1887 / 66 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

peieei

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E E A O a

baltigkeit des Gebotenen stellt si< der Preis für diese Festsrift Exemplar ; das gebundene

do< nur auf 2 Æ für das ungebundene Toftet 3 M s{lihterer F

und von W.

von S. N. Gornicki, Berlin.) Auch dieses kleine Büchlein will

bemühen, ein getreucs Lebensbild des allgeliebten greifen Monar hat einen besonderen Vorzug dadur, daß es in kurzer Uebersicht die Herkunft und Geschichte des ges<le<tes giebt, von dem Augenbli>k an, wo Burggraf Markfgrafs<aft Branden- : Gegenwart, wo ein jenes Burggrafen den deutshen Kaiserthron inne hat. Der ruhmreiche Lebenslauf des Leßteren wird uns in einfa erzählender n vc Eine große Zahl von in den [lustrationen verans<hauli<en dem Leser die bemerkenswerthesten Momente. Das fleine Bu<h dürfte besonders zur Anschaffung für Schüler- und Volfksbibliotheken passen. Der billige Preis läßt es Es fostet ungebunden nur 50 &\, elegant gebunden 1 A Bei Bezug von L stellt sich der Preis auf e ist eine mögli<st große Ver-

zu geben. Es

Sigismund mit der

vom Kaiser : wurde, bis auf die

bur belehnt Enkel

Lor vorgeführt.

bierzu besonders eignen. 40 resp. 80 s. Auch diesem Bu breitung zu wünschen.

e Taf F Daniel Sanders, Professor.

do führlihe Belehrung) giebt.

fügte, eben deshalb si< an mi gewendet.

werden.“ OT al der That als Meister erwiesen.

versationslerikon.

„Annali di Statistica“ folgende Angaben :

In orm und Ausftattung tritt eine andere Fest- \hrift auf, wel<e sich betitelt : „Unser Heldenkaiser Wilhelm I.“ Wohlgemuth (Otto de Grahl) verfaßt ist. r Journalistik.

hen-Lexifkon des Allgemeinen Wissens von Die gestrige (Verlag von Hugo Steinißz, Berlin W.) (Preis in japanishem Leder 1 H#, in ganz Leder all- deutsh 2,50 4) Der bekannte Verfasser sagt in feinem Vorwort : „Die Aufforderung des Verlegers zu einem „Taschenwörterbuh des allgemeinen Wissens“ stieß zuerst bei mir auf ents<hiedenen Wider- \spru<. Allen meinen Einwendungen gestand er volle Berechtigung zuz; nur zeige nah vieljähriger Beobahtung das so gut und reihli< bestellte Feld do< noch eine empfindlihe Lüde, es fehle dur<haus ein au< dem Unbemittelsten zugänglihes Büchlein, das man als niemals lästig fallenden Begleiter immer und überall mit si< führen fann und das nur über das dringendst Nothwendige, worüber erfahrungs- máhia zumeist Auskunft gesu<ht wird, die)e in gedrängter Kürze, dem ersten Bedürfniß genügend (ni<t eingehende und au?2-

( i Die Sthwierigkeit, {loß er, habe er feinen Augenbli> verkannt, aber, wie er verbindli< binzu- | die Depositen auf bestimmte Kündigungsfrist und Kontokorrent- | Kreditoren beliefen si< auf 52242000 Æ Der pro 1886 erzielte | Reingewinn beziffert i< auf 5 133 090 und zwar wurden verdient: ; An Zinsen 2673 000 H, Provisionen 1257 000 #4, Effekten, | Finanzoverationen, industriellen Unternehmungen, Aktienbetbeiligungen ! bi Banken und Valuten 1860000 4; die Kommanditen erbraten | über die 4/0 Kapitalzinsen hinaus 296 000 # Die „New-Yorker Hdls.-Ztg.“ schreibt in ihrem vom |

4. d. M. datirten Wochenberi©t: Wie aus dem des Superintendenten des Bankdevartements des Staates New-York hervorgeht, bere<tigen die zahlreichen Strikes, wel<e im vorigen Fabre stattgefunden haben, dur<aus ni<t zu dem Swluffe, daß die | | Arbeiterbevölferung im Allgemeinen sih in Bezug auf Löhne s{le>Wt |

In der Beschränkung | babe si der Meister zu zeigen. I weiß diese Höflichkcitzanwen- | dung auf ihr besheidenes Maß zurü>zuführen; aber ic trat doÿ der erst so unbedingt weit weggeworfenen Aufforderung näher und unter- zog sie wiederholter Prüfung und Erwägung. Das Ergebniß ift | das vorliegende Büchlein, dem boffentli& billig denkende Veurtheiler | das Zeugniß nit versagen werden, daß i redli< bemüht war, | mi dem auf dem vorges<riebenen Raume überhaupt Erreichbaren, | soweit dies nah Maßgabe meiner Kräfte im erften Anlauf möglich, | zu nähern. Möge das Büchlein die von dem Verleger gehoffte Ver- breitung finden und si in den meisten Fällen als ein für den ersten | Bedarf genügender Auétkunftsgeber den Benußern bewähren, die mi dur geeignete Verbesserungsvors<läge zu lebhaftem Dank verpflichten Professor D. Sanders hat si in diesem kleinen Werke in | Er bringt auf den kleinen Raum | von 437 Seiten in Westentaschenformat eine erstaunlihe Fülle von | wissenêwertben Daten und ersett dadur< für viele Fälle ein Kon- | Die Verlagébandlung bat für klaren Dru> und vraktischen, dauerhaften Einband des fleinen Werks geforgt.

Ueber die ungaris&e JIournalistik finden wir in den | Die erste ungarische |

Text gedru>ten

Zeitun de 1780 i b Sbiclt ibre eigene it Preßburg

} Im Jahre 1 Zeitungen und Zeits

ershien. In nichtmagyarischer

obenzollern- riedri< VI.

dukten- und

Zeitung“.

gestanden hat. in den Srvparbanken

kommen.

. SteFbriefe und Untersu&ungs-Sachen.

2. 2wanasvollstre>ungen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.

. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungeu 2c.

. Verloosung, Zinszahlung 2c. von öffentlichen Papieren. . Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesell<

gedru>t; die Hauptstadt des Landes itung erfi aGt Zahre später. J | d pot es erst 10 ungaris<he Journale ; ihre Zabl stieg bis 1849 auf 86, | auf bestimmte Termin el aber im folgenden Jaßre wieder bis auf 9 herab. Erft seit dem

Anfang der 60er Jahre beginnt 1g d

zählte man bereits im Ganz riften, von denen die kleinere Hälfte in Pest Spra<he ershienen außerdem im Lande 242 Zeitschriften, darunter 160 deutsche; diese Zahl - ist gegen das Vorjahr 1885 um 19 gestiegen. Auf etwa 11 000 deuts sprehende Bewohner kommt eine deutsche, Einwohner eine ungarishe Zeitung.

In der gestrigen Generalversammlung der Berliner Pro- ] und Handelsbank wurde na< Vorlage des Geschäfté- berichts die Bilanz pro 1886 genehmigt und der Verwaltung die Decharge ertheilt. Die auf 4} “/9 (1885: 4/o) festgeseßte Dividende gelangt vom 19. d. M. ab an der Gesellschaftskasse zur Auszahlung. Die Versammlung bes<loß einstimmig, dem Antrage der Verwaltung gemäß, das Aktienkapital um 300 000 & dur< Rückkauf von Aktien zum Course nit über 90% zu reduziren. é Provifionen wurde, besonders für S<malz und St{weinefleish außerordentliche Generalversammlung der | Seitens der Spekulation ein „Boom“ inscenict; das legitime Ges schäft verhielt sih anfänglich reservirt, mußte aver zum Sóluß der Hauffe-Strömung selbstredend Rechnung tragen. Umsäte für Erport waren En re<t ansehnli.

Bazar-Aktien-Gesellschaft genehmigte die Abänderung des $. 30 des Gesellschaftsstatuts zum Zwe>ke der Beschaffung der Geld- mittel zur Erwerbung und Fortführung der „Deutschen Illustrirten

_— Ueber den Abs{luß der Bank für Handel und In- dustrie (Darmstädter Bank) pro 1886 werden no< folgende avprorimativen Ziffern mitgetheilt: Am 31. Dezember 1886 waren vorbanden an diéponiblen Fonds 59655 000 Æ, die Kontoforrent- debitoren bezifferten si< auf 70 182 000 #, wovon 4539 000 Æ un- bede>t, in Effekten, industriellen Vetheiligungen und Finanzoperationen waren abzüglih der auf Delkredere- und Spezial-Reserve-Konto vorge- | sehenen Beträge 21744000 #, n dauernden Betbeiligungen bei Aktien- | gesellschaften 4 750 000 M, in Kommanditen 8 995 009 Æ veranlagt. Dagegen liefen an Tratten 34 629 000 4, an Avalen 6 508 000 Æ; | trägt füur die heute beendete Wocbe 3440682 Doll. gegen 3 084 889 Doll. Na dem Geschäftsbericht der Osnabrü>ker Bank für 1886 beträgt der Gesammtumsaß 93 153503 _# gegen 89 929 940 4 und der Reingewinn 125 943 F gegen 107 945 in 1885. Das Conte für erworbene Grundstüde hat sib fast um die Hälfte ver-

in unserem Staate nabme von 25 436 480 Doll, auf 482 486 730 Doll. erfabren haben, woven 15 777 022 Doll. aus Zinsen resultiren, die von den Depoîi- toren als Karital8zushlag stehen gelassen worden, und 9659458 Doll. | | aus neuen Einlagen. Am Geldmarkt versteiften fic die Raten | | für Call Loars vorübergehend bis zu 69%, meist war indeffen gegen | accevtables Untervfand zu niedrigerem | Am Schluß der heutigen Börse wurden aber wieder 6 °/o, |

Oeffentlicher Anzeiger.

Im Jahre 1830

der Aufschwung der ungarishen | Der

Ganzen 516

nabezu das von

auf 120009 magyaris< sprehende

Baumwolle

fester.

| Kupfer und

ringert. Der | größte Theil

FDdhre2berichte

in 13886 eine Zu-

i Aktienkapital

Zinsfuß, oft zu 4/0, anzu- |

in ei ällen f 79 und la cinen Jilbes bege /o bezahlt, man erwartet,

au< für Termine, ziemli bedeutend an. harrten in abwartender ‘Haltung, milde Sorten batten ftilles Geschäft. Robzu>er begegnete, besserer Nacfrage, raffinirter war im Preise {ließli etwas Am Theemarkt verlief das Geschäft befriedigend. In

und Eisen in fester Haltung.

allein die allgemeine Meinung iît und bleibt bearigh. 627 Ct. G. Am Wollmarkt etablirte si< eine etwas maîttere Haltung. In fremden und einheimishen Manufakturwaaren wurde ein regelmäßiges Geschäft gemacht.

Pfandbriefen besteht. | bungen 6200 M, Tantièmcn 10761 #, Reservefonds 16 000 4, Spezial-Rescrvefonds 5090 Æ und Dividende 7 °/o. Der geseßliche Reservefonds beträgt nunmehr 88 000 H, der Spezial-Reservefonds 30 000 # Aus der Bilanz geben wir folgende Daten: Die Aktiven _im Allge! / in 2 uf L \ segen si zufammen aus Kafta 122 102 Æ, Debitoren 2834 073 4, Der Bericht zeigt nämli, daß die Einlagen | Forderungen an auëwärtige Bankiers 149277 M, Effekten 783 545 #, | Wechfel 787 976 #, Darlehne 955 364 H, diverse Debitoren 81 175 #, erworbene Grundstüde 56200 «e Als Passiren stehen gegenüber: | 1200090 F, | 2935 313 M, Che>-Ceonts 592 803 M, diverse Kreditoren 373 716 , Accepte 1:4 853 #, Avalwesel 286 668 4 Bradford, 17. Mätz. Ervortaarne gefragter, aber mäßiges Geschäft, Stoffe rubig.

Wochen vorherrshen werden. zu 5—6 ’/o p. a. erbâltlih und

e waren

Diskont für feinste indossirte Playwe&fel bielt sih auf gleier Wechselmarkt verlief in | Hälfte der Bi matt, und war zu etwas ern.äßi No zeigte si< indessen mehr Begehr bei ver gebot von kommerziellen Tratten, und die Course erreihten wieder

e en anzukommen. cbältnißmäßig E E

ibnen am vorigen Freitag eingenommene Niveau.

Das Geschäft am Waaren- und FPIFERSIFUMAT) bat einen

re<t befriedigenden, für einzelne Artikel

genommen. Brodstoffe verkehrten für Weizen und Mais in Loco-

waare sowobl alé auch für Termine s{ließlid in re<t stetiger Ten-

Gewerbe und Handel. denz; die Umsäße im Errort beider Cerealien waren re<t beträt- lihe. Hafer und Gerste {lossen fest. Am Fra<tenmarkt bat sih

seit unserem leßten Referat keine wesentliche

sogar einen animirten Verlauf

Aenderung ergeb BELE On Î en. zog zum Sóluß, scwohl füc L E als Brasil-Kaffecs ver-

bei stetigen Preisen, etwas

Am Metallmarftt verkehrten

inf in ruhiger, Vlei in stetiger und Zinn

Die Srekulation in Pipe lines

Schlußpreis

Der Import fremder Webstoffe be-

in der VarallelwoHe des Vorjadres.

Effektenbestand beträgt 783 545 #, von denen der aus deutshen Staatspapieren, Prioritäten und Von dem Reingewinn gehen ab: Abschrei-

Kreditoren 779 992 K, Depositen

(W. T. B.) Wolle feft, rubig,

. Berufs-GBenofenschasten. . Woten-Ausweise der deutschen Zettelbanken. . Versciedene Bekanntmachungen. 9, Theater-Anzeigen. 10. Familien-Nachrichten.

[In der Börsen-Beilage.

2) Zwangsvollstre>ungen,

[63188] e Nach heute erlafsenem, seinem ganzen Inhalte na< dur Ans<{lag an die Gerichtstafel und dur

j

Aufgebote, Vorladungen u. dgl. |

Abdru> in den Me>lenburgiscen und hies. Anzeigen |

bekannt gema<htem Proklam finden zur Zwangsver-

steigerung der zur Konkurêmasfe des Erbpächters | Geerß zu Sternberg'er Burg gehörenden Grundstüde, | nämli: 1) des Erbpachthofes Sternberg'er Burg |

mit Zubehör, 2) der Aderstü>ke Nr. 77, 91, 92, 100,

101a, 101b, 105, 107 bei der Dâmelow, Nr. 148, | 149, 151, 154, 155, 165, 166, 167, 168, 170, 173, j

174, 176 beim alten Torfmoor und 3) der Wiesen Nr. 34, 36, 43, 44, 214 bei der Dämelow, sowie

der Klaëbru<#wiesen Nr. 157, 159, 160, 161, 162, | 163, 172, 173, 174, 175, 176, 177 und 179, auf der !

Feldmark der Stadt Sternberg belegen, Termine 1) zum Verkaufe nah zuvoriger endlicher NRegu- lirung der Verkaufs-Bedingungen am Mittwoch, den 25. Mai 1887, Vormittags 11 Uhr, 2) zum Ueberbot am Mitiwoch, den 15. Juni 1887, Vormittags 9 Uhr,

Bd. I. S. 254 auf Pl. Nr. 159 u. ff. des Maurers Alois Welzenba< von Oberfinn.

. 63 F[. Kapital, eingetragen seit 29. Januar 1824 für Johann Huth von Aura im Hypo- tbekenbuche daselbst Bd. 111. S. 71 auf dem Nnwesen der Magdalena Brasch, Wittwe von da.

I]. Aufgebotstermin wird auf Dienstag, den 14. Juni 1887, , Vormittags 9 Uhr, dabier anberaumt. Gemünden a. M., den 10, November 1386. Königliches Amtsgericht. Schultheis.

[51626] Aufgebot.

Der Curator über das Vermögen des Schuh- macermeisters Wilbelm Albre<t von bier, jeßt un- bekannten Aufenthalts, S<miedemeister A. Keilmann bieselbst, bât das Aufgebot der Schuldurkünde vom 17. März 1847 auf Grund welcher bei dem dem 2. Albre>t gebörigen, in biesiger Stadt sub No. ass. 285

| belegenen Wohnhause nebst Zubehör 200 Tblr. Gold | nebst 49% Zinsen für den weiland Schafmeister | Friedri Albrecht biefelbît hypothekaris< eingetragen

3) zur Anmeldung dingliher Re<hte an das |

Grundftü>k und an die zur Immobiliarmasse desselben gehörenden Gegenstände am Mittwoch, den 25. Mai 1887, : 2 Vormittags 10 Uhr, Un E des Amtsgerichtsgebäudes att.

Auslage der Verkaufsbedingungen vom 26. April 1887 an auf der Gerichtsschreiberei und bei dem Konkursverwalter Senator Neumeister hierselbst, wel{er Kaufliebhabern auf Antrag die Grenzen der Grundstücde na<weifen wird.

Sternberg i. Me>l., den 14. März 1887. Der Gerichtsschreiber der Großherzoglichen Amtsgericht.

H. Kolt.

D, Aufgebot.

I. Nachdem bei den unterzeihneten Hvpotbeken- forderungen die Nachforshungen na den refp. ret» mäßigen Inhabern fructlos geblieben und vom Tage der leßten auf diese Forderung sich beziehenden Hand- lungan gere<net dreißig Jahre verstrichen sind, werden auf Anirag der Besiger der bypothecirten Grund- stüde alle Diejenigen, wel<he auf irgend eine der angegebenen Forderungen ein Ret zu haben glauben, hiermit ôffentli< aufgefordert, ihre Ansprüche bei dem unterfertigten - Gerihte innerhalb 6 Monaten, spätestens aber im Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls die betr. Forderung für erloschen erflärt und im Hypotbekenbuche gelös<t würde:

a. 200 Fl. Voraus, eingetragen seit 27. Januar 1842 für Franz und Regina Freuß in Aura, auf dem Anwe?en der Apollonta Müller, nun vereheli<t an Gastwirth Franz Fillippi von Aura, im Hypotkbekenbu(e für Aura Bd. I. S. 341,

. 50 Fl. Kapital, eingetragen seit 25. Juli 1855 für Johann Wichael Fillippi's Kinder von Mittelsinn im Hypothekenbuche daselbft

stehen, beantragt. Der Inhaber der Urkunde und alle diejenigen, wel<e auf die Hypothek qu. Anspruch machen, werden aufgefcrdert, spätestens in dem auf deu 17. September 1887, Vormittags 10 Uhr, vor dem unteriei<neten Gerihte anberaumten Auf-

| gebotstermine ihre ReHte anzumelden und die Ur-

kunde vorzulegen, widrigenfalls die HypotbeTturkunde dem Eigenthümer des verpfändeten Grundstü>s gegen- über für fraftlos erflärt, die Hypothek aber gelöst werden wird. Gandersheim, den 12. Januar 1887. Herzoglihes Amtsgericht. gez. Seebagß. Zur Beglaubigung:

(L. S.) Bremer, Gerichtsschreiber.

[51622] Aufgebot.

Die Wittwe des Schneiders Ludwig Philipp Vogt, Melanie, geborene Kirstetter, gewerblos, hier- selbst Finkweilerstaden Nr. 7 wohnhaft, hat das

| Aufgebot von ¿wei ihr verloren gegangener 4%/o Elsaß-

Lothringisher Landes-Dbligationen über 500 Fres. bezw. 100 Frcs, und zwar Serie 1876 Nr. 001037 und Serie 1876 Nr. 000868 beantragt. Der Jn- Ier der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in em auf den 28. Juli 1887, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeiWneten Gerihte im Civilsitzungssaal anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu- melden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserkärung der Urkunden erfolgen wird. Gieavvues i. E., den 12. Januar 1887. as Kaiserliche Amtsgericht. 2 : gel. Bostetter. Beglaukbigt:- Korf <, Gerichtsschreiber.

[51665] Aufgebot. D bezeihnete Sparkafsenbücher bez. Ur-

nden: A. die Sparkafsenbü der Bresl ädti Sparkasse Ser. C. Ms Feiawes MRAEN

1) Nr. 53 241 ausgefertigt unterm 31. März 1885 für die verwittwete MRittergutsbesizer Julie Braeuer bierselbst, wel<es ursprünglih über 900 Æ und zur Zeit des Verlustes über 320 M gelautet bat,

Nr. 55 211 ausgefertigt unterm 19. Mai 1885 für die verwittwete Maurer Ida Krafzik zur Zeit des Verlustes über 750 Æ gelautet hat, Nr. 53 008 ausgefertigt am 25. März 1885

für Karoline Hauschild, Bedienungsfrau hier- | selbst, wel<es ursprünglih über 45 ä gelautet |

und ultimo Dezember 1885 inklusive der bis dabin aufgekommenen Zinsen über 151 M 99 validirt hat,

B. das Sparkassenbu< der städtishen Sparkaffe |

zu Breslau Nr. 148 297 ausgefertigt unterm 4. Januar 1870 für Emilie Kaëke, welches urfprüng- li< über 6 Thaler und na< verschiedenen Zu- und Abschreibungen am 18. Dezember 1885 über 240 53 S gelautet bat,

C. das Sparkassenbuch der Breélauer Kreis-Spar- fasse Nr. 34 417 ausgefertigt am 13. Februar 1880 für die minorennen Geschwister Shoenwit von Krichen, welches ursprünglich über 14 # 15 A ge-

lautet und Ende 1884 einschließli der bis dabin | aufgekommenen Zinsen über 17 K 9% S va-|

lidirt bat,

D. das Abre<nungsbub über Spareinlagen bei |

der Breélauer Volks-Bank (Eingetragene Genoffen- schaft) Nr. 370 ausgefertigt am 26. Februar 1372 für Anna Diebus zu Warmbrunn, welches ursprüng- lih über 61 Thlr. 8 Sgr. und zur Zeit des Ver- [ustes über 113 Thlr. 17 Sgr. 4 Pf. gelautet hat, find angebli verloren gegangen und follen auf Antrag ¡u À. 1 der verwittweten Rittergutsbesißer Julie Braeuer ¿zu Breélau, ¡u À. 2 der verwittweten Maurer Ida Krawczik, geb. Fuhrmann, zu Breslau, ¡u A. 3 der verwittweten Bedienungsfrau Karoline Hauschild, geb. Nitschke, zu Breélau, zu B. der unvereheli<hten Emilie Kaske zu Breslau,

zu C.:

1) des Maurerpoliers Paul Hiller zu Krichen als Vormundes der minderjährigen Gottlieb Traugott Paul, Karoline Christine, Ernft Gott- lieb, Karl Gottlieb und Auguste Pauline Ges<wister Schoenwiß,

2) des großiährigen Tishlergehülfen Johann Karl Wilhelm Schoenwiß aus Volkmarsdorf,

zu D. der unverehelihten Anna Diebus zu Warm-

runn, bebufs neuer Bug aufgeboten werden.

Es werden daher die Inhaber der vorbezeichneten Bücher aufgefordert, spätestens in dem auf den 30. September 1887, Vormittags 11 Uhr, an Gerichtsstelle, am S@weidnizer - Stadtgraben Nr. 2/3, Zimmer Nr. 47, im 11. Sto>, anberaumten Aufgebotstermine bei dem unterzeihneten Gerichte ihre Re<te anzumelden und die Bücher vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der lezteren er- Es wird.

reslau, den 8. Januar 1887. Königliches Amtsgericht.

bierselbst, welches TanE über 500 Æ und |

| [57453] Aufgebot.

j Die Ziegelarbeiter Friedri und Heinri Ja8ver

| zu Loßbruch sowie die unvereheli<hte Friederike Jasper

| das. haben das Aufgebot na<stehender Obligationen der

| Landessparkasse zu Detmold, welche, wie wahrscein-

! lich gemaht worden, bei dem Brande des Kolonats

| Nr. 34 in Loßbruch verloren gegangen sind:

1) Nr. 8210 vom 4. November 1885 über 126 , ausgestellt für Friederike Jasper zu Loßbrug,

9) Nr. 9410 vom 9. Dezember 1885 über 300 #, auêgestellt für Friedri< Jaëper daf.,

3) Nr. 9411 vom 9. Dezember 1885 über 30 , auêgestellt zu Gunsten des Heinri Jasper daf,

| beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden auf-

| gefordert, svätestens in dem auf

Dienstag, den 6. September 1887,

| Vormittags 9 Uhr,

| vor dem unterzeichneten Gerihte, Zimmer Nr. 7,

| anberaumten Aufgebotéëtermine ihre Rechte anzu-

| melden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls

| die Kraftloserflärung der Urkunden erfolgen wird.

| Lemgo, den 11. Februar 1887.

| Fürstliches Arntsgeriht. Abtheilung II.

Brandes.

[63180] Aufgebot.

Der Rentner Ferdinand S<hwe<t in Boppard, vertreten dur den vereideten Fonds- und Wehfel- Senfal Carl Fúüchs “in Köln, Blaubach 25/27, hat das Aufgebot von vier Aktien der Vereinigten Rhei- nis<-Westphälischen Pulverfabrifen zu Köln Nr. 223, | 549, 1890 und 4884, lautend über je 280 Thlr., beantragt.

Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf

Samstag, deu 28. Januar 1888, | Vormittags 11 Uhr,

vor dem unterzeihneten Gerichte an dessen ordent- licher Gerichtsstelle anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden VOERN een, NIONERE die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird.

Köln, den 12. März 1886.

Königliches Amtsgeriht, Abth. RI. gez. Cröônert. Beglaubigt : Kump, Kanzlei-Rath,

(L 8) Si erster Gerichts\s{reiber.

[63152] 2 Aufgebot. ; i Der Schlosser Wilhelm Feld von hier, zur Zeit in Bukareft, hat das Aufgebot des angebli ver- loren gegangenen, am 17. Oktober 1883 auf seinen Namen ausgestellten, am 1. April 1886 über 817,80 lautenden Quittungsbuhes Nr. 302 der Sparkasse der Bürgermeisterei Altenessen beantragt.

Der Inhaber des Sparkafsenbuchs wird auf- gerer spätestens in dem auf

en 23. September 1887, Mittags 12 Uhr, vor dem R YES E Gerichte, Zimmer Nr. 43, anberaumten S seine Rechte anzu- melden und das Sparkassenbu< vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.

Essen, den 9. März 1887.

Königliches Amtsgericht.

U In Stiffs-Bedürfnissen gab sh für Harz lebhafter Beaehr fund, während Terpentinöl rubigeres Ge- \<aäft batte. Raffinirtes Petroleum in Fäfsern und Kisten ift in beschränktem Begehr geblieben. i i Certificates war ¡war aftiver zu dur<s<nittli< höherem Wertke,

zum Deutschen Reich

X 66.

1. Ste>briefe und Untersuhungs-Sachen. erdingungen 2c.

2. Fan e ene Aufgebote, Vorladungen u. dergl. 3.

aufe, Verpachtungen,

erloosung, Zinszablung 2c. von öffentliben Papieren. 5. Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesells.

Zweite Beilage

Berlin, Freitag, den 18. März

Oeffentlicher Anzeiger.

s-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

1887,

6. Berufs-Genofsensaften.

7. Woten-Ausweise der deutschen Zettelbanken. 8. Verschiedene Bekanntmacbungen.

9. Theater-Anzeigen. 10. Familien-Nachrichten. j

l Fn der Börsen-Beilage.

2) Zwangsvollstre>ungen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl. [47273 Aufgebot.

273) Sparkassenbücer der städtishen Sparka?e zu Brilon, und zwar: L i 1. Nr. 3212 über 63 Tblr. auf Jobann Wilhelm Lorenz Hempelmann zu Antfeld lautend, Nr. 9604 über 10 Tklr., 15222 über 10 Thblr., 18257 über 10 Tblr., 22501 über 54 Æ, 97405 über 30 4, sämmtli auf Johann Hempelmann zu Antfeld, j E 10. Nr. 33205 über 6380 F aus den Küfer Joseph Beer in Brilon lautend, : sind angeblich verloren gegangen und sollen auf Antrag der Eigenthümer zu I. des Aerkne<tes Lorenz Hempelmann zu Antfeld, L :

¡u Il. des Küfers Joseph Beer zu Brilon zun Zwe>e der Ausstellung neuer Bücher amorti- sirt werden. Î 4

Die Inbaber der bezeichneten Bücher werden deS- balb aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine

am 30. Juni 1887, Vormittags 11 Uhr, im Sitzungszimmer des unterzeichneten, Gerichts (Nr. 8) ihre Rechte anzumelden und die Bücher vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der- selben erfolgt. S

Brilon, den 4. Dezember 1836.

Königliches Amtsgericht.

[63221] : Anfgebot. s

Die katholishe Kirchenfabrik zu Epfig, vertreten dur deren Rechner Weyrich daselbst, hat das Auf- ebot einer ihr abhanden gekommenen 49/oigen Elsaß- othringishen Landes - Obligation über 500 Francs Serie 1875 Nr. 560 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf

den 6. Juli 1888, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, im Sißungésaale für Civilsachen anberaumten Aufgebotstermine seine Re<te anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er- folgen wird. Der dur< Beschluß vom 4. Januar 1887 auf den 16. September 1892 festgeseßte Ter- min wird bierdur< aufgehoben. _

Straßburg, den 9. März 1887.

Das Kaiserliche Amtsgericht. gez. Bohkol$. Beglaubigt: Weidig, Gerichtsschreiber.

[63153] Aufgebot. i Ó

Behufs der Löschung folgender auf na<stehenden Grundstü>en haftenden Hypotheken, deren jeßige In- haber unbefannt sind: -

A. auf dem Halbhufengute Fol. 29 des Grund- und Hypothekenbuchs für Reinholdshain :

1) 225 M. Fl. C. M. oder 202 Tblr. 10 Ngr. 3 Pf. Kaufgeld für Johanne Christiane Eger zu Reinboldéhain laut Kaufs vom 22. Juni 1809 und 20. Juli 1838s, i; : :

2) 179 Thlr. 25 Ngr. 8 Pf. nebst 4 9% Zinsen Kaufgeld für Gottlieb Schulze in Reinholdshain laut Kaufs vom 9. Oftober 1826 und 20. Juli 1836,

3) 51 Thlr. 11 Ngr. 7 Pf. nebst 4% Zinsen Darlehn für Christlieb Schulze in Reinholdshain laut Kaufs vom 9. Oktober 1826;

B. auf dem Hause Fol. 395 des Grund- und Hypothekenbu(s für Glauchau, Forderglaucbauer Antbeils, 50 M. Fl. C. M. oder 44 Thlr. 29 Ngr. Pf. Kaufgeld für Johann Ludwig Höfer in Glauchau laut Kaufs vom 9. November 1798, _

ist ¡u A. auf Antrag des Gutsbesißers Christian Friedrich Eger in Reinboldshain, zu B. auf Antrag des Sattlers Alban Dörr in Glaubau das Auf- gebotsverfahren zugelassen worden. Alle Diejenigen, welhe an diese Hypotheken Ansprüche und Rechte haben, werden aufgefordert, solche spätestens im be- stimmten Aufgebotstermine

den 15. Juni 1887, Vormittags 10 Uhr, bier anzumelden, widrigenfalls sie mittels des in demselben Termine zu verkündenden Auss{luß- urtbeils ihrer Ansprü<he und Rechte für verlustig erflärt und die Hypotheken im Hypothekenbuche auf Antrag gelös{t werden.

Glauchau, am 2. März 1887.

Königlicbes Amts8geri@t. Strauß.

[63187] Aufgebot. :

Im Grundbute des der Wittwe Hannchen Rosen-

erg in Margonin und dem Kaufmann Lazarus Marcuse in Bromberg gehörigen Grundstü>s Mar- gonin Nr. 19 stehen in Abtheilung II. eingetragen: a. unter Nr. 2 für Iohann Christoph Rude 47 Thaler 12 Silbergroschen nebst 5 Prozent Zinsen Muttererbtheil aus dem Erbrezefse

vom 8. November 1812, J . unter Nr. 5 für Moriß Marcuse 9 Thaler 7 Silbergroshen 9 Pfennig Muttererbtheil

nebst 5 Prozent Zinsen,

e. unter Nr. 8 für den Kaufmann Israel Wolff in Wongrowitz 67 Thaler 5 Silbergroschen 3 Pfennig nebst 5 Prozent Zinsen und ein eihenes Halbtonnegefäß mit ei]ernen Bändern.

Sämmtliche Posten find bezahlt, die bezwete Löschung derselben kann aber niht erfolgen, weil die Rechtsnachfolger der eingetragenen (läubiger Bals t Persos, theils dem Aufenthalte na< un-

nnt sind.

Auf den Antrag der Besiger Hannhen Rosenberg und Lazarus Marcuse werden daher die unbekannten Berechtigten, und namentli die ihrem Aufenthalte nah unbekannten

a. N Friedri< Bartel, geborene ude

b. die Ges<hwister We>werth, Karoline, verehe- lite Hoffmann, Iohann, Karl, Laura, Wil- helmine S L

aufgefordert, ibre Ansprüße und Rechte spätestens

im Aufgebotstermine den 2. Juli 1887, Vormittags 10 Uhr,

bei dem unterzeichneten Gerihte (Zimmer Nr. I.)

anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüd

auf die Posten werden auëges{lofsen und die Posten

im Grundbuche werden gelös<t werden.

Margouin, am 5. März 1887.

öniglihes Amtégericht.

[63163] Ocffentliches Aufgebot.

Nr. 9927. Der von dem Großh. Hauptsteueramt bier unterm 21. August 1886 über 171 Fäher Malaga-Wein ausgestellte und mit C. K. C. 1/171 bezeichnete Niederlagschein ist abbanden gekommen. _

Zur Anmeldung von Anfprücen an denselben ift Termin auf Dienstag, 3. Mai d. J., Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 2, bestimmt und find solche spätestens în diesem Termine um fo gewifser geltend zu machen, als sonst die fraglihe Urfunde für fraftlos erklärt würde.

Heidelberg, 14. März 1887.

Gr. Amtsgericht. gez. Kah.

Dies veröffentlicht :

Der Gerichtsschreiber : Fabian.

a Aufgebot.

Auf den Antrag tes Nachlafpflegers, Rechtsanwalt Justiz-Rath Hahn in Wongrowis, werden die un- defannten Erben des am 23. Mai 1886 in Miet- sciéfo verstorbenen fatholis%en Probstes Josepbat Pniewski aufgefordert, spätestens im Au7rgebots- termine, den 7. Dezember 1887, Mor tags 11 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte auf den Nawlaß bei dem unterzeineten Amtsgerichte anzumelden, widrigenfalls dieselben mit ihren Ansprüchen auf den Nachlaß werden ausges{loîsen und der Nachlaß dem sich mel- denden und legitimirenden Erben, in Ermangelung derselben aber dem Fiskus wird verabfolgt werden, der si später meldende Erbe aber alle Verfügungen des Erbschaftsbesiters anzuerkennen shuldig, von dem- selben weder Rehnungslegung no< Ersay der Nußzun- gen zu fordern bere<tigt ist, sih vielmehr mit der Herausgabe des no< Vorhandenen begnügen muß.

a den 12. März 1887.

öniglihes Amtsgericht.

[63193] Aufgebot.

Die Sparkafsenbücher der Oberlausizer Neben- sparkafse zu Muskau: Z a. Nr. 10216 über 57,66 #, ausgefertigt für Alwin Kamenz in Musëêfau, E b. Nr. 7741 über 178,36 #, ausgefertigt für August Wolshk in Gablenz, sind angebli gestohlen bezw. vernichtet worden, und sollen auf den Antrag / zu a des Vormundes des Alwin Kamenz, Malers Adam Kornatowski zu Muskau, zu b des Dacbde>kers August Wolf<k zu Gablenz für fraftles erflärt werden. - Es werden daher die Inhaber der Bücher aufge- fordert, spätestens im Aufgebotstermine am 24. November 1887, Vormittags 9 Uhr, bei dem unterzeichneten Geriht ihre Rehte anzu- melden, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Spar- fasenbücher erfolgen wird. : Muskau, den 16. März 1887. Königlies Amtsgericht. T. Fischer.

[63191] Aufgebot.

Das Sparkassenbuch der Kreissparkasse zu Bitter- feld Nr. 26 962 über 281,09 ä, ausgefertigt für Friedri< Wilbelm Richard Finke in Holzweißig, ist angebli verloren gegangen und, soll auf Antrag des Eigenthümers, des genannten Finke, zum Zwe>e der neuen Ausfertigung amortisirt werden.

Es wird daher der Inhaber des Buchs aufge- fordert, spätestens im Aufgebotstermine,

am 7. Oftober 1887, Vormittags 11 Uhr, seine Rechte beim unterzeichneten Gerichte anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraft- loserflärung desselben erfolgen wird.

Bitterfeld, 8. März 1887.

Königliches Amtsgericht. Travpe.

[63148] : Von dem früheren GeriGtovollztener Offermann

zu Leer ist eine Amtskaution bestellt mit einem Stein der Preußischen koufolidirten 349/o Staats- Anleihe de 1885 Litt. D. Nr. 25 301 „Über 500 M nebst Talon und Zinsscheinen Nr. 2 bis 20, einem Preußischen Staatéshuldschein Litt. H. Nr. 49 280 über 75 M nebst Talon und Zinsscheinen Nr. 6 bis 8 und 0,80 4 baar. l ;

Auf Antrag des Herrn Präsidenten des König- liden Ober-Landesgerichts zu Celle werden Alle, welhe an diese Amtskaution Ansprüche zu haben vermeinen, aufgefordert, solche spätestens in dem auf

Freitag, den 24. Juni d. J-- Vormittags 11 Uhr,

hier anberaumten Termine anzumelden, und jus so gewiß, als sonst Ausschluß erkannt und über das Kautionsobjekt weiter verfügt werden wird,

Leer, den 12. März 1887.

Königliches Amtsgericht. I.

von Nordheim.

[63155] Aufgebot. . L E

Die Erben der zu Köln verstorbenen geshäftélofen Milbelmine Bollia, nämli: 1) Iohann Jakob Bollig, 2) Anna Maria Bollig, 3) Reiner Bollig, 4) Bernhard Müller, sämmtli vertreten durch Re<tskonsulent I. W. am Zebhnhoff, baben das Aufgebot des Sparkafsenbubs der stadtfölnischen Sparkasse, eingetragen im Hauptbuce unter C. 29 Fol. 486, lautend auf den Betrag von 201,65 Æ und ausgestellt auf den Namen Wilhelmine Bollig, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf- gefordert, späteftens in dem au?

Dieustag, den 4. Oftober 1887, Vormittags 11 Uhr,

vor dem unterzeihneten Geri<hte an ordentliber Geridtästelle anberaumten Aufgebotstermine feine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er- folgen wird.

Köln, den 14. März 1887.

Das Königliche Amtsgericht XT. _ s.) I. V. (gez.): Staß, Gerichtsase}!or. Für die Richtigkeit : L: Kump, Kanzleiratb, I. Gerichtsschreiber.

[63194] Aufgebot.

Auf den Antrag des Na&laßpflegers, Kaufmann Paul Stolt in Gottesberg, werden die unbekannten Erben des am 28. April 1885 zu Gotteêëberg ver- storbenen Partikuliers Ernft Wilbelm Kraufe, ge- nannt Heinzel, welber am 3. Januar 1814 in Dittersba< bei Waldenburg als Sobn der unver- ehelihten Johanne Eleonore Krause dafelbst, Tocbter des Johann Christoph Krause, Webers und ret- stellenbesitzers ebenda'elbst, geboren ift, und mit Anna Rosine, verwittwet gewesenen Shael, geborenen Demuth, verbeirathet gewesen ist bierdur auf- gefordert, spätestens in dem auf den 27. Januar 1888, Vormittags 10 Uhr, an biesiger Gericbtsstelle anberaumten Aufgebots- termine ibre Ansprüche und Rechte auf diesen Na>- laß bei dem unterzeineten Gerichte anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen auf den Nachlaß werden ausge\{lossen und der Nachlaß dem si< meldenden und legitimirenden Erben, in Er- mangelung desselben aber dem Königlichen Fiskus wird verabfolgt werden, der sich später meldende Erbe aber alle Verfügungen des Erbschaftsbesißers anzuerkennen \{uldig, von demselben weder Rech- nungslegung -no< Ersaß der Nußungen zu fordern berechtigt: ist, ih vielmehr mit Herausgabe des no< Vorhandenen begnügen muß.

Gottesberg, den 10. März 1887.

Königliches Amtsgericht.

[63189] Proclama.

Das für die Geshwister Franziska und Marie Kaniuth zu Gorrek ausgefertigte, am 5, Juli 1886 über 120 & lautende Sparka}fenbud Nr. 2214 der Kreissparkasse zu Oppeln ist angebli< im August 1886 verloren gegangen und wird auf Antrag der genannten, dur< den Halbgärtner Vinzent Niespor zu Gorrek vertretenen Eigenthümer Zwe>s Kraftlos- erklärung aufgeboten.

Es werden desha[b die Inhaber des bezeichneten Sparkassenbu<hs sowie überhaupt Jeder, der an dem- selben ein Anre<ht zu baben vernieint, aufgefordert, spätestens im Aufgebotêtermine den 12. November 1887, Vormittags 9 Uhr, bei dem uuterzeihneten Gerichte, Zimmer Nr. 12, ihre Rehte anzumelden und das Bu Vorailegtn, wi die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.

Oppeln, den 7. März 1887.

Königliches Amtsgericht.

[63156] Vekanntmachung. i

Auf den Antrag der verehelichten Caroline Brandt, geborene Medzeg, aus Kulm, wird deren Ebemann, der am 23. August 1837 zu Plutowo geborene, frühere Besißer Carl August Brandt aus Wilhelms- bru< (Kreis Kulm), welher im August 1872 nah Amerika ausgewandert und sodann verschollen ift, aufgefordert, sih spätestens im Aufgebotstermin,

den 1. Februar 1888, Mittags 12 Uhr, bei dem unterfertigten Gericht zu melden, widrigen- falls derselbe für todt erklärt werden wird.

Kulm, den 14. März 1887. :

Königliches Amtsgericht. Mayer. [63147] ;

Zu den Erben der hier kinderlos verstorbenen Ehe- leute Zimmergesellen Esdert Buurma und Greetje, geb. Dykmann, gehörte ex testam. die Stiefmutter des Ehemannes Taalkea Buurma, geb. Ammermann, aus Berends genannt. Diese, im Jahre 1792 zu Tichelwarf bei Weener geboren, ist am 12. Oktober 1879 im Krankenhause zu Leer verstorben. Erben derselben sind niht bekannt und werden deshalb auf Antrag des Kommerzien-Raths Wiemann zu Leer, als bestellten Nahhlaßpflegers, Alle, welhe an den der Wittwe Taalkea Buurma angefallenen, etwa 450 M betragenden Erbantheil aus dem Nachlaß der oben genannten Eheleute Buurma Erbansprüche zu haben vermeinen, aufgefordert, solche spätestens in dem dazu auf :

den 25. Juui d. J., Vormittags 11 Uhr, hier anberaumten Termine anzumelden. Erfolgen Meldungen nit, so wird die Erbschaft für herren- loses Gut erklärt, dagegen bei geschehener Anmeldung den si legitimirenden Erben ausgeantwortet werden.

Leer, den 12. März 1857.

Königliches Amtsgericht. I. von Nordheim.

59 (#0252) Bekanntmachung.

Die Sparkassenbücher der Oberlausitzer Neben- Sparkasse zu Seidenberg, nämli:

a. Litt. O. Nr. 1719, ausêgestellt für Johann

Gottlob Scéneider in Niecda über 659 H 86 A,

b. Litt. O. Nr. 3215, ausgestellt auf Gottlob

Schneider in Nieda über 931 M 82 S sind angebli verloren gegangen und sollen auf den Antrag des Eigenthümers zum Zwe>ke der neuen Ausfertigung für traftlos erklärt werden.

Gs werden daber die Inhaber der Sparkassen- bücer aufgefordert, svätestens im Termine,

den 27. Mai 1887, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzcibneten Gerichte ihre Rechte anzu- melden und die Bücher vorzulegen, widrigenfalls die- selben werden für fraftsos erflärt werden.

Seidenberg, den 11. November 1886.

Königlices Amtsgericht. [63162] Aufgebot behufs Todeserklärung.

Auf Antrag der Vermünder, nämli des Kauf- manns D. H. Lafrenz in Marne bezw. des Land- mannes Joh. Hinr. Jenssen in Trennewurth, werden :

1) Havke Ianïsen Eden, welcher am 24. No- vember 1816 in Altbarlinger Svhl geboren und seit mebr als 40 Iahren verschollen ist,

2) Höbke Margaretha Jensen, welche am 28. Juli 1815 in Helse geboren, zuleßt in Trennewurth wobnbaft gewesen und seit mehr als 20 Jahren verschollen ist,

ev. deren unbekannten Erben hierdur< aufgefordert, i bezw. ihre Erbansprüche spätestens bis zu dem bierdur auf Sonnabend, den 2. Juli 1887, Vormittags 10 Uhr,

-——

| angeseßten Aufgebotstermine bieselbst anzumelden, | widrigenfalls die Verschollenen werden für todt er-

flärt, die ih nidt legitimirenden Erben von der Natlaßmase auêgesclossen und diese der Verord- nung vom 9. November 1798 gemäß wird behandelt werden. Marne, den 11. März 1887. Königliches Amtsgericht. v. Halem, Dr.

[63150] _ Bekanntmachung.

Es werden hiermit

1) die Kinder des Jakob Kraus und dessen Ehefrau Elisabetha, geb. Brandenburger,

2) der Karl Stoll, Sohn des Karl Stoll und dessen Ehefrau Anna, geb. Brandenburger, deren Aufenthalt zur Zeit dahier unbekannt ist, davon be- nachrihtigt, daß sie in dem am 8. Februar d. I. bei dem unterzeichneten Gericht eröffneten Testament der Eheleute Christoph Brandenburger und dessen Ebefrau Anna, geb. Schwerdel, zu Limburg ad 1 und 2 zu je 1/7 zu Erben deren Nachlasses eingeseßt sind und werden dieselben aufgefordert, sih behufs Erklärung über die Erbschaftsantretung bei dem unterzeihneten Geriht binnen 6 Monaten zu melden unter der Ankündigung, daß nur die \ih meldenden Testamentéerben in den Nawlaß immit- tirt werden, den übrigen aber überlaffen bleibt, aegen diese demnächst ihre Erbrechte geltend zu machen.

Limburg a. L., 5. Mätz 1887.

Königliches Amtsgericht. Malmros.

63192] Oeffentliche Aufforderung.

Nr. 4410. Von Gr. Amtsgeriht Freiburg wurde heute verfügt: Konrad Siegel von Hugstetten ist im Jahre 1872 ohne Zurü>la)sung einer Vollmacht na Amerika ausgewandert und bat seit dem Jahre 1876 keine Nahhrihht von si<h gegeben und ist dessen Aufenthaltsort unbekannt. Auf Antrag dessen Brüder Martin und Michael Siegel und der Wittwe des + Bruders Josef Siegel, Namens deren minder- jährigen Kinder Peter, Johann, Maria, Adolf und Bertha Siegel von Hugstetten, wird derselbe auf- gefordert, inuerhalb Jahresfrist seinen dermaligen Aufenthaltsort anher anzuzeigen, widrigenfalls der- selbe als verschollen erklärt und sein Vermögen den Antragstellern gegen Sicherheitsleistung in fürsorg- lihen Besitz gegeben würde. _

Freiburg , 27. Februar 1887.

Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: Wagner.

[63154] Aufforderung. Schertl, geb. Meidenbauer, in Königstein, Verlassenschaft betr.

Am 28. Februar 1887 ist Kaufmannswittwe Anna Elisabeth Schertl, geb. Meidenbauer, zu König- stein im 68. Lebensjahre gestorben.

Jhr vor vielen Jahren nah Amerika au2gewanderter

Bruder Johann Adam Meidenbauer,

geboren im Kürmreuth am 21. September 1816, dessen Aufenthalt unbekannt, und von wel<hem unge- wiß ist, ob er den Anfall der Erbschaft erlebt hat, wird hiemit aufgefordert, si< innerhalb dreier Monate zu melden, widrigenfalls. er in Ansebung des Vermögensanfalles niht berücksichtigt wird.

Sulzbach, Bayern Oberpfalz, 15. März 1887.

Ee SINTAE, alm.

[63161] Erbvorladung.

Theodor Fromherz von Rüßwihl, zur Zeit an un- bekannten Orten abwesend, ist zum Nachlaß feines Vaters Heir rih Fromberz in Rüßwihl mitberufen.