1864 / 174 p. 7 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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von besonderer Bedeutung und eingreifendem Einflusse auf den | aus Moskau erwarteten Zuzuges v : on 100 Manu, dat Verlauf der eigentlichen Verhandlung sein. weggenommen, sodann B Angriff auf die Kaserne ia E

VBelgieu. Brüssel, 24. Juli. Die Wahlbewegung in g Belgien ist in vollem Zuge: überall bilden si< Ausschüsse, werden waffnete Parteigängerschaaren entsendet werden. Durch rechtzeitige

Vorversammlungen gehalten , wird den Wahlkandidaten ihr Glau-

Linken in Pausch und Bogen wieder zu wählen, is, wie »Köln.

QZtg.« meldet, aufgegeben worden. fort vollstre>t wurden.

Aus Finnland wird der »N. P.« geschrieben, daß im Sep,

Großbritannien uud Jrland, Loùûdon, 23. Juli. | tember i Fi ;

Si e S . Juli. | tember in Helsingfors cine »Normalschule« ers er N Caen Pie hay ia D „gegen Deutschland und | Lehrer für die O aa des a s at eR L Ua Y geg in Bezug auf die \{leswig-holsteinishe | haltung sind 25,000 Mark jährlih angesezt, und soll dieselbe vi 1

. D - , ; , .

n ug d 0 ummer eine E gereizte und feind- | [äufig aus einem vorbereitenden und cinem praktischen Kursus h

L dies Geten l E ae cher atis fulminanten | stehen. Als Leiter derselben werden Lektor Bergroth, Rektor Melan,

Benehmen der Preußen in Jütland (osläßt, Wie 6 Abriccks u ket us Mag, Lindequist genannt. Alle drei waren auf Kosten des

den geschichtlichen Kenntnissen des erwähnten Blattes bestellt ist, A E Ta e An MO O, Se. A

mag man daraus erschen, daß es unseren jeßigen König den Ur- S A ge ô E j

enkel Friedrich's des Großen nennt. _ Aus dem Königreiche Polen, 19. Juli. Der »Pos. Z. wird geschrieben: »Die Jdee, daß die im Königreich Polen befind.

Frankreich, Paris, 25. Juli. Die Untersuchung gegen | lichen zahlreichen Klöster aufgehobe die wegen Betheiligung an unerlaubten Gesellschaften | bereits vor drei Mean Saa I U mdr ley L 1861 die Sat | verfolgten Advokaten und Deputirten ist nun geschlossen. Von 34 | schon in einer Reichsrathssizung zur Sprache gekommen, vom a L in Untersu<hung Genommenen wurden 21 außer Verfolgung geseht | aber verworfen worden. Jeßt, nachdeni fast sämmtliche Klöster vet L und 13, worunter Carnot, Garnier-Pagés, Drés, Herold, Corbon 2. oder weniger an dem Aufstande si<h niht nur betheiligt fond L L A 5. August vor die 6. Kammer des Zuchtpolizei- | viele derselben als Schlupfwinkel sür die von der Regierung Berfolain i eris Vorge aden. Ls s : __| und sogar als Heerde der Machinationen gedient haben, soll die Auf: | i Durch einen Erlaß des Finanz - Ministeriums wird das Publi- | hebung der Klöster aufs Neue angeregt und zum Beschlusse gelangt - kum benachrichtigt, daß die bis jeßt 1m Umlauf befindlichen Silber- | sein. Damit aber auch in dieser durchaus nothwendigen Maßregel de H

Münzen von 20 und von 50 Cent. welche von vielen Personen | Absichten des Kaisers für PYolens Bevölkerung ersichtlich werden, sollen

jeßt {hon zurückgewiesen wurden, bis zu einem gewissen noch festzu- | die Klöster und deren Vermöge im Inter es i F stellenden Zeitpunkte vor der Emission der neuen 20 und 50 Centi- | aria werden. t en e E arr m 5 messtüke ihre volle geschliche Gültigfeit behalten und überall ange- | Klöstern verbundenen Kirchen in ihrer Existenz gesichert sein E nommen werden müssen. Das Finanz - Ministerium wird in ange- | den, die Klostergebäude zu Lehrer - Seminarien und zu Volks, f iei Weise diesen Zeitpunkt vorher zur allgemeinen Kenntniß | shulgebäuden, \o weit sie ausreichen, benuygen. Das Covealt 2 : | ; | und unbewegliche Vermögen soll zur Bildung eine! al: M

26. Juli. »Wolffs Büreau« meldet: Der heutige »Moni- | Fonds dienen, aus S elden, die L L teur« zeigt an, daß Befehl zur Ausrüstung der Schiffe, die für den | haltung der Schulen, Besoldung der Lehrer und andere auf dit E Transport der Tr upPpen/ welche Mexiko verlassen sollen, nöthig | Schulen bezügliche Ausgaben bestritten werden sollen, damit die sind, ertheilt ist. Die Schiffe sollen in den ersten Tagen des Mo- Gemeinden mit Beiträgen womöglich ganz verschont bleiben und nur 7 nats August nah Mexiko gehen. dann herangezogen werden, wenn diese Fonds nicht ausreichen ollten, Nusland und Polen. St. Petersburg, 22. Juli. Die Mönche Ren. soweit nicht etwa moralische Anstöße entgegenstehen, Am 19. Juli verschied nach zehntägiger Krankheit der General-Ädju- einstweilen als Lehrer für die zu etablirenden Volks\chul-Anstalten ver: wendetwerden ; dadur< wird nicht nur dem gänzlihen Mangel an Lehr: F

tant , General der Kavallerie und Mitglied des Sei sraths Michael Z A | g Ey / fräften augenbli>li<h abgeholfen, sondern es werden auch bedeutende Er-

Grigorjewits<h Chomutow. A i 23. Juli. Der »Russische Invalide« bringt nähere Einzel- sparnisse für den Schulfonds insofern erwachsen, als die gegenwärtigen

heiten Über die in Kasan entde>te Volenvershwörung. Diese N ; 4 D [< g | müßten. Die Regierung wird auf diese Weise in den Stand geseht, mit

Verschwörung war \{<on im Winter v. J. angestiftet und ihre O j fett / Fäden bis zum Mai über cinen großen Theil der inneren russischen rganisirung des Volfsbildungswesens sofort vorgehen zu können | ohne von den betreffenden Gemeinden und Schulverbänden große |

Opfer fordern zu müssen. Da von der Säcularisation alle die |

Gouvernements ausgebreitet. Sie stand in unmittelbarer Verbin- dung mit dem polnischen Aufstande und bezwe>te, als Diversion für denselben im Jnnern Rußlands und namentlich längs der Wolga und Oka, einen allgemeinen Bauernaufstand hervorzurufen. N

Klöster ausgenommen sein sollen , welche irgend einem allgemeinen

fehr mit dem damaligen Warschauer Central - Comité, der durch sißthum haben

Agenten des lehteren; namentli<h dur<h einen ewissen Czer- 5 gteren, ) gewil| Î : Demselben Blatte wird ferner geschrieben : »So wie fast imma Verarmung ¡Seuchen und Elend aller Art das traurige Gefolge des Krieges sind, so fehlt auch fast nie einer niedergeworfenen Revo- . Städten ansässigen oder internirten Polen und zum Theil auch lution der Nachtrab von kleinen oder größeren Räuberbanden. So ziehen auch jeht zahlreiche Strolche von Stadt zu Stadt, von

niak, der im Winter 1863 wiederholt Reisen im PJunern Rußlands bis Kasan machte, vermittelt wurde. Nerbreitung ge- wann die Vershwörung unter den in Kasan und anderen russischen

unter der russischen Universitätsjugend. Jm April erließen die ge- j nannten drei Leiter cin mit der Unterschrift und dem Siegel des Dorf zu Dorf in Polen herum und mahen die Straßen unsicher. Wie man hört, wird eine Menge Raubanfälle und Diebereien in

Kaisers versehenes Manifest, in welchem jedem Russen ohne Unter- | Fosen ausgeführt, und die polnischen Einwohner, die noch vor Kur : zem mit Widerwillen das Vorhandensein des russischen Militairs be

\chicd des Standes völlige Freiheit , den Bauern Grundeigenthum,

“den Soldat [ in die Hei Landdoti n S Ras e oiuna, E n e (M6 he trachteten, fangen jeßt an in seinem längeren Verbleiben eine Wohl- that zu sehen. Das Militair macht si<h in dieser Beziehung jeh!

der Leibeigenen an ihre Herren) und der Rekrutirung, Wabl | j t i L N

der Gouvernements - und Kreis - Chess dur< das Volk, ver- vielfach um die Einwohner verdient, und dies ist das beste Mittel

sprohen und die Bevölkerung aufgefordert wurde, gegen das eine gegenseitige Versöhnung herbeiführen wird,

Ma e / val e Ausführung dieses Kaiserlichen nifestes sich widersegen würden, mit bewaffneter Hand sich zu er- Dánemark. Kopenhagen, 23. Juli. Die gestrigen V el

heben. Dies scheinbar vom Kaiser erlassene Manifest wurde im | handlungen des ea Mot tAAE n e

April und Mai v. J. von zahlreichen polnischen Agenten, nament- | neter Bedeutung.

lih von Rowicki, Gosciewicz, Majewsfki, Olechnowicz, Czerniac, welche Gestern, {reibt man der »Weser-Ztg. «1 sind die wenigen deut-

Mitglieder der Vershwörung waren, im Kasanschen und den benach- \hen Krie ; i | l m K be gsgefangenen, welche im Laufe des letzt ats E Gouvernements bis Moskau hin überall unter der städtischen | theils aus Jütland, theils vön der Jnsel A R Keedidefaiiien, fn dic E und ländlichen Bevölkerung verbreitet, hatte aber feine Wirkung. | Gegend des kleinen Belts transportirt worden, um ausgetauscht zu Die genannten Agenten im Mai {hon wurden v. J. verhaste. | werden. Die 7 Sylter Patrioten dagegen, welche der Capitain-

Nah dem im Mai festgestellten Plan der Verschworenen sollte | Lieutenant Hammer seiner Zeit aufgreifen und hi ieß : 3 R erher' {l lie der Aufstand in Kasan bei Ankunft eines Transportes polni- | befinden sich noch immer auf he Pibellezenden T bete Heebridb

nischer Gefangenen zum Ausbruch gelangen es sollte mit Hülfe | havn, wo jeder von ihnen ein sogenanntes kleines Offizierzimmt! |

derselben und der übrigen in Kasan internirten Polen, so wie eines | bewohnt.

na< Wegnahme der Stadt na<h Perm, Wiätka und Jshewsk he. E

Entde>ung und Verhaftung der Vershworenen wurde die Ausfüh. -

bensbekenntniß abgenommen. Der Plan die 58 Abgeordneten der rung dieses Planes vereitelt. Die Untersuchung hat si<h bis Mitte vorigen Monats hingezogen, wo die Strafurtheile erlassen und so,

Mönche bis zu ihrem Lebensende do< irgendwie unterhalten werden

wohlthätigen Zwecke der Krankenpflege , der Bildung der Jugend Die Anstifter und Leiter der Verschwörung waren in Kasan: der o w. dienen y so ist der vernünftige Theil der Bevölkerung mit Stabs-Capitain Jwani>i, der Lieutenant Mroczek unb der Unlker- der in Aussicht slehenden Maßregel vollkommen einverstanden. Dit | Lieutenant Stankiewicz, alle drei im russischen aktiven Militairdienst aus der Einzichung des Vermögens der Klöster erwachsende Masse

dürfte nicht unbedeutend sein, da viele derselben reich sind und auh F

stehende Polen. Dieselben unter ielten einen fortwährenden Ver- , | h | I selbs die sogenannten Bettelklöster zum Theil ret ansehnliches Be-

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Zahlreiche Kriegsschiffe sind jeßt aus verschiedener Richtung auf die hiesige Rhede zurügekehrt, darunter die Panzer-Korvette (früher Linienschiff) »Dannebrog«.

In der lehteren Zeit sind mehrere Adressen an den König eingegangen. Am Sólusse des vorigen Monats is eine im Ja- nuar d. J. in Skanderborg angenommene Adresse mit 3306 Unter-

riften aus 80 Kirchspielen abgesandt, worin namentli< dagegen protestirt wird daß die Bevölkerung der Hauptstadt und einige Städte - Kommunal - Verwaltungen auftreten, als wären sie cine politische Repräsentation des ganzen Landes. _ Die Anfangs vorigen Monats in Kopenhagen im Umlauf gesehte Adresse von 35 Kopenhagener Bürgern in ciderdänischem Sinne hat 3506 Unterschriften erhalten. Ein Abdru> dieser Adresse it bereits am 2. Juli dem Kabinets-Secretair des Königs mit dem Gesuch um eine Audienz überreicht. Ein offizielle Antwort hierauf i nicht erfolgt und is daher die Adresse selbst mit deren Unter- schriften jeßt dem Kabinets-Secretair zur weiteren Beförderung Über- sandt worden.

_ Einem Briefe der »Köln. Ztg.« entnehmen wir folgende Schilderung der ZJeitungspresse:

»Welches von den hiesigen Blättern die Spiße der künftigen Partei führen wird, ist bis zur Stunde ungewiß und ein Frage, welche die Kaffee- haus-Politifer lebhaft beschäftigt. »Berlingske Tidende« und »Flyveposten<«, das sind die Kandidaten für diesen Rennkampf. Ersteres war bekanntlich immer Organ der Regierungspartei, lehteres trägt eine sogar reactionair ge- scholtene Farbe. Der Mohr »Faedrelandet« kann gehen, er hat scine Schul- digkeit gethan. Auch hinter »Dagbladet“ steht cin großes Qufkunfts-Frage- zeichen. Und alle die kleinen Trabanten der politischen Sterne, Telegraphen, Kronen reactionaires Winkelblatt, »Folkebladet« und «Folks Avis, » Alles für und ledigli<h dur<h das ‘Volk « is ihr Programm die sich vom Wiederkauen der Brosamen von der hohen Herren Tischen nähren, was wird ihr Brod sein? Diese Winkelpresse ist hier übrigens in der That abscheulih. Sie arbeitet mit \{<mußigen

änden und würde einen politischen Pöbel bilden , wenn er nicht da ware. »Folkets Nisse« is ein Wißblatt, das seine Gegner nicht mit Nesseln oder mit dem Wespenstachel sticht, sondern sie mit faulen Eiern bewirft. Das in der Flugblätter - Literatur so fruchtbare Berlin, wo man besonders 1848 si< vor den überall aufschießenden Schwämmen dieser Gattung faum sichern konnte, is arm gegen diese in Prosa und Verse gefaßte Schandmäuligkeit. Wir haben gestern der Kuriosität wegen uns in den Besitz einer kleinen Sammlung von 100 Exemplaren gebracht, können uns aber bei Weitem

nicht \{meicheln , sie fomplet zu nennen. Wer fonsumirt all diese Unver- daulichkeit? Nun, was Kopenhagen nicht herunterbringt , muß wohl das andere Land verschlucéen. Eine Provinzialpresse kann so gut wie gar nicht auffommen. Sie würde von den hiesigen Alleinseligmachern in der Geburt efrasirt werden. Die illustrirten Blätter sind nicht viel, weder dem Text noch der Ausstattung nach werth. «

Schweden und Zorwegen. Nach einer Mittheilung in der »Malms Snällpost« gedenkt der König von Schweden einen kurzen Besuch auf Beckaskog_ zu machen. Derselbe wird ‘am 28. Juli Stockholm verlassen, Über Jönköping und Heßleholm nach Beckaskog gehen. - Der dortige Aufenthalt wird bis zum 3. August dauern.

Nmerika. Brasilien. Einem Briefe aus Theresopolis ent- | nimmt die »Mekl. Z.« folgende Mittheilung : »Das in den Zeitungen #0 |

verlo>end offerirte billige A>erland ist no< wüster Urboden, nichts als riescnhafte Waldungen. Das Holz kann nicht verwerthet , son- dern muß zur möglichst schnellen Urbarmachung verbrannt werden. Mit dem Kultiviren des Landes vergehen jedoch je nach der Größe des dem Ausgewanderten angewiesenen Grundstü>s ungefähr 2 bis Z Jahre, nah welcher Zeit das Resultat noch keineswegs \o befrie- digend ist, daß es die aufgegangenen Kosten de>t. Wenn nun der Verdienst für den Landmann immerhin ein ziemlich hoher ist, #o sind do<h wieder die nothwendigen Unterhaltungskosten so enorm theuer, daß es dem seiner Mittel beraubten Ausgewanderten troß aller Arbeit und Mühe ni<ht möglich gemacht werden kann, die Summe zur Rü>reise zu ersparen. Ebenso traurig sieht es in anderer Beziehung aus; die Kranken sind z. B. ohne Hülfe, indem nur ein Arzt die Kolonie alle 8 Wochen besucht und alsdann in der Regel zu spät kommt.«

Buenos-Ayres, 14. Juni. Das \chroffe Auftreten der spanischen Regierung gegen Peru verscht auch hier das ganze Volf in die höchste Aufregung. Namentlich is es der Ausdru> des Admirals Pinzon von »dem Waffenstillstand von 45 Jahren«, der Alles entrüstet, indem er die ganze Selbstständigkeit der ehemals spanischen Kolonieen in Frage stellt. Es haben hier die alten Führer aus den Befreiungskriegen die Agitation in die Hand genommen und ein Meeting folgt dem andern. Alle Parteizwistigkeiten haben aufgehört. Das wichtigste Resultat dieser Aufregung i} jedoch die Reise unseres Ministers na< Montevideo. Die argentinische Repu- blik hat in lehter Zeit ihre Verbindungen mit Uruguay abgebrochen. Angesichts der von Spanien drohenden Gefahr beeilt sich die hiesige Regierung, diese Spannung zu beseitigen, indem sie gleichzeitig die Hand bietet, um zwischen der Regierung zu Montevideo und ihrem Bekämpfer Flores einen Frieden zu vermitteln. Der englische und der brasilianische Gesandte unterstügen sie in diesem Bestreben, und es finden gegenwärtig (wie bereits in Nr. 171 gemeldet) bezügliche Konferenzen in Montevideo statt, die, wie man hofst, zu gutem Ende

führen werden.

Afcika. Alexandrien, 10. Juli. Zeitung« geschrieben wird, nimmt die Baumwo einen ungeheuern Aufschwung; der Vicekönig aus diesem Kulturzweige einen Gewinn vo ziehen. Um die Baumwolle zu bezahlen, länder Aegypten - mit ihren Eisenprodukten. nimmt in Folge des Vorschreitens des Kanals wäre überhaupt mit Handel und Geschäften der der Fekllah sein Mißtrauen aufgeben

zihten würde, das Geld, welches

hält, sofort zu vergraben. Um sein

Wie der »Frankf. Post- (lfultur in Aegypten soll in diesem Jahre n mehr als einer Million übers<hwemmen die Eng- Die Stadt Suez ungemein zu; dies Fall, wenn erst

und auf die Gewohnheit ver-

Wohlhaben zu ver

er lieber Geld zu 2 und 3 Prozent per Monat niß na< Baumwolle führt na<h Aegypten sehr große Summen,

aber der Fellah vergräbt sie fort und fort

aus dem Verkehr.

er als Erlss für seine Ernte er-

bergen, leiht Das Befürf-

und so verschwinden sie

Tunis. Eine Depesche aus Bona vom 21. Juli meldet, daß

das von dem Bey von Tunis gegen di

Corps \i< gezwungen gesehen hat,

zuziehen, nachdem es ziemlich weit ins Jnnere war. Das Armee-Corps hat kein Gefecht geliefert,

e Rebellen gesandte Truppen-

sich nah der Hauptstadt zurüd-

machten es ihm unmöglich, si< zu verproviantiren, mußte es sih zurückziehen, weil es zu befürchten hatte ,

ganz an Lebensmitteln fehlen werde.

des Landes vorgerückt aber die Rebellen und deshalb

daß es ihm

Kunst und Wissenschaft.

Von dem berühmtesten aller Königsberger, J. Kant in Europa«, wie Jemand bei seinen L soll das einzig getroffene Portrait, das von Vernet berg auf seiner Durchreise nach Petersburg gemalte sein,

in Königsberg, das Original jeßt im

sich befindet. Wie die »Königsb. QZtg.« berichtet Original durch Photographie vervielfältigen lassen,

und sehr gut ausgeführt sein soll.

Von dem Professor Camphausen, wel

dem »großen MWeltweisen ebzeiten an ihn adressirte,- (dem Vater) in Königs- wovon eine Kopie Besiy des Dr. Jachmann in Elbing hat Dr. Jachmann das das käuflich zu haben is

her bekanntlih auf höhere

Veranlassung den Kriegsschauplaß in Schleswig-Holstein besuchte, ist in der permanenten Kunstausstellung bei Schulte in Düsseldorf ein Bild zur Aus-

stellung gelangt, das nach der »Elbf. Ztg. « feine Charakteristik des Soldatischen haben soll. Es eroberten Düppeler Schanze vor. Eine halb zertrümmerte Holzbara>e faum als solhe no< in dem Bilde der Zerstörung zu erkennen.

munition, aufgewühlte Erde, demontirte Kanonen liegen umher. und ein Z5er, bilden eine lebensvolle

Soldaten , ein Gardist, ein Artillerist

viel Kolorit und eine überaus stellt das Junnere einer

ist

Eisen- Einzelne

Gruppe inmitten dieser Zerstörung. Der Zer is} beschäftigt, auf der Trom-

mel zu schreiben.

Der kostbare Reliquiens< Cöln is für die Zeit der Feier nahe der Stelle;

rein der heil. drei Könige in wo sonst die Orgel stand,

im Chore aufgestellt, und furz davor wird der neue, von Bildhauer

Stephan nah der Zeichnung des Dom- geschnißhte Pfarr-Altar seine Stelle finden; z erstre>t sich jeht der Chor- Abschluß bis an die beiden ö

Kreuzvierung.

_— Das in Güstrow zu errichtende Denk1 ligen Jäger in den Jahren 1813, 14 und 15 | Bestreben des Kommissionsraths Grimmer daselbs| ins Lebe gerufen, nachdem Graf Schlieffen-Schlieffensberg d richtung eines solchen Monuments gegeben hatte. Der ganze Entwurf ist vom Herrn Hof - Baurath Willebrand in leitung über das Denkmal übernommen hakt. Säule (mit Trophäen) dar, an deren So>el 4 Figuren stehe den Kampf Bezug haben. Die eine Figur stellt den Krieg y Sieg, die dritte den Frieden y die vierte die Trauer um die Außerdem gehören dazu 9 Reliefs , die den Auszug der und die siegreiche Rückkehr derselben darstellen ; jedes Relie und 3 Fuß hoch. Ueber dem So>el an der Säule w großen Medaillon-Portraits des Großherzogs Friedrich Franz regierenden Großherzogs angebracht. Alle Skulpturar

,

Aus Elsfleth meldet man,

abgegriffenen Gepräge / zugleich aber

Bildhauer Herrn Wiese in Schwerin modellirt und di Medaillons von Herrn F. Burmeister hierselbst galvanop fem Kupferniederschlag angefertigt. Die Säule und die Figuren werden in der Kunstgießerei des Grafen Einsiedel zu Lauchhammer am Harze in Eisen gegossen, und soll das Denkmal im Mai oder Juni k. J. in Güstrow aufgestellt werden. Die Figuren , künstle endet und nach Lauchhammer geschickt.

Auszug der freiwilligen Jäger unter Anführung Sa>en , hat ebenfalls seine Vollendung erreicht. Güstrower Schloß und die Pfarrkirche im Hintergrunde, Graf Osten-Sa>en in der Milte, umgeben von den Gruppen

Theil no<h von den Jhrigen Abschied nehmenden Krieger. daß das dort vor ei

[8 und seiner s{<warzen Schaar er-

Herzoge von Braunschweig-Oe DArz verauctionirt zu werden.

richtete Denkmal in Gefahr {<webt, öffentlich [ Errichtet durch freiwillige Beiträge, sind doch die Kosten des Denkmals nicht ganz dadurch gede>t worden, und stehen des Baumaterials im Begriff, das Monumen

rungen unter den Auctionshammer zu bringen. Qu den in leßterer Zeit in der Gegend v Funden von Gerippen und alten Münzen kommt einigen Bracteaten, welche unweit der Luther zwischen en Schlucht entde>t wurden

silberne Hohlmünzen von öße eines Qweigroschenstüks

Das eine Relief y

sind diese Münzen so

rish ausgeführt , si

ein neuer

Baumeisters Voigtel aus Holz u beiden Seiten desselben stlichen Säulen der

nal für die freiwil- ist dur< unermüdliches

ie erste Veranlassung zur Er-

Schwerin, welcher die Ober-

Es stellt eine 50 Fuß hohe n, welche auf die andere den

Gefallenen dar.

freiwilligen Jäger

f ist 5 Fuß lang

erden die beiden

I. und des jeßt

lastish in

beiten werden von dem ie Reliefs, so wie die star-

nd bereits voll-

darstellend den

des Grafen von Osten- Man erbli>t darauf das

der in den Kampf ziehenden, zum

nigen Jahren dem

die no< unbefriedigten Lieferanten t behufs De>ung ihrer Forde-

on Göttingen gemachten Fund von

dem Steingeröll . Es sind drei

und sehr rob

frei von

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Taae E A E E C E E I T E S I f