1887 / 41 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

spanisGen Ge &ibtëguellen (des Rodericus Toletanus und des Bisbofs Idacius) erwäbnte Sonnenfinsternisse (mit Berehnungen und zwei Karten). Die Nr. 42, vom 11. November, enthält die Adresse an Hrn. Zeller zur Feier seines 50jährigen Doctorjubiläums, am 25. Auguît 1886 (überreiht am 31. Oktober 1886). Das Sthrift- stüu> gedenkt der Verdienste des Ph:losophen um die Ge- ibidte der griefishen und deuts<hen Philosophie (dur< feine Werke: „Die griehis{?2 Philosophie in ihrer geschibtlichen Entwitelung“, „Geschichte der deutshen Philosophie seit Leibniz“ sowie zablreihe Monogravbien) seiner erfolgreihen Wirksamkeit als Universfitätslebrer und feiner Bemühungen um die Organisation der Akademie. In dem Dovppelbeft 46, 47, vom 18. November, ist cine Abhandlung von Rudolf Vir{ow über südmarokkanishe Schädel abgedru>t. Dann entbält daëselbe eine dritte Mittheilung von H. Landolt über die Zeitdauer der Reaktion zwis<hen Iodsäure end \>wefliger Säure. Am Schluß erstattet Professor Scottmüller Bericht über seine archivalishen Forschungen zur Geshihte un den Prozeß des Tempelberren - Ordens. Ueber diesen Prozeß, der ¿zum Untergange des mäthtigsten der drei, wäbrend der Kreuzzúge entstandenen geistlihen Ritterorden führte, bat lange Zeit der Untern gewaltet, daß die Akten desselben, ebenso wie die darauf bezügliwen Verhandlungen des Concils zu Vienne (1311 bis 1312) den Geschichtsschreibern völlig entrü>t waren. Nur diesem Umstande ift es, wie der Verfasser ausführt, zuzuschreiben, daß s eine lange Reibe von fals<en, aus\{ließli< auf Kombination und Konjunktur berubenden Fabeln bilden konnte. Noch s{limmer sei das Aergerniß ge- wordèn dur aus dem Zusammenhange gerifsene Citate und Auszüge. Michelet habe daber in der Vorrede zu seinem 1841 er <ienenen „Procès des templiers“ erflärt: es sci besser, alles zu veröfentlien, alle Urkunden, alle Aktenstü>e vollständig zu geben. „Dieses aroße Ereigniß, vielleiht das gewichtigste des gesammten Mittelalters,

mußte, um würdevoll bebandelt zu werden, sh der Kritik darbieten in der Unverfehrtheit aller Einzelbeitzen (omnia mnnda mundis) in feiner vollen, naîiven, \<re>lihen Wirklichkeit.“ Was der große franzosis>e Geîd s{reiter im Interesse der bisto-

c rischen Gerectigfei

1? T c erehtigkeit gewünscht, bisher nur in geringem Maße in Erfüllung g e Der Ve er bat daber währezd eines elf- monatlichen 3 3 le erreibbaren Akten studirt und dieselben gegeben. Diese g:naue diplo- matiscbe Ve ter Zeit erscheinen. Trotz der

ingen bat er si<, wie er sagt,

dazu enti{lo}s genug si die Kriterien bergen über Möglichkeit zw. Wabrscheinlichkeitt der Aussagen und ihrer Nichtigkeit weil sie ferner dur< die Beurtheilung ibrer selbst dem eindringliGen Forscher über zabllose Punkte Auf-

{luß gewähren, die biëber unbekannt oder unbeachtet geblieben waren.“ Eine folhe Veröfentlihung sei ihm endli aber au< des- balb um fo nothwendiger crichienen, als die betreffendèzn Akten ch zum Theil son jeyt in sebr zerstörtem Zustande befinden und dieser Zerstörung8sproze troy der îin neuester Zeit darauf verwen- deten Sorgfalt, fortschreitet. Endli müße man die günstige Gelegenbeit, welde die so liberale Eröffnung des vatikanischen Geheimardivs biete, möglihst für die Wissenschaft ausnüten. Wenn auch die Ausbeute seiner el'monatliben Arbeit in Rom ret bedeutend genannt werden müsse, so bleibe do< noch eine wenigstens ebenso große Arbeit übrig, um festzustellen, ob nit von den verloren gegangenen Akten no< mancherlei wieder aufzufinden sei. Im Ver- baltniß zu dem Umfange des ozesses, der, ganz abgesehen von

(27!

ge des Riesenvr der Weltstellung der Temvler, über das Geshi> von wenigstens 20090 Menst&en und über cin Vermögen enti<ieden, d Nen Rente allein auf mebr als 40 Millionen Mark nat jeßigen Begriffen sich belaufen

„leßt nur ein unglaublich dürftiges Material veröffentlicht. n aber au< dem Vatikan nur sehr wenige Prozeßakten erelWt worden, weil viele der die Untersubung Führenden wohl

ein ni<t mit Unre<t erwartet bätten, daß man am väystlihen und französis<en Hofe nur daë für eine Verurtheilung braubare Material

esbalb nur dieses eingesandt babe, was übrigens Cyniêmus oder aus Naivetät, ihrem Bericht direkt en. Gleihwobl sei durdhaus ni<t Alles, was der Kurie ni<t eingereiht worden, verloren, sondern vielmehr, wenn au< freili< oft ar ni6t vermutbetem Orte noh auffindbar, und es werde die Aufzäblung des früber vorhandenen und des erst kürzlih wieder ans Licht gezogenen Quellenstofs gewiß dazei bei- S.

A5 a4 t gewun'©t un

! uchen zu bewegen. Erst dann werde ein gerebteres Urtheil über den Untergang der Tempelherren ermög- D Î 2) Î

erte alte Streitfrage ih definitiv erledigen laffen. Der Verfasser giebt demgemä® eine Uebersitt der verscie- denen Stadien des Proze?ses (das Verhör zu Poitiers, Ercervt des englischen Prozeses, der cypris<be Prozeß, das Verhör von Brindisi, die Verhöre im Patrimonium Petri, der Prozeß zu Paris) und des darüber vorliegenden Akten-Materials. (Sc{lus folgt.)

D T) E115) > 4 [25 (7 1. 5 27 h E

Be Beschi>kung der Schau läßt \i< zu e t über

da der Anmeldetermin erst am inde

1t 3 y: A ets M S n

aus den vorläufigen Anmeldunge ] L

Z E s A S d 1 ile 4 N Sloean Ls

der au eine Be'chiäung der Ausstellung von 1109 Thieren berecnete

A D E Gd M L E A 5

Play faum auéêreiben wird. An der Ausstellunc , S R A

) L H Gee R. E e IR „f ut n Ag weile die ZUdter SUd-, Mittel- und Westdeutschlands

e t q zu Franffur: g

c J 4 E 4 4. UCTT - 4 e ‘on Behörden und Vereinen babe S Q tE, von DedDorden und Creinen aven S re1l!e für Pferde auf 13 750 Æ, für ase auf

A T Cr n otno - E A 6610 Æ, für Sdweine auf 260 bungen

Ps d e S

[ einl da noc etr tet

251 1 J cit

fommen en deutschen Küsterländern, und togar aus Baterlandes. Für die internatio- nale wird au England Pferde sien.

7 9 Veo +4; di , M « d A A . P c Die f Viehzucht in Betracht kommenden Landichaften ally , ; A A F > . der Ausftellunc ge!<loîen auftreten und ret vollîtändig ve ein, r ho (Cr Ane grüundli>@e Sichtung des aber tann au Thiornhtl, >41 Thierabt beil

; non Man L rio! l na! C n A eutigen Unn V d Tbe derleiven angangig iît, roraenommen L Zang S werden, und zwar Fahren von Pferden und Ochsen mit Lait, Fahrer d Pott 47 t Sri rif 20 e E L Und ¿Neiten und S>@rittprufsungen von Pferden. ï ; «7 ; 47 1h or 1 N; Eine se ng wird die von Kühen auf Milch- tohigfot E cetlvoos Ta R A E ergiebigkei < erstre>en sowobl auf die Mil{menge, S aur f too 2 E "A Z als au en Lhtere werden Cn oní tar S Eigenschaften des

lbbalten von Vorschauen eine rfen, dieses gesihtete Material

Frankfurt \{<i>en. In der ltungéprüfunrgen, soweit als dies na der

.

wird f

Körpers u ter ge ontrolirt, sowie die Thiere ung in diefer Zeit unterzogen werden. n rodufttenabtheilung wird das be- fondere Interesse regen, das ift die Konkurrenz der Handel®futtermittel. ur dieselbe der wahre Werth der in neuerer Zeit so mannigfc tretenden fegenannten Kraftfuttermittel, wie Nübkucen, Vaumwollsamenkuchen, Kokoskuchen, aub von Kleie, getro>neten Bierträbern u. f. w, festgestellt werden. Die Bedingunaer diefer Prüfung sind zwar streng gefaßt, eine bierdur< erstrittene Me- daille wird aber fi rikfanten voa um fo böôberem Werth sein. Der Anschlu s{âften an diese Konkurrenz ist in Aus-

t gen äufigen Anmeldungen wird die

Vedeutung für den landwirths{aft- ‘eseßt fein, obwobl von jeder n darf. Größere Lager

balb der Ausstellung 1<inen, u. A. au< die Dampfpflüge, t werden.

halten. Ein werden im Betrieb

[N]

(C3

; p T r 5 N 4. 5 - . Der Hoflieferant N. L. Chrestensen, Besizer der bekannten Kunst- und Hantdelsgärtnerei in Erfurt, welter bereits seit 26 Iabren

L G alljäbrliG „Svezial-Kataloge für ltndwirthschaftlibe Neubeiten“

zem seinen neuesten (99.) Katalo Sämereien u. \. w. flanzen zunächst bes<rieben und außerdem bbildungen veranschauliht.

berausgiebt, bat vor Kur landwirtbs<aftli<e werden diese sowie die dur beigefügte hübsche

Veterinärwesen.

- ; _—— ula In Warschau ift die Rinderpest wieder ausgebrothen.

Gewerbe und Handel.

Berliner Hagel-

Generalversammlung der D in encbmigte die ibr vorgelegte

ranz-Gesfells<haft von 1832 s-Re<nung und Bilanz und ertbeilte Decharge für 1886. r JIahreêre<nung und dem Gescäftéberiht für 1886 bat lls{aft rund 3000 Versicerungen 10 Millionen Ver- rungssumme und 168 000 A Prämien-Einnabme mebr gebabt als 3 áâmli 18 560 Versicherungs-Dofkfumente über 72 928 819 M rungësumme gegen 797 712,48 4 Prämie ausgefertigt. An find rund 141 000 Æ meniger zu vergüten gewesen als 1885, eins<ließlih der Regulirungskosten 44400792 4 für Zuzüglih Zirsen, Policeaebühren und nit verbrauhten Theiles dec für 1886 eingestellten Reserve nd die Gefammt-Einnahme usgabe für Schäden, Provisionen und Verwalt [li einer fleinen für 1887 gestellten 648 435,56 M, rblieb, von welbem na

2

V N

my

3D

»

(S)

4

ngemeldete Schäden

e

ry

co cu

834 952,41 Æ und die

5) 4: * rg e (4 ede

1—

Reserve für mögliche Aus- daß ein Reingewinn Abzug der ftatuten- bezw. n Tantième für Aufsichtsrath und Direktion 175 325,84 M diesem Betrage sind zunächst 40 090 # zur Wiederergänzung des Grundkavitals auf seinen statuten- Betrag von 3 000 000 verwendet, 9325,84 als Sli vorges(riebenen, sowie 63 000 M dem en Refervefonts überwiesen worden, und fernere 63 0090 M Dividende auf 1000 Stüt> Aktien à 63 4 zur Vertbei- n Ablauf seiner Wahlperiode Aufsibt3raths wieder in denselben gewählt worden stellvertretenden Mitglieder des

co

186 516,85 M

zur Verfügung

lunz. Nachdem das, Mitglied de und die Wablen der Mitglieder und Comités zur Prüfung der Iahresre{nung und Bilanz für 1887 statt- f wurde die Generalveriammlung Verbandlungsgegenstände gesblossen. em Verwaltungsrath der Magdeburger Feuer-Ver- stande der Abs<luß für Der Reingewinn stellt i< auf : rstehenden Generalversammlung soll vor- n, als Dividende 180 # pro Aktie zu genehmigen nds 309 009 Æ zu über gestrigen Sitzung des Aufsichtêratks i Bank in Bielefeld wurde dem Antrage der Direktion g en 15. März einzuberufenden XVIII. ordentlich sammlung die Vertheilung einer Dividende 1886 vorzus<{lagen. Aufsichtêrath der Frankfurter Gütereisenbabn- Gesellschaft bat beshlosen, der Generalversammlung die Ver- theilung einer Dividende von 6% für und 75 900 Æ zu Abschreibungen zu verwenden.

London, 16. Februar. (W. T. B,) Wollauktion. Tendenz

ponist Paris längst verlaffen batte, fritisirten Grunde und verböbnten den Menschen mit ei Gleicben.“ Man fann es Jullien nit verdenk? die Manöver lustig mat, mit denen jene kur:sibtigen Kritiker später die Ausgeburten ihres damaligen Eifers ¿u vertushen suhten; aber

in Ermangelung

sellschaft vorgelegt worden.

d N od V o L412.

A

von 5 %% für

ey {5x

Iahr 1886 vorzus{lagen

Washington, 16. Februar. (W. T. B.) Vernehmen na erfolgt in nähster Wode die Einberufung von weiteren 10 Millionen Dollars der dreivrozentigen Bonds; fdie gesammte dreiprozentige Anleibe, von welder no<

aussteben, dürfte sona bis Anfang Juli d. I.

dessen ausgezei<netes Spiel ber im Saale der Sing-Akademie \

er außer mehreren Kompositionen seines Lehrers, Franz Liszt's, au Werke von Beethoven, S{umann und Cbopin zu Gehör brachte. Auf die Sonate, op. 90, von Beethoven, die er mit Lebhaftigkeit und Empfindung vortrug, folgte die Mondschein-Sonate, Cis-moll. Au bier war die Ausführung der beiden ersten Sätze zu loben, während im lezten Saß sowohl die auffälligen Taktverschiebungen im Thema, als a»< die Undeutlihkeit mehrerer Pafsagen dem Eindru> Abbrucþ thaten.

etwa 40 Millionen amortisirt fein,

Sanitätswesen und Quarautänewesen.

; _ Egypten. L ionale Gesundbeitsrath in Alerandria hat in seiner 1887 be’<lecnen, die seither bestandene

gen die Ankünfte aus Calcutta ven dem gedachten

Die am 23, Mai 1886 geseßten Polizeiverordnungen vom 3.

Häfen kommen, gehoben worden.

Verlin, 17. Februar 1887,

Al

5

g derMoorkultur im Deut- glisen Hause unter Vorsitz ‘Blankenbof seine 4, Jahresversamm- elegten Ge-

Der Verein zur

v 2 C0) T4 ( L _

Dr. Grabl, der Verein wieder seine Mitglieder Mitglieder

Si @

r

Brandenburg , Ostpreuken, Sachfen, 30 auf Me>lenburg und 26 auf Po d im Auslande im Interesse des erein hielt 2 große Versammlungen im Laufe des unternahm eine Erfursion nah Holstein

Die „Mittbeilungen“ haben si< na< wie vor als be- , Bindemittel i

Besichtigung der dortigen

Einnahmen

ragt 3250 , darunter 243 # baar. baftem Beifall der Versammlung wurde fodann Rittergut : zegründer der Moor-Dammkultur, zum Ebren- Ueber die Bedeutung der Ausstellung berichtete Professor Dr. Fleis@er. Die Diskussion über die neueren Erfahrungen in der Moorkultur leitete Freiherr von

s Vermögen be

Rimpau-Kunrau, der mitglied proklamirt.

Wangenheim ein.

bleibt Hr. Fr. Renz, der ges Jules Rouam zu Paris „Richard Wagner. Sa vie et ses Oeuvres* n Adolphe Jullien. j : rzebn Original-Litbographien von den versbiedensten Epochen

der Librairie Tribüne verfolgt, un Damen gekleidet, vor gymnaîstik Unübertreff Abend die zablrei@?n (lowns berror, die in 5 besonderen Nummern es Programms auftraten und si in Gewandtheit und Komik überboten, so daß es s<wer ist, zu entscheiden, wem von ihnen (die Gebrüder Dianta, François, Charlton, Godlewsky u. A.) der Preis gebührt. Anerkennenêwerth it, daß ihre Leistungen abweselungêärei> sind und au stets Neues bieten. Besonders interessant war Hrn. Godlewky'3

Der lururiös a

r

seines Lebens stamr Opernscenen, Karikfaturen

Autogravben u. f. s 1 wahrhaft bob atour's dürften die zab i Zeahtung verdien fasser sehr richtig sagt, am e fition war, auf wel<e cs seinerseits

stblättern Fantin- in den Tert eingestreuten Karritaturen en, weil man an ibr en erme?en kann, wie groß die Oppo- | ister überall stieß, und edurste, um die zahllosen Hindernisse, die < ibm ent- nstellten, zu überwinden.

Der Inhalt des Buches legt, wie die

Auffaffung zeug

wie der Ver- | . «„Fntermezzo der ?e Daß bei solchen Leistungen die Räume des Circus allabendlih gefüllt sind, ift erklärlih, und daß alle Produktionen den größten Beifall finden, felbstverständlich.

el<her Energie

e Zeitung“ be-

Die würdevolle und gere<te Beurtheilung, welhe Jullien dem deutschen Wesen überbaupt und im besonderen dem dur und dur< deutsben Element in der Musik Wagner's angedeihen läßt, legt das erfreuliste Zeugniß ab für den erbabenen Standpunkt, wel<en der Verfaffer einnimmt. Jullien'# Bu< if nicht ausës<{ließlih für die Franzosen, sondern für die ganze Welt geschrieben. Ueber die

Iugendzeit und das fkünstlerisbe Schaffen des Meisters wird in dem

Buch etwas kurz; binweggegangen. Mit Kapitel 3, wel<bes den ersten dreijährigen Aufentbalt des Meisters in Paris behandelt, beginnt die detaillirte Schilderung seiner Arbeiten, Kämpfe und Be- strebungen. „Rienzi“ und der „Fliegende Holländer“ wurden vollendet, und die Details, welche Jullien über die Entstehung dieser beiden Opern giebt, find sehr wertbvoll.

Am 20. Oktober 1842 wurde „Rienzi* mit bedeutendem Erfolge und am 2. Januar 1843 der „Fliegende Holländer“ mit großem Miß- erfolge aufgeführt. Hotintere?fant sind ferner die zum Theil reuen Mittheilungen, welHe Jullien über die im Jahre 1861 erfolgten „Tannbäuser“-Auffübrungen in Paris mabt. Wagner war damals so unklug gewesen, si< mit dem Ballet der Großen Oper und außerdem mit dem Direktor, dem Kapellmeister (Dietsch), dem Orcbester und

sogar den bezablten Clagueurs, die man ibm wider seinen Willen

aufdrang, zu verfeinden. Das Ballet hatte zablreihe Berübrungs- des Cercle Impérial. Das Niederzishen des Werkes war daber im Voraus bes<hlo}sene Sache und erfolgte, obglei der Kaiser und die Kaiserin wie au< die Fürstin Metternib, welHe der Verstellung beiwohnten, fi< mebrfad an dem au nit fehlenden Applaus be-

punkte mit den Abonnenten, meist Mitgliedern des Jo>epkiubs und S i

tbeiligten. Na drei Auffübrungen zog Wagner felbst den „Tann-

häuser“ zurü>. Jullien äußert darüber: „Diese ganze „Tannbäuser“-

Affaire, von welhem Gesihtêpunkte man sie au betraten mag, ist

wenig ehrenvoll für uns, Was aber no< trauriger ist als dieser bêllise, von ausgelafenen Lebemännern organisirte Skandal, das ist

die Haltung der Presse, die ibrerseits do nicht von dem Corps de Ballet abbängig war, sondern fi in dem naiven Glauben befand, wirkli das ab- sheulihe Werk irgend eines bergelaufenen Komponisten vor si zu baben.

i Sämmtliche Zeitungen s{impften förmlih um die Wette, es war wie ein Turnier der Unwifsenbeit. Wocbenlang naher, als der Com- sie no< das Werk zu ner Erbitterung obne n, daß er sih über

es gereit ibm gleizeitig zur Ebre, daß er mit Ausnahme cines einzigen keine Namen nennt.

Zablreihe andere zutreffende Urtheile, welHe den künstlerishen Standpunkt des Verfassers und vor allem seine Gerechtigkeitsliebe

kennzeibnen, finden si< in dem interessanten Bu<h. Dasselbe über- trifft an unbefangener und objeftiver Beurtheilung des Meisters wie au binsidtlih der Gediegenhzit seines Inhalts und der prachtvollen äuferen Aus stattung alle biéher innerhalb wie außerhalb Teutschlands erschienenen, wel<e denselben Gegenstand behandeln,

Die 15. Geflügel-Ausftellung der „Cypria* ift eine

Musterausstellung im wahren Sinne des Wortes geworden. Der etwas bes<ränfte Raum des Ausstellungslokals, der beiden eberen Sâle der Kaiferhallen, Unter den Linden 27, gestattete nur, das Vor- züglihste zuzulaffen. 99 Auêfteller konnten troyzdem berü>sihtigt werden.

Der junge Pianist Hr. Bernhard Stavenhagen, über s beri<htet wurde, gab gestern zweites Concert, in wel<em

o o _ e

ein

Sehr gelungen war dagegen der Vortrag von Shumann's „Papillons“

fowie von Chopin's „Trauermars{*, „Nocturne“ und „Polonaise“, in denen der Spieler die ganze Feinfübligkeit und Set seiner Ausdru>weise zur Geltung brachte. Die tehnis<he L

die virtuose Kraft und Ausdauer entfaltete er wiederum am meisten in den Kompositionen seines Meisters Liszt, besonders in der Fantasie und Fuge über den Namen „Bach“ und in den Paganini- Étuden. Das sebr zablreih erschienene Publikuin nabm sammtliche

ravour sowie

Vorträge mit sehr lebhaftem Beifall auf.

Im Circus Renz erzielte gestern das Ausstattungsstü> „Ein

Carneval auf dem Eise* in neuem Arrangement wieder lebhaften Beifall. Schon die Schnelligkeit und Präzision, mit welcher die Manege für derartize Produktionen in cine Bübne umgewandelt wird,

c

ist überrashend, no< mehr aber die Anzahl und Gewandtheit der Tänzer und Tänzerinnen, die die B ) Dt of die graziö!esten, trefli< eingeübten Evolutionen ausführen, In dem

12 füllen und in vpratvollen Kostümen

„Carneval auf dem Eife“ sind besonders die von 12 Herren und 12 Damen

in polnischer Trat cetanzte Sé{littshubguadrille, dann die Tänze der zterlihen, fleidiam fostümirten Shwalben und der S<neeflo>en bervor- zubeben. Auch der Maskenzug und dieStblittenfahrt sind prättig arrangirt.

Die si auf dem Eise belustigende Schuljugend mit ibren Schlitten

und Sóneebällen ist dem Leben entnommen. Zur erbeiterndsten Ab- wechselung dienen di mehr auf dem Rüte Theil der gestrigen Vorstellung zeigte wieder, über wie viele vorzüg- lie Kräfte der Circus Renz verfügt. Solche Reitkünstler, wie die Hecren A. Wells, Permané und Vatty, die auf ungesattelten Pferden die s<wierigsten Produfktionen mit unfeblbarer Sicherheit und größter Eleganz ausführen, bat wohl no< nie ein Circus vereinigt; auch für die Tremplinsprünge und Dopvel-Saltomortales bis über 7 Ele- pbanten, wobei wiederum Hr. Wells excellirt, fann wobl kein anderer Circus ein fo zablreibes Personal stellen. Hr Hager, der gestern den prachtvollen Fucbshengît „Borar*“ ritt, ist in der bohen Schule unübertroffen. Hr. und Fr, Bradburv sind hervor- ragende Künstler im graziösen

ie unglü>lihen Solo-Stlittscubläufer, die sich n als auf den Beinen bewegen. Auch der erste

Fah. Der Meister in der Dressur

stern sein Apportirpferd „Mokbamed*, vel<es den Clown tzeppauf, trevpab im Galopp über die ganze eine 10 Swimmelhengîte, diese als Herren und thrte. Miß Maggie Claire leistet in der Luft-

zx T L ry T R ros V or Arcs J

i t? li la

Den größten Jubel riefen am gestrigen

wunderbares Spiel mit der Pfauenfeder und sehr unterbaltend das

<8 Pierrots mit ibren drolligen Gruvpirungen.

nah jeder Richtung hin von dem ger tandpunkt des Verfasers Z Iabren der energis<e Vertheidiger glauben, w arteiis<en Beurtbeilung unterzieht. Die punkt ift dur< das ganze Buch mit eben halten. Selbst die erbittertsten ijen, daß Jullien's Lob nicht üb

| unparteiischen tullien war seit zwanzig ewesen; umsomehr darf dattenseiten des Meisters lobenêwerthe Stand- benswertber Konsequenz

¿9

4

ertrieben ist, und auch der Wagner's wird sagen müssen, daß der Verfasser i nío viel Takt als maßvoller Be- ist wobl für einen

Meisters mit ete Licht stellt. y cite Lob, welches man ihm zollen kann.

Redacteur: Riedel.

Beelinr - - Verlag der Erpedition (S < olz). Dru> der Norddeutshen Buchdru>erei und Verlags-Anstalt, Berlin SW., Wilhelmftraße Nr. 32, Vier Beilagen (ein<ließli< Börsen-Beilage).

Erste Beilage

zum Deut)

—— E e

- F]

L t (0 19

Komm

geboren am 6. Februar 1863 zu Wolfêdorf, zulett 1 F ohnbaft zu Muüggenball, evangelisch, 1862 zu

m 159 QGarl Sustav Friedrich Knebnsch, geboren 2) der Adkerkne{t Wilbelm Graetve, geb am !. April 1865 zu Bertbke, zuleßt wobnbaft da- | 16 J D ! o

st, evangelif<, Matrose Johann Friedri August Lang- | m E deLoren am 27. Dezember 1863 zu 5

en-Zieen, zulegt wohnhaft zu Barth, evangelis, | 1862 zu Bensinasen reis So, Das C tüd ift mi 280 |

18) Carl Robert J gu arts, evangelif<, | 1862 zu Bensingfen, Kreis Soest, Vas Grundstü ist mit 19 280 4 Nugungswerth | geb Philipp, zu Gerth: t A Nobert Iobann Lorenz, geboren am 6) der S(reiner Heinri Erdelbro>, geboren | zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der T Os

Frenz, geboren am 5. Oktober 1863 zu Bartb, | Soest, bedingunge L Ws'

, geboren am 5. September 1365 zu Flemen- 12) der August é j j ten, \vätes / tot

¿ 9. SePlií Ne 12 gust Franke, geboren am 14. März ebunge s E Et i 5 Me wobnbaft daselbst, evangelish, 1862 zu Soeft, G E Prid vor Ves Co s en Mor steigny Ge Königliches Amtsgericht. geboren am "1e E Brtedri< Wilbelm Mührke, 13) der Edmund Hüttner, geboren den 17. Sep- | boten anzumelden und, falls der betreibende Gläu- 57301 $ -v. April 1863 zu Barth, zuleßt zu R R zu Robe E biger widerspricht, dem Gericht glaubbaft zu machen, A] M 24) Emil Fried: 5 _14) der Hugo r, geboren den 10. November | widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringften | Nachdem bebufs Korrektion des d ) üm 31. Mai e n Eim Ee eboren 1862 zu Soest, T : Gebots nitt berüd>sihtigt werden und bei Verthei- | den E dem nachstehenden ‘Verzcihuisse L aE afelbft, evangelisch gdedagen, zuleßt wobnbaft g9) der Tagelöbner Franz Wilbelm Jungmaun, | lung des Kaufgeldes „gegen die berü>sihtigten An- | Plänen die dort ibrer Größe nah angegebenen Carl Johann Martin Niemann geboren O bee A8 a 1862 zu Werl, sprüche im Range zurütreten. _ | Tbeilstü>e gegen die in dem Verzeichnisse Mi e immerer Bernard Luig, geboren den Diejenigen, welche das Eigenthum des Grundftü>s | Preise abgetreten sind, werden auf Antrag d

j arz 1865 zu Forkenbe> zuleßt wohnhaft | 31. Januar 1862 zu Wests is S \ s Giraliuud, evazoite , - Zanuar 1862 zu Westönnen, Kreis Soest, beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des | gen Bürgermeisters Bumke Namens und T 26) Matrose S Md Seiler Abeitios Wis, 18 a der Anton Jobann Anlage, Gen am peeriteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens | tretung der Stadt Gantder8heim alle Di

erbeizuführen, widrigenfalls nah erfolgtem Zuschlag | welhe Eigenthums- oder sonstige dingliche

rerow wobnbaft, evangelis<,

Ste>briefe und Untersubungs-Saten.

E - e N Fe, nuna -F : Zwanasvollstre>unger, Aufgebote, Vorladungen u. dergl. d ß. Bode; Penol enshaf Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. c én Î ¿r 7. Woten-Auswe : der Verloosung, Zinszablung 2c. von öfentliben Papieren. 42 D Ten, tedene Defanntmabunger.

7 S T S S x E E ( 5 er-Ynz t andit-Gesellshaften auf Aktien u. Aktien-Gesellsc. ». Theater Anzeigen. _ E S 10. Familien-Natriten. /

—————————— ————————————— E —— ——————————— a U M E E e maun 2eboren am 11. Funlt 1563 u 10m ordon Loire lAi s S E 5 E d E c E 1) Steckbriefe L Ee S D E Müaggenburg, werden beschuldigt, S E 5 das Kaufgeld in CEBT wobßnga T zu x len OT an el G [3 W TT= 4p S-A T. - _—_ E 9 Unterî 8 - S 27) Matrose Fried Ger cangelis<h, as Webrvflichtige, in der Absicht, f dem Ein- | Stelle des Grundît S Z atro r Ta S f ; L Ea c c = a utt n erjuchungs - Sachen. E Pa fe Ner Sacl Martin Maipio, ide is den Dient des stehenden Heeres oder | Das Urtbeil 5743 52-6 : pit Bf a u 29) zu LuderSdhagen- Vors, | er zrlotte zu entzteben lu bntf 2 î [57432] Stefbriefs-Erledigung. zulest wobnbaft daselbst, evangeli, O | Bundesgebiet veriallen, “g E R ragt ement Der gege: 5 : D É) 5 E L E | ideSget L n, oder nab erreichtem |} an obengenannte Ver gegen den Dr. jur. und Referendar a. I S) Matrose Hans Simeon P J / ilità A 5 i ia. les E J Und ear L. —.| <2) -latro]e Dans Simeon Paufow, geboren am militärpfl Alter #< außerba2lb des 2 i N Leopold Levison wegen Unterschlagung in den Acten | 8. Mai 1863 zu Zingîr, zuleßt wok baft dafelbft 91 ndege i aa a 2 AUTEIEEA des B, n C 3 E Î E _ N P E ô è » Ds W148i _ N Al Ce u ge atten iu Len Aontaitdes J. II. d. 44. 81 unter dem 10. Mai 1881 erlassene evangeli, | Vergeben n “& 140 E 1 D 4 Ls Ga Sted>brief wird zurü>genommen. 29) Matrose Iohann Heinri Wilbelm Pankow, | pen gegen F. 140 Abs. 1 Nr. 1 des Verlin, den 8 Februar 1887. dcboren am 15 Tauuor 1 2 Q c A570] _ Der (ti Hatt Lei Könialichen L geboren am 15. Januar 1865 zu Hermannshagen- Dieselben werden auf D wan Staatëanmwait!Dast det dem Könialichen Landgerichte Haide, zuleßt wobnbaft u Stralsund oman E z S vet dem Köntgli@ gerichte I. | 20 E oe aft zu Stralsund, evangelif<, den 21. April 1887, Vormittags 9 Uhr, m Wege der 509) Matrose Ernft FriedriG Job Strafen E Gir O = N SDTYE H [57434] Stebriefs-Erledigun cebós 30. Oftober 1863 zu Dome ritte | vor die Strafkammer des Königlichen Landgerihts | Grundbuche von wgs E Zii rat qnzit geroren am . tober 1363 zu Damgarten, zuleßt | zu Dortmund zur Hauptverbandlu s LouMe VvoR Ver gegen den Handlungsreifenden Gustav Gerson | wohnhaft daselbt, evangeli E _ | Bei unentsHuldigtem Ausbleiben i dieselben | reifes Band 51 é G S c C..T: 00 1 c R E E O - ct QUuidtate AUSDLIeIDenN T è Dre! eiben 2 PRittor tan ays Rieß zcaen Untershlagung unter dem 1. Juli 1886 31) Kne<t Heinri< Carl Martin Rischow, | auf Gs ber wal S 479 W s L S Tas „Nitte gukSdengers eriaîsene Stedbrief ist dur dessen Festnahme erledigt. | geboren am 27. Mai 1263 ¿u Nictenbera, zulettf dem Königlichen Landratb8-Amt r oxyordnung | Grabow belegene Rittergut am 1 Verlin, den 15. Februar 1887. wobnbaft daselbst, evangeli N G p it a Ses 2oent uver | Vormittags 10 Uhr, r: D ntersuGunasridte 2 D T e 4 zu Grunde liegen Thatsachen | ri<ht an Geritsstell- Der Untersucbungêrihter 32) Matrose Emil Louis R 1ebore 5 ; E a S s aas: Str R E 4+ M R E: MEVOTE N iarung verurtheilt werder uglei< am Königlichen Landgericht T. 13. November 1863 2n M >alent Ea e S E Ge, B Cte g 19. E S zu ZDlect, zuiegt wodbndart da- der Strafkammer intaltben C R SoTRf nes SAE & Us Wt L eu. ces S E A ortmund vom 39 ¡zember 1886 E E 33) Ptatro?e Sobann Carl August Saatmaun 149 Str. «G-B d des & 39 [57433] Stebriefs-Erledigung. geboren am 13. April 1863 zu Born, zuleßt wobn- D Deuts Rei E er gegen die Kürschnerfrau Franzisfa Louise | haft daselbst, evangeli, S ; e A B Le Lehmann, geb. Nueëke, wegen Unterschlagung in 34) Matroïe Hermann Ludrvig Gustav Schiebler, | den, wzz 1 E Gag veiegt wor- den Akten J.1I. d. 352, 81 ter dem 4 Mas 1881 | aokor R S E ere | Jen, was mil dem Vemerken bierdur< öffentlich be- en ren 0.11. C. 392, 01. unter dem 4. Vai 1881 } geboren am 16. Januar 1863 zu Born zuleßt | Tannt gemat wird daß Norftaungen horfolkon L lassene Ste>brief wird zurüFgeromrezen : f daselbst acelish ebr | am gemacht wird, daß Verfügungen derjelben über erlaîtene Stedbrie! wird zurü>geromrzen. [isb das Vermögen dor S F E ; G Berlin, den 8. Februar 1887 ai H S j as Dermogen der Staatskasse gegenüber nitig sind. erin, den 5. ¿çeoruar 1857. in Foacim *riedri®b S ( Qq__RE L A H SLTLLL Smidt 41‘ p) Staat8anwalt\<aft bei dem Königlichen Landgeri en am Fe! 35 n Wienkonbäges 4 D orentuns j 27 ¿iet E S , D car li - T Lib Je S <Bler R; D ¿us Dortmund, den 13 ANUar 1887 d s N s S rdor”, evangel1i?<), Föntalihe Staat2anmalH4aft sz N 35] Ste>briefs-Erneuerung. helm | Ea. Es M A. My er unterm 2. Februar 1883 in Nr. 36 y an Gerichtsstelle t teé pro 1884 hinter dem Lo3mann Zielenzig, den 06. a Naramälou (., Di M K Ing ies M chalsfi aus Dorawsken, C. Blegko, tian Schult, geboren 2 Q = L I Ae g Appewr Diek able E S vangelis<, zuleßt zu | ) Zwangsvollstre>uugeu, T0 PIerdurM erneuert. (Wftenz. J. II. 136 {5 E E 9 f d r : Ly, den 4. Februar 1537, ais N Aufgebote, Vorladungen u. dgl. Uer Er!te Staatsanwalt j 1 April 13865 x 27906] c - j | oui 0 j “i De UAUTI 5D zu [57296] l D a . Ie 554] O E | De zu b elbst, evangelisch, S Hwangsversteigerung. I “Na gra0c; 1 Mr e M | 2) Mateoe Emil Heinris Gbriftopb Steinort, | Im Wege der Zwangsrolltrecung fol das im | 22 1) Matrofe Ed walt as arvs V baber A . e | 9evoren am 1s. September 1863 zu Wie>, zuleyt | Grundbute von der Friedrichstadt Band 24 Nr. 1639 | ® 1) Matr- e “ee N Louis Vadendie>, | wodndaft daselbft, evangelis, | auf den Namen des Maurermeisters Ernt Friedri VELA U O. «Drt O 1 2 T evanaelt!h i Ml Tyt od h Ma Ale 4.5 i Frem? 7 - Und oanitpans s 9 E Tg ent waknkalt 2 E M Dari, evangeli, then Artedri® Adolf Streufert, | Sreimart ein e, Lindenstraße Nr. 101 bierfelbit | D e E Martin $ vember 1863 zu Groß-Elmen- | belegene Grur Y 2) Matrose Johaun Christo ÿ Martin Burow, obnhaft, evangelisch, | am 19. A 887, Vormittags 10 Uhr, | 79 andelt d E E a e DALMAYREIRgeN, | tedri<h Voß, geboren am | oor dem un 1 Geri&t an Geri{ts- U, zulest wogongart zu „(Leuendors: Datde, e ulett moknkasf % itelle —, G A Matroie Carl Heinri Cbristian ‘Clasen l, zul Bl woLndalit das L E Trat Hof, Flügel C, : Ÿ geboren am 19. September 1863 zu Lp 2E f L ¿ PEELS D T'TErZerT werden. A g er G tage 6 63 zu Lüdershagen, Wilbelm Albert Wahl, Das Grundj nit 6460 A Nußzung2werth E S O el, zulest wohnhaft zu Hermannshagen- 63 zu Barth, zulett wohn- | zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der | ade lebnre(:lide, e E, E , Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuch- | Andere dinglihez Re < o Mo Í non n 71 T hs Av - M (T. 28312 2. L. ++ 2 : Mr F S E 1N Nenlbereht191n 70 L E Wilk n _o08ann Theodor 3) VDerma1 i D [lm Chrifttan Zühr, geboren blatts, etwaige Abs{ätzungen und andere das Grur de und Realbere> ¿TJUNJer E P. geren am +7. September 1863 zu | am 29. August 1865 zu Grün-Kord8hagen, zuletzt | ü betreffende Nachweisungen, sowie besondere | dur ausgerordert, ihre Rechte Spriekersdorf, evangelis, zuleßt wohnbaft zu Stormsë- | daselbst wo bat, evangelisch, | Kaufbedingungen können in der Gerichts <hreiberei, E den 8. Márz d. J., - c - werden de?!cGuldigt, l evend î 42 etnge R : Mor Z 5) Matrofe Hermann Heinri Wilhelm Doß ls Me vf id ige in dez f A L P Al E E: bie U ay Ei ie ni anberaumten Termi E n el gge igenf M cbores E E als LedrpsliWtige in der Absicht, sid dem le Realberehtigten werden aufgefordert, die nit | Mnderaumten Termine anzumelden, widrigenfall2 tg E Bat «Ugu!t D zu Planig, evangelt!<, Eintritte îin den Dienst des ftebenden Heeres | von felbst auf den Ersteber übergehenden Ansvrüce, e en iu Suntr! a: Bitoio p So r S +25 L e - M non M G Q e 6 TT P 6) Mat N Gui Sundish-Wiese, oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniß | deren Vorbandensein oder Betrag aus dem Grund- | loren geben. _ ) rofe (C See Sr E A 4 a E: A T ; :1 >f > : 6 Es : Ver betreffe f eb E ren pa E E Raa URTERN, ges as Bundesgebiet verlalen, oder na< errei- | bu<e zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs- Wer betreffende Kaufvertrag nebft E lens Mie wohnkf 565 zu Wieck, ev ngellM, tem militärpflihtigen Alter <{ außerbalb des | vermerts nit bervorging, insbesondere derartige fann aus der Gerichts\{rei zuleRkt 3 > nhnhaf Mino ga eli E E E L Qu S : S unden eingesebe verde E A an O, L Bundesgebietes aufgebalten zu baben, Sorderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden | !tUnden eingesehen werden. A 2 Matrose Ludwig Carl Hermann Ehlert, ge- Vergehen gegen S. 140 Ab. 1 Str.-G.-B Deounzgen oder Koîten, späteitens im Versteigerungs- | „„AUsgenommen von E s Q 6 el Q O. Ee ec O S S e I Ul T alto Fonthotloy M alb h A 1863 zu Wie>, zuleßt wohnhaft Dieselben werden auf | Termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Ge- Ultentbeiler Müller 2 1b1t, evanaelif _- . . 2M An: T or 2099 5 S L L GSTZ e0ns von 300 T A 3) Momente U a L den 25. April 1887, Mittags 12 Uhr, [F en anzumelden und, falls der betreibende Gläu- | Darlehns von 300 T bios E E O ELOn E Sarl Iticosaus vor die Strafkammer bei dem Königlichen Amts- | ger widerfpridt, dem Gerichte glaubhaft zu machen, S 1254, E 4 Gdorf E fe, -(. Georuar 1563 zu Michaels- | geriehte zu Stralsund ¡ur Hauptverhandlung geladen. | widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten e O 4 î uiÒeB Il 2 1EnNTaIDo A 7 Pt 110th ats Mie lf ot l E T E Bolnta 134 r; .- S Ä E Stt ) Sülofer Mats fet enrade wobnbaft, Bei unents<uldigtem Ausbleiben werden dieselben | Gebots nit berü>sichtigt werden und bei Verthei- | 12. April 1853. ori L t g ei r E dis Engelkirchen, auf Grund der na $. 472 der Strafprozeßordnung | lung des Kaufgeldes gegen die berü>sihtigten An- Tostedt, den 8. Ÿ Bent L s Os zu Zingit, evangelisch, | von dem $ öniglichen Civil-Vorsißenden der Ersaß- sprüGe im Range zurüdtreten. Kong A rp al DiigIt wol l, Kommi!sion des Kreises Franzburg über die Diejenigen, wel<he das Eigentbum des Grunds: 183 / Ö) E 5 9 n E E Lz S J L Li S V è o g Le e E E Brit, 12 C LHL “cil u cV rund tudc8 R Mraieo L l eler Heinri Härm, ge- der Anklage zu Grunde liegenden Thatsachen ausge- | ean Pr è 1fgefordert, vor Schluß des E D.) E F vobnbaft daselbsi fes E zu Abrensboop, zulegt | stellten Erklärung verurtbeilt werten. | Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens Gerichtsschreiber Königli Avon evanaeli! D T Sor (Et 2 Ez, Proto t E S - 7 ; N Matrose E REOS f S ; Dur Beschluß der S raffammer des Königlihen | derbeizuführen, (widrigensalls na erfolgtem Zuschlag | 5-5, 7 E E T O R Haut, geboren am | LandgeriGts zu Sreif8wald vom 8. Januar 1887 | das Kaufgeld in Bezug auf den Anspru< an die | (02M Aufgebot. E ie p E M Dre!ewiß, zulezt wobnbaft da- | ist das Vermögen der Angeklagten zur De>ung Stelle des Grundstü>s tritt. (s E das « S T H « 12° Matcots E E der dieselben möglicherweise treffenden Geldstrafen | L as Urtbeil über die Ertheilung des Zuschlags deri Band I. Blatt IeT, 211 aur 12) 2 hirdie ert ermann Albert Heyden, | und Kosten in Höhe von je 300 4 mit Besblag | wird am 19. April 1887, Mittagë 12 Uhr, | Kosatben Christopk t Tee 17 P : mt 14 5 211 at + A T4 : E z07 - F ï " t J en zeue 407 1 3 A A at 5 zu Wie>, zuleßt wohn- | belegt. d obenbezeihnetec Geribtsitelle, Zimmer 40, ver- D d iri #0 und 403 aselbît, evangeli, Erbs 0 Q as RUSSE E : ederen Angerweide ( 13) Matrose Louis ugo Friedri& Hof Greifswald, den = Meoruar 15S, Uner werden. E 103 S haler Mete E N eboren Guro!e Touis Hugo Friedri Hoffmann, Königlihe StaatsanwaltsGaft. | Berlin, den 11. Februar 1887. h E SECIELHTOO Bevoren am 18. Dezember 1863 zu Wie>, zulett ——— | Königliches Amtsgeriht 1. Abtheilung 53 mit 4,22 Thaler Rein Wwobr baft daselbst, evangelisch, “_| [521090] Oeffentliche Ladung A i E Pon E N 14) Kne<t Chritian Wilhelm Theodor Jonas, Nachbenannte. Personen : ] und das Aufgebo

zu Vorswelver, Kreis Soeît, Im Wege der Zwangêvollstre>ung soll das im M- Apo Wp1e 9D R de Ä L aP è 95-Q E

oren am | Srundbue von Charlottenburg Band 8 Nr. 358 Thor rets

- 5 57 Do C 15 d G e f e 1 M E LD

est, auf den Namen des Kaufmanns Reinhold SGumann

evangelis< Januar 1862 zu Dorfwelver, Kreis S Anger! M, 3) der SHneider Franz Köhler (Köller), ge- | bier eingetragene, i ¡Teri traße 77 a L 7 i Sn ¿sranz S S ge- j her eingetragene, in der Kaiferin-Augustastraß nes Nt Matrofe Cbriftopb Erbard Kraeft, geboren boren den 7. Dezember 1862 zu Körbe>e, Kreis | belegene Grunditüd s erin-Augustastraße 77 mannes Nifolaus Phil September 1563 zu Zingst, zuleut wohnhaft | Soeft, am 15. April 1887, Vormittags 102 Uhr, | rau, von Stendal, « 2 I

er Swreiner Anton Albert Georg Ruste- | vor de: unterzeichneten Geriht an Geridts- boren den 16. Januar 1862 zu Körbe>e, | stelle Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel C, | eb Philivv er Heinrih Rohe, geboren den 10. Auguït | parterre, Saal 36, versteigert werden. melt S

aselbs

. Juni 1265 zu Ri&te zule A E S 4E S xe geoo u H ' A e Mleniderg, zulest wobubaft zu | am 12. Januar 1862 zu Deiningsen, Kreis Soest, | Steuerrolle, beglaubigte Absrift des Grundbuch- E 3 erg, evangelis<, {) der Bergmann Friedri Wilbelm Pax, ge- | blatts, etwaige UbishäBungen und andere das Grund-

Me r 5 T f ilt CŒœ ita S P T 7 e: 19 F --tatro)e Maximilian Johann Christovb | boren den 10. November 1862 zu Safsfendorf, Kreis | stü> betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kauf-

cit,

Whlezt wobnbaft zu Bode 2 ne i E n können in der Gerihtëshreiberei, eue A R, t, g T zu Bodstaedt, evangelis< 8) der Heinrih Lüfse, geboren a 9 r | Futoant S : ¡Ee ] Grundstüde Eigenthumsa R e Ls GELT M), 5) der Pein am 12. April | Friedrichstraße 13, Hof ge . I L R a A Stldridt „Cbristian Meinke, geboren | 1862 zu Lohe, Kreis Socft, Y gesehen dis eus , Vos, Flügel D, Zimmer 41, ein E wee Reite fpâteste “J, P 2 - r 317=- 5 Tot h pi r ad A G , - - * 9 4 i wobnbaft daselbt, evangeli G e veniber 1968 2 R, is Sr “4 E Ale Realhere<tigten werden ausgefordert, die niGt | an biefiger Werihtsfielle, S x 12, Zimmer 21) Matros n Frievri Mks r S U L-ferrtinglen, Kreis Soest, von elbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, S Naltfiabenben Waf a o Mie Sreon Sricvens S A LNOE, uts Ma Danrs SLENZEE, geboren am 12. Juli | deren Vorbandensein oder Betrag aus dem Grund- Sten e R ; e E s igS- 2 zu Vitonnen, Kreis Soest bude zur Zeit der Eintrag es Verstei 3 S gen, zuleßt wobnbaft zu Planig, evangelisch 11) der Ferdinand Franz Josef F iet n orging, inberondere tee 897 | laffen und in demfelben | M do) au evang ; ) der Ferdinand Franz Josef Forth, geboren | vermerks nit bervor ing, insbesondere derartige For- A R E Sn 22) Friedri Wilbelm August Möller (Gold- | am 6. April 1862 zu Soeïît, derungen von Kapital, Zinsen wiede M N oen mers , ,

[1

ovember 1862 zu Wi>ede bei Wer

hen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

M 41. Berlin, Donnerstag, den 17. Februar 1887.

m deutshen Zette

örsen-Beilage. 125 Uhr,

5. April 1887, Mittags nor Es E

teigerung

z 1887, M

> Cs ¡L CLCT C,

atestens in dem a

Rechte im Verbältnisse zum neuen Erwerber ver-

j ne Handzeihnung ei wäbrend der Dienst-

Anmeldungépflicht ist der Boetersheim, i

1 Amtsgerichts.

t der im Grundbu von LŸ-

den Namen des

Kartenblatt 3 in der von 30a 23 gm mit n 1ha 34a 70 qm

Shristian Voigt zu Lüderitz, t des im Grundbuch von Stendal

O5] s r a . Mm 49 5 x . . ) der Eberbard Seriug, geboren am 22. Juni N Zwangsversteigerung. e a Hr

L, (Seite 475) Namen der Wittwe Catharine D

ee Book, geb. vor dem Arneburger : (0 qm mit 0,53 Tbaler Reinertrag von den Erben der Wittwe Marie Elifabetb, geb. dem Gastwirth Wil- Chefrau des Anna Friederike und der Ebefrau des

Iobanne Dorothee

; of Er ( z ver, eingetragenen (Sartens

5 L A - . Nr. 36 von 2a

Y

belm Philipp zu Stendal, itetnsegermeisters Fine,

mei!ters Karl Winter,

beantragt worden: Die Aufgebotsanträge sind zugelassea u; welche auf die be nsprühe machen, aufgefor- ns in dem auf

i ( d es werden die unbekannten Perfonen, wel

ebotstermine anzumelden, das Ausschlußurtbeil er- ie mit ihren Ansprüchen Stendal, den 2. Februar 1887.