1886 / 220 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

in sih trägt zu zeigen, daß er dem Deuts<hfreisinn in allen Wabl- kreisen entgegenzutreten entshlofsen ist. Es fann niht \{wer fallen, einen Kandidaten zu finden, für den Konservative und Gemäßigt- Liberale gemeinsam stimmen können; Sache des gemäßigten Libera- lièmus, der bisher dem Deutschfreisinn in Berlin nur platonis< entgegengetreten ist, dürfte es sein, zu erkennen zu geben, daß er bereit sei, das nun ernsthaft und mit der That u

,— Ueber das Verhalten des Abg. Hasenclever in der Reichstagssißung vom 16. d. M. äußert die hiesige „Volks - zeitung“:

Formell berechtigt, wie dieser Widerspruch war, kann er sa<li< do nur als eine falsche, geradezu unverständliche Taktik bezeichnet

Konsulargerihtsbarkeit. In einem Anbange sind sehr \<äßbare interessante Notizen über die Gerichtsverfassung und den Wirkungékreis der Gerichte in den einzelnen ausländishen Staaten beigefügt. Das sehr reichhaltige, aus zahlreihen, zum Theil \hwer zugänglicben Quelley sorgsam zusammengetragene, durch ein ausführlihes Sach- register nahgewiesene Material ift klar gesihtet und verständlich ver- arbeitet, so daß das Handbuch allen Richtern, Anwälten, Gesandten und Konsuln in der Praris die besten Dienste leisten wird.

Von der so ras beliebt gewordenen Publikation „Die Kunst für Alle“, deren leßte Hefte dur ihre von Friedrih Pecht verfaßten Besprehungen der Berliner Jubiläums-Kunstausstellung besonderes Interesse erregen, licgt uns die 24. Lieferung vor. Dieselbe enthält auf drei Vollbildern Reproduktionen von dem Karl Gekbrts*'schen

Erste Beilage S zum Deulschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Siaats-Auzeiger.

Berlin, Sonnabend, den ÎS. September s 188BG.

M

Dr. Arnold Pagensteher erwählt. Nachdem no<h der Vorstand bers tragt war, Beiden Majestäten den Ausdru> ehrerbietigsten Dankes , übermitteln, trat eine kurze Pause ein. Nach derselben eröff, Geh. Reg.-Rath Werner Siemens die Reihe der Vorträge. |

(Berl. Pol. C.) Die letten Tage registrirten ein verstärt, Auftreten der Cholera in den seit längerer Zeit schon infizitz 20 Gebieten und zuglei ein Vorrü>ken der Seuche nordwärts, Nit Ne ® destoweniger ist kein Grund zu der Besorgniß vorhanden, daß E er Cholera jeßt no< in Deutschland bei der geregelten sanitären ebo, s wachung und den vorbeugenden Einrichtungen irgendwie nennenswert

Terrain sollte gewinnen können. Abgesehen davon, daß die ganz g norm hobe Temperatur der leßtverflossenen Wochen, welche dem Nl

eure E n m Deffentlich ér Anzeiger. j nebmen an: die Annoncen-Erpeditionen des

„Juvalidendant““/, Rudolf Mosse, Haasenstein

Juserate für den Deutschen Neichs- und Königl. Preuß. Staats - Anzeiger und das Central - Handels-

, -” e . . - of 5 Ra (> 5 R) f ie <1 iff ic S Fc I i e und c c U S werden. Die Ausführungen des Abg. Hafenclever, daß seine Partei- | Aquarell „Petruccio’s Hochzeit“, ferner von dem W. Firle’shen Ge- | breiten der Epidemie in dem Nachbarstaate Vorschub leistete, is ister nimmt an: die Königliche Expedition 1. Steckbriefe und Hateesemuge Sus 9. A iee D , Fabriken «& Vogler, G. L. Daube & Co., E. Schlotte, genohsen dem Präsidentcn von Wedell - Picsdorf trop der | mälde „Mergenandacht in einem holländischen Waifenhause“ und dem | einigen Tagen küblerem Wetter gewihen ist, die Gefahr des Voi regt Deutschen Reichs -Anzeigers und fiöniglich 2. Zwangsvo [lstre>ungen, Aufgebote, = 6 Reridiehena Bekauntmachungen. Vüttuner & Winter, sowie alle übrigen größeren bisher anerkennenêwerthen parlamentaris<en Präsidialführung des- | Chr. Kröner'shen Thierstü> „Besiegt.“ Außerdem finden sih zahl- | dringens der Krankheit au< zu uns somit si erheblih vermin Hes Men i ts -Anzeigers : Z ladungen u. dergl. Nov! 2 7. Literarische Anzeigen i Annencen-BVureaux. felben do< mißtrauten, weil er als Magdeburger Regierungs- | reiche Tert-Jliustrationen nah Bildern von Beer, Friese, Müßel, Brendel, | hat, sind Seitens der zuständigen Behörden {on umfassende Maßrege Preußischen Staa 8-N nzeigers : : 3. Verkäufe, Verpachtungen, Ber anges 2. g Th fler: Ania “1 In der Börsen- Präsident einen Arbeiter auf Grund einer veralteten Strafordnung | Henseler u. a. m. vor. Das Sommerfest des Dresdener Künstlervereins | getroffen, um dem Feinde zu begegnen. Seitens der Reibsregiery Berlin SW., Wilhelm-Straße Nr. 32. 4. Verloosung, Kraftloserklärung, Zinszahlung S Tamilien-Na Bri Sten / Bailage. Sie P aus Aschersleben ausgewiesen hat, ermangelt fowobl der logischen Be- | [Maype“ wird in Wort und Bild geschildert, Die üblichen Notizen | welche unablässig ihr Augenmerk dem Fortbestehen der Epidemie j D é u. . w. von öffentlichen Papieren. 9. Fa J hten. E —— gründung wie des politischen Zwe>s. Der logischen Begründung, | schließen si< an. Mehrfahen Wünschen entsprehend, hat die Ver- | südlichen und jüdwestlichen Europa zugewandt hatte, sind, wie wir y, i

hastationsverfahren in Sachen Willnauer Michael, Ockonom von Eufssenheim gegen Holzinger Joscph, j Ockonom von Hundsbah bei dem K. Landgericht f Würzburg, Civilkammer T., mit dem Antrage zu er- B

n: :

E im Vertheilungsplane des K. Amtsgerichts Arnstein in Sachen Willnauer gegen Holzinger vom 27. Juli 1886 dem Jakob Holzinger zuge- theilte Betrag von 411 4 48 „Z wird im Ver- theilungsplane gestrichen und der Vertheilungs- plan dahin festgestellt, daß dieser Betrag der Forderung der Karolina Forhbeimer nunmehr deren Erben, des Klägers Levi Forhheimer zu- wächst; der Verklagte hat alle Kosten zu tragen, bezw. zu crießen; das ergehende Urtheil wird für vorläufig vollstre>bar erklärt.

denn es bandelte sih nicht um die Amts-, sondern um die Prâäsidial- ührung des Hrn. von Wedell; des politishen Zwe>ks, denn eine

bstruktionspolitik, welche den Angegriffenen kaum trifft, wohl aber einige hundert unbetheiligte Leute erbittert und im Uebrigen gar keine Wirkung hat, als einige Zeitvertrödelung, gehört in die Kinderstube, aber ni<t in ein Parlament. Gerade eine bedrängte und verfolgte Partei hat doppelten Anlaß, ihre Würde sorgfältig zu wahren, und deshalb hätte sowohl Hr. Hasenclever feinen Widerspruch gegen die Zuruféwahl des Vorstandes, als aub Hr. Bebel seinen

ideispru< gegen die morgige Berathung des spanischen Handels- vertrages unterlassen sollen. Daß die Begründung, wel<he der Erstere seinem Proteste gab, zum Ueberfluß au< noh formell allem parla- mentaris<en Braucbe widerspra<h, wurde mit Recht von „deuts<- freisinniger“ Seite hervorgehoben.

Der (Leipziger) „Monatsschrift für Textil-

[29475] Oeffentliche Zustelluu Nr. 16 976. Der David Sachs in Stadt Bühl, als Rehtsna<folger des Mar Bernheimer da, ver- treten dur<h Anwalt Muser in Offenburg, flagt gegen den Eduard Hammel von Offenburg, z. Zk. in Amerika an unbekannten Orten abwesend, aus Uhrenkauf, mit dem Antrage auf Zahlung von 145 M nebst 69/0 Zins vom 15. August 1886 und 7 ÁÆ 76 Kosten, sowie auf vorläufige Vollstre>- barfkeitserklärung des Urtheils, und ladet den Be- lagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor das Großherzoglihe Amtsgericht zu Offenburg auf

: Freitag, den 12. November 1886,

Vormittags 9 Uhr. i 2

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diefer

aus Alst, Kirchspiels Albersloh, jeßt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, aus einem Schuldschein vom 25. Februar 1886 für fäufli< erhaltene Waaren und Gewährung eincs Darlehns, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurtheilung des Beklagten zur Zah» lung von 300 M nebst Zinsen zu 4 9/0 vom 29. iFe- bruar bis 25. Mai dieses Jahres, zu 5 °/o vom 25. Mai desselben Jahres, sowie vorläufige Voll- stre>barkeitserflärung des Erkenntnisses, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Recbtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Münster, Abthcilung V,, auf :

den 10. Dezember 1886, Vormittags 11è Uhr,

Zimmer Nr. 49. e

Zum Zwe>ke der öffentlihen Zustellung wird dieser

lagébandlung (Verlagsanstalt für Kunst und Wissenschaft in München, vorm. Fr. Bru>mann) für den mit vorliegender Nummer beendeten I. Jahrgang der „Kunst für Alle“ eine elegante Einbanddecte nah dem Entwurf von Rudolf Seit in Gold- und Shwarzdru> herstellen lassen. Eine jede Buchhandlung liefert diese sehr geshmad>volle Ein- bandde>e in mattbrauner Färbung nebst 4 Blatt des eigens dafür angefertigten Vorsaßpapiers für 2 6

Gewerbe und Handel.

Nürnberg, 16. Septembcr. (HopfenmarktberiGt von Le-pold Held.) Bei einer Zufuhr von 2100 Ballen Markthopfen und 1000 Ballen Bahnabladungen verkehrte der Markt heute in | von Cholera - Lazarethen an, führen eine strenge Ueberwadhuy U % die Eintragung dieses Beschlusses im ruhiger Haltung. F der Markthopfen und ungefähr die Hülfte der | der ankommenden Schiffe ein, wenden dem Berkehr auf d, fügt, A S September erfolgt ist, Termin anderen Sorten wurden verkauft. Kundschaft und Export theilten | Eisenbahnen kesondere Aufmerksamkeit zu u. \. w kurz, sie Umfassy Grundbuche am 2. ‘tem ( , sih gleihheitli<h in den Umsaß. Schöne Hopfen sind schr gesucht.

: / A r Awangsversteigeruna auf wohlerwogene Maßregeln, welche sowobl dem Einschleppen der Cho: M ¿ur A R 21. Dezember 1886,

fahren, bereits vor längerer Zeit die Bundesregierungen aufgefor; worden, mit dem Näherrücken der Choleragefahr diejenigen präpar torishen Maßregeln zu ergreifen, wel<he behufs einheitlichen Vy, gehens im ganzen Deutschen Reiche vor zwei Jahren Seitens der j Berlin zusammenberufen gewesenen großen Cholera-Kommission j Vorschlag gebraht worden sind. Diese Maßregeln sind bekanntli sehr umfassend und tragen zuglei den“ sanitären wie den Verkehrÿ interessen vollauf Re<hnung. Sie nebmen die Besetzung der Hauyt eingangéstellen mit Aerzten in Aussicht, machen die Bildung yy Gesundheitskommissionen an jedem Orte zur Pflicht, schreiben gen Kontrolen der sanitären Verhältnisse vor ordnen die Bereithaltuy

Zwangsvollstre>ungen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.

29 Bekauntmachung.

P Ade des Kaufmanns Levi Joseph Warburg u Nordhausen, Klägers, wider den Wagenbauer Carl Freistein in Wieda, Beklagten, wegen For- derung, wird, na<hdem auf Antrag des, Aianere, qn Beschlagnahme des dem Beklagten gehör'gen Wohn- hauses No. ass. 180 in Wieda tjammt Zubehörungen, area 29 a 18 qm, zum Zwede der Zwangsversteige- rung dur< Beschluß vom 2. September 1886 ver-

; tes f L0G 7 ; ; 248 i eal zug der Klage bekannt gemacht. : Der fklägerishe Vertreter ladet unter der Auf- trie“ wi : il io Q : 3 Der Preiéëstand ist im Ganzen gegen Dienstag unverändert. Gebirgs- | lera von auswärts vorbeugen, als au<h der Weiterverbreitung d; E \ V Auszug A LASO Auszug der K"age bekannt aema<t. Ver klägerische Vertreter ladet u De Ja JFndustrie wird aus Aachen über die Lage der dortigen hopf O16 t; M ftho en 32—50 4; Aisch inder 45—60 x: Gpidemie, falls sie troßdem über unsere Grenzen treten sollte ; i : Nachmittags 4 A oh # ; oller, A wes 2 i e R SSG forderung, eincn bei dem Prozeßgerihte zu- À S brik t Ï d be N vopsen ;, ALAril)oPsci ; AUMgrUnder 49 M; Þ : dem U enzen «1100: N :oalibe Amtsgerichte MWalkenried in der ; sfreiber des Köntal. Amtsgerihts, Abth. V Offeitbura, 10, September 1886. LUCl z y E I L S 2zgaoritallon ge) rel en : : e : Hallertaue : 85—90 ittel 55—60 : 4 45 D lichst Einhalt thu fön N inzel Bundesregieru 0% D vor Herzogl ichem u! sge 1)te 2 E N Gerichts\f{hre! er des Komgl. AmTegertMmto, <4 T ! IET O N gelassenen Anwalt für sich zu bestellen, den Zur heutigen Geschäftslage am hiesigen Plaße theile i< Ihnen Le v Ee prima 89 85 B mitte tel 50 Vir Gers dis 9 M; e bet Fend "5 Vauihn b on einzetnen Dundesregierungen sud Bornkessel’shen Gastwirthschaft zu Wieda angesetzt, E (L. 8.) Beller, / 2 L : UrlTemverger prima 855—90 A, mittel 50—60 Æ; Badische prima te vetreffenden Bekanntmachungen D f

de nebst eingehender Belehrung d; E großen Publikums kürzlih erneut zur Kenntniß gebracht worden, 6E unterliegt keinem Zweifel, daß unter dem gewissenhaften Zusammen

mit, daß si< das Geschäft seit 14 Tagen sehr belebt hat. Die Ordres auf Sommerwaare sind fo viclfah eingetroffen, daß mehrere bedeutende Firmen, welche sehr gut montirt sind, ihren Kunden per H

Beklagten zu dem von diesem Gerichte zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits an Gerichts- stelle anberaumten Termin vom

in wel<hem die Hypothekgläubiger die Hypotheken- briefe zu überreichen haben. _ Walkenried, den 9. September 1536.

29473] Oeffentliche Zufteliung. : l Dée verechelihte Zimmermann Minner, Elise, geb.

80—85 M, mittel 55—60 M

Gerichts\{hreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. London, 16. September. E

(Allgem. Corr.) Das britis<e

t LETISD d ; E , ; , l ; Ci Ua NGEE RNechts- [29622] ior d den 21. Dezember 1886

è j / / S is 7 O andelsamt hat cine Fachzeitshrift unter dem Titel „Board of | wirken von Behörden und Privaten es auch diesmal gelingen wir s Ha ant Hinte, zu Wittenberge, vertreten durch den 9 002A) ; : A e u Dienstag, den 21. Dez , Circulair mitgetheilt haben, daß sie bis Februar-März 1887 keine Trade Journal of Tariff 7 Trade Notices and Miscellaneous | der Gefahr vorzubeugen und vor Allem jegliche Beunruhigung hintay Herzogliches ltsgeriht. anwalt Paelegrimm zu Neu-Ruppin, klagt gegen | Nr. 7090. Die Firma Gebrüder Küstermann in Vormittags 9 Uhr. E Ordres mehr aufnehmen können. Auch hat das Grportgeschäft einen unge- Commercial Information“ begründet, wel<he dem Publikum in | zuhalten. E ihren Ghemann, den Zimmermann Hermann Minner, | Berlin, Linienstraße Nr. 49, vertreten dur<h Rehts- | Dies wird zum Zwecke der Zustellung an den Be- U t e Ane utte E Firmen, welche E R passender Form Aufschlüsse über alle Tariffragen geben foll. Auch E E unbekannten Aufenthalts, wegen E Ans anwalt Ruch M e g “in Zell, erhielt auf | agten hiermit öffentli bekannt E

zahre 7 threr Zedituhle stille gestellt hatten oder. zum Theil für die Berich 2 A Se S A Die F i R s 791 Norkil 14. September 1886 Versagung des Unterhalts, mit dem Antrage Wilhelm Matt, Buchdrucker, in Zell, erhielt au Würzburg, den 15. September 1886. Be (C | [ S i r: dUITT Wel le Verichte der britis<hen Ko 1 und anderer Beamten über Vie ¿Fußtruppen des Garde-Corps treffen im Laufe de et: 99472] Verkündet am 14. Septembe j und Bersagung des UnterhalTks, v , / BUrZ Ur, D andere Fabriken, welche niht genügend mit mechanischer Weberei ver- 28 d : isen Konsuln und and N GuUPtrupp : G orp ause des [e [29472] s

C CGELE N Q L ; 1 Rosto 3 E 0 t Wh ine Ttogeld Handel8angelegenheiten sollen in der Zeitschrift Aufnahme finden. auf Chescheidung, das zwischen ihnen bestchende Band | Bestellung am 28. Iuni 1886 eine Tiegeldruck-

seben waren, in Lobn arbeiteten, haben nun ibre Maschinenwebstühle selbst nöthig, und haben außerdem die Arbeitszeit täglih um cinige Stunden verlängert. Hauptsächlih sind es wollfarbige Kammgarn- artikel in bunten Farbenstellungen, sowie auch solche theilweise mit Seide gezwirnt. .

Kammgarnspinnereicn sammeln jetzt Ordres pro T. Quartal 1887 und sind mebrere {on für Januar, Februar c. beseßt. Im Allge- meinen glaubt man, daß die Preise sh bis Ende des Jahres halten werden. In Streichgarnen ist auch viel Nachfrage, und wird der Aufschlag für feinere Nummern bewilligt, wohingegen für gemischte {<hwerere Garne der Preis nicht gestiegen ist, jedoch ist die Nachfrage auch hierin genügend. /

Statistische Nachrichten.

Die Stadt Brüssel beabsichtigt, neue zwe>mäßige Maß- regeln und polizeilihe Bestimmungen gegen die Verbreitung und Ausübung der Prostitution und hat zu dem Zwe>ke bei 68 bedeutenden in- und ausländisher Städten Umfrage nach den be- treffenden Einrichtungen gehalten. Die Resultate diefer Untersuchung, sowie die amtlihen Berichte des Bürgermeisters Buls und des Be- riterstatters, Stadtrath Dr. Yseur, find in einer bochinteressanten Broschüre amtlich zusammengestellt und kürzlich veröffentliht worden. Wir beben aus dem reihen Inhalte dieser Schrift nachstehende, auf einer 20 jährigen sorgfältigen Stastitik beruhende Zusammenstellung über die Ursache bezw. Veranlassung zur Prostitution hervor, wel<he das Werk einleitet. Von 3505 weiblichen, der Pro- stitution ergebenen Personen, welche im Verlaufe der Jahre 1865—84 bei Einschreibung in die Sittenregister befragt wurden, aus welchem Grunde sie si< diesem elenden Erwerbe gewidmet, gaben an überhaupt 9/0

E 1523 43,5 die Leidenschaft der Männer 1118 31,9 E 12,0 A Ee 9,0 Verlassen vom Liebhaber ....., 101 2,9 Mißhelligkeiten mit den Elen... 10 0,3 Verlassen vom Ebenm A 0,2 Mißheliigkeiten mit dem Vormund. 4 0,1 Widerwärtigkeiten in der Familie... 3 Zwang Seitens des Gatten 2 0,1 Angehalten von den Ellen 1

e Ó zusammen 3505 100,0 Nach den Schäßungen des General Register Office in

Dublin beträgt die Bevölkerun g Irlands gegenwärtig etwas über 5 160 0.0 S®öpfe; davon sind 4 010000 Katholiken und 1 150 000 Protestanten. Die „grüne Insel“ bat rund 20 000000 Acres (1 Acre = 40,5 a) Land, wovon die Hälfte 750 Grundbesitern gehört. Drei von ihnen besitzen je 100 000, 14 je 50600 und 9% je 20 000 Acres. 4 000 000 Acres, also ein Fünftel des ganzen Flächeninhaltes, ent- fallen auf 110 Landeigenthümer. Unterscheidet man die 10431 Land- besißer, welhe über 100 Acres (= 40,5 ha) ihr cigen nennen, nah der Art ihrer Wohnung, so wohnen 4842 ober 46,4 9/0 außerhalb des Landes und nur 5589 oder 53,6 % auf der Insel selbft.

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

Handbuch des Nectshülfeverfahrens im Deuts- \<en Reich und gegenüber dem Auslande in bürger- lichen Nechtsstreitigkeiten und in Konkurs sachen, von Ferd. B öhm, Ober-Landesgerichts-Nath. (Erlangen, Palm u. Enke Carl Enke, 4,40 4) Die Neugestaltung des HNechtshülfewesens für die ordentliche streitige Gerichtsbarkeit durch das deutsche Gerichts- verfassungsgefeß bezw. die Prozeßordnungen in Verbindung mit der andauernden Steigerung des Rechtéverkehrs mit dem Auslande wie der stetigen Weiterentwi>elung der Vertragsbeziehungen des Deut- schen Reichs zu den anderen Staaten auf dem Gebiet der Rechtspflege hat den dur das „Handbuch der internationalen Nachlaßbehandlung (Augsburg bei Gebr. Reichel 1881, 1885) bereits vortheilhaft bekannten Verfasser veranlaßt, die für das Rechtshülfeverfahren geltenden Be- stimmungen zu ciner dem praktischen Gebrauch entsprehenden Ge- fammtdarstellung in dem vorliegenden Handbuch zu vereinigen. Der Verfasser hat si< niht auf die Nechtshülfe im eigentliden Sinne beschränken können, sondern in feiner Darstellung auch alle dicjenigen Rechtsvorfchriften berücksichtigen müssen, welche für die prozeßre<tliche Stellung der Ausländer und den Rectsverkehr mit dem Auslande überhaupt Geltung baben, besonders die Bestimmungen über örtliche Gerichtszuständigkeit, Prozeßfähigkeit, Vertretung und Beistand vor Gericht, Sicherheitsleistung, Armenrc<ht, Konfulargerihtsharkeit u. A. Um das allzugroßge Anwachsen des Werks zu verhindern, ist die Darstellung im Wesentlichen auf die bürgerlichen Recblsstreitigkeiten (und die ihnen gleihstehenden Strafsachen) und Konkurssachen beschränkt, das Strafverfahren cinem ¿weiten Theil vorbehalten worden. Der vorliegende Band enthält nah der orientirenden Einleitung 3 Abtheilungen: 1. Allgemeine Grundfäte, 11. Oertliche Gerichtszuständigkeit, Prozeßfähigkeit der Ausländer u. f. w., Beweisverfahren, Zwangsvollstredung, Verfahren in Konkuts\achen

<lossen. New-York, Wochenbericht.

Eisenbahnen.

Kaution 5 9/0.

Die Königlich ur

„London, 17, September. Stimmung sehr fest.

Ausfuhr na< Großbritannien 21 000 B, tinent 3000 B,, Vorrath 209 000 L.

Submissionen im Auslande.

30. September (n. St ). Bufkarest. Ausführung der Erdarbeiten sowie die Anlegung der im Bau begriffenen Bahnstre>e Dolhasca—Falticeny. Näheres an Ort und Stelle.

Sanitätsweseu und Quarantänewesen.

vom 10. September 1886 siebentägige Quarantäne angeordnet.

(W. T. B.) Auktion wird aw

Wollauktion. 2, Oktober c. ge-

(W. T. B.) Baumwollen- allen Unionshâfen 72 000 B., Ausfuhr na<h dem Kon-

Die

17, September. Zufuhren in

Rumänien. e E General-Direktion der Rumänischen

Oesterreih-Ungarn. / 1garishe Seebehörde zu Fiume hat mit Verfügung für Provenienzen aus Syalato eine

Aerzte ift heute

fich ein zahlreiches, tretung der Regie

Räthe Althoff und den Rektor

nah 11 Uhr erö Dr. Virhow als e

nehmer zählt und fi \<loß mit einem be den Kaiser. P

Kongreß theilzuneh1

Naturforscher und

so kann Ih Mein boh dru der warmen

schaft in der Reichs

Se. Kaiserliche

fein,

tigen Bedaucrn

zugleich ein überaus L L Als Vertreter der Stadt rief fodann Ober-Bürgermeister von Forcken-

be> den Versammelten ein her;lihes Willkommen zu. Derselbe überreihte zugleih die Festschrift der Stadt Berlin. Für die Universität nabm endli no< der Rektor Prof. D. Kleinert das

Wort zur Bewillkommnung. führers des Geh Reg.-Naths Prof. Dr Hofmann bes<loß sodann der Kongreß, der Einiadung Folge zu geben und die 60, Versammlung in Wiesbaden abzuhalten.

Zum ersten Geschäfts

gegenüber dem Auslande. 111. Rechte und Pflichten der Konsuln und

Hofrath Dr. Freseniu

Verlin, 18. September 1886. Die 59, Versammlung deutsc{er Naturforscher und

feierli<h eröffnet worden, garten des Centralhotels eine Begrüßung der Gäste dur Professor Dr. Virchow stattgefunden hatte.

„„ Aeglerung waren die Herren Unter-Staatssekretär Dr. Lucanus, Ministerial-Direktor Greiff

1 Professor D. Ober - Bürgermeister von

Bedeutung der Naturwissenschaften und die Nothwendigkeit, durch ver- einigtes Wissen höhere Erkenntniß zu erreichen, begründete. derselbe einen Rückbli>k der Geschichte der Naturforsherversammlungen, deren erste vor 64 Jahren mit 13 Theilnehmern in Leipzig stattgefunden, während der jetzige 59, Kongreß 1752 Mitglieder und 1483 Theil-

Majestät den Geschäftsführern habe Sein Bedauern ausdrücken lassen, dur<h Seine Thätigkeit im Reichslande behindert zu sein, an dem

war folgendes Handschreiben eingegangen : „Die Eingabe der Eeschäftsführer der 59. Versammlung deutscher

habe Jch mit aufrihtigem Danke entgegengenommen. Da Ich leider nicht in der Lage bin, der Einladung zu einer der Sitzungen zu folgen,

Theilnahme bekunden, welche Ich für cine so ansehnli<he Vereinigung hervorragender Vertreter der Naturwissen-

daß der Meinungsaustaush über wichtige Fragen der Heilkunde weiten Kreisen zum dauernden Vortheil gereichen und der ganze Verlquf einen ehrenvollen Erfolg deutscher Geistesarbeit bezeihnen möge, wozu die Namen ter Theilnehmer die beste Aussicht gewähren,“

tajor von Kessel mittheilen, den Mittheilungen der Geschäftsführer Kenntniß genommen und für die Einlaoung verbindlichst danke. f ) dieser Zeit in ten Reichslanden stattfindenden Manöver der «Einladung Folge zu Königli-)e Hoheit die mittheilen, daß Sie wegen Abwesenheit von Berlin zu Ihrem aufrich- außer Stande sei, Im Namen des bebinderten Kultus-Ministers Dr. von Goßler begrüßte fodann der Unter-Staatssekretär Dr. Lucanus den Kongreß, indem er

in dem aufs Reichste ges{müc>ten Cirkus Renz nachdem bercits gestern Abend im Winter-

hatte. Zur Gröffnungssißzung felbst hatte hochanfehnliches Publikum eingefunden. In Ver-

l _Und die Geheimen Regierunge- Wekhrenvfennig erschienen. Die Universität hatte Kleinert, die Stadt Berlin den Forckenbe> u. A. entsandt Kurz nete der Geheime Medizinal - Nath Professor rster Geschäftsführer den Kongreß, indem er die

Sodann gab

d in 30 Sektionen theilt. Die 1¿stündige Rede geistert aufgenommenen Hoch auf Se. Majestät roses}jor Dr. Virchow theilte sodann mit, daß Se.

nen. Von Ihrer Majestät der Kaiserin

Aerzte und das derselben beigefügte Programm

cs Interesse an den Verhandlungen nur dur den Aus-

hauptstadt empfinde, indem J<h lebhaft wünsche,

und Königliche Hohcit der Kronprinz ließ durch daß Er mit lebhaftem Interesse von Er bedauere aufrihtig, dur< die in BPehindert zu Auch Jhre Kaiserliche und ließ dur<h Graf Secendorffff

| geben. Kronprinzessin

den Sitzungen beizuwohnen.

tigen Tages aus dem Manöver- Terrain hier wieder cin; die berittenen Truppentheile dagegen werden erst am 21. d. M hierher zurü>kehren, Der „Lds.-Ztg. für Elsaß-Lothr.“ wird aus Erstein, 15, Sey tember, geschrieben: Der in Ihrem gestrigen Bericht über die Hul digung der Landleute der Kreise Straßburg, Erstein und Weißenbur erwähnte „Aehrenwagen“, nebenbei bemerkt einer der feinst ge\<müdten, wurde ni<ht von Markolsheim, sondern von Geispols“eim gestellt, welche Gemeinde zwei Wagen ausrüsten licß; desgleichen ist statt Dberehnheim „Obenheim“ zu seten. Wien, 17. September. (W. T. B.) Cholera-Bulletin, In Triest 11 Erkrankungen und 2 Todesfälle, in Isftrien aus 6 Orte 9 Erkrankungen, in Pest 4 Erkrankungen und 3 Todesfälle, dave zwei von früher Erkrankten.

London, 15. September. (Allg. Corr ) Ueber die Deutschen in Canada schreiben amerifkanishe Blätter: Eine große Anzahl deutscher Landwirthe hat si< in diesem Sommer nah dem nord- westlichen Canada begeben, um s\i< dort anzusiedeln Jm Anfange des jeßigen Jahrbunderts ließ ih eine Anzahl von Deutschen in Waterloo, Ontario, nieder, und einige Jahre später kaufte eine deutsche Gesellschaft in Pennsylvanien 45 000 Morgen Land in demselben Terr torium. Daß sie sih vermehrt haben, geht aus dem leßten Census der Distrikte Nord- und Süd-Waterloo hervor, wcna<h in dem ersteren unter einer Gesammtbevölkerung von 20 986 Seelen nicht weniger als 15 557 Deutsche sind, während sich in dem leßteren unter 21 745 Seelen 8811 Deutsche befinden, Wenn sie au in anderen Distrikten weniger zahlrei vertreten sind, so ist ihre Anzahl do< no< immer beträhtli<h. In Dundas z. B. befinden sich 6996 Deutsche, in Lennox 4500, in Addington 5043, in Hastings 5406, in Mon 621, in Lincoln 4595, in Süd-Grey 4700, in Nord: Perth 7768, in Süd- Quron 3821, in Essex 3476 u. \ w Im größeren Theil von Ontario bilden die Deutschen ein cinflußreihes Element der Bevölkerung, Alles in Allem genommen, giebt es keine fleißigere, erfinderiscere, unternehmendere und svarsamere Klasse von Bürgern. In Manitoba leben 6600 bis 7000 Mennoniten.

Im Deutschen Theater wird morgen, Sonntag, „Don Carlos“ und am Montag „Der Probepfeil“ gegeben. Die nächste Aufführung von „Romeo und Julia“ findet am Donnerstag, 23. d. M, stait. Am Sonnabend, 2%. d. M, geht das fünfaktige Schauspiel Haus Fourchambault“ von Emile Augier neu in Scene. Außerdem bringt das Repertoire der folgenden Woche noch Aufführungen von „Zopf und Schwert“, „Ein Erfolg“ und „Hamlet“.

Mit der morgigen Hugenotten-Aufführung, in wel{er sämmtli&e Gâste, Fr. Sophie Brajnin, Josephine von Malec;ky, der Bassist Rubo und die Tenoristen Nichter und Krämer ¿usammenwirken, \{licßt die diesjährige Opernsaison in Kroll's Theater, die cine der glänzendsten dieser Bühne gewesen ist: sie umfaßte 139 Abende,

darunter sehr viele von ho<künstleris<em Interesse. Am Montag findet das erste der bereits angekündigten Concerte von Henry Marteau unter Mitwirkung der Concertsängerin Mina Pettiziani und des Pianisten Carolus Aggháy statt. (Dirigent : Kapellmeister Winkelmann.) Der jugendliche Concertgeber wird vortragen: Godard's Concert für Violine (mik

Orchesterbegleitung), Vieurtemps' Reverie, / Tanz und von Saint-Saën's Introduktion und Rondo für Violine (mit Orchesterbegleitung). Frl. Pettiziani singt aus der „Dinorah den Schattentanz und italienis<he Lieder, während Hr. Aggházy auf dem Flügel Chopin's H-moll - Scherzo, Raff's Polka Caprice und eine Serenade eigener Komposition spielen wird. Das Concert be

ginnt mit Beethoven's Egmont-Ouverture. Das zweite Concert folgt am 23. d. M.

« «Bocceaccio“ hat vollständig Fühlung mit dem Publikum de Belle-Alliance-Theaters gewonnen und son bei der zweite Wiederholung bei dem sehr gut besuchten Hause einen ungetheilten Grfolg erzielt. Die flotten Walzer und Mär sche, die lustige Hand- lung und eine im Ganzen befriedigende Darstellung haben „Boccaccio auch an der neuen Stätte so viel Freunde erworben, daß er voraus sichtlich die Zahl der 200, Aufführung in Berlin, welche bei täglichen Vorstellungen auf den 28. September fallen würde, erleben dürfte.

Sarasate’s Spanischen

E

Redacteur: Ni edel.

ympathisches Schreiben des Ministers verlas.

Auf Vorschlag des zweiten Geschäfts- des Ober-Bürgermeisters von Wiesbaden

führer für diese 60. Versammlung wurde Geh.

Berlin:

Verlag der Expedition (S (h ol z). Dru>k der Norddeutschen Bucdru>erei und Verlags-Anstalt, Berlin 8W,, Wilhelmstraße Nr. 32. Vier Beilagen (cin\<{licßli< Börsen-Beilage), sowie cine Extra - Veilage, enthaltend das Verzeichniß der

8, zum zweiten Geschäftsführer Sanitäts-Rath

geküydigten Schuldbricfe des Bremenschen ritterschaftliche! Credit-Vereins,

Wolff, Referendar, als Gerichtsschreiber. Jun Namen des Königs! S In Sachen, betreffend das Ausgebot verloren gegangener Hypothcken-Urkunden, hat das Königliche

Amtsgericht zu urs raa den Amts-

'ihtcr Hoffmann für Recht erkannt: -

E E über die Post I Schcidewinkel, Abtheilung T1. Nr. 4, über 100 Thaler, haftend für den Mittergutsbesitzer Oskar v. Tschishwitz zu Ober-Waldiß aus der Urkunde vom 18. Juni 1868, wird für kraftlos erflärt. Die Kosten des Verfahrens werden den Antragstellern auferlegt.

729473] Vekanntmachung.

Ï Auf Antrag der Administration des Spar- und

Leihkassenvereins in Segeberg sind die aufgebotenen

en! ;

O Nr. 3607 für die Chefrau Sophie Reher, geb. Bornhöft, in S{lamersdorf, Ende Dezember 1884, validirend auf 69; 4 72 Z;_

2) Creditbu<h Nr. 1992 für Dietrich August Hinrich Kahl in N Dezember 1884, vali- irend auf 38 4 95 S; : E

3) Crevitbuch Nr. 3523 für Rudolf Adolf Kröger in Toderfelde, Ende Dezember 1834, validirend

f 122 6 74 d: O

4) l in dem k des Nademachers Lüthje in Segeberg eingetragene Dokumente, aus welchen die nachstehenden Kapitalien für die Antrag- stellerin eingetragen sind:

a, Obligation vom 1. November 1806 und Cessionsakte vom 30. Januar 1840 über 480 M,

14, März __ S b, Contraft vom D Ñpril 1845 und Cessions- acte vom 21. Juni 1861 über 144 6, c. Obligation vom 28. Juni 1861 über 96 #5; 5) zwei in der Halbhufe des Halbhvfners August Heinrich Lüthje in Stipsdorf eingetragene Do- kumente, aus welchen die nachstehenden Kapita- lien für die Antragstellerin eingetragen stchen : a, Aussageacte vom 12, September 1822 über 240 M, | b. Contrafkfi vom 26. Februar 1848, aus welchem 1380 M eingetragen stehen; . 6) Kaufbrief vom 22, November 1827, aus wel<em 360 6 für den Kalkbergcontroleur Sunne ein- getragen stehen, welche später an die Antrag- itellerin cedirt find; E 7) Kaufcontrafkft vom 12. Dezember 1857 über das in Segeberg belegene Gewese des Halbhufners Johann Hinrich Gosch in Klein-Rönnau und des Hufners Hans Christian Gosch in Högers- dorf, aus welchem 1440 # eingetragen stehen, welche an die Antragstellerin überwiesen sind, E auf Grund des Urtheils des Königlichen Amtsgerichts, Abtheilung L, zu Segeberg für kraftlos erklärt. Segeberg, den 4. September 1886. Königliches Amtsgericht. Abtheilung I. [29481] Oeffentliche Zustellung. Die Maria, geborene Rogmanns, Ghefrau des Kaufmanns Karl Eicbhora jr. zu Kirchberg, Kreis Jülich, vertreten durh Rechtsanwalt Mayer Il. zu Aachen, klagt gegen den Kaufmann Karl Eichhorn jr., zu Kirchberg wohnend, wegen Gütertrennung, mit dem Antrage : . i „Das Königliche Landgericht wolle die zwischen den Parteien bestehende Gütergemeinschaft für aus- gelöst erklären, Parteien zur Auseinanderschung threr Vermögensverhältnisse Vor Notar ver: weisen und dem Beklagten die Kosten zur Last legen“, : H . und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die 11. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Aachen auf Dounerstag, deu 4. November 1886, Vormittags 9 Uhr. Aachen, den 13 September 1886. Plümmer, / Gerichts\{<reiber des Königlichen Landgerichts.

[29535] Oeffentliche Zustellung. ; Der CautnE Selig Reinhaus zu Drensteinfurkt,

der Che zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsftreits vor die zweite Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Neu-Ruppin auf :

den 9. Dezember 1886, Vormittags 95 Uhr,

rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge-

Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht. U : Gerihts\<reiber des Königlichen Landgerichts. [29479] Oeffentliche Zustellung. Der Schirmmacher Emil Oßwald Schmidt von Wechselburg, jetzt zu Altenburg, vertreten dur< Herrn Rechtsanwalt Justizrath Große in Altenburg, klagt gegen seine Ebefrau, Anna Friederike, verehelichte Schmidt, geb. Mittelbah, aus Wachwiß, jeßt un- bekannten Aufenthalts, wegen Ghefcheidung mit dem Antrage, die zwischen Kläger und Beklagter bestehende Che auf Grund von $$. 195 und 212 ff. der Ehe- ordnung gänzli<h vom Bande zu trennen und die beklagte Chefrau als sculdiger Theil in die Kosten des Rechtsstreits zu verurtheilen, und ladet die Be- klagte zur mündliden Verhandlung des MRechts- streits vor die E des Herzoglichen Landgerichts zu Altenburg au i "Mittwoch, den 15. Dezember 1886, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderuna, einen bei dem Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestell Zum Zwe>e ver öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemat. / Altenburg, am 15. September 1886. Gerichts\chreiberci des Herzeglicen Landgerichts. Dr. Krause, Laudgericht2-Sekretär.

gedachten

29474 Oeffentliche Zustellung. l Der R Isidor Sontag zu Vreslau, Neue Taschenstraße Nr. 9, vertreten durh den Nechts- anwalt Justizrath Lubowski zu Breslau, klagt gegen den Gencralagenten Hans Peters und dessen Ghefrau Elise Peters, geb. Lombard, beide früher zu Breslau, jeßt unbckannten Aufenthalts, wegen Wechfelforde- rung, mit dem Antrage, die Beklagten als Gefammt- \{uldner im Wecselprozesse zu verurtheilen, an_den Kläger 1050 16 nebst 6 “/o Zinsen seit dem 1. Sep» tember 1586, 7 H. 70 H Protesikosten, 3 M. 50 Provision, an den Kläger zu zahlen, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die erste Kammer für Handelssachen des Königlichen E zu Breslau, Ritterplat 15, . Stiege, Saal I1., au : den 23. Dezember 1886, Vormittags 16 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen, L

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemachk.

Breslau, den 9. E D 1886.

tüster, i Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.

29536 Oeffentliche Zustellung. : l Die Bie Marie Naujoks, z. Z. zu Habig- horst, vertreten dur< den Rechtsanwalt Thiele in Celle, flagt gegen den Hofbesiter Matthies, früher in Beedenbostel, jetziger Aufenthaltsort unbekannt, wegen Dienstlohnes und Kostgeldes, mit dem An- trage, den Beklagten mittelst vorläufig vollstre>baren Urtheils zur Zahlung von 21,75 A an rüd>stän- digem Lohn, fowie ferner von 22,50 und zan M: an Lohn nt Soli für die Zeit vom 16. April bis 15. Juli cr. sammt 5 9% Verzugszinsen vom Tage der erhobenen Klage an auf 134,25 6 kosten- pflichtig zu verurtheilen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Celle, Abth. IV., auf den 10. November 1886, Vormittags 10 Uhr. {WZum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Celle, den 16. September 1886.

Gerns,

maschine geliefert, es wurde dabei auédrücklich der

unbedingte Vorbehalt des Eigenthums der Maschine bis zur völligen Zahlung des Kaufpreises leßterer, welche einen Werth von 250—300 A hat, qus- gemacht, beklagter Matt bezahlie nichts, cr flüchtete fi<, in sciner Abwesenheit wurde für zwei „feiner Gläubiger im Gesammtbetrag von etwa 680 (Metzger Albre<t in Zell und Landwirth Jojef Kummerer in BVlauen) fraglihe Maschine mit Sicherheitêarreft belegt und leutere ins Pfandlokal verbracht." Auf Antrag des Klägers wurde die öffentlihe Zustellung bewilligt, ebeuso erfolgte Terminsbeftimmung auf Samstag, 30. Oktober 1886, Vormittags 10¿FUhr, in das Rathhaus zu Zell i. Wiesenthal (Amts- gerihtétag Zell). A e Klägerischerseits wird im Termin vorläufig voll- stre>bares Urtheil dahin beantragt werden, daß die Beklagten unter Kostenverfällung das Eigenthum der Klägerin an der dur< Gerictsvollzicher Kaiser am 6. Juli 1886 gepfändeten Maschine (Hendpresse) an- zuerkennen, und die freie Verfügung der Klägerin über leßtere fowie die Aufhebung der angelegten Sicherheitsarrestpfändung zu gestatten Be Zum Zwecke der E wird dieser Klage- auszug befannt gemacht. / Schönau i. W., den 14. September 1586. Der Gerichtsschreiber des Gr. kad. Amtsgerichis: (L. S.) (Unterschrift)

[29477 Oeffentüiche Zustellung. Die verchelihte Arbeiter Rohr, Auguste, geb. Boecker, in Altstadt-Pyritz, vertreten dur< den Rechtsanwalt Goldstein in Stargard i. Pomm, flagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter riedrich Wilhelm Rohr, jet unbekannten Aufenthalts, wegen böswilliger Berlassung auf Ehescheidung mit dem Antrage: die zwischen den Parteien bestehende Che zu trennen und den Beklagten für den allein huldigen Theil zu erklären, und ladek den Bee klagten zur mündliGen Verhandlung des Rechts- streits vor die Erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stargard i. Pomm. auf den 22. Dezember 1886, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- ri<hte zugelassenen Anwalt zu bestellen. R Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemachk. _ / i Stargard i. Vomm., den 6. September 1886. Münchow, : Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts.

[29534] Oeffentliche Zustellung. Die Firma C. A. Treukamp zu Lohne, vertreten dur< den Mandatar F. Nagel zu Vechta, klagt egen den Tischler G. Gier zu Lohne, jeßt uns Vlainte Aufenthaltsorts, aus Wechsel vom 13. Juli 1886, fällig am 20. August 1886, auf Zahlung von 142 46 75 A nebst 69/o Verzugszinsen seit 20. August 1886 und 10 4. 10 Arrestkosten. i Klägerin ladet den Beklagten zu einem anzuberau- menden Termine und will in diesem die Verurthei- lung des Beklagten in die eingeklagten Summen unter Kostenlast beantragen. : Á Dieser Klagauszug wird deim Beklagten der Vor- {rift der $8. 186, 187 der C. P. D. gemäß öffent- lih zugestellt 4 dem Bemerken, daß Termin zur Verhandlung au 2 Sreitag, den 5. November 1886, Vormittags 10 Uhr, i vor Großherzoglichem Amtsgerihte Vechta, Abthei- lung II., mas 4 E Vechta, 1886, September 13. E Geri la <hreibereci des Großherzoglichen Amtsgerichts. Fortmann, Gerichtsschreibergehülfe.

[29%46) Oeffentliche Zustellung

Der Kaufmann Levi “Forchheimer in Würzburg und der Oekonom Adam Weissenberger in Hunds- bach, Beide vertreten dur den Rechtsanwalt Herrn Dr. j. Freudenthal in Würzbur klagen Jakob

Gerichts\chreiberci des K. Landgerichts Würzburg.

S S Dae: 29548 / E j Dié Ehefrau des Bäekers Adam Jost in Trechtings- haufen bei Bingerbrü>, Margaretha, geb. Lüttger, vertreten dur<h Rechtsanwalt Justizrath Adams, klagt gegen ihren genannten Chemann auf Güter- trennung. L i i Zur ia Verhandlung ist Termin auf den 17. November 1886, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungésaale der I. Civilfkammer des Königlichen LUndgerichts zu Kobleuz anberaumt.

Breuer, /

Gerichtss<{reiber des Königlichen Landgerichts.

[29480] : i L :

Kaiserliches Landgericht zu Strafiburg i. E.

Die Ludwine Obermüller, Ehefrau des Maurers

Gerhard Meyer in Neudorf, vertreten dur< Rechts-

anwalt Dr. Scharla, flagt gegen ihren genannten

Shemann mit dem Antrage: :

M die Gütertrennung zwischen den Parteien aus- zusprechen, dieselben zur Auseinandersezung ihrer Vermögensverhältnisse vor Notar Keller in Straßburg zu O und dem Beklagten die Kosten zur Last zu legen. E

Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits ist

die öffentliche Sißung der I. Civilkammer des

Kaiserlichen Landgerichts zu Straßburg i. E.

vom 6. Dezember 1886, Morgens 9 Uhr,

estimmt.

E Der Landgerichts-Sekretär.

O E [29482] Beschluß.

Auf den Antrag des Königlichen Sächsischen Armee-Cerps-Gerichts, d. d. Dresden, am 12. August 1886, wird : /

gegen den fahnenflühtigen Kanonier der 3. Comp. des Königl. Sähsishen Fuß-Artillerie-Regiments Nr. 12, Iosef Paul Zeider, gebürtig aus Patschiau, zuletzt in Metz,

N Grund des 8. 246 Thl. I des Preuß.

Militär-Strafgeseßbuhes vom 83. April 1845 und

8& 2 Abs. 2 des Éinf. Gefeßes zum Reichs-Militär-

Strafgeseßbu<h das Wermögen desselben bis zur

Höhe von 3000 é, in Worten: Dreitausend Mark,

d mit Beschlag belegt. : Vatschkau, den 14. Sevytember 1886.

Königliches Amtsgericht.

Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 29523 Vorläufige Vekauntmachung. i [ In M Königlichen Oberförsteref Rehburg, Megie- rungsbezirk Hannover, Kreis Stolzenau, kommen in dem Wirthschaftsjahre 1. Oktober 1886/87 folgende Hölzer zum Einschlag resp. meistbietenden Verkauf :

circa Gichen 260 fm Langnut:holz, 256 fm Derbbrennholz, Buchen 260 , j 875 4 Birken u G. . a e (Frlen 20-5 v 20 y s Fichten u. h Kiefern 2260 , 260 , Z

und geringes Grubenholz. E Die einzeluen Holzverkaufstermine werden 14 Tage vorher dur dic öffentlichen Blätter bekannt gemacht E Forsten der Oberförsterei Nehburg liegen dur<scnittli<h 20 bis 25 km von den Bahnhöfen Wunstorf, Nienburg, Neustadt a. R. und Stadt- hagen, zum Theil au<h 9 bis 10 km von der Weser

entfernt. N

E Der Königliche Oberförster : Appuhn.

[28560] PVferdeverkauf.

Am Freitag, den 24. Septbr. cr., Vormittags vou 9 Uhr ab, : sollen auf dem Hofe der Kavallerie - Kaserne in Bo>kenheitn circa 25 ausrangirte Dienstpferde öffent- li meistbietend verkauft werden. Husaren-Regiment Nr. 13.

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. IV.

vertreteu dur< den Rechtsanwalt Tümler zu Münster, Klägers, klagt gegen den Kolon Bernard Hegemann

j E N Holzinger von Hundsbach, nun unbekannten Aufent halts, Won Feststellung ciner Forderung im Sub-