1886 / 272 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Kunstshöpfung in folgenden Worten charakterisirt: „Diese Bilder stellen den Menschen als solchen und die Menschheit im Ganzen als Objekt der Heilsanstalten Gottes in der Kirche und als Subjekt dec Be- dürftigkeit nah dieser Hülfe der Gnade wie gegenwärtig an der Stelle dar, wo die Kirche si selbst als Organ dieser Heilsanstalten Gottes vor Gott und der Welt feierlih darstellt. Sie thut es in lebendiger Kultuchandlung dur ihren höchsten Klerus, dessen Dienst die fix- tinishe Kapelle geweiht ist. Und dieser Eindru> soll dur<h den S<mu> an Wänden und Dee verstärkt werden, verstärkt dur den Hinweis auf die großen Werke und Thaten Gottes, aus denen die Kirche historis< erwachsen ist. Er wird zur Anschauung gebracht als Uranfang hoc oben an der De>ke dur die Bilder der Schöpfung und ältesten gottgesandten Schi>ksale der Welt, als Fort ritt zum Heile der Menschheit, an den Wänden dur< die Bilder aus dem alten und neuen Testament, die Thaten des Erlöse:8, seines Vorgängers Moses und, wenn wir die Tapeten Rafael’s mit hinzudenken, seiner Nachfolger, der Apostel. Mitten zwischen diese bistorishen Darstellungen aber {iebt sh rings um die Grenze von Decke und Wänden das Bild der Menschheit selbst ein, für welche dies Alles geschehen sein, welche diese Begnadigung an si erfahren soll Jn diesem Sinne oder zu diesem Gedankenverbande passend, hat wohl kaum je die Menschheit besser dargestellt werden können, als Michelangelo hier gethan hat, so in der Fülle der mancherlei Gaben, die ihr der Herr verliehen hat, und doch ohne die Möglichkeit. mit diesen Gaben von sich aus zu voller Befriedigung zu gelangen, also mit der fort- dauernden Bedürftigkeit nah der wiederholten Einwirkung der gött- lihen Gnade, welche ihr erst dazu helfen foll.“ Auch die sehr gründlichen und eingehenden (illustrirten) Studien über „das Pferd in der Kunst des Quattrocento“, von H. Weizsä>ker, werden in diesem Heft zu Ende geführt. G. Dehio lieferte für dasselbe eine inter- essante Abhandlung, welche die Ueberschrift „Romanische Renaissance“ trägt. Der E geht von dem Standpunkt aus, daß die heute vielfah erhobene Forderung nah Reinheit des Stils für moderne Bauwerke im Sinne einer archäologis<h korrekten Nachahmung nur ein vollständiges Verkennen der Bedingungen jeder gesunden Entwidelung sei, und maht den Verfechtern der mittel- alterlihen Bauformen zum Vorwurf, zu einseitig die in sich abgeschlossene Gothik, vil zu wenig aber die seiner Zeit von ihr in der weiteren Entwi>kelung unterdrüd>te romanishe Kunst ins Auge gefaßt zu haben. Er fordert eine Wieder- belebung der leßteren dur Verschmelzung mit der Renaissance und führt zuglei historish aus, wie eine sol<he Tendenz bereits in der florentinischen pte anee und in der südfranzösishen und burgundishen Baukunst ihren Ausdru> gefunden habe, wo die ent- wi>elungsfähigsten Ansäße zu einer Weiterbildung der romanischen Kunst sih darböten. In ganz vorzüglicher Reproduktion, enau in den Farben (7 Platten) und dem Charakter des riginals (in Privatbesiß) wird ferner auf einer großen Tafel das Facsimile eines farbigen Holzschnitts von Albre<ht Altdorfer ge- boten, darstellend die einst weit berühmte, für wunderthätig gehaltene „Madonna von Regensburg“, vermuthlich eine Abbildung des von dem Bildhauer Erhard Haydenreich geschaffenen Gnadenbildes, das 1519 auf der Stätte der bei der Judenvertreibung in Regensburg zer- störten Synagoge errichtet wurde. Friedri< Portheim giebt eine Charakteristik des „Mantegna als Kupferstecher“ und gelangt auf Grund einer Vergleihung de: gestohenen „Geißelung Christi“ und der Freske mit dem „Verhör des Jakobus“ aus der Kapelle der Eremitani, die beide dem Aufsaß in Zinkäßungen beigefügt sind, zur Feststellung der kompositionellen Cigen- thümlihkeiten, die eine Reihe von Stichen des Meisters als Arbeiten aus der ersten Periode seines Schaffens erkennen lassen. Eine sehr fleißige und gründliche Untersuchung widmet C. Winterberg dem Malerbuch Leonardo da Vinci's und seiner wissenschaftlihen und praktishen Bedeutung. W. Bode seßt seine Mittheilungen über neue Erwerbungen für die Abtheilung der criftlihen Plastik nebst Untersuchungen über deren Merle Peru fort. Diesmal wird berichtet über ein Marmor- relief der Madonna aus dem Palazzo Pazzi, von Donatello, einen glasirten Thonaltar von Andrea della Robbia, eine Marmorstatuctte der Madonna von Giovanni Pisano und ein bemaltes - Holzkruzifix von Andrea Pisano. Von dem prachtvollen Altar des Andrea della Robbia giebt eine Lichtdru>ttafel Anschauung ; au< im Uebrigen ist die Untersuchung mit instruktiven Abbildungen und Reproduktionen ausgestattet. Derselbe Verfasser giebt endlich auch noch eine Ueber- sicht über die bei der Prüfung älterer Bestände von Bildern für die Galerie gewonnene Ausbeute an italienishen Gemälden, von denen eine Maria Selbdritt mit Heiligen von Cosimo Roselli, der Nossi- Altar mit der Kreuzigung, eine Madonna des Vincenzo Fossa und eine andere aus Lionardo's Schule in Zinkäkungen reproduzirt find. __— Von der 13. vollständig umgearbeiteten und mit vielen Ab- bildungen und Karten ausgestatteten Ausgabe von Bro>haus' Konversations-Lexikon, welhe in 16 Bänden oder 240 Heften à 50 S erscheint, sind soeben wiederum 6 Hefte, 217—222 (S. 385— 768), zur Ausgabe gelangt. Dieselben führen den Text von „Süß- wasser“ bis „Toscana“ fort, enthalten, in gleiher Weise wie die voraufgegangenen Hefte gearbeitet, eine Menge höchst lehrreiher und interessanter Artikel aus den verschiedensten Wissenêgebieten und sind außerdem mit 6 Tafeln Abbildungen (Stachelhäuter, Telegraph und Telephon, Straußvögel, Torpedos und Seeminen, Stelzvögel 11, Thon- waarenfabrifation) und 2 Karten (Sternkarte des nördlihen Himmels und Südsee) versehen.

Die 23. Lieferung der Publikation: „Die österrei<hi\<- ungarishe Monarchie in Wort und Bild“ bringt die

orträts von Niklas Zrinyi, von Stefan Bâäthory, Nikolaus ODláh, Sigmund Bäthory, Andreas Bäáthory, Stefan Bocskay, e Pázmány, Gabriel Bethlen, Palatin Nikolaus Eszterháäzy,

eorg Rákoczy T1, sowie Autogramme dieser Männer. Ferner enthält das Heft Abbildungen von ungarishen Waffen aus dem 17. Jahrhundert von Lad. Kimnah und des Keresder Kastells, von Véla Benczur, sowie von der - Krönung Matthias’ 11. u. a. m. Außerdem das leßte Blatt der Wiener Fricdensurkunde. Die 24, Lieferung enthält folgende Aussäße: Volkswirthschaft- lihes Leben in Wien von Franz Wilhelm Exner, Rudolf von Grim- burg, W. Hecke und Emanuel Sax; ferner an JUustrationen : Die Eröffnung des Kaiserbrunnens am Fuße des Scneeberges, von Hugo Darnaut. Der Aquädult der Hochquellenleitung bei Kalksburg, von frau Alt. Das Innere des Reservoirs der Hochguellenleitung am

osenhügel bei Wien, von Rudolf Bernt. Der Hochstrahlbrunnen vor dem Schwarzenberg-Palais in Wien, von Franz Alt. Das Innere einer alten Hammerschmiede, von Hugo Charlemont, Die Werkstätte eines Feilenhauers, von Alois Greil. Die Schiffmühlen am Donau- stizza, von Jacob Emil Schindler. Aus dem Innern einer Bäerei mit Dampfbetrieb, von Hugo Charlemont. Aus der K. K. Hof- und Staatsdru>erei in Wien: Die Kupferdru>erei, von demselben.

In dem 3, Hest der „Kunst für Alle“ (München, Verlagsanstalt Brückmann) erreichen Friedr. Pecht's Berichte über die Berliner Jubiläums-Ausftellung ihren Abschluß. Bürgt hon der Name des Autors für eine dur<haus unparteiliche und gründliche Kritik, welhe das Gute ohne Anfehn der Person und speziellen künstlerischen Richtung hervorhebt, wo es sih findet: so ist doch ein weiteres Hauptgewiht auf die beigegebenen Reproduktionen von weit über hundert Ausstellungswerken zu legen, welche eine ständige Kontrole des Gesagten dur< Vergleichung mit den meist vorzügli<h wiedergegebenen Originalen selbst ermöglihen. Auch das vorliegende Hest bringt zu dem Schluß der Berichte und einem amüsanten Artikel Paul Linden- berg's über die „Osteria“, die Sommerwohnung. der Berliner Künstler, trefflihe Wiedergaben nah Ausstellungswerken von Richmond, A. Holmberg, C. F. Becker, V. Weishaupt, R. Cauer, Volz, Haus- mann, Vaur, Hom, Prell und 6 Osteria-Ansichten und unterstüßt durch seine Reichhaltigkeit selbst am besten die beigegebene Aufforde- rung der Redaktion zum Weiterabonnement, die au<h wir hiermit warm befürworten wollen. Die Pecht’shen Ausftellungsberihte sind auch apart in elegantem Einbande für 75 # zu bezichen. Das 4. Heft beginnt mit einem Akt der Pictàät gegen den jüngst

voll warmer Anerkennung ge seine Verdienste, und illustrirt dur< sein Porträt, sowie eine Auswahl ihn scharf harakterisirender Werke von seiner Hand, von denen besonders auf „das Leben der heiligen Euphrosyne“ und den „Großpönitentiarius“ hingewiesen sein möge. Sind auc die Ideale Steinle's längst hon nit mehr diejenigen unserer heutigen Künstlershaft und der „Kunst für Alle“, so ist dieser Aufsaß do< ein shöner Beweis für die parteilose Vielseitig- keit des Blattes, welhes dem wahren Verdienst in jeder Form ge- re<t zu werden sucht. Den weiteren Inhalt des Heftes bilden u. a. eine fritishe Betrachtung über die „Befehdung der Königlichen Aka- demie der Künste und der Aquarellislen in London“, eine amüsante Schilderung der „Inkohärenten- Ausstellung“ in Paris und eine Be- spre<ung der Jllustrationen aus der Feder Friedr. Peht's. Unter diesen verdient außer dem trefflihen Seestü>k Hans Gude's aus der Jubiläums- Ausstellung besondere Hervorhebung ein fast unbekannt ge- bliebenes Historienbild „die Aebtissin von Frauenchiemsee*“ von Karl von Piloty in Doppelvollbildformat. Der Abonnementspreis für die „Kunst für Alle“ beträgt pro Quartal 3 4 60 .$. i Das socben erschienene Heft 4 der von Karl Emil Franzos im Verlage von Adolf Bonz in Stuttgart herausgegebenen literaris<hen FeitsGrif : „Deutsche Dichtung“ hat folgenden Inhalt: Ein oppelcänger. Novelle von Theodor Storm (Gortsepung). Gedichte: Schloß Schwanstein. Von Felix Dahu. Wachen. Von A. Godin. An den Abendhimmel. Von Martin Greif. Gebet. Von Ferdinand Avenarius. Der Vesuv. Von Karl Stieler (Un- gedru>ter Nachlaß). Ueber die Kunst (Autogramm). “Von A. von Werner. Erinnerungen aus Karlsruhe. Von A. von Werner. Cesario. Novelle in Verjen vonOtto Roquette. IV. Die Weisheit Salomo’s. Schauspiel in fünf Akten von Paul Heyse. Erster Akt. ODramaturgishe Aphoris8men. Von Friedrich Hebbel. (Ungedru>ter Nachlaß). Anton von Werner. Von Ludwig Pietsh. Fllustrationen: Anton von Werner. Nach dem Selbstporträt des Künstlers von 1885. Efkkehard trägt Frau Hadwig über die Kloste. \<hwelle. peranunn von A. von Werner. Gunzo. Aus dem Ekkehard-Skizzenbuhe. Von A. von Werner. Romeias und der Schaffner. Zeichnung von A_ von Werner. Der Abonnementspreis für die „Deutsche Dichtung“ beträgt pro Hale (12 Hefte) 7,50 M. Die am 20. d. M. erscheinende Nr. 2264 der Illustr1irten Zeitung enthält folgende Abbildungen: Bilder aus Bulgarien. 2 Abbildungen. Nach Skizzen von St. Miha. Wahlagitation in Varna. Das Gericht der „guten Leute“. Kuno Fischer. Die Einweihung des Siegesdenkmals zur Erinnerung an den russish-tür- kfishen Krieg in St. Petersburg am 24. Oktober. Nach einer Zeich- nung von St. Schamota. Kaiser Leopold I. auf dem Marktplaß zu Nürnberg im Jahre 1658. Nach dem Gemälde von Paul Ritter. (Zweiseitig.) Das St. Leopoldsfest am 15. November in Kloster- neuburg bei Wien. 10 Abbildungen. Originalzeihnungen von G. Zaffaurek. Schleiersage vom Leopoldsberg. Statue des Schuß- patrors Leopold. Medaillon Stephan von Sternberg's. Säule der Capella Speciosa. Babenbergershloß auf dem Leopoldsberg. Der Leopoldsberg in der Gegenwart. Klosterneuburg von der Donau aus. Am St. Leopoldstag in der Stiftérestauration. Fassel- rutschen im Stiftskeller. Heimkehr von Klosterneuburg. Der Bauernphilosoph Konrad Deubler. Joseph Echteler’s Entwurf zu einem Grant-Denkmal für New-York. Der Kolossalmensh Naue. Nach einer photographishen Aufnahme. Ameisenpflanzen. 2 Ab- bildungen: Acacia cornigera Willd Grammatophyllum speciosum Blums. Der berühmte englische Jo>ey Frederi>k Archer, f am 8. No- vember. Polytechnische Mittheilungen: Klavier- resp. Flügellampe. 3 Figuren. Heinrici’s Heißluftmotor für Fontänenbetrieb. Wiener Kleiderhalter. Moden: Kleid aus Wollstoff mit Sammtbesayß. Gesellschaftskleid aus Sicilienne.

Gewerbe und Handel.

Die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin machen auf den Antrag der Aktiengesells<hast der Berliner Waarenbörse bekanvnt, daß die Eröffnung der Waarenbörse für den Bökfenverkehr am 3. Januar 1887 stattfinden wird. Mit diesem Tage treten die Be- stimmungen der revidirten Börsenordnung vom 15. Juli 1884/20. März 1885 in Gemäßheit des $. 21 derselben bezüglih der Waarenbörse in Wirksamkeit. Die Börsenzeit wird für die Waarenbörse auf die Zeit von werktägli<h 12 bis 2 Uhr Mittags festgeseßt. Das Eintritts- geld für dauernden Zutritt zur Waarenbörse wird in späteren Jahren nah Maßgabe der Bestimmungen des $. 8 der revidirten Börsen- ordnung festgeseßt werden. Für das Jahr 1887 werden jedo die Ein- trittsbeträge nur na<h_ der 9. Klasse der Einschätungsscala zur Erhebung gelangen. Dieselben stellen si<h für jede Firma, von welcher ein oder mehrere Mitglieder der Korporation angehören, auf jährlih 36 Æ, für jeden ni<ht korporirten Kaufmann auf jährli 54 4, unt sind halbjährli<h pränumerando zahlbar. Das Eintritts- geld für Handlungsgehülfen beträgt jährli<h für den ersten 36 M, den zweiten 72 M, den dritten 144 Æ u. st. w., je um 72 M. steigend. Die Eintrittskarten werden in der Börsenregistratur, Neue Friedrich- straße 51, 1 Tr., woselbst Formulare zu den Anträgen auf Ertheilung solcher Karten verabfolgt werden, ausgefertigt. Auswärts wohnenden Kaufleuten und Industriellen ist für 1887 zu vorübergehendem Be- su<h freier Zutritt zu den Versammlungen gestattet, wenn dieselben durch einen zum Besuch der Waarenbörse bere<htigten Kaufmann ein- geführt werden. i:

Der Aussihtêrath der Weißbier-Aktienbrauerei, vorm. H. A. Bolle, hat beschlossen, den Aktionären in der General- versammlung cine Dividende von 3} %/o vorzuschlagen. Der verfüg- bare Reingewinn N 43 126 #4, wovon 17 939 A zu Abschrei- bungen, 1259 # zur Dotirung des Reservefonds, 5 9/0, 1259 4 zu Tantième, 5 9% dem Aufsichtsrath, ?2 000 A zu 3} 9/o Dividende auf 660 000 A und 668,74 (6. als Vortrag auf neue Rechnung verwandt werden sollen. Der Umsay im verflossenen Jahre betrug 34 014 h] gegen 22 495 hl im Vorjahre.

Nach dem Geschäftsbericht der \<lesishen Kohlen- und Kokswerke haben \si<h die Betriebsergebnisse in 1885 bis 1886 durchgehends etwas gebessert, insbesondere der Kohlenabsaß. Es wurden gefördert an Kohlen 5 858 551 Ctr. (gegen 5 467 208 Ctr. in 1884/85), abgeseßt 3537 419 Ctr. Kohlen (+ 417 878 Ctr.) und 1 053 567 Ctr. Koks (— 85 091 Ctr.) Abschreibungen wurden im Betrage von 49 717 F vorgenommen. Der Verlust betrug 199 946 M. und dazu Verlustvortrag aus 1884/85 mit 7675 # ergiebt einen Fehlbetrag von 207 620 M. j

Nah tem Geschäftsberiht der Frankfurter Bier- brauerei, vorm. Heinri Henninger u. Söhne, in Frankfurta. M. für 1885/86 betragen die außergewöhnli<hen Ausgaben 252 000 4 für Eismaschinenanlagen und 153 380 # für Neubauten. Der Ver- kauf eines Hauses führte dem Betriebsfonds 50 000 4 zu, und ver- minderte die Hypotheken um 80000 #4 Der Erlös aus dem Verkauf der Stein’\chen Lagerkellereien ward mit 180 000 4 auf die Hypothek abgezahlt, die auf der Brauerei haftet. Verdient wurden an der Pro- duktion 1 698 217 M4; um die Unkosten, die außerordentlihen Repa- raturen (46 490 H), die Abfindungen für alte Verträge (37 665 6.), die Abschreibungen an Außenständen (30 009 4) und die ordentlichen Abschreibungen (113 511 4) zu de>en, wurden no<h circa 99 000 M den Reserven entnommen.

Amsterdam, 18. November. (W. T. B.) Der Preis für Privatsilber ist heute von 79 auf 80 per Kilo fein erhöht worden,

New-York, 17. November (W. T. B.) Der Werth der in der vergangenen Woche ausgeführten Produkte betrug 8 257 483 Doll. gegen 6 750 332 Doll. in der Vorwoche.

Submissionen im Auslande.

Schweiz. 13. Dezember. Bern. Schweizeris<he Telegraphen-Direktion. Lieferung einer Anzahl von Materialien für Telegraphenleitungen für 1887. Kaution 200 Fr. e Näheres zur Einsicht in der Expedition des „Deutschen Reichs-

Verkehrs - Auftalten.

London, 17. November. (W. T. B.) D J „Pembroke-Castle* hat gestern auf der Audreise Med ati

E Berlin, 18.. November 1886.

Für den verstorbenen Königli<h württembergi rath und Kammerherrn von Baur-Breitenfeld, men Gl Gesandten am hiesigen Hofe und Bevollmächtigten zum Bundez fand heute Nahmittag um 2 Uhr in dem în der Vo straße Med belegenen Gesandtschaftsgebäude eine erhebende Trat N statt. Der Entschlafene lag in offenem, reih mit Gie beshlagenen Eichensarge in seinem im zweiten Sto> he ln Arbeitszimmer. Die Kerzen zweier vielarmigen, silbernen Kand as warfen ihr Licht auf das Antliß des Entschlafenen d Körper von der Fülle der Blumen und Palmen verde>t wq d ehrende Anerkennung und treue Freundschaft ihm gewidmet "d Fußende lag der prachtvolle Kranz, den Se. Kaiserliche Hoheit Kronprinz hatte übersenden lassen, daneben ein kostbares Jal arrangement, wel<es, wie die goldene Inschrift auf der weißen Stei, kund gab, der Bundesrath dem entschlafenen Mitgliede geweiht hat, Se. Kaiserlihe Hoheit der Kronprinz hatte einen Seiner per, lihen Adjutanten zu der Trauerfeier entsendet. Der Feier wohnten de Oberst-Kämmerer Graf zu Stolberg, das diplomatische Coryz k vollzählig, sämmtlihe Staats-Minister, viele Bevollmähtigte ¡un Bundesrath, von Ober-Hofchargen die Grafen von Perponcher ud y Eulenburg, viele hohe Militärs und Staatsbeamte und die hier wesenden württembergishen Offiziere bei. Die Gedächtnißrede hilt Hofprediger D. Frommel.

Heute Abend wird die irdis<he Hülle vom Anhalter Bahnhof uy gas A überführt, wo am Sonnabend die Beiseßzung sh ndet.

Eingetretener Umstände wegen kann, wie der Senat der Akadenje der Künste bekannt macht, weder die Verausgabung der Gewinnlistn der Jubiläums-Kunstausstellungs-Lotterie, noch die Vw abfolgung der Gewinne an den bekannt. gemachten Tagen erfolgn, Weitere Publikation bis nah Abschluß der amtlichen Prüfung da Vorlagen bleibt vorbehalten.

Die Steno-tachygraphishe Gesell \<aft beginnt mo gen, Freitag, Abends 8 Uhr, im Restaurant Stein, Rosenthaler straße 38, unter Leitung des Erfinders mit einem Vortrage ihra unentgeltlihen Lehrkursus in der Steno-Tachygraphie, an welden jeder theilnehmen kann. Diese neue Geshwindschrift soll in 6 Stundn zu lernen sein. Anmeldungen beim Beginn oder bei Herrn A. Lhman, Große Hamburgerstraße 35, IL.

Köln, 17. November. (W. T. B.) Heute Nachmittag stürzte in der Neustadt ein vierstö>iger Rohbau ein. Die Feur wehr und die Deuter Kürassiere sind mit der AUA beschäftigt, Wie die „Kölnishe Volkszeitung“ meldet, waren am Abend 3 Pr sonen todt, 3 \{<wer und 5 leiht verwundet aus den Trümmern her vorgezogen worden. Der Einsturz soll dur \{<le<tes Baumateril herbeigeführt sein.

Wallner-Theater. Am nächsten Sonntag, als am Todtenfes, kommt Raimund's „Verschwender“ mit Hrn. Felix Schw eighofer als Valentin zur Aufführung.

Sn der Sing-Akademie wird der Pianist Hr. Wladimir von Pahmann am 20. und 27. d. M. zwei Klavier-Abendt veranstalten. Die Programme, welche er ganz allein bestreitet, enb halten Kompositionen von Beethoven (Sonate op. 101_ und di 32 Variationen), Weber (Sonate in E-moll, op. 70), Schumann, Mendelssohn, Chopin, Field, Liszt, Henselt, Raff und Brahmê.

Kroll's Theater. Zu dem Lieder-Cyklus „Die {öne Mil lerin“ von Franz Schubert, welchen Fr. Amalie Joachim in ihren morgen (Freitag) Abend stattfindenden leßten Lieder -Concer! vollständig zu Gehör bringen wird, wird Hr. Paul Berthold de verbindenden Text und die von Schubert n i < t komponirten Gedichte des Cyklus deklamiren. Unseres Wissens geschieht dies zum erften Male in Berlin, ‘und glauben wir deshalb besonders darauf aufmerb sam machen zu sollen.

Ueber den neu erbauten Cirkus de Hrn. August Krembset \hreibt das „D. T." : „Ein „Sportspalast“ - im wa!rsten Sinne dd Wortes ist auf dem Gräflich Lehndorff' schen Grundjtüdce, am Ende der Karlstraße und unmittelbar am Stadtbahn-Viadukt seit Kuren erstanden. Der gefällige, in allen Theilen zierlihe Bau ist mit Rud! sicht auf die vielen Unglüksfälle, welhe in leiht brennbaren öfe lichen Gebäuden vorgekommen, nur aus Eisen erbaut; eins det & deutendsten Eisenindustrie-ECtablissements Norddeutschlants hat dit Gesammt-Bestandtheile angefertigt und au<h dur seine Ingentelt aufstellen lassen. Es dürfte au<h den Laien interessiren, einige ziellere Angaben über die Größenverhältnisse dieses Cirkus l erhalten. So is der innere Durchmesser 40 m, die höht Höhe über der Manege 19, über den Zuschauerpläßen hi gegen bis zu 15 m abfallend. Die Manege hat die übliche Weite 42 Fuß; der Umfang des inneren Rundbaues beträgt 130 m (l Zuschauerraum, der aufs komfortabelste ausgestattet ist, faßt bequa 3700 Personen und ist mit entsprehend weiten (1,80 m) Zugîngl versehen, welche in Form eiserner, mit imprägnirtem Holzbelag f sehener ‘Treppen die größtmöglihe Sicherheit selbst beim sft Verkehr gewähren. Um der bevorstehenden Kälte vorzubeugen, | s Cirkus mit einer vorzüglih fungirenden Centralheizungsanlage 1 sehen, und zwar hat der ausführende Ingenieur, Hr. Ernst l hier, Belle-Alliancestr. 81, eine Mitteldru>-Wasserheizung ge um die angenehmste Wärme zu erzielen. Eine gleiche a falt hat Hr. Fischer der Gasbeleuhtung gewidmet. 500 Flam verbreiten Tageshelle in den eleganten Räumen. Entsprete praktis<h sind Wasserleitungen und Kanalisation angelegt. fa Cirkus felbst besigt einen Vorbau von 134 m Durdm, welcher die Restauration, das Bureau und die Kasse birgt und i portalartige Eingangshalle umfaßt. Ein ähnlicher Anbau auf di entgegengeseßten Seite beherbergt die Ockonomieräume, während zdf Stallungen und Garderoben unterhalb der Zuschauergalerien n ; praktisher Weise angelegt worden sind. Interessant ist noH, Ÿ konstatiren, daß die gesammte Eisenmasse ein Gewicht von ha Centnern repräsentirt und rund 300 000 M kostet.“ Hr. P wird gewiß umsomehr Alles aufbieten, den seiner Gesellschaf N gehenden guten Ruf zu rechtfertigen, als ihm hier der Cirkus mit einer sehr gefährlihen Konkurrenz droht.

E

Redacteur: Ri edel.

Verlag der Expedition (S < ol z).

Dru> der Norddeutshen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 8W., Wilhelmstraße Nr, 32.

Vier Beilagen (eins<hließli< Börsen-Beilage),

Berlin:

verstorbenen Meister Ed, von Steinle in Gestalt cines Nachrufes,

Anzeigers“.

und die Besondere Beilage Nr. 6.

Dieselben werden auf

Wei unentshuldigtem Ausbleiben werden dieselben

Pénigliche Staatsanwaltschaft am Landgericht T. | dung und Befd

E A M A S = A

: 72. Berlin, Dor:?erstag, den 18. November 1886. Berufs-Genossenschaften. j 10. Familien-Nachrichten. / i | 3 (S i ür : i l d Popp zu & widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten | des Grundbuchs sub Nr. 3 (Spalte Cessionen) für: Der Fabrikant Ferdinand Eduar nd Untersuchungs - Sachen. i Diejenigen, welche das Eigenthum des Grundftüks | nuar e mit 50 Thalern, 9, November 1872 unter Nx. 4220 F. Nr. 13 813 Neuselbach erlassenen Ste>brief wird nachträglich Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens | 29. Januar 1856, mit 50 Thalern, Statur unterseßr. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags | 1864 noch haftendes, zu 5 9/6 verzinslihes Darlehn | vor dem unterzeichneten Gerichte, Gr. Kornmarkt 12,

Erste Beilage E j dungs-Sahhen. 6. ; : Ste E nien 7. Wowen-Ausweise der deutschen Zettelbanken. Zwangsvollstre>ungen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl. S cfentli ¿r nze ger + 8. Verschiedene Bekanntmachungen. Toosung, Zinszahlung 2c. von öffentlichen Papieren. 9. Verloo lff, Gesell chaften auf Aktien u. Aktien-Gesells<. Gebots nicht berüd>sihtigt werd d bei Verthei-| a. dem Oskar Theodor Adatbert Friede, geboren Kunersdorf bei Kirberg i. Sachsen hat das Auf- Gs des Res mf ‘die "berücsihtigten An- am 9. Januar 1852, mit 85 Thalern, gebot der angeblih abhanden gekommenen, ihm von f e pmeteri fer Gd aud Rob t Ehie ber die Versich ines Kapitals von Eintausend ee E Tad f i i i über die Versicherung eines Kapitals von Einla den Thermometer rie d beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des | e. die Alwine Auguste Ida Friede, geboren am Thalern ertheilten Police ‘ieantragt Der Zuhaber ignalement des 2c. Ehle bekannt gegeben: beizufü widrigenfalls latem Zuschlag | auf Grund des gerihtlihen Schuldinskruments | der Urkunde wird aufgefordert, Ipateitens in dem au jr 20 Jahre, Größe 1,721.74 m, Haare Las Rafael e Vau Anforach M die vom 27. Mai 1848 und der gerichtlichen Cessions- Dienstag, den 3. Mai 1887, | adt, den 10. November 188. wird 11. u 1887 Mittags | von 185 Thalern, i Zimmer 17, anberaumten Aufgebotêtermine feine Der Erste Staatsanwalt am Landgericht. 12 Uhr, an Leerbeotteiee Gerichtsstelle verkündet sind verloren gegangen, bez. dur Zufall vernichtet Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen,

0 0 n 0 Sit i 8 Á # : * P M zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Slaals-Anzeigek. Perkäufe, Verpachtungen, Berbingengei c. Theater-Anzeigen. [In der Börsen-Beilage. 1) Stecébriefe biger widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, Hausgrundstü> Nr. 60 Schreiberhau in Abtheilung IIT | [34952] Aufgebot. sprüche im Range zurütreten. b. die Anna Marie Fricde, geboren am 20. Ja- | der Frankfurter Lebenéversicherungs-Gesellshaft am i blond, Augen dunkel, Nase und Mund gewöhn- | Stelle des Grundstücks tritt. verhandlung vom 12. Juli 1852 und 10. Oktober Vormittags 11 Uhr, (Unterschrift.) werden. worden, und sollen auf Antrag der resp. Grund- | widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er-

\tü>seigenthümer, bez. Gläubiger, und zwar ad a. folgen wird.

oschun( theken- Frankfurt a. M., den 12. Dktober 1886. E E BeE dee s S lea Sus Königliches Amtsgericht, Abtheilung IV. fertigung amortisirt werden.

ver Schuhmacher Hermann Ferdinand Julius [40249] Zwangsversteigerung. Die etwaigen Inhaber der vorstehend näher be- | [40239] Aufgebot. ufe, am 16. März 1863 zu Köslin geboren, Im Wege der Zwangsvollstre>ung soll das im | zeichneten Hypotheken-Urkunden werden deshalb auf- Die na<ftehend benannten Personen hahen das

lis, 7 Grundbuche von den Umgebungen Band 133 Nr. 6204 | gefordert, spätestens im Aufgebotstermine, 9 f eblih verloren gegangener 'fieans Wilhelm Hain, am 29. November 1864 | quf den Namen des Zimmermeisters Eduard Ganso | am 24. März 1887, Vormittags 10 Uhr, Alacbot aure ang no E E

teihenau, Kreis Sagan, geboren, und dessen Ehefrau Auguste, geborene Dieterle, zu bei dem unterzeihneten Amtsgericht ihre Rechte an- 1) der Käthner Heinrich Lindemann in Wulfsmoor

Oeffentliche Ladung at 1 den h Nobentbee O Ee 7 . Un, 1 5 : s Strafsache wider Kuhnke und Genossen öniglihes Am ti eilung posten, ad b. und d. zum Zwede einer neuen Aus8- 11. E. 868. 86 werden :

h der Schneider Carl Eduard Schulz, am 22. | Perlin eingetragene, Streligzerstraße 40 belegene | zumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls das Aufgebot der auf der Kathenstelle der Eheleute

uar 1862 zu Zinskowo, Kreis Buk , geboren, | Grundstü> die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird. gelish, am 12. Januar 1887, Vormittags 11 Uhr, | Hermsdorf u. K., den 9. November 1886. | der Barbier Johann Otto Hundt, am 15. Ja» | yor dem unterzeichneten Gericht an Gerichts- Königliches Amtsgericht.

1863 zu Markowice, Kreis Sroda, geboren, | stelle Neue Friedrichstraße 13, Hof parterre, ——— ) N E Hoffmann, am 3. August 1863 Zimmer 40, versteigert L Chi N [40246] Aufgebot. Lintemann in Wulfsmoor eingetragenen Obligation 3 cooren, ud i i ertra : ; ; d N : ) Georg Franz Wilhelm Mertens, am 28. Ja- iee Máde von 24 63. L Grundsteuer, mit L aide let V i trteiGneten E E E e eter Vine nr Möot- 1863 zu Pinnow geboren, einem Nußungêwerth zur Gebäudesteuer aber nicht I Ea E L riebe, t die> das Aufgebot des zwischen ihm und seiner jetzt

Friedrich Völckers und Henriette, geb. Unbehauen, zu Siebene>sknöll, im Grundbuche von Siebened>s- fnöll Band I. Blatt 12 in Abtheilung 111, unter Nr. 2 für seinen Vater, den Abschieder Hinrich

F der Schlächter Albert Ernst Zahl, am 7. Fe- | peranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte mäßigen Inhabern fruht!o8 geblieben und vom Tage S O n Mitter bés Withive Anna Langs, ‘ged,

S 2 E 0 S 4 . î 5 i d- L ir 1863 zu Templin geboren, evangelisch, Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige Abschätungen der letten auf diese Forderung {ich beziehenden Han O e Moctdie> unterm 31. Januar 1866 er der Raschmacher Carl Gottlieb Hermann | ind andere das Grundstü> betreffende Nachweisungen, | lungen gerechnet dreißig Jahre verstrichen sind, werden e p D s as waldem, Jae (die gegn

ee : G F A A . " . 8 ) / irte de De C N S sowie besondere Kaufbedingungen können in der fte, P Dicieniten melde 6 de Ar r Wittwe auf dem Grundstücke des Antragstellers im

i Gerichtsschreiberei, ebenda, Zimmer 41, eingesehen angegebenen Forderungen cin Recht zu haben glauben, | Grundbuh von Moordie> Band I. Blatt 17 in

) der Kommis Hermann Tarnotwski, am 29. | werden. Oa ; : O Unsdrii { | Abtheilung I11. unter Nr. 2 960 46 eingetragen uar 1860 zu Samter geboren, mosais<, Alle Realberechtigten werden aufgefordert, die hiermit öffentli<h aufgefordert, ihre Ansprüche bei fteben : g

)) der Maler Oscar Carl Emil Gerstner, am nicht von felbst auf den Ersteher übergehenden An- | dem unterfertigten Gerichte innerhalb 6 Monaten, Zv ver Handelömann Johann Hinrid Obs in

widrigenfalls die betr. Forderung für erleschen erklärt ns) Le iter geboren, mosais<), rungsvermerks nicht hervorging, insbe]ondere derartige und im Hypothekenbuche gelös<t würde: : gere e L deren, E ; 20. ÿ) der Kaufmann Alfred Eugen Alexander Georg | Forderungen von Kapital N wiederkehrenden a. 200 Fl. Voraus, eingetragen seit 27. Januar S gui Hann, Da4 AUgeah Le O M dor Brandes, am 19. November 1862 zu Debun en oder Kosten spätestens im Versteigerungs- 1842 für Franz und Regina Kreuß in Aura, M Jones (Gheirqu, iur Grunden a SOLA hunschweig geboren, evangelisch, Feri vor der Aufforderung zur Abgabe von Ge- auf dem Anwesen der Apollonia Müller, nun E L D S baa Man 3) Emil Paul Heinrich Keßler, am 13. Mai | boten anzumelden und, falls der betreibende Gläu- vereheliht an Gastwirth Gens E as H “L eingeiragen A s n o: 3 zu Hirsberg geboren, evangelisch, biger widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, | K B ju, Prgere enhuhe für Aura Bd. I. ee ar bt M fer il 1663 ju Slricgau gebo | L eoss mt berlesihtigt werden und bei Vertheilung 50 Fl ital, ei get seit 25. Juli v. über 360 1, d. d. 27. Juli 1840, für den r 1009 qu” Stetrdgu gebeen, Gebots nicht berüsichtigt werden und bei Vertheilung . 50 Fl. Kapital, E ragen a N A E Ute, b) Johann Lucas Sadowski, am 18. Oktober | des Kaufgeldes gegen die berücksichtigten Ansprüche 1855 für Johann Michaei Fillippi's Kin abwesenden Peter Ablerd il 1849, für den 3 zu Graudenz geboren, im Range zurü>ktreten. von Mittelfinn im A V c. E aua S A L A e 6) Alexander Richard Verger, am 2. Oktober | Diejenigen, welche das Eigenthum des Grundstücks Bd. 1. S. 2%4 auf Pl, Nr. 159 u. ff, des O n efunden und Alle und Jede 1 zu Köpeni>k geboren, beansvea hen, werden aufgefordert, vor S<hluß des Maurers Alois Welzenbah von Oberfinn. eide I! ee De ven ei qu Dede, 7) Johann Hermann Friedrih Fröfchke, am 6. | Rerstei L termins die Einstellung des Verfahrens . 63'Fl. Kapital, eingetragen feit 29. Januar an die norn@dagten, elun O E i ) Dai Robert Rie herbeizuführen widrigenfalls nah erfolgtem Zuschlag 1824 für Johann Huth von Aura im Hypo? P T E E he, s) Paul Robert Wichert, am 2. Novemker | das Kaufgeld "in Bezug auf den Anspru<h an die thekenbuche daselbs Bd. 111. S. 71 auf dem O E E U 3 zu Straußberg geboren, evangelis<, : Stelle des Grundstücks tritt. Anwesen der Magdalena Brasch, Wittwe E ls e n e A e 9) der Bergarbeiter Friedrih Gustav Müller, | "Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags von gebotstermine ihre Rechte anzumetden und Be T: 7. Januar 1863 zu Stechau, Kreis Schweidniß, | wird am 12. Januar 1887, Mittags 1 Uhr, 11. Aufgebotstermin wird auf elt, Voraulegen, VIReR E O T N auf, den oren, evangelisch), an Gerichtsstelle Neue Friedrichstraße 13, Hof part. Dienstag, den 14. «Juni 1887, runs et Auen O E 1 -Liduna fe U 0) der Kaufmann Rudolf Carl Emil Cordua, | Zimmer 40, verkündet werden. G } / Vormittags 9 Uhr, E L 4 er Bolleunyapen aa e

3l, Oktober 1862 zu Luks in Med>lenburg- | Verliu, ‘den 9, November 1886. E aner. L L werin Liegt Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 52. A ialides Amtögeriht. O e Aaigceribl, [8 De g a 0 si n L [40256] Aufgebot E Schultheis. G A O E D U L T L vers ndwirth Franz Beulke, gt. Lingebeul, zu L T E E C entziehen, ohne Erlaubniß das Bundesgebiet ver- O hat E Aufgebot folgender im Grund- [29545] __ e A Ga oiO O O Aufgebo f. en oder nal erreichtem militärpflichtigen Alter si | uhe von Eslohe Band I. Blatt 54 eingetragenen Nr. 37 905. Da A a get Ht, 4 ai a U ouis jerhalb des Bundesgebiets aufgehalten zu haben, | Grundstücke, soweit das Eigenthum an denselben im dahier hat unterm va igen | Cn e l Auf Antrag des K 1. Advokaten Herrn Péblmang Vergehen gegen $. 140 Abs. 1 Nr. 1 St.-G.-B. Grundbuche auf den e der N Beulke dlafent: ufsgess dal 1s ls Verttitens des. S rid zu Sieperng e N 30. 32, A ine Spicael von Neckarau hat das | 16. April 1838, außereheli<her Sohn der Viarga-

19, Januar 1887, Vormittags 93 Uhr, Flur I. Nr. 12, 23, 30, 32, 40, 69, 79, 80, R i H) 1 von Nedfarau hat das | 16, April 1538, auereheliher Sohn ver ngoborg

di F Sntalî L o x A d S O Siv M . ts I. ä Ra e Mo c Dae 8 V L ie Be 78 10s s A Le Abrechnungsbu<hs, ausgestellt von der Sparkasse- | als Kaminkehrergehülfe beschäftigt, seit 1856 in

/ S im, beantragt. arn verschollen, ; je 2 Jur Hauptverhandlung geladen. Steuergemeinde Eslohe und V1. Nr. 77, js Verwaltun tis weist u Guthaben der f P E der Todeserklärung die

Steuergemeinde Salwey S Namens Katharina, geb. Aufforderung G 72 de - ; Ehefrau des Antragstellers Namens Katharina, g n : / O es M. ed ut lites Reid R i E nen werden Roßnagel, an die Sparkasse im Betrage von 515 M, 1) an den Verschollenen, e m saß - Kommissionen über die der Anklage zu R Mai 1887, Vormittags 10 Uhr, Q n aus hae a Dona R P at dean Lu S für todt er- unde liegenden Thatsachen ausgestellten Erklä- | yor dem unterzeichneten Gerichte, anberaumten Auf- ieses Gulhaven wur b i S E S

, C4 Ww d, , y verurtheilt werden. gebotstermine ihre Rechte auf die Grundstücke anzu- BerlafseasGaftovatbanblungen auf Aen - Feet 9) A a “Erbbetheiligten, ihre Interessen im

l h Verlin, den 2. Oktober 1886 dri ; laender Anmel- | Ehefrau zugewiesen. ; : 3; - melden, widrigenfalls im Falle nicht erfolgender Anme s wird nun aufgefordert, -Aufgebotsverfahrcn wahrzunehmen, d Der J e roede i 3) an io Diejenigen, welche ïîiber das Leben des

einigung des vermeintliGen Widere | «i im Aufgebotstermine seine Rechte bei dies- l fpruchöre<ts ber Ausfluß der Ege N Antrag: lee Gerlite anzunelden und das Buch selbst Verscholleuen Kunde geben können, Mittheilung Und Me S Sang es BII LE P s vorzulegen , widrigenfalls dasselbe kraftlos erklärt bei Gericht zu machen.

j Der Aufgebotéterrnin wird auf

steller erfolgen wird. MUYGEE i lid Ua it Donner n deu 29. September 1887, S Donnerstag, 12. Mai 1887, Vormitt. 9 Uhr. ormittags 9 Uhr, Mannheim, 7. TEUS gts L A 618 Geschäftszimmer Ae e 2G bens i i : , 9. Hove G Ausgebot. Der Gerte meen E is mtsgeri ug urg L fönia a des Amitgeri a l SZUTGAZID E E / onigliche Amtsrichter : msen Kreise Band 758 auf den Na- | a. die Hypotheken-Urkunde über 3000 Mark Dar- 4 er q g L ae, des Maurermeisters Robert Georg Adolph | lehn 8 ° Ma verginali, eingetragen lier Wilhelm (e) Ausgebot. Den Gleihlaut dieser Ausfertigung mit der Ur- ¡meyer hier ei i ] . Mär ü i f ; ga E der Wiesenstiahe Polegene Grant stü u Robert Hering I DARO ees da Mee al Mer Leih Vie A T e Plaenbet, en am is erde A t t 11. Januar 1887, Vormittags 10 Uhr, | Nr. 8 des Grundbuchs des dem Zkaurer 2% | abe / Arg, A e e Kae, Sekretär: i i i s | dem Ersteren angebliH gestohlenen 4/oigen Plan e Fregerieichneten S Ln De a att 2 eraets L rf gehörigen Gartengrundstü> briefe der Landschaft der rovinz Westfalen, nämli: | (L. 8.) J. i Fer <. i L Davon b. die Hypotheken-Urkunde über, ein zu 5 0 ver, | (] Sid à 1000 Nr. 633 896 878 1065 1129 | [38848] Aufgebot. , as Grundstü> ist mit 9720 4 Nußzungswerth | zinsliches Darlehn von 900 Mark, eingetragen aus A E E B48] omotiviaE Ageboe Lange, frühir qu

Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der | der Urkunde vom 10. jthrige na 3 bez. 12, Mai 10 Cid à 500 & Nr. 710 711 846 847 1580 | Düsseld orf, jeßt zu Kupferdreh wohnhaft, hat das

/ as A5 c Á a t 9 8 ine I , N É E es Vent E 20. Juli B zu e, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Es rie Ve E en Stils Kellinghusen, Namens seiner Chefrau Anna Mar- | ; ;

rundbuche zur Zeit der Eintragung des Versteige-

[40254] Ausfertigung.

2) Zwangsvollstre>ungen, usgebote, Vorladungen u. dgl. “1 Zwangsversteigerung. daa)

m Wege der Zwangsvollstre>ung soll das im ndbuche von d Umgebungen Berlins im Nieder- | Folgende Hypotheken-Urkunden: 13 Nr.

würde. / ‘Aufgebotstermin ist bestimmt auf

leuer ir die minderjährige Ana Pauline Emma 5 rfassenbuhs Vol. 5546 der städti- vai e Abs aubigte D ves S u Stelie ihrise P bibeilung III sub | 1581 1628 1645 1646 E 1270 At Augeba petasse qu N rf," Taptent aut den treffende Nahweifungen, sowie besond ¿ Kaufs | Nr. 7 des Grundbuchs von Schreiberhau auf dem | Aa 1479 14 1481 1799 1800 1801 | Namen Theodor Lange und auf den Betrag von dingungen können in Ver, GeridhtöfGreib i ebenda, | Grundbuhblatt dcs dem Häusler Wenzel Krause ge- B 4 Cu 4671 X 5 4, beantragt. Der Inhaber der Urkunde mer 42, eingeseh d at L ' | hörigen Hausgrundstüks Nr. 146 Schreiberhau, : 1802 1803 1831, S hiesiger | wird aufgefordert, spätestens in dem auf : [le Realbere<ti te ps dei gefordert, die ni<t | e. die Hypotheken-Urkunde über ein zu 5 %/9 ver- bierdur ee Aas m em an g den 18. Juni 1887, Vormittags 94 Uhr, selbst auf den Erst bee überg Í di Ansprüche zinsliches Darlehn von 50 Thalern, haftend für die Gerichtsstelle, Zimmer Nr. Ma 1 thr vor dem unterzeichneten Gerichte, im Königlichen ten Vorhandensei be Ge nd V d: | verwittwete Kaufmann Ludwig, geb. Gottsche, zu 7. Juli 1887, Vormittag fe Lei dem | Justizgebäude, Zimmer Nr. 9, zu Düsseldor, an- de zur Z i V E E ns cMielearing irshberg, auf_ dem der verwittweten Theresia | anbéraumten Aufgebotstermine ihre R T d- | beraumten Aufgebctstermine seine Rechte anzumelden rmerks nicht er Eintragung des Versteigerungs- | Blr ® eb, Shwarger, zu Petersdorf, gehörigen | unterzeihneten Gerichte anzumelden und die Pfan 7 | Vera E eien: Civeisrasalis bie Srast- derungen von Riva ; Buriea wiederferenven baut rundstü> Nr. 94 Petersdorf (in Abtheilung 11 n L widrigenfalls dieselben für kraftlos logerklárung bèr Uebunbé atolaeir wird. bungen oder Kosten, svätestens im Versteigerung8- 8ub Nr. 3 des Grundbuhs), über ein auf dem, dem er Münster, den 16.S eptember 1836. Düsseldorf, den 30. Oktober 1886.

min y ú otheken-Urkunde Ü J Bniali iht. VI. M anzumelden dia 8 ber betSibende Glä Gi dleises Eduard Feist in Schreiberhau gehörigen Königliches Amtsgericht. Abtheilung 6. Königliches Amtsgericht. Abtheilung

E