1907 / 91 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

5453 Aufgebot. C atl Amtsgericht Euurs hat heute losen:

Auf Antrag der wester des vershollenen Her- mann Andreas August Heinrich von der Fecht, nämlich der Witwe Luise Waldorf, geb. von der Fecht, Hamburg, Steindamm 19, part. l., vertreten durch den hiesigen Rechtsanwalt Dr. Königsberg, wird ein Aufgebot dahin erlassen :

1) Es wird der am 19. Mai 1866 in Stade als Sehn des Hornisten Hein Diedrich von de Den und dessen Ehefcau Anna Catharina, geb. Meter, geborene Hermann Andreas August Heinrih von der Fecht, welcher seit dem Jahre 1896 verschollen ift, hiermit aufgefordert, fih bet der Gerichtsschreiberei des hiesigen Amtsgerichts, Ziviljustizgebäude vor dem

olstentor, Erdgeschoß, Mittelbau, immer Nr. 165, Pélcsleng aber in dem auf ittwoch, den S. Januar 1908, Nachmittags 2 Uhr, anbe- raumten Aufgebotstermin, daselbst, Hinterflügel, Erd-

eschoß, Zimmer Nr. 161, zu melden, widrigen- falls seine Todeserklärung erfolgen wird. :

2) Es werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, hiermit aufgefordert, dem hiesigen Amtsgerichte spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen.

Hamburg, den 23. März 1907.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerihts Hamburg.

Abteilung für Aufgebots\achen. [5454] Aufgebot. 3 17: 1/07. 1;

Der Schlosser Philipp Euler in Unterliederbah hat beantragt, den verschollenen Friedrich Euler, zuleßt wohnhaft in Shwanheim a. M., für tot zu erklären. Der bezeihnete Vershollene wird aufge- fordert, fch spätestens in dem auf den 6. No- vember 1907, Vormittags 1A Uhr, vor dem unterzeihneten Geriht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine. dem Gericht Anzeige zu machen.

Höchst a. M, den 30. März 1907. Königliches Amtsgericht. 3.

5038

l Den Bahnarbeiter Oswald Arlt in Lauban, ver- treten durch den Justizrat Hein daselbft, hat beantragt, die vershollene, am 26. Januar 1852 als Tochter des Bürgers und Hausbesißers Johann Gottfried Wünsch und defsen Chefrau, Johanne Christiane geb. Trautmann, in Lauban. geborene Johanne Christiane Ernestine Wünsch für tot zu erklären. Die be- eichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens E dem auf den 9. November 1907, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 10, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, die Auskunft über Leben und Tod der Ver- schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde- rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Lauban, den 9. April 1907. Königliches Amtsgericht.

[5000] Aufgebotsverfahren.

Auf Antrag von Georg Wagner, Schußmann in St. Ingbert, ist das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todeserklärung des verschollenen, zuleßt in St. Ingbert wohnhaft gewesenen Schmelzarbeiters Johann Kiefer von St. Ingbert eingeleitet und Aufgebotstermin bestimmt auf Montag, den 2. Dezember 1907, Vormittags 9 Uhr, im Sigzzungssaal des K. Amtsgerichts dahier. Es ergeht die Aufforderung: 1) an den Verschollenen, si spätestens im A m zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen werde; 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver- {ollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Auf- gebotstermine dem Geriht Anzeige zu machen.

St. Jugbert, 10. April 1907, |

Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts :

(L. S.) Hornbach, K. Obersekretär.

[5462] Aufgebot. F 2/07. Der Pfleger Jakob CEckstein von Einartshausen hat beantragt, den verschollenen Joseph Eckftein, geboren am 12. August 1840 zu Eitnartshausen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, fich spätestens in dem auf Dieustag, 24, Dezember 1907, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Geriht anberaumten Auf- gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen , geht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Schotten, am 16. März 1907.

Großherzoglih Hessishes Amtsgericht. [5033]

Am 26. Oktober 1906 if, zu Breslau, seinem Wohnsiße der am 7. Juli 1843 in Neuhannsdorf als Sohn des Kolonisten Franz Gründel und dessen Ehefrau Marianne Gründel, geb. Neugebauer, ge- borene Musiker August Gründel gestorben. Der Stellenbesiger Heinrich Schindler in Neuhannsdorf, Kr. Glaß, ein Sohn der am 4. Juli 1892 in Neus- hannsdorf verstorbenen Schwester des Erblassers, der Stellenbesißerswitwe Anna Schindler, geb. Gründel, t die Erteilung des Erbscheins als geseßliher Erbe

eantragt Alle diejenigen, denen gleiche oder bessere Erbrechte auf den Nachlaß des Erblassers zu- stehen, werden aufgefordert, sich bis spätestens zum 10. September 1907 bei dem unterzeichneten Nachlaßgerichte zu melden.

Breslau, den 7. April 1907.

Königliches Amtsgericht.

[2253] Oeffentliche Aufforderung. X1. 2964/47.

Der dur D uputtell des unterzeihneten Gerichts vom 28. Februar 1906 für tot erklärte, am 24. März 1832 zu Neisse als Sohn des Königlichen Spezialkommissars Josef Thanhäuser und seiner Ehe- frau Anna, geborenen Grönzmann, daselbst, geborene Iosef Thanhäuser aus Neisse hat ih 1860 von hier as Hauslehrer nah Ungarn E Da in dem Aus\{lußurteil als der Zeitpunkt seines Todes der 31. Dezember 1872 festgestellt i, würden nah dem bisherigen Ergebnis der Ermittelungen als seine alleinigen (een Erben seine Schwestern, die am 28. Mai 1877 verstorbene unverehelihte Anna Thanhäufer und die am 13. Januar 1887 yerstorbene unverehelichte Josefine gg Josefa Ehanbguser aus Neisse legitimiert sein, wenn Josef Thanhäuser niht nach seinem Fortgang von hier ich verheiratet und Kinder gezeugt hat, oder eine Verfü n von Todes wegen L bat Be hat, dur die er über feinen Nachlaß verfügt hat. Personen oder Behörden, welche

hiervon Kenntnis haben, werden hierdurch Lay Gorbeek, s unter Nachweis ihrer Erbrehte zu melden, thre ifsenshaft mitzuteilen oder von dem Vorhandensein einer Verfügung von Todes Wegen Kenntnis zu geben. Neisse, den 24. März 1907. Königlich Preußishes Amtsgericht Neisse. [5039] Bekanntmachung. Die unbekannten Erben des am 3. August 1906 in Oldenburg |. Holstein verstorbenen Arbeiters Hein- ri Ludwig Rosenkranz von der väterlichen Seite her werden aufgefordert, thre Erbrechte bis zum 9. Juni nos bei dem unterzeihneten Nachlaßgeriht anzu- melden. Oldenburg i. H., den 9. April 1907. Königliches Amtsgericht.

[5034] Der Rechtsanwalt Justizrat Henschel in Breslau hat als Pfleger des Nachlasses des am 23. August 1906 in Clarencranst, Kreis Breslau, verstorbenen Stellenbesißers Heinrih Großmann aus Marktencranst das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Aus\{ließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaß- gläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Stellenbesitzers Heinrih Großmann aus Mariencranst spätestens in dem auf den 26, Juni 1907, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzetchneten Geriht, Museum- straße Nr. 9, im 1. Stock, Zimmer Nr. 254, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundlihe Beweisstücke sind in Ur- {rift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaß- gläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteils- reten, Vermächtnifsen und Auflagen berücksichtigt zu werden, bon den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht aus- geslofenen Gläubiger noch ein Uebershuß ergibt.

uch haftet ihnen jeder Erbe nah der Teilung des Nachlafses nur für den seinem Erbteil entsprehenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus li dgr E Bermächtnissen und Aen sowie ür die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sh nit melden, nur der Rechts nachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nah der Teilung des Nachlasses nur für den setnem Erbteil ents- sprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet.

Breslau, den 10. April 1907.

Königliches Amtsgericht.

[4609]

Der Rechtsanwalt Dr. Franz Ehregott Haupt- vogel in Leipzig hat als Verwalter des Nachlasses der am 17. Dezember 1906 in Charlottenburg ver- storbenen, in Leipzig wohnhaft gewesenen ledigen Marie Elisabeth Sophie Senf, Inhaberin eines Musikalienverlags in Leipzig, das Aufgebot der Nach- laßgläubiger beantragt. Demgemäß werden alle die- jenigen, denen eine Norma an den Nachlaß der genannten Erblasserin zusteht, hierdurh aufgefordert, ihre Forderungen bei dem unterzeihneten Gerichte spätestens in dem Aufgebotstermine, der auf Mittwoch, den 29. Mai 1907, Vormittags 11. Uhr, anberaumt wird, anzumelden; die Nach- laßgläubiger, welhe fich niht melden, können un- beschadet des Nechts, vor den Verbindlichkeiten aus P ihtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen erüdsichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als fich nah Befriedigung der niht ausgeshlossenen Gläubiger noch ein Ueber- {uß ergibt; auh haftet jeder Erbe nah der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil ent- sprehenden Teil der Verbindlichkeit. Die An- meldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke find in Urschrift oder in Abschrift bei- zufügen. 39 S. R. 17/07 Nr. 1.

Leipzig, den 9. April 1907.

Königliches Amtsgericht. Abt. T[ A 1,

[5013}) Beschluß. 6, IX. 92/06. 5 Die durch das unterzeichnete Gericht unter dem 14. Mai 1906 e Erbbeschetnigung nach dem am 30. September 1899 zu Ensen verstorbenen Ackerer Jakob Königsfeld wird für kraftlos erklärt. Mülheim am Rhein, den 5. April 1907. Königliches Amtsgericht. Abt. 6.

[5461] Bekanutmachung.

Die öffentlihe Zustellung der Kraftloserklärung der von der Chefrau des Bürstenmachers Georg Golz in Schliß, Charlotte geb. Göbel, threm Ehe- manne erteilten Generalvollmaht wird bewilligt.

Schlitz, den 10. April 1907.

Großh. Hess. Amtsgericht Schlitz.

[5036]

Die Abkömmlinge

1) der Johanne Sophie Schmidt, geb. Bekold, geboren 1774 oder 1775 in Hertigswalde,

2) des Johann Gottlieb Beckold, geboren am 26. Oktober 1777 in Hertigswalde,

3) der Christiane Elisabeth Beckold, geboren am 5, November 1784 in Hertigswalde,

sind mit ihren Ansprüchen auf Berücksichtigung bei der Vergabung der Erträge der Packisch-Stiftung zu Freiberg mittels am 10. April 1907 verkündeten Aus- \chlußurteils Vegas worden. 28 S, R. 66/06.

Dresden, am 11. April 1907.

Königl. Amtsgericht. Abt. 111.

5452]

[ Durch Aus\{lußurteil unterzeihneten Gerichts vom 6. April 1907 sind die Gläubiger resp. deren Rechts- nahfolger der im Grundbu} von Westeregeln Band T1 Blatt 38 bezw. Band X Blatt 457 in Abteilung IIT sub 4 bezw. 1 für die Erben des zu Gr.-Wanzleben verstorbenen Gastwirts Andreas Angerstein aus dem Afterpachtkontrakt vom 15. Juni 1820 eingetragenen Speztalhypothek von 100 Tlr. mit ihren Rechten auf diese Hypothek ausgeschlossen.

Egeln, den 6. April 1907. Königliches Amtsgericht.

[5022] Oeffentliche Zustellung. R. 295.06. Z.-K. 20.

Der a Rors Franz Los in Berlin, Brunnenstr. 23, bei Löffler, Proze L, Rechtsanwalt Nohrer hier, klagt gegen feine ie frau Emilie Krejcik, geb. Carow, früber in Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver- laffung. Der Kläger ladet die Beklagte von neuem zur mündlichen Lan una des Nechts\treits vor die zwanzigste Zivilkammer des Königlichen Land- gerichts I in Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Gruner- straße, IT. Stockwerk, Zimmer 27, auf den L9. Juni 1907, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf-

öffentlichen Zustellung wird dieser

lassenen Anwalt zu bestellen. un Zwecke der öffent- lichen Zustellung wird dieser kannt gemacht.

uszug der Ladung be-

Berlin, den 11. April 1907. Lehmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1. Zivilkammer 20.

[5005] Oeffentliche Zuftellung. 5 R 48 07. 1.

Die Ehefrau des Handlangers Wilhelm Nodcker- mann, Wilhelmine geb. Shüfseler, in Eving, Jakob-

straße 10, Prozeßbevollmähhtigter: Rechtsanwalt

Dr. Weber in Dortmund, klagt gegen den Hand-

langer Wilhelm Nokermann, früher in Kirchderne, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung,

daß Beklagter seit dem Monat Mai 1898 seine

Familie in böslicher Absicht verlassen hat und seit dieser Zeit nihts wieder von si hören ließ, mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe. Die Klägerin ladet

den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des König-

lichen Landgerihts in Dortmund auf den 11. Juli

1907, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 50, smit

der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte

zugelassenen Anwalt zu bestellen. E es Zwecke der

bekannt gemacht. Dortmund, den 8. April 1907.

Diening, als Gerichts\hreiber des Köntalichen Landgerichts. [5004] Oeffentliche Zustellung. 5 R. 54/07. 1.

Die Ehefrau des Kaufmanns Fritz Ziemann, Berta

Dorothea geb. Kühl, in Dortmund, A, mächtigte: Rechtsanwälte Bohnert u. Dr. Ku

Klage bekannt gemacht. Dortmund, den 8. April 1907. Diening, als Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[5023] Oeffentliche Zuftellun

Die Ehefrau Margarethe Andrea Maria Lorenzen, geb. Opitz, zu Flensburg, Johanniskirhhof 9, Prozeß- bevollmähhtigte: Rechtsanwälte Dres. Liedke und Kruse in Flensburg, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Nikolai Lorenzen, früher zu Klein- Adel. bylund, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie im Juni 1905 gegen ihren Willen in bösliher Absicht verlassen, nah seinem Fortgange nichts von fi habe hören lassen, auch weder die Klägerin noch die Kinder unterstüßt habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu {heiden und den Beklagten für den {huldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen

Lia des Rechts\treits vor die zweite Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Flensburg auf den 83. Juli 1907, Vormittags 10 Uhr, mit der A, einen bei dem gedahten Ge-

nwalt zu bestellen. Zum Zwedke der offentlichen Zustellung wird dieser Auszug der

Verhand

rihte zugelassenen

Klage bekannt gemacht. lensburg, den 9. April 1907. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[5024]. Oeffentliche Zustellung. 1? R 21/07 1. Die Arbeiterfrau Laudien, Marie geb. Lewerenz, in Jarmen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Domnick in Greifswald, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter August Laudien, früher in Jarmen, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, Beklagter sie böswillig verlassen habe, wegen Ghescheidung, mit dem Antrage, die Ebe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu erklären. Die Klägerin [ladet den Beklagten zur müadlihen Verhandlung des Nechts\treits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Greifswald auf den 27. Juni 1907, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gericht zu- gelafsenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage

bekannt gemacht. Greifswald, den 9. April 1907. Brozio, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[5025] Oeffentliche Zustellung.

Die Abwaschfrau Anna Scattat, geb. Herrndorf, zu Güstrow, Heiligengeistgang, Prozeßbevollmät- tigter: Rechtsanwalt Daltrop in Kiel - Gaarden, klagt gegen den Arbeiter August Schattat, früher zu Sierksdorf bei Haffkrug in Holstein, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund bôslihen WVerlassens, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu {heiden und den Beklagten für den {huldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechts\treits vor die dritte Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Kiel auf den 2. Juli 1907, Vormittags 10 Uhr, mit der Iun einen bei dem » Jum

Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser zug der Klage bekannt gemacht.

Kiel, den 4. April 1907.

Der Gerichtss{hreiber des Königlichen Landgerichts.

[3721] Oeffentliche Zustellung.

Die Marie Anna Landele, geb. Charron, zu Diedenhofen, vertreten durch Rechtsanwalt Haas in Diedenhofen, klagt gegen thren Ehemann Karl ibr od Landele, früher in Rombach, jeßt ohne ekannten Wohn- und Aufenthaltsort, aus Chebruch und böslihem Verlassen, mit dem Antrage auf Scheidung der zwishen den Parteien bestehenden Ghe und den Beklagten als \{uldigen Teil zu er- klären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- aa des Rechtsstreits vor die I1. Zivilkammer

serlihen Landgerihts zu Met auf den 21. Juni 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage

des Ka

bekannt gemacht. Meg, den 10. April 1907. Gerichtsschreiberei des Kaiserl. Landgerichts.

forderung, einen bei dem gedahten Gerichte zuge-

Dreyfus, Landgerichtssekretär.

uszug der Klage

[mann in Dortmund, klagt gegen den Kaufmann Fritz Ziemann, früher in Dortmund, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter. der Behauptung, daß Beklagter fih seit 28. September 1905 unter Zurüdcklafsung zahlreiher Geshäftss{ulden entfernt hat und seit seinem Weggange nihts wieder von si hören ließ, mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Nechtsstreits vor die TV. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Dortmund auf den 11. Juli 1907, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 50, mit der Aufforderung, etnen bei dem gedahten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der offentlihen Zustellung wird dieser Auszug der

um us-

[5007] Oeffentliche Zustellung.

Nr. 9973. Die Ehefrau des Handelsmanns Ludwig Weiß zu Chemniy, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Oelenheinz, Mannheim, klagt gegen ihren Ebemann Ludwig Weiß, Handelsmann, an unbekannten Orten, früher zu Ladenburg bezw. Außensobhl b. üri, unter der Behauptung, daß der Beklagte {ich in keiner Weise um ihren Unterhalt kümmere, {on jahrelang nichts mehr von ih hören lasse, au die Ehe gebrochen habe, mit dem Antrage auf Ehescheidung auf Grund der §8 1567 Abs. 2 Ziffer 2, 1565 B. G.-B. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die TIT. Zivilkammer - des Großherzogl. Landgerichts zu Mannheim auf Freitag, den 14. Juni 190%, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, etnen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwall zu bestellen. Zum ues der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. MTONEYOU den 10. April 1907.

(L. S.) Wagner, Gerichts\hreiber des Großherzogl. Landgerichts [4931] Bekauntmachung. Nr. E 1087/07

hausmelster, früher in München, nun un

und zu erstatten. München, am 11. April 1907. Gerichts|hreiberei des K. Landgerihts München [. Hartmann, K. Kanzleirat.

[5008] Bekanntmachung.

kosten zu tragen. Nürnberg, den 11. April 1907. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts.

[5006] Oeffentliche Zustellung.

Zustellung bekannt gegeben. Fürth (Bayern), den 12. April 1907. Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts. (L. S8.) Sommer, Kgl. Kanzleirat.

[5021] Oeffentliche Zustellung.

gestellt, worin beantragt ist, in einem

geborenen une

sohin jährlich 240 A Zweihundert v sowie

erihts\{chreiberei des K. Bayer. Amtsgerichts.

rridioshrei den 10. April 1907. (L. S.) Zwanziger, K. Sekretär,

Vierte Beilage hen Reichsanzeiger und Königlih Preußis

Berlin, Montag, den 15. April

Öffentlicher Anzeiger.

zum Deuts A 91.

l, Untersuchu

erlust- und Fundsachen, 3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versich 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5, Verlosung 2c. von Wertpapieren.

Zustellungen u. dergl.

hen Staatsanzeiger.

1907.

6. Kommanditgesellshaften auf Aktien und Aktienge ells. 7. Grwerbs- und Wi ale enofsenschaften. E 8. Niederlassung 2c. von etbanintiien.

9. Bankausweise.

10, Verschiedene Bekanntmachungen.

New Jersey (Amerika),

Wohn- und Aufenthaltsor Beklagten und die K Schwester Fernanda,

halten wird, selten E vorigen Jahres Die Klägerin h Krankheit gepflegt und \ Kost, des Arztes und des Beg verauslagt, welche sih auf Hiervon entfallen beim Vorha auf die Beklagten die

989,07 Æ Klägerin

geriht wolle die Bekla urteilen, an Kläg nebst 49% Zinsen hieraus zahlen, den Beklagten die zur Last legen und das ergehende Urteil gegen eine bei Nechtskraft ,- für vorläu erin ladet die

handlung des Re des Kaiserlichen L auf den 11. Juni 1907, mit der Aufforderung, eine Gerichte zugelassenen Anwa Zwede der öffentlichen Zu Tee N eman

ausen i. E,, den 10. April 1907. 4 Der Gerichts\chreiber des Kaiserlichen Landgerichts. Verdingungen A.

Bekauntmachung. In Sachen des A tragene Genoffenscha Klägers, vertreten durch die Ne - Vollhardt und Ferd. Vollhardt fabrikanten Jean Schmi n Aufenthalts, u. wegen Wechselforderung, stellung bewilligt die eingereichte Kammer III für Handelssachen des Nürnberg vom Freitag, deu 7. Vormittags 9 Uhr, Oberlandesgerihtszebäude

gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu Zwecke der öffentlichen Zustellung ekannt gemacht.

2) Aufgebote, Verlust- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

Oeffeutliche Zustellung. Der minderjährige unehelihe Sohn der unverehe- lihten Dienstmagd Johanne Anna Botmann, namens Wilhelm Gustav Botmann, vertreten durch seinen Vormund, den Wirt Gustav Schröder in Bremer- haven, Langestraße Nr. 14, vertreten durch Rechts- anwalt Dr. Pane, Bremerhaven, klagt Schlosser Willy Kopper, früher wohnh jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Unterhaltsgelder gemäß §§ 1708, 1715, 1717 B.-G.-B., mit dem Antrage auf kostenpflichtige Ver- urteilung des Beklagten mittels vorläufig vollstreck- ‘baren Urteils zur Zahlung einer jährlichen Geldrente, und zwar von 240 # seit der Geburt des Klägers, dem 6. Mai 1906, bis zum vollendeten zweiten ‘Lebensjahre, und von 180 c vom 6. Mai 1908 ab bis zum vollendeten sehzehnten Lebensjahre, zahlbar vterteljährlih im voraus, die rüdständigen Beträge sofort, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts\treits vor das Amtsgericht zu Bremerhaven, am Hafen 9, Zimmer 7, auf uni 1907, Vormittags e der öffentlihen Zustellung uszug der Klage bekannt gemacht. Bremerhaven, den 11. April 1907. Der Gerichts\hreiber des Amtsgerichts: (Unterschrift), Hilfsgerihts\chreiber.

Oeffentliche Zustellung. Der Gastwirt Heinrih Schnütthen junior in Prozeßbevollmähtigter : Lübke zu Arnsberg, klagt gegen den Landwirt Wil- helm Herschede, früher in Attendorn, jeßt unbe- kannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß das im Klageantrage beschriebene, für den Beklagten eingetragene Recht, das Grundstück Flur 1V Nr. 690 der Steuergemeinde Attendorn für zur Erbmasse zu konferterende 700 Taler als sein Eigentum zu über- nehmen, erloschen, Beklagter daher verpflichtet fei, die Löschung des Rechts im Grundbuch zu bewilligen, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, in die Freiftellung des Grundstücks Flur 1V Nr. 690 dec Steuergemeinde Attendorn von dem darauf haf- tenden, Band X Blatt 13 in Abt. 2 unter Nr. 2 des Grundbuchs von Attendorn für ión eingetra Rechte: „Nach dem Testament des Lorenz Her de publ. den 28. Juni 1844 ift dessen ältester Sohn Wilhelm Herschede befugt und berechtigt, das Wohn- haus mit Zubehör Flur 1V Nr. 690 für zur Erb- shaftsmafse zu konferierende 700 Taler als sein Eigentum zu übernehmen. Blatt 15 zufolge Verfügung vom 4. Februar 1845 und da nach hier übertragen am 18. Juni 1886*, zu willigen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsftreits vor die zweite Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts in Arnöberg auf den 11. Juli 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Arusberg, den 11. April 1307. ‘Der Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts : RNüther, Aktuar.

Oeffentliche Zustellung.

Der Engcosschlächtermeister Emil Bagusat in Weißensee bei Berlin, Gäblerstraße Nr. 3, Prozeß- bevollmächtigter: Berliy, Landsbergerstraße 64, klagt gegen den Karl Gause, früher in Berlin, Brunnenstraße 63, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß Beklagter von ihm am 27. August 1906 ein barcs Darlehn von 550 #4 unter dem Versprechen der sofortigen Nükgabe geliehen erhalten, mit dem Antrage: 1) den Beklagten kostenpflichtig zu ver- urteilen, an ihn 550 #4 nebst 4% Zinsen seit dem 1. Januar 1907 zu zahlen, 2) das Urteil Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechlsstreits vor die siebente Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Grunerstraße, Stock- werk 1, Zimmer 8/10, auf den 27. Juui 1907, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bet dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu Zwette der öffentlihen Zustellung E Klage bekannt gemacht.

wird dieser Auszug der Klage b

Berlin, den 10. cibias 1907 tershrift), als Geritsfcreiber R

des Königlichen Landgerichts IL.

Oeffentliche Zustellung. sißer Fuhg in Krekollen, Prozeßbevoll- Rechtsanwalt Shweighoefer in gegen den Barbier Anton Fittkau aus zur Zeit unbekannten Aufenthalts, unter daß der Beklagte von dem Kläger dem diesem gebörigen Hause in ? Zeit vom 1. Oktober 1906 bis für einen Mietspreis von jährlich ando gemietet hat und dem Kläger bis 1, Oktober 1907 schuldig ge- , ferner, daß Beklagter dem Kläger für gte Steuern den Betrag von sserzins 3,00 #4 verschulde, mit Beklagten zu verurteilen, an 4%/0 Zinsen seit dem 1. April Kosten des Rechtsstreits zu uch für vorläufig vollstreckbar zu Der Kläger ladet den Beklagten zur i Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Bischofstein auf den Vormittags 10 Uhr. öffentlihen Zustellung wird dieser Aus- zug der Klage bekannt gemaßt.

Bischofftein, den 11. April 1907. Neubauer, Amisgerichtssekretär, tsfhreibec des Könialihen Amtsgerichts.

[5002] Oeffentliche Zustellung. 14. U. 506/06. 12.

In Sachen 1) des Fuhrmanns Fohann Denne ssen Ehefrau, Gertrud Maria geb. Kohler,

Bergmanns Johann Klees, 3) der Witwe Michael Scholl, Maria geb. Denne, Beklagte und Berufungskläger, r: Nechtsanwalt Falk in Cöln, gegen die Ghefrau des Bergmanns Johann Nikolaus Margaretha geb. (l und Berufun mächtigter: Rechtsanwalt

In Sachen der Haushälterin Therese Weindl in Kolbermoor, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Krauß hier, gegen Weindl, Martin, Hotel-

bekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, wurde die öffentlihe Zustellung der Klage bewilligt. Zur Verhandlung über diese Klage ist unter Entbehrlich- keitsextlärung des Sühneversuchs die öffentliche Sitzung der I. Zivilkammer des K. Landgerichts München 1 vom Montag, den 10. Juni 190%, Vor- mittags 9 Uhr, bestimmt. Hierzu wird Beklagter dur den klägerishen Vertreter mit der Aufforde- rung geladen, rechtzeitig einen bei diesseitigem K. Land- gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Der flägerishe Anwalt wird beantragen, zu erkennen: I. Die Che der Streitsteile wird aus Verschulden des Beklagten Martin Weindl geschieden. Il. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen

mächtigter :

stein, klagt Bischofstein, dex Behaupt eine Wohnung in

Bischofstein für die 1. Oktober 1907 105 M yränumer 78,75 4 Miete

blieben ist em verausla 9,92 und für Wa dem Antrage: Kläger 87,27 % nebst 1907 zu zahlen und die tragen, das Urteil auch f

aft gewesen Bremerhaven,

echts\treits E ictzahlbare Sichecheita, ;

zurüdckzahlbare e - - At. 3 veliredee teen, Die 3) Unfall- und Juvaliditäts- xe. ellaglen zur mün - chts\treits vor die L. Aivilkantmer Versi erung. Mülhaufen im Elsaß Keine. Vormittags 9 Uhr, n bei dem gedachten It zu bestellen.

petung wird dieser Auszug 4) Verkäufe, Verpachtungen,

andgerihts in

Freitag, den 14. wird dieser 12, Juni 1907, Zwecke der

In Sachen der Maschinistenfrau Marie Ertl in Nürnberg, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Orth hter, gegen den Maschinisten Xaver Ertl, früher hier, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, wurde die öffentliche pilEing bewilligt, und ist zur Verhandlung über die eingereichte Klage die öffentlihe Sitzung der 1. Zivilkammer des K. Landgerichts Nürnberg vom Donnerstag, 27. Juni 1907, Vormittags 84 Uhr, Sitzungs- saal Nr. 62, bestimmt, wozu Klagspartei den Be- Hagten geladen hat mit der Aufforderung, rechtzeitig einen beim K. Landgerihte Nürnberg zugelafsenen Rechtsanwalt zu bestellen. Klägerisher Anwalt wird beantragen, zu erkennen: I. Die Ebe der Streits teile wird geshieden. II. Beklagter trägt die Schuld an der Scheidung. II1. Beklagter hat die Streits-

ft mit bes

Attendorn, Rechtsanwalt

Beinwaren unbekannte

des Bergmanns sämtlih zu Spi Prozeßbevollmächtigte

zu Spiesen, Prozeßbevoll- Justizrat Dr. Jonen I. in , wegen Herausgabe, ist im Termine zur münd- n Verhandlung vom 19. März 1907 beshlossen und verkündet worden, daß die Sache vertagt wird auf den 11. Juni 1907, Zu diesem Termine ladet rufungsbeklagten den fonst Bergmann in

bestimmt, wozu Klagspartei die hat mit der

en. Klägerisher Anwalt wird beantragen, . Der Beklagte Jean Schmidt ist samtverbindlih mit den Mitbeklagten, meisterseheleuten Heinrich und Maria B an den Nürnber e nebst 6 9/9 Zin ruar cr. sowié 7A 80.4 und die Prozeßkosten zu tragen IT. Das Urteil wird für vorläufig Nüruberg, den 9. April 1907. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts.

Oeffentliche Zustellung. ufmann Moritz und Marie, Liebstaedtershen Eheleute zu bevollmächtigte :

Vormittags 9 Uhr. der Anwalt der Be-

Johann Nikolaus Denne, Spiesen, jeßt ohne bekannten fenthaltsort in den Vereknigten mit der Aufforderung, rlandesgericht in Cöln Zum Zwecke der enannten Johann bekannt gemaht.

er Creditverein 1200 M en hieraus seit 26. Fe- Protestkosten bezw. zu erstatten. L bollstreckbar ecklärt. | meistbietend verkauft werden.

In Sachen Lechner, Katharina, Oekonomenehefrau in Buch, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Hans Scherer in Fürth, gegen Lehner, Konrad, Dekonom in Buch, als Dienstknecht zuleßt in Mölkau bei Leipzig, nun unbekannten Aufenthalts, Be- klagten, hat unterm 12. November v. Jahres kläge- risher Prozeßbevollmähtigter Klage zur Zivilkammer des Kgl. Landgerichts Fürth i. B. wegen Herstellung des ehelichen Lebens eingereiht, mit dem Antrage, durch Urteil zu erkennen: 1. Der Beklagte ist \{uldig die eheliche Lebensgemeinschaft mit der Klägerin her- zustellen, II. Der Beklagte hat die sämtlichen Kosten des Necht:streits zu tragen. Nach Zustellung der Klage wurde in dem auf den 11. Februar 1907 an- beraumt gewesenen WVerhandlungstermine neuer Termin auf den 8. April anberaumt und in diesem die Verhandlung weiter vertagt. Klagspartei ladet nun den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Prozeßgeriht zu dem auf Montag, den 10. Juni 1907, Vormittags 9 Uhr, neu anberaumten Termine mit der Auf- forderung, einen bei dem genannten Prozeßgerihte zugelassenen Rechtsanwalt zu seiner Vertretung zu bestellen. Dies wird zum Zwecke der öffentlichen

Staaten von Nordamerika, einen beim Königlichen Obe zugelaffenen Anwalt zu bestellen. öffentlihen Zustellung an den vorg Nikolaus Denne wird vorstebendes Cöln, den 11. April 1907.

Bongard, Aktuar,

des Königlichen Oberlandesgerichts.

Oeffentliche Zustellung.

Die Sparkasse Bretten, x Rechtsanwalt Schloß hier, k bekanntem Aufenthaltsort ab jährigen Karl Friedrih Bäh bah, Oberamts Maulbronn, Hypothek und Abtretung, erkennen, daß der Bekla die Summe von 310 11, November 1905 an zu bezablen und alle Kosten des Rechtsstreits allein auf

Eingetragen Band 3

geb. Salomon,

(L. S.) Gerichts\chreib erihts\{chreiber Mrotschen, Prozeß, | nannten Termin portofrei einzusenden.

S l v Co at Dr. MaB und Freymu n neidemühl, klagen gegen die ;

orbenen Kaufmanns elm Wahrenberg: 1) die Buchdruckerfrau Grete Schlesinger, G enf unentgeltlich abgegeben. verheiratet mit dem Buchdrucker J Schäferstraße 9, 2) den Kaufmann Alfred über zu Berlin, Melchiorstraße 8, | [5206] ufenthalts, unter der Behauptung, Am Mittwoch, 24. April a. e., Vormittags e des jeßt den Klägern gehörigen | 10 Uhr, versteigern wir öffentlih in unserem Mrotshen Blatt 314 Abteilung 111 | Bureau, hier, Kronenstr. 4/5, of I, meistbietend die en Erblasser der Beklagten, den am | in unsere Gesellshaft von Herrn Emil Weiszberger, 18. September 1892 verstorbenen Kaufmann Wil- | genannt ciféenluru, eingebrahten Rechte und helm Wahrenberg zu Landsberg a. W., 900 4, die erte, nämlich die von ihm betriebene gesamte ß troß Auf- | Musikbücherei und namentli die Druck-, Verlags- 8bewtüigung | und Herausgeberrehte von Musikwerken, die ihm von Antrage, die | nahstehenden Firmen bezw. Personen zugesichert sind: tember 1892 Breitkopf & Haertel,

Prozeßbevollmächtigter : lagt gegen den mit un- wesenden ledigen voll- r, früher in Gündel- 1, auf Grund Kaufs, mit dem Antrage, 1) zu gte {uldig sei, ter Klägerin Zinfen zu 59/9 vom

geb. Wahrenberg, in Berlin, êmar Silesinger der Gewehrfabrik zu Erfurt. Wahrenb i

jeßt unbekannten daß im Grundbuch Grundf}tücks Nr. 2 für d

uf fih zu leiden; 2) das Sicherheitsleistung für vorläufig voll- 1 Die Klägerin ladet den Be- klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits K. Landgerichts Heilbronn den 2. Juli 1907, Vormittags mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die Auszua der Klage bekannt gemacht.

Heilbrouu, den 10. April 1907.

Gerichtsschreiberei ges K. Landgerichts.

Urteil gegen

Rechtsantwwali echtsanwalît streckbar zu erklären.

Schmulewit

vor die Zivilkammer des

auf Dienstag, bezahlt seien, eingetragen stehen und da

forderung von den Beklagten eine Löshung nicht zu erlangen gewesen sei, mit dem Beklagten als Erben des am 18. Sep zu Berlin verstorbenen Kaufmanns Wilhelm Wahren- Mar Brockhaus, berg zu verurteilen, über die auf dem Grundstück Mrotschen sämtli in Leipzig, bteilung II Wilhelm Wahrenber getragenen 300 Taler = 900 Æ n grundbuhmäßiger Form zu erteilen und dieselbe, so rof. Engelbert Humperdinck in Berlin, wie die von den Beklagten zu beshaffenden Erb- trektor Max Battke in Berlin. Hypothekenbrief über die Der Zuschlag wird erst 2 Wochen na os: 300 Taler dem Kläger zu übergeben, au die Kosten | des Meistgebotes erteilt. Sollte jedoch innerhalb das Urteil au gegen | dieser 2 Wochen Herr Emil Weiszberger, genannt i ufig vollstreckbar zu er- | Weißenturn, die zum Verkauf gebrachten Re klären. Die Kläger laden den Beklagten zu 2 zur | Werte zu dem abgegebenen Meistgebote übernehmen mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die wollen, so wird der Zuschlag dem Meistbietenden ivilkammer des Königlichen Landgerichts zu | nit erteilt. Juli 1907, Vor-| Berlin, 13. April 1907.

mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung , einen bei ès

dem geoahten Gerichte zugelafsenen Anwalt zu be- Musikbütherei Weißenturn stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird | Verlagsgesellschaft m. b. H. in Liquidatiou. dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Schueidemühl, den 9. April 1907. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Die Domäne Neuendorf im e Fischhausen, Oeffeutliche Ladung. In der Zusammenlegungösahe von Kreis Rotenburg a. Aktenzeichen Lit. R. nannten, mit unbekanntem Aufenthalt abw eteiligten zur Vollziehung des Rezesses auf tag, den 3, Juni 1907, Vormittags 10 ade @röße .. «« :0OLAO 18 Uin,

vor die Königliche Spezialkommission 1 zu Caffel

iferplaÿ 421, unter dem Hinweis auf § 4 des Erforderliches Vermögen . . 150 000 4 eladen: 1) Jo- Bisheriger Pachtzins . . . 17099

| angmeifter, Hermanns Sohn, in Amerika, Nähere Auskunft, auch über die Vorausseßungen 2) Elisabeth Saugmeister, Hermanns Tochter, da- | der Zulaffung zum Mitbieten, erteilt

selbft, 3) Heinrih Grau, Christophs Sohn, in Königsberg, deù 26. März 1907.

4) Heinrich Martin Ruhl, Konrads Königliche Regierung,

in Amerika, 5) Wilhelmine Pabst, ledig und | Abteilung für direkte Steuern, Domäneu ig, 6) Wilhelm Schmidt, Konrads Sohn, und Forsten W.

Der Schuhmachermeister Eduard Forstmeyer von Heidenheim als Vormund über das am 2. August 1906 unehel. geborene Kind namens Babetta Maria Fertméher und als Bevollmächtigter der Dienstmagd

isette Forstmeyer von Heidenheim hat am 10. April 1907 gegen den led. Kaufmann Hans Clemens Weißbecker von Nürnberg, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, unter Vorladung des Weißbecker in den zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits be- stimmten nachbezeihneten Termin zum K. Amts-

erichte Heidenheim a. H. auf Feststellung der Vater- haft und Leistung von Unterhaltsbeiträgen 2c. Klage für vorläufig

vollstreckbar zu erklärenden Urteile zu Recht zu sprechen : I. Es wird festgestellt, daß der Beklagte der Vater des von der ia Forstmeyer am 2. August 1906 elihen Kindes „Babetta Maria" ist.

11. Der Beklagte wird verurteilt: 1) dem Kinde von der Geburt bis zur Vollendung des sechzehnten Lebensjahrs den Unterhalt durch Entrichtung einer an den Vormund zu leistenden, je für dret Monate Aa Ee Geldrente von MOONt 60 k ar

Der Kläger Ee: g aus Landsber Oeffentliche Zustellung.

Der Altsiger Eduard Krause in Elhdorf per Drugehnen, Prozeßbevollmächtigter: er in Königs

eiter Johann

Justizrat Neß- Pr., klagt gegen 1) den ried Krause, Wehlau, 2) den Arbeiter Eduard Krause, früher 3) den Tischlermeister Ernst früher in Bomumelsvitte Memel, sämtlich jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagten im Auf- gebotsverfahren Anspruch auf die im Grundbuche des Grundstücks Rosignaiten Nr. 4 in Abteilung 111 unter Nr. 3 für den Johann Christof Krause ein- getragene mütterlihe Erbteilspost von 22 Talern 13 Silbergroshen und 5 Pfennigen erhoben haben, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurteilung eden der Beklagten zur Zurücknahme des pruhs gegen Löschun Grundbuche und in die

willigen. Der Kläger ladet die Be en Verhandlung des Rechtsstreits vor das Köntg- e Amtsgerichts in Königsberg i. Pr. Abteilung 12, 4. Juni 1907, Vor- fFentlihen Zu- kannt gemacht.

ausrweispapiere und den

in Könlgsbera P Sie L t n Köntgsberg i. Pr., erheitsleistung für vor wird dieser Auszug Aktenzeichen: 22. O. 8 Lebreht Krause, Verlinu, den 9. April 1907. Arendt, Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts 1. Zivilkammer 7.

Oeffeutliche Zustellung.

Der Hofshuhmachermeifter Wilhelm Breitsprecher ilhelmstraße 13, Prozeßbevoll- . Markwald in t gegen den r in Schöône-

emühl auf den 6.

in Berlin, Neue mächtigter: Rehtsanwalt Justizrat Berlin W., Mohrenstraße 10, kl Grafen Rudolf vou Stillfried, frü Barbarossastraße 48, jegt unbekannten Auf- enthalts, auf Grund der Behauptung, daß Beklagter ihm für im Juli, August, September und Dezember 1905 gelteferte Waren und Arbeiten 300

4 vom Hundert Zinsen f x \hulde, mit dem Antrage auf kof urteilung des Beklagten zur Zahlung an Kläger von 300,50 Æ nebst 4 vom Hundert Zinsen seit 1. Januar 1906, ferner auf Grklärung des Urteils eventuell gen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar. er Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- des Rechtsstreits vor die 13, Zivilkammer ihen Landgerihts 11 in Berlin S8W. 11, alleshes Ufer 29—31, auf den 17. Juni 1907, ormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen

der genannten

ä i iti erEa A [d zu gen hren, dann das seinerzeitige Schulge Cin: jus. mtuide

e Krankheits- und Beerdigungskosten, falls das Kind während der bezeichneten Zeit erkranken oder sterben sollte, zu bezahlen, 2) an die Kinds- mutter 70 4 Entbindungskosten und Sehswochen- kfostenentschädigung zu entrichten, 3) die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wurde auf Freitag, den 7, Juni 1907, Vormittags 9} Uhr, im Mittelsrayfer des K. Amtsgerichts Heidenheim,

50 6 nébst Januar 1906 ver- tenpflihtige Ver-

immer 43, auf mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der s stellung wird dieser Auszug der Klage be] i, Pr., den 5. April 1907.

reiber des Köntglichen Amtsgerichts.

R T TRERE

Oeffentliche Zuftellung.

Die Maria Bontemps, Näherin zu Masmünster Prozeßbevollmächtigte : Rechtsanwälte Justizrat Dümmler und Wirth in Mülhausen klagt gegen 1) ‘Karl Vontemps, Zeichner, 2) Ernst Bontemps, Chemiker,

Königsber

Der Gerichts\ eseßes vom 24. Juni 1875

Mittelfranken, bestimmt, wozu der unbekannt wo is aushaltende Beklagte dur gegenwärtige, geriht-

bewilligte öffentliche Zustellung vorgeladen wird« Westfalen,

üher in Passaie,

beide jeßt ohne bekannten | 7) Christoph Litzebauer, Petér Heinrihs Sohn t unter der Behauptung: | in Amerika, 8) Johannes inte Li S lägerin sowie eine weitere | Peter Heinris Sohn, in merika, 9) Katharine die von der Klägerin unter- Litebauer, Peter Heinrichs" edige Tochter, daselbst, rben ihres am 6. September | 10) Georg #Friedrih Litzebauer, Bâcker , Peter ¡u Masmünster verstorbenen Vaters. | Heinrichs Sohn, daselbst, 11) Heinrih Wilhelm Vater während seiner leßten Lißebauer, Peter Heinrichs Sohn, in Amerika, he Kosten der Pflege, | 12) Clise Lizebauer, Peter Heinrichs Tochter, da- räbnisses bezahlt bezw. | selbst, 13) Martin Wollrath, Martins Sohn, da- 1960,15 A belaufen. | selbst, 14) Simon Saul, Loÿgerber, daselbst, 3 ndensein von 4 Crben | 15) Katharina Köbberich, daselbst, 16) rtedrih älfte mit dem Betrag von | Sangmeifter, Hermanns Sohn, 17) Peter Efferts- eantragt: Kaiserlies Land- | bushs Witwe, Minna geborene Däe, gten unter Samthaft yer- Caffel, den 9. April 1907. Betrag von 980,07 46 Köntgliche Generalkommission. Nr. II1 2560.

fet dem Mlagefadë I DRRABUNNRE R CZNOZA S NRRS E S A ER E R ZRINESA A Ai D T

Kosten des N

Zum

[3958] Bekauntmachung.

Nürnberger Kreditvereins, einge- Dienstag, den 30. April 1907, Mittags Haftpflicht hier, | L2 Uhr, follen die im Rechnungéjahre 1907 im anwälte Justizrat | diesseitigen Betriebe voraussihtlich eutstehenden hier, gegen den | Materialien als :

dt von bier, nun etwa: 4000 kg Eisenblech in verbrannten Glüh- Genoffen, Beklagte, und Härtekästen,

wurde die öffentlihe Zu- » 29 000 kg altes Flußeisen,

und is zur Verhandlung über

lage die öffentlihe Sißung der © 000 Kg altev Gußei K. Landgerichts 4000 kg Gußeisen in verbrannten Rost-

, 1800 kg altes Flu

oe,

en,

i Juni 1907, stäben und Retorten, Sigzungssaal Nr. 30 im « 30000 kg Dreh- und Bohrspäne (trockene) Weintraubengasse, aus Eifen und Stahl, Beklagten geladen e 150 000 kg Fräs\späne (mit Oel getränkte) Aufforderung, rechbtzeitig einen beim aus Eisen und Stahl, richte Nürnberg zugelassenen Rechtsanwalt «„ 2000 kg Stahl in unbrauhhbaren Feilen,

20 kg altes Weißblech,

7 100 kg altes Zinkblech, Drechsler- L 10 kg alter Filz, esold hier, é 230 kg altes Leder, ¿ 900 kg Tau- und Strickwerk, J 200 Stüdck alte Glühlampen, ¡zu bezahlen Ï 20 alte Trockenelemente und

20 kg altes Gummi Vorschriftsmäßige Angebote sind mit der Auf- rift:

„Ankauf alter Materialien“ versehen der unterzeihneten Direktion bis zum ge-

Die Bedingungen liegen im diesseitigen Geschäfts- zimmer gus, können au gegen portofreie Einsendung

Vorschriftsmäßige Formulare zu Angeboten werden Königliche Direktiou

dem Kläger eine Löschungs- J. Rieter-Biedermann, I Zahl 2 für den Kaufmann Bote & Bock in Berlin, a. W. ein- Sey Litolff in Braunschweig, Zinsen in ug. Cranz in Brüffel,

te und

S. Delmonte. [2098] Domänenverpachtung.

9 km von der Stadt und dem gleihnamigen Bahnhof

Rotenburg, | Fischhausen entfernt, soll am A1, Mai d. J., Regierungsbezirk Cassel, | Vormittags 10 Uhr, im Regierungsgebäude hbier- . 188, werden die nach- | selbst, Zimmer 170, auf die als 18 Jahre zu rehnende elenden Zeit von Johannis 1908 bis 1. Juli 1926 merst-

onu- | bietend verpachtet werden. Grundsteuerretnertrag «xa TESEN E