1886 / 259 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Krankheitsfall des Jahres 1873: i 185: ein Geshwür an ur mit Quecfsilberlorid ber 1854 tritt Ges<hwür dur< Abführmittel, Monaten zur. He Geschwüre der Lippen, Jahr troß Schwefelbäder, tsteht aus einer harten, , riechendes, flaches Kopfhaut, 1865 und bald tro>ener, {huppender Patient oft Sarsavarille d geheirathet. haut, aus welchen 4 große, würe mit unregel- 1870 wird ihm ein Kind 14 Tage nah der Geburt das drei Tage nah und nah 54 Wochen das mit Blasen geboren zu den vorhandenen Hodeusa> und an dessen Körper- ts, jo daß die oder syanischen Fliege, in < der Geburt

02 und 03 aufzunehmen sind.

d. I.: „Am 19. Sep- Wien, 44 Jahre a

der Syphilis ist reifen und selbst Weise auf die nt (Bonn) refumirt, daß der Syphilis niht mehr ofulationen no< ilberbehandlung erst um syphi- oten-Afektionen be der affizirten Stellen (Berlin) und Lewin ehen haben. < ni<ht denken hrjährige Einver- ein so heroises Miitel, In der Juni- 8“ sind die Thatsachen, ue>silbers auf Nieren, und die Gründe, warum <t auf den Organismus, <t besteht, äßend und en, daß, wenn auch eine vor- ilbers auf Wundflächen und nerliches Desin- , als ein glei funden ist, das wegen seines n Gebrauche, absolut gefunden ist, soll inisch - Aetiol im Deutschen Dome zu D „Die langsame Infektions- wird, hat einen gesezmäßigen e örtlihe Krankheit, ein e Blutvergiftung mit des primären welche bei der bis- In vielen Fällen treten na< mehreren, bis Gaben Que>ksilber in der ßerer und innerer Organe dur d>silberbehandlung findet immer stungen der Quesilberplomben an den rup- Besanez, welcher in den Knochen fand, Vortragende demonstrirt an einem tämaske unkenntlih gemachten Herrn, einer 7wöchen

Aus der Berliner Naturforscherversam tember sagt G. Lewin (Be um so wichtiger, tödtlich verlaufen kann, Nacbkommenschaft wirkt. cin Zusammenhan geleugnet werden kann, nit gelungen sind. hon im frühesten Sta litishe Anfangs-Erscheinun bandelt, in Form der I mit einem Erfolg angewan bezüglih der Verhü Caspary f : da Fournier und Quecksilber bei Syphilis fordern, ni<t \{<ädli< werden könnte. Deutschen Reichs-Anzei die zerstörenden Wirkungen des Rü>enmark u. \. w. beweisen, rper von hohem Atomgewi

Tlt, hat Jul

Herr X. aus Beginn der K

der Eichel, nah drei Wochen nat), das Geschwür vernarbt. des weichen Gaumens ein, Nahrung, Quesilber, Schwe 1855 bis 1859: i aumens wiederholen si< jedes 1862 bis 1867 en ein nässendes, eiterndes

Organe des Körpers erg vor Allem aber în Doutrelepo er Bacillen mit lei< Reinkulturen und In at die Que

ie all als sie alle (Sublimat),

felbäder nah zwei ebracht ift. Blasen und kl

unge, des G Abführmittel, Aetungen. en Pustel im Na>ten wür, feit 1862 zeigen ih k 1866 besteht ein bald nässender, Non 1862 bis 1867 hat 8 die Bäder von Lande> un der Rücken dende Ges

Sipp (Graz) hal Stadium der Syphilis, wo es gen und primare ftionen in der dt, den Kübner (D fundärer- Syphilis ni<t ges 93. September d. I., da Andere eine me

braucht, 186 1 1868 entstehen. große Knoten in tiefe, immer größer wer gewulsteten Rändern hervorgehen. en Blasen bede>t geb

1871 wird ihm ein zwei eburt Blasen über den ganzen Körper

1872 Geburt eines dritten Kindes, wird und nah 14 Tagen stirbt. Geschwüren und den Lippen. 18 haut fi in gro Lederhaut, wie nah einer großer Ausdehnung bloßgelegt wird, Die Mutter der Kinder blie ebaut geboren.

[eibung von wie Quedsilber,

des y : Ano! tes Kind geboren, Knochen, Zähne, Quecksilber als ) der aus Stoffen von sehr leidtem muß, mitgetheilt word

1873 kommen raune Fle>en am ein viertes Kind ihm geboren, ßen Feten ablöst, auch die Verbrennung und das Kind 8 Tage na esund und die Kinder wurden brauht Patient Arsenik und März; 1873 war der status praesens : r niedergebeugt, zumal irenden Rü>en- Geschwüre dur Kamillen- Besserung beginnt sehr bald, Sanuar 1874, na<dem aus, die Geschwüre qilfert stark ab und die Waden haben no< Patient durch weiteren Reste seines syphilitischen Leidens ver- er verließ Berlin in bester

zerfressend wirkcn Ausschlägen b

sichtige äußerlihe Anwendung Geschwüre zulässig sein mag, ficienz bei Syphilis in dem Momente artiges oder gar superiores Desinficienz ge geringen Atomgewih unschadli< ist. älle beweisen.

silber als in des Gesicht

zu verwerfen ift

selbst bei Jahre langer dieses Desinficienz in 03 Aus der Sigtung ereins, welher am 7. Januar 1872 stattfand, sagt das Protoko frankheit, welche Verlauf, i

sehr kräftig Soolbäder ohne Nuyß Patient hat \<mußtiggr roegen seiner 4, über

thee und L zumal als er au 400 cem 03 verbrau sind völlig verhei

des Mediz aue Hautfarbe, ist seh Handteller großen, seit 1868 dat

Verordnung : Diät, ösung von 03 in Wasser.

03 inhalirt. 1 N <t sind, sieht Patient besser [t, die Haut über den Na ie Kopfhaut hat no< Pusteln, tro>enen Ausschlag.

(l: Dr. L.: S yphilis genannt h sten Periode if sie eine ö nah drei Wochen tritt eine allgemein lsten, Verhärtung der Umgebu Halsgeshwüren auf, 8 bis 10 Monate andauert. in anderen Fällen

Drüsenge|s<wÜü i \{<würs, Hautaus\<lägen, herigen Behandlung erlisht die Krankheit,

90 Jahren und darüber troß gro \ekundären Periode Erkrank die sog. Gummiknoten auf. mehr Gegner, seit die Zahnkronen und die 20 Jahre nah dem Gebrauche bekannter geword durch eine Gesich Symptome der sekundâren lung dur< 03, dur< welche wurden, ras< gemildert und 1 Periode, in we sind, hat 03 nur Besserung iführen können. früher sekundär Syp den Eintritt der tertiären Er bestätigt, daß au<h au reinsmitglieder —_in die

einen \chilfernden, e Gebrauch von 03 auch diefe loren hat, ist ni<ht bekannt geworden, Gemüthsstimmung.

Herr X., 25 íInfektion, 17. Septemker wird ein der Grenze von Eichel z das Ges<hwür 14 cm lang, Beginn des Trinkens von 5 bis ür cine Sublimatlösun

F. bestimmter Tag der auf rothem Grunde ur Vorhaut bemerkt, 21. Sep- L cm breit und einige 8 cem 03 in Wasser 29, September. er. Die Vernatbung 5. Oktober stetig zunchmende de gut aussehend, eine Drüse in der Haselnuß ges{wollen, ohne < geröthet und geshwollen. 8, nur # cm lang und senans<wellung kleiner, oberhalb des Ge-

Sahr alt, 2. September d.

Untersubungen von Go ¡ Quecksilber noh Bläschen an tember war Linien tief.

täglih, auf das Geschw Geshwür zeigt beginnende Vernarbung. \<reitet rings um das Geshwü 8. Oktober Wun linken Leistengegend in der Größe einer \<merzhaft zu sein.

11. Oktober. Das G breit, ringsherum etwa bohnengroß. \{<würs, völlig getrenn

——————————

Beffentli

2) Zwangsvollstre>ungen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl. Ausgebot.

Es haben beantragt : 1) die Handel

wie die {weren tlihen Behand- die Berufsgeschäfte nicht unterbrochen ufe abgekürzt wurden. ane bereits in hohem jedo<h nicht

in ihrem Verla l<er innere Org , Stillstand, its steht im Wege, durch hilitishe gesund erscheint, \cheinungen zu verhüten.“ f Grund der Erfahrungen Behandlung der Syphilis

In der tertiärer Vernarbung.

Grade entartet völlige Herstellung herbe 03 in der Zeit, wo der obne es zu sein, Die Diskussion

dreier anderer _

Der Schlund fris es<wür sieht sehr gut au sihtbate Vernarbung, Drü 14. Oktober. Geschwür kleiner, t von demselben, hat si ein 24 em langer

er A

. Ste>briefe und Untersuhungs-Sahen. . Zwangsvollstre>ungen, Aufgebote, Bor 3, Verkäufe, Verpyacht . Verloosung, Zinszahlung 2c. von öffen . Kemmandit-Gesellschaften

ladungen u. dergl. ungen, Verdingungen 2c.

tlichen Papieren. auf Aktien u. Aktien-Gesellsh.

als Erben 4 e<s ber

Eigenthumsansprüche machen. besitzt das qu. Grundstück seit dem mannes, während die oben genann

1) Stebriefe und Untersuchungs - Sachen. Der unterm 7. d. Mts. hinter den Cigarren-

arbeiter Hermann Nose erlassene S

93. Oktober 1886. ürstliches S II.

qu. Grundstücke keinerlei Die Wittwe Arnim

das am 19, Sep hiesigen Königliche worden sind.

chaft unter der Firma Dietsch Leberau im Elsaß, vertreten dur e<tsanwalt van Werden zu Elberfeld, das er Firma Bamberger 90. Dezember 1885 an auf Hugo Eichen- Kirchberg & ril cr. zahlbar

et

Auf den Antr geb. Hempel, zu Wißleben, e<tsanwalt Dr. von Sikorsfi zu Wirsiß, daher das im Grundbuche von Wißleben verzeichnete 20 Meter, bestehend aus Ho den Abschnitten Nr. 19, Nr. 20 und

Aufgebot eines von d & Herz zu Worms am eigene Ordre ausgestellten, grün zu Krefeld gezogenen, b Salmony zu Köln am 30. Ap an die Antragstellerin indossirten und dieser verloren gegangenen

__ Oeffentliche Ladung.

Die nachbenannten Personen :

1) Carl Friedrih Lüdicke, 1862 zu Güstebiese, Kreis König in Güstebiese,

9) Fleischer Carl geboren am 12, Febru Königsberg

3) Maximiliar geboren am 16. Dezember 1861 M., zuletzt in Küstrin, drih August Värenstrauch, 1862 zu Güstebiese, N./M,, zuleßt in Güstebiese, Wilhelm Woll- 2 zu Kußdork,

geboren am 19. Grundstück

sberg N./M,, zuleßt

Friedri<h Wilhelm Güuther, ar 1861 zu Kutzdorf, Kreis N /M,, zuletzt in 1 Alexander Waldemar Sommer, zu Küstcin, Kreis

Wechsels über

der zu Düren wohnende Kaufmann Ferdinand íFnhaber der Firma „Wittwe

Rechtsanwalt Kufferath zu Düren, das Auf- Meyer junior zu Köln gene Ordre auf A. am 13. August cr. Firma Nicolaus Antragsteller ver- n Wechsels über 500 M

der bezeichneten Wechsel werden ns in dem für beide Aufgebote

Laufenberg, als

Königsberg N./

4) Zimmerges elle Frie geboren am Königsberg

5) Töpfergeselle Carl Friedrich burg, geboren am 27. November 186 A Königsberg N./M., zuleyt in

gebot eines von M. Januar 1887, Vormittags 10 Uhr, am 13. Mai 1886 an et Cichholy zu Köln gezogenen, zahlbar nestellten, an die Hansen indossirten und dem loren gegangene

Die resp. Inhaber aufgefordert, späteste

Dienstag, den 5. April 1887, Vormittags 11 Uhr, : vor dem unterzeichneten Gerichte an ordentli Gerichtsstelle anberaumten Aufgebotstermine en und die betreffende Urkunde vor- falls die Kraftloserklärung derselben

und zwar unter der Verwarnung, daß nicht ee E M ee en N e am vermeintlichen Widerspruchsrehts der Ausschluß aller l i denten und die Eintragung des Mittwoch, den 30. November 1887, e Antragstellerin, Wittwe Auguste Wißleben, erfolgen wird.

Lobsens, den 29, Oktober 1886.

Eigenthums-Präten

6) Sgiffer Franz Ludwig Burbus, geboren am Besittitels

93. Februar 1863 zu Zäerick, Kreis Königsberg N./M , zuleßt in Zäcke j

7) Maschinenbauer Franz Robert Groß;kopf, geboren am 25. Dezember 1863 N./M., Kreis Königsberg N./M., walde N./M,

8) Carl Friedri< Franz Veelitz, 15. April 1863 zu Zehden, Kreis Königsberg N. zulegt in Zebde

9) Carl Chri bruar 1864 zu N./M,, zule

zuletzt in Bär- Aufgebot.

Rechte anzumeld zulegen, widrigen erfolgen wird. Köln, den 16. September 1886.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung KT. Vertretung : ;

(gez.) H. Schmit, Gerichtsassessor.

Für die Richtigkeit: /

(L. 8.) Kump, Kanzleirath, Erster Gerichtsschreiber.

] Der Gärtner F Aufgebot der angebli 95. Dezember 1885 mitverbrannten Spar schen Sparkaf 60 M auf den N

eboren am

stian Lehmaun, geboren am 16. Fe- Nieder-Wutzow, Kreis Königsberg zt in Nieder-Wutzow,

er Carl Ednard Paul Thiele, geboren am 30. September 1864 zu Schawin, Kreis berg N./M, zuleßt in Bellinchen e Marimilian

e nämli Ser. II. i

amen Caroline Düßler lautend, Martin.

A 2 II. M A Ee 20 M auf dn E amen Diener Menz lautend, bean ragt. Ver Ine [37758] Aufgebot

haber der Sparkassenbücher wird aufgefordert, \päte- D 48 von der Diftriftösparkafa Erbendorf für den

: Oekonomen Franz Neubau. r zu Naabdemenreuth ge

- Vormittags 11 Uhr, | ¡äß Certifikates der Distriktssparkassa-Verwaltuni

MNnfae A et ' | Erbendorf vom 11. Juni d. Is. von dieser aué anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu gefertigte Sparfassabu<h vom 27. September 18%

melden und die Sparkassenbücher vorzulegen, widrigen- L A N i: Í falls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird. sub Hauptbuch Fol. 4780 über 500 #4, Kapital, 1} Stralsund, den 20. August 1886 31 0/0 verzinslich, durch Zinszuschlag bis 1. Jännet Köni lies Amts ericht. ï 1886 auf 504 M 37 E) angewachsen, ist bei den

g d g U: notoris< am 23. Mai d. Is. erfolgten Brande i

stens in dem auf den 19. März 1887 vor deim unterzeichneten

11) Forstelev geboren am uar N D erd zulegt in Karlshos, s /M

werden beschuldigt, als Wehrpflichtige in der Absicht, si< dem Ein- tritte in den Dienst des stehenden der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniß das Bundesgebiet verla} erreihtem militärpfli alb des Bundesgebietes aufzuhalten. Vergehen gegen $. 140 Nr. 1 Straf-Geseß-

ernhard Polke, Januar 1863 zu Arnsdorf, Kreis Kreis Königsberg

Aufgebot. , em Grundbuhe des Grundstüks Wißleben Band 1. Blatt Nr. 14 sind noh als gemeinscha Eigenthümer eingetragen :

Die Carl und Henriette (geb. Schülke) Timm Eheleute und die Michael un Strohschein’shen Chele trag vom 18. Januar 1 leben Nr. 14 an den Oberförster fauft und ist dieser Theil, bestehend Morgen Gemüse- und Baumgarten nebst einem Wohnhause und einer Scheune, von Witzleben Nr. 14 ab- und zu Wißleben Nr. 5a, zu- vom 9. Februar 1866 zugeschrieben 1 ben si die Timm'’shen und Strohschein's<hen Eheleute das Restgrundstü>k Wiy- Der hierüber etwa aufge- ermittelt werden. Strohschein'shen Eheleute ten estantheil an dem Grundstü> ungefähr einem

Gerichte, Zimmer Nr. 12,

d Caroline (geb. Timm) Diese haben dur Ver- 866 einen Theil von Wiß- haben oder Ferdinand Arnim

<tigen Alter si< außer- | zu Wißleben ver Aufgebot.

[ aus etwa cinem Der Knecht Brand vernichteten, auf den folge Verfügung

Dieselben werden auf V Demnächst ha

den 9. Dezember 1886, Mittag vor die Straf*ammer bei dem Kön gerichte zu Küstrin zur Hau Bei unentschuldigtem Aus auf Grund der na von den. Civil-V missionen zu Königsber Schlesien über die der Thatsachen werden. M2 28/ Landsberg a./W., den 3. September 1386. Königliche Staatsanwaltschaft.

s 12 Uhr,

lichen Amts- ung geladen. leiben werden dieselben < $. 472 der Strafprozeßordnung orsißenden der Kreis-Er g N./M. und zu Hir\h Anklage zu Grunde liegenden verurtheilt

leben Nr. 14 getheilt. : nommene Vertrag kann nit Schließlich haben die ihnen zustehenden R Nr. 14, bestehend aus sowie aus Gebäuden, an den bereits d Arnim verkauft. Wi leben gestorben. in, Wittwe Auguste Arnim, schaftliher Ehe gelebt und

Morgen Garten, Uten Erklärungen Leßterer ist 6 am 23. Oktober 1569 zu

hat mit der Antragsteller

in alleiniger gütergemein

2 em breiter, harter, kaorpeliger Ring in der Vorhaut gebildet, 17. Oktober. Wunde geschlossen, Leistendrüse hät nur die Lene einer fleinen Bohne, die knorpelhafte Geshwulst in der Vorhaut ift 1 Zoll lang und 2 em breit. 19. Oktober. Die Drüsenanshwellung in der Leistengegend hat bis zur Größe einer starken Bohne zugenommen, Die linke Seite der harten Vor autges<hwulst hat etwas abgenommen, 92. Oktober. Der Boden des Geschwürs-/ ift nahezu ausgefüllt, die dur< Mangel der Hornhaut dunkelrothe Stelle ist linsengroß. Jn der linken Leistengegend ist die Drüsenshwellung 14 Zoll lang, härtlih und von der Breite eines Fingers. Das Gehen außer dem Hause war nie verboten, jedo< seit dem 14. in größerem Grade gestattet worden. Die in der Vorhaut liegende Verhärtung erscheint weniger hart. Hals unverändert, weder \{merzhaft, no<h ist ein Geshwür zu konstatiren. 25. Oktober. Die Drüsenanshwellung der Leistengegend hat um 4 Zoll abgenommen und der Rand ist weicher geworden, die Verhärtung in der Vorhaut ersheint weiher und etwas vermindert, Im linken Kieferwinkel is cine \hmerzlose, erbsengroße Drüse zu fühlen, der Hals no< geröthet und geshwellt, jedo ohne Geschwür. 98. Oktober. Drüsenans<hwellung der Leistengegend links 1 Zoll lang und T Zoll breit, Rumpf vorn und hinten und an der Seite zeigt ein Svyphilid in Form Mien einiger Millimeter großer Fle>en, der Auss<lag ist so \<wa< gefärbt, daß er vom Patienten übersehen worden ist. Der Verlauf resp. die allgemeine Blutvergiftung ist so ungewöhnli<h milde, daß gar kein Grund D innerlih Que>esilber zu verordnen. Patient hat sein frisches blühendes Aus: sehen, seinen Kräftezustand, seine Gemüthsstimmung, wie vor der Er- frankung, und wird von Niemand für frank gebalten, da er Theater und Gesellschaften besucht, wie früher. Ucber den ferneren Verlauf - wird beritet werden. Auf der diesjährigen Naturforsherversamm- lung ist zur Erlangung eines qualitativ brauhbaren Krankenmaterials behufs einer großen Statistik der Antrag Köbners auf cine Kom

mission angenommen, welche ein Schema zur Sammelforschung über |

Svpbilis und ihre Behandlungêmethoden berathen soll. Das Schema entbält 1) Tag der Infektion, 2) Form des Primäraffekts, 3) bis- herige Behandlung, 4) Name, Alter, Stand, Körpergewicht und Kon- stitution, 5) Haut (Syphiliden, Nägel, Haare und sonstige ZO frankheiten), 6) Shleimhäute, 7) Lmphdrüsen der Leisten-, Hals, Hinterhaupt-, Ellenbogen , Achselhöhlen und Brustwandgegend, 8) Drüfige Organe: Leber, Milz, Nieren, Hoden, Nebenhoden, 9) Respirationsorgane (Kehlfkopf-, Bronchien-, Lungen), 10) Cirku- lationsorgane, 11) Verdauung, 12) Knochen, Sehnen, Gelenke, Mus- keln, 12) Nervensystem, 13 Augen, Gehör, 14) Therapie. Herr Y, hatte troy 7 mehrwöhentlicher Schmierkuren mit grauer Queksilbersalbe Zeichen nicht getilgter syphiliti\cher Blutvergistung, Statt der

verordneten ahten Schmierkur gebrau<hte er Jahre lang Ozonwasser. F

Auf meine Anfrage schreibt er am 30. Oktober 1886, daß er »glüdlid sei, dem Anscheine na< von seinem Leiden befreit zu sein, daß er, da

es mit seiner Gesundheit re<t gut gehe, no< re<t lange zu leben i

hoffe.“ OHiernah sind auch die Nachtheile der früher gebrauchten Ÿ

Massen Quedsilbers dem Anscheine na< dur< 03 mitüberwunden worden.

Dr. Lender, Berlin W., Potsdamerstraße 132.

3 Berufs-Genossenschaften.

[In der Börsen-Beilage.

, Familien-Nachrichten.

D * Wochen-Ausweise der deutschen Zettelbanken. n ct ér 2 8. Verschiedene Bekanntmachungen. 9, Theater- Anzeigen.

-

| eits großjährige Kinder hinter- | [37759] Aufgebot.

Auf zugelassene Anträge des Vorstehers Siebke Tode ihres Ehe- | zu Holle als Vormundes des vor etwa 60 Jahren ten Timm'schen, | nah Amerika ausgewanderten und feitdem versolle- und Strohscein'shen Eheleute re<tskräftig dur | Tischlergesellen August Schneider, Sohnes des tember 1885 verkündete Urtel des Mühlenpähters Schneider und der Caroline Schnei- n Amtsgerichts für todt erflärt | der, geb. Peters, zulegt wohnhaft in Holle; des (Be- ag der Wittwe Auguste rihtsvoigts a. D. Helmsen zu Bockenem, als Vor- vertreten dur< | mundes des vor mehr als 20 Jahren nah Austra- wird | lien ausgewanderten und seitdem vers{ollenen Nr. 14 | Schneiders Theodor Busch, geboren 3, Juni 1832 0 Hektar 38 Ar | zu Sottrum, zuleßt dort wohnhaft, und der Ehe fraum und Aker und | frau des Schuhmachers Hämecke, Luise, geb. Haun Nr. 21, Karten- | holdt, zu Badde>kenstedt als nächster Verwandte: F der Gemarkung Wigleben, veranlagt zu | der am 19. März 1820 zu Holle geborenen Therese Fi

einem Reinertrage von 1,50 Thlr., zum Zwe> der Marie Sophic Juliane Burgdorf und deren au

Berichtigung des Besigtitels hiermit öffentlich auf-

Bescheinigung des

Vormittags 11 Uhr, hier zu melden.

Nr. 17365 über |. Königliches Amtsgericht. II.

Naabdemcnreuth verbrannt oder vermißt.

3691 beantragt. Vormittags 104 Uhr,

ird aufgefordert, fpä- | beim unterfertigten Kgl. Amtsgerichte seine Recht!

: auf dasselbe anzumelden, widrigenfalls dieses au!

Vormittags 11 Uhr, | Antrag für kraftlos erklärt werden würde.

vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf- | Erbendorf, am 23. Oktober 1886.

ebotstermine feine Rechte anzumelden und die Ur- Königliches Amtsgericht.

unde ‘vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung (L. $8.) Dachauer.

der Urkunde erfolgen wird. Coesfeld, den 18. Oktober 1886. Erbendorf, am 2. November 1836.

Königliches Amtsgericht. Der Kgl. Sekretär:

Zur Beglaubigung:

(L. S.) (Unterschrift.)

Aufgebot. der Vormund für den Buchbinder Carl al. Meier, aus Hardegsen, Bürger- daselbst, die Todeserklärung des 95 Jahren vershollenen Buchbinders Carl Meier, aus Hardegsen, geboren 3, Oktober 1838, Sohn der unver- später verehelichten

August Kaßmann,

August Kaÿma

n Sophie Kaßmann, <ermeister Carl Efligerodt von t, wird der 2c. Katmann hbierdur< auf- < spätestens in dem auf och, den 21. Dezember 1887, Morgens 11 Uhr, m Gerichte anberaumten Termine u melden, widrigenfalls derselbe für todt den und scin Vermögen den nächsten bekannten Erben oder Nachfolgern überwiesen wird Z Alle Personen, welhe über das nen Kunde geben können, wollen dem unter- Gerichte davon Mittheilung machen. Fall der demnächstigen Todeserklärung Erb- und Nachfolgeberechtigte zur Ansprüche unter der Verwarnung daß sonst bei der Ueberweisung des des Verschollenen auf sie keine Rücksicht

beantragt ha gefordert, si Mittw

vor unterzei<hnetem ortleben des

è werden etwaige Anmeldung 1 aufgefordert, Vermögens 1 genommen werden soll.

Moringen, den 30. Oktober 1886. Königliches Amtsgericht. gez. Hagemann. Ausgefertigt und veröffentlicht : ( j Fischer, Aktuar, Gerichtsschreiber Königlichen Amtsgerichts.

Arfgedvot.

von dem Dr. med. Carl Kunkel S in Kiel beantragt worden über_die 43 9% Stles- ahn-Prioritäts-Dbligationen

14997, 14998 à 100 LTblr.,

à 200 Thlr.

hte und Ansprüche eler Art an den vorstehend aufgebotenen en vermeinen, werden aufge- Ansprüche spätestens in

[37765] H Das Aufgebot ist

wig’shen Eisenb Nr. 14996, Nr. 6504 und 9403 Alle Diejenigen,

Jnhaberpapieren zu hab fordert, diese Rechte und

f 14. Mai 1887, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Amtsgericht Justizgebäude, an der Allee, hier, Zimmer Nr. 16 anstehenden Aufgebotstermine unter V re<tsbehörig anzumelden, ung aller ni<ht angeme aufgebotenen Inhaberpapiere w flärt werden.

Altona, 30. Oktober 1886.

Königliches Me Abtheilung II.

hr. Veröffentlicht: Hartung, Sekretär als Gerichts\chreiber.

Aufgebot.

Der Referendar Heinrich ten Doornkaat-Koolman Norden hat den Verlust des auf seinen Namen Quittungsbu<hs der ftädtis<hen Sparkasse in Norden Nr. 7915, enthaltend die Einschreibungen M iber verschiedene in der Zeit vou 1. Januar 1882 his 29. Dezember v. I. erfolgte Einlagen und eine Abschreibung de 12. Februar d. J. und als Rest- betrag 6160 M 48 „3 glaubhaft gemacht und das Aufgebot desselben beantragt. Demgemäß werden die etwai haber des oben bezeihneten Quittungsbubs auf- ert, \pátestens in dem auf Freitag, 20. Mai k. J-, Vormittags 10 Uhr, an hiesiger Gerichtéstelle anstehenden Termine ihre und das Quittungsbuch vor- elbe für kraftlos erflärt

orlegung der widrigenfalls unter Aus- ldeten Ansprüche die erden für kraftlos er-

gen unbekannten In-

Rechte anzumelden zulegen, wt

Norden, den 27. Oktober 1886, Königliches Amtsgericht, Klinkenborg.

drigenfalls daf

15. Juli 1852 in Holle geborenen Sohnes Albert “beten und werden alle Eigenthums-Prätendenten | Friedrich Ernst Burgdorf, beide zulegt in Holle ierdur aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte wohnhaft, im Jahre 1853 na< Amerika ausgewar i as Grunditü> spätestens in dem auf dert und Erstere seitdem, Letzterer seit 1872 ver s \hollen werden die genannten Verschollenen unter F vor dem biesigen Königlichen Amtsgerichte, Zimmer | dem Rechtsnachtheile, daß sie im Nihtmeldung anberaumten Aufgebotstermine anzumelden, falle für todt erklärt und ihr Vermögen den im Falle | nähsten betannten Erben oder Nathfolgern über

i wiesen werden soll, aufgefordert, ih spätestens n

| Aufgebot. | Behufs Eintragung ihres Eigenthums im Grund- buch haben verchelihte Schiffszimmermann August Schwarz, Marie, geb. Zilske, zu Rügenwaldermünde, das Ausgebot des auf den Namen des Zimmermanns David Zilske eingetragenen Antheils an dem Grund- tu> Bd. I Bl. Nr. 34 des Grundbuchs von Rügen- walde es aus den Flächenabschnitten bl, 2 Nr. 97 der Grundsteuergemarkungskarte von ügenwalde in Größe von 2 a und Kbl. 2 Nr. 101 n Größe von 1 a 50 qm besteht, f verehelihte Schiffszimmermann ><hwarz, Marie, geb. Zilske, der Steuermann Hein- ri< Tramborg und der Hausbesißer Johann F nand Schmökel zu Rügenwaldermünde das Aufgebot des Grundstü>ks Bd. I Bl. Nr. 35 des Grundbuchs von Rügenwaldermünde, bestehend aus den Flächen- abshnitten Kbl. 2 Nr. 98 der Grundsteuergemar- in Größe von 1 a Nr, 102a in Größe von 1 a 0 qm und Kbl. 2 Nr. 103 in Größe von 4 a

(Sastwirth Ernst Ludwig

valdermünde,

Se A a Penn, wage E das d3niali 9 icht. fortleben der Verschollenen Kunde geben önnen, zu Königliches Amtsgericht deren Mittheilung und für den Fall der demnä stigen Todeserklärung etwaige Erb- und Nachfolge Berechtigte zur Anmeldung ihrer Ansprüche unter . Düßler zu Klausdorf hat das | der Verwarnung aufgefordert, daß bei der Ucber-| in der Nacht vom 24. zum | weisung des Vermögens der Verschollenen auf |it bei dem Brande seines Hauses | keine Rücksicht genommen werden soll.

fassenbücher der hiesigen städti- Bockenem, den 23. Oktober 1886.

1 von Rügenwalde 80 qm, Kbl.

40 qm,

_3) der Altsiger, frühere Brose zu See-Bu>kow das Aufgebot des Grundstücks 3d. I Bl, Nr. 19 des Grundbuchs von See- Bu>oro, bestehend aus dem Flächenabschnitt Kbl. 1 Nr. 99 der Grundsteuergemarkungskarte von Sce- Bukow in Größe von 65,90 a,

Die Antragsteller haben ibren Eigen- u8besig dur Zeugniß der betreffenden Drts- polizeibehörden nachgewiesen.

G8 werden demgemäß alle bekannten und unbe- annten Eigenthumsprätendenten aufgefordert, Ansprüche und Rechte auf die oben bezeichneten

rundstü>ke spätestens in dem auf deu 20. Jauuar 1887, Vormittags 10 Uhr, n unserem Sitzungszimmer Nr. 1 anberaumten Auf- jebotstermine \chriftli<h oder mündli<h anzumelden und zu bescheinigen, widrigenfalls die Ausschließung ller Eigenthumsprätendenten und die Eintragung es Eigenthums für die Antragsteller erfolgen wird.

Rügenwalde, den 23, Oktober 1886.

Königliches Amtsgericht.

¿ Es wird gemäß glaubwürdigen Antrages dei ‘Bernard Heinrih Söthe in Sto>kum, Eigenthümers Neubauer von heute der Inhaber Krspls. Coesfeld, hat das Aufgebot des angebli durch | dieses Sparkassabuches aufgefordert, inner 6 Mo Namen des genannten | naten von heute an, längstens aber am Aufgebots Ssöthe von der Sparkassenverwaltung dahier aus- termine

zur Zeit des Verlustes über 443,26 Dienstag, deu 3. Mai 1887, lautenden Sparkassenbuhs Der Inhaber der Urkunde w testens in dem auf

den 20. Juni 1887, Aufgebot Aufgebot.

Wi Im Grundbu< von Stadt Köpeni> Band II. Vlatt Nr. 88 steht in Abtheilung 111. Nr. 12 für jen Arbeiter Friedrih Wilhelm Titel zu Köpeni> O E S S Vater- und

rerbe nebst 5 9% jährliher Zinsen vom 20. De- ember 1865 ab eingetragen. M /

Ueber Kapital und Zinsen haben die legillinteten Erben des Arbeiters Friedrih Wilhelm Titel lös<ungsfähig quittirt, mit Ausnahme der Toter des Gläubigers, Emilie Amali- Auguste Titel, Ehe- frau des Tapetendruders Moldenhauer.

Der eingetragene Eigenthümer des verpfändeten Grundstücs, Restaurateur Louis Dreßler in Köpe- ni>, vertreten durÞ Rechtsanwalt Schidlower zu Köpeni>, hat mit der Erklärung, daß ihm die Ehe- frau Moldenhauer und deren Ehemann dem Auf- enthalt nah unbekannt \eien, das Aufgebot der vor- bezei<hneten Post beantragt.

Es ergeht deshalb an die Moldenhauer'shen Ehe- leute und bezw. deren Rechtsnachfolger die Auf- forderung, ihre Ansprüche und Rechte auf die be- zeihnete Post spätestens in dem auf

Freitag, den 25. Februar 1887, S Mittags 12 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle bestimmten Termin anzu- melden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen auf die aufgebotene Post werden ausgeschlosseu werden.

Köpeni>, den 26. Oktober 1856.

Königliches Amtsgericht. Berner. [37762] Amtsgericht Hamburg.

Auf Antrag von Jacob Ludewig Hagemann als Testamentsvollstre>er von Ludwig Wilhelm Som- mer, vertreten dur<h die Rechtsanwälte Pres. Gieshen und Mankiewicz, wird ein Aufgebot dahin erlassen: i

daß Alle, welhe den Nachlaß des am 98. September 1864 verstorbenen Ludwig Wil- helm Sommer Erkb- oder fonstige Ansprüche und Forderungen zu haben vermeinen, oder den Bestimmungen des von dem Erblasser am 11. Dezember 1858 errichteten, mit Additamenten resp. vom 14. Juli 1880, 16. Januar 1862, 8. März 1862, 17. September 1864, und 27. September 1864 versehenen am 5. Oktober 1864 hieselbst publizirten Testaments, insbeson- dere der dem Testamentêvollstre>er, zu welchem ausweise Decrets der hiesigen Vormundschafts- behörde vom 23. Mai 1883 Antragsteller er- naunt is ertheilten Befugniß, den Nachlaß vor allen Gerihten und Behörden, speziell vor den Hypothekenbehörden zu vertreten, uud auf scinen alleinigen Consens Grundstüdte, Haus- pöste und Werthpapiere umschrciben zu laffen, widersprehen wollen, hiemit aufgefordert wer- den, solhe An- und Widersprüche und Forde- rungen spätestens in dem auf Dienstag, 21. Dezember 1886, 10 Uhr V.:-M.,

anberaumten Aufgebotstermin im unterzeihneten Amtsgericht, Dammthorstraße Nr. 10, Zimmer 11, anzumelden und zwar Auswärtige unter Be- stellung eines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten bei Strafe des Aus\chlufsses.

Hamburg, den 29. Oftober 1836. | Das Amtsgeriht Hamburg, Civil-Abtheilung VII. Zur Beglaubigung:

Romberg Dr., Gerichts-Sekretär.

[37761] Amtsgericht Hamburg.

Auf Antrag von Anna Elsabea Magdalena Liebs-

kow, geb. Hein, als Ehefrau des am 27. November

1839 in Berlin geborenen Johannes Erasmus Adolph Liebkow, welcher am 9. Dezember 1576 für

das nah _ Christiansund bestimmte Hamburger Dampfschiff „Spigbergen“ Capt. Küper angemustert

worden und seit dem 7. Januar 1877, an welchem Tage der genannte Dampfer von Christiansund nach Dundee bestimmt in See gegangen ist, mit dem Schiffe verschollen ist, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

I. daß der obgenannte Johannes Erasmus Adolph Liebkow hiemit aufgefordert wird, sich spätestens in dem auf

Freitag, 27. Mai 1887,

10 Uhr V.:-M.,

anberaumten Aufgebotstermin im unterzeichneten Amtsgericht, Damnithorstraße 10, Zimmer Nr. 24, zu melden, unter dem Rechtsnahhtheil, daß er für todt und seine Che mit der Antragitellerin Anna Elsabea Magdalena Liebkow, geb. Hein, werde für aufgehoben erklärt iverden;

. daß alle unbekannten Erben und Gläubiger des genannten Verschollenen hiemit aufgefordert wer- den, ibre Ansprüche spätestens in dem obbezeich- neten Aufgebotstermin im unterzeichneten Amts- geri<ht anzumelden und zwar Auswärtige unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevol- mächtigten unter dem Rechtsnachtheil des Ausschlusses und ewigen Stillschweigens.

Hamburg, den 29. Oktober 1886.

Das„Amtsgeriht Hamburg, Civil-Abtheilung 1V.

Zur Beglaubigung: Romberg, Dr., Gerihts-Sckretär.

(37421]

Vom k k. . del. Bezirksgerichte Alsergrund in

Wien werden hiemit über Einschreiten der in Wien befindlichen Bertha Jurist als Erbsaunspreherix nach dem am 20. Oktober 1884 in Tabris (au<h Tauris) in Persien mit Hinterlassung einer leßtwilligen An- ordnung ddo. Tauris 1, Jänner 1883 im Alter von 60 bis 62 Jahren verstorbenen, früher in Wien IX. Bezirk wohnhaft gewesenen Med. Dr. Josef Jurist aus Udeuheim im Großherzogthum Hessen gebürtig und dahin zuständig, die allfälligen auswärtigen Erben und Vermächtnißnehmer nach Dr. Iosef Jurist, auf- gefordert, ihre Ansprüche. bis längstens 1. De- zember 1886 bei Gericht anzumelden, widrigens die Verhandlung über den hierlands befindlichen Nachlaß des Vorgenannten an diesem Gerichte mit denjenigen Betheiligten, welhe darum eingeschritten sind, Es werden würde.

, k. t. del. Bezirksgericbt Alsergrund. Wien, am 22. Oftober 1886. serg Der k. k. Landesgerichtsrath : (L. 8) Chmielewsfki.

[37422] / Bekanntmachung.

Das Sparkassenbuh Nr. 1711 der Sparkasse des

Kreises Johannisburg, auszestelt für Auguste, Charlotte und Carl Krosta über : 43,60 46, ist an- geblich verloren gegangen und soll auf den Antrag des Wirthen Friedrich Dudda aus Abbau Heydik, als des Abwesenheitsvormundes der Losmann August und Charlotte, geborenen Bombosch-Krostaschen Che- leute aus Hevdik, für kraftlos erklärt werden.

Es wird daher der Inhaber des Sparkassenbuches

aufgefordert, spätestens im Termine

den 14. Juni 1887, Vormittags 12 Uhr,

bei dem uaterzeiWneten Gerichte, Zimmer Nr. 8, seine Rechte anzumelden und das Bu vorzulegen, widrigenfalls dasselbe sür kraftlos crflärt werden

Johannisburg, den 11. Oktober 1886. Köngliches Amtsgericht.

Vctauntmachuug. Nr. 25066. Das Bad. 35 Fl.- 010 wurde dur Aus\<lußz-Urtheil Groß- herzogl. Amtsgerihts Karlsruße vom 15. Ofktozer l. Is. för kraftlos erklärt.

Karlsruhe, den 26. Oktober 1886. ts\hreiberei Gr. Amtsgerichts.

0038 Serie 4441

Im Namen des Königs! Verkündet am 23. Oktober 1888. Wien, Gerichtsschreiber. Auf den Antrag des Wirths Christoph Grabienski aus Fyliz erkennt das Königlihe Amtsgericht zu Soldau dur den Amtsrichter Gamradt

Vekanutmachuung. 29 Das Bad. 35 Fl.-Loos Serie 6233 Nr. 311865 wurde durch Aussclußartheil Großh. Amtsgerichts hierselbst vom 15. Oktober l. Is. für kraftlos erklärt. Karlsruhe, den 24. Oktober 1836. Gerichts\<reiberei Gr. Amtsgerichts.

[37616 id [137616] Oeffentli<e Zustellung.

In Sachen de3 Arbeiters Wilhelm Schachhtete> zu Oldenburg, Klägers, wider seine Ebefrau, Marie, _ unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, ist Beklagte durch re<téfräftiges Urtheil des Großherzoglichen burg vom 25. Januar d. I. für \{<uldig erkannt, innerhalb ciner Frist von 3 Monaten zum Zweke der Fortseßung des ehelichen Lebens zum Kläger zurüzukehren, unter der Verwarnung, daß andernfalls die Che geschieden und Beklagte für den huldigen Theil erklärt werden solle. niht na<gekommen i i t Großherzogliches Landgericht zu dem hier anzuscßenden Termine zur Verhandlung der Sache mit der Auforderung, dazu einen bei dem genannten Geridt zugelassenen An- walt zu bestellen und wird beantragen lassen:

„Großherzogliches Landgericht wolle nunmebr die Che der Parteien scheiden und die Beklagte füx den huldigen Theil erklären,

Da die Beklagte no< abwesend und ihr Aufenthalt unbekannt it, fo wird ihr diese Ladung biemittelst öffentli zugestellt, mit dem Bemerken, daß Termin zur Verbandlung auf

Montag, deu 31. Januar 1887, __ Vormittags 11 Uhr, vor dem hiesigen Großherzoglichen Landgericht ange»

Oldenburg, 1836, Oktober 25. Der Gerichtsschreiber des Großherzogl. Laadgerichts.

Nr. 25063.

Die eingetragenen Gläubiger der angebli getilg- ten im Grundbuche des dem Wirth Christoph Gra- biensfi in Fyliß gehörigen Grundstücks Fylii Nr. 17 Abtheil. 111. Nr. 1 eingetragenen Post von 96 Thlr. 6 Sgr., Vatererbtheil der Geschwister Elsa und Gottfried Laëkawy für jeden 48 Thlr. 3 Sgr., ein- getragen aus dem Erbve1gleih vom 28, November 1795 zufolge Verfügung vom 3, Februar 1796 bezw. n iger, ees mit ihren BEpeSen

ese auégeshlossen und wird die aufgebotene Poft für erloschen erklärt. Gamradt.

geb. Müller, Landgerichts Oldens

Durch Auns\c{lußurtheil d zei ichts P :

vom 20. Oktober 1886 Di, O E und ladet 1) den nachbenannten Personen:

. Leineweber Carl Gottfried Angermann zu Halberstadt,

. verehelihte Schneidermeister Schmidt, JIo-

hanne Christiane, geb. Angermann, in Lieben

. verehelihte Tischlermeister Böble, Christiane Amalie, geb. Angermann, zu Berlin,

. Carl Eduard Angermann in Berlin,

. Marie Amalie Angermann in Berlin,

. Carl Hermann Angermann daselbst,

. Carl Friedri<h Wilhelm Angermann daselbst,

. Webermeister Carl Wilhelm Fox in Ortrand,

Friedriß Gotthelf Fox

. die Geschwister Paul, Emma Fox, bevormundet dur< den zu 8 Genannten, . verehelihte Grunert, Klara, geb. Kaeseberg, : in Dreêden, ihre Rechte auf die in dem Grundbuche von Lieben- werda Band I. Blatt 21 Abtheilung I1I1. Nr. bezw. Band XV. Artikel 585 Abtheilung 111. Nr. 3e. Christian Gottfried Angermann dessen Ehefrau aus der Kaufurkunde vom 16. Januar 1829 zufolge Versügung vom 25. Juli 1829 eingetragene Hypo- tbekenpost von 80 Thaler Kauftermingelder, jährlich mit 5 Thaler, als 2 Thlr. 15 Sgr, zu JIohanni und 9 Thlr. 15 Sgr. zu Weihnachten zahlbar, vorbehalten

1. Webermeister

und Anna

Oeffentliche Zustellung.

Ebefrau des Schneidermeisters arl Friedri Wilhelm Mißling, Caroline Wilhelmine Henriette, vertreten dur<h den Rechts- Stettin, klagt gegen Schneidermeister

geb. Krell, zu Berlin,

Ebemann , Schönfeld, Aufenthalts , lassung, mit dem Antrage: die Ebe der Parteien zu trennen, den Beklagten für den allein schuldigen und ladet den mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Civilfammer des Königlichen Landgerichts zu Stettin, Zimmer Nr. 23, auf den 2. Februar 1887, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, cinen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anw Zum - Zwelke

unbekannten

2) die übrigen Rechtsnachfolger der verstorbenen Beklagten zur Hypothekengläubiger, Cheleute Angermann, mit ihren Ansprüchen auf die bezeihnete Hypothekenpost aus- geshlossen worden.

Liebentwverda, den 21, Oktober 1886.

Königliches Amtsgericht. | / ast zu bestellen. öffentlihen Zustellung wird diejer Auszug der Klage bckannt gemacht.

Dur< Auss{lußurtheil des unterzeichneten Ge- ri<ts vom 23, Oktober 1886 sind die etwaigen Ve- re<tigten dec Hypothekenpost von 100 Thaler väter- lihes Erbtheil, cingetragen für die Anna Nosine Manig auf den dem Anderthalbhüfner Wilhelm Klemm zu Möglenz gehörigen Grundstücken Grundbuche von Möglenz Band 1. Vlatt 23 Ab- theilung 111. Nr. 5 aus dem Kaufvertrage vom 1. Februar 1833 zufolge Verfügung vom 8. Mai 1833, mit ihren Ansprüchen auf die Post aus- ges{lofsen worden.

Liebenwerda, den 29, Oktober 1386.

Königliches Amtsgericht.

l , iglihen Landgerichts.

Beschluß.

In der Unterfuchungssache gegen den Heinrich Vaut aus Eigen_bei Bottrop, wegen eines Nerbrechens grgen die Sittlichkeit, hat das unter» zeihnete Geriht auf den Antrag der Staatsanwaltschaft, sowie

in Ecwäzung, daß gegen den

den Antrag der Königlichen Staatsanwaltschaft auf Eröffnung der Voruntersuchung die öffent- lihe Klage erhoben ist und daß gegen ihn viele dringende Verdachtsgründe vorliegen und ein Verbrechen den Gegenstand der Untersuchung bildet, der Haftbefehi am 9. Oktober 13386 er- lassen worden ift,

in Erwägung, daß der Angeschuldigte am 24. Of-

tober 1886 aus dem (Sefängnisse des Königlichen Amtsgerichts zu Bottrop entwichen ist und durch den am 25. Oktober 1886 erlassenen Steckbrief verfolgt wird,

na< Einsicht der $8. 33?, 112 u. 99 der Str. Pr.

beschlofsen: 1) das im Deutschen Reiche befindlihe Vermögen des Angeschuldigten wird mit Beschlag belegt. ist außer im „Reichs-Anzeiger n Zeitung“, dem „Westfälischen Merkur“ und der „Essener Volkszeitung“ be- kannt zu machen.

Gerichtsschreiber des Kön

S « Angeschuldigten durch

E A E A C A

E E N

Sr TIRE r r p met A E S7 D E

E S 8 S E a E a L

Í Vekanutmachung.

Auf Antrag des Schiffskapitäns Wilhelm Rüchel zu Wollin hat das Königliche Amtsgericht zu Wollin für Recht erkannt:

Der Hypothekenbrief über die auf dem Grund- tüd> Wollin Band IT Blatt 193 Abtheilung I11I Nr. 4 cingetragenen 600 4, bestehend aus der Verhandlung de dato Wollin, den 25. November 1845, und dem Hypothekenschein vom 26. No- __ vember 1845, wird für kraftlos erklärt. Wollin, den 28. Oktober 1886.

Königliches Amtsgericht.

GRAPÉF Pra Ca tines

1. Abtheilung. Dieser Beschluß in der „Kölnisch Im Namen des Königs! Verkündet am 27. Oktober 1886. Kuhnt, Gerichtsschreiber. Auf den Antrag der Eigenthümer Carl Sophie (geborene Pubanz) Teske’s<hen Eheleute zu vertreten duc< den Rechtsanwalt Dr. v. Sikforsfi zu Wirsiß, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Lobsens dur< den

für Recht : enden Personen. nämlich: ) der Ottilie

G

inster, den 1. November 1886.

Königliches Landgericht, Strafkammer.

. von Khaynach. Ausgefertigt:

Münster, den 1. November 1886.

i ) Wigand,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts,

Strafkammer.

Heinrichsfelde, Amtsrichter

Ernestine JIkier, verwittweten

Sattler Liedloff, zu Mankatt im Staate verehelichten

Der nah dem Nescripte Ministers vom 8. d. Mts. zur Rechtsauwaltschaft bei uns zugelassene Rechtéanwalt Dr. Carl Weyde- m t unterm heutigen Tage in unscre Anwalt- Liste einaetragen. Erfurt, den 21. Oktober 1886. Königliches Amtsgericht.

gez. Wohlleben.

Bekanntmachung.

Der geprüfte Rechtspraktikant Siegfried Wert- heimer in Fürth wurde heute nah vorheriger Be- eidigung und, nachdem er seinen Wohnsiy in Fürth genommen hat, in die Liste der bei dem Königlichen Landgerichte Fürth zugclasfsenen Rechtsanwälte ein-

Fürth, 30. Oktober 1886. Königl. bayr. Landgericht. Der Kal. Präsident. (Untcrschrift.)

__Minnesotta,

) der Auguste Mathilde Fkier, Krugverwalter Ernst Mael, zu Runowo, und dem Friedri Ferdinand Jkier zu Lake Cryftál im Staate Minnefotta,

werden ihre angemeldeten Ansprüche und Rechte vor- behalten, und zwar der Ottilie Ernestine Jkier, ver- wittweten Liedloff, bezüglich der für sie und der ver- chelid;ten Machel und dem Friedrich Ferdinand JIkier bezüglih der für Alwine Mathilde Ikier in dem Grundbuche des Grundstücks Heinrihsfelde Nr. 13 Abtheilung 111 Nr. 2 eingetragenen Post von je 219 Thalern nebst 5 Prozent Zinsen.

1I. Alle übrigen Interessenten werden mit ihren Ansprüchen und Rechten an die aufgebotene Post

Die Kosten des Verfahrens werden den Antrag- stellern zur Last gelegt. Lobsens, den 28. Oktober 1886,

Königliches Amtsgericht.