1907 / 97 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

ist am 16. ein

In Keetmanshoop (Deutsh-Südwestafrika etrieb genommen

Ortsfernsprehneß mit 7 Teilnehmeranshlüfsen in worden.

Die Handelskammer zu Ulm hat, „W. T. B.“ zu olge, beshlofsen, im Futerese der Wasserstraßengemeinschaft für den Rhein, Main und Neckar für die preußishen Vorschläge bezüglich der Swhiffahrtsabgaben einzutreten.

Theater und Musik.

Schillertheater N. (Friedrich Wilhelmstädtisches Theater).

Die Gäste aus dem Lustspielhause führten am Sonnabend auf der Bühne in der Chausseestraße „Am Grünen We g“, ein Stück heiteres Berlin von Heinri Lee, zum ersten Male auf. Der Ver- fasser kennt den Berliner Volkscharakter ; in seinen erfolgreichen Stücken „Hans Wurst in Berlin“ und „Der Schlagbaum“ hat er bereits vollgültige Proben von seiner Beobachtung8gabe abgelegt. Aber während er dort die Gestalten auf ge{ichtlichem gee zeichnete, hat er in seinem neuesten Stücke das neuzeitlihe Berlin, und zwar den Berliner Osten, zum Schauplaß der Handlung ausersehen, zum größten Teil mit solhem Glück und Sinn für echten Humor, daß in ihm viel- Leicht der völlig verflahten Berliner Posse ein Retter erstehen könnte. Wie der chemalige Bühnensänger Weyergang, der mit den Resten seiner Stimme als Liedersänger in einer Weißbierkneipe kümmerlich sein Dasein fristet, Herz und Hand seiner Wirtin, einer wohlhabenden Bâäckerswitwe, erringt, dann infolge eines ehelihen Zwists wieder zu seiner zweifelhaften Kunst zurückehrt und ih zuleßt wieder mit feiner Frau aus\öhnt, wird in einer Reihe lebensvoller Bühnenbilder gezeigt, bei denen besonders die s{charfumrissenen Charaktere angenehm auffallen. Den Höhepunkt bildet der dritte Mt, der die Vorgänge bei dem Wliederauftreten Weyergangs in der „Bierglocke“ schildert. Das Stück, dem nur einige Längen sowie einige Üebertreibungen im Spiel zuweilen Eintrag taten, hatte etnen vollen Erfolg. Zu den Uebertreibenden gehörte in erster Linie der Darsteller der Hauptrolle Max Marx, der sich namentli in den Anfangéfzenen zu sehr in den Vordergrund drängte und von seinem tönenden Organ allzu ausgiebigen Gebrau machte. Weniger wäre mehr gewesen. Die beste Leistung bot Toni Impekoven als pfiffiger, zungenfertiger Stadtreisender, der jeden Auftrag übernimmt und auch die Versöhnung der Eheleute wieder herbeiführt. Gut am Plate waren ferner die Damen Kuhn, Wendt, Hiller, die Herren Bekmann, Franz u. a. Der Regisseur Leopold von Ledebur hatte für ein Tebendiges Zusammenspiel gesorgt; besonders echt wirkte die erwähnte Tingeltangelszene.

Thalia-Theater.

Mit einer neuen Gesangëposse, „Wo die Liebe hinfällt“, von Jean Kren und Arthur Lipvschi§, wurde am Sonnabend die Sommerspielzeit eröffnet. Daß die übermütige Handlung ih etner ernsten Beurteilung entzieht, brauht nicht erst betont zu werden ; mit der großen Heiterkeit, die den stets ih ablösenden komischen Sjzenen und Couplets entgegenschallte, war thr Zweck erreicht. Eine ganze Meike vortrefflicher Darsteller war ins Treffen geführt, vor allem wieder Thielsher in der Rolle des als Publizist Lorbeeren suhenden Gewerberats Vollmann, eines leidenschaftlihen Gegners dcs Zwei- fampfs, dem \{ließlich selbt ein Duell aufgenötigt wird. In un- glavblih komishem Kampfkostüm läuft er auf der Bühne umher. Sein eaner wurde von Emil Sondermarn in gleiher Weise humorvoll verkörpert. Die Ursache des Streits ist eine flotte Münchnerin, die von Josephine Dora mit der ihr eigenen herzlichen Frische gesptelt wurde. gi ans wird ratürlich A nihts aus dem Zweikampf; Vollmann gewinnt Herz und Hand der Münchnerin, und noch mehrere andere Liebende werden glüdcklich vereint. Die wirkungsvollen Cou- mw waren vom Kapellmeister Smidt hübs{ch in Musik gefeßt. - Als

egisseur hatte Alfred Schönfeld, der auch die Gesangstexte verfaßt hat, für das erforderliche \hnelle Sptieltempo auf das beste gesorgt.

Kleines Theater.

Im Kleiren Theater begann am Sonnabend ein Gesamtgast- piel des Wiener Bürgertheaters seine Vorstellungen mit dem Wiener Volksftück „s Katherl“ von Max Burkhard. Das Stück seßte im ersten Akt mit behaglihem Humor ein; au der dramatische Konflikt wird {li{cht und recht eingeleitet: daß Franzl, der Sohn des wohlhabenden Krämers Koberl, sein Herz an eine arme Näherin gehängt hat, behagt der t ünkelhaften Frau Mutter niht. Bedauerlicher- weise genügte dem Verfasser diese einfache dramatische Verwicklung nicht ;

Theater. Königliche Schauspiele. Dienstag: Opern-

baus. 97. Abonnementsvorstellung. Die luftigen Weiber von Windsor. Komisch-phantastishe Oper in 4 Akten nach William Shakespeares gleichnamigem Lustspiel von H. S. von Deo ival. Musik von Otto Nicolai. Musikalishe Leitung: Herr Kaypell- meister von Strauß. Regie: Herr Oberregisseur Droescher. Ballett: Herr Ballettmeister Graeb, Anfang 7# Uhr. i

Schauspielhaus. 105. Abonnementsyorstellung. Shafkespeares Geburtstag. Julius Caesar. Trauer-

Sesellschaft. Gesellschaft.

Lessingtheater. Die Stützen der Gesellschaft. Mittwoch, Abends 7} Uhr: Die Stützen der

Donnerstag, Abends 74 Uhr: Die Stützen der

Schillertheater. 0. Dienstag, Abends 8 Uhr: Jm bunten Rock. Lust- spiel in 3 Aufzügen von Franz von Schönthan und Freiherrn von S{hlicht.

Mittwoch, Abends 8 Uhr: Narreuglauz.

E PCZR C EHES S E

es drängte ihn, in die Tiefen sittlicher Probleme hinunterzuleuchten. Das arme, gutherzige Katherl muß daher nicht nur an einer traurigen Vergangenheit kranken, sondern auch noch unter einem vollständig ver- lotterten Bruder leiden. Damit wird ein stark rührseliges Element in die Handlung verflochten und mit unnötiger eitschwei j keit in den Vordergrund gedrängt; der Verfasser braucht viele empfindsame Auftritte, bis endlich an dem ärmlihen Spitalbett Katherls unter Tränenströmen eine allgemeine, glückverheißende Ver- \öhnung - stattfindet. Zu diesen Rührszenen mit ihren oft künstlich zurecht geklügelten Gefühlsausbrüchen stand die greifbar natürliche Klein- malerei der bürgerlichen Umgebung în wohltuendem Gegensaß. Ein warmbherziges Gefühl für die Freuden und Leiden der kleinen Leute berührt darin Ee angenehm; au die einzelnen Gestalten mit Ausnahme der beiden Hauptpersonen des überaus empfindsamen und opfermütigen Liebespaares waren in ihrer Eigenart vortrefflich geschildert. So gab es neben der falschen Rührung viel eten volks- tümlihen Humor. Die Darstellung verdient uneingeshränttes Lob; jeder einzelne Mitwirkende stellte einen lebendigen {chlichten Menschen auf die Bühne. Das Katherl fand in Vally von Brenneis eine prächtige Vertreterin, die nicht nur keck aufbrausen konnte, fondern au herzbrehend zu weinen verstand. Außerdem sind die vortrefflichen Leistungen der Herren Millmann, Straßmeyer, Seit, Blum und der Damen Leberzeit, Rufseck, Hüter und Heller hervorzuheben.

Im Königlichen Opernhause findet morgen, Dienstag, eine Wiederholung von O. Nicolais komisher Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“, mit Herrn Knüpfer als Falstaf} und Frau Herzog als Frau Fluth statt. Die Damen Rothauser (Frau Reich), Dietrich (Aenn@en), die Herren Hoffmann (Herr Fluth), Mödlinger (Herr Reich), Iôrn (Fenton), Lieban (Spärlich), Krasa (Dr. Cajus) find Sds der übrigen Hauptrollen. Dirtgent ift der Kapellmeister von Strauß.

ImKöniglichenSchauspielhause geht morgen (Shakespeares Geburtstag) „Julius Caefar®* in folgender Beseßung in Szene: Julius Caesar: Herr Nesper; Octavius Caesar: Herr Staegemann ; Marcus Antonius: Herr Matl'owsky; Cicero: Herr Paris; Marcus Brutus: Herr Kraußneck; Cassius: Herr Sommerstoiff; Casca: Herr Pohl; Trebonius: Herr Eggeling; Ligarius: Herr Lorßing; Decius Brutus: Herr Geisendörfer; Metellus Cimber: Herr Werra; Cinna: Herr Struve; Flavius: Herr Winter; Marullus: Herr Uhlig; Artemidorus : Herr Platen; Wahrsager: Herr Zeisler; Titonius: Herr Mannstädt; Messalla: Herr Hochstetter; Volumnius: Herr Brose; Clitus: Herr Weiß; Varro: Fräulein Holzhausen; Claudius: Fräu- lein Niebergall; Lucius: Fräulein Nitter; Pindarus: Herr Arndt; ein Diener des Marcus Antonius: Fräulein Lindner; ein Diener des Octavius: Frau von Hochenburger; ein Diener des Caesar: Fräulein Gberhardt ; Calpurnia: Fräulein von Arnauld; Portia: Frau Poppe.

Mannigfaltiges. Berlin, 22. April 1907.

Der Verein „Arbeitshülfe", der die armen \{lesis{hen Weber durch Abnahme ihrer Waren unterstüßt und hier in Berlin bedürftigen, fränklihen Frauen leihte Näharbeit vermittelt, veranstaltet zum Besten seiner Bestrebungen morgen, Nach- mittags 47 Uhr, in den Räumen des Künstlerhauses (Bellevue- straße 3) einen geselligen Nachmittag mit Aufführungen und einen Verkauf \chlesischer Webereien. Der erste Teil des Programms bringt ein Künstlerkonzert, in dem u. a. der Köntg- lie Sänger Jörn mitwirkt, der zweite Teil eine Darstellung des Einakters „Wenn Frauen lahen" durch Damen und Herren der Ge- sellshaft. Billette zu 4 und 3 4 sind bei Fräulein von Kahle En nssee 30 IT) und Fräulein von Ravenstein (Frobenstraße 26 1) zu haben,

„Hebung der deutshen Studentenkunst" is der Zweck eines alle deutshen Gegenden auch jenseits der reihsdeutschen Grenzen umfassenden Unternehmens, das das Königlich württembergische Landes-Gewerbemuseum in Stuttgart vorbereitet. Daß die vielen „Dekorationestücke"“ aller Art, mit denen unsere studentisen Versammlungsräume ausgestattet sind, fowie die zahlreihen Geschenksgegenstände, mit denen unsere Musensökne einander zu bedenken pflegen, gewöbnlich eine \trengere Kritik vom ästhetishen Standpunkie nihi vertragen und jedenfalls von der hohen Leistungsfähigkeit der deutshen Kunft und des deutschen Kunstgewerbes keine rihtige Vorstellung geben könnten, if ein offenes Geheimnis.

Lufstspielhaus.

Dienstag, Abends 74 Uhr:

Weg. ittwoh: Unsere Käte.

(Wallnertheater.) Freitag: Unsere Käte.

(Friedrihftraße 236.)

tag, Abends 8 Uhr: Husarenfieber. Mittwoch und folgende Tage: Husarenfieber.

Schillertheater N. (Friedri Wilbelmftädtishes Theater.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Am grüneu

Donnerstag: Am grünen Weg. Sonnabend : Am grüneu Weg.

Um nun diese Verhältnisse zu bessern, um auch unser gute und échte Kunst zu geben, wird ein allg eines ert aussGreiben und damit im Zusammenhang eine A2 stellung vorbereitet, die nicht nur allen studentishen Korporatiz „Alte-Herren“-Verbänden, Freunden unserer \tudentifchen Jugend nen, wie den Damen Gelegenheit zur Beteiligung geben, sondern aus lo- deuts@en Künstlern und Kunsthandwerkern dankbare Auf deu îr Entwürfe und Ausführungen eröffnen Die näheren ge" timmungen werden auf Wunsch kostenlos vom andes Gewerbemuseum zur Verfügung gestellt ; weitere A fünfte erteilt au der Museumsvorstand Professor Dr. G T azaurek. Ein über die Hochshulstädte aller deutsh\preck{e1de; änder verbreiteter Ghrenauss{chuß, dem bekannte Namen ink unserer Professorenwelt angehören, bildet die Vermittlung zwis E Stuttgart und den Studentenverbindungen der verschiedenen Städte

Dünkirchen, 21. April. (W. T. B.) An Bord des aus Taltal (Chile) hier angekommenen Dreimasters Be mce“ kam es während der Fahrt zu Streitigkeiten ¿wischen deutschen, italie nishen und s{hottishen Matrosen. Die Deutschen und die Schotten zwangen den Kapitän, einen Italiener zwei Monate larg in Eifen zu legen. Das Schiff wird jeßt hier von Gendarmen bewagt,

St. Petersburg, 21. April. (W. T. B.) Bei der Ueber, fahrt von einem Ufer- der Newa zum anderen ist infolge d:s Zu, sammenstoßes mit Eiss{ollen der Dampfer ,Arwhan- gelsk“ mitten im Fluß gesunken. Von den Passagieren, etwa achtzig an der Zahl, konnten nur fünfzehn gerettet werden, da der starke Eisgang, die {nelle Strömung und die Dunkelheit die Rettungsarbeiten erschwerten. Bis jeßt sind zwei Leichen geboren,

Smolensk, 20. April. (W. T. B.) Zwischen den Stationen Sowkino und Dobromino der Riäsan—Ural-Bahn ent- gleisten von einem gemischten Zuge die Lokomotive und 2 Personenwagen. 6 trugen Verletzungen davon.

Wesen (Kanton Sankt Gallen), 22. April. (W.T. B.) Zwei Touristen, ein Ingenieur der Bundesbahnen und etn Angestillter einer Züricher Firma, die Sonnabendabend yon Zürich aufbraen, um den 1956 m hohen Speer zu besteigen, sind gestern vormittag tödlich verunglückt. Jhre Leichen wurden geborgen.

Belgrad, 20. April. (W. T. B.) Infolge der Swhnee- \chmelze und starker Regengüsse sind die meisten Flüsse be- deutend angeschwollen. Die Save hat einen Teil des Bael- grader Kais sowie einige niedriger gelegene Häuser überschwemmt, einige Familien mußten ihre Wohnungen verlassen.

Manila, 20. April. (W. T. B.) Dem Feuer in Jlo- Jl o ist Einhalt getan worden, nachdem es das Gingeborenen- viertel bereits zerstört hatte. Das Geschäft sviertel ist er- halten geblieben. Die auf den Philippinen vorgekommenen Erdbebenstsöße haben Verluste an Menschenleben nit verursacht und haben auch nicht viel Schaden angerichtet.

Nath Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

M oskau, 22. April. (W. T. B.) Jm Kontor der Palmschen Fabrik entstand leßte Nacht infolge einer furt baren Explosion ein Brand, der das ganze Kontor ergriff. Aus dem brennenden Lokal stürzte ein Student, der {were Verleßungen im Gesicht hatte. Er verweigert jede k über die Ursache der Explosion; man vermutete, daß diese Me M beim Umgehen mit Sprengstoffen ver- anlaßt wurde.

(Forisezung des Nichtamtlichen in der Ersten, Zweiten und Dritten Beilage.)

Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Friedrichstraße.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Fräulein Josette meine Frau.

Mittwoch bis Sonnabend: Fräulein Josette meine Frau.

Sonntag, Nahmittags 3 Uhr: Der Hausfreund,

Konzerte.

Mozart-Saal. Dienstag, Abends 8 Ubr: V. Konzert von Florizel von Reuter, un!‘ Mitwirkung von Arthur Newsftead (Klavier).

Diens-

spiel in 5 Aufzügen von William Shakespeare. | Donnerstag, Abends 8 Uhr: Traumulus. Residenztheater. (Direktion: RichardAlexander.) ou otr M Re Feu e N 0 71 A Charlottenburg (Bismarckstraße, Eke der Dienstag, Abends 8 Uhr: Haben Sie nichts zu ver- | S ; R RUEE E R Grolmanstraße). Dienstag, Abends 8 Uhr: Narren- | ollen? Schwank in 3 Akten von M. Henneguin Mittwohh: Opernhaus. 98. Abonnementsvorstellung. lanz. Ein Spielmaunêdrama ia 4 Mbteni vos und P. Veber. (Nobert de Trivelin: Richard s ¿ D nd Sreipde S C ver Vegas | Rudolf Nittuer N E iltcog ‘end folgende Lage: Haben S San ena rh è enfestspiel von ar ; f : Í woch und folgende Tage: Habeu Sie nichts G agner. Dritter Tag: Götterdämmerung. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Molo. Hierauf : Verlobt: Frl. Gertrud Mädler mit Hrn. Leutnan! g 8- In | Der zerbrochene Krug. gi veyzollen ? Eduard Gennerich (Berlin). Verw. F

1 Vorspiel und 3 Akten. Anfang 6F Uhr.

Schauuspielhaus. 106. Abonnementsvorstellung. Die Welt, in der man fich langweilt. R in 3 Aufzügen von Edouard e eron, überseßt von Fmerih von Bukovics. Anfang 74 Uhr.

Die Ausgabe der Abonnementsbillette für den Monat Mai 1907 zu 31 Opern- und 31 Shau- \pielvorstellungen findet am 29. und 30. April d. J., von 10}—1 Uhr Vormittags, in der Königlichen Theaterhauptkasse im Königlihen Schauspielhause, Eingang Jägerstraße, gegen Vorlegung des Abonne- wentsvertrages ftatt, und zwar werden am 29. April d. J. nur die Billette zum Parkett und 1. Rang und am 39. April d. J. diejenigen zum 2. Rang TDezw. Balkon und 3. Rang verabjobgt. Gleichzeitig p ersuht, den Geldbetrag abgezäßlt bereit zu

en.

von Sevilla.

Freitag: Don Juau.

h: Gastspiel des Neuen Operettentheaters aus Hamburg. Dent a Ler Dg: Ein Sominer- Die lustige Witwe. ÉÖpéreite s s R os Seian Ám 3 (stei ‘Don na raum. änfang 2 cor on un eo ein. unit v , Mittwoch: Der Revisor. Lehár. lrt via 0A NOEEE EREE TER E

Kammerfspiele: Dienstag: Frühlings Erwathen. Anfang 8 Uhr, Mittwoch: Aglavaine und Selysette.

Nenes Schauspielhaus am Nollendorfplay. | Witwe. Dienstag: Alt-Heidelberg. Anfang 7# Uhr.

Piitwoch: Alt-Heidelberg.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Heimat.

Komische Oper. Gastspiel des Theaters des Westens. Dienstag: Die ucugierigeu Frauen.

Mittwoch: Gastspiel von und Frau Sophie Heymann-Engel.

Donnerstag: Die neugierigen Fráäuen. Gastspiel von Francesco d’Andrade.

Sonnabend: Die neugierigeu Frauen.

Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Kantstraße 12.) Dienstag, Abends 8 Uhr :

Mitiwoch und Donnerstag: Die lustige Witwe. _Freitag, Nachmittags 3 Uhr: Dramatishe Auf- führung des Sichelbergschen Konservatoriums. Abends 8 Uhr: Die lustige Witwe.

Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Schülervorstellung. Der Freischütßz. Abends 8 Uhr: Die lustige

Mittwoch: Fidelio.

ranceêco d’Andrade Der Barbier

(2. Akt.)

nnabend : Stradella,

.

8 Uhr: Wo die Liebe

Strauß.

Frelag: Der lustige Krie

Ernst Drucker- Theaters.

Lorhingtheatex. (Bellealliancesiraße Nr. 7/8.) Dienôtag: Der Freischüß. Anfang 8 Uhr.

Donnerstag: Erste Opernaufführung der Opern- \{chule des Sternschen Konservatoriums. badour. (Szenen des 1. und 2. Aktes.) Miguonu. (2. Akt.) Die Afrikauerin. (2. Akt.) Fidelio.

Freitag: Zar und Zimmermann. Zum ersten Male:

Thaliatheater. (Dresdener Straße 72/73. Di-

rektion: Kren und Schönfeld.) Dienstag, Abends infällt. ean Kren und Arthur

Bentraltheater. Dienstag, Abends 8 Uhr: Wiener Blut. Operette in 3 Akten von Johann

Mittwoch und Donnerstag: Wienee Blut. b 27. April: Gälamtcastspiel des Hamburger

er : Elsbeth Braeunlich, geb. Randel, mit Hrn. Der leutnant Werner Hosemann (Berlin). ge Leni Ließfeldt mit Hrn. Oberleutnant þ- A Eberhard Wolfram (Hamburg z. Zt. Potédam Geboren: Ein Sohn: Hrn. Wolfgang S Klot-Hevdenfeldt (Riga). Eine Tot! Hrn. Oberleutnant Peterek (Rawitsch). + Gestorben: Hr. General d. Inf. i. D. Bernt von Gélieu (Potsdam). Hr. Hermann Aue von SHrötter und von Stutterheim ( ppa (f Negierungsrat a. D. Hugo von todtare

Der Trou-

Alefsaudro Kunnersdorf, Kr. Görliß). Hr. ed egierungsrat und Oberbürgermeister a- T orb de Nys (Burg NRären). Verw. Fr. Komm! rat Anna Großpietsch, geb. Yiidliß (Breélat).

Schwank mit

Verantworilihher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Char [ottenbvi® Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlix Druck der Nordteutshen Buchdrukerei und =5 Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr- Zwölf Beilagen

(einshließlich Börsen-Beilage) (06

Stuttgartér |

Hierbei kamen 5 Personen ums Leben, M

u 97.

Erste Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußishen Staalsanzeiger.

Berlin, Montag, den 22. April

1907.

p T G E Berichte von deutschen Fruchtmärkten.

Zusammengestellt im Kaiserlihen Statistishen Amt.

Qualität —- Außerdem wurden 1907 Durchschnitts- Am vorigen arn Markttage Marktort Gezahlter Preis ntuer Dur nah übersläglicher

Ypril zah Preis für 1 Doppelze Menge wert 1 Doppel- Sai. ;: Schätzung verkauft

ag niedrigster | höchster | niedrigster | höchster | niedrigster | höchster MEES preis Es S C Fn H ü k K M 4 [Doppelzentner] K M «t ria Weizen.

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Kernen (enthülster Spelz, Dinkel, Fesen).

2, Nördlingen . « « « « É. B 20,00 20,80 21,00 21,40 36 749 20,81 20,38 13. 4. 5 Mottvell. « a 6 L E —— 19,60 19,60 20,00 20,00 8 158 19,80 20,00 6.4. z idenheim . E ¿Sein Ul 19,60 19,80 20,40 21,00 21,20 22,40 92 1 941 20,96 ¿D151 13. 4. S aulgau. « O S6 S0 20,00 20,00 20,26 20,26 20,40 | 20,40 72 1 449 20,13 20,60 13. 4. o Bruchfal T2: D d 150 0 0 . M E 19,25 19,25 19,75 19,75 . o . . .

Roggen.

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