1887 / 95 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Die Stiffe der vierten Klasse werden nah der unteren Ouaran-

täne-Station zurückgewiesen, um dem Quarantäne-Verfahren und

i sen, Q ° der Isolirung der Schiffe und Persenen so lange zu unterliegen vie did Gesundheitsamt bestimmen wird. n A N

3) Die oben gedachte fünftägige Isolirung findet Anwendung auf

alle Häfen des Golfs von Mexiko und des Karaïbishen Meeres, mit âfen südli< vom Aequator

AUENEE derjenigen „Schiffe, wel<e aus fommen, deren Beobachtung auf die Zei Î - Grant ift <tung auf die Zeit von drei Tagen be

4) Alle S{iffe, wel<he aus Häfen kommen, deren Anste>ung dur< Cholera befannt ift oder vermutbet wird, oder welche später damit angeste>t worden, sind demjenigen Quarantäne- Verfahren unter- worfen, wel<es das Gesundbeitsamt bestimmen wird.

5) Schiffe, welche an oder na< dem 20. April 1887 aus den oben genannten Häfen und Orten fommen und zur zweiten, dritten oder vierten Klasse des obigen Schemas gehören, dürfen an den Rigolets- oder Aschafalaya-Quarantäne-Stationen oder anderen no< etwa cinzurihtenden Quarantäne-Stattionen nit vorüberfahren, obne einer Beobachtung von 40 Tagen und vollständiger Reinigung und Desinfizirung unterworfen worden zu sein.

Berlin, 23. April 1887.

__ Die Plenarversammlung der Central-Direktion der Monumenta Germaniae wurde in dicfem Jahre in den Tagen vom 31. März bis zum 2. April in Berlin obgehalten. Zum ersten Male fehlte der Mann, welcher die neue Organisation des Unternehmens wesent- li begründet und demselben feit dem Jahre 1874 als treuer Führer vorgestanden hatte. Georg Waiß war am 25. Mai 18%6 dur den Tod abberufen ; an feiner Stelle war der provisoris<e Vorsitz dur die außerordentli<hc Plenarversammlung vom 18. Juni dem Professor Wattenbach übertragen, da eine endgültige Neuwabl fic als zur Zeit no< unmögli erwies Von der Berliner Akademie der Wissen- schaften war an Waitz's Stelle Profeffor Scherer zu ibrem Y rtreter ernannt, und da auch dieser {on am 6. August dur den Dod uns entrifsen wurde, der Geh. Justiz-Rath Professor Brunner. Die Wiener Afademie ernannte den Professor Dr. Alphons Huber in Innsbru> an Stelle des Hofraths Ritter von Si>el wel<her als Abtheilungsleiter Mitglied der Central-Direktion bleibt. Alle Mitglieder war:n vollzählig erschienen, außer den Genannten Prof. Dümmler in Halle, Geheimrath v, Giesebre<t in München, Prof. Hegel in Erlangen, Hofrath Prof. Maaßen in Wien; von hier Prof. Mommsen, der Direktor der Staatsarchive Geheimrath v. Sybel, Prof. Weizsä>ker. Von der Wabl neuer Mit- glieder ward für jeßt Abftand genommen. F és v a chrerbietigstem Dank wurde die Mittheilung vernommen a von Waih dringend gewünschte und auch in seinem Testament als Wunsch auégesprochene Erwerbung des mit seinen Bemerkungen versehenen vollständigen Exemplars der Monumenta Germaniae us feinem. Nachlaß zum bleibenden Gebrauch der Mitarbeiter dur< huld» reiche Bewilligung, aus dem Allerhöchsten Dispositionsfonds ermö licht war. Auch die mit Collationen versehenen Terte aus seiner Bibliotbek sind dur< den General-Direk:or der Königl. Bibliothek “He e Dr. Wilmans, der Gesellschaft überwiesen. Gs igs 5 N der unerwartete Tod des Vorsitzenden und das Fehlen einer 1 enes Urbeitsfraft niht ohne nachtheiligen Einfluß auf die t A P fonnte, it selbstverständlich ; au< außerdem A E Störungen dur< Erkrankung von Mitarkeitern nicht Vollendet wurden im Laufe des Jahres 1886/87 __in der Abtheilung Seriptores : 1) Secriptorum Vol. XV. Pars 1; U der Abtheilung Antiquitates : 2) E Germaniae I, Dioeceses Augnustensis, Con- 5 c < . . ? : Bn Curiensis. Pars prior. Recensuit Fr. L, 3) Poetarum Latinorum Medii Aevi Tomi III Recensuit L Traube ; : von dem Neuen Archiv der Gesellschaft für A Devtsche Geschichtékunde: R in oe Lr Me Abtheilung A Ver Le er Abtheilung Auctores antiquissimi, Profes AOOE s andere Arbeiten verhindert, die von (fnolelor esa E E L a der Zeit des Uebergangs Alterthu as Mittelalter no< nit ausfü ónnen, hof e In De pes Aa i Winters mit Se de E können. die Bearbeitung der VYariae des sfi ist vc 1 E n ree (eelttten Siteytlen L e Ba s Mus ) Abs<luß geführt werden können, bevor nicht der kritische A | E x E , 1 [v CL. Ti ) Ba Bai O va erdam Malers heken vervollsts ird. Die dem Sidonius beigegebe- e ta dls M Und Faustus sind von Dr. Reus E l et; Vorrede und Indices sind dru>ferti d die Ausgabe des Bandes in wenigen Monaten zu drivcren. “Der ‘Deut bes vom M N bearbeiteten Claudian wird in nächster Zeit beginnen as Sti E Seriptores ist dur<_ den Tod ihres Leiters am De È 9 Cine. ber abten Sbeil vid Act O N Dr. L, v. Heinemann, den größten Theil des Jahres hi ) E an jeder Arbeit verhindert war, ob E! aANY P E Pannen org, ebenfalls dur< {were Krankheit, sich genöthigt |ab, die von ihm übernommene Bearbeitung des Carmen de bh ll Saxonico aufzugeben; es mußte dasselbe deshalb, nahdem der Dru son Se L arA unterbrochen gewesen war, für eine spätere Stelle hin É es Bandes aufgespart werden. Die Hauptlast fiel dem Dr. Holder- Egger zu, welcher {on früher neben Waitz bei dem 15 Bande M ea gewesen war; do<h war es nicht möglich, diesen Band e a h Umfang dieses andes, jer die S lente zu den Vitae einere E farolingifschen, fächsishen und tritt Pera 04 da die Fol R P EaO e ert f N la T 4 l e [ jon besckt find, war eine andere Aus- A S: 4 Deshalb „find die ersten 72 Bogen als erster A t a sie waren con im vorigen Jahr vollendet, nur Mbit aas hatte si inzwischen eine | 8 inglihen Tertcs gefunden, so i se ci A E E, mußte, wie Séin iberbaupi bie Taûile Dauer des Dru>kes veranlaßt hat, daß zahlreihe Nachträge Verbesserungen zu geben waren Für die iwveite ‘Dalfte bés Tite ves gen zu C ; eite Hâlfte des Bard war noch eine Reise des Dr. C idetStaer 19 Mia orderlies: jetzt ist die Vollendung bis zum Herbst mit Si ebet al Gu U die Bo! bis t Sicherheit zu erwarten. i ae AeE welcher die von Dr. Liebermann ‘beärbeiiéten d R ngli jen Geschichtéquellen enthält, find 62 Bogen Parisiensis O dT E Mat ber R mi Vice Tbe i A die dâni!chen Autoren folgen elde Wait \@ ie e lassen hat; dann die Auszüge aus pol Ma A E E Bibliothekar Dr Perlbah in Halle be Va das d in S ot Dr. 4 omme naa ien, me waBen Dr. L. v. Heinemann beshaftiot i Gs tigtieisWen Quellen M 10, d 18. Seis mie [ Qu 12. d 13. Jahrhunderts mit eini e u Gk pen früheren Bänden eröffnet, sind einige Worin ß i Ae Ee ihts\chreiber Venetiens hat Dr. H. Simonsfeld in vergangenen Sabre 0 Mir A ran ce ol R N namentli<h Sicard und Salimbene, Dr L oil Es Sg r Er it as viel Ge peitel, aber au< no< viel zu arn Abe Sórlein de Gtr iebèr i weite Ferne derdEt: tadinea Mis Wit dex De e Streitschriften aus der Zeit des x vestiturf 6 i ae A Tie Zeit Leon werden können Drud erie ft A M R Manegold, Gebhard u. a. von Dr. S R E A

Pars prior,

ältere

Bernold's übernommen bat; zum Beginne feblen nur no< die Schriften des Petrus Damiani, für wel<he Vorarbeiten gemaht find, und mit welen jeßt Dr. L. v. Heinemann beschäftigt ift. Den Dru> des ersten Halbbandes von Seriptores Rerum Mero- vingicarum 1I hat Dr. Kru!< von Bogen 15 bis 39 fortgeführt ; die Chronik des sogenannten Fredegar mit den Fortsezungen und die Gesta Theodorici find vollständig, der Liber historiae Francorum (Gesta Francorum), dessen Dru> wegen der verschiedenen Recenfionen be» sonders s{wierig war, größtentheils gedru>t, die Lebensbesreibungen der Heiligen von Königlicher Abkunft vorbereitet. Für diee aber und mehr no< für große Menge der übrigen Heiligenleten, welhe si< daran “s{ließen age uit. no<_ pe zu thun, s zur Benutzung der schr zablreiGen Handschriften eine Bereisung der französische Bibliotheken nothwendig. 5 E Der Dru> der deutschen Gbronifen erfubr cine neue Unter- bre<ung tur den Tod des Prof. Scherer und die dadurch berbei- gefübrte Ucbterbäufung des Prof. E. Sé{röder mit Amtsgeschäften. Gegenwärtig find aber 21 Bogen gedru>t und der Schluß der Kaiser- >Éronif ist zum Herbst d. J. mit Sicherheit zu erwarten; ebenso daß Hr Prof. Strauch sodann die Chronif des Enenkel ohne Unter- breGung wird folgen lassen fönnen. Besonders erfreuli< ist, daß auch Otader's Steieri]<e Reimronik an Dr. Seemüller in Wien, dem Herausgeber des sogenannten Seifried Helbling, einen Bearbeiter ge- funden bat, wel<er die Vollendung der Ausgabe in ni<t zu ferne Aussicht stellt, während Prof. Busson in einer Reibe abgesondert ers<einender Abhandlungen die Quellen und die Arbeitsweise des Verfassers untersucht. i Die Arbeiten für diese viel umfassende Abtheilung wären nit durzuführen gewesen obne die stets bereitwillig gewährte und dankbar anzuerkennende Zuferdung von Handschriften aus den Bibliotheken in Hannover, Bamberg, München, Wien, im Haag und in Leiden, Paris und Sanctgallen, owie vom K Staatêarchiv in Münster. Durch Vergleichung von Handfscriften untcrstüßten uns die Herren A. Mclinier in Paris, Bibliothekar Crombaca in Valenciennes, Braun)<vig in Montpellier, Ouverleauxr in Brüffel, Gailliard in Brügge, Schüdde- fopf _in London, P. Ewald, damals in Rom, Steinberz in Wien, P. Swoboba, _Bibl'otbekar in Heiligenkreuz, H. Simonsfeld in Müncben, Ar<iv-Nath Stälin in Stuttgart, Dr. Ladewig in Karls- ruhe, in Mes Hr. Bibliothekar A. Schuster und Archiv-Direktor E. Sauer. Die Arbeiten des Dr. Liebermann wurden durch die Len I: H Dees im E Museum, Alfred Rogers und Dr. L n Cambridge in freua r Weife Nachyoralot von Handschriften befördert cat E Für die Abtheilung der Leges hat Dr. K. Le die Bear- beitung der Lex Alamannorum Follenvet E E du ‘durd Herrn Dr. Wernicke in Bunzlau nachgewiesene, bisher unbekannt ge- blicbene Handschrift in der Bibliothek des Grafen zu Solms auf Klitshdorf dur< Vermittelung der Königl. Akademie der Wissen- schaften uns zugänglich geworden war. Hiermit beginnt nun die Serie der neubearbeiteten Ausgaben der Volkzrehte in Quarto, an weler si unter der Leitung des Professors Brunner au Dr Zeumer be- tleiligen wird, welcher für den no< unvollendeten 5. Folioband die Lex Romana Curiensis bearbeitet hat. Zunächst hat dieser nun die Bearbeitung der Leges Wisigothorum in Angriff genommen, für wel<e vielleiht no< Reisen nothwendig fein werden. Die in der Bibliothek des Grafen Leicester in Holkham von Gaudenzi ent- deckten neuen Fragmente hat derselbe im 12, Band des Neuen Archivs fkritis<h untersu<t. Die Fortführung der Ausgabe der Capitularia ist dur< Erkrankung des Professors Boretius leider unterbrochen; in Ausficht genommen ist von Prof. Brunner eine Sammlung fränkisher Gerichtöurkunden Hofrath Prof. Maaßen hat die Vorarbeiten zu einer Sammlung fränkischer Concilien-Akten weitergeführt; an Stelle des Dr Linveet ist als Mitarbeiter Dr. Stoeber eingetreten. Von einer Anzahl sehr alter Handschriften sind Collationen beschafft, von énzelnen Stüd>e der Text festgestellt, wobei es si< als nothwendig erwies, aus ber s verschiedenen, ganz_ regellosen Orthographie und Grammatik L Vere rir Sa i paliGe Geftalt nit tattet, V und altung doch “einen lesbaren und verständlihen Tert herzustellen. Pro i i fük die neu Ausgabe der Reichsgeseße und Acta eue (ele D Pre ‘r monatliche Arbeiten des Dr. Kehr in Rom unterstüßt worden weldie u obne Resultate von erheblihem Werthe geblieben sind : es e au aber für das von den verschiedensten Orten herstammende Material no< so vieler Nachforschungen und Collationen, daß an den Begi des A O i denken ist. l inc s Leiter der Abtheilung Diplomata wu 9. Si M e T S Krankheit des R Ba e Le September Dr. Kehr eintrat. Die Vorarb if ) par ANAgO Nt E und âuch der Dru der Üefanden D gonnen, allein die Einberufung des Dr. Kehr auf zwei Monate zu militärischer i i Bi E E aas hat wieder eine Unterbrehung des Dru>es _ Für die Abtheilung Epistolae fonnte Prof. Wattenb ie De e Q B an Zee längere Zeit Bt e h vejene Druck der Briefe Gregor's I. von Dr. Ewald wied aufgenommen uud bis zum Schluß des dritten Vuches gefü ift: boffentli< wird es nun obne weite n e Le M hoffentlid s tere Unterbrehung fortgehen. POU Nei itde Ie Druck der für die Reidbgeshibte «t Stigen v ef E den BVatikanischen Regeften (tis 1268) von Dr. Roden- a E E E Register, für den dritten Van z êrB V rbet taz D) ky 2 ene nah Rom nothwendig sein. Ey Sihe Me n E O een E ae Leg Abschriften Gee Grgänzung zu bedürfen; es ist aber ervorzuheben, daß in die Lat I ee Metan Use M ih Fus Jbitay Er wurde uns mit gewohnter ‘Gü o e R Dr. Rodenberg selbständig ausgeiu t. E Während - it diesen beiden Dr. ? erg selbständ S ‘end mit diesen beid Serien der fystematischen Beacbätung B ief eian M: 2 ; riefe vorgegr aier v S B D v Bu e e S bandsGriftlihen Hülssmittel, den Grund ta der Außzabe ¿eleef Lenen Sand TA n OUl)8mittel, den Grund zu der Ausgab Dru boffentli in diesem Geschäftsjahr begonnen ade E H _… Von der Abtheilung Antiquitates, welche Prof. Tei L e 0h L Ste bearbeitete erste Hälfte des driliqn Bandes be: e e aus fkarolingischer Zeit erschienen, nah deren V le Traube aus dem Kreise der Mitarbei 18 Cid L S Vorarbeiten von ihm und t Dr M Db E O Cr „n D . M. Manitius au Hetaueder W lPigenen Halbbandes , Prof. Dr. Sacster in Spier B ollenen hd e Deut e, L "1 ee Dat N l , ) Vruck beginnen kann. Vo e Ee E Oa S der hat M Dr. Baumann in Donaueschinge di Sivaiaer kos o L D burg und Chur bearbeitet Bd L e a a Jura U j ,_wov lfte ausgegeb i zweite im Dru vollendet ist: ads ca e i fonlra Mathe eite / t: nur das gerade hier besonders - Des E i Ba A den zum angrame e [Owierig Necile tet in Wien die österreihis<en Nekrologi Aud foxt vacteutia e M Archiv eine Abhandlung über ‘das Verb ider S u ver e O mitgetheilt. Die eigentli Salzburgischen Sachen hofft ex bis zuer Her st reg erjuftellen HONNE SNRE, MONs, el J (R __ Bom Neuen Archiv ist unter Wattenbach's Leitung der 12. B Lan, wel@er unter einer großen Anzabl von Crcllentititéee Gef Gichtsquellen ad be Ven erster, Theil der Ann e E enthält. Bis zum letzten Augenbli> h t ‘fei seiner Arbeit zue gedauert und die Wege gewiesen G a Losen Mnn Ute große Unternehmen mit R Erfolge n Slb E

die

fessor Dr. Thaner in Innsbru> bearbeitet, welche? au<h die Schriften

Der Verein Berliner Künstler, we :

kurzem sein Heim von der Kommandantenstraße e dane r < zit, seit Pause Wilhclm E ree ee t bat, wird nunmehri Giteften, ofalitäten dafelbft in den cessón Tages des Mai d J denParteree, Kunstausstellung eröffnen. Nah den dazu gemahten qn erfte und bereits erfolgten Eingängen läßt sih son jeßt übern dungen dieselbe besonders für Repräsentation der Beriiner Kunst e ben, sein wird. Fast alle unsere bervorragendsten Künstler Bil

Maler werden vertreten sein; wir nennen unter Anderen At dbauer und Beer, Reinhold Begas, Gen, Gesel<ap, Gude, Hertel Knaus, Knille, Kraus, Menzel, Skarbina, r, À el, Kiesel, Friß Werner. Dürfte \{on dur< Vorführung dieser v. Werner, Ausstellung eine besondere Anziebungskraft ausüben, so er erke die no< erhöôbt dur die herrlichen Räume, in denen sie da îr Reh und die zu den Sehenswürdigkeiten der Reichshauptstadt ten wird sein werden. Von dem nah der Straße gelegenen eigentli, zäblen stellungsfaal gelangt man dur einen mit Oberlicht versehen Mute raum in die na< dem Garten des Kriegsministeriums zud Gesellschaftsräume des Künstlervereins, wel<e gleichfalls dem selesenen geöffnet sein werden. Hier nun wird dur<_ den Ger Pub ifum Freunde und Gönner des Vereins und die Opferfreudizt i Mitglieder u. A. haben Clemens, Ehrentraut, Hildebrand. einer S Boget die L mit grofes eigenen Kompo

d es vereinen, um i ic 1

Aufenthalt genußrei< zu maten. R R B und den

__ _Deuts<er Böhmerwaldbund. Na dürfniß na einem verläßliben Buche, welches tr ‘ven Tourist Pee über den Böhmerwald enthält, immer drin: Os berausíftellte, so bef{loß {hon im Vorjahre die Bundes[leitun e Fremdenführer herauszugeben. Im Laufe des Winters ist es N lungen, von den zablreihen Mitarbeitetn an diesem Werke die f träge kereinzubekommen, und wird im Sommer dieses Buch eríó e F Buch wird mehrere Uebersihtskarten über den Böbmerwald ext balten. Der Reinertrag dieses Buches fällt dem Deutscher E öhmerwaldbund zu. Von den einzelnen Theilen „ob e und G „unterer Böbmerwald werden auch Separatabdrüd A d en Buchhandel gebra<t. __ Unter der Leitung dies

eudiger Männer ist in Prag ein Musterlager der Erwerbserzeu e a dem Böhmerwalde errihtet worden. Dur dieses Musterlager önnen nun alle Gewerbetreibenden des Böhmerwaldes Förd na finden, wenn sie für ihre Erzeugnisse Absaß finden wollen B E der vom Deutschen Böhmerwaldbund errichteten und erhalten i

ot flehtshule in Dberplan sind auch in dieser Niederlage ausgestellt M önnen bereits alle Aufträge auf Korbfle<twaaren billigt dur ie Korbfle<htshule in Okerplan ausgeführt werden. I

sich das By,

Paris, 20. April. (Fr. C) Der J i Af , 20. April. (Fr. C.) Der Internationale ‘Astre- n cu en-Kongreß theilte sih für seine Arbeiten in einen Ma A ev QNE Lo N Ogra Aus\<uß. Leßterer ver- as Verhältniß der aufzunehmenden Himmels j D des Photographirens, Größe und Sa E Linsen D an S R des S 4 lern; der erstere Aus\<uß soll

ufnahme zwis<en den verschiedenen Ländern verthei E Vis n versd 1 Ländern vertheilen, S gen besihtigen die Kongreßmitglieder die Sternwarte von

Im Deutschen Theater wird mor S i fo icn y gen, C t . s E Sb gegeben. Die nfófie ) „des „Käthchen von Heilbronn“ findet am Dienst den 26., die näbste Aufführun a N ¿e j ( g von „Romeo und Julia“ Data, den 28. d. M., statt. Am Sditmabend, der 30. Apt Un P Tauber als zweite Rolle seines Gastspiels die Titelrolle in S Le costa* spielen. Außerdem bringt das Wohenrepertoire no< A Ste ie e zwar sind dies die leßten Auf: [ un ;) ¿ en J Ni 1 e Satos Ade noch vor dem Urlaub der Fr. Niemann

Im Friedri<-W ilhbelmstädtis<hen Th : h: h-Wilhelr eater w M bun o S a Strauß Cyclus n er A1 er vieraftigen Operette: „Der i R g m geftern fortgeseßt. Auch diesem lustigen Werk vie, E eee Pause aufs Neue ein Beifall zu Theil, welcher beweist, daß 0 elbe an Wirksamkeit ni<ts verloren hat. Ist es au N Muñ 4 bei welbe ade ctra B O Operetten, vorwiegend A ; _den auptsächlihen, wenn ni<t gar alleinigen Werth auêsmaht, so spriht do< i o eini a im Ce Bang obwohl sie für vier Akte nit Lebt reit N N E as Interesse der Zuschauer rege. Die graziösen Weisen er A usik verfehlen au in dem „Karneval“ ihre Wirkung niht und gus ren den ganzen Abend über dem Publikum jenen ungetrübten Sen A eben eine Strauß'she Operette in so hervorragender A e bietet; die heiteren Tanzmelodien, die sauber gearbeiteten ummern des Solo- und Chorgesanges zei<hnen den „Karneval“ vor L anderen der späteren Werke des Meisters aus. Die treffliche Be- ebung that das ihrige, um den Erfolg auch gestern Abend zu einem vollständigen zu machen. Frl. Dru>er hat in der Rolle der Marie vollauf Gelegenheit, ihre trefflihe gesanglihe Begabung im besten Lichte ¡u zeigen ; ihre frische, sauber ges<ulte und angenehm fklingende Stimme überwand spielend die S<hwierigkciten der Partie und ge wann ihr die volle Anerkennung der Zuhörer. Nicht minder erfolg- teiy war der „Arthur“ des Hrn. Steiner, wel<her wie immer fris und gewandt seine Rolle gab. Die bewährte Komik des Hrn. Wellhoff ferner das ansprechende Spiel der Hrn. Swoboda und Szika sowie des Frl. Wenzel trugen wesentli<h zum Gelingen bei. :

Belle - Alliance - Theater. Die i l <¿Allia : ter. morgige Aufführung der Aue „Fatinißa“ gewinnt ein erhöhtes Interesse O den

M and, daß Frl. Jenny Stubel zum ersten Male daselbst auftritt, u i: A in der Partie des Lieutenants Wladimir. Am Sonabend, A n findet die GN Aufführung der genannten Operette Gahspiel bes Meine SLe iede e n

es F - r s. ie v irefti

ausgegebenen Saison-Karten (zu 6 K) erfreuen id S ordentlih regen Betheiligung des Publikums.

_Im Walhalla-Theater findet morgen, S i Aus der Operette „Gillette voa Narbonne“ statt. Am Montag hs „Nanon“ gegeben. Am Dienstag beschließt Adolfine Zimaier ihr Gastspiel in der beliebten Operette „Angot“. Für Mittwoch ist Cl Velibiee E fut Aperette „Das verwunscene Schloß“ von i iht genommen. Direktor Stei i O E d vai nd Dgs A aden-B a Ge pat _ètas Ensemble des Walhalla- ä Monats August daselbst gastiren wird. E

Das Panorama Deutscher Kolonien i i

l Der n elm- rafe: wel<es {hon jeßt den hier eintreffenden Fn L E a Sehen8würdigkeit gilt, wird demnä<hst einen neuen äußeren p i durh Bemalung der beiden Frontflächen des Rundbaues 2 Tropenlandschaften erhalten. Das damit verbundene ethnologische fte l von Woche zu Woche neuen Zuwachs aus West- und

Redacteur: Riedel.

Verlag der Expedition (Scholz).

Dru> der Norddeutshen Buchdru>erei und L Berlin 8W., Wilhel ftraße Nr 39099 Anstalt,

Sieben Beilagen

Berlin:

(einshließli< Börsen-Beilage).

zum Deutschen Reichs

v 95.

Nicßtamtliches.

en. Berlin, 23. April. des Reichstages wurde die erste Berathung twurfs, betreffend die Abänderung von

(9) Een ; Gese Yetimmungen des der Gebührenordnun

nder Rede von

eitet: : p Meine Herren! Als die

maren, und nun die Aufgabe

i die Reise zu geben, da war man sich bei den Reichstage vollkommen darüber flar, daß eine Lösung dieser Aufgaben in dem damaligen Zeitpunkte weil die dur{greifende Umgestaltung aller

tibrengesche mit aus Fygierungen und beim cefriedigende L i ¡u erwarten war, Justizeinrihtungen jeder ¡ustellenden igließen , (rfahrungen lassen. S Im Reichstage scheint angebórigen Mitgliedern die

sich

Im

Inwaltégebühren zu niedrig normirt seien,

dieselben zu erhöhen, herau

Gegentheil nah das Publikum lastet werde, und án Jahr verflo)ten ; den Geritsvollziehergebühre Keidstag hat, obwohl n denselben ihre Existenz

Vorschlägen der verbündeten Regierungen zugestimmt, und seitdem fat die Erfahrung wohl genügend ergeben, daß f der Gerichtsvollzieher nicht gefährdet, daß sie vielmehr vielfah no<

ane re<t günstige it.

Wenn nun im achten au einige bei den Anwalts teseitigen, nahdem der Rei

wiederholt si für eine Revision der Anwaltsgebühren ausgesprochen kate, so ist wobl der Einwand, daß dieses

i, unter allen Vorwürfen,

hat, der am wenigsten haltbare. der Reform eîne

Verihiebung : Denn der Gedanke, daß di

aufgestellt sind, fängt an ih zu verdunkeln ;

mat ihren Einfluß geltend,

riger werden, mit der Reform zu Durften also die verbündeten ‘un Pibt gegenuber dem Publikum nit aufschieben,

die Art ihres Vorgehens

Vers<lägen im Einzelnen stellen mag, ich Anerkenntniß nit vers<ließen können, Vorshlägen mit großer Mäßigung und mit billiger Rücksihtnahme wf den Anwaltsstand zu Werke gegangen sind. Die Grundtarxe der Gebührenerhebung wird bis zu einem i Die Vorlage fostennovelle von 1881 in der Richtung,

überhaupt niht berührt. Grundlagen der Gebühreno getretene Extravaganzen sequenzen des Paus

i#lâge an, wel<he aus dem

Der erste formulirte Antrag, welcher in Anwaltsgebührenordnung

der dies im Jahre 1881, damaligen Abgeordneten sélag aber fann ih erheblich weiter gehen als

tare reduziren, und zwar in den j ; Reduktion um 50%, im Uebrigen eine um 15 °/0 eintreten lassen.

Mit desto mehr Recbt

Abgeordneten Dr. Payer anrufen. Reihêtages vom 6. Februar welden“, wie er sih ausdrüdte, eéûbren eintreten kann, ohne daß der Stand der Rechtsanwälte da- durh wesentlih ges<ädigt würde“. Er ¡ihnet: die bei furzen Entfernungen zu die theilweise zu hohen Gebühren den Widerspru i Gebühren

tübren für rathungêgebühren ; L hat ferner n

sprechenden

die eine

Aenderung

lauter Punkte, bei wel<hen die gegenwärtige Reform einseßt. anderen Zielpunkt der Vorlage,

bühren, hat in derselben gled des Anwaltstandes, gestellt. Auch in Betreff

é ni<t an Stimmen aus : Anwaltskammern zu Berlin, Breslau, Marienwerder, Naumburg,

Stettin haben si in einem im Jahre 1881 dem preußischen Iustiz- Ninister erstatteten Gutachten für _ ä fleineren Correspondenzen auêgesprochen, der maßgebenden Seitenzahl von

So maßvoll nun d

sind, so mu

erhe ädigung nte

si< unter ihres

einseßt und

Uge des Anwaltstandes sich seit 5 sdlehtert habe. Ich muß sogar diefe ] ; anerkennen. Nach den Berichten, welche der preußischen Regierung zu-

fegangen sind, haben- si<_ weise in ungesunder Weis

unatürlihe Konzentration der Geschäfte in den Händen einiger herausgestellt und als Kehrseite davon etne

weniger Rechtsanwälte

Ungenügende Beschäftigung anderer Anwälte, theils nothdürftig, theils gar nit finden. Gesetzgebung, \dvokatur ganz unmögli, jelner Anwälte zuzuwenden. aupt im Stande, auf eine gerechtere

É ist für die

tie Anwälte hinzuwirken,

dielleiht nc< eher erzielen als eine höhere.

gebung fann überhaupt nur sein, dafür

reihend beschäftigten Qn an e.

ommen ni<ht gebre erforderlihen Bedarfes ins Auge gefaßt werden,

dem Staatssekretär von Schelling ein-

Reichs-Justizgeseßze zu Stande gekommen

Gebühren entgegenstand. ein Experiment zu machen, die Berichtigung der aufgestellten Gebührensäße zu über-

dem Inkrafttreten dur die auf dem und die verbündeten Regierungen haben, war, si beeilt, bei den Gerichtskosten und bei

l damals die Gerichtsvollzieher in Petitionen

derselben beseitigt, nzen \<hquantumsystems strenger Dabei lehnt si der Entwurf zu einem großen

hohen Werthsklassen

ih doch anerkennen, ninderungen unterbleiben müßten, CEristenz enes dem Publikum genügenden 2 : ra stellen, und ih finde es vollkommen begreifli<h, daß die Vereinigung,

Besitstandes gebildet hat,

Jun der gestrigen

Gerichtsfosten-Geseges und g für Rehtsanwälte, mit fol-

erwuhs, denselben die erforderlihen Ge-

eren Ertraaësshäßung der damals auf- Man mrßte si< daher ent- den künftig zu machenden

damals unter den dem Anmvaltsstande Ansicht vorgeherrs<t zu haben, daß die r und daß sih das Bedürfniß, s\tellen werde. Nun hat si< aber im der Reichs-Justizgeseße ergeben, daß Prozeß ruhenden Gebühren über- als no< faum

n eine Erleichterung zu shaffen, und der

als bedroht darstellten, den bezüglichen daß die Erwerbsfstellung

Iabre die Regierungen daran gehen, gebühren hervorgetretene Beschwernisse zu <stag bereits im Jahre 1881 und dann

Vorgehen ein verfrühtes denen si die Vorlage ausgeseßt gesehen Ich glaube im Gegentheil, daß jede ! Aufhebung derselben bedeuten würde. e Gebührensäte gleihsam zur probeweise die Matt des Besißes und es würde vor Iahr zu Jahr \{<wie- dem Ziele zu gelangen. Regierungen die Erfüllung ihrer so wird man, was man au< si< zu den do< im Allgemeinen dem die Regierungen bei ihren

anlangt, wie

daß

Werthbetrage von 10 000 bewegt sich vie die Gerichts- daß ohne ein Rüttcin an den rdnung nur einzelne in der Praxis hervor- insbesondere die Kon- gezogen werden.

( Theil an Vor- selbst hervorgegangen sind. diesem Hause auf Revision worden ist, es war Rechtsanwalt, dem Jäger (Reuß) aus. Auf diesen Vor- mi< niht berufen; denn er wollte die Vorlage; er wollte au die Grund- beiden untersten Werthsklafsen eine

Anwalts\tande gestellt w S ging von einem

Gewährsmann den bisherigen Derselbe hat in der Sißung des 1885 diejenigen Punkte bezeichnet, „bei „eine Herabminderung der Anwalts-

fann ih als

hat als fol<e Punkte be- hoh bemessenen Reisekosten ; im Konkursverfahren; die Ge-

Mahnverfahren; die Be- in den Alimentationsprozessen. Herabminderung der Gebühren in

in Verbindung mit einer ent- des Gerichtskostengeseßes befürwortet, Einen die Ermäßigung der Gelderhebungs- Sitzung des Reichstages ein anderes Mit- Hr. Dr. Horwit, als beahtenswerth hin- einer Reduzirung der Schreibgebühren fehlt dem Anmwaltstande. Die Vorstände der

imm

den Wegfall der Schreibgebühren wobei sie nur in Betreff einander abweichen. 4 ie Vorschläge der verbündeten Regierungen daß auch diese mäßigen Herab- wenn sie die Folge hätten, die Anwaltstandes in Frage zu

zur Ver- gerade bei diesem geltend maht, daß _ die finanzielle dem 1. Oktober 1879 erhebli<h ver- Klage als theilweise bere<tigt

den deutschen Anwälten

Erwerbsverhältnisse der Anwälte theil-

die An vielen Orten hat sih eine

e entwidelt.

welhe ihr Auskommen Allein, meine Herren, insbesondere beim System der sreten ihre Fürsorge der Existenzfähigkeit ein- Wäre die Gebührengeseßgebung über- Vertheilung der Geschäfte unter so würde eine niedrigere Taxe die Wirkung Die Aufgabe der Geseh- zu sorgen, daß es den aus- einem standesmäßigen Ein- Bei der Abschäßung des hierzu

ragende Befähigung und une vielmehr davon auêgehen müssen,

rihterliden Beamten befinden, im stand als genügend anzusehen ist.

staatlihe Invaliden- und Reliktenve daraus zulegen oder dazu zu verwenden, Privatversicherungen oder in sonstiger Weise zu verschaffen. < Abzug des hierzu aufzuwe

auch na i < ein au

das Einkommen, was 11 dem Landgerichte oder eine vershaffen kaun, Beamten der ersten Instanz. dings der Verdienst aus P \<nittscinkommen zurü>bleiben. Lage der Gesetzgebung gegenüber den Anwälten bei geri<hten aufmerfsam zu machen. ein unentbehrliches sind, weil ohne ire die Thätigkeit der Amtsgerichte von bei denselben unabhängig. au nicht die Verpflichtung, den liche Situation aus der Prozeß\u walt bei einem Amtsgerichte, nam gerichte nieder,

Erste Beilage

-Anzeiger und Königlih Preuß

Berlin, Sonnabend, den 23. April

arigewiesen, einen The

Glied in der r

so betrachtet er di gangsposten, w einem geringeren als E müssen, oder er re<net auf selbe landesgeseßlich zulässig Ps: Aus den Einnahmen estreiten zu können,

mit Sicherheit re<nen. die ih biermit ausfstelle, diesem Tische aus

Nun gestatten Sie mir, mein auf die Geri<hisfkostensrage sind ein Beitrag, welchen der Gebrau<h machen. Die Art und eine volkswirthschaftlihe Fraze, scheint es gere<tfertigt, die höhere damit die unteren Werthklassen de

in das Ungemessene fann der Gesichtspunkt, sind, niemals ganz aus dem

so sehr er sih auf den ersten niGt bere<tiat, wie er

Was nun die Höbe der G bündeten Regierungen bereit,

den Artikeln halten sie eine

Bestreben au< in bekundet. Dagegen nissen nit für ausführbar,

Gerichtsfosteneinnahmen bedeutet wälzung der Last auf die allg erster Linie auf! t Ueberwälzung können aber die

Ausgaben der Justizverwaltung als sie vor frage eine exceptionelle Stellung Ich bin nun mit meinen meine Herren. Geschäftsrubrik des Reichstages. Bemühungen gelingen, sie gegenzuführen.

gegenüber, treffe, und ob man für könne, dürfe er nicht verheh Weise die ganze suche. Reichstages. D! ni<ht blos au}

dern auch auf eine Motiven werde gesagt,

dieser Behauptung

seten. Gerichtskosten in hohem dauere B umsomehr, Gerichtsfo l rung nit zu unterziehen ge Bitte an sie, do< no<h einm niht die Möglichkeit einer Staatssekretär von finanziellen Gesichtspunkt jeßigen Finanzlage, eine doh fein dur Magen anzen Natur

Rechts\hußes, eine der ivie eine

stellung trenne von denen, die aus der Man werde aber doh nicht “rid Kosten dur<h fosten zu bestreiten sein

einer Abänderung bedürftig. sih die Erbitterung des Pub kosten viel mehr gegen 1e

fann ni<ht die günstige Stellung wel<e ih einzelne Anwälte durch hervor-

P

sich noch eine Reihe von

ü

Die Reichs-

hrung zu sichern.

ie au<h die richterlichen dem Durchschnitts

darauf kann allerdings der Amts Das ist aber au< feine neue Bebauptung, das ist in sehr eindringliher Weise von bereits im Jahre 1879 bei der Berathung der Anwaltsgebühren-Ordnung geltend gema<t worden. e Herren, no<h mit ein paar Worten

c Die Gerichtskosten Staat für die Unterhaltung der Gerichts- welche von diefen Einrichtungen Meise, wie dieser Beitrag auf die einzelnen Gattungen von Rechtsangelegenheiten vertheilt ift, das ist und von diesem Standpunkte aus er-

Wertbklafsen \<härfer heranzuziehen,

einrihtungen von denjenigen erhebt,

folgt aber niht, daß auch bei den Anw eintreten

daß fie Auge verloren werden, und e en beiden Arten von Gebübren, Bli>k empfehlen mag, doch innerli< denn au< thatsächlih nicht statlfindet ; denn böber sind als di < in den beiden untersten Werth-

ein völliger Parallelismus zwischen dief

obwohl die Gerichtsgebühren im Allgemeinen Anwaltsgebühren, so steigen sie do flassen unter die Anwaltsgebühren

1 überall da, w Üeberbürdung herausstellt, belfen

Gerichtskosten eintreten zu laffen. i tung de>en bei Weitem nicht die'

die Schultern der Regieru

der neuen Gerichtsorgant}a: berg eine Ausnahme macht, wel<es über

Die Gebührenfrage

Der Abg. Dr. Meyer (Jena) ä der Rechtspflege dem rechtsuchend [ fönne er nur mit voller Freude begrüßen; ob die Vorlage in a ie in ihrem vo

Maßregel auf Das entspreche au< nicht den

Die Resolutionen von ßigung der Anmwalts-,

eine Ermäßi ] inaus.

solche der Gerichtskosten 0 die Klagen des ers ikums über die a

Höhe der Gerichtskosten verstummten all den ausdrü>lichsten Widerspruch < wie vor mit der Maße unzufrieden ; dasselbe gelte vom eutschland. ten Regierungen die

pu Thüringen sei man na

Königreih Sachsen und von ganz Südd pre daß die verbünde

tenfrage augenbli>li<h einer eingehenden | und er richte die dringende

al in Érwägung zu nehmen, ob

Ermäßigung gegeben ei. Frage hauptsächlih vom zumal bei der e der Sache, aber Es liege in der daß ihre Einnahmen denn die Gewährung des

Schelling habe die erörtert. sehr wesentliche Seit

er Justizverwaltung, eineswegs die Ausgaben dectten, Hauptpflichten des Staats, die Eisenbahnverwaltung

etriebsverwaltung, egebene Z

behandelt werden. Die der Vorlage beigeg 1 die Ausgaben für die bürgerliche Gerichtsbarkeit Strafrechtspflege ali t Be a

ie Einnahmen aus den Gerichts-

bühren für Zustellung und

eigentlihen Gerichtsgebühren.

rmüdlihen Fleiß versbaffen. Man wird die Lebenslage, in der sich die gemeinen au< für den Anwalt- Allerdings fehlt den Anwälten die rsorgung, und sie sind daber

il ihres Einkommens , si< ähnlihe

erlaube mir aber,

Ih

dem Vorkbandensein eines

ese

zurüc{zukommen.

n

sto mehr erleihtert werden. alt8gebühren eine Steigerung

diesen

müßte. Bei d für

ein Entgelt

Herab. eri

1 und 2 ( es unter den gegenwär

also ni<ts Anderes Steuerzahler.

einnimmt.

einleitenden Bemerkungen ¿zu Ende, bildet seit 7 Jahren eine ständige Möge es der Vereinigung unserer diesmal einer befriedigenden

aber

len, daß

mählich.

dächten

Das sei ja, Gesichtspunkt.

etwa

behaupten wollen,

müßten. Namentli

Er

ne Nebenkosten, als Auch

unften anführen, in

Vortheile dur<

ndenden Betrages übersteigt do 1 ausreichend beschäftigter Anwalt bei r m höheren Gerichte bei einiger Anstrengung bei Weitem das Dur(schnittsgebalt richterlicher

Bei Amtsgerichtsanwälten mag rozessen hier und da unter dem Dur-

n | den Amts- Während die Landgerichtsanwälte i eihsre<tlihen Gerihtéorganisation Mitwirkung der Prozeß nit laufen kann, fo ist

Gebührengesetgebung hat daher den Amtsgerichtsanwälten eine auëkömm- i hern. Lißt sich ein An- entlih bei einem fleineren Amts- Stellung entweder als Durch- Beamten längere Zeit mit ittseinkommen vorlieb nehmen die Verleihung des Notariats, wo das- ist, oder auf eine andere außergeri<tlihe der Prozeßführung allein seinen Unterk alt geri<htéanwalt nit

eine Leistung

<tskosten anlangt, so find die ver- wo s1< eine ungere<te d einzugreifen, und sie haben dieses der gegenwärtigen Vorlage tigen Verhält- allgemeine Seakung des Niveaus der Die Einnaÿmen der Iustizverwal- Ausgaben; jedes Heruntergeben der als eine Ab- emeinen Staatseinnahmen, also in Eine ngen für nit zeitgemäß er- j abten, zumal son jeßt die Beitragêquote der Gerichtskosten zu den

in den größeren Staaten geringer ift, isation war, wobei nur Württem- haupt in der Gerichtéko\ten-

ußerte : Den Versuch, die Kosten en Publikum zu vermindern,

llen Beziehungen das en Umfange eintreten sie in etwas einseitiger den Anwaltsstand abzuwälzen früheren Beschlüssen des 1881 und 1884 liefen

Vollstre>dung schienen ihm habe den Eindru>, als rihte lifkums über die Höhe der Gerichts-

im Uebrigen

zurü-

Allein

aller-

auf die

Anwalts

Daraus Gebühren

8 ift daber

die

solche

Lösung ent-

der Frage Richtige

son- Jn den

Er müsse entgegen- Höhe der Er be-

n Eróöórte-

Der

könne nicht usammen-

nicht.

auch die

die Ge-

gegen die

Ermäßigung der Gerichtskosten angezeigt waltsgebühren betreffe, selben eine gewisse au< nicht allen Vorschlägen der Vorlage Leider habe man in der Material über die Frage, einkommen eines Anwalts Werthsklassen Herabsezungen bedenklih, in höheren eher. Publikum nicht geholfen.

der vorgeschlagenen er unter Anderem für Anmeldungen von

ischen Staats-Anzeiger.

187.

sei. Was die An-

so halte er persönlich dafür, daß die-

Ermäßigung vertragen könnten, wenn €r

zustimmen könne.

Vorlage niht genug statistisches

wie ho< man das Durchschnitts-

zu normiren habe. Jn den unteren

eintreten zu lassen, wäre sicher

Aber au< damit allein sei dem

Jm Einzelnen seien ja zahlreiche

Ermäßigungen unbedenklih, dagegen müsse

beanstanden die Herabseßung der Gebühr

Forderungen in Konkursen von 2/10

auf 1/9; ferner die Herabsezung des Ersazes für Schreibe-

gebühren; au< faum gerechtfertigt sei, daß die zwei ersten

Seiten eines Schristsaßes künstig überhaupt niht mehr be-

rechnet werden sollten. Ganz besonders unangenehm empfunden

worden sei in Anmwaltskreisen die Bestimmung, daß der Nachweis der wirklichen Aufwendungen für Fuhrkosten er- folgen müsse. So lange man Pauschsäße für das Kilometer bei Reisen habe, müsse man au< dem Anwalt seine Auf- wendungen für die dur<fahrenen Kilometer bezahlen. Für sehr shwerwiegend sehe er au die Herabsezung der Ver- handlungsgebühr bei nicht fontradiftorishen Verhandlungen an: diejer Punkt werde einer sehr eingehenden Spezialdis- fussion unterworfen werden müßen. Zur weiteren Vor- berathung shlage er eine Kommission von 21 Mitgliedern vor. Der Abg. Pr. Porsch pflichtete dem Vorredner im Allge- meinen bei. Der Entwurf wolle hauptsählich die Herabseßung der Anwaltsgebühren, wenn man ihm auch als Schönheits- pflästerhen eine Bestimmung vorangestellt habe, welche die Gerichts- und die Anwaltsgebühren gleihmäßig treffe. Die Gebührenordnung für Anwalte sei niht gemeinschastlih ge- macht mit dem Gerichtsfostengeseße. Während man aber das Kostengeses ausdrü>lich als Versuch, als einen Sprung ins Dunkle seiner Zeit bezeihnet habe, sei nicht in gleiher Weise mit der Anwaltsgebührenordnung verfahren worden Und Zwar mit Recht, weil sih mit der Existenz des Anmaltstandes nicht ohne weiteres experimentiren lasse. Aber die damals von den Regierungen vorgeschlagenen Gebührensäge seien von ihnen selbst als relativ mäßige angesehen worden, die nicht ohne dringendste Veranlafsung ciner Aenderung unterworfen sein sollten. Auch seien entshieden bei der Berathung der Novelle von 1881 die Re- gierungen ‘ni<ht der Meinung gewesen, daß damit die Revision dieses Gerichtsfkostengeseßes abgeschlossen sei, vielmehr no< naczufolgen habe, und nur nebenher sei von

dem Staats- sekretär das Bedürfniß einer gleichzeitigen Aenderung der An- waltsgebührenordnung betont worden, das Wesentliche sei die endgültige und Hauptrevision des Gerichtsfostenge}eßes ge- blieben. Die vom Reichstage bisher verlangten statistischen Nachweise seien nicht geliefert worden, und es scheine ein theilweiser Wechsel der Anschauung über die Nothwendigkeit der Revision des Kostengeseßes im Reichs-Justizamt und bei den verbündeten Regierungen eingetreten zu jein. Man sei die Revision, welhe schon bei Erlaß des Gerichtskostengeseßes in Aussicht gestellt worden, bisher \huldig geblieben; ftatt dessen geschehe jeßt die Aenderung der Anwaltsgebühren-Ord- nung, welche bisher immer mit e<t als etwas Sekundäres bezeihnet worden sei. Wenn heute darauf verwiesen werde, daß die Vorschläge der Novelle von den Herren Payer und Horwiz ebenfalls gemacht wären, so hätten diese nur für ihre Person gesprochen und die vorherige Revision des Gerichtsfostengesezes als Voraus)eßung der anderen für selbstverständlih gehalten. Ein Aus- fall aiï Gerichtsgebühren, stiege er selbst auf 1 Million, könne doch bei den Etats der Einzelstaaten nicht in dem geltend emahten Maße ins Gewicht fallen; hier seien am dringendsten tatistishe Unterlagen nöthig. Diese zifffermäßigen Nachweije müsse man vor allem verlangen. Die Ablehnung der Revision des Kostengeseßzes sowohl bezüglih der Ermäßigung als der Aenderung des Verfahrens bedauere er lebhaft; namentlich die BustellungB enen legten eine Aenderung des Verfahrens nahe. er versuhte Nachweis, daß durl die Ermäßigungen von 1881 con genügende Erleichterung ge chaffen sei, inüisse als miß- lungener bezeichnet werden. Eine Erleichterung der Parteien in den Prozeßkosten dur eine organische Revision der An- waltsgebühren-:Ordnung liege dem Hause aber gleichfalls nicht vor. Die Vorlage see alle Gebühren herab, wo der Anwalt in der Regel oder unter gewissen Umständen über Gebühr bezahlt - zu werden pflege, ohne die zahlreichen Fälle zu beachten, wo der Anwalt unter Gebühr L werde. Was sei ferner ein gier Anwalt ? Darüber fehlten leider wieder alle Grundlagen. Eine Ein- \hränkung der Zulassung von Rechtsanwalten bei Amtsgerichten würde die Prozesse erst re<t vertheuern, und solche Ein- C würde man dur Herabdrü>kung des Einkommens er Rechtsanwalte erhe funren, Was Schreibgebühren und Reisekosten betreffe, so theile er vollständig die Auffassung des Abg. Meyer. Werde der Entwurf Gese, so werde die Klage über die drü>enden Prozeßkosten weiter ertönen. Er bitte, die Vorlage einer Kommission von 21 Mitgliedern zu überweisen. Der Geheime Ober-Regierungs-Rath von Lenthe bemerkte : Der Standpunkt der verbündeten Regierungen bei Feststellung der Anwaltsgebührenordnung sei nicht der gewesen, daß die vorgeschlagenen Gebühren damals als zu niedrig bezeichnet worden wären, sondern der Vertreter der verbündeten Regierungen habe nur betont, daß die Anwaltsgebühren nicht zu hoch ge]eßt werden dürften, da es später sehr {wer werden dürfte, eine Herabseßung herbeizuführen. ie verbündeten Regierungen hätten niht blos die Unteren der Anwälte, sondern au<h die des rehtsuhenden Publikums zu wahren, und sie seien der Ansicht, daß das Publikum in der That durch die rozeßkosten belastet werde und zwar vornehmlich durch die öhe der Anmaltsgebühren. Daher sei eine Herabseßung der leßteren geboten, wenn au<h einzelne Anwälte dadurch ge- schädigt werden sollten. Es sei nicht zu befürchten, daß die Anwälte kein standesgemäßes Auskommen behalten würden. Die Präsidenten der Ober-Landesgerichte seien der Ansicht,

ließen enen eine

daß die Anwälte bei ‘den Land erihten auh bei der Gebührenherabsezung existenzfähig blieben; und daß die