ; 7 723 9 345 Englische 109858 113784

Böhmische Braunkohlen n 184 864 152 609 “nländishe Braunkohlen un Snländische 1 i R

Briquettes . 1654 003 1510 955

Hiernach erhöhte si<h der Eiagang insgesammt um 143 048 t oder nahezu 9# %/o, gegen 5,6 % im Jahre 1884, und zwar erfuhr der Verbrauch an Steinkohle eine Steigerung von 79599 t glei 7,5 °/o, der von Braunkohle bezw. Briquettes um 68 997 t. gleich 15,2%. Auch der Absaß der Gaskok3 war günstig. Unbefriedigend war der Metallhandel, nur Stahl und Zinn fanden gute Nachfrage. Eisenwaaren gaben wieder im Preise nah. Von Draht wurde ca. 10 % mehr abgeseßt, als im Vorjahre, aber der Werth des Absaßes war 2—3 9/0 weniger. Eisen- und Stahldraht, Baustifte, eiserne Ketten und Holz- \{hrauben, Schaufeln und Spaten aus Stahl, Werkzeuge und Materialien für den Maschinen- bau, leine Hülfsmaschinen, Kohlenplätte und eiserne Bolzenplätte und Fleishha>mas<inen hatten erhöhten Umsaß aufzuweisen. Bon Feder-Wirthschaftswaagen ist das englische Fabri- kat vom deutschen, speziell Berliner Fabrikat, als gänzlih verdrängt anzusehen, Die bedeutendste

Î hiesige A hat ihr Absaßgebiet immer weiter F ausgedeh

nt und bezieht von der mit ihr in einem Societätsverhältnisse stehenden englischen, für den Artikel maßgebenden Firma für ihre, derselben zur Ausnußung überlassenen Patente reihlihe Lizenz- gebühren. Sie fabrizirte und vertrieb im Vorjahr ca, 48000 Stück Wirthschaftswaagen, sowie ca. 39000 Stück Haushaltungreibemashinen. Laub- sâgen u. dgl. wurden zu sehr billigen Preisen in immer größeren Mengen abgeseßt. Der Um- lf in französishen Eisen- und Stahlwaaren beschränkt sih nur no< auf Mane Artikel, namentlih der Haushaltungsbranhe. Auftauchende Neuheiten werden im Inlande sofort nah ihrem Erscheinen zu wesentlich billigeren Preisen an- gefertigt und in den Handel gebra<ht. Englische

F Fabrikate der Branche hatten im Vorjahre einen

größeren Fortschritt im Verkaufe niht aufzuweisen;

r

in Messershmiedewaaren und Scheeren ist ein ent- schiedener Rü>gang zu Gunsten einheimischer, speziell

der Fabrikate’ von Solingen zu verzeihnen, wohin-

gegen sih das Geschäft in Hobeleisen und Feilen eingeführter Marken im bisherigen Umfange erhielt. Während das Geschäft in englischen Pferdescheeren fast gänzli aufhörte, nahm dasselbe in französischem Fabrikate einen bedeutend größeren Umfang an, wie

F ih au<h der Umfaß in Viehscheeren amerikanischer

Art fast aus\cließli< am hiesigen Plate fabrizirt

f in sehr erfreulicher Weise vermehrt hat. Das in

diesem leßten Artikel von hier aus 1885 verkaufte

F Quantum fann man auf ca. 10 000 Stück \<ätzen.

Hufnägel und Hufbeschlagsmaterial, verzinktes Drahtgeflecht, Bauartikel, Blehemballage fanden

4 qule Nachfrage. Für Stahlfedern und Federhalter

esteht hier seit 30 Jahren eine Fabrik, welche sich allmähli< zu einer Produktion von täglich 2900 Groß Stahlfedern und 500 Groß Federhaltern

Y erweitert hat und jeßt ca. 420 Personen ( Z derselben F find Arbeiterinnen) beschäftigt. Jhren Absatz findet

die Fabrik zu drei Viertheilen in Deutschland, zu

F ‘inem Viertheil im Ausland. Die Firma hat“ von / e Werth darauf gelegt, den deutschen Ursprung ihrer Erzeugnisse zu bekunden und das Borurtheil

¡u widerlegen gesucht, daß gute Stahlfedern noth-

wendig französisher oder englisher Herkunft sein f müßten. Der Absaß von Gußeisenwaaren war, ent- jrecend der erhöhten Bauthätigkeit, anschnlih und

ebhaft. Jn eisernen Oefen, die mehr und mehr A werden, war ein reges Geschäft. le Derliner Mäntelkonfektion hat Veranlassung

(efeden, daß im vorigen Jahre auh in „Metall- eric , namentli< S{lössern, Agraffen und A ligen Verzierungen stark fabrizirt wurde, da ge-

a aONe Muster Eingang fanden und au< im Kand gern aufgenommen wurden. Vier bis fünf

periebe mit Hunderten von Arbeitern waren in E Berz;Bweige thätig. Von Metallknöpfen waren

Für Kleider- und Mz ion li - fnöpfe biéhoe und Mäntelkonfektion lieferten Metall

bisher nur Militärknöpfe gefertigt worden.

en leger nur Barmen und Lüdenscheid. Seit „_ leblen Jahren hat au< eine Berliner Firma

init einigen hundert Arbeitern diesen Artikel aufge-

nten und arbeitet darin in erheblihem Umfang. h andel und die Fabrikation von Haushaltungs- genständen , ergaben befriedigende Ergebnisse, in Küchenmöbeln und Eiss\chränken ;

er Konkurrenz der Provinzen gedrü>t. Nach Bau-

ahre ranhe bot gar keine Chancen. Die Kessel- n hatten nit genügende Aufträge und erzielten Lai ies hlehte Preise. Von mehreren Maschinen-

anstalten find re<t günstige Berichte eingegangen.

Die Nähmaschinenfabrikation erlitt cinen Rückgang ; die bedeutendste Fabrik seßte nur 57 331 Stück (für 3274332 M) ab, gegen 63 287 Stü (3 604 062 46)

in 1884, Der Umsaß in soliden, gepanzerten Geld- \<ränken war bei sehr gedrü>ten Preisen ein ziemli befriedigender und größer als in dem voraufgegange-

nen Jahre. In Bauschlosserwaaren gestaltete {ih das Geschäft niht fo günstig wie im Jahre 1884, namentli<h waren die Aufträge vom Auslande nur gering. Bestellungen auf Gitterarbeiten gingen mäßig ein, die Preise waren niedrig und für den Export ruhte das Geschäft in diesem Artikel fast ganz. \<miedecisernen Kunstgegenständen bleibt

gegenüber der gewöhnlihen Fabrifwaare gute Hand-

arbeit nur {wer verkäuflich, der HeE ist daher

au<h ein äußerst beschränkter. olide ge- panzerte Geldschränke waren zuerst lebhaft ge- fragt, in den leßten Monaten trat eine Sto>ung ein. Die Fabrikation gewöhnlicher Kupferwalzwerks- Produkte hatte im Jahre 1885 unter den Folgen der bedeutenden Ueberproduktion sehr zu leiden. Die Kupfershmiedereien waren gut beschäftigt. Die hiesigen Fabrikanten von Messingblehen und Messing- drähten haben im Allgemeinen für ihre Erzeugnisse Verwendung gefunden. Was die einzelnen Branchen betrifft, für welhe die Messingwerke das A fabrikat liefern, so fand die Lampen- und Petroleum- Brenner-Fabrikation niht völlig ausreihende Be- schäftigung, wenn auch einzelne Firmen dur< ihren Ruf oder dur< Neuheiten und Ausbeutung werthvoller Patente si< lohnende Aufträge ver- schaften; im Ganzen drückte die überstarke Kon- kurrenz die Preise. Cuivre poli und feine Bronze- waaren gingen {wac<, da zinkbronzirte Sachen den echten große Konkurrenz machten; au<h das Kunst- gewerbe sto>t unter den Ansprüchen auf möglichste Billigkeit der Waaren. Metall-Bijouteriewaaren standen in der Gunst der Mode, und die Elektro- technik verhieß dem Material ein neues Gebiet der Verwendung. Metallschraubenfabrikation und Klein- Gürtlergewerbe haben si<h etwas gehoben und waren mit den erzielten Preisen einigermaßen zufrieden ; dagegen war die Militäreffekten-Branche au<h im verflossenen Jahre nicht in der günstigsten Lage. Die Zahl der Fabriken, ungefähr 40, welche gegen 2000 Arbeiter beschäftigen in Lampen- und Lampen- theilen, ist eine übergroße geworden. Fünf derselben haben zwishen 100 und 300, se<s zwischen 50 und 100, die übrigen unter 50 Arbeiter. Dabei ift der Export zurü>kgegangen, denno<h scheint sih die Pro- duktion auf gleicher Höhe gehalten, wenn niht no< vergrößert zu haben gegen das Vorjahr. Die Preise wurden ebenfalls billiger. Ueberall drängt sich die Imitation hervor ; Bronze und Cuivre poli werden dur< galvanisirtes Zink und Gußeisen erseßt, und wo man, wie bei den Petroleum-Brennern, Mesfing nicht erseßen fann, wird von einigen Fabrikanten das Metall so {wach als mögli genommen. In Folge dessen sind die Preise der Massenartikel so gedrü>t, daß von einem Nuten bei denselben niht mehr die Rede sein kann. Da der Bedarfs-Monate nur 4—d sind, die Fabrikation aber dur<h das ganze Jahr hindurhgeht, füllen si< die Läger; das Angebot an Waaren wird um fo größer, und suchen sih die Fabrikanten dur Billigkeit hervorzuthun. In Deutschland geht der Absatz in besserer und theuerer Waare cher zurü> als vorwärts. Gasbeleuhtungsgegenstände und Bronze- sachen gingen nicht fo gut wie im Jahre zuvor. Das Geschäft in Dampf-, Wasser- und Gas-Armaturen erhielt sih auf gleiher Höhe. Die Fabriken für Heizungs-, Lüftungs- und gesundheitstehnis<he An- lagen waren ausreichend beschäftigt. Jn der Bronze- Kunstindustrie verdrängen die billigen Sachen die theureren und besseren, der Formensinn hat jeden Halt verloren, und die Gegenstände werden immcr bunter, überladener und unorganiscer. Die Gasbelcuhtung is troß aller Konkurrenz fortgeschritten, ebenso die Oelgas-Industrie. Das Geschäft in der Herstellung von Apparaten zur Waggon-Gasbeleuchtung hat im vergangenen Jahre nahezu denselben Umfang gehabt wie 1884, Es haben bis zum Schlusse des Jahres 1885 über 20 000 Eisenbahn-Personenwagen und ca. 1000 Lokomotiven auf sämmtlichen Bahnen der verschiedenen Kultur- länder diese Gaseinrichtung erhalten. Zum Zwecke der Markirung der See- und Wasserwege dur<h Gas- leuhtbojen und Gasleuchtschiffe 2c. waren Ende 1883 im Ganzen in Thätigkeit: 48 Gasbojen, 2 Gas- leuhtshife und 6 Leuchtthürme niederer Ordnung, am Jahres\{luß 1885, also nah _zwei Jahren, dagegen: 69 Gasbojen, 3 Gasleucbtshiffe und 11 Leuchtthürme niederer Ordnung. Das Geschäft auf diesem Gebiet ist ein nutbringendes noch nit ge- wesen, es scheint aber legt eine gleihmäßige, stetig wachsende Fortentwi>kelung gesichert zu fein. Die städtishen Gasanstalten verbrauhten 74 338 000 cbm Gas, gegen das Vorjahr 3 809 000 ebm mehr. Diese Zunahme ift wesentli<h höher, als seit einer längeren Reihe von Jahren, Während in den leßten 5 Jahren die Steigerung gegen das zunächst ver- gangene Jahr zwischen 1,10 und 4,03 ges{<wankt und im Durchschnitt dieser 5 Jahre nur 2,91 2% betragen hatte, weist das Jahr 1885 eine Erhöhung des Gasverbrauhs gegen das vorhergehende Jahr von 5,409/0 auf. Da die mittlere Einwohnerzahl in demselben Zeitraum nur von 1217 813 Seelen auf 125299, oder um 2,88%, gestiegen war, fo ergiebt si< hieraus eine wesentli rößere Zunahme des Gasverbrauchs gegenüber der Zunahme der Bevölkerung. Die Zahl der Gas- abnehmer, resp. der für dieselben aufgestellten Gas-

nur 42 070 vorhanden geweseu sind, um 1252 oder um 2,989/0 erhöht. Die Zahl der öffentlichen Flammen hat si< im Laufe des Jahres von 14 107 auf 14 530, also um 423 oder um 39/ erhöht. Bei den Privatflammen, deren Zahl si< am Shhlufsse des Jahres 1884 auf 661 372 belaufen hatte, ift dagegen eine Vermehrung von 21 325 oder um 3,229/o eingetreten und wurden am Schlusse des Jahres 18895 aus den städtishen Gasanstalten 682 697 Flammen versorgt. Der dur<schnittlihe Gasverbrauch einer jeden öffentlihen Flamme bere<hnet si<h danach auf 689,54 cbm im ganzen Jahre, und der durh- schnittlihe Verbrauch einer jeden Privatflamme auf 86,08 cbm, mit einer Zunahme gegen das Vorjahr von 1,68 cbm. Aus der Verwaltung der Gas- anstalten konnten 6 422 736 46 zu anderen Zwecken verwendet werden. Die Zinkindustrie entwi>elt sich immer vielseitiger. Neusilber- und Alfenidewaaren wurden meist nur in billigen Qualitäten gesuht. In Silber wurden meist praktishe Geräthe für das Haus hergestellt. Goldfachen finden nur in Verbin- dung mit Edelsteinen Anklang, was auf den Juwelen- handel von belebendem Einfluß gewesen ist. (Fortseßung folgt.)

Für das Jahr 1885 waren nah dem „Deutschen Handelsarchiv“ die Handelsergebnisse Revals ungünstige. Die Ausfuhr na< dem Auslande, welche in den vorhergehenden vier Jahren sich eines stetigen Aufshwunges zu erfreuen und im FJahres- durhs<nitt dieser Periode einen Werth von 185 Millionen Rubel hatte, sank im Jahre 1885 auf den Werth von 13083328 Nubel. Bei der Ausfuhr hatten abgenommen besonders Hafer, Roggen, Bucweizengrütze, Weizenkleie, Flachs, Oelkuchen 2c. 2. Die Ursahe der Minderausfuhr bei Hafer und Flachs war die \{le<le Ernte, der Roggen dagegen wurde über Libau aus- geführt wegen des billigeren Frachttarifs. Jedoh war die Ausfuhr in Spiritus in Folge einer guten Kartoffelernte eine bedeutend größere, ebenso wurde der Weizen im Jahre 1885 in größeren Quantitäten ausgeführt. Von dem Gesammt- werthe der Ausfuhr aus Reval machte im Jahre 1885 der auf Deutschland fallende Theil 4 201 120 Rbl, 32/9 aus, gegen 4 702 835 Rbl., 249% im Jahre 1884, er wurde im Jahre 1885 nur von der auf Großbritannien entfallenden Quote um Einiges übertroffen. Zugenommen hat die Ausfuhr nah Deutschland an Butter, Spiritus, Weizen, Flas, U NSSBeILEN, Knochenmehl, Brettern und Tau- werk.

In noch geringerem Grade als die Ausfuhr be- friedigte die Einfuhr in Reval im Jahre 1885. Es wurden eingeführt ‘Waaren im Werthe von 99 589 114 Nbl. gegen 107 Millionen Rubel im Jahre 1880. Grund für diesen Rückgang sind der hohe Zolltarif, die mißlihen wirthschaftlihen Ver- hältnisse überhaupt, der niedrige Stand der russischen Valuta, die in den leßten Jahren in den Fabriken für Textilindustrie entstandene Ueberproduktion und die anderen Orten zu Gute kommenden Vergünsti- gungen im Eisenbahntarif. Die Einfuhr hat ab- genommen bei folgenden Gegenständen: bei Baum- wolle, Droguen, Wein in Fässern, Kochsalz, Mais, Eisen- und Stahlfabrikaten, Maschinen und Appa- raten, zugenommen dagegen hat sie: bei Olivenöl, leeren Gebinden, Spiegeln und Spiegelgläsern, Nöhren aus Thon. Der Werth der aus Deutschland im Jahre 1885 eingeführten Waaren belief si< im Ganzen auf 13 737 172 Rubel, d. i. 239% des Werthes der

hältnißzahl 25% war. Hauptsächlich wurden aus Deutschland eingeführt folgende Gegenstände: rohe

tetes Eisen (60911 Pud), Apothekerwaaren und (38 139 Pud), Kaffee (28 765 Pud).

von Reval eingelaufen zusammen 604 Schiffe von 284 213 Tonnengehalt, darunter waren deutsche 155

Während des Jahres 1885 waren in den Hafen Anzeigen.

folgendermaßen: „Vorzüglich drei Faktoren sind es, durh welhe der Handel Bremens gehoben

Bremens Anschluß an den Zollverein, 2) die Eröffnung regelmäßiger, vom Reiche sub- ventionirter Dampferlinien na< Ost-Asien und Australien (30. Juni 1886);

(1

dur< langsame, unregelmäßige Verbindung, aber auf indirektem Wege zu erreihen waren. Einen hervor-

messer hatte am Schlusse des vorigen Jahres 43 322 betragen und hat sich gegen das Vorjahr, in welhem

hier zu erwähnen die beshlossene Korrektion der

Unterweser, wodur<h es vom Meer kommenden Schiffen von 5 m Tiefgang möglich gemacht worden ist, in den Bremer Hafen einzulaufen. Ein Theil dieser Korrektion, der Durchstich der „Langen Bucht“, ist inzwishen von den Bremern auf eigne Rechnung vollendet und am 16. August 1885 eröffnet worden.“

Die Erwartungen, welhe sich an diesen Durchstich der Langen Bucht für die Verbesserung des Fahr- wassers knüpften, haben ih vollständig erfüllt, und

der Verkehr der Seeschiffe an der Stadt hat si

in Folge dessen bereits beträhtli<h gehoben;

vom 1. September bis 31. Dezember 1885 sind

48 Seeschiffe mit 3—3,5 m Tiefgang zur Stadt

gekommen. Während des Jahres 1885 waren in

dem Hafen von Bremen angekommen 2979 Shhiffe

von 1 289 399 Reg.-T. gegen 2992 Schiffe von 1343 508 RNeg.-T. im Jahre 1884 und ausgegangen

im Jahre 1885 3157 Schiffe von 1272517 Reg.-T.

gegen 3182 Schiffe von 1 320 208 Reg.-T. im Jahre 1884. Unter den eingelaufenen Schiffen führten die deutsche Flagge im Jahre 1885 $833 Bremische

Schiffe von 720 766 Reg.-T. und 1404 andere deutshe Sciffe von 149 795 Reg.-T., unter den ausgelaufenen Schiffen waren 816 Bremische von 709 216 Reg.-T. und '1594 andere deutshe Schiffe von 154 315 Reg.-T.

Nach dem JIahresberiht der Großherzoglichen

Handelskammer zu Offenbach a. M. für das R)

ahr 1885 hat der Gasverbrauch daselbst im Jahre

1884—895 gegen 1883—84 um ca. 10% zugenommen. Der Absaß der Cementfabriken hat si erweitert, dagegen befanden si< die Holzcement-, die Asphalt- und die Dachpappenfabrikation in ungünstiger Lage.

Das Geschäft in Nahrungs- und Genußmitteln ift

wieder stetig zurü>kgegangen. Die Cigarrenfabrikation bedurfte in einzelnen Anstalten vermehrter Arbeits- kräfte, da der Absatz gestiegen war. Kautaba> fand befriedigenden Absaß. Alle anderen Spezialberichte der Fabrikanten lauten ungünstig, mit folgenden Aus- nahmen: Eine Notendruerei und Musikalienhandlung hatte unerhebli< größeren Absay als im Vorjahre. Eine Gerberei, Ledergalanteriewaaren- und Album- fabrik konstatirt etwas vermehrte Produktion. Die Lederschäftefabrikation {loß ziemli<h befriedigend ab. Auch die Verhältnisse der Fabrikation von Hartgummi- und Celluloidwaaren hat sich günstiger

estaltet. Nah Werkzeugmaschinen war lebhafte

Nachfrage. Der Geschäftsgang und die Preise in der Fabrikation von Holzbearbeitungsmaschinen war ebenso befriedigend wie in 1884.

Nach dem Bericht einer Posfamentierwaarenfabrik

gestaltete sih für die betreffende Firma das Geschäft im verflossenen Jahre etwas günstiger, indem die von der Mode begehrten Artikel des hohen Schutz- zolles wegen niht aus Frankreih bezogen werden konnten, was von dem Berichterstatter als segensreih für eine große Anzahl Arbeiterinnen bezeichnet wird.

Centralblatt für die Tertil-Industrie.

(Redaktion und Expedition: Berlin C., Spandauer- straße Nr. 61.) Nr. 27. Inhalt: Die Tertil- Industrie auf der Londoner Kolonial-Ausstellung. Die Seidenwaarenfabrikation und Färberei. XV. Die E halbfeidener Waare. Die Beschaffen

berei der aus derselben gewonnenen Gespinnste und Gewebe. Spulmaschine für Laufspulen mit ih kreuzenden Windungen. Ne AP : : G Eo D ELH, 1 ) - Gesammteinfuhr, während im Jahre 1884 die Ver- Lund L 9 e D en D,

Neu eingetragene Firmen. Konkurse. Sub-

if 2 1! / 2 - Baumwolle (491 070 Pud), leere Gebinde (70 712 | missionen Anfragen über Bezugs- und Abjage Pud), Farbenmaterialien (80 003 Pud), unverarbei- beriht. Patent-Anmeldungen. Patent-Erthei-

eit der Jutefaser in Bezug auf die Fär-

A : : L lungen. Versagung von Patenten. Uebertragung Chemikalien (82003 Pud), Eisen- und Stahl- \ ; T A fabrikate (47 947 Pud), Maschinen und Apparate E tente L von Patenten.

Berliner Course.

Das Deutsche Wollen-Gewerbe. (Grün-

von 63 333 t; ausgelaufen waren in demselben Zeit- | berg i. Schl.) Nr. 54. Inhalt: Berichte über raum im Ganzen 611 Schiffe von 292 946 t, von | die deutshe Wollenindustrie im 1. Quartal 1886. denen deutscher Nationalität 158 Schiffe von | Englische und deutshe Konsuln und Englands Han- 64 596 t waren. delsverkehr im Mai. Ueber Abortanlagen für : ——— A, S ae in Nu ata V

; : y eberei in Hainichen. Teppichknüpferei in Plauen. Ueber dieZukunftdes Bremischen Handels äußert | * Fabrikbrand. Vorri<tung, um- Strähne béim

ih der Beriht im „Deutshen Handelsarchiv“ g

ärben 2c. zu spannen. Röhren-Dampfkessel. eutshe und ausländishe Patente. Zu der Be-

\ L wegung auf dem Wollmarkt, TTT. Zum Berliner wars soll: Konfektions- und Manufakturges{häft. Markt- ) berihte. Inserate.

Exporteur. Internationale Zeitschrift für die

als weiteres Moment trat Anfang dieses Jahres | Interessen des Handels und der Industrie. (Hamburg.) 886 Nr. 7. Inhalt: Handelspolitische Verhältnisse 3) der Beschluß, betreffcnd die Korrektion der | Rumäniens. Handelsverhältnisse in Mannheim. Unterweser hinzu. Die tropische Agrikultur. Briketts mit Melasse- Hierna<h wird Bremens Handel eine weitere, zum | bindung und deren Verwendung. Aus allen Erd- Wohle des ganzen Vaterlandes gereihende Aus- | theilen. Patentpfeile. Neuerung in der Näh- dehnung gewinnen; insbesondere für die Hebung des | mascinenindustrie. Tro>enapparat für Kaffee 2c. Ausfuhrhandels wird Manches geschehen können dur | Kameelhaar-Treibriemen. -— afserdru>apparat für den Aufschluß von Absfaßgebieten, welche bisher nur | abgeshossene Patronenhülsen. Feuerlös<hmittel yrocid. Kroog’she Patent-Filterpresse.

ashine zum Auslösen von Erbsen aus den

ragenden Einfluß auf die Bremischen Handels- und | Schoten. Neue graue , Perlmutterknöpfe. Verkehrsverhältnisse üben jedo< vor Allem die Ver- | Sälen von Kartoffeln mittelst Sandftrahls. bindungen mit dem Hinterlande aus. Namentlich ist | Vermischtes. Ausftellungswesen.