1907 / 103 p. 11 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

amerika ausgewandert (Antragsteller: Kaufmann Robert Liebert in Germ,

4) Masginenschlosser Ernst Robert Stümpel, e. am 26. Januar 1856 in Auerswalde, zuleßt in

hemniy wohnhaft, Sohn des Strumpfwirkers Fohann Gottlch Stümpel und seiner Ehefrau, Johanne Christiane geb. Ranft, in Chemniß, aus-

ewandert am 17. April 1888 nach Amerika (Antragsteller: Schuldirektor Friedrih Ernst Ranft In Chemni),

5) Agnes Marie Sehreiber, geb. am 3. April 1845 in Chemniy,

6) Ernst Heinrih Schreiber, geb. am 27. No- vember 1849 daselbst, zu 5 und 6: Kinder des Schneidermeisters Gottlieb Ferdinand Schreiber und einer Ehefrau, Marie Rosine geb. Zschocke, mit ibren Eltern am 29. Iuli 1853 nah Amerika aut- r Oen: Lokalrihter Alexander

ietrih in Chemniß),

7) Schlosser Maximilian Otto Lingel, geboren am. 15. Fanuar 1850 in Potschappel, im Jahre 1871 von' Chemniy aus nach Nordamerika ausgewandert 2 A Schußzmann Karl Heinri Richling

en).

Die zu 1 bis 7 genannten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 30. De- zember 1907, Vormittags ¿12 Uhr, anbe- raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. Alle diejenigen, welche über Leben oder Tod der Verschollenen Aus- kunft zu erteilen vermögen, werden aufgefordert, alsbald und spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte hierüber Anzetge zu erstatten.

Chemnitz, 26. April 1307.

Königliches Amtsgericht. B.

[10284] Aufgebot.

Der Schuhmacher Georg Herrmann in Honhardt, O.-A. Crailsheim, hat beantragt, die verschollene Barbara Frauk, gebr. am 20. September 1866, uneheliße Tochter der Eva Katharine Berger, ge- wesenen Taglövnerin in Mainkling, Gem. Honhardt, zuleßt wohnhaft tn Mainkling, für tot zu erklären. Die bezeihnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Montag, deu 3. Februar 1908, Vormittags 10 Ube, vor dem unter- zeichneten Gericht anberaumten E zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen “vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Crailsheim, den 24. April 1907.

Königliches Amts3gericht. Amtsrichter (get) Kögel. Veröffentlicht durch A.-G.-Sekr. H offmann.

[10286] Aufgebot. F. 2/07.

Der Metalldreber Ludwig Benz I. von Schueppen- hausen hat das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todeserklärung beantragt bezüglih Heinrih Philipp Schmidt von Schneppenhausen, geb. daselbst am 4. Juli 1835, welher im Jahre 1853 nah Amerika ausgewandert und seit etwa 20 Jahren verschollen ist. Dem Antrage gemäß werden aufgefordert: 1) der Verschollene, sich spätestens im Aufgebots- termin Dienstag, den 14. Jauuar 1908, Vorm. U1L Uhr, bei dem unterzeichneten Gerihte zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung desselben erfolgen wird; 2) alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem untezeihneten

eriht Anzeige zu machen; 3) alle, welchr Erb- ansprühe an den Nachlaß des Verschollenen bilden zu können glauben, so!che zum Aufgebotstermin bei dem Gerichte anzumelden und durch den Nachweis ihrer Erbeigenschaft zu begründen.

Darmstadt, den 26. April 1907.

Großh. Amtsgericht. IT.

110287]

Nr. 4307. Auf Antrag des Abwe“enheitspflegers, Tag- Iöhner Konrad Müller in Eberbach wird der am 23. Mai 1824 zu Eberbach geborene verschollene Bäcker Konrad Bussemer aufgefordert, \sich spätestens in dem auf Dienstag, den 10. Dezember 1907, Vor- mittags 10 Uhr, bestimmten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls feine Todeserklärung erfolgen wird. Zugleih werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen ver- mögen aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin dem: Gericht Anzeige zu machen.

Eberbach, den 23. April 1907.

Gr. Amtsgericht. (L. S.) gez.: Dr. Schüler. Dies verdfentliht: Heinrich, Gr. A.-G.-Seketär.

9919] Aufgebot von Verschollenen.

1) Der am 17. Januar 1819 zu Göppingen ge- borene Johann Christian Nie, Sohn des verstorbe- nen Johann Ulrich Nieß, Fuhrmanns in Göppingen,

2) der am 13. September 1853 zu Göppingen

eborene Wilhelm Hegtzel, Sohn des verstorbenen V ohannes Hegel, Schmieds in Göppingen,

3) die am 9. Mai 1836 zu Göppingen geborene Fohanna Rosine Kref, angeblich Ghefrau eincs gew. Louis Mack, Tochter des verstorbenen Johann Gottlieb Kreß, Rotgerbers in Göppingen,

4) der am 3. Januar 1844 zu Heubach), O -A. Gmünd, geborene Johann Georg Christoph Kref, Sohn des verstorbenen Johann Gottlieb Kreß, Rot- gerbers in Göppingen,

{sind sämtlich vor mehr als 10 Jahren von Göppingen, ihrem lezten inländishen Wohnsiß, aus nach Amerika ausgewandert und dort verschollen. Die ledige volljährige Os Hegel, Korsett- nähterin in Göppingen, hat als vermutlihe Erbin derselben das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todeserklärung der Verschollenen in zulässiger Weise beantragt. Die Verschollenen werden deshalb hier- mit aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 3. Januar 1908, Nachm. 3 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebot8- termin sich zu melden, widrigenfalls ihre Todes- Us erfolgen würde. Zug!eih wird jedermann, der Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermag, aufgefordert, spätestens in diesem Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Göppingen, den 24. April 1907.

Kgl. Amtsgericht.

Or. Velin, H.-R. Veröffentlicht durh Gerichtsschreiber Kieser. mugcbot. 4 F. 1. 07/2,

[9904] Die geschiedene Frau Amalie Weiß, geb. Conrad, in Kontopp hat beantragt, den vershollènen Brenner

._ Ernst Weiß, angeblich geboren am 4. Oktober 1828,

zuleßt wohnhaft in Deutsh-Kessel, für tot zu erklären.

Der bezeichnete Verscollene wird aufgefordert, fch |[

spätestens in dem auf den 16. November cr., Vormittags 1k Uhr, Zimmer Nr. 13, yor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots ermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, geht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

- Grüuberg i. Schl., den 20. April 1907.

Königliches Amtsgecicht.

[9905] Aufgebot.

Der Lehrer Adolf Pinkpank in Hagenow hat be- antragt, die verschollene ‘Magdalena Maria Sophia Kremer, geboren am 9. April 1838 zu Hagenow als Tochter des Ackersmanns Johann Christian Kremer und seiner Ehefrau Luise Friederike Doro- thea geb. Hohensbein, zuleßt wohnhaft in Hagenow, für tor zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 13. November 1907, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Geriht anberaumten Auf- gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Geriht Anzeige zu machen.

Hageuow i. M., den 24. April 1907. Großherzoglides Amtsgericht.

[9878] Aufgebot.

Der Fischer Karl Shwanz zu Kammin hat be- antragt, den vershollenen Hermann Karl Ludwig Büge, geboren am 16. Oktober 1848, zuleßt wohn- haft in Kammin, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 3. Dezember 1907, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Zimmer Nr. 9, anbe- raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Lebèn oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Kammiu, den 25. April 1907. Königliches Amtsgericht.

(9907] Aufgebot.

Die Dienstmagd Katharina Anna Wiebke Gloy aus Sarlhusen hat beantragt, den verschollenen Andreas Peter Bieber, zuleßt wohnhaft in Breiten- berg, geboren den 24. September 1862 in Kletn- Sarlhusen, für tot zu erklären. Der genannte Ver- \{ollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 26. November 1907, Morgens 9 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Zimmer Nr. 3, an- beraumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An M, die Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Kellinghusen, 25. April 1907.

Königliches Amtsgericht.

[9908] Aufgebot. 2, F. 6/06. 6. Der Chausseevorarbeiter August Kuczwalski in Gr. Bandiken hat beantragt, die verschollenen Christian und Christine, geb. Dobrick, Buccholzs{en Eheleute und Karl Dobrick, zulegt wohnhast in Groß-Gilrwoe, für tot zu erklären. Die bezeihneten Verschollenen werden aufgefordert, fich spätestens in dem auf den 23. Januax 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer 7, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, die Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine vem Gericht Anzeige zu machen. Marienwerder, den 23. April 1907. Königliches Amtsgericht.

[9909] Aufgebot.

Der Kaufmann Ludwig Masche zu Neuhaldenk- lcven, welher gerihtsseitig als Pfleger des am 11. Oktober 1851 zu Neuhaldensleben geborenen und his zum 17. Juni 18986 daselbst wohnhaft eigt seit dieser Zeit aber in unbekannter Abwesenheit lebenden Klempners Karl Stuhlmanun bestellt ift, hat beantragt, diesen für tot zu erklären. Der be- zeichnete Verschollene wird aufgefordert, si spätestens in dem auf den 24. Januar 1908, Vor- mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, geht die Aufforderung, |pä- testens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu

machen. Neuhaldensleben, den 19. April 1907. Königliches Amtsgericht.

[10293] Aufgebot.

Der Wilhelm Christian Friedrih Becker in Fndianapolis, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Albrecht in Malchin, hat beantragt, die verschollene Henriette Fohanna Friederike (Jette) Lau, geb. Beer, seine Mutter, zulezt wohnhaft in Neukalen, für tot zu erklären. Die bezeihnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 13. November 1907, Vormittags 10 Uhr, yor dem unterzei@neten Gericht anberaumten Auf- gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Neukalen, den 26. April 1907.

Großherzoglihes Amtsgericht.

{9920} Aufgebot.

Der Privatier Ludwig Obletter in München hat als Pfleger des Max Bauer, geboren am 6. Juli 1834 als Sohn des Schullehrecs Johann Nepomuk Bauer von Bernau und dessen Ehefrau Theres, ge- borenen Zehentmater, zuleßt in München als Photo- graphengehilfe beschäftigt, beantragt, daß genannter Max Bauer, der avgebliH im Jahre 1880 aus- gewandert und seither verschollen it, für tot erklärt werde. Der genannte Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 27. No- vember 1907, Vormittags 97 Uhr, im Sitzungssaale des unterfertigten Gerichtes an- beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die as exfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben odex Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen.

Prien, den 25. April 1807.

K. Amtsgericht Prien.

10294] Aufgebot.

Die Tischlermeisterfrau Margarethe Fobbe, ge- borene Loschihki, aus Neu-Finkenkrug bei Spandau, Chausseestraße, hat beantragt, den vershollenen Leut- nant Karl Friedri Hugo Romeo von Wobeser,

eboren am 9. Mai 1810 zu Labuhn, Kreis Lauen-

urg i. Pomm., zuleßt wohnhaft in Pobloß, Kreis Neustadt, Westpr., für tot zu erklären. er be- zeihnete Verschollene wird aufgefordert, ih spätestens in dem auf den 7. Januar 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe- raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergebt die Aufforderung, \päte- lens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Neustadt, Westþpr., den 17. April 1907.

Königliches Amtsgericht.

[10297] Ao

Der Besitzer Franz Slominski aus Dombrowken hat beantragt, den verschollenen Landwirt Leo Kasimir Slominski, Sohn der Joseph und Marianna, geb. Szada, Slominskischen Eheleute, geboren am 4. März 1871 in Klein-Schlanz, Kreis Dirschau, ues wohnhaft in Dombrowken, für tot zu erklären. Der bezeihnete Verschollene wird auf- gefordert, fich spätestens in dem auf den 9, März 1908, Vorm. 9 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Zimmer 26, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, geht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Pr.-Stargard, den 24. April 1907.

Königliches Amtsgericht.

[10300] Aufgebot.

Der Anbauer H. Röhrs in Schulingen bat be- antragt, den verschollenen Hermann Hinrih Röhrs, geboren am 28. Dezember 1828, zuleßt wohnhaft in Nindorf, für tot zu erklären. Der bezeihnete Ver- \chollene wird aufgefordert, sich \vätestens in dem auf Freitag, den S. November 1907, Baus 11. Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe- raumten e Aba t zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Verden, den 23. April 1907. Königliches Amtsgericht. [9911] Aufgebot. Nr. 8683. Der ledige Landwirt Karl Mülhaupt

in Reckingen hat beantraat, die verschollenen Johann Georg Mülhauvt und Philipp Mülhaupt, zuleßt wohnhaft in Reckingen bezw. Rheinheim, für tot zu erklären. Die bezeihneten Verschollenen werden auf- gefordert, \sich spätestens in dem auf Mitt- woch, den §8. Januar 1908, Vormittags 9X3 Uhr, vor dem Gr. Amtsgeriht Waldshut an- beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Waldshut, den 23. April 1907.

Gerichts\hreiber Großherzoglichen Amtsgerichts:

Schmitt.

[9913] Aufgebot.

Der Besitzer Andreas Weilandt aus Plögig hat beantragt den verschollenen Kätner Josef Przy- muszalla, zuleßt wohnhaft in Plögzig, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufge- fordert, sich spätestens in dem auf den 2. De- zember 1907, Vorm. 11 Uhr, vor dem unter- zeihneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welGe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, geht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Seen den 18. April 1907.

öniglihes Arntsgericht.

[9902]

Der behufs Todeserklärung des Ferdinand Thal- maun auf den 20. September d. J. angesehßte Termin if} aufgehoben.

Braunschweig, den 26. April 1907.

Herzogliches Amtsgericht. 1. R. Engelbrecht.

[7449]

Am 26. Mai 1906 ift in Breslau, ihrem Wobn- sige, die unverebe:ihie Volks\hullehrerin Cäcilie Steinbrecher, geboren am 11. März 1844 in Breslau als Tocter des Pedells am Gymnasium Ernst Stein- brecher und seiner Ehefrau Caroline geborene Stein- breher, verstorben. Der Stellenbe fr Bernhard Steinbreher in Klein-Wilfkawe bei Oberniak, Kreis Trebnitz, und der Lademeister a. D. August Stein- breher in Kanth als Söhne eines vorverstorbenen Dheims der Grblasserin von väterlicher, sowie die verehelißte Valeska Dümicben, geborene Schäfer, in Dresden, Zahnsgasse 3, als Enkelin einer vor- verstorbenen Tante, und der Grundstücksbesißer Karl Steinb:eher aus Noe3, Kreis Rothenburg, die Kauf- leute Gustav und Heinri Steinbrecher in Görliß als Söhne vorverstorbener Obeime der Erbiasserin von mütterlilher Seite haben für sich und den Kauf- mann Alois Oswald Sieinbreher in Halle, den Rektor Franz SteinbreGer in Langfubr, den Tuch- kaufmann Nobert Steinbreher in Naumburg a. Qu. als Söhne vorverstorbener Oheime, den Gustav Roesler in Herzogswalde bet Naumburg a Qu., die verehelichte Fleisher Selma NRochner in Liebenthal, Reg-Bez. Liegnitz, als Enkel und die minderjährige Ilie Rauschenbah in Halle ‘als Urenkelin vorver- storbener Oheime der Erblasserin die Erteilung eines gemeinshaftlihen Erbscheins als “geseßliche Erben beantragt. Alle diejenigen, denen glei@e oder bessere Erbrehte auf den Nachlaß der Erblasserin zustehen, insbesondere etwa vorhandene Abkömmlinge a. des am 12. März 1796 in Trebniß heerdigten Stiftsamtspfänders Josef Steinbrecher, b. des Johann Anton Martin Steinbreher, geboren in Trebniy am 9. November 1774, c. der Anna Barbara Hedwig Steinbrecher, geboren ebendort am 12. Juli 1777, d. der Bernarda Josefa Sophia Steinbrecher, g?- boren ebendort am 15. April 1782, o. der Marta Antonia Philippina Josefa Steinbrecher, geboren ebendo:t am 2. Juli 1784, f. des Franz Karl Bernhard Ionathan Steinbrecher, geboren ebendort

am 18. Februar 1792, werden aufgefordert,

spätestens am L7. September 1907 h,j d ] unterzeichneten Gericht zu melden. Der reine Nad

laß soll 16 682,13 M betragen. Breslau, den 9. April 1907. Königlihes Amtsgericht.

[9903]

Am 4. August 1905 i} in Breslau die verwitwet Shuhmacher Johanna Aberle, geb. Pokorag, bie is 23. Mai 1833 als Tochter der Schuhmacher Thomas und Agnes, geb. Kuboth, Pokoraschen Eheleute q boren ist, gestorben. Der als Pfleger des Nalasiez der Erblasserin bestellte Rechtsanwalt Buda hg hier hat Erteilung eines Erbscheins beantragt, Alle diejenigen, denen gleiche oder bessere Ee auf den

a q der Erblafserin zustehen, wie a. {hre Schwester Franziska Stellmach, geb. Pokora Ä Guttentag, b. ihren Nichten Agnes Sprotte d Marie Mikos, geb. Pokora, ia Tarnowiß hjy Beuthen O.-S., Pauline Morczinnek und Am Agnes Pokora in Gaiden sowie Hedwtg Hoba iy Bobrek, c. ihrem Neffen, dem Hüttenarbeiter Pas ta in Lipine, d. den Kindern thres verstorbenen

effen Ludwig: Emanuel, Marie und Constantine insbesondere etwaige Abkömmlinge einer in dey dreißiger Jahren nah Wien gegangenen SW{hwester der Erblafserin Marie und eines in den 50 er Jahreg nach Rußland ausgewanderten Bruders Josef ter Erblasserin werden aufgefordert, ih \pätestens am 20. September 1907 bei dem unterzeihneten Gerichte zu melden. Der Wert des reinen Nag lasses ist auf etwa 600 M angegeben.

Breslau, den 20. April 1907.

Königliches Amtsgericht.

N Auf den Antrag des Rechtsanwalts Rogosindki in Breslau, Pfleger des NaŸlasses der am 29. De zember 1891 in Breslau verstorbenen Arbeiterwitwe Johanna Wandel, geborene Schmidt, aus Breélau Laurentius\traße Nr. 10a, werden die Erben der enannten Erblasserin aufgefordert, pätestens im ufgebotstermine, am 16. April 1908, Vor- mittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte, Museumstraße Nr. 9, I. Stock, Zimmer Nr. 24 sh zu melden, widrigenfalls der Nachlaß dem s meldenden und legitimierenden Erben, in Ermangee lung dessen dem Fiskus wird verabfolgt werden und der si später meldende Grbe alle Vertügungen des Erbschaftsbesißers anzuerkennen s{huldig sein wird,

und weder Rechenschaftslegung noch Ersay der

Nutzungen, sondern nur Herautgabe des noch Vor- handenen wird fordern dürfen. Breslau, den 22. April 1907. Köntgliches Amtsgericht.

[10289] Aufgebot.

Der Rechtsanwalt Weil zu Goldberg i. Sl, hat als Pfleger des Nachlasses des am 17. Februar 1907 in Goldberg i. Schl. verstorbenen Bankiers Edgar Gröhe aus Soldberg i. Schl. das Aufgebots verfahren zum Zwecke der AueiMieung von Nath- laßgläubigern beantragt. Die achlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Bankiers Edgar Gröhe spätestens in dem auf den 26. Juni 1907, Vor- mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 2, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; urkundliche Be weisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift bei zufügen. Die AERENLE, welche fi nit melden, können, unbeshadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermädk- nissen und Auflagen berücksihtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung vertan als

sh nah Defrie gund der nicht ausgesclossenen Y

Gläubiger noch ein Uebershuß ergibt. Die Glâu- biger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen der Erbe un beschränkt hastet, werden durch das Aufgebot nig betroffen.

Goldberg i. Schl., den 27, April 1907.

Königliches Amtsgericht.

[9900] Oeffentliche Béekauntmachung. 111. V1 401. 07,

Ueber den Nachlaß des zu Berlin am 283. Zul 1906 verstorbenen Kaufmanns Hetnrih Silberberg ist die Nachlaßverwaltung angeordnet und t Rechtsanwalt Dr. Huzo Heymann hier, 80, 16 Brückenstraße 6 11, zum Nahlaßverwalter bestellt worden.

Berlin, den 23. April 1907. Königliches Amtsgericht Berlin-Mitte.

[9899] Vekauntmachung. L

Durch Ausschlußurteil vom 17. April 1901 find die vershollenen beiden erstehelihen Kinder der ant 27. Mai 1879 in New York verstorbenen Karoline Regine Kantwerck, vereheliht gewesenen Ruf, ged Reichert, namens Frederid Ruf und Charles Ruf aeboren in der Zeit von 1865 bis 1876, mit Wirkung für das im Inlande befindliche Vermögen für 10 erklärt worden. Als Zeitpunkt des Todes wird df 31. Dezember 1906 festgestellt.

Verlin, den 17. April 1907. i Königliches Amtsgeriht Berlin-Mitte. Abteilung ®

[10299] K. Amtsgericht Reutlingen.

Dur Aus\s{lußurtetil vom 23. April 1907 wurde der verschollene, am 10. Oktober 1860 zu Reutlinget als Sohn des + Johann Peter Lahenmann, Zinmtl manns, und der F Rosine Chiistine geb. Keppler fl Reutlingen geborene Christian Lachenmanu tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wurde 1. Januar 1892 festgestellt.

Den 27. April 1907. j;

Gerichts\chreiber Haubenfak. [9906]

Durch Aus\{lußurteil des unterzeichneien Geridl vom 16. Juni 1906 sind die Inhaberaktien Klosterbrauerei Röderhof ta Röderhof bei A stadt über je 1000 4, und zwar die uns 1218, 338, 375, 450, 458 und 472, für krafilos wt klärt; ferner ist der Anspruch aus den noch "A (iem Gewinnanteilsheinen auf den Inhaber osen.

Halberstadt, den 20. April 1907.

öniglihes Amtsgerit. Abt. 6,

Abt. 111,

[9916] gte Dur unser heutiges Ans\hlußurteil ift die aof Nr. 218 der Frankfurter Vorort-Terrain-Ges t zu Frankfurt a. M. über 1000 4 für kra tlo flärt. 45. F. 22/06. 9. Fraukfurt a. M., den 22, April 1907. J dniglihes Amtsgericht. Abt. 45.

K: 103.

M inter uhungbfac

en

Ao und Invaliditäts- 2c. Versicherung. Nerkäufe, Verpachiungen, Verdingungen 22. Rerlosung 2c. von Wertpapieren.

zum Deutschen Neichsan

erlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

Fünfte Beilage

S

10, Vers

zeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger.

Berlin, Montag, den 29. April

1907.

Tommand gele nalen auf Aktien und Aktiengesellsch. ir

a : L Öffentlicher Anzeiger. | {g n lm

iedene Bekanntmachungen.

\ufgebote, Verlust- u. Fund- ben, Zustellungen u. dergl.

g]

' botsverfahren, betreffend die vier-

b ei crtialobligationen der Frankfurter Hof

cesellsaft zu Frankfurt a. M. Lit. A Nr. 203

Nr, 203, je LI04 I 6, ift eingestellt, also

F3 26.

ht aifei a. M., den 22. April 1907.

Königliches Amtsgericht. Abt. 45.

h] :

\ er heutiges Aus\hlußurteil ist der vier-

1 v cndbriet der Ae ypotheken- ¡u Frankfurt a. M. Serte 18 Ut. O Nr. 153 038 angs E G 1000 4 für kraftlos er- “4 F. 11/03.

Mi L M., den 22. April 1907.

Königliches Amtsgericht. Abt. 45.

fd Auts{lußurteil Herzoglichen Amtsgerichts

j beutigen Tage if der 4 °/oige Pfand- Wie 18 Uit. B Nr. 6478 vom 1. März 1894 Pcuuns@weig-DannoversMen Hypothekenkank für los erklärt. L iscweia, des 25. E 1907.

endag, Veriht8schreiber Wi Setroolilbén Amtsgerichts.

0]

d, Auss{lußurteil des hiesigen Großherzoglichen Haerihts vom 12. Januar d. I. ist Ci als lbe den Pfandbrief Serie 4 Nr. 2315 Lit. B r 1000 Á und den Me! Serie 4 Nr. 1203 D über 100 M der Mecklenburgischen Hypothekens Veselbank in Schwerin für kraftlos erklärt, 4 Urteil des unterzeichneten Gerichts vom 15. März 7 aufgehoben worden.

‘hierin, den 19. April 1907. Großherzogliches Landgericht. Zivilkammer I.

l D Kuxshein Nr. 39 des Gisenstein- und Kupfer- hergwerks Honigsmund-Hamberg in der Gemeinde enba is durch Urteil vom 26. März 1907 für flos erklärt worden. liegen, den 24. April 1907.

Königliches Amtsgericht.

02 pr heutiges Aus\{lußurteil ist von uns auf trag des Sattlermeisters Friedrich Que in Neu- t der auf seinen Namen lautende Kapitaleinlage- in Nr. 8152 der Vereinsbank in Wismar über ) M vom 28. Januar 1904 und auf Antrag des byihtersohnes Haus at ¡u Reinshagen der auf sen Namen lautende aleihe Schein Nr. 7669 über 1) A vom 3. Juli 1902 für kraftlos erklärt. Wismar, den 26. April 1907.

Großherzoglih Mecklenb. Amtsgericht.

1291]

Nie bon der Deutschen Lebensversiherungsgesellschaft 1, am 20. Juli 1881 auf das Leben des Wirk- iftsbeamten reg Mexrtin in Warmuntowiy aus- telte Police Nr. 93 758,

b. am 1. Juli 1859 auf das Leben des Bäckers nich Gustav Steinberg in Hückeswagen aus- [lte Police Nr. 19 262

verden für kraftlos erklärt.

Lübeck, den 22. April 1907.

Das Amtsgericht. Abteilung 8.

079]

Dur Aus\{lußurteil vom 18. April 1907 ist der 1 d, Mai 1895 von Frau Major vou Quißow ete, am 5. Juni 1895 fällige, von Frau von uh angenommene, angeblich verlorene Wechsel er 3010,60 4 für kraftlos erklärt. Charlottenburg, den 18. April 1907.

Königliches Amtsgericht. Abt. 13.

I17] DSeiia T ETRE

Durch urser heutiges Ausschlußurteil ist der von ise Vollmar zu Frankfurt a. M. ausgestellte, von org Hof ebenda akzeptierte, am 20. Sinns 1904 lig gewesene, auf die Firma Seligmann Grüne- un in Frankfurt a. M. indossierte Wechsel vom y Per Los über 400 « für kraftlos erklärt. Fraukfurt a. M., den 22. April 1907. dniglihes Amtsgericht. Abt. 45. 0303 L Dur Aus\chlußurteil des unterfertigten Gerichts m 29. c, wurde der von der Firma Heilbronner Vierbücher Fabrik C. Holzwarth in Heilbronn am gust 190% auf G. Kohler Buh- und Papier- ttlagshandlung in Wunsiedel gezogene und von er afjeptierte, am 31. August 1905 fällige Wechsel

er 65,05 4 auf Antrag der Bank von Elsaß und

thringen in Mey für kraftlos erklärt. Wunfiedel, 26. April 1907. _ Kal. Bayer. Amtsgeriht Wunstedel. v0 Oeffentliche Zuftellung. K 1 31/06. „Ver Johann Georg Hirth, Weber zu Frankfort ilde a) vertreten durch Rechtsanwalt Dr. “dls er in Colmar, klagt gegen die Gugenie Hirth, L odfelden, früher in Basel (Schweiz), zur Zeit p bekannte» Wobn- und Aufenthaltsort, aus k %5 und 1568 B, G.-B., mit dem Antrage, bon den Parteien am 1. Dezember 1893 vor f Standesbeamten der Stadt Colmar geshlofsene T zu scheiden, die Beklagte für an der Scheidung dofte shuldig zu erklären und der Beklagten die e des Rechtsstreits zur Last zu legen; er vel die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des

Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Jum Zwecke der öfentlihen Zustellung

wird diefer Auzzug der Klage bekannt gemacht. ESolmar, den 22. April 1907.

Der Gerichts\{hreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[9875 Oeffentliche DUNELURg, Die Ebefrau des Meygers Wilhelm Bielefeld, Gmma geb. Passiepen, in Barmen, Westkotterstr. 54, E nate dil ri Recht3anwalt Günther in [berseld, klagt gegen thren Ehemann, ohne bes kannten Aufenthaltsort, früher in Elberfeld, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie be\{chtmpft und mißhandelt und feit dem Sahre 1904 b88li | verlassen habe, mit dem Antrage 1) die zwischen den ; K am 26. November 1902 vor dem Standes- eamten zu Barmen geschlossene Ehe zu trennen, 2) den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu | erklären, 3) dem Beklagten die Kosten zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Bervanatung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Glbexfeld auf den D. Juli 1907, Vormittags 10 Uhr, mit der Bullorverng einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwede der dfent chen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt ay Elberfeld, den 20. April 1907. Conrad, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[9891] Oeffentliche Zuftellung.

Die Anna Maria Keller, geb. Walz, in Nürnberg, Ster, Rechtsanwalt W. Oberländer n Sreiz, klagt gegen ihren Ghemann, Werkmeif|ter Leonhard Keller, früher zu eulenroda, jet unbe- kannten Aufenthalts, wegen Ghebru&8 und ehrlosen Verhaltens, mit dem Äntrage auf Scheidung der Ghe. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd- lien Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivil- kammer des Fürstlichen Landgerichts zu Greiz auf Sonnabeud, deu 29. Juni 1907, Vormittags 94 Uhr, nit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der durch Serichtsbeschluß bewilligten öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. ;

Greiz, den 26. April 1907.

Der Gericht3chreiber des Fürstlichen Landgeriehis Greiz.

[9892] Oeffentliche Zuftelluug. 3. R. 24/06.

In Sachen der Gmilie Wilhelmine Hofmann, eb. Börner, zu Meiningen, Beet erm S Re@teanwalt Größner daselbt, gegen den Schmied und Taglöbrer Chriftian Hofmanu, früher zu Meiningen, j-ßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ghe- scheidung, ladet Klägerin den Beklagten zur münd- lichen 2 A des Rechtsstreits vor die erste ivilkammer des Landgerichts zu Meiningen auf

reitag, den 28. Juni 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- daten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird diese adung bekannt gemahi.

Meiniugen, den 25. April 1907.

L, Ender, Obersekretär, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[9893] Oeffeutliche Zustellung. _

Die Frau Marie Steinke, geb. Goede, in Stettin, Prazelde o m g, Rechtsanwalt Dr. von Hille- randt in Steitin, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Emil Steinke, früher in Stettin, jeyt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte am 22. März 1904 die Ehewohnung heimlich verlassen habe und bisher nit ae lele seit dieser Zeit sch auch um die Klägerin und eine Kinder niht gekümmert, insbesondere für deren Unterhalt in keiner Weise gesorgt habe, mit dem ÄAntrage, die Ghe der Parteien zu trennen und dem Beklagten die Schuld beizumessen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur müadlichen Verhandlung des Rechtëftreits vor die 4. Zivilkammer des König- lichen Landgerihts in Stettin, Zimmer Nr. 7, auf den 10. Juli 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ferichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. en Zwette der fentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaht. Der Sühneversuch ist nih{1 für erforderlich erklärt.

Stettin, den 23. April 1907. Frese, Gerichtsschreiber des Köntglichen Landgerichts.

[9881] Oeffentliche Zuftellung. 15. O0. 1853/06. 6.

Die minder Bre Hildegard Charlotte Wieland u Berlin, Rheinsbergerstraße 48, vertreten durh Kren Vormund, Pastor Wilhelm Pfeiffer zu Berlin, Alt-Moabit 133, Prozeßbevollmächtigter : Rechts- anwalt Dr. Arnold Cohn, Berlin, Stra ua 51, klagt gegen den Hausdiener Walter Fabig, früher zu Berlin, Schliemannstraße 42, jeyt unbekannten

ibrer Mutter, der unverehelichten Arbeiterin Helene Wieland, in der g Gmpfängniszeit vom 12. Oktober 1903 bis zum 10. Februar 1904 bei- gewohnt habe, mit dem Antrage: Den Beklagten zu verurteilen, der Klägerin von ihrer Geburt an bis zur Vollendung thres 16. Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus vierteljährlich zu entrihtende Geld- rente, und zwar: im 1. Jahr 25 «t monatli, 9. und 3. Jahr 21 4 monatli, im 4., 5. und 6. Jahr 20 46 monatli, vom 7. bis 16. Jahr 91 3% monatli, und zwar die rückständigen sofort, die künftig fällig werdenden am 10. August, 10. No- vember, 10. März und 10. Juni eines Len Jahres, zu zahlen, deniseïben die Kosten des Rechtsftreits auf- zuerlegen und das Urteil für ven vollstreckbar

ehiéstreits vor die erste Zivilkammer des Kaiserlichen ‘Undgerichts zu Solm Mi den 28. Juni 1907,

Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte g

im | feüher in

vor das Königlihe Amtsgericht Berlin-Mitte, Ab- teilung 15, zu Berlin, Neue Friedrihstraße 12/15 ] Treppe, Zimmer 217—219, auf den 22. Juu 1907, Vormittags 94 Uhr. Zum Zwedcke ber öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 12. April 1907. L. S) Thon, Gerichtsschreiber

des Königlichen Amtsgerichts Berlin-Mitte. Abt, 15. [9873] Oeffentliche Zustellung. Der minderjährige Johann Mauerer, vertreten durch seinen Vormund Georg Mauerer, Steinhauer in ld, Kläger, Prozeßbevollmächtigter: Rechts- anwalt Albert Salomon bier. klagt gegen den Reisenden Albert von Reibunitz, früher iy Frank- furt a. M, z¿Zt. unbekannten Aufenthalts, Be- flagter, unter der Behauptung, daß die unehb- liche Barbara Mauerer von Roßbach am 21. August 1906 außerehelih ein Kind namens Johann Mauerer ge- boren, als dessen Vater der Beklagte bejeichnel wird, welcher allein mit der Kindesmutter innerhalb der gesetztihen Empfängniszeit in München ges{lechtli verkehrt habe, mit dem Antrage, den Beklagten dur vorläufig vollstreckbares Urteil zu verurteilen : 1) an- zuerkennen, paß er der Vater des am 21. Augufít 1906 in München von der Barbara Mauerer außer- ehelich geborenen Kindes namens Johann Mauerer ift, L an den Vormund für das Kind 145 4 rüd- ständigen Unterhalts für die Zeit vom 21. August 1906 bis 31. März inkl. zu bezahlen, 3) für die Zeit vom 1. April 1907 bis zum vollendeten 16. Lebensjahre des Kindes einen dreimonatlichen vorauszahlbaren Unterhalt von je 60 # zu ent- richten, das ganze seinerzeitige Shul- und Lehrgeld, die ganzen Kleidungskosten, die Krankheits- und Beer digungskosten, wenn das Kind vor vollendetem 16. Le Niojabr erkranken oder sterben follte und be- züglich der Beerdigungskosten die Erben des Kindes cine Bezahlung nicht herbeiführen könnten, zu be- zahlen, 4) die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündliden Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgeriht, Abteilung 6, in Frankfurt a. M. auf den 21. Juui 1907, Vormittags 9 Uhr,

immer Nr. 54 pt, Zum Zwecke der öffentlichen

ustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. : ;

Frankfurt a. M., den 26. April 1907. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

Abteilung 6.

[9488] Oeffentliche Zuftellung. 2. C. 626. 07/1. Die minderjährige Elisabeth Charlotte Koplin,

| (10089)

[9888] Oeffentliche Zustellung. Der Restaurateur Sottlieb Fröhlih zu Berlin, Lübedkersircße 23, Prozeßbevcllmächtigter: Redits- anwalt Th. Marcuse hier, Friedrichstraße 227, klagt segen den Erich vog Frie, jegt unbekannten ufenthalts, früher in Berlin, Werststraße 21, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte aus dem Wechsel vom 17. April 1906 als Äkzeptant 1500 M \chulde, mit dem Antrage, den Bellagten zur Zahlung von 1500 A nebst 69/9 Zinsen seit Klagezustellung kostenpflihtig zu verurteilen. Der Kläger ladet den Bekiagten voa neuem zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Kammer für Handelêsachen des Königlichen Land- gerichts 1 in Berlin, Neue Friedrichstraße 16/17, ¿weites Stockwerk, Zimmer 80, auf den s. Juli 1907, Vormittags 103 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedahten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Ju Zwedke der öffentlichen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Verlin, den 22. April 1907.

(L. i Krause Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts T.

[9887]

In Sathen des Hauptmanns von Pee ver- treten durch die Rechtsanwälte Rojenstock und Münzer hier, Charlottenstr. 50/1, gegen den früheren Theaterdirektor Bernhard Kraus, jeyt unbekannten Aufenthalts, wegen Zahlung von 15 000 4 98. O. 45. 07 ladet der Kläger den Beklagten von neuem zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor das Landgericht 1 Berlin, Zivilkammer 12, Grunerstr.,, 2. Stockwerk, Zimmer 21, auf den 11. Juli 1907, Vorm. 11 Uhr, mit der Aufforderung, zur Bestellung eines beim Landgericht T zugelassenen Anwalts.

Berlin, den 23. April 1907.

Melzer, Gerichts]|hreiber des Landgerichts T.

Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Robert Ackermann in Marien- felde, Kiepertstraße 5, Prozeßbevollmächtigter: Nechtts anwalt Richard Wegner, Berlin, Lindenstr. 66, klagt

egen den Instrumerntenmacher Paul Kamin, früher n Marienfelde, Kiepertstr. 3 wohnhaft, jeßt undbe- kannten Aufenthalis, auf Grund der Behauptung, daß für ihn auf dem Grundstück des Beklagten, Marienfelde Bd. 4 Bl. Nr. 124 und 127 in Abt. ITI unter Nr. 4 bezw. Nr. 1, 20 000 4 Darlehn nebst 59/0 Zinsen seit dem 1. März 1905 eingetragen find, das Darlehn sofort fällig ist, wenn Beklagter die

vertreten durch ihren Vormund, Bureaubeamten Oskar Weiland in Borhagen-Rummelsburg, Schiller- straße 32 11, Prozeßbevollmächtigter: Rechisanwalt Bernbardi, Rummelsburg, Hauptstr. 3, klagt gegen den Maurer Paul Bartsch, z. Zt. unbekannten Aufs enthalts, früber in Boxhagen-Rummelsburg, auf Grund der Behauptung, daß Beklagter ihr Vater und zur Gewährung von Unterhalt verpflichtet sei, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an Alimenten für das erfte Lebensjahr monatli 20 é, für das zweite und dritte Lebensjahr monatlich 18 4, für das vierte, fünfte und sechste Lebensjahr monat- li 15 M, für das flebente bis sehiehnte E monatlih 18 4, und zwar die rückständigen sofort, die laufenden Alimente in vierteljährlihen Raten im voraus, zu entrichten und die Koîten des Rechtsstreits zu tragen und das Urteil für Va Bg ROARreE at zu erklären. Die Klägerin ladet den eklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königlihe Amtsgericht in Lichtenberg auf den 24. Juui 1907, Vormittags 94 Uhr. Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Lichtenberg, den 24. April 1907. (L. S.) Vettin, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 2.

[9490] Oeffentliche Zuftellung. 1; 0. 231/07. 4

Der Kätner Johann Kotlewski in Wda als Vor- mund des minderjährigen Franz Kotlewski daselbst, Prozeßbevollmächtigter : Rewtsanwalt Dr. Leyde hier- selbst, klagt namens seines Mündels gegen den Arbeiter Stephan Alfuth, früher zu Wda, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte der Vater des am 15. Februar 1907 von der unverehelihten Marie Kotlewski S borenen Klägers sei, mit dem Antrage: 1 den Be flagten koftenpflihtig zu verurteilen, an läger von seiner Geburt bis zur Vollendung setnes sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu ent- rihtende Geldrente von vierteljährlich 27 Æ, und ¡war die “aa Beträge sofort zu ren, 2) das Urteil für vorläufig vo flreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlicher Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtts aericht zu Pr. Stargard auf den 11, Juli 1907, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt

emacht. Pr. Stargard, den 23. April 1907. G Laurenskt, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

9886

E 0 Fabrikarbeiterin Marte Linda Wolf zu Zwickat- Po, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Hinze n Werdau, klagt gegen den Schlosser Ernft Lippold, Werdau, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Unterhaltsansprüchen, mit dem Antrage, thn zur Zahlung von 91 #4 £0 S kostenpflichtig zu vere urteilen und das Urteil für vorläufig yollstreckhar zu erkiären. Die MIeEA ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsftreits vor däs KZaigliche Amtsgericht zu Werdau auf den 8. Juni 1907, Vormittags D Uhr.

Zinsen niht spätestens am 8. Tage tes Kalenders vierteljahres zahlt, und Beklagter mit den Zinsen für das [ete Quartal 1906 sowie tas 1. Quartal 1907 im Rüdsstande ist, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Kläger 20 000 nebst 5909/9 Zinsen seit dem 1. Oktober 1906 bei Vermeidung der Zwangsvoliftreckung in die Grund- \tücke Marienfelde Bd. 4 Bl. Nr. 124 und Nr. 127 zu zahlen, und das Urteil gegen Sicherheitsleiftung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 6. Zivilkammer des König- lichen Zer 1II in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29—31, Zimmer Nr. 33, auf den UL, Juli 1907, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedahten Gerichte zuge- lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaht. Aktenzeichen : 6. O. 220. 07. Verlin, den 26. April 1907. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 6.

9889 l Der Viebhändler Viktor Piatkowski in Kanth, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Graumann in Breslau, klaat gegen den Mühlenbesiger Bruno Movysev, früher zu Koslau, jeyt unbekannten Aufent- halts, unter der Behauptung, daß er am 12. Mai 1905 an Robert Monser 3 Schweine zum Preise von 75 4 verkauft und nach Anzahlung von 25 „#6 die Restshuld von 50 4 Beklagter übernommen habe; daß ferner Beklagter zu verschiedenen Zeiten 5 Schweine zu 125 4, 6 Schweine für 174 6 und 5 Schweine ür 120 4 gekauft und 20 G angezahlt habe und aß, nachdem auf diese Klageforderung am 8. Aprik 1907 50 M gezahlt worden seien, weitere Zahlungen nicht erfolgten, mit dem Antrage 1. den Beklagten zu verurteilen, an den Kläger 449 nebst 4 9%

infen von a. 50 M seit tem 12. Mai 1905; b. 125 M eit dem 31. Oktober 1905; c. 174 seit dem 17. Mai 1906; d. 109 4 scit dem 12. September 1906 abzüglih der am 8. April 1997 ezahlten 50 46 zu zablen; II. das Urteil eventuell gegen Sicher- beit8leistung -— für vorläufig vollftreckbar zu ets klären. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Breslau auf den 13. Juli 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öfentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Breslau, den 24. April 1907.

Der Gerichtsschreiber.

9525 Oeffeutliche Zustellung. s

C Di Firma É Hasinicolis u. Co. Cigaretteniabrik in Cöln, Klingelpüy Nr. 26, rozeßbevollmähtigter : Rechtsanwalt Dr. Moriß in Bonn, klagt gegen die Frau M. Weis, Inhaberin einer Handlung, früher in Bonn, Moltkestraße 3, jeyt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, unter der Behauptung, daß die Beklagte thr aus dem Wesel vom v. Dezember

Werdau, den 25. April

zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten von

neuem zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits

1907. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

t 1906 als Akieptantin die Wechselsumme vers{chul mit dem Anteade, auf Zahlung von. 35,25 46 redi

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