1886 / 184 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Zum Zwe>e der ¿ffentlihen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemat.

Karlsruhe, den 29. Zuli 1886.

Staef, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts. [23985] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann S. de Löwe zu Norden klagt gegen den Siebelt Janssen und die Antje Janssen aus Reithamm, z. Z. unbekannten Aufenthalts, wegen enes dem weil. Vater der Beklagten am 17. Juni 1879 gegebenen Darlehns zu 300 H, mit dem An- trage auf solidarishe Verurtheilung unter vorläufiger Nollstre>barkeitäerklärung des Urtheils zur Zahlung von 2/9 Antheilen der libellirten Forderung zu 300 A mit 66 44/66 S nebst 5 9% Zinsen seit 1. Mai 1885 und ladet die Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtszericht zu Norden auf L:

den 29. Oktober 1886, Vormittags 10 Uzr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Norden, den 31. Juli 188%.

Behrens, i

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [24011] Oeffentliche Zustellung.

Der Handarbeiter Johann Michael Hölbe zu Obrdruf, vertreten durh Rechtsanwalt Dr. Krügel- stein daselbst, klagt gegen Frau Wilhelmine Thiel, geb. Hölbe, zuleßt in Ohrdruf, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen ciner Zinsenforderung mit dem Antrage, daß Beklagte verurtheilt werde, L

jährlih am 1. Januar dem Kläger bis zu dessen Lebensende 5 %% Zinsen mit 15 4 seit dem j. Sanuar 1879 ab zu bezahlen und die Kosten des Rechtsstreites zu tragen, sowie daß das

Urtbeil für vorläusig vollstre>bar erklärt werde, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor das Herzogliche Amis- geri<t zu Ohrdruf auf den 4. November 1888, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Ohrvruf, den 5. August 1536.

Helbig, Gerichtsschreiber des Herzoglichen Amtsgerichts.

94015] y Oeffentliche Zustellung und Lavung. In Sachen Adrian Doris, UhrmacherEehesrau 1n Nürnberg, gegen Adrian Wilhelm, Uhrmacher, zuletzt in Regens\tauf, Beklagten, wegen Chescheidung, hat das Kgl. Landgericht Regensburg auf Antrag des klägerischen Vertreters, Kgl. Advokaten Münz, untern! 99. 1, M. wegen unbekannten Aufenthalts des Bes flagten die öffentlihe Zustellung der Klage vom 17. l. M. nebst Ladung bewilligt und zur Verhand- lung der Klage die Sitzung der 11. Civilkammer vom Dienstag, deu 39. November 1886, Vorm. Ÿ Uhr, im Sitzungssaal Nr. 71, bestimmt. | In der Klageschrist wird behauptet, daß der Be- flagte seine Ebefxau seit November 1830 verlassen habe und daß er seit seinem letzten Briefe an die- selbe, d. d. Ruhn, den 8. Juni 1882, Nichts mehr von fi habe hören lassen und wird die Bitte ee stellt, Urtheil zu erlaffen: Die Che zwischen der Klägerin Doris Adrian und dem Beklagten Wilhelm Adrian wird dem Bande nah aufgelöst. Wilhelm Adrian wird als s<uldiger Theil erklärt und hat derselbe alle Streitskosten zu tragen. 2 Zugleich wird der Beklagte zu dem vorstehend be- fannt gegebenen Verhandlungstermine geladen und aufgefordert, eincn bei dem Kgl. Landgerichte Regens- burg zugelassenen Anwalt zu seiner Vertretung zu bestellen. Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts Regensburg. Der Kgl. Obersetretär beurlaubt : Leeb, Sekretär.

[23979] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Arbeiter Rolle, Charlotte, geb. Hampfe, in Wittenberge, Klägerin, vertreten durch den Rechtsanwalt Peters in Stendal, klagt gegen ihren Ehemann, Arbeiter Hermann Rolle, zuleßt in Krusemark, jet in unbekannter Abwesenheit, Beklagten, wegen Ehescheidung mit dem Antrage: die Che der Parteien zu trennen und den Be- klagten für den allein huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Mechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stendal auf ven 18. November 1886, Vormittags 9% Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Änwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Stendal, den 2. August 1836.

Genri <, Assistent, :

als Gerichtss<reiber des Königlichen Landgerichts.

[24914] Oeffentliche Zustellung und Lavung. Der Arbeiter Heinri<h Dannenberg in Lehe, ver- treten dur< den Rechtsanwalt Friedrihs in Verden, flagt gegen seine Chefrau, Aufenthaltsort unbekannt, wegen Ehebruchs und bösliher Verlassung, mit dem Antrage auf Trennung der zwischen den Parteien be- itehenden Ehe dem Bande nah und Erklärung der Beklagten für den \{uldigen Theil, und ladet die Beklagte, deren Aufenthaltsort sowohl dem Kläger wie dem Zustellungsbeamten unbekannt ist, zur aber- maligen mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IIL. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Verden a. d. Aller auf : deu 283. November 1886, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung , einen bei dem geda<hten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung und Ladung der Beklagten wird dieser Auszug der Klage bekannt

gemac;t. A. Mühry, / Gerichts\<hreiber des Königlichen Landgerichts.

[23983] Gütertrennungsklage.

Die Ebefrau Jacob Berchem, Catharina, geb. Scheben, ohne Geschäft zu Niederdrees, vertreten durch Rechtsanwalt Klein zu Bonn, klagt gegen ihren ge-

nannten Ebemann, 2c. Berchem, ohne Geschäft zu

auf Auflösung der zwischen den Parteien bestehenden ehelien Gütergemeinschaft. E Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der 11. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn is Termin auf den 11. November 1886, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Boun, den 2. August 1886. i Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts. Donner, Landgerichts-Sekretär. Bekanntmachung. Die dur< Rechtsanwalt Dörpinghaus vertretene zum Armenrehte zugelassene gewerblose Bertha, geb. Fröhlich, zu Elberfeld, Ghefrau des Wirths Gmil Haktig daselbît, hat gegen diesen beim Königlichen Landgerichte zu Elberfeid Klage erhoben mit dem Antrage: die zwischen ihr und ihrem genannten Che- manne bestehende Gütergemeinschaft mit Wirkung seit dem Tage der Klagezustellung für aufgelöst zu erflären. : e ; J Zur mündlichen Verhandlung ist Termin auf den 26. Oktober 1886, Vormittags 9 Uhr, im Sigzungéfaale der I. Civilkfammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeid anberaumt. Der Landgerichts-Sekretär : Schmidt.

[24020]

[23981] Auszug- S : Catharina Joachim, Ehefrau des fruheren Wirths osef Nuß in Straßburg, vertreten dur MRechts- inwalt Bloch dahier, klagt gegen ihren genannten Ghemann auf Gütertrennung. Zur inündlichen Ver- handlung is Termin bestimmt in die Sizung der 1. Civilfammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Straßburg vom 22. November 1886, Vor- mitiags 9 Uhr. j

Straßburg, den 39. Juli 1886.

Gerichtsschreiberei der I. Civilkammer. Kammes8.

[24021] Bekanntinachung. : Durch Urtheil der I. Civilkammer des König- lichen Landgerichts zu Elberfeld vom 10 Bul 1886 ift die zwishen den Eheleuten Fabrikant August Jahn zu Barmen und der zum Armenrecte zugelassenen Elisabeth, geb. Sommer, daselbst bisher bestandene geseßliche Gütergemeinschaft mit Wir- fung vom 1. Juni 1886 für aufgelöst erklärt worden. Der Landgerichts-Sekretär :

Schmidt. [23982] Gütertrenunng. Durch Beschluß des Kaiserlichen Mülhausen i. E. vom 27. Juli 1886 in Sachen der Henriette, geb. Haas, in Mülhausen i. E., gegen ihren Chemann Lazarus Bloch, Weinhändler, in Paris wohnend, ist die zwischen den Parteien be- stehende Gütergemeinschaft für aufgelöst erklärt worden. E Mülhausen i. E., den 4. August 1886.

Der Landgerichts-Sekretär :

Stahl.

Landgerichts zu

[24041] ; Durch re<tskräftiges Urtheil des Königlichen Land- gerichts I. Civiltammer zu Koblenz von 2 1886 wurde die zwishen den Eheleuten Johann Soergel, Lohmüller zu Kreuznach, und Magdalena, geborene Fuhr, daselbst bestandene cheliche Güter- gemeinschaft für aufgelöst erklärt, an deren Stelle völlige Gütertrennung ausgesprochen und die Parteien zur Auseinandersezung und Liquidation vor den Königlichen Notar Wellenstein zu Kreuznach ver- wiesen. Breuer, Gerihtss<hreiber des Königlichen Landgerichts.

[23975] : E

Dur Urtheil der Strafkammer Kaiserlichen Landgerichts dahier vom 28. Mai 1886 sind die Wehrpflichtigen: : 6 2 Gaspard Baton, geb. 19./5. 64 a,

2) Georg Paul, geb. 4./6. 64 zu Bettingen,

3) Nikolaus Delesse, geb. 19./12. 64 zu Ober- homburg,

4) Peter Eid, geb. 15./2. 64 zu Range

5) Nikolaus Friedrich, geb. 19,/7. 64 zu Spittel, cines Vergehens nah $. 1401 St.-G.-B. nicht \huldig erklärt und freigesprochen worden. Gleich- zeitig wurde die unterm 26. Februar l. F. verhängte Beschlagnahme des Vermögens der Genannten wieder aufgehoben.

Saargemüud, den 2. August 1886. _

Kaiserliche Staatsanwaltschaft.

zu Merlen-

[24017] Oeffentliche Vekauntmachung. In den Zusammenlegungssachen : a. der Naubacher Feldmark (R. 172) b. der Naubacher Gärten (R. 181), i Kreises Altenkirhen, Regierungsbezirks Koblenz, werden :

ad a, 1) Philipp Oettgen, Erbe der verstorbencn Ehefrau Wilhelm Oettgen, Catharina, geb. Koch, aus Raubach, Christian Kurz, Sohn der Chefrau Friedrich Kurz, Sophie, geb. Schmidt, von Brechhofen, Anna Catharina Eich, Tochter des Johann Dietrich Eich zu Wienau, 4) Maria Clisabeth Cich, Tochter des Johann Dietrich Eich zu Wienau, : 5) Elise Christ, Erbin des Wilhelm Christ 11. aus Raubach ; ad b. 1) Peter Conrad, 2) Wilhelm Conrad, 3) Anton Conrad, 4) Franz Neuschenbach, ad 1—4 Erben der Eheleute Bertram Conrad und Luise, geb. Reuschenbah, aus Raubach, 5) Philipp Oettgen, Erbe der verstorbenen (She- frau Wilhelm Oettgen, Catharina, gev. Koch, aus Raubach, deren Aufenthaltsort unbekannt ist, hierdur< zur Vollziehung des bei dem nachbenannten Spezial- Commissarius einzusehenden Rezesses zu dem auf Dienstag, deu 12. Oktober 1886, Vormittags 9 Uhr, in dem Geschäftslokale der Königlihen Spezial- Commission zu Dierdorf anberaumten Termine vor dem MRegierungs-Assessor Pfeffer von Salomon 11. mit dem Bemerken vorgeladen, daß die Kosten der

2) 3)

Maßgabe des Kostengeseßes vom 24 Düsseldorf, den 2. August 1886

für die Rheinprovinz und die Hohenz Grein.

Ausbleibenden werden zur Last gelegt werden.

Königliche General-Commission

. Juni 1875 den

ollernshen Lande.

[24009] t In die Nehtsanwaltsliste des hie

Elberfeld, den 4. August 1886. er V: Der Dumreicher.

I.

[24008] _ n die Liste der

walt Markus Peyfer Witzenhaufen, am Königliches Dr. Leppel.

4. August 1

[23959]

Loos-

Nr. Holzart

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Bekauntmachung.

Landgerichts ist eingetragen worden: Nr. 419. Flucht, Rechtsanwalt in Elberfeld.

Landgerichts-Präsident. Landgerichts-Direktor :

beiin Hiesigen Amtsgericht zuge- lassenen Rechtsanwälte ist eingetragen der Rechtsan- in Witenhaufen.

Amtsgericht. 11.

Holzverkanf im f<hriftl. Angebotsverfahr

figen Königlichen

586,

Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.

[23957] Vekauntznachung.

Die im Bezirke des unterzeihneten Eisenbah Betriebsamtes angesammelten alten Schienen Scmiede- und Gußeisen-Abgänge und die gebraugt: Putzbaumwolle sollen am 26. August d. Jz, Vormittags 12 Uhr, öffentlih versteigert werden Die Bedingungen sowie die Nachweisung der zuy Verkauf kommenden Materialien liegen bei In Bahnhofs-Vorständen zu Berlin Bahnhof Friedrig straße, Schneidemühl, Dirschau, Königsberg i, Pr Mohrungen, Braunsberg, Elbing, Bromberg, Danjie l. Th., Danzig h. Th. sowie bei den Vorstehern de: Kaufmannschaft zu Berlin, Breslau, Promber Posen, Stettin, Königsberg i. Pr., Elbing und Danzig zur Cinsicht aus und werden den Kauflustigen au< auf portofreie Anforderung unsererseits unent: geltlich zugesandt. E

Die Angebote sind in versiegelten Umschlägen, mit der Aufschrift: „Angebot auf Materialien-Abgänge* verschen, bis zur Terminsstunde an unsere Adreise einzureichen. Dauzig, den 30. Juli 1886. ;

Königliches Eisenbahn-BetriebLanit,

Kiefern-,

| I. Klasse | 1]. Klasse | 111. Klasse

en in der Königlichen Oberförsterei Neuftadt W.-Pr, Bau- und Brennholz.

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desgl. | J Schutzbe ieser. | desgl. Auf entgegengenommen. bedingungen anerkennt. Die (Sröf am 16.. August d. J Anbieter bleiben 14 Tage nah dem Zuschlage, der Be Die Verkaufsbedingungen, ] Erstattung der

6—10 km von Neustadt entfernt.

[23958] Zufolge höherer zeichnete Haupt-Steuer-Amt das Nr. 60 ‘an dér

Wir haben demzufolge einen Liz

in unserem merken eingeladen werden,

eingesehen werden können. Berlin, den 2. August 1886.

[23589]

Am Dieustag, den 10. mittags 9 Uhr, |c n Museums-Inusel mehrere alte S und fonstige Mobilien

Berlin, den 31. Juli 1886. Königliches Haupt - Steuer - Gegenftiäande.

[21214] Die im Kreise

in welcher an Aer Wiesen mit enthalten sind,

gebots anderweit verpahtet werden Zu diesem

hier, Albrechts\traße Nr. 31 1, rungs-Rath Rother anberaumt,

Die Domäne liegt 17 km (e

Brieg entfernt in der gegen deren Ucberfluthungen sie s\<üßt wird.

Zur Uebernahme der Pahtu:

si die

,

dessen eigenthümlichen B

vor dem oben genannten in glaubhafter Weise

gesctzt worden. Die Pachtbedingungen,

theilen, desgleichen während der Dienststunden in

eingesehen werden. Die Besichtigung der

gebauer zu Brieg gestattet. Breslau, den 14. Juli 1886.

und Forsten.

Niederdrees, wegen Gütertrennung, mit dem Antrage

etwa erforderli werdenden Versäumnißurtheile nah

O elri hs,

auf Holz in der Oberförsterei Neustadt W.

Œ&, Vormitt. von 10 Uhr a an ihr Gebot gebunden. Rest binnen vier Monaten an - owie die Holznummern können in der hiesigen Amtsftube eingesehen oder gegen Screibgebühren bezogen werden. Die Hölzer der Looënummern 1/3 liegen 5 km t

Rheda, d km von Neustadt entfernt. Die Loosnummern

mäne Riebnig in der Größe von .

1887 bis dahin 1905 im Wege des öffentlichen

möglichst vor dem Termine, späte|t Regierungs-Commissar auszuweisen haben.

Das Pachtgelderminimum ijt auf 10 500 46 fest-

langen gegen Erstattung der Copialien A f die Regeln der Lizitation, die Vorwerkskarten und Vermessungsregister 2c.

Schutzbezirk Recfau

194 | T

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39 | 89

\ | Daselbst in der u: Chanusseclinie. S0

3 7

irk S 448

vorstehend verzeihnete Holzloose werden fran ( i 1 -Pr. versehene Gebote bis zum 16. August d. Die Gebote sind in auf volle Mark abgerundeter Summe aus! das ganze Loos ohn jede Nebenbedingung abzugeben, und müssen die Erklärung enthalten, daß der

nung der A », im

Neustadt, den 4. August 1886.

| E, I Jagen 28.

| Piasnitz an |

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I. eins<{ließli

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157 | 113 | 91

der ucueu Chausseelinie. 84 ] 292 | 216 61 24

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Anbieter auch die Verkauf bezw. Ertheilung des Zuschlages erfolgt öffentli Masurk’shen Gasthofe in Neustadt W.-Pr. D

Ein Fünftel des Kauspreises ist spätestens 48 Stunden

die Königliche Forstkaste zu Neustadt zu entrichten,

4/6 Tiegen 5—6 km, die Loosnummern 7—s=

Der Oberförster. Jane.

Bekauntinachnug. Anordnung soll dur< das unter-

zu Alt-Moabit

: Berlin-Chaärlottenburger Chaussee und der Spree belegene ehemalige Steuer-Etablisse- ment öffentlich meistbietend verkauft werden.

itationstermin auf

Mittwoch, den 25. August cr., Vorinittags 10 Uhr, Dienstgebäude am neuen Museum anberaumt, zu wel<hem Kauflustige mit dem Be- daß die Verkaufsbedin- gungen vom 9. August cr. ab in unserer Hauptkasse

Königliches Haupt-Steuer-Amt für inl. Ggst. Bekanntmachung.

August cr., Vor- sollen auf dem Packhofe auf der

<reibpulte, Tische

gegen glei<h baare Zahlung öffentlih meistbietend verkauft werden.

Amt für ausl.

Bekanntmachung. Brieg belegene Königliche Do-

. 399,010 ha : 311/515 ha 75,526 ha

oll auf die Zeit von Iohannis

Meift-

Behufe ist ein Termin auf Sonnabend, deu 14. August 1886, Vormittags 10 Uhr, ä in dem Sitzungssaale des Regierungs-Nebengebäudes

vor dem MRegie- zu wel<hem Pacht-

lustige hierdurh eingeladen werden.

inshließli<h 15 km

Chaussee) von der Kreisstadt und Eisenbahnstation i Nähe der \hiffbaren Oder,

durch Dämme ge-

1g ist die Quali-

fikation des Bewerbers als Landwirth und ein dis- ponibles Vermögen von 70 000 A6.

erforderlich, über A L e ih ens in demselben

von denen wir auf Ver-

Abschrift er-

können unserer Domänen-

Registratur hierselbst, sowie auf der Domäne Riebnig Pachtgegenstände ist nah vorheriger Meldung bei dem Domänen-Pächter Neu-

Königliche Regierung, Abtheilung für direkte Steuern, Domänen

[19873] Verpachtung der Bahnhofs-Restauration : 3 E E om d Zum U. Oktober d. J, S d E soll die Restauration a Bahnhof Neunhausen der Berlin-Lehrter Bah stre>e verpachtet werden. Dem Pächter wird auß den Wirthschaftsräumen au< eine Wohnung über wiesen. Angebote sind kostenfrei, Aufschrift : „Angebot auf Pachtung der ration in Nennhausen“ verschen, bis spätestens den 20. August d. J Vormittags 11 Uhr, bei uns einzureichen, M Pachtbedingungen liegen in dem Stationsbüreau i tennhausen und in unserem Geschäftsbüreau hi selbst zur Einsicht aus, können au<h von [eßteren gegen kostenfreie Cinsendung der Abschreibegebühtt von 25 4 bezogen werden. Berlin, den 6. Juli 1386. Königliches Eisenbahn-Betriebsamt (Berlin—Lehrte).

versiegelt und mit de

Bahnhofs-Restaw

[23769] S Die Lieferung na<hbenannter Wäschestü>e u? wollener Decken für den Garnison- und Lazarel Haushalt 4. Armee-Corps, und zwar: 50 feine Deckenbezüge, 60 feine Kopfpolsterbezüge, 70 feine Bettlaken, 904 feine Handtücher, 3290 ordinäre bunte Deckenbezüge, 9780 ordinäre bunte Kopfpolsterbezüge, 7350 ordinäre Bettlaken, 37100 ordinäre Handtücher, 1950 Leibstrohsäke, 1230 Kopfpolstersäcte, 470 wollene De>ken, 900 blau und weiß gestreifte J ;, zur Hil Krankeûrö>e, ungefutterte, Nr 1 und! 150 desgleichen, gefutterte | 509 Krankenhosen, 1 900 eintheilige Leibmatraßenhülfen | 100 dreitheilige Leibmatratzenhülfen 300 Kopfmatrazenhülsen 150 Paar wollene So>en, 500 ordinäre weiße De>kenbezüge, 3000 ordinäre weiße Kopfpolsterbezüge, foll im öffentlichen Submissionswege vergeben Hierzu ist ein Termin auf: úr den 20. August cr., Vormittags 11 N / in unserem Dien|tgebäude, Angu R a e Nr. 1 fu beraumt. Versiegelte Offerten mit äu erli erl barer Aufschrift : | 7 „Submission auf Wäschelieferung ui sind bis zur vorbezeichneten Terminstunde d einzureihen. Lieferungsbedingungen sowie Nori proben von den zu liefernden Wäschestücken in bei der Garnison-Verwaltung und dem Sti Lazareth hierselbst zur Kenntnißnahme aus. B nl von Bedingungen verabfolgt nur Garnison hn tung hier gegen Erstattung der Kopialicnge falt Offerten müssen ausdrückliche Erklärung ent _ daß von den Submissions-Bedingungen Ken! genommen worden ift. Magdeburg, den 31. Juli 1886. c orps Königliche Intendantur 4. UArmec-C0or

für Krank dO,,

werd

[24010] D s Eisenbahn-Direktions-Bezirk Magdeburg.

Königliches Eisenbahu-Betriebsamt Verlin— Magdeburg.

Zum Erweiterungsbau der Hauptwerkstatt in Potsdam solln E 67 000 scharf gebrannte, röthlihgelbe Ver- blendmauersteine und

963 000 scharfgebrannte Hintermauerungssteine beschafft werden. Die Steine müssen das Normal- format haben. S Die Anlieferung hat frei Eisenbahnwagen eines Seitens des Lieferanten zu wählenden Bahnhofs zu erfolgen und ift so zu bewirken, daß alle 14 Tage nah ertheiltem Zuschlage 50 000 Steine zur Ab- nahme gelangen. : S Lieferanten wollen ihre bezüglihen Angebote für das Tausend Steine bis zum 19, August d. s Vormittags 11 Uhr, versiegelt und mit der Auf- chrift „Angebot auf Lieferung von Mauersteinen für die Erweiterung der Haupt-Werkstatt Potsdam“ versehen, postfrei an uns einreichen. Jedem Angebot ist je 1 Probestein beizufügen, welcher mit Siegel und Namen des Lieferanten ver- schen sein muß.

[24033] Bekanutmachung.

Die Ueferung des für den Garnison- und Lazareth- Haushalt unseres Bereiches für das Jahr 1887/88 erforderlichen Wäschebedarfs an wollenen Decken, ordinären Bettlaken, ein- und dreitheiligen Leib- matraßenhülsen, wollenen So>en, Schürzen für Lazarethgehülfen und Kopfmatrazenhülsen zu Lager- stellen für Kranke, sowie der zur Anfertigung der Deckenbezüge, Kopfpolsterbezüge, Bettlaken, Hand- tfüher, Strohsä>ke, Kopfpolstersäke und Leib- matraßenhülsen erforderlichen Materialien soll im Wege des Ausschreibungsverfahrens unter den in unserer Registratur, Genthinerstraße 2, 2 Treppen, sowie in den Geschäftslokalen des Garnison- Uzareths zu Frankfurt a. O. und der Garnison- Verwaltung zu Spandau einzusehenden Bedingungen und nah den bei diesen Verwaltungen ausgelegten Normalproben verdungen werden. Die Anzahl der zu verdingenden Stücke und das Quantum der zu liefernden Materialien, ferner welche Stücke nach Spandau bezw. nach Frankfurt a. O. zu liefern sind, ist in diesen Bedingungen _s\peziell angegeben. In den uns einzureichenden Offerten ift nur der vor- aufgeführte Bedarf zu berüctsichtigen.

(8 bleibt daher den Unternehmern überlassen, falls sie auch auf die Lieferung anderer Armee-Corps reflektiren, ihre diesbezüglilhhen Offerten den betreffenden Corps-Intendanturen direkt einzusenden.

Die bis zum zwanzigsten August d. Js8., früh, vortoindi an urs einzusendenden, auf der Adresse mit: „Submission auf die Lieferung des Wäschebedarfs für den Garnison- und Lazareth- Haushalt 3. Armec-Corps" zu bezeichnenden Offerten werden an dem gevachteu Tage, Vormittags 11 Uhr, in dem Geschästszimmer der 4. Abtheilung in Gegenwart der etwa persönlih erschienenen Unternehmer eröffnet werden.

Non den zur Verdingung gestellten Wäsche- gegenständen find 1700 ordinäre Bettlaken und 580 Paar wollene Socken, sowie die zur Verdingung gestellten Materialien bis zum 1. April 1887, die übrigen Gegenstände, soweit niht die eventl. im Mobilmachungsfalle zu liefernden Gegenstände in Betracht kommen, bis zum 1. Mai 1887 an die Garnison-Verwaltung in Spandau bezw. an das Garnison-Lazareth in Frankfurt a. D. franco Aufbewahrung2ort abzuliefern.

Das Nähere über die Wäscheproben ergeben die Nachweisung und die Beschreibung der festgestellten Normalproben.

Berlin, den 3. August 1886.

Königliche Intendantur 3. Armee-Corps. [23590] Bekanntmachung.

Zur Verdingung der Steinmey- und Zimmer- arbeiten für den Bau eines Beamtenwohnhaufes und ciner Wasch- und Desinfektions - Anstalt beim 1, Garnison-Lazareth hierselbst, Scharnhorststraße Nr. 11, ist ein Submissionstermin auf

Donnerstag, den 19. August cr., S Vormittags 10 Uhr, im Bureau des unterzeichneten Lazareths anberaunit.

Die Bedingungen sowie die Kostenanschläge können daselbst in den Vormittagsstunden eingefehen und müssen vor Abgabe der Offerten von den Unter- nehmern unterschrieben werden resp. ist die Einver- ständniß-Erklärung in der Offerte zu vermerken.

Berlin, den 3. August 18386.

Königliches 1. Garnifon-Lazareth. [24034]

Der Bedarf an Wäschestücken für die Garnison- Anstalten des 9. Armee-Corps, bestehend in: 1707 wollenen Decken,

141 feinen Deckenbezügen,

182 feinen Kopfpolsterbezügen,

182 feinen Bettlaken,

994 feinen Handtüchern,

3 399 ordinären bunten De>kenbezügen,

375 ordinären weißen Deckenbezügen, 2230 ordinären bunten Kopfpolsterbezügen, 3 172 ordinären weißen Kopfpolsterbezügen, 7 698 ordinären Bettlaken,

14 825 ordinären Handtüchern, 1654 Libstrohsä>en,

164 gewöhnlihen Matratenhülsen,

655 eintheiligen Matragenhülsen zu

__ mit Drahtmatraßen für Kranke,

36 dreitheiligen Matraßenhülsen zu

ohne L A B 1069 gewöhnlichen Kopspolstersä>en, 186 gewöhnlichen Krankenröen, 126 Krankenrö>en mit Parchentfutter, 345 gewöhnlichen Krankenhosen, 253 baumwollenen Halstüchern, 1075 Paar wollenen Soen,

382 Paar baumwollenen Soen,

146 Schürzen für Lazarethgehülfen,

8 Küchentüchern, 4 Reoflltüchern, soll im Wege der öffentlichen Submission verdungen werden. Y Fun de ee ihre Offerten posi- ers<lossen und auf der Außenseite mit der

Aufschrift : B

„Submission auf Wäschelieferung für den Gar-

nison- 2c. Haushalt des 9, Armee-Corps“

Bettstellen Bettstellen

20. Anguft, Vormittags 11 Uhr, an die unterzei<hnete Behörde einsenden.

beziehen.

Es muß denjenigen Unternehmern , dem beabsichtigen, den ganzen oder Wäschebedarf anderer Armee-Corps zu liefern, über- lassen bleiben, ihre Offerten den betreffenden Inten- danturen direkt einzureichen.

Die Eröffnung und Verlesung der eingegangenen Offerten findet an dem vorbezeichneten Termine in unserem Geschäftslokal, „Allee Nr. 3 hierselbst“, wo auch die Lieferungsbedingungen zur Einsicht aus- liegen, statt.

In der Offerte is anzugeben, daß Submittent von den Lieferungsbedingungen Kenntniß genommen und dieselben als re<tsverbindli< acceptirt hat.

Offerten ohne diese Angabe, sowie au \sol<he Offerten, in welchen besondere Vorbehalte gemacht werden, oder welche na< der festgeseßten Stunde eingehen, bleiben unberü>sichtigt.

Altona, den 3. August 1886.

Königliche Jutendantur 9. Armec-Corps,

Hoffmäuün, F. 6,

wel<be außer-

[23823] Submissions-Terminm. Diceustag, den 17. August 1886, Vormittags 9 DRE Un Verding der Liefernng v weim c x on 114 weimänngen | Mannschafts-Schränken, im Büreau der unterzei{hneten Verwaltung, woselbft Bedingungen ausliegen, welhe au<h abschriftlich gegen Kopialien bezogen werden können. Koblenz, den 2. August 1886. Königliche Garnifon-Verwaltung.

{22704] Submission. Die Lieferung von 3000 kiefernen Bettungs- Bokbklen à 3 m lang, 30 em breit, 8 em stark foil im Wege der öffentlihen Submission vergeben werden. Der Termin, zu wel<em s<ristli<e Offerten einzureichen sind, findet am Dienstag, den 24. August 1886, Vormittags 160 Uhr, im diesseitigen Bureau, Zeughaus I., statt. Die Be- dingungen können ebendaselbst eingesehen, auch gegen Erstattung der Kopialien in Abschrift bezogen werden. Met, im Juli 1886. Artillerie-Depot.

Verloosung, Kraftloserklärung,

Zinszahlung u. s. w. von öffentlichen

Pavieren. 24098]

Auf Jhren Bericht vom 28. Juni 1886 will J< den anliegenden Nachtrag zu den regle- mentarishen Bestimmungen des Kur- und Neumärkischen Nitterschaftlichen Kredit-Fnstituts hiermit landesherrlih genehmigen. Dieser Erlaß ist mit dem anliegenden Nach- trage in dem geseßlichen Wege zu veröffent- lichen. Bad Ems, 7. Juli 1886.

gez. Wilhelm.

ggez. Lucius. Friedberg. An den Minister für Landwirthschaft, Domänen und Forsten und den Justiz-Minister.

Nachtrags

zu den reglementarishen Bestimmungen des Kur- und Neumärkischen Ritterschaftliden Kredit-Instituts. 1) Zur Durchführung der Operationen behufs Umwandlung 4 prozentiger Kur- und Neumärkischer Pfandbriefe und landschaftlicher Central-Pfandbricfe in Kur- und Neumärkische Pfandbriefe oder land- schaftliche Central-Pfandbriefe mit einem geringeren Zinsfate, kann den bei dem Kur- und Neumärkischen NRitterschaftlichen Kredit-Institute affociirten Grund- besißern auf deren Antrag aus den disponiblen eigenen Fouds und Amortisationsfonds dieses Kredit-Insti- tuts bis auf Höhe von drei Prozent des Nennwerthes der mit geringerem Zinssaße auézufertigenden Kur- und Neumärkischen Pfandbriefe oder Landschaftlichen Central-Pfandbriefe na dem Crmessen der Haupt- Ritterschafts-Direktion cin baares Vorschuß-Darlehen bewilligt werden, dessen Sicherstellung, Verzinsung, Tilgung und Zurükerstattung gleichartig wie bei Ge- währung eines Pfandbrief-Coursdifferenz-Zuschusses nach den hierüber bei dem Kur- und Neumärkischen Ritterschastlihen Kredit-Institut und der Gentral- Landschaft bestehenden statutaris<hen Bestimmungen erfolgt, jedo mit der Maßgabe, daß der bei jener Pfandbriefs-Umwandlung ersparte Zinsbetrag als regelmäßige Amortiiationêrate zur Verzinsung und Tilgung des gedachten BVorschuß-Darlehens fort zu entrichten ist und na< Zurückerstattung desselben in Wegfall kommt. Im Falle der Verbindung dieses Vorshuß-Dar- lehens und des Pfandbrief-Coursdifferenz- Zuschusses darf ‘deren Gesammt-Betrag bei einem Grundstücke 10 Prozent des Nennwertbes der betreffenden Pfand- briefe nicht übersteigen. Bei einer Kündigung des eingetragenen Pfande- brief-Darlehens zum Zwecke der Umwandlung desselben bleibt die dur< den Generalversammlungébe\{<luß vom 28. August 1835 Nr. XVII]I zu 1, bestätigt dur< Allerhöchste Ordre vom 17. November 1835, angeordnete Verpflichtung des Kündigenden, zugleich mit dem Kündigungsantrage cine dort näher ange- gegebene, eintretendenfalls als Konventionalst rafe verfallende Kaution von drei Prozent bei der Haupt- Ritterschafts-Direktion niederzulegen, in Wirksamkeit. Das Vorschuß-Darlechen darf zur Beschaffung dieser Kündigungs-Kaution nicht gewährt werden. 2) Die Haupt-Nittershafts-Direktion kann nah Ermessen der Umstände anordnen, daß der bei der Pfandbriefs-Umwandlung erfparte Zinsbetrag zu der vom Zeitpunkt der Hergabe des oben gedachten Vorschuß-Darlehens ab zu bere<hnenden Verzinsung dieses Vorshuß-Darlchens und zur Tilgung desselben erst von dem Zeitpunkt ab fortentrichtet wird, nach- dem der gewährte Coursdifferenz-Zushuß nebst Zinfen nas) den hierüber bei dem Kur- und Neumärkischen Ritterschaftlihen Kredit-Institute und der Central- Landschaft bestehenden Bestimmungen unter Weiter- zahlung des bei der Pfandbriefs-Umwandlung er- sparten Zinsbetrages gänzli getilgt und zurüdk- erstattet ift.

versehen, portofrei bis zum

Ganz befonders wird darauf aufmerksam gemadt, daß nur fol<e Offerten angenommen werden, welche ih auf den vorhergehend verzeichneten eigenen Bedarf

theilweisen

sonderen Nevers auszustellen, in wel<hem er die den obigen Bestimmungen entsprehende Verpflichtung zur Verzinsung, Tilgung und En des gewährten Vorshuß-Darlehens übernimmt, insbefon- dere au< dahin, daß die Abtragung des Pfandbrief- Darlehens nur unter der besonderen Bedingung zu- lässig ist, daß der Vorschuß nebst Zinsen bis zum Zahlungstage, insoweit eine Tilgung bezw. Zurük- gewährung desselben noch nicht erfolgt ift, dur be- sondere baare Zahlung neben dem abzuzahlenden Pfandbriefs-Darlehnsbetrage erstattet wird. _ Auch ift bei dem betreffenden Pfandbriefs-Darlehen im Grundbuße die Modalität zur Eintragung zu bringen, daß die Aufkündigung des Pfandbriefs-Dar- lehens Seitens des Schuldners fo lange ausges{<lofsen bleibt, bis das gewährte Vor|<huß-Darlehen nebst Zinsen in vorangegebener Weise vollständig getilgt und zurü>erstattet ist. [23962] Bekanntnachuug. Bei der beute na< Maßgabe der $8. 34 bis 41 des Gesetzes vom 18. Mai 1874 über die Errich- tung einer Rentenbank für das Herzogtbum Lauen- burg im Beisein cincs Notars statfgehabten 21. öffentlichen Verloosung Lauenburgischer Renten- briefe sind die in na<folgendem Verzeichnisse auf- geführten Nummern gezogen worden. Sie werden den Besitzern mit der Aufforderung gekündigt, den Kapitalbetrag gegen Quittung und Rückgabe der ausgeloosten Rentenbriefe im courêfähigen Zustande mit den dazu gehörigen Zinscoupons Serie Il. Nr. 9/16 und Talons vom 19. Dezember d. J. ab in den Vormittagsstunden von 9 bis 12 Uhr in unserem Kasßfenlokale, grüne Schanze Nr. 15, in Empfang zu nehmen. Vom 1. Januar 1887 ab hört die Verzinsung dieser Nentenbriefe auf. Inhaber von ausgeloosten und gekündigten Renten- briefen können die zu realisirenden Rentenbriefe unter Beifügung einer vorschriftsmäßigen Quittung durch die Post an unsere Kafse cinsenden, worauf auf Verlangen die Uebersendung der Valuta auf gleichem Wege auf Gefahr und Kosten des Em- pfängers erfolgen wird. Uebrigens werden die Nummern aller gekündigten no< rü>ständigen Rentenbriefe dur<h die Seitens der Erpedition des „Deutschen Reihs- und Königlich Preußischen Staats-Anzeigers“ herausgegebene All- gemeine Verloosungs-Tabelle sowohl im Februar als auch im August jeden Jahres veröffentlicht und ist das betreffende Stück dieser Tabelle von der gedachten Expedition zum Preise von 25 zu beziehen. Nentenbriefe des d! adi Herzogthum Lauen- urg.

Verloosung ar 3. August 1886. Auszahlung vom 19. Dezember 1886 ab bei der Königlichen Nentcubank-Kasse zu Stettin.

zu 30090 ( Litt. A: 301 675-709-1200 1251. zu 300 M. Ltt. C.: 8 99 153 154 187 189. zu 75 A Litt. D.: 239 240 241. zn 30 M Litt. E.: 250 251 292. Stettin, den 3. August 1886. Königliche Direktion der Nenteubank. v. Bülow.

[23960] Bekanntmachung.

Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachungen vom 13, April und 25. Juni d. J. bieten wir bier- dur< den Inhabern der auf den 2. Fanuar k. J. zur baaren Rücfzablung gekündigten Obligatio- nen unserer Anstalt Liút. A., B. uud ohne Littera (der \. g. weißen) und der halbjährig fündbaren Ltt. E. aus den Jahren i870, 1871 und 1872 die Umwandlung in 3Zprozentige Obligationen unserer Anstalt an. Die Umwandlung geschieht unter folgenden Bedingungen:

1) Für die Obligationen Litt. A., B. und ohne Littera werden neue Stücke ausgegeben, welche über 900, 300, 5009, 1000, 5000 oder 10000 M lauten. Die Differenz zwischen dem Nominalbetrage cincs alten Stückes und demjenigen des nächst höheren neuen Stückes ift von dem Inhaber bei der Cmpfang- nahme des neuen Stückes baar zuzuzahlen; auch hat der Inhaber die auf die neuen Stücke fallende Neichsstempelsteuer (10 4 für 100 (6) zu entrichten. Sm Uebrigen geschieht die Umwandlung ohne Erhebung eines Aufgeldes. Die Umwandlung der übrigen Obligationen (Litt. E. aus 1870, 1871 und 1872) erfolgt dur Abstempelung Seitens unserer Hauptkasse. D Sämmtliche umzumandelnde Obligationen sind in der Zeit vom 16. August bis 15. September d. J. bei unserer Hauptkasse (Herrenstr. 4 in den Kassestunden von 10 bis 2 Uhr) oder bei folgenden, dieserhalb ‘von uns beauftragten Bankï- häusern hiesiger Stadt:

1) Braunschweig - Haunoversche Hypothe- fenbauk, Hannoversche Vauk, Niedersächsische Vauk, Vereinsbank in Haunover, Hermann Bartels, M. Vlumenthals Nachf., Vernhard Caspar, Adolph Meyer, Ephraim Meyer « Sohn, Heinr. Narjes, D. Peret, Alexander Sintott, 13) Emil Werthauer und 14) Adolph M. Wertheimer, anzumelden. Bei der Anmeldung sind die Obli- gationen mit sämmtlichen zu denselben ausgegebenen, nah dem 2, Jauuar 1887 fälligen Zinscoupons und den Talons unter Beisügung cines zweifahen Ver- zeihnisses, welhes die Obligationen nah Littera und Nr., fortlaufend geordnet, enthält, einzureichen. Für die Obligationen Litt. A, B. und ohne Littera ciner- und Litt. E. andererseits find getrennte Verzeichnisse aufzustellen, Für jeden fehlenden Coupon ist der Betrag bei der Anmeldung baar cinzuzahlen. Anmeldungsformulare können bei den genannten Anmeldungs|tellen kostenfrei in Empfang genommen werden. Soweit die dur neue Stücke zu erseßenden Obli» gativnen Litt. A., B, und ohne Littera auf Namen eingeschrieben sind, erfolgt bei der Herausgabe der neuen Stü>e die Einschreibung dieser auf den gleichen Namen, sofern nicht ein Anderes beantragt wird. Ein darauf geri<teter Antrag ist bei der Anmel- dung \<riftli< zu stellen, und bat sih der Antrag- steller als den bere<htigten Inhaber dur<h mit cin-

9) 10) 11) 12)

3) Der Grundbesißer hat in jedem Falle cinen be-

_3) Für sämmtlihe neu ausgegebene oder abge- stempelie Obligationen wird die Kündbarkeit auf Seiten des Gläubigers bis zum 1. Januar 1890 ausges{lossen. Von diesem Zeitpunkte an sind sie einer halbjährigen, jedo< für den Gläubiger nur zum 2, Januar jedes Jahrs zuläfsigen Kündigung unterworfen.

4) Gegen Rü>liefecung der Duplikate der Num- mernverzeichnisse, welhe von unserer Hauptkasse den Präsentanten bei Einlieferung der umzuwandelnden

bligationen mit einer Empfangsbescheinigung zurü- gegeben sind, werden die abgestempelten Obligationen Litt. E. mit den gleihfalls abgestempelten Talons, jedo ohne die na< dem 2. Janr. 1887 fälligen Coupons baldthunli<st, die wieder auszugebenden Coupons aber demnächst auf diescrhalb besonders zu erlassende Bekanntmachung gegen RNücklieferung der abgestempelten Talons ausgchändigt werden.

Die dur neue Stücke zu erseßenden Obligationen Litt A. B. und ohne Littera (die }. g. weißen) werden Sas gegen Rülieferung der mit Empfangs- escheinigung versehenen Duplikate der Verzeichnisse abgestempelt, jedo<h ohne Coupons und Talons einst- weilen zurückgegeben und geschieht die Herausgabe der neuen Stücke nebst Talons und Coupons demnächst auf zu erlassende Bekanntmachung gegen Nücklieferung der abgestempelten Obligationen selbst.

Hannover, den 3. August 1886.

Die Direktion der Hannoverschen Landcs- Credit-Anstalt. Müller. 23961]

Unter Bezugnahme guf vorstehende Bckanrtmachung ermächtigen wir mit Zustimmung der Direktion der Hannoverschen Landes-Credit-Anjtalt die folgenden hiesigen Bankhäuser :

H. Alexauder,

Gottfried & Felix Herzfeld,

B. Maguuÿs,

Mer>lin & Schumacher,

A. Spiegelberg,

M. C. Sternheim glei<falls Convertirungs-Anmeldungen entgege® zu nehmen.

Hannover, 3. August 1886.

Braunschweig-Hannoversche Hypothekenbank.

GersYziedene VBefkanntmahungez,

[23596] Bekaguntmachung.

Die Stelle des Erftcn Bürgermeisters in unserer Stadt wird dur< die anderweitige Wahl des bis- herigen Inhabers wahrscheinli<h zum 1. September d. Is. erledigt und soll baldigst neu beseßt werden. Die Wabl erfolgt in Gemäßheit der Städteordnung auf die Dauer von zwölf Jahren dur< die Stadt- verordneten-Versaminlung, Das Gehalt der Stelle beträgt 6000 4 Der Anzustellende ist verpflichtet, der Brandenburg’ schen Witiwen- und Waisenversor- gungsanstalt nah Maßgabe der Statuten der lehteren und des hierzu erlassenen Reglements und Ortsstatuts beizutreten.

Bewerber, welche die Qualifikation zum Richter- amte oder zum böhern Verwaltungsdienst erlangt haben, (werden ersucht, ihre Meldungen bis zum 31. August er. an den Unterzeichneten einzureichen. Guben, deu 3. August 1886.

Der Stadtverordneten-Vorfteher. Eduard Schulz.

23964] Bekanntmachung.

Die Kreiswundarzt-Stelie des Kreises Meseriß mit einem jährlihen Gehalte von 600 M ist erledigt. Qualifizirte Bewerber wollen si< unter Ein- reichung ihrer Zeugnisse und ihres Lebenslaufs inner- halb 6 Wohhen bei uns melden.

Posen, den 4. August 1886. Regierung, Abtheilung des Innern, zu Posen. Gaebel,

[24007] Bekanntmachung.

Mit Ermächtigung des Herrn Ministers für Land- wirths{<haft, Domänen und Forstenzhabe ih den Kreis-Thierarzt des Kreises Lingen, feinem An- trage entspre<hend, aus dem Staatsdienste entlassen. Qualificirte Bewerber werden hierdur<h aufgefor- dert, mir ihre Gesuche um Verleihung diefer Stelle unter Beifügung der erforderlihen Zeugnisse und eines selbstverfaßten und eigenhändig ge!<hriebenen Lebenslaufs bis zum 20. September d. Js. einzureichen.

Das etatsmäßige Gehalt der Stelle keträgt jähr- lih 600 M. Osnabrück, den 2. August 1886. Der Megierungs-Präsitent. In Vertretung: Lente.

D Fro -

LECTOI Beschluß.

Der im $. 6 des Reglements für die Sparkasse

ae Preußischen Nenten-Versicherungs-Anstalt vom

24 B N j 6

18, Juli 1878 festgesezte und dur<h Beschluß vom

20. Mai 1884 herabgesetzte Zinsfuß für Spareinlagen

wird anf Grund der nach S. 8 1. e. uns zustehenden

Befugniß hiermit in der Weise abgeändert, daß

vom 1. Oktober d. J. ab

A. Einlagen mit 14tägiger Kündiguugs- frift im Betrage von mindestens 20 bis höstens 1000 J nur no<h mit 3 °/o,

B. Einlagen mit dreimonatlicher Kün- digungsfrist im Betrage von mindestens 50 bis höchstens 4000 46 nur no< mit 3 °%/0,

C. Einlagen mit se<smonatli<her Kün- digungsfrift im Betrage von mindestens 100 bis höchstens 10 000 6 nur no< mit 33 %/o

verzinst werden.

Indem wir dies zur öffentlichen Kenntniß bringen,

machen wir darauf aufmerksam, daß nah $. 8 des

Reglements obige Zinsherabfezung au< auf alle

seitherigen Einlagen Anwendung findet, welhe niht

bis zum 30. September d. F, gekündigt werden, daß aber bezüglich der gekündigten Einlagen der bishecige

Zinsfuß bis zum Ablauf der Kündigungsfrist în

Kraft bleibt.

Verlin, den 6. Juli 1886.

Kuratoriun der Preußischen Nenten-Versicherungs-Anfialt. Dr. For<.

zureichende öffentliche Urkunden auszuweifen.