1887 / 97 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

eit das Bewußtsein eines unter- so ist nah einem Urtheil enats, vom 31.

unerhebliher Debatte wurden diese Anträge vom Die projektirte

er dabei w laufenden des Reichs gerichts der ihm dadurch zuge rshulden zuzur lihe Ueberlegun an si erforderliche Vorsicht niht beobachtet hatte.

Se. Hoheit der Erbprinz Bernhard von Sachsen-Meiningen, Oberst-Lieutenant und etatsmäßiger aiser Franz Garde-Grenadier-Regiments Nr. 2, ist von Dresden hierher zurüd>gekehrt.

Als Aerzte haben \i< niederg Sam. Cohn in Graudenz, Dr. M l Saulmann und Dr. Schulz in Märk. Friedland, Dr. in Bochum, Dr. Re>ermann in Hohenlimburg, Dr. Mölling- hoff in Menden, Köhne in Obernetphen.

München, 24. April. (Allg. k Prinz-Regenten vom heutigen Tage gerihts-Präsident Freiherr Leopold von Leonrod zum Staatsrath im o. D. und Staatsminister der Justiz ernannt worden.

Braunschweig. Braunschweig, 24. April. gestern Nachmittag 1 Uhr Am 27. wird \si< Se. zirung des Bataillons des 92. Jn- lankenburg und von dort nah

en Kürze der ersehens nicht haben, VI. Civils oßene Un

Ständerath soll am 1. Jamíar wird dur éin állgemeines Reglement und durch Spezial- anisation näher im Detail normiren und

im Ganzen und Großen bewährt haben

ommen. sation Januar d. 1888 in undesrath lbst dann nicht nen, wenn er dabei ohne die sonst erforder-

lements die ndelt oder die dio

dieselbe, wenn wird, so weit nöthig, modifiziren.

britannien und Jrland.

Jegenwart ge

London, 23. Ap igen Sißung des Unterhauses oshen das Budget für das er Minister gab zuvörderst über die Ergebnisse des verflossenen heilte mit, daß dasselbe mit einem Uebers der Einnahmen über die Ausgaben von 776 000 Pfd. Sterl. ab- geschlossen habe. Das Guthaben des! Schaßamts habe si vermehrt und die Staatsschuld \si< im Laufe des 6 300 000 Pfd. Sterl. vermindert. Jm Handel und dung zum Besseren eingetreten, do dürfte , bis dieser Wiederaufs<hwung des Geschäfts eine e Staatseinkünfte ausüben werde. men veranschlagte der Schagkanzler auf 91 155 000 Pf Pfd. Sterl. in 1886/87), wobei die Zöllen auf 20 200 000 Pfd. Sterl. als im Vorjahre) ; der Getränkesteuer tempelsteuer der Grund- und Bodensteuer au der Gebäudesteuer auf 1920 und Einkommensteuer fd. Sterl. gegen ebenso viel im Vor- auf 8 600000 1 950 000

( L 2n egte der Sh Finanzjahr eine Uebersi

jahres und

atzkanzle

Stabsoffizier des 887/88 vor.

elassen die Herren: in Koniß, Dr.

ahres um

eine Wendun Dekret des Die Gesammtein-

Sterl. (gegen 90 722 000 Einnahmen aus den (45 000 Pfd. Sterl. mehr auf 25 292 000 11 658 000+ Pfd. Sterl. ; 1065000 Pfd. Sterl. :

auf 15 900 000

Telegraphenlinien a mänen auf 370 000 Pfd. Sterl. ; der 1 200 000 3 000 000 sind. Die Gesa gégen 89 997 000 Pfd. Jahr verans<hl Sterl. auf die gaben aus den kon auf das Armeebudg

Der Regent von Kamenz hier wieder eingetroffen. Königliche Hoheit zur Jn fanterie-Regiments nah Goslar begeben.

Elsaß-Lothringen. Straßburg, 25. Ap f.Els.-Lothr.) Anläßlih des Geburtst des Königs von Sachsen waren die militärfiskalishen Gebäude, die sowie eine Anzahl Privatgebäude, fest gottesdienst in der Thomaskirhe wohnten, auh viele Personen aus dem Gottesdienste

Pfd. Sterl.;

ermögens-

ril. (Lds.-Ztg. ages Sr. Majestät am leßten Sonnabend estungsthore und Forts, lih beflaggt. Dem Fest- außer dem Militär, ürgerstande bei. Uhr die große Parole- uf dem Broglieplate, Sächsischen Jnfanterie-Reg aradeanzug erschienen waren. Der ublikum äußerst belebt. Um 5 Ühr der Garnison und des Regiments im Offizier- t den in den verschiedenen stlih bewirthet und belustigten en Lokalitäten der Vororte. Die

fd. Sterl insen von Sterl. und verschiedene andere Ei Sterl. im Voranschl

arlehen auf nnahmen auf ns<lage angenommen worden gaben sind auf 90 180 000 Pfd. Sterl. Sterl. efffektive Ausgaben im vorigen t, und es kommen davon erzinsung der Staats\s{huld und andere Aus- solidirten Fonds ; 18 394 000 Pf et gegen 18 429 000 12 477 000 Pfd. Sterl. auf das 000 Pfd. Sterl. auf den Civildienst ge 2 716 000 Pfd.

Pfd. Sterl. Pfd. Sterl. auf den Der Ueberschuß der Einnahmen über den Finanzjahr beziffert

den der Schaßkanzler du wesentlich zu vermehren i Veränderungen der Stempel lichen Mehrertrag von 100 000 te Ueberschuß auf 10 j eje (debentures) sollen aktien mit 10 Schillingen pro An Stelle

um 111/3 und Wachtparade welcher die Offiziere des Rr. 105 im P war dur ein zahlreiches fand ein Festessen der Offizier-Corps des 105. Jnfanterie- Kasino statt. Die Mannschaften wur Kasernements am Mittage sh Abends beim Tar

30 591 917 Pfd.

Pfd. Sterl. im Vor- i | lottenbudget gegen im Vorjahr, 17 931 000 Pfd. Sterl. gen 17 827 000 Pfd. Sterl. im Vor- auf die Steuererhebung, Postverwaltung, Telegraphenverwaltung überseeishen Postdienst. hmen über die Ausgaben im läufen- sich mithin auf 974000 Pfd. Sterl., r< eine Reihe von Steuerreformen Zuvörderst {lug derselbe steuer vor, die einen jähr- fd. Sterl. liefern, wodurch \i<h 74000 Pfd. Sterl. vergrößert. künftighin ebenso wie Stamm- 100 Pfd. Sterl. besteuert ungssteuer soll eine fd. Sterl. p. a. auf en treten; methode be ie Lokal-Anleihen

eneralität

5 421 000 1 950 000 und 699 000

Unteroffiziere des sächsischen Regiments begingen den Geburts- res Königs bereits am Freitag durch eine Abendunter- < die Offiziere des Regiments

im Tivoli, welcher au r Anzahl beiwohnten.

23. April. (Wien. Ztg.) Abgeordnetenhauses r die Reservebestände der die Annahme der Vorlage würden 32 Millionen gefor- rausgaben und der Ausfall Fl.; an für spezielle Zwe>e Fl. zu refundiren und au i zu erhöhen. dem Minister nicht die daß eine Geldanleihe nur im und halte er nur eine Renten- Nah Bemerkungen mehrerer anderen x - Präsident: um nicht immer wieder an den Geld- < finde er es nothwendig, affung freie Hand gelassen ekretär Wekerle und mehrere ausgesprochen und der Minister- rde der Entwurf im Allgemeinen

__Oesterreih-Ungarn. Die Finanz-Kommission des berieth heute den Geseßentwurf übe Referent Hegedüs, Im Ganzen

Staatskassen. empfehlend, sagte : dert, und zwar betrügen die Meh bei den Einnahmen 13 131 565 en Geldern seien 7 750 000 eldvorrath der Staatskassen insihtlih der Kreditoperation | inden, doch glaube er, Nothfalle aufzunehmen wäre, anleihe für annehmbar. | der Minister - Geldsumme sei nöthig, markt appelliren zu n daß ihm bezüglih der werde. Nachdem no< Staatss Aus\chußmitglieder ihre Ansicht Präsident erwidert hatte, wu und Speziellen angenommen.

Bern, 20. April. Gestern kam im Stände- betreffend die Reor- ur Berathung. undesraths im Jahre dagegen hatte die Bundesver- 8 durch einen Bun- züglich einzelner Ge- ments hiervon Ab- aber der Bundesver- hen hat. Da nun das gegen- en Klagen Anlaß gegeben, welche de Wechsel der Departements- eilung der im Laufe der te unter die Departements olgende Reorganisation des

j der Aktienübertra Abgabe von einem Schilling pro 100 das Grundkapital von leßteren freiste Zunächst empfahl derx S aus dem Gegenstand efx@ ‘h die bestehenden Obligationen ' im

Aktiengesellschaft hen, die alte Sie hagfanzler , get zu beseitigen, esonderen Budgets zu mathen von 37 000 000

zu schaffende 3 prozent. Lokal-

Pfd. Sterl. entstehen. der Staats\chul

bligationen abzulösen. n Verlust von 332000 die jährlihe Amortisirun Pfd. Sterl. auf 26 000 Diese Ersparniß brin auf 2 775 000 Pfd. anbetrifft, Ermäßigun was 1 560 000 P weisung der ganz erzur Jnstand .Sterl., Schot Wagensteuer ni zwe>e überwies, von 3 sh.

verlangte dem Budget Dagegen soll von 28 000 000 Pfd. Sterl. herabgemindert werden. gt den Gesammtübershuß in runder erwendung desselben folgende Vorschläge : enny im Pfunde, absorbirt; Uéber- [behörden als Bei- and erhält 245 000 „während Jrland, wo die Sterl. für Drainage- es Tabazolls wodur< den d. Sterl. p. a, Stempelsteuer nce auf einen

lüssen. Au

Was die V so machte der Schaßkanzler

g der Einkommensteuer um ein fd. Sterl. des Ueberschusses en Wagensteuer an die Loka haltung der Chausseen. Engl tland 30000 Pfd. Sterl. <t besteht, 50 000 Pfd en werden; ferner Ermäß h. 2 d. pro Pfund, ust von 600 000 Pfi ließli eine Herabseßung der siherungspolicen von 3 Pe Alle diese Veränderungen wür- von dem veranschlagten Ge- Sterl. verbleiben,

rath die chaft vom 5. d. M., ganisation des Bundesraths, fanntlih wurde die Organisation 1848 durch ein Gesetz geregelt ; sammlung den Bundesrath im beshluß ermächtigt, ausnahmsweise be äfte oder Geschäftszweige der Departe weichungen zu beschließen, von denen er sammlung Mittheilung zu ma wärtige System zu verschieden hauptsächlich der fortwähren Vorstände und die ungleiche Zeit bedeutend vermehrten Gesch verschuldet, hat der Bundesrath Bundesraths beantragt:

1) Politisches und Handel. Abtheilungen umfassen: 1) das Handel und die Konsulat leßteren Abtheilungen werden, und Landwirth\cha}fts-Departeme sprehend abzuändern ist (Industr leßtere Departement wird eines ‘de weiteren namhaften Gef{häftszuwa lung der sozialen Gesetzgebung, Handels-Departement, das au ziehungen genannt werden fönnte, umfassen, welche unsere Verhältnisse mit dem Geschäftszweige in sih vereinigen, Weise auseinandergerissen sind, wesen, das an Bedeutung stets zunimmt. Inneres und Bauwesen. Diesem Departement wird d wachung ‘der Anwendung von Art. 13 dés brannte Wasser; wenn - dasfe ewiesen werden. i ustiz ‘uud Polizei. beim Handelsdepartement unte das bisher dem Departement d und Ehbewesen“ über

4) Militär. olldépärtément z

Jahre 18 6 d. auf 37

Staatseinkünften ein Verl entsteht, und \{ auf kleinere Penny pro 100 Pfd. den das Ergebniß h sammtüberschuß - 289000 Pfd neue Rechnung vorgetragen wer getvorshl äge Goschen zu gewähren.

welche auf

's scheinen allgemein ist zwar Neigun ung der der Til- Summe zu be- Opposition irgend

Befriedigung vorhanden, den Vor gung der Staats\chu anstanden, man einen ernsten 'W

Liberalerseit shlag betreffs der Kürz ld gewidmeten jährlichen glaubt jedo nicht, daß die iderstánd leisten werde.

gen von Victoria und Süd-Austra- Kolonialkonferenz in London am 18. d. der Reichsregierung vor- zum Schuß der re vorbehaltlih der

Jm Unterhause theilte är für Fndien, Gorst, ufolge, sih die tämme gegen

Diefes Departement soll künftig drei gegenwärtige politishe Departement, e, 3) die Auswanderung. Die zwei so wie sie jeßt sind, vom Handels- abgetrennt, dessen Benennung ent- ie und Landwirthschaft). r stärkstbelasteten bleiben und no< <8, herrührend von der Entwi>e- Das politishe und Departement der auswärtigen Be- < die mcisten Fragen Auslande betreffen, und en, welche gegenwärtig in insbesondere das Konsulats-

lien ‘haben von dem Marine-Minister Namens gelegten Plan zur Bildung einer F

schen Kolonien gebilligt, erste ng des Parlaments von Victori

vor si haben. australi

wird demna Genehmig heute der Unter-Staatssekxet daß, eingegangenen Mitt

heilungen Bewegung

‘der Ghilza i: l anistan niht weiter ausdehüe un

iedène ‘erfolgreiche Gefechte nit den Re- Unter-Staatssekretär des erklärte; der Bericht über die Konsuls Jones in Phi- Diner zu Ehren der bulgarischen Prätensionen des russischen [lig irrig. überhaupt fein enthalten . gewesen. sodann die Budge elben wies der Schaykanzl óne's und C fonds zurü> u

rebellis<e den Emir von Af Truppen des Emix v bellen gehabt hätten. Auswärtigen, F jüngste Rede des lippopel Regentscha

Bundesgeseßzes über ge- lbe in der Volksabstimmung aigenotien

uf dieses Departement wird der bisher gebrachte Zweig „Handelsregister“ und es Junern zugewiesene „Civilstands-

em Departément wird man, um das Finanz- Mlibtorfag uns und die

ersay neu Erhält im Weiteren“ die

der bei einem Din t von den , n haben solle, eneral: - Konsuls Rußland us sebte

u ‘erleichtern, Hinweis

ort. m ngr F e

húng des: Gesetzes über den Militär ; V Finanzen n: Zölle. E n

9

Industrie und: Landwirt t. Leiben vier bedeutendere Fitiaf \<aft, 3) Forst-, Jagd- bg sehen von anderweitigen, ‘wel<he,

tberathu er Gosche ‘8 gegen die Reduktion des e: die Einkommensteuerzahler, last zu tragen hätten, gehörten rbemittelten Klassen an und

Diesem Departement ver- dustrie, 2) Landwirth- Versicherungswesen wie oben bemerkt, hinzulommen

en. 7) Eisenbahnen, Posten und Telegraphen. Bleibt Unverändert.

Abtheilungen : hu 1a ill und Fifchereiwesen, / d erklärt <. die Tilgungs heile den mind

ollten deshalb eine ‘Erleichterung h

um größeren

ahten Erwägung namentli<h au die Erhö auf fremde Werthpapiere. Schließlich ee ca Be En er Lesung angenommen. get i Spanien. Madrid, 25. April. (W. Deputi®Ltenkammer wählte heute eine Ko mai Bd, N Vorberathung der Vorlage über die Reorganisation. de, Armee; sämmtliche Gewählten sind der Annahme dex Vorle: zugeneigt. 4

, Vulgarien. Sofia, 25. April. (W. ; die „Agence Havas“ meldet, hat die Re dun e L De Gruppe englischer Kapitalisten, vertreten dur den Correspon! denten des „Standard“ in Sofia, Clurol (?) eine Anlei im Betrage von 25 Millionen abgeschlossen. Die Pfor beshloß, Riza-Bey zurücßzuberufen.! ris

Amerika. Washington, 21. April. (R. r Staatssekretär Bayard soll in Bezug auf h Fie frage die Hoffnung ausgedrü>t haben, daß die Unterhat, B mit Großbritannien eine für beide Nationen zufrieden: Be chen E ind Verständigung zum Ergebniß haben , San Francisco,-26. April. (W. T. Y. i O von A By nah vet Doi eist, von wo aus ie Reise na h g erselbe die Reise nah Osten

Mittel - Amerika. Mexico. Merico, 21. Apr (R. B.) Der Kongreß hat erklärt, daß Géneral ql | irio Diaz, Präsident der Vereinigten Stäaten von Mexico ür einen Zeitraum von 4 Jahren als Präsident wie.

erwählbar sei, wenn sein jegiger Amtstermin ablä i Dezember 1888 eintritt. AEN äuft, was in

Zeitungsftimmen.

n dem „Bromberger Tageblatt“ äußert Professor Dr. Conßgen unter der Ueberschrift: „Die Volkswirth\{aft « E. s N

n der Rede des Ministers für Landwirtbschaft, Domänen 1 Forsten, Dr. Lucius, in der Sitzung des Al Set f 28. Januar 1887 finden sih die nahfolgenden goldenen Worte, wel jedem Staats- und Volkswirth als Leitstern dienen sollten ;

, „Die Volkswirthschaft ist cin Gesammtorganismus., Wenn t Glied krankt, schädigt es die andern mit und kein Zweig kann pro \periren, ohne daß die anderen Nußen davon hätten. Das Gedeihen der Industrie haft für die Landwirthschaft eine konsumfähige Be völkerung, und weil ih eine feindselige Gegenüberstellung de Interessen der verschiedenen Stände vermeiden möchte, kann ih die Bevorzugung von Handel und Industrie nur in sehr be shränktem Maße zugeben. Es haben ih auf dem Gebiete de Verkehrswesens sehr große Fortschritte vollzogen. Dieselben komma doh aber ebenso sehr der Landwirthschaft wie allen anderen Zweigen der Volkswirthschaft zu Gute. Auf keinem Gebiete ist vorsorglider verfahren worden, als auf dem des Eisenbahnbaues. Ich wiß nid, was die Landwirthschaft mehr fordern soll als die Hebung des Ver kehrs, und wenn die Königliche Staatsregierung bei der Eisenbahn verwaltung den Gesichtspunkt in den Vordergrund stellt, daß sie nu n R mon Le val Ds baut, so ist das dod envas, was n<t nur dem Handel und der Industrie, sondern au der R a zu Su O S | i

Ut uns eine aufrichtige Freude und Genugthuung, an m gebender Stelle einer Auffassun ‘der Volkswirth{chaft zu begegnen, die wir seit Jahren dur< Schrift und Wort zu vertreten bemült waren. Es kann in der That nicht genug betont werden , daß wir in allen volkswirthschaftlihen Fragen und besonders bei der Lösung der sozialen Frage immer das Ganze, nicht blos der Volkswirthschaft, sondern des Volkslebens vor Augen haben müssen;

Jedér Versuch zur Lösung der sozialen Frage, welcher nicht von diesem universellen Standpunkte aus seine Aufgabe erfaßt, ist als «in hoffnungsloses Beginnen zu ‘beétrahten. Das uralte Bild von dem Organismus des menschlichen Leibes, als Vorbild von der gefells<aft lihen Verbindung der Menschen, wie es von römischen Staats männern und dem großen Völkerapostel Paulus, sowie von den Sozialtheoretikern des Mittelalters gebrau<t wird, le hält au<h in Bezug auf die soziale Frage seine Wahrheit, | so daß, wenn irgendwo eine Störung eintritt, der gart Organismus in Mitleidenschaft gezogen wird. Nicht genug kann daher betont werden, daß der Arbéeiterstand, um dessen Aufbessezns es si<h bei der sozialen Frage heutzutage vorzugsweise handelt, Thei einer organish gegliederten Gemeinschaft ist, welhe in ihrer Oe‘ sammtheit die Leiden des einen Theiles mit empfindet, ja dur di: unbefriedigte Lage und die ungeordnete Verfassung dieses Theils in ihrer Totalität in einen abnormen Zustand -gerathen ist.

Alle Diejenigen, wélhe berufen sind, die Gegenwart und Zukunft eines Staates zu leiten und vorzubereiten, der Staatämann wie der Gelehrte, sind es vor Allen, wel<e diesen höheren Standpunkt ein e ra it b H N

Die enschaft hat in Bezug auf höhere Auffassung der Volks wirthschaft entshiedene Fortschritte gemacht. Win “agi früher das B GaliSe Leben der Völker als einen todten Mechanismu sih dachte, haben wir, insbesondere seit dém Vorgange kt historischen Schule Rofcher's erkannt, daß die National-O>o nomie eine viel edlere Disziplin is, welhe in de wirthschaftlihen Volksleben einen lebensyollen Organismu sieht, worin Alles, das Größte wie das Kleinste, in - wunderbatt! Weise zusammenwirkt, worin alle Vorgänge sih we<selseitig durdj' dringen und ebenso auf den Gesammtorganismus einwirken, pie [lf von ihm beherrsht werden; gerade so, wie wir au die Funktionen des Blutes oder der Nerven im méens<hli<en Organismus nicht be o können, wenn wir nicht die Thätigkeit des ganzen Organisiu? ennen.

Wer nicht das organishe Wesen der Volkswirthschaft begreift kann unmöglich jemals zum Verständnisse der Nationalökonomie ode! irgend welcher das wirth\<aftlihe Leben berührenden Ideen gelangt sondern wird stets im Finsftern herumtappen. .

In der „Berliner Börsen-Zeitung“ lesen wit:

Die große Droguen-Firma Gehe M C2 in Dreder, eine de bedeutendsten Handlungen dieser Branche. in Europa, konstatirt !? ihren neuesten Berichte eine, wenn au< mäßige Besserung der al gemeinen Geschäftslage. Die im Laufe des vorigen Jahres eing” iretaie aier: Vestaftun e Berga e in Ñord-Amerili, lde man in Folge des -im Allgeineinén kaum hinlänglih gewürdig! Einflusses A4 147 en Akerbaulandes auf dié überwiegend gewerbflcibwe Länder Wést-Europäs- als ein günstiges Vorzeichen für die letztereit b gan duxfte, hat endlich gegén Shla ‘des Jcihres' ihre - nge au ‘in ‘Europa bemerkli< gemaht. Nach iner sehe ausführli® allgemeinen Darlegung kommt der Bericht zur speziellen Bespre<ns emer, und pharmazeutischer Präparate “und schreibt da u, L Die Enswikelung der handelswirthschaftlihen Verhältnisse hat f ziemlich bis zu Ende des Vorjahres auf ungünstigen Bahnen bew" Die Depression, welche, abgesehen von vorübergehenden Unterbredu" gen, hon seit mehr als einem Jahrzehnt auf dem materiellen e der Kulturnationen lastet, bestand zunächst in unverminderter Wel!

Unter dem Titel _ Zeitschrift hessisbe Geschichte und Literatur“ erscheint seit dem 1. Ja- nuar 1887 unter Redaktion von F. Zwenger und unter Mitwirkung einer Anzahl hessisher Gelehrter und Schriftsteller 2 Mal monatli<, Monats, in dem Umfange von 1# Bogen, in QOuartformat, zu Kassel eine Zeitschrift, die allen geistigen Interessen ce 1 ages sen jon und es wn threr f laut « essishen Sinn wachzuhalten und die Anhänglichkeit an die engere Dec Abonnementspreis des „Hefsenland“ be-

aus dem Regierungsbezirk Aathen 1, aus Berlin 2, aus Breslau 3, „Hessenland,

aus dem Regierungsbezirk Marienwerder 8, aus Wien 11, aus t. Petersburg 23 gemeldet.

ür das ges. Unt.-W.* veröffent- re 1886 abgehaltenen vierwöchent- ende Volks\<ullehrer nahmen (21 in Ostpreußen, 24 in West-

ältniß zwishen Produktion und Konsumtion, eben werden m e vor der wirthshaftlihen Erst seit einigen Monaten macht ar. Auf einzelnen Gebieten rößere Regsamkeit, au rodukte zum

jaî G fter Linie die ungünstige La

it verbundene Preisfall, wel idelung das Gepräge fih Wendung zum

der produktiven T

Pest 21, aus Nach den im „Centralbl. lihten Nachrichten über die im Ia lihen Turnkurse für i ste an diefen Kursen 86 Lehrer Thei i preußen, 26 in Schlesien, 15 in Sachsen), darunter 11 im Alter von unter 25 Jahren, 31 von 25—30, 20 von 30—35 8 von 40—45, 2 von 45—50 und 1 von über 50 Ja hatten in einem Seminar, 4 anderweit bereits Turnunterricht, 17 einen solhen no< nit erhalten. 31 hatten in Freiübungen, 47 einen vollen e . Die Zahl der Unterrichtsstunden während des ganzen Kursus belief ih in Ostpreußen auf 100, West- reußen 112, S(lesien 96, Sachsen 90, au ehrer noh bei dem Turnunterriht der Schü : bzw. 11 (Westpreußen) und 1 (Schlesien) Stunden und hielten selbst in 4 bzw. 8, 8 und 9 Stunden Lehrübungen ab. Während des Kursus wurden 3 bzw. 16, 6 und 9 mal Turnspiele und 3 bzw. 3, 4 und 4 mal Turnfahrten vorgenommen. 9 Lehrer nahmen an dem Kursus mit sehr gutem Erfolge, 56 mit gutem, 21 mit genügendem Erfolge, Niemand ohne genügenden Erfolg Theil.

Kunft, Wissenschaft und Literatur.

vermehrten und verbesserten Auflage ter für das Deutshe Reich, nebst den auf den Civilprozeß bezüglichen Bestimmungen des Gerichtsverfassungs-

, erläutert vom Geh. Ob.-Justiz- . Ob.-Finanz-Rath Koch, ist zu Berlin und Leipzig im Verlag von J. Guttentag (D. Collin) vor Kurzem die 6. Leferung erschienen. Dieselbe enthält vom 5. Abschnitt (Arrest und einstweilige Verfügungen) des 8. Buches (ZwangsvoU- stre>ung) Fortseßung und Schluß von $. 810 an, sodann das 9. Buch (Aufgebo!sverfahren) und das 10. Buch (sciedsrihterliches Verfahren), hierauf das Einführungsgeseß zur Civilprozeßordnung vom 30. Jan. 1877, endli das Gerichtsverfassungsgeseß (bis $. 172). Wic voraufgegangenen d Lieferungen, die wir bei ihrem Erscheinen jedesmal mehr oder weniger ausführlich besprochen, so ist auch in der jeßt vor- liegenden 6. der Text überall von einem reihhaltigen und lehrreichen Auch fehlt es gleichfalls niht an der Angabe

Mittheilungen von Wilhelm irzel. 1886. Heute sind es

Beéfsseren bem am 1. und 15. jeden

igkeit zeigt ih eine eise vershiedener wihtiger Rohstoffe und Thei tlihe Preissteigerungen aufzuweisen. . hemishen VFndustrie macht si< grö für eine Anzahl von Arti nen sind. Wenngleich diese als Symptome eines radi- Wechsels und einer Wiedererlangung des früheren Preisniveaus nbedingt gelten dürfen, so können sie immerhin als Anfänge seren Zeit betrachtet werden. .

Die „Vossische und Appreturanstalten in s Daß wir in unserer Stadt bedeutende Färbereien und Appretur- anstalten besiyen, ift bekannt; weniger bekannt dürfte es sein, daß diese Industrie heute, nahdem sie vor etlihen Jahren vom aus- wärtigen und fremden Mitbewerb als nicht gleihbere<tigt betrachtet wurde, si< weithin Anerkennung verschafft hat und daß ihre Leistungen unter Zuhülfenahme aller Erfindungen der Neuzeit und der Fortschritte der Chemie mustergültig dastehen. Die Beschäftigung unserer wie unserer Ee eren 4 R al L R auch ni cihmäßig, so daß au agen, die das Gegenthei ena aud i p Zeit des Jahres jedo<h, wo es an Aufträgen mangelt, ift nur kurz, jedenfalls kürzer, als in vielen anderen Geschäftszweigen. Für die Wollfärbereien liegen fast immer Aufträge vor, und au unsere Appreturanstalten haben troß ungewöhnlich stark arbeitender Fabrikation, die oft viel mchr Waare herstellt, als für den Be- darf nöthig wäre, während des größten Theils des Jahres Beschäftigung. In der Hauptgeschäftszeit werden in den Appreturanstalten oft alle Ar- heitskräfte in Anspruch genommen, und es muß mit Ueberstunden gearbeitet werden, um nur die Waare rechtzeitig fertigstellen zu können; es sind das Perioden, die im Hochsommer oft genug eintreten, die aber freilich niht gleichmäßig genug sind, um ihnen stets vorbereitet gegenüberstehen zu können, und dadurch entstehen dann Unzuträglithkeiten die den Verdienst der Appreturanstalten beeinträchtigen. Ueber diese Ungleichmäßigkeit der Beschäftigung, die zu Zeiten kaum zu bewältigen ist, zu anderen Zeiten dagegen viel zu wünschen übrig läßt, beklagen ih auch unsere Färbereien. Ihre Erzeuonisse, gleichviel, ob es si<h um wollene oder seidene Artikel handelt, werden glei< gut hergestellt. ( ; Vorzüge der Schnelligkeit, mit der man hier aus den Fortschritten, welche die Anilinwaaren-Fabrikation fortwährend macht, Vortheil zu ziehen versteht. Die Echtheit, die Schönheit und Mannigfaltigkeit der hier erzielten Färbungen werden besonders hervorgehoben, troßdem die Ansprüche, welhe man an die Tadellosigkeit der Farben und der Appretur stellt, immer größer werden, und zu bedeutenden, mit Un- fosten verknüpften Anstrengungen und Neuanschaffungen, welche den Geschäftsertrag niht unwesentlih beeinträchtigen, Anlaß geben.

Hauptaufgabe macht, den

13 von 35—40,

Heimath zu fräftigen. re. 65 der Lehrer

trägt vierteljährlih 1 M 50 3. Oldenburg. herzoglichen

uversiht bemerkbar insofern,

; l tli iserhöhun- als au<h hier n wesentliche Preiserhöhun Nach dem Osfterprogramm des Groß-

Realabtheilung Birkenfeld betrug die Schülerzahl am 1. Februar 1886 auf dem Gymnafium 125, in der Realabtheilung 19, zusammen 144. Das Zeugniß für den einjährigen Militärdienst erhielten Oftera 1886 14, An Abiturienten wurden Ostern 1887 entlassen 5, wovon 2 Theologie studiren, 1 Jura, 1 trat in den Postdienft, 1 wird Die Chronik bringt u. a. Nachrichten über die Schüler- ahrt zum Kaiser nah Ems im Juli 1886, bei wel<her Se. Majestät huldvolle Worte zu den Schülern sprachen und bei der Vorstellung der Lehrer die Anreden mit den Worten schlossen: „Erziehen Sie gute Patrioten“. Die wissenschaftliche Beilage zum Programm vom Gymnafiallehrer Dr. Baldes enthält eine Abhandlung über Xenophon’s Cyropädie als Lehrbuch der Taktik.

Land- und Forstwirthschaft.

Ueber die schnelle Entwickelung der Weinkultur in den «New-York-Times einen Artikel, dem die „Natur“ u. A. Folgendes ent- Es handelt speziel si< um die Weinkultur in Kalifornien, an der die Deutschen einen sehr großen Antheil haben. i andere Kulturpflanze liegen die Bedingungen daselbst so günstig, wie für die Rebe, um so mehr, als sie dieselben in jedem Staat mehr oder weniger wieder findet, vom Del Norte und Modoc im Norden Diego und San Bernandino erlangt ihre Frucht eine außerordentlihe Süßigkeit und cin ent- sprechendes Aroma, gleichviel, ob sie im Gebirge, im Hügelland, oder in den Thôâlern und Niederungen kultivirt wird, und nirgends \<{lägt sie fehl, wenn sie gut gepflegt wird. zu großer Kälte, oder von zu großer Hitze, oder anderen Störungen des Wetters, und so verliert man in etwa tausend Pfund durchschnitt- Pflanzung, Kultur, Rei-

Gymnasiums Turnunterriht bereits ertheilt.

ßerdem hospitirten die ller in 5 (Ostpreußen)

eitung“ schreibt über Färbereien Michaelis 5.

Kaufmann. 1 ) ausflüge, darunter über eine

Von der fünften,

behaupten, verlauten. Diejenige „Civilprozeßordnung

Vereinigten Staaten

ches und den Einführungsgese | tru d [9prungdge) Ianuar d. I.

ath Stru>kmann und dem

im Süden. Wie in den

Kalifornien leidet niemals von

Kommentar begleitet. der betreffenden Literatur. ¿ : Uhland’s Gedächtniß. aus seiner akademischen Lehrthät olland. Leipzig. Verlag von 1 undert Jahre, seitdem Ludwig Uhland zu Tübingen geboren worden ist. Zu diesem Gedenktage bietet der Verfasser, Professor der deutshen Literatur an der genannten Universität, Mittheilungen aus der aka- demischen Lehrthätigkeit des seltenen Mannes, welche weit über den engen Kreis der Literarbistoriker und Literarkritiker hinausgehen. Neben seiner kurzen Lehrthätigkeit hielt Uhland wiederholt Uebungen im sriftlihen und mündlichen Vortrag, an welhen sih ein äußerst zahl- reicher Kreis von Studenten, theils mitwirkend, theils zuhörend, be- Aus der anliegenden eigenen Handschrift wird mitgetheilt, was der Dichter selbst vortrug. Sein offener Verkehr mit der Jugend verdient freudige Anerkennung, von Neuem wird gern sein gedanken- reicher Ernst und sein anmuthiger Scherz vernommen werden. dem Lehrer neben Gedichten wissenschastlide AuLarbeitungen aus den verschiedensten Gebieten zur Beurtheilung eingereiht wurden, war er veranlaßt, \i< über die mannigfaltigsten Gegenstände zu äu hier ergiebt {ih denn ganz von selbst die Beobachtung, daß | seinen Studien nicht etwa enge Grenzen abgeste>t, daß er sih vielmehr überall umgesehen und außer seinem Fache, in wel<em er all sein Lben der gründlichste und glüklichste Forscher war , ein weites F Die von Seite 21—102 namhaft ge- machten Aufsäße sind den verschiedensten Fächern entlchnt, der Religion, Jurisprudenz, Naturwissenshaft, der Kultur kunst; Uhland hat mit seinem reichen poet volle, belehrende Kritik geübt. Minnehöfe des Mittelalters, die kom / das Märchen fesseln dur tiefe Auffassung und geistvolle Behandlung. Aus diesen Gründen hat der Verfasser einen überaus dankenswerthen Beitrag zur tieferen Erkenntniß des Meisters der shwäbischen Dichter- \chule geliefert. ; : Der Ton und das Wort, ein Wettstreit, von Pro- A. Maer>er. (Berlin 1887, Otto Elsner.) Der Ton und das Wort streiten in diesem Dialog mit einander, wem von beiden in der Schöpfung und Ewigkeit der Vorrang gebühre. Partei führt für si< die triftigsten Gründe an, ohne die andere zu überzeugen, bis si s{ließli< beide dahin vereinigen, daß Ton und ermählung berufen seien, vereint zu wirken und zu \{af|en, die Menschheit zum ewigen Frieden zu führen. ist der Inhalt des geistreichen hochpoetischen Gesprächs voll tiefer und erhebender Gedanken in vollendeter Form. Der Dichter hat sein Werk dem Berliner Löweverein gewidmet und angedeutet, daß bei dem Vortrage des Wettstreits die Musik eingreifen müßte, um den Ton dem Wort gegenüber mehr zur Geltung zu bringen, dem Wort exinnernd an den Ton zu mahnen. $ Wuns in Erfüllung, daß ein tüchtiger Komponist es unternehmen möchte, dur Hinzufügung der Musik dem Wettstreit für die Deffent- lihkeit die rihtige Gestaltung zu geben; die musikalische Einleitung und den musikalishen Schluß hat der Dichter selbst vorgesehen; jene ist die Schilderung des Gewitters aus der dieser pe A aus dem Judas Maccabäus: , reis gekrönt.“ / 5 E _SSn dem KRRIV. Bande der „Schriften des Vereins für Sozialpolitik“ (Leipzig, Dunker und Humblot, Pr. 4,40 46) ver- öffentlicht der Verein eine Anzahl Berichte und Gutachten über die Vorbildung zum höheren Verwaltungsdienft in den deutschen Staaten, Oesterreich und Frankreich. Die ein- gehenden Berichte bezw. Gutachten sind erstattet von den Hrn. Direktor Bosse, Prof. Erwin Nasse, Merkel und Gustav Cohn für Preußen, Dr. Schanz für Bayern, Dr. O. Fischer für Sachsen, für Württemberg, G. Schönberg für Baden, Dr. Karl! h Lemayer für Oesterreih und Max Leclerc für Frankrei<h und liefern für die wihtige Verwaltungsfrage ein werthvolles Material. ublikation: „Desterreih-Ungarn in Wort und Bild“ enthält eine geschihtlihe Uebersicht der österreihis<-ungarishen Monarchie, und zwar die ethnographische Ein- erdinand Baron Andrian-Werburg und Paul Hunfalvy, M s ge Ae G tb von Heinrih von Zeißberg. D ustrationen bringt es: Avarenring von l \ Mila bei Kemend, von Theodor Dörre. Gefecht Ladislaus' des Heiligen mit den Kumanen, nah den in der Kirche von Zsegra be- findlihen Fresken zur St. Ladislaus-Legende aus_ dem vierzehnten Jahrhundert. Serbische Krieger in der z

Namentlich verdanken sie diese li< kaum ein Pfund unbrau{barer Beeren. nigung und Beschneidung der kalifornishen Rebe haben manche große Vortheile vor den nämlichen Operationen in Frankrei<h und anderen europäischen Ländern voraus. Es fällt selten Regen oder Hagel von der Zeit des Veschneidens bis zur Weinlese in Kalifornien, es ist bis jeßt keine Wanze eingetroffen, und die Zerstörungen, welche die Reblaus in Repa und Tonoma &Sounty angerichtet, sind längst überwunden, wogegen Ke Die anderen Vortheile Kaliforniens sind doppelter Ertrag auf dem Acker, sowie das allgemeine warme und gleichmäßige Klima, unter welhem die Gährung ohne künstliche Wärme stattfindet, während in anderen Weinländern in den Winter- - Die Zahl der für Weinbau verwen- deten Acres stieg 1886 auf 119 730, von denen zwei Drittel schon seit 1880 mit 94480 8009 Reben bepflanzt waren. Acres sind 91 043 mit Weintrauben, 19 199 mit Tafeltrauben und 9488 mit Rostinentrauben besetzt. Dieselben vertreten ein Kapital von 68 Mill. Dollars und beschäftigen mittelbar oder unmittelbar 90 000 Menschen. Von den 52 Counties Kaliforniens ist nicht eine einzige, welche nicht Trauben pflegt. Das größte Weingut der Welt, das des Senators Leland Stanford in Tehama County, cnthält 3825 Acres mit etwa 3000000 Reben Interessant ist au< der Vergleich, daß, während Kalifornien das große Weinland von Amerika ist und mehr Ackerland für die Wein- kultur besitt, als alle übrigen Länder der Union, cs si<h einigermaßen auf welches in seinen 5 146 000 Acres Wein mehr als die Hälfte aller Weinberge der Welt besitzt. Kaliforni- n giebt es drei bestimmte Weindistrikte : 1) den Coast-Range- Distrikt und den der Counties Alameda, Santa 2) den Sierra Nevadahügel-Distrift und den Distrikt des Sacramento- Thales, 3) den südlichen Distrikt mit den Counties von San Ber- nardino, Los Angeles, San Diego. Alle di oduzi : rothe Weine von verschiedener Qualität. Einige, wie die aus 2) haben Aehnlichkeit mit denen von Ungarn und Griechenland.

für Frankrei<h \{<re>li< waren.

monaten geheizt werden muß.

Statiftishe Nachrichten.

Gemäß den Veröffentli<hungen des Kaiserlihen Gesund- heitsamts sind in der Zeit vom 10. bis 16. April er. von je 1000 Bewohnern, auf den Jahresdurcschnitt berehnet, als gestorben eldet: in Berlin 21,0, in Breslau 25,8, in Königsberg 27,6, in Köln . 27,0, in Wiesbaden 23,7, in Hannover 21,5, in Kassel 18,1, in Magdeburg 23,7, in Stettin 15,8, in Altona 23,8, in Straßburg 18,6, in Meg 28,7, in München 821, in Nürnberg 29,1, in Augsburg 37,8, in Stuttgart 18,8, in Karlsruhe 19,3, in Dresden 25,4, in Braunschweig 25,3, in Hamburg 30,4, in Wien in Pest 35,0, in Prag 34,1, in Triest 25,7, in Krakau —, sel —, in Brüssel 22,0, in Amsterdam 23,2, in Paris 29,4, in London 19,3, in Glasgow 27,4, in Liverpool 25,3, in Dublin 34,1, in Edinburg 18,4, in_ Kopenhagen 26,5, in Stocholm 20,7, in in St. Petersburg 33,5, in Warschau 24,0, in Odessa 24,0 in Rom 36,9, in Turin 38,7, in Venedig 26,8, Ferner in der Zeit vom 20. bis 26. März cr.: in New-York 25,4, in Philadelphia 25,4, in Baltimore 18,8, in Kalkutta 28,3, in Bombay 22,7, in Madras 35,2

_In der Berichtswoche nahm die allgemeine meisten Großstädten Europas wieder etwas zu. Von den deutschen Städten melden jedo die mittel- und norddeutschen, sowie ein Theil der süddeutschen und der größeren niederrheinishen Städte meist Gering war die Sterblichkeit in Stettin, Kassel, Berlin, Leipzig, Elberfeld, Düsseldorf, Aachen, Darmstadt, Stuttgart, Karlsruhe, Straßburg, Mainz, Mannheim, Für die Jahreszeit ungewöhnlich Mille und Jahr be-

Von diesen 119 730

4,9, in Frankfurt a.

in Liipzig 20,6,

des Wissens ficher beherrsie die Seite von Frankreich stellt,

eshihte wie der Dicht- ishen Gemüth eine liebe- Die größeren Abhandlungen über die ishe Epopve, die Ballade und

Christiania 21,3 Clara, Sonoma «.,

Alexandria 39,7. Alle diese produziren weiße und

Sterblichkeit in den Gewerbe und Handel.

Erhöhung der Branntweinsteuer ohne Kontingentirung und ohne Schädigung der Produzenten. l F. Stern, Direktor der Posener Sprit-Aktiengesellschaft. 1 Verlag der Türk’shen Buchhandlung.) Der Verfasser sagt in seiner Vorrede: „Die nachstehend entworfenen Grundzüge eines Brannt- weinsteuergeseßes haben den Zwe>, mögli<st in Anlehnung an das, was bisher über die Vorschläge der Regierung verlautete, ferner Berücksichtigung wirthschaftlichen

kleinere Sterblichkeitsziffern, Ausglei<hsvors{<läge von

London, Stockholm, Edinburg. Wort in geheimnißvoller hohe Sterblichkeitsziffern (über 30,0 pro b rehnet) werden von den deuts<hen Städten aus Augsburg, Chemniß, Hamburg, Frankfurt a. O., Lübe>, Posen und Würzburg gemeldet. führten afute entzündlihe Erkrankungen der ngs8organe und Katarrhe der Luftwege häufig zum Tode, wie in Berlin, Dresden, Frankfurt a. M-,,

München, Nürnberg,

berechtigten , l fahmännischer

Ausgleih der verschiedenen Parteien

Interessen , Grundlage widerstreitenden Forderungen Die nationalliberale j : 1 denselben positive Vorschläge zur Erfüllung ihrer Wünsche finden. Diese Wünsche gehen bekanntli<h dahin, den Produzenten für die Schädigung, welche ihnen dur< eine Erhöhung der Steuer gerade während der jeßigen Nothlage der Landwirthschaft zugefügt wird, bei eine angemessene Entschädigung zu ehler der extremen agrarishen Par- teien zu verfallen, Os ael agr iht A ag n roßgrundbesitzern bedeutende, dur<h nichts gexe<tfertigte Vortheile S js | Außerdert finden die Wünsche nah Aufrechterhaltung

amburg, Königsberg, Leipzig, / [ Wien, Paris, O St. Petersburg u. a., Hoffentlich geht sein wenn auch die Zahl der Sterbefälle vielfach kleiner zu werden beginnt.

stieg die Zahl der und Brechdurchfälle

an Lungentuberkulose Frühjahrszeit ( der Kinder bedingten N lle in Berlin, Hamburg, München, Dresden, Königsberg, Paris, St. Petersburg. Die Theilnahme des Säuglings- alters an der Sterblichkeit war im Allgemeinen die gleih hohe, wie in der vorhergegangenen Woche. Von je 10 000 Lebenden starben, aufs Jahr berehnet, in Beclin 59, in München 84 Säuglinge, V den Infektionskrankheiten wurden Sterbefälle an Masern, typhösen Fiebern und Keuchhusten mehr, an Diphtherie und Croup So waren Todesfälle an Masern in Breslau, Augsburg, München, Wien, Rom, Amsterdam, Paris, London, Liverpool, Dublin, St. Petersburg zahlreicher, während sie in und Köln eine Abnahme zeigten. ( tankungen wurden aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf sowie aus Wien, erer, aus Berlin und Breslau in kleinerec a< hat in Berlin, Köln, Wien, Pest, etersburg mehr, in Sto>holm weniger Sterbefälle ver- l rkrankungen traten in Berlin, Wien, St. Petersburg etwas häufiger, in Hamburg seltener zu Tage. Die Sterblichkeit an Diphtherie und Croup war in Berlin, München, Hamburg, Königs erg, Breslau, Köln, Nürnberg, Danzig, Kassel, Straßburg, f Paris, Warschau, St. Petersburg eine geringere oder fast die leihe wie in der Vorwoche, dagegen nahm sie in Hamburg, t Magdeburg, Hannover, Wien, hristiania, London zu; neue Erkrankungen wurden der genannten Orte

armkatarrhe

no< zahlreiche Todesfä astoral-Symphonie,

ht, er kommt mit | der Formulirung dc8s Gesetzes

bieten, ohne andererseits in den

zu werfen wünschen. nah ciner rationellen Besteuerungsmethode, n i 1 unseres Exports, nah möglichst geringer Belästigung des Verkehrs in na<hstehendem Borschlage ihre Befriedigung. soeben erschienene 5. Lieferung j j (Organ für den Fortschritt in allen Zweigen der Kunstindustrie, unter Fachmänner redigirt von Ludwig Eisenlohr und Carl Weigle, Architekten in Stuttgart; Verlag von I. Engelhorn daselbst) bringt auf der ersten Tafel eine sehr ges<hma>volle, die Renaissance den modernen

in den Schoß

d Po>ken weniger gemeldet. 3 der „Gewerbehalle“

rof. Dr. Jolly

rank furt a. M. Freiherr von

Mitwirkung bewährter Edinburg, Stockholm in grö

Æhl gemeldet. Schar deutsher und englischer

Ei Begue p abung und eganz mit ü> anpassende 1 u, Berliner Architekt B. Schaede für den Baron Harrison Besondere Hervorhebung verdient au die leßte, in Farbendru> ausgeführte Tafel, auf welcher eine Kollektion zierlihen dekorativen Gläsern Kaufmann ganze Anzabl verstanden ,

Die 34. Lieferung der

nforderungen

an : N laßt, neue immer - Einrichtung,

leitung von in Archangel entworfen hat.

ny bei Gran und ì i M E von Entwürfen abgebildet ist. erfindung8reiche n

usterblatler __EL al graziösen Styl der berühmten alten venetianifhen Gläser dur< Zu- thaten unserer altdeutshen Glastehnifk und ihrer Formen, sowie dur ärbung in weiß, grün und rothbraun einen g eiz zu verleihen. (entworfen

orientalische Dessinateur

. M, rag, Kope jedogbolm, C f aus Hamburg und St. Pe It Anzeige gebraht. Unt

weiten Schlacht auf dem olje); na< dem Originalbild im Kloster zu bsburg auf dem Wülpelsberg an der A o Darnaut, und Herzog Rudolf 1V., der Stifter, nah dem Glasgemälde zu Maria-Stiegen in Wien von Josef Schön- brunner. Eine interessante Beigabe ist die Belehnungs-Urkunde vom Jahre 1282, nah dem anal im K. K, Staatsarhiv zu Wien otozinkographish wiedergegeben. i i h M A In A Verlag (Louis Heuser) in Berlin C., Spittel- markt 2 und Neuwied a. Rhein, erschien soeben: „Die Heilung der enuß verursa<hten Nervenzerrüttung Eine psycologish-medizinis<he Aufgabe. Preis A6. 1,20.

in geringerer, in größerer erleibstyphen führten in Hamburg t. Petersburg zahlreicher, in Paris seltener zum Tode. hus kam aus Stockholm und St. Petersburg all und je 1 Erkrankung, aus dem Regierungsbezirk Marienwerder

rkrankungen zur Anzeige. Rü>fallsfieber zeigten sich in St. eteröburg vereinzelt. Aus dem Regierungsbezirk Marienwerder Erkrankung an epidemischer, Geni>st arre zur Bericht- g. Dem Kindbettfieber erlagen in Wien 8 Frauen. osenartige Entzündungen des

Rigomezò (Kossovo-

(Swe), von Hu fein abgestimmte

neuen originellen z monumecntalen Grabstein in Karlsruhe) befan Kunstscn iede-Fi von eTannte Kun miede-¿Firma | } ] mit einer Tafel vertreten, welche \{<öne, in Kupfer und Eisen ge- triebene Arbeiten für das Schloß in Zerbst darstellt. 7 dieses Schlosses war durch Feuer zerstört und ist jeßt in der früheren Gestalt wiederhergestellt worden; die der Dahfahne und der Thurmgitter beauftragt. 4 e im Brandschutt gefundenen Refte sowie alte Abbildungen die Grundzüge und den Anhalt geboten, während die Gitter von Firma selbständig b :

An Arbeiten des älteren Kunstgewerbes enthält die Lieferu ciner prächtigen Weinkanne aus“ dem Großherzoglichen off Schwerin in Me>lenburg, im Styl der Spätrenaissance mit eigen-

Andere Tafeln

(gezeihnet von

zeigen: einen

Teppichmuster . Gall

Eduard Puls

dur< Morphium Der Thurm und Willens\chw 0 Von Dr. med, Constantin Schmidt. Preis 6 1, Verfasser legt in seiner Brohüre dar, wie die bisherigen Verfahren orphiumsucht geradezu steigern und das Uebel vershlimmern müßten, und wie es einzig und allein darauf ankomme, die Willens- des Kranken und sein mangelndes Selbstvertrauen dur eine st behutsam durchgeführte <ronishe Entziehung und gleich- heben und zu kräftigen und

all definitiv vorzubeugen.

Zellgewebes der H Kopenhagen niht selten. ool, Edinburg, Kopenhagen pfern wie in der Vorwoche;

[hu f en forderte in Fontau Live Firma Puls war mit der A , in Paris die gleiche Zahl von | ahm die Zahl der leßteren erheblid ab; zahlreiche Er- N Wien, Kopenhagen, St. Pet lte Polkentodes : enedig, London zur l ) en, Prag, Rom, Pest, Warschau, St. Petersburg; in Paris die Zahl die unveränderte (15). Neue Erkrankungen wurden

in Berlin n n wurden aus

tgetheilt. Verein berg, Triest, Lemberg,

[le famen aus entworfen und

nzeige; mehrfache t e psychiatrishe Einwirkun f damit dem bisher fast unvermeidlichen Rü>f

g wieder g