1886 / 168 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Berlin, 20. Juli 1886.

Perron und Coupé. Von dem Herausgeber des „Verdeut- \<r.nas-Wörterbuhs“, Regierungs- und Baurath Otto Sarrazin, ift der „Kölnischen Ztg.“ das na<hstehende Schreiben zugegangen:

„Wieder und wicder geht mir mündli und schriftlich die Anfrage zu, wie die viclgebrau<hten Fremdwörter „Perron“ und „Coupé“ in gutem Deutsch zu bezeihnen seien, ob wir cine brauchbare Ver- deutshung dafür nit hätten, ob es denn niht möglich sei, diese ganz und gar undeutshen Fremdlinge zu verdrängen u. f. w. Von halb- wegs spra<kundigen Fragestellern pflegt dann in einmüthiger Uebereinstimmung, binzugeseßt zu werden, daß beide Ausdrücke um fo weniger passend wären, als sie in ihrer Stammsprache, im Œ” c 5 2 a 7 T) Französischen, etwas ganz Anderes bedeuteten, als was wir Deutsche darunter denken. Der Franzose verstebe unter perron eine Vortreppe oder Freitreppe und unter coupé eine Halbkutsche oder den für Personen bestimmten Vorderraum eines Postwagens (die beiden letztern Bedeutungen sind übrigens au< bei uns gebräuchlich), während er unser Coupé compartiment und unsern Perron quai nenne. So ]eten beide Wörter sogar dem in Frankrei reisenden Deutschen [nicht nur nicht von Nuten, sondern eher geeignet, die shönste Verwirrung zu stiften. „Und welcher Schreibweise soll i< folgen“ ruft ein Frage- steller aus; „i< finde Koupé, Koupee, Kupece, Coupee, Coupé, Cupé, Cupce und Kupeh 2“

Das alles ist nun durchaus richtig und durchaus wahr. Und denno< wird die Verdrängung dieser Fremdwörter bei ihrer allge- meinen und häufigen Anwendung siherli< großen Schwierigkeiten begegnen. Zwar hatte ih mir für beide Wörter schon seit längerer Zeit Verdeutshungen gebildet; sie anzuwenden oder öffentlih vor- zuschlagen, habe i< aber bis jeßt, ehrlih gestanden, nicht gewagt. Die erwähnten Anfragen {cheinen indessen den Beweis zu liefern, daß in diesem Falle ein „Bedürfniß“ wirkli< vorliegt, und ihre große Zahl bere{tigt wohl auch zu der Annahme, daß dieses Bedürfniß zu den „tief empfundenen“ gehört. Wozu dann freilich no< ein Stück guten Willens und freundlicher Nachsicht Seitens der Oeffentlichkeit fommcn muß, um Vorschläge, gegen welche sich von diesem und jenem Standpunkte dieses und jenes immerhin wird einwenden lassen, nun auch thatsächlih fortgesezt zu gebrauchen und sie dem Ohr und der Zunge geläufig zu mahen.

Ganz obne deutsche Ausdrücke für den Perron sind wir übrigens nit: häufig genügen je nah dem Zusammenhang die Bezeichnungen Ankunfts- oder Abfahrtsftelle, Ankunsts- oder Abfahrtshalle, Ein- steige- oder Aussteigeplaß. Daß die Eisenbahnfachmänner den Lade- perron, den Kohlenperren und dergleichen \{<on längst als Lade- und Kohlenbühne, als Laderampe oder Koblenrampe bezeichnen, gehört streng genommen nicht hierher, weil wir es hier in crfter Linie mit demjenigen Perron zu thun haben, auf welchem die Eisenbahnreisen- den aus- und einstcigen. (Einer erläuternden Entschuldigung für die Verwendung des Wortes „Rampe“ als eines deutschen Ausdrus betarf es bei den gechrten Lesern, die zu den Verdeutschungs- eifcrern ja nit gehören, wohl niht.) Die genannten deutschen Be- zcichnungen Aussteigeplaß, Einsteigeplaß u. #. w. lassen sih indeß nur in einzelnen Fällen gebrauchen, und zu ihrer richtigen Anwendung gehört

Antheil haben aufnehmen müssen, ers dem Eindru> des Abtheils genügend hingegeben, fo giebt fi<h das Weitere von felbst: der Rauch- abtbeil wird uns vom Schaffner angewiesen; wird der Qualm zu stark, so öffnet man das Abtheilfenster, da do< die Abtheilordnung man befindet sih ja in cinem Abtheilwagen das Aufstellen einer Thür nicht gestattet; kurzum, man wird in dem neuen Abtheil ebenso behaglih sißen, liegen und si stre>en, wie in dem alten Coupé, das dem Deutschen, so alt es ist, do< nicht lieb geworden zu fein scheint.“

Die „Köln. Ztg.“ bemerkt dazu: :

Die vorstehenden Ausführungen {einen uns dur<aus beweiskräftig zu sein. Einen der shäßenswerthesten Vorzüge unserer Sprache, daß sie uns crlaubt und erleichtert, für neue Begriffe neue, und zwar eht deuts<e Wörter zu prägen, hat der Urheber des „Bahnsteigs“ und des „Abtheils“ si in glü>klihster Weise zu nuße gemaht. Als ein wesentli<her Vortheil muß es gelten, daß die beiden Verdeutshungen gerade ihrer Neubildung wegen zu Verwebselungen keinen An- laß geben, wie dies andere Vorshläge Geleiëgang oder Bühne für Perron, Zelle, Abschlag, Abschnitt, Verschlag, Fah für Coupé nur zu leiht thun würden, und daß sie andererieits doch ihre Erklä- rung in si< selbs tragen. Wie wir uns selbst die beiden Wörter zum Gebrau aneignen werden, so geben wir au<h gern dem Wunsche des Verfassers Ausdruck, daß auch andere Zeitungen die gleihmäßige Einführung derselben dur<h Uebernahme dieses Aufsaes fördern mögen.

Nach den „Verhandlungen des im Jahre 1885 ver- sammelt gewesenen einunddreißigsten Rheinischen Pro- vinzial-Landtags“ wurde in Betreff der Verwendung der fo- genannten Kreisrente bezw. der angesammelten Bestände der leßtern folgender Beschluß gefaßt:

„aus den angesammelten Beständen der in Gemäßheit des $. 26 des Gesckes, betreffend die Ausführung der $$. 5 und 6 des Gesetzes vom 30. April 1873 wegen der Dotation der Provinzial- und Kreis- verbände, an den Provinzialverband der Rheinprovinz gezahlten Nente von 333 411 A jährli, sowie dem überwiesenen Kapitalbestand nebst Zinsen

1) dem Stammfonds der Provinzial-Hülfskasse eine Summe von 1 126 399,53 A6 mit der Maßgabe zu überweisen, u. a. den Landkreisen zu der vorstehenden Einführung der neuen Kreisordnung die betreffenden Beihülfen dur<h Bewilligung von Darlehen unter möglichst günstigen Bedingungen bis zur Gesammthöhe von 2 009 000 A. zu gewähren;

92) dem Meliorationsfonds für die Rheinprovinz cine Summe von 1258500 M per 1. April 1886 zu überweisen und dabei zu be- stimmen, daß die in den Kreisen Kreuznach, Daun, Bernkaslel, Trier Land, Bitburg und Prüm im Jahre 1883 gegebenen Nothstands- darlehen im Gesammtbetrage von 393 700 F dem Meliorationsfonds in Anre<hnung auf die obige Summe von 1258500 M als For- derungen übertragen werden sollen, sodann ferner den Provinzial- Verwaltungsrath zu ermächtigen, auf Antrag der betreffenden Kreise binsichtlih der Verzinsung und Rückzahlung dieser Darlehen erleichterte Bedingungen (29% Zinsen und 2% Amortisation) eintreten zu lassen;

Stellung des Antrages bei der Königlichen Staatsregierung, daß be Rheinprovinz für das Immobiliar-Feuer-Versicherungswesen das t \cließlihe Reht zur Annahme von Versicherungen gewährt werde Ga dem Proxrinzial-Landtage demnächst ein dementsprechender, auf provinziel, Grundlage stehender Geseßentwurf zur Berathung vorgelegt “are Bewilligung von 5000 H à fonds perdu jährli<h auf die Dauer d Etatsperiode zur Hebung und Förderung der gewerblichen Thäti ti in den Gebirg8gegenden der Rheinprovinz; Antrag bei der Königlite, Staatsregierung, daß Kopien der Kataster-Dokumente auf Kosten des Staats angefertigt, den Bürgermeistern übergeben und die nöthig, Anordnungen getroffen werden, daß die Kopien mit den Originale, für die Zukunft in Uebereinstimmung bleiben, und Annahme der fiat tarishen Bestimmungen für die Ausdehnung des Krankenversicherunaz, zwanges auf die Arbeiter der Hausindustrie. Qée

Der Geschäftsumfang der Provinzial-Hülfskasse nimmt ansehnlih zu nach Herabsetzung des Zinsfußes a. für Darlehen auf Ländlis Grundftü>e auf 4 %, b. für die den Gemeinden, Kreisen 2c. gebörige: auf 4} 9% und e. für städtishe 2c. 45 °/% und Festseßung der Uu, tisationsrate ad a. auf # °/, ad b. auf mindestens 1 % und ad : auf mindestens 2 9%; denn am 31. März 1885 bezifferten ih die Darlehen auf 9 833 647,96 #(, während sie am 27. November 1885 inkl. der bewilligten, in der nächsten Zeit abzuhebenden bereits di Höhe von 16 501 240,27 . erreicht hatten. Das Vermögen L provinzialständishen Verwaltung beträgt in Summa Summaruy S 266 500 M, wovon 3 651 000 auf die Provinzial-Feuer-Sozietit ommen.

Wien, 19. Juli. (W. T. B,) In Fiume sind in den leßte 24 Stunden 4 Cholera- Erkrankungen und 2 Cholera-Todesfäll vorgekommen, in Triest 2 Cholera-Erkrankungen und 1 Cholerz- Todesfall.

Rom, 19. Juli. (W. T. B.) Von gestern Mittag bis heut: Mittag sind an der Cholera in Codigoro 1 Person erkrankt und feine gestorben, in Venedig 1 erkrankt und keine gestorben, in Brindisi 4 erkrankt und 2 gestorben, in Francavilla 2 ey kfranft und 8 gestorben, in Latiano 19 erkrankt und 4 gestorben, in San Vito 11 erkrankt und 1 gestorben, in Erie 3 erkrankt und 3 gestorben, in Oria 1 erkrankt und 1 gestorben, in O stuni und San Pancrazio je 1 erkrankt und keine gestorben.

Bäder-Statistik. Personen

Aachen bis zum 18. Juli (Fremde und Kurgäste). . . . 1486) Alt-Haide bis zum 9, Juli (nebst 188 Durreisenden; R E, 110 Baden-Bäden bis zun 16, Juli ren)... WW Borby (Eckernförde) bis zum 11. Juli (Kur- u. Badegäste) 117 Cudowa bis zum 10. Juli (nebst 288 Durreisenden ; Kur- O 704 Cuxhaven bis zum 9. Juli .. 1 169

Verwaltungs -

Provinz Ostpreußen .

Berlin, Dienstag, den 20.

Deutsches Reich.

bis 15. Juli 1886 innerhalb des deutschen Zollgebiets mit dem Anspru auf Zoll:

Na<Gweisung

Steuervergütung abgefertigten Zu>ermengen.!)

Menge des

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in weißen vollen harten Staaten bezw.

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1! in der Zeit \in der Zeiti vom vom i

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1, Jan. bis | : 30 Su 19, SURE î

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Preußen.

Westpreußen Brandenburg Pommern

Posen

Shlesien G Sasen, eins{<l. der Schwarzb. Unterherr- schaften N Swhleswig - Holstein Hannover i; Westfalen _ Hessen-Nafsau . Rheinprovinz 9 170 679

16 823! 325 481}

52 619 4 694 862

165569) 29 628)

10 154 629 3 469 933| 18 364

24 804

Kandiszu>er und Zu@er Zuer in Krystall -, Krümel-

S B «aR CAHECLLE O Ou zue o (Nr. 697 des statistischen 98 9% Polarisation Waarenverzeichnises)

1. bis {zusammen | 1, Jan. bis | 1. bis ‘zusammen

Aller übrige harte Zuer, foroie alle weißen tro>enen J L „Tum Broden und Mehlform. von mindestens Nr. 698 des statistischen (Nr. 698 des statiU]che Waarenverzeichnifses) | i A, t in der Zeit \in der Zeit! O V 30; Juni | 15. Juli | l

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5 020 343 15 965| ——— | |

1783 66 387 59 174 056!

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8380 223 2 152 057 3 369

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| 354 000; 26 418 636

13 474 630

Nohzucker von mindestens 83 o Polarisation (Nr. 699 des statistischen Waarenverzeichnife8)

in der Zeit | in der Zeit vom |

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N 10 552 851 326 7e 9 9009

766 138

9 954 906] 170 195 032

Statiftishe Nachrichten.

Verhältniß der Taufen zu den Geburten in der vangelis<en Landeskirche. Die folgenden Mittheilungen find em im Bureau des evangelis<hen Over-Kirchenraths redigirten „Kirchlihen Gesetz- und Verordnungsblatt“ (IX. Jahrgang 1339) ent- nommen. Im Jahre 1884 sind 528 089 Kinder 1m Webiete der evangelishen Landeskirhe (mit Ausschluß der Provinzen Schleswig- Holstein, Hannover und Heffen-Naffau) lebend geboren worden, davon Zus rein evangelishen Eben (mit Einfluß derjenigen der Alt- Lutheraner) 452 147, aus Mischehen, von denen die Dälfie als zur evangelishen Kirche gehörig gere<bnet wurde, 23 529, von evangelifcen Müttern außerehelic 52 393. Die in der evangelischen Landeskirhe vollzogenen Taufen bcliefen fi<h auf 49 192, und danach telt sich die Zahl der letzteren um 32 877 niedriger als diejenige der Geburten. N ußer- dem wurden evangelis< getauft 9 Kinder aus katholisben Ehen, 1 unehe- liches Kind einer katholishen Mutter, 18 Kinder aus dissidentishen Ch: und 30 Kinder aus jüdischen Ehen. In Prozeutzahlen auëgedrüdt, haben von den lebend geborenen Kindern 93,77% die Laufe 18 der evangelischen Landeskirhe empfangen ; dagegen "d 6,23%/o entweder ungetauft geblieben, oder in einer anderen Kirchengemeinscaft getauft worde. In der letzteren Prozentzaßl find die unter den Geborenen mitgezählten Kinder altlutherischer Eltern enthalten, deren Zahl nach fritheren Ermittelungen auf etwa 0,23% der Geborenen anzunehmeit Ut. Ferner darf aus der bedeutenden Differenz, wel<he in den Prozeut- zahlen der Taufen von Kindern aus rein evangelishen Egen und aus Mischehen f ergiebt (erstere = 95,51%, leßtere = 31,95 o, Differenz 13,5690) die Folgerung gemacht werden, daz auc von der „auf die evangelische Kirche gerechneten Hälfte der Kinder aus Mischehen, cin Theil in der anderen Kirchengemeinschaft getaust worden it. Gegen das vorangegangene Jahr ist in der Prozentzahl sämmtlicher Taufen (1883 = 93,98, 1884 = 93,77) ein geringer RNückschritt eingetreten, welcher sich bei den Taufen der Kinder aus reti evangelischen Chen und der unehelichen Kinder bemerklih macht, während die Lausen der Kinder aus Mischehen gestiegen sind. j

Für die einzelnen Provinzen _hat si< in Betreff der Taufen fol- gendes Verhältmß ergeben. Es sind getauft worden (in Prozent) von Kindern von der E Von DeL aus rein Hälfte der L Gosaininihüit

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4 N RTA 7E E De 16,19 E E 1752 898 E99 64773 1044 1042 10 000 5 000: O E A | | Von 97,23 4 950 510 TADI u î Pofen i : ; 96,55 E A Sthlesien . . 93,25 i T9 250 E Sachse. 9408 | \ Wefstsalen . . 98,94 | Rheinland und 1 1

Sa. Preußen | 27751459

3 959 604 64 T3,

Elster bis zum 14. Juli (nebst 311 Durchreisenden; Kurgäste) 2741 Flinsberg bis zum 3. Juli (nebst 572 Durchreisenden und GEROLUNGSGG e R 778 Bayern d E A bis zum 5. Juli (nebst 58 Durhhreisenden; Sachsen ; | O 90 Württember i T E S | Tae Godesberg am 17. Juli (anwesende Kurgäste). . . 402 Baden : E 512291 73809 986 100 | 4 990] Griesbach bis zum 12. Juli (nebst 33 Durchreisenden; E E S N Badegäste) . 106 Melenburg | 2519 E | |

834 66 93,22 96,32 95,58 95,76 98/39 86,06

—A Co S

in der Regel sogar cine genauere Ortékenntniß; das unter allen Um- | endlich ständen verwendbare Wort fehlt no<. Dem aufmerksamen Beschauer 3) den Rest des angesammelten Bestandes mit 2590 086,67 A. fann cs ni<t entgehen, daß ter Eisenbahnperron in seinem ganzen | zur Tilgung der für den Bau und die Einrichtung der fünf neuen äußern Ansehen, feiner Herstellungsart, seinem Bodenbelag u. f. w. | Jrrenanstalten ausgegebenen Rheinprovinz-Obligationen in der Weife elne große Achnlichkeit mit den Vürgersteigen unserer städtischen | zu verwenden, daß zunächst die Schuld bei der Provinzial-Hülfskasse Straßen hat; und wer, aus der Stadt kommend, über den | für eingelöste, niht zur Konvertirung angemeldete Obligationen mit mit Platten bclegten Bürgersteig wandelnd und ihn be- | 526 233,38 #6 getilgt, sodann die im Besiße der Provinzial-Hülfskasse rachtend, zum Bahnperron geht, der mag kaum eincn merklichen | befindlichen, für die Irrenanstaltsbauten ausgegebenen Rheinprovinz- Unterschied wahrnehmen zwischen diesem Bürgersteig und dem gleih- | Obligationen mit 1417800 vernichtet und endlich der Nest des falls mit Platten belegten, von dem Bürgersteig vielleicht nur dur<h | obigen Bestandes, sowie die nah Maßgabe dcs Haupt Etats in den einen Zaun getrennten Bahnstcig, von dem aus er in feinen Zug | Etatsjahren 1886/88 zu tilgende Summe zur verstärkten Amortisation steigen will. So scheint das Wort „Bahnsteig“ nicht fern zu liegen, | der vorbesagten Rheinprovinz-Obligationen verwendet werde 2c." und billigen Anforderungen möchte es wobl auc) entspre<hen. Ab- Ferner : gesehen davon, daß der „Bahnsteig“ dem Ein- und Ausfteigen Rech- „den Provinzial-Verwaltungsrath unter Genehmigung der ge- nung trägt, theilt er mit dem Vürgersteig no< manche Eigeuthüm- | thanen Schritte zu ermächtigen, wenn er es für nöthig erachte, das lichkeit. Wie diefer, isi der Bahnsteig ein befestigter, neben dem Fahr- } Privileg zu einer Emission bis zu 20 Millionen Nheinprovinz-Anleihe- damm oder der Fahrstraße hier den Fahrgelecisen angelegter | seinen auf einmal oder in verschiedenen Emissionen nachzusuchen und Fußsteg oder Fußsteig, gegen die eigentliche Fahrftraße etwas erhöht | die Verzinsung und sonstige Modalitäten festzusegen.“ angelegt, mit sogenannten Bordsteinen eingefaßt, für Menschen be- U. A. wurde no<h Folgendes beschlossen: Die Bewilligung von stimmt 2c. Auch die „Bahnsteighalle“, die übrigens außerdem wie | 12000 X an den Vorstand der Arbeiterkolonie Wilhelmsdorf bei biéher cine Vahnhofshalle oder kurzweg Bahnhalle heißen kaun, bietet | Bielefeld als Entschädigung für die an rheinische arbeitélose Wanderer ebensowenig Schwierigkeit wie andere ZusaËimenseßungen. Bei- | gewährte Verpflegung; die Uebernahme der städtis<hen Taubstummen- läufig möge no< bemerkt werden, daß als Verdeutshung für den | s<hule in Essen in die provinzialständishe Verwaltung ; die Genehmi- Perron auch das an si ganz zweckmäßige Wort „Bahnflur“ in Vor- | gung des Antrages der Gesellschaft für rheinishe Ge- {lag gebracht und hin und wieder gebraucht worden ist. Das Wort | \<i<tskunde auf Bewilligung cines Beitrags von 3000 4 jährlich ist aber bereits mit Beschlag belegt für das Eisenbahn-, Vestibül*, | für die nächsten zwei Jahre; die Einrichtung einer Ackerbaushule auf welches sih oft unmittelbar an den Vahnsteig anschließt. Man denke | dem Gute Deëdorf ; das Erbitten der Allerhöchsten Bestätigung eines an den Fall, daß cin Landesherr mit der Eisenbahn ankommt und | Nachtrages zu dem revidirten Reglement der Rheinif<en Provinzial- der „Perron“ für die Behörden, die Vertreter von Vereinen und | Feuer-Sozietät vom 1. September 1852; die Stellung cincs Antrags bei dem Königlichen Staats-Ministerium, daß die Reichs8gesetzgebung tahin abgeändert werde, daß für den Milzbrand diejenigen Be-

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Großmöllen und Umgegend bis zum 15. Juli (Badegäste) . 62% Thüringen eins<l. der Großh.

Heiligendamm bis zum 7. Juli (Badegäste) 999 sächsishen Aemter Allstedt 79,

Helgoland bis zum 18. Juli (Fremde und Badegäste Nrn.) 2150 und Oldisleben :

Sn O B S 307 Oldenburg A Ah Saale S4 oRR

(S I r O S G a8 Braunschweig E 261 385] 82 318 24 D 66,

Königsdorff-Jastrzemb O.-S. bis zum 6. Juli (nebst 212 M E | H is 182 439)

U IE E O 2914 F G L A A N

Kösen bis zum 13. Juli (506 Nrn. der Kurgäste) O 1319 Elsaß-Lothringen E i} |

A bis E A areaase, E 4 S E Es S

QBPTPLIdE S1 18, SUE Qu m2 berhaupt im deutschen Zoll- | H

Neenabr Le U Su G ae e A O E D t 34 911 639| 3 865 650! 38 777 289] 9 646 201]

Norderney bis zum 14. Juli (nebst 4705 Durchreisenden; In demselben Zeitraum des | Kurgäste) . . . . . . . . . 28 . . . S 10 317 Vorjahres

Oeynhauscn bis zum 16. Juli (nebst 5351 Durchreisenden ; N, 3411

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B Mes D m c) P R A / \ TWestfalen . 97,33 75 j 4 44 F \ Ns i ias c Die Verschiedenheit der einzelnen Provinzen unter einander ist 5 305 294 L 81324, r, 99 è bei der Gesammtzahl der Taufen am gertngiten. Stärker tritt die- 7! (; © 1 1

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277 336 39 00 329 selbe bei den Taufen unehelicher Kinder, am stärkfien bei den Taufen S U der Kinder aus Mischehen hervor. In Westfalen und in den Pro- E r E | 90 805 vinzen Dit- und Westpreußen beträgt die Prozentzahl dieser Taufen S s : I | nur 62,32 bezw. 62,73, während dieselbe für Berlin, das die höchste | Zahl nachweist, auf 103,03 ermittelt it, Fur die größte Stadt jeder Provinz (ftatt Köln ist das überwiegend ev agelische Barmen ge- wählt) beläuft sich die Prozentzahl sämmtlicher Taufen und_zwar für Pojen auf 101,37, für Barmen auf 95,08, Breslau 93,37, Dort- mund 91,49, Danzig 91,09, Königsberg_i. Pr. 30,99, Stettin 85,70, Berlin 84,66 und für Magdeburg auf 78,08 0

897 402 10 543 603 15 402 448. 193 639 032

37 764 913| 2450 770! 40 215 683] 13 760 524| 266 122] 14 026 646 B 006 B24 207 29 DOD . . ° s E 4 ; ; 5 R E Nt; s , for Ti TT 1) Die Nachweisung bezieht si auf diejenigen Zukermengen, welche zum Grport er u C O O

E S /LE LIG H eal : ï G R E Ausf iber die Zollgrenze gelangte engen. Petersthal (Baden) bis zum 14. Juli (nebst 236 Durch- und dadur< dem inländishen Markte entzogen worden sind, niht also auf die wirkli zur Ausfuhr 1 N : x

Tenn: Dab N 249 Berlin, den 19. Juli 1338. E E peln bis zum 15 Wri Gu, 287 Kaiserliches Statistishes Amt. Pyrmont bis zum 9, Juli (Kurgäste und Durchreisende) . 62% - Be>er. _ E SLEREE Mebr Mie U 10 S U S 72 A R. s E A (SUT S C G M DRRZ N O ACATA N C E: 1ST R Reinerz bis zum 15. Juli (nebst 973 Familien mit 1325 Personen als Erholungsgästen und Durchreisenden; Kure gäste 1222 Familien mit Personen). O

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rad Held zu Hersbru, redlih erworben uno diesem

if f “A0 oro ) H Œ, S TQR (Bitte Fobc S ilbofer von Bußmann, zu Bi>kern, eingetragen werden. Auf im Jahre 1361 vou Gütler A E N verden deshalb alle ihrer | Höfen entwendet, fodann aber vernichte „worden st , endli, daß er seinen dana< ver}lorvenen Vater

dergleichen abge\{<lossen gehalten werden muß, während zahlreiche Be- : S e tfî Ny ÉL Ÿ feierli i f 5 E ; : ; E ; C Hen Rei önt 04 - Fnserate nehmen an: die Annoncen-Expeditionen des dem feierlichen Empfange dur die Thüren zuzusehen. Das Beispiel | stimmungen für maßgebend ertlärt werden, welche für die Lungenfeuche Rügenwaldermünde bis zum 15. Juli (Badegäste) . %6 Anserate für den Deutschen Neich3- und Königl, É T €V Î S + Auletate N 4 zeigt sofort die Unzulässigkeit der Bezeichnung des Perrons als Vahn- 12 È be & Co., E. Schilott nähere Untersuchung angestellt werde, ob die Rückversicherung für die O C 2E register nimmt an: die Königliche Expedition | 1. andel & Vogler, G. L. Daube Ms Ls

Auch für das „Coupé“ sind Verdeutshungen mehrfa<h vorge- | kleinen Viehversiherungs-Verbände bei den bestehenden Privatgesell- | Salzdetfurth bis zum 15. Juli (Kurgäste) . 398 n L i . Zwangsvollstre>kungen, Aufgebote, BVor- O ad n Büttuer & Winter, sowie alle übrigen größeren

{lagen worden. So is namentlich der Versuh unternomn'en, „Ver- übrbee. S W L . fle) 510 Men Miel neigt U ladungen u. dergl. e u ' ) so daß dem bestehenden Bedürfniß ausreihend Genüge geleistet werde, ooden a. d. Werra bis zum 9. Juli (327 Nrn. ; Kurgäste A M . i z 2; j -Änzei ören

Grund hierfür dürfte darin liegen, daß wir mit diesen Wörtern ab- | und Berichterstattung an den nächsten ordentlichen Provinzial-Landtag Stolpmünde bis zum 15. Juli (Badegäste). 620 Berlin SW., Wilhelm-Straße Nr. 52. Verloojung, Kraftloserklärung, Zinszahlung / S lien Naceihten | mai R B s getrennte Behältnis)e urtergeordneter Art zu bezeichnen pflegen: Ver- n, 1, von öffentlich, Papieren. i : VEN S E T hlä enräumen, u Summe von 4000 6 auf 5 Jahre aus dem Etat des landwirth- | Warmbad bei Wolkenstein bis zum 8. Juli (223 Parteien « M = R s die Anwendung auf die für Reisende bestimmten Wagenräume wider- schaftlichen Fonds behufs eigenthümlicher Erwerbung von Vich für Î ( N wird, nahdem auf Autrag der K é strebt. Zweifellos gute und au<h manchmal gebrauchte Ausdrücke sind ] Warmbrunn bis zum 16. Juli (nebst 2009 Erholungsgästen í nahme des den Beklagten gehörigen, am Kahlenberge | gk. Bc l é ( i ilung vinzial-Umlage nah dem Maßstabe der direkten Staatssteuern, mit und Durreifenden; Kurgäste) Vorladuuagen u. dergl. C N r betannten Cigenthumsprätendenten stehen können, Abtheilung. Von diesen ist aber nur die Bahnwagen- | Ausschluß der Steuer vom Gewerbebetriebe im Umherziehen, unter 60 Ruthen zum Zwecke der _ Zwangsversteigerung Griftenz na, U CSNE Aba R ‘Rechte E C allein beerbt hat abtheilung allgemein anwendbar, und das Wort kann sich seiner un- ] S Nach heute erlassenem, seinem ganzen Inhalte | dur Beschluß vom heutigen Tage verfügt, auch die | aufgefordert, ihre b S HIRI N lev a Sd a nun ferner j Q pes E L i i D auf A einzelnen Land- und Stadtkreise, mit der Be- E M bis zum 18, Juli (Fremde, Badegäste u. Durch- na t Lotannt Tee 1 Termi Zwang Beinbithet uaestens n ao 1 niht wieder zum Vorschein gekommen sind und in ammensckungen Rauchcoupé, Coupéwagen, Coupé-Anor d immung, daß di i Seitens der Kreise auf die Gemein- reisende S ru> in den Mel gischen Anzeigen bekannt | de Tage erfolgt i ermin zur Zwangs | i Seri Zi Nr den Büchern die S noch) offen steht, so wird Einrichtung L a. m. nicht ers Minen U übrigen lätt N eris j E dru in den MeEl eburg men D aen e De Ten, S N i bei dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 1, an- | den Bücher die Shuld noc) offen sieht, }o wird

t ) aus anderweiten, zur Verfügung der Kreise stehenden Cinnahmen ge- Wittekind bei Giebichenstein und Halle bis zum 8. Juli A rung des dem Polizeilieutenaut a. D. Hacke Sounabend, den 25. September 1888, P E O R A, arie auf die Urkunden zu erheben Theile Zerlegten und Getrennten der Sache durchaus entspriht, und | de>t werden kann, und bis zur Ertheilung der Allerhöchsten (Sande (230 Nrn.) . 00 . zu Berlin hörigen Erbpachthofes Schlesin Mittags 12 Uhr, : anfprüchen auf das Grundstüce Var aua P E ce Iben liens dieser Gedanke könnte darauf führen. das Coupé den „Abtheil“ zu U & H 1 e Ber S f 76, E G9 vor Herzoglichem O S e ohe uer Wittwe Knoop, gt. Bußmann, und den Vetonomen im Termine am

ei der Königlichen Staatsregierung, mit der Anl 8 (G - | von 40, Deep (Bez. Stettin) von 31, Groß- und Klein-Hor]k von 1 Verkaufe na< zuvoriger endliher Re- | Nr. I. angeseßt, in welchem die Hypokheigtau iger l (00Þ, gt. U , L E Ae e 5 48 Mi 3 12 Uhr

L Se Da g atsregierung er Anlegung des Grund , p z ) ß \ ) zum Verkaufe nah z g ) Nr ge ß : Wilhelm Knoop, gt. Susimann, erfolgen wird und 8. April 1887, Mittags 12 Uhr, gebildet und niht so natürli<h wie der „Bahnsteig“. Sieht man den Abraum (das Abgeräumte oder Abzuräumende), den Abdru>, die Abgabe, Abluft, ven Absturz, Abstrahl, Abtrag, Abdampf und endlich Beruhigung für die Möglichkeit der Einbürgerung des Abtheils kann man wohl auch daraus eutnehmen, daß mehrere der mit Ab- gebil- theils no<h nit alten, theils ganz jungen Ursprungs sind. Und was selbst den stammverwandten „Antheil“ betrifft, so gehört auch dieser war das Wort selten und findet sih nur vereinzelt; in Wörter- büchern des sc<zehnten Jahrhunderts aber und in Luther’s Schriften es allgemein übli<h und heute ist cs eins der geläufigsten Wörter unserer Sprache. Und dabei hatte man für den Antheil in seinen „Theilnabme“, cs Tag somit für die alten Deutschen das „tief empfun- dene Bedürfniß“ zur Schaffung des „Antheils“ nicht einmal vor, wie

Was bei dem Abtheil vor allem überstanden werden muß, ist wohl die Gewöhnung für unser Ohr. Das mens<hli<e Ohr aber ift Lebenden {on angenommen ; geht man aber hundert Jahre zurü, so füllen sie Seiten! Und das waren vielfah Ausdrücke, die sich dur< Wohllaut gefangen nahmen und beftri>ten, nein, es sind zahl- reiche re<t ungebärdige und fknorrige Gesellen darunter. Haben wir

wohner der Stadt dichtgedrängt im „Bahnhofs-Vestibül“ stehen, um h R 4 A ‘o ; ç 29G S L = ; YGanho : S i ¿‘s Rudolf Mofse, Haascuste:8 L G [ee U ] elten; der Auftrag an den Provinzial - Verwaltungsrath, daß | Salzbrunn bis zum 11. Juli (nebft 1632 Fremden; Kur- Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- ; H > 5 ie ablissement abriten und ,eSuivalidantant e j flur, wahrend Bahnsteig niemals Zweifel aufkommen läßt. 3 ; N L di i R 8 / y | : Ste>bricfe und Untersuhungs-Sachen, R Oa S A schaften oder auf genofsenschaftlihem Wege allgemein ausführ i, | Salzhemmendorf bis zum 15, Juli (Kurgäste). 126 L: ; i eige Unuoucenu- D \<lag" oder „Abschlag“ dafür einzuführen, aber ohne Erfolg. Der | ao ea ie U f o Preußischen Staats-Auzeigers: ; Paus Verpachtungen, Verdingungen 2c. Literarishe Anzeigen. Unnoncen- Vureaux- getrennt e C über das Ergebniß; Gewährung jährlicher Beihülfen bis zu einer | Sylt *) bis zum 15, Juli (Kurgäste und Durchreisende) . 1146 M A = \<läge in Kellern, Bodenräumen, Ställen u. dergl., und daß uns deshalb E ; N B d den Oekonomen Wilhelm Knoop mit 340 Personen, darunter Kurgäste) c > Aufgebote lägerin die Beschlag- | gt. Bußmann, und den Dekonomen ilhelm no00oPÞ, t ) 1 1 kleine bedürftige Landleute; die Vertheilung der allgemeinen Pro- Zwangsvollftre>ungen, LLU/g&90TE, u 5 x Lettere Bahnwagenabtheilung, Wagenabtheilung oder, wo Zweifel niht ent- ( N hiesiger Feldmark belegenen Aerstü>s zu 4 Morgen | en U A 0E H y L B 9. Münster) bis zum 15. Juli (auswärtige Kur- 121163] Berücksichtigung der dur< das Geseg vom 11. Juli 1822 gewährten gäste Da nun ferner feststeht, daß die Urkunden feitdem “o f QSngo A0MNP “m Anl j 17 s : : F Ó H T 7 ° 3 S T oA Gyr » . Va nun ferner fette )L, UO 13 L H IS Leholfenen Länge wegen unmögli<h einbürgern, zumal wir die Zu- a nah dur< Anschlag an die Gerichtstafel und dur | Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche an den 6. Oktober cr., Vormirtags 109 Uhr, den nach demsel s zufinden habe, i it di ( i Wildungen bis zum Juli (1180 Nrn.) j; den zur Zivaugsversteige?: | versteige ; s je mit t i ì s tr 8 He s Aufgebot erlasfe niht wohl leugnen, daß der Begriff des Abgetheilten, in einzelne n nach demselben Maßstab stattzufinden habe, insoweit die Umlage nicht g zum Juli ( Nrn.) gemachtem Proklanm finden zur Ziwaugsversteige?: | versteigerung auf zumelden, widrigenfalls sie mit thren etwaigen Real- | auf Antrag des Held das Aufgebot erlassen und ( / , : R i ; E s Eigenthums für die | vermag, öffentlih aufgefordert, diefelben späte! upé iun Ba Milan In Ser pileriaon Wle u Geben! fett Antrag Von anderen Bädern wurden besu<t : bis zum 1. Juli: Breege mit Zubehör Termine werden und die Eintragung des Eigenthums für die | vermag, öffentlih aufgeso diese nennen. Das neue Wort will dem Ohre zunächst wohl nicht sehr b , p 2 , L G z 2, 4 M I 4 S N, Á F L L G é R Ae ¿bs : t G gulirung der Verkaufsbedingungen am die Hypothekenbriefe zu überreichen haben ibnen nur überlassen bleibt, ihre Ansprüche in einem | vor dem unterzeidneten Gericht geltend zu machen aber von dem ersten Eindru> auf das Ohr ab: haben wir nit die dem „Abtheil“ nähstverwandten Abschnitt und Abschlag? Eine deten Wörter, wie Absturz, Abglanz, Abdampf u. a., nahweisli<h feineêwegs ciner grauen Vorzeit an. Noch vor zwei Jahrhunderten vermißt man es fogar ganz. Erst im vorigen Jahrhundert wurde beiden Hauptbedeutungen bereits die Wörter „Theil“ und anderseits es bei uns zur Beseitigung des „Coupés“ obwaltet. gar cin wä<hsern Ding. Wie viele neue Wörter haben selbst wir heute dem Ohre nicht etwa mit lieblihem Klange eins<mei<elten und es aber unser Ohr in den Theilen, die bei unsern Altvordern au< den

buchs für die Rheinprovinz fo bald als. mögli<h, und zwar bezirks- weise, vorzugehen; ferner dieselbe zu ersuchen, auf cine weitere Er- mäßigung der Kosten bei notarieller Uebertragung von kleineren Db- jekten hinzuwirken, insbesondere aber die Stempel bei den Gesuchen um Hypothekareintragung und bei den Hypothekarauszügen und Löschungs-Attesten in Fortfall zu bringen; die Bewilligung von 100 000 für folgende Kirchenbauten: für die Kirche zum h. Severin in Köln 5000 F für die Kirche zu Kaiserswerth 5000 46 für die Münsterkirhe zu Bonn 18000 # für die Pfarrkirhe zu Boppard 18 000 #4 für die Pfarrkirche zu Brauweiler 10 000 E Die Münsterkirhe zu Gladba<h 15000 Æ für die Kirhe zu Neuwerk 3000 #& für die Kirche zu Waldfeuht 2000 Æ für die Kirhe zu Andernach 8000 M für die Münsterkirhe zu Essen 10(C00 # für die Kirche zu St. Arnual 6000 #4; Bewilligung von 5000 M aus den Mitteln des Ständefonds für die monumentale Ausführung der bei Gelegenheit des Kaiserfestes im September 1884 angefertigten, im Treppenhause des Ständehaufes aufgestellten Figurengruppe ; die Bewilligung von 100 000 #6 aus dem Ständefonds zur Linderung der durch die Hagelbeschädigung entstandenen Noth in den Kreisen Gummersbach, Wipperfürth, Neuwied, Moers und Geldern à fonds perdu; die Bewilligung zinsfreier, jährli mit 10%, zu amorti- sirender Darlehen bis zum Gesammtbetrage von 50000 4 auf Antrag aus dem verstärkten Melioratiensfonds zu dem Zwecke der Linderung der Noth der Hagelbeschädigten in den nothlei- denden genannten Bezirken; Auftrag an den Provinzial-Verwaltungs- rath, darüber Erhebungen anzustellen, in welher Weise eine ander- weitige Regelung des Hagel-Versicherungswesens, sei es auf provin- zieller oder auf weiterer Grundlage, fei cs auf dem Wege des Zwanges oder der Freiwilligkeit wünschenswerth oder nothwendig erscheine; die

Lohme (Rügen) von 65, Neuendorf von 30, Osternothhasen von 4, Prerow_ von 49, Rewahl von 24, Thiessow von 27, Zingst 0 30 Personen; bis zum 10. Juli: Wennigstedt von 46 Personen. Am 17. Juli waren in Nittersdorf (Godesberg benachbart) 49 Kul gäste anwesend.

„Wiesbaden als Terrain-Kurort zur Behandlung A Herz- und Lungenkrankheiten, Bleichsuht, Fettsucht 2c. von Dr. t C. Mordhorst, praktischen Arzt in Wiesbaden“ eine Karte Ï Terrain-Kurwege ist im Buchhandel zu haben. (Im Auftrage Wiesbadener Kurvereins veröffentlicht. Verlag der Lith. Anstalt h H. Ifffselbaecher, Wiesbaden.)

*) Vergl. „Die Nordseebäder auf Sylt, Westerland, Marienlu S aa o af 2. vermehrte Auflage. Hamburg, Otto Meißnel. D

Bäder - Almanach. 3. Ausgabe 1886. Rud. Mosse, Berlit Frankfurt a. M., Leipzig.

Nedacteur: Riedel. Berlin:

Verlag der Expedition (I. V. : Heidrich). Dru>: W. Els ner.

Sechs Beilagen (eins{<ließli< Börsen-Beilage).

3) zur Anmeldung dinglicher Rechte an das Grund- tü> und an die zur Immobiliarmasse desselben | mänen, zu Braun

statt.

Auslage der Verkaufsbedingungen vom 4. August . I. an guf der Gerichts\hreiberei und bei dem zum Sequester bestellten Herrn Rechtsanwalt Bürger- meister Calsow hieselbst.

[21164] der Ehefrau des Modelltischlers Wilhelm Wegener,

den Maurer Ioachim Heyde>e und dessen Chefrau, Johanne, geb. Kohlrusch, hieselbst, Beklagte,

Donnerstag, den 19. August 1886, Vormittags 11 Uhr, 2) zum Ueberbot am Donnerstag, den 23. September 1886, Vormittags 11 Uhr,

gehörenden Gegenstände am L Donuerstag, den 19. August 1886, Vormittags 19 Uhr,

Dömitz, den 16. Juli 1886. : Großherzoglich Mecklenburg-Schwerinsches Amtsgericht. a Beglaubigung: er Gerichtsschreiber Kie>ksee, Aktuar.-Geh.

Fn Sachen

roline, geb. Ludwig, zu Rübeland, Klägerin, wider

wegen Zinsen,

21188 Aufgebot. i i Nabe Herzogliche Kammer, Direktion der Do-

/ 3 hig, glaukßhaft gemacht, daß fie Eigenthümerin der von dem Domänenamte Allers- heim relevirenden Kruggerechtigkeit zu Golmbach ist und das Aufgebot bezüglich dieses in dem Grund- buche nicht eingetragenen dinglichen Rechts beantragt welhe Rechte an jener Krug- gere<htigkeit zu haben vermeinen, hierdurh aufge- fordert, dieselben bis spätestens zu dem au} den 16. September 1886, Morgens 93 Uhr, anberaumten Termine bet unterzeichnetem Gerichte

hat, so werden Alle,

Hasselfelde, den 9. Jali 1836. D Herzogliches Amtsgericht. Germer.

anzumelden. L Stadtoldendorf, den 13. Juli 1386. Herzoglich Braun [weg iieges Amtsgericht. eede. Zur Beglaubigung: Schünemann, Gerichtsschreiber.

[21136] Aufgebot.

Das Eigenthum des Grundstücks Fl. IX. Nr. 173/43 der Steuergemeinde Bi>kern, dessen Besittitel gegen- wärtig für die Eheleute Johann Wilhelm VBarßs- mann, gt. Darve, und Anna Maria Stratmann zu Bikern berichtigt ist, soll für die Wittwe Knoop,

b

besonderen Gelsfeu

unterzei selbe für to Potsdam, den 12. Königliches Amt

“Aufgebot.

Hopfenhändler ( D hinreichend glaubhaft gemacht,

[21169] :

Auf den Antrag des _ Schü zu Potsdam auf Todes 18. November 1830 zu Potsdam des Schneiders Friedr das Iahr 1850 auf und lurz nach Pommern seitdem a auf deu 7. Juni 188 angeseßt und der Friedri dert, fich spätestens 1m <neten Gericht zu melden, dt erklärt werden wird. U 1SO 8geriht. Abtheilung I.

[21167] Der bruck in Baiern hat h zend ( daß die beiden kurbefsis<hen Prämien]cetne:

a. Serie 5038 Nr. 125 947 über 40 Thaler, 0 s 6102 2548 von seinem Vater, dem Hopfenhändler

Prozesse zu verfolgen. fFirchen, den 13. Juli 1336. Königliches Amtsgericht.

Aufgebot. L A Schneidermeisters Friedrich erklärung seines am B geborenen Bruders, i Albert Schüß, welher um} die Wanderschaft gegangen ist [21171] aus einer Stadt in Angehörigen Nachricht gegeben hat, | 1 g

wird Aufgebotstermin | wähter Renau, Fe i 10 Vormittags 10 Uhr, | shwarzen Bernhardiner Lockenhundes, < Albert Schüß aufgefor- 9) einer am 13. Ap Aufgebotstermin bei dem

Antritt derselben seinen g ber vershollen ist,

und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls dieselben für kraftlos erklärt werden sollen. Cassel, den 6. Juli 1886. E Königliches Amtsgericht. Abtheilung Il. (gez) Kna. Veröffentlicht : Böbbis,

als Gerichtsscbreiber.

Nufgebot.

Es it das Aufgebot folgender Fundfachen:

1) eines am 19. März 18386 dem StadtnaÞt- Feldstraße 7, zugelaufenen großen

ril 1886 auf dem Bauplaßz zu der Königlichen Schloßapotheïe aufgefundenen, widrigenfalls der- | von dem Bauwrvächter Friedrich Sculy, Dorotheen- straße 60, an sich genommenen gelben Neufundländer- Bastardhündin : 7 9 eincs von Gustav Wiechert hier, Schlegelitraße 31, ain 26. März 15386 an der Chauffee- und Liesen- straßen-E>e gefundenen Portemonnaies mit 8,409 f Jeld 1 8- | Inhalt, beat gemi V eines am 6. März 1883 auf einem Maskenball hei des Turnvereins „Froh und Frei“ in der Bergstraße 68 vom Scriftsezerlehrling Dskar Wollshläger bier, # Y Borsigstraße 24, gefundenen 10 Markftüd>es, Johann Con- 5) einer am 13, März 1836 in der Wohnung des