1887 / 49 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Meine Herren, es ist ri<tig: Der sogenannte Grundbesitzer, der fi gemeldet hat, ist Sr. Majestät als Landrath niht vorgeschlagen worden, sondern ein Berufsbeamter. Dieser Herr, der, wenn ih nit irre, wit einer Stimme Majerität das Votum des Kreistags erreiht batte, batte si< unmittelbar vor der Wahl mit einem Grundstüde angekauft, welbes zu 0,37 M Grundsteuerreinertrag ecinges<äßt ist. Hiermit will ih selbstverständlih in Bezug auf den geschäftlichen Werth des Herrn keine nachtheilige Bemerkung machen. Aber wenn das die grundeingesessenen Elemente sind (Heiterkeit re<ts), mit denen der Abg. Windthorst mir gegenüber in dieser Frage operiren will, dann, glaube i, wird ibm die Heiterkeit des Hauses bewiesen haben, daß er damit einen Feblgriff thut.

Im Uebrigen muß i, wenn er mir entgegenhält, er verlange, daß die grundangesefsenen Landräthe im Vordergrund steben, erwidern: ih fann sie do< nit s<afen, wenn und wo sie nit vorhanden sind. In Fällen, wo grundangesessene Kandidaten präfentirt sind, werden ste der Regel nah Sr. Majestät vorgesblagen. Daß das nit auënabmsélos in jedem Falle aec\<bieht, ist selbstverständlih; i< würde mi< einer Pflichtverleßzung s{<uldig machen. wenn ih den Vorschlag des Kreistages als alleinige Basis des Urtheils darüber hinftellen wollte, ob i< Sr. Majestät den betreffenden Kandidaten vorschlagen zu fönnen glauke, oder nit. Vor allen Dingen muß doch au< dic Ueberzeugung von der Qualifikation des betreffenden Herrn im Uebrigen becaründet sein, und da das glü>liher Weise in den meisten Fä!!en zutrifft, so findet es auch fast überall ftatt, daß die angesessenen Kandidaten Sr. Majestät vorgeschlagen werdén.

Nun möchte ih no< eine Bitte hinzufügen. Lassen Sie do< niht fortwährend diesen Unterschied zwischen nihtangesessenen und an- gesessenen Landräthen so sehr betonen; das scheint do< sehr hart zu sein und einen für das öffentlibe Interesse nachtheiligen Schatten auf diejenigen berufstreuen Landräthe zu werfen, welche das Unglüd> haben, nit in ihren Kreifen angesessen zu sein. Hr. Dr. Windthorst scheint, indem er sagt: die grundangesessencn Landräthe leiden mit ihren Einges.ssenen, freuen sich mit ihnen und theilen ihre Schi>k- fale, andeuten zu wollen, daß dies von den anderen Landrätben nit oder in geringerem Maße anerkannt werden könne. Jst das wirklich der Fall? Haben denn die Berufsbeamten in ibrer bisherigen Dienst- und Amtsführung gezeigt, - daß sie ni<t mit den Interessen des Kreises verwahscn sind? Ich möhte do< dafür den Beweis angetreten sehen; er würde unter allen Umständen mißlingen. Wozu immer mit ciner Frage, die mit diesem Theil der Vorlage niht zusammenhängt, einen grundsäßlihen Unterschied fünstlih in diese Debatte bineinzerren, der rur dazu dienen kann, Mißstimmung kei einem sehr geachteten Theile unseres Beamtenthums zu erregen, eine Mißstimmung, die auf ciner minderen Würdigung zu beruben scheint, wel<e von diesem Theil dez Beamtenthums nur fehr unangenehm empfunden werden fann ! - Ï E

Nach einer Bemerkung des Abg. Dr. Windthorst, daß die Debatte dazu beitragen werde, die Aufmerksamkeit des Landes und namentlih auch der Kreisstände darauf hinzulenken, daß dem Minister die Auswahl der Landräthe aus dem Kreise der angesessenen Personen sehr angenehm fei, wurde der Geseß- entwurf an eine Kommission von 21 Mitgliedern verwiesen.

Es folgte die erste Berathung der Kreis- und Pro- vinzialordnung für die Nheinprovinz.

Der Abg. von Meyer-Arnswalde bemerkte, er habe bei jeder der einzelnen Kreisordnungen seine Stimme erhoben, sie sei immer ungehört verhallt er thue es heute zum leßten Male! Die Stellung des Landraths sei jeßt eine viel shle<tere, als früher. Er habe schon früher immer gesagt, die Jnstitution des Landraths werde eine bureaukratische werden, damals habe man ihn ausgelaht, jeßt sehe man, daß er Recht a habe. Denselben Fehler wie bei der ersten Kreisordnung abe man immer wiederholt. Aber er sage G Es gehe ja auch mit der Kreisordnung. Er habe einmal bei einem alten Rath ge- arbeitet, mit dem er eines Tages über einen Fall in Mei- nungsdifferenzen gerathen sei und dabei habe er seinen ganzen Referendarienzorn geäußert. Da habe ihm der alte Rath ge- sagt : „Merken Sie si, junger Mann, der oberste Grundsatz der preußischen Verwaltung ist: Es geht auch so!“ Ja, es gehe auh mit der Kreisordnung, und er sei bereit, wenn das Haus niht anders wolle, auch diese Vorlage zu bewilligen.

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__ Der Abg. Janssen erklärte, daß er auf dem Boden der Beschlüsse des _Provinzial-Landtages stehe. Mit demselben bedauere er, daß man nicht zuerst mit einer Reform der Ge-

meindeordnung vorgegangen sei, um auf dieser die Kreisverfassung aufzubauen. Ein _ besonderes Bedenken habe er gegen die Beschlüsse des Herrenhauses bezüglich

der Nichtwählbarkeit der Amtmänner in den Kreistag. Er würde es gern gesehen haben, wenn diese Beamten in den Kreistag gewählt werden könnten; freilih zur Korreftur hätte dann die Nichtwählbarkeit der Landräthe für den Provinzial- Landtag beschlossen werden müssen. Bedauerlich sei es auch, daß man, abweichend von der westfälischen Kreisordnung, erst die Städte von 40000 Einwohnern zur Bildung eines selbständigen Kreises berechtige. Redner bat ließli, die Vorlage einer Kommission zu überweisen.

Der Abg. Dr. Meyer (Breslau) meinte, seine Partei habe gegen diese Kreisordnung dieselben Bedenken wie gegen die westfälishe geltend zu machen. Sie stehe in Bezug auf die Selbstverwaltung niht auf dem Boden einer unhistorishen Negation alles Geschaffenen, sondern auf dem Boden einer sehr langsam fortschreitenden Reform; es gelte das Werk des Freiherrn von Stein fortzuseßen, welches unvollendet liegen geblieben sei. Diese Arbeit dauere nun schon 80 Fahre, das sei wohl keine Ueberstürzung. Durch-

eführt sei die Selbstverwaltung in Bezug auf die Städte, es ehle die Selbstverwaltung für das platte Land. Bei der Uebertragung der Kreisordnung auf die westlihen Provinzen seien zwei Fehler gemaht worden. Einmal habe man es ver- säumt, auf einer reformirten Landgemeinde-Ordnung die neue Kreisverfassung aufzubauen, und zweitens vermisse seine Partei die freie Wahl der Gemeindevorsteher, Land-Bürger- meister. Dagegen würden sich ihre Angriffe wie bei der west- fälishen Kreisordnung in erster Linie richten.

__ Der Abg. von Eynern bemerkte, es entspreche allerdings nicht Alles vollständig den Wünschen der Bevölkerung, darüber werde man si in der Kommission des Näheren zu unter- halten haben. Es sei richtig, daß die Landgemeinde-Ordnung auf bureaukratischer Grundlage beruhe und einer Aenderun bedürftig sei. Aber er wolle auf diese Details nicht spezie eingehen, sondern nur hervorheben, daß die Vorlage in mehreren Punkten von der westfälischen Kreisordnung abweiche. Einmal seien die agde se zur Pensionskasse für die Land-Bürgermeister andere wie die in Westfalen, ferner sei für das AussGeiden der großen Städte als Vorausseßung eine Einwohnerzahl von 40 000 festgestellt worden, während für Westfalen nur 30000 und für die östlichen Provinzen nur 25 000 als Norm angenommen worden seien.

__ Nachdem noch der Abg. von Liebermann die Vorlage als eine nothwendige Konsequenz der Verwaltungsreformen in den anderen Provinzen bezeichnet hatte, wurde dieselbe einer Kom- mission von 21 Mitgliedern Überwiesen.

Sthluß 31/2, Uhr. Nächste Sißung Sonnabend 11 Uhr.

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Centralblatt für das Deutsbe Reih. Nr. 8. Inhalt : Finanzwesen: Nachtrag zur Nachweisung über Cinnahmen des Reichs vom 1. April 1886 bis Ende Januar 1887. Eisenbahnwesen: Abänderung der Anlage D zum $. 48 des Betriebs-Reglements für die Eisenbahnen Deutschlands; Bekanntmachung, betreffend die tehnische Einheit im Eisenbahnwesen. Konsulatwesen: Ermätigung zur Vornahme von Civilstands-Akten; Bestellung eines Konsfular- Agentén. Marine und Schiffahrt: Erscheinen der amtlichen Liste der Schiffe der deutschen Kriegs- und Vandelsmarine. Polizei- wesen: Ausweisung von Ausländern aus dem Reichsgebiet. E

Justiz-Ministerial-Blatt. Nr. 8. Inhalt: Erkenntniß des Reichsgerihts vom 26. Juni 1886.

Centralblatt der Bauverwaltung. Nr. 9. Inhalt: Amtliches: Cirkular-Erlaß vom 21. Februar 1887. Nacbruf. Personal - Nachrichten. Nichtamtliches: Uebergangs - Bestimmungen zu den Prüfungsvorschriften für das Baufah. Die Preisbewerbung für den Bau eines Domes in Liverpool. Das amtsgeritliche Gefängniß in Goldberg in S{lesien. Schneepflüge auf den nor- wegishen Eisenbahnen. Vermis{tes: Beseitigung des Staues im Pregel bei Groß-Bubainen (Ostpreußen). Technise Hochschule in Berlin. Inventarisation der Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Ostpreußen. Länge der s<{iffbaren Flüsse des europäishen Ruß- lands. Bau der transkaspis<hen Eisenbahn. Geheimer Ober- Baurath Ger>e +.

Statistische Nachrichten.

Dem „Bericht des Provinzial-Auss<husses über die Verwaltung der Angelegenheiten des Provinzial- Verbandes von Pommern in dem Zeitraum vom 1. April 1885 bis 31. März 1886“ entnehmen wir Folgendes: Die Besserung der Verhältnisse im Landarmen- und Korrigendenwesen dauert fort. Die Kosten des Korrigendenwesens haben < niedriger gestellt, als jemals seit Einführung der Provinzial-Verwaltung, und au bei der Armenpflege ist endli cin, wenn auch nur kleiner Rückgang einge- treten. Die dauernden Ausgaben für 1885/86 abzügli<h aller Ein- nahmen neben einem Extraordinarium von 15 572,80 (für 1884/85 1460,20 A) für die Korrektions- und Landarmen- Anstalt Neustettin laben einen Zuschuß von 346 286,30 M4 (273 403,60 4 Armenpflege, 1565,71 4 Beihülfen an Ortsarmenverbände und 71 622,62 A6 Korrigendenwesen) gegen 375 992,41 M. für 1884/85 (277 788,18 M Armenpflege, 1565,71 4 Beihülfen an Ortsarmen- verbände und 96 638,52 M Korrigendenwesen) und 405 671 M4 für 1883/84 (274 464,61 # Armenpflege, 2774,32 Beißülfen an Ortsarmenverbände und 128 432,07 M Korrigendenwesen) erfordert. Mithin gegen 1584/85 29 706,11 c (438458 M Armenpflege, 9309,63 Æ Beihülfen an Ortsarmenverbände und 25 015,90 X Korri- gendenwesen) und gegen 1883/84 59 384,70 Æ (1061,01 A Armen- pflege, 1514,24 A Beibülfen an Ortsarmenverbände und 58 809,45 M4 Korrigendenwesen) Gegen die Etatssumme von 400350 M ergiebt sih für 1885/86 cine Ersparniß von 5406370 M Die Abnahme der vorübergehenden, fveziell der dur Aufnahme in Krankenhäuser gewährten Unterstüßungen, wie die Steigerung der dauernden Armenpflegekosten dauert fort. Da- gegen bat abweichend vom Jahre 1884/55 die ländlide Armenpflege sih erheblich günstiger, die städtische ungünstiger gestellt. Von den Armenpflegekosten für 1885/86 entfielen 151 270,08 Æ (146 510,92 M *) auf die städtischen, 122 140,77 M (129 058,98 MÆ) auf die ländlichen Ortsarmenverbände. In den Regierungsbezirken Stettin und Köslin haben si die Armenpflegekosten und ¿war in leßzterm nit uner- bebli< verringert 120 647,91 M (12187/1776 M) be:w. 101 854,15 M. (107 660,48 M), im Regierungsbezirk Stralsund dagegen erhöht 50 908,79 M (46 037,66 M). An den für unvermögende Ortsarmenverbände in 1885/86 gewährten Beihülfen waren 3 (5) Ortsarmenverbände des Regierungsbezirks Stettin und 5 (6) Orts- armenverbände des Regierungsbezirks Köslin betheiligt. Am Sólusse des Verwaltungsjahres 1885/86 waren in den Korrektions- und Land- armen-Anstalten Ue>kermünde und Neustettin 682 (794) Häuslinge 564 (682) männliche und 118 (112) weiblihe —, darunter 603 (733) Korrigenden 507 (633) männlide und 96 (100) weiblihe und 79 (61) Pfleglinge $7 (49) männliche und 22 (12) weibliche —, und in den Arbeitëéhäusern Stralsund und Greifswald 175 (236) Korrigenden 169 (224) männlide und 6 (12) weiblite verblieben. Die Gesammtzahl der Korrigenden betrug demna<h 778 (969), darunter 676 (857) männlihe und 102 (112) weiblihe. Die meisten Korrigenden lieferte Stettin mit 9 (137), darunter 24 (21) Weiber wegen Unzucht, Stralsund 75 (92), Greifswald 64 (112), die wenigsten Regenwalde mit 3 (3), Franzburg 3 (9), Uetermünde 4 (16) und Rummelsburg 4 (9), Die Zahl der zum ersten Male Korrektionshaft verbüßenden Personen bat niht ganz im Verhältniß zu der Zahl der neu eingelieferten abgenommen. Sie betrug 34 9% (31 9/0) der neu eingelieferten. Von der Zahl der überhaupt detinirten Korrigenden befanden si zur Zeit der Aufnahme in einem Alter unter 18 Jahren in Ue>ermünde 7 (9), in Neustettin 6 (5), von 18—-20 Jahren 14 (30) bezw. 21 (12). Der Prozentsaß ter länd- lihen Arbeiter hat wiederum nit uneïrbeblih zugenommen.

Die Kosten des Irrenwesens beliefen si< pro 1885/86 im Or- dinarium auf 231 805,57 MÆ, blieben also binter der von dem 11. Provinzial-Landtage um 2519 auf 239519 #4 erhöhten Etats- summe um 7713,43 Æ zurü>. Im Ertraordinacium sind aus- gegeben: für Ue>ermünde 9261,98 M, ‘gegen den Etat mehr : 1761,98 M 1884/85 war im Ordinarium ein Zuschuß von 214 797,61 M erforderli, mithin 1885/86 mehr: 17 007,96 A Die Steigerung hat ledigli in der stärferen Belegung der Privatanstalten und in einer Mindereinnahme an Pflegegeldern ihren Grund. Für die in Berggquell, Tabor und Kü>enmühle untergebra<ten Kranken sind an Pflegegeldern einbezüglih der Transport- und Beerdigungs- kosten 66 202,39 4 (48 866,10 M) gezablt. Also bei dur<scnittli< 133 (99) Kranfen pro Kopf 497,76 4 (493,60 4), während bei den Provinzial:Irrenanstalten Ue>ermünde, Greifêwald, Rügenwalde und Stralsund der Betrag der auf den Kopf entfallenden Ausgaben 432,94 M (442,72 4) betrug. Am Schlusse des Jahres 1885/86 befanden nh in den Irrenanftalten 727 (780) Kranke, 421 (425) männliche und 366 (355) weiblihe. In 1885/86 betrug der Zugang 279 (307) Kranke: 161 (177) männlihe und 118 (130) weibliche, von denen 191 (218), 113 (126) männlihe und 78 (92) weibliche, zum ersten Male aufgenommen wurden; der Abgang 272 (228) - Kranke, 165 (122) männlihe und 107 (106) weiblihe, von denen (4 (59), 41 (26) männlite und 33 (33) weibliche als geheilt und 46 (40), 28 (29) männlide und 18 (11) weibliche, als gebessert entlassen sind. er Fenzenisas der unheilbaren Gemein- gefährlichen hat sh seit Gnde ârz 1878 bis Ende 1885/86 von 98,11 9% auf 73,03 9% erböbt, während in der gleihen Zeit der Prozentsaß der unheilbaren nit Gemeingefährlihen von 24,56 % auf 13,87 0/0 und dec präsumtiv heilbaren von 17,33 9% auf 13,10 9% zu- rü>gegangen ift.

Der Provinzial-Haushalts-Etat pro 1885/86 weist im Ordinarium 96 370 für das Taubstummen-Bildungswesen auf. Verausgabt sind neben einem etatémäßig auf 1600 4 verans<lagten Exrtraordina- rium für baulihe Einrichtungen bei der Taubftummenanstalt zu Stettin und nah Abzug der von Angehörigen der Kinder eingezogenen Stul- und Pflegegelder 86 641,06 4 (91 326,90 4), demna gegen den Etat 9728,94 4 weniger. Die Zahl aller unterrichteten taub- stummen Kinder betrug in 1885/86 243 (273), hat also nit unerbeb- li<h abgenommen. In unmittelbarer Fürsorge des Provinzial-Ver- bandes befanden si< im Ganzen 209 Zöglinge und 15 Schüler (2 Freis<üler ungerechnet), zusammen 224 Kinder gegen 252 in 1884/85, 256 in 1383/84, 254 in 1882/83, 262 in 1881/82, 296 in 1880/81, 346 in 1879/80 und 353 in 1878/79.

*) Die eingeklammerten Zablen geben den Betrag für 1884/85 an.

Zweite Beilage Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Sonnabend, den 26. Februar

Deffentlicher Anzeiger.

Veschluf. E wider den Matrosen, jetzigen Wilbelm Grote,

abl der dem Provinzial-Verband auf G angéerziehung überwiesenen Kinder betru Von diesen waren

rund des Ge, am 31, M

bis auf 105, in Familienvflege befindlichen in [ieben am 31. März 1886 no< Die gerichtlihen Ueberweisunger von verwakbrloste Zwangserziehung haben während 1885/86 issen. Die Gesammtkosten pro worauf 49 793,78 M von der König : Für 7 Kinder sind von den alimentations bezw. aus dem Vermögen der Kinder 427,82 fallen an dur{scnittlihen Unterhaltun a. in der Anstalt 187,98 Æ, b. in Fa Bis Ende 1886 sind an

50 Knaben

zum Deutschen Reichs-

V 49.

Steckbriefe und Unterfubungs-Sawen. . Zwanasvollstre>ungen, Aufgebote,

Verkäufe, Verpachtungen Verloofung, Zinszablung 2c. von öffentlichen Papieren. Kommandit-GBefelisbaften auf Aktien

bâäusern. 9 Kinder b

187.

en Zettelbanken. efanntmacungen.

gegen die [eßten 1885/86 betrugen 99 5 lichen Staatsre

». Berufs-Genofsenschaîten.

7. Wocben-Ausweise der deuts 8. Verschiedene B d. Tbeater-Anzeigen O . Familien-Nachrichten. { 2! der

nachgelassen.

gterung erstattet Vorladungen u. dergl.

é eingezogen. , Verdingungen 2c.

gsfosten auf 1 Kind un milienpflege 105,62 M Prämien für Chaussee- 67 M gezahlt und in Ausgabe-Rest verblieben 93 i Wegebau sind bis Ende zahlt und in Ausgabe-Res

Börsen-Beilaze.

u. Aktien-Gesells®.

1) Steckbriefe und Untersuczungs - Sachen, Stectbriefs: Erneuerung.

9) Iobannes Didra, Hand\Huhma Nufgebot. wangen, O.-A. Bal:ngen, geb. den 10. Jan. 1862, zuleßt wohnkaft in Dürrwanzen,

6) Kari Dukek, Hantelsgärtner von Jan. 184, zulezt wobnhaft in Balingen 1 Oberdigisbeim,

5 867,85 4 März 1886 t verblieben

In Strafprozeßsachen

ür den Kreis- und Gemeinde- „on Str: Militärgefangenen Karl

an Beibülfen 1 636 501,80 4 ge 101025 M :

Der Vermögensstand der zifferte sich am 31. März : 1885/86 sind 11 neue Darlehnsgesu<e zum Gesam 136 800 M eingegangen, worauf 6 Darlehne mit worden sind. Ï

Das Stammkapital des Meliorationsfonds von 1 seßte sich am Schlusse des Rebnungsjahres 1885/86 wie a. Baarbestand 108 972,54 1 648 653,43 Æ und c. Forderun 22374,03 Æ In 1885/86 find 11 Darlehn betrage von 213 600 M eingegangen, worauf 5 bewilligt sind. :

Die Hauptversicherungssumme bei der Feuer-Sozietät betrug am S{luïse des

92 614 650 M), beim Mobiliar 5 92655 400 M) und ift sona< beim 9 218 500 M gestiegen, beim Mobiliar aber um 40 ie Steigerung beträgt im Ganzen 4818 500 Brandschäden ausgereiht, un

I. folgender Policen der Lebens-° zersiberungs- Actien-

ast „WGermanta2 . 5d 604 über 50

—- ;

geb. den 9. {) Iobannes Eppler ) Balingen, geb den 8. Ian. 1864,

s Königlichen Gou-

na< Einsicht des Preuf*i!che Heer fowie des $. 326 der Reichs- Deutschen Reich befind- Angeschuldigten auf Höhe von

Desertion, wird auf Ersuchcn vernementsgeri<ts zu Köln und . 246 des Strafgesetzbuchs für das om 3. April 1845, Strafprozeßordnung das im lidie Vermögen des M mit Beschlag belegt. Lüneburg, 23. Februar 1887. Königlides Amtsgericht. III.

Provinzial-Hülfskasse von P

L ommern be» 1886 auf 1 261 782,01

Während mtbetrage von 84 000 A bewilligt

780 000

am 7. März 1857 zu Zempelburg, Kreis Flatow, geboren, wegen s{werer Ürkundenfäls{ung unter dem 91. Januar 1885 in den . Akten J. II. E. 457, 84 erlaffene Ste>brief wird hierdur< erneuert.

Berlin, den 18. Februar 1887, I Königliche Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht I.

Bierbrauer

8) Andreas Friz, von den 12, März 1864,

Balingen, geb. wobnbaft in Weilkzim,

9) Zafob Friedri von Mefßstet

g e 1) + 4) r DrR rk T (T S D o

ma Nov ens-Bersiche-

Gersteuecfer, ] Bersid (Sermania“ ¿u Stettin :

Balingen, geb. 1864, zuleßt wobnbaft in Mzfftetten, ( fob Giäsle, O.-A. Balingen, geb. wobnbaft in FXrommern,

11) Iakob Gläsle, Shubmacher von Waldftet! O.-A. Balingen, geb. den 23. Nov wohnhaft in Waldstetten,

4 s T p

M, b. ausfiebende Hauptverwaltungsfonds Santräge zum Ges Darlehne mit 97 500 4

gen an den : n Carl Gottlieb Langer al. Bauer, wiß wohnhaft, und Genossen in Stück 11<en HNei<s-Anzet Staatê- Anzeige 1884 unter Nr. 39112 am lassene Stecbrief wird, mit Ausnahme der unter laufender Nummer 4, 50 und 70 Persouen , II. M. 358/83.

Beuthen O.-

Auësgefertigt : Zl,

Töntgli<hen Amtsgerichts. TII.

zuletzt in Katt Nr. 205 im Deu

er und Königlich Altpommers<hen Land- 1

Jahres 1885 450 088 550 4 Immobiliar 2 255 400 A Immobiliar um 0 000 M. gefallen. _ Die Beiträge d zwar haben: und für Mobiliar randvergütungen 9 760,37 M, im Uebers<uß

24. August 1884 cr- 445 270 050 397 833 150 Æ (ult. 1884: 3 e gegen den Rekruten Anton

berelfafsis<en Landwebr-Bataillon ufen —, geboren den 13. Fanuar inien, zulest da!c!bst wohnhaft, Fakbnenflucht, wird, da des Vergebens gegen $ geseßbu<s besculdigt ist, auf Grund der SS. 480, 326 der Strafprozeßordnung und $. 246 Militär- Deckung der den Angescbuldigten fenden bêcbften Geldstrafe und der Verfahrens auf Höbe von 3000 M das indlibe Vermögen des An-

(ult. 1884: Nr. 99 Mülba Balingen, geb. den 17. Feb in Onstmeéttingen,

13) Matthias Haller, Dienstkned aldingen, Gr. Bad. Amts Dor ir

lo n le f at zuleBîl wobnbast

«, den 22, Februar 1887. er Erîíte Staatsanmwvalt. Beschluß. M _ 2 e L E S Auf Antrag der Königlihea Staatsanwalts{aft

igte Muespach

ben zur De>kung der igte Muespad des Mililtär-Straf-

a, die Beiträge für I 145 179,35 Æ, im Ganzen 1 315 199, für Immobiliar 1 105 861,69 1185 622,06

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mmobiliar 1 170 020,38 M 73 Æ, b. die B ÁÆ und für Mobiliar 7

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Str.-G.-Ordg. zur

n Kaspar Haug, möglicherweise tre

wit P)

1) den am 15. September 18s! zu Rosenberg ge- borenen Paul Murra, zulc8t in Bobrek wo*tn- gewesen, jeßt unbekannten Aufenthalts, 23. September geborenen Markus (Mar) Kosterlit, zuleßt in S<hwientohlewiß wohnhaft gewesen, jeßt unbekannten Aufenthalts,

welcwe hinreiwend verdächiig erscheinen, al

129 577,67 Vecwaltung verwandt, Reservefonds (ult. 1884: versiherung 1884 ausgeschrieben worden. 2,76 9/co der Ver Die Gesammtv träge gegen 6,289 Bersicherungssummen und 1885 mit den entsprehenden Zahlen E Versiherungssumme um 68 %, die In 1885 haben 307 stattgefunden, davon 77 Brände a Vom Brande betroffen sind 698 ist zurü>zuführen: in 9 Fällen auf erwiesen Fâllen auf vermut Feuerungs8anlagen, in 2 Fällen auf S<{ auf Fabrlässigkeit, in 1 Fall auf Se Blivßschlag, in 44 23 Fällen

Deckung der Kosten

von 6431553 wobnbaft in

15) Wilßelm lirgen, geb. Ziühaufen,

16) Gottlieb & O.-A. Bali wobnbaft in Ebi

Á# aber dem 370 374,27 Immobiliar- o gegen 2,93% in Immobiliar-Brandschäden betrugen gegen 3,05 %/co in 1884 und 3,35 9% 29 9% der Bei-

im Deutschen Reife : 276 058,64 M) angewadsen ist. An zu Landêberg en mt Beschlag belegt. 2 s-Beiträgen sind dur<\<nittli$ 2,940, : zellig wird die Veröffentlichung dieser Be- \<!lagnahme außer im Hci<s-Anzeiger in der Neuen Mülbaufcr Zeitung an Mülbausen, den 11. Februar 1887. Kai!erliches Landgeritbt, Strafkammer. Do Munzinger. zlaubigung : Mülhauseu, den 14. Februar 1887. D zeri<ts-Sekretär :

DecCelmann.

siherungsfumme s erwaltungskosten betrugen 6, 834, Bei Vergleihung der Immobiliar- geschriebenen Beiträge Ende Cnde 1873 ergiebt si, daß die Beiträge aber nur um 4 Brandschäden g

enden Heercs Gebhard, entziehen, ohne Erlaubniß entweder das et oder nach er- [lter sich außerhalb des

den Dienst

der davon aus Viktor Maier,

m Ì

btem militärpfli<tigen ebiets aufgehalten, en gegen $. 140 Ziffer 1 N.-Str.-G.-9 f der Strafkammer mndgeri<hts hierselbst eröffnet.

O.:S., den 8. Februar 1887.

andgeriht, Strafkammer Il. Traumann.

egen 322 in 1884 uf Gütern und 230 in Dörfern. Die Entstehungêéursade e Brandstiftung, in 74 in 8 Fällen auf feblerbafte ornsteinbrände, in 40 Fällen [bstentzündung, in 10 Fällen auf auf zündenden Blißs<{lag und j Streihbölzern,

unaufgefklärt

stiegen sind. attis, Tauer von 1864, zuleßt wobnbaf

13) Karl Jakob E den 12. Jan

en Rekruten Ichann BVap- Oberel/ässischen Bataillon Nr. 939 Mülhausen geboren den 27. April 1866 zu Sierenz, Kreis

wohnhaft, wegen geshuldigte Marbach ] Militär - Strafgeseßbuchs der 8. 480, 326 der

hete Brandstiftung, In der Strafsache gegen d l ? f 20) Ludwig Pfeiffer, B O.-A. Balingen, geb. wohnhaft in Zillhaufen,

21) Iobannes Raster, Bier vo O.-A. Balingen, geb. . wohnhaft in Onstmettinzen.

22) Karl Ruoff, 15. April 1864, zuleßt w

23) Iohann FriedriG Scholderer, Schuhmacher von Freudenstadt, geb. den wohnhaft in Freudenstadt,

24) Wilbelm Schulex, Ochsenbaue wai O.-A. Balingen, geb. den zulegt wohnhaft iu Heselwangen, :

25) Simon Seng, Kaufmann von Weilen u. R Spaichingen, geb. den 6. März 18864, wohnhaft in Weilen u. R,

26) Albert Spieß von Zillhausen, lingen, geb. den 24. Novbr. 1864, in Zillhausen,

27) Friedri Thieringer, Erzingen, O.-A. Balingen, geb. den 10. Aug. 1864, zuleßt wohnhaft in Erzingen, i 25) Andreas Gottfried Weinheimer, Ou n Ebingen, O.-A. Balingen, geb. den : 64, zulegt wohnhaft in Ebingen,

29) Johann Martin Wölfle Bad. Amts Donaueschingen, geb zuleßt wohnhaft in Tuttlingen.

Den 24. Februar 1887. i

Erster Staatsanwalt.

2) Zivangsvolistre>éuugen, Llufgebote, Vorladungen u. dgl.

Willenbücher zulegt daselbst

Entstebungsursache

92 255 400

C. Qa _—- orp is. > s Loh

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__Offenes Strafvollstre>un:gs-Ersuchen. E Der unten näher beschriebene Redact diener Adolf Gabriel am 29, Juni 1853 dur vollitre>bares Urtheil der Straffammer des biefigen Königlichen Landgerichts vom 10. September i leidigung durch die Presse zu einer Gefängnißstrafe von Sc<s Monaten ver- urtheilt worden. er Aufenthalt des Ni>kel unbekannt ist, wird erjut, ibn im Betretungsfalle zu verhaften und an 5 nâdbste Gefängniß abzuliefern, das um Straf- Akten U 1, 78/86

¿er von Balingen U Ll Ug,

Strafprozeß- 1 Balinge: haft in Balingen,

Militär-Straf-G.-Ordnung den Angeschuldigten möglicer- ‘eise treffenden höchsten Geldstrafe und der Kosten auf Höhe von lie Vermögen des Ange-

Gesammt - Mobiliar - ar Wilhelm

dur<shnittlihen Beiträge heruntergegangen. \cädigungen

Versicherungssumme find von 2,85 9%%o in 1884 auf 2? <äden in 1885 gezahlte der Regulirungskosten 2,56 %%9 1834. Das ergab seit ibrem Bestehen lufse des Jahres 1884 ein Minus von UVebers<huß des Minus auf 61 482,64 sind auf Grund des mershe Land-Feuer-Societät mit einer von 450038 550 Æ, . die Städte-Feuer- Neuvorpommershe Feuer- zur Pommerschen Feuer-

II. d. von dem Restaurateur Friedri<h Brandt in Rendsburg, e | der HOandel8gesells<haft Hartwig

Die für Brandf etrugen mit Einschluß E [ammtrersi<herungssumme Gesammtergebniß der S S Durch den 45 819,77 M hat sih das Mit dem 1. Januar 18286 . Juni 1885 die Altpom Gesammtversicherungssumme mit 52112 890 Versicherungs-Societät mit 70072 860 ( vereinigt worden. i Sesammtversiherungssumme v Ult. 1885/86 wies tand von 77 606,08 einen sol<hen von 83 215,40 eingekommen: für 182282 Pferde Maulesel 54 723 4, für 507 319 lammen 143 689,30 #4; roßkranke Pferde 8993,98 kranke Rinder 9393,33 A (83 637 Durlbs<nittlih sind 99,92 Æ, für ein Rind 187,86 In 1885/86 waren 148 (141) Beschäler statio 323, abgefört : 152, an ___ Der Agrikulturte< fonds eine Subvention Proben zur Untersuhun arten, Moor, Kalk 2c., 258 gegenstände und 113 Sämereien. Der Pommers<e Prooinzialverein bundenthums hat ult. März 1886, die so daß dieselbe jett 390 Kolonisten auf

22. Juni 1865, zuleßt s Verfahrens Reiche befind \culdigten mit Beschlag belegt.

Gleichzeitig wird die Veröfentlihung dieser Be- s{lagnahme außer im Reichs-Anzeiger in der Neuen Mülhauser Zeitun

Mühlhausen, den 11. Februar 1887.

Kaiserliches Landgericht, Strafkammer. gez. Gebhard. Hoppe. Zur Beglaubt?gung: Mütihauseu, den 14. Februar 1857. Der Landgerichts-Sekretär : Hec>kelmann.

n wicderholt Mobiliarversicherun von Hesel- « j 8. Juni 1864,

ut «M

c ermäßigt. Sattlermcister U D .

5 Quito 3: I ap Reglements vom Huschke zu Berlin,

angeordnet. H ad III. von der Wittwe

re>ung und Nachricht zu dei

S à 2 O-A. Ba-

zuleßt wohnhaft

Die Inhaber der Urkunden werden auf- gefordert, spätestens in dem auf

ai 1857, Mittags 12 Uhr, Zimmer Nr. 48,

. Februar 1887. Munzinger. Königliche Staatsanwaltschaft.

Alter: 33 Jahre, Religion: Dissi- öße: 5 Fuß 3 Zoll,

Sâdan1ñ, den den 13. Mi 2 unterzeihneten Gerichte, Aufgebotêtermine

É) + R aitornEno d Signalement. VBauernftneä

Ì É A R Cbe J +51 G

dent, Beschäftigurg: Redacteur, 3

Haare: blond, Augen: blau,

on 572 274200 M

der Pferde-Versicherungsfonds einen M, der Rindvieh-Versiche In 1885/86 sind an Beiträgen und 128 Efel, Maulthiere und ) Haupt Rindvieh 88 966,30 , zu- an Entschädigungen gezahlt: für 46 (94) ), für 50 (331) lungensecuten- zusammen 18 387,31 M in 1885/86 gezahlt: für ein M Entschädigung.

Königlichen Landbeschälstationen atde>hengste wurden vorgestellt : E risten Male und 135 wiederholt. station, wel<he aus Provinzial- M erbâlt, wurden in 1885/86 677 zwar 14 Wasser, 60 Boden- 63 Futterstoffe, 60 diverse

anberauniten melden und die Urkunden die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Stettin, den 24. September 1836, Königliches Amtsgericht. Abtheilung Il.

Mund: gewöhnli, widrigenfalls Bart: röthlicher Vollbart, Kinn: : oval, Gesichtsfarbe: gesund, Spra$e: deuts<,

mäßigen Bej

gegen den Musketier Jakob | Friedri< Brunner der 4. Compagnie 7. Rbeir Infanterie-Regimenis Nr. 69, tober 1857 i. Elf. bebecimathet, der Angescbuldigte Brunner des des Milit.-Strafgeseßbu<s

In der Strafsache i ; Füße: proportionirt, E E Kennzeichen : (frefsende Flete)

geboren am 30. Ofk- (a P C&TT, Baden —, zu Illzach

S _. | Aufgebot. en Fabnenflu<ht, wird, da 9

M. (28 660 A6 »erunstaltet.

; d nachstehende, Sparkassenbuch der

37 491 über 100 M, Koch in Kaisershagen, soll auf "lntrag de! Ackermanns neuer Ausfertigung aufgeboten werden. bezeichneten

rkasse zu Mühlhausen i Th. ausgefertigt für Gottlieb Berlierers3, Kaifershagen

Oeffentliche Zuftellung. Sneidergesellen zu Neuenburg, jeßt unbe- iten Aufenthalts, Privatklägers, gegen den Fleischer er Rudolph Goerke zu Neuenburg, An- erleßung, wird ?

(112 297,97 M). - E x ves<uldigt ist, auf

26 der Strafprozeßordnung S3.-Ordg. zur De>ung der den eise treffenden bs<sten Verfahrens auf Höbe Deutschen Reiche

in 59 (53) nirt; Priv gekört: 36 zu nischen Versu<s

S. 246 Mil. -St.-( Ange!chuldiaten Geldstrafe und der Kosten von 3200 A das Vermögen des Angeschuldigten mit Beschlag belegt. Gleicvzeitig wird di öffentli {<lagnahme außer in Reicht Muülhauser Zeitung angeordnet, Mülhausen, den 5 Februar 1887. Kaiferliches Landgericht, Strafkammer. Bel Dr, Hoppe. Zur Beglaubigung: andgeri<ts'efretär. VDectelmann.

inôgliherw Sparkassenbu<s spätestens im Aufgebotstermine lugust 1887, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeihneten Gerichte, ihre Rechte anzumelden widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben crfolgen

geilagten, wegen Körperv Es C c Lager zur Hauptverhandlung auf :

e! 19. Aprií 1887, Vormittags 9 Uhr, Königliche Schöffengericht

g eingesandt, und Düngemittel, 1

[Sj [1

Zimmer Nr. 21,

zu Neuenburg vorzulegen,

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C

der Zwangsvollstre>ungssache der

[nzeiger in der Neuen ang8vollj Borfchuktasse

zur Bekämpfung des V vorinaligen vom 1. April 1885 bis um 50 Plätze erweitert, et. In 1885/86 wurden Ende 1884/85 betrug so daß am 1. April 1886 NAbgewiesen wegen Ueberfüllung, Von den 356 ent- e ohne Vergütigung, 21401 Tage Die Durchschnittsver- auf 23] 3.

estantishe Chriften- A merika im steten r „North American Die Zahl der evangelish-protestan- Staaten ift in dem Zeitraum von 90 gestiegen, die Zahl der Glieder 364 000 auf 10 065 000. gen nah der „Shlesischen gefähr 800 000 4, während sie onen Mark gestiegen sind.

Neuenburg, den 12. Febr

Verwaltungsjahre, von Kosciúós Arbeiterkolonie , Meierei * Raum für 150 Mann biet genommen; der Bestand nn, entlassen wurden 356 Mann, ein Bestand von 128 Mann in de wurden im Laufe des Jahre theils wegen Arbeitêeunfähig lassenen Kolonisten sind 471 mit Vergütigung von 6089 gütigung pro Tag stellt ih demna

vas thum in den Verei Fortschreiten be Review“ statisti tischen Kirchen in den 1800 bis 1880

S<hlagmann Beklagten, wegen Zinsen, werden die Gläubiger aufgefordert, unter Angabe des Betrages an Nebenforderungen Bermeidung

Ge a F Zanuar 1887,

Mia Mühlhausen i. Th., den 22. Ic

Eng Er [mtsgeri<t. Abtheilung IV. ihre Forderungen

Nachbenannte Personen:

1) der am 15. September 1

vorene Paul Murra, zulegt in 2

ewesen, jeßt unbefannten Aufenthalts,

2) der am 23, September 1863 zu Landsberg O Koscerlisz, ientohlowit wohnhaft gewesen, jet:t unbekannten Aufentbalts, :

werden beschuldigt:

als Wehrpflichtige, in der Absicht, den Dienst des

Wochen bei \{lusses hier anzumelden.

Zur Erklärung über den y | ertheilung der Kaufgelder wird Termin auf i¡ärz 1887, Vormittags 9{ Uhr, unterzei<hneten Amtsgerichte anberaumt, wozu die Betheiligten und der Ersteher biermit vor- geladen werden. S

Vechelde, den 12. Februar 1387. Herzogliches Amtsgericht.

R. Wegmann.

Ausgeboi.

Die Erben der Friederike Ehthardt, weiland hier, haben das Aufgebot eines zum Ehrhardt's<hen Nach- laß gehörigen, vom hiesigen Vorschußverein auf den Namen der Ehrhardt ausgestellten, auf 2855 6 lautenden Sparbuchs beantragt.

Ausgebot. Lehrer Dr. Ernft von Cöln ist am 16. Sep- 18%6 zu Filehne verstorben. Benefizialerben Dr. Pauline Fanny von Cöln zu Filehne haben gemäß & das Aufgebot

zu Rosenberg ge-

r Kolonie verblieb. C Bobrek wohnhaft

8 260 Mann, theils keit und Krankheit.

09] K. Staatsanwaltschaft Rottweil. Vertheilungsplan sowie Vekanutmachung.

ir< Beschluß der Strafkammer des K. Land- ri<ts Rottweil vom 17. Februar 1887 ift das im befindliche Vermögen der na<hstehend der Verletzung sonen auf Grund des $8. 140 des St. G. B. und der $8. 326 und 480 der St. Pr. mit Beschlag belegt worden.

Verfügungen, welche von den Angeschuldigten über ibr mit Beschlag belegtes Vermögen nach dieser Ver- öffentlibung vorgenommen werden, sind der Staats- kasse gegenüber nichtig.

1) Vinzen: Banholzer, Zimmermann von Büh- D aeb. beit 22. Jan: [861

verwittwete

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A utshen Hei evangelis<h-prot bezeichneten, ntgten Staaten

griffen ist, hat Dr. Parkburst in de

Nachlaßgläubiger beantragt.

stehenden Heeres zu entzichen, obne Erlaubniß entweder das Bundesgebiet verlassen oder nach errei<tem milit außerhalb des Bundesgebietes aufzuhalten, Vergehen gegen $. 140 Nr. 1 Strafgesetzbuchs. Dieselben werden auf den 4. Juni 1887, Vormittags 9 Uhr, bor die I, Strafkammer des Königlichen Landgerichts S. zur Hauptverhandlung geladen. Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden dieselben au Grund der na $, 472 der Strafv rsißzenden der Königlichen Ersatz- S. über die der An-

Gläubiger Ansprüche den Nachlaß des Dr. Ernft von Cóôln haben, aufgefordert, diese ihre Ansprüche vor oder in dem auf Moutag, den 9. Mai 1887,

Richterzimmer Nr. ; f Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls sie gegen die Benefizialerben des Nachlasses ibre Ansprüche eltend machen fönnen, als der

\< na<gewiesen. Vereinigten von 3030 auf 970 während derselben Periode von Gaben für äußer Kirchen-Zeitung“

oder der Flotte

ärpflihtigen Alter sich e und innere Mission betru stattfindenden i : im Jahre 1810 un leßt auf die Summe von 516 Milli linzen, D Rabel zuleßt wohnhaft in Bühlingen,

2) Iohann Martin Vihrer, D.-A. Balingen, geb. den 21. Sept 1864, zuleßt wohnhaft in Waldstetten,

3) Iakob Vigtzer, Ochsenbauer von alingen, geb, den 17. Febr. 1864, ¿zuleßt woknhaft in ¿Frommern, ;

4) Rudoif Conzelmanun von Horgen, Kanton 2. Sept. 1864, bürgerli< in Onst-

nur no<h infoweit g Nachlaß mit Aus\<{luß aller seit Erblaffers aufgekommenen Nutzungen dur< Befriedi- gung der angemeldeten Ansprüche nicht ers<5pft wird.

Die Einsicht des Nachlaßverzeichnisses ist jedem

Der Inhaber der

dem Aufgebotstermine vom 14.

Juli 1887, Vormittags 11 Uhr, seine Rechte

anzumelden, widrigenfalls die Urkunde für fraftlos erklärt wird.

Frankenhausen, den 19. Dezemb

Fürstliches Amtsgericht.

Dr. Bleichrodt

zu Beuthen O auerntne<t von : Waldstetten, Urkunde bat rozeßordnung 2 von dem Civilvo èFrommern, cemmission zu Nofenberg O.-S (age zu Grunde liegenden Thatsachen ausgestellten &rklärung verurtheilt w Beuthen O.-S., den 2 Königliche Staatsanwaltschaft.

Filehne, den 23. Dezember 1886. VL M. 13/87. Königliches Amtsgericht. Februar 1887,

Zürich, geb. den