1886 / 280 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Sachsen, Märker) bestehen, einen festen Zusammenkhalt zu geben. Alle Bemühungen scheiterten theils an dem Ortêwechsel der Arbeiter über- haupt, theils an der entgegenarbeitenden genossenschaftli sation der Lippe’schen Arbeiter, welche ihre eigenen Krankenkassen hatten und ni<t in neue eintreten wollten. Durch die kraft des neuen Ge- seßes geschaffenen Ortskrankenkassen, die ihre Bezirke dort oft über mehrere Quadratmeilen ausdehnen müssen, weil die Betriebe sehr verstreut liegen, hat sih eine völlige Umwandlung vollzogen. Herrschaft der Lippe'shen Krankenkassen“, heiß: es in dem B „ist gebrochen, die Lippe’schen Arbeiter sind zum Theil den dortigen Ortékcankenkassen beigetreten ; alle auswärtigen Arbeiter finden sich regelmäßig zur Campagne wieder ein und betraten ihren Kassen- verband seitdem als ihre zweite Heimath.“

Daß die eingeschriebenen Hülfskafsen den organisirten Krankenkassen (Betriebs- und Ortskrankenkassen) eine erheblihe Konkurrenz machen, red t __In dem Bericht für den Aufsichtsbezirk Leipzig werden „dic umfänglichen Agitationen, die Seitens der Ver- treter der eingeschriebenen Hülfskassen fur den Beitritt zu den leßteren Dabei kann es das Ansehen der Fabrik- es mebrfa< indem sie solche ülfskassen angehören,

en Organi-

gedeihlihe Entwickelung der Krankenkassen Sorge tragen. hen Fällen werden von densclben die halben oder auch die vollen Beiträge für die Arbeiter bezahlt; einzelne gewähren in Krankheitsfällen die vollen Löhne oder doh einen großen Theil derselben den ver- heiratheten Arbeitern fort, andere sorgen au für die Familienglieder ihrer Arbeiter in Krankheits- und Todesfällen. Daß das Gesey über die Krankenversicherung der Arbeiter au<h no< \<lagen geeignet ist, ergiebt si< aus den Miitheilungen der Aufsichts- beamten, nah wel<cn im Anf<{luß an dasselbe mehrsa< zur Er- rihtung von Invaliden- und Unierstütßzungskassen geschritten worden ist. erkennen die Wohlthaten des Kranken- versiherungsgeseßes fast auëenahmslos dankbar an, und wenn es an- fangs „vorgekommen ift, daß sih einzelne gegen die Zahlung eigener Beiträge gesträubt haben, so hat auch dies sehr bald nachgelassen. Freili<h wird au< wohl auf Seiten der Arbeiter niht immer der rechte Gebrau<h von den ihnen dur die Krankenkassen gewährten _ Fälle von Simulation kommen hin und wieder ) < dem Bericht aus dem Near-, Jagst- und Donau-Kreise wird von dortigen Arbeitgebern behauptet, die Arbeiter würden jeßt mehr krank als früher, der Gesammtaufwand für Krankenpflege sei ein erheblich) höherer geworden. Auf welche leßte Ursache dies zurü>- zuführen ist, bleibt jedenfalls no< zu untersuchen; vielleiht rührt es auch daher, daß der Arbeiter jeßt mehr für die Pflege seiner Gesund- heit zu thun vermag, als früher, eine Wohlthat, die das Gefeß jeden- falls gewollt hat. Bemerkenswerth ist die vereinzelt auftretende Klage, daß dur die Fürsorge, welche das Geseß au für nit verheirathete Wöchnerinnen trifft, ein nachtheiliger Einfluß auf die Sittlichkeit aus-

wird mehrfach beftätigt. Die Arbeiter selbst

zu bemerken sind“, erwähnt. Inhaber unmöglih wenn dieselben, selbst diese Agitationen unterst eingeschriebenen

zur Bezahlung

bevorzugen, ihrestheis der Verpflichtung zu den Krankenkassen enthoben vorkommen, daß Arbeitgeber au< an die Hülfskassen ein Drittel der Beiträge bezahlen, was das Geseß bekanntli nit vorschreibt ; doch werden Fälle dieser Art in den Berichten nit verbürgt. gehen manche in der Wahrne)mung ihres vermeintlihen Vortheils fo weit, daß sie die Arbeiter, bevor sie dieselben in ihre Fabrik auf- nehmen, nötbigen, Mitglieder freier Hülfskassen zu werden. sogar ein Fall mitgetheilt,

„in wel<hem ein Arbeitgeber, dec ciner Ortsfrankenkasse an-

gehörende Arbeiter beschäftigte, diese am Sonnabend anscheinend | geübt werde; in einem anderen Be'icht wird dies in Abrede gestellt

Wohlthaten gemacht.

Zwar soll es

1. Ste>briefe und Untersubungs-Sachen.

2. Zwangsvollstre>ungen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungeu 2c.

4. Verloosung, ZinFRahlung 2c. von öffentlichen Papieren. fellshaften auf Aktien u. Aktien-Gesellsch.

1) Steckbriefe und Untersuchuugs - Sachen. Steckbrief. Gegen den untenbeschriebenen Ka!!fmann Eugen Geisler aus Reichenbah, welher si<h verborgen

hält, ist wegen betrügerishen Bankerutts die Vor- eröffnet und die

5. Kommandit-Ge E Aufgebot.

Das Fräulein Henriette Amalie Jessen in Ton- dern, vertreten durh den Rechtsanwalt Stemann in | folgeu wird.

Flensburg, hat das Aufgebot zweier 4 %% Priori- täts - Obligationen der Schleswigschen Eiscababa,

Litt. C. Nr. 7511 à 200 Thaler und __ Litt. D. Nr. 10 799 à 100 Thaler, welhe im Sommer 1885 verloren gegangen sind, Der Inhaber der Urkunden wird aufge- ——— fordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 25. Mai 1887, Mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Due Nr. 20, : seine Rechte anzu- melden und die Urkunden vorzulegen, Tr A die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Flensburg, den 22. September 1886. Königliches Amtsgericht. Abtheilung I. Brinkmann.

Aufgebot. Der Handelsmann Natan S<{hloß von Wonfurt, welchem ein von der Kgl. Filialbank Schweinfurt über die Hinterlegung verschiedener Loose am 18. Juli 1883 ausgestellter Depositions\hein zu Verlust ge- gangen ist, hat den Antra Wege des Aufgebotsverfa

| [31302]

untersuhung Untersuhungshaft Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das

Gerichtêgefängniß zu Schweidnitz abzuliefern. Schweidnitz, den 24. November 1886.

L suchungsrichter. Beschreibung : Alter 29 Jahre, Größe 1 m 80 cm, Statur s{lank, Haare blond, Stirn hoch, Schnurrbart, blond,

anberaumten Aufgebotstermin

Augenbrauen blond, ( Nase lang und spizig, Mund gewöhnlich, ähne vollständig, Gesicht normal, Sesichtsfarbe gesund, Sprache deuts, Straffer militäris<her Gang und Hal-

Kinn oval,

Kennzeichen :

Oeffentliche Ladung. Der Hecrespflichtige 3 Olschowska, zuleßt in Rosenberg O.-S, wohnhaft, uli 1863 zu Neisse, wird auf rund des S. 140 Nr. 1 Strafgeseßbuches angeklagt: in den Jahren 1885 und 1886 als Wehrpflich- tiger in der Absicht, si<h dem Eintritte in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniß nach erreichtem militärpflichtigen Alter sich außerhalb des Bun- desgebiets aufgehalten zu haben. Derselbe wird auf den 14. Februar 1887, Vormittags 9 Uhr, vor die Strafkammer bei dem Königlichen Amts- gerihte zu Kreuzburg O.-S. zur Hauptverhandlung

Albert Theodor

] gestellt, diese Urkunde im eboren am 13. ens für kraftlos zu er-

Diesem Antrage entsprechend, ergeht hiemit an den Inhaber dieser Urkunde die Aufforderung, seine Ansprüche und Rechte an dieselbe spätestens im Auf- gebotstermine, welcher hiemit auf Montag, den 25. April 1887, / Vormittags 10 Uhr, bestimmt wird, beim unterfertigten Gerichte anzu- melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die leßtere für kraftlos erklärt werden wird. Schweinfurt, den 25. September 1886.

Königliches Amtsgericht. Jahreiß,

j __ Amtsrichter.

Für den Gleihlaut der Ausfertigung mit dem

E A i E

Bei unentschuldigtem Ausbleiben wird zur Haupt- verhandlung geschritten werden, und wird L auf Grund der nah $. 470 der Straf-Prozeß- Ordnung von dem Civil-Vorsißenden der König- lichen Crsaß-Kommission Neisse'r Kreises vom 24, September 1886 über die der Anklage zu Grunde liegenden Thatsachen ausgestellten Erklärung urtheilt werden.

Kreuzburg O.-S., den 6. November 1886.

Der Königliche Staatsanwalt :

Gerichtsschreiberei des K. Amtégerichts : Eberth, K. Sekretär.

Ausgebot.

Das Fräulein Charlotte Störzel zu Schwerin in Metlenburg hat als legitimirte Cessionarin des Gläubigers das Aufgebot der ihr angeblih verloren gegangenen, am 1. November 1865 für den R gutsbesißer Störzel-Czierspiß über 200 Thlr. aus- gestellten Aktie Nr. 29 der Mewer Kredit-Gesell- schaft beantragt. Es ergeht veshalb an den Jnhaber der Urkunde die Aufforderung, spätestens in dem

am 26. Mai 1887, Mittags 12 Uhr, Zimmer Nr. 6 anstehenden Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, wi- drigenfalls dieselbe für kraftlos erklärt werden wird. Mewe, den 23. September 1886.

Königliches Amtsgericht.

Ausgebot.

«Auf den Antrag des Oberförsters Walter in

Jägendorf wird der Inhaber des angeblich verloren

gegangenen Ostpreußischen

Litt. E, Nr. 7041 über 100 Thaler aufgefordert,

seine Nehte auf den Pfandbrief spätestens im Auf-

gebotstermine

den 8. Juli 1887, Mittags 12 Uhr,

bei dem unterzeichneten Gerichte (Zimmer 63) an-

zumelden und den Pfandbrief vorzulegen, widrigen-

falls die Kraftloserklärung des letztern erfolgen wird. Königsberg i. Pr., den 21. September 1886.

Königliches Amtsgericht. RI.

Ausgebot.

Das Quittungsbuch der städtishen Sparkasse hier-

selbst, Nr. 10 049 über 57 M 71 „3, neb i

seit dem 1. April 1885, iat flir Gle oenig, 11l derselben angebli<h Mitte Oktober 1885,

wahrscheinli< dur< Verbrennen mit anderen Papieren

abhanden gekommen und soll auf Antrag der ge-

nannten geshäftslosen Elise Koenig hier, zum Zwedke

der neuen Ausfertigung amortisirt werden.

Es wird daher der etwaige Jnhaber des Buches

aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine am

Mittwoch, den 9. Februar 1887,

i Mittags 12 Uhr,

bei dem unterzeichneten Gerichte (Zimmer Nr. 24)

(M.2 39/86.)

2) Zwangsvollstre>kunugen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl.

In Sachen, betreffend die Zwangsversteigerun des der Chefrau des Gastwirths Wendt, Sricverite geb. Schäning, zu Warin gehörig gewesenen, vor dem Mühlenthore zu Watrin sub Nr. 177 belegenen Hausgrundstückes, hat das Großherzoglihe Amts- geriht zur Abnahme der Rechnung des Sequesters, zur Erklärung über den Theilungsplan, sowie zur Vornahme der Vertheilung Termin auf

Donnerstag, den 9. Dezember 1886,

Vormittags 10 Uhr,

_ Der Theilungéplan und die Rechnung des Sequesters werden vom 1. Dezember d. I. an zur Einsicht der Betheiligten auf schreiberei niedergelegt sein.

Warin, den L ie A

j y eege, Akt.-Geb., Gerichtsshreiber des Großherzoglih Med>lenburg-

Schwerinschen Amtsgerichts.

Aufgebot.

Das Sparkassenbu<h Nr. 47594 der ftädtif Sparkasse zu Münster, welches si< über D ea lage von 303,45 / verhält, ist angebli verloren

Pfandbriefes der Gerichts-

R E E R

g Auf Antrag der Näherin Bernardine Mielenbrink zu Ostbevern wird daher der unbekannte Jnhaber des vorbezeihneten Sparkassenbuhes aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine den 27. Mai 1887, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeihneten Gerichte, seine Rechte anzumelden und das widrigenfalls dieses für kraftlos erklärt wird. Münster, den 3. November 1886. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 6.

ausgefertigt für Elise

immer Nr. 27, uh vorzulegen,

aus der Arbeit entließ und bei den Ortskrankenkassen abmeldete, dieselben Arbeiter aber, welche inzwischen am Sonntag einer fre:en Hülfskasse beigetreten waren, am Montag wieder in Arbeit nahm.“ Danebcn wird in anderen Berichten mehrfa< rühmend hervor- gehoben, daß die Arbeitgeber in umfangreiher Weise au für die

A gez. Kunkel. Für die Richtigkeit :

[36727] Aufgebot.

auf den Antrag:

amortisirt werden.

fordert, spätestens in dem auf

[41930] Aufgebot.

Aufenthalt seither unbekannt.

ih spätestens

[41995] Aufgebot.

aufgefordert, spätestens in dem auf

A Aufgebot.

aufhältlih gewesen, verschollen ist,

worden sein soll, verschollen ift, und zwar auf Antr

: Weicksel in Volkmarsdorf, das Aufgebotsverfahren einzuleiten.

auf

Die mit dem Geseyß bis jezt gema<hten E überhaupt no< niht aus, um bestimmte Witten e dieser oder jener Richtung endgültig beurtheilen zu Fgen desselben in __ UVeber die statutarishen Bestimmungen und die V; einrihtungen der einzelnen Kassen, die Höhe der Beit May gelder, die Leistungen in Kranfbeitsfälle : g, Zahl dee Sa ringe Á m. werden in den Berichten nur i E gemacht. Da dieselben für eine brauch: are ftattstis<2 Ebtiluna stellung eine aubreimone Gras nicht bieten einer umfassenden Statistik des Kran es die e Aussicht steht, so hat hier von der Anfggentvesens ander- Siegen stand genommen wen können. af rwähni werden möge nur die nachsteh sonderen Verhältnisse einer größeren Betrichobcanga seen dem Bericht für das Jahr 1884 33 Firmen der T Beriht mus g ichtöbez p'óne Dnterefse ist. Der diesjähy iht a em Aufsichtsbezirk Reuß j vei ep AYTige Solgeide sichtsbezirk Neuß j. L. theilt darü! 0 _ „Die Textil-Betricbskrankenkasse zu Ger ihres zweiten Rechnungsjahres (vom E Dezember Sus 30. November 1885) eine Mitgliederzahl von 4660 Di 4 bi beiträge der Kassenmitglieder betrugen 67293 4 40 3 Jnbreb die Auëgaben auf 64043 4 30 Z stiegen 19 823 Æ 40 $ Arzthonorare \i< befinden, dagegen auf Krankengelder und 11 761 Æ 18 $ auf Arznei Rest aber auf Verpflegungen im städtischen Krankenhause gelder und Beschaffung von Heilinstrumenten kommt 3 reihung des geseßmäßigen Reservefonds für 1885 m. u 32 betheiligten Arbeitgebern no< 1370 4 73 5 vorgestre>t Für Lees (0 V Siirte Tate N wird von den erte eitgebern die Hälfte statt des gesetßli i A aus eigenen Mitteln geleistet. MURNNNn BrUtala dés Beiträ

Deffentlicher Anzeiger.

In zahbl-

weitere Wurzeln zu

seine Rechte anzumelden und das Buch Vonnitezen, de widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben

Elberfeld, den 12. Juli 1886. Königliches Amtsgericht. Abtheilung V.

Kahn, Affs., Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

a, des genannten Geuting zu Borbe>, b, des Rentners R. B. Gerrißen zu Borken (ad b. Cessionars der betr. Sparkassenforderung) | im hiesigen Amtsgerichtsgebäude, Wronker Plaß

Es wird daher der Inhaber der Urkunde aufge-

den 3, Juni 1887, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerihte an der Gerichts- stelle anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte an- zumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des Buches erfolgen wird. Dorsten, den ‘0. Oktober 1886. Königliches Amtsgericht.

_ Der Valentin Pfeffer, geboren zu Stetten bei Haigerlo<h am 15. Februar 1816, ist um die 40er Jahre angeblich na< Italien ausgewandert und dessen | Da sein Vormund Karl Pfeffer von da die Todeserklärung beantragt hat, wird genannter Valentin Pfeffer aufgefordert,

am 20. September 1887, Vormittags 9 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte zu melden, widrigen- falls er für todt erklärt und sein Vermögen den Erben ausgeantwortet werden wird. Haigerloch, den 17. November 1886. Königliches Amtsgericht.

Der Besitzer August Sodtke zu Stewken hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen Spar- fassenbuchs der städtishen Sparkasse Nr. 3993, lautend über 82,97 . und ausgefertigt für die vier minorennen Geschwister Jacob: Garl, Ottilie und Gustav, Namens seiner beiden Mündel Ottilie Mathilde und Gustav Adolph Jacob, zum Zwecke der Erlangung einer neuen Ausfertigung beantragt. Der Inhaber des Sparkassenbuhs wird

zu Thorn

den 22, Juni 1887, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Terminszimmer Nr. 4, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird. Thorn, den 15. November 1886.

Königliches Amtsgericht.

Von dem unterzeichneten Königlichen Amtsgerichte

ist beschlossen wörden, behufs Sodesevflärung u

bez. Ermittelung etwaiger unbekannter Erben :

I. des am 26. Dezember 1841 in Löbau ge- borenen Sleischergesellen August Ernst Stephan,

welcher im Jahre 1866 nah Amerika ausgewandert

und seit August dess. Is., wo er in Houston, Teras,

II. des am 14. Oktober 1844 in Löbau ge- borenen Friedri Rudolph Junge, 9 welcher im Jahre 1865 in die kaiserlih mexikanische Armee eingetreten und seit 18. Oktober 1866, wo er im Gefeht bei Canobonera gefangen genommen

a

zu I, der Frau Auguste Friederike, verehelichte Grusche, geb. Stephan, in Löbau,

zu J. des Kanzleisekretärs Edmund Junge in Hreiberg' und des Diaconus Friedrih Paul

Es werden daher die unter I. und Il j . genannten Verschollenen bez. deren Erben aufgefordert, in dem

den 13. Juli 1887, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine zu erscheinen und ihre Rechte und Ansprüche anzumelden, widrigenfalls die

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6. Berufs-Genofssenschaften.

7. Wochen-Ausweise der deutshen Zettelbanken 8. Verschiedene Bekanntmachungen. ;

9, Theater-Anzeigen. s der Bi ; 10. Familien-Nachrichten. /In er Börsen-Beilage.

deren etwaige unbekannte Erben werden für auêge

er- | {lossen erahtet und ihrer Ansprüche an den Nadhlaß

für verlustig erklärt werden. Löbau, den 22. November 1886. | Das N Amtsgericht.

L auer. Veröffentlicht: Act. Moese, G.-S, [41926] “Aufgebot. __ Das Fräulein Anna von Schimonsky, frü | Kowanówko, jeßt zu Posen, bat das Aufgebot dae

Das Sparkassenbuch der Kreisnebensparkasse zu | selben von der städti

Sparta}\enb Kr r städt artaf

Fen Nr. 3297 über den Restbetrag von 585 4 | 25. November 1882 ‘egeftcllien E fes B «5, ausgefertigt für den Müller Joh. Wilhelm | Nr. 55686, dessen Bestand am 31 März 1885 f Geuting, is angeblih verloren gegangen und soll | auf 21 M 50 4 belief, beantragt. S

Der Inhaber dieses Buches wird aufgefordert, bei dem unterzeichneten Gerichte spätestens O den 25. Juni 1887, Vormittags 114 Uhr,

Nr. 2, Zimmer Nr. 18, anberaumten A ' termine feine Rehte anzumelden und das Spesen buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des Lettern erfolgen wird. j Poseu, den 20. November 1886. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 1V.

[41927] | Aufgebot.

Adalbert Pietrzak, geboren zu Lipówka, zulegt wohnhaft in Miedzyhód, welcher si< am 8. Sep tember 1865 als Wittwer im Alter von 27 Jahren mit Agathe Blaszyk, geboren zu Brzeónica, ver heirathet hat, soll vor 11 Jahren Miedzychód ver lassen und seit dieser Zeit keinerlei Nacricht von ih gegeben haben. Auf Antrag seiner Ehefrau wird derselbe aufgefordert, sich spätestens im Aufgebots termine

den 283. September 1887, Vorm. 11 Uhr, schriftli oder persönli zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird.

Schrimm, den 20. November 1886. Königliches Amtsgericht.

(Oa Aufgebot.

Auf Antrag des Johannes Reinig in Knoden, Namens der Wittwe Georg Marquard daselbst wird Folgendes bekannt gemacht:

Georg Marquard zu Knoden

starb am 26. September l. J. ohne Kinder, jedo mit Hinterlassung eines Testaments, d. d 8. Zun! 1872, inhaltlih dessen er seine jeßige Wittwe Anna Margaretha, geb. Neinig, als Erbin eingeseßt hat mit der weiteren Bestimmung, N na deren Ab- leben verschiedene Fideikommissare bestimmte Beträge aus der Grbmasse erhalten sollen.

Der nähere Inhalt dieses Testaments ist auf uv serer Ge: ichts\hreiberei einzusehen.

Es werden nunmebr folgende nächste Verwandkt des Testators, welhe mit unbekannter Wohnung theils in Amerika, theils anderswo abwesend sind, aufgefordert, im Aufgebotstermin

Mittwoch, den 12. Januar 1887,

S Vormittags 9 Uhr,

sich über besagtcs Testament zu erklären und ent weder in Selbstperson oder dur einen Bevollmä} tigten unter Vorbringung thatsächliher und re<b lier Gründe dasselbe anzufehten, widrigenfalls da Testament nah verkündetem Ausschlußurtheil ledig li für vollstre>bar erklärt werden würde:

1) die dem Namen nach unbekannten Kinder ded Johann Nicolaus Marquard aus Gumpen,

2) Anna Barbara Marquard in Amerika,

3) Anna Margaretha, verheirathet, unbekannt an wen in Amerika, Ï E Ehefrau des Balthasar Schüßlet

ev, j 9) Johann Adam Marquard's Töchter in Amerik, 6) Johann Nicolaus Marquard daselbst, ©) die Kinder der Katharina, geb. Marquard, Ehefrau des Johannes Marquard (deren Name U bekannt), < $8) Margaretha Bitsh in Amerika, Ehefrau ded Johann Michael Bitsch, jeßt deren Kinder:

eter Bitsch, Barbara Bitsch,

__ Elise Bitsch, 9) Heinri<h Bitsch in Amerika, feht Margaretha, Ehefrau des Jacob Vetter d elbst. Fürth, am 19, November 1886. i Gr. Amtsgericht Fürth i. O.

genannten Verschollenen werden für todt erklärt und

Krauß.

en wohl

ral zus

mit Aerzten und Apot ta

X 280.

Zweite Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen

Berlin, Sonnabend, den 27. November

e

2) Zwangsvollstre>ungen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl. [41869] Aufgebot.

Therese, geborene Wellmiß, des weil. Baptisten- predigers Ignaß S l 19, Juni 1876 errichteten Testament den von ihr zu Erben eingeseßten fünf Geschwistern ihres verstor- benen Mannes, nämlich:

bre eheliche Nachkommenschaft" substituirt, der M Unia rau Hilmer jedo<h au< ihren unchelihen Sohn Paul Straube gemeinsam mit ihrer chelihen Tochter Lydia Hilmer, eventuell sie „sämmtlich unter einander“.

blasserin gestorben. 1 fd ana und werden als erbberechtigt anerkannt :

“1 Ste>briefe und Untersuchungs-Sachen. L un Ausebote, Vorladungen u. dergl.

* Zwangsvollstre>ungen, t 3 Becküufe, Verpachtungen, Verdingungen 2.

loosung, Zinszahlung 2c. von öffentlichen Papieren. G B et L Uschaften auf Aktien u. Äftier- Gold.

5. Kommandit-Gese

Deffentlicher Anzeiger.

6. Berufs-Genoffenschaften. 7. Wochen-Ausrwoeise der deu 8. Verschiedene Bekanntmachungen. 9. Theater-Anzeigen.

10. Familien-Nachrichten.

Staats-Anzeiger f

then Zettelbanken. |In der Börsen-Beilage.

Die am 17. März 1886 hieselbst verstorbene Frau

Straube Wittwe, hat in ihrem am

1) dem Joseph Straube, zu Schönau, bei Lande> in S(hlesien,

9) dem August Straube, ebendaselbst,

5 der Frau Theresia Hau>, geborenen Straube, zu Thalheim bei Lande>,

4) der Frau Clara Exner, geborenen Straube, zu Schönau, A

5) der Frau Elisabeth (Louise) Hilmer, geborenen Straube, zu Breslau,

% unter 1, 2, 3 und 5 Genannten sind vor der avein Als Nachkommen derselben

a 1) der Häusler Ernst Straube zu Schönau E und eh Ehefrau Anna Böse ebendaselbst (als Kinder des Joseph Straube), ad 2) der Bauer August Straube zu Schönau ; der Arbeiter Franz Straube ebendaselbst ; die Ehefrau Caroline Wolf, geborene Straube, zu Märzdorf; und die Ehefrau Elisabeth Harbig, geborene Straube, zu Alt-Gersdorf (als Kinder des August Straube), ; : / ad 5) die vorgenannte, in Gemeinschaft mit dem genannten Paul Straube im Testament namhaft gemachte Lydia Hilmer, Nachkommen der unter 3 genannten, am 3. März 1885 verstorbenen Wittwe Theresia Ha geborenen Straube, sind nicht er- mittelt.

Auf Antrag des eingeseßten Testamentsvollstre>ers, Partikuliers Heinrich Classe hieselbst, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Deiss, werden hiedur< Alle, welhe außer den im Vorstehenden als erbberehtigt anerkannten daher auch von einer Anmeldepflicht befreiten Personen an den Nadtlaß der O Therese Straube als ehelihe Nachkommen der Gin- gangs: unter 1, 2, 3 und 5 Genannten Erbansprüche zu haben vermeinen, hiedurh aufgefordert :

ihre Erbansprüche, unter Angabe des Grundes und des Umfanges und unter Beifügung der Beweisurkunden, spätestens in dem hiemit auf Donnerstag, den 10. Februar 1887, Vormittags 11 Uhr, angeseßten Aufgebotstermin bei dem unter- zeihneten Amtsgericht anzumelden, unter dem Rechtsnachtheil, daß die niht angemeldeten An- sprüche bei der Regelung des Nachlasses nicht berüdsichtigt werden. |

Lübe>, den 20. November 1886.

Das Amtsgericht, Abth. Il. Ass\chenfeldt, Dr. Veröffentlicht: Fi >, Gerichtsschreiber.

[41985] Aufgebotsverfahren. Nr. 46262, Die Wittwe des Zieglers Jacob Zeller von Steinsfurt Josephine, geb. Knopf, von da, hat unter Glaubhaftmahung des Verlustes eines Sparkassenbüchleins der Sparka}se für Landgemeinden in Heidelberg mit der Aufschrift: : : Spargesell\<haft für Landau Heidel- berg II. Nr. 8702 Einlagebuch für Josephine . Zeller von Steinsfurt, über den Betrag von 700 4, das Aufgebot beantragt. Der Inhaber dieser Urkunde wird nun aufgefor- dert, seine Rechte spätestens in dem auf Freitag, den 14. Januar 1887, Morgens 9 Uhr, vor dem unterzeiGhneten Gerichte Zimmer Nr. 2

anberaumten Aufgebotstermine anzumelden und die

Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklä- rung derselben erfolgen würde. Heidelberg, den 24. November 1886. Gr. Amtsgericht. ; gez. Kah. Dies veröffentlicht: : Der Gerichtsschreiber. Fabian.

[41928]

Die Hypothekenurkunde über 374 Thlr. 27 Sgr. 6 Pf. nebst 5 9% Zinsen und das 6. Prozent ein- getragen aus dem Erbrezesse vom 15. ebruar und 15, April 1860 resp. aus der Urkunde vom 24. Mai 1877. Abtheilung 111 Nr. 2 und 9 des dem Be- sißer Johann Guse gehörigen Grundstückes Peßewo

latt 6 und umgeschrieben für Frau Eva Roloff, geb, Ble> zu Qn gebildet aus dem Hypotheken-

1. September 1877, dem Umschreibungs- vermerk von gleihem Datum, dem Erbrezeß vom 15. Februar 1860 und 15. April 1860, Ausfertigung der Verhandlung vom 24. Mai 1877, ist verloren gegangen und soll auf den Antrag des Grundstü>8- eigenthümers zum Zwe>e der Löschung der Post

rief vom

amortisirt werden.

Es wird deshalb der Inhaber der Hypotheken- urkunden aufgefordert, spätestens im Aufgebots-

termine den 6. Mai 1887, 11 Uhr,

bei dem unterzeihneten Gerichte seine Rechte anzu- melden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls

die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird. Flatow, den 18. November 1886,

Ediktalladung.

Bei dem unterzeihneten Gericht ist auf Todes- erklärung des Tagelöhners Johann Georg Schnur von Breitenbach, geboren den 13. Juni 1832, seit ahren verschollen, angetragen.

Dem Provokaten und den von demselben zurü>- assenen Erben und Erbnehmern, zu denen zwei rüder und drei Schwestern gehören sollen und von Bruder, der Schuhmacher Heinrich Schnur, und eine Schwester, die Chefrau des Tag löhners Schmidt in Breitenba<, Kreis Worbis, aufhalten sollen, wird aufgegeben, ih bei dem unter- zeichneten Gericht oder in dessen Gerichtsschreiberei \{riftli< oder perfönli< zu melden und daselbst weitere Anweisung zu erwarten, und zwar spätestens

den 16. September 1887, Vormittags 11 Uhr, Zimmer Nr. 5, anberaumten Termine unter der erwarnung, daß der Verschollene selbs im Falle seines Nichtersheinens für todt erklärt und dessen Nachlaß den geseßlichen Erben desselben unter den geseßlihen Vorausseßungen, Bedingungen und Folgen zuerkannt werden wird. Worbis, den 5. Oktober 1886. Königliches Amtsgericht. TI. Knochenhauer.

wenigstens 30

denen sich ein

1 Laut gerihtlih solemnisirten Kaufkontrakts vom 6. September 1886 haben: 1) Johann Anton Hellberg, Buchdru>ker zu.

2) Marie Helene Friederike, geb. Hellberg, Ehe- frau des Schmiedemeisters Hermann Heersen (oder Heerssen) zu Isens,

3) Heinrih Wilhelm Hellberg von Langwarder-

d

die zu Artikel Nr. 155 der Gemeinde Langwarden wie folgt aufgeführte Grundbesigung: 81. Langwardermeide Marschl. Hofr.-Wohnh. O

Sa. 0,8987 durch ihren Generalbevollmächtigten, Rehnungsfteller Ruge zu Langwarden, an den Landmann Heinrih Georg Hülstede zu Kleihausen verkauf Vorbesitzer des Grundstücks sind Wilhelm Hellberg, dann Reinhard Chr l helm Hellberg, hierauf dieser in Gemeinschaft mit seinen vorstehend als Verkäufer genannten drei Ge

st Auf Antrag des Käufers werden nun alle Berech- ufgefordert, ihre hypothekarischen Forderungen tal, Zinsen und Kosten und ihre dinglichen ten Grundstücke, insbe- lehnre<tli<he und fidet- Reallasten und Servituten, Verlustes des dinglichen Anspruchs,

den 11. Januar 1887 hierselb angeseßten Angabetermine gehörig anzu-

Die Angaben können entweder \{<riftli< oder mündlich zum Protokolle des Gerichts\hreibers ge- macht werden. :

Der Angabe bedarf es nicht:

a. wegen der

ewesen Hinri hristian Wil-

Ansprüche an dem verkauf sondere au Eigenthu kommissarische bei Strafe des in dem auf

der Langwarder Armenkasse am 11. Mai 1883 ingrossirten Kapitalshuld von 200 Thaler Gold nebst

m 9. Mai 1866 zu Gunsten des ann Gerhard Meyer zu Groß- fedderwarden ingrossirten Kapitalshuld von

500 Thaler Gold indem diese Ansprüche au< ohne Anmeldung als re<tsbeständig angesehen wer Der Aus\<hlußbescheid erfol Ellwürden, den 17. November 1886. Großherzogliches Mes t Butjadingen. Abth. I.

zu Gunsten

Zinsen und b. wegen der a Lootsen Joh

gt am 13. Januar 1887.

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Kaufmann Julius Lindner hierselbst des von der Braunschweigischen Ban 98. November, 1885 unter Nr. 878 ausge- fandscheins, demzufolge er gegen Werthpapieren ein Darlehn von

beantragt. Der Inhaber dieser Urkunde

empfangen, , wird aufgefordert, spätestens in de

ens 11 Uhr, e hierselbst Zimmer 27 sein Re<ht anzumelden und genfalls dieselbe für kraftlos

vor Herzogl. : augeseßten Termine sol<he vorzulegen, widri erklärt werden wird. Braunschweig, den 19. November 1886. Herzogliches Amtsgericht. L, Nabert.

Haushofmeisters Bög Conrad Meierrie seine Tochter Gharlotte, als am 16. November 1860 hi enriette Rosenbaum

welche ein näheres oder g Nachlaß der Erblasserin zu haben, oder eltend machen zu können ver- l<he in dem dazu orgens 10 Uhr, des Gerichts» ünden, und zwar

J Auf den Antrag des elbst und des Handarbe elbst, vertreten dur Testamentserbe verstorbenen H Diejenigen, re<t an den sonstige An meinen, hi auf den 20. Janua! angeseßten Termine 1 gebäudes anzu unter dem Re die wahren

ieselbst werden eichnahes Grb-

sprüche daran erdur aufg Januar 1887, m Zimmer Nr. melden und z tsnachtheile, daß die Antra Erben angenommen

der Na(laß überwiesen werde, \ ih Meldende

des Proceß-Geseßes von 1859 ausgesprochenen weite- ren Folgen nicht zeitiger Meldung zu unterwerfen, etwaige Gläubiger aber an die einzelnen Erben si zu halten haben.

Der Aus\hlußbesheid wird nur dur< das Amts-

blatt bekannt gemaht werden. e

Detmold, 22. Juli 1886. Fürstlich Lippishes Amtsgericht. Il. Heldman.

[41923 Amtsgericht Hamburg.

L. Das Erbschafts-Amt in Verwaltung der

nachstehenden Verlassenschaften , vertreten durh den Rechtsanwalt Dr. Otto Meier, Lgantragt den Erlaß eines Kollektiv : Auf- gebots :

1) Am 17. Juli 1886 verstarb Catharina Maria

Dorothea Burgdorff, gebürtig aus Lüneburg. Als Erben \ind angemeldet diz Vaterbruderkinder : 1) Jacob Friedri Burgdor} und 2) Otto Ludewig Burgdorff.

2) Der aus Berka bei Osterode gebürtige Schuh-

macher Heinri Wilhelm Karl Helmold verstarb am 17. Mai 1886. Als Erben sind bezeihnet die Geschwister: 1) Ernst in Ohlsdorf, 2) Wilhelm, % Amalie, verehel. Bierwirth, 4) Auguste, verehel.

eppe, 5) Johanna, verehel. Zenker, sämmtlich in Berka, 6) der verstorbenen Schwester Caroline, verehel. gewes. Schmiever, drei Kinder in Illinois. 3) Am 19. Mai 1886 verstarb Frieden Jopp, deren Geburtsort unbekannt is. Sie soll ihren Bruder Salomon Jopp in Kopenhagen als alleinigen Erben zurü>gelassen haben.

4) Der Weinhändler Gustav Hermann Heysen, in Firma Gustav Heysen, verstarb am 24. Mai 1886. Dessen Brüder und Erben Adolph Henry, Louis Wilhelm Heinrih und Emil Eduard Heysen haben den Nachlaß ausweise Beschlüsse des Amtsgerichts Hamburg vom 10. Juni und 22. Septeinber 1886 rechtzeitig mit der Rehtswoblthat des Inventars angetreten. M E 5H) Die aus Borstel, Kreis Pinneberg, gebürtige unverebelichte Catharina Magdalena Wulff, welche am 30. März 1886 verstarb, wird beerbt von ihrem minderjährigen Sohne Hermann Robert Wulff.

6) Vie aus G Mecklenburg gebürtige Anna Maria Magdalena Tieseler verstarb am 30. Mai 1886. Als Erben sind aht Shwesterkinder ange-

meldet, A i 4/7) Am 7. Juli 1886 verstarb Emilie Henriette

ICatharine, geb. Kramet, August Hermann Heinrich

Klenke Wittwe, beerbt von zwei Schwestern und einem Bruder. i e 8) Der aus Isenhagen in Hannover gebürtige Séhneidergeselle Heinrih Friedrih Ludwig Heine- mann verstarb am 4, Juli 1886. Zwei Mutter- brüder Heinri Christoph Schaper und Johann einri< Wilhelm Schaper in Hankensbüttel, Kreis senhagen, nehmen den Nachlaß als angeblich nächste und alleinige Erben in Anspruch. :

9) Der Comptoirbote Gustav Wilhelm Bach- mann, gebürtig aus Constadt in Schlesien, verstarb am 21. Suni 1886. Als Mutterhalbbruder hat fich Christian Julius Sobota in Constadt und als Mutterhalbshwester Ottilie Krottoschinsky, geb. Ld in Nord-Amerika, beim Erbschaftsamt ge- meldet. ;

10) Der aus Boitenburg gebürtige Carl Friedrich Franz Voss verstarb am 21. Juli 1586 und hinter- ließ die folgenden Geschwister als Erben: 1) Theodor, 2) Christine, verehel. Konow, 3) Friedrich, 4) Ernst, 5) ‘Johann, sämmtlich in Boizenburg, 6) Heinrich in Schwerin. / : z

11) Die Wittwe des vormaligen Barbiers Johann Joachim Friedrih Meyer, Friederike Auguste Ca- tharina, geb. Dille, von hier gebürtig, verstarb am 99. Mai 1886, Erben sind unbekannt.

12) Die Eheleute Carl August Wegener, ver- storben am 28, September 1885, und Catharina Christiana Dorothea, geb. Rau, verstorben am 23. Juni 1877, haben mit einander am 12. November 1872 ein Testament errichtet, wel<hes am 15. Oktober 1885 publizirt worden ist. Jn demselben ordnen sie an, daß nah ihrem beiderseitigen Ableben die eine Hälfte des Nachlasses an tie Halbschwester der testirenden Ehefrau, die Wittwe Dorothea Haber- land, geb. Rau, fallen soll. Die Wittwe Haberland, rihtig Habeclandt, ist am 12. Februar 1881 ver- storben, hat also den Anfall nicht erlebt. Eine Substitution ist nicht angeordnet. Es tritt demna< na< Auffassung des Erbschaftsamts Intestat-Suc- cession ein. emgemäß soll diese Hälfte vertheilt werden: A. zu zwei Dritttheilen an die beim Erb- \haftsamt bereits legitimirten Brüderkinder des Che- mannes 1) Carl Wegener 1/5, 2) Friedrich Wegener 1/5, 3) Friederike Lessmann, geb. Wegener, 1/5, 4) August Friedri Wilhelm Wegener 1/5: als Kin- der des Bruders Christian Wegener, 5) Louise, geb. Wegener, des Maurers Friedrih Specht Ehefrau in Bevern, als Tochter des Bruders Wilhelm Wegener él B. zu einem Dritttheil an die vollbürtige

Ge der Ehefrau Wilhelmine Dorothea, geb. Rau, Christian August Weissenborn Wittwe, bezw. da dieselbe laut notarieller Urkunde vom 27 April 1886 zu Gunsten der drei Kinder der ursprünglich instituirten Wittwe Haberlandt verzichtet hat, an diese drei Kinder.

13) Der Ste Peter Johann Rüter aus Cuxhaven verstarb am 24. Juni 1886. Er soll die olgenden halbbürtigen Schwestern: 1) Johanna

malia Knüppel, Catharina Maria verehel. Wedel, in Neuhof bei Steinwerder und 3) se<s8 Kinder seines vorverstorbenen halbbürtigen Bruders Johann Maat F als seine alleinigen Erben zurü>- gelassen

8 dahia über den

Königliches Amtsgericht.

Verfügungen anzuerkennen und den im

aben. e Seit 1764 den 9. April \tehen im Eigen-

2 | thums- und Hypothekenbuche der Landschaft Moor-

burg Pag. 145: Adcm Hinrih Wust Court. X 500

5. Iuli 1886 verstarb Angelika, geb.

Pump, Friedri< Wilhelm Polliy Wittwe, beerbt

von ihren aht Kindern. Ms :

Die aus Gr. Barnitz gebürtige Lucia Mar-

Dorothea Martens verstarb am Als Erben sind angemeldet die

2) Johannes

zuges Ge

garetha Maria 11. August 1886. [8 d N Brüder: 1) Hans Hinrich Friedrich, Tochter des vorverstorbenen Martens, Mathilde.

Friedrih und Bruders Heinrich 17) Am 17. August 1885 ver < Stahl, von

tarb der Seemann henefeld gebürtig. d vollbürtige Geschwister : 1) Anna verwittw. Müller in Ulzburg, 2) Catharine Julie ver- ehel. Butenshön in Bünzjen, 3) Peter Hinrih in Chicago angemeldet. 18) Am 16. März 1 rina Elisabeth, geb. Kosinsky, au Cosins Heinrih Wenzel Wittwe. meldet: 1) der Tochter Georgine v drei Kinder, 2) der Sohn Eduard, Reinhard vier Kinder, 4) .der Tochter Amanda, ver- bersci oder Sebersky in Rio 5) der Tochter Friederike tt, Kind, 6) ein Kind des Sohnes Albert, athe, verehel. Bremer. . eptember 1886 verstarb Sophie line Wilrodt, genannt Sellmer, au<h oder Joost. Als Erbin hat si deren Mutter Sophia Joha. Wilrodt, jeßt des Arbeiters Ebefrau in Gaarden gemeldet.

ugust 1886 verstarb

Jürgen Hinri Als Erben sin

rz 1886 verstarb Christine Catha- ky, Christian

verehel. gewes. R 3) des Sohnes

Als Erben

ehelihten Se zwei Kinder, gewesenen Ro 7) die Tochter A 19) Am 1. enriette Caro

Jürgen Sellmer 20) Am 31. A Friederica, geb. Zierenberg, verstorbenen Wettberg Wittwe,

21) Der von hier gebürti rih Volle verstarb am 2. l eblich alleinige Erbin nimmt. die en, Dorothea Caroline Wilhelmine, geb. Johann Peter Hartwig Peters Wittwe, în Iyehoe, den Nachlaß in Anspruch Ix. Das Erbschafts-

aria Sophia des am 27. Juni 1886 Heinrich Wilhelm von hier gebürtig. Erben sind

Martin Johann Hein- ugust 1886. Als an- Schwester dessel- geb. Bolle, des

Amt in Vertretung der nachstehenden Verlassenschafteu, beantragt den s Collectiv-Aufgebots :

[ 1886 verstarb der Feldmesser beerbt von seinen minder- ilhelm August Ferdinand,

Kaufmann Heinrih Albert Sittig ver- am 1. Juni 1886. Seine drei K haben den Nachlaß ausweise der des Amtsgerichts Hamburg vom 16. August 1886 rechtzeitig mit der des Inventars angetreten. ) Am 5. Juni 1 rstarb Theodor August Vehn, mit Hin Wittwe unv Kindern, welhe auswe des Amtsgerichts Hamburg Nachlaß rechtzeitig mit der ventars angetreten haben. 25) Die verstorbenen ( Dorothea Catharina Frie haben durch 13. November ihren Gesammt- menschaft des Er lebenslänglicher Z Eheleute Schnurbus Catharina: Schnurbus

Erlafz eine 99) Am 30. Apri Wilhelm August Stahl, Söhnen 1) W

Rechtöwohlthat

886 verstarb der Kaufmann terlassung von Beschlusses uli 1886 den Rechtswohlthat des In-

Eheleute Jacob Doll und derike, geb. Schnurbüsch, ugust 1865 erri<htetes, am 1868 hieselbst publizirtes Testament, Nachlaß der eheleiblichen Nachkom- nst Schnurbush in Schleswig mit insbeshränkung zu Gunsten a. der * < und þ. der unverehelihten < in Lüneburg und ihrer Toch- iederike zu gleihen Theilen vermacht. erfolgten Ableben di vollstrefer Dr. O

1 am 26. A

eser Leßteren sind dem tto Meter als erbbereh- e Kinder namhast gemacht: 1) Johannes, storbenen Sohnes Peter 5 Kinder, 3) Dos- sen, 4) Ernst.

85 verstarb Johann Gott- Hinterlassung eines am 8. No- n und sammt Codizill vom vember 1885 publizirten selbe ledigli in Betreff }ses unter Wittwe und diger mit Umschrei-

Nachlaß recht-

Testaments tigt folgen

rothea, vereheli<hte Jürgen November 18

fried Mangliers mit vember 1882 errichtete 5, April 1884, am 19. No Testaments, in welchem der der Vertheilung seines Nachla Kinder verfügt und Eduard Pre bungsbefugniß zum Vollstre>er ernenn Erben haben den

e<tswohlthat des Inventars ange- ohne Berücksichtigung ristenz sie dem Amts- <t hatten, ein File

ntsvollstre>er

Die genannten zeitig mit der R treten und in Betreff desselben, dieses Testaments, von dessen G Mittheilung gema us\{<lußurtheil erwirkt. der genannte Testame Aufgebot in Betreff dieses Testa-

ents. 97) Am 12. Juni 1886 verstarb hieselbst der Theodor Lohmann, mit Hint twe und Kindern als Erben. und Hypothekenbuche von ilbe> Pag. 3105 stehen auf Hinrih n Beo. $ 1000 versichert. alias Daucker verstarb am 1872 mit Hinterlassung ‘folgender Erben: A. seiner Wittwe Hanna Maria b. Schröder, welhe am 12. September interlassung eines am 1. am 1. Oktober 1885 publi in welchem dieselbe die nahstehend unter B. 1. ge- naunten vier Kinder ihres Sohnes Johann Wilhelm rsalerben ernennt und Dr. Hermann estamentövollstre>er bestellt. Folgender Nachkommen: 1) des Sohnes Johann Wilhelm, welcher am 14. August 1882 versta Hinterlassung folgender Kinder: a. Johann W Adele, e. Gustav Adolph, d. Carl dinand, 2) der Tochter der vorverstorbenen Tochter Caroline, verehel. gewes. Schönberg: Emma, des h Die unter B. genannten Personen, sowie der Testamentsvollstre>er der Wittwe

gericht keine gebot ‘und A dessen beantragt nachträglich ein

Rentner Eduard lassung von Wit

28) Im Ei Barmbe> und Dauker Name

13. Dezember

ebruar 1877 errichteten, rten Testaments verstarb

Danker zu Unive Sto>fleth zum

b. Johänna

Oscar Selbach