1887 / 68 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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dieser Angelegenheit biete.

Au Graf Frankenberg-Ludwigsdorf erklärte si für die Resolution, die hierauf mit großer Mehrheit angenommen

wurde.

Das Haus gab nunmehr dem Etat ohne weitere De-

gese.

nung über.

Hierauf verlas der Präsident ein Schreiben des Ober-Hof- marschalls Grafen von Perponchexr, in welchem mitgetheilt wird, daß Se. Majestät der Kaiser und König auf den dringen: den Rath der Aerzte beschlossen haben, die mündliche Entgegen- nahme persönlicher Glückwünsche zu Allerhöchstihrem Ge- burtstage auf das geringste Maß zu beschränken; es werde si< daher empfehlen, den Weg einer schriftlichen Gratulation | einzuschlagen; Se. Majestät hofften jedo, die Herren in der | am 22, März stattfindenden Soirée begrüßen zu Tien

Der Präsident {lug demgemäß, unter Zustimmung des | schon ein normaler Zustand, ein friedlihes Verhältniß zwischen Hauses, die Absendung einer Adresse an Se. Majestät vor; | der Regierung und der Bevölkerung in der Rheinprovinz ein-

wenn si< dann am 22. März, Abends, Gelegenheit biete, | treten werde. Der Antrag, die Bürgermeister aus der Wahl |

Herr Miquel hielt gleihfalls die Ausbildung und Ver- besserung des Wasserrehts für eine dringende Nothwendig- keit und sagte, er würde deshalb der Rejsolution umsomehr zustimmen, weil fie eine lebhafte Anregung zur Förderung

Weise ihren Einfluß au

Bei Begründung seines Antrags führte der Abg. Frigzen aus, daß er in seinem Antrage, namentlich in der darin vor- gesehenen Wahl der Bürgermeister, die Wünsche einer großen Zahl von Landgemeinden zum Ausdru> bringe, die in dieser 2 die Besezung ämter gewahrt wissen wollten. Die Zustimmung des Provin- zialraths zur Versagung der Wahl biete eine genügende Kautel, daß nur solhe Personen mit dem Amte betratit ; würden, die fähig und würdig wären, dasselbe zu bekleiden. batte seine Zustimmung, ebenso dem Etats- und dem Anleihe- | Der Wunsch der Gemeinden, einen gewählten Bürgermeister s | zu haben, sei dur die s{hlimmen Erfahrungen in der Rhein-

Ueber die Petition eines Staatsanwalts-Gehülfen in | provinz hervorgerufen worden. Glogau um Gehaltserhöhung ging das Haus zur Tagesord- | Wunsch der Gemeinden gewesen, ihre Beamten selbs zu wählen ; nähme man ihnen das Recht, so würden sie gleichgültig gegen die Art und Weise, mit welcher man sie verwalten werde.

Der Abg. Janssen erklärte si< mit den Aenderungen, welche die Kommission bezüglih der Ehren-Bürgermeister vor- genommen habe, vollkommen einverstanden, er werde aber den Abänderungsanträgen des Abg. Frißen nicht zustimmen, weil er die Ernennung der Bürgermeister Seitens des Ober-Prä- ndenten als das beste Mittel zur Aufrechterhaltung des Frie- dens zwischen der Regierung und der Bevölkerung betrachte.

Der Abg. Bachem bemerkte, er glaube nicht, daß jeßt

belastet, und aber in dieser

der Bürgermeister-

der eine Es sei immer ein wesentliher | unannehmbar

guten Seiten,

Kreisordnung

Der Abg.

es sei deshalb das Jnstitut der Ehren-Bürger-

meister zu befördern gefu<ht worden. Der Antrag Frißen gehe

Beziehung zu weit. Er sei der Tod der Jnsti-

tution der Ehren-Bürgermeister, weil man versughen werde, größere Gebiete unter einer Bürgermeisterei zu vereinigen. Dadurch werde man das Amt eines Ehren-Bürgermeisters \{<tießli< illuforish machen, weil sih Niemand finden werde, der eine solche Arbeits last als Ehrenamt auf seine Shultern nähme. Der Abg. Frizen bezeihne ja den vorliegenden Geseßzentwurf felbst als einen

wesentlihe Verbesserung \ bitte das Haus, den Gesezentwurf für die Negierung nit

darstelle. Er ( Redner)

zu machen, fondern dur< Ablehnung des An-

trages Frigen und Annahme des Regierungsentwurfs die

die diefem innewohnten, zu fördern.

Der Abg. vom Heede sprah seine Genugthuung darüber aus, daß der Abg. Janssen fih gegen die Wahl der Bürger- meijier ausgesprochen habe.

‘oel Nachdem man 1n der westfälischen die Wahl ausgeschlossen habe, scheine ihm au

hier kein Grund vorzuliegen, dieselbe wieder einzuführen.

von Liebermann bemerkte, die Materie sei bei

der westfälishen Kreisordnung schon zur Genüge durhgesprochen worden und nach der Ansicht seiner politishen Freunde liege fein Grund vor, für die Rheinprovinz die Sache anders zu regeln, als dies für Westfalen geschehen sei. Deshalb bitte er, die Kommissionsanträge anzunehmen.

In der Abstimmuna wurde der Antrag des Abg. Frigzen

werde das Präsidium seine Glü>wünsche no persönlich über- | hervorgehen zu kassen, entspreche durchaus den Wünschen der | verworfen und die $8. 24 und 25 nah den Vorschlägen der | g

mitteln. _ Schluß 3 Uhr.

Jn der vorgestrigen (30.) Sißung des Hauses | se, der Abgeordneten wurde bei der Fortseßung der zweiten Berathung des Entwurfs einer Kreis Í vinzialordnung für die Rheinprovinz auf Antrag des Abg. Janssen die Berathung der S9 24 und 25, welche von der Ernennung der Bürgermeister der Land-Bürgermeistereien und bezw. von der Verpflichtung zur Uebernahme von unbe- soldeten Aemtern in den Landgemeinden und Land-Bürger-

meistereien handeln, verbunden.

Zu $. 24 lag ein Antrag des Abg. Fritßen vor, wona<h | Ehren-Bürgermeister an Stelle besoldeter Bürgermeister vom Ober-Präsidenten ernannt werden dürfen, falls sih geeignete Ein Bürgermeister mit Be- soldung solle nur angestellt werden, wenn ein geeigneter Ehren- | Bürgermeister nicht zu gewinnen sei. Die besoldeten Bürger- | einer meister sollen von der Bürgermeistereiversammlung mit ab- | soluter Stimmenmehrheit auf die Dauer von 12 Jahren | deshalb für jede Gemeinde einen eigenen Bürgermeister vor- |

Perjönlichkeiten dafür finden.

gewählt werden.

Nächste Sizung Montag 1 Uhr. ten

wenn fie eben in

- und Pro-

hältniß, daß sie feinen

sondern in Zustand sei fein

Dadurch würden

1, Steckbriefe und UntersuGungs-Sachen.

2, Zwangsvollstre>ungen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.

3. Verkäufe, Vervachtungen, Verdingungen 2c.

4. Verloosung, Zinszahlung 2c. von öffentlicen Papieren. 5. Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesells<.

! geschrieben.

rheinischen Bevölkerung. Namentlich seien die sogenann- | Wander-Bürgermeister bedenklih, die Bürgermeister, | welhe in feiner Gemeinde

eine Gemeinde hon wieder nah einer anderen Gemeinde schielten, wo sie | ein paar hundert Mark mehr Gehalt bekämen. Es sei ja | mögli, daß in den leßten Jahren die Regierung in Bezug | auf die Beseßung der Bürgermeisterstellen etwas weitherziger | verfahren sei; aber wer könne darauf bauen; | bean e niht, ob nicht früher oder später „der kommende Mann“ | sowie das Gesetz, betreffend die Einführung der Provinzial: erscheinen und Alles wieder ändern werde. Der Regierungskommissar, Geheime Regierungs-Rath Dr.

von Vitter entgegnete, er habe schon in der Kommission die |

|

normaler. Der

—_—————

Oeffentlicher Anzeiger.

gekommen wären,

beschlüsse, wurden.

man wisse ja |

nahme:

von dem Bürgermeister | verwaltet würden. Dieser | H nah den Gesetzentwurf habe | 1

Éd © q r: | zu bewirken.* jedo viele Gemeinden zuviel

Sgließlih gelangte no< folgende Resolution

| Kommission angenommen.

_ Zu den S. 26 und 27, welche in der Diskussion glei- heimis<h würden, weil | falls zusammengefaßt wurden, und welche die Wahl der Land- | gemeindebeamten und Bildung einer Pensionskasse betreffen, empfahl der Abg. Olzem die Annahme der Kommissions: welhe au< mit großer Majorität angenommen

Weitere Aenderungen waren von der Kommission nit beantragt worden.

Der Rest des Gesetzes, das Wahlreglement

ordnung in der Rheinprovinz, wurden ohne Debatte unver- ändert nah den Beschlüssen des Herrenhauses genehmigt. Die zu dem C wurf _ Bedenken geltend gemacht, welche gegen den Antrag Frißzen | waren durch die gefaßten Beschlüsse erledigt. vorlägen. Jn vielen rheinishen Gemeinden bestehe das Ver- | eigenen Bürgermeister hätten, | Personalunion Nachbargemeinde mit

Gesegentwurf eingegangenen Petitionen

zur Anr-

_ eDie Königliche Staatsregierung aufzufordern, eine Veröfent- | lichung der Landgemeindecrdnung für die Rheinprovinz, wie sol<e

dur< die nadfolgende Geseßgebung eingetretenen

Aenderungen gestaltet hat, vor dem Inkrafttreten der Kreiéëordnung

Sthluß 31/4 Uhr. Nächste Sizung Montag 11 Uhr.

S0 IO

1

Berufs-Genofsenschaften. Woden-Auêsweise der deutshen Zettelbanken. Fe Giedene Bekanntmachungen. Theater- Anzeigen. l L. e : frA F M XÍor! 2 Familien-Nachri(ten. / În der Börsen-Beilage.

1) Stebriefe und Untersuchungs - Sachen. [63518]

In der Strafsache wider Fanselow, 11. T. 553/86, wird der von dem Herrn Untersuchungsêrihter bei dem Königlichen Landgerichte 11. bier unter dem 7. Juni 1586 hinter den Kellner Reinhold Gustav Fanselow (niht Faselow), geboren am 7. November 1843 zu Gus@tervru<h bei Friedeberg N.-M., er- [lassene Steckbrief hierdur< erneuert.

Berlin, den 16, März 1887.

Der Erste Staatsanwalt. bei dem Königlichen Landgericht I. [63517] Steckbriefs: Erledigung.

Der gegen den Kellner Paul Haase wegen wieder- holter Unterschlagung in den Akten $36. 3169, 84 J. Ila. 332 84 unter dem 4. Oftober 1884 erlassene und unter dem 3. November 1886 erneuerte Ste>- brief wird zurü>genommen.

Berlin, den 17. März 1887, Staatsanwaltschaft bei dem Königlichen Landgericht I.

[60578] Ladung.

Die Militärpflicbtigen :

1) der Joseph Schmidt, geboren in Sausenberg den 31, Oktober 1858, letzter Wohnort Sausenberg,

2) der Johann Kruppa, geboren in Bischdorf den 23. September 1861, letzter Wohnort Bis<hdorf,

3) der Franz Kowalsfi, geboren in Goble den 29. September 1861, leßter Wohnort Gohle,

4) der Kaspar Kinel, geboren in Lomnitz den 6. Januar 1861, letzter Wohnort Lomnikt,

9) der August Mugei, geboren in Usbütz den 28. Mai 1861, letzter Wohnort Seihwit,

6) der Iobann Vensch, geboren in Albre<tsdorf den 3. Februar 1862, leßter Wohnort Albretsdorf,

c) der Iohann Franz Vieniossek, geboren in Bodland den 26, Januar 1862, lettcr Wohnort Bodland,

8) der Iohann Grusfka, geboren in Bodland den 9, April 1862, leßter Wohnort Bodland,

9) der Friedri< Hontscha, geboren in Bodland den 22. Dezember 1862, letzter Wohnort Botland,

10) der Iobann Mrozek, geboren in Botland den 21. Mai 1862, lezter Wohnort Bodland,

11) der Wojtek Bauski, geboren in Boyanowitz den 19. April 1862, leßter Wohnort Botanowit,

12) der Vincent Placzek, geboren in Botzanowitz den 18, Juli 1862, leßter Wohnort Boyanowißt,

13) der Carl Jacob Hanusa, geboren in Borko- wiß den 8. Juli 1862, leßter Wohnort Borkowißt,

14) der Iosef Noczinski, geboren in Borkowit den 13. August 1862, leßter Wohnort Borkowit,

15) der Albert Jurczyk, geboren . in Boroschau den 17. April 1862, leßter Wohnort Boroschau,

16) der Carl Friedrih Szypa, geboren in Busotw den 27. Januar 1862, leßter Wohnort Busow,

17) der Carl Josef Müller, geborcn in Kneja den 15. Juli 1862, leßter Wohnort Kneja,

18) der Franz Materok, geboren in Dorf Lands- berg den 4. März 1862, leßter Wohnort Dorf Landsberg, L:

19) der Iohann Jurowietz, geboren in Ober-

aulsdorf den 8. Dezember 1862, leßter Wohnort

ber-Paulsdorf,

20) der Jacob Josef Wilczek, geboren in Skorkau den 24. Juli 1862, leßter Wobnort Skorkau,

21) der Carl Eugen Bruno Regehly, geboren in Wichrau den 1. Novembæ 1862, leßter Wobn- ort Wichrau,

22) der Johann Feiga, geboren in Landsberg

den 22. Februar 1562, leßter Wohnort Lands- berg O.-S,,

23) der Iohann Moczygemba, geboren in Bod- land den 26. August 1863, lezter Wohnort Bodland,

24) der Thomas Antzog, geboren in Botanowitz den 6. März 1863, leßter Wohnort Botzanowit,

29) der Carl Velkot, geboren in Boßanowißs den 28. Februar 1863, leßter Wohnort Bogtanowig,

26) der Iohann Osfsyra, geboren in Boßtanowitz den 2. August 1863, leßter Wohnort Botzanowitz,

27) der Iobann Maciejok, geboren in Klein- S den 10. Juni 1863, leßter Wobnort Klein- Borek,

28) der Ioseph Jurczyk, geboren in Grunowitz den 15. Januar 1863, letzter Wohnort Grunowit,

29) der Nikolaus Augustin, geboren in Jamm den 6. Dezember 1863, leßter Wobnort Famm,

50) der Caëpar Melchar Balthasar Jendryschik, geboren in Kutoben den 4. Januar 1863, lezter Woonort Rosenberg O.-S,,

31) der Iohann Dudefk, geboren in Dorf Lands- berg den 26. März 1863, leßter Wobuort Dorf Landsberg,

32) der Augustin Simon Spindler, geboren in Laskowißz den 11. Dezember 1863, leßter Wohnort Lasfkowit,

33) der Carl Kaleja, geboren in Groß-Lafsowitz den 24. Mai 1863, leßter Wohnort Groß-Lassowit,

34) der Theodor Nawradt, geboren in Klein- Lassowitz den 24. September 1863, letzter Wohnort E s _ 99) der Iobannes Petrus Zielouka, geboren in Klein-Lafsowiß den 22. Juni 1863, leßter Wohnort Kleia-Lassowit,

36) der Peter Drzisga, geboren in Lomniy den 26. Juni 1863, leßter Wohnort Lomnig,

37) der Iobann Kinder, geboren in Lomnitz den 19, Juni 1863, leßter Wohnort Lomnit,

358) der August Materok, geboren in Ober-Pauls- dorf den 9, August 1863, lezter Wohnort Ober- Paulsdorf,

39) der Iohann Krafczyk, geboren in Potscholkau den 25. Juni 1863, leßter Wohnort Potscholkau,

40) der Carl Landsmann, geboren in Seichwitz den 20. Februar 1863, leßter Wohnort Seichhwitß,

41) der Petrus Malycha, geboren in Seichwitz

den i. August 1863, lezter Wohnort Seichwig, _ 42) der Carl Zborou, geboren in Kopakiewits, Kreis Mozyz, Gouvernement Minsk, den 22. Oftober 1863, leßter Wohnort ist gemäß $8. 23 ad 3 der Erfaz-Ordnung vom 28. September 1875 Wendrin, Kreis Rosenberg O.-S,,

43) der Ludwig Jablonka, geboren in Wichrau den 18. August 1863, leßter Wohnort Wichrau und

44) der Simon Vonczek, geboren in Wollents<in den 1. Dezember 1863, letzter Wohnort Wollentschin,

werden angeklagt, in den Jahren 1884 bis 1887, als Webrpflichtige in der Absicht, si< dem Eintritte in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entzieben, ohne Erlaubniß entweder ‘das Bundesgebiet verlassen zu haben, oder na< erreihtem militärpflihtigen Alter sih außerhalb des Bundesgebiets aufzuhalten.

Vergehen gegen $8. 140, Nr. 1 des Str.-G.-B.

Dieselben werden auf

den 16. Mai 1887, Vormittags 9 Uhr, vor die Strafkammer bei dem Königlichen Amts- enn zu Kreuzburg O.-S. zur Hauptverhandlung geladen.

Bei unentshuldigtem Ausbleiben wird zur Haupt- verhandlung geschritten werden und werden dieselben auf Grund der na< $. 472 der Strafprozeßordnung

von dem Civilvorsißenden der Ersatz - Kommission |

zu Rosenberg O.-S. am 22. Januar 1887 über die |

der Anklage zu Grunde liegenden Thatsachen ausge-

stellten Erklärung verurtheilt werden. (M2 11/87.) Kreuzburg O.-S., den 1. März 1887, Der Königliche Staatëanwalt.

[63632] Im Namen des Königs! _In der Strafsache gegen den Drahtbinder Josef Sladek ohne Domizil wegen Uebertretung, bat das Königlihe SHöfengeriht zu Graudenz in der Sizung vom 11. März 1887, an welcher Tbeil genommen haben : 1) Amtsricter Lossau, als Vorsitzender, 2) Maurermeister Meißner, \ kie 3) Zahntecniker Doell, O EEE als S<öffen, 4) Amtëanwalt Ebrhbardt, als Beamter der Staatsanwaltschaft, 5) Aktuar Wierzbicki, als Gerichts\{reiber, Í für Recht erkannt : daß der Angeklagte Drabtbinder Josef Sladek unbekannten Aufentbalts geboren im Jahre 1866 in Ungarn, katholis, der Uebertretung der 8. 18, 28, Gesegzes vom 3. Juli 1876 \buldig und dafür unter Kostenlast mit ¿weiundsiebenzig Mark, event. achtzehn Tagen Haft, zu besirafen. Von Rechts Wegen. _— de Loffau: Ausgefertigt : Graudenz, den 13. März 1887. (L. S.) Haslau, Gerichtsschreiber des Königlihen Amtsgerichts.

[63516] Nr. 1610. J. A. S. gegen Lehmann Weil von Ruft und Gen. wegen Verletzung der Wehrpflicht. Nach Ansiht des $. 149 R -St.-G.-B. und der

SS. 480, 326 R.-St.-P.-O. wird zur De>ung der den Angeklagten:

Lehmann Weil von Rust,

Anton Rothweiler von Dörlinba,

August Frank von Kippenbeim,

Jobann Baptist Holderer von Kippenbeim,

Karl Schillinger von Kippenheim,

Franz Iosef Schwab von Kippenbeim,

Emil Kuhn von Orsweier,

Stefan Enderle von Rust,

Eduard Gruninger von Rust, möglicherweise treffenden böbsten Geldstrafe von je 300 M und der etwaigen Kosten von je 100 4, zusammen je 4090 Æ das im Deutschen Reich be- findlihe Vermögen der genannten Angeklagten mit Beschlag belegt.

Freiburg, den 3. März 1887. Großherzogli<h Badisches Landgeridbt Freiburg. Strafkammer I.

(gez.) Schäfer. Dufner. Courtin. Vorstehende Ausfertigung stimmt mit der Urschrift überein. Freibura, den 3. März 1887. Der Gerichts\<hreiber Großh. Landgerichts. (L. 8) I. Jür t. Nr. 7496. Dies wird gemäß $. 326 der Str.-Pr.- Ordg. öffentl: bekannt gemacht. Freiburg, 16. März 1887. Gr. Staatsanwalt : Kraus.

2) Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl.

[63583]

Nach beute erlafsenem, seinem ganzen Inhalte na dur Ans{lag an die Gerichtstafel bekannt ge- ma<tem Proklam finden zur Zwangsversteigerung der dem Schneider Iobann Gütshow zu Glasow gehörenden Büdnerei Nr. I. zu Glafsow mit Zubehör Termine :

1) zum Verkaufe nah zuvoriger endliher Regu- lirung der Verkaufs-Bedingungen am Dienstag, den 31. Mai 1887, Vormittags 10 Uhr, 2) zum Ueberbot am Dienstag, den 21. Juni 1887, Vormittags 10 Uhr, | 3) zur Anmeldung dingliher Re<hte an das Grundstü>k und an die zur Immobiliarmasse desselben gehörenden Gegenstände am Dienstag, den 31. Mai 1887, S Vormittags 10 Uhr, im Scöffensaale des biesigen Amtsgerihtsgebäudes Itatt.

Auslage der Verkaufsbedingungen vom 16. Mai 1887 an auf der Gerichtsschreiberei und bei dem zum Sequester bestellten Herrn Erbpäcter Heinri Thürkow zu Glafow, wel<ber Kauflicbhabern nah vorgängiger Anmeldung die Besichtigung des Grund- sttüds mit Zubehör geitatten wird.

Darguu, den 17. März 1887.

Großherzogl. Me>lenburg-S<{werins<hes Amtsgericht. Zur Beglaubigung: : Der Gerichtsschreiber E. Tiede, Actuar.

[63582]

Nach beute erlaffenem, feinem ganzen Inhalte nah dur< Anschlag an die Gerichtstafel und dur Abdru> in den „Me>lenburgischen Anzeigen" bekannt gemahtem Proclam finden zur Zwangsversteigerung des dem Färber und Kaufmann Carl Teicler zu Gadebusch gehörigen Wohnhauses Nr. 204 daselbst mit Zubehör Termine

1) zum Verkaufe na< zuvoriger endlicher Regu-

lirung der Verkaufsbedingungen am Sonnabend, den 11. Juui 1887, Vormittags 11 Uhr, 2) zum Ueberbot am Sounabeud, den 16. Juli 1887, Vormjttags 11 Uhr.

Auélage der Verkaufsbedingungen vom 26. Mai 1887 an auf der Geriht8s<reiberei und bei dem zum Sequester bestellten Polizei-Amtsaktuar Herrn Wen- dorff ¡u Gadebusch, welcher Kaufliebhabern nah vorgängiger Anmeldung die Besichtigung des Grund- stü>s mit Zubebör gestatten wird.

Gadebusch, den 17. März 1887.

Großherzogli Medlenburg-S<werinshes Amts-

; geriht. Zur Beglaubigung: Der Gerichtsschreiber : Zürens, Gerits-Aktuar.

[63581]

Im Zwangsversteigerungéverfahren über das auf den Namen des Friedri< Rautenkranz verlassenen Wohnhauses Nr. 91 c. p. zu Sülze ift zur Abnahme der Rechnung des Sequesters und zur Erklärung über den auf der Gerichtsschreiberei niedergelegten Theilungêplans Termin auf

ecrstag, den 31. März 1887 E Vormittags 11 Uhr, E

bestimmt. - 007 den 18. März 1887. aal Med>lenburg-S<{werins<hes Amtsgericht.

(57957) L „Aufgebot. Es L Der S(lossergehülfe Johannes Stier aus Berkers- beim, hat das Aufgebot des ibm von der Direktion der Sparkasse und Ersparungs-Anstalt zu Frankfurt 2. M. unter Nr. 14 808 a ertbeilten, und angeblich in Verlust gerathenen Sparkafsebuhs beantragt. ‘Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, iv3testens in dem auf le Cienftag, den 30. August 1887, Vormittags 11 Uhr, ror dem unterzeihneten Gerichte, Gr. Kornmarkt 12, 2mmer 17, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urtunde er- folgen wird. S E Fraukfurt a. M., den 15. Februar 1387. Königliches Amtsgericht. TV.

[57888] _ Arsfgebot. -

D2¿ Sparkassenbu< der Oberlausitzer Neben- Sparkasse zu Hoyerswerda Litt. C. Ser. 11. Nr. 1441 über 86,53 nebst den aufgelaufenen Zinsen, aus- actertigt für Hans Hollaëk in Seidewinkel, ift an- geblih verloren gegangen und foll auf den Antrag des Erben, Ganzbauer Gottlieb Hollask in Seide- winfel, zum Zwe>e der neuen Ausfertigung für kraft- les erflärt werden. _ : E

(s wird daber der Inbaber des Buches aufgefor- dert, svätestens im Aufgebotstermin am 2. September 1887, Mittags. 12 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte feine Rechte anzu- melden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wicd.

Hoyerswerda, 7. Februar 1887.

: Königliches Amtsgericht.

B [63577 Aufgebot. : Nr, 2241. Der Dienitkne<ht Albert Grieshaber in Wffingen besißt bei der Spar- und Waisenkasse ustadt auf das Sparkafsenbuh Nr. 7869 ein uthaben im Betrage von 443 M 7 s. Buch soll bei dem am 11. Januar d. I. im des Fuhrmanns Fidel Heizmann in Löffingen <enen Brande verloren gegangen sein. n Antrage zufolge wird nun der Inhaber der funde aufgefordert, svätestens in dem auf

Samstag, den 15. Oktober 1887, Vormittags 9} Uhr, nberaumten Aufgebotêtermine seine Rechte anzu- und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die raftloserflärung der Urkunde erfolgen wird. Neustadt, dcn 14. März 1887,

Großherzogli<h Bad. Amtsgericht. (gez.) Dr. Köhler. Der Gerichtsf<reiber : Zirkel.

1

63651] Aufgebot

behuf Kraftloserklärung einer Urkunde. Auf zulässig befundenen Antrag der Adeline Balleer hierselbst wird der unbekannte Inhaber des Cinlegebuhs der Sparkasse hierselbst, Nr. 32 525, ini 12. April 1876 auf den Namen der Antragstel- erin mit einer Einlage von 600 #4 eröffnet und pegenwärtig ein Guthaben von 709,90 Æ nachweifend, iermit ausgefordert, spätestens in dem zum weiteren erfabren auf

Dienstag, den 22. November 1887,

Nachmittags 5 Uhr, S anberaumten, unten im Stadthause hierselbst, Zim- er Nr, 9, stattfindenden Termine unter Anmeldung einer Rete die gedahte Urkunde hier vorzulegen, idrigenfalls leßtere für fraftlos erklärt werden joll. Vremen, den 16. März 1887. Das Amtsgericht. (gez.) Völckers. , Zur Beglaubigung: Ste de, Gerichts\{reiber.

92292] Aufgebot. : . Ver Mühlenpächter August Schulze zu Remsede rüber Kneht bei Müller Büscher zu Bielefeld), ertreten dur< Rechtsanwalt Hartung zu Iburg, hat das Aufgebot des Bescheinigungsbuches der Krei83- barfasse zu Bielefeld Nr. 4164, welches auf den Namen des Kne<hts August Schulze bei Müller Güiher zu Bielefeld lautet und am 31. Dezember 1259 eine Einlage von 280,96 4 nachweist, bean- agt. Der Inhaber dieses Bescheinigungsbuches vird aufgefordert, spätestens in dem auf den 20. September 1887, Vormittags 11 Uhr, r dem unterzeihneten Gerihte (Zimmer Nr. 8) nberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu- Helden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloëerklärung des Buches erfolgen wird. Vielefeld, den 13. Januar 1887. Königliches Amtsgericht. IV þb. Monjé. M Ausgefertigt : Vielefeld, den 13. Januar 1887. êr Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts IV, (L. 8.) Volkening.

Aufgebot.

, Der Inhaber des angebli<h verloren gegangenen Menscheins der Spar- und Leibkafse für die Hohenz.

97e zu Sigmaringen Serie I. Litt. D. 343 2 /uig) über 500 e bis 1. Juli 1893 unkündbar, pr welden balbjährige Zinscoupons für die Zeit bis * Suli 1893 außgegeben sind, wird auf den Antrag er Ehefrau Iohann Eisele in Hörschwag und der twe Magdalena Diet, geb. Cisele, in Syracuse m Staate New-York aufgefordert, spätestens im Auf-

eootétermin i

en 10. Januar 1891, Vormittags 10 Uhr,

el dem unterzeichneten Gerichte seine Rechte anzu-

reden und den Kassenscein vorzulegen, widrigenfalls

Kraftloserklärung des Legteren erfolgen wird. l1gmariugen, 7. März 1887.

63608]

Königliches Amtsgericht. a Aufgebot. : er Anbauer Heinri Hartwig zu Wohltorf bei

‘rledrihsruhe hat das Aufgebot der angeblich ver- P gegangenen Police der De en T G erungs cen-Gesellshaft „Germania“ zu Stettin Nr. 264 297 E M, ausgestellt auf den Tischlermeister ‘oann Franz Heinri Hartwig zu Wohltorf, bean-

spätestens in dem auf :

den 24. November 1887, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Zimmer Nr. 48, anberaumten Aufgebotstermine feine Ne<te anzu- melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Stettin, den 27. Februar 1887. Königliches Amtsgericht. Abtheilung I.

oar 159280] Aufgebot.

Auf Antrag des Oekonomen Johann Georg Mön von Römmelsdorf hat das K. Amtsgericht Ebern mit Ns E F. Dezember 1886 bezügli E einer für Andreas Schmitt von Römmelsdorf unterm | re2ec 27. Januar 1825 dortselbst Band I. S. 149 und Pee Aufgebot.

154 eingetragenen Erbgebühr zu 275 Fl. das Auf- Auf Antrag der Herzogli&en Cammer, Direkt gebot erlassen und als Aufgebotstermin der Forsten, zu Braun!<weig, wird zur Auszahl1 Dienstag, den 2. August 1887, Of

der laut des Rezefses Nr. 709 vom 16. Oftob Vormittags 10 Uhr, resv. 13. November 1886 für die Ablösung der de

hann Zéedrewits<h vo

spätestens im Aufgebotttermine,

abfolgt werden wird und der später G

Vorbandenen zu verlangen befugt ift. Hohenlimburg, 14. März 1887. Königli&es Amtsgeri®t.

Herzogli< Braunschweigishes Amtsgericht. ez. Deed e 5. C L,

Auf den Antrag des Nachlaßpflegers, Auktions- dit (e Veröffentlißt: Schünemann,

E N E: egr fommissars Michels hierselbst, werden die unbekann- ten Rechtsnachfolger des am 15. Mai 1886 im

[63562] Aufgebot.

forderungen ein Recht zu baben glauben, zur Anmeldung

erklärt und im HypotbekenbuHe gelöscht werden wird.

tragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, | Krankenbause zu Hagen verstorbenen Arbeiters JIo- J von Neuöge, angeblich in Cjer- wokai am 1. April 1850 geboren, aufgefordert,

deu 11. Januar 1888, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeihneten Geriht ihre Arsprüche und Rechte auf den etwa 859 Æ betragenden Na&la5 anzumelden, widrigenfalls derselbe dem Fiéfus ver- meldende Erbe alle Verfügungen des Erbschaftsbesitzers an- zuerkennen \{uldîg und nur Herausgabe des no<

Gerichts\hreiber.

Gemäß Art. 123 Z. 3 d. b. Ausführung8geseßes zur Civilprozeßordnung u. Konkursordnung werden auf Antrag der nawgenannten Anwesensbesiger diejenigen, welche auf die na<verzei<neten Hypothek-

i innerhalb 6 Monaten, E spätestens aber im Aufgebotêtermine vom Mittwoch, den 12. Oktober 1887, Vorm. 9 Uhr, unter dem ] : i: : E R 5 E S t. : Recbténachtheile aufgefordert, das im Falle der Unterlafsung der Anmeldung die Forderung für erloschen C b s g

Hyvotbekenbuch Pi!chelsdorf

Eintrag am 5. Juli 1538.

Nr. Besitzer 1 | Emberger, Iosepb. Gütler von Pil. 2 Mihael und Maria am 11. April 1827. Iobanniskirchen Steamaier, Gütlers- 50 Fl. Kauffcillingérest an die ni<ht namentlih aufgeführten! Bd. III. S. 127. eheleute von Ober- Verwandten des Ebeweibes des früheren Besitzers Kaspar Bru>be> s<hadenbach. (wörtliber Vortrag), am 6. Oktober 1836. 5 Fl. väterlihes Andenken, lebenetlänglihe Unterkunft und Krankenpflege an Kaspar Reishl, außereheli&er Sobn des vormaligen glei<namigen Besitzers, am 9. März 1824. Simbach Bd. Il. 9 Fl. unverzinsli<h an Maria N., Gärtnersmagd, dermalen S. 12 auf dem An- we'en H.-Nr. 107

Schwingbammer, Franz und Elisabeth, Gütlerseheleute von zu Zeholfing lt. Uebergabsvertrag v. 20. Novbr. 1822 Simbat. (wörtlicher Vortrag), daselbst.

4 ‘Iakob und Creszenz am 1. Februar 1825, Rubstorf Bd. I. Limmer, Gütlersehe-- 30 Fl, Muttergut und ein halbes Bett, 20 Fl. Vatergut, S.173 auf demAn- | leute zu Schoberöd. ein halbes Vett und eine Trube für Georg Marx, | wesen H.-Nr. 99 | | 40 Fl. Vatergut, ein ganzes Bett u. Trube an Iohann Marx, in Shoberöd. | ¿Krankenpflege für Georg, Anna und Johann Marr, |

J

G5

| am 18. Iuli 1844, 15 Fl. Muttergut an Johann Marr. Arnsftorf, den 109, März 187 ; Königliches Amtsgericht. Rauner.

Beglaubigt: (L. S.) Hesselbach, Sekretär.

[63570] Nathlaß-Proklam.

Nachdem die Erben der am 8. Dezember 1886 zu Glüd>stadt verstorbenen Wittwe des Messershmieds Jacob Friedri<h Huber, Johanna Catharina Câ- cilie, geb. Siebke, erklärt baben, daß sie den Nach- laß nur mit der Rechtswohlthat des Gesetzes und des Inventars antreten, ist die Erlassung eines Pro- flams erforderlih geworden, und werden daher Alle, wel<e Ansprüche an den gedahten Nachlaß zu haben vermeinen, mit alleiniger Ausnahme der bekannten Erben und der im Grundbuche von Glückstadt Band 7 Blatt 335 eingetragenen Gläubiger, hiemit aufgefordert, solhe bei Vermeidung des Ausschlusses binnen 12 Wochen vom Tage der letzten Bekannt- machung dieses Proklams an gerechnet und spätestens in dem auf L:

den 5. Juli 1887, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin hier anzumelden.

Glückstadt, den 14. März 1887

Königliches Amtsgericht. A. Burchardi.

stehenden Staatspapieren auf ihren alleinigen Konsens fowie dem denselben ertheilten Rechte der authentis<hen Interpretation des Testaments und der Substitutionsbefugniß, widersprechen wollen, hiemit aufgefordert werden, sol<he An- und Widersprüche spätestens in dem auf Sonnabend, den 14. Mai 1887,

10 Uhr Vormittags, anberaumten Aufgebotstermin im unterzeihneten Amtsgericht, Dammthorstraße 10, Zimmer Nr. 2, anzumelden und zwar Auswärtige unter Be- stellung eines hiesigen Zustellungs8bevollmächtigten bei Strafe des Aus\clusses.

Hamburg, den 16. März 1887. Das Amtsgeriht Hamburg, Civil-Abtheilung V.

Zur Beglaubigung :

Romberg, Dr., Gerihts-Sekretär.

[63572] Amtsgericht Hamburg.

Auf Antrag von Rechtsanwalt Dr. Otto Hübener als curator absentis Hinri<h Gotthard Christian Rötjer, welcher, geboren hieselbst am 24. Jauuar 1820, vor etwa 24 Jahren als Schiffszimmermann ¡ur See gegangen und seitdem verschollen is, wird ein Aufgebot dahin erlassen : E

I. daß der obgenannte Hinrich Gotthard Christian

[63584] . 5 Aufgebot behufs Todeserklärung.

Auf Antrag des Kaufmanns Oskar Freitag zu ß der obge i h Christburg, als Abwesenheitsvormund, wird der Rötjer hiemit aufgefordert wird, sih spätestens Seilergeselle Friedri Illers, welcher, soweit bekannt in dem auf ist, etwa im Jahre 1810 zu Danzig geboren, ange Sonnabend, den 17. Dezember 1887, lisher Religion und unverheirathet gewesen is, f< 10 Uhr Vormittags, zuleßt im Jahre 1860 in Christburg aufgehalten hat anberaumten Aufgebotstermin im unterzeihneten und seitdem verschollen ist, aufgefordert, \si< \pä- Amtsgericht, Dammthorstraße 10, Zimmer testens im Aufgebotstermin Nr. 56, zu melden, unter dem Rechtsnachtheil, den 15. Februar 1888, Vormittags 12 Uhr, daß er für todt werde erklärt werden; bei dem unterzeihneten Geriht zu melden, widrigen- | IL. daß alle unbekannten Erben und Gläubiger des falls seine Todeserklärung e! folgen wird. genannten Verschollenen hiemit aufgefordert Christburg, den 15. März 1887. werden, ihre Ansprüche spätestens in dem ob-

Königliches Amtsgericht. bezeihneten Aufgebotstermin im unterzeichneten

E, anpumelzen U Aae L 63571 mtsgericht Hamburg. wärtige unter Bestellung eines hiesigen Zu- eiue Uattas magen Be Ritter und Albert stellungsbevollmächtigten unter dem Rechts- Johannes Bernhard Bogellaug als Testaments- natheil des Ausschlusses und ewigen Still- vollstrefern von Johann Christian Heinri<h Moeller, \<weigens. : :

vertreten dur< die Rechtsanwälte Dres. Heinsen, Hamburg, den 16. März 1887. i Moen>eberg und Brandis, wird ein Aufgebot | Das Amtsgericht Hamburg, Civil-Abtheilung VI1II. dahin erlassen : Zux Beglaubigung: _ 5

daß Alle, wel<he an den Nachlaß des am Romberg Dr., Gerichts-Sefkretär.

2, Februar 1887 hieselbst verstorbenen Johann R E i

Christian Heinri< Moeller Erb- oder sonstige | [63611] Bekanntmachung.

Ansprüche zu haben vermeinen, oder den E i des von dem genannten Erblasser | Auf Antrag des Maschinenbauers Bruno Ansin zu O N N f Eisleben, der verehelihten Schornsteinfegermeister

am 29. August 1884 errichteten, mit einem un- datirten Zusaße ie 2A 24. Februar 1887 | Kallenbah, Ida, geb. Ansin, zu Belgern, des Werk- hieselbst publizirten Testaments, wie auch der | führers Gustav Ansin zu Halle und der verehelichten Bestellung der Antragsteller zu Testamentsvoll- | Rittergutsbesißer Borwitz, Friederike, geb. Ansin, zu stre>ern und den denselben als solchen ertheilten | Laubst, wird deren Schwester Sophie Pauline Ansin, Befugnissen, insbesondere der Zu niß zur | welhe kurz vor oder nah dem Jahre 1850 nach

54 Fl. Kaufschillingsrest für die Binder Knaupp'sben Eheleute, Bd. I1. S. 145.

den 3. Jauuar 1888, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterz:cihneten Geribt, Zimmer Nr. 19, ¿zu melden, widrigenfalls ihre Todeëerklärung erfolgen wird. Eisleben, den 13. Miärz 1887. Königliches Amtsgericht.

(638610 Bekanntmachung.

c A 7 Lo di L Ae. L e Auf Antrag dés Gärtners Robert Sendel zu Eis-

L, f rp sf 5 155 e Evtobvi [eben wird dessen Bruder, der Kaufmann Friedrich August Sendel aus Eisleben, welcher seit ungefähr 40 Jahren Eiséleben verlañsen und nah Amerika

fa ani E autaot arb or R Ina ton F A c ausgewandert 1!t, au!geordert, 110) ?vate!tens im Auf»

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Derianen ur

am 3. Jauuar 1888, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeihneten Geribt zu melden, widrigen- falls seine Todeéertlärung erfolgen wird

Eisleben, den 14. März 1557.

í Königliches Amtégerikt.

j bestimmt. | Gemeinden Linnencamp und Emmerkborn in den berr- | [63606] Jm Namen des Königs! Alle Diejenigen, wel<he auf diese Forderung ein | s<aftliben Forsten des Reviers Wangelnstedt zu Verkündet am 9. März 1887. Recht zu haben glauben, werden zur Anmeldung | stehenden StreulaubbereHtigungen zu zablenten Ent- __ Stünkel, Gerihtss{ b innerhalb 6 Monaten und svätestens im Aufgebots- | shädigungsfapitale von 31090 M, beziehungsweise Auf den Antrag des termin unter dem Rechténachtheil öffentli<h aufge- | 1400 #, zusammen 4500 X, nebst Zinsen zu 4 9% Moönkehof zu Mönkehöfen, vertreter fordert, daß im Falle der Unterlassung der Anmel- | vom 1. Mai 1885 an gerebnct, Termin auf saftêrath Dr. jur. Meyer in Essen, - dung die Forderung für erlcs<hen erklärt und im deu 6. Mai 1887, Morgens 10 Uhr, erkennt das Königliche Amtsgeriht zu Wittlage Hypothekenbuche gelö\<t würde. | vor unterzeihnetem Gerichte anberaumt, und werden dur< den Amtsrihter Colpe für Recht: Ebern, den 12. Januar 1887. ¡alle dritte Betheiligte, welche Anfprübe an die Ent- | Die Sculd- un dverschreibung vom 3./6. Of- Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. | \<âdigungsfapitale zu maten baben, zu diesem Ter- | tober 1855, in wel der Colon Friedrih Kleine- (L. S) Schmitt, K. Sekretär. | mine unter dem Rechtsnachtheile vorgeladen, daß sie meyer Hau r ehrendorferberge zu | im ate ihres Richterscheinens mit ibren Ansprüchen ries de ermann Gabriel 356 ; auëges{lofsen werden. GSlüsenta chnéforderung O Ausgebot. Stadtoldendorf, den 11. März 1887. von 1000 bat, deren i

unker der

(L. 8.) Gerichtsschreiber Königlichen Amtsgerichts. II. Wittlage. [63597] Im Namen des Königs! Verkündet am 28. Februar 1887. Scharfenber g, als Gerichtsschreiber.

In der Aufgebots\sahe Bühbenfeld F. 8 86 erkennt das Königlihe Amtsgericht zu Kastrop durch den Gerichts-Afsessor Frenking für Recht :

1) dem Fräulein Clara Bühenfeld zu Menden werden ihre Rechte auf die bei der Zwangs- versteigerung Bühenfeld K. 9 85 in der Kauf- aclderbelegung8verhandlung aus der Post Abtb. T1. Nr. 3 zur Hebung gelangten Zinsen

im Betrage von 28 M vorbehalten.

bekannten Betheiligten werden mit ihren auf die Spezialmasse ausges<lo}sen. ten des Aufgebotsverfahrens werden Svezialmasse entnommen. Königliches Amtsgericht.

¿e Koften

[63598] Jm Namen des Königs!

Verkündet am 28. Februar 1887. Scharfenberg, als Gerichtsschreiber.

In der Aufgebots\ache Neilmann F. 11 86 er-

kennt das Königliche Amtsgeriht zu Kastrop dur

den Gerichts-Assessor Frenking für Recht :

Die unbekannten Eigenthumsprätendenten werden

mit ihren Rehten und Ansprüchen auf das Grund-

ü> Flur II. Nr. 116 der Steuergemeinde Habing-

horst, zur Größe von: 16 a 17 qm, belegen in der

Habinghorster Haide, ausgeshlo\sen.

Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem

Antragsteller, Tagelöhner Franz Wilhelm Neilmann

zu Habinghorst, auferlegt.

Dem Bergmann Friedri< Wilhelm Tweböhmer

zu Behringhausen werden seine Rechte auf das ge-

dachte Grundstü>k vorbehalten.

Königliches Amtsgericht.

[63599] Jm Namen des Königs! Verkündet am 28. Februar 1887. Scharfenberg, als Gerichtsschreiber. In der Aufgebotssache Lueg F. 7 86 erkennt das Königliche Amtsgericht zu Kastrop dur<h den Gerichts-Assessor Frenking für Reht: i 1) dem Kaufmann Abraham Gerson Weinberg zu Kastrop und den Minorenne4 Kalthoff daselbst werden ihre Rechte auf die in der Zwangsversteige- rung Lueg K. 7 85 aus der zur Hebung gelangten Post Abth. ITII. Nr. 1 gebildeten Spezialmasse im Betrage von 249 #4 83 vorbehalten 2) Die unbekannten Betheiligten werden mit ihren Ansprüchen auf die Spezialmasse ausges<lo}en. 3) Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden aus der Spezialmasse entnommen. : F.7—8. Königlihes Amtsgericht.

[63985] Jm Namen des Königs!

Verkündet am 15. März 1887. Rode>, Aktuar, als Gerichtsschreiber. Ï Auf den Antrag der Chefrau des Gutsbesitzers Paeßold, Louise, geb. Friedrich, zu Lösau erkennt das Kömgliche Amtsgericht zu Weißenfels durch den

Amtsrichter Siedler für Recht:

Das Einlagebuch der städtishen Sparkasse zu Weißenfels Nr. 12866, ausgestellt auf den Namen der Frau Johanne Erdmuthe Friedrich, geb. Gent, in Gostau über „3204 A 96 4“ wird für kraftlos erklärt.

Die Kosten des Verfahrens werden der An- tragstellerin auferlegt. Siedler.

[63580] Oeffentliche Zustellung. Die Chefrau des Schneiders Johann Konrad Gottfried Conram, Katharina Elisabeth, geborene Wagner, zu Kassel, Graben Nr. 3, vertreten dur Rechtsanwalt Dr. Rocholl zu Kassel, klagt gegen ihren vorgenannten Elhemann,zurZeit unbekannt wo abwesend, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Chescheidung, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandiung des Rechtsstreits vor die erste Civillammer des Königlichen Landgerichts zu Kassel auf den 14. Juni 1887, Vormittags 9 Uhr mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. i i Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Kassel, den 16. März 1887.

Schmidt, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerights.

Umschreibung, Tilgung und Verklausulirung von | Amerika ausgewandert, aufgefordert, sich spätestens Grundeigenthum, Hypothekpösten und auf Namen | im Aufgebotötermin