1865 / 169 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

2326 Präsident Fürst Carlos Auers | tg tersperg ; Graf Menzdokff , Vice - K E G ; E 2 L Vice - Kanzler | In Ar : E A E deociAieea e in der legten Sißung M Akan von L Bea B dete Ih n Wablen bis jeßt sehr zum Vo eriretern. Der Herr Minister-Präsi e | 8 1S(efauen. 8 find imli j D, L Ninisier-Präsident erklärt , daß die | Bur ‘N ; d nämlih den Conservative : Minister, obwohl bei frü ¡ daß die | Burgfle>en Pontarlin M vativen dr rüheren Verhandlungen theils persönli A ontarlington, Mallow und Sligo ntri ry dur die F kie g eils persönlich, theils | nicht nur mit Lib G E go entrissen und Fachreferentèn vertreten, doch bereit sei A 4 Liberalen , sondern mit Mitgliedern der iri A licher Auskünfte i : A ) it seien; Behufs erforder- | waltung bescht wo G i Mitgliedern der irischen Ver. ZUL n der Kommission zu erschein : | cht worden , deren einer der A c: er ; wee y en, und daß die Re- | dere der Solicitor-Gen A der Attorney General, de gierung die Vertretung des Budgets auf -sih habe ß | dere der Solicitor-General für Irland is, Auch Carlow d D, rg Bei den Verhandlungen über die Diffétenzpunkte vid adi | Orte My Haben diesmal den Tolies den Rücfen d L einige î < U L U ana : Die L 04 A Lis R E pri. E Dee auf eine durgreisende Versiändigung, sie ubs | A aN fa aen Kandidaten hat sich einer no< nie 7 er Dauer der Verbandlungen und og Wi f Mivelgsamfeit über die auswärti T Ta ne J L L ind endete in d s, 7 S L usIvartige Politik E dritten Sikung damit, daß E! der | befleißigt. Wenn da ; «N nglands g datnit, daß von den Mitgliedern des H E : Benn dann und wann ein Anhänger des Mini L e l Herrènha | S Gunings R: 4 Älndanger des Ministeriums beBT af Anfordkrung anderer Virements, als das Abge Mia bads “h G O E Thema berührt, so lobt er den B ans veschl ossen batte, Umgang genommen, d Sie M aus | als Erhalter des (Friedens y Z "a i E U) , dann die Mebrforderung für | u a, Qor A den Dispositionsfond fallen gelassen und bezüglich der Zi g! Der erste Lord der Admiralität, Herzog ven Somer i 2 E | ezüglich der YJiffer über | andern Lords d ate ; Herzog von Somerset, und die alle Punkte cine Einigung erzielt wurde, außer über 20,000 Gulden beim | L der Admiralität mit Gesolge sind gestern in Milvitotts 8wwärti eta o rbret Lad | angeomme hen Nrinzer L : L: oui gen Amte und dann die Mebrforderung bei der siebenbürgiscben O a O A Wales zu empfangen und Mi trä er Pen Do [range was im Ganzen bei 800,000 Gulden be- | Somerjet R dias ava Besuch abzustatten. Der Herzog von 0 m TCLI A R î Ca) a t e. j G x *DR ° d 4 6 , . F ( 4 A Cre S E N | die Sce da E eb M Admiralität mit ihrem Gefolge und diesem Jahre nicht mebr zusammentreten dürste, die Aus- y Militair-Behörden von PVlymout! L n E i T f en dürste, die Aus- tons 3 i Plymout) haben si< N lagen Tur das Grundbuchs e E A d N E f NUL mitiags an Bord des »Magent V Mach- ae V l 1c8Swesen in Siebenbürgen , welche gleichfalls u s Dord des »Magenta« begeben, wo ihnen Sei ï A I i gen , welche gleichfalls ‘anz o) C tons O R [ 0 tonen Seltens de ‘ofes “e “o kaum verauëgabt werden dürften. Ueber diese An ien ers der berzlihste Empfang bereitet worden ist e T eee via demnach die Häuser selbst no< zu entscheiden baben, ist gek auf der Fahrt nach Valentia begriffene » Great Ea stern E daß dieselben in den anderen Punkten den Anträgen : pi vaty R E Uhr bei Falmouth vorübergesegelt. A L Ama on betreffend die Behebung der Differenzen Mini E S sind alle Mitglieder des Kabinets zu einem én sollten. Mit Recht erwartet man daher N errath einberufen. Bis dahin wir y r : i: S s O z ; an daber d g D D Y N Ô A L K . xNM a Min IILED der Nus F Erledigung des Finanzgefeyes keine erheblichen De E E len vollständig bekannt sein. fall der Wah- erfabren dürfte. Wahrscheinlich werden die bezügli GEtN mehr R : d LUG MaSe uuf die B L ì Die ezüglichen Berichte no< | Fraufkreich. Paris, 18. Juli. Der »Moniteur« bespri Ganzen baben die Mataege Fatee dpa E E fommen. Im heute sebr eingebend das englische Projekt cinesischer Ei, v A a : X L VAUSNU gur Oi K Gulden die Qo wovon er si A s git G A Up v envaunen, tirten des Abgeord es 200,0 ul De BLE D CPUs | ch große Dinge für Ostasien und für d R S E s 900,000 Gulden zugestanden. Handel mit den Siten des S Preceibäites Y N 1 An suropischen Glüdwünscbe tg A S wie die »Bobemia- meldet, seit heute | îm Reiche der Mitte verspricht ge|haftes Und der Seiden- \ndustrie E T A er Ernennung zum Finanzminister i is : L De F Bd J ster an. Die »Gazette de France ritte È S, d E &rance« veröffentlicht jeßt das ausführlic tivirte Erkenntniß des biesi das ausführlich mo- ß des biesigen Advokaten - Barreau's das Amt eines Adv j U : XOarrauS / wodur Das - Cu L ofaten als unvereinbar , h L ; dap O 9 V mit Den IXL1 . as Verwaltung®8rathes irgend einer Gesellschaft, E E A ‘athes in ciner K S T0 g E erwahun(s- rathes in einer Kommandit-Gesellschaft, eines Kommissars, Geschäfts theilhabers 2c. 2c. erklärt wird. 91 VejQa[tde

rtheil der

M Schweiz. Bern, 17. Juli. (Köln. Ztg.) Heute bat dér N alie nalrath dur seinen Beitritt zu dcin Beschlusse des Stände- rathS, betreffend die bundesrâtbliwe Botschaft übér die Organisation von S varfshügen-Bataillonen , dieses Votuin zum Bundesbes{{uß erhobeù. Seïne Hauptbestimmungen sind: Die Sthatfshüken-Com- E und der Bundesrescrve werden in Bataillonen formirt. Je drei bis vier Compagnieen bilden eine e Sinhrit. __Die Fotmätion deér einzelnen Vätaillone ift Se C e Dundevrathes. Die taktischen Einbeiten sollen aus deèr- nta Í dmtingentötlasje und so viel als mögli< aus Truppen des- E Ila En gelédi E, Die Besetung der Stellen der BataillonEftäbe gesbieht unter BeobaGtung der diesfalls geltenden ridgenösstsden Vorschriften und aus dem doppelten Borsl. ge d E Kantone dur< den Bundesrath. Die Besthaffura des E en ob. Bei den gemischten Ba- taillonen 1G bei der Beschaffung ibrer Kontingente zu iden Einverständnisses unter R, c... Fm - SUglidte- infübrühg von Naht- t; wele im Nationalratbe icnalrätbliden Beschlusse, der Unterbandlungen mit

Spanien. Aus Madrid, 18. Iuli : ate R Le Mehl Juli, wird telegrapbirt : j a O / / ac Der Gera Vou Wer Stelle ‘ties M f Der Herzog von Lerma an A des Herzogs von Ossuna zum spanischen Gesandten am rus- nsen Hofe ernannt werden. «

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i T “onris Dom Ic. Juli an erscheint die »Jtalie« in Florenz.

e A, E pUrve vor sechs Jahren in Turin zur Vermittelung

A E C) mit den transalpinischen Blättern gegründet

Die Nachrichten Über den Gesundheitszusi ali !

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E wf x Z L E uud Polen, Kronstadt Dèn 10; Juli E Botes, besuchte Se. Majestät der K aiser Schraubenkorvette »Kalewala« und d i i V $ a den Dampfklipper » Abre P abe A6 Da fa | J L) »per »WNbrek« a E E Ocean zurü>gekehrt find. ein Geaalia arfer Wind vom Meere wehte und das d | : harf | Y as Wetter über gunstig war, fo fonn it i i ) aa. Q g Ivar) onnten mit den Segeln keine M e H t d eg? Manöver vorgenom- Es Wetben ‘und Se. Majestät beschränkte \si<h darauf dée: Beiden ras genau zu besichtigen und die Artillerie-Manuschaft einige Uebungen auefübren zu lassen. Darauf i t i . Darauf kehrte ‘die D Angen, Fen zu en. ampf - Yach - A E unter e A Sr. Majestät in lun uSges{Wift mebrerer (Fahrzeuge nah Peterhof und Strel urü rine f eter Fahr : nad ; Strelna zurück. Eine fernere M gee Besichtigung der aus dem stillen Weltmeer E O Fahrzeuge und der Schraubenfregatte »Dmuilri Donskoi von 91 Kanonen sollte Freitag den 14. Juli stattfinden tali

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s Je RCHNAEE | SOBOn 1SAN 17. Juli. Wie bereits telc- N O E on Ee e; n die vorgestern erschienene »- Departe

nts « ein unterm 1. April d. J. in Berlin i M N 6 April d. J. tn Berlin aufgenommenes N: PSngo iber Sprache abgefaßtes Protokoll mit, Mena S Lede p N in Bezug auf einige Stipulationen des Friedensver- a tf L ie i Fe (e, Dieses Protokoll bestimmt im Ar / daß d )emaligen Besißungen des S 114 j inne , ; i Y | erzogs Q ERNHF G insoweit fie ni<t vor dem 16, E 164 R elde ett 10 wie au die Erdbuch-Cinnahmen der Erbpachtshöfe E zu O e Besißungen gehört haben , U Herzogthü gehören in gleicherweise wie die i T ( U edie in den .Her- as belegeñen Staatsdomainen. Nach Artikel 2 K Me Jos og Megien, Kauf - Summen für die vor dem gee N Matten VEPungen dos Herzogs pon Augustenburg, die Gravensteinishen und deren Q 8r ei R ( i: l eren Zubehör einbegriffe L : A - einbegriffen insen ut Dee A dasselbe soll der Fall sein Le NGIS a infen » der Ka abiráge, insoweit sie nid eus in di dänische Staätbtae cin nicht bereits in die | i ¿fasi gezahlt worden sind. Artikel : i daß die ín Urtikel X]1, des Fri N E

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aungen fr di ou A ges erwähnten Entsthädi- gungen für die ehemaligen Besizungen des Herzogs von Alaausiea

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burg den Herzogthümern nur insoweit zu Lasten fallen, als sie nach ® 16, November 1864 zahlbar sind; dasselbe ist der Fall hin- dex Zinsen und Abvträge vom Kapital und der Prio- ritäts - Schuld. Nach dem vierten und leßten Artikel jollen die Summen, welche Beamte oder Virivatleute in den Herzogthümern der dänischen Staatskasse s{ulden und die theils von Anleihen her- rühren, welche die dänische Krone an Kommunen oder Beamten- stellen in den Herzogthümern gemacht hat , theils vom Verkauf von Staats-Domainen in den Herzogthümern, wie auch die Zinsen und Abträge , welche vor dem Beginn der Bundes - Execution resp. der Feindseligkeiten bezüglich dieser ¡Forderungen gezahlt worden sind, au Dänemark zurüd>fallen, insoweit Zinsen und Kapital nicht beveits in die dänische Staatskasse eingezahlt sind.

Die »Departementstidende« tbeilt ebenfalls im französischen Text die unterm 11. April d. J. zwischen Dänemark und Rußland abgeschlossene Telegraphen-Convention mit, deren wesentlicher Jnhalt bereits vor längerer Zeit mitgetheilt ist.

»Dagbladet« meldet heute, daß der Justiz-Minister Geh. Rath Brästrup, als Großmeister der biesigen Freimaurerlogen, vom König von Schweden - Norwegen deim Vernehmen nach zum „Ritter des Ordens Carl’'s lil.«, einem sehr hohen Range in der schwedischen Freimaurerei, ernannt worden ist, den in Schweden nur sehr wenige Personen bekleiden und außerhalb Schwedens nur fürstlichen Per- sonen zu Theil zu werden pflegt.

Anteríika, New-York, 8, Juli, Morgens. Der Gouver- neur von Missouri, Flet her, kändigt in ciner Proclamation an, daß der Staat die neue Verfassung mit einer Ztimmenmehrheit von

In einer. zu Savanuah gehaltenen Rede

[<00 angenommen hat. ] : erflärte Johnson, der provisorische Gouverxzucur pon Georgien, daß

die Institution der Sklaverei im Süden aus eipig abgeschafst sei. Außer zu den Proclamationen des Präjidenten nahm r, um seinen Ausspruch zu begründen, zu folgender Beweis- führung seine Zuflucht : Sklaven fielen, ob als Personen oder als Eigenthum betrachtet , im Kriege unter die Kategorie rechtmäßiger Beute oder Prise; als daher die Armeeen und das Material der Conföderation an die Union übergeben worden, seien die Sklaven dem Kriegsgebrauche zufolge eingeschlossen gewesen j so daß die An-

dem sichtlich

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sprüche der früheren Besiger erloschen seien. Das Arçument des Gouverneurs erstre>t sich doch nur auf diejenigen Neger , welche in dem Dienste der konföderirten Regierung standen. An der Küste von Texas und der Mündung des Rio Grande landen starke Ab- theilungen von Bundestruppen; 6009 Mann meist Farbige , sind in Brazos eingetrossen. Ein Detachement is den Fluß aufwärts gesandt worden und hat den Eagle-Paß beseßt.

Es sind neuerdings verschiedentliche südstaatliche Dokumente vor- gefunden worden, welche auf die geheime Geschichte der Conföderalion/ zur Zeit als in Montgomery, Alabama noch die provisorische Re- giecung existirte, einiges Licht werfen. Binnen sUn} Wochen nach Eröffnung des ersten Kongresses war die Regierung 1n voller Thätigkeit. Jn den einleitenden geheimen Sihungen drehte sich cine Hauptfrage um die Benennung des neuen politi-

chen Körpers. Ev gab fich eine große Neigung fund, ihn die Republik Washingions zu tausenj und nur cin einziges Votum war es, welches für

die Bezeichnung »die konföderirten Staaten von * NAmerika« den Ausschlag gab. Qu ferneren langen Debatten führ- ten einige fromme Vorschläge, so z. B. in der Constitutionsafte die Anerkennung der Gotthcit, des alten

d: d . und des neuen Testaments, des <risilichen Sabbaths ausdrücklich niederzulegen. Doch wurden

dieselben aus Nüctsicht gegen Louisiana und Texas nicht ange- nommen,

Aus einer neuerdings aufgefangenen Korrespondenz zwischen dem südstaatlichen General Slaughter und dein mexikanischen General Mejia geht hervor; daß cine Quantität Baumwolle zum Werth von zwei Millionen Dollars , Eigenthum der Conföderatton, über den Rio Grande nach Mexko gebracht worden is, mit Wissen der mexikanischen Behörden, und zwar nach es Capitulaiion Kirby Smith's. Es wäre nicht unmögli, daß die Regierung der Ver- einigten Staaten die Baumwolle zurü verlangte. Andererseits re<hnet man jedoch auch auf den guten Rillen und die Festigkeit der Unionsgenerale in den dortigen Bezirken, welche jede Verlehung der Neutralität gegen Mexifo zu verhüten suchen werden.

Shanghai, 22. Mai. Sowohl im Norden als im Süden is die Kaiserliche Regierung wieder in schlimmer Be- drängniß. Wenn auch Sankolinfin mit seinen Tartaren die in Schantung verlorenen Lorbeern dur< die Besiegung dex ihn ver» folgenden Rebellen wieder gewonnen hat j 0 ijt inzwischen eine an- dere Abtheilung der Jnsurgenten in die Provinz Kiangjsu eingefallen und hat die Bezirksstadt Hwainan umzingelt, mit deren Eroberung die Rebellen wieder eine wichtige Position am großen Kanal errîin- gen würden, nicht mehr als 40 Wegestunden von der kaum weniger wichtigen Stadt Yangtschau dem Regierungssiße Marco Polo's in den Tagen Kublai Khan's entfernt, Jn den jüdöstilichen Provinzen sind es noch mehr die eigenen Truppen, welche der Reglerung zu schassen

Asien.

machen, als die Rebellen, Leytere haben die Stadt Tschang-tschau bei Amoy, die von dem Tse-wang zuu Hauptquartier erwählt wor- den war , räumen. müssen und ziehen sh nun anscheinend ohne weitere Belästigung aus Fu-kian in die Provinz Kuangtung zurüd; sich mit den dortigen Gesinnungsgeuossen zu vereinigen. Unter den Kaiserlichen selbst bre<hen unterdeß zahlreiche Meutereien gus meist wegen rückständiger Löhnung eine Abtheilung von $000 Maun hat auf dem Marsche von Kinfkfiang nah Hanfau den Geborsam versagt und treibt si< plündernd in den Theedistrikten von Anhwey umher, um mit der Beute dur< Kiangsi na Tukran oder Kuangtung zu ziehen und si< den Rebellen anzuschließen. Vou Hanfau wurde zwar ein Corps zu ihrer Verfolgung entsandt j doch hütetc dasselbe si< wohl, mit den Meuterern zusanmumenzustoßen,

Afrika. Die neueste Post vom Kap der guten Hoffnung bringt nähere Berichte übex den furchtbaren Orkan, der am 17teg Mai in dex Tafelbai gewüthet und große Verheerungen in der Schifffahrt angerichtet hat. Achtzehn Fahrzeuge verloren die Anker und wurden auf den Strand geschleudert die Schiffbrüche waren von großem Verlust an Menschenleben begleitet 56 Leichname wurden gezählt. Die Felsen an der Südseite der Bucht von Natal haben eine Woche später, am 25. Mai, einem Auswande- rershiffe den Untergang gebracht. Es war der »Fusiliers, welcher in Kalkutta vierhundert Kulis an Bord genommen hatte um dieselben na<h Demerara zu bringen, Das Fieber hatte ihrer {hon 189 hingerafflt und der Sturm, welcher das Schiff auf die Felsen warf, kostete weiteren 9%) das Leben. Der »Fusilier« wird in der Post als »sôsterreichischer « Kauffahrer bezeichnet j- doch ift dies als ein Jrrthum für »australis<« anzusehen (Austrian für Austra- lian). Es is dasselbe Fahrzeug, welches vor etiva anderthalb Jahren auf der Girdler-Sandbank (an der Themse-Mündung) schei- erte, als es mit einer großen Anzahl von Auswanderern eben die Fahrt nah Meibourne angetreten hatte.

Telegraphische De peschen aus dem Wolff’ schen Telegraphen - Büreau.

Breslau, Donnerstag, 20. Juli, Morgens. Das hiesige Stadttheater ist in der verflossenen Nacht vollständig niedergebrannt. Von dem Junventarium fonnte nichts gerettet werden, i;

Wien, Mittwoch, 19. Juli, Abends. Der Statthalter von Ungarn, Graf Palffy, ist mittelst Kaiserlichen Handschreibens vom 18. d. Mts. unter Verleihung des Großkreuzes des Leopold-Ordens in Gnaden seines Postens enthoben worden.

Paris, Mittwoch, 19. Juli, Abends. Die » Patrie« enthält folgende Notiz: Briefe aus Madrid zeigen an, daß die auf die Anerkennung Jtaliens bezügliche Depesche am 14. oder 15. D. M. von Madrid abgegangen ist. Diese Depesche soll die Unterhand- lungen abschließen und weder wesentliche Einschränkungen noch be- sondere Bedingungen enthalten. Man darf daher die Anerkennung Ztaliens durch Spanien als eine vollzogene Thatsache betrachten.

Der »Abend - Moniteur« spricht sich in einem Artikel über die Kongreßnachricht in folgender Weise aus: Das dur ein auswärti- ges Blatt in Umlauf geschte Gerücht, die Großmächte hätten fich über das Zusammentreten eines Kongresses gecinigk ist sofort als grundlos erkannt? worden. Die Jdee einer gemeinsamen Berathung

der Mächte war vom Kaiser angeregt worden mit der Absicht, die damals bestehenden Schwierigkeiten zu ebenen und diejenigen, welcheman vorhersehen konnte, zu beseitigen, Die Größe dieses Gedankens wurde feineêwegs in Abrede gestellt und der Kampf zwischen Deutschland uud Dänemark hat alsbald dessen Richtigkeit dargelegt. Aber die Kaiser- liche Regierung stellte es der Zeit anheim, den Rath des Kaisers noch vollständiger zu rechtfertigen.

UAnknüpfend au den Bericht Lamarmora?”s über die römi- {hen Angelegenheiten sagt der »Abend-Moniteur« , may dürfe an- nehmen , daß der Hof von Florenz sein Verfahren in Betreff der MWicderaufnahme der Unterhandlungen mit Rom nach dem Erzgedb- nisse vo1 Vorverhandlungen , welche zweifelsobne binnen Kurzem stattsiuden werde reguliren werde. selbe Vlaiît meldet die Ad Die Kaiserin geleitete ihren Gema [ bis auf den Bahndbof. 19. Juli, Abends. Der König is aus Die »Ofsfizielle allen Seiten einge»

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Florenz; Mittwo), Valdieri wieder in der Hauptstadt angekommen. Zeitung des Königreichs« meldet, daß die von troffcen Nachrichten über die Cholera berudigend sind.

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reise des Kaisers na< Plom- t 4