1887 / 95 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Erster Gegenstand der Tagesordnun

ziehung der Fabriken u. s.w. mit Präzipualleist E Fen Wegebau in der Provinz Sachsen. bin, daß au

wegen Ausdehnung der hier für die Prooinz Sachsen troffenen Bestimmungen auf Westfalen dem nächsten Land werde gemacht werden.

Der Abg. Knebel äußerte einen gleihen Wunsch für Rheinprovinz.

Der Minister für Landwirthschaft, Domänen und Forsten, on-

Dr. Lucius, erklärte, daß die Staatsregierung den sequenzen dieses Gesezes sich nit entziehen werde. Aus

Provinz Sachsen sei ein Wunsh na< Erlaß eines Geseges erfolgt; sollten andere A ähnliche Wen äußern, so werde die Staatsregierung dieselben in Erwägung Ein allgemeines Gese über diese Materie könne nicht erlassen werden, weil in einzelnen Provinzen bereits ähnliche

ziehen.

Bestimmungen beständen.

Der Abg. von Pilgrim spra<h si< im Sinne des Abg.

Dr. Freiherrn von Schorlemer aus.

Cn - Der Abg. Dr. Wehr-Deutsh:Krone würde eine generelle

Regelung der Frage lieber gesehen haben.

Der Abg. von Rauchhaupt stellte si<h auf den Standpunkt

der provinziellen Regelung.

__ Dem gegenüber erklärte der Abg. Dr. Wehr, daß er sogar eine allgemeine große Wegebauordnung für r eco

halte.

Der Gesezentwurf wurde darauf in dritter Berathung

definitiv angenommen.

Es folgte die dritte Berathung des Ges f s l L jeßentwur]ss, betreffend die Vertheilung der dffentliden Lasten d 1 Gründun neuer Ansiedelungen in der Provinz Lino tee Auf Antrag des Abg. von Schwarzkopf wurde der Geseß-

bei Grundstücfstheilungen und die

entwurf en bloc angenommen.

Der Entwurf einer Haubergordnung y ( e D ür den Dillkreis und den e TweRoralItreis "Dri in

dritter Berathung ohne Debatte angenommen.

Hieran {loß ih die zweite Berathun s 0 i _zweite g des Geseß- entwurfs, betreffend die Feststellung der getan

gen für Volksschulen.

Die Diskussion begann bei 8. 2, welcher nah dem Kom-

missionsbeschlusse lautet : Werden von den Schulaufsihtsbehörden für eine Volkss{<u

Anforderungen gestellt, wel<he dur< neue oder erhö if

( , welche öhte Leistu

y zur Unterhaltung der Schule Verpflichteten zu gewähren sind, Le wird in Ermangelung des Einverständnisses der Verpflichteten ae zu gewährende Anforderung, foweit fol<e innerhalb der geseß- ichen Zuständigkeit nah dem Ermessen der Verwaltungsbehörden zu bestimmen ist, bei Landschulen dur< Beschluß des Kreisaus- \husses, bei Stadtschulen dur Beschluß des Bezirksaus\husses insbesondere mit Rücksicht auf das Bedürfniß, der Schule und auf

die Leistungéfähigkeit der Verpflichteten, festgestellt.

Dabei entscheidet über die Fra s Einverständnißies i

r di ge des Cinverständnißes i , wr Aller, wel<he als Mitglieder einer Gemeinde oder eines Sdul- verbands (einer Schulgemeinde, Schulsozietät, Schulkommune 2.)

, [ ß E meinde oder des Schulverbands, beziehungsweise der Bug iee

unterhaltungspflihtig sind, der verfassungsmäßige

verfassungsmäßigen Vertretungen.

Dazu lag f j Helle vor : Das Haus der Abgeordneten wolle beschließen:

1) Den Gesetzentwurf an die iss wies A e Kommission zur erneuten Be

2) Im Falle der Ablehnung des Antrages unter 1 im $

N:

Abs. 1 der Kommissionéfassun S insbes

bs. 1 der i: fassung an Stelle der Worte: „insbesond m N das Bedürfniß der Schule und auf die E fähigkeit der Verpflichteten“ zu seßen: „unter Beobachtung der All-

in Auf Zi preußishen Volkss{hule vom 15. Oktober 1822 (Minist ial

gemeinen Verfügung über Einrichtung,

für die gesammte innere Verwaltung S. 274)“.

Nach einigen einleitenden Worten des Berichters es Berichter ‘s Abg. Barth, nahm der Abg. Zelle das Wort,) E Buri E der Vorlage an die Kommission zu beantragen. us der Vorlage sei gar nicht zu ersehen, was der Kreisaus- Jn der Kom-

{uß in der Frage eigentli<h zu thun hab uf e. mission habe der A edlfar daß die Regierung von dem Odium solle, welches sie jeßt in Schulsachen

nur erklärt,

auf sich der Prügelknabe für die Regierung zu sein ügli pg i Dla scheine alles beim Alten btelBen zu ola e M E gera solle alle Befugnisse allein behalten. Worin \ olle denn Be t übedtai 1d Mitwirkung des Kreisaus\chusses bestehen ? d ommission habe die Lücke der Vorlage ausfüllen wollen, D er man könne aus ihrem Beschluß nicht ret klug werden. Bie solle der Kreisaus\huß eine Bestimmung, welche die Re- gierung getroffen, annulliren? Ebenso sei niht zu ersehen aud die eeststellung der Leistungsunfähigkeit der Gemeinden s d g ver zug oder Bezirksaus\huß vorzunehmen sei. L Fa bg. Hansen erklärte , daß die freikonservative Partei M A N annehmen werde und zwar mit dem Amendement es Abg. Dr. Friedberg, welches die Dauer des Gesetzes i eine bestimmte Zeit beschränke; das Gesez komme einem f gemein empfundenen Bedürfniß entgegen. Manche Bedenken E p allerdings gegen die Vorlage vor. Aber die Gefahr 3. B., daß durch die Selbstverwaltungsbehörden die Schulein- Son vershlehtert werden könnten, sei niht zu groß Srfivent A a e E O, der Regierungs- Recht, Beschlüsse der Selbstve sförper- [E zu beanstanden. Der zweite Siiraa A M Dr, Virchow sei unannehmbar. Werde die betreffende estimmung angenommen, so werde eine Thätigkeit des Kreis- a “den M O O ena: ur diese Hinter- 1 zxalk' hen „Bestimmungen“ indi ea a erar, Die Beschränkung des Geicues ui B ju beseitigen e Möglichkeit, wenn es sih niht bewähre, er Abg. von Meyer (Arnswalde) führte aus seß- ae A, Uns erte B) Et ul dee Bac: l } L er Selbstverwaltung ü Ds die materiellen Bestimmungen über die Sve agen ständen no< fkeineswegs fest; das müßte A E Fall sein, wenn man die Form ändern olle. Die geltenden Vorschriften beruhten auf alten und R. E Loi ea pie Sa e sei niht reht begreiflih ) : le Sache abgeben wolle; er werde nicht einmal eine Arbeitserleihterung sondern i hestigere Kämpfe mit dem Finanz-Minister baben Ln

war die dritte Be- rathung des Geseßentwurfs, betreffend die Heran-

i reiherr von Schorlemer-Alsi wies darauf | ( in andern Provinzen, namentli<h in Westfalen, ein dringendes Bedürfniß für einen ähnlichen Geseßentwurf vorliege, und spra<h die Hoffnung aus, daß eine Vorlage

olgender Antrag der Abgg. Dr. Virchow und

5

befreit werden

lle, x | 1 ) nehm müsse. Der Kreisaus\{<huß werde si<h aber dafür vauten ,

wenn die Selbstverwaltung die Forderungen der erung ablehne, müsse der Staat eintreten. un- rinzip, daß die untere Jnstanz immer von der Vorlage vollständig verlassen. lihe Entscheidung in die Hände von

ein sehr nahes Jnterese an der Sache hätten.

ge-

E in Sthulfragen beseitigt. Außerdem werde ein

Paez, eine Berufung vom Kreisaussu zu rovinzialrath, eingeführt.

ie Dem Amendement des Abg. stimmen. wieder aufzuheben.

Dr. Friedberg wolle er

der (Labischin) das Wort.

V. Civilsenats, vom $. Dezember v. Betriebes des Bergwerks ausgeschriebenen Beiträge (

schrieben und eingefordert sind. verpflichtet.

Beamte trat heute zu einer Sißung zujammen.

Der Erbprinz Bernhard vo Meiningen, Hoheit, L F

Vayern. München, 22. April. meldet. Die Natricht a s

tragen worden sei, bestätigt sich nicht.

Derselbe führt seit Geschäftsleitung.

Sachsen.

jenem Tage

Dresden, 22. April. le

FFriedrih August ,

4 des ¿Fabrice,

Kriegs - Ministers

deurs General-Majors von Tschirshnitz statt hatte sih hierzu in Begleitung des General-Adjutanten, General- B von Carlowiß von Strehlen in das Restdenzschloß 0s en. Se. Majestät übergaben die drei Fahnen an die von dem egimgnts-Comman Oberft Leusmany geführte Deputation mittels' einer Ansprachê. Nachdem Oberst Leusmann dem Aller- höchsten Kriegsherrh den Dank des Regiments und die Ver- Os unverbrüchliher Treue ausgesprochen, {lug der R selbst je einen goldenen Nagei in die Fahnenstangen ; De Majestät folgten Prinz S August, der Kriegs- inister und die anwesenden direkten Vorgeseßten des Regi- p Die Fahnen wurden sodann in den großen Schloßhof ge eitet, von der dort in Parade aufgestellten Ehren-Compagnie es 1. (Leib-)Grenadier-Regiments Nr. 100 nebst Regiments- musik und Tambourzug vorschriftsmäßig begrüßt und nahmen T in der Paradeaufstellung ein; die Deputation trat M den rehten Flügel. Alsdann erschien der König im E die Parade und die Fahnen salutirten, und die usik spielte: „Den König segne Gott.“ Se. Majestät nahm

s dem Abgehen der Front den Vorbeimarsh ab, und die G anns brachte nun die A dur<h das grüne Thor & ver die Augustusbrü>e nah dem Kommandanturgebäude M wurden sie zu dem um 1 Uhr 55 Minuten nah Döbeln G I G A e Miel Rie des 2. Grenadier- ; „Kaiser Wilhelm, König von Preußen“

S und nah dem Leipziger e a E E 4A A morgen die feierliche Uebergabe der Fahnen E aillone des 11. Jnfanterie - Regiments Nr. 139

Die Königin ist ; E : ivtébes inaetraen, st heute Vormittag von Brüssel hier

Württemberg. Stuttgart, 22. April. (S f

: Surtte el j : ¿ (ST.=U },

A ist gestern Abend von Nizza M R halbjährigen Abwesenheit wieder hier eingetroffen.

is 3m Dru> erschienen ist der Entwurf eines Gesetzes M die Herstellung weiterer Eisenbahn- L gen und die Beschaffung von Geld- mil ie L 2 M der Finanzperiode 1887/89, Gefordert lng f Z illionen Mark zur Herstellung der Linien von Leut- s is zur bayerischen Grenze und von Wangen bis zur E E erstere Linie ist zu 5200000, die zweite zu 1: veranschlagt; daran sollen 5 Millionen in der ¿inanzperiode 1887/89 aufgewendet werden.

Hessen. Darmstadt, 23. April. (W. T i He , 23. April. (W. T. B. Heinrich von Preußen und ia S A heute im Beisein des Großherzogs eine Deputa- ion der Residenz Darmstadt, welhe eine Glü>- wunschadresse überreichte. ;

Oefterreih-Ungarn. Wien, 22. April

L, Herrenhause begründete heute Sb mecti X den E, Da M e E Sprachen-Ver-

ung. ister-Präsident, Graf Taaff vertheidigte die Sprachen-Verordnung und sprad fi i bi Dea an eine Kommission aus, damit Gelegenheit ge- Le L Ausführungen Schmerling's no< mehr zu ent- u a ‘Der Antrag Schmerling wurde darauf, dem Antrage A Es Falkenhayn gemäß, einer Kommission von 15 itg E zugewiesen und dieselbe sofort gewählt.

anl e) ,„ 21. April. (Prag. Ztg.) Das Oberhaus ge- nigte heute die Bankvorlagen sowie das Militär- ver}orgungsgeseß, leßteres mit dem Amendement zu $8. 1 wonah die Bestimmungen des Gesetzes auf die Militär-

Re- Das r i _nur nah bestehenden Vorschriften und Gesezen entscheiden solle, werde Man gebe die willkür- Leuten, die do< meist s Durch die Vorlage werde die absolut nothwendige einheitliche Entscheidung anz neuer g N an den esser wäre es, die ganze ¿Frage bis zum Erlaß des Schuldotationsgesezes ruhen zu lassen.

in - e 9 U- Nach fünf Jahren werde man froh sein, das Gefeß

Bei Schluß des Blattes nahm der Abg. von Tiedemann

Jst ein Miiglied einer Gewerkschaft in Konkurs gerathen, so haben nach einem Urtheil des Reihsgerihts, J., die zum Zwe> des : ubußen) den Charakter von Verwaltungsausgaben und demzufolge von Massekosten, wenn sie für den in die Zeit na der Konkurs- eröffnung fallenden Betrieb erforderlich sind und zur Verwen- dung kommen, gleichviel ob diese Beiträge vor oder nah der Konkurseröffnung über das Vermögen jenes Mitgliedes ausge- Dr : Der Konkursverwalter ist in diesem Falle zur Zahlung der vollen Zubuße aus der Masse

Der Disziplinarhof für nichtrihterliche

z Ber Sachsen- Y ing t, Oberst-Lieutenant und etatsmäßiger Stabsoffizier des Kaiser Franz Garde-Grenadier-Regiments Nr. 2, hat sich mit kurzem Urlaub nah Dresden begeben. T #2

22 . Die „Allg. Ztg.“ u daß die Leitung des Justiz: tinisteriums dem Staatsrath von Pfistermeister über-

i Se. Königliche i der Prinz-Regent hat am 19. d. den Staatsrath O E bart mit der Verwesung des Justiz-Ministeriums betraut. bereits die übertragene

| Í den, 22.2 (Dr. J.) Heute Vor- s 11 Uhr fand im Spiegelsaale des Königlichen S<hlosses ie feierliche Uebergabe der Fahnen durch den König an eine Deputation des neuerrichteten 11. Fnfan- terie-Regiments Nr. 139 in Gegenwart des Prinzen E Grafen von des Divisions-Commandeurs General:Li 1e, l n -Zteutena von Tschirshky und Bögendorff und des Sei Eon:

Der Rönig

Schweiz. Bern, 22. April. Der a „Die Anzahl unserer onsular-Niederl ¿{see im Jahre 1886 von 91 auf 94 erhöht. Jn dieser Diffe 24 Sa nicht mitgezählt, R P General- find die oder Konsulaten in der gleichen Residenz beigegeben fmulaten zählen also 118 Konsular-Agenten im Ausland. Wie in dea Lk jahren sind wieder zahlreihe Gesuche um Errichtung l Dn Vor: posten und daherige Dienstanerbietungen dem B nsular: eingegangen. Die Gesuche, betreffend Alicante Undes Dünkirchen, Guayaquil, Kopenhagen, La Calle - Mahé, Malaga, San Francisco, Stettin, Troyes, Lübed, und La Valette, wurden niht berü>sihtigt, da fi i einem wirklichen Bedürfniß entsprachen. g Beet ne nit Bundesrath die Errihtung von Konsularposten zog der schiedenen Bezirken der Republik Argentinien und Gri , lands, in Mannheim, Nashville, in Schweden, in S Tiechen: und in Pretoria in Erwägung. Die Frage der Erri, Jose neuer Konsularposten in Chile beschäftigt no< das (tung Departement. Es ist sehr schwierig, geeignete Ägenten lie weitläufigen Gebieten dieses Landes zu finden, in n unsere Auswanderung strömt, und do< wären für die S ehes gerade dort neue Konsularvertreter vonnöthen.“ Sthweiz

(N. Zürch. Ztg.) Der Auss{<uß des Natio raths für die Eintheilung der Nationalr ths, wahlkreise hat materiell dem Vorschlage des Bundes d: in der Meinung beigestimmt, daß nur im Wege der R reh des Gesezes über die Volkszählung vom Jahre 1860 de gegangen werden könne. Der Bundesrath wird eingel mas Se p: Jane 1888 Vor Volkszählung 2E

eine n isei i u eue ahlkreiseintheilung zu

Groß vritannien und Jrland. Londo

Gro ta . n, 23. Apri (W. T. B.) Das Oberhaus nahm in Pir S Sigung nach zweitägiger Debatte die irishe Boden éa Bill in zweiter Lesung ohne besondere Abstimmung d "d Laufe der Berathung hatte Lord Salisbury erklärt: ‘di Regierung betrachte die Landbill und die irische Strafrechtsbil als die wichtigsten Vorlagen, und wenn dieselben nit die

Majorität erhalten sollten, würde sie di L e votum ansehen. , de sie dies als ein Mißtrauenz:

_Frankrei<h. Paris, 20. April. (Köln i

ne Theil der Generalräthe hat fis für die Aufre altung der Unterpräfekturen, einige für die gänzlite Abschaffung derselben, fein einziger aber bis jeßt für den v0

Minister vorgeshlagenen Vergleih ausgesprochen. Der Präsident Grévy empfing heute Morgen die Mitglieder des internationalen Ajtronomen-Kongresses.

Jtalien. Rom, 22. April. (W. T. B)

4E E Ani 2 ist "General S, R De offen und wird mor

des Expeditionscorps übernehmen. R

Rumänien. Bukarest, 22. Apri T

t , 22. April. (W. T. B. S, ein Bruder des Lord Granville, ist, pa ie are erat eat s geitoien und gestern von de ngen worden. Derselbe wird si in eini Tagen von hier nah Wien Gicuden E M

Bulgarien. Sofia, 22. April. (W. T

E Corresp.“ wird gemeldet, daß die RéSridsen von d

O unter den Regierungsmitgliedern sowie über die xistenz einer der Regentschaft ungünstig gesinnten Militär

partei vollständig unbegründet seien.

Amerika. San Francisco, 22, Apri j ; erit S , 22. April. (W. T. B,) S Leopold von Preußen ist hier ein-

Afrika. Egypten. Kairo, 20. April. (A. C.) Di Abgesandten des Kalipha aus C pril. (A. C.) Die auf der Nilroute dahin rdfcsanti S N N

meldet: n wurds

-

Zeitungsftimmen.

Jn der „Berliner Börsen-Zeit 4 Les i er li ; en- un lesen wir unter der Ueberschrift: „Die Einschränkung “ois rheinisdy- westfälischen A: _ Wenn von dem neuen Statut der Westfälischen Berggewerkschafté- e und von der durch dasselbe herbeizuführenden Beers der as enförderung eine Besserung der Nothlage des rheinish-west- fälishen Kohlenbergbaues au< nit erwartet werden kann, so ift die e Genehmigung des neuen Statuts doch aus dem Grunde Reda zu begrüßen, weil die Anhänger des Dogmas von der E roon im rheinis<-westfälishen Revier und von der ; nfehlbarfeit der Produktionébeschränkung nunmehr in der Lage sind, dd Beweis für die Richtigkeit ihrer Lehre erbringen zu können. Wäre E enen Bortage die höhere Zustimmung versagt geblieben, so würde ee g aguna, für das ferner unausbleiblihe ergbauliche Elend im Md E T S gemacht und dem Ministe i n werden, er habe der rheinisch - westfälishen A den Weg der Selbsthülfe versperrt. Lo ere Vorwur if Jett N mehr mögli<; der von den Kohlenindustriellen selbst gew e Weg zur Anbahnung besserer Zustände liegt offen vor ihnen. Sreili< wird das Ergebniß des Wandelns auf diesem Wege ein ia sein, aber je srüher dieser neue Versuch seine Erfolglosigkeit gange g haben wird, um fo eher wird man von solch lid ver- fehlten Maßnahmen zurüd>fommen, wel<e dem Ergreifen wirklih Ie ETeE E nur arde im Wege stehen. n verschiedenen Seiten ift wiederholt auf di \pli des , Theinish-westfälischen Bergwerksbesibes als La Ca e E worden. Wird dies allgemein als ri<tig anerkannt, dann ay Sage für künftige Verständigung über gemeinsame erfolg acn e aßregeln zur Beseitigung des Nothstandes gefunden; man a un ots méhr gegen die vermeintlihe Ueberproduktion an- Gunpf c Le A E E dabin richten, theiligen Ee z beseitigen S 0E A S __ Mag die Einschränkung der Förderung dur freiwillige Ver- eim gung, mag sie dur< Zwangsmittel Keil E e E fas i erselbe; die rheinish-westfälishen Zechen werden in dem- L fu Verbältniß an Abnehmern und Absaßgebiet einbüßen, in welhem Ie ihre Föôrderungen zurü>s<rauben; höhere Preise werden sie dadur a f t teten, aber höhere Selbstkosten. Angenommen: die Eir- [Gen g. cttao! 10 oder 20%, so wird dieser Ausfall dur< fremde N en ge e>t werden müssen, und zwar auf der Außenlinie, wo die 5 einis<-westfälishe Koble nur immer mit fcemder Konkurrenz im a E Muni Ae Lee G ie edes aufhören, die Ge- : ‘eiter nah dem Kohlenrevier zurü>gedrängt werden, denn die vorrü>ende Partei folgt der wei : au -. . e em Be un werden für Rbeinland-Westfalen nur weilenden au für E rel L 80 Prozent der seitherigen Produktion übrig bleiben, mitbin edarf an und die Na<bfrage nah rheinish-westfälishen Kohlen

geisilihen ausgedehnt werden.

um 10 bis 209% zurüdgehen, und zwis ü i ( i 4 zwischen den üb en Abnehmern einerseits und den produzirenden eben Lin

bot und Be éränfung

en. .

derung i Ì : werden eben?o viele

wie heute. Es liegt C, damit cin a das Kind der D e fi naturgemaß aus

.

dieser Zer!

j irfungen derblichen Wir g e will man O 228! a ng “ung der Förderung, See rweise gesehen. Z November v. : 94 Séammtfoblenvertrieb im zu legen. zemmen, da “ctenscliche c Vorslag

E gegen Bemerkungen zu

n Wir hatten damals feine ¿ fommt ab 1c, jondern 128 “l¿rmeisten Fallen M Inten, mögen diese au

die Sade.

E - L 74 zu überleven, t) Besserwissers gerathen fann.

eiStigen Frage n09 «eils in der selten

<mals Ueberzeugung,

_—-

bessere

> der Hoffnung, daß eine Durébru< fommen werde. Die „2 i ¿ufern über un)ere Handelspolitik : Die Angriffe,

eimen Ó außerordentli seltf “bienden Erfolgen derselben,

reidish und eifersüchtig beklagen. An Franfreih mat i :nmer füblbarer; man wel, Fonfurrenz nach dieser langt. Franfreich hat im Jahre Mark deutscher Produkte ranzósisder Waaren na< Deutschland Mark. Besonders

rdustrie (78,7), industrie (9), der industrie (13,5),

Frankreich hielt bei den meisten dieser Zweige zwar der Einfuhr j Textilindustrie u j : ber wesentli<h geringer in

in einigen fogar, wie

übertra? sie dieselbe, |

Stand,

Industrie, der Thon- der Holz» und waaren (3 Millionen). messen, welber fich erinnert, Industrie früher und speziell den übersecishen Kindern atanut, daß Deutschland im

Was das

lardé auf diesem Gebiete.

-.

¿laubten, das Leben s<wer zu machen. lande, wie in den allgegenwärtigen Deutschen gegenüber, Jaan, in Tunis. Der

am au

Kenntniß er au< gar nit darauf an, e

aufgenommen im Werthe von i hr na< Frankrei aus

starf war die Einfu aaren der Textil»

Deutschland in Brennstoffen (15,8 Millionen), W der <hemis<en Industrie (13,6), Metallindustrie (22 Millionen), ter Lederindustrie (20), der Pap bremen Getränken (11,4), Zuter (5), Kurzwaaren (8).

l je war a ) und Glasindustrie (sie betrug nur 3,8 Millionen),

auf dem deut haben französis Begriff stehe, fúgeln und selbst England den Rang abzulaufen.

In England verfolgt man aufmerksam

d,

Berichten konstatirt w

i r Deutsche verkauft billiger, 4 zber jedenfalls zwe>entsprechender, und ist zur Stelle, wo er nöthig

Nafrage genau fo bleiben, wie sie vor der : d. b. zum Vertrieb der verminderten in dem verfleinerten Absaßfelde mit seinem geringeren

Arbeiter berumlaufen und die Preise ver- uns nihts ferner, wie den Zeenverwal- en Vorwurf machen zu wollen, die beutige Vertrieb2- Zersplitterung des Ber litterung E

e 1. dias - . . % t bei der Kohlcnförderung, sondern beim Vertrieb treten die - der Zer'plitterung des Bergwerksbesißes zu er dem Uebel steuern, so fann dies nit dur sondern nur dur< Umgestaltung der jeßigen In Nr. 536 der „Berl. Börsen-Ztg.“ vom haben wir bereits den Vorslag gemacht, den Ober - Bergamtsbezirk Dortmund in eine Eine shlagende Widerlegung ist uns niht zu Gesicht hat man versu<t, unsere bemängeln ;

ng

“ackiet werde in ähnlicher Weise, wie von uns darge aae ver-

ori 56 73 w

„Med>lenburgischen Landesnachrihten“

welche die freisinnig-freibändlerische Presse auf die „enwärtige Handelspolitifk Deutschlands zu richten nit müde ‘wird, k 4 8 gegenüber den thatsächlich über welhe si< fremde Nationen

die Erstarkung der deutshen daß man dort \i< alle M Deutschlands zu erschweren ; die geseßzgeberishen Projekte Richtung bin sind freilich no< nit zur Ausführung ge- i 1835 für etwa

gegen

Flec<tindustrie (5), in der Lederindustrie [l besagen will, wird Derjenige er- welche herrs<ende Stellung die französische {hen Markte einnahm. e Vertreter wiederholt an-

Frankreich weit zu über-

Fortschritte Deutsh- Die Handelsberihte der englishen Kon- befunden übereinstimmend,

deutshe Industrie anfangen, wo diese bisher fest zu ein

Ueberall findet sich im ird, der in Rußland, l angebli< \{le><ter,

die

if. Der englishe Konsul in Tokio flagt über

deutihen Flanelleinfuhr in rabm der Flanellverbrauch dort um Cinfubr um das Vierzehnfache, wuds, Der Grund liegt

Artikels,

und ail

in {lagen andererseits an ju dem Lieferungspreise hinzu, 1< mit 4% begnügt. in Taganrog bemerkt russischen Wünschen entsprehenden séließlih darauf eingingen, war

Deutschen und Schweden ihnen das ftindig wegs<hnappten. Und \&miedewaaren, Werkzeugen, Feilen, Zieln, wel<he von Deutschland, billiger geliefert werden. daß sie wie der St.

der

D

In Tunis wetteifern die Deutschen mit

der Die Engländer halten an Ort während der deu

Die Findigkeit der 2 Petersburger Konsul \{re! dung der hohen Zölle Baumwollfabriken in Russisch-Polen errichteten und dadur sogar ihren Moskauer Mitbewerbern gefährli< wurden.

i Belgiern, Franzosen und

Italienern, in Marokko überbieten die

M Tuchen.

Wir könnten diese Mittheilungen no< weiter vervollständigen;

ß um die freisinnigen Klagen über hen Handelspolitik ins Lächer- olitik niht alles prophezeit

die bisherigen werden indeß genügen, u die verderblihen Wirkungen der deutî lide zu ziehen. Was iît norden? Thatsächlih hat sie

Industrie und des deutshen Handels ni<ht nur

reitet, sondern die Wege geebnet Von der CThatkraft der

größten Theil die Entfaltung deuts

Industrie ab. Diese aber würde

maden, wenn sie nit dur< die Handelspolitik Wie in den englischen Berichten wlederho. die deutshen Konsuln wesentli im Dienste Reich steht hinter dem deutschen

ermuthigt werden würde. betont wird, arbeiten au 1 des deutshen Handels: „das Deutsche

Handel“, das ist es, was dem leßteren die weitere Entfaltung Absatzmärkte vecschafft.

tert und unserem Gewerbefleiß neue

Centralblatt für Zoll- und Steuerrvesen:

Vüßow. Konsulatwe]en :

seßes, betreffend die Ausgabe v weisung über Einnahmen des Reichs Marz 1887. Marine und jur amtlihen Schiffsliste für 1887. usländern aus dem Reichsgebiet. Die „Arbeiten aus dem

(Beibefte zu den „Veröffentlichungen des

Berlin, Verlag von Julius Springer,

¡weiten Heft 11. Bandes folgende

über ihr Verhalten im Wasser von Dr. M. Hocbstetter, in Gonsenheim und Finthen im

dieser Handelspc den Anstrengungen der deu: feine Hindernisse be- und den Unternehmungsgeist gefördert. Unternehmer hängt allerdings zum Handels und deutscher < nit so frubtbar bemerkbar wesentli gestüßt und Berichten wiederholt

Kaiserliche! Kaiserli 1887) e Auffsâye:

im fünstlihen Selterwasser nebst einigen verg Berliner Leitungswasser und Assistenz-Arzt I. Kl. Herb

Japan. In den leßten se<s Jakren das Zehnfache zu, während die deutsche die englishe nur um das Fünffache Billigkeit

ibren alten Stelle i tihe Zwishhenbändler Jahrelang weigerten si< wie der Konsul die englishen Fabri Pflug herzust Preis so ho e Pfluggeschäft vor der Nafe voll-

und

ähnli< verhält es Zapfen, Oesterreich, (

Deutschen

en

das Deutsche Reih. Nr. 16. Inhalt : Zeitweilige Errichtung Ernennungen.

t 1886.

Ausführungen dur De! ; j: B. ift gesagt worden, bezüglich der fünftigen Preisbildu

von die an, es bandelt fih ni<t um Uebrigens wissen wir sehr gut, daß es in den llen aussihtslos und thöriht ist, allgemein herrschenden ) nob so irrig sein, entgegenzutreten; aus» Za:elos deshalb, weil solhe Ansichten ihre Zeit haben müssen, um ie und thöôriht, weil man leit in den üblen Geru< Wenn wir gleihwobl in der boch- [s das Wort ergreifen, so geschieht dies eines- daß der jeßt einges{lagene Weg zur Keseitigung der Nothlage ein gänzlich verfehlter ist, und anderntheils D Einsicht endlich do< no< zum

der der Holz- und Flecht- terindustrie (7), ge-

abrifanten , e ellen, und als sie

Heugabeln, Rechen und Schweden und Amerika Deutschen ging so weit, ibt zur Vermei-

l Finanzwesen : Nach- weisung der bis Ende März 1887 stattgehabten Ausführung des Ge- von Reichs-Kassen\ L vom 1. April 1886 bis Ende Swiffahrt: Erscheinen des I. Nachtrags Polizeiwesen : Auswei]ung von

enGesundheitsamt“ <en Gesundheitsamts“, enthalten im ersten und Ueber Mikroorganismen leichenden Untersuhungen

erksbesttes; sie entwi>eln, wie

sei nicht neu, im

em Umstande ;

Industrie Mühe giebt, die

252 Millionen eine Ausfuhr 231 Millionen

Thon- und (Slas-

Die Ausêfuhr und <hemische

in (15), an Kurz-

In

Aus- Engländer dem in Marokko, in

die Zunahme der

des deutschen Mustern fest no< 16 °/o

einen den

<, daß wieder die sich mit Messer-

die Engländer in

deutschen

erleih-

einer Zollstelle in

einen. Nach-

im destillirten

Regierungs-Rath Dr.

von

rüfun Ges undheitsamts

ichen Gebrauch8gegenstände. ständen. 1875—1877. Von Dr. halt: Amtli(es: Erlaß

gierungs-Rath Dr. Gustav

Die Säuglingssterblihkeit im Centralblatt der B

Nichtamtliches: Zur Frage der s bauung bölzerner Eiëbreher. Das Polarplanimeter. Die Fried-

Die Ausbildung der Tewniker in Baugewerks{ule in Berlin. Dorn'’sche Prüfung der Zuggeshwindigkeit.

bof-Kapelle in Greifswald. Italien. Vermischtes: Dächer. Maßstab zur reuther +. Bücherschau.

Gafffy. Ergebnisse des Impfgeshäftes im Deutschen Reiche für das Jahr 1883. Mittheilungen der einzelnen Bu Wasserproben aus

vom 31

eines Gesetzes, betreffend den Verkehr mit blei- erihterstatier: Regierungê-

Artbur

ndesregierungen. Rudolstadt. . Juli 1885. Wolffhügel. Ueber blei- und zinkbaltige Technishe Erläuterungen zu dem Entwurf

Rath Dr. Guïtav

Deutschen Reiche während der Jahre Würzburg. » auverwaltung. vom 1. April 1887. Personal-Naétricten. Rau{beläfstigung. Di

Zusammengestellt aus den Ergebnisse der Gutadten des Kaiser- Berichterstatter: Re-

und zinkbhaltigen Gegen- Wolffbügel.

Nr. 17.

Die Er-

L Neus-

Allgemeine Versiche ist der Iahresgewinn von

Nachweis abfolgten Schuld Anleihe, über

D

zum

veräuf 3)

verabfolgt : Erlös von: h verschreibungen verabfo

von 1882: äußert: 29 000 000 A

98 954 268,50 M 8) verabfolgt : 20 000 009

Demnach betrugen die abfolgten Schuldvers vers<reibungen im Ne von 403 797 071,15

agio von 3,46 °/o, die von 1880 mit einem von 1,59 °/9, die von 1883 mit einem Agio ein Disagio von 1,51 Die Nr. hessis<hen Cen genden Inhafkk Hessen

Vergl. mét. Beob. gegenstände Ianuar Mainz 1886.

Jahrbuch) die Landestheile zur

war glei< Prozenten Pommern und Mel burg, Posen und Hannover und ländern: beide Sa! Hinterländern : Westf im gebirgsrei<hen S Pfalz, Baden, Bayerns 28 ©°/9 und Stammes an der feu

Ober- und

Vom vorde unter dem 16. April

Frühiahr,

zum Opfer

Ernte abgaben, ein Obsternte einstweilen Dr. Marx

gebung,

großer Theil aller Und dabei ist in

der Personal - und ot vit aaitin etrugen :

andere Oeffnung als

branntem Korn, Haf

aus Kartoffeln.

Gebirge Ziegenfleisch, fommt bloß füns-

Am 22. versammlung des V

Die Cholera Berichterstatter :

#

Westfalen und Es wurde Bericht

über die 1 verschreibungen der v1 den Kapitalerlös der dav 1 über die Vertheilung des Erlöses auf die verschiedenen Kredite bis t &luß des Rechnungsjahres 1884 1877: Schuldverschreibungen verabfolgt : 82 000 000 &; mit einem Gries v Axleibe von 1878: Schuldverschreibungen ert: 101 000 000 4 ; mit einem eichs - Anleihe von 1879: 68 000 000 MÆ; veräußert: ( 66 716 443,55 M 4) Reich8-Anleibe von 38 000 000 M ; veräukRert: 38 493 470, e lgt: 64 000 000 H; mit einem Erlös von: 64 938 035,15 M. Schuldverschreibungen verab

7) Reichs - Anleihe von 1 98 000 000 M; veräußert :

bei der Reihs-Hauptbank im

M veräußert. wurde mit einem Disagio von 5,14 °/%, 9 mit einem Agio von 1 1882 mit einem Agio 16 9/9 begeben.

# 1885 any Broß. Hessen 1885—86. L. &Fanuar 1887. P 1887. Wasserstände Vorläuf. Ergebniste des Sanuar 1887. Met. Beob. zu Schweinsberg Februar 1887. Ster

Land- und Forftwirthschaft.

Gür die einzelnen Theile Deutschlands hat Thb.

natürliche Veranlagung

landes u. \. w. mit den des Letzteren in O in deren Hinterländern: Branden- Sélesien 18 o, in ordseeti Sthle8wig-Holstein42 °/9, in deren südöstlihen Hinter- <sen und Thüringen 18 °/o, l alen, Hessen-Nafsau und Rheinland 26 °/9, ferner üudwest - Deutschland : in den sfrärfishen Provinzen Bayerns bayerischen Abdachung der Alpen sogar 58 °/o. li< Hannover und Shleswig- Holstein,

Württemberg 31 °/0,

Demnach scheinen nament Niederbayern und Südwe

Veranlagung zur Viebzucht zu besitz

den Nachwinter, dürfen da für unsere klimatischen desto bes! n sonders gilt diese Behauptung vom Ob früh hervorgelo>t werden, faït stets fallen. Für weil sammtliche Blüthenknoëpen beute Der Ansatz der Blüthenknosp Ausnahme der Zwetschenbäume,

Verwaltung un (Agrarstatistishes aus Bauernstandes ist

sekundärer Bedeutung,

Die Nahrung folcher 2 \<ließli<h eine pflanzliche :

Der Konsum au Süden ißt der Bauer in der e K Norden Kubfleisch.

se<smal jährli Le Maine sogar nur zweimal, zur Kirchwei Morvan nur einmal, zum Kirchweihfeste.

Anzahl Bauern über

Statistische Nachrichten.

von der Rei

Erlös von: 74

r Schul 68 000 000

einem Erl

883:

; mit

Reichs-Anleihe vor 46; veräußert —; Bestande bis zum reibungen 430 nnwerthe von

000 410

von 1879 mt 29 9/0,

von 2, 9/0.

381 der „Mittheilung tralstelle für die L C t fo Nerkehr bei den Telegraphen- Anstalten des Großh. Neiedere landw. Unterrichts-Anstalten im Todesfälle im Grokh. Hessen 1886. reise der gewöhnl. Verbrau<s-

Februar 1887. bli

Viehzucht dur Aerländereten

enburg 20 “/o, den

endli<h in den <ten nêrdlichen

_—

en.

ren Vogelsber : Ueber das heuri wir Verhältnisse

dies Iahr dürft

en, selbst welche reichlicher, vorhanden sind.

Quar> sagt im S<hmoller 1 d Volkswirthschaft

Die Lage anz vielfach eine schr gedrü>te und ärmliche.

Frankrei): Hypothekenschulden

Frankrei der Hypotbekarkredit no< dazu von da bei dem verhältnißmäßig großen Vertrauen

Mobiliarkredit welche auf dem [r

im Jahre 1820 . 1832 .

1840 . y 1885 Nach dem Census von

1851 ‘hatten 34

die Thür und sie besteht

er, Mais, Gemüse

im oder

!|Gewerbe und

d. M. fand in Münster

erwaltungsraths de nah dieser die erstattet über

Erlss von: 97 502 792,65 M.

Schuldverschreibungen ver: 98 000 000 Æ; mit einem Erlös von:

Schluß des Etats8jahres 1884/35 ver-

Die Reichs-Anleihe von 1877 die von 1878 mit cinem V18-

Beob. zu Darmstadt Februar 1887. Met.

<feitsverh. Februar 1887.

uns nit allzusehr in Klagen ergehen, er die Aussichten auf

‘ten befannten Maisrösten dann

_so daß Hoffnungen auf eine gute

1 817 535 nur ein einziges Fenster. Bauern ist unter

Rindfleisch ist Ebene Kalb- und

haupt niemals einen

der Bestand der Lebenéversiherungsfumme hundert Millionen Mark erreit und, 107 700 303 M s<on wesentli überschritten.

<ss<ulden-Verwaltung ver- | erprozentigen Reichs-

von veräußerten Stücke und

85. 1) Reihs-Anleibe von 82 000 900 Æ ; veräußert : 564 913,85 4 2) Reibs- verabfolgt: 101 000 000 MÆ;

dvershreibungen verabfolgt: M: mit einem Erlös von 1880: Schuldvershreibungen 38 090 000 M; mit einem Anleibe von 1881: Schuld- veräußert: 64 000 009 Æ; 6) Reichs - Anleibe folgt: 29 0000/0 M; ver- 8 von: 29627 147,15 verabfolgt :

1 1884: Schuldverschreibungen Ende März 1885 unveräußert gewesen: 20 000 000

009 MÆ,; davon sind Scbuld- 000 000 M. mit einem Erlös

Disagio von 1,89 9/o, die die von 1881 mit einem Agio von 2,16 °/9 und die von Der Gesammterlös ergab

en der Großherzogli andesstatistif* hat fol-

des Rheins am Pegel zu des Betriebs der Eisenbahnen Met. Beob. zu Kassel Anzeige.

Laves (S<{mollers der einzelnen < Vergleibung des Wiesen- u. \. w. festgestellt. Ersteres st- und Westpreußen 23 9%, in

feuchten Nordseeküstenländern : in den südwestlichen

Elsaß-Lothringen, Hessen, Provinzen

t-Deutschland eine natürliche

Darmst. Ztg.“

g berihtet die „Darn t besser gesagt |

ge Spätfrühjahr,

der Say gilt: je später das eine gute Ernte. Und be- st, dessen Blüthen, wenn e e der Fall \<werli< eintreten, no< in ihren Hüllen ste>en. an den Obstbäumen, ift, mit im Vorjahre eine vorzügliche

ller’schen „Jahrbuch für Gefeß- im Deutschen Reich“

des franzö sischen Ein lastet auf seinen Schultern.

vorberrs<ht. Die gesammten anzösishen Grundbesitze lasten,

8 853 894 968 Fr.

11 233 265 778

12 308 444 773

. 14500 000 000 ,

6 000 Bauernwohnungen keine

diesen Umständen fast aus- aus Brot, Suppen von ge- , aus Früchten und namentli sehr gering. Im Schweineflei]\<, im In den ärmeren Gegenden Fleish auf den Tisch; in vnd Fastnacht, und in In der Bretagne seht eine Bissen Fleisch.

Handel.

die regelmäßige Frühjahrs- Landschaft der Provinz

r Generalversammlung statt.

schaft f : stit Fahre 238 neue Mitglieder bei, dagegen {ieden 4 eibungsfapita

\<liekt mit einer Pfandbriefkapital ein weiterer Zuwa Fahre8re{nung im überwiesen, des verstorbenen Freiherrn von Droste C Vretde zu Koerde zum stellvertretenden zwetten gewäblt; an pers anwalt Nottarp zum Justitiar und Stellvertreter desselben. wäblt der Essen.

Stellvertreter der Königliwe s Wedel auf Sandfort ein\timmig

98 487 398 A Während die sfherungs-Abtheilungen von waren , Abtheilung , siherungs])umme 15 683 102 M,

1808 Policen mit 8 792 608 M. auf 29 048 Lebensversicherungs-Abtheilung stieg um 372 während die re<hnung8gemäße Prämienreserve fi< um d. i. 57,49/0 der Baar-Prämieneinnahme auf 17 694 202 Die Sterblichkeit unter den Versicherten als re<nungsgemäß zu erwarten war.

ultimo 1886 auf 15 883 000 M betrug aftiven der Viktoria

babn-Gesellschaft (

188 6. Dem Institut traten in diesem Mitglieder aué. betrug 3538500 Das Jabr Mitagliederzabl von 15% und cinem verzinslichen von 21 370 900 # Seit dem 1. Januar 1887 ift <s von 2 130 000 Æ eingetreten. Der Ueberschuß der Betrage von 41 577 Æ wurde dem Betriebsfonds Höbe von 13s 009 # erreichte. An Stelle ste-Hülshoff wurde der Gutsbesher Direktions-Mitglied Justiz-Raths Greve der Rechts- der Landrichter S<hücking zum Verwaltungérath wurde neu ge- Gutsbesißer Johann Terboven zu Frillendor!, Kreis Zum Vorsißenden deS Verwaltungsraths wurde der andratb Dr. von Borries auf Steinla>e und zu deffen Königlide Kammerherr und Landrath Graf von wiedergewählt. : < dem Geschäftsbericht der Viktoria zu Berlin, rungs-Aktiengesellsc<aft, für 1886 998 001 Æ der bêcste bisber erzielte und hat in 1886 die erîten in der Scblußziffer von Die Gesammtre]erven rreihten 20553 524 ÆÆ und die Gesammtafktiva die Höhe von Tranéport- und Einzel-Unfallver- zufriedenstellenden Resultaten begleitet der Lebensversicherung®- sogar 4575 Anträge über $1601 813 M Ver- cin; ausgefertigt wurden 3596 Policen über der Gesammt- Versiherungsbestand bob si darin um und stellte si< ultimo des Jahres Policen über 107 700 303 F Die Prämieneinnahme der ) 475 M auf 4118 414 Æ, 9 362 113 S, vermehrte. war um 263 446 M günstiger, Der Hvpothekenitand hob si Die Zinseneinnahme der Gesellschaft M mebr als im Vorjahre. Die Gesammt- um 2959411 M : Berliner Pferde-Cisen- F, Lestmann u. Co.) für 1886 betrug die Gesammt-Betriebseinnabme 623 907 K, um, 62 598 M mehr als 1885. An der Mehreinnahme partizipirt mit 34 443 M die Linie Charlottenburg—Lützowplay und mit 22 184 M die Hauptbahn Es wurden 4 255 156 Perfonen gegen 3 788 875 in 1885 befördert. Die Pferderation kostete durschnittli< in 1886 1,51 M gegen 1,56 H# in 1885. Die Betriebskosten einschließli Amortisations-Abschreibungen betrugen 560 012 Æ, die Gesammteinnahme 640 217 F Der Ueber- \buß berebnet si< mit 80204 Æ gegen 42 855 M in 1885 und 102 981 in 1884. Nach Abzug der Dotirung des Reservefonds mik 4010 e und der Tantièmen mit 10010 M blieben 66 229 F, von denen 65520 M mit 34 °/o als Dividende vertheilt werden follen. Leipzig, 22. April. (W. T B.) heute eröffnete Baumwollen-Garnbörfe war lebhaft besuht; Tendenz sehr fest, Spinner zurückhaltend, da dieselben auf längere Zeit hinaus voll beschäftigt sind. Meiningen, 23. April. (W. T. B.) In der heutigen ordent- lien und außerordentlichen Generalversammlung der Meininger Hypothekenbank wurden die von der Direktion und von der Ver- waltung gestellten Anträge einstimmig genchmigt. London, 22. April. (W. T. B.) Wollauktion. mung fest, Preise unverändert. St. Petersburg, 23. April. ( der neuen inneren 4% Anleihe v bei dem Bankhause S. Bleichröder in B worden. Für vollgezahlte Stücke der neuen 1 & bis # 9% Prämie gezahlt. Die gestrige Generalversammlung der hiesigen Diskontobank genehmig!e die Vertheilung einer Divi- dende von 45 Rbl. pro Aktie einsließlih der im Januar ausgezahl- ten Abs<hlagsdividende von 15 Rbl. : New-York, 22. April. W L B) F Wogthenberiht. Zufuhren in aklen Unionshâfen 14 000 Ausfubr na< Großbritannien 26 000 B., Ausfuhr na< dem Kontine 17 000 B., Vorrath 449 000 B.

im Iabre

r Zuwachs an Be

der dadur die

Stelle des verstorbenen

In den

Na

und

gingen in der Hauptbrane ,

921 056 M, 111 716 wudcbsen in 1886 Nach dem Jahreëberiht der

L C

Stim-

W. T. B.) Für die Coupons on 100 Millionen Rubel ist erlin eine Zahlstelle errihtet Anleibe wurden gestern

Baumwollen- D. at

Verkehrs - Auftalten.

Die na< dem deutshen Shugßgebiet in Neu-Guinea Stationen: Fins<bafen, Constantinhafen, Hatfeldt- bafen und Matuvi werden na< Coofkftown (Queensland) geleitet und von da dur die Damvschiffe der Neu-Guinea-Cormpagnie ab» geholt. Um die richtige Beförderung der Briefe zu sichern, empfiehlt es 1, die Adresse in lateinisden Schriftzeichen zu fertigen und mit dem Zusaß „German New-Guinea via Cooktown” zu Ver[ehen.

Hamburg, 23. April. (W. T. B.) Der Postdampser „Albingia“ der Hamburg-Amerikanischen Padetfahrt- Aktiengesellschaft ist, von Hamburg kommend, geitern m Colon eingetroffen.

London, 22. April. (W. T, B.) Der Unión-Damp7.er „Mexican“ hat heute auf der Heimreise Madeira pasfirt und der Union- Dampfer „Tartar“ ist heute auf der Ausrei!e von Plymouth abgegangen.

Briefe

Sanitätswesen und Quarantänewesen.

Griechenland.

Die Provenienzen der westlichen Küste des Schwarzen Meeres

von Soulina bis Bourgas werden _ in Griehenland einer fünftägigen Beobachtungsquarantäne unterworren.

Vereinigte Staaten von A

Der Gouverneur des Staats Luisiana 1887 folgende Quarantäne- Proklamation 90. April 1887 erlassen: _

1) Alle in den verschiedenen ant Quisiana ankommenden Schiffe werden mit ihren gieren und Ladungen der Besichtigung dur dtîe dieser Stationen unterworfen. - L

9) Alle aus tropischen amerifanis<hen und westindischen Häfen in der Mississippi-Quarantäne-Station eintreffenden Schiffe unterliegen mit ihren Ladungen, Mannschaften, Passagieren und Gepäkstücken der vollständigen Behandlung Seitens der See-Sanitätsbehörde nah

olgendem Schema: y : - , Erste Klasse. Schiffe, wel<e aus ni<t angeste>ten Häfen Schiffe,

fommen. _ weite Kla]]e. ] Dritte Klas 1e. Schiffe, ste>ung bekannt ist. _ : Vierte Klasse. Ohne Rücksidt auf der i welche gelbes Fieber oder andere anste>ende Krankheiten zur Zeit ihrer Ankunft an Bord haben oder während der Reise gehabt haben. - . Die Schiffe der ersten Klas)e werden der nothwendigen Behandlung dur die See-Sanitätsbehörde in der oberen Quarantäne-Station unter- worfen, ohne die Schiffe oder Personen länger festhalten, als noth- wendig ist, um dieselben in vollständig gesunden Zustand zu verjeßen. Die Schiffe der zweiten und dritten Klasse erfahren bis zum 1. Juni 1887 oder bis zu einer durch das Gesundheits- amt no< zu bestimmenden früheren Zeit glei<falls die oben gedachte Behandlung. Nach dieser Zeit werden jene Schiffe dem Quarantäne- Verfahren und der JFfolirung behufs ihrer Beobachtung während anzer fünf Tage von dem Zeitpunkt ihrer Ankunft in der Quarantäne-

merika.

bat unterm 24. März init Wirksamkeit vom

Quarantäne-Stationen des Staats Mannschaften, Pafsa- Quarantäne-Beamten

_—

welche aus verdächtigen Häfen kommen. welche aus Häfen kommen, deren An-

den Abgangshafen Schiffe,

die Entwickelung der Land-

nstalt an unterworfen.