1864 / 165 p. 6 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

1930

deren zweite Lesung durch Mr. QZweck , ein altbekan Univerversitäten von Oxford und Camb verbunden mit der Berech alten dÚrfe, der seine

der Beschwerde von Mitgliedern des ehemaligen Reich8adels im Kur- fürstenthum Hessen wegen vorenthaltener Landschaftsrec te in der neuen Verfassung der in der Sißung vom 16. Juni gestellte Antrag des Ausschusses für Art. 14 der Bundesakte zum Beschlusse boben, und hiernach »die kurfürstlich hessische Regierung bei Zustel- lung einer abschriftlichen Mittheilung der Beschwerde mit Anlagen durch Vermittlung ihres Herrn Bundestags - Gesandten ersucht fi so bald wie thunlih über den Inhalt dieses Rekurses zu äußern. « Qu Anfang der Sißzung erfolgte die Anzeige des Todes des Königs von Württemberg durch den betreffenden Gesandten und die Ueber- reichung der neuen Vollmacht für den lehteren. Eben so Überreichte der an der Stelle des Herrn von Frisch zum Nertreter der 12. Kurie ernannte weimarsche Oberhofmeister Freiherr von Beaulieu- Marconnay seine Vollmachten.

Bayz-rn. München, 13. Juli. Der Königliche Staats- Minister des Aeußern, empfing heute die österreichischen Zollkonferenz- Bevollmächtigten, General - Konsul v. Grüner und Ministerial-Rath v. Peter, zur Abschieds - Audienz. Nach eingetroffener Ratification der gemeinschaftlich gefaßten Propositionen werden diese ungesäumt nach Berlin abgesendet werden. (A. Abdztg.)

Die Fragen, welche unsere Bischöfe auf der bevor- stehenden Konferenz in Bamberg beschäftigen werden, lassen sich jeht schon, schreibt man der »A. A. Y.-«, mit vieler Gewißheit erkennen. Vor allem wird es die Schulfrage sein, welche ja neuestens auch wieder in Baden zur Erörterung gekommen ist. Unsere Bischöfe werden gegen die Emancipation der Volksschule von der Kirche si erklären und in dieser Beziehung ein Memorandum an die Regierung richten. Minder wahrscheinlich ist, daß auch die Frage über die Eben, welche nicht nah der vom Tridentinum vorgeschriebenen Norm eingegangen und darum an sih nicht unauflöslih sind, zur Ver- handlung kommt. Jn Sachen solcher Ehen, deren Beurtheilung bei entstandenen Konslikten früher unsern Bischöfen anheimgegeben war, hat bekanntlih in leßter Zeit Rom die oberste Entscheidung an sich gezogen, zunächst im Jnteresse der Gleichmäßigkeit der Be- handlung solher Fälle, dann aber auch weil der Papst nach der ganzen Organisation der Kirche die legte Jnstanz ist. Ganz irrig aber dürfte die durch mehrere Journale gelaufene Nachricht sein, als sollte auf der Konferenz auch das Verhältniß der katholichen Kirche in Bayern zur Congregation des Index und ihrer Dekrete festgestellt werden beide, allerdings sehr brennende und peinliche Fragen, wird man eben um dieses ihres Charakters willen vorerst nicht añ- rühren. Séhr wahrscheinlich hingegen wird es dur die Rundreise des Nuntius zu sämmtlichen bayerischen Bischöfen, daß auch über Maßregeln, welche das jüngste päpstliche Anlehen fördern könnten, Berathschlagung gepflogen werden soll. Wir wissen, daß zu gleicher Zeit in Belgien und Ungarn ein päpstlicher Legat die Runde macht, um durch Anweisung auf die hier befindlichen der Verfügung Roms unterstehenden Kirchengüter das genannte Anlehen zum Theil zu kon- trahiren, was allerdings eine neue und andere Art von Säculari- sation ist.

Hesterreich. Wien, 14. Juli. Wie man sich erinnern wird, sagt die » Triester Zeitung« - hat die Geistlichkeit der Brünner Diöcese in der vorigen Reichsraths-Session an das Herrenhaus eine Petition gerichtet, in welcher fie wegen Schmälerung der Con- grua durch die Einkommensteuer Beschwerde erhob. Das Staals- ministerium hat nun in dieser Angelegenheit folgende Verordnung ergehen lassen:

» Durch die Kaiserliche Verordnung vom 28. April 1859 i}st in den Bestimmungen des Allerhöchsten Patentes vom 29. Oktober 1849 eine Ab- änderung dahin getroffen worden, daß von den Zinsen von Staats-/ öffent- lichen Fonds - und ständischen Obligationen, mit Ausnahme derjenigen, die aus Anlehen herrühren , bei deren Aufnahme die Steuerbefreiung zugesichert wurde, die Einkommensteuer nicht mehr auf Grundlage von Bekenntnissen, sondern glei unmittelbar durch die zur Auszahlung dieser Zinsen berufenen Landesfürstlichen Kassen mit dem für die dritte Klasse des Einkommens fest-

eseyten Percent ohne Rücksicht auf die Eigenschaft des Besißers und die Höhe es Jinsbetrages zu bemessen und in Abzug zu bringen ist. Da es seitens

der Staatsverwaltung bei dieser Leistung von dem Einkommen aus solchen Obligationen, wie überhaupt bei der Vorschreibung der Einkommensteuer nicht beabsichtigt war, eine Schmälerung der geseßlich festgestellten Congrua der mit der Verwaltung der Seelsorge betrauten firhlihen Pfründner her- beizuführen, so findet man im Einvernehmen mit dem K. K. Finanz- ministerium anzuordnen, daß in jenen Fällen, wo derlei kirchliche Pfründner,/ die auf eine bestimmte Congrua Anspruch haben, in Folge der Entrichtung der an ihrer Dotation haftenden Einkommensteuer an dem Genusse der voll- Dle geseßlichen Congrua verkürzt erscheinen und darüber den gehörigen eweis herstellen, der aus diesem Anlasse herrührende Abgang aus dem zur Ergänzung der unzureichenden Congrua berufenen Fonds oder von Jenen ge- deckt werde, denen die Sicherstellung der in Rede stehenden Congrua obliegt. « Padua; 11. Juli. Heute hat der Rektor der Univer- sität eine Kundmachung erlassen, worin er die Studirenden auf die e Folgen aufmerksam macht, welche eintreten würden, wenn sie fortfahren, die Vorlesungen nicht zu besuchen.

Großbritannien und Jriand. London, 14. Juli. Parlaments-Verhandlungen vom 13. Juli. Aus der Sihung des Unterhauses, welhe um 6 Uhr {loß (das Oberhaus feierte wie immer am Mittwoch) is als charakteristisch blos die kurze Debatte über die Uniformity- Act-Amendment- Vill hervorzuheben. Diese Bill,

Bouverie beantragt wurde, hat den fraft dessen Niemand auf den (lebenslängliches

ntes Geseh aufzuheben, ridge ein Fellowship tigung an der Verwaltung der Kol- Anhänglichkeit an die Li- \chriftlich dofkfumentirte y

Stipendium,

legien Theil zu nehmen) erh anglikanischen Kirche nicht zur Hochkirche daß dadurch nicht allein lieder der Hochkirche vo

Worten , steller hob hervor , viele sons aufrichtige Mitg geschlossen seien. wenn sie skeptisch teres unterschreiben, Aber ganz abgesehen v polisirungen in ih diesem Grunde sei Mr. Walpole bemerkt dagegen, Ginge der Antrag durch , dann w in die Universitäten gebracht werden , hochfkirchlichen vorliegenden Meinungêsausdruck und was die Dissenters anbelang (welche nicht nach religiösen G! Gelegenheit zu Universitätsstudien. der Hochkirche in Frage, und au werfung. Mr. Mansell erhebt Einf den Katholiken den Weg z Sinne äußern sich noch verics Antrag auf zw unter lebhaftem Beifall der Opposition v Von Seiten der mit der Regierung in Blätter wird unsere gestrige Angabe bestätigt daß; die Vertagung des Parlaments schon am Das ministerielle Fischessen ist a das Abschiedsdiner des Sprechers

sämmtliche Dissenters , sondern n Universitätswürden aus- limmste dabei sei , daß gewissenlose Jndividuen, oder ungläubig find , den gewünschten Reb der Qweck des alten Gesehes \ on diesem werde die Hochkirche Ansehen eher geschwächt als gehoben, eine Reform in der angrdeuteten Meise wünschenswerth. von einer Monopolisirungslust sei hier ürden Elemente kirch-

ers ohne Wei- omit unerfüllt bleibe. durch derartige Mono-

und schon aus

nicht die Rede.

Kontroverfe Prinzipien Harmonie eingebrachten Petitionen Majorität

basirt seien.

den Hochschulen, t, so biete ihnen die Londoner Universität bekenntnissen frägt) alle erdenkliche

Die Bill stelle einfa die Fortezistenz s diesem Grunde beantrage er ihre Ver- prache gegen das alte Geseh, welches ürden verschließe. Jn demselben dere Redner. Schließlich wird troßdem Mr. cite Lesung der Bill mit 157 gegen 101 Stimmen,

u Universitätsw

erworfen.

Verbindung stehenden wenn irgend

8. oder 30. D.

uf Sonnabend, auf Mittwoch,

thunlich M. stattfinden soll. 23sten , festgeseßt, den 20. d.

Durch die Southern Jn tionen 'vieler Städte von worin die Regierung aufgefordert wird, endigung des amerikanischen Krieges on Manchester trägt 50,000 Unter- der ersten Firmen. Parlament zu friedlicher Stimmung, beson- [usse der Session, um von die- z zu nehmen. eabsichtigt gegen Ende Oft

dependence Association sind dem Par-

lamente Peti Lancashire, Cheshire und

Derbyshire zugegangen Schritte zu thun, um eine Be Die Petition v schriften, darunter diejenigen vieler und Regierung sind aber wohl in dem bevorstehenden Sch strationen besondere Noti

M. Berryer b vember die englische Hauptstadt lishen Jurisprudenz haben besch redner und Advokaten ein Banket zu geben, zu 1 hon aufgelegt sind.

Der »Great Castern«

herbeizuführen

ders jeßt bei sen Demon ober oder Anfang No- Die Vertreter der eng- lossen, dem berühmten Parlaments- velchem die Listen

zu besuchen.

hat bei Sheerneß angelegt, um dort das Elliott fabrizirte Kabel des Atlantischen Die Admiralität hat zwei Schiffe zur Ueber- ich, wo es angefertigt wird, Die Einschiffung des Kabels und alsdann beabsichtigen

von Glaß u. an Bord zu nehmen. bringung des Kabels von East Greenw nach Sheerneß zur Verfügung gestellt.

wird nicht vor Juni 1865 vollendet sein, die Unternehmer, mit der Legung des Kabels zu beginnen. Paris, 14. Juli. es das ordentliche

Telegraphen

Der »Moniteur« publizirt Budget für 1865 136,062 Fr. und in den Ausgaben daß also ein Ueberschuß von - und Spezial-

Frankreich. heute amtlih das Gesetz, welch in den Einnahmen auf 1,752/( auf 1,750,922,983 Fk. 79 Fr. verbleiben wird. budget is auf 229,493,033 Fr. fixirt.

Dasselbe Blatt bringt die Conven 1 mit den Herren Rowett, Simon un iner Telegraphenleitung zwischen fa abgeschlossen hat. pagnie« , welche die genannten Herren 18 Millionen Fr. (36,000 Stück Actien

binnen drei Jahren ein Ka er direkt oder über die Azor Foundland nach Nordamerika zu legen der Anfertigung desselben zu zweigung haben , etwa von bedingt sih den ausshließlich rantirt der Compagnie jährli veligirten 12,000 Stück Act 30 Jáhren zu amortisiren,

im Stande is aus den M Amortiisirung selbst zu be

Die beiden jungen Prinzen Eugen Beauharnais Tagen in Paris und haben Besuch abgestattet.

Der nach Tunis früh von Cherbourg dorthi

Dem Marschall Niel ein Unfall passirt, welcher die

feststellt , so Das Departemental

tion, welche der Minister des d Trotter über die An- Frankreich und Telegraphen-Com- hier mit einem Kapital von à 500 Fr.) gründen , ver- bel von der französischen ischen Inseln und New- d binnen Jahresfrist mit Oas Kabel darf keine Ab- den Azoren nah Spanien; Fr en Transit der Depeschen aus und ga- ch 346,600 Fr, um die von ihm pri- zu verzinsen und in vorausgeseßt, daß die Compagnie nicht itteln ihrer Erträge die Verzinsung und

Nordamerl1 Die »Ocean-

pflichten si , Küste entwed

beginnen.

ien mit 4.pCt.

Herzoge von Leuch , sind, laut » heute der Kaiserin in St. Cl

tenberg, Enkel des France « , seit einigen oud ihren

beorderte Liniendampfer »Solferino« is gestern n abgegangen.

ist vor einigen Ta schlimmsten Folgen

en in Toulouse ätte haben kön-

1931

Ex fuhr in seinem Phaeton und leitete selb| die Pferde, als | ges) ungefähr eilf Zoll über dem Meeresspiegel hervorstehend, ift mit An G lben ite, ait der Marschall selbst zur Erde ge- | Holz von 3 Fuß Dice und fünfzölligen Eisenplatten belegt. Jn chleudert wurde; er brach si bei der Gelegenheit eine Rippe, doch dem Thurme stehen zwei achtzöllige gezogene Stahl-Kanonen, deren soll sein Zustand durchaus nicht bedenklich sein und ihm nur wenige | Geschosse gegen 300 Pfd. wiegen j die Stückpforten haben elliptische Tage absoluter Ruhe auferlegen. i / Form und fönnen während des Ladens der Geschüße durch die Túvrkei. Konstantinopel, 4. Juli. Lord Stratford Canning, | eijerne Laden verschlossen werden. Das zweithürmige Panzer- der während seiner langjährigen Thätigkeit in der Türkei sih stets | boot » Ssmertsch « gehört zur Kategorie derjenigen Fahrzeuge, [lebhaft um das Schicksal der T\ ch erfessen interessirte, hat in | welche nicht für den Küstenschuß, sondern auch für weitere Fahr- England zur Unterstühung dieser Auswanderer Geldsammlungen ver- ten bestimmt find und erhält daher eine leichte Segel s Ta- anstaltet. Wir wünschen, reibt man der » Augsb. Allg. Ztg.«, | kelage, drei eiserne Hohlmasten mit eisernen Stangen, die wäh- daß dieselben so ergiebig als möglich ausfallen mögen, denn die dies- | rend des Gefechtes in das Innere des Mastes zurücgezogen werden seitige Regierung, welche ihr Möglichstes gethan, ist faum mehr im | fönnen j diese Masten bieten den Vorzug , daß das ganze laufende Stande, zu diesem Bebuf weitere Unterstüßungsgelder zu erschwingen. Takelwerk der Fahrzeuge aus dem Innern der Masten heraus regiert Die Uebersiedelung dieser Emigranten nimmt ihren ungestörten werden fann , so daß man die Segel mit Leichtigkeit entfalten und Fortgang. Fast täglih kommen Schifse mit Hunderten von einziehen fann, ohne daß ein Matrose nöthig hätte, auf den Mast Emigranten in Trapezunt und Samsun . an, welche dann hinaufzusteigen. Dieses Boot ist nah dem Colsschen System mit bei der gegenwärtigen günstigen Witterung durch die Colo- | Anwendung aller neueren Vervollklommnungen gebaut j es hat zwet nisations- Commissaire sogleih ihrer Bestimmung zugeführt wer- | Steuer), eine Maschine von 200 Pferdekraft mit zwei Schrauben, so daß den. Die Tscherkessen werden: fast in alle Provinzen des Reichs | es möglich is, ohne Hülfe des Steuers das Fahrzeug auf dem Fleck vertheilt, werden also feine kompakte Kolonie bilden. Die Regie- | zu wenden uud dadurch ein Hauptübelstand der Panzerboote / ihre rung verfolgt hierbei einen doppelten Zweck: erstens, da dieselben \hwerfällige Bewegung y beseitigt wird. Jn der Mitte des Bootes bloß Viehzüchter sind, sie zu Ackerbauern heranzubilden, zweitens werden durch doppelte Wände und Boden und mehrere Querwände will man sie türkisiren, daher ibre Vertheilung in die türkischen Behälter gebildet, die man während des Kampfes mit Wasser füllen Ortschaften und Dörfer. Anders verfährt man mit den Tataren. | kann, um das Fahrzeug tiefer zu senken. Der Schisfskörper ist mit Diese, bekanntlich fleißige Ackerbauer und Landwirthe; bleiben bei- | 4¿zölligen massiven englischen Eisenplatten belegt. Die Thürme be- samnien. Da diese der türkischen Sprache sich bedienen, so werden | finden sich mit ihrem größeren Theile im Zwischende so daß sie sie in einigen Jahren faum mehr von den Türken zu unterscheiden | über dem Oberdeck nur À Fuß hervorragen. Es sind mit dieser Ein- sein. Die in der Gegend von Trapezunt angesiedelten und noch | richtung mehrere Vortheile vereinigt; zunähst die fleinere Zielfläche, anzusiedelnden Tscherkessen werden gegen einen gewissen Tagelohn dann aber kann der Thurm nicht so leicht durch die feindlichen Geschosse in beim dortigen Straßenbau verwendet werden. Gestern sind 5600 | Brand gerathen, was mit den Monitors der Union hei der Attaque Tscherkessen hier durchpassirt / ohne landen zu dürfen. Sie werden | auf Charleston mehrmals geschah und endlich fann man ihn auch bei Panderma, auf der asiatischen Seite des Marmoramcers/ an- | ohne Dampfkraft, einfach durch Hülfe von Hebebäumen und Blo- gesiedelt. Die Einreihung t\cherkessischer Rekruten in die Armee hat | tauen regieren. Der Thurm selbst ist folgendermaßen gepanzert: die bereits begonnen. Die {hönsten Leute werden der Garde einverleibt. | innere Hülle wird durch einzöllige Eisenplatten gebildet, die mit Nach Rumelien und Syrien sind dieser Tage starke ‘Transporte dic- | 8 Zoll dickem Teakholz belegt sind j auf diese Holzschicht folgt wieder- ser Rekruten abgeschickt worden. Aus Samsun wird berichtet daß | um cin einzölliger Eisenpanzer, jedoch in der Weise, daß zwischen der die Einwanderung täglich im Qunehmen ist. Die Zabl ist bedeu- | Eisenlage und dem Holz ein fleiner Zwischenraum bleibt ; „dann tend größer, als wir sie legthin angegeben haben. Jn Samjun allein | 20 Zoll Teaïholz und endlich die äußeren Eisenplatten von 45 Zoll find bereits mehr als 100,000 Menschen angelangt. Dicke. Leßtere erreichen bet den Stüctpforten eine Dicke von D Dll. Rußland und Polen. D Gib A Dre E aue Was faßt 1401 Tons und geht bei voller Armirung 10 14. Auli. Der »Ostsee-Ztg.« wird ge rieben: Jn Dresden ya tief. : | sib Jur tbtersidhuna Der dort lemmengesitbmten zahlreichen Schweden und Norwegen. Stockholm, 12 u. polnischen Flüchtlinge ein aus angesehenen Polen bestehendes | Nach ‘dem „Morgenbladet« wurde unmittelbar nach Eingang der Comité gebildet, das in diesen Tagen an die Cinwohner Gali- | Nachrichten aus England Über die Parlamentsverhandlungen eine ziens und der Provinz Posen einen dringenden Aufruf, ihm Bei- | Staatsrathssißung gehalten, in welcher bestimmt IUrde, daß die zum träge zu diesem Zweck einzusenden , erlassen hat. Der Zwet der | aktiven Dienst zusammengezogenen Armee-Abtheilungen aufgelöst Unterstüzung soll sein, den Flüchtlingen die Reise nah -| werden, aber doch bereit sein sollen, in furzer Frist zum »aktiven den westlichen Ländern zu ermöglichen, wo sie cher Gelegen- Auftreten « einberufen und aufgestellt zu werden. Ein Theil der heit haben , - ihren Lebensunterhalt durch eigene Arbeit zu Flotte, nämli die Korvette »Nivaros« und das Dampfschiff gewinnen. Andererseits is das gedachte Comité bemüht, | »Gler«, {0 wie die Kanonenboote »Glommen«, »Lougen«/ »Sarpen« die weniger fompromittirten Flüchtlinge zu veranlassen / | und »Rjukan« sollen abgetafelt werden, während die beiden Fregatten auf Grund der neuerdings vom Statthalter Grafen Berg verkün- » Kong Sperre « und »St. Olaf«, so wie die Korvette »Nordstjernen« digten Amnestie in die Heimath zurü zu kehren, und hat sih zur noch ferner ausgerüstet verbleiben sollen j die beiden ersten, falls nicht Erwirkung der straflosen Rückkehr für dieselben mit der russischen anders verfügt wird, bis Ausgang dieses Monats und die Korvette Gesandtschaft in Dresden in NRerbindung geseht. Ais jeyt aber | bis zum 10. August. Die drei lehtgenannten Schiffe sollen sofort haben diese Bemühungen nur geringen Erfolg gehabt, weil die Re- in See gehen und zur Uebung kreuzen. E i volutionspartei denselben aus allen Kräften entgegenwirkt. aa A i Mi N Ministerwechsel äußert die amk- der in Dresden sih aufhaltenden polnischen Flüchtlinge wird auf ca. | liche »Post LUidonnge . A L : 1500 angegeben. Die Noth derselben ist um so größer, weil ihnen Es stellt sich un L lo göuia Wen e zur Zes “O, aus ihrer Heimath wegen gänzlicher finanzieller Erschöpfung des fteigüng me U G g alfolat A aat ia A L Aa Königreichs Polen und der Erschwerung der, Verbindung, Mee: a mehr demokratischen Läger umgeben hat, daß er aber während der selben mit dem Auslande au nicht die geringste Unterstüzung neuen Entwickelung der Angelegenheiten es für nöthig erathtet, zu seinen zu Theil“ wird, Die ganze Last der Unterhaltung der Flücht- | Rathgebern- Männer zu wählen, zu denen er persönlich größeres Wohlwollen linge fällt daher Galizien und der Provinz Posen zu. Am | und Vertrauen hegt. Schwerlich dürfte der Ministerwechsel in Kopenhagen 5ten d. wurde in dem Kloster Lond, im Kreise Konin, von einem | auf die Wiederaufnahme der Gesammtstaatsidee oder die Pro- Kosaken-Kommando der Kapuzinermönch Maximus verhaftet, | ponirung eines Schleswig-Holsteins mit Personal-Union unde. a der unter dem Pseudonamen Pierunek (Blig) im vorigen Jahr als | Aus Christiania ist die Nachricht eingelaulen daß Ne g Feldprediger bei dem Taczanowski’ schen Jnsurgenten - Corps fungirte jüngst zu politischen Qwecken gebildete »Sfandinavis E schaft« und noch bis in die legte Zeit eine umfassende Thätigkeit für den | sich aufgelöst hat, und zwar wegen mangelhafter Be M igung. Aufstand entwielt hat, Jn der Stadt und dem Kreise Kielce, im Dánemark. Kopenhagen, 13. Juli. Heute 00A n Gouvernement Radom, haben in voriger Woche wieder zahlreiche Landsthing die Berathung darüber, ob die vor der Ministerk E Verhaftungen stattgefunden, Die Verhafteten, 45 an der Zahl, | entworfene Adr esse unter jehigen Umständen S König zu An darunter 8 Gutsbesißer und 6 Geistliche, wurden unter Eskorte von reichen sei. Jacobsen, Clausen, Knudsen, Kjär un Mone O 2 Kosaken und Gensdarmen nach Kielce eingebracht, dafür, Ussing und Thorup dagegen. Der Conseilspräsi g ras Ueber die Einrichtung der neuerbauten russischen | si gegen Erlaß irgend einer Adresse an den König aus. Er hatte Monitors schreibt der »Russ. Jnvalide«: Alle unsere einthürmi- | noch das Wort bei Schluß des Referats. i de U gen Boote sind nah dem Erichson’\schen System gebaut; die Thürme, Der »Berlingske Tidende«, das amtliche DO fler sich über über dem Verdeck 9 Fuß hoch und mit einem inneren Durchmesser den stattgefundenen Ministerwesel in folgender Weise:

i i inzölli j ; i i i | iedenen Anzeichen zu

von 21 Fuß, bestehen aus eilf Schichten einzölliger vertikal mit »Die neugebildete Kabinet scheint nach verschiede! j i

einander E E Platten Sf Vas Geschüg, ¡zusammen hat urtheilen, welche selten zu täuschen pflegen, bei der öffentlichen Meinung eine i günstige Aufnahme zu finden. Es i inzwischen feine leichte Mission, deren

der Thurm ein Gewicht von 12,000 Pud und fann vermittelst eines bru ¿cat der König seinen neuernannten verantwortlichen Dampfmechanismus von 30 Pferdekraft um eine eiserne Walze Me E L A Ta Es E aller Wahrscheinlichkeit nach {wie- gedreht werden. Auf dem Thurm wird aus aht ein- | rige und kritische Alternative sein, zwischen welche sie in ihren Be- zölligen Platten ein Verschlag von 6 Fuß Höhe für den | strebungen behufs Errettung des Vaterlandes aus der vorhandenen Ge- Capitain und den Steuermann angebracht. Der Bord des Fahrzeu- ' fahr werden gestellt werden. Allein es is troydem kein Grund vore

E E,

E E

i pa