1887 / 47 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

S verwies sodann den Geseßentwurf über das Vertheilung von Jmmobiliarpreisen im Geltun bereih des Rheinischen Rechts, sowie den Gese treffend das Theilungs

ilien im Ge

Nichtamlli<hhes.

Deutsches Reich.

, 24. Februar. Se. Majestät der hmen gestern no<h den Vortrag des Bismar> entgegen. höchstdieselben Sih in Gegenwart des nschaften vorstellen, welche mit dem neuen FJnfanteriegepä> ausgerüstet waren, und arbeiteten legs-Minister und demnächst mit dem Chef

Verfahren

ahren und den gerihtlihen Verkauf Mere des M E und den Geseßentwurf, end änzungen des Ausfüh- 4 4 April 1878 zum Deutschen Gerichts- an die Kommission, welhe mit der Vor- ntrags von Cuny betraut ist. Leßter Gegenstand der Tagesordnung i Berathung des Gesegentwurfs, betreffend die dur< ein Aus- einanderseßungsverfahren begründeten , gemeinschaftlihen An- gelegenheiten. s seßentwurf wurde ohne Debatte in erster Lesung

Nächste Sitzung Freitag 1 Uhr.

Erwirbt der Vorstand eines Vereins in Erwartung künftiger Verleihung der Korporationsrehte an den Verein ein Grundstü> für die Zwe>e des Vereins dur Kausfver- trag mit der Maßgabe, daß die Auflassung nah Ver- leihung der Korporationsre solle, so ist nah einem Urthe V. Civilsenats, vom 30. Oktober v. Geltungsberei<h des Preuß. Allg. Lan gültiger, welcher dur die Verleihung d re<htswirksam wird.

Jm Allerhöhsten Auftrage fand dur e Hoheit den Kronprinzen heute Shlußbesichtigung des Kursus der Militär-Turnanstalt statt.

Der General-Lieutenant von Hesberg, Commandeur der Kavallerie-Division des I. Armee-Corps, ist persönlicher Meldungen hier eingetroffen.

München, 23. Februar. meldet: „Jhre Majestät die Königin-Mutter hat die theilweise in gutem Schlafe zugebracht. : der Schulter haben sih nit wieder eingest

Me>lenburg - Schwerin. Die „Me>lenburgischen Anzeigen“ lichen Hause wird heute ein nur das ganze Land Me>le den innigsten Antheil nimmt. die Frau Großherzogin-Mutter mutter unseres Landesherrn und Schwester Sr. Kaisers, vollendet am heutigen Tage ihr 84. Le dankbarer Verehrung bli>en die Unterthanen Jhrer Königlichen Hoheit empor, welche ih Beweise von Huld und Wohlwollen die Lie gischen Volkes zu erwerben gewußt hat, insbe 1 der Residenzstadt Schwerin, e der Erlauhten Frau das fernere Wohlergeh el emporgesandt.

Preußen. Berlin Kaiser und König n Reichskanzlers Fürsten von

Heute ließen Aller Kriegs-Ministers Man

rungsgeseßes vom 24. Es fam hier zu einem heftigen

verfassungsges.

berathung des großer Mühe unterdrü>t wurde.

war: die erste | haftungen vorgenommen worden. sodann mit dem des Militärkabinets.

Se. Kaiserlihe und Königliche Hoheit der hm gestern Vormittag um 11 Uhr militärische

nprinz na ) ] gegen und besuhte Abends das Scauspiel-

Meldungen ent festgestellt.

Schluß 11/4 Uhr.

S C BTEN an M g “L omas U Lu U R en

Der Bundesrat desselben für Handel und Rechnungswesen hielten heute Sißun

Der- Schlußbericht über des Hauses der Abgeordneten

h sowie die vereinigten Ausschüsse

für Justizwesen und für an den Käufer erfolgen

des Reichsgerichts, der Kaufvertrag im dre<hts ein bedingt er Korporationsrechte

np D E n

die gestrige Sißung befindet sih in der Ersten

Ek Jn der Se. Kaiser- Abgeordnete! Domänen und Forste1 lichen 2c. Angelegenheiten, missarien beiwohnten die Fortsetzung d des Staatshaushalts - Ministerium Medizinal-Angelegenheiten.

Beim Etat des Kunst Seyfarth (Magdeburg), d Nachmittagen dem Publik

Der Minister der geistli Goßler, erwiderte, Beamtenpersonal zu das Museum au< an gewissen

änglih zu machen, eiten sih diese Absicht

Das Kapitel wurde bewilligt.

Bei Kapitel 124 Tit. 18 und Kirchenbeamten) wünsch Vorlegung eines Ge Geistlichen für den 2

Das Kapitel wurde Ordinariums.

Jm Extraordinarium werden u. A. bäuden für höhere Lehranstalten 368342 8212 M. zu baulichen Veränderungen Realgymnasium zu Fraustadt.

. Der Referent Abg. Dr. Mith Petition eingegangen sei, in ersuht werde an Stelle der b Neubau zu beschließen.

Der Abg. Freiherr von Lan Forderung abzulehnen und die zur nohmaligen ein Neubau abso

heutigen (20.) Sißung des Hauses der her der Minister für Landwirthschaft, Dr. Lucius, der Minister der Dr. von Goßler, sowie zahlreihe Kom- , stand zunächst auf der Tagesordnung er zweiten Berathung des Ent- Etats für 1887/88, der geistlihen, Unterrihts- und

lihe und Königlich

Nachmittag 1 Uhr die Offizier -

zur Abstattung

und zwar : Die „Allg. gewerbe-Museums wünschte der Abg. das Museum auch an Sonntag- um zugänglih gemacht werde.

chen 2c. Angelegenheiten, Dr. von daß das* niht möglih sei ohne das Sein Bestreben sei gewesen, Abenden dem Publikum zu- zieller Schwierig- chen lassen.

(Entschädigung der Geistlichen g. Dr. Brüel die baldige die Entschädigung der

Die Schmerzen in

Schwerin, 23. Februar. schreiben: „Fm Großherzog- esttag begangen, an dem nit urg, sondern ganz Deutschland Königliche Hoheit au<hte Groß- Majestät des bensjahr. Jn Medlenburgs zu dur< so viele

vermehren.

doh habe wegen finan bisher niht verwirkli

2 te der Ab Jebentwurfs, bet usfall an Stolgebü

E a ebenso der Rest de me>lenbur

werden it stets der Fürsorg heiße Wünjche für Hoheit zum Himm Hoheit no< lange dem Großherzogli voller geistiger und kör Jm Neustädtischen von dem Geheimen Medizin Königlihen Hoheit zu gebrachte „Huldigun nachdem die Hofgese höchsten Herrschaften: S von Me>lenburg-:Strelitz Frau Großherzogin Marie Großherzogin-Mutte Albrecht und Jhre Hoheit die Jhren Hoheiten der Herzogin Heinrih. Nach Eintritt der die Ouverture

Aufführung

deren Bewohner sih zu erfreuen hatten, en JFhrer Königlichen Möge Jhre Königliche oglichen Hause und uns in perlicher Nüstigkeit erhalten bleiben.

m gestrigen“ Abend eine ath Dr, Mettenheimer JZhrer öchstderen Geburtstag dar- Kurz vor 7 Uhr, erschienen die Aller- e. Königliche Hoheit der Großherzog mit Jhrer Königlichen Hoheit der , Zhre Königliche Hoheit die Hoheit dem Herzog Jo Herzogin Johann Albre h und dem Herzog <sten Herrschaften be- Das Werk,

zum Bau von Ge- l verlangt; darunter und Herstellungen am

off hob hervor, daß eine welcher die Staats

aulichen Veränderu Palais kam a

igen einen zermann- Erlenkamp bat, die der Staatsregierung Jn Fraustadt sei

Senat hat in forderung für Deputirtenkammer reduzirt hatte, mit 210 gegen 36 Stimmen wiederhergestellt.

zur Aufführung. Erwägung zu überweisen ft versammelt war, lut erforderli. Der Ministerial-Direktor Grei Gutachten der Medizinalbehörde ei für nöthig erachtet sei. Jn Kap. 15 Tit. 68 we entwi>elung der Photogram Der Abg. Berger forderte, daß diese as Ordinarium eingestellt werde. ster der geistlichen die Position zu b rammetrie leider bis k\amkeit geschenkt. Der Titel wurde bewilligt, Damit war die der geistlichen, n erledigt. : folgte die zweite treffend das Verfahren u! konjolidation im Regierun des Kreises Biedenkopf u 7. Juni 1885 (Gesez-Samnml. S. bezirk Wiesbaden vereinigten Gemei . 1—20 haben in der Kommission nur unwesent- fahren und sie wurden in d atte angenommen. den Beschlüssen der Kommission: s einem Zutheilungébezirk in halbe Minimalgröße üb ng der übrigen Th <t auf überwiegen und der Konsolidationsvorstan eilung ift, unter

erwiderte, daß nah einem n Neubau in Fraustadt nit derung wurde bewilligt.

rden behufs Pflege und Weiter- metrie 15 000

mont, ist heute verhaftet worden. Wohnung vorgenommenen Haussuchun g wurden verschiedene Papiere beschlagnahmt. „Zournal des Débats“ erfährt, auf Grund des Art. 84 des Strafgesezbuhs, welcher sih auf Kundgebungen bezieht, die den Staat zu kompromittiren geeignet sind.

r mit Sr.

A. gefordert.

Position in Zukunft , zur „Huldigung“. Hoftheater-Orchester Leitung des

___ Der Mini Goßler, bat,

werde der Photo nöthige Aufmer

X. Angelegenheiten, Dr. von On Der Laienwelt her immer noch nit die

6 unter der mitt zu einer erhebend in den Händen der D

Hof-Kapell- en Huldigungsfeier. amen Schmitt-Csànyi und erren Hill und Rosée; die Chöre wurden ausgeführt.

mit der Ausarbeitung eines egyptishe Budget beschäftigt, um den Stand der Finanzen Egyptens genau festzustellen, über welchen gegenwärtig nur englische Mittheilungen vorlägen. Das Memorandum soll den Mächten zugestellt werden.

meisters S Soli waren Minor, sowie der H vom Hoftheaterchor Der heutige Tag wurd welche si<h Morgens dur Stadt bewegte.“

ebenso der Rest des Extra- zweite Lesung des Etats des Unterrichts- und Medizinal-

ordinariums. Ministeriums

e dur< eine Neveille eingeleitet, Angelegenheite

die festlih beflaggten Straßen der Berathung des Geseßentwurfs, be- dgs 1d das Kostenwesen bei der Güter- gsbezirk Wiesbaden der durch die

6. d. f. M. kammer stattfinden und fünfzig leßtere Pairs, den vom König auf Lebensdauer zu solchen ernannten und aus den wählbaren Mitgliedern zusammenseßt, so hat die Regierung mittelst ciner kürzlich erfolgten Verordnung verfügt, gas der Vorsißende und dessen Stellvertreter niht mehr, wie Ser, jede Legislaturperiode besonders ernannt werden sollen. leßte Oberhaus-Präsident war der am 22. Januar ver- storbene Fontes Pereira de

n mit Ausnahme Kreisordnung vom

93) mit dem Regierungs- Oefterreih-Ungarn. W

Das Herrenhaus des den 25. d. M., wieder zus sih u. A. eventuell die Ermächtigung zur Beschaffung sür die Landwehr und de rath vertretenen Königreiche un Der Ausgleihs-Au hauses beendete heute in Dr, Ritter von des Subcomités Abg. Dr. Trojan,

Banknoten, blieb na wurde von dem Antrag Dagegen wurde die zum Beschluß erho der Abg. Ritter von Bi

ien, 22. Februar. ( Reichsraths tritt f der Tages

Wien. Abdp.) am Freitag, ordnung befindet eves, betreffend Regierung rüstungsgegenständen n Landsturm der im Reichs- d Länder. s\<uß des

ujammen. Au die erste Lesung des Ges

liche Abän C O der Kaiserlich Königli

derungen er vom Hause ohne Deb F. 21 lautet nah Vebertragungen au find, wenn sie die drü>lihe Zustimmu sie dur< die Nüksi geboten erscheinen Für die Zuth mäßig gleihen Ansprüchen ve liegenden Wertb klassen die L Nummer des Looses entscheidend. Untervertheilung größerer arzellen findet nit statt. Der Minister für Landwirt Dr. Lucius bat, diesen Vorschla Nach kurzer Debatte der Kommissionsbeschlüsse Die Kommisfion

Das Haus der Ab 1) dem Entw

das Kostenwesen Wiesbaden mit Au8nabm die Kreisordnung vom 7. dem Regierungsbezirk Wies gefügten Fassung die verfassungsmäßige 2) die Königlihe Staatëregierung drin auf die Güterkonsolidation im e n Bestimmungen der mit landesher Verordnung Ministeriums vom 12. September 1829 un abändernden und ergänzenden Vorschriften liegenden Entwurfs und der zur E besonderen Bestimmungen,

Einführung zu bringen.

ieser Fassung

1 einen anderen j erschreiten, ohne aus- cilnehmer nur zulässig, sofern aftlihe Verhältnisse d zustimmt.

ntreffenden verbältniß- „Theilnehmer auf die vor- s bisherigen Besitzes vor der

Abgeordneten- Gegenwart des Finanz-Ministers 1 die Berathung über de für die Bankvorlage. betreffend den längerer Deb steller als vom Abg. Neu

0 Dunajewski zusammentr

rs<iedener Th Ein Antrag des

mehrsprahhigen Text der atte in der Minorität und Minoritätsvotum angemeldet. ner vorgeschlagene Resolution Zum Referenten der Majorität wurde [insfi bestellt.

(W. T. B.

Besißstüke in

hschaft, Domänen und Forsten, g der Kommission abzulehnen. wurde der Antrag in der angenommen, ebenso die & hatte zugleih folgende Resolution be-

) Wie die „Wiener Zei- der österreichische General-Konsul mit der Leitung des General- betraut worden.

tung“ bekannt macht , ist Gsiller in Alexandria Konsulats in Moskau Pest, 22. Februar. aus\chuß und der \huß des Oberhaus nah den Au einhellig den

Niederlande. Zweite Kammer den Geseztent Verfassung. 10 O der Zahl de

der Verfassu

geordneten wolle beschließen :

urf eines Gesetzes, betreffend das bei der Güterfonsolidation im e des Kreises Biedenkopf 385 (Geseßz-Samm baden verein

Der Finanz- Legationsaus- gemeinsamer Sigzung,

Tisza und Fejervary

Verfahren und Regierungsbezirk und der dur< nl. S. 193) mit ten Gemeinden in der bei- g zu ertheilen;

gend zu ersuchen, die erzogthum Naffau be- rliher Genehmigung na\auishen Staats- d die dazu ergangenen , einshließli< des vor- etwa erforderlichen eise Biedenkopf zur

staatsrechtlihe be es votirten in ffflärungen der Minister Wehrkredit.

Haag, 23. Februar.

ar. (W. T. B.) Die e heute die Generaldebatte über betreffend die Aenderung der Antrag von Kochenius, betreffend die geordneten, wurde mit 72 gegen er Rechten, wonach die Revision sion des Wahlrechts beschränkt 7 Stimmen verworfen.

(W. T. B.) Nachdem seit ge des Königs, mehrfa<

Kolonien laufen beruhigende Nachrichten ein. zember v. J. seßte sich eine portugiesische katholishe Mission in dem von der französishen Mission aufgegebenen St. Anton im Kongo fest. Jn St. Kaffee-Ernte entgegen esehen, und au die Kultur der China- pflanze nimmt dortselbst einen Pen Aufschwung.

vemaligen H

, ein Antrag d [aung auf eine Re werden sollte, mit 57 gegen 2 Amsterdam, 23. F dem 19. d,

alsbald au<h im Kr

Die Resolution wurde vom Hause angenommen.

dem Geburtsta

F Tr wem T

kleinere Reibereien zwischen der hiesigen Arbeiterbevölk,.

rung und den Sozialdemokraten stattgefunden hatten,

fam es in der verflossenen Naht zu einer erhebli Ruhestörung Die antisozialistishen Arbeiter zogen A dem E:

„Es lebe der König!“ nah einem Loko! welhem si< zahlreihe Sozialdemokraten aufhielten usammenstoß zwischen den Parteien, der von der Polizei nur

Es sind mehrere Vs,. Die Zahl der bei dem usammenstoß Verwundeten steht no<h nicht fest; bisher sind Personen, darunter 5 Schwerverwundete, in das Hospital

bingery beider

gebraht worden.

Großbritannien und Jrland. London, 22. Februar.

(A. C.) Jm Auswärtigen Amt wurde gestern Nachmitt eine Versammlung von konservativen Pairs un Mitgliedern des Hauses der welhe der hatte, um seine Parteigenossen mit den Plänen der Regierung für die laufende Parlaments-Session vertraut zu machen. N:

klärte der Premier-Minister, daß die Vorlage, betreffend die wirksamere Unterdrü>ung agrarischer Verbrechen in Jrland, welche die Regierung einzubringen beabsichtige, biz zur Erledigung der neuen Ges Unterhauses vershoben werden würde. der Geschäftsordnung werde spru<h nehmen.

Gemeinen abgehalten

Marquis von Salisbury einberufen

Nach einem Bericht des „Standard“ er:

äftsordnung dez i Die Berathung etwa einen Monat in An: Der Schatkanzler werde das Bu dget

der ersten Woche des April vorlegen. Die Dur;

berathung des Staatshaushalts-Etats würde dann an die Reihe kommen, und dies dürfte eine weitere bung der irischen Vorlage wie der übrigen Punkte dez legislatorishen Programms nothwendig machen. werde indeß fortfahren, und Gerechtigkeit zu handhaben, _Und es sei aller Grund für die Hoffnung vorhanden, daß sie im Stande Geseßlosigkeit und Verbrechen. halten. Schließlich erwähnte Lord Salisbury der zwischen der konservativen Partei und den liberalen Unionisten bestehenden Beziehungen und gab unter Beifallskundgebung seiner Befrie: digung darüber Ausdru>, Goschen als Kollegen zu haben. So lange solche freundlichen Beziehungen beständen, dürfe die konservative f re<nen, das sie in den Stand segen werde, dem Lande er: sprießliche Dienste zu leisten. Énüvfte ih eine Debatte, im Verlaufe welcher De Lisle, ein Katholik, das jüngste Schreiben des Erzbischofs Crofke (von Cajhel), worin derselbe die Jrländer zur Verweigerung der Steuern aufwiegelt, hlag machte, den Prälaten in Anklagezustand zu ver: seßen und in London zustellen.

Verschie

Die Regierung

oie bestehenden Geseze mit Festigkeit

sein würde,

in Jrland im Zaume zu

loß er,

Partei auf ein Verbleiben im Amt

An die Erklärungen des Premiers

zur Sprache brachte und den Vor- katholischen Geschworenen gegenüber- Der Obersheriff der Grafschaft Waterford (Jrland),

Sir Thomas Esmonde und eine Magistratsperson in der Grafschaft Clare, Mr. Dunne, sind ihres Amts entsegzt worden, haben.

und gehört der Partei Parnell's an.

weil sie dem „Feldzugsplan“ Vorschub geleistet Esmonde ist Unterhausmitglied für den Kreis Dublin

Frankreih. Paris, 23. Februar. (W. T. B.) Der jeiner heutigen Sitzung die Bu dget-

die Unter - Präfekten, welche die

Der Direktor der Zeitung „Revanche“, Peyra-

Bei der in seiner

Die Verhaftung erfolgte, wie das

Dem „Journal des Débats“ zufolge wäre die R e ierung Memorandums über das

Portugal. Lissabon, 17. Februar.

l (Pol. C.) Am werden die

Wahlen für die Deputirten- am 20. desselben Monats die der wählbaren Pairs des Oberhauses. Da das sich nunmehr aus den dur< Geburt berechtigten

auf Lebensdauer fungiren, sondern vom König für

Der

Mello, dessen Hingang

-

av großen Verlust für das Königshaus und das Land be- eutet. als auch aller politishen Parteien die le ten Ehren erwiesen, als er, 67 Jahre alt, fat \ / | portugiesishen Politik einen hatte. Fontes war das Haupt der Regeneratorenpartei ; sein Abgang von der politischen Bühne erfolgte ungefähr ein Fahr nach dem Verscheiden Anselmo Braamcamps, des Führers der gegenwärtig zur H Früher herrschte auch in Portugal das dasselbe wurde jedo< im Jahre 1864 durch die Fortschritts- partei beseitigt. Nunmehr will das gegenwärtige fort- shrittlihe Kabinet dasselbe wieder einführen. Es ilt jeßt schon sicher, daß das neue Parlament diese sowie über- haupt jede durch di bewilligen wird. Die einer A>erb au-Enquete angeordnet zu dem Behuf, sichere Grundlagen für die beabsichtigten Reformen zur Ver- besserung der Lage der a>erbautreibenden Be-

Daher wurden ihm sowohl Seitens Jhrer Majestäten,

nachdem er seit 1851 in der bedeutenden Einfluß ausgeübt

errshaft gelangten ¿Fortschrittspartei.

Taba>-Monopol;

die Regierung vorzuschlagende Maßregel Regierung hat die Einseßung

[kerung zu gewinnen. Aus den portugiesischen

Am 25. De- Thomas wird einer reihlichen

23. Februar. (W. T. ah einer hier eingegan-

genen Depesche von Mozambique ist das Kanonenboot „Vouga“ nah der

Tungi-Bai mit portugiesischen

en für die dorligen Befestigungen abgegangen. Die T eiten Toriugiesisbes Truppen in der Tungi-Bai be- sgufen si< auf 600 Mann mit 17 Geschützen.

ien. Rom, 23. Februar. (W. T. B.) Der agLia Stefani“ zufolge hat Depretis die Bildung eines neuen Kabinets aufgegeben und den ihm dazu ertheilten Auftrag heute in die Hände des Königs zurügelegt. : 24. Februar. (W. T. D) Depretis hat sein Mandat, ein neues Kabinet zu bilden, zurückgegeben, wegen der Schwierigkeiten, das Kabinet zu ergänzen und die Kammer- mehrheit zu erhalten und zu verstärken. Der König fonferirte gestern Abend mit dem Präsidenten der Deputirtenkammer.

Bulgarien. Sofia, 23. Februar. (W. T. B.) Der Polit. Corresp.“ wird gemeldet: die Pforte werde die mit Zankow abgebrochenen Verhandlungen mit den bulga- rischen Delegirten und den Botschaftern fortseßen und nah Sofia einen Kommissar entsenden, jedoh ni<ht Gadban Pasha. Der bulgaris<he Agent in Belgrad, Stransky, begiebt si< aus Gesundheitsrüsihten auf Urlaub nah Wien.

Zeitungsstimmen. Jn der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung“ n wir: : ; ;

M Rittmeisier a. D. Graf Schaffgots< zu Brieg findet nicht gere<tfertigt, daß der feptennatsfreundliche katholishe Adel Schlesiens von der Bildung ciner katholis{-konservativen Partei Abstand ge- nommen bat, und crläßt eine öffentlihe Erklärung, in welcher er dem Aufruf des rheinishen Adels behufs Bildung einer fatholisch-konser- vativen Partei gegenüber der bisherigen Centramspartei voll und ganz beistimmt und hofft, daß au<h aus Schlefien zablreihe Zustimmungs- erflärungen zu jenem Aufruf ergehen werden.

Unter der Mst „Gute Nachrichten“ sagt der Shwäbische Merkur“: as

“SOR Aufent an den deutshen Sinn, der mit der Auflösung des Reichstages am 14. Januar erging, ist ni<t umsonst erfolgt; die Arbeit der nationalen Parteien, welche seitdem fleißig wie nie zuvor und in no< nit dagewefener brüderlicher Einigung der Gesinnungs- verwandten geleistet worden ist, hat s{öne Erfolge erzielt. Vor Allem darf si unser Württemberg sehen laffen mit einem Ergebniß Die Volkspartei, und was sih daran als ein Stü>kchen une<hten Freisinns anschloß, ift dahin. Es half nichts, daß sie im Reichstage auf 3 Jahre angeblich jeden Mann und jeden Groschen ganz gegen ihr Programm ver- willigte und im Wablkampf im Voraus versprah, na< 3 Jahren no< einmal „umfallen*“ zu wollen. Sie ist dabin, „wohin dieselbe Partei au<h im württembergischen Landtag so_ ziemli bingegangen ist, ins Nichts, mit s{önster Gelegenheit oder Strafaufgabe, wie man dies ausdrücken will, „fern von Berlin über die Segnungen des Bundestags nachzudenken.“

Jn einem „Positive Lehren“ übershriebenen Artikel schreibt die „Berliner Börsen-Zeitung“ über den Aus- fall der Wahlen : L | c Fürst Bismark kennt die Deutschen do besser als alle Volkstribunen, die Sozialdemokraten-Führer einges<lo\en. Er ift immer der Gleiche und seßt gegebenen Falles Deutschland immer wieder in den Sattel, dann zeigt es stets, daß es vortrefflich zu reiten vermag. Was ift nit alles gesagt, geschrieben und gedru>t worden, um nachzuweisen, daß der L eichékanzler si< einem fatalen Irr- thum hingebe, wenn er glaube, einen willigeren Reichstag für seine „Ideale“ und „Pläne“, ein gefügigeres Instrument zu finden, als der aufgelöste es war. Nun, der Irrthum war, denken wir, fo groß ni<t. Und wenn_die Neuwahl nihts zu Wege gebra>t bätte, als daß man in gewissen Volksschichten gelernt hat, Katholizismus von Welfenthum zu unterscheiden, dann bätte sie ihren Zwe>, Deutschland zum Besinnen auf das, was ihm noth thut, zu bringen, beinahe {hon erfüllt. Aber sie hat uns no< viele andere, erfreuliche positive Lehren gebracht, die für unsere innere Entwickelung hoffentlih nit verloren sein werden. ; S . s

Die Deutschfreisinnigen waren zuerst verblüfft, als sie Kenntniß vom Ausgang des Wahlkampfes hier und anderwärts erbielten. Jeßt beginnen fie, wie man 1870/71 von der französi!hen Armee sagte, ih rü>wärts zu konzentriren und spielen die Gefaßten, die Un- ershro>enen. Auch ist ein Trosteswort bereits gefunden. Die „Freis. Ztg.“ hat es als Parole auëgegeben. Es lautet: „Dieser Reichstag werde auc kein natürlihes Ende finden.“ Die Herrschaften glauben und hoffen also, daß sie in künftigen Wablgängen bessere Chancen

haben werden. Wir bezweifeln dies. Sie können unmöglich mehr verdächtigen und den Teufel der Reaktion nimmer mit screienderen Farben an die Wand malen, als fie gethan haben. Sie haben si< jeßt der geschlossenen

Majorität derjenigen gegenüber gesehen, welche es begreifen, s eine außergewöhnliße geschichtli<e Konstellation unseres Vaterlandes außergewöhnlihe Opfer nöthig macht, die zur Wahrung unserer Interessen ohne Nörgelei auf dem Altar der Vaterlandéliebe dar- zubringen sind, wenn anders wir Anspruch darauf machen wollen, ein Großstaat im Herzen Europas zu sein, der \si<h des Ehrennamens Friedenswähter bedienen darf. Sie werden na< drei Jahren denn warum sollte dieser Neichstag früber aufgelöst werden? die- selbe Phalanx vor \ih finden Das Volk hat gesprochen. Es will die Opfer bringen, die von ihm als unerläßlih erahtet werden, weil es zu den Lenkern des Geschi>kes unseres Staates Vertrauen hat und eruhig \{lafen will“. ;

Auch in Betreff der Reden8art, daß nun da die Wahlen vor- über sind das Bangemachen aufhören werde, ist no< cin Wort zu sagen. Der Ausfall der Wahlen wird im Auslande, zumal in Frankrei, äußerst belehrend wirken. Man wird „drüben“ einsehen, daß Deutschland immer wieder die Erwartungen derer täuscht, die auf seine politische Kurzsihtigkeit re<hnen, die Hoffnungen derer zu Schanden macht, die ibm zutrauen, es werde aus lauter Prinzipien- treue und engherzigem Geiz vergessen, was es si< in erster Linie schuldig ist...

Jn Königsberg i. Pr. is der bisherige freisinnige Vertreter Dr. Möller unterlegen, und der nationalliberale Kandidat Bürgermeister Hoffmann kommt mit dem sozial- demokratischen in die engere Wahl. Mit Bezug darauf meint N altfortschrittlihe „Königsberger Hartung'sche

eitung“: :

Von Seiten der Gegenpartei ift alles geschehen, um uns die Entscheidung außerordentlich zu _ershweren. Troy alledem giebt es in der Nothlage, in die die freisinnige Partei verseßt ist, unseres Er- a<htens nur eine Antwort. Wir wenigstens stehen ni<ht an, uns unter den gegenwärtigen Umständen und angesichts der Thatsahe, daß wir und die fozialdemotratishe Partei in unseren grundsäßlihen Anschauungen dur< eine unüberbrüd>- bare Kluft getrennt sind, für die Wahl des Hrn. Bürger- meisters Hoffmann auszuspre<hen. ..…...... Die Wahl Godau 8, als eines entschiedenen Gegners der Politif des Fürsten Bismar>, würde ja für die Opposition einen Erfolg bedeuten, aber dieser Erfolg scheint uns denn doch nit zu vergleichen mit der Ge- fahr, die jede Verstärkung des fozialdemokratishen Elements für unser gesammtes Staatswesen mit si< bringt .…. Wir wollen keine Augenbli>skoalition mit einem Gegner eingehen, dessen entschiedenste Bekämpfung allzeit zu den Ebhrentiteln der freisinnigen Partei ge- hört hat. Darum halten wir au< Wahlenthaltung nit für die

rihtige Parole, sondern werden, so s<wer es uns au fällt, in der

Stichwahl für Herrn Bürgermeister Hoffmann stimmen und wir lauben, bei ruhigem Ueberlegen wird die Mehrzahl unserer politischen reunde uns folgen.

Die Münchener „Allgemeine Zeitung“ schreibt zu dem Ausfall der Wahlen: E ;

Die Ergebnisse der eihstag8wahlen erweisen db, je mehr davon bekannt wird, desto günstiger für die Politik und das Pro- gramm der Reichsregierung. Dem Anwadsen der Sozialdemokratie in den großen Städten stebt ein bedeutender Rückgang der Partei in den Fabrikdistrikten gegenüber, in Folge dessen das bisherige halbe Dutzend sozialdemokratischer Mandate in Sachsen an die nationalen und fkonservativen Parteien überging. Die demo- fratishe Volkspartei ist für den neuen Reidbstag nit mehr vorhanden: ihre württembergis<en wie ihre bayerischen Mandate find anderen Häuden anvertraut worden. Auch die „Deutshfrei- sinnigen“ baben bis jeßt nur fehr wenige Erfolge zu verzeiGnen und werden jedenfalls in so reduzirtem Personalbestande im Reichstage wieder erscheinen, daß sie ni<ht mehr die drittgrößte Partei wie bisher bilden werden. Dem Centrum sind nur wenige Wahlkreise verloren gegangen, in Bayern bisher nur ein einziger, do< ist der Ausfall der

Wahlen in einigen sciner bisherigen Wakblkreise no< zweifelhaft. Die Aufstellunug der Kandidaturen „reihétreuer* Katholiken gegen Centrumêmitglieder hat aber wenigîtens in zahlreien

Waßhlkreisen die bisherige Alleinherrs<haft der offiziellen Partei- leitung in Frage gestelt und der Hoffnung auf fkünf- tige Erfolge der nationalgesinnten Parteien au< in fatholi- hen Wakblkreisen eine feste Stüße gegeben. Beachtenswerth ist in dieser Hinsit, daß nicht allein bei \{<lesis<en, rbeinishen und frän- fischen, sondern au bei altbayerishen Wählerschaften im Gegensate zu den von der Parteileitung aufgestellten Kandidaturen die Bewerbung nihtklerikaler fatholis<er Patrioten um Reichstagêmandate wenigstens in den größeren Ortschaften und bei den gebildecteren Klassen bis- leriger Centrumswahlfreise zahlreihe Zustimmung gefunden hat, wovon die Meldungen über die lokalen Wablergebnifse in den Kreisen Weilheim, Rosenheim, Traunstein, Passau, Deggendorf u. A. m. aus- reichendes Zeugniß ablegen.

Der „Wochenschrift für Spinnerei “und Weberei“ wird aus Barmen u. d. 20. Februar berichtet :

Das Jahr 1887 hat der Wirkerei des Wupperthales in der That bisher {on viel Segen gebrabt. Die Wollspitzen, wel<e im Sommer und Frühberbst des Jahres 1886 fast gänzli von der Oberflähe des Betriebes vers {wunden waren, fingen in den leßten beiden Monaten des verflossenen Jahres wieder an zu ziehen, und find dieselben beute und seit Wochen son im stärksten Becebr. Neuere und ältere Dessins werden gekauft und dur<weg au bessere Preise erzielt. Freilih hat derjenige Fabrikant, der nit, wie viele seiner Konkurrenten, an dem Artikel irre wurde und neue Muster komvonirte, au< den meisten Nutzen, indem man ibm die günstigsten Notirungen gewährt. An Preise, wie se im Sommer 1885 erzielt wurden, ist selbstredend nicht zu denken und diese werden wobl au s{werlih wieder erreiht werden; troßdem ist es sehr er- freuli, daß wenigstens dieser Zweig unserer Besazzindustrie gut gebt

Das Absatgebiet für die Barmer Wollspitzen ist nicht mebr Berlin allein. Auch England regt endlich seine Schwingen und be- tra<htet das Barmer Spitzenfabrikat mit aufmerfsameren Augen wie bisber. Spiten französisher Arbeit, aub folde aus Seide, haben \{hon länger in England gezogen, do< hatten si< die englishen Konsumenten für unfer Fabrikat bislang no< wenig begeistern können. Nun i es anders geworden, Die Mode, welche bis zum Beginn des neuen Jahres fast no< ganz unausgesprochen im englis<en Markte war, entshied si< jeßt für Barmer Wollspißen, und größere Musterordres in Weft-Genappe- und Mohkairgeweben liegen vor. Die Aufträge, „welche aus dem deut- schen Kapital kommen, {ind allerdings gegenwärtig noch die belang- reisten, nur ist es \chade, daß die Lieferzeiten von den Bestellern zu kurz bemessen werden. . / :

Es freut mi<, Ihnen zum S{hluß aus dem ni<t fernen Städtchen Ronsdorf, wo die Hutbandwirkerei ihren- heimishsten Sitz hat, re<t Günstiges mittheilen zu können; der flotte Geschäftsgang, der im vorigen Jahre daselbst hon vorherrshte, hat si in nihts verändert. i „Wolff's Telegraphisches Bureau“ meldet aus London, u. d. 24. Februar: : M

Die Morgenblätter be‘prehen no<mals die Ergebnisse der Wahlen zum Deutschen Reichstage. Die „Times“ erbli>t in der Wahl einer dem Septennat günstigen Mehrheit eine Bürg- schaft des Friedens. Der „Standard“ sagt, man könne die Hoffnung hegen, daß eins der ersten Ergebnisse des Wahlsieges der deutschen Regierung Beshwichtigung der europäischen Besorgnisse sein werde.

Veröffentli<hungen des Kaiserlichen Gesundheits- amts. Nr. 8. Inhalt: Gesundheitsstand. Witterung.— Volks- krankheiten in der Berichtswoche. Cholera-Nathrichten. Sierbefälle in deutshen Städten von 40 000 und mehr Einwobnern. Des- gleichen in größeren Städten des Auslandes. Erkrankungen in Berliner Krankenhäusern. Desgleichen in deutschen Stadt- und Landbezirken. Witterung. Cholera in Italien November 1886, Typhus in Vilbel (Hessen). Erkrankungen und Todesfälle in Verliner Krankenhäusern. Sterblichkeit in größeren Orten Italiens. Gesundheitszustand in Rio de Janeiro. Zeitweilige Maßregeln gegen Volkskrankheiten. Thierseuchen in Sranfreich. 3, Vierteljahr 1886. Thierseuchen in Großbritannien. Rinder- pest in Rußland. Viebseuchen in Nord-Amerika. Medizinal- geseßgebung 2c. (Berlin.) Desinfektion bei anste>enden Krank- heiten. Ausführung der Desinfektion. (Württemberg.) Ver- hältnisse der Krankenkassen. (Baden.) Beaufsichtigung des Vieh-

verkehrs. (Me>lenburg-Schwerin.) Normalítatut, betr. Pferde- \hlähtereien. (Schaumburg-Lippe.) Erhebung einer Poen- statistik. (Böhmen.) Desinfektion bei Blattern. Neu-Süd-

Wales Victoria.) Verkehr mit Nahrungs- und Genußmitteln. Rechtsprehung. (Reichsgericht.) Zusaß von Mehl zu Würsten. Einrichtungen zur Förderung der öffentlihen Gesundheitspflege. (Berlin.) Anweisung für die Vorsteher von Privat-Irren-Anstalten. Homeriana-Thee. (Reg.-Bez. Potsdam.) _Geheimmittel. Kongresse, Verhandlungen von gesetzgebenden Körperschaften, Ver- einen 2c. (Deutsches Reich.) Entwurf eines Gesetzes, betr. die Ver- wendung gesundheits\chädliher Farben. (Preuß. Herrenhaus.) Vivifsektion. Reglement für den 6. Internationalen Kongreß für Hygiene und Demographie zu Wien 1887.

Reichstags - Angelegenheiten.

Das „Wolff’she Telegraphenbureau“ veröffentlicht folgende weitere Wahlresultate: i E Rosenberg-Löbau. Graf Dohna (kons.) mit großer Majorität ewählt. L E 5 Stuhm-Marienwerder. Stichwahl zwishen Müller (kons\.) und Spahn (Centr. ). V E tels. Stichwahl zwishen Dommes-Sarnau (natl.) und v. Sczanie>i (Pole). : s : E Staais. von Köller (konf.) gewählt mit 7919 St. Ue>kermünde-Usedom. Graf Rittberg (konf.) gewählt. Demmin-Anklam. von Maltahn-Gült (kons.) gewählt. Saaktig-Pyriß. von Schöning (kons) gewählt. J Arnswalde-Friedeberg. von Brandt (konf.) gewählt. Naugard-Regenwalde. Flügge (kons.) gewählt. Köslin Kolberg. Wahl Hildebrand's (dfr\. für Septennat) ge- sihert.

Stichwahl zwishen Sul (Reichsp.)

Stichwabl zwishen Fun>e (natl.) und

Salzwedel-Gardelegen. und Golds<midt (dfr\.). Kottbus-Spremberg. Breil (Soz. ). E A h Osterburg-Stendal. v. Lüderiyz (kons.) wiedergewählt. Königsberg (Neumark). von Leveßow (fons.) gewählt. Sternberg-Drofsen. ron Waldow-Reigzenstein (kons.) gewählt. Franffurt-Lebus. Stichwahl zwishen Schoeder (dfr\.) und von Steinrü> (fkonf.) É : Potéëdam-Ofthavelland. von Rauchbaupt (konf.) gewählt. l Jerihow. Stichwahl zwischen Hegel (kons.) und Dr. Greve (dfrf.). Neustadt-Karthaus. von Kalkîtein (Pole) gewählt. Berent-Stargard. von Kalkstein (Pole) gewählt. S osen (Stadt und Kreis). Fabrikbesiter Cegielski (Pole) wieder-

ewäblt.

s Deutsh-Krone. Wabl Gamp's (Reicêp.) gesichert. Graudenz-Strasburg. Hobre<t (natl.) gewählt. Krofsen-Züllißau. Ubden (konf.) gewählt. 5 Wolmirstedt-Neubaldensleben. Stichwahl zwis<hen Parey (natl.)

und v. Hasselbach (fonf.). O L E (enl) Stibwabhl zwischen _Neubarth (Reichsp.)

mit 11 075 St. und Panse (dfr\.) mit 10949 St.

erford-Halle. v. Kleift-Reßow (kons.) wiedergewählt. Sangerhausen. Dr. Müller (natl.) gewählt. . Schweinitz-Wittenberg v. Helldorff- Bedra (fkons.) gewäblt. Mansfeld Seekreis. Bergrath Leus&ner (Rei&êpartei) gewäblt. DithmarsGen. Im 5. s{leëwig-holsteinishen Wakblfkreis erbielt von 21 694 St. Tbomfen (dfrs.) 10 321 St., Kaklke (natl.) 8471 St.,

Heinzel (Soz.) 2902 St., Thomsen ist somit nit gewählt, sondern

es findet eine engere Wahl zwischen ibm und Kakhlke statt.

Celle. Landrath Bauers<midt (natl.) gewählt.

Lüchow-Uelzen. Graf Bernstorff (Welfe) gewäblt.

Nienburg Langwerth von Simmern (Welfe) gewählt.

Diepholz. Wabl Sattler's (natl.) gesichert.

Verden-Freudenberg. Stichwahl ¿wishen Haye (natl.) und von Arnswald (Welfe).

Harburg. Hastedt (natl.) gewählt.

Fulda-Gersfeld. Braf Droîte (Centr.) gewählt.

&Frißlar-Ziegenbain. von Gebren (fon!.) gewählt. S

St. Goarsbausen-Montabaur. Lieber (Centr.) wiedergewählt.

Maven-Abrweiler. Kochhann (Centr.) gewählt.

Mülbeim-Wipverfürth. Moufang (Centr.) mit 13 611 wählt, von Fürstenberg erbielt 8848 St.

Sigmaringen. Graf (Centr.) gewählt.

St. ges t. t

Illertifsen. Reindl (Centr.) eo

Cichstädt. Smidt erbielt bis jegt circa 9000 St., sein Gegen- fandidat Gardill (nat.) circa 5900 St. Die Wahl Sw@{midt's ift zweifellos.

Buxbaum (Centr.) wiedergewählt. Lorenzen (dfr\.) gewählt. Stichwahl zwischen Hermes (dfr\.) und

Kaufbeuren.

Sc<hleëswig-E>ernförde.

Parcim - Ludwigslust on Oerten (kons.). “s Güstrow-Ribais. Sticbwabl zwisben Graf Schliefen-S{hliefcn- berg (fons.) und von Thünen-Tellow (natl.). : i

Mal in-Waren. Graf von S{hlieffen-Schwandt (kons.) wieder- gewählt. :

Oldenburg. I. Waklkr.

Oldenburg. ITI. Wahlkr. und Ritert (dfr\.).

r;

Prof. Enneccerus (natl.) gewählt. Stichwahl zwishen Thünen (natl.)

Oldenburg. IIT. Wablkr. von Galen (Centr.) gewählt. _ Rudolstadt. (Berichtigung.) Hoffmann (dfcs.) mit 117 St.

über Maiorität gewählt. E i, Randow-Greifenhagen. v. d. Often (kons.) gewählt. / Aus dem Wahlkreise Randow-Greifenbagen (Reg.-Bez. Stettin)

wird uns folgendes Wabhlresultat mitgetheilt : von der Osten-Blum-

berg (fonf.) 15 760 Stimmen, Dr. Wolff-Stettin (dts<freis.) 4620,

Goer>i-Berlin (\oz.) 3784. Von 2 kleineren Ortschaften stehen die

Resultate noch aus.

Statiftische Nachrichten.

Im Kommissionsverlage von E. S. Mittler und Sohn ift der V. Band der im Reis-Eisenbahnamt bearbeiteten „U eb ersi <t- lihen Zusammenstellung der wichtigsten Angaben der deutschen Eisenbahnstatistik nebst erläuternden Bemerkungen, Normal-Buchungéformular und graphischen Darstellungen“ erschienen, welcher die Betriebsjahre 1884/55 und 1885/86 umfaßt. Diese „Ueber- sichtliche Zusammenstellung“ ift bekanntlich im Wesentlichen ein Auszug aus der gleichzeitig erscheinenden viel umfangreiceren „Statistik der Eisenbahnen Deutschlands“. Wir entnehmen dem Tabellenwerk üter die Bahßn- und Geleiselängen sowie über die Stationen folgende summarishen Daten: Im Jahre 1885/86 betrug die Betriebslänge fämmtliher Bahnen Deutschlands mit normaler Spurweite 37 511,23 (1884/85 36 781,61) km. Die Eigenthumslänge sämmtlicher Bahnen betrug 37 271,06 (1884/85 36 538,21) km; von leßterer Ziffer ent- fallen auf Hauptbahnen 30 612,34 (1884/85 30 440,41) km, auf Bahnen untergeordneter Bedeutung 6958,72 (1884/85 6097,80) km. Die Gefammtlänge der (eigenen) Geleise sämmtlicher deutscher Bahnen mit normaler Spurweite belief si auf 63 666 (1884/85 62 394,46) km. Die Gesammtzahl sämmtlider Stationen auf deutshen normal- spurigen Cisenbabnen ergab 6155,20 (1884/85 6024,70) ; hiervon waren 4050,21 (1884/85 5091,70) Bahnhöfe, 1296 (1884/85 933) Halte- stellen, 809 Haltepunkte. Die Betriebslänge der Preußischen Staats-Cisenbahnen betrug 1885/86 21 240,22 (1884/85 20 810,49) km, die Eigenthumélänge überhaupt 21 224,14 (1834/85 20 792,82) km; von letzterer entfallen auf Hauptbahnen 17 682,90 (1884/85 17 568,85) km, auf Bahnen untergeordneter Bedeutung 3541,24 (1884/85 3223,97) km. Die preußischen Staatsbahnen um- faßten eine gesammte Länge der (eigenen) Geleise von 39 048,37 (1884/85 38 249,13) km. Die Gesammtzabl der Stationen auf preußishen Staatsbahnen betrug 3093,20 (1884/85 3058,70), davon waren 2100,20 (1884/85 2556,70) Bahnhöfe, 525 (1884/85 502) Haltestellen und 468 Haltepunkte. Bei den Bayerischen Staats-Eisenbahnen betrug die Betriebslänge 4396,89 (1884/85 4331,46) km, die Eigenthumslänge überhaupt 4477,54 (1884/85 4413,73) km ; davon waren Hauptbahnen 3918,58 (1884/85 3889,25) und Bahnen untergeordneter Bedeutung 998,99 ( 1854/85 924,48) km; die ganze Länge der cigenen Geleise umfaßt 6178,11 (1884/85 6044,70) km; Stationen waren überhaupt vorhanden 709 (1884/85 689), davon waren 619 (1884/85 607) Bahnhöfe, 80 (1884 85 82 Haltestellen und 10 Haltepunkte. Die Sächsischen Staats- Eisenbahnen hatten eine Vetriebslänge von 2077,82 (1884/85 2077,83) km und eine Eigenthumslänge von 2046,60 (1884/85 2046,61) km, von leßterer famen auf Hauptbahnen 1596,68 (1884/85 1596,68) km und auf Bahnen untergeordneter Bedeutung 449,92 (1884/85 449,93) km; die Gesammtlänge der Geleise betrug 3796,31 (1884/85 3780,06) km; von der Gesammtzahl der 402 Sta- tionen waren Bahnhöfe 313 (1884/85 332), Haltestellen 25 (1881/85 61), Haltepunkte 64. Die Württembergischen Staats- bahnen hatten eine Betriebslänge von 1536,10 (1884/85 1536,10) km und eine Eigenthumslänge von 1543,58 (1884/85 1543,58) km; von leßterer entfallen auf Hauptbahnen 1416,66 (1884/85 _1416,66) km, auf Bahnen untergeordneter Bedeutung 126,92 (1884/85 126,92) km; die Länge der Geleise betrug insgesammt 2267,63 ( 1884/85 2266,25) km; an Stationen waren vorhanden 277 (1884/85 281) Bahnhöfe, 4 (1884/85 22) Haltestellen und 24 Haltepunkte, zusammen 305 (1884/85 303). Die Badischen Staats-Eisenbahnen batten eine Betriebslänge von 1319,09 (1884/85 1317,29) km und eine Eigenthumslänge von 1291,36 (1884/85 1289,56) km ; von leßterer waren 1133,21 (1884/85 1133,21) km Hauptbahnen und 158,15 (1884/85 156,35) km Bahnen untergeordneter Bedeutung. i G

ie Shmalspur-Bahnen hatten 1885/86 in Deutschland überhaupt eine Betriebs- und Eigenthumslänge von 382,46 (1884/85

322,60) km mit 133 (1884/85 95) Stationen. Außerdem waren vor-