1886 / 218 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

210 000 Æ abzuschreiben und der Generalversammlung eine Verthei- lúng von 59/% auf das Aktienkapital in Vorschlag zu bringen.

London, 15. September. (W. T. B) Wollauktion. Stimmung sehr fest, Preise anziehend.

Washington, 15. Séptembet. (W. T. B.) Das Schaßz- amt hat 15 Millionen dreiprozentiger Bonds einberufen; die Verzinsung derselben hört mit dem 16. Oktober auf.

Submissionen im Auslande.

Belgien.

1) 7. Oktober, Mittags. Rathhaus zu Lüttich. Bau von Ab- zugsfanälen in der Rue des Trébendiers und an den Boulevards de la Gauvenière und d’Avroy. Vorans{hlag 76454 Fr. Kaution 3000 Fr. Näheres beim Bürgermeisteramt zu Lüttich. 2) Nächstens. Wartesaal 1. Klasse der Station Arlon. Bau- lidze Veränderungen in Station Bastogne. Voranschlag 37 419 Fr. Vorläufige Kaution 1850 Fr. Preis der Pläne 3,25 Fr. Auskunft beim Ingenieur en chet, Betriebs-Chef Bozet zu Arlon. 3) Nächstens. Wartesaal 1. Klasse der Station Antwerpen- Eft. Bau von 6 Wärterhäus<hen auf den Stre>en Malines— Efen, Contich-Est—Lierre und Lokeren—Saint-Gilles-Waes. Vor- anshlag 24 985 Fr. Vorläufige Kaution 1150 Fr. Preis der Pläne 3,15 Fr. Näheres beim Ingenieur en chef, Betriebschef De Rudder, Avenue du Commerce 223, zu Antwerpen.

Rumänien. 27. September (n. St.). Jassy. 8. Linien-Regiment, (Kopou- kaserne.) Lieferung von: 785 Kravaten, 785 Kautshufkkrägen für die Kravaten, 785 gar Sap fu enau, 795 Necessaires, Zwirn, Nadeln, Schceren, kleine Spiegel und Kämme enthaltend, sowie zu je 785 Tafelmessern, Ga- beln und Löffeln. Näheres an Ort und Stelle.

Verkehrs - Anstalten.

Hamburg, 15. September. (W. T. B.) Der Postdampfer „Suevia“ der Hamburg-Amerikanishen Padcetfahrt- Aktiengesellschaft ist, von Hamburg kommend, heute Morgen in New-York eingetroffen.

Sanitätswesen und Quarantänewesen.

Japan. Mit Rücksiht auf den Ausbruch der Cholera in Yokohama hat die japanische Regierung die Besihtigung aller von oder über Ama in holerafreie japanishe Häfen einlaufenden Schiffe ange- ordnet. In Folge dessen hat der Kaiserlike Konsulats-Verweser zu Hiogo-Osaka die Polizeiverordnungen vom 3. Juli 1882 und 8. Sep- tember 1885, betreffend die Inspektion von Schiffen, welhe aus Cholera-infizirten Häfen kommen, au<h für deutshe Schiffe, welche von Yokohama autgelaufen sind oder diescn Hafen berührt haben und in Nagasaki eintreffen, in Kraft gesetzt.

Verlin, 16. September 1886.

Die Huldigung der Landleute aus den Kreisen - Straßbucg, Erstein und Weißenburg, berichtet die „Landes- Ztg. f. E.-L.“, gestaltete sih zu einer erhebenden Feier fie wird den jugendlichen Theilnehmern, den festen Burschen, den {<mud>en, drallen Dirnen, den frischen, fröblihen Kindern in unauslöschli<her Grinnerung im Herzen leben.

Schon frühzeitig hatte cine unzählige Menshenmenge am Staden und auf dem Kaiserplaß Aufstellung genommen und harrte, troß der Gluthhiße, aus; immer neue Schaaren strömten herzu. In dem dem Statthalterpalast gegenüber liegenden Ritleng'schen, erst im Rohbau vollendeten Hause schien jeder Stein lebendig geworden zu sein: wo auch nur ein E>kchen, ein Halt sih bot, da hatte sih ein 2uschauer angeklammert, Gegen 12 Uhr nahmen die Bürgermeister des Land- freisces Straßburg an der fog. Laufbrücke Aufstellung.

Wenige Minuten na<h 124 Uhr trat Se. Majestät, von einem unbeschreiblihen Jubel der dihtgedrängten Menge begrüßt Jhre Majestät die Kaiserin, Se Kaiserliche und Königliche Hokeit der Kronprinz und die anwesenden Fürstlichkeiten aus dem Partecrresaal des N gller a lalles heraus und schritt an die steinerne Brüstung des Gartens. in glänzendes Gefolge hatte glei<falls im Garten Plat gefunden und schaute den jeßt vorüberziebenden Reihen zu.

Jede Landgemeinde hatte eine stattlihe Anzahl von Reitern ge- stellt junge, stämmige Burschen auf flinken, kräftigen, feurigen Thieren; în den rei<ges<mü>ten 4 spännigen Wagen saßen dralle, \<mu>e Bauerndirnen in ihrer kleidsamen bunten ländlichen Tracht; die Mädchen ein und dersclben Gemeinde waren gleichförmig gekleidet unter si< aber boten die Trachten der Gemeinden die reiste Abwechselung.

Den Zug eröffneten ein Vorreiter mit Fahne und 12 Reiter; dann folgte der rosenbekränzte Wagen der Gemeinde Schiltigheim und nun voran je 10—16 Reiter die reizende Insassen führenden Wagen der Gemeinden Achenheim, Breuschwickersheim, Ecbolsheim (ein kleiner kostümirter Vorreiter führte diesen Wagen), Gambsheim, Kilstett, Hördt, Ittenheim, Hönheim, Kochenheim, Lampertheim, Mundolsheim, Niederhausbergen. Oberhausbergen, Reichs\tett, Suffel- weiersheim, Wanzenau und Wolfisheim. Dann folgten die Gemeinden des Kreises Ersteiri, deren Bürgermeister in Droshken den Zug eröffneten. Alle Wagen dieses Kreises führten <arakteristishe Attribute und boten einen überaus malerishen Anblick. Landkreis Erstein, voran Nordhausen, stellte die ersten Wagen. Jllkirh-Grafenstaden zieht mit musikalis<en Klängen daher, ein anderes Gefährt derselben Gemeinde stellt im Kleinen den reichen Fabrikvetrieb derselben dar. Genreinde Osthausen reitet auf flinken Pferden daher, ihre Fahne flattert lustig in der Luft dicht verhängt mit Tabacfsblättern, zwischen denen neugierig-\<elmis< Mädchenaugen hervorlugen, hat si< Gerstheim; Oberchnheim sißt im Hopfen, Eschau spinnt Flachs stolz fährt die Stadt Erstein mit ihrem Wappen, im rothen Felde cine Kirche, im blauen Felde ein gelber Querbalken, vor; ihre zahlreihe Musikkapelle ist uniformirt: grau tit blauen Aufschlägen. Einen prächtigen Pürs<- und Waldwagen stellte der Landkreis Erstein; mächtige Hirschgeweihe s{<mü>en den vorderen Theil des Wagens, manche erlegte Jagdbeute liegt auf demselben der Förster im Hinter- grunde bewacht seinen schattigen Waldbestand; „Den Wald zu Phlegen, bringt reihen Segen“ lautet die umkränzte Inschrift dieses

agens.

Gemeinde Plobsheim wirft ihre Fischerneße aus; Krautergers- heim hat seinen s<ma>haften Kohl in einer ebensolhen ges<hma>- vollen Weise auf dem sinnig gezierten Wagen geordnet. Ueber dem Gefährt von Ostwald ragt ein mächtiger Baldachin; Holzheim be- kfundet seinen reihen Obstbau, selbst no< frishe Kirschen, zu Guirlanden zusammengebunden, fehlen ni<t; Ingenheim zeigt in mächtigen Dolden seinen Hopfen, Bläsheim Trauben, Meistraßheim hat fi<h im dunklen Tannengrün verste>t, Enzheim sammelt Honig e ge berühmten Bienenzucht; der Wahlspruch dieser Gemeinde autet:

Nur die dem Staat am treusten dienen,

Sind allein die besten Bienen. : : Auf Markolsheim mit seinem reihen Aehrenwagen und Geis- polsheim mit scinem ihm eigenen Welshkorn folgt ein großer, stark bemannter Segelkahn der Stadt Erstein. Eine Schaar reizender frisher Kinder Mädchen auf deren blühendem Antliß Span-

Dr. von Scholz, der Unter-Staatssekretär Dr. Lucanus als Vertreter a Freiherr von Richthofen, sowie Vertreter beider \tädtishen Be-

die Ausstellung mit einer Ansprache, in welcher er allen Denen, die ih um dieselbe verdient gemaht haben, den Dank aussprach. Darauf Übergab derselbe die Ausstellung an die Versammlung der Naturforsher und Aerzte zu Händen der Geschäftsführer, in deren

nütli<h ist, einmal eine praktishe Probe zu machen, ein- mal zu sagen: „Kommt ihr Industriellen, zeigt cinmal die Grenzen eurer Leistungsfähigkeit, damit die Welt sehen kann, was wir machen, und damit umgekehrt auz ihr selber seht, bis zu welhem Punkt ihr gekommen seid.“ Wir wünschen also die Selbsterkenntniß der In- dustrie zu fördern und zugleih auch ihr die gebührende Anerkennung in der Werthschäßung der Behörden und des großen Publikums zu erringen. Ob uns das vollkommen gelingen wird, steht dahin ; indeß haben wir do<h für den großen Kreis der Naturforscher und Aerzte und nachher auch für das weitere Publikum eine Ausstellung eröffnen können, die eine große Menge von Dingen enthält.“

und Zimmer des ersten Sto>kwerks des Akademiegebäudes. Den Glanzpunkt bildet der Uhrsaal, welcher die Präzisionsinstrumente ent- hält. Im Bibliotheksaal haben die preußishe und die sächsische geologishe Landesanstalt, im Sizungssaal die Stadt Berlin ihre Ausstellungen arrangirt. Der Lindenkorridor is der Photographie, der mit der Büste Gräfe's ges<hmüd>te Lange Saal der Ophthalmologie und der Elektrotherapie eingeräumt; im angrenzenden Saal hat si< das Militär-Sanitätswesen, im Ecssaal die Anthropologie und das wissenschaftlihe Reisewesen installirt. Die Zimmerfluht na< der Dorotheenstraße zu is der inneren Medizin, der Chirurgie und der Pharmakologie und der Zahnheilkunde eingeräumt.

das „Berl. Fr. Bl.“ mittheilt, am Sonntag im Königlichen

man kindlihes Auge in diesen Reihen achtet dur<aus niht auf die sie freundlih begrüßende Menge: die Lippen wiederholten immer wicder und wieder den kleinen Spruch, mit dem der Kaiser begrüßt werden sollte. Den S<hluß bildeten die kurzen, aber dur die ge- \c<i<tlihen Grinnerungen so hervortretenden Reihen dew Gemeinden des Kreises Weißenburg. : - Í

Der leßte der gen, amphitheatralis< aufgebaut, trug eine Shaar kernhafter Mädchen mit rabenshwarzem, reichem Haargeflecht, gebräunten, ausdru>svollen Zügen; vor dem Kaiser angelangt, ertönte von den anfangs bebenden Lippen die Nationalhymne kräftig dem Hohen Herrn entgegen. Der Kaiser, tief bewegt über die ungeshminkt treuherzige Huldigung seiner elsässishen Landbevölkerung, winkte der- selben aufs Leutseligste zu ein unbeschreibliher Jubel brach los, der sih immer wieder erneuerte, und no<h stürmisher wurde, als Se. Majestät auf der Freitreppe zum Gartensaal Sich umwandte und noch- mals lebhaft grüßte. ; :

Bald darauf waren die Abordnungen der Gemeinden und die lieblihe Schaar der Kinder, die im Namen ihrer Gemeinde dem Kaiser und der Kaiserin kleine sinnige Geschenke an Blumen und Früchten überreichten, im weißen Parterresaal des Statthalter-Palais ver'ammelt sorgsam nahmen Beide Majestäten cinzelne Sträußhen aus den Händchen der Kleinen, die mit bangen Herzen ihren Spruch hersagten, entgegen, hatten für Jeden ein crmunterndes Wort, wenn dic Angst und Scheu die bebende Stimme erstiken wollte es waren Augenbli>e von tiefergreifendem, unvergeßlichem Eindru> —. Ueber 14 Stunden hatte der Vorüberzug und der Empfang gewährt ; dann licßen die Majestäten den um Sie versammelten Landleuten Er-

frishungen reichen.

Verein für Geschichte der Mark Brandenburg. Sigzung vom 8. September 1886. Gerichts-Assessor Holte legte drei von ihm farbig auéëgeführte Darstellungen Berliner Baulich- keiten vor, entnommen den Holzschnitten des im Jahre 1511 er- schienenen „Summarjus“, also 81 Jahre älter als die früheste der bisher bekannten Ansichten von Berliner Gebäuden. Das cine zeigt die Marienkirhe vor dem Brande von 1518, das zweite das mit einem Erker gezierte Haus des Bischofs von Havelberg in der Papenstraße, das letzte das Hochgericht an dex Frankfurter Straße. Dr. Landwehr spra über die Haltung des Großen Kurfürsten in den Streitigkeiten zwishen seinen lutherishen und reformirten Unterthanen. Er ging von dem Nachweise aus, wie die ungleihmäßige Vertheilung der beiden Konfessionen in den verschiedenen Landestheilen au<h ein ver- \chiedenes System der kir<lichen Politik zur Folge hatte, und verweilte dann namentli<h bei den Verhandlungen des Landesherrn mit den märkishen Ständen im Jahre 1652 und bei den Schwierigkeiten, welhe die Beseßung der Professuren an der Frankfurter Univer- sität jedeêmal bereitete. Es ergab sich, daß das Recht und die Duldsamkeit ni<t immer auf Sciten der Neformirten war, daß diese aber von der Regierung. entschieden begünstigt wurden, vornehm- li<h von Otto von Schwerin, der bei der häufigen Abwesenheit des Kurfürsten mitunter längere Zeit hindur< die Verhand- lungen mit den lutherishen Ständen ziemlich selbständig zu führen hatte. Die Aufnahme der französishen Flüchtlinge in die Mark stärkte das reformirte Element ungemein und hatte die rasche Zu- nahme der Zahl der deutshen Reformirten zur Folge. Schulvor- steher Budczies las den Schluß seiner Arbeit über den Propst von Berlin, Erasmus Brandenburg. Während diefer im Jahre 1479 als eine Art Geisel von den Sachsen in Gewahrsam gehalten wurde, überfielen und fingen märkishe Edelleute eine dur< die Prignitßz ziehende sähsis<e Gesandtschaft, ünd- erst nahdem diese im Jahre 1480 aus der Haft entlassen war, erhielt au< der Propst seine Freiheit. Wir finden ihn nun seit 1481 wieder în seiner geistlihen Thätigkeit, meist aber als Kurfürstlihen Rath auf Gesandtschaftsreisen und in Geschäften der Landesverwaltung, selbst dann noch, als er 1488 oder 1489 seine Ber- liner Propstei mit einer Pfarrstelle in Kottbus vertauscht hatte. Er starb zu Kottbus im Jahre 1499,

Die diesjährige Abordnungsfeier der Goßner's<hen Mission wurde gestern Nachmittag unter Theilnahme zahlreiher Freunde der Missionssahe in der Matthäikirhe abgehalten. Ab- geordnet wurde dieémal nur der Missionar Julius LXetler, der nach Rantschi in Indien geht, um an der dortigen, zur Bildung von Lehrern und Geistlichen errihteten Schule als Konrektor zu wirken. Begleiten werden ihn seine ihm erst kürzlich angetraute Gattin, ferner eine junge Dame, die Braut eines vor drei Jahren abgesandten Missionars, und endlih ein junges Mädchen, die Tochter eines Missionars, welche, nachdem sie in England, in der Schweiz und in Deutschland ihre Er- ziehung erhalten, zu den Eltern nah Indien zurückkehrt, Die Feier selbst wurde mit Gesang und der vom General - Superintendenten Braun gehaltenen Liturgie eingeleitet. Die Festpredigt, welche an 1. Tim. 2, 4 anknüpfte, hatte der Abzuorduende selbst übernommen. Die Abordnung vollzog alsdann Lic Plath unter Assistenz der General - Superintendenten Braun und Vüchsel und des Missions- Inspektors Frant. L

Die wissenschaftliche Ausstellung, die im Anschluß und aus Anlaß der 59. Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte veranstaltet ift, ist heute im Akademiegebäude feierlich eröffnet worden. Dem weibevollen Akte, der in dem mit der Kolosfal- büste Sr. Majestät des Kaisers geshmückten Bibliotheksaal stattfand, wohnten u, A. die Staats-Minister von Boetticher und

des behinderten Kultus-Ministers, ferner Ministerial-Direktor Greiff, der Kommandant von Berlin, General von Derenthal, der Polizei-

örden bei. Der Gcheime Ober-Medizinal-Rath Dr. Bardeleben eröffnete

Namen der Geheime Medizinal-Rath Professor Dr. Virchow dankte. Er äußerte u. A.: „Der mit Recht hoh gesteigerte Patriotismus übershäßt zuweilen, was wir erreiht haben, Andere wieder wollen immer no<h ni<t glauben, wie weit wir eigentlich seien, und da werden Sie viellciht*“ anerkennen, daß es

Die Ausstellung, die demnächst besichtigt wurde, umfaßt 14 Säle

Zu Ehren der Naturforsher-Versammlung findet, wie

Abonnements aufgehoben, und bleiben die Billets in erster Linie fi, die Mitglieder iee Versammlung reservirt. Im Opernhause g, langt „Die Walküre“ und im Gn ias wahrscheinlich Freytag!z Lustspiel „Die Journalisten* zur Aufführung. ,

In Bezug auf das Fest der Stadt Berlin zu Chren de Naturforscher-Versammlung wird am Nachmittag des 22,

Berlin nur dur den Haupteingang in der Straße Alt-Moabit, für die beim Kostümzuge mitwirkenden Künstler dur< den Hülfsein in der Invalidenstraße stattfinden. Alle anderen Eingänge, auch de vom Lehrter Bahnhof aus, werden geschlossen sein.

Die dieg Theaterdirektoren haben aus Anlaß de Naturforscher-Versammlung zur Bequemlichkeit der betreffenden Theil, nehmer die Anordnung getroffen, daß während jener Tage der „Jy validendank“ außer in seinen Bureaus Markgrafenstraße 51a auch in der Universität, Auditorium 3a, westliher Flügel parterre, vom 17. d. M. ab tägli<h von 9—4 Uhr Theaterbillets verkauft, so, wie Vorbestellungen entgegengenommen werden.

In der gestrigen (3.) Sißung des Allgemeinen deuts\<hen

Kongresses zur Förderung überseeisher Interes\en stand zur Diskussion das Thema: „Die deutsche Ein- und Ausfuhr Dr. Jannasch faßte ein Referat über dasselbe in folgenden Thesen zy sammen: 1) Im Interesse des deutshen Außenhandels ist die Ex schließung der ostasiatishen Märkte eventuell durch eine gemeinscaftli$ dahin zielende Handelspolitik. der europäishen Industriestaaten wün schenswerth. 2) Ebenso erscheint die Förderung der Handels: beziehungen mit dem Sudan und der Abshluß von Verträgen mit den dortigen Völkern, welhe die Anlage von Handels faktoreien bezwe>en, im Interesse des deut]|<hen Außenhandelz wünschenswerth. 3) Da auf längere Zeit hinaus die Länder Süd-Amerikas in Ermangelung einer eigenen Industrie Konsumenten der deutshen Waaren kleiben werden, so erscheine di: Ableitung der deutschen Auswanderung dorthin dem Interesse der deutschen Industrie förderli<h und daher die Aufhebung des 185%r von der Heydt'shen RNeskriptes geboten. 4) Diese Auswanderung i| durch die von dem deutshen Großkapital inszenirten wirth\chaftlihen Unternehmungen im Interesse der heimischen Volkswirthschaft y unterstüßen. 5) Die Begründung deutscher übersceis<her Bank- institute, sowie von Filialen der Deutschen Reichsbank zur Stüge der durch die überseeishen Dampferlinien und die Auswanderung an gebahnten Verkehrs8- und Handelsbeziehungen is im Intereste der Heranbildung eines deuts<hen Welthandels nothwendig.

Nachdem der Miniiterial-Präsident a. D. Dr. Grimm über die Bedeutung von Oft-Afrika für die deutshe Ein- und Ausfuhr ge \sprochen, begründete Dr. Göß-München im Namen des Vereins zun Schutte deutscher Interessen im Auslande folgende Thesen: 1) Han delsmuseen an den hervorragendsten Pläßen des Deutschen Reichs, und Abtheilungen, welche als eine Art Wanderlager nußbar ge- macht werden, erscheinen schr geeignet, die Erportfähigkeit der industriellen Kreise zu fördern, weshalb erneute Vere suhe zu Gunsten dieser Schöpfungen gemaht werden follen. 2) Wir wünschen für diejenigen internationalen Ausstellungen, deren Beschi>kung eine Erweiterung des deutschen Erports er warten läßt, die Gewährung staatlicher Unterstüßung und die An stellung geeigneter Reichs-Kommissare zur Vertretung der Interessen der Aussteller. 3) Als ein belehrendes Mittel zur leichteren Ar- passung an die Konkurrenz des Weltmarktes erscheint ein auszüglicher Generalberiht der deutshen Konsulate über den nihtdeuts<en Import ihres Bezirks mit s\tatistishen Angaben, namentli< au<h über dessen landschaftlicbe Provenienz, sehr geeignet. 4) Die Ausdehnung der Postdampferlinien des Reichs erachten wir als im Interesse der deutschen Aus- und Einfuhr zum Theil au< im nationalen Interesse gelegen und wünschen namentli< die Einbeziehung osftafrikanischer Stationen; weiterhin au< einer solhen in Südwest-Afrika in das Bereich unserer Reichsdampferkurse.

Direktor Gellert verlas eine an das Königlih preußis{<e Kultus Ministerium gerichtete Petition um Bewilligung einer jährlichen Unter stüßung von 5000 M für ein handelsgeographishes Museum.

Nach einer Pause trat die Versammlung in die Verhandlung des Themas „Erhaltung deutsher Sprache und deutscher Art in der Fremde“ ein.

Breslau, 15. September. (W. T. B.) Heute fand die leßte Sitzung des deutschen Vereins für öffentlihe Gesund- heitspflege in Gegenwart des Ober-Präsidenten von Seydewiß statt. Es wurde eine Resolution wegen Errichtung öffentlicher Desinfektions-Anstalten angenommen; ferner wurde ein Aus\{uß für das nächste Geschäftsjahr gewählt, welcher entscheiden wird, ob die Generalversammlung im nächsten Jahre mit Rücksicht auf den in Wien stattfindenden internationalen Hygiene-Kongreß ausgeseßt werden foll.

Wien, 16. September. (W. T. B.) Die „Presse“ meldet, der Statthalter von Nieder-Oesterreih habe mit Rücfsicht auf das Auftreten der Cholera in Pest für morgen den Landes- Sanitätsrath einberufen, um über eine die Bevölkerung hinsiht- lih geeigneter Vorsichtömaßregeln belehrende Bekanntmachung zu be rathen. Ferner werde der oberste Sanitätsrath no< im Laufe dieser Woche zusammentreten. Der Gesundheitszustand in Wien ist ge genwärtig durchaus befriedigend. :

Pest, 15. September. (W. T. B.) Bisher sind offiziell keine Pa A Cholera, sondern nur Cholera nostras hierselb

onstatirt.

Bujukdere, 14, September. (W. T. B.) In Folge von Nachrichten, daß seit gestern in Pest und Raab 5 Cholera- Todesfälle vorgekommen seien, ist für die Provenienzen mit Passa giere aus den Donauhâfen, inkl. der Sulinamündung, eine vot 12. A M. ab zu rehnende fünftägige Quarantäne verhängt worden,

Frau von Maleczky's vorleßte Gastrolle auf der Kroll's<hen Bühne wird am Sonnabend als „Rosine“ im „Barbier von Sevilla" fein. Als legte Vorstellung der Saison sind zum Sonntag Meyerbeer's „Hugenotten" angeseßt. Das Zusammenwirken sämmt licher gefeierten Gäste: Sophie Brajnin, Josephine von Maleczly Wilhelm Richter (Raoul) und Rubo (Marcel) wird diesen Schlußy abend besonders anziehend gestalten. Hr. Krämer tritt morgen als „Mar“ im „Freis<üß“ und am Sonnabend als „Graf Almaviva auf. Nah Schluß der Sommeroper beginnt die neue Concertsaisot die allen Vorbereitungen nah ebenfalls wieder das allgemeinstt Interesse beanspruchen darf.

„Der Waldteufel“, das beliebte Repertoirestü>k des Central- Theaters, erlebt am kommenden Sonnabend bereits seine 0. Auf führung und wird aus diesem Anlaß von Hrn. Carl Weiß dur cin neues Couplet bereichert werden.

Redacteur: Riedel.

Verlag der Expedition (S <ol z).

Dru> der Norddeutshen Buchdru>kerei und Verlags-Anstalt, Berlin $W., Wilhelmstraße Nr. 32.

Drei Beilagen (einshließli< Börsen-Beilage),

Berlin:

sowie die Winter-Fahrpläne für den Bezirk der Königliche! Eisenbahn-Direktion zu Verlin und der Berliner Stadt- un

nung und Erwartung und eine lieblihe Scheu zu lesen war, trugen ïcine Geschenke: Blumen und Früchte für ihren vielgeliebten Kaiser

Opernhause und am Montag im Schauspielhause auf Aller- höchsten Befehl Vorstellung statt; für diese beiden Tage werden die

Ringbahn.

tember der Eintritt in den Ausstellunospark für die Gäste der Stat: M

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Erste Beilage | zum Deutschen Reichs-Auzeiger und Königlich Preußischen Siaals-Auzeiger.

Berlin, Donnerstag, den 16. September

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[29143] Steckbrief

ergeht behufs Vollstre>ung einer re<htskräftig er- kannten Gefängnißstrafe gegen ten am 19. Februar 1847 zu Gönningen geborenen, zuleßt in Stuttgart wobnbaften Kolporteur Adoif Dürr. Dürr ift ctwa 1,65 m groß, von mittlerer Statur ; bat braune Haare, dunfelblondes Schnurrbärtchen, bervorstehente Augen, volles Gesicht. Die Einlieferung hat zu gesehen in das Amts- gerihtsgefängniß zu Moltweil, bei Festnahme außer- halb Württembergs in das nächste württemb. Amts- geri<htsgefängniß. Nottweil, den 11. September 1888s.

K. Staa!8anwaltschaft.

Gröber, H.-St.-A.

[29146] Steckbriefs-Erledigung. Der gegen den Maurer Johann Ferdinand Kien- \<BGer}ff wegen Dicbstahls in den Akten 11]. F. 1091/86 unter dem 21. Auguft 1886 erlassene Steckbrief ift dur die Einlieferung des Angeschuldigten erledigt. Berlin, den 11. September 1836.

Der Untersuchungsrichter

beim Königlichen Landgericht II.

[29145] Steckbricfss-Erledigung. Der unterm 29. Mai 1884 hinter die Wchr- pflichtigen Franz Grundtmann und Gen. erlassene Steckbrief ift bezüglich des Kommis Bruno Eduard Dolmer Mars, geboren am 7, November 1859 zu Danzig, erledigt. (Nr. 36 des Steckbriefs) I1. M! 174/82. Dauzig, 13. September 1886.

Fönigliche Staatsanwaltschaft. [29144] Die binter dem Arbeiter Fritz Giehrke aus Klausdorf bei Berlinchen unterm 14. August 1884 im Stück 192 Nr. 37282 erlassene EStrafvoll- \tre>ungs-RNeguisition ist erledigt. A. 30. 83. Verlincheu, den 13, September 1886.

Königliches Amtsgericht.

[29147] Offene Ordre.

Es wird ersu<ht, von:

1) dem Johannes Julius Albert Gruhlke aus Göttin, geberen zu Göttin am 30. Septem- ber 1860,

9) dem Johann Wilhelm August Sagen aus Lehnin, geboren daselbst am 10. September 1862,

3) dem Johann Karl Graebsh aus Branden- burg a. H., geboren zu Unter-Schrcibendorf, Kreis Strehlen, am 1. August 1857,

4) dem Hermann Neustadt aus Brandenburg a. H., geboren daselbst am 14. November 1858, N

deren Aufenthalt unkekannt, eine dur vollftre>bares

Urtheil der Strafkammer beim Königlichen Amts-

gericht zu Brandenburg vom 8. April 1884 wegen

Bergehens gegen die Wehrpflicht festgeseßte Geld-

strafe von je 180 M einzuziehen oder im Unver-

mögensfalle die substituirte Gefängnißstrafe von ze

18 Tagen an den Verurtheilten zu vollstre>en und

zu den diesseitigen Akten c/a Gruhlke und Gen.

M 2 49/83 Nachricht gelangen zu lassen.

Potsdam, den 10, September 1886.

Königliche Staatsanwaltschaft.

[29304] E H

1) Der Wehrmann Albert Wilhelm Müller, geboren am 26. Februar 1852, zuleßt in Malchow,

2) der Ersatz-Reservist 1. Klasse Hermann Carl Friedri<h Grünewald, geboren am 20. August 1852, zuleßt in Drenig, E L

3) der Ersatz-Reservist I. Klasse Friedri Franz Ferdinand Pieper, geboren am 4. Mai 1557, zu- leßt in Wusterwi, E L

4) der Ersaz-Reservist T. Klasse Franz Akbert Heinrich Veit, geboren am 16. Juli 1858, zuletzt in Remit, E :

5) der Ersaß-Reservist I. Klasse Albert August Varz, geboren am 1. Juli 1858, zulegt in Janne- wiß, e 6) der Ersatz-Reservist T. Klasse Ludwig Wilhelm Friedrih Zielske, geboren am 3. Oktober 1858, zuleßt in Balenthin, : :

7) der Crsatz-Reservist I. Klasse Carl Wilhelm Massow, geboren am 31. März. 1358, zuleßt în e ;

Jannew18, E S A

8) der Ersatz-Reservist T. Klasse Friedrich Gott- lieb Martin Krüger, geboren am 7. Januar 1856, zuletzt in A

werden beschuldigt

zu Nx. 1 als ‘Wehrmann der Landwehr ohne Grlaubniß ausgewandert zu sem, L

zu Nr. 2 bis 8 als Ersatz-Reservistem I. Kiajje ausgewandert zu sein, ohne vou der bevorstehenden Auswanderung der Militärbehörde Anzeige erstattet

zu haben, E 7 O Uebertretung gegen $. 360 Nr. 3 des Straf- gefetzbuhs. A i:

Auf baude des Königlichen Amtsgerichts

wird der auf den 25. Oktober cr., Vormittags 10 Uhr, anberaumte Termin auf den 1. November 1886, Vormittags 10 Uhr, verlegt, und werden dieselben zu diejem Termine mit dem Bemerken vorgeladen, daß sie beei ihrem uncntshuldigtem Ausbleiben auf Grund der nad» 8, 472 der Strafprozeßordnung von dem Königliche Bezirks-Kommando zu Schlawe ausgeftellten Erkläs rungen verurtheilt werden. :

Schlawe, den 11. September 1886.

Röhrich

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Gerichtsshreiber des Königlichen Amtsgerichts,

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