1887 / 55 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

sind, soweit tbunli, innerhalb telle eingeschaltet, wodur< Zuhülfenabme anderer Bücher ent- d mit dem angekündigten, im Dru> Kassenbeamten und Anwärtern im als au< den rihterlihen

nommenen anderweiten Vorschriften des Textes der Anweisung an geh das Verständniß gefördert und die Auf diese Weise wir sowobl den üßlihes Hülfsbuch,

ferung des Werkes umfaßt den ersten Unterabtheilung A zum [lgemeinen <harakterisirten

behrlih wird. befindlihen Werke

Die 1., socben erschienene Lie Theil vollständig und vom 2. rößten Theil und eise bearbeitet. Zur Sep Sevdel’shen braubkare Materialiensammlun enthält einen Kommentar zu de der deutschen Schutzgebiete (von entwürfe über Arbeiterkammern, Gemeindewahlgesez von Zaller. Lugano und die drei oberitalienis<en

ist in der oben im A

soeben im 2. und 3. Heft der Hirth- des Deutschen g erschienen.

tennatsfrage ist

„Annalen Dasselbe Doppelheft m Geset, betr. die Rectsverhältnisse M. Joël), die österreihisden Ges sowie einen Aufsaß über das hessis

Verbindungslinie zwischen den Hardmeyer. D ristenwelt wieder mit en „Europäischen 116, Pr. 1,50 M). Es behandelt das eine reizende Umgebung, den blauen den Thâlern und Tkälchen allen, und den Schöpfungen, anersees geschaffen hat. ih geschriebene Mono- Mailand, Vierwald- bewährt sih auch hier wieder Bei aller Gründlich- tudirt hat, weiß er dur< tlicher und persönlicher g anbringt, Leben und ste angenehm unterhält. RNeminiscenzen ist die Be- RNathsherrn J. U. D. Hans Utrich e Jahrrehnung vom Jahr 1682 m r Verfasser von dem bekann

Seen, von F Firma Orell Füßli u. Co. in Zürich erfreut die Tou einem neuen, sehr gelungenen Bändchen der bekannt Wanderbilder“ (Nr. 114— herrli< gelegene Lugano und \ Seen, den s{<öngeformten Bergen,

den Gärten, voll von südlicher Pfl stlerisher Genius an den Ufern des Lug , bekannt dur< mehrere vorzügl raphien der „Wanderbildec“ (Gotthardbahn, tâttersee, Locarno, Schwarzwaldbahn),

als ein Meister im Genre der Reiselite gt, daß er den Stoff fleißig i ung, dur Einschaltung geshi< Staffage, die er zwe>mäßi eibung zu bringen, fo d Besonders interessant unter den historischen

schreibung der Reise des Basel an die cidgenössisc Aufs Trefflichste wird de „Wanderbilder“, Herrn Weber, Bilder, von denen w

keit, welche klarle fesselnde Darstell Reminiscenzen, d Farbe in seine Beschr

ten Künstler der Die Monographie enthält ir folgende hervorheben: Lugano von die Aussicht auf dem Fr:edhof von Ca olda, Morcote, die Wein- <t von Bellavista gegen Melide, welche ganesischen Landschaft Das hübsche und von dort aus, en Verbindungslinie kennen lernen wollen,

„Deutsche rem soeben erschienenen ard Wagner?s aus seiner ershiedene dieser Briefe <en Rundschau“ von den nderen ähnlichen Anforde- urde behandeln Ludwig IL. von Bayern. Aufzeihnungen zu lesen. d;ón und geistvol e wie ein flühtiger Und er fährt darn r ersten Liebe; e meine Seele. n, auêsruben, meine ih dazu brauche; i< ühren, wie ih niht Kapellmeister, übrigen Aufsäße des März- ganzes Interesse. Da „Das Hausgeseßz des in geistvoller Weise en, die Erbfolge im ältesten Sohn zu über- getroffen wurde, als in tit „Neuen Pensécs“ er- or einiger Zeit bereits in der «Münzprägungen

96 zierliche der Villa Maraini aus, am Strand von Bissone. keller von Caprino, die Aussi Bilder uns volle Blicke in di Auch 4 Karten

Gandria, Val S

e SWönheit der lu sind beigegeben. welche Lugano besuben

so bequemen und so hübs< Seen, die Gegend

Publikation bringt die Uder Pâätel), in ib m sie cine Anzahl Briefe Rich

thun lassen. wird allen Denjenigen, unter Benutzung der zwischen den drei ber höchst willkommen sein.

i interessante Rundschau“ (Berlin, Gebr Märzheft, inde ereignißvollsten Lebenszeit veröffentliht. V ausnal\mêweise der „Deut! rben des Meisters, die si< sonst allen a rungen gegenüber ablehnend verhalten Richard Wagner's zu König . muth nur verinag man diese „Er ist leider so ih fürchte, sein Leben mü} gemeinen Welt zerrinnen !“ Innigkei! und Gluth de steht mich, wi m bleiben, arbeite

deren Abdruck

, gestattet w das Verhältniß Mit ticfer Weh An einer Stelle voll und herrlich, daß Göttertraum in dieser mich mit der er kennt und weiß Alles von m Er will, i soll immerdar bei ih Werke aufführen; soll die Nibelunge

nichts als i

{reibt er:

ir und ver

er will mir Allcs get: en, was n fertig machen, und er will \ i umschränkter Herr sein, (s i< und sein ® ieser gediegenen Zeitschrift fesseln un n Loeper in seiner Arbeit ; Achilles von Brandenburg“ welche jenen Kurfürsten bewog [herhause stets auf den 19, welche hier früher eUrstenhäusern. Mi X Kraus, der v cine Auswahl F _mitgetheilt ; hungen eines no

nächst G. vo Kurfürsten Albrecht

die Gründe aus, brandenburgiscen tragen, eine Einrichtu1 den übrigen deutschen freut uns Professor F. „Deutschen Nundschau“ des Gedankens“

geistvollen Ausla des Abbé RNour, bekannt, dessen française preiégefrönt wurden.

ann den bekannten spanishen St Castillo als Scriftste uns în lei<tverständl Organismen“ ein; eine fesselnde B reichen Besteigung der Gletscher K. von Lendeufelo. der Novelle , aufgenommen werden, Rathsmädelgeschihte von finden wir eine v weélungévolle Uebersich Gebicte der Literatur-

bibliograpbhis&e Notizen. hoff u Wiegand ücberlager 2 Kataloge, Nr. 782 es<reibende Naturwissenshhaften* v erzeihniß von 3282 S Naturwissen\shaften II. Forshungérei IV. Raturwissens

oubert's<er

anzösishen Priesters, lih von der Ácadémie Hübner \<{ildert \o- Antonio Cánovas del r Eduard Strasbur „Natürliche

< lebenden fran „Pensées* kür; Professor E.

ller, und Professo iher Weise in das System der eshreibun; einer an Gefahren nds erbalten wir von Dr. annung wird die Forts

bner-Escheubach

| Neben der „Politischen on Hermann Gcimm stan t neuerer bedeutsamer (E und Kunstgeschichte

- Mit watsender Sp Gemeindekind“ von Marie von (E j] Helene Böhlau. Rundschau“ Sr\cheinungen aus dem , ferner literarishe und

er ihr anti- und 783, unter eröffentliht. Nr. 782 <hristen unter folgenden Rubriken : n; 11. Allgemeine Zeitschriften und jen sowie naturhistorishe Länder- jemeinen, Vermischtes, EGntwidelungs-

in Leipzig baben üb quarises dem Titel; „B enthält ein V I. Geschichte der Samnmielwerke; I beshreibungen ; Hülfêémittel gescicte, Antbropologie, logie, Paläontologie, kanismus und Erdbeben ;

Paläontologie , VII. Botanif und Garten Botanik im Allgemeinen, u). Nr. 783: VIII. folgenden Abschnitten auf: 1) 2) Vermischtes, Systematik, thiere; 4) Ornithologie ; fishfang, Austernzucht ; Arachniden, Krustazeen, Mollusken,

Land- und Forstwirthschaft.

hat vielfah nidt die dur< Nalesen

aften im All; Kosmogonie . Ethnologie ; Allgemeinen, Vul- Mineralozie,

Hüttenkunde , bau (die älteren Schriftsteller bis Phanerogamen-Floren, Garten- und „Zoologie*, führt 2094 Striften unter natomie und Physiologie; rtebrata; 3) Sâäuge- / e; 6) Filcherei, Wal- gie; 8) Tie übrigen Invertebrata : Würmer 2.

Orvktognosie,

Sergleihende A Faunen, sowi 9) Reptilien und Fisch 7) Entomolo

Der praktische Landwirth auch keine so große Bibliothek, Belehrung zu suchen; für ibn handelt vieles Suchen eine Auskunft zu finden. nur cin troy möglichster A Abbildungen versehencs L

Krafft'\che

Zeit und häufig d in Spezialwerken 8 sih meist darum, sofort und ohne jem Bedücfniß entspricht gefaßtes, mit den nöthigen kon, und der große Erfolg, parcy in Berlin erschienene andwirths<hafts-Lerikon*“ | rnehmung vollauf. beitete Auflage des vortreflicen geschieht die Ausgabe wieder in Der Preis ist in Anbetracht des Geb gestattet die Beschaffung des Kra ( Aufgesblagen an der giebt es augenbli>li< flare un e si tägli im landwirth attung ist sehr sauber.

ollständigfkeit kurz andwirths\<afts-Lexi e von Paul Par S „JIllustrirte funden hat, bestätigt d'ese Wah eine zweite, durcgear erscheinen, und zwar

ben beginnt

20 Lieferungen otenen ein äußerît l Lavdwirth- auf jedem Gute. des Alphabets,

Antwort auf alle Fragen, Betriebe aufwerfen.

\schafts-Lexikons \chaftlichen

Die Zeitschrift „Das Pferd“, redigirt vom Frhrn. von Boeltig, Werle von Friese u. von Puttkamer in Dresden, bringt in ihrer dritten Nummer: Kaukasische Pferde. Von Dr. B. Langkavel- Hamburg. Das Pferd des Infanterieführers. Von Paul R. ras. Zur Altersbestimmung der Pferde nah den Zähnen. Von M. Spe>, Freiherr von Sternburg-Lüß\chena. ,— Ueber das Coupiren der Pferdes<weife. Von S. Das Arbeitskummt und seine Be- deutung. Von August Martin. Hufbeschlag für glatte Fahr- bahnen. Von Jof. Neuß jr. Gestütswesen in Frankreich.

rämiirung englischer Vollbluthengste. Ormonde (mit Abbildung), pen per fm von Franz Hohmann. Ueber Schulterlähme bei Pferden. Von Gestüts-Direktor Otto Scwarzmaier. Das Fahren als Kunst. Von v. R. Umschau. Patentliste. Literatur. Spre(faal. Die Zeitschrift „Das Pferd“ ist dur alle Postanstalten und den Buchhandel zu beziehen.

Gewerbe und Handel.

Gestern fand die Sißzung des Aufsichtsraths der Diskonto- Gesellschaft statt, in welcher über die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres berihtet wurde. Einschließlih des Uebertrages aus der vorhergehenden Bilanz in Höhe von 58390 A stellt si<h na Abzug der Verwaltungskosten, Steuern u. j w. der Gewinn auf 9194 153 Æ gegen 8538577 M im Vorjahre. Nah Rückstellung von 1500060 M zur Effekten-Cours-Reserve verbleiben zur Verthei- lung 7694153 Æ Hiervon gehen ab 382788 M als Rücklage in den neuen handelégesctlihen Reservefonds, welher hier- dur auf 809 717 4 steigt und neben ‘welhem die besondere Re- serve von 12530890 M ihrer statutarischen Bestimmung in gleicher Höhe erhalten bleibt. Durch obige Rü>stellung erreicht die Cours- reserve für Effekten die Höhe von 2 361 584 Nach Anhörung der Bilanz-Revisionskommission und vorbehaltlih der speziellen Prüfung erklärte sih der Aufsichtsrath mit dem Antrage der Ge- scâftsinhaber einverstanden, für das Jahr 1886 eine Dividende von 10% in Vorschlag zu bringen. Die Bilanzvorlage des ab- gelaufenen Jabres ergiebt als Zinsenertrag der Plaßp- und anderen Pari-Wewsel 1080418 M gegen 1 464 606 \( in 1885, als Ertrag aus dem Courswe<sel-Verkehr na<h Abzug der Zinsen 125 394 M gegen 286 523 Æ in 1885, als Netto-Ectrag aus den eigenen Werth- papieren und dem Reportgeshäft nah Abzug der Zinsen 5 017 628 M4 oder nah der Rückstellung zur Coursreserve 3517 628 gegen 3910130 A in 1885, als Provision aus den laufenden Rechnungen 2013295 M gegen 18745592 Æ in 1885, als Ertrag aus dem Zinsenkonto 2288371 Æ gegen 1 899705 M in 1885. (3 betragen die Kassen- und Wechselbestände 88218507 A gegen 10430736 A in 1885, die Reports 31318 035 Æ gegen 26788036 Æ in 1835, der Gesammtbestand der cigenen Werthpapiere einshließli< der Konsortial-Engagements und nah Abzug der Cours-Reserve 60508 901 (6 gegen 43 179 393 M. in 1885; die Accepte stellen si< auf 21130492 ÁM gegen 20449965 Æ in 1885. Nach Abzug des Eingangs aus früher ab- geschriebenen Forderungen belaufen si die Verluste aus dem Conto- D R I auf 3307 6 Auf neue Rechnung werden übertragen

J JO2 o

Nach dem Rechnungsabs\{luß der Bayerischen Ludwigs- bahn (Nürnberg—Fürth) betrugen die Gesammteinnahmen im Jahre 1886 264 497 4, die Ausgaben 192001 , mithin der Uebershuß 72 496 Æ In der Generalversammlung wurde bes{lofsen, zur Vertheilung einer Dividende von 36 M per Aktie 63 720 M zu verwenden, 3625 M dem geseßlihen Reservefonds und 5151 6. dem statutenmäßig:n Reservefonds zu überweisen.

Hamburg, 4. März. (W. T. B.) Die Hamburg-Ameri- kaniie Patketfabhrt-Aktiengesells<haft hat die Dividende pro 1886 auf 4 9% festgese t.

New-York, 4. März. .(W. T. B.) Baumwollen- O A E ua S 80000 B,,

usfuhr na roßbritannien )0 B., Ausfuhr nah dem Kontinent 64 000 B., Vorrath 788 000 B. N Buenos-Aïres, 4. März. (W. T. B.) Während des Monats Februar d. J. sind hier 35 Dampfer mit 7019 E in- wanderern eingetroffen. Die Zolleinnahmen betrugen während desselben Monats 2588 000 Piaster für Buenos-Aïres und 475 800 Piaster für Rosario.

eo

Verkehrs - Anstalten.

Die Versteigerung der Ausrüftungsgegenstände der Berliner „Hansa“ hat kürzlich in dem früberen Direktionszimmer derselben stattgefunden. Das kläglihe Ende dieses Unternehmens, das ein an- sehnliches Kapital vers{<lungen hat, ist nidt ohne Einwirkung auf die Lage ähnlicher Anstalten in anderen Städten geblieben. Jn Elbe r- feld hat die von dem Agenten Schermeng gegründete Privat-Pä>erci- beförderung „na kaum zweimonatli<hem Bestehen wegen Mangels an Benugzung Seitens des Publikums wicder ges{lossen werden müssen. Mitte Februar ist die Briefbeförderungsanfstalt „Öammonia* in Breslau, nahdem der „Herr Direktor“ spurlos verschwunden war, dur cinen Kriminalbeamten geshlossen worden. Säâmmt- liche „Dammonia“ - Briefkasten daselbst sind auf Anordnung des Königlichen Polizei-Präsidiums entfernt; mit dem Naspiel beschäftigt sich jeßt die Königliche Staatsanmaltshaft. Das „Schlesische Morgenblatt* Nr. 43 vom 20. Februar bringt hierüber folgende Mittkeilung: „Der hiesige Gen-ralbevollmätigte der seit wenigen Wocen bier begründeten Briefbeförderung „Hammonia“, der Kauf- mann Salomon Kube aus Prag, hat sih am 1s. d. Mts, dem Tage, an wel<.m die 39 Beamten des Instituts ihren Lohn erhalten sollten, unter Mitnahme der Geschäftskaïse entfernt und ist bis heute no< nit zurückgekehrt. Auf die von Seiten des Personals erstattete Anzeige fand heute Vormittag durch einen Kriminalkommissar im Geschäfts- lofale der „Hammonia“ die Feststellung des Thatbestandes statt. Baares Geld wurde dabei nit vorgefunden, dagegen ergaben die Geschäftsbücher eine nicht unerßeblihe Schuldsumme. Unter dem zahlreihen, nunmehr brodlos gewordenen Personal gab G eine große Erregung kund. Eine Menge von Briefen lagerte im Geschäftslokale, der Beförderung harrend. Die Summe der fälligen Gehälter beläuft si< auf etwa 1003 Die Beamten mußten sich die Uniformen auf eigene Rechnung beschaffen. GUr die Bekleidung wurden ihnen ratenweise am Gehalt Abzüge ge- macht, von denen immer die Hälfte als Kaution zur Gutschrift ge- langte. Auch das in Hamburg bestehende „H ammonia“-Unter- nehmen scheint feiner Auflösung entgegen zu gehen. In der Zablung der Löhnungen an die bestellenden Boten sind erhebliche Sto>ungen eingetreten; eine große Anzahl von Klagen der geshädigten Boten ist bereits bei dem gewerblichen Sied8gericht erhoben worden; ein Theil des wNventars ist mit Beschlag belegt ; endlich ist au das Unternehmen in andere Hände übergegangen. Bezüglich der „Hammonia“ in Bremen enthält die „Weser-Zeitung“ vom 1. März folgende Bekannt- machung: „Zur Warnung des Publifums wird darauf aufmerksam gematt, daß die Hamburger Briefbeförderungsgesellscaft „Hammonia“ hier in Bremen einen bevollmädtigten Vertreter nit mehr bat, und daß die von ihm deponirt gewesene Kaution zurückgenommen ist. Bremen, 28. Februar 1887. Die Polizeidirektion“ In Frei- burg (Breisgau) hat die Endschaft des dortigen Unternedmens für Beförderung von Stadtbriefen am 25. Februar stattgefunden. Der Inhaber desselben hat ohne Angabe seines künftigen Aufenthalt8ortes und, obne Anzeige über das Auföören seiner geshäftliben Thätigkeit

reiburg an demselben Tage verlassen. Jn Leipzig ist die erst im oveuber 1886 crêffnete Privat - Briefbestellanstalt am 22. Februar ges{lossen worden. Die Briefboten dieses Unternehmens haben alsbald beim Gewerbeschiedägeriht auf Zahlung des rü>ständigen Lohnes bzw. auf Fortgewährung wegen der ohne Kündigung erfolgten Entlassung eine Klage angebrat. Die Angesteliten derartiger, von vorn herein aussichtsloser ges<äftlihen Veranstaltungen sind indeß nicht die alleinigen Benachtheiligten; die unter dem Publikum befindlihen Be- sißer von Werthzeichen jener Unternehmungen, deren Inhaber spurlos geworden find, fowie alle Correspondenten, die unter der Unpünktlih-

keit und Na gleichfalls ges<ä Königsber ist heute hier eröffnet worden. London, 4. März. awarden Castle“ ift apetown abgegangen.

Slässigkeit jener Privatanstalten gelitten baben, sind

rz. (W. T. B.) Die Schiffahrt

(W. T. B.) Der Caftle- Mittwoch auf

i. Pr., 5.

Dampfer. mreise von

zum Deutschen Reich

M D.

Verlin, 5. März 1887.

Die erste engli\s< n, weil das Schiff in anden fonnte.

e Post vom i Folge starken Deutsches Reich. Nachweisung ; der in der Zeit vom 1. August 1886 bis 28. Februar 1887 innerhalb des deutschen Zollgebiets mit dem Anspru auf Zoll- und Steuervergütung abgefertigten Zu>ermengen.1)

4. März ist ausgebliebe Nebels nicht rechtzeitig l

Von dem Königlihen Kunstgewerbe-Museum ist der

Erste Beilage

s-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

1887.

Dr. von Kulmiz, Graf von Schoenborn, Dr. Troendlin und

Dr. Hermes. : E / u Quästoren ernannte der Präsident die Abgg. Kochann und Franke. e E i

er Reichstag war damit konstituirt. Der Präsident wird Sr. Majestät dem Kaiser die vorgeschriebene Meldung

Berlin, Sonnabend, den 5. März

hr 7. Auflage aus-

< die Sammlungen“ in nunme flage dadur ver-

„Führer dur 1 Gegen die früheren ist diese Au

gegeben worden. Menge des abgefertigten Zu>ers.

früher der S<liemann- Abtheilung hierher über- Folge gebra<t werden weis kunstgewerblicer siß in Berlin außer-

na<h Freiwerden des unteren, ngeräumten Saales, die Ofen- geshlossene historische t dem Führer ein

in Königliche:n oder öffentli< Kunstgewerbe-Museums“ beigegeben.

ändert, daß, Sammlung ei

tragen und i Kandis und Zu>er in weißen, weiße tro>ene (ni<ht über 1 9/6 Wasser

vollen, harten Brodea 2c. oder enthaltende uer in Krystall-, in Gegenwart der Steuerbehörde | Frümel- Me lform von mindestens

Rohzu>er von mindestens 90 9% Polarisation und raffinirter Zu>er von unter 98, aber mindestens 909/60

(Nr. 697a des statistischen Waarenverzeihnis| es)

Staaten

Verwaltungs- Bezirke

2 en Sonnabend fand

Räumen des Kaiserhofes das diesjährige Corps der hiesigen Reserve - Daéselbe war nit minder glänzend als

etgenartigen Ueberras<hungen besonders re Afrikareisenden welher in gebundener Rede die Scriftstellerin

rei< ges{<müdten st des Offizier- *- Regimenter die früheren Bälle ih. Zu diesen ge- orientalis<

in der Zeit 1. August |

¡in der Zeiti

vbantastishem Kostüm, sehr \{wungvollen Verse

Aller übrige harte Zu>er, sowie aller

Afrikas Strande ge- zu folgen und eine Gebrauchs des neuen bâtten die \<warzen habe sie mit- militärishen Negern mit- Trompeten- ritt eine Ko- \<wenken ein, maden Gefechtsformationen n Bajonne

Dora Dund>er verfaßt verkündete, daß er um einer Ordre seines Kriegsherrn Uebung zur Erlernung des Bei seinem Weggange iden, ihn zu begleiten. sie fogleih eine Probe ihrer itte er, die von den unehmen. Ein Wink, irt in strammem S r<hen; diese bilden verschiedene Erercitiums bildete ei dem Saal marscire die in einen

kommen sei, militärische rs zu absolviren.

Kameraden darauf bestar genommen und werde Tüchtigkeit ablegen lassen. Produkte ihres Landes anz Und in den Saal marf egern oder vielmehr Nege i dem Gewehr, u. }. w. Den Shluß des mit lautem Hurrah, kurzer Pause ertönt unter dessen Klängen Voran tanz

Provinz Ostpreußen .

Brandenburg .

69 923 852 71 874 028

44 372928 755 682} 45 128 610

zerkleinert, sogenannte Krystalls 2c. 989% Polarisation ML Os des statistischen (Nr. 699a des statistishen Waaren- aarenverzei<ni}es) verzeichnisses) in C e bib Zei in Ie L der Zeit | | E 1. August m j "1886 0 98 Fels zusammen | 1886 bis | 28 ebe zusammen c | 20. 7 S | S0, QEIL. L EENe. “1887 Ee r. 1887 | kg kg L ; | f i rb ; E A | 5 000 L = T E O | 5 070 360 1161 350 116 I 1 125 7490 110136 6607626| 1200 788 -— 1 200 788 t Ai | 79 3186) 61 485! 140 803 20 000! 1464 815

47484234) 821583 5570006) 1144 819) 3

Sachsen, eins Il. S<warib. Unterherr-

vous Schleswig - Holstein

geshmetter Ge it ( 7 978 1671 282 n 19111 934| 1 570 107? 20 682 041 1 593 304 77 978; 171 282 9128180 371 834j 9 500 014 920 378! : 39 187 ; 959 969 4395294 496 098/ 4 891 392 3 529 957 339 294 3 869 251

50448 48271 55275 | 14 089 077/ 1041 916! 15 130 993 7, 35 -

| 1181584 31042588 315 980| 77 203 566 7 011 576 66 226 A

29 ca f ? 76 887 586' worauf sie aus 915 ! eine wilde Musik, s die Neger in langem Zuge ihr ende Neger, dann der

Marsch übergeht, e Produkte herbei-

Reisende, und nach ihm ssen-Nafsau .

410910 8 826 370

en Rüd>en cin prächtiger Baldacin be- znuU!fen und einem Elephanten- phant legt si Palmenfäter ertheilen, während m Elephantenzahn „entfernte sich der die jedenfalls eigen- ng große S{hwierigkeiten bereitet Die Tänze, welche er Balletshule des gelangen vortreffli<. In all, dem au< die beiden Regimenter beiwobnten.

ein veritabler Elepha de>t. Ihm folgen Neger 1 zahn von geradezu riesigen Dimensi dem Baldachin

mit Bouquets, welche sie tänzelnd eine andere Scaar eilig an die Herren vertheilt. Idee zu dieser ganzen und in ihrer Ausführu vom Lieutenant Bohm Schüler und Schülerinnen d Ouaritsh, aufführten,

Sa. Preußen 1297 662 41211 675 908/309 338 320 58 370 962 4 416 501} 62 787 463} 8 483 327) 837 9444 98321

14 an die Damen v große Palmblätter aus de einem Negertanz

Zug. Die Veranstaltung,

hl. der Großh.

Thüringen eins fäsischen Aemter Allst

batte, war die kleinen Neger,

Königlichen Tänzers Stimmung Commandeure der biesigen Landwehr-

auêgegangen.

Brauns\<hweig L Anhalt .

4 833 387/5) 393 79N 6227178 | A 36 448 h S1 46 299 660) 660 V V E a A 491 8 A n j S e S S E a E 722328 678159; 640048] 322814 322 814 141757 9250150" 1391907 150 O | 008 046 | 22046 u

Elsaß-Lothringen .

München, 5. März. (W. T. B.) Anläßlih des Centen-

Î E A E,

| Y | “A |

eute eine akademis<

Fraunhofer's fand h Spitzen der Behörden

r mehrere Minister, die | j i 57 176! 8: j 9795 120 loren der Universität b 70 934 423) 5 841 o76l 76 775 499 8957 176 337 944

25 973 704 1 983 909! 27 957 613] 10 120 077 485 356] 10 605 433

Veberhaupt im deuts

In bai elben Vorjahres3) .

1 direkten Ausfubc

statt, welche | E Profe 313 668 246 12 094 792j325 763 038 210 931 386| 8 407 367/219 338 753 : / ng bezieht si< auf allen mit dem Anspru< auf Steuervergütung abgefertigen Zu>er,

Zeitraum des

Die Nachweisu 1 mit dem Ansp

î al uf den zur Aufnahme in eine Niederlage angemeldeten, o l l, na< dem L fd U Eflalivna der Vergütung in den freien Verkehr des Zollgebiets zurüdgebracht. werden 2) Die Abweichungen gegenüber der lettveröffentlichten Uebersicht beruhen auf nahträglih eingegangenen Berichtigungen. 3) Bei der Vergleihung mit den Zahlen des Vorjahrs sind die seit der Wirksamkeit des Ges

Zu>ersteuergeseßgebung und besonders in der Klassifizirung des Zu>kers eingetretenen Aenderungen zu beachten.

.. ; : 9 j os E S I T 5) 24 195 kg, #) 21815 kg, 7) 160 000 kg, wele zwar in der ersten Hälfte des

worden, aber jeßt erft zum Nachweis gelangt sind. Berlin, den 4. März 1887.

(W. T. B.) In dem Ko heute ein \<lagendes

Mons, 5. März.

hlenbergwerk von Quaregnon hat z

Wetter statt-

gen, Sonntag, das Lustspiel ild des Tartüffe“ findet am Mittwoch, den „Die Liebesbotschaft“ von Albin aher umgearbeitet, am Freitag, 1 2, Außerdem brin Wiederholungen von „GBoldfische“. Wilhelmstädtisches Theater. beute angeseßt gewesene No t des Hrn. S Vorerst bleibt

Im Deuts<hen Tbeater wir m Montag „Das Urb rung von „Don Carlos“ Das vieraktige Lustspiel Die

„GBoldfi'he2“ Die nächste Auffüh 9. d., statt. Rheinisch geht nunmehr, vom V den 11. März, neu einstudirt in Sce toire der Woche noch

Fricdri$- gânger“, die auf eingetretener Heiserkei rolle) vers<oben werden, Repertoire.

Belle - Alliance - Theater. ßerordentlihen Lacherfolg zu rin“ von Jacobson und Wi en, Anna Schramm

gt das Reper- Kaiserliches Statistisches Amt. Beer. ä _eDer Doppel- Dee N ae Le tner (Trâger er Titel- ° „Parijer Leben“ auf dem Nichtamtklihes. A 4 ißung des eihstages, E Boetticher und Bronsart von Schellen- waren an Vorlagen eingegangen: 1) Geseßz- betreffend die Fürsorge für die Wittwen und ceresend tan Valche m gun Marine. 2) Gesezentwurf, betreffend den Verkehr mi unst- V betreffend Abänderungen des Reichs- eßes vom 31. März 1873. 4) Gesegentwurf, be- treffend die unter Aus\s{luß der Oeffentlichkeit stattfindenden Gerichtsverhandlungen. 5) Die Darlegung der Anordnungen, welche von der preußischen und hessishen Regierung auf Grund des 8. 28 des e A unter dem 14. bez. 11. Februar etroffen worden sind. - Ea erfolgte unter dem Vorsiß des Alters-Präsi- denten Dr. Grafen von Moltke die Wahl des ersten Präsi- denten. Es wurden 285 Stimmzettel abgegeben, ein Mitglied enthielt sih der Abstimmung (Abg. Boekel); 99 Zettel (von deutschfreisinnigen Abgeordneten und Mitgliedern des Cen- trums) waren unbeschrieben, die absolute ) ! tigen Zettel betrug 94. Der Abg. von Wedell-Piesdorf erhielt Windthorst 2 Stimmen. die Wahl anzu- von Wedell-

In der gestrigen

Selten hat eine Gesang8pofse die Staats-

verzei<hnen gehabt wie „Die lfen, in wel<er den beiden und Eduard Weiß, so reihlih Humors gegeben wird. ger Dauer mehr, ens der Direktion f 1 bedingen.

Ubr, giebt Hr. Ernft gkeitsconcert. Frl. Cäcilie Gimbel, anefe und Hr. Musikdirektor Otto Hr. Mas wird u. A. einen „Jesus meine Zuversicht“ 1 Æ sind bei Bote und

einen so au Spreewälde Berliner Liebling Gelegenheit zur Entfaltung ibres das Gastspiel von nit allzu lan fontraktlihe Verpflichtungen Seit der Künstler den Schluß desselber

dorff beiwohnten,

da anderweitige Waisen von Angehörigen

owohl als auch

s beamtenge Am Dienstag, den 8. März, Abends 71 er Marienkir<{e cin Woßhblthäti Martha Schwarz,

< Frl. Marie ammermusifer

Bindboff, Frl. Einfel, Hr. K Dienel haben ihre Mitwirkung z _seines Lehrers Dienel über zur eriten Aufführung bringen. Bo> und an der Kirche

Die Einrichtung der Familienbillets

¿ Panorama Deut ibres Bestebe stetiger Ber nmlung des

Trauermars{

(Couponbillets für 6 Per- \sher Kolonien hat ih ns aufs trefflibste bewährt. größerung und Ergänzung be- l Instituts das regîte ndere Merkwürdigkeit seien neuerd Matten, Fasern, nd darstellen,

hon in der ersten Woche ajorität der gül- < wie vor wird der in griffenen ethnologi) Gen Sar entgegengebra<t. eetis<-Anzüge erwähnt, di hergestellt, eine Art Priestergewa symbolishen Aufputz anzieht. Seltenheit gelten,

der Eingeborenen m

Frage des Alters-Präsidenten, nehmen geneigt

r die nähsten vier Wochen zum Präsidenten berufen werde, M ür den Beweis ehrenden Vertrauens, den ihm

diese Wahl gegeben, sage er seinen wärmsten werde Alles aufbieten, was in seinen Kräften dieses Vertrauens würdi aher, ihm wohlwollende

der Abg.

Federn oder Zeug das dur originellen Anzüge dürfen als allergrößte Fremde Seitens

da eine Ueberlassung derselben an

it Todesstrafe bedroht wird. hiermit an.

das Haus dur

stehe, um si das Haus ' währen, und er bitte zu niht immer gelingen sollte, Mit dieser doppelten

nterstüßung zu eih um Nachsicht, wenn es ihm erehtigten Ansprüchen zu genügen. räsidium dieses

Redacteur: Riedel.

Verlag der Expedition (Sh olz).

Dru> der Norddeutschen Buthdru>erei u Berlin SW., Wilhelmstraße

Sieben Beilagen (eins{ließli< Börsen-Beilage).

itte übernehme er das idium die ie diesmalige Legislaturperiode sei die dritte, vergönnt gewesen sei, unter der oltke seine Sigungen zu beginnen. e, wenn er er Abgeordnete

nd Verlags-Anstalt,

in der es dem Reichsta Leitung des Grafen von Mo! L Redner) wisse, daß er in Aller Sinne ie aufopfernde Hingebung, mit welcher de D < dieser Mühewaltung unterzogen, und für die Ehre, die er

sowohl auf den zur ne Rüksicht darauf, ob er von der de oll.

Le vom 1. Juni 1886 in der ezüglih der Abweichung gegen-

Februar abgefertigt

dadur< dem Reichstage erwiesen habe, dem Abg. Dr. Grafen von Moltte herzlihen Dank sage. Er bitte die Anwesenden, sih zum Zeichen dieses Dankes von den Pläpven zu erheben. (Die Milglieder erhoben si< von ihren Pläßen.) Bei der Wahl des ersten Vize - Präsidenten wurden 282 Zettel abgegeben , darunter drei unbeschriebene, mithin 279 gültige, Davon erhielt der Abg. Dr. Buhl 172, Abg. von Fran>enstein 107 S Aa As Dr, Buhl war demnach zum ersten Vize-Präsidenten gewählt. e \ M ba De Buhl na bie Wahl dankend an und erklärte, er werde sih nah besten Kräften bemühen, dem ihm geschenk- ten Vertrauen gere<ht zu werden. Als ues in dieser ver- - antwortlihen Stellung, die das Haus ihm übertragen habe, bitte er no<h ganz besonders um Na sicht. A Bei der Wahl des zweiten Vize- räsidenten wurden 267 Stimmzettel abgegeben, darunter 94 unbeschrieben, davon erhielt der Abg. Dr. Freiherr von Hertling 1 72, der Abg. Dr. Enneccerus 1 Stimme. Auf die Frage des Präsidenten, ob er die Wahl annehme, erwiderte der Abg. Dr. Freiherr von A Wenn dur< den Ausfall der Wahl ihm ein Zeichen des Vertrauens gegeben sein solle, so wolle er den Herren, die ihn gewählt hätten, hiermit seinen Dank aussprechen. Die thm zugedahte Ehre gelte aber nicht seiner Person, sondern der Fraktion, deren Mitglied er sei. Seine f vid Maga Freunde und er seien der Ansicht, daß dem Centrum ebenso wie in den leßten Legislaturperioden die Stelle des ersten Vize-Präsidenten ebührt haben würde. Er lehne daher die auf ihn gefallene Wahl ab, und dies um so mehr, als er nicht den unter den gegebenen Verhältnissen naheliegenden Schein auf ih laden wolle, als ob er eine von der irgend eines seiner politischen Freunde abweichende Stellung einnehme. Bei dem nunmehr erfolgenden zweiten Wahlgange wur- den 236 Stimmzettel, darunter 67 ungültige, abgegeben. Der Abg. Feiherrr von Unruhe-Bomst erhielt 169 Stimmen. Derselbe nahm die Wahl an und dankte für die hohe Ehre, welche das aus ihm durch diese Wahl habe zu Theil werden lassen. Q nehme dieselbe an, rehne aber mit Zuversicht auf N ach- sicht für die hoffentlich d Fälle, in denen er das Prä- idium werde führen müssen. nun e den ren des Abg. Dr. Windthorst wurden dur Akklamation zu Shuiftführern gewählt die Abgg. : Graf Adel- mann von Adelmannsfelden, Dr. Bürklin, Graf von Kleist,

Der Präsident {lug vor, die nächste Sizung am Montag 1 Uhr abzuhalten mit der Tagesordnung: Erste Berathung des Geseßentwurfs, betreffend die Friedenspräsenzstärke des deutschen Heeres. i

Der Abg. Dr. Windthorst bemerkte zur Geschäftsordnung: er sei damit ganz einverstanden, daß diese Vorlage mit thun- lihster Raschheit, und zwar im Plenum des Hauses erledigt werde, aber er halte es für unbillig, daß die erste Berathun stattfinde, ehe die Stihwahlen erledigt seien. i [no heute Wahlen, und die könnten bis dahin no< nicht verifizirt jein. Er glaube, die Angelegenheit sei wihtig genug, um zu warten, bis dieses Geschäft, welhes am Montag beendet sein werde, seine Erledigung gefunden habe, und er möchte es dem Präsidenten zur Erwägung anheimgeben, ob es niht r<tig wäre, das Budget auf die Tagesordnung zu seßen; einen Antrag stelle er nicht.

Der Präsident von Wedell- doch bei seinem Vorschlag stehen u sollen, da ersten Berathung Abstimmungen von Wichtigkeit niht vor- fommen würden und es bei der zweiten Berathung den in der Stichwahl befindlihen Herren unter allen Umständen möglich

sein werde, anwesend zu sein. - : : Um 51/, Uhr verta e si<h das Haus auf Montag Mit-

tag 1 Uhr.

In der gestrigen (25.) Sitzung des Hau)es y R der zweiten Be- rathung des Gesegen wurfs, betreffend die Ab- renzung und Organ sation der Berufsgenossen- haften auf Grund des i Über die Unfall- und Krankenversicherung der in forstwirthschaftlihen Be shäftigten Personen vom 5. Mai 1886, zu den Aus- führungen des Abg. von Tiedemann (Bomst) der Minister für Landwirthschaft, Domänen und Forsten, Dr. U Meine Herren! Es wird Ihnen niht entgangen sein, daß die Ausstellungen, die der Herr Vorredner geäußert hat, si< nit gegen dieses Ausführungsgeseß richten, sondern gegen das Reichsgeseß, da es also au<h durchaus unri<htig fein würde, zu fagen, daß dur dieses Gesetz M Bd Gat ee gestellt würde a 8 die reich8geseßlihe Regelung es vorschrei L ! Mueslbreng Tteses Gesetzes vermeidet meines Erachtens alle die Aus- stellungen, die man vielleiht gegen die Organisationen der industriellen Berufsgenossenschaften machen kann. Wie weit diese Ausstellungen begründet sind, das, glaube ih, ist wenigstens für mich nit die Auf- Jedenfalls werden die Gravamina, die der Hr. Vorredner berührt hat, nur dur eine Modifikation des Reichsgesetßes getroffen und gehoben werden können, niht dur< eine Aenderung ves Landesgesetzes. Die Bedenken, die einer veränderten

reichsgeseßlihen Regelung entgegenstehen, hat ja der Herr Vorredner Ian j Es ift in der That zweifelhaft, inwieweit

Es seien no

iesdorf glaubte seinerseits eiben zu sollen, da bei der

Abgeordneten

. 110 des Sgeseßes

Betrieben

Gerade umgekehrt :

gabe der heutigen Diskussion.

hon angedeutet, Berufsgenossenschaft,

Zukerindustrie, leistungsfähig

Stärkefabrikation umfaßt, [eiben wird, wenn die landwirth\<aftlihen Betriebe daraus „aus- Es existiren ja Brennereien, die mit der Land- wirthschaft kaum no<h einen Zusammenhang haben, die also auf rein gewerblihem Gebiete wurzeln; aber ob es möglih sein würde, diese für sih zu organisiren zu einer Berufsgenossenschaft, die leistungsfähig wäre, ist zum mindesten zweifelhaft. | h mei nah dem Vorgange der beiden Herren, die aus dem Hause gesprochen haben, die unveränderte Aue des ae wie er aus den Kommissionsberathungen hervorgegangen ist, empfehlen, N aattoffentn Veränderungen sind theils redaktioneller Natur ; zugeseßte neue $, Ila. Vereinfahung konstituirenden Versammlung, so daß eine geringere Anzahl von Dele- girten, die zu dieser Organisation zusammenberufen werden müssen, erforderli is und i< glaube, daß dieser Paragraph durchaus eine Ergänzung und eine meines Erachtens nützlihße Verbesserung des Ge- setzes enthält. E : h Ich würde also meinerseits die unveränderte Annahme des Gesetz-

entwurfs, wie er jetzt vorliegt, emvfehlen.

Auf die Bemerkungen der Abgg. Freiherrn von Schor- lemer, von Tiedemann (Bomst) und Freiherrn von Lyn>er

e der S -Minister von Boetticher: G T a Vortrag des Herrn Vorredners hat mich besonders sympathisch berührt der Abschnitt, in welchem er von der Nothwendigkeit der Fürsorge für den verunglückten ländlichen Arbeiter spra, und gerade aus dem warmen Interesse welches er für

scheiden würden.

Ich kaun also auch meinerseits

Die in der

Meine Herren !

verunglü>ten beiter Reichsgefcßgebung, die das Fundament des heute zur Berathung stehenden Gesetzes ist, und dieses Geseg selbst besonders freudig begrüßen. 2 A Ob die Grwartungen, die der Herr Vorredner bezüglich der Re- lege hegt, fih in der Weise werden erfüllen lassen, wie er es ausgesprochen hat, ist mir sehr zweifelhaft. J befondere ist es mir zweifelhaft, ob es gut sein würde, die ländliche Armenpflege, die in E Händen der Gemeinden sch befindet, nun auf 1 Kreis in toto zu übertragen. E j Ls Abgesehen davon, meine Berren, hat gerade die Reichsgesetzgebung die Tendenz, die Armenpflege, wie fie augenbli>lich besteht, dur die sozialpolitishe Geseßgebung zu entlasten; und je weiter wir auf diesem Gebiet kommen, / } heil. J } den Faktoren, die wir als die geeigneten Träger dafür anjel übertragen, um so mehr werden wir dazu beitragen, die jetzigen Träger der Armenpflege, denen diese Pflege au Und dann, wenn wir auf die 4 erreiht haben, dann wird es Zeit fcin, au darüber s< zu unter- halten, ob unfer Unterstützungöwohn Armenpflege, wie sie jetzt besteht, rü>si<tli<

b nd. L M Ca ifi auch diese Fürforge für den verunglü>ten landwirthschaft-

lichen Arbeiter ein Schritt auf dem Wege zum Ziele, daß wir eben die Fürsorgepfliht auf die hierzu am meisten geeigneten Sen legen wollen, und daß wir die Gemeinden von dem Dru> entlasten wollen, unter dem 8 legt GURLE Ee hat Nun bat mein Herr Kollege bereits darau L naturgemäße und nothwendige Folge des Reichsgeseßes derung der landrwoirthschaftlihen Arbeiter ift.

organisation der Armen

je mehr wir einzelne Theile der Armenp

crordentlih un equem ist, zu em Gebicte ein gewisses Ziel

Pgesc und die Organisation der estehen bleiben sollen, oder ob

organisatorishe Aenderungen

ege stehen. i E E daß dieses