1887 / 30 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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für Eisenbahnen, Post und Telegraphen vorgeschlagene Ergänzung des Betriebsreglements für die Eisen- bahnen Deutschlands bezügli<h der Beförderung thierischer Abfälle auf denselben. Von dem vorgelegten Ge- schäftsberiht des Reichs-Versicherungsamts für das Jahr 1886 nahm die Versammlung Kenntniß und übergab den Entwur} eines Geseßzes, betreffend die Abänderung des Reichs-Beamten- gese8es und die Zusammenstellung über die Ergebnisse der veranlaßten Ermittelungen hinsihtli<h der Lohnverhält- nie der Arbeiterinnen in der Wäschefabrikation und der Konfektionsbranche, ersteren den Ausschüssen für Rehnungs- wesen und für Justizwesen, leztere dem Ausschusse für Handel und Verkehr zur Vorberathung. i:

Die Resolution des Reichstages über die Einführung von Gewerbegerihten, eine Eingabe des Vorstandes des Vereins selbständiger Konditoren Berlins, betreffend die Sonntags- arbeit, sowie mehrere, von verschiedenen Seiten eingegangene Eingaben wegen Abänderung des $. 44 der Gewerbeordnung wurden dem Reichskanzler überwiesen. e

Zur Wiederverleihung der preußischen Staatsangehörigkeit an zwei früher aus dem Bundesgebiet ausgewie)ene katholische Geistlihe wurde die Genehmigung ertheilt. Endlih wurde über Anträge, betreffend die Befreiung verschiedener Betriebe von der Unfallversicherungspfliht bezw. die Zulassung von Ausnahmen von den Vorschriften über Einrichtung der An- lagen zur Anfertigung von Zündhölzern, Beschluß gefaßt.

Jm weiteren Verlauf der gestrigen (12.) Sitzung des Hauses der Abgeordneten fam die von dem Extraordinarium des Etats der landwirthschaftlichen Verwaltung auf Antrag des Frhrn. von Huene an die Budgetkommission zurückverwiesene Position von 500 000 s zur Förderung genossenschaftliher und kommunaler Fluß- regulirungen“ zur Berathung. Die Budgetkommission bean- tragte neuerdings die unveränderte Genehmigung des Titels, gleichzeitig aber die Annahme folgender Nefolution:

i Die Königlihe Staatsregierung zu ersuchen, im nächsten Etat den zur Förderung genosenschaftliher und tfommunaler Flußregu- lirungen zu beantragenden Ausgabetitel ni<ht mehr im Ertraordi- narium, fondern im Ordinarium einzustellen.

Das Haus {loß si< beiden Anträgen ohne Debatte an.

Es folgte der Etat der Staatsschuldenverwal- tung.

Das Ordinarium der Ausgaben dieses Etats beläuft sich auf 199812900 M, wovon auf Verwaltungskosten 783 961, auf die Tilgung 21 386 819, auf die Verzinsung 170064558 H entfallen. Jm Extraordinarium wird die Bewilligung von 182 500 M. zur Erhöhung der Feuersicherheit in dem Dienst- gebäude Oranienstraße 92/94, zur Erweiterung der vorhan- denen Diensträume und zur Reparatur der Hausfronten u. f. w. beantragt.

Der Etat wurde na<h dem Antrage der Budgetkommission ohne Debatte genehmigt.

Es folgte der Etat der Bauverwaltung.

Im Extraordinarium desselben werden zur Regulirung der Wasserstraßen und zur Förderung der Binnenschiffahrt, 1 Seehäfen und Seeschiffahrtsverbindungen, zum Bau von Straßen, Brü>en u. f. w. in 42 Titeln insgesammt 10875900 M. verlangt.

Der Abg. Dr. Lotichius befürwortete die Kanalisation der Lahn sowie die Senkung des Wasserspiegels und die Korrektion des Rhein von Bingen bis Oberlahnstein.

Der Abg. Dr. Hammacher dankte dem Minister der öffentlichen Arbeiten für die andauernde Fürsorge, die er der Entwicelung der preußishen Wasserstraßen widme; diese Fürsorge fei uin so dankfenswerther, als dem Minister do<h das finanzielle Interesse der Eisenbahnen natürli<h vor Allem am Herzen liegen müsse. Er (Redner) bedauere aber, daß der Rhein- Main-Kanal die auf ihn gesezten Hoffnungen nicht erfülle, vielmehr sich als nicht tief genug erweise.

Der Regierungskommissar, Geheime Ober - Baurath Baensch entgegnete, daß eine Verringerung der Anlagetiefe von 2 m nur an einigen Stellen des Kanals ich zeige, wo die Kette Steine u. dergl. aufgerihtet und so eine Ver- flahung herbeigeführt habe, während allerdings auch an der Mainmündung durch den Rücstau si<h Sinkstoffe angesammelt hätten und dadur< Verflahungen erzeugt würden. Fm All- gemeinen werde der Kanal allen an ihn gaeknüpften Erwartun- gen entsprechen.

Der Abg. Biesenba<h brachte die Klagen des Handels- standes und der Landwirthschaft über die ungenügende Tiefe des Rhein von Köln abwärts zur Sprache. Während nah der Mächtigkeit des Wassers Seeschiffe bis Köln fahren müßten, sei der Wasserstand theilweise fo niedrig, daß nit

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einmal gewöhnlihe Flußschiffe vorwärts kommen fönnten. Er bitte den Minister, diesem Uebelstande abzuhelfen.

Der Abg. Berger führte aus, daß für den Rhein in der lezten Zeit s<hon mehr als 2 Millionen für Korrektionen ausgegeben seien. Auf vreußishem Gebiete sei der Rhein au<h so tief, daß die Schiffe 50 bis 60 cm mehr laden könnten, wenn fie niht befürhten müßten, mit einer solche! Belastung auf niederländishem Boden ste>en zu bleiben. Die Rheinkorrektion auf deutshem Gebiet nüßze nichts, wenn nicht au< die Niederlande im untersten Lauf des Rhein eben- falls vorgingen. Man habe bisher angenommen, daß eine ge- wie internationale Verpflichtung der Regierungen zur Fürsorge für die Mündung des Rhein bestehe, das sei aber nicht der Fall. Man müsse also den Abschluß eines Staatsvertrages nach dieser Richtung hin versuchen; es sei aber möglich, daß die niederländishe Regierung Bedenken trage, darauf ein- zugehen.

Hierauf entgegnete der Minister der öffentlichen Arbeiten, Maybach:

Mit den beiden Herren Vorrednern erkenne i< und mit mir meine übrigen Herren Kollegen, soweit fie bei der Sacbe betheiligt sind, das Bedürfniß an, für den Rbein unterhalb Köln eine größere Was ertiefe zu shaffen. Der Hr. Abg. Berger hat ganz richtig als das gewünschte Ziel bezeichnet die Herstellung ciner Waßertiefe von

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7 m; aber beide Herren baben au< richtig das Hinderniß an- gedeutet, welbes bis dahin unseren Vestrebungen im Wege estanden bat. igen Interessenten,

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g Sie dürfen, und mit Ihnen alle übri

uberzeugt sein, daß wir den lebhaften Wunsch haben, dieses Hinderniß aus dem Wege zu räumen, und nicht gesäumt baben und auc nicht weiter säumen werden, alle die Schritte zu thun, welche nöthig sind, um es in Zukunft zu beseitigen. Hoffentlich gelingt es unseren Ein- wirkungen, die Auffassung. die bisher in den Niederlanden in dieser Be- ziehung geberrs<ht hat, daß nämli eine folhe Waßsertiefe den dortigen Interessen nachtheilig sei, zu heben. Auf Grund der bisherigen Ver- bandlungen und Akte kann allerdings ein re<tli<h begründeter Anspru auf eine sol<he Wasßertiefe dort vielleicht niht erhoben werden ; es wird si< dann darum handeln, eine anderweitige Basis für die fünftige Verhandlung zu finden, die uns endlih das gewünschte, dem Interesse des Landes dienende Ziel erreichen läßt.

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Der Abg. Szmula richtete an den Minister die Frage, wie weit es mit den Vorbereitungen der Oderregulirung ge- diehen sei, und hob die mißlichen Wasserbau- und Schiffahrts- verhältnisse hervor, in Folge deren der Breslauer Handel eher zurü>- als vorwärts gehe. Auch die oberschlesischen Hütten litten unter den Verkehrsstörungen, die namentlich die Breslauer Mühlen verursachten, und er bitte die Regierung, jene Mühlen anzukaufen und den freten Verkehr auf der Oder daselbst nah Möglichkeit zu befördern. _

Der Regierungsfommissar, Geheime Ober - Baurath Wiebe erklärte, der Bericht der betreffenden Lokalbehörde liege der Staatsregierung no< ni<ht vor und könne daher wegen mangelnder Jnformationen eine Entschließung noch nit ge- faßt werden. dis Die Ausgaben für Regulirung der Weichsel, Memel, Nuß, Atmath, Warthe, Ems, des Rhein, der Weser, Oder und für verschiedene andere Wasserbauten im Gesammtbetrage von 7127 600 M wurden hierna<h bewilligt. :

Für Seehäfen und Schiffahrtsverbindungen wurden 1 503000 f bewilligt, darunter die Ausgaben für Schuß- bauten auf den ostfriesishen Jnseln, für den Hafen in Geeste- münde und für die Beleuchtung der Unter-Ems.

Zum Bau von Straßen, Brü>en, Dienstwohnungen wurden 2 245 300 „M ohne erhebliche Debatte bewilligt. Dar- unter befinden si<h Ausgaben für Dienstgebäude in Stade, Münster, Stralsund, Merseburg und Hildesheim, Brüen- bauten über die Oder bei Krappiz und über den Vorgraden bei Kosel.

Ein Antrag des Abg. Dr. Meyer auf Vertagung des Hauses wurde hierauf angenommen.

Schluß 31/4 Uhr. Näthste Sizung Freitag 1 Uhr.

Jn der heutigen (13.) Sizung des Hauses der Ab- geordneten, welcher der Minister der öffen lichen Arbeiten, Maybach, nebst mehreren Kommissarien beiwohnte, theilte der Präsident mit, daß ein Geseßentwurf, betreffend das Theilungs- verfahren und den gerihtlihen Verkauf von Jmmobilien 1m Geltungsbereih des rheinishen Rechts, eingegangen fei.

Das Präjidium hat, dem Auftrage des Hauses vom 31. Januar entsprehend, Sr. Majestät dem Kaiser, Jhrer Majefslät Der Kaiserin, Jhren Kaierlichen Hoheiten dem Kronprinzen und der Kronprinzessin, sowie Sr. Königlichen Hoheit dem Prinzen Wilhelm zu dem freudigen Familienereigniß im Königlihen Hause die ehr- erbietigsten Glü>wünsche des Hauses dargebracht. Die Hohen Herrschaften haben die Glückwünsche huldvollst entgege! genommen und das Präsidium beauftragt, dem Hause dafür herzlichen Dank zu sagen.

Das Haus trat hierauf in die Tagesordnung ein, deren Gegenstand die* Fortseyung der zweiten Berathung des Entwurfs des Staatshaushalts- Etats für 1887/88 war, und zwar wurde zunächst der Etat der Eisfen- bahnverwaltung, Einnahme Kap. 10, berathen.

Der Berichterstatter Abg. von Tiedemann (Bomit) hob hervor, daß bei der Etatisirung insofern cine Aenderung vor- genommen worden, als die Einnahmen sämmtlicher Direktionen in einem Kapitel zusammengestellt seien. An Stelle der Ein- nahmeverans<lagung für die Einzeldireftionen jolle in Zukunft eine Verkebrsstatistik aufgestellt werden, welche eine Vergleichung ermöglichen würde. Die in der Kommission hiergegen er- hobenen Bedenken seien von der Mehrheit der Kommission nicht für begründet erachtet worden.

Bei Schluß des Blattes spra<h der Abg. Dr. Meyer (Breslau). k -

Wegen Gläubigerbegünstigung aus $. 211 der Konkurs-Ordnung ist ein Schuldner, na< einem Urtheil des Neichsgerichhts, II. Strafsenats, vom 14. Dezember v. F., au< dann zu bestrafen, wenn er unter den im Gesetz vor- geschriebenen Umständen Sicherung oder Befriedigung wegen einer nur bedingten Forderung gewährt hat; als eine bedingte Forderung im Sinne der Konkurs-Ordnung ist der Regreß- anspru< des Bürgen gegen den Schuldner s{hon vor Be- friedigung des Gläubigers zu erachten.

Der General-Lieutenant Bronsart von Shellen- dorff II.,, Commandeur der 17. Division, ist zur Abstattung versönlicher Meldungen von Schwerin hier eingetroffen.

Württemberg. Stuttgart, 3. Februar. (St.-A. f. W.)

Das gesammte hier afkfreditirte diplomatishe Corps war

gestern Abend bei dem Prinzen und der Prinzessin Wilhelm zur Tafel geladen.

Nachdem von dem König die Aufnahme einer Fürbitte auch für die deutsche Marine in das regelmäßige Kirchen- gebet der evangelischen Landeskirche angeordnet worden ist, enthält das neueste Amtsblatt des evangelischen Konsistoriums und der Synode die entsprechenden Zusäße zu den einzelnen Gebetsformularien. Seitens des bischöflihen Ordinariats ist eine gleihe Anordnung in einem Erlaß an die katho- ichen Pfarrämter, vom 14. d. M., ergangen, desgleichen Seitens der israelitishen Ober-Kirhenbehörde am 17. d. M. für die israelitishen Gemeinden, wie auch die reformirte Ge- meinde Stuttgart-Kannstatt dieselbe Fürbitte in ihr fonntäg- liches Kirchengebet aufgenommen hat.

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Oesterreich-Ungarn. Wien, 2. Februar. (Pr.) Die cze<his<hen Abgeordneten aus Mähren haben si dahin geeinigt, die Einbringung des schon früher angekündigten Antrages auf Abänderung der Reichsraths-Wahl- ordnung für Mähren welcher mit der in der vorigen Legislatur-Periode eingebra<hten, aber unerledigt gebliebenen lex Schrom identish sein folle im Hinbli> auf die auswärtige Situation sowie auf die bevorstehenden dringlichen Berathungen über den Ausgleich mit Ungarn, über das Budget und die militärishen Vorlagen, auf den nächsten Sessionsabschnitt zu vertagen, in welchem derselbe dann, gemeinschaftli<h mit einem Antrage der Klerikalen auf Abände- rung der Reichsraths-Wahlordnung für die Landgemeinden- Bezirke der Alpenländer, vorgelegt werden soll.

Pest, 2. Februar. (Pr.) Der staatsrechtlihe und Legislations-Ausshuß des Oberhauses verhandelte heute unter Vorsiß des Kronhüters Szlavy über die Geseß- vorlage, betreffend die Verwendung der Strafgelder, und

acceptirte dieselbe im Allgemeinen und Speciellen. Seitens der Regierung wohnte der Justiz - Minister Fabinyi

der Verhandlung bei. Der Verifikations-Aus- schuß des Oberhauses verifizirte den Bischof von Neusohl, Emer. Bende, ferner Heinr. Levaÿ, den Präsidenten der König- lihen Tafel Karl Vajkay, Baron Albert Wodianer, sowie Vik. Mihailovics als Mitglieder des Magnatenhauses.

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Großbritannien und Jrland. Loni S C : : - . A A A ian demselben Blatt: (A. C.) Die Admiralität hat mit E M 2. Februc- >Hließli<h wurde der Antrag der Deputirten Spavanta und 1 den, können in einem solcen Vorgang Feine glüdverbeißende Vor- j man dem een E Gesellshaft ein Abk - Ilte:Star. = ini auf S<hluß der Debatte angenommen. Hierauf | bedeutung für die Reichskagswadtlen l e Se Los esells<haf ein ommen getroffen ar: Nudini a ug y E. 1 E | bs uns min aud Au L bei der ersten Lesung des D f derselb [l 2 __Wona< dj T Die. Deagriindiiia Ler fehr zahireihen Tage s- | Xen, Un Ma E E, h : die Bevölkerung ausüben, muß VamPT7er Dére en eventue von der Nea A rote V E ° r 2 j Fübrer! Haft mittrauls{ werden, dite 1 f l T ZOCVvollerUTii D T 8 b “TeBIerUng zuy E Una RNITAge, welGe engebra<hi worden sind. | E E Gat 0 2 der BesHluß de bnlicer bezeibnet werden. Truppentransport benugzt werden fönnen Fzg E ordnungSantlrd! ENE, E SEBEAE | Stich gelaffen hat.“ Jett ift es der Beshluß des hntter Vezet Quer schaft hat si< außerdem verpflichtet, no< enc S Gejef: Ron dem sozialistischen Deputirten Costa war die Räumung | Kab[vereinz, dem freisinnigen Kandidaten in de t der Vevölkerung binker Schiffe nach einem von der Admiralität Cf elne Anzah! “on Massovah beantragt. Der Minister und der Bericht: nd zu laffen, der dem „Liegnizer Anzeiger“ S> it aller Eatsciedenbeit, S E R / t at reitgestellten Mgr eatter Crispi werden morgen das Wort ergreifen. Nach ¿[ betont, daß der Direktor Goldin 2 Fortdauer deê : 1 S geras bauen zu lassen. Die letzteren sollen eventuell gfs erstatte f Ss s atr E vetont, dd H E und “eia s ais armir:, r Zifung fand vor dem Parlamentsgebäude eine erneute dur< eine runde und i L ein n t : : - _ Kreuzer gebraucht werden. tee der S1ßUlng L E af vage N | C H E I Le E Taen begleitet sein müßte. Konse- 9 N: E -ndgebung statt. Es wurden mehrere Verhaftungen | zalanr der Liegnißer deut e i Partet wiede nfrei n den e: igen L E Z Aus Birma wird berichtet: MEnTE und die Menge zerstreut, worauf der Militär- | D Ranaun, 1. Februar. Sir Charles Bernard vorgenommen e Venge ze , Wor der Y =|

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nästen März von Virma abreifen. iT Cordon aufgehoen wurde. |

s) ndzala8 A T; s L R S E aut Mandalay, 1. Februar. Die unter dem Befeh{ des Ober. Griechenland. Athen, 5. Februar. (B. T V) In | trmmii

Des stehende oige è e 2 n > A c A j dba E ogt Rü>marsh na< Mandalayv begonnen. Die Abtheilunz were t ¿ffnet wurden, dankte der König für die thm antläguc der | fortwährend dur< das Feuer fleiner Insurgentenbagnd„ Großjähriakeitserflärung des Kronprinzen aus- lästigt. Es ist daber der Befehl ertbeilt worden, Maplun den be gesprochenen Gesinnungen. Die Beziehungen zu den | besetzen. Zugleich wird General East mit Verstärkungen ; “uswártigen Mächten seien geordnet und regelmäßig und z strafung der Insurgenten vorrü>en und das Land von ibnen “oñatteten, daß man si< der Aufbesserung der inneren Ver- 2 3. Februar. (W. T. B.) Jun der heutigen i-snise zuwende. Die Finanzen erforderten eine um- A7 des Unterhauses erklärte der Unter-Staatssekretär G ‘Mende Sorgfalt, um Griechenland in den Stand zu fegen, Mera vom Departement für Jndien auf Befragen, daß die J eine nationalen Ziele zu erreihen. Die von dem Lande ri<ht von der dur<h den Stamm der Duranis erfolt verlangten finanziellen Opfer überschritten in keiner Weise Maris Tödtung des Khans, sowie einer Anzahl Kulis ;, die produktiven Kräfte desselben. Eine Regelung der | „iHt dem Centrums-Ka! - timmen zu geben, sondern cinen E S das s Kala Abdullah, an der Eisenbahnstre>e Quettah-Kzi “nanzen, welche allen Verpflihtungen Rechnung trage, werde | fel&ecn zu wäblen, der für tas Septennat sci inter dem 2. Februar, LelegrapYt. dts Éitel 1 jeder Bearündung entbehre. dts *en Kredit heben und es gestatten, daß die unterbrochenen | ; i A | Die Ausführungen des Berichterstatters Laisank üver de L Lord Randolph Churchill ift heute früh nah Part: Arbeiten für die Entwi>elung des Verkehrswejens | 2 ) ( ional- Zeitun E L) A D, E E a Mit zrofer abgereist und wird auf den Rath der Aerzte aus Gesundbsi fowie für die Organisation Der Armee und der | Ss 1k ungemein befwamen?, 17 en ai tigen gy iele 2 I A Leben wir Ben or daß über die Vorschläge, welche rü>sihten mehrere Wochen im Süden Europas zubringey | 1e wieder aufgenommen würden. gi Genehmigung i R É tag ate o D S ES : : : E: @ ers - G er Negier1 ¿ingebrahten Borlagen werde das ' e ir ebereinfstimmung Herr! Fraunkrei<h. Paris, 1. Februar. (Fr. C) 2 D E, ans pr tür dis Etwiächuna atür_ als Zeugen angerufen zu seben. Ver Schaden, weier dam | S: som Streten 196 demselben Ziele waren wir bescelt von der Ministerrath genehmigte heute die Ernennung P an fas Ta Vee Gane der R P L E T n N pen mili zäveriBieden- Präfekten Monod zum Direktor des Hülfskaïsenwesenz dos Hellenismus mehr als jez nothwendig fet. | nfert Ministerium des Jnnieru an Stelle Cazelles’, sowie ein zwish: Türkei. Konstantinopel, 1. Februar. (R. B.) Sir it dem den Ministern des Krieges und des Auswärtige: verei M D Wolff wird am nächsten Freitag na<h Beendigung N Dekret über die Rangstellung der Residente des Selamlikfestes von dem Sultan empfangen werden. mde Schuztherrschaftsländern: eine Frage, die i @iamil Pasha undSaidPaschha sind zu Kommit)ären } t mehrfach Zwiste zwischen den bürgerlichen und Milit “nannt worden, um mit Sir Wolff über die egyptischen Ertebens hervorgerufen hatte. Ferner begann der Ministe Angelegenheiten zu verhandeln. Die Berathungen be- Stellung zu den Anträgen auf Erhöhung ainnen am nächsten Sonnabend. e “a a E E A Zer E H ft zu dieser Meldung: treidezölle zu erörtern, vershob aber seine Be'hlußtfaïun: W Candia (Creta), 1. Februar. (N. B.) i Dio in cmugen | ie N A ale Aiaes U leben E e a Oie Aa es! Der f auf übermorgen. | M itungen des Kontinents veröffentlichte Nachricht, daß eine | j Auf Vorschlag des Marine-Ministers hat der Präsiden: V zewaltsame Frhebung gegen de türkfishe Herr)|<hast auf der Republik ein Dekret über die Art der Mobil: M Creta vorbereitet werde, Ut undegrundet machung der Flotte und die Einberufung der Se:: M i s R P s be pgates M unterzeihnet, w2lh2s die bezüglihzn Vorshriftz E E E E n 4 Nat L E S Dio Deputirtenkammer hat heute auf Grund des von vom 24. Juni v. J. in mehreren Punkten abändert. ae A a ba Bis 6 Millianen tur Vex- _— 9 Tohzruigr A D Dor Nrin2 non Mel: M Cogalniceanu erjtatteten Derihls 59 l 10onen ZUT DEL 2, Februar. (Köln. 1g.) Ver Prinz von Wll Gz t. Nüstungen bewilligt wird heute Abend in Paris eintreffen, aber unverzüglich nat vol lanoigulg Der Uge De S Cannes mweiterreisen, um bei der Einweihung des Dent: Amerika. New-York, 1. Februar. (A. C.) Aus mals für den Herzog von Albany den Vorsig ein: Rashington hier eingegangene Telegramme besagen: das zunehmen. Staats-Departement werde U Die NErTOIETTOE 3. Februar. (Köln. Ztg.) Jm heutigen Minister F Auslegung des „Drei Meilen Grenze“-Arguments in dem rath legte der Minister des Auswärtigen, Flourens, i: M FisHereistreit aufreht zu erhalten die Freigebung Berichte der diplomatischen Vertreter im Ausland: M >or britischen Robbenfang-Schooner anordnen, die im vor, wona die auswärtige Lage im Großen und Ganz vorizen Herbst in Alaska'er Gewässern mit Beschlag belegt keine Krieg8gefahr befürhten lasse. Darüber, 0d di wurden, und au< für deren Zurüchaltung Entschädigungen | Kammer nach Erledigung der Budgetberathung die Getreide Der General-Anwalt hat seine Entscheidung dahin : zollfrage oder das Militärgeseß zuerst berathen 10 abgegeben, daß die Schiffsmannschaft außerhalb der Grenze | L Alianien l e hai iebe sowie über die Erhöhung der Getreidezölle fand eine lanz B Robben gefangen und nah der von seiner Regierung ange: | otigidfen Frazen, wird OL. Rädler voraussidtlih mit tem Centrum | amts. Nr. d. Erörterung statt, ohne daß Einigkeit erzielt wdrden wär? nommenen Auslegung des Vertrages geseßli< gehandelt habe. | Fimmen. | Volkskrankheiten Der Beschluß wurde daher vertagt. Der Repräsentantenhaus - Aus) <uy jür aus: Am Sóluß eines Berichts über eine gestern hier statt- | rungsbezirt arten i Spanien. Madrid, 30. Januar. (Pol. Corr.) warlige Angelegenheiten ya! E L | gehabte V ung der nationalliberalen Partei heißt es | „on 40090 und mebr Ein Session der Cortes verläuft ohne besondere Zwischenfäl: WiedervergeltungS-Blt E E ven räfidenten in demselbe Der Uebertritt Romero de Robledo's und eines kleinen riet. Dan E A L rats A E E Anhanges zur äußersten (dynastishen) Linken hat der Orr: M nd das Kadinet Uder den egen tan. | Anzabl Herren, sition feine wesentlihe Stärkung zugeführt und die Stärk Partei gewesen der Negierungs-Majorität mt nennenswerth berüh E Bd Die Handelsverträge mit England und Deutschland L L Die „Berline sind abgeshlo}sen A4 derjenige “mit Oesterreich-Ungarn Zeitung®sstunmen. ronderer Genugthuung dürfte zu Ende dieses Jahres erneuert werden. 28 Norddeutshen Allgemeinen Zeitung“ Rüstungen, wel<h2 im Hinbli> auf die d politische Lage in ganz Europa vorgenommen werden, hax at cteate au< Spanien die Verpflichtung auferlegt, si<h für ale at en, wel<e der vi bereit zu halten. Jn dieser Richtung hat die Regierung i: Hr. Rathskberr Brandenbur Augenmerk zunächst der Verstärkung der Kriegsflot!? die Laltung d zugewendet, wofür von der Kammer ein Kredit von 29 e. Die „deuts Millionen Francs votirt wurde. Da die Flotte mit Torvèd& E, booten hinlänagli<h ausgerüstet zu sein scheint, tollen 5 nächst große Panzerschiffe angekauft werden, die auf d iten Drefina Schiffswerften von Toulon bestellt wurden, woher aug di enn Hr. Brandenburg straft sie dur< folgende Ertlarung | S C T „Numancia“, eines der mähtigsten spanischen Kriegs? rals. Ztg.“ Lügen: E S zan r, stammt. Mit der Verstärkung der Flotte gehen andètl Ó 1e Grdfrets maritime Defensivmaßregeln Hand in Hand. La man eben in Spanien für den Fall eines deutsc-franzon0 Konflikts am meisten fürchtet, ist ein eventueller Versuch Uge einer Macht, mit Benußung der allgemeinen Verwirrung ®. Marokko festen Fuß zu fassen. Um eine Verschiebung R Aen Gleihgewihts am Mittelmeer in jeder Weise zu V Partei abweid hindern, ist in leßter Zeit au< mit großem Eifer an j i Befestigung der Balearen-Jnseln gearbeitet U Mahon (auf Minorca) in einen festen Plaß ersten Rang der als geradezu uneinnehmbar gilt, umgestaltet worden. Bezüglih des Landheeres ist die Reorgantjati0k der Durchführung begriffen. Was die Einführung k Magazingewehren betrifft, so befindet sh diele F no< im Stadium der Untersuchung und Prüfung. Ert li hat der spanishe Militär-Attahé in Wien, Oberst Bats der Regierung eine Anzahl jener Gewehrmodel t geschi>t, die dem österreichishen Kriegs-Minijteriutt m, welcher übrige Prüfung vorgelegen haben. Die Meldung eines Par! row fandidirende vi Blatts, daß Marshall Bazaine hier an Kn Dr. dttte g plänen gegen sein Vaterland mitgearbeitet habe, war Ee beta 1 Erfindung. Der greise Marschall ist in der legten die Herren allenfalls d sehr leidend gewesen, und lebt ganz zurü>ge:ogen, ohne 18 men bereit sein einen Antheil an der Politik zu nehmen. Uebrigens zw. dern, die in der ¡weiten spanische Generalstab so tüchtige Kräfte, daß er Wf ewiß elbd!it gebo C S E fremden Hülfe zur Ausarbeitung eines Operationsplanë® * De Tot U UIDIONE, U IBE, L O änner E n Recht batte, j N26 Mittbeilung des Statistishen Amts dec Stadt Berlin i dürfte. “u treu Wi nivander fen Dazu if es abet nöthig, das Jeder sich de- y E ‘de ntersuchen. Jeder | aud bei der biesigen S tandes zmtern in der Woche vom Y Jtalien. Nom, 3. Februar. (W. T. B.) _= | Lranke Gt von dem Srundsage ausgehe, ges N pru | ir, of die Regierung stehenden 23 Ja! uar bis incl. 29 Januar 1887 zur Anmeldung gefommen J Deputirtenkammer seßte heute die Berathung uen einen Mann, der für 3 Jahre E Us brödelt ! auen verdi T De lber | 174 Ebeschließungen, 967 Lebendgedorene, 40 Todtgeborene, 607 J forderten außerordentlihen Kredits von 5 Million, Umständen einen solchen, der für 7 Jaßre |itimmlk. E folden A ine geben, die un- | Sterbefälle M fort. Sämmtlicze Minister mit Ausnahme des V 1 Die „Neue Preußische Zeitung“ meldet: ae Nörgelei daé was die Regierung zum Kunft, Wissenschaft und Literatur. Ministers, Grimaldi, dessen Mutter gestorben ist, wohnt. In Liegnitz sind die Freisinnigen în hellem Zwiespalt. Vor | Kn nd zur Macht des Reichs für nötbig bält. Dies ist keine A M, Ai ta Nallcros cten u Berathung bei ; der Zuhörerraum war überfüllt; die Sng= einigen Tagen fand cine Stadtverordneten-Ersagwahl ftatt, del E A T doe Abstimmung über die fernere Woblfahrt des | Fm Verlage von uar Die Aus PLLDREG der Rekruten i zum Kammergebäude, vor welhem sih eine große Mens E tine Anzabl Liberaler dem als Mitglied der konservativen Parket de Ur: 2) Kublt auch der Andusiele, Tue Frei WEe | une agi ren Ph P L Comp aanie* von S aa menge angesammelt hatte, wurden dur< ein Militär! fannten Kaufmann Wunder zum Siege verbalf. „Dames L Lis Mie | Förderung des Handels und der Industrie bezwe>t, ollte dader cin- | C erlowiß, Premier-Aeutenant. Durch Aufnahme sämmtlicher, freigehalten. Zunächst nahm der Deputirte Mussi (radit2. F relfinnige „Liegnißer Anzeiger“ : „Die 64 liberalen Ke Teveti bes | mütbig ibre Stimme erbeben und möglichst dazu beitragen, daß S L bon Mlcu don ¿u lernefiden Uebungen, fowie auch aller, für die- das Wort. Derselbe sprah si< für" die Bewilligung ties QULE G ju Hre R K E gegenüber befan- | deute Erbübel, die Streitsucht, diesmal nicht den Sieg davonktrage. | von L & 3 Kredits, aber gegen das Verhalten der Regierung aen Allianz, die sie für unmögli balten muzlen, gege