1887 / 75 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Nichtamtliches.

Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 29. März. Se. Majestät der Kaiser und König nahmen heute den Vortrag 0es Chefs des Militärkabinets, Generals von Albedyll, entgegen.

Se. Kaiserliche und Königliche Hoheit der Kronprinz nahm gestern militärische Meldungen entgegen. Ihre Königlihen Hoheiten die Kronprinzlich \hwe- dischen Saa machten Höchstihren Ab)chiedsbe)uch, welchen Se. Kaiserliche Hoheit der Kronpþrinz erwiderte.

Der Bundesrath sowie der Ausschuß desselben für Justizwesen hielten heute Sigungen.

Jn der gestrigen (16.) Sigung des Reis- tages hat sih das Haus bis Dienstag, den 19. April, 2 Uhr, vertagt.

Jn der heutigen (34.) Sigung des Hauses der Abgeordneten, welcher mehrere Regierungskommi)arien bei- wohnten, zeigte zunächst der Präsident von Köller an, daß ein Gesezentwurf, betreffend die Abänderung der Königlichen Ver- ordnung vom 17. März 1839, betreffend den Verkehr auf den

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Kunststraßen (G.-S. 1839 S. 80), und dex TAllerhöchsten Kabinets-Ordre vom 12. April 1840, betreffend die Modifika- tion des $ 1 der Verordnung vom 17. März 1839 wegen des Verkehrs auf den Kunststraßen (G.-S. 1840 S. 108), ein- egangen fei. En Erster Gegenstand der Tagesordnung war der mündliche Berit der Kommission für die Wahlprüfungen über die Wahl des Abg. Krékeler für den Wahl- bezirk 11 Kaÿsel. Der Berichterstatter Abg. Knebel beantragte Namens der Wahlprüfungs-Kommission: i: Die Wabl des Landraths Kréfkeler zum Abgeordneten für den oben bezeichneten Waßhlfreis gültig zu erklären. Das Haus beschloß ohne Debatte diesem Antrage gemäß. Es folgte der erste Bericht der Kommission für die Wahlprüfungen, und zwar zunächst über die Wahl | der Abgg. Goldschmidt und Seyffart h (Liegnitz) für den Wahlbezirk 5 Liegniß. Berichterstatter war der Abg. Struß. _ Der Antrag der Wahlprüfungskommission lautete: 1) die Wahlen der Abgg. Seyffarth (Liegniß) und Goldschmidt für ungültig zu erklären, L E 2) die gesammten Wahltnännerwablen der Stadt Liean zu fassiren. : E Der Abg. Meyer (Breslau) wies darau} hin, day der Magistrat in Liegniy nicht, wie man wahrscheinlih in der | Kommission angenommen habe, bei der Aufstellung der Wahl- | listen tendenziós verfahren sei, sondern si< nur bemüht habe, | die Wahlbezirke nah der Vorschrift des *‘Wahlreglements 10 einzurichten, daß überschießende Seelen nicht vorhanden eien. Jedenfalls zeigten die Vorgänge in Liegniß, daß un)er Wahl- reglement und Wahlsystem dringend einer Reform bedürfe. Das Haus nahm darauf den Antrag der Wahlprüfungs- kommission an. A . Für die Wahl der Abgeordneten Meyer zu Sel- hausen und Stoe>er im Wahlbezirk 2 Minden war der Abg. Licht Berichterstatter. Der Antrag der Wahlprüfungs- kommission ging dahin: i 1) Die Wabl des Hofpredigers Stoe>er zu Berlin und des Guts esigers Meyer zu Selhauscn für gültig zu erklären. 9) Die Königliche Staatsregierung zu ersuben, an geeigneler Stelle darauf binzuwirken, daß die RVorschriften des Wablrealements

wohingegen der Minister: die Nechtzegültigkeit dieser Formel

| reihish - ungaris<he Mon | Präsident Graf Taaffe

Genossenschafter aber so haben sie gegen Genossenschafter einen derung in threr vollen eine geringere ge-

Gezahlten; haben die ausgeschiedenen ene Forderung dur< Cession erworben, eden in der Genossenscaft verbliebenen Anspruch auf Zahlung der cedirten 7 Höhe, au< wenn die Cessionsvaluta wesen ist.

Kiel, 28. gestern Abend S r. Heinrich einen Fa>elzug, träger mit 10 Musikcorps beth Ober-Bürgermeisters, in welch der Verlobung Höchstdesselben aussprach, dankte der Prinz in bew mit einem jubelnd aufgenommenen den Kaiser.

Kassel, 26. März. Herzog von Aosta, we

des 2. Hessischen art Chef Se. Königliche Hoheit 1st, Berlin hier eintraf und Preußen“ Offiziercorps

März. (W. T. B.) Hiesigen Blättern wird aus Die ungarishe Regierung hat gestern die Ungarische Kreditbank vertretenen fire Uebernahme eines größeren Postens bezüglihes Uebereinkommen ab: elben sind au präliminare Vereinbarun-: rung eventueller weiterer Geldbedürfnisse dez

Pesst gemeldet : mit dem durch è | Consortium ein auf | 5proz. Papierren geschlossen; in d gen für die Siche Staates getroffen. E

Nath einer Meldung der „Preye“ hen dem ungarischen Finanz De>ung

W. T. B.) Die Stadt Kiel brachte oheit dem Prinzen [chem sich 2500 Fadel-

Auf die Ansprache des er derselbe dem Prinzen a die Glü>fwünsche der Stadt egten Worten und {loß Hoch auf Se. Maje1tät

niglihen H

sind die Verhand- -Minister und der des Defizits ritten, daß ein Abschluß unmittelbar sammten Bedarf

ungen zwi! NRothschildgruppe Budgets so weit vorges ei Die Abmachungen dürften den ge wie verlautet, jollen vorläufig 25 Millionen fes

(W. T. V.)

bevoriteht. (Köln. Ztg.) Prinz Amadeus, scher gestern Nachmittag Husaren-Regiments Nr. 14, | auf der Heimreise von Zum König von

übernommen werden. 29. März. Königin von Rumänien find heute Vormittag hier ein- getroffen und am Bahnhofe von dem Kaiser aft und den Delegirten für die

der rumäni: Verhandlungen Handelsvertrag empfan Nach Besichtigung der Ehren-Compagnie bega ach der Hofburg. (W. T. B.)

im Gasthof gestern Abend an ihm gegebenen ihm von dem L o< mit etwa folgenden Worten: Majestät der Deutsche en haben mir die hohe

| schen Gesandtsch | über den rumä | worden. sih die Majestäten n Pest, 28. ahm heute zur Spezia Schweiz. Bundesrath hat die Bund das Alkfoh ol-Monopol erhalte

8 nüch - österreichischen bersten von Leipziger

dargebrahte H y ' 4 Das Abgeordneten: Gnade erwiesen, e Militärversorgungs-Vorlage Zum ersten Mal befinde

5, und ih will,

König von Preuß mir dieses Regiment zu verleihen. ih mich heute inmi daß meine ersten W erhabenen Kriegsherrn,

tten meines Offiziercorp orte an dasselbe ein Hoch seien auf den Se. Majestät den Kaiser Wilhelm, Verbündeten meine Offiziere auf, mit mir zu rufen: Kaiser lebe hoh!“ Heute Morgen nahm Beisein des kommandirenden Generals, Freiherr! heim, die Parade ab, besuhte das Schloß Wilhe! dessen Wasserkünste, nahm im Offizier-Kasino ein ein und seßte um 4 Uhr seine Heimreite fort.

Bayern. München, , Galimberti traf heute Vormittag von Berli wurde auf dem Bahnhofe von dem Nuntius empfangen und reiste alsbald nah Rom weiter.

Dresden, 1 det: „Die „Rötheln“, an denen Jhre Königliche nzessin Mathilde erkrankt war, haden ihren | genommen und die erlauchte Prinzessin ist in die vollständigste Rekonvaleszenz shon wieder eingetreten.“ |

Württemberg. Stuttgart, 28. März. B T. B)| Ständekammer |

Staatsvertrag, Eisenbahnlinie Warpen | angenommen | Mittnacht |

olfsabstimmung darüber, ob der n soll, auf den 15. Mai

„Se. Ma der Prinz 1 von Schlot- [mshöhe und Frühmahl

Niederlande. Haag, 28.

Zweite Kammer nahm heute rath | entwurfs über die Aenderung der Versfa?sung, entgegen stimmten Wunsch der Regierung, den Artikel, betreffend rganisation derErsten Kammer, \ Heemstkerk, stellte hierauf | den Antrag, die Diskussion einstweilen zu suspendiren.

bei der Berathung de

eine anderweitige 98. März. Der Minister des j 1 hier ein, di Pietro annien unnd Jrland. LonDon, ] der heutigen Unterhaussißzung erklärte er könne Ü Unterhauses no< nihts Bestimmtes sagen.

erien au

Ersßßrit

E d rito Unr o S 4 2 28, März. „Dresdner | erste Lord des Schaß Journal“ mel Hoheit die Pri

normalen Verla}

aben ihren s 4 E N act s Strafrehts- Novelle

ie Regierung eine Lebensfrage tssefretär für Jrland, Balfour, beantragte Strafre<ts-Bill

ndet werden, aus welcher

Berathung der _ württembergish-bayerischen Herstellung Leutkirch

einstimmig Staats-Minister

be- | [ungen: Die Novelle ermächtigt die richterlichen Behörden, Zeugen zu vernehmen, selbst wenn kein Angeklagter vorh it: für gewisse Fälle werden die Ges<zwornengerict? ganz T z für summarishe Jurisdiftion welche auf ein Marimum von 6 Monaten Zut- ers<wörung, Boykotten 2c. erkennen können. bleibt unberührt, weil das Gesez hoffentlih Verbrechen verhindern werde. wünschenë-

Memmingen

Hergas, ( werden Geri eingeführt, gegenüber Bodensee-Gürtelbahn Regierung hafen stets als

als wünschenswerth bezeihnete: | Preßfreihei | Presse an der Theilnahme an | Die Vorlage bestimmt ferner, erscheint ,

Herstellung ihren Jnteressen nicht Ünter diesen Umständen habe si die | neben dem vor- | einer Bodenseebahn ein er persönlich, über as leßte Wort no<h nicht gesprochen; | Zeit der Gegenstand wieder auf der Tagesordnung erscheinen, möglicherweise auf Anregung

bayerische Linie Lindau—Friedrihs entsprechend betrachtet.

Regievung keine Hoffnung machen kö: liegenden Vertrage au< no< bezüglich Rejultat zu erreichen.

die Bodenseebahn sei d vielleicht werde in nicht ferner

Verlegung einem anderen Orte, eventuell au fann, und schreibt leßteres für gewisse Fälle vor. erfolgt jedo nicht bei politischen ist nur bei Mord, | Eindringen in Wohnungen anwendbar. . Distriften zur Anwendung gelangen, für die fie vom

na< England erfol

Verbrechen, wie Hochverrath, rdversu< und gewalt)amem Bill soll nur in

Uebrigens glaube

über die Aufstellung und Auëlcgung einer allgemeinen Abtthcilungs- liste in Zukunft regelmäßiger befolgt werden. : L Der Abg. Fran>e beantragte die Zurückverweisung der Angelegenheit in} die Wahlprüfungskommission behufs noh- maliger Erörterung der grundsäglichen Bedeutung des Mangels einer allgemeinen Abtheilungsliste für die eventuelle Kassirung einer Wahl. Der Abg. Meyer (Breslau) {loß sih diesem Antrage an, welcher von den Abgg. Freiherr von Zedliß und Neukirch,

von Liebermann, Wolff, Freiherr von Huene und Freiherr |

von der Rec bekämpst und vom Hause abgelehnt wurde.

Der Antrag der Wahlprüfungskommijsion gelangte zur |

Annahme.

Der dritte Gegenstand der Tagesordnung betraf den | zweiten Bericht der Kommihjton für dié Wahl: | prüfungen über die Wahl der Abgeordneten Rintelen

und van Vleuten für den Wahlbezirk 2 Koblenz. l Der Berichterstatter Abg. von Ni>isch-Rosenegk befür- wortete den Antrag der Kommission, welcher lautete: 1. die Wahlen der Abgg. Rintelen und van Vleuten für un- gültig zu erflären 11, die Wahlen:

1) dex im 2 und £4 Neuwiedèr Urwablbezirk gewählten |

10 Wahlmänner,

9) der im 87. und 38. Neuwieder Urwaklbezirk (Linz T, |

Linz 11) gewählten 12 Wablmänner,

3) der im 43., 44., 45, Altenkirener Urwablbezirk gewählten |

10 Wablmänner für ungültig zu erklären.

Auf Antrag des Abg. Freiherrn von Zedliy und Neukir fand über Nr. 1IT, 1 besondere Abstimmung siall. Jn déx selben wurde der Antrag der Kommission abgelehnt, und die Wahlen der im 2. und 4. Neuwieder Urwahlbezirk gewählten 10 Wahlmänner für gültig erklärt. Jm Uebrigen {loß nh das Haus dem Antrage der Wahlprüfungskommission an.

Ès folgte der dritte Bericht der Kommission für die Wahlprüfungen über die Wahl der Abgg. Seer und von Tiedemann (Labischin) für den Wahlbezirk 3 Bromberg.

Der Berichterstatter Abg. von Bismar> (Flatow) be- fürwortete den Antrag der Kommission, welcher lautete:

die Wabl der Abgg. Seer und von Tiedemann (Labischin) für gültig zu erflären._

Das Haus beschloß ohne Debatte dem Antrage gemäß.

Bei Schluß des Blattes beschäftigte sih das Haus mit |

Petitionen.

Sind Mitglieder einer eingetragenen Genossen- schaft aus dieser unter der vorshriftsmäßigen Vermögens-

auseinandersezung ausgeschieden, und haben die ausgeschiede- nen Genossenschafter sodann die Forderung eines Geno)en-

\chaftsgläubigers, für welhe fie dem Gläubiger gegenüber persönli haftbar geblieben find, getilgt, so_ haben sie, nah einem Urtheil des Reichhsgerichts, I. Civilsenats, vom 6. November v. J., gegen jeden in der Genossenschaft ver- bliebenen Genossenschafter einen Anspru auf Erstattung des

der Parlam

| fönig proklamirt wurde. ines der Pa! n Bezirk, so ist he n

jujer die Proklamirung für g Hze-König wird ermächtigt, gewisse Handlungen für un- rbindungen, die er für ungeseßli® Die Dauer des Gelegeë

und unter Mitwirkung eines dritten Faktors. , 27. März. (Ar en der Prinz und die Prinzessin W ürttemberg nebst Gefolge von hier na< Stuttgart ab.

Walde> und Pyrmont. zu einer außerordentlichen Sizung einberufene und Pyrmont wurde, na<h voraus- 5dienst in der hiesigen evangeli- | landständischen von dem Königlichen nachfolgender

Dessau, | Wilhelm von | Ltr D! t l geseglih zu e | hält, öffentlich als sol ist nit beshränkt. Dublin, 28. März. : diener, von einer beträhtlihen Polizeimacht unterstüst, stern den aegen den Priester Ryan erlassenen Ryan hatte sich bekan:

| | | | | zu bezeichnen.

Arolsen,

den andtag der | Mehrere Geriht®- hümer Walde

gegangenem öffentlichen Gotte

Haftbefehl vollstre>en. | wie der Priester Keller, geweigert, in einem Prozzß Z2ugnik Er hielt si in einem Dorfe der Grafschaft Lime | riÈ auf; entkam jedo< den Geri | na< Dublin, um sich dasel

Sigungésaale im Gerichtsgebäude dahier, Landes-Direktor Saldern

Zt . 5 L L c ienern und begav n

m Gericht zu stellen.

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e z it morgen de on Preußyen

er König ! einer außerordentli

Frankreich. Ministerrath erörte Kabinet dur< den Umstand geschaffen worden, daß Mobiliarsteuer-Vorl KRammeraussQuß fast einstimmig gegen di urzem einen, die Verwerfung antragenden Berit einbringen will, damit die Kammer dié Beschaffung anderweitiger Mittel zur Decung d i Ministerrath ieser Vorlage nicht so zu über: den der Ausschuf einigen Tagen vor den? Negierung dagegen Ein: daß die Kammer no< vor den Osterferien über die Angelegenheit gewissermaßen aus dem Stegreif be l Ministerrath, f

einzuberufen. E : die Lage, welhe für n in der’elben ein -

ih der Zustimmung . abges{loener 2 vorgeleat werden, Walde> und Pyrmont ibnen dur ibre verschaffen, beim

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vertretungen unterm 2. l mäßigen Bescblußn den Fürstenthümern

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ator onts Caltor 21! auferlegten Laîten zu

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“L e F + O n übernommenen in I c % m Gegenitand bat.

vertragsmäßiger

dahin aus, daß die Prüfung diefer Finanz-Minister,

Fortführung der Fürstenthümer z Hinzen Tei. hören gewünscht hat, wird erst in selben erscheinen. i | spruch erheben,

Nuh<h wird

ausspre<en, daß rtbeilen werden. | Ferner wird ein rf, betreffen thetl Dringlicher vom 7. August 1866, bezügli der An Damrfmascinen, Ibre Mitwirkunç bezwe>t im Sir bei blofenen Antrag im Wege de

Autzerdem möcht

Weitergang

Nachtragskredit onatlih ausbezahlt dieser Kredit verweigert wird, 1 entlassen werden.

S in Anspruch nehmen.

Zandtagélitung

L L Finanz-Miniîter aeordneten es in der vorjäbrigen ;

die anderweitige Regelung diefer Angel s-Polizeiverordnung.

mir vorbebalten, Ibnen ctwa noG Mittbeilunagzn, wrel<e eine baldige Erledigung L gen Sizungéperiode zugeben

verlangten | willige, da die betreffenden Gehalte alln | werden müßen ; wer die betreffenden Bean | trahtet fc in dieser Frage als gemeinsam mit dem Finan Minister betheiligt und wird daher dur< den Premier dit Kabinetsfrage stellen lasen. 28. März. | lehnte heute die von dem | 1 | geforderten Supplementartredite mit 14 gegen 5 | erstatter wurde Guyot ernannt. der Deputirten: Dem Vernehm-:n die Vertrauensfrage stellen. Vize-Prä1?-

Das Kabinet b&

wünscen laïsex, im Laufe der gegenwarti

Wunsche, daß in der diesmalizgen ng berufen sind, bei der beroorra Zukunft de ndeêvertrcetung E L

fübren mêtten,

Mit dem aufriti ie, meine Herren,

B.) Die Budgetkommission Finanz-Minister Dauphb

außerordentliben Landtagê- en Bedeutung, w Zusammenwirken der mit der Regierurg zu einem ersprießliden Erfolge erkläre i im Namen Sr. Majestät des Königs von Preußen den Landtag der Fürstenthümer für eröfnet.

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im einmütbigen

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ntCcs baben,

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Zum Beri Supplementarkredite fammer soll am Donnerstag stattfinden. nah wird das Kabinet Bei der heutigen Wahl des zweiten denten in der Deputirtenkammer an Stelle des ver storbenen Buyat wurden 181 Stimmen für den Kan der Rechten Andrieux und 165 für S In Folge dieser ungenügen ige Wahl stattfinden, welhe auf ] Die Kammer genehmigte die provisori?

Berathung der

Oesterreih-Ungarn. Wien, 28. März. (W. T. B.) | Das Herrenhaus nahm heute die Bankvorlag i Lesung unter Wiederherstellung des statut-Artikels, wona<h die Gewinntheilung Prozent eintritt, an.

puller (Opportunift) a? den Majorität soll e? morgen ange!

zweiter und dritter

< gegen die in |

Graf Leo Thun fpra<_ ie in | Formel „öster- i

Staatsurkunden und Verträgen angewendete

Handelskonvention mit Griehenland und nahm dar- auf den Gesegentwurf an, nah welhem die Wahlen für die Munizipalräthe künftig arrondissementsweise mittelst des Listenskrutiniums stattfinden sollen.

Spanien. Madrid, 28. März. (W. T. B.) Jn der Deputirtenkammer erklärte der Minister des JFnnern heute auf eine bezüglihe Anfrage: das Anstiften von Ver- \s<hwörungen sei in Spanien leider ein <ronishes Uebel; die L könne indeß der Kammer die Versicherung geben,

e die Pläne und Vorbereitungen der Vershwörer kenne und hinreichende Mittel besiße, die Ordnung aufreht zu er- halten, welche sicherli<h ni<ht ernstlih gestört werden dürfte. Canovas del Castillo und die Führer anderer, zur Opposition gehörenden Parteigruppen gaben die Zusiche- rung ab, daß die Regierung zur Vertheidigung der Ordnung jederzeit auf die unbedingte Unterstüßung aller Parteien

daß sie die

re<hnen fönne. Bulgarien.

gestorben.

dur Einschränkung der

Minimalverkaufspreisen fonnte au was ihr Konsumenten und Zwischenhändlern Í 2 Diese Preiserhsbuagen fonnten au in den Wintermonaten fortgeseßt werden, mußten jedo< dur die poli- tischen Beunrubigungen während der Wablcampagne einen Stillstand | [len laffen; und wenn au< seit jener Zeit die Preise auf ibrem höchsten Standpunkte si<h zu erhalten vermo<hten, fo waren do in dieser Zeit die Aufträge niht in fo reibliher Zahl ein- gelaufen, wie man dies erwartet hatte. s

aufbesserungen dur{setzen,

dur<weg geräumt waren.

ih gefallen lasen;

Stimmung Aufschwunge Zuversictlichkeit . Sofia, 28. März. (W. T. B.) Regierung ist von einer Ansammlung aufrührerischer Banden in Reni bisher Nichts gemeldet worden.

Dänemark. Kopenhagen, 28. März. _ i: Der ehemalige Minister, Bischof Monrad, ist heute früy

(W. T. B.) | der auëländis gower Robeisenmark

wird in f

Jn einem „Nahwort zum Kaiserfest“ sagt die „Kon - servative Corresponde bezüglih des Verhaltens der Parteien zu einander:

Wir haben vielleiht Alle den im Dienste des Vaterlandes zu kräf febdung anderer, und zwar gerade der uns in mancer Hinsicht zunächst- stehenden Parteien gesu<t, anstatt in der ernstlihen Vertiefung und Ausbreitung der Grundgedanken , j MWoblfabrt des Staates bli> und als Selbstire> behandelten Vertretung fi wir nur wünschen fkênnen, für die Partei wie für

beit von selbt ergiebt.

täglichen volemiswen G mit grundsäßliher Schä

in der nit nur Geift un

bezeichnet werden kann, {luß an uns wüns{en,

Richtungen Unknüpfungsp 3

Parteileben aufbaut ,

liebe und als Fru>t einträhtigem Zusammenwirken lebendig ift, in dec dieser mit einer über die Differenzpunkte sehr wobl vereinbare fricdfertige und vatriotishe Sinn alle Schritte der Partei und alle Aeußerungen ihrer Presse inspirirt, dann werden wir unserem Kaiser den für ibn erfreulihsien Tribut unserer Lebe dar- gebra<t und, mit der Annahme des Weges, den feine in einem langen Leben gercifîte milde Weisheit uns weist, zuglei die beste Grundlage geschaffen baben, um sein Werk weiterzuführen und |

rubigen und festen Auseina

funftsftürme zu fichern. Fn einem

unserem Dafürbalten Verbältnisse beruhen.

der Fabrifin’ pcktoren damit zu b geringe Zabl der in den Fabriken vorgenommenen Untersuchungen hinwies. Aber dieser Hinweis kann doc nur dann eine Beweiskraft, wie sie die Antragsteller wenn zuglei< dargethan

Kontrole die geseßlicen *

Inspektor möchten.

Ebenio unbegründet ist die Annabme, daß mit der Vermebrung Sozialdemokraten wieder â Man bemerkte,

der Fabrikinsvektoren den Waffe aus der Hand gerungen werde. demokratie, die zuerst die Einführung der Fabriki regt es ist das übrigens thatsähli< unrihtig, die Anfänge einer Beaufsichtigung der Fabriken liegen viel weite 1 das Intere!se an der Institution verloren. Staat der Sozialdemokratie den Boden abgraben, wenn er jeut felbst dazu s<reite, die Wirksamkeit der Fahbrikenbeaufsihtigung zu erböben. as ideint uns eine etwas naire Auffassung von dem Wes o2

D

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zialdemofratie.

Früber bieß e: Gebt dem Arbeiter das allgemeine, geheime, direkte Wablre{t, und die soziale Frage ift gelöft. dasselbe politisle Recht erhalten wie sein Arbeitgeber, er ist überdies gegen Krankbeitéfälle und gegen dite Noth geschützt, die sonst cin Unfall über ihn und seine Familie gebra<t. scheben, die sozialpolitis<e Propaganda aber macht troßdem no< immer Fortschritte, und die sozialistishe Presse spottet der Bourgeoiéversuche auf sfozialpolitisGem Gebiet. °

Fabrifinspektoren das

er gewartet? ine mehr als optimistis<e Annahme. besceidener in dieser Beziehung, und umsoweniger haben wir Ver- anlassung, uns von der Bahn ruhiger, befonnener Reform aktdrängen zu laffen. Wo ein Aufsichtsbezirk ¿zu groß ist, wo cin dringende dürfniß vorliegt, da mag man einen neuen Aufsihtsbeamten ein- seßen. Die Hauptsache

arbeit in geseßli<he

keiner Fabrikinspektion.

Jn der „Berliner Börsen-Zeitung“ lesen wir : Zur Lage der deuts<en Eisenindustrie wird uns ges<hrieben; Die deutsche Eisenindustrie, welche in Folge großer Ueberprobuktion gegen

Zeitungsftimmen.

preise meldet. Woche genehm

ihrer Arbei ü j e rbeit wofür bekanntlich

eg, die Partei zu | zuviel in der täglihen Bes-

eine Praris des i 1 andere, uns ni<t rfe gegenüberstebende Parteien bineingetrieben, einfeitige und fümmerlihe oder wenig erfreulite Nahrung fanden und das Bedürfniß des Volkes nac gründlicher Belehrung über die gerade zur Erörterung stehenden Fragen nicht selten über den Verfolg jen : sondern die s{ließlih geradezu zu der Frage nöthigen muß, ob es denn wirkli unsere Aufgabe ist, ja au nur als ein vernunftgem Diejenigen, die nibts Besseres lfe wir für Hauptauf praftish:n politis&en Arbeiten gebrauchen und die uns nach allen für ein barmonis{wes Verhältniß dar- bieten, mit aller Gewait von uns fortzutreiben / wie wir bofen, innerhalb der konservativen wie innerbalb der national- libecalen Pariei und bald, wie wir denken, au innerbalb der Reihen der kisberigen Centrumswähler immer bestimmter verneint werden, und wenn si< danr f

l oit6a5 Y E ebeifies und Gebelfe E C i ordentli großer.

ie der fämmtliden Hand-Samme die Preise in den Monaten Juli bis Septembe

: l i R QUEs Rap Hauptzwed>s* leer auêging, | rekurfadte abe

als den An-

ese Frage wird,

Preise fast unverändert

Robbaumwolle Vaterlands»

$12 3

Jahres 1886 haben si die freuliher gestaltet.

n alle Zu-

Leitartikel über die shreibt die „Magdeburgische Zeitung“: Fn den Debatten am Sonnabend find zwei Gesichtspunkte hervor- getreten, gegen die wir uns wenden müssen, weil g schiefen Beurtheilung Man hat die Nothwendigkeit einer, Vermehrung inden gemeint, daf f

Fabrikinspektoren

auf einer na<

der thatfädlihen | weniger lohnend

und gemusterte Sachen an. und halbseidene Stoffe waren voll beschäftigt. ih auch in den s{le&@ten Jabren im Allgemeinen gut gehalten und

| es niht an Anstrengungen fehlen lasten, um mit guten Neuheiten auf den in- und auéländishen Märkten aufzutreten.

Die Herbstsaison war für alle an der Fabrikation von Sammet Î t ] eine recht befriedigende. Weber können mit derselben zufrieden sein. Dieselben sind den ganzen Sommer und Herbst hindur< zu guten Löhnen beschäftigt gewesen. Für Atlas- und Sammetstreiten, für Scidenplüsche (Sealskin), über- fu die nih<ht direkt unter der Konkurrenz der mechanishen Stühle zu leiden hatten, erhielten die Handarbeiter an- öhne | sind fo ziemli alle Handweber beschäftigt, auch geben die Frühjahrébestellungen noch für 4 bis 6 Wochen volle Beschäftigung.

Der Hauptartikel der Handweberei waren Satinstreifen, d. h. Kombiaationen von Atlas- und Sammetstreifen, ferner alle mög- lihen fleinen Phantasie- Artikel. eine große Rolle.

Glatte Sammcte wurden ebenfalls, wenn auch bei etwas gedrückten Löhnen, in größeren Mengen auf Handftühlen gearbeitet. Auch füc den nächsten Herbst sind troß größerer Beschäftigung der Stofffabrik die Aussichten für die Sammetfabrik nicht schlecht. Vervollkommnung der mechanischen Stühle können glatte und gemusterte Sammete und Plüsche jetzt fo billig hergestellt verden, daß sie ein Konsumartikel auh der weniger bemittelten Klassen geworden find. Der Sammet- bezw. Plüschkonsum war in Deutschland ein be- in England bis Ende September n _ Das Seschäft nah den L Staaten von Amerika war ein re<ht gutes, auch scheint für das Jahr 1887 der dortige Markt dem Plüsch günstig zu bleiben. Speziell von New-Yorker Hausern find große Frühjahrêsaufträge nach hier ertheilt

beimessen wollen, : mangelhaften <risten über Arbeiters<uß u. \. w. un- beacbtet bleiben. Dieser Beweis ift nicht geführt worden und er kann nit geführt werden. Aus den Fabrikinspektoren-Berichten erßbellt, daß ih die Fabrikanten langsam und vielleibt oft widerwillig auf die zum Schu der Arbeiter erlassenen geseßliwen Bes gerihtet haben. Wer troßdem we allein na< einer Vermehrung der Fabriktinspckttoren fonscquenterweise auf ten Standpunft der Sozialdemokraten fommen die am liebsten für jede Fabrik und für jeden Fabrikarbeiter einen

immungen ein- | und Plüsch

der geringen Zabl der Besuche

vaupt für alle Artikel,

näbernd die Löhne von 1883. die Sozial- toren ange-

Um fo mehr werde der

Der Arbeiter hat

Z Ç o Das Alles i friedigender, dann aber bedeutend nach. follte eine Vermehrung der

Wir denken

Reglements eingez;wängt Uebertretung herausfordern, Unfallverhütungsvor schriften troffen und die Beachtung wird. Eine Einwirkung auf die Sozialdemokratie erwarten wir von : Sozialdemokratie inspektoren gefordert, um mit ihnen neue Organe für den Klassen- fampf zu gewinnen. Nicht als Schüger der Arbeiter, sondern als Chicaneure der Arkeitgeber hat sie bieselben betrachtet, und sie wird niht aufhören, gegen die Mangelhaftigkeit der Finrihtung loszuziehen, so lange sie nit diesen ihren Wunsch erfüllt sieht.

Mitwir verständliche itwirfung innegehalten

Plüschartikel Sammetbänder Seidenbänder . halbseidene Bänder ganzscidene Stoffe halbseidene Stoffe Sammetwaaren .

es vorigen Iahres eine Krisis zu überwinden hatte, wel<e in L Iabrzehnten, namentli in Bezug auf den Tiefitand der Preise, no< nit errei<t wurde, vermo<hte im Herbît vorigen Jahres dur< Konventionen der Werke in den einzelnen Montanindustrie- Produktion und dur< Fest-

zeigen

man sieht Bestimmtheit Zu dur< ten Umstand, fischen und rheinishen Werke no< für mehrere Monate mit Bestel- lungen befeßt sind, thatfräftigst unterstüßt, und man darf hoffen, daß nah dem diecêmaligen langanbaltenden Winter das Frübjahrsge\<äft sehr bald neue größere Ordres den Werken zuführen wird. Auch Eisenmarkt verhart mit Auss{luß des Glas- r welcher von der Spekulation stark beeinflußt ter Haltung, und find fogar in neuester Zeit weitere Preissteigerungen sowobl im Siegenschen und Ruhrgebiet als au in Besterreich, Luremburg und Belgien gemeldet worden. Einer amerika- nishen Nachricht, wel<he einer zu erwartenden gescßlihen Regelung des Eisenbahntarifwesens wegen, von einer gewissen [ spätere Eiscnbahnbauten berichtet, kann keine größere Bedeutung bei- gemessen werden, weil solche nur von einer ganz geringen Abshwächung für Brucheisen fvriht, dagegen unveränderte Festigkeit der Schienen- der deutshen Eisenindustrie die in voriger 19 Sekfundärbahnlinien, neue Geleiseanlagen 2 wofür Summe von 71 334 090 Æ bewilligt worden, in diesem Jahre vielleict noch gar ni<t zu Gute fommen follten, fo wird dieser Mebrbedarf in den nächsten in Schienen, Kleineisenzeug und fonstigem Eisenmaterial zur Folge

D

_ Das „Deutsche Handelsarchiv“ meldet aus Kre- feld (Mitte Januar): Der Schappeverbrauch blieb im IT. Semester 1886 ein außer- ] Der andauernd gute Absatz von Seidenplüschen und die obne Unterbrebung volle Beschäftigung der mechanischen, \o- twebstühle befestigte und erhielt auf ihrem Stande, _abe ber, als die Fabrik zu der Gewißheit ge- langte, daß sie den garzen Winter hindur< gut beschäftigt bleiben und die Mode für Plüshe und Sammete sh günstig erhalten würde, bedeutende Einkäufe auf Lieferung, wel<e eine Preissteigerung von wa 3—4 9/9 zur Folge hatten. j Die Seiden-Sammet- bezw. Plüschfabriken hatten in den leßten 6_ Monaten anhaltend vollen Betrieb, und die Zahl der mechanischen Sammetstühle wurde wieder vermehrt. Dadur<h wurde auch der Ver- brau< von baumwollenen Garnen ein größerer, jedo< blieben die | i ._ obgleih der zu den meisten hier zur Ver- arbeitung kommenden Garnen verwendete Rohstoff die egypvtische pa ¿ bedeutenden Preisschwankungen unterworfen war. Im 11. Semester und namentli< in den leßten Monaten des ih die _ erbältnisse der Seidenstofffabriken er- lie t. Die Stofffabrik arbeitet zwar in Folge der ungünstigen Verbältnisse der lezten Jahre und der Bevorzugung sammetartiger Gewebe dur< die Mode mit wesentlih verringerter Stublzahl, aber der Gang der

Fabrik

2

Es waren

Die Neuaufstellung mechanischer Stühle und Vergrößerung der Beiriebe sind im Jahre 1886 sehr bedeutend gewesen und halten un- unterbrochen an.

Aus den Konsulardistrikt Krefeld wurden nah den Vereinigten Staaten von Amerika ausgeführt :

im Jahre 1886 Werth: Dollars. 987013

15 292

3471

119 978 799 429

. 2331 925

zusammen 4 257 108

Centralblatt fürdas Deutsche Rei. Nr. 12. Inkalt- Allgemeine Verwaltungssahen: ErsHeinen des Handbu<s für das Deutsche Reich auf das Jahr 1887. Finanzwesen: Nachtrag zur Na<hwetïung über Einnahmen des Reis vom 1. Avril 1889 bis ; k i L Steuerwesen: Ergänzung der Be- stimmungen über die zollfreie Einfuhr von Produkten der deutschen Í Bestellung eines Stations-Controleurs. wesen: Verlegung der Geschäftsrä: me des Reichs-Versicherungsamts. Konsulatwesen: Bestellung eines Konsular-Agenten. Exe Ertheilung.

Ende Februar 1887. Zoll- und

Seefischeret.

Versicherungs-

: g ein Erequatur- ( Marine und Schiffahrt: Uebersicht über die Zahl der von deutshen Behörden 1886 ausgefertigten Le Polizeiwesen: Ausweisung ron Ausländern aus dem Reichsgebiet.

Amtsblatt des Reichs-Postamts. Verfügungen: Vom 18. März 1857. feitsmeldung telegraphischer Postanweisungen im Verkehr mit Bayern. Zulässigkeit von Postpacteten im Verkehr

Schiffs-Mekßbriefe.

s. Nr. 16. Inhalt : Nacbsendung und Unbestellbar-

Vom 18. März 1887. mit British-Honduras (Belize).

Archiv für Post und Telegraphie. Nr. 5. Inhalt: I. Aktenstüce und Aufsäße: Die Leistungen der Reichs-Telegraphie während der Zeit der Störungen im Post und Eisenbahnverkehr im Monat Dezember 1886. Das belgishe Post- und Telegraphen- wesen im Jahre 1884. Abgrenzung der deutschen Kolonialgebiete i it Südwest-Afrika. Landkarten, ihre Herstellung und ihre Fehblergrenzen. (Fortsetzung.) I]. Kleine Mittheilungen : j : und Telegraphenverwaltung eputirtenfammer. Aenderung des Zeitungs- und Drucksachen- Die Welt-Ausstellung im Jahre 1889. Postverhbältnisse : Römischen Reichs. III. Literatu der Cimbrischen Halbinsel.

Ueberschau.

Iustiz-Ministerial-Blatt. Nr. 12, Inhalt: machung. Erkenntniß des Reichsgerichts vom 1. Dezember 1886.

Cénittäalbläatt der Bauvgrwältung. Nx. U Personal-Nachrichten. i Carrara am Dnegasee. Ein Glü>wunsch der deuts<hen Baumeister zum 90. Geburtstage Sr. Majestät des Kaisers. : prüfung im Baugewerbe. Eine Schmiedearbeit vom Jahre 1667 Neuer Kanal von Amsterdain nah dem Rhein (Merwede-Kanal). Ve Mündungs-Sturzwelle im Fluthgebiet der Seine. Sicherung gegen das vorzeitige Umftellen der Weichen. tello-Feier. Reise-Unterstüßungen \{wedischer Techniker Seitens des E Höchster Glockenthkurm in Rußland, Ehrendenkmal für General Grant. Eisenbahnen in British-Ostindien.

Bertchte aus

der französishen Post-

Tarifs in Franfrei. E 2 des Heiligen ratur des Ve-:kehrswefens: Poleographie Von Prof. Dr. phil. K. Jansen. Stutt- IV. Zeitschriften-

den Zeiten

I. Engelhorn.

E . G Zen l i Inhalt : Amtliches: Nichtamtlithes : Die Meister-

“-

_ T,

Jahren doch größere Ordres

Vermischtes:

Statistische Nachrichten.

Beröffentlichungen in der Zeit vom

Kaiserlichen Gesund- c i i bis 19 Ma c von je 600 Bewohnern, auf den Jahresdurchshnitt bere<net, als gestorben gemeldet: in Berlin 19,6, in Breslau 28,0, in Königsberg 26,3, in Köln 8baden 20,0, in Hannover 21,1,

heit8amts

27,8, in Frankfurt a. M. 24,7, Kassel 24,5, in Magdeburg 224,4, in Stettin 27,5, in Altona in Straßburg 28,6, in Mey 30,6, in Mün / in Augsburg 41,7, in Stuttgart 16,1, in Karlsruhe 19,3, in Dresden 25 in Braunschweig 22 in Hanburg in Prag 834,8, in Triest 33,4, in Krakau t Be 270, in Liverpool 26,6, in Dublin in Edinburg 19,6, in Kopenhagen 21,7, in Stockholm 21,5, in Christiania 18,2, in St. Petersburg 32,4, in Warschau 22,2, in Venedig 31,4, Ferner in der Zeit vom 20. bis 26. Februar cr. : Philadelphia 24,4, in i Kalkutta 28,9, in Bombay 25,7, in Madras 4

In der Berichtswoche hat die Sterblichkeit in den meisten Groß- städten Europas wieder etwas abgenommen und fleinere Sterblichkeits-BVerhältnißzahlen gemeldet. Städten wurde die Sterblichkeit besonders in den Städten der nieder- rheinis{en Niederung (Barmen, Elberfeld, Düsseldorf, Aachen, Duis- burg) kleiner, ferner melden Mannheim, Karlsruhe, Görlitz, fleine Sterblichkeitsziffern. Sterblichkeit M.-Gladbach,

in Leipzig 18,5, 29,9, in Pejt 36,8,

in London 20,44 in Glasgow : Odessa —,

Alexandria 34,3. in New-York 24,8,

in Turin 56,

er L is [timore 19,1, mi 0 Neben Aufträgen auf s{warze und farbige ganz- seidene Stoffe (Merveilleur) gingen auh fol<he auf seidene und halbseidene Futter- und Besaßstoffe ein. Carreaur für Kleider und Pußzzwe>e waren sehr beliebt, die Fabrik war darin gut beschäftigt und fonnte den Mitbewerb mit dem Aus- lande in erfolgreiher Weise bestehen. welche sonst {wer Lieferungsaufträge zu erhalten waren, wurden sogar mit längerer Lieferungézeit in Bestellung gegeben. Scirm- und Kravattenbranhe war ausreichende Beschäftigung vor- es sogar für mancze Artikel, an Webern fehlte, und diese nur nach be- deutender Steigerung der Lohnsäße zu finden waren. Atlasfen war das Gescbäft s{<wa<h; von wohlfeilen stückgefärbten Satins waren bedruckte Arten zu Kravattenzwecken hinreichend bestellt. Außerdem fertigte die Stofffabrik nah wie vor sammetartige gestreifte Die mechanis<en Webereien für feidene Die Stofffabrik hat

Halb- un nzseidene s O d ganzfeidene Von den deutschen

Auch \{<warze Stoffe, für Mieshade

La ¡l _Wiesbaden, iß, idon, Edinburg, Christiania u. a. Fur die Jahreszeit ungewöhnlich hoch

xlin, Stuttgart,

DEIA i: e die für den Arbeiter Darmstadt , Allgemeinen

Athmung8organe zur Meldung gekommenen Sterbefälle, wenn auch deren Zahl in Berlin, Dresden, Breslau, Bremen, Frank- furt a. M,, Hamburg u. a. noch immer cine bedeutende war. Brechdurchfälle seltener, nur in München, Breslau, Danzig, St. Petersburg, in gesteigerter Zahl zum Tode. Die alters an der Sterblichkeit blieb im Ganzen eine 1näßige. Lebenden starben aufs Iahr berechnet, in Berlin 53, Infektionskrankheiten Unterleibstyphen

Erheblich le 10 ) In halbseidenen Entzündungen

an Katarrhen der Luftwege

Darmkatarrhe

heilnahme des Säuglings- Von 10 000 N in München 90 H Í » Namentlich die S Keuchhusten, von Masern und Diphtherie So haben Masern in Breslau, Köln, Frankfurt a. M., burg, München, Paris, London, Liverpool, Berlin und Augsburg ctwas weniger krankungen an Masern kamen dien, Edinburg, Stockholm in in gleicher und nur aus dem Reg.-Bezirk Schleswig in geit zur Berichterstattung. n S fieber war in Berlin, Danzig, Pest cine kleinere St. Petersburg cine größere. der genannten Städte Diphtherie Königoberg, Christiania

Sterbefälle mitgetheilt. 0 St. Petersburg mehr, Sterbefälle hervorgerufen ;

jedoch aus Berlin, dem Reg.-Bezirk us Breslau

rortor 25h gericrt 3 api

verminderter,

: Zahl der Sterbefälle Schar \ U „tin Wien, London un Neue Erkrankungen werden in geringerer Zahl gemeldet.

» Ta S R war in Berlin,

Auch Seideaplüsh spielte wieder

Die Sterblichkeit

fie in Kassel,

Straßburg,

Kopenhagen Magdeburg, Braunschweig, Wien, Prag, London, Paris und St. Petersburg cine größere wurde. (Erkrankungen verminderter, Kopenhagen i

Negierungsbezirk Christiania, l St. Petersburg eine Abnahme fälle und Erkrankungen, nur in Berlin war die gahl der crfleren eine erheblich größere als in der vorangegangenen Woche

typhus kamen aus London und Warschau je 1, aus Sk Todesfälle, aus letzterem Ort auch 2 Erkrankungen zur Mittheilung ; auch wurden aus St. Peteräburg an Nückfallsfi eber berichtet, ])tarre kamen aus Berlin und Kopenhagen aus beiden Städten je 1 Erkrankung zur Kenutulß

cin sehr guter, Petersburg

Grkranfungsfälle An epidemti| T odesfälle, und Der Ke u e London stieg die Zahl der Todesfälle. RNosenartige Entzün *zellgewebes Kopenhagen nicht selten. Königsberg, St. Petersburg 4, aus Warschau 5, aus Paris 7, aus Pest 10 Franfungen an Pocken aus dem MNegierungsbezirk Aachen burg 25, aus Pest

Einzelne Sterbefälle an Pocken wurden

aus Berlin, aus Wien 8, aus St. Peters»

32 zur Meldung.

Kunst, Wissenschaft uud Literatur.

In Carl Heymanns Verlag, Berlin, erschien eine Grläuterung „Bau-Polizei-Ordnung für den St vom 15, Januar 1887“ unter Berücksißtigung der Rechtsprechung und der einschlagenden Bestimmungen der übrigen Deutschen Baus- von Karl Hil! e,

beider Rechte