1886 / 185 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

S. M. Panzerschiff „Friedri<h Carl“, Kommandant Kapitän zur N Stempel, F am 7. August cr. in Lissabon eingetroffen.

S. M. Kreuzer „Möwe“, Kommandant Korvetten- Kapitän Boeters, und S. M. Kbt. „Hyäne“, Kommandant Korvetten-Kapitän Langemak, sind am 7. August cr. von Aden

aus in See gegangen.

Als Aerzte haben sih niedergelassen die Herren: Dr. Schrader in Moringen, Dr. Gelpke in Northeim, Dr. Lanzfe in Lübenau, die DDr.Mugdau, Schuette, Brieger, Gobeliewsfi, Nagel und Heidenhain , sämmtlich in Berlin, Dr. Bermann in Gleiwiß, Dr. Kornke und Dr. Zdralek in Nikolai, Dr. Reche in Kosel, Dr. Boehm in Tarnowiß, Dr. Boese in Schurgast.

Württemberg. Friedrichshafen, 7. August. (St.-A. f. W.) Der König ist heute Nahmittag nebst Gefolge mit- telst Éxtrazuges von Bebenhausen hier wieder eingetroffen.

Baden. Heidelberg, 7. August. _(W. T. B.) Von der Universitäts-Jubiläumsfeier wird weiter berichtet : Bei dem gestrigen allgemeinen Studenten-Commers wurde no< von dem Prorektor Bekker ein Toa t auf das Ministe- rium und von dem Staats-Minister Turban ein solcher auf die Stände ausgebraht. Der frühere Prorektor Quin de brahte in begeisterten, mit großem Enthusiasmus auf- genommenen Worten das Hoch auf den Reichskanzler, Fürsten von Bismar>, aus. Schließlich ergri}f Professor von Treitschke auf Wunsch des Großherzogs das Wort, um an Stelle des verhinderten Generals von Oberniß das Wohl der Studentenschaft in Waffen auszubringen. “Der Erbgroßherzog hat auf das ihm anläßlih der Jubiläums- feier übermittelte Begrüßungstelegramm der Universität mit folgender Depesche geantwortet : E j

„Für das freundlihe Gedenken der Universität sage ih meinen herzlichsten Dank, tiefbedauernd, der \<öônen Jubelfeier fern bleiben zu müssen.“ d S N

Der frühere italienishe Minister des Auswärtigen, Mancini, hat durh den Senator Moleschott telegraphisch fein herzliches Bedauern aussprechen lassen, daß er als Heidelberger Ehrendoktor am Erscheinen verhindert sei. Der Kultus-Minister von Goßler theilte dem Prorektor Bekker mit, daß Se. Majestät der König von Preußen ihm den Rothen Adler- Orden zweiter Klasse verliehen habe; der Stadtdirektor von Scherer erhielt den Rothen Adler-Orden_ dritter Klasse, Der Ober-Bürgermeister Wil>ens den Kronen-Orden dritter Klasse.

Heute Abend fand die Jubiläumsseter mit der Beleu <- tung des Schlosses ihren offiziellen Abs<luß. Eine große Menschenmenge wohnte auf dem reten Ne>tar:Ufer, zwischen den beiden Brü>en, dem großartigen Schauspiele bei. Die Großherzogliche Familie jah von einer Privatvilla aus zu und war bei déx Anfahrt und bei der Abfahrt der Gegenstand der wärmsten Ovationen.

Auf dem Wasser hielten die Corpsverbindungen in kleinen, mit bunten Lampen reih dekorirten Fahrzeugen und ließen die Corpsfarben zeigende Raketen steigen. Mit den Nacht-

Frankreih. Paris, 6. August. (Fr. C.) Der Prä- sident der Republik hat auf a: des Kriegs- Ministers ein Dekret unterzeichnet, welches die verab- shiedeten Offiziere zum Tragen der Uniform der- jenigen Waffe, welcher sie beim Verlassen des aktiven Dienstes angehörten, ermächtigt, au<h dann, wenn sie dur fünf Jahre zur Disposition der Militärbehörde als aftive Reserve oder Landwehr gestanden hatten; do<h dürfen die verabschiedeten Offiziere weder Schnüre no< Binden tragen, welche dem aktiven Dienste zukommen. Die Nummer der Regimenter auf den Waffenröcken oder Käppis werden je nah dem Metall der Gradshnüre dur< silberne oder goldene Sterne erseßt werden. Die verabschiedeten Offiziere können ihre Uniform ganz .unbeschränkt, wie im aktiven Dienst, tragen. Bisher hatten sie eine ganz besondere Kleidung, welche für alle Waffengattungen die gleihe war und die sie bei den offiziellen GEUBEEEEeR tragen durften, wovon he abex nur selten Gebrauch machten. S

Das „Petit Journal“ veröffentlicht folgende Note:

„Herr Jules Grév y, Präsident der Republik, hat dem Wunsch na einer Erledigung der zwischen dem Kriegs-Minister und den Anhängern des Orleanismus s{webenden Polemik Ausdru> gegeben. Dessen ungeachtet heißt er die Haltung des Generals, Boulanger gut. In den politishen Kreisen wird versichert: die Meinung des Prâsi- denten der Republik sei eine Folge der persönlichen Verleßung, welche der unehrerbietige und ho<hmüthige Brief des Herzogs von Aumale in ihm hervorgerufen habe.“ ; 7

9. August. (W. T. B.) Bei den ge]tern vorgenom- menen Generalraths-StiGwal ten sind, nah den bis jeßt vorliegenden Resultaten, 141 I epublikaner und 53 Kon- servative gewählt worden. Die Republikaner haben 16 Sibße gewonnen und 22 verloren. |

Der Ertrag der indirekten Steuern im Monat Juli. d. J. übersteigt ben budgetmäßigen Voranschlag um 1 500000 Fr. und den Ertrag des Monats Juli 1884 um 1 900 000 Fr.

Rußland und Polen. St. Petersburg, 9. August. (W. T. B.) Der Minister von Giers empfing vorgestern den <inesishen Gesandten, Marquis Tseng, und machte demselben einen Gegenbesu<h. Gestern ift Herr von Giers nah Franzensbad abgereist, wohin denselben, wie das „Journal de St. Pétersbourg“ züsliat, Familien-Angelegenheiten rufen, und wo der Minister au die Kur gebrauchen wird. Der österreichische, der italienishe und der ‘englische Botschafter sowie der deutsche Geschäftsträger hatten sih nah dem Bahnhof begeben, um si<h von dem Minister zu verabschieden.

Dänemark. Kopenhagen, 8. August. (W. T. B.) Der König von Griechenland is heute Vormittag hier ein- getroffen und von den Mitgliedern der Königlichen Familie am Bahnhof empfangen worden. Der Kronprinz ist mit

demselben hierher zurüdgekehrt.

Amerika. Washington, 6. August. (A. C) Da der Präsident Cleveland die Morrison’s<he Bill über die Verwendung der Ueberschüsse des Schayamts vor der Vertagung des Kongresses nicht unterzeichnet

zügen verließen Tausende von Fremden die Stadt.

Oefterreich-Ungarn. Wien, 8. August. Die „Wioner Zta é ey Das, Präsidium der Wiener Handel s- kammer hat an jene industriellen und kommerziellen Korporationen des Kammerbezirks, die ein Interesse an den Verkehrsbeziehungen Oesterreih-Ungarns zu Deutschland und Jtalien haben, die Einladung gerichtet, hierüber bis Mitte September wohlbegründete Aeußerungen zu erstatten und ihre Wünsche vorzubringen ; zugleich hat das Präsidium \si< vorbehalten, das auf diesem Wege einlaufende Material eventuell no< durch \riftlihe oder mündliche Ein- vernahme einzelner Fnteressenten zu ergänzen. Der Erlaß des Handels-Ministers ist auch dem öster- reihis<-ungaris<hen Exportveretn zugegangen, und dieser hat unverweilt eine Aufforderung an seine Mitglieder gerichtet, worin dieselben ersu<ht werden, der Vereinsleitung mit ihrer Erfahrung bei der Zusammenstellung des Materials an die Hand zu gehen, das die Erstattung eines erschöpfenden und gewissenhaften Gutachtens dem Exportverein erleichtern soll. Der czznitiative des Handels-Ministers zu dem Versuch, durch den Abschluß von Konventional-Tarifen zu der höchst nothwendigen Stabilität der Zollsäße zu gelangen, wird in diesem Rund- schreiben die wärmste Anerkennung gezollt.

Belgien.

welches zur a M aufforderte, Beschlag belegt worden.

ce Ñ | c (Meuiko) dd B hat das

Brüssel, 7. August. (W. T. B.) Auf

Anordnung der Gerichtsbehörde ist heute ein Plakat, entfernt bezw. mit

at, so ist, die, Bill durhhgefallen. | . Y uen *7 0%) 18. August. (W. f B.) Nach hie, 6 | G einem Jahr Zwangs- ( arbeit und 600 flaro e, Euttiueqn deren Stelle im Un- vermögensfall eute Gefängküßstrafe von 100 Tagen tritt,

verurtheilt.

Heitungsftimmen.

___In den „Berker Politishen Nawhrichhten“ lesen wir: i

Die Spekulation der reisinnigen Presse auf die Urtheilslosigkeit ihrer Leser tritt nirgend s ‘utlicher hervor, als bei den.Angriffen auf unsere Wirthschaftspolitik, welche aus Anlaß jeder Bestätigung des geschäftlichen Ug ehoben werden. Die Absicht ist, bei den naiven Lesern die Annahmezu befestigen, daß die Schutzölle bei uns die geschäftliche Krisis ves{Guldet haben, und in diesem Sinne muß denn au<h der „Freisinnigen Zeitung“ der neueste Marktbericht der Fachshrift Sahl und Eisen“ herhalten, in welchem die Lage des Eisen- und Stahlnarktes als unbefriedigend bezeichnet wird. Diese Mittheilung bring das Richter'sche Blatt unter der stehenden Spißmarke „Zur Aerader neuen Wirthschaftspolitik“, was bedeuten soll, daß diese den unbiriedigenden Zustand verschuldet hat. Damit soll gleichzeitig gesagt seîl daß, wenn der von den Freisinnigen angepriesene bedingungslose Freilndel an der Herrschaft wäre, fol unbefriedigende Zustände unmögli, A würden.

Leider glaubt der richtige Forchritts-Philister, alles Erforderliche für die Bildung seines Urtheils than zu haben, wenn er aus seinem E N E das * Big t H für den Tag in ih aufgesogen hat, um am Vitish weidlih gegen die Regierun und das herrschende System loszien zu können. : e N

Vielleicht findet si<h aber dodJemand, der aud cinmal etwas Anderes liest ; daher wollen wir hr auf die Mittwoch, den 28. v. M.,

ohne Schwierigkeit angenommen; es fanden si<h die Arbei dur< dieselbe niht verleßt, au< is kein Strike aus diese Bewegung hervorgegangen. Im Allgemeinen wird gesagt, daß keine großen Schwierigkeiten die Beziehungen zwishen den Unternehmern und den Arbeitern während des leßten Jahres gestört haben, ays, genommen eine Differenz, wel<he im Herbst 1885 auf den Werken von Sir Wm. Armstrong u. Cie. in Newcastle vorgekommen ist. Soweit der Jahresberiht einer Vereinigung, wel<he die Unter, nehmer in dem bedeutendsten Gewerbe des dur<haus freibändleris Enaland umfaßt: dort also grenzenlose geschäftliche Depression, Arbeits. mangel, zein niemals gekannter Preisdru> und eine generelle Ver, minderung der Arbeitslöhne um 5 bis 7# °/o, die von den Arbeitern als nothwendig erkannt und willig aufgenommen wird.

Wahrlich, das Vertrauen auf die UÜrtheilslosigkeit der zahlreichen die Stützen der freisinnigen Partei bildenden Männer, muß felsenfest sein, . . . wenn man den vorangeführten Thatsachen gegenüber wagt, wieder und immer wieder die deutshe Wirthschaftspolitik alz die Ursache zu bezeichnen, wenn bei uns, freili< in weit geringerem Maße wie in England, unbefriedigende industrielle Zustände hervor- treten.

Die „Union, Zeitschrift zur Unterstüßung des deutshen Ausfuhr- und Einfuhr-Handelg“ sagt in der Einleitung eines Artikels unter der Ueber chrift: „Der Export als politische Nothwendigkeit und die deutsche Kolonialpolitik“: : Kann man es denn einem intelligenten Kaufmann und Fabrifan- ten verdenken, wenn er mit Verdruß oder auch mit Hohn das ewige Gerede von der Ucberproduktion als alleiniger Ursache der dermaligen \{<le<ten Geschäftslage und ronischen ' Preisrü>kgänge vernimmt und die weisen Rathgeber verlacht, die da sagen: produzirt weniger und ni<ht mehr als ihr abseßen _könnt. Nie fan der Kaufmann und no< weniger der Fabrikant den Weltmarkt fo vollständig übersehen, daß sie genau vorauszubere<nen im Stande wären, wo und mit wel<hen Waaren dieser letztere über den Bedarf hinaus versehen wäre. Hier und da mag ein Einzelner den Lauf de leblosen Nades hemmen und ihm Stillstand gebieten, gegenüber der lebensvollen Kraft der Gesammtheit unserer Industrie geht das nid anz; denn wo eine große Gesammtkraft existirt, da muß fie wirken, eben weil sie cine Kraft ist. Das ist Naturgeseß. Wenn jene Hauéêfray trotz ihrer Sparsamkeit nicht auskommt, und diese bereits ihre vernünfti gen Grenzen erreicht hat, so kann man nit verlangen, daß sie noth mehr spart und verkommt, sondern daß ihr Mann mehr erwirbt und mit seiner Familie lebt, und wenn unsere Industrie troß aller Vor- sicht ihre Produktionskraft nit sparen und lähmen kann, aber der Konsum reiht nit aus, so muß nicht in der Arbeit gespart, sondern es muß mehr Konsum erworben, d. h. es müssen größere Gebiete de Weltmarktes erobert werden. Nicht Ueberproduktion, vielmehr Unter- fonsumtion ist's, woran wir leiden. Ist diese Politik hon a priori die allein sittlihe, würdige, also richtige, fo ist sie heute sogar die dringend nothwendige für unsere allgemeine gesellschaftliche Situation, d. h. der größtmöglihe Export ist eine politische Nothwendigkeit ge O

Leider hat die Nation dur< ihre Vertreter im Reichstag nit den Ton angeschlagen, dessen die fruchtbare Idee des Reichskanzleri würdig gewesen wäre. Und wenn wir cs auch nicht als Gehässigkeit, Parteileidenschaft u. dgl. auffassen wollen, daß man dort immer noŸ die deutshen Schutzgebiete Afrikas „Sandlöcher“ und _„Fiebernester' nennt, fo geschieht dies do<h immerhin aus Unwissenheit ode gelinder gesagt aus Mangel an pflichtmäßiger Belesenheit, denn dit „Denkschrift des wirthschaftlihen Werthes der Besitzungen det deutsh-ostafrikanishen Gesellschaft“ vom Herrn Ministerial-Rath Dr. Grimm in Karlsruhe is \<hon längst erschienen. Wir sind mit nihten so sanguinis< gestimmt, daß wir meinen könnten, man werd ine, jewarzen Einwohnerschaft der Schutzgebiete ohne Weiteres einige Gegentbeil, Gee Konsumenten für unsere Cxportprodukte finden. n eg et ; Wir verscnnon git daß speziell zur Schaffung neuer Märkte in den Kolonialländern, abgesehen von vter Arbeit, Zeit und Geld ge hört, aber diese beiden Potenzen stehen im umgekehrten Verhältniß zu einander. Je mehr das Kapital es ermöglicht, die Kolonialpolitik zu einer nachhaltig ‘praktishen und wirth\<haftli< nußtbringende zu machen denn darin liegt der Schwerpunkt, nicht in der bid [eihteren Dffupation und dem Abschluß von Verträgen mit da «ürsten wilder Völker desto weniger wird hierzu Zeit erforder li<h sein, und mit wahrer Befriedigung begegneten wir kürzlih der dur< die Zeitungen laufenden Nachricht, daß die deutsche ostafrikanis<he Gesellshaft damit umgeht, vier Kapitalgesel- schaften zu bilden: eine Tabackbau-, eine Bergbau-, eine Handelé- und eine Eisenbahngesellschaft, und daß, wie die „Vossishe Zeitung! Anfang M mittheilt, eine Mehrzahl großer Kapitalisten und Industrieller in den Rheinlanden und in Westfalen zusammengetretet ist, um der Kolonialpolitik kräftig unter die Arme zu greifen und in besondere, um die ostafrikanishen Schußtzgebiete für den Handel zu e \<ließen. Tabackbau und Anlegung noch anderer Plantagen, Berz und Eisenbahnbau erfordern nun wieder jene kolossale Arbeits kraft, wie die vorhin erwähnten, jeßt fertigen Werke de deutshen Industrie, der Flotte und dergleichen, und daß wir eine Flotte haben, befähigt uns zu Vielem, wozu wir ehedem unsere Gedanken nicht erheben durften. Jene Arbeiten in den Schutgebieten verlangen zum allergrößten Theil Deutsche, denen dadurh der Weg zu einer viel sichereren Existenz gebahnt wird, als sie in Amerika sie finden würden. Die Eingeborenen sind keine nennenêtwerthen Arbeitskräfte in unserem Sinn (c. &Februar- und Märzheft der von der Neu-Guinea-Compagnie heraus gegebenen „Nachrichten über Kaiser Wilhelmsland“.) Die Deutschen können auch zu Profan-Missionaren“ benutzt werden, d. h. ebenso wie die Kirche dur< Missionare den Wilden das Christenthum zugänglih zu machen bestrebt ist, kann und soll ni<t nur die weltliche Staatsregierung, sondern vielmehr no< die Nation felbst Missionare in unsere Schußtzgebiete aussenden, wel<he deren Ein-

dert sind in der oben genannten Zahl von 445 Bauwerken ent- e 39 Kirchen (sämmtliche im Jahre 1885 neu begonnenen Kirchen- bauten blieben unter 100 000 M; erwähnt werden möge nur der Hau der Kirche in Alt-Geltow, Regierungsbezirk Potsdam, 71 150 4, deren Entwurf auf Veranlassung Ihrer Kaiserlihen Hoheiten des Kronprinzen und der Kronprinzessin na< einem von den Höcsten Herrschaften deigebenten Dläne von der Kirche in Terlan 1 Tirol aufgestellt worden ist), 9 Ministerial- und Regierungsgebäude (darunter das Regierungêgebäude in Stade 554 000 #4 und die Um- und Erweiterungsbauten in Lüneburg 129350 und in Minden 101800 M), 19 Geschäftshäuser für Gerihte, 12 Gebäude für wissenschaftlihe Anstalten und Sammlungen (darunter der Um- „und Erweiterungsbau des Landes - Aussftellungs- gebäudes In Berlin 245 900 6), 3 Bauten für te<hnishe Lehranstalten, äsfademien und Fachshulen, 15 Anlagen für Universitätszweke (darunter das <emis<e Laboratorium für die Universität in Königs- berg 249 000 M, das physiologische Institut für die Universität in Marburg 205 000 F, der Erweiterungsbau der Anatomie in Berlin 116 000 M und der Umbau des Universitätsgebäudes in Greifswald 113000 (4), 8 Gymnasien und Realschulen (darunter das Friedrih-Wil- helms-Gymnasium in Stettin 217 000 46), 10 Seminarien (darunter das Lhrerinnen-Seminar in Paderborn 304000 4), 2 Turnhallen, 42 Pfarrhäuser, 35 Glementarsculen, 2 Erzichungsanstalten (darunter der Umbau des Schlosses in Wabern zu einer Besserungsanstalt 935 000 6), 1 Stiftsgebäude, 12 \ Bauten für Krankenhäuser (darunter die Augenklinik in Greifswald), 16 Gefängniß- und Strafanstalts-Bauten (darunter die Anlage einer Strafanstalt n Groß-Strehliß, Regierungsbezirk Oppeln, 1670000 4), 6 Steueramtsgebäude, 6 Gewese für Grenzaufseher bezw. Zollbeamte, 4 Wohngebäude für Oberförster, 81 Wohngebäude bezw. Gehöfte für Förster, 9 Wohngebäude für Pächter auf Königlihen Domänen, 15 Familienhäufer für Königlihe Domänen, 15 Scheunen, 42 Stall- gebäude, d Gebäude für te<hnif{<en Betrieb, 20 Bauten für König- liche Gestüte, 17 Hochbauten aus dem Gebiete des Wasserbaues (dar-

unter die Erweiterung des Ausbesserungsplaßes und der Lagerräume

der Königlichen Hafen-Bauinspektion in Neufahrwasser, Regierungs- hezirk Danzig, 108 000 H). 3 g (N. A. Ztg.) Das handelsstatistishe Bureau der Stadt Hamburg veröffentliht die definitiven Ausweise über die tesultate des Einfuhr- und Ausfuhrhandels von Hamburg

Eim Jahre 1885. Es ergiebt sich aus denselben, wie übrigens {on

ürzlih die „Frankfurter Zeitung“ konstatiren konnte, daß die Abnahme

des Hamburger Handelsverkehrs bei weitem niht jene Besorgniß zu

erregen vermag, wie sie anfängli<h, ohne Kenntniß der Einzelheiten, hehegt worden ist. E Es hat betragen die Waareneinfuhr ohne Kontanten : Netto-Millionen Doppel-Ctr. Mill. Mark 1883 64,9 2228,92 1884 68,0 S 2230,0 1885 67,8 2045,9 N Die Verminderung der Waareneinfuhr beziffert si<h demna gegen das Vorjahr auf rund 200 000 Doppel-Ctr., ein Quantum, welches rheblih an Bedeutung verliert, wenn man im Auge behält, daß die Finfuhr von 1883 auf 1884 um das enorme Quantum von rund 3 Millionen Doppel-Ctr. gestiegen ist. N Aus den Werthnachweisen für die Einfuhr ergiebt si, daß, ährend die Einfuhr im Jahre 1884 dem Gewichte nah sich gegen as Vorjahr um rund 3 Millionen Doppel-Ctr. hob, der Werth si jm nur 14 Millionen Mark gesteigert hat, fo daß {on aus dieser That- ahe der allgemeine Preisrü>kgang zu Tage tritt, der si<h dann im ahre 188% bei einer Verminderung des Gewichts der Einfuhr um A Doppel-Ctr. bis auf 180 Millionen Mark Werthdifferenz teigerte. Außer den oben angeführten Waarenquanten sind no<h eingeführt orden an Kontanten : Netto

1883: 1246 Doppel-Ctr. = 36 552 270 M

1884: 2716 é = 14.0908 910-7

1880 E L = TUL O08 900 , È Aus der erheblichen Verminderung des Gewichtes der Kontanten- finfuhr pro 1885 und aus der gleihzeitigen bedeutenden Zunahme cs Werthes dieser Einfuhr ist zu erschen, daß das Jahr 1885 eine i größere Zufuhr von Gold gebracht hat, als die vorhergehenden Kahre. De für die Ausfuhr ermittelten Zahlen machen auf absolute ihtigkeit keinen Anspruch, da fie entweder nur auf Schätzung be- hen, oder kaufmännischen Dokumenten entnommen sind. Es hat be- lagen die Ausfuhr im Jahre | Brutto Millionen Werth Mill. Mark : e S 0, 1839,0 E 1656,7 / Außerdem wurden 1884 exportirt Kontanten im Werthe von 10 400 000 A, 1885 78 405 000 M. : Von der Einfuhr entfielen auf:

Doppel-Centner O0)

1884 1885

, : : Mill. Mark Mill. Mark E Be, 41,2 42,5 ndere Rohstoffe und Halbfabrikate . 771,4 733,0 Ea SOLS 706,6 dustrie- und Kunst-Erzeugnisse ... 334,0 318,8 T 286 245,1

Was nun die Herkunft der eingeführten Waaren anbelangt, so

men von: i f Mil S roßbritannishe Kohlen l 124 ar E

1

Q e

,

treinigte Staaten ohne Kalifornien. . 1 rasilien i

-

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

Der bevorstehende 1090 jährige Gedenktag an im- gang Friedri<s des Großen hat der GeiagabaoS bande S U Spamer in Leipzig Anlaß geboten, ein Volksbu<h aus der be- währten Feder Franz Otto's erscheinen zu lassen, welches weitester Verbreitung werth ist und dem au, vermöge seines reichen Jnhalts seiner e<t volksthümlichen Darstellung und seines mäßigen Pecises (1 M) ein großer Käuferkreis sicher sein dürfte. Dasselbe ist mit 67 Text-Abbildungen und einem Titelbilde ges<mü>t und nenüt sich: „Das Buch vom Alten Frit, Leben und Thaten des großen PAPRCHREs Ds E, Ee der Einzige“.

Das Infanterie-Regiment Prinz Friedri von Preußen (8. Brandenburgis<es) O hat Le verewigten Chef ein literaris<es Denkmal durch ein Ge- denkblatt gesetzt, welhes, vom Hauch pietätvoller Verehrung u::d dankbarer Anhänglichkeit dur<weht, dem Namen des heimgegangenen Feldherrn eine Huldigung in sinniger Form darbringt. Von dem patriotischen Gedanken ausgehend, alle von hervorragenden Blättern des In- und des Auslandes gebrachten Publikationen, die sih auf das Leben und Wirken des verewigten Prinzen beziehen, in einem Rahmen zusammenzufassen und dieselben zu einem unverwelklichen Nuhmes- kranz zu vereinigen, hat das Regiment mit Sorgfalt alle Beiträge, in denen die Geschichtshreibung der Zeit den Tod des Heim- gegangenen betrauert, und in wel<hen die dichterishe Muse der Klage um seinen Verlust Ausdru> gegeben, ge- sammelt und zu einem s\tattlihen Bande vereinigt. Nicht nur die Kundgebungen der Trauer, von denen das engere und weitere Vater- land damals widerhallte, treten dem Beschauer auf den einzelnen Gedenktafeln entgegen ; sondern au<h die Nekrologe, Lebensbilder, Nachrufe, Denkschriften und Betrachtungen 2., die in der Tagespresse Desterreih-Ungarns, Nußlands, Frankreihs, Italiens, Englands, Amerikas, der. Türkei, Schwedens, der Niederlande, der Schweiz, Numäniens, Spaniens, Portugals u. a. dem Andenken des erlauchten Sprofssen des Hohenzollerngeshle<ts gewidmet wurden, sind hier anein- ander gereiht, um für alle Zeiten die Gestalt des ritterlihen Helden und den Schmerz um feinen so plößlichen Hintritt im Gedächtniß der Mitwelt und bei künftigen Geschlehtern lebendig zu erhalten, Die in hohem Grade mühevolle Anordnung des Tertcs und der illustrativen Ausshmü>ung des Gedenkblatts haben speziell der gegenwärtige Commandeur des Regiments, Oberst von Briesen, und Hauptmann von Alvensleben übernommen. In pietätvoller Erinnerung hat das Regiment am 15. Juni, dem Todestage Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen Friedri<h Carl, die ersten Exemplare des Gedenkblatts in einfa gehaltener, würdiger Ausstattung Sr. Majestät dem Kaiser, Sr. Kaiserlichen Hoheit dem Kronprinzen und Sr. Königlichen Hoheit dem Prinzen Friedrich Leopold überreicht. Der Einband dieser in huld- vollster Weise angenommenen Exemplare ift in {<werem \{<warzen Sammet angefertigt, den reihe Silberbeschläge zieren. Die Vorder- seite zeigt den Namenszug des Prinzen und zwei kreuzweis liegende Marschallstäbe, umrahmt von einem Lorbeerkranz. Um die Verbrei- tung des Gedenkblatts in weiteren Kreisen möglichst zu fördern und dasselbe namentlih allen unter dem Befehl des verewigten Prinzen gestandenen Militärs aller Grade zugänglih zu machen, beabsichtigt das Regiment eine öffentliche Herausgabe desselben im Selbst- verlage. Der Preis für das elegant und gefällig ausgestattete einzelne Exemplar wird si<h alsdann auf ca. 5 A, für ein einfacheres auf ca. 3 M stellen und sind dieselben direkt von dem Regiment in Prenzlau M beziehen.

Bon E 9 vermehrten und verbesserten Auflage der vom Geheimen Ober-Justiz-Rath 2. Stru>mann und dei Kaituliten Geheimen Ober-Finanz-Rath 2c. Koch erläuterten „,Civilprozeß- ordnung für das Deutsche Reich nebst den auf den Civil- prozeß bezüglihen Bestimmungen des Gerichtsver- fassungsgeseßes und denEinführungsgesetzen“ ist im Ver- lage von J. Guttentag (D.Collin) hierselbst die 2. Lieferung erschienen. Dieselbe enthält vom 1. Buche (Allgemeine Bestimmungen) die Fort- seßung und den Schluß des 2. Titels (Zustellungen), des 3. Abschnitts sowie Titel 3, 4 und 5 (Ladungen, Termine und Fristen; Folgen der Versäumung ; Unterbre<hung und Ausfetung des Verfahrens) desselben Abschnitts; ferner vom 2. Buch (Verfahren in erster Instanz) einen Theil des 1. Abschnittes (Verfahren vor den Landgerichten) und zwar die 5 ersten Titel desselben (Verfahren bis zum Urtheil, Urtheil, Ver- säumnißurtheil, vorbereitendes Verfahren in Rechnungssachen, Aus- ae Rot und ähnlichen Prozessen, allgemeine Bestimmungen über die Beweisaufnahme). Wie in der 1. Lieferung, so sind auch in der vorliegenden 2. Lieferung die einzelnen Titel von vielen lehrreihen An- merkungen und Erläuterungen begleitet.

Nord-Amerika, seine Städte und Naturwunder, das Land und seine Bewohner, in Schilderungen von E. v. Hesse-Wartegg. Auf Grundlage mehrjähriger Reisen dur den ganzen Kontinent und mit Beiträgen von Udo Brachvogel, Bret Harte, Theodor Kirchhoff, Henry de Lamothe, Paul Deker, (Charles Nordhoff, Bayard Taylor u. A, Mit gegen 300 Illustrationen. 2. verm. u. verb. Auflage. Bd. IT. Leipzig, Verlag von Gustav Weigel. Preis 6 Æ Von dem Inhalt dieses Il. Bandes mögen fol- gende Kapitel überschriften Denjenigen eine Vorstellung geben, welche das Werk nicht schon von der ersten, bald vergriffenen Auflage_ her kennen. Sie lauten: Dur<h Ohio. Cincinnati. Auf dem ODhio nach Louisville. Die Mammuth- Höhle in Kentu>y. St. Louis. Chicago. Milwaukee und die Länder am Michigan-See. Der Mississippi und sein Stromgebiet. Vom Ursprung bis St. Louis. Der Hafen von St. Louis. Das Flußleben. Die Prairien. Durch Kansas. Kansas-City und seine westlihen Verkebrswege. Ost- Kansas, einst und jeßt. In der Staatshauptstadt. Durch die Prairien. Prairie-Städte. Im Thale des Arkansas. Steppenbilder. Ein Hafen der Prairie. Nebraska und die große Pacific-Bahn. Im Thal des Platte- Flusses. Nach Cheyenne. WMagic-City und der Schwarzwald Amerikas. Die Felsengebirge. Denver, die Hauptstadt Colorados. Durch den Clear Creek Cañon. In der Gold-Region. Boulder

nihtung der den Kulturpflanzen shädlihen Insekteu und Kryptogamen dienenden Mittel zur Anwendung zn bringen. An dieser Bewerbung können sich einheimishe und fremde Erfinder Und Verfertiger fowie au< solche Personen betheiligen, welche ledigli<h Inhaber von Niederlagen der fraglichen Instrumente 2c. sind. Gesuche wegen Zulassung müssen und zwar unter Beifügung einer kurzen Beschreibung der auszustellenden Gegenstände bis spätestens den 10. September d. J. an die Direktion der genannten Schule gerihtet R:

In der vorgestrigen außerordentlihen Generalversammlun der Harkort’\hen Bergwerke und <hemischen Fabriken theilte der Vorsißende mit, daß das Ergebniß der Zeichnungen auf die zur Subskription gestellten Stamm-Prioritäts-Aktien nur 86 090 M. ergeben hätte, ein Betrag, der in keiner Weise genüge, um das Unternehmen fortzuführen. Hierauf erstattete der Vor- sißende Bericht über die erzielten Resultate, sowie über die Verluste bei der früheren Aufbereitung und den in Zukunft zu erwartenden Gewinn. Hiernach sind sämmtliche Werke in gutem Betrieb, und dürften sih die Gesammteinnahmen nah den bisherigen Resultaten aus der Gold- und Silbergewinnung auf 426 000 , dagegen die hierauf lastenden Ausgaben auf 270000 belaufen, wenn die vorgeschlagenen Neubauten und Neu- anlagen, wel<e einen Kostenbetrag von 600000 # in Anspruch nehmen würden, ausgeführt werden. Der Antrag auf Reduktion des Aktienkapitals wurde angenommen, au< der Antrag der Direktion auf Zuzahlung auf die Aktien in Höhe von 20/0 wurde genchmigt. Im Falle dieser Beschluß vom Handelsrihter bean- standet werden sollte, so beschloß die Generalversammlung, den Vor- ua u den, e Uns von 1509/0 auf das reduzirte

tentapital einzufordern, und zwar 74% am 1. Sep E 1. Oktober. ái i 4 Me ans ürnberg, 7. August. (Ho pfenmarktberi<t von Leopol G Die at at Tagen herrs<ende kühle ace wirkt fast überall hemmend auf die Entwicklung und Ausbiltung des Blüthen- ansaßes ein. Bei den Späthopfen vermögen #i< nun wohl im Falle bald warmes Wetter eintreten sollté die Blüthen späterhin no< zu vermehren, für Frühhopfen aber ist diese Möglichkeit in den meisten Gegenden wegen der {on zu weit vorgerückten Reifezeit ziemlih ausgeschlossen. Es darf daher als äußerst wahrscheinlich angenommen werden, daß Deutschland nur dann no< im allge- meinen Durchschnitt aller Produktionsbezirke cine Mittelernte er- warten kann, wenn die Witterung der nächsten Wochen eine fehr günstige ist ; andernfalls wird dieser Ertrag wobl kaum erreicht werden. Der Markt verhält sih bis jeßt abwartend. Der Geschäfts- gang ift till. Stimmung und Preise liegen matt. Die Umsätze be- schränken sich fast vollständig auf die Käufe eines Amerika-Exporteurs der täglich 60—100 Ballen grünlihe Mittelwaare zu 2D5—30 M kauft. Für Frühhopfen ist die Frage immer no<h ganz gering und konnten die tägli<h anlangenden 60—80 Stück 5-Kilo-Postsäckchen Steyermärker bisher . nur s{hwer und nur theilweise placirt werden. Feczahlt wird je na< Qualität 100—135 46 Aus Württemberg Baden und der Hallertau trafen diese Woche 10 Bällchen cin; die Waare war jedo, weil zu früh gepflü>t, größtentheils nicht \{ön. Nächste Woche werden aus leßtgenannten Bezirken jedenfalls {hon ctwas, namhaftere Zufuhren nah Nürnberg kommen, doch ist gewiß daß T N h E m L einstellen wird. , „Ankwerpen, (. August. (W.T. B.) Wollauktion. (S ; 1461 Ballen Laplata-Wollen und 879 Ballen diverse E 4 boten, davon 937 B. Laplata- und 838 B. diverse Wollen verkauft. Die Tendenz war sehr fest bei vollen Eröffnungspreisen. Der Vorrath beträgt 1262 Ballen Lavlata- und 3923 Ballen diverse Wollen. London, 9. August, Vormittags. (W. T. B.) DieGetreide- zufuhren betrugen in der Woche vom 31. Juli bis 6. August: Englischer Weizen 648, fremder 42372, englishe Gerste 273,

Hafer 15, fremder 89 665 Qrts. Englis<hes Mel 15 89:

3634 Sa> und 1000 Faß. e a New-York, 7. August, (W. L B) De Werth ver in der vergangenen Woche eingeführten Waaren betru R ie davon 2 al dert 1 für Stoffe. Der Wert der EStnsuhr in der Vorwoche betrug 7 900122 Doll. v

2 266 286 Doll. für Stoffe. : O

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al 1 Juli 1885 betrug 798 039,13 ittli Ln 29 O A N ÁÁ. oder dur<hs<{nittli< pro Me or 7 Ae Œ L V) Ge Dampfer „State Alabama“ meldet: Am 4. d. M. trafen wir nte 42,27 Grad nördlicher Breite und 60,45 Grad westli<her Länge einen Bremer Dampfer, wahrscheinlih die , Werra“, im Schlepptau

fremde 450, englis<he Malzgerste 20474, fremde 101, englischer *

pi U t a ria im E E R L E 4 a 5 C E ILINLASENE

eines Dampfers von der Monarch Line, in der Richtun f B

h Line, 9 g auf Boston steuernd. Der Dampfer hatte die Schraube verloren und den Saft gebrochen, verlangte aber keine Hülfe. i Bremen, 7. August. (W. T. B.) Naq hier eingelangter Nach- riht ist der Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Werra“, welcher mit gebrohenem Schaft von einem anderen Dampfer in

in Liverpool stattgehabte Versamning der „Iron Trades Employers | wohnern die europäische Kultur überhaupt erschließen b ar o der Männer, dîin England das Eisengeschäft be- | Einströmen deutscher Elemente wird seine Mirkua nit verfehlen, Wfrifas Westküste mit Inseln trei S N Geridit des gef E __| Und es wird gelingen, in jenen Ländern, alle zusammen größer wit Wrikas Ostküste mit Mauriti 18. : er 15, Jahresbericht de „geiftöführenden Comités stellt mit | Deutschland, unserem Export einen großen Markt zu s{haffen, unser: Whina E Bedauern fest, daß die vor zwölf Tonaten gehegten Hoffnungen auf | Produktion den nöthigen Konsum zu erwerben / bstralien und Südsee. :

eine mögliche Wiederbelebung des deschäfts in keiner Branhe der und Südsee . j

S Alg ŒW T B) Aw dev B Arbeiter- fundgebung nahmen gegen 1600 Perjonen Theil, welche mit einigen rothen Fahnen unter dem Gesange der arseillaise die Straßen dur<hzogen. Die Ruhe wurde nirgends gestört.

5 4 1

i M O! S

Ein solche Wnerikas Westküste ohne Central-Amerika ( : i / im Middle-Park. Der Monument-Park, Maniton und der „Garten

; der Götter“. Pueblo und der Grand. Cañon des Arkansas. Die ; Silberdistrikte von Süd-Colorado. Der Yellowstone-Fluß und seine 6, Cañons. Die Geyserregion des Yellowstone-Parks. Die Prairie- indianer und ihr foziales Leben. Die Indianer Nord- Amerikas.

andere Waaren N 428,7 38 ( )

P S E E

3 0 0 9, 4, Cañon. Georgetown und der Grays Peak. Nach den heißen Quellen 2 9 4

f O s R C At D 20 i C R I CS

Großbritannien und JFrland. London, 7. August. Der Staatssekretär des Auswärtigen, ‘ord Jddesleigh, empfing heute im Auswärtigen Amt sämmtliche hier beglaubigten Botschafter und Gesandten,

Master von Oesterrei<h und Ftalien,

W. T. B.)

mit Ausnahme der Bot welche si<h auf Urlaub befinden.

Belfast, 7. August. (W. T. B.) Heute kam es hier a ber- mals zu Ruhestörungen. Die Polizei wurde mit Le angegriffen und mehrere Polizeibeamte verwundet. Schließlich wurden die Ruhestörer indeß von der verstärkten Polizei aus- einandergetrieben. Jm Laufe des Abends wiederholten sich die Krawalle, und kam es zwischen den Ruhestörern und der Polizei sowie den die Leßteren unterstüßenden Truppen mehrere Male zu heftigen Zus ammenstößen, wobei gegen

50 Personen verwundet wurden.

8. August, Abends. (W. T. B.) Die Ruhestörungen seßten si< au< im Laufe des heutigen Tages fort; es kam u wiederholten Zusammenstößen der tumultuirenden Mena mit der Polizei, die mehrere Male genöthigt war, von der Schußwaffe Gebrau zu ae Die Zahl der Ver- wundeten is eine ziemli<h große; die Behörden haben

militärishe Verstärkungen verlangt.

9, August. (W. T. B.) Von den bei der Nuhe- stôrung am Sonnabend Abend Verwundeten sind ARO Zur Verhinderung weiterer Tumulte sind | welhe mit

se<hs gestorben. 200 M

ann Jnfanterie und eine Shwadron Kavallerie

hierher gesandt worden.

Cisenindustrie, des Maschinen- und \ciffsbaues, in dem Vereinigten Königreich in Erfüllung gegangen ist. ie geshäftlihe Depression, welche in 1886 außerordentlich lang und sder war, ist ausgesprochener her- vorgetreten, die Konkurrenz um Arbeüst mehr akut geworden und die B sind in einem bisher noGcht gekannten Grad gefallen. uf die von der Vereinigung angestéen Erhebungen sind 680 Ant- worten aus allen bedeutenden Centreder Industrie von Unternehmern eingegangen, wel<he über 134000 rbeiter im Maschinenbau, in Dampfkesselshmieden, im Shiffs-, m Marine-, Maschinen- und Lokomotivenbau, in CEisengießereien 2 beschäftigen. Darnach ergiebt ih die folgende Geschäftslage. VorUnternehmern, welche 116 000 Arbeiter repräsentiren, wurde das eschäft als \<le<t bezeihnet; Unternehmer mit 16 000 Arbeitæ1berihten, daß das Geschäft nur mäßig gewesen sei; als gut ird es nur von Unternehmern bezeichnet, die zusammen 2500 Arbekthaben. Hieraus ist zu ersehen, daß nicht die E Besserung ndt für das Kapital no<h für die Arbeit, im leßten Jahr een Die _Stagnation in dem in- dustriellen Leben ist nit plößlih r das Land œekommen, fondern sie hat allmählih 1n ununterbrodntr Zunahme a Zweige des Geschäfts erfaßt. Nicht nur im Vergleich ml! im Jahr 1885 angegebenen Ziffern, sondi\ au mit firächten in allen vorhergehenden Jahren der Vereinigung» 4 Sabte diesjährigen Ziffern sehr ungünsti.| Bei Beob daß die Zei empfanden die Unternehmer im ganzn Lande einm Ain Theile der für eine Prüfung der Lohnfrage, ali fner der wichtig ine Bewegung, Produktionskosten, gekommen fei A (ab e L er Löhne einer * 5—T7} prozenígn : vor» endigte, die in allen bedeuteiden Industriecenre beitern genommen wurde. Diése Reduktion wurde von

m

Archiv für Post und Telegraphie. Nr. 15. Inhalt: Aktenstücke und Aufsäße: Bruchstücke aus der älteren Postcehidt Bremens. Die Gasbeleuhtung der Eisenbahnfahrzeuge. Eine deutsche Forschungsreise im vorderen Orient (Schluß). Kleine Mikt- theilungen : Telegraphenstatistik von Spanien. Die Postsparkassen in Britisch-Jndien. Schulen für Binnenschiffahrt in Rußland. e E e! C. Cn T u

utsche eihe. C. Lehmann's Cisenbahnkarte der Bahngebicte Mittel-Guropas. Zeitschriften-Ueberschau. s

Statistische Nachrichten.

Die Bauthätigkeit des preußischen Staates in Gebiet des Hochbaues während des Men a 1885 umfaßt, wie das „Gtrbl. d. Bvw.“ mittheilt, nah den von den Regierungen erstatteten Jahresberihten im Ganzen 445 Hochbau- Ausführungen, gegen 461 im Jahre 1884, In diesen Zahlen sind alle Neubauten,

Grweiterungs- und. Wiederherstellungsbauten enthalten, sofern deren Anschlagssumme die Höhe von 10 000 4. erreicht oder überschreitet. bg egonnen wurden 231 Bauwerke (253 im Vorjahre), fortgeseßt wurde 185 U üheren Jahren angefangene. Vollendet wurden im Jahre 18 er vai ¡egonnenen Bauten 92 und don den fortgeseßten 168. Unter den ständi g abgereäßbliebenen Bauwerken befinden sih au einige, welt tellt, im laufenden Jahre aber no< nicht vol + konnten. Nach Gattung und Bestimmuns

Von den hauptsächli<{sten Artikeln der Einfuhr wurden importirt : Netto 1000 Doppel-Ctr. L 1884 1885 a E Ce 0E 1071 E O 3 852 2 304 S L 28 713 Frishes Obst und Gemüse... 416 426 Mee E N 344 349 Basen C 968 1332 Fauholz E B 1440 E E 939 919 e O6 374 S 161 Reudl S 157 154 aps und Rübsaat. .. 275 222 Petroleum . E O0 1 439 i Stein- und Braunkohlen (in 1000 e Von OPpel-Hektolitern): . . . . 10026 10883 - on Seeschiffen sind im hiesigen Hafen a, angekommen : 1883 6352 Schiffe mit 3351 670 Reg.-Tons, 1884 6844 Z e D027 T24 s 1885 6790 L 6: 3704 112 v b. abgegangen : 1883 6387 Schiffe mit 3353 279 Reg.-Tons, 1884 6813 4 ¿ 9707189 y Cine Unterbres ing de: Schlffahrt dur Eis hat seit dem Iah 7; eanterbreung der iffahrt dur C18 hak seit dem Jahre l einshließlih ni<t mehr stattgefunden.

Zustände im Indianerterritorium. Das Weib und seine Stellung. Die Indianerin als Frau und Mutter. Die Vergnügungen der Indianer. Ein Jahrmarkt bei den Cheyennes. Eine Zambo-Stadt. Religion, Krankheit und Tod. Auch dieser Band der neuen Auflage des Werks ist vielfa vermehrt und verbessert. Besonderes Lob verdient die reiche illustrative Ausstattung.

Soeben erschien: „General- und Straßenkarte von West-Nußland und den angrenzenden Ländern bis Wien und Budapest.“ Bearbeitet von G. Freytag. Maßstab 1 : 1500 000. Setaas q a e A 4 Wien I, Kohlmarkt 9. In Berlin vorräthig in der S. Schropp’shen Hof-Landkarten ung, L D. L vit M 60 S. A id i ie __— Preisbewerbung um den Entwurf zu einem Gast- hofe in Fürth. (Ctrlbl. d. Bvw.)— Die V Bot tien Gesells baft s: in Fürth erläßt soeben für den Neubau eines großen Gast- ofes cin Preisausfcreiben, welches auf deutshe Architekten beshränkt wird. Die Entwürfe follen bis zum 1. Oktober d. J. eingereicht werden. Die Preise betragen 1500, 1000 und 800 4A Jm Preis- geriht ist das Baufach vertreten dur< die Herren Professoren Geul in München, Reinhard in Stuttgart und Walther in Nürnberg. Die Direktion der Gesellschaft erthcilt nähere Auskunft.

Gewerbe und Handel.

Nach einem Dekret des italienishen Ministeriums für Akerbau, Industrie und Handel soll am 16. Oktober d. J. bei der Schule für Obstkunde und Gartenbau zu Florenz eine international: Preisbewerbung für Instrumente und Mashinen

eröffnet werden, wel<he geeignet sind, die zur Ver-

Schlepptau genommen wurde, in Boston eingetroffen.

Hamburg, 9, August. (W. T. B.) Der Postdampfer „Gellert der Hamburg-Amerikanishen Pad>etfahrt- Aktiengesell\<aft ist, von New-York kommend, gestern Nach- mittag 2 Uhr in Plymouth eingetroffen.

Ä Triest, 9. August (V. T B) Deæ Lloyddampfer «Achille“ is mit der ostindis<-<hinesis<hen Post heute früh aus Alexandria hier angekommen.

Verlin, 9. August 1886.

Preußische Klassenlotterie. (Ohne Gewähr.) Bei der heute fortgeseßten Ziehung der 4. Klasse 174. Königlid d reuß Ger Klassenlotterie fielen: N 1 Gewinn von 90 000 # auf Nr. 50 768. x an von n «006 M. auf Nr. 5084. ewinne von 15 M auf Nr. 2073 52 »7 689 Su 800 57 P24 f 68 67 690 ewinne von 6000 /( auf Nr. 4441 10879 Z: 57 A À 244 84 875 91 854. | E 5 ewinne von 3000 M auf Nr. 1696. 4143 7227. 9226. 13365. 13594. 17780. s 982. i 21 320.26 S2 27837. 28741. 32905. 35100. 39879, 40274. 40913.

43 086. 44066. 44595. 47295. 48264. 52112. 52 892.