1887 / 32 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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wirtbs<aftlifen Fragen einen unbefangenen Bli> bat, Anhänger des Staatseisenbahnsystems ist, ih habe dann aber au noH eine andere Autorität anzuführen, die ch in diesem Hause bier am 13. De- zember 1877 Stenograpbis@er Bericht Seite 927 geäußert hat. Da bat dieser Abgeordnete si< ofen ausgesprochen als Üüberzeugten Anbänger des Staatsbahnsystems und als Gegner des sogenannten gemischten Systems, welches damals, von Vielen al3 Panacee für alle möglichen Cisenbahnshäden betrahtet wurde. Hat er le en wadres Wort gesprochen, so war es das, daß das gemishte Svstem gar kein Svîtem fei. Er sagte dann weiter das Folgende: Die all- mäßlie Abforption der Privatbahnen durH die Staatseifenbabne: wäre der einzig rihtige Weg, der beschritten werden müße, anstatt den Weg zu betreten, den Oesterreich gewählt habe, Verkauf der Eisen- babnen an Privatgefellshaften, denn dieses Lebtere wäre der Weg zum Bankerott. Er sagte weiter: er hätte si< über nihts in der Rede des Abg. Richter der vor ihm \pra< so seb gefreut, als über das Wort „lieber dur BVesez mit den Privatbahne: furzen Prozeß gemat, als den gegenwärtigen Zustand beibehalten.“ Daun hat er ferner erklärt : i : L : i Haben wir denn jemals ein Privatbahn’ystem gehabt, welches allen Anforderungen freier Konkurrenz entspra<h? Ï Es sei seit dieser Zeit, so viel er sih erinnern könne, keine ganz selbständige Privatbahn auf völlig gesunde, rehts<haffene Weise pco- jeftirt und dur geführt worden. Fr fügte weiter hinzu: E f M U Zeichen der Zeit, die mi<h zu dem Gedanken

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1 L - -. - führen, daß die Tage der Privateisenbahn gezählt sind, und daß wir bei der fünftigen Schöpfung von Eisenbahnen ni<ht mehr den

r e H Me G +5 45 y tr - Map Gedanken des industriellen Unternehmens werden in den Border- grund stellen können, sondern den des Wegebaues und der Vervoll- ständigung des Wegewesen® Er {loß mit den Worten: j : T , ° S 2 N „f y 57 4 Men Meine Herren, ih babe diese wenigen Bemerkungen nur machen

en, um zu zeigen, daß man sehr wohl ein aufrihtiger und un-

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ner Anhänger wirthscaftliher Freiheit sein und sh doch

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V4 2 DA L ade 9 Staatsbahnsvstem befenuen fann.

Ai LHL/ H D G R c c A Autorität, welche dieses sagte, war der H:. Abg. Dr. Meyer i 5 ; 1+ Fntovelse acfolet nit

bin feinen Aeußerungen immer mit Interesse gefolgt, nicht egen ihrer häufig humoristishen Beigaben, sondern au< weil leinen Anregungen Manches \<öpfte, was si< nachher für die 5115s

erwertben ließ. Abec i< bedauere, aus seinen heutigen Aus 1

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ntnehmen zu müssen, daß er seine frühere Auffassung nicht ) nehme ihm das nit übel; es kann Jeder seine An- er kann fein: Gründe dafür baben, wir sind ja alle nicht ar. Aber damals war der Abg. Dr. Meyer von dem Nutzen systems gewiß Überzeugt. : U hee Or. Abg, Dr. Meyer (Breslau) eine Uebersicht Ausgaben vermißt, eine Zusammenitellung also der Ausgaben in einzelnen Positionen, wie sie der Etat jet für die einzelnen Di- rektionsbezirfe na<hweit. Eine solche Zufammenitellung können wir geben, das e feine Bedenten, ih glaube, daz sie au< Nutzen für ie Verwaltung bringen wird. E E E A un eine rihtige, oder ih will sagen, faufmännische Buchführung bei den Eisenbahnen. Die Buchführung dec Eisen- babnen regelt si<h nah geseßlichen Beftimmunzgen, und insbesondere na< den Bestimmungen, die das Reich im Interesse der Statistik vorgeschrieben hat. Darnah haben wir uns bemüßt, die Sache ecin- zurihten, so daß wir au<, soweit es dur<führbar ist, eine wirkli faufmännish2 BuWführung habe Er hat ferner eine Bilanz vermißt. J< glaube, wenn er nas fiebt, wird er diele Bilanz auf Seile 411 der Beilage des Etats finden. Er wird dort finden, was eingekommen, was ausgegeben, wie es verwendet ist, und wie das finanzielle Gesammtresultat nid) stellt. Wenn er nun weiter sagt: ja, meine Herren, ob das ein gutes Geschäft gewesen ist, d. h Finanzgeschäft, kann kein Mensch ersehen. Nun können wir zwar nicht über fünftige Zeiten vorbehaltlos sprechen, aber, wenn es jegt darauf ankäme, zu beweisen, daß wir fein \ <lehtes Geschäft gemacht baben, dann wäre i< in der Lage, Ihnen die be- treffenden Zahlen vorzulegen. Denn nicht genug, daß wir die Zinsen

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des uns hoc angerechneten Staatseifenbahn-Kapitals, die Verzinsung und Amortisation der Prioritäts-Obligationen, weiter die Summen

aufbringen, die zur Amortisation des Staatseisenbahn-Kapitals nah dem fogenannten Garantieg2\et erforderli sind, sondern wir bringen no< eine ziemlih erkleXlihe Summe Geldes mehr auf. Ja, die Staatseisenbahn-Verwaltung bringt sogar über die Zinsen und die Amortisation der gesammten Staatsschuld auf. Hätten wir nicht das Staatseiserbahnsyitem, so würden wir nicht vor einem Staats- defizit pro 1887/88 stehen in der ohe, die uns heute beschäftigt, O 200 Dele O ae Q odB dasselbe ih so ho beläuft —, und wie Hr. Graf von Kaniß dieses Defizit im Auge hatie, denn die Staatsbah erwaltung hat kein Defizit, fondern Uebers<huß dann würden wir vor einem ganz anderen Defizit in unserem Staatshaushalt stehen, nämlih einem um soviel größecen, als die UebersHüsse ausmachen, die die Staatseisen- bahßnverwaltung liefert. i Aber, meine Herren, auf diese Seite der Sache kommt es iu der

That nicht an. Es kommt und darin hat Hr. Graf von Kanitz e<t darauf an: was leistet ‘das Staatseisenbahnsystem? was hat

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es dem Lande genüßt? Es ist das gerade der Zwed gewesen. Wir haben niemc sagt, daß wir ein Finanzgeshäft machen wollen, wir bil rivatgefells<aft; die Staatseifenbahnverwaltung ist feine L eine Akticagesellshaft; für diese maz eine der- artige Rechnung angelegt werden, aber für die große Staatêverwal-

ieser Gesichtêpunkt absolut nicht passen. Ich claube, meine upten zu dürfen, daß in der That in derjenigen Partei, us diesem Gesichtépunkte das Staatseisenbahnsvstem angreift, ¿rxe Zweck des Staatseisenbabnsvstems nicht begriffen oder, rif i ausgesprohen wird. Das ist der Zwe>k: wir

wenn begriffen, nih j as il : Zw j wollen den Wohlstand des Landes heben und dabei finanziell so gestellt oue S A E i E fein, daß wir nivt die Steuerzahler heranzuziehen brauchen zur Ver- L Z te S e Glo Tabfavo Rai zinsung des Staatseisenbahn-Kapitals; über leßtere htaaus wo!

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Weise na< und nach den wirthschaftlihen Interessen des

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L entgegenkommen, und wir werden uns freuen, wenn wir das no< in höherem Maße thun können, als es bisher geschehen it Ich werde Ihnen nahher Zahlen vorführen, aus denen Sie ersehen können, daß wir auf den Staatseisenbahnen n Preußen Tarife haben, die im Durchschnitt niedriger sind, als irgendwo in Europa, ja selbst in England. Wir können weiterhin 7 n J

ie Shmiegsamkeit, die Elastizität unseres Staats

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rößer ist als irgendwo in Deutschland, selbît

en Privatbahnen, wenn diese sich nämli<h an die if lten über die Publikation der Tarife und

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der C i Je ( l essionsmäßig einzuholen haben. Allerdings das muß ih n ist es rictig, daß bei manchen Privatbabnen i< kann jen: bei manchen, nit bei allen, Gott sei Dank! früher in Beziehung i will mih milde ausdrüken cine sehr lare estand. Es gab dort ni<t blos Tarife für einzelne Werke, ifte, nein, es gab eine ziemlihe Menge von ge- anderen Interessenten nicht zu gute famen. j

Meine Herren, das ist der große Erfolg des jetzigen Svitems, der jeßigen Verwaltungsweise, daß diese Bevorzugung von Einzel- interessen zum NaHtkeile anderer viel ioihtigerer Interessen heute nicht vorkommen fann, und das ist_ wirthscaftli<h von der größten Wihhtigkeit. Diese Duodezwirthshaften, wie wir sie gehabt haben, die in kleinen Gebieten für diesen oder jenen Zweig der Volkswirth- haft sich thätig erwiesen, ohne Rücksiht zu nehmen darauf, was in anderen ges<ah diese Duodezwirtbschaften _haben uns geschädigt und wenn ih einen Vorwurf früheren Auffichtsbehörden machen könnte und wollte, dann würde es der sein, daß sie da3 AufsiGtsrecht nicht benußt haben, niht nur zu verhindern, daß die Privatbahnen ausbeuten, sondecn aud, daß andere wirthschaftlihe Zweige ge\<hädigt wurden dur< die Maßnahmen, welhe von ein-

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Privatbabnen daraus feinen Vorwurf, es | Dividenden hberauszushlagen, hohe Tantiemen zu vertheilen und den Aktionären einen großen Gewinn zu verschaffen. S ma: industrielle Unternehmungen, bei denen der Zwe>, das öffentliche Interesse zu fördern, in zweiter Linie stand; und dadur<h haben die Privatbahnen im Lande sih vielfa unpopulär gemat, und wenn beute beim Staatseisenbahnsystem no< nicht so weit gekommen gehegt werden,

Vorsicht zu-

wir n n find, alle begründeten Wünsche, die im î erfüllen, dann mögen Sie das au< unserer \hreiben, daß wir Schritte vorwärts thun wollen, aber feine Ich erinnere Sie an die 20prozentige Tariferhöhung. Von wem ist sie ausgegangen? Von den Privatbahnen , deren Erträge îin Gefahr kamen. Einen solhen Shritt möchte

zurü.

Tage erbau

uns ni<ht verdenken dur

no< erwähnt worden, daß konstatirt.

haben.

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im vorigen Jahre al3 zu schuß zu erreichen. e A Der Herr Abgeordnete hat bemängelt, daß die ganze Staatê- verwaltung fundirt fei auf die Ergebnisse der Eisenbahnverwaltung. Wenn das der Fall wäre, würde ih cs beklagen; aber so liegt die Sache nicht. Ih hoffe wenigstens nicht, daß die Landes

Uebers<us also dur<

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von uns Ausland werden, da l 3 el nehmen diese zu weit getriebenen Bestrebungen i< will mi es t bedienen etwas kaltes Wasser gießen. Und zu diesem Dwe>e baben wir auch in cinzelnen Fällen im Auslande Bestellungen gemacht I glaube aber und hoffe, daß Sie uns nit à tout prix zwingen wollen, uns Preise unter allen Bedingungen diktiren zu lassen, sondern daß es ge» lingen wird, das Verhältniß zwischen der Verwaltung und der Industrie auf diesem Gebiete rihtig und für beide Theile befriedigend zu er- halten. Wir müssen allerdings diese Dinge nicht so sehr prinzipiell nebmen, obglei<h i< anerkenne, daß die Induitrie und die Ber- waltung gewisser N2chbarländer allerdings uns Veranlassung geben, etwas zurückhaltend gegen die Beschästigunz

dustrie zu sein, indem. man feine Reziprozität übt. S die Dinge nah der Beschaffenheit des konkreten Falles behandeln ; wir find bisher damit dur<gekommen, und

¿elnen Privatbahnen vorgenommen wurden. Ih mache den

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meinem ganzen Leben ni<ht thun,

Staatsfinanzen niht in Verwirrung bringen dürfen, deshalb bitte ih Sie und das ganze Land von dieser Stelle aus, Geduld zu baben in den Erwartungen, die gehegt werden in Bezug auf die Ver gung und Einrichtung unseres Tarifwesens. it, so können auch wir ni<t A her wir sind bemüßt vorzuschreiten und werden uns das werden Sie < feine Anfeindung auf diesem Wege irre machen laffen, und ohne Rüksiht auf politis<he und andere Dinge lediglih das Interesse und Wohl des Landes zu fördern bemüht sein. Meine Herren, es ist dann weiter von dem Her l der Etat einen Rü>kgang in der Einnahme Im vorigen Jahre habe ich bei der Berathung des Etats gesagt: bäâtten wir den Etat des jeßt laufenden Jahres damals neu aufzustellen gehabt, so würden wir mit Rüksiht auf die Erfahcungen bezüugli<h der Einnahmen wahrscheinli geringere Ansäße gemacht Wir müssen die Aufftellungen so früh bewirken, daß wir alle die einzelnen Umstände nit ficher übersehen können, welche für den Anfag ftigen Einnahmen maßgebend sind. Hätte ih die Erfahrungen gehabt bei der Aufstellung des jeßt vorliegenden Etats, die uns bis jeßt ih sage: bis jeßt zu Gebote stehen, dann würden wir vielleicht eine höhere Eianahme h , 1 beläuft sih in den Verkehrseinnahmen der Zuwachs auf etwa vierzehn Millionen Mark für die ersten drei Quartale des Rechnungsjahres ; as ift um fo erhebliher, um so günstiger, als wir in den benahbar- ten Ländern entgegengeseßte Erfahrungen gemacht haben. 5 Es liegen mir ftatistishe Nachweisungen vor über den Nükgane der Einnahmen in Frankreih, England, Rußland, au< Desterr Ungarn, und daraus werden Sie ersehen, daß in dec That die Sache dort wesentlich anders liegt. In Frankrei ift der Einnahmerü>kgang in den ersten 6 Monaten de3 vorigen Jahres auf etwa 20 Millionen Mark, auf unsere Währung reduzirt, festgestellt, in Oesterreich-Ungarn auf über 10 Millionen Mark, in Großbritannien und Irland beinahe 13 Millionen Mark, in Rußland beinahe Ja, meine Herren, dem gegenüber können glü>li<h schäßen, daß wir mit besseren treten können. Bei Beleu<tung des Etats ) sich nâh herausftellen, daß wir Hoffnung haben dürfen, für das laufende Jahr, unvorhergesehene Dinge abgerehnet, ungefähr den Etatsansaßz, den wir ho< annahmen, în Bezug auf den Ueber-

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mitsammt der Regierung si< von den jeweiligen und immerhin dem mögli<hen Wechsel unterliegenden Resultaten der Eisenbahnverwaltung bestimmen lassen wird, die Landesau8gaben höher zu spannen, nicht Rucksicht auch darauf zu nehmen, daß einmal eine andere Zeit kommen fann, wo mindere Erträge gewonnen werden. A A Die Amortisation, hat er gesagt, steht blos auf dem Pavier, Wer ist daran Schuld? Das sind die Bedürfnisse der „anderen MNessorts, der übrigen Staatsverwaltungszweige, wel<he uns außer Stand seßen, das zu thun, was wir bei Erlaß des Garantiegeseßzes gewollt haben. Das Resultat würde jeyt dod f Í der Eisenbahnverwaltung dur< Tilgung der Anleihen, Amortisation, dur Vernichtung von fo viel Staatspapieren bewirkte, und für das übrige Defizit des Staatshaushalts wiede Schulden dur< Anleihen mate; jeßt wücden aber die Ueberschüffe von der einen Seite auf die andere übertragen und von der Schuld abgeschrieben werden. . :

: Es ist rihtig, daß das eine Operation auf dem Papier, eine Buchoperation iît, aber daran ift do< die Eisenbahnverwaltung nicht Schuld.

5 Dan hat er sih ausgesprohen über das Sgienenkartell und über die Art der Begebung der Lieferungen bei den Staatsbahnen, Der Punkt ist ja bereits in den Verhandlungen der Budgetkommission zur Sprache gekommen, und ih glaube 8 worden. Die Staatseifenbahnverwaltung bat ein lebt ] daran, die inländishe Industrie beschäftigt zu sehen; sie hat das doppelte Interesse, einmal, daß

qung unter die arbeitende rin seits das Interesse, die Rohmaterialien zu fahre fertizen Fabrifate nahber zu befördern, und endliŸ eine leihtere und ausgtebigere Kontcole zu haben über die Fabrikation.

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Das sind die Interessen, die auf der einen Seite dafi aterländishen Industrie, wenn irgend mögli®, den

sie billiger haben fann, wean ohne Rü>ksicht darauf, daß bei uns ein Cisenshußzoll existirt für Cisenbahnfabrikate in ziemliher Höbe, ) hohe Sätze verlangt werden, damit man den Exvort in das zu niedrigeren Säyen ermözlihen kann, als uns bere<hnet dann werden Sie es uns nicht übel nehmen. wenn wir auf

weiter kommen.

Dann, meine Herren, hat der Herr Abgeordnete gesagt, das jetzige Tarifsyitem fei shabloneumäßig, es sei kein beweglihes; die Kon- furrenz der Wasserstraßen habe man gar nicht beachtet. staunt über diesen Vocwurk. Wenn Sie mal nathseben,

denn eigentli<h zu Aus8nahmetarifen bei uns gefahren wird auf der

Labn, dann werden Sie finden, daß mebr als auf irgend ciner deuts<hen Privatbahn oder deuts<hen Staatsbahn bei uns zu Aus- nabmetacrifen befördert wird. Die Beweglichkeii fehlt uns nit; wir haben Aus8nahmetarife eingeführt, natürli fei al dem früheren alten Sinne, wo es blos darauf ankam, den Eisenbahnen Frachten zuzuführen, glei<viel, od Landwirthschaft der Indus darunter litten oder iht. Wir haben Ausnahmetarife eingeführt überall da, mit Zustimmung des voa uns ja in jedein Falle zu höôren- den Landes-Eifenbahnraths, wenn wir glaubten, damit dem vater- Aut jeßt wieder gehen

Ausficht stellen ;

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ländishen Verkehr einen Dienst zu leisten,

Vit c un Dis il tinter ver M .ndercinnahme für die nähsten Jahre l wir baben uns herbeigelafsen , eine modifizirte gutklasse zur Einführung zu bringen, fall von 4} Millionen in Aussicht stellt. ir diese Beziehung das thun, was in den jeweiligen Fällèn nothwendig ist, und wollen au< keinen Shritt wieder zurü>kthun, und hoffen, daß

main uns de8balb ni<t den Vorwurf mat, daß die Verwaltung, weil wir diefe Körperschaft befragen, eine shablonenhafte sei. Vorwurf als einen begründeten niht anerkennen. U} er nun binweist auf die Wasseritraßen ja, das ist auch wieder der alte Standpunkt der Privat-Eisenbahnen. Während wir, die Staats- regierung, die für die Staats-Eisenbahnen das lebbafteste Interesse hat, do< dafür zu forgen haben, die Wasserstraßen leistungsfähig zu machen; während i< bestrebt gewesen bin, dahin zu wirken, daß ihrer Leistungs-

war ja ibr Geschäft, Und wenn

eben dafür _ ( straßen und Eisenbahnen beide im Interesse des Staates wirken, da wird uns der Vorwurf gemacht, daß wir diesen Wasserstraßen feine Konkurrenz machen, und an anderer E i der Vorwurf gemacht worden, wir machten ihnen zu viel Konkurrenz, gerade aus dersclben Partei, der der Herr Abgeordnete angehört. Ih weiß wirkli nit mehr, was man als rihtig annehmen soll.

Dann bat der Herr Abgeordnete gewüns<t, daß die Eisenbahn- Ich weiß nicht, ob er es beachtet hat, wir haben in ganz Preußen nur no< ein einziges Eifenbahn- fommifsfariat, wir haben no< kleine Privat-Eiscnbahnen in großer Menge, und die müssen einer besonderen Aufficht unterworfen werden. Wir werden also nit in der Lage fein, diese Behörde aufzuheben. Dann hat er no<h einen Punkt berührt, Artikel erwähnt war, und sagt: : Resultate, da fehlen ja die Pensionsbeträge u. \. w., ! auf der anderen Seite no< andere Beträge, will man eine Aufre<nung Ich möchte erinnern, wie viel wir an Zinsgarantie zahlen müßten, daß unsere Staatsaufsiht au< eine Menge Geld kosten würde, was jeßt wegfällt, und dieser große Posten der Staatspensionen fommt jeßt in den großen Topf der Staatskasse. Ich möchte auf Franfrei< verweisen, auf die Zuschüsse, die dort an die Privatbahnen s Zinsgarantie foloïssale Summen in Anspru<h nehmen.

Stelle ift neuli<h uns

Wie Rom nicht an einem | kommissariate abgescaft würden.

auf einmal machen,

der au in ist ja gar feine Aufftellung der

errn Abgeordneten Be E es fehlen dann

Wir würden diese heute und da der ganze Pensionsetat etwa Jabr beträat nah Ausweis des Staatshaushalts- 1 ein verbältnißmäßig kleiner Theil auf die Eisenbahn- verwaltung fällt, so glaube ih, daß wir leiht kompensiren können. Ich will ni<t aufrehnea die Zinsea für Bestände, die jeßt der Gesammtitaatëfasse zufließen aus dem Eisenbahnfonds. Herren, das Kapitel der Unfälle. und es ift rihtig :

aben annehmen fönanen. In der That | 20 Millionen das

Ja, Unfälle haben wir leider zu beklagen gehabt, S Verhängniß, daß in gewissen Zeiten sh diese Unfälle zablreiwer wiederholen. Ich habe die Einribtung getroffen, daß all- oder auch öfter die betreffenden hörden unter Theilnahme des bahnamts hier zusammentreten, um ihre Erfahrungen über die Unfälle und die Ursachen der Unfälle, ob die sih bewährt haben, ob die mecanishen und te<nis<e I en und wo Abänderungen nothwendig seien. Maßregel hat si< so bewährt, daß jeßt auh die K und die Königlih württembergis nich diesen Konferenzen anschließen 3 zu danken, daß wir in den letzten der That erhbebli<e Fortschritte gema<ht baben. Vergleichung vorlegen, wie si die Zahlen der Un- Jahren auf sämmtlihen preußis{hen Eisenbahnen

eigenthümli<es

tehnishea Näthe Reichs-Eisen- auszutaushen Instcuktionen n Einrichtungen

Staats-Eisenbahn 30 Millionen Mark.

bewährt hab Di iglih bayerische Regierung den Wunsch ausge- sproHen haben, Konferenzen baben wir es wesentlich Jahren in

fälle în den Let: gestellt baben. Während wir Million Kilometer der Perfonenwa î Zugkilometer

no< im Jahre 1873 Unfälle hatten auf je eine Babnlänge 0,105, auf je 1 Million Achékilometer gen 1,99, auf 1 Million Personenkilomecter 0,42, auf Askilo meter

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1 Million Kilometer Bahnlänge auf 0,06 gegen 0,105, f auf 1,13 gegen 1,99 auf 1 Million Achs- filometer der Personenwagen, auf 0,25 gegen 0,42 auf 1 Million Personenkilometer, auf 816 gegen 15,18 auf 1 Millioa Zug- tilometer und 0,19 gegen 0,32 auf 1 Million A6sfkilometer aller Art. In der That, es ist erfreuli, obgleich einzelne Fälle von sehr traurigen Folgen begleitet gewesen sind: die Unfälle baben verbältnißmäßig erhebli< abgenommen, und wenn der Herr Abgeordnete bezweifelt, ob nicht etwa jeder Unfall Veranlassung giebt zu erforschen, ob in den Einrichtungen und Instruktionen die Ursahe zu finden ist, abgesehen Schuld der Betheiligten, so irrt er. naue Nahhfors{<ung angestellt, ob dur< irgend Vorkehrungen für die Zukunft derartige Ereigniß werden können. 7 .

Wenn er si< dann darüber beklagt, daß der Presse zu Leibe ge- gangen sci wegen der Mittheilung über die Ünfälle, so geht er darin So viel ih mich erinnere, ist die Presse nur ange» von Seiten dec Behörden, wenn es si< um tendenziöse verleumderishe Entstellung der Unfälle handeit, wenn aus diesen Un- werden follte gegen die Verwaltunz und Meine Herren , da g gegen Angriffe der Pceffe, daß man in dieser Beziehung auf die Stimmung und Í 1<t nehmen kann; aber wenn man darauf ausgeht, der Verwaltung etwas anzubängen, was in der That ein ernster Vorwurf für sie sein müßte, ohae jeden Grund, dann halte ih f lichtet, die Hülfe der Gerihte anzurufen. Der Unfall auf dem Pot | aurige Vorfall, ist au< von dem Herrn Abgeordneten erwähnt G Untersuchung

ungefähr die Hälfte,

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sein, daß man den

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von der ganz klaren jedes Mal eine sehr ge

au< zu weit,

griffen worden 1< ausführlich r v 1 tes Interesse | fállen Kapital geschla : \ e System ohne jeden re<ten Grund. verstehe ih nit; ih bin schr naDsihti Klaffe bringt ; ; H andere Dinge etwas Rück

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mer Bahnhof,

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ih au in Zukunft thun.

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geri{tliche

er v Ÿ eben; allein, wenn es dazu kommt, daß dur< Kartelle d L

ung, i< möhte sagen, die Pistole auf die Brust gesegt werden soll, fie zu bestunmten und zwar zu hohen Preisen nebmen soll, was

unterrichtet. L allerdings ein ernster Vorwurf gegen ‘eamten zu erheben, der die Revifion darüber versäumt hat, ob die len der Zusammenstoß stattfand, nicht über Sie wissen, dak auf den Bahnhöfen wel<e höhere Gegenstände

betreffenden Wagen, mit den Markirpfahl hinausreihten. . gewisse Geleisepunkte bejcihnet sind, übe: : _hôöhe nd niht hinausceihen sollen, damit nit Kollisionen stattfinden, und diese | Ueber diesen Markirpfahl hinaus hat man die Wagen ges{hoben, und dadur< ist dieser unglückliche Es hat ibn niemand mehr bedauert als die Ver-

Punkte nennt man Markirvfähle.

Zufall entstanden. waltung selbst. -

Dann hat er no< den Wunsch ausgesprohen, daß über Unfälle, die passiren, die Presse do rechtzeitig unterrichtet werden möge. Das ist ein Wunsch, den ih theile, und ih habe au für folhe Fälle die ; Ih halte das für wichtig und für lle aus das Publikum orientirt was sich ereignet bat und woran es gelegen hat. Kapitel der Schneeverwehungen berührt, a, mein? Herren, i< glaube Ihnen fagen zu fönnen, daß die Verwaltung, die threrseits an dieser Kala- mität ja feine Schuld trägt, {hon fcühec immer darauf bedacht ge- wesen ift, au<h folhe Eventualitäten mit in den Bereich ihrer An- ordnungen zu ziehen, daß die Behörden in der Provinz mit den nöthigen Vollmachten ausgerüstet sind, um folhen Borkommnissen im gegebenen Falle entgegentreten zu fönnen. Allerdings hat auch jeßt die jüngste Kalamität uns Veranlassung gegeben, wicderum zu prüfen, ob ni<t no< weitere Maßregeln ergriffen werden müssen. i eine bekannte Sache, daz SHneeoerwebungen da passiren, wo Ein- schnitte eine gewisse tiefe Tiefe haben, und diese Einschnitte zu \<üßen gegen Schhneeverwelungen, ist eine Aufgabe der Verwaltung. Indefsen, der Wind kommt nicht immer in derselben Richtung, und man weiß nit, wie maa die Schneezäune zu stellen hat. so darum, au na< den neueren Erfahrungen ; l ob niht ein Mehreres geschehen kann, um derartigen Betrieb8- störungen vorzubeugen. : E L

Im Uebrigen aber kann der Herr Abgeordnete überzeugt sein und ih habe dieserhalb von vielen Seiten beruhigende und aner- fennende Mittheilungen bekommen daß die Behörden im All- gemeinen bestrebt gewesen sind, die Kalamität für das Publikum auf das geringste Maß zurü>zuführen.

nöthigen Anordnun rihtig, daß von autoritativer wird darüb

Dann bat er au d das möchte ih niht vergessen.

Aber wir mü}!

wir werdea

Ich bin er-

Differentialtarife in

oder Industrie . e Es handelt si< untersucben,

Auch darüber, was zu geschehen at, wenn eine Route vershneit ist, und nit mehr passirt werden nordnungen, fo daß ein Billet, was für

Wir wollen in dieser

bestehen allgemeine

eine Route lautet, sofort auf eine Hülfsroute auf eine zweite Route übertragen werden fann, um das Publikum weiter zu be-

fördern.

Ih darf da etwas anführen, was mir von einer Seite als Be- weis für die Richtigkeit mciner Ausführungen mitgetheilt worden ist. Es reiste Jemand von Frankfurt a. M. na< Berlin über Eisena. Gr fommt na< Bebra und bört, daß die Route über Eisena wahr- \heinti nit zu passiren ist. Die Verwaltung ordnet sofort an, daß die betreffenden Reisenden auf die andere Route inftradirt werden sollen über Nordhausen. Als er in Eichenberg ankommt, beißt es, die Route über Nordbausen wird auH nit zu passiren sein, Sie müsen über Kreien- jen fabren. Dort wird erklärt, über Börsum ist es au nit ganz eheuer, Sie werden no< eine andere Rout- passiren müssen, und da

at man die Passagiere über Hannover na< Berlin gefahren mit ver- bältni5mäßig geringer Verspätung, immer auf dasselbe Billet, Das

hâtte bei den frübercn Verbältniffen niht passiren können.

Meine Herren, nun möthte ih no< an den Hrn. Abg. Graf

Kaniß mi wenden, der dem Landes-Eisenbabnrath nicht gerade sebr freundli< entgegengetreten ist. Er meint, der Landes-Eifenbahnrath würde von mir gehört, wenn mir das in gewisser Beziehung paßte. Dem ist niht so. I< muß ihn hören, und wenn i in einzelnen Fällen bei der Dringlihkeit der Verbältniffe zu entscheiden genöthigt bin so habe i< na<hber die vollzogene Entscheidung dem Landes- Gisenbahnrath vorzulegen und er bat tas Recht, die Anordnung zu

fritifiren.

Ich bin wirklih glü>li<, daß wir diese Institution haben, denn gerade sie, die zusammengeseßt it qus Fa<kundigen, aus Männern aus allen Theilen des Lande3, giebt ibr Urtbeil ab, wenn es darauf ankommt, Bevorzugungen eintreten zu lasen für den einen Landestheil aegenüber dem anderen, wo nit das wirkli überwiegende Interesse

für die Masregel spricht.

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Die Ermäßigung der Getreide‘arife von Osten nab Wesien, die im vorigen Jahre au {on berührt worden ist, hat viel weniger ein fiskfali’hes Interesse; die Verwaltung würde dem nit entgegen sein, wenn nit eben aus allen anderen Provinzen, die betbeiligt sind, der lebhafteste WiderspruH gegen eine solbe Maßregel erhoben würde, und da müssen wir do gere<t sein. Wenn die Provinz Branden- burg, wenn Sachsen, Hannover, wenn Hessen-Nassau und andere Pro- vinzen si< aufs lebhafteste dagegen aussprechen, dann können wir do< nit sagen, troß alledem wollen wir Euch das Getreide zuführen, abgesehen davon, daß wir aub dem auswärtigen Getreide nit versagen können, es ebenso gut zu bebandeln, Wir baben die Frage erwogen, ob wir nit viellei6t na dem Königreih Sachsen von dem Often ler das Getreide billiger fabren fönnen. Die sähsis<he Eisenbahnverwaltung war ober nit geneigt, i< einer fol<en Maß- regel anzuschließen, und au der Landes-Eisenbaburath bat in dieser

Frage feine zustimmende Stellung eingenommen.

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Tarifmaßregeln zu beachten find, und erst wenn niht anderweitige Gründe nahgewi-sen sind, die mi überzeugen, wenn wihtigere Inter- efsen zu würdigen sind erst dann würde i< eine andere Entscheidung treffen ; aber bis jeßt bin i das fann ih bier sagei im Großen und Ganzen in Uebereinstimmung gewesen mit dem Landes- Eisenvahnratb, und ic befe, daß es auch in Zukunft so sein wird.

Um auf den Etat selbit einzugehen, so möchte ih cinige Zahlen

anführen, die aub dem Hrn. Grafen von Kaniß zeigen werden,

daß wir in der That nicht mit einem Defizit arbeiten.

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Wir baben für das vorige Jahr über die Zinsen und von $ 9/0 zur Amortisation hinaus einen Uebers{<uß geliefert, der für andere Staatszwe>e verwendbar geworden ift von über 7 Millionen. Wir werden in diesem Jahr, wenn uns das Glü> günstig ist, nad) dem Stat und vielleilßt au< nah der Wirklichkeit einen Üebershuß über die Zinsen der gesammten Staatss<uld hinaus von 51 Millionen und ebenso für das näthste Jahr einen folchen von über 49, fast 50 Millionen erzielen. Wir sind in der Lage gewesen, im vorigen Iahre über die Verzinsung der ganzen Staatsschuld binaus eine Summe aufzubringen

von beinahe 29 Millionn. . Ich glaube und boffe daß wir jene Summen aufbringen werden, wenn wir au< übergehen werden nah und nach zu einer Erweiterung

unseres Cisenbahnneßes diese Vorlage wird Sie in der nächsten Zeit {on beschäftigen welche nit sofort eine genügende Rente

aufbringt. Ic hoffe, daß es dabei bleibt troß der Tarifermäßigun- gen, wel<he wir na< dem Etat mit fast 5 Millionen in Ausficht nebmen. Dabei bitte ih aber aub no& u berü>kschtigen: wir haben in den Gtat aufgenommen für die Woblfabrt8anstalten und Kassen circa 5s Millionen Mark, wir baben für Ergänzungen, die ein Extra- ordinarium bilden und vom Herrn Referenten bezeihnet sind, im Ordinarium eine Sumine von 4 250 000 MÆ, wir baben an Erneue- rungen jährlih in Ansatz gebraht mehr als auf Grund des bekannten Regulativs zu leisten wäre, 1702000 A; wir baben dann an Mehrbefoldungen für die Beamten verstaatlihter Bahnen w!*ederum einen Betrag von 784533 A in Ansaß gebracht, so daß im Ganzen jest an die übernommenen Beamten verstaatlihter Bahnen an Mebrbesoldung gezahlt wird gegen früher eine Summe von 9 700 702 A Das fällt Alles ten unteren und mittleren Beaniten ¡u, für die wir zu sorgen haben und für die zu sorgen mir eine wahre Freude ist, ihnen Vortb-ile zuzuwenden, die sie tn ibren früheren Verhältnissen niht gewinnen konnten. Auch das sind Vor- tbeile der Staatseisenbahnverwaltung. Dann baben wir für die Er- mözliung einer längeren Dienstrube, einer ausgedehnten Sonntags- feier ganz erbeblihe Summen in den Etat eingestellt.

Ich könnte hier no< verschiedene Dinge anführen, die wir in früberen Jahren nit gehabt baben roürden, wenn nit die Staatéka\s: die Mittel bewilligt bâtte, als: Erweiterungsbauten, Vermehrung und Verbesserungen selbt des Betriebes und so weiter. Die Anträge, die ko:nmen um Vermehrung der Haltestellen, Stationen der Züge, einer beshleunigten Beförderung der Züge, Vermehrung der Wagenklassen bier und dort, Vermehrung der Beamten sind fehr zablreid; alle diese Anträge werden einer aufmerksamen Prüfung unterzogen, wenn begründet, und sobald die Mittel dazu flüssig find, nah und nah berü>si<tigt. Meine Herren, wenn wir aufribtig sein wollen und uns fragen: ift denn die Staatsbahnverwaltung dem Lande von Nachtheil gewesca oder hat sie Vortheil gebra<ht und dürfen wir bofen, daß sie dem Lande no< weiter zum Veortheil gereichen wird ? so werden wir von der überwiegenden Mehrheit ein lautes Ja bekommen.

Ich bin fest überzeugt, wenn wir erst mehrere Jahre weiter- tommen und die Schwierigkeiten des Ueberganges, die zu überwinden find, beseitigt sein werden, dann werden wir klarer seben Alles, was die Staatsbahnverwaltung leisten kann. Die bisherigen Resultate, wenn au günstig, sind für miG no<h nit vollbefriedigende, ih glaube, daß sie no< besser werden werden, und i bitte Sie, mir in aßen meinen hierauf geriteten Bestrebungen beizustehen, auz dur das Votum, wel<hes Sie beute abgeben werden.

In der vorgestrigen Sizung des Hauses der Abge- ordneten erwiderte der Minister der öffentlihen Arbeiten, Maybach, bei der Berathung des Etats der Eisenbahn- verwaltung auf die Bemerkungen des Abg. Bachem :

Der Herr Vorredner hat einen Punkt berührt, den ih ni<ht mit Stillshweigen übergchen kann; es ist das son gestern erwähnte Kapitel der Eisenbahnunfälle. Es liegt mir augenbli>li< eine Statistik ergäuzend zu dem gestrigen Vortrage vor, aus wel<hem ih ergiebt, wie ih auf den preußis<en Bahnen die Unfälle stellen in Bezug auf Zahl und Schwere gegenüber anderen deutshen Bahnen.

lege auf diese Statistik um so größeren Werth, weil fie auf der gleiden Grundlage berubt und ¿war auf derjenigen Grundlage, wel<he die L eih8behörden zur Vorschrift gema<ht haben. Da kann i< nah dieser Statistik Ihnen die Beruhigung

bei uns die Zahl der Unfälle, also Entgleisun e, s< von Iahr zu daß wic, während wir im Jahre shnittliher Bahnlänge no< 0, registriren hatten 0,022,

jammenftöß Jabr ganz erbebli 1880/31 auf 035 hatten,

auf 1 Million

bli< vermindert einen Kilometer dur{- wir 1885/86

Lokomotivkilometer berab-

für jede Anregung sehr dankbar, die dazu dienen fann, die Einrih- tungen zu verbessern, mag es au in Form cines Tadels gescheben. Wir sind ja dazu da, für das Land zu arbeiten und ni6t blos für den Rubm unserer Verwaltung. f

gegangen sind von 3,47 auf 163 und auf 1 Million Wagena{h8- am deutlihsten 0,06. Bei den übrigen etmgen ungefähr gleiche tig ift, bei den bayerischen nien ift, daß, Gott sei

den Verkehrsumfang darstellen deutshen Eisenbahnen finden wir Zahlen; bei einigen aber und wenn es ri& unglei< größere, obgle

Ich habe

von 0,12 auf 0,06.

ih aber da anzuerfe ang in den Unfällen stattgefunden on gestern erwähnt, daf: Gegenstand eines besonderen Studiu Ursache zu beseitigen, ob die Urs die Fahrlässigkeit eines diesem anzure{nen ift, den allgemeinen Maßregeln, Konferenzen erörtern, Bahnen auf immer b jenigen me< beit erhöhe Fortschritte weichenstellurg den Bahnhöfen getroffen baben Wir wollen aber bofen, daß besser werden wird, ‘als

daß jeder einzelne Unfall für uns ob es mögli<h ift, die zurü>;ufühcen ift auf e Fabrlässigkeit des Beamten 1e Weise in Verbindung mit die wir jedes Iahr tref kommen wir dazu, öhere Vollkomme anis<hen Vorkehrungen be In dieser Bezichun geina<t dur< die Kontakt und ähnliche

ache ledigli Beamten, ob diese und nur auf die en und in den die Sicherheit ‘auf unseren nheit zu bringen und au die- rbeizuführen, wel<{e die Sicher- g baben wir j

Vorrichtungen ,

in Zukunft dieser er biëher gewesen ist.

Frage der Ueberbürdung der Beamt-n fasse orredner {arf auf, und wenn es von Beamten, Lademeistern, die beim Ve un haben, we

Zustand no< viel

ih mit dem s ih fo verhält, wie er vor- die niht im äußeren Dienste eshâft auf den un fie 14 Diensttage NaHtdienst baben einer Ansiht ein Zustand sein, der für lastend wäre, und es würde nur ein en bei der vorgesetzten Behörde. zen hat, weiß ib nit; i stellen, und wenn die Remedur nothwe hat einen anderen Fall erwähnt, r ist, wo ein L ge!prochen hat. vereinzelten Scneeweben wöhnlihe Anforderung an die dies muß niht die Regel sein. en und geistigen Ruhe pfleg Wird darübe

bin bebauptete, d thätig sind, von Güterböden zu th lollten, fo würde das nah m die Beamten {wer b \<werde -bedürf

T

anwesende gezählt, wobei gegenüber dem Ergée 1. Dezember 1880 mit 1971118 Ortsanwese 24 067 Köpfen = 1,22 % erscheint. Vom 1. Dezember 1880 85 bere<net si der 5

Ob diese Beschwerde r Nachforschungen an- nie eintreten lasen. : der in Shle ofalblatt von der Ueberbürdu: ist wobl zuzugeben,

werde darüber Na

êwig vorge- 1g der Beamtcn

allgemein gesagt, daß in | völferung um

eamten gestellt werden E : Z t M Die Regel soll sein, das er seiner | Ur die Kalenderjabre 1881 —85 nagewiesen 44 099 Personen, en kann und au der Sonntagsruhe r hinaus gegangen, und wird das ann ist es nothwendig, einzugreifen. Die be- auf Grund dieses Artikels vo ste hat bestritten, daß die S in dieser Angabe des Blattes eine bei dem Gericht Klage zu er- ; i fann also darüber no<

rgeben kann. svstematish gethan, d treffende Behörde ist Bericht aufgefordert; balte, und f< veranl Verleumdung zu finden

S

Jedenfalls will i< den Landes-Eisenbahnrath nicht benußten als eine Coulisse, wie er mal früber genannt worden ift, binter die ih mi zurü>ziehe, wenn es mir vaßt, irgend eine Entscheidung zu treffen, sondern ih habe geglaubt, daß der Landes-Eisenbahnrath dazu da ift, die Regierung über alle Rücksichten aufzuklären, welche bet

a mir zu einem

aßt gesehen, und dagegen gelegenheit <webt nod ittbeilung machen.

y s glaube i, Pflicht, wenn decartige

keine weitere M Pflicht der Verwaltung und au boben werden, ibnen \<arf dem Falschen zu müssen fie abgestellt werden : muß man eine fol<he Anschul- licht, die Straf-

Anschuldigungen er zu gehen und das Wahre von Sind Gründe zur Beshwerde da, fo sind aber die Gründe nit da, und digung auf bösen Willen zurü>führen, ageseßgebung gegen derarti {on gesagt,

dann ist es erleumdungen anzurufen. ih werde mi< in diesem Vorgehen nicht irre machen lassen, gerade im Interesse des Dienstes, i er Erwêgung man von allen Seiten dieser

t L Auffassung bei- \tüunmen wird.

Dem Abg. Dr. Meyer ( der öffentliten Arbeiten,

Dem Herrn Vorredner kann i die freundlihe Anerkennun mit dem Herrn V bin überzeugt, daß w Prinzipien, verständi linderen Seite auffaßt, wenn v! Einige Bemerkungen möchte i bringen, was von einem der Hrrren R Hr. Abg Baghem hat sib darüber be s<windigkeit von Berlin nah Bzüge in Charlottenburg balten rg ein nennenswerther V

Breslau) erwiderte der Minister Maybach: < nur meinen Dank ausdrü>en für 9, die er mir zollt. Ich bin ja {on fcüher orredner in amtlihe Beziehungen getreten und Punkte, wenn auc nicht über <e au von der ge- > ein s<ärferer war. no< in Ergänzung desjenigen edner ecwähnt worden ist Der flagt, daß die mit großer Ge- und umzekehrt verkeh- während eige erkehr niht bestehe. ße Charlottenburgs und

ir uns über manhe gen können, daß er die Sa

elleiht der Ausdru

burg (11 483 gegen 1830 + 8,84 9%) einen folhen von

Städte endli von 5000 10 000 Einwohnern einen solchen von

9,41 ‘/o auf. Im Ganzen beträgt die Zunahme der 27 Städte 5 99 0/9

und es treffen auf dieselben von der gesammten Bevölkerungszunahme i é

S L: 2 8

—+ 6,91 %/o), Göppingen (12 102 gegen 1880 + 11,53 %/5) un (

s

renden Erpre Charlottenbu anderer Umstand, der fich dort entw ¡u laffen. Es ift Charlo grenzungspunkt, un gehalten werden.

der, abgesehen von der Gr Bauthätigkeit, dazu nöthigt, die wie Sie wissen, ein Knoten- und Ab- muß deshalb aus Betrieb8rü>sihten schon dort iht ribtig, wenn wir bei ras und deren ganzen Um- en, einen Aufenthalt, den wir ohnehin m Publikum benutzen wollten.

Ansprüchen auf mehrere Bahnhöfe i Neben dem großen Bahnhof, de: Bau jeyt boffentlih raser fortshreiten t noch einige andere LBabnk daß sd manches für sol Ich glaube auch, daß, wenn 1 ir vielleicht in die u hôren, wie

Züge balten

Es wäre also wobl n einer Stadt von der Größe Charlottenbu »rbeifahren wollt nicht für das it man in Köln mit niht fo außerordentli sparsam.

wir jetit ja bauen, und desen wird als bi8ber, bat man dor ind ic mus anerfennen, führen läßt. Kölns weiter verfolgen, w ähnliche Ansprüche erbeben z Großitadt mit ihrer folossal

öfe gewünscht, e Wünsche an- vir die Entwi>elung Lage kommen, sle jeßt von Berlin, der bhnung, nit mit Unre\t erboben

__ Wenn den H Finanzergebnisse Bemerkung, ww

ern. Grafen Kanitz etwas beruhigen kaan über die der Staats-Eisenbahnverwaltung, elche cr im Betriebsberihte für das Iahr 1835/86 Dort wird er seben auf Seite 23 Anlagekapitals der Staatsbahnen, d. b. d Abschreibungen nicht berü>ksicti sih beläuft für das be: wirklide Anlagekapital, Betracht zieht, dann bel Das ist ein Resultat, meine H ganz Deutschland kaum irgend eine 3 l Ih bin aber keine immer sagen muß: nicht das ist der bringen, fo gut dies au für den ein anderer: das Staatsh des Landes zu fs Das Kapite

24, daß die Rente des es statistishen, wo alle die gt sind, welche do stattgefunden haben, 4,88 9/0; wenn man aber das ende Kapital, Rente auf 5,46 9/9. erren, wel<es, wie ih glaube, in andere Staatsbahnvecwaltung auf- gs ftolz darauf, weil i< mir Zwe>, eine hohe Rente aufzu- Staat ift, sondern der Zwe> ist ahasystem foll dazu dienen, den Wohlstand rdern, und soll ni<t eine Finanzguelle sein. l der Unfälle ist nohmals erwähnt worden. Jch habe gesagt, daß Anordnungen gegeben sind, man gessen sein könnte, in Zukunft üb \heinlichen Ursachen das Publikur 8 ist auch die Besfti er den Unfall abgeshlofsen ist, M3 ffen find, au< Mittheilun nen. Indessen das werden Sie do< , nachdem der Unfall passirt ist, man das ist die Ursache, den Untersuhunc

‘i<hnete Jahr auf 03 ._h. das no< zur Last steh uft sih die

zuweisen bat.

da, wo das ver über ihre wabr in der Presse dem die Untersuhung üb zur Vorkehr für die Z über dur die

er solhe Unfälle und n dur Aufklärungen beruhigen. E mmung da, daß, na<- e Zukunft getro l Presse erfolgen kön niht verlangen, da3 wenige Tage nun glei< mit der Erklärung bervortrete : und den trifft die Schuld; es muß doch stattfinden, ehe man über di habe aber au< da ift: daran bat al troffen, daß man wirs ja, man de>t den Br ie Diskussion über die S Anregungen gegeben, wel<e das will ih offen bekennen NathriGtendiens über die Fahrbarkeit eingerihtet werden kann.

ese Punkte volle Klarheit as erlebt, daß, wenn nah einiger so die Shuald gelegen und die A heil der Presse sagt: nachdem das Kind ertrunken ift. neeverwebungen hat mir id ni<t untershäte. < daraus entnommen, da einzelner Stre>en Für diese Anregung bin ih, wie überh

eit mitgetheilt

von einigen

Statistische Nachrichten.

Das Kaiserliche Statistishe Amt bat seiner früheren Mittheilung über die Statistik der Krankenverfiherung der Arbeiter nunmehr eine zweite folgen lassen (im Dezemberbeft 1883 seiner Monatsbefte), aus welcher die Größe der Einnahmen und Ausgaben, die im Jahre 1885 dur die dem Geseße vom 15 Juni 1883 ent- sprebenden Kassen gegangen find, ersibtli<h ist. Die Hauptsummen

si für den StHhluß des Jahres 1885 so: Bei den 18 776

Kaïsea mit 4 294 173 verswerten Arbeitern waren dite

E e . O0 A darunter Kassenbestand aus dem Vorjalr . g 056 868 , Gy 207526 , Beiträge (der Arbeiter und Arbeitgeber) . . 44927554 : a, e O darunter e lie Saa . 9060095 für Arznei und fonstige Heilmittel (O72 016 Krankengelder e B Unterstüßungen an Wöcbnerinen. G9 004 C 2188448 , Verpflegungskosten an Krankenanstalten, 4460 E

4

M Go T A nal 5 r C c Nach der „Veröffentlihung des Königlichen württembergi! ben

u “-

statistis<en Landesamts“ wurden bei der am 1. Dezember 1885 tatt- gefundenen Aufnabme des Standes der Bev ö lker ung tm König- in

è

Zürttemberg nah endgiltiger ¿eltitellung 1 995 185 Orts- I 8 der Zäblung vom

en ein Mebr von

Uebers<uß der Geborenen über die Gestorbenen auf 4 5 1 or 5 ; > 111297 0 s bei einer thatsählihen Zunahme der Be-

1 1

r A d ur 24067 Köpfe 81926 Personen mehr aus-

gewandert bezw. fortgezogen, als eingewandert bezw. zugezogen

etn müsen, Als in überseeishe Länder über deutsche Häfen und Ant 1 - M r+ a) D S I 4 D F p H v F 9 5 4 y 2e aus Württemberg ausgewandert sind von det Reichsstatistik

Abzug die sonstige Mehrauswanderung (Uebers<uß dez Aus ber die Einwanderung) no< 37 836 Köpfe betragen würde. An der ge)ammten Reichsbevölkerung (na< vorläufiger Feststellung 46 840 906 Seelen) nimmt Württemberg jeßt mit 4,26 °%/%5 (1880 mit 4 36 0 o)

ortsanwesende Bevölkerung am 1. Dezember 1885 vertheilte

die einzelnen Kreise wie folgt : 639 398 (gegen 1880 —+ 16 486

‘/o) Seelen auf den Ne>arkreis, 475 277 (gegen 1880 2519 = 0,53 %) Seelen auf den Schwarzwaldkreis, 405 085 (gegen 1880 2928 = 0,62 9/0) Seelen auf den JIagstkreis und 475 425 (geaen 1880 + 24 067 = 1,22 9/0) Seelen auf den Donaukreis.

Von den Oberämtern hat in 36 die Bevölkerung zu, in 28 gab- genommen; den größten Zuwachs zeigen die Bezirke Heilbronn mit

_— pE,

//o, Stuttgart Stadt mit 7,33 °%%, Cannstatt mit 7,08 9%, Gmünd mit 4,96 9/0, Ravensburg mit 4,90 9%, Oberndorf mit 4,19%, am meisten zurü>gegangen ist die Bevölkerung in den Oberämter Syvait- <ingen um 3,88 9/0, Gaildorf um 369 0, Sulz um 3,07%, Hall um 2,36 "/9, Marbach um 2,13%, Backnang um 2,06 9%. Ueber den

4. C

urGs<nitt mit 1,22% Zuwachs stellen ih 20 Oberämter.

Unter den 1911 politishen Gemeiden befinden G 1777 (93 9/0), wel<he weniger als 2090 Einwobner zäblen. Die Zahl der Städte mit mindestens 5009 Einwohnern ift von 25 im Jahre 1380 auf 27 gestiegen; ihre Bevölkerung mat 20,8 9/ der Gesammtbevölferung des Königreichs aus. Die 4 Städte von mebr als 20 000 Einwobnern: Stuttgart (125 901 gegen 1880 4+ 7,33 9%), Ulm (35 610 gegen 1880 —+ 2,99 °/0), Heilbronn (27 758 gegen 1880 + 13,55 % und Eßlingen

gegen ‘1880 —+ 0,52 9/0) weisen einen Gesammtzuwahs von die « Stadte von 10 000— 20 000 Einwohnern: Cannstatt gegen 1880 + 11,27 9%), Reutlingen 17319 gegen 1880

+ 4,27 %/o, Ludwigsburg (16 201 gegen 1880 —+ 0,63 /) Gmünd

gegen 1880 + 11,23 %), Tübingen (12551 gen 1880 Ly S

d Navens8- ,49 9/0, die

, C

Lil

des Königreichs (24 067 Seelen) nit weniger als 97,6 9%. Auf 1 gkm fommen nach der Zäblung von 1885: 1922 (in 1880 187,2) Einwohner im Ne>arkreis, 99,6 (in 1880 39 0) Einwobner im Schwarzwaldkreis, 78,8 (in 1880 79,3) Einwohner im JIagístkreis, 79,9 (in 1880 74,7) Einwobner im Donaukreis und 102,3 (in 1880 101,1) Einwohner in Württemberg. Am ditesten bewobnt sind, außer dem Stadkdirektionsbezirk Stuttgart mit 4232 Personen auf die Oberamtsbezirfe Cannstatt mit 403,4, Eßlingen mit 280,3 Heilbronn mit 268,2, Ludwigsburg mit 259,9, Stuttgart Amt mit 192,6 und Waiblingen mit 190,3 Personen auf 1 gkm, am wenigsten diht die Oberämter Münsingen mit nur 445 und Neresheim mit 90,9 Perfonen auf 1 gkm. Dem Ges<bleht nach theilt N{ die Bevölkerung in 969 810 männ- lihe und 1 034 375 weibliche Personen: die leßteren überwiegen daber um 73557 gegen 67918 im Fabre 1880.

Nach dem Familienstand theilt it die Bevölkerung in: Ledige (eins<l. der Kinder unter 14 Jahren) 1 218 494 (gegen 1880 + 2,39 9%) und zwar 597 390 (gegen 1880 + 2,31 °%/, männli<e, 621 104 (gegen

2,46 ‘/0) wetblihe; Verheirathete 656 617 (gegen 1880

7 O0) und ¿zwar 327230 (gegen 1880 1,10%) männliche, 924 (gegen 1880 0,93 °/0)- weibliche ; Verwittwete 117 461 und zwar 39 363 (gegen 1880 —0,77 "/4) männlihe und 82098 (gegen

- À

3590 4,67 "/0) weiblihe, und Geshicdene 2613 (gegen 1880 25,16 9/0) und zwar 827 (gegen 1880 31,26 0/6) männliche und 1786 (26,02 8/0) weibliche.

Nach der Zählung von 1885 maten die unter 15 Jahre alten 96,11 °/o, die im produktiven Alter Stehenden 6 ),78 °/0, die (0 Jahre und darüber zählenden Greise 3,11% der Bevölkerung aus; 1830 war das Verhältniß wie 100: 36,11 : 69,86 : 303.

Die Zabl der im ersten Lebensjahre (na< dem 30. November 1884 geborenen) Kinder betrug am 1. Dezember 1885 55 837 = 2 85 9% der Be-

Sie zeigt gegen die am 1. Dezember 1889 ermittelte Zahl

eine Abnahme von 2685 (4,59 %/6),

Dem Religionsbekenntniß nah zählt Württemberg: 1 377 805 (gegen 1880 + 16 246) Evangelishe, 598 223 (gegen 1830 + 8045) Kathol:ken, 5849 (gegen 1880 39) sonstige Christen, 13 171 (gegen 1880 160) Israeliten und 137 (gegen 1880 25) Anbänger an- derer Religionen. Die Zunahme der evangelis<hen Bevölkerung be- re<net sih auf 1,19 /,, die der katbolishen auf 1,36 °%/%; die Zahl Sltaeltlen f um 12% zurü>gegangen, während sie von 1875 1880 um 3,5%, und von 1871 75 sogar um 5,2 9/0 zu- genommen hatte.

der Staatsangehörigkeit zerfällt die Bevölkerung: in

1928813 Württemberger (96,67